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Mi, 26 Jun 2019
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Stürme


Cloud Lightning

Unwetter zogen über Norddeutschland: Blitzeinschläge und Überschwemmungen

Eine Unwetterfront mit Gewitter, Starkregen, Böen bis zur Orkanstärke und Hagel ist am Mittwoch über den Norden gezogen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte ab dem Nachmittag wechselnde Unwetterwarnungen für verschiedene Teile Norddeutschlands herausgegeben. In Teilen Niedersachsens fielen bis zu 40 Liter Regen pro Quadratmeter in der Stunde. In der Nacht zogen die Gewitter in nordöstliche Richtung weiter.
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© 123RF
Symbolbild
Am Mittwoch ist ein Unwetter über Norddeutschland gezogen. In Niedersachsen kam es vor allem durch Hagelkörner und heftigen Regen zu Problemen.

Überschwemmte Straßen in Südniedersachsen

In Nortrup im Landkreis Osnabrück verletzte sich ein 23-jähriger Motorradfahrer, als er einem umgestürzten Baum ausweichen wollte. Ansonsten soll es in Niedersachsen bei Sachschäden geblieben sein, wie NDR 1 Niedersachsen berichtet. Im Süden gingen unwetterartige Regenfälle nieder. In Uslar und Einbeck (Landkreis Northeim) wurden laut Polizei Straßen mit Schlamm und Wasser überschwemmt. Durch den Wasserdruck seien Gullydeckel aus den Fassungen gedrückt worden.

Kommentar: Schauen Sie sich auch unsere letzte Zusammenfassung der Erdveränderungen vom Mai an:






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Starke Unwetter zogen über Bayern und Sachsen: Teils 6 cm große Hagelkörner

hagelkörner münchen
© dpa
Über Deutschland zogen am Montag Abend teils heftige Gewitter. In Bayern gab es Orkanböen mit bis zu 120 km/h und Hagelkörner mit einer Größe von bis zu 6 cm. Besonders München wurde sehr stark getroffen; Autoscheiben und Dachfenster wurden zerschlagen. Auch Sachsen war betroffen:
Im Süden des Bundeslandes fielen 30 bis 50 Liter Regen pro Stunde, der DWD registrierte über Radargeräte Hagelkörner mit einem Durchmesser von bis zu vier Zentimetern. Im Erzgebirgskreis meldete die Polizei mehrere überflutete Straßen. Diese seien zwischenzeitlich nicht passierbar gewesen, hieß es bei der zuständigen Polizeidirektion in Chemnitz.

- Der Tagesspiegel
Hier sehen Sie ein paar Bilder aus verschiedenen Regionen:

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Frankreich: Sturm Miguel hinterlässt 28.000 Haushalte ohne Strom - Winde bis 129 km/h

Nachdem Sturm "Miguel" am Freitag mit Windgeschwindigkeiten bis zu 129 Kilometer pro Stunde über die Westküste Frankreichs hinwegfegte, hat sich die Lage am Samstag wieder beruhigt. Etwa 28.000 Haushalte hatten wegen des Unwetters am Samstag noch keinen Strom.
Sturm
Drei Einsatzkräfte der französischen Seenotrettung waren bei dem Versuch ums Leben gekommen, einem Fischerboot nahe der Stadt Sable-d'Olonne an der Atlantikküste zur Hilfe kommen zu wollen. Die Suche nach dem Fischer wurde am Freitagabend abgebrochen. Ein Mann in Paris wurde nach Angaben der Feuerwehr von einer umkippenden Straßenlaterne schwer verletzt.

Die französische Seebehörde bekundete den Familien der Opfer ihr Beileid und lobte den Mut der Freiwilligen, die zu den Rettungseinsätzen beigetragen hatten.

~ Sputnik

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Unwetter zogen über Hessen, Baden-Württemberg und Berlin

Gewitter und Starkregen haben am Frankfurter Flughafen für Verspätungen und Ausfälle gesorgt. Am Abend normalisierte sich der Betrieb wieder. In Teilen Deutschlands drohen weitere Unwetter.
taunus, wolken
© dpa
Dunkle Wolken hängen über den Ausläufern des Taunus.
Ein heftiges Gewitter hat den Betrieb am Frankfurter Flughafen für mehrere Stunden stark beeinträchtigt. Am Abend sollen sich die Abläufe einem Sprecher zufolge wieder normalisiert haben. "Der Betrieb läuft reibungslos", sagte er.

Zuvor waren 69 Starts und 70 Landungen annulliert worden. Für den Tag waren in Frankfurt ursprünglich rund 1500 Flugbewegungen geplant. Nach Aussage einer Sprecherin des Betreibers Fraport habe die Deutsche Flugsicherung für einige Zeit eine sogenannte "Nullsteuerung" festgelegt. Maschinen, die bereits in der Luft waren, konnten landen oder umgeleitet werden. An Flughäfen im europäischen Umfeld starteten aber währenddessen keine Flugzeuge in Richtung Frankfurt. Die Arbeit am Vorfeld wurde vorübergehend eingestellt.

Kommentar:




Tornado1

Riesiger Tornado in Rumänien wirbelt Bus samt Insassen dutzende Meter durch die Luft

Letzte Woche Dienstag entstand ein atemberaubender Tornado in der Nähe der rumänischen Stadt Calarasi an der Donau. Das Ungetüm entwickelte enorme Kräfte. Ein Reisebus wurde vom Tornado erfasst und dutzende Meter durch die Luft gewirbelt, bevor das Fahrzeug auf einem Feld landete. Von den 40 Insassen wurden dabei mindestens 12 verletzt, vier von ihnen schwer.
Tornado Rumänien
Anschließen verfehlte der riesige Tornado nur knapp das Dorf Dragalina, wo jedoch dennoch einige Häuser abgedeckt und Bäume entwurzelt wurden.
Angesichts dieses für Rumänien ungewöhnlichen Wetterphänomens warnten Meteorologen vor möglichen weiteren Windhosen, vor allem in der Tiefebene.

~ wetter.de
Augenzeugen berichteten:
"Ich sah die Wolke kommen, alles begann umherzufliegen", sagte eine Frau aus der kleinen Stadt. "So etwas kannten wir bisher nur aus dem Kino", sagte Marian Gabriel Stanciu, der Bürgermeister des betroffenen Ortes Dragalina. "Der Sturm hat mehrere Häuser getroffen, manche Dächer wurden zu 100 Prozent zerstört."

~ wetter.de
Das Ereignis wurde von mehreren Menschen auf Video aufgenommen:





In dem folgenden Video scheinen Videoaufnahmen vom Inneren des Busses zu sehen zu sein:

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Mosambik: Verheerende Überschwemmungen nach tödlichem Zyklon - Regierung erklärt Notstand, Tausende weiterer Todesopfer erwartet

Hochwasser Mosambik
© picture alliance / dpa
Am vergangenen Freitag war Mosambik von einem tödlichen Zyklon verwüstet worden, offenbar dem schlimmsten Wirbelsturm seit zehn Jahren in der Region. In dessen Folge kam es zu so verheerenden Überschwemmungen, dass die Regierung des südostafrikanischen Landes gestern den Notstand ausrief. Um der 200 bislang bestätigten Todesopfer zu gedenken, wurde außerdem eine dreitägige Staatstrauer angeordnet. Laut Regierungsangaben soll diese Naturkatastrophe jedoch mindestens 1000 Menschenleben gefordert haben - wenn nicht mehr.

Der Zyklon "Idai" hatte sich über dem Indischen Ozean gebildet und war mit einer Stärke von vier (von fünf Zyklon-Stärken) und Windböen von bis zu 160 km/h über Land gefegt. Die Stadt Beira mit 500.000 Einwohnern und ihr Umland sind von der Zerstörungswucht des Sturms, der darauffolgenden Sturmflut und dem schweren Hochwasser am meisten betroffen. Beira ist seit knapp einer Woche nach Auftreten des Zyklons immer noch ohne Strom. Im Hinterland der Großstadt stiegen die Flusspegel wegen des anhaltenden Regens weiter an; zwei Flüsse haben sich mittlerweile Angaben eines UN-Sprechers zufolge zu "kilometerlangen Binnenmeeren" zusammengeschlossen.

Tornado1

Mehrere Tornados in den USA forderten 23 Menschenleben

Im Bundesstaat Alabama richteten Tornados schwere Schäden an. Zahlreiche Menschen kamen ums Leben, weitere wurden teils schwer verletzt. Derzeit wird noch nach Vermissten gesucht.
tornado usa

Ein Mobilfunkmast liegt auf einem Highway, nachdem ein Tornado in der Gegend wütete.
Mehrere Tornados haben im südlichen US-Bundesstaat Alabama mindestens 23 Menschen getötet. Jay Jones, Sheriff von Lee County, sagte US-Medien, unter den Opfern seien auch mehrere Kinder. Weitere Menschen seien zum Teil schwer verletzt worden. Derzeit werde noch nach Vermissten gesucht.

