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Mo, 20 Feb 2017
Die Welt für Menschen, die denken

Erdbeben


Bizarro Earth

Starkes Erdbeben erschüttert Philippinen: Vier Tote und 126 Verletzte

© Reuters/ Roel Catoto
Bei einem Erdbeben der Stärke 6,7 im Süden der Philippinen sind mindestens vier Menschen ums Leben gekommen, 126 wurden verletzt, berichtet die Nachrichtenagentur AP unter Berufung auf lokale Behörden.

Das Erdbeben ereignete sich in der Nacht in der Provinz Surigao del Norte auf der Insel Mindanao im Süden des Landes. Mehrere Bauwerke, darunter zwei Brücken, seien eingestürzt oder beschädigt, Stromleitungen seien zerstört worden. Der örtliche Flughafen musste wegen Rissen in den Start- und Landebahnen geschlossen werden.

Blue Planet

Neues Erdbeben in Amatrice, Italien: Teil einer Kirche eingestürzt

Amatrice - Nach einem Erdbeben der Stärke 3,8 am Sonntagvormittag mit Epizentrum Amatrice in Mittelitalien ist ein Teil der Kirche des Heiligen Augustins eingestürzt.
© INGV
Dies berichteten die Feuerwehrmannschaften auf Twitter. Beim Einsturz wurden keine Personen verletzt.

Zu der Kirche gehörte auch ein mittelalterlicher Turm, dessen Uhr um 3.36 Uhr - dem Zeitpunkt des verheerenden Bebens am 24. August - stehen geblieben war. Er galt als Symbol des zerstörten Amatrice und war bei einer neuen Erdbebenserie vor zwei Wochen komplett eingestürzt. In Amatrice waren bei einem Erdstoß am 24. August mehr als 200 Menschen ums Leben gekommen.

Bizarro Earth

Vulkane: Wirbel im Erdmantel - Temperaturanomalie unter US-Ostküste

Das US-Projekt Earthscope war eines der größten seismologischen Vorhaben der Geschichte. Zwischen 2008 und 2013 wurde die gesamte kontinentale Landfläche der USA bis in große Tiefe seismologisch durchleuchtet.

Nach und nach werden jetzt die ersten Ergebnisse publiziert, die auf dem einzigartigen Datensatz beruhen. Zu ihnen gehört ein ungemein detailliertes Bild von Mantelaufwallungen unter den Neuenglandstaaten, das auf der Herbsttagung der US-amerikanischen Geophysikalischen Union AGU in San Francisco präsentiert wurde.

Die nordamerikanische Ostküste gehört zu den tektonisch ruhigsten Regionen der Erdoberfläche. „Es gibt keinerlei Subduktion hier und wir erwarten auch keine derartige Aktivität für eine geologisch ziemlich lange Zeit“, sagt William Menke, Geologieprofessor am Lamont-Doherty Earth Observatory der New Yorker Columbia Universität.

Bizarro Earth

Schwere Erdbeben erschüttern Papua-Neuguinea und Lateinamerika

Während in Italien nach einer durch ein Erdbeben ausgelösten Lawine vor vier Tagen weiter nach Vermissten gesucht wird, erschüttert ein schweres Erdbeben auf der anderen Seite der Erdkugel Papua-Neuguinea mit der Stärke 8,0. Das Tsunami-Warnzentrum gab anfangs eine Warnung für Papua-Neuguinea sowie für die Küstenbereiche von Indonesien, Nauru, Vanuatu und die Salomonen heraus.

Wie die japanische Zeitung NHK aus Tokio bestätigte, bleibt Japan von einem Tsunami verschont. Das Erdbeben traf Papua-Neuguinea um 4:30 UTC am Sonntag. Das Zentrum des Bebens lag demnach in 130 km Tiefe in der Nähe von den Bougainville-Inseln, einer der nördlichsten Inselgruppe der Salomonen. Laut der japanischen Wetterbehörde war mit einem Tsunami zwischen 30 Zentimeter und einem Meter zu rechnen. Die Entwarnung kam dann auch gleich prompt hinterher. Wie Japan liegt auch Papua-Neuguinea auf dem Pazifischen Feuerring. Dort kommen Erdbeben und Vulkanausbrüche besonders häufig vor. Erst am 18. Dezember 2016 hatte ein schweres Erdbeben mit einer Stärke von 7,9, Papua-Neuguinea erschüttert.

Auch die Region um Mittelitalien kommt nicht zur Ruhe: Nachdem im August 2016 ein schweres Erdbeben rund 300 Menschen das Leben gekostet hatte, wurde die Apennin-Gebirgsregion erneut von heftigen Erdstößen erschüttert. Bereits am 30. Oktober 2016 folgte das seit mehr als drei Jahrzehnten stärkste Erdbeben. Zehntausende Menschen wurden obdachlos. Gleich mehrere heftige Erdstöße trafen am 18. Januar 2017 Mittelitalien erneut. Laut italienischer Erdbebenwarte hatte das Beben um 10:25 Uhr eine Stärke von 5,1, ein weiteres um 11:14 Uhr die Stärke 5,4. Auch um 11:25 Uhr bebte wieder die Erde, diesmal mit der Stärke 5,3. Am Gran-Sasso-Massiv ging eine Lawine auf ein Hotel ab. Nach vier Tagen wird in den Trümmern und Schneemassen immer noch nach Vermissten gesucht.
Grund für die Erdbeben sind riesige Spannungen, die sich im Untergrund aufbauen. Der „Adriatische Sporn“ - ein Anhängsel der afrikanischen Erdplatte - reibt sich dort an der eurasischen Platte. Auch deshalb haben sich Italiens Mittelgebirge aufgefaltet. Die enormen Energien können sich immer wieder in Beben entladen.

Better Earth

Erdbeben der Stärke 7,9 trifft die Salomonen und Papua-Neuguinea

Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,9 hat die Region um die Inselgruppe der Salomonen und Papua-Neuguinea im Südpazifik erschüttert. Eine am Sonntag zunächst herausgegebene Tsunami-Warnung wurde wenig später wieder aufgehoben.
© USGS
Das Pazifische Tsunami-Warnzentrum in Hawaii hatte vor gefährlichen Wellen bis ein Meter über dem Wasserstand vor den Küsten der Salomonen-Inseln, Papua-Neuguinea, Nauru und Indonesien gewarnt, gab aber kurz darauf Entwarnung. Auch der indonesische Katastrophenschutz erklärte: «Es gibt keine Tsunami-Gefahr.»

Die US-Geologiebehörde USGS gab die Stärke mit 8,0 an, das Deutsche Geoforschungszentrum in Potsdam mit 7,8. Das Epizentrum lag den Angaben zufolge 40 Kilometer westlich von Pangua in Papua Neuguinea.

Auf den Salomonen, auf denen etwa 570'000 Menschen leben, sind Beben auch grösserer Stärke keine Seltenheit. Die Inselgruppe liegt auf dem Pazifischen Feuerring, einer hufeisenförmigen Zone entlang der Küsten des Pazifischen Ozeans.

Hier schieben sich im Erdinnern verschiedene Platten untereinander. Bereits Anfang Dezember hatten mehrere starke Beben die Inselgruppe erschüttert. Grössere Schäden waren damals ausgeblieben.

(SDA)

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Seismograph

Neue Erdbebenserie erschüttert Italien und war bis Rom spürbar

Drei schwere Erdbeben binnen einer Stunde haben am Mittwoch erneut Mittelitalien erschüttert. Die Erdstöße trafen die gleiche Region, die schon vor fünf Monaten von schweren Erdstößen getroffen wurde. Die neuen Beben - alle mit einer Stärke über 5 - waren bis ins knapp 150 Kilometer entfernte Rom zu spüren. Auch in der italienischen Hauptstadt wurden deshalb vorsorglich U-Bahn-Stationen, Schulen und Bürogebäude evakuiert.

© LaPresse
Das Zentrum lag laut Erdbebenwarte in rund zehn Kilometern Tiefe zwischen der Abruzzen-Stadt L'Aquila und der Stadt Rieti in der Region Latium und damit nahe der Stadt Amatrice.
Das erste Beben der neuen Serie hatte nach Angaben der italienischen Erdbebenwarte INGV eine Stärke von 5,3 und erschreckte die Menschen gegen 10.30 Uhr. Es folgte ein noch heftigeres Beben, das die Stärke von 5,5 erreichte, wie das Geoforschungsinstitut GFZ in Potsdam feststellte. Auch der dritte Erdstoß war ähnlich stark. Unklar war zunächst das Ausmaß der Schäden.

