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Mi, 14 Apr 2021
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Stürme


Bizarro Earth

Syrien: Unwetter zerstören knapp 22.000 Flüchtlingszelte

berlin symbolbild, unwetter symbolbild

Symbolbild
Im Nordwesten Syriens haben Unwetter fast 22.000 Zelte von Vertriebenen beschädigt oder zerstört. Nach dem Bericht des UN-Nothilfebüros ist dabei ein Kind ums Leben gekommen. Viele Familien hätten das wenige verloren, das sie besaßen. Insgesamt sind demnach mehr als 120.000 Menschen betroffen. Um die Vertriebenen den Winter über zu unterstützen, hatten die Vereinten Nationen 40 Millionen Euro vorgesehen. Davon sei bisher aber erst die Hälfte eingegangen, bemängelt die Nothilfe. In der Region um Idlib und anderen Teilen Nordwestsyriens leben etwa 2,7 Millionen Vertriebene. Die meisten von ihnen sind in Lagern untergebracht oder haben sich eigene Unterstände gebaut.

Bizarro Earth

Schnee-Unwetter in der Ukraine: Rote Gefahrenstufe für Odessa und Mykolajiw ausgerufen

Am Abend des 27. Januar riefen Retter in den Gebieten Odessa und Mykolajiw die dritte - rote - Gefahrenstufe aus.
unwette rukraine
Das meldet Ukrinform unter Bezugnahme auf Ukrawtodor (Ukrawtodor - Staatliche Agentur für Autostraßen der Ukraine).

"Die dritte - rote - Gefahrenstufe wurde in den Gebieten Odessa und Mykolajiw ausgerufen. Meteorologen sagen voraus, dass am nächsten Tag in zwei Regionen 30 bis 40 cm Schnee fallen können. Die Windgeschwindigkeit wird auf 15 bis 20 m / s ansteigen. Es wird starken Schneesturm, Schneeverwehungen, Ankleben von nassem Schnee geben", heißt es in der Nachricht.


Nach Angaben der Internetseite "Dumska" wurde im Gebiet Odessa der Verkehr auf den internationalen Autobahnen M 15 Odessa - Reni und M 16 Odessa - Kuchurhan am 27. Januar ab 21:00 Uhr gesperrt. Auf der letzteren Autostrecke bildete sich ein 3 Kilometer langer Stau.

Es ist nicht bekannt, wann der Verkehr wieder aufgenommen wird.

yv

Snowflake Cold

Schweden und Norwegen: Viel Schnee und kräftiger Wind

  • Am Donnerstag sorgte ein Sturmtief in Norwegen und Schweden für heftige Schneefälle.
  • Viele Autos und Lastwagen kamen von den Straßen ab, in einigen Regionen fiel der Strom aus.
  • Die Menschen wurden aufgefordert, bis Freitagmittag ihre Häuser möglichst nicht zu verlassen.
snow
© PTI
Symbolbild
Oslo. Ein kräftiges Sturmtief hat am Donnerstag in den nördlichen Gebieten von Norwegen und Schweden zu zahlreichen Unfällen geführt. Aufgrund heftiger Schneefälle kamen viele Autos und Lastwagen von den Straßen ab, berichtete der norwegische Rundfunk NRK. In vielen Regionen in Norwegen fiel der Strom aus, weil Bäume aufgrund der Schneelast abknickten und auf Stromleitungen fielen.

Das Meteorologische Institut in Norwegen warnte vor Windstärken zwischen 35 und 50 Metern pro Sekunde in Nordland und Troms - das entspricht bis zu 180 Kilometern pro Stunde. Zahlreiche Fähren wurden eingestellt. Die Menschen wurden aufgefordert, bis Freitagmittag ihre Häuser möglichst nicht zu verlassen.

Cloud Precipitation

Sturm richtet schwere Schäden auf Mallorca an - Bis zu 30.000 Menschen ohne Strom

Auf Mallorca richtet ein Sturm teils schwere Schäden an:

Storm Hortense causes damage.
In der Hauptstadt stürzten Teile eines Gebäudes durch die enorme Kraft des Windes auf geparkte Autos. Auf den Straßen lagen Scherben von zerbrochenen Scheiben. Von einem Kirchturm brach sogar ein Seiten-Türmchen ab. Auf der gesamten Insel waren mindestens 30.000 Haushalte ohne Strom, da auch Stromleitungen beschädigt wurden. Zahlreiche Palmen und weitere Bäume stürzten um, viele davon zwischen den Städten Felanitx und Porreres. Zudem sperrte die Polizei einige Straßen aufgrund von Sturmschäden.

- Wetteronline.de
Die Windböen erreichten teilweise bis 130 km/h, in den Bergen sogar 144 km/h.


Bad Guys

Starkes Unwetter in Nordgriechenland sorgt für Schäden

In Nordgriechenland sorgte Anfang der Woche ein heftiges Unwetter für Sachschäden sowohl an Gebäuden und Häusern, bei der lokalen Infrastruktur aber auch auf landwirtschaftlichen Flächen. Davon betroffen waren vor allem die Regionen Evros im Nordosten, als auch Epirus im Nordwesten.
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© AFP 2020 / Yasser Al-Zayyat
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Zwischen Soufli und Didymoticho in Evros kam es zu erheblichen Problemen im Straßennetz. Nachdem der Fluss Erythropotamos über die Ufer getreten war, musste die Feuerwehr mit Hilfe der Armee ausrücken. Im Ort Mikro Derio mussten vor allem ältere Einwohner aus ihren Häusern evakuiert werden; sie kamen bei Verwandten oder in der Dorfkirche unter. In der Gemeinde Soufli blieben am Dienstag vorsichtshalber einige Schulen geschlossen.

Bereits am Montag war in zehn Gemeinden in Epirus der Notstand ausgerufen worden. Durch starke Winde stürzte auf der Autobahn Egnatia-Odos ein Lkw um. Im Ort Theodoriana, der in den Bergen vor der Stadt Arta liegt, verursachte ein Wirbelsturm Schäden an Häusern und an der Infrastruktur. Der Sturm erreichte eine Geschwindigkeit von bis zu 93,3 Stundenkilometer.

Griechenland Zeitung / eh

Cloud Precipitation

Fidschi-Inseln: Mindestens vier Tote nach Zyklon „Yasa”

Der Zyklon "Yasa" hat auf den Fidschi-Inseln im Südpazifik eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Die Behörden meldeten bis zum Sonntag vier Tote. Am Samstag waren die Leichen von zwei Männern, 50 und 70 Jahre alt, tot unter den Trümmern eines Hauses entdeckt worden.
zyklon fidschi
© Aileen Torres-Bennett/AP/dpa
Ein gewaltiger Zyklon hat auf den Fidschi-Inseln mindestens vier Menschen getötet.
Zuvor waren bereits ein 45-jähriger Bauer und ein drei Monate altes Baby tot aufgefunden worden. Der Zyklon ist einer der stärksten, der je im Pazifik gemessen wurde. Er fegte am Freitag mit Windböen bis zu 345 Kilometern pro Stunde über den Archipel. Tausende Menschen wurden obdachlos oder mussten in Notunterkünfte fliehen. Am schwersten betroffen war die nördliche Insel Vanua Levu. Am Sonntag erreichten Hilfstransporte das Eiland. Australien und Neuseeland flogen ihrerseits Hilfsgüter ein, darunter Zelte, Planen und Tabletten zur Wasserreinigung.

Die Republik Fidschi besteht aus mehr als 300 Inseln und liegt rund 2700 Kilometer nordöstlich der australischen Stadt Brisbane beziehungsweise 2200 Kilometer nördlich von Auckland in Neuseeland. Die Hauptstadt Suva liegt auf dem 18. südlichen Breitengrad und damit in einer tropischen Zone, wie sie auch auf der Nordhalbkugel oft von Wirbelstürmen heimgesucht wird. Premierminister Frank Bainimarama erinnerte daran, dass die Fidschis 2012 zur gleichen Zeit im Dezember vom Zyklon Evan heimgesucht wurden. Seitdem seien sie von zwölf weiteren Zyklonen übel zugerichtet worden. "Das ist nicht normal. Das ist ein Klimanotstand", schrieb Bainimarama auf Twitter.

dpa

Tornado2

Italien: Extrem seltener Winter-Tornado in Triest

"Heute, am 7. Dezember 2020, rollte ein heftiger Superzellen-Sturm über die Nordadria und erzeugte einen Tornado, der in den Abendstunden den Hafen der italienischen Stadt Triest traf. Schwere Unwetter mit großem Hagel und Winden, die Schäden anrichteten, zogen über die slowenische Küste und auch über die Stadt Triest selbst", berichtet Severe Weather Europe.
Trieste tornado
© YouTube/Matej Tratnik (screen capture)
Und weiterhin: "Nennen Sie es selten, historisch, oder was auch immer: das Ereignis ist extrem selten! Lassen Sie es uns wiederholen... es ist der 7. Dezember, ein Wintermonat, und die Adria und die Stadt Triest liegen in Mitteleuropa."


Life Preserver

Schwerer Wirbelsturm "Iota" trifft Mittelamerika und Kolumbien

In Mittelamerika und Kolumbien richtete der schwere Wirbelsturm "Iota" teils schwere Schäden an und forderte mindestens 15 Menschenleben und sieben weitere Personen werden vermisst.

sturm iota
© Delmer Martinez/AP/dpa
Der schwere Sturm «Iota» hat in Mittelamerika und Kolumbien mindestens 15 Menschen das Leben gekostet. Das geht aus ersten Zahlen der Behörden mehrerer Länder hervor. Mit mindestens zehn Todesopfern war die Zahl in Nicaragua am höchsten. Dort war «Iota» als Hurrikan der Kategorie vier - mit anhaltenden Windgeschwindigkeiten von 250 Kilometern pro Stunde nur knapp unter der Grenze eines Sturms der höchsten Stufe - am Montagabend (Ortszeit) auf Land getroffen. In der Folge zog er weiter über Honduras und schwächte sich dabei immer mehr ab. Am Mittwoch handelte es sich noch um ein Tiefdruckgebiet.

- bluewin.ch
Es ist zu befürchten, dass die Opferzahlen weiter steigen, weil viele Gebiete erst einmal unzugänglich waren. Erst vor zwei Wochen traf der Sturm "Eta" dieselbe Region, die immer noch mit den Nachfolgen zu kämpfen hat. Zusätzlich bricht "Iota" die Rekordanzahl der Stürme im Jahr, wo bereits auf das griechische Alphabet zurückgegriffen werden muss, weil die Namen nicht mehr ausreichten.
«Iota» war der 30. Sturm in diesem Jahr, der stark genug war, um einen Namen zu bekommen - der bisherige Rekord lag bei 28 im Jahr. In der diesjährigen Saison haben sich so viele starke Stürme gebildet, dass die 21 dafür vorgesehenen Namen längst aufgebraucht wurden. Die Meteorologen griffen deshalb erstmals seit 15 Jahren auf das griechische Alphabet zurück. Es gab auch ungewöhnlich viele starke Stürme zum Ende der Saison, die von Juni bis November dauert. Die zunehmende Intensität tropischer Wirbelstürme ist Experten zufolge eine Folge des Klimawandels.

