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Fr, 24 Mär 2017
Die Welt für Menschen, die denken

Erdbeben


Bizarro Earth

Zwei Erdbeben innerhalb eines Tages an der Schweizer Grenze

Innerhalb eines Tages hat an der Schweizer Grenze im Wallis die Erde zweimal gebebt. Der erneute Erdstoss bei Chamonix F am Montagabend hatte eine Stärke von 3.0 und dürfte in der Nähe des Epizentrums deutlich verspürt worden sein.

© Schweizerischer Erdbebendienst
Bei Chamonix-Mont-Blanc (schwarz) an der Grenze zum Wallis hat am Montag die Erde zweimal gebebt.
Nachdem der Schweizerische Erdbebendienst (SED) um 01.30 Uhr ein Beben der Stärke 3.3 elf Kilometer nördlich von Chamonix-Mont-Blanc registriert hatte, bebte es um 22.09 Uhr erneut. Das Epizentrum lag dieses Mal zwölf Kilometer nördlich, wie der SED am Abend mitteilte. Martigny ist rund 30 Kilometer entfernt, die Bewegung dürften dort schwach verspürt worden sein. Schäden sind bei einem Erdbeben dieser Stärke in der Regel nicht zu erwarten.

Anfang März hatte ein Beben der Stärke 4,6 vier Kilometer westlich von Linthal GL mit über 30 Nachbeben für tausende besorgte Anrufe gesorgt. Grössere Schäden gab es aber keine.

Kommentar: Beben der Stärke 2,9 in der Zentralschweiz schreckte Tausende Menschen auf




Seismograph

Leichtes Beben von 2,7 an der Mosel registriert

In der Vordereifel hat die Erde gebebt. Der leichte Erdstoß am Dienstag um 6.29 Uhr hatte eine Stärke von 2,7, wie der rheinland-pfälzische Landeserdbebendienst mitteilte. Das Zentrum lag bei Kobern-Gondorf in einer Tiefe von zehn Kilometern.
© dpa
Symbolfoto
Kobern-Gondorf - Menschen spürten die Erschütterung bis in den Raum Koblenz. Schäden gab es keine.

Statistisch bebe die Erde in der Osteifel alle ein bis zwei Wochen, sagte der Referatsleiter Ingenieurgeologie und Erdbebendienst beim Landesamt für Geologie und Bergbau, Ansgar Wehiger. "Die meisten Erdstöße sind aber nicht spürbar." Zuvor hatte der SWR über das leichte Beben berichtet.

das/dpa

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Hiliter

Algorithmus sagt künstliche Erdbeben voraus

Zielgenaue Warnungen kurz vor Erdbeben könnten viele Menschenleben retten. Amerikanische Forscher haben jetzt einem Algorithmus beigebracht, tatsächlich Erdbeben rechtzeitig zu erkennen - bislang aber nur im Labor.

© Unbekannt
Erdbeben forden erschreckend viele Todesopfer - jedes Jahr sterben rund 10.000 Menschen bei diesen Katastrophen und ihren Folgen. Bertrand Rouet-Leduc vom Los Alamos National Laboratory in New Mexiko und seine Kollegen haben vor diesem Hintergrund eine interessante Entdeckung gemacht. Sie trainierten einen Maschinenlern-Algorithmus darauf, die akustischen Signale zu erkennen, die vor einem künstlichen Erdbeben im Labor entstehen. Bezüglich der Übertragung auf echte Erdbeben ist das Team vorsichtig, doch zumindest eröffnet die Arbeit neue Forschungswege auf dem Gebiet.

Risiko für Erdbeben berechnen

Geologen sind seit langem in der Lage, das ungefähre Risiko für ein Erdbeben zu berechnen. Dazu ermitteln sie, wann es in der Vergangenheit Plattenbewegung gegeben hat und nutzen mögliche Regelmäßigkeiten für Voraussagen. Solche Prognosen sind nützlich, um beispielsweise Bauvorschriften in Regionen durchzusetzen, die als erdbebengefährdet bekannt sind. Zur Verhinderung von Todesfällen, wenn sich ein Beben ereignet, tragen sie jedoch nichts bei - dazu würden Vorhersagen über wenige Tage benötigt.

