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Sa, 18 Jan 2020
Die Welt für Menschen, die denken

Stürme


Bizarro Earth

Schwere Winterstürme in den USA: Mehrere Tote und großflächige Stromausfälle

Mindestens sieben Tote, mehr als 250.000 Häuser ohne Strom und viele abgesagte Flüge - in den USA haben Winterstürme für chaotische Zustände gesorgt. In mehreren Bundesstaaten zerstörten Tornados zahlreiche Gebäude.
winterstürme in den usa
Bei schweren Unwettern in den USA sind mehrere Menschen gestorben. Von Texas und Louisiana im Süden bis Iowa und Illinois im Norden wurden Winterstürme gemeldet. Regional entstanden Tornados. Die Zahl der Todesopfer wird mit sieben bis elf angegeben - je nachdem, ob nur der Samstag oder die Zeit seit Freitag betrachtet wird.

Drei Menschen starben im Bundesstaat Alabama bei einem Tornado und einer Reihe schwerer Gewitter, wie die dortige Katastrophenschutzbehörde mitteilte. Im weiter westlich gelegenen Louisiana starb ein Ehepaar in seinem Wohnwagen. Der Sturm sei so heftig gewesen, dass Trümmer rund 60 Meter weit getragen wurden, teilte der Sheriff mit. Eine weitere Person sei von einem Baum erschlagen worden.

Cloud Precipitation

Schwere Unwetter in Südeuropa: Mindestens 19 Tote binnen eines Monats

Seit Wochen halten schwere Unwetter den Südwesten Europas in Atem. Erneut sind dabei auch Menschen ums Leben gekommen. In Madrid starb eine Südkoreanerin, als sie von einem Bauteil getroffen wurde.
unwetter spanien
© AP/dpa/Paul White)
Sturm in Madrid: Vor einem Lotterie-Shop ist ein Bereich mit Absperrband blockiert, weil ein Bauteil herabzustürzen droht.
In Frankreich, Spanien und Portugal haben am Samstag erneut schwere Unwetter gewütet. In Spanien gab es nach Behördenangaben zwei Tote, in Frankreich einen Vermissten. Wie spanische Behörden am Samstag mitteilten, starb in Madrid eine 32-jährige Südkoreanerin, die von einem herunterfallenden Gebäudeteil getroffen worden war.

Der Unfall geschah am Freitagnachmittag gegen 14.30 Uhr nur wenige hundert Meter von Touristenattraktionen wie dem Platz Puerta del Sol oder dem Prado-Museum entfernt. Zudem ertrank am selben Tag ein 68-jähriger Surfer aus den Niederlanden in der südwestlichen Provinz Huelva. Schon am Donnerstag hatte es zwei weitere Tote gegeben. Auch im Nachbarland Portugal kamen zwei Menschen ums Leben.

Auf dem Mittelmeer nahe der südfranzösischen Hafenstadt Marseille wurde am Samstag weiterhin ein Mann vermisst, der am Freitag von einem Segelschiff ins Meer gestürzt war. Ein weiterer mit ihm verunglückter Mann konnte von den Einsatzkräften lebendig geborgen werden.

Kommentar:




Bad Guys

Zwei Tote, Stromausfälle und Überschwemmungen in Südfrankreich nach schwerem Sturm

Nach starken Regenfällen und Windböen stehen in Südfrankreich ganze Ortschaften unter Wasser, in zehntausenden Haushalten fällt der Strom aus. Zwei Menschen verlieren ihr Leben. In mehreren Departements gilt weiterhin die zweithöchste Unwetterwarnstufe.
Überschwemmung Frankreich
© picture alliance/dpa
Land unter in Frankreich: Heftige Sturmböen und starke Regenfälle sorgten vielerorts für Überschwemmungen.
Bei schweren Unwettern sind im Süden Frankreichs mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Ergiebige Regenfälle sorgten Medienberichten zufolge unter anderem für Überschwemmungen in mehreren Departements.

Am Samstag hatten Sturmböen und anschwellende Wassermassen in Flüssen und Bächen bereits zu schweren Stromausfällen geführt. Vorübergehend waren 40.000 Haushalte ohne Strom, wie der Energieversorger Enedis mitteilte. Am Abend seien noch 25.000 Haushalte betroffen gewesen. In elf Departements galt vorerst weiterhin die zweithöchste Warnstufe.

Der Wintersturm kostete zwei Anwohnern der Unwetterregion das Leben: Ein 70-Jähriger verunglückte am Freitag im französischen Baskenland, als er mit seinem Auto gegen einen auf die Landstraße gestürzten Baum fuhr.

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Tornado2

Tornado zerstört Olivenöl-Fabrik in Griechenland

Tornado hits Greece factory
© Caters
Aufnahme einer Überwachungskamera.
In Kalamata, Griechenland zerstörte Anfang der Woche ein Tornado eine Olivenöl-Fabrik. Verletzt wurde zum Glück niemand dabei.
Der Tornado war am vergangenen Montag während einer starken Gewitterfront in der Region um die Stadt Kalamata über das Fabrikgelände gezogen. Der Ort liegt südwestlich der griechischen Hauptstadt Athen und ist für den Export von Oliven bekannt. Die Sorte "Kalamon" verdankt der Stadt ihren Namen.

- Krone.at

Ebenso kam es in Genua, Italien in dieser Woche zu einer Wasserhose.

Tornado2

Unwetter in Italien: Riesige Wasserhose bei Genua

Seit über eine Woche gibt es heftige Unwetter in Italien. Die Folgen: Heftige Gewitter, Überflutungen und Erdrutsche. Heute Vormittag kam es an der Küstenstadt Genua in Ligurien außerdem zu riesigen Wasserhosen! Größere Schäden gibt es nicht - doch die Bilder sind spektakulär.
wasserhose genua
© Screenshot YouTube

Tagelang gab es heftige Unwetter


Heftige Regenfälle mit Überschwemmungen haben den Norden Italiens heimgesucht. In der Region Ligurien im Nordwesten wurden Bäume entwurzelt, Straßen überspült und Häuser unter Wasser gesetzt, wie Medien berichteten. Auch aus anderen Teilen Italiens wurden heftige Regenfälle gemeldet.

Der Fährverkehr zwischen Sardinien und der französischen Nachbarinsel Korsika wurde am Montag laut Nachrichtenagentur Ansa vorübergehend eingestellt. In Montegroppo östlich von Genua wurden 373 Liter Regen in nur 12 Stunden gemessen. 200 Liter in kurzer Zeit waren keine Seltenheit. Kaum ein Fluss, der diese Wassermassen noch fassen kann.

Kommentar:




Attention

Sturm "Amelie" in Frankreich: 140.000 Haushalte waren ohne Strom

In der Nacht zum Sonntag ist über die französische Atlantikküste der Herbststurm "Amélie" hinweggefegt. In 17 Départements wurde wegen des Unwetters die Alarmstufe "Orange" ausgerufen. Die Behörden warnten die Bevölkerung vor starken Windböen und Überschwemmungen.
sturm
© AFP
Sturm "Amélie" hinterlässt in Frankreich rund 140.000 Haushalte ohne Strom
Von den Naturgewalten wurden am stärksten die südwestlichen Départements Pyrénées-Atlantiques, Landes, Gironde und Dordogne betroffen. Der französische Stromversorger Enedis teilte am Sonntag auf Twitter mit, dass der Sturm 140.000 Haushalte ohne Elektrizität gelassen habe. Mehrere Teams seien im Einsatz, um die Folgen zu beheben.


In örtlichen Medien und sozialen Netzwerken wurden Aufnahmen mit überfluteten Straßen und umgerissenen Bäumen gezeigt.

Tornado1

Japan: Taifun führt zu verheerenden Überschwemmungen, fordert mindestens 26 Tote und 170 Verletzte

Wohnhäuser in Hochwasser nach Taifun in Japan
© Reuters
Mindestens 26 Tote durch Taifun in Japan
Einer der gefährlichsten Taifune seit Jahrzehnten hat in Japan schwere Schäden verursacht und mindestens 26 Menschenleben gefordert. Eine 77-jährige Frau kam bei einem Rettungseinsatz in Iwaki ums Leben, als sie aus einem Helikopter 40 Meter in die Tiefe stürzte.

