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Do, 23 Mär 2017
Die Welt für Menschen, die denken

Stürme


Snowflake

Frühlingsanfang bringt Schneesturm nach Schottland

© dpa
Ein kurzer Schneesturm hat in Schottland am Dienstagmorgen den gerade begonnenen Frühling wieder begraben. Stromausfälle, Unfälle und Straßensperrungen waren die Folge. Auf der A82 in Glencoe in den Highlands brauchten Autofahrer durch viel Geduld.
© dpa
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Cloud Precipitation

Heftige Gewitter mit Hagelschlag in Saudi-Arabien

© severe-weather.EU
Über die Arabische Halbinsel sind am Wochenende heftige Gewitter mit Hagelschlag hinweggezogen. Die Aufnahmen stammen aus der Provinz al-Qasim nordwestlich der saudi-arabischen Hauptstadt Riad.


Tornado1

Unwetter in Berlin und Brandenburg Sturm "Christoph" fordert Todesopfer

Berlin - Schwere Sturmböen haben in Berlin und Brandenburg für erhebliche Schäden gesorgt. Ein Autofahrer wurde am Samstagnachmittag in der Ortschaft Zäckericker Loose (Märkisch-Oderland) an der polnischen Grenze tödlich verletzt, als ein Baum auf seinen Wagen stürzte. Ob in dem Auto noch weitere Insassen verletzt wurden, war zunächst nicht bekannt.
© dpa/Bernd von Jutrczenka
Feuerwehrleute beseitigen in Berlin-Tempelhof die Reste eines umgestürzten Baumes.
In der Potsdamer Einkaufsmeile Brandenburger Straße verletzte ein umherwirbelndes Werbeschild zwei Fußgängerinnen, wie eine Sprecherin der Regionalleitstelle Nordwest berichtete. Eine der Frauen musste in einem Krankenhaus behandelt werden. Zunächst war von drei Verletzten die Rede.

350 Einsätze in vier Stunden

In Berlin rückte die Feuerwehr am Samstagnachmittag innerhalb von vier Stunden mehr als 350 Mal aus, wie ein Sprecher mitteilte. Verletzte gab es nicht. Die Einsatzkräfte mussten vor allem umgestürzte Bäume und abgerissene Zweige von den Straßen räumen, Baustellen sichern und lose Bauteile bergen. Sieben Freiwillige Feuerwehren waren zusätzlich im Dienst. Auch das Technische Hilfswerk verstärkte seine Flotte.

Kommentar:




Cloud Lightning

Riesiger Blitz in der oberen Atmosphäre - "Blue Jet" über Brasilien aufgenommen

© YouTube/Bramon (screen capture)
Ein gigantischer Blue Jet schießt in den Nachthimmel über der brasilianischen Stadt Campina Grande. Das zugehörige Gewitter ist allerdings so weit entfernt, dass sein mächtiger Wolkengipfel kaum über den Horizont reicht: Es tobt zum Zeitpunkt der Aufnahme über einer mehr als 100 Kilometer entfernten Nachbarstadt.

Bei Blue Jets handelt es sich um elektrische Entladungen, die bis zu 25 Kilometer hoch über die Gipfel von Gewitterwolken hinausschießen können. So erreichen sie eine Höhe von bis zu 40 Kilometer über Grund und sind daher wesentlich weiter zu sehen, als das Gewitter darunter. Ein weiteres elektrisches Phänomen sind die sogenannten Red Sprites, die 80 Kilometer hoch in den Himmel schießen können.

Kommentar: Für mehr Informationen über das elektrische Universum und Plasmaereignisse lesen Sie das Buch Earth Changes and the Human Cosmic Connection von Pierre Lescaudran oder verfolgen Sie unsere in Artikelserien veröffentlichte Übersetzung seines Buchs hier auf SOTT: Das Elektrische Universum - Teil 1: Das Mainstream Universum vs. das Elektrische Universum .


Tornado1

Zyklon "Enawo" hinterlässt über 80 Tote und Zerstörungen in Madagaskar

Zahlreiche Tote, eine zerstörte Infrastruktur und große Schäden in der Landwirtschaft: Wirbelsturm "Enawo" setzt Madagaskar stark zu. Mehr als 400.000 Menschen leiden nun unter den Folgen.

Erst eine Dürre, jetzt ein tropischer Wirbelsturm: Nachdem das Wetterphänomen El Niño 2016 eine der schlimmsten Dürren seit Jahrzehnten über Madagaskar gebracht hat, ist der afrikanische Inselstaat nun vom Wirbelsturm "Enawo" getroffen worden. Durch den Zyklon sind mindestens 78 Menschen ums Leben gekommen, 250 weitere wurden verletzt.

Rund 400.000 Einwohner des ostafrikanischen Inselstaates seien von den Folgen des schweren Sturms betroffen, teilte die madagassische Katastrophenschutzbehörde mit. Mindestens 18 Menschen werden noch vermisst. Rund eine Viertelmillion Menschen hätten ihre Häuser verlassen müssten, teilte die Behörde weiter mit. In einer zuvor veröffentlichten Statistik zu den Folgen des Sturms war von 50 Toten und 176.000 Betroffenen die Rede gewesen. Die Behörden errichteten Notunterkünfte für Zehntausende Obdachlose.

Kommentar: Gefährlicher Zyklon ENAWO erreicht Madagaskar


Snowman

Kurz vor Frühlingsanfang trifft ein schwerer Schneesturm den Osten der USA

Einer der schlimmsten Schneestürme der jüngeren Vergangenheit zieht über die USA. Der Wetterdienst warnt die Menschen, nur in Notfällen vor die Tür zu gehen. Tausende Flüge fallen aus.

© AFP
Satellitenbilder zeigen das Ausmaß des Blizzards über der Ostküste der USA.
Mit voller Wucht hat Wintersturm "Stella" den Nordosten der USA getroffen. Schnee und Schneeregen gingen über weiten Teilen der Region nieder. Der nationale Wetterdienst gab eine 24-stündige Schneesturmwarnung aus, die für die Region von Connecticut bis New Jersey gilt und auch die Metropole New York einschließt. Betroffen sein dürfte aber die ganze Region von Maine im Norden bis Virginia im Süden und Ohio im Westen. Tausende Flüge wurden gestrichen, Schulen blieben geschlossen