Seismograph

Leichte Erdbeben in Mittelitalien registriert und ein stärkeres in Japan

In der Zentralitalienischen Erdbebenregion bei Amatrice kommt es wieder vermehrt zu leichten Erdbeben. Ich halte ein erneutes starkes Erdbeben in den nächsten Wochen für möglich.
© dpa
Symbolfoto
Im Westen der Türkei kommt es immer noch zu zahlreichen Erdbeben. Allerdings hat die Intensität der Erdbebenschwarms deutlich abgenommen. im Südosten gibt es dafür ein weiteres Zentrum mit einem Erdbebenschwarm.

Im Süden der japanischen Insel Kyushu manifestierte sich gestern ein Erdbeben der Magnitude 5,3. Das Hypozentrum lag in 141 km Tiefe und wenige Kilometer vor der Küste. In unmittelbarer Nähe liegt der Vulkan Sakura-jima. Dieser ist seit letztem Jahr praktisch inaktiv, allerdings könnte das Erdbeben zu einem erwachen des Vulkans führen.

Seismograph

Beben der Stärke 2,9 in der Zentralschweiz schreckte Tausende Menschen auf

Das Erdbeben der Stärke 4,6 vom Montagabend ist ohne grössere Schäden verlaufen. Trotzdem registrierte der Schweizerische Erdbebendienst (SED) bis am Dienstag über 30 Nachbeben. Tausende besorgter Anrufer meldeten sich beim SED und legten zeitweise die Webseite lahm.
© dpa
Symbolfoto
Urnerboden - Nach SED-Angaben riefen am Montagabend rund 5000 Personen aus einem Umkreis von 200 Kilometern die Hotline des Erdbebendienstes an, und meldeten, dass sie einen Erdstoss verspürt hatten. Die Webseite wurde zeitweise pro Minute von bis zu einer halben Million besorgter Bürgerinnen und Bürgern aufgerufen - so viele, dass sie in den ersten 40 Minuten nach dem Beben ausfiel und auch danach nur schwer erreichbar war.

Hingegen wurden der Gebäudeversicherung GlarnerSach bisher lediglich zehn Schadensfälle gemeldet, wie Hansueli Leisinger, Vorsitzender der Geschäftsführung am Dienstag auf Anfrage der sda sagte. Nach ersten Einschätzungen handle es sich ausschliesslich um "Bagatellfälle", wie zum Beispiel Risse in den Wänden, eine eingerissene Wasserleitung und ein eingestürztes Kamin.

Auch die Mobiliar rechnet nicht mit grösseren Schäden. Bisher seien ihr rund zehn Schadenfälle gemeldet worden - auch hier meist Risse in der Wand, wie Mediensprecher Jürg Thalmann sagte. Die Schadensumme könne noch nicht abschliessend beurteilt werden, dürfte sich aber in Grenzen halten.

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Blue Planet

Erdbeben der Stärke 5,5 erschüttert Japans Küste vor Katastrophenregion Fukushima

© Sputnik
Erdbeben in der Katastrophenregion Fukushima
Ein Erdbeben hat erneut die Küste vor der japanischen Katastrophenregion Fukushima erschüttert.

Das Beben mit einer Stärke von 5,5 ereignete sich nach Angaben des japanischen Wetterdienstes am Dienstagnachmittag (Ortszeit) in einer Tiefe von 50 Kilometern unter dem Meer. Eine Tsunami-Warnung wurde nicht ausgesprochen. Auch in dem in der Nachbarprovinz Miyagi gelegenen Atomkraftwerk Onagawa seien keine Unregelmäßigkeiten festgestellt worden. Japan ist eines der am stärksten von Erdbeben betroffenen Länder der Welt. Besonders die Region im Nordosten des Landes war im März 2011 von einem verheerenden Erdbeben und einem Tsunami getroffen worden. Mehr als 18.000 Menschen kamen damals ums Leben.

Kommentar: Erdbeben erschüttert Küste vor Fukushima (Video):




Bizarro Earth

Philippinen: Haariges "Seeungeheuer" strandete nach Erdbeben

Am Strand von Cagdainao auf den Philippinen herrscht gerade großes Rätselraten: Eine sonderbare Kreatur wurde angespült. Doch was ist das Wesen, das nach dem Erdbeben auf den Philippinen am Ufer strandete?

© Screenshot twitter.com/shijizawen
Eine sonderbare Kreatur ist am Strand von Cagdainao auf den Philippinen angespült worden.
Die Meereswelt ist faszinierend und voller Geheimnisse - das zeigt sich aktuell auf den Philippinen. Dort wurde nämlich am Strand von Cagdainao auf den Dinagat Islands eine geheimnisvolle Kreatur mit gigantischen Ausmaßen angespült, die die Ortsansässigen staunen lässt.

Seemonster auf den Philippinen nach Erdbeben angespült

Das vermeintliche Meeresmonster, so schreibt es die britische „Daily Mail“, sei nach einem Erdbeben ans Ufer getrieben worden. In den vergangenen Tagen kam es nach der Naturkatastrophe zu zahlreichen Sichtungen von vermeintlichen Seeungeheuern, die plötzlich an den Stränden der tropischen Inseln angespült wurden. Doch das Aussehen dieses Seeungeheuers gibt Rätsel auf: Die Kreatur ist nicht etwa schleimig und unförmig, sondern scheint von einem weißen Fell überzogen zu sein.

Kommentar:


Fish

"Meeresungeheuer": Riemenfisch nach Erdbeben auf den Philippinen angespült

Dieses Meeresungeheuer erscheint angeblich nur, wenn sich eine Katastrophe anbahnt.

© Jude Cyril Roque Viernes / Facebook
Bei diesem monströsen Fang staunten die philippinischen Fischer nicht schlecht. Der mysteriöse Fang ist mit seinen über 9 Metern mehr als 5 Mal so groß als die Fischer selbst. Unter den Einheimischen wird das Wesen "Erdbeben-Fisch" genannt. Angeblich erscheint das Tier immer kurz bevor die Erde zu beben beginnt.

Dieses Mal war es umgekehrt. Es wurde kurz nach einem Erdbeben an einem philippinischen Strand angespült.

Bei dem Monster handelt es sich um einen sogenannten Riemenfisch. Die Tiere können sogar bis zu 11 Meter groß werden. Eigentlich gelten sie in der Folklore als schlechtes Omen.
© Facebook
Mysteriöses Erdbeben-Monster an Strand gespült

Seismograph

Erdbeben der Stärke 6,4 trifft Bolivien - Keine Berichte über Schäden und Verletzte bekannt

Im Süden Boliviens hat sich am Dienstag ein Erdbeben mittlerer Stärke ereignet. Geologen gaben zunächst eine Stärke von 6,4 an.
© Flickr/ Matt Katzenberger
Diese Werte werden oft später korrigiert. Das Beben ereignete sich um 10:09 Uhr Ortszeit (15:09 Uhr deutscher Zeit) etwa 100 Kilometer östlich der Stadt Sucre. Berichte über Schäden oder Opfer lagen zunächst nicht vor. Beben dieser Stärke können regelmäßig im Umkreis von bis zu 70 Kilometern Schäden anrichten.

Kommentar:




Seismograph

Zwei Beben am Ätna registriert: Stärke 2,7 und 2,6

Am Ätna auf Sizilien manifestierten sich in den letzten 24 Stunden 2 Erdbeben der Magnituden 2,7 und 2,6. Die Hypozentren lagen in 1 km und 2 km Tiefe, was eigentlich das Besonderer an diesem Vorkommen ist. Die Epizentren lagen am westlichen Stadtrand des Ortes Zafferana. Zudem wurden zahlreiche Mikrobeben registriert.
© DPA
Symbolbild
Die strombolianischen Eruptionen aus dem NSC halten weiterhin an. Gestern Abend war zu beobachten, dass zahlreiche glühende Bomben auf der Außenflanke des Kegels landeten. Zudem war ein Förderschlot im Zentralkrater aktiv und erzeugte kleine Explosionen, die sich innerhalb des Kraters abspielten.

Auffällig ist, dass diese Form der Aktivität nun schon zu lange anhält, um direkt als Vorläufer neuer Paroxysmen interpretiert zu werden. Die Paroxysmen könnten auf sich warten lasse, weil sich nicht genug Gasdruck im Inneren des Vulkans aufbauen kann, da das Fördersystem seit den letzten größeren Eruptionen im Mai 2016 offen ist. Dies erkennt man am Jahresverlauf der thermischen Strahlung auf Mirova: die hohen Ausschläge Ende Mai markieren die letzten Paroxysmen am Ätna. Seitdem wird fast ständig eine schwache Wärmesignatur registriert, was vor den Paroxysmen nicht der Fall war.

Kommentar:
  • Kleineres Beben der Stärke 4 trifft Mittelitalien - Keine Verletzten oder Schäden bekannt