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Di, 17 Jan 2017
Die Welt für Menschen, die denken

Stürme


Windsock

Wintersturm "Egon" hinterlässt Schäden in Europa

Das Sturmtief «Egon» hat in mehreren europäischen Ländern Schäden hinterlassen. In Nordfrankreich etwa waren Hunderttausende ohne Strom.

© KEYSTONE/dpa/A9999/_WIESBADEN112 GBR
Ein wegen des Sturms auf ein Auto gestürzter Baum in Wiesbaden
In mehr als 330'000 Haushalten fiel in Frankreich vorübergehend der Strom aus. Betroffen waren vor allem die nordfranzösischen Regionen Normandie und Picardie, wie der Netzbetreiber Enedis am Freitag mitteilte.

Heftige Winde fegten mit Geschwindigkeiten von teilweise mehr als 130 Kilometern pro Stunde über das Land, entwurzelten Bäume, rissen Stromkabel herunter und beschädigten zahlreiche Dächer. Tausende Feuerwehrleute und Techniker rückten zu zahlreichen Einsätzen aus.

In der südfranzösischen Gemeinde Saint-Jeannet nahe Nizza wurde am Freitagmorgen eine 43-jährige Mutter vor den Augen ihrer Kinder von einer entwurzelten Zypresse erschlagen, als sie die Kinder zur Schule bringen wollte. Der Ehemann versuchte vergeblich, die Frau zu befreien.

In Nordfrankreich mussten 180 Passagiere eines Thalys-Schnellzugs auf dem Weg von Brüssel nach Paris die Nacht im Zug verbringen. Grund waren gleich zwei Oberleitungsschäden, wie ein Sprecher der französischen Staatsbahn SNCF sagte.

Kommentar: Sturmtief "Egon" zog über Deutschland - Erwartete starke Schneefälle blieben aus




Alarm Clock

Wahrzeichen von Kalifornien durch Sturm umgestürzt

Durch ein Unwetter hat der Calaveras Big Trees State Park in Kalifornien sein Wahrzeichen verloren: Ein vermutlich mehr als 1000 Jahre alter Baum, durch den kleine Autos fahren hätten können, wurde entwurzelt. "Wir haben heute einen alten Freund verloren", teilte ein ehrenamtlicher Mitarbeiter des Parks über Facebook mit.
© California State Parks, Associated Press
Der als "Pioneer Cabin Tree" bekannte Baum war eine Touristenattraktion in dem südöstlich von Sacramento gelegenen Park. Seit den 1880ern-Jahren befand sich in dem Mammutbaum eine Öffnung, die groß genug für die Durchfahrt eines kleinen Autos war.
© California State Parks, Associated Press
Alldays Frau Joan berichtete, der größtenteils abgestorbene Baum habe sich bereits seit einigen Jahren stark zur Seite geneigt. Starke Stürme, die am Wochenende über den nördlichen Teil Kaliforniens hinwegfegten und für Überschwemmungen, Erdrutsche und Stromausfälle sorgten, wurden dem Baum schließlich zum Verhängnis.

Cloud Precipitation

Sturmtief „Axel“: Steilküstenabbrüche und schlimmste Sturmflut seit 2006 auf Usedom

Beschädigte Küsten, überschwemmte Straßen, Autos unter Wasser: Die Sturmflut hat an den Ostseeküsten von Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern mancherorts größere Schäden angerichtet. Das Hochwasser traf insbesondere die Inseln Rügen und Usedom. Auf Usedom führte die schwerste Sturmflut seit 2006 mit bis zu drei Meter hohen Wellen zu Steilküstenabbrüchen und Dünenabtragungen. Auf Rügen sind die Dünen streckenweise in einer Tiefe von drei bis acht Metern abgebrochen - die berühmten Kreidefelsen blieben aber unversehrt. Dagegen kamen die Ostsee-Städte von Flensburg über Lübeck, Wismar und Rostock bis Stralsund trotz hoher Wasserstände von bis zu 1,83 Meter über Normal relativ glimpflich davon. Über die Sturmflut berichtet NDR aktuell um 20:15 Uhr in einer Sondersendung.
© ndr
Mecklenburg-Vorpommern lässt Küstenregionen abfliegen

Verletzte gab es laut Polizei nicht. Seit Mitternacht sinken die Wasserstände wieder, im Laufe des Vormittags fielen die Pegelstände überall auf normales Niveau - und vielerorts haben die Aufräumarbeiten begonnen. Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) stellte den von der Sturmflut betroffenen Gemeinden zehn Millionen Euro Soforthilfen in Aussicht. Das Ausmaß der Schäden lasse sich noch nicht beziffern, sagte Backhaus am Donnerstag in Zempin auf Usedom. Zudem sollen am Freitag die Küstenregionen aus der Luft begutachtet werden. Mit einem Flugzeug soll die gesamte Küste von Usedom bis zur Grenze nach Schleswig-Holstein abgeflogen und per Laserscan der Küstenverlauf dokumentiert werden, sagte eine Sprecherin des Umweltministeriums. Die Messungen würden zeigen, wo akuter Handlungsbedarf bestehe und zeitnah Aufspülungen durchgeführt werden müssten.

Höhere Wasserstände als erwartet

Sturmtiefs "Axel" hatte bereits seit Mittwochmorgen das Wasser steigen lassen. In einigen Küstenregionen Mecklenburg-Vorpommerns spitzte sich die Lage dann in den Abendstunden zu. Mancherorts lief das Hochwasser sehr viel höher auf als erwartet. In Wismar wurde am Mittwochabend ein Höchstwert von 1,83 Meter erreicht - statt der prognostizierten 1,50 Meter. Dennoch hat das Hochwasser in der Hansestadt nach Einschätzung von Hafenkapitän Harald Forst nur geringe Schäden verursacht. Zahlreiche Straßen in Hafennähe standen unter Wasser, an manchen Stellen bis zu einem halben Meter.

Kommentar:




Bad Guys

Stürmisch: Sturmflut überschwemmt Hamburger Fischmarkt und Hafen

Starker Sturm und heftiger Regen sorgen in Hamburg für eine Sturmflut, Hafen und Fischmarkt sind teilweise überschwemmt. In Kiel wird eine Frau von einem Baum erschlagen, bei Schwerin kommt es wegen Hagelschauer zu Unfällen.
© dpa
Der Hamburger Fischmarkt steht unter Wasser.
Eine Sturmflut hat in Hamburg verschiedene Hafenbereiche an der Elbe unter Wasser gesetzt. Dem Lagezentrum der Polizei zufolge lag der Scheitelpunkt des Hochwassers in der Nacht zum Dienstag 2,73 Meter höher als das mittlere Hochwasser. Straßen im Hafengebiet und unter anderem auch der Fischmarkt wurden dadurch überflutet. Verletzte gab es nach ersten Erkenntnissen nicht.

Laut dem Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) gab es auch an der Nordseeküste Pegel von teilweise über zwei Metern. Dem Seewetterdienst zufolge kam es dort mancherorts - etwa auf der Insel Sylt - zu nächtlichen Windböen der Stärke 11, an der Ostseeküste vereinzelt sogar zu Böen der höchsten Stufe 12 mit bis zu 120 Stundenkilometern.

Nahe Kiel hat ein während eines Sturms umgestürzter Baum eine Autofahrerin erschlagen. Der 24 Jahre alte Freund der 34-Jährigen wurde lebensgefährlich verletzt, wie ein Feuerwehrsprecher am Dienstagmorgen sagte. Der Baum hatte das Auto während der Fahrt am Montagabend bei Westensee getroffen.

Kommentar:




Tornado1

Taifun Nock-Ten wütet auf den Philippinen- Mindestens 6 Tote und Zehntausende auf der Flucht

Zehntausende Menschen auf den Philippinen müssen an Weihnachten ihre Häuser verlassen. Ein Taifun bringt Chaos, Zerstörung und mehreren Menschen den Tod. Zwei Frachter geraten in Seenot.

© AP
Der Taifun Nock-Ten hat in Quezon City nördlich von Manila für überflutete Straßen gesorgt.
Manila - Weihnachten in der Notunterkunft: Ein gewaltiger Taifun hat vielen Philippinern den Feiertag verdorben und für Chaos und Zerstörung gesorgt. Mindestens sechs Menschen kamen nach Behördenangaben in Folge des Wirbelsturms ums Leben. Mehr als 380 000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen, um sich vor dem Taifun in Sicherheit zu bringen. In fünf Provinzen fiel der Strom aus. Tausende Reisende strandeten, weil Flugzeuge nicht starten und Fähren nicht in See stechen durften.

Am Sonntagabend war Taifun „Nock-Ten“ mit heftigem Regen, Windböen und Sturmfluten auf der Insel Catanduanes in der Region Bicol auf Land getroffen. Dann zog er westwärts über Berge und Inselprovinzen hinweg. Dabei wurden Häuser zerstört, Bäume entwurzelt und Telefonleitungen hinuntergerissen, wie Behördenvertreter und örtliche Medien meldeten.

Vor der Ankunft von „Nock-Ten“ hatten Behörden eine Sturmwarnung ausgegeben und zu Evakuierungen aufgerufen. Doch wegen der Feiertage wollten viele in dem mehrheitlich katholischen Land ihre Häuser nicht verlassen. Die Gouverneurin von Catanduanes, Shirley Abundo, leitete letztlich Zwangsevakuierungen ein. Ihr Amtskollege aus der Region Camarines Sur, Miguel Villafuerte, lockte Anwohner mit Spanferkeln - dem sogenannten Lechon - in Notunterkünfte.
© Rizza Mostar, ABS-CBN News
Bäume blockieren am Montag den Highway in Pili, Camarines Sur nachdem sie von Taifun Nock-Ten gefällt wurden.

Kommentar:






Cloud Lightning

Tropensturm „Varda“ in Indien: 17.000 Menschen wurden evakuiert

Nachdem der schwere Tropensturm 'Vardah' im Südosten Indiens 14 Menschen getötet und schwere Schäden angerichtet hat, haben am Dienstag die Aufräumarbeiten begonnen. Wie die Katastrophenschutzbehörde des betroffenen Bundesstaats Tamil Nadu bestätigte, kamen durch umstürzende Bäume und einstürzende Häuser mindestens zwölf Menschen ums Leben. Zwei weitere starben im benachbarten Bundesstaat Andhra Pradesh, wie die Nachrichtenagentur IANS meldete.
© REUTERS, STRINGER, AH/MJB
'Vardah' war am Montagnachmittag (Ortszeit) rund 50 Kilometer nördlich der Hafenmetropole Chennai (früher Madras), der Hauptstadt Tamil Nadus, auf indisches Festland getroffen. Mehr als 17.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen, Hunderte Bäume und Strommasten wurden aus dem Boden gerissen und große Teile des Bundesstaats waren für Stunden ohne Strom. Es war der schwerste Sturm dieser Art seit Oktober 2014.

Laut Katastrophenschutzbehörde waren am Dienstag allein in Chennai Hunderte Helfer im Einsatz, die umgestürzte Bäume, Werbebanner und anderes Geröll von den Straßen entfernten. Büros, Schulen und Universitäten blieben den zweiten Tag in Folge geschlossen. Der Flughafen nahm seinen Betrieb wieder auf, nachdem am Montag die meisten Flüge ausgefallen waren.

Kommentar:




Cloud Precipitation

Unwetter auf Zakynthos, Griechenland: Flugzeug musste umkehren

Die westgriechische Insel Zakynthos wurde am zweiten Wochenende in Folge von einem schweren Unwetter heimgesucht. Das Gewitter war derart heftig, dass der Linienflug der griechischen Inlandsgesellschaft Olympic Air wieder abdrehen und nach Athen zurückfliegen musste, obwohl er sich schon in der Nähe der Insel befand, meldete die die amtliche Athener Nachrichtenagentur ANA-MPA am Sonntagabend.
© Eurokinissi
An mehreren Orten auf der Insel kam es zu Überschwemmungen, zahlreiche Straßen verwandelten sich in unpassierbare Sturzbäche, und die Feuerwehr musste acht Mal ausrücken, um von den Wassermassen mitgerissene Autos zu bergen. Der Bürgermeister von Zakynthos, Vassilis Kolokotsas, entschied am Sonntag, dass die Schulen auf der ganzen Insel am Montag geschlossen bleiben.

Bereits am vergangenen Wochenende war Zakynthos von einem schweren Unwetter getroffen worden. Ein 33-jähriger Mann wurde tot aus einer überfluteten Schlucht geborgen. Auch am letzten Montag und Dienstag waren die Schulen der Insel wegen der Überschwemmungen geschlossen worden.

Griechenland Zeitung / ak

Kommentar: Ebenso in Spanien und Italien gibt es zur Zeit sehr viele Unwetter und Überschwemmungen:




Tornado2

Seltene November-Tornados verwüsten Südstaaten der USA

Eine Unwetterfront mit Tornados hat in der Nacht zum Mittwoch im Süden der USA gewütet und mehrere Tote, Verletzte und Verwüstung hinterlassen. Im Bundesstaat Alabama riss der Wirbelsturm drei Menschen in den Tod, vier Kinder wurden schwer verletzt, wie das Portal USA Today berichtet.
© wokephotography / Instagram



Besonders hart traf es Jackson County, wo mehrere Häuser komplett zerstört oder stark beschädigt wurden. Ein starker Wind riss laut dem TV-Sender NBC News elektrische Leitungen heraus und hinterließ etwa 3.500 Personen ohne Strom. Der Verkehr an einigen Autobahnen war wegen entwurzelter Bäume gesperrt. Nach Medienangaben zerstörte der Tornado auch eine Kirche und ein Kindergarten, von einem Motel wurde das Dach abgedeckt.


Kommentar: Videos über Tornados in Alabama


und in Nebraska





Dig

Heftige Regenfälle überschwemmen Norden Italiens - Alarmstufe Rot

Unwetter mit heftigen Regenfällen haben mehrere Regionen in Italien heimgesucht und möglicherweise zwei Menschen in den Tod gerissen. Die starken Regenfälle fluteten ganze Ortschaften und machten hunderte Menschen obdachlos. Bei Turin im Norden und in Sizilien im Süden wurde je ein Mensch vermisst. Im Piemont wurde am Freitag zwar die höchste Alarmstufe Rot aufgehoben, Entwarnung gab der italienische Zivilschutz aber noch nicht. In Ligurien galt noch die Alarmstufe Gelb. Auch in Sizilien regnete es heftig.
Im Norden Italiens sind besonders die Orte entlang der Flüsse Tanaro und Po betroffen. Die Hochwasser-Gefahr sei noch nicht gebannt, sagte Premierminister Matteo Renzi am Samstagmorgen beim Besuch des Einsatzzentrums des Zivilschutzes in Turin: "Wir erwarten noch Hochwasser in Asti und Alessandria."

Bei den amtlichen Messungen der Regenmengen fiel insbesondere der Monte Settepani heraus. Der Berg liegt küstennah bei Alassio, also etwa in der Mitte zwischen Genua und der französischen Grenze. Im Laufe der Woche fielen dort gut 500 Liter Regen auf den Quadratmeter. Aber auch in den Niederungen fiel starker Regen mit Tageswerten um das Monatssoll an mehreren aufeinander folgenden Tagen. Besonders schlimm traf es das Einzugsgebiet des Flüsschens Tanaro, das das Regenwasser nördlich von Genua aufnimmt und in den Po entwässert. Eine kleine Sensation soll es ca. 10 Kilometer nordwestlich von Genua in Fiorino gegeben haben. Am 22.11. fielen 580 Liter auf den Quadratmeter. Da sieht unser deutscher Rekord für 24 Stunden mit 312 Litern im erzgebirgischen Zinnwald eher blass aus.

Kommentar: Hier gibt es ein aktuelles Video:






Snowflake Cold

Doppelte Naturgewalt - Neben einem Erdbeben trifft Hurrikan "Otto" auf Mittelamerika

Mittelamerika wird derzeit gleich von zwei heftigen Naturereignissen heimgesucht. Hurrikan "Otto" bringt der Karibikküste starken Wind und heftigen Regen. Auf der Pazifikseite bebt zur selben Zeit die Erde.
© Reuters
Sal Salvador - "Otto" richtete auf seinem Weg über Nicaragua zunächst keine starken Schäden an. In El Salvador wurde nach einem Beben der Stärke 7,0 vorübergehend eine Tsunami-Warnung gegeben.

"Otto" bahnte sich am Donnerstagabend (Ortszeit) mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 Kilometern pro Stunde seinen Weg durch den Süden des mittelamerikanischen Landes. In der Ortschaft San Juan wurden etwa 50 Häuser beschädigt, zahlreiche Bäume fielen um, wie die Behörden mitteilte. Eine Frau starb an einem Herzinfarkt.

Kommentar: