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Mi, 23 Aug 2017
Die Welt für Menschen, die denken

Stürme


Alarm Clock

"Windbruchschäden historischen Ausmaßes" - Immer noch Katastrophenalarm für Landkreis Passau ausgerufen

Der Katastrophenfall im Lkr. Passau bleibt aufrecht erhalten. Das teilte das Landratsamt am Sonntag mit. Nach den orkanartigen Stürmen vom Freitagabend müssten noch eine Reihe von Straßen und Einzelgehöften gesichert werden, heißt es. Wann der Katastrophenfall aufgehoben wird, werde heute entschieden, sagte Landrat Franz Meyer dem BR.
© BR24
Tragische Unglücke nach dem Unwetter im Raum Passau: Im Zuge der Aufräumarbeiten kamen zwei Menschen ums Leben. Die Schäden sind immens. In Pocking starb ein Dachdecker, der bei Aufräumarbeiten abgestürzt war. Auslöser des Sturzes seien gesundheitliche Probleme des 68 Jahre alten Mannes gewesen, teilte das Landratsamt Passau mit. In Hauzenberg stürzte ein 94 Jahre alter Mann beim Aufräumen, er starb später im Krankenhaus.

Es gibt größtenteils wieder Strom

Nach dem schweren Unwetter sind die meisten Ortschaften im Landkreis Passau wieder mit Strom versorgt. Nur mehr kleine Weiler oder Gehöfte seien noch ohne Strom, teilte die Polizei heute mit. Im Laufe des Tages sollte auch hier die Versorgung wieder hergestellt sein. Bauernhöfe mussten zuvor mit Stromaggregaten versorgt werden, weil die Melkmaschinen wegen des Ausfalls nicht funktionierten.

Kommentar:




Tornado2

Das Zeltfest in Österreich - Zwei Tote und über hundert Verletzte nach Sturmböe

Der heftige Sturm am Freitagabend in St. Johann am Walde, Bezirk Braunau, hat mindestens zwei Tote und 120 Verletzte gefordert. "Es sind zahlreiche blutüberströmte Personen bei uns vorbeigelaufen, es ist ein absolutes Krisengebiet", so ein Augenzeuge.
© Daniel Scharinger
Sankt Johann am Walde - Mindestens zwei Tote, Dutzende Verletzte, mindestens zwanzig davon schwer - das ist die vorläufige Bilanz nach dem Unwetter, das am Freitagabend über das Innviertel gezogen ist. Das Zeltfest in Frauschereck (Gemeinde St. Johann am Walde) wurde von einer mehr als 100 km/h schnellen Sturmböe abrupt gestoppt und endete in einer Katastrophe. Ein Zelt stürzte ein, dabei wurden mehr als hundert Personen verletzt. Für zwei Personen kam jede Hilfe zu spät. Gerüchte, wonach es zwei weitere Todesopfer geben soll, konnten weder das Rote Kreuz noch die Staatsanwaltschaft gegen 13.45 Uhr bestätigen. Mindestens zwei Festbesucher sollen sich in Lebensgefahr befinden.

28-Jähriger Ortsansässiger starb

Die Polizei gab am Samstagvormittag per Pressemitteilung bekannt, dass es sich bei einem der beiden Toten um den 28-jährigen Christoph A. aus Sankt Johann am Walde handelt. Bestürzung herrscht auch in der Gemeinde Höhnhart (Bezirk Braunau). Dort hat die ums Leben gekommene 19-Jährige mit ihrer aus Rumänien stammenden Familie gelebt. "Es ist einfach nur tragisch. Die Familie ist im Ort gut integriert, soviel ich weiß hat Alexandra P. heuer die Matura gemacht. Die Familie hat vor einigen Jahren im Ort ein Haus gekauft, es sind sehr fleißige Leute", sagt Bürgermeister Erich Priewasser. Sie wurde von ihren Eltern identifiziert. Laut Polizei wurden 120 Personen medizinisch versorgt.

Cloud Lightning

Unwetter am Freitagabend legte mehrere Festivals, Deutsche Bahn und teilweise Bundesliga lahm

München/Großpösna - S-Bahnen und Züge standen still, mehrere Musikfestivals wurden unterbrochen, und auch die Bundesliga war betroffen: Unwetter mit Starkregen und Gewitter sind am Freitagabend über mehrere Bundesländer gezogen.
© 123RF
Allein in Bayern rückte die Feuerwehr zu mehr als 1000 Einsätzen aus, mindestens 20 Menschen wurden allein dort bei den Unwettern verletzt.

In München wurde der komplette S-Bahn-Verkehr für rund 40 Minuten eingestellt - unter anderem wegen Bäumen auf den Gleisen. Auch die Bahnstrecke München-Salzburg sowie die Autobahnen 3, 7 und 8 waren nach Angaben der Polizei zeitweise gesperrt. Einsatzkräfte waren in der Nacht zu Samstag damit beschäftigt, Schäden zu beheben und Straßen wieder freizuräumen.

Das Chiemsee-Summer-Festival in Übersee und das Echelon-Festival in Bad Aibling bei Rosenheim (beide in Bayern) wurden wegen Sturms und Regens abgebrochen. Bei dem Fest in Übersee ließen sich rund 50 Menschen in Folge des Unwetters ärztlich behandeln, einige davon psychologisch. Zehn Menschen erlitten so starke Verletzungen, dass sie ärztlich behandelt werden mussten. Auch beim Echolon wurden mindestens zehn Menschen verletzt und behandelt. Die Campingplätze in Übersee seien total verwüstet, Notunterkünfte würden geöffnet, teilte die Polizei mit.


Better Earth

Chiemsee-Festival nach Unwetter abgesagt: 50 Menschen medizinisch behandelt

Nach einem heftigen Unwetter über Südbayern haben die Veranstalter des Chiemsee-Summer-Festivals in Übersee am Samstag den letzten Tag des Events abgesagt, wie Focus-Online am Samstagmorgen meldet.

Das habe die Bestandsaufnahme des Geländes mit Schäden an den Bühnen und der Infrastruktur ergeben, zitiert die Online-Zeitung die Organisatoren.


Nach Angaben des Bayerischen Rundfunks wurden zwischen 21.00 und 1.00 Uhr über 700 Einsätze mit Unwetterbezug verzeichnet, Notrufe waren teilweise überlastet. Knapp 50 Personen seien behandelt worden. Der Großteil sei vom Unwetter völlig verängstigt und habe eine psychische Betreuung gebraucht.

Cloud Lightning

Unwetter legt Bahn- und Flugverkehr in Frankfurt lahm

Wer heute durch Frankfurt gereist ist, musste sich eine Weile gedulden: Hauptbahnhof und Flughafen waren wegen eines Unwetters mit Starkregen, orkanartigen Böen und Hagel gesperrt.
© ANTIN/EPA/REX/Shutterstock
Wegen eines heftigen Unwetters war der öffentliche Verkehr im Raum Frankfurt am Dienstag weitestgehend lahm gelegt. Der Hauptbahnhof war am Nachmittag für rund eine halbe Stunde gesperrt. Auch am Frankfurter Flughafen ruhte eine Weile die Arbeit. Es kam zu Verspätungen und Ausfällen.


Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte für das Rhein-Main-Gebiet eine amtliche Unwetterwarnung der Stufe drei im vierstufigen Warnsystem herausgegeben. Voraussichtlich bis 16 Uhr müsse mit schwerem Gewitter, orkanartigen Böen und Starkregen gerechnet werden, hieß es.

Bullseye

Schwere Unwetter über Polen und Tschechien: Stromausfälle und viele Verletzte

In Polen sind bei heftigen Stürmen mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen, mehr als 30 wurden verletzt. Im Osten Tschechiens wurden zahlreiche Häuser beschädigt. Auf Korsika und in Portugal wüten dagegen Waldbrände.
© imago
Bei heftigen Stürmen sind in Polen mindestens fünf Menschen getötet worden. Fernsehsender berichten zudem von mehr als 30 Verletzten. Rund 340.000 Haushalte haben derzeit keinen Strom.

Pfadfinderinnen von Baum erschlagen

Nach Informationen des TV-Senders TVP Info gab es allein drei Tote nahe der nordpolnischen Stadt Chojnice. In einem Pfadfinderlager seien zwei Mädchen im Alter von 13 und 14 Jahren von einem umstürzenden Baum getötet worden. Auch ein 30-Jähriger sei von einem Baum erschlagen worden, als dieser auf sein Zelt stürzte.

Kommentar:




Fire

Unwetter in Italien führten zu Stromausfällen - 70.000 Menschen ohne Strom - Im Süden wüten Waldbrände

  • Über den Nordosten Italiens sind am Donnerstag schwere Unwetter hinweggezogen.
  • In der Region um Venedig wurden mehrere Menschen verletzt, darunter womöglich auch eine deutsche Politikerin.
  • Im Süden des Landes gab es allein am Freitagvormittag mehr als 100 Wald- und Buschbrände.
© dpa
Der Campingplatz Sant'Angelo Village in Cavallino bei Venedig (Italien) - dort sind durch das Unwetter Bäume umgestürzt.
Heftige Unwetter mit starkem Wind, Regen, Hagel und Gewitter sind über Norditalien hinweggezogen. Im äußersten Nordosten des Landes saßen 70 000 Menschen am Donnerstagabend im Dunkeln. Campingplätze an der Adriaküste nahe Venedig wurden unter Wasser gesetzt, zahlreiche Bäume stürzten um. Mehrere Menschen wurden verletzt.

"Ich habe das Gewitter über dem Meer heranziehen sehen und bin zum Campingplatz gelaufen. Die Bäume um mich herum stürzten um, und einer traf eine 42-jährige Touristin", sagte ein Feuerwehrmann, der in dem Ort Jesolo Ferien machte, der Zeitung Corriere della Sera am Freitag. Zusammen mit einem Arzt habe er am Donnerstag die Äste durchbrochen, bis die Frau befreit war. Die Verletzte hätten sie dann auf einem Surfbrett zum Strand transportiert, von wo aus sie mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen wurde.

Ob es sich dabei um die im Italien-Urlaub verletzte Sozialministerin Brandenburgs, Diana Golze (Linke), handelte, war zunächst unklar. Die Politikerin wurde in Norditalien von einem umstürzenden Baum getroffen und schwer verletzt. Der Vorfall habe sich am späten Donnerstagnachmittag bei einem Unwetter auf einem Campingplatz in Norditalien ereignet, hieß es aus dem Ministerium. Golze sei in einem Krankenhaus sofort operiert worden, und es gehe ihr den Umständen entsprechend gut.

Cloud Lightning

Sozialministerin von Brandenburg wird durch Baumschlag in Italien schwer verletzt

Bei schweren Unwettern über Norditalien sind mehrere Menschen verletzt worden. Zu den Opfern gehört auch Brandenburgs Sozialministerin Golze. Sie war im Campingurlaub, nun liegt sie im Krankenhaus.
© DPA
Ein umstürzender Baum hat Brandenburgs Sozialministerin Diana Golze (Die Linke) schwer verletzt. Der Vorfall ereignete sich am späten Donnerstagabend auf einem Campingplatz in Norditalien. Dort war es zu schweren Unwettern mit mehreren Verletzten gekommen.

Ministeriumssprecherin Marina Ringel sagte, Golze sei in einem Krankenhaus sofort operiert worden, es gehe ihr den Umständen entsprechend gut. "Sie liegt jetzt auf einer normalen Krankenstation", sagte Ringel. Weitere Einzelheiten nannte die Sprecherin nicht.

Die 42-jährige Golze ist seit Herbst 2014 Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Bundeslands. Zuvor war sie seit 2005 Bundestagsabgeordnete.

Sun

Wetterkapriolen überall in Europa: Rekordhitze, Unwetter, Schlammlawinen, Brände

Schwere Gewitter, Waldbrände, Hitze - in vielen Teilen Europas schlägt das Wetter Kapriolen. Das betrifft auch Touristen. Die Prognosen sind unterschiedlich, aber vielerorts ist keine Besserung in Sicht. Und auch in Deutschland soll das Wetter schlechter werden.

© epa/Homem De Gouveia
Auf der portugiesischen Urlaubsinsel Madeira sind wegen heftiger Winde Tausende Urlauber gestrandet.
Hitzewellen in Ungarn, Bulgarien, Griechenland und Spanien, viel Regen in Skandinavien, gestrandete Urlauber auf Madeira und Waldbrände in Italien: Das Wetter sorgt in vielen Teilen Europas derzeit für Schlagzeilen und macht Einheimischen und Touristen zu schaffen. Eine Übersicht:

- Auf der portugiesischen Urlaubsinsel MADEIRA sind wegen heftiger Winde Tausende Urlauber gestrandet. Seit dem Wochenende gibt es auf dem Flughafen von Funchal an der Küste chaotische Zustände mit annullierten Verbindungen. Betroffen waren rund 5.500 Passagiere. Die «Blumeninsel» Madeira liegt etwa 950 Kilometer südwestlich von Lissabon und ist vor allem auch bei Deutschen sehr beliebt. Wann die Winde nachlassen und wieder Normalität einkehren sollte, war am Montagnachmittag nicht abzusehen.

- In den Unwettergebieten ÖSTERREICHS entspannte sich die Lage am Montag langsam. Es regnete nicht mehr und sollte laut Prognosen auch in den kommenden Tagen trocken bleiben. So konnten auch die Menschen im von der Umwelt abgeschnittenen Großarltal wieder aufatmen: Seit dem frühen Montagmorgen kann das Tal mit dem Auto zumindest auf einer Spur wieder verlassen werden. Das bei Urlaubern beliebte Tal im Bundesland Salzburg war besonders stark von Regen, Hagel und Schlammlawinen betroffen. Auch die Lage in der Steiermark entspannte sich langsam. In Tirol starb dagegen ein deutscher Urlauber in einem Hochwasser führenden Bach.

Tornado1

"Fognado" taucht an der kalifornischen Küste auf

© Stan Russell
Letzte Woche haben zahlreiche Menschen im US-Bundesstaat Kalifornien etwas am Himmel beobachtet, dass für sie äußerst ungewöhnlich und bedrohlich erschien und sie als »Fognado« (deutsch: Nebelnado, in Anspielung auf Tornado) bezeichneten.

Fognado tauchte am vergangenen Mittwochnachmittag ganz plötzlich über Kaliforniens Natural Bridges State Beach in Santa Cruz auf und zog in Sekundenschnelle über die Köpfe der Strandbesucher hinweg. Während seiner Passage verdunkelte er den Himmel und ließ dadurch die Temperaturen deutlich herabsinken, sodass die die Menschen die Situation noch gruseliger empfanden, als sie es ohnehin schon war. Doch was geschah da am Himmel? War das ein Vorbote der Apokalypse? War es ein geheimes Militärprojekt oder gar außerirdischen Ursprungs?