Rund ein Dutzend Wirbelstürme

Neben Alabama wurden auch Gebiete im benachbarten Georgia von den Tornados getroffen, die laut Nationalem Wetterdienst auf Windgeschwindigkeiten von bis zu 218 Kilometern pro Stunde kamen. Die Rede war von rund einem Dutzend Wirbelstürmen in beiden Bundesstaaten.


Aus der Gemeinde Beauregard (Alabama) wurden massive Schäden gemeldet. Der Tornado habe "katastrophale" Schäden angerichtet, so Sheriff Jones. Die Spur der Verwüstung sei rund 400 Meter breit und mehrere Kilometer lang. Aufnahmen zeigten abgedeckte Häuser, entwurzelte Bäume und gesperrte Straßen mit Rettungsfahrzeugen. Das genaue Ausmaß der Zerstörung ist bisher unklar.

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Cloud Grey

Kalifornien: Ortschaften unter Wasser

Ganze Ortschaften sind von der Außenwelt abgeschnitten: In Kalifornien haben schwere Winterstürme für Überflutungen gesorgt. Die Lage ist teils dramatisch.
überflutung kalifornien
© Kent Porter/The Press Democrat via AP
Einsatzkräfte auf einem Boot in Guerneville in Kalifornien.
Heftige Winterstürme an der US-Westküste haben mehrere Ortschaften in Nordkalifornien unter Wasser gesetzt. "Guerneville ist jetzt eine Insel. Alle Zufahrtsstraßen in den Ort sind überflutet und nicht befahrbar", warnte die Polizei im Bezirk Sonoma County am Mittwoch in den sozialen Medien. Nach tagelangen, heftigen Regenfällen trat der Russian-River-Fluss knapp zwei Autostunden nördlich von San Francisco über die Ufer und überflutete weite Teile des Bezirks. Die Polizei hatte Anwohner angewiesen, die gefährdeten Gebiete rechtzeitig zu verlassen. Allein in Guerneville leben rund 5000 Menschen.

Der jüngste schwere Sturm an der US-Westküste brachte stellenweise mehrere Meter Schnee in der kalifornischen Sierra Nevada. Highways und Gebirgsstraßen wurden für den Verkehr gesperrt.

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Bizarro Earth

Unwetter in Italien forderte mehrere Tote

Rom - Bei starkem Wind sind in Italien drei Menschen ums Leben gekommen. Der Sturm brachte am Samstag in der Region Latium eine Mauer zum Einsturz und traf mehrere Menschen. Zwei von ihnen starben, wie die Feuerwehr auf Twitter mitteilte.
stürme italien
© Twitter/ @ParcoColosseo
In Rom und Umgebung stürzten Bäume auf Autos. Laut Nachrichtenagentur Ansa kam ein 45-Jähriger ums Leben. Der archäologische Park am Kolosseum in der italienischen Hauptstadt wurde am Samstag frühzeitig geschlossen.

Kalter Wind wehte dem Zivilschutz zufolge auch in der Toskana, in Umbrien, den Abruzzen und vielen südlichen Regionen, wo stellenweise auch Schnee fiel.

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Bad Guys

Kürzliches Unwetter auf Kreta richtete Schäden von 40 Millionen Euro an

Ein schlimmes Unwetter vor wenigen Tagen hat vor allem bei Chania auf Kreta zu erheblichen Sachschäden geführt.
unwetter kreta
© Eurokinissi
Der Vizebezirksgouverneur von Kreta Apostolos Voulgarakis bezifferte den Gesamtschaden auf 40 Millionen Euro.

Er stellte fest, dass etwa die Hälfte des Straßennetzes des Regionalbezirks von Chania schwer in Mitleidenschaft gezogen worden sei. Konkret handelt es sich um 350 Kilometer asphaltierter Straße auf denen nach dem Unwetter Erdmassen und Felstrümmer liegen. Herbeigeführt wurde dies durch starke Regenfälle und sturmartige Winde.

Griechenland Zeitung / eh

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