Auch Amatrice betroffen

Das Zentrum lag laut Erdbebenwarte in rund zehn Kilometern Tiefe zwischen der Abruzzen-Stadt L'Aquila und der Stadt Rieti in der Region Latium und damit nahe der Stadt Amatrice. Die Gegend war vergangenen Sommer von einer schweren Erdbebenserie heimgesucht worden war, bei der im August 299 Menschen starben. Ganze Orte waren zerstört worden. Derzeit machen auch Schnee und Eiseskälte den Menschen in der Gegend zu schaffen. Die Wetterbedingungen erschwerten laut Zivilschutz die anlaufenden Hilfen.

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Cloud Grey

Vulkan Bulusan auf den Philippinen spuckt Aschewolke 2km hoch

Kurz vor Jahresende meldet sich auch noch einmal der Vulkan Bulusan in Sorsogon, mit einer eindrucksvollen Aschewolke, die etwa 2000 Meter in die Höhe gespuckt wurde.


Vulkan Mt. Bulusan
Begleitet wurde die Eruption von einem 16 minütigen Erdbeben, gegen 14:40 Uhr.

Das philippinische Institut für Vulkanologie (PHIVOLCS) sagte, die ausgerufene Alarmstufe 1 bleibt im Umkreis von 4 Kilometer um den Vulkan bestehen.

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Seismograph

Starkes Erdbeben trifft den Osten Rumäniens

Das Beben ereignete sich um 0:20 Uhr MEZ etwa 150 Kilometer nördlich der Hauptstadt Bukarest. Berichte über Schäden oder Opfer lagen zunächst nicht vor.

© Flickr/ Matt Katzenberger
Seismograph
In Rumänien hat sich in der Nacht zu Mittwoch ein Erdbeben ereignet. Geologen gaben zunächst eine Stärke von 5,4 bis 6,0 an. Diese Werte werden oft später korrigiert.

Das Beben ereignete sich um 0:20 Uhr MEZ etwa 150 Kilometer nördlich der Hauptstadt Bukarest. Berichte über Schäden oder Opfer lagen zunächst nicht vor. Beben dieser Stärke können bei anfälligen Gebäuden ernste Schäden anrichten. Bei robusten Gebäuden gibt es meist nur leichte oder gar keine Schäden.

(dts)

Blue Planet

USA: Zwei Erdbeben der Stärke 5,7 an der Grenze von Nevada und Kalifornien

Zwei Erdbeben der Stärke 5,7 haben die USA an der Grenze von Nevada und Kalifornien erschüttert.

© epa/United States Geological Survey
SACRAMENTO - Nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS ereigneten sich die beiden Beben in der Nacht zum Mittwoch (Ortszeit) im Abstand von wenigen Minuten. Die Zentren lagen demnach jeweils rund 30 Kilometer von Hawthorne entfernt. Von dem kleinen Ort in Nevada sind es etwa 250 Kilometer bis zur kalifornischen Hauptstadt Sacramento im Westen. Von Schäden wurde zunächst nichts bekannt.

Meist gilt bei Erdbeben bis zu einer Stärke von 5, dass sie 30 Kilometer um das Zentrum spürbar und leichte Schäden möglich sind. Ab einer Stärke von 6 sind zumindest in dicht besiedelten Regionen auch schwere Schäden und Tote zu erwarten.

(dpa)

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Better Earth

Erdbeben der Stärke 4,8 erschüttert den Süden des Peloponnes

Ein Erdbeben hat am Dienstagabend den Süden der griechischen Halbinsel Peloponnes erschüttert. Das Beben hatte nach vorläufigen Messungen des Geodynamischen Instituts in Athen eine Stärke von 4,8 und ereignete sich in einer Tiefe von etwa zehn Kilometern. Das Zentrum des Bebens lag in der Region der Touristeninsel Elafonisos, berichtete das Staatsradio (ERT).

© Wikimedia Commons
„Es war ziemlich stark. Wir haben aber keine Schäden hier“, sagte Antonios Billinis, ein Einwohner der dem Epizentrum des Bebens nahegelegenen Ortschaft Neapoli Vion, der Deutschen Presse-Agentur. Das Beben wurde auch in fast allen Regionen der Halbinsel Peloponnes und sogar in den höheren Stockwerken in Häusern der Hauptstadt Athen gespürt, die rund 170 Kilometer nördlich liegt.

dpa