Der Wirbelsturm "Hagibis" hat in Japan schwere Überschwemmungen ausgelöst und mindestens 26 Menschen in den Tod gerissen. Weitere 21 Menschen galten am Sonntag noch als vermisst. Einer der heftigsten Taifune seit Jahrzehnten zog am Samstag und in der Nacht zum Sonntag mit rekordstarken Regenfällen und Sturmböen über die Hauptstadt Tokio und andere Gebiete des fernöstlichen Inselreiches. Laut Medienberichten wurden über 170 Bewohner verletzt.

Der Taifun ließ zahlreiche Flüsse über die Ufer treten und überschwemmte ganze Wohngebiete und Straßen, bevor er sich am Sonntag im Nordosten über dem Meer zu einer Tiefdruckzone abschwächte. Während am Sonntag in der Hauptstadt und deren Umgebung wieder die Sonne schien, setzten die Einsatzkräfte die Bergungsarbeiten fort. Mit Militärhubschraubern und Schlauchbooten rückten die Einsatzkräfte an, um Menschen aus ihren Häusern zu retten. Dabei kam es zu einem tragischen Unglück, als Rettungskräfte eine 77 Jahre alte Frau in der nordöstlichen Stadt Iwaki in einen Hubschrauber hieven wollten und sie plötzlich 40 Meter in die Tiefe stürzte. Sie kam dabei ums Leben. In der Bucht von Tokio sank ein ankerndes Frachtschiff aus Panama. Zwei Menschen an Bord kamen ums Leben, sechs Besatzungsmitglieder galten am Sonntag als vermisst.

Kommentar: Super-Taifun HAGIBIS wird wahrscheinlich Samstag leicht abgeschwächt Japan treffen


Tornado2

Super-Taifun HAGIBIS wird wahrscheinlich Samstag leicht abgeschwächt Japan treffen

Typhoon Hagibis
Japan wird von einem Super-Taifun bedroht. HAGIBIS ist sein Name und er entspricht momentan der Kategorie 5 mit Wind-Spitzengeschwindigkeiten von 250 bis 300 km/h. Der Sturm wird mit einer leichten Abschwächung bis Samstag im Süden von Japan erwartet, darunter könnten besonders Suzuka und Tokio betroffen sein. Am Samstag findet auch das Qualifying der Formel 1 in Suzuka statt.
HAGIBIS ist bereits der 19. Tropensturm und der stärkste Taifun im westlichen Pazifik der diesjährigen Saison.

...

Erst Ende September und Anfang Oktober überquerte Taifun MITAG Taiwan, den äußersten Osten Chinas und stark abgeschwächt dann Südkorea. Mindestens zehn Menschen riss der Wirbelsturm in den Tod. Dabei wurden ganze Landstriche unter Wasser gesetzt. Taifune treten immer wieder in den Sommer- und Herbstmonaten auf und beeinträchtigen zahlreiche Staaten in Südostasien.

~ wetteronline.de

Bizarro Earth

Kleines Erdbeben trifft Süditalien und kräftige Unwetter im Mittelmeerraum

Im Gebiet um Cantozaro, Italien kam es heute Morgen um 8 Uhr zu einem kleinen Erdbeben. Das Beben hatte eine Stärke von 4,0 auf der Richterskala und das Epizentrum hat sich bei Caraffa di Catanzaro befunden. Es gibt bislang keine Berichte über Schäden und Verletzte. Aus Angst flüchteten viele Menschen auf die Straße und Schulen wurden aus Sicherheitsgründen evakuiert, vorsorglich wurde auch der Zugverkehr vorübergehend eingestellt.

richterskala symbolbild, erdbeben symbolbild
© imago stock&people / imago/ZUMA Press
Symbolbild
Zudem tobten kräftige Gewitter im Mittelmeerraum, wo ebenso Süditalien, Kroatien und Griechenland betroffen waren.

Camera

Sturmtief "Mortimer" soll ebenso für mehrere Tornados in Norddeutschland verantwortlich sein

tornado burhafe
© Screenshot
Während das Sturmtief "Mortimer" am Wochenende bis Montag über Deutschland zog und zu einigen schweren Schäden, Bahnverspätungen und zu einer toten Person führte, sind angeblich im Norden Deutschlands gleich mehrere Tornados entstanden. Ein angeblicher Tornado wurde bei Burhafe in Ostfriesland aufgenommen, wie das folgende Video zeigt: