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Mi, 20 Jun 2018
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Stürme


Cloud Precipitation

Rekord-Sturm: Tintenfische, Seesterne und Garnelen fallen in China vom Himmel

Während eines heftigen Sturms in Chinas Shandong-Provinz hat sich ein Regenguss aus Meerestieren auf die Hafenstadt Qingdao ergossen.
Qingdao, China Regen Tintenfisch

Qingdao, China: Ein Octopus fällt von Himmel und endet auf der Windschutzscheibe.
Mehrere bizarre Fotos des Meeresfrüchte-Regens tauchten im Netz auf. Die Meerestiere sollen durch eine Wasserhose aus ihrem Habitat aufgesogen worden und dann zusammen mit heftigen Niederschlägen auf die Straßen der Stadt Qingdao gefallen sein.

~ RT Deutsch
Die meteorologische Behörde der Stadt bestätigte das Ereignis und postete Bilder von den Meerestieren, die die Stadt heimsuchten:
Die Meteorologische Behörde, der Nationale Wetterdienst, bestätigte, dass mehrere Meerestiere infolge eines Tornados vom Himmel fielen.

~ RT Deutsch
Die Windgeschwindigkeiten, die dieser Sturm am letzten Mittwoch mit sich brachte, brachen alle bisherigen Rekorde für den Monat und zerstörten Teile der Stadt.


Seestern

Qingdao, China: Auch Seesterne fielen vom Himmel
Qingdao, China

Qingdao, China
Qingdao, China

Qingdao, China
Der Sturm wurde außerdem von heftigem und großem Hagel begleitet:
Qingdao, China

Qingdao, China
i

Qingdao, China

Qingdao, China
Qingdao, China

Qingdao, China
Weitere Bilder finden Sie hier.

Control Panel

Großraum Frankfurt: Unwetter legten teilweise Verkehr lahm - Ähnliches Wetter wie in 2016

Überraschender Starkregen und Blitzeinschläge sorgen in der Mainmetropole Frankfurt und deren Umgebung für starke Einschränkungen im Bahn- und Flugverkehr. Auch weitere Unwetter kann der Deutsche Wetterdienst nicht ausschließen.
unwetter frankfurt
© Reuters
Starke Regenfälle und Hagelschauer haben erneut für Überflutungen und Verkehrsbehinderungen gesorgt. Besonders betroffen waren der Großraum Frankfurt und der Landkreis Gießen. Am Frankfurter Flughafen fielen nach Angaben des Flughafenbetreibers Fraport rund 100 Flüge aus.

Seit dem frühen Nachmittag waren Polizei und Feuerwehren an über 80 unwetterbedingten Einsätzen beteiligt, schrieben die Behörden bei Twitter. Es handele sich überwiegend um vollgelaufene Keller und Überflutungen durch den Regen.

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) fielen in den westlichen Stadtteilen Frankfurts innerhalb weniger Minuten mehr als 40 Liter Regen pro Quadratmeter. Östlich von Gießen und im Vogelsberg wurden zwischen 30 und 40 Liter gemessen. Der DWD warnte vor weiteren extremen Unwettern.

Kommentar:




Tornado2

Wirbelsturm im Waldviertel durch trockensten April seit 200 Jahren in Österreich

Franz Müllner konnte am Sonntag im Waldviertel (NÖ) diesen Staubteufel auf Video festhalten.
© Franz Müllner (Facebook/AWÖ)
Franz Müllner konnte am Sonntag im Waldviertel (NÖ) diesen Staubteufel auf Video festhalten.
Der April war viel zu warm und trocken: Im Waldviertel wurde am Sonntag ein riesiger Staubteufel gefilmt. Trockenes Erdreich wurde Meterhoch in die Luft gezogen.

Während am Alpennordrand der Föhn entlang bläst, streicht eine milde Südströmung über den Alpenostrand. Diese Wettersituation bringt stellenweise sturmartige Böen mit sich. Im östlichen Niederösterreich wurden sogar wegen des starken Windes für den heutigen Montag Warnungen ausgegeben.

Am Sonntag (29. April) sorgte ein kräftiger Wind auch im Waldviertel für Wirbel. In einem am Montag durch den Verein Aktuelle Wetterwarnungen für Österreich (AWÖ) auf Facebook veröffentlichen Video ist ein riesiger Staubteufel zu sehen. Meterhoch wurde das trockene Erdreich durch die sogenannte Kleintrombe in die Luft gezogen und herumgewirbelt.

Kommentar: Extreme Temperaturen und Stürme gabe vergangene Woche nicht nur in Österreich:




Camera

Einige Gebäude standen Unter Wasser: Unwetter treffen Hessen und NRW

Heftige Unwetter am Dienstag richteten mehrere Schäden an. Vor allem Nordrhein-Westfalen und Hessen waren betroffen.
einkaufszentrum wuppertal
© RP Online
Besonders Wuppertal war von einem Unwetter getroffen, wo ein Einkaufszentrum mit ca. 30 cm Regenwasser überflutet wurde.

Cloud Precipitation

Wegen sintflutartiger Regenfälle wälzt sich Flutwelle durch Fischbach

In Rheinland-Pfalz haben die Unwetter am Sonntag besonders schlimm gewütet. Durch den Ort Fischbach raste eine bis zu 1,60 Meter hohe Flutwelle. Am Tag darauf stehen die Bewohner vor Schlamm und Trümmern.

in fischbach rheinland pfalz
© dpa
In Fischbach (Rheinland-Pfalz) sind nach nach heftigen Regenfällen viele Straßen teilweise meterhoch überflutet.
Als das Auto vor der Haustür seiner Mutter am Sonntagabend plötzlich wegschwamm, füllte Frank Gepert gerade Sandsäcke auf. "Ich konnte nur zuschauen, wie es die Straße runtergerissen wurde und im Fischbach verschwand." Es gibt ein Video, das zeigt, wie der Kombi an den Nachbarhäusern vorbeitrieb und in den Fluten versank. Dann verliert sich die Spur. Wo es jetzt ist? "Keine Ahnung", sagt Gepert. Er steht am Montagmittag dort, wo am Vortag noch das Auto des Lebensgefährten seiner Mutter geparkt war. Stattdessen liegen auf der Straße jetzt Trümmerberge aus zerstörten Tischen, Vasen, Regalen, Kühlschränken und anderem Gerümpel, das gestern noch kein Gerümpel, sondern Teil des Lebens seiner Mutter war.

Dann brach über den Landkreis Birkenfeld in Rheinland-Pfalz eines der heftigsten Unwetter seit Jahren herein. Eine Wettermessstation in der Region registrierte laut Deutschem Wetterdienst fast 150 Liter Regen pro Quadratmeter innerhalb von drei Stunden. Hunderte Keller wurden überflutet, durch den Ort Fischbach raste eine bis zu 1,60 Meter hohe Flutwelle, die mehr als 50 Autos mitriss. Katastrophenalarm wurde ausgerufen, die Stromversorgung brach teilweise zusammen. Verletzt wurde niemand, der Schaden geht allerdings in die Millionen. Einige Einwohner von Fischbach mussten wegen Einsturzgefahr ihre Häuser verlassen.

Cloud Lightning

Heftige Unwetter, Schlamm- und Hagellawinen - „Mehrere Ortschaften sind komplett überflutet“

Heftige Unwetter ziehen über weite Teile Deutschlands hinweg. Straßen und Keller laufen voll Wasser. Zwei Frauen werden vom Blitz getroffen.

In Fischbach wurde Katastrophenalarm ausgerufen
© dpa
In Fischbach (Rheinland-Pfalz) sind nach nach heftigen Regenfällen viele Straßen teilweise meterhoch überflutet. Es wurde Katastrophenalarm ausgerufen
Schwere Gewitter sind über Teile Deutschlands gezogen und haben Straßen und Keller unter Wasser gesetzt. Besonders betroffen war am Sonntag nach Angaben von Feuerwehr und Polizei der Werra-Meißner-Kreis im Norden Hessens. Allein in der Gemeinde Waldkappel waren mehr als 100 Feuerwehrleute im Einsatz. "Es herrscht Chaos hoch drei", sagte ein Sprecher der Rettungsleitstelle.

Im Süden von Rheinland-Pfalz galt laut Polizei in zwei Orten Katastrophenalarm. "Mehrere Ortschaften sind komplett überflutet", sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Am stärksten traf es demnach die Orte Fischbach und Herrstein. Dort stand das Wasser teilweise meterhoch. Wann dort der Katastrophenalarm wieder aufgehoben wird, stand in der Nacht zum Montag zunächst nicht fest.

Vorwiegend müssten nun vollgelaufene Keller ausgepumpt werden, sagte der Feuerwehrsprecher. Verletzte gab es nach vorläufigen Angaben keine. Der Deutsche Wetterdienst hatte zuvor für einige Regionen vor schweren Gewittern gewarnt.
Nach Starkregen und Hagelschlag wird eine blockierte Straße im hessischen Hetzerode geräumt.
© dpa
Nach Starkregen und Hagelschlag wird eine blockierte Straße im hessischen Hetzerode geräumt.
Schlamm- und Hagellawinen

In Nordhessen berichtete die Feuerwehr von Schlamm- und Hagellawinen. In mehreren Häusern habe sich der Hagel durch Türen und Fenstern gedrückt. "Die Keller standen voll damit", sagte Stadtbrandinspektor von Waldkappel, Carsten Degenhardt, der Deutschen Presse-Agentur. Mit schwerem Geräte waren Einsatzkräfte bis in die Nacht hinein damit beschäftigt, Schlamm und Geröll von den Straßen zu räumen.

Tornado2

Tornado richtet in NRW schwere Verwüstungen an

Tornado germany May 2018
  • Über den Raum Viersen in Nordrhein-Westfalen ist am Mittwochabend ein Tornado gefegt.
  • Die Windhose hat schwere Verwüstungen verursacht, zwei Menschen wurden verletzt.
  • Nach einer ersten Einschätzung des Deutschen Wetterdiensts (DWD) zufolge handelte es sich um einen "mäßigen Tornado" der Stufe 1, der bis zu 180 km/h erreichen kann.
Es war ein Naturschauspiel, das nur 15 Minuten andauerte - aber gefährliche Folgen hatte: Am Mittwochabend hat ein Tornado im Raum Viersen am Niederrhein getobt und mindestens zwei Menschen verletzt. Der Wirbelsturm brachte dunkle Wolken, Donner, fegte die Erde in die Luft und brach Bäume um. Bis zu 50 Häuser wurden bei dem Unwetter abgedeckt, verletzt wurden ein Feuerwehrmann und ein Autofahrer.

Gegen 18 Uhr ist der Wirbelsturm über die Ortschaften Viersen-Boisheim, Nettetal-Schaag, Schwalmtal-Dilkrath, Schwalmtal und teilweise über Niederkrüchten gezogen, schilderte die Kreisverwaltung auf ihrer Facebookseite am Mittwochabend. Augenzeugen filmten die Windhose aus dem Auto und aus Dachfenstern.

Snowflake

Schwere Hagelunwetter verwandeln unterfränkische Orte in Winterlandschaften

Eine Unwetterfront hat die Feuerwehr im Raum Schweinfurt am Donnerstagnachmittag mit mehr als 100 Notrufen und mehr als 50 Einsätzen beschäftigt - Schwerpunkt dabei war der Ort Niederwerrn. Auch in Ginolfs in der Rhön waren Schneeschieber im Einsatz.

Schwerer Hagel in Niederwerrn
© Bayerischer Rundfunk 2018
Mit Schneeschiebern musste die Gemeinde Niederwerrn im Landkreis Schweinfurt gegen eine dicke Schneeschicht auf der Straße anrücken, die ein Hagelschauer zwischen 16 und 17 Uhr hinterlassen hatte. Auch in der Rhön waren wegen des Hagels einige Schneeschieber im Einsatz.

Windsock

Schon mehr als 140 Tote nach ungewöhnlich heftigen Staubstürmen in Indien

Nach den Unwettern in Indien ist die Zahl der Todesopfer auf mehr als 140 gestiegen. Wie die Behörden am Freitag mitteilten, starben bei Stürmen in den nördlichen Bundesstaaten Uttar Pradesh, Rajasthan, Uttarakhand und Punjab 121 Menschen, 21 weitere kamen durch Blitzeinschläge in den zwei südlichen Bundesstaaten Andhra Pradesh und Telangana um.

140 Tote nach Unwettern in Indien
© APA (AFP)
Zahlreiche Häuser wurden zerstört.
Die indische Meteorologiebehörde warnte, bis Dienstag könnten weitere Stürme folgen. Insbesondere in Uttar Pradesh und Rajasthan hatten in der Nacht auf Donnerstag ungewöhnlich heftige Staubstürme mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 Stundenkilometern gewütet. Zahlreiche Bäume, Strommasten sowie Gemäuer wurden umgeweht, es gab Stromausfälle und blockierte Straßen.

Die Nacht auf Freitag verbrachten tausende Familien unter freiem Himmel. "Wir konnten nicht schlafen und hatten Angst, dass der Sturm wieder zuschlägt", sagte der 40-jährige Munna Lal Jha aus Agra.

Blue Planet

Gewitter in Österreich: Insgesamt 70.000 Blitze

Dutzende Keller wurden überflutet, Straßen und Äcker überschwemmt, Bäume stürzten auf Strom- und Telefonleitungen.
unwetter österreich
© EINSATZDOKU/LECHNER UND SÄMANN
Am Mittwoch kam es im Osten Österreichs zu einer außergewöhnlichen Gewitterlage. Besonders betroffen waren Niederösterreich, Wien, das Burgenland und die Oststeiermark. Nach Angeben des Wetterdienstes UBIMET gab es in Summe 70.000 Blitzentladungen. Spitzenreiter war Niederösterreich. Hier wurden fast 50.000 Blitze gemessen. "Diese Zahlen sind
vergleichbar mit hochsommerlichen Gewitterlagen, für diese Jahreszeit ist das aber außergewöhnlich", sagt UBIMET-Chefmeteorologe Manfred Spatzierer.

So trafen etwa schwere Niederschläge die Bezirke Tulln und St. Pölten. Durch die Unwetter wurden Dutzende Keller überflutet, Straßen und Äcker überschwemmt, zudem stürzten Bäume auf Strom- und Telefonleitungen. Die Feuerwehren standen im Großeinsatz, berichtete Franz Resperger vom Landeskommando. Der entstandene Schaden war vorerst nicht zu beziffern. Verletzt wurde nach Feuerwehrangaben niemand.

Der Starkregen hatte gegen 19.45 Uhr ein- und in den beiden Bezirken bis 23.30 Uhr etwa 100 Keller von Einfamilienhäusern und Wohnhausanlagen unter Wasser gesetzt. Zudem wurden zahlreiche Gemeindestraßen vermurt und mussten von den Feuerwehren geräumt werden. Die Einsätze konzentrierten sich im Bezirk Tulln auf die Stadt Tulln selbst und auf Ortschaften südlich wie Zöfing, Baumgarten, Freundorf, Ollarn, Elsbach oder Sieghartskirchen. Straßen und Keller wurden dort bis zu 40 Zentimeter hoch überflutet. Im Bezirk wurden 25 Feuerwehren zu 80 Notfällen alarmiert.