- bluewin.ch

Bizarro Earth

Sturm "Eta" führt zu schweren Überschwemmungen in Guatemala - Mindestens 28 Tote und 50 Verschüttete

Das Tiefdruckgebiet "Eta" bringt extrem viel Niederschlag nach Mittelamerika, das bereits eine lange Regenzeit hinter sich hat. Erdrutsche und Überschwemmungen sind die Folge. Es ist zu befürchten, dass die Zahl der Opfer noch deutlich steigt.
Hurrikan eta
© Delmer Martinez/AP/dpa
"Eta“, der am 3. November als Hurrikan der Kategorie 4 über Nicaragua hinwegfegte, hat sich zwar zunächst zu einem tropischen Regensturm zurückentwickelt, bewegt sich jedoch derart langsam und wirft so viel Regen ab, dass weite Teile Mittelamerikas in höchster Alarmbereitschaft bleiben.
San Cristóbal Verapaz - Bei schweren Unwettern in Mittelamerika sind mindestens 28 Menschen ums Leben gekommen, 50 weitere Tote wurden nach einem Erdrutsch in einem Dorf im Zentrum Guatemalas befürchtet.

"Es wird geschätzt, dass 25 Häuser, also die Hälfte des Dorfes, begraben sind und sich nicht weniger als 50 Personen in den Häusern befinden", sagte Präsident Alejandro Giammattei zu Journalisten. Ovidio Choc Pop, Bürgermeister der nahe gelegenen Stadt San Cristóbal Verapaz, sprach im guatemaltekischen Fernsehen sogar von 75 Häusern und befürchtete 100 Tote. Erst am Freitag schafften es die Rettungskräfte nach Regierungsangaben, zu den Verschütteten vorzudringen. Der Zugang war schwierig gewesen. "Eta" war als Hurrikan der zweitstärksten Kategorie vier in Nicaragua auf Land getroffen, hatte sich dann auf dem Weg nach Honduras zwar zu einem tropischen Tiefdruckgebiet abgeschwächt, aber in der ganzen Region für heftigen Regen gesorgt. Nach Erdrutschen und Überschwemmungen kamen in Honduras mindestens 14 Menschen, in Guatemala und Panama jeweils fünf sowie in Costa Rica und Nicaragua jeweils zwei Menschen ums Leben. Die Zahl der Opfer könnte nach Schätzungen auch aufgrund der Verschütteten in Guatemala allerdings noch deutlich steigen. Das Dorf Quejá war nicht als Risikogebiet eingestuft worden, weshalb der Erdrutsch die Bewohner überraschte. Viele haben weder Trinkwasser noch Essen und warteten darauf, gerettet zu werden. In Honduras hatte die Regierung die Menschen in den tieferen Gebieten des Sula-Tals im Nordwesten des Landes dazu aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen. "Der Pegelstand des Flusses Ulúa hat 15 Meter überschritten", teilte das Präsidialamt mit. "Die Überschwemmungen werden katastrophal sein."

Kommentar:




Cloud Lightning

Südost Queensland, Australien: 14 cm großer Hagel fällt in Forestdale vom Himmel

Huge hail stones lined up on a handrail at a house at Willowbank, west of Brisbane
© Maddison McIntosh
Riesige Hagelkörner plaziert auf einem Geländer an einem Haus in Willowbank, westlich von Brisbane.
Letzte Woche fiel mit 20 cm Größe weltrekordverdächtig großer Hagel in Tripolis, der Hauptsadt Libyens, vom Himmel. In Australien kam es gestern in Forestdale zu einem ähnlichen Phänomen mit Hagelgrößen, die schätzungsweise bis zu 14 cm erreichten. Es wird von einer Reihe sehr gefährlicher und lebensbedrohlicher Gewitter berichtet.
In Forestdale, südlich von Brisbane, wurde Hagel von bis zu 14 Zentimetern gemeldet. Teile des Südostens von Queensland wurden heute Nachmittag von einer Reihe sehr gefährlicher und "lebensbedrohlicher" Gewitter heimgesucht.

~ ABC News
In Teilen Sydneys und New South Wales wurden indes Blitzfluten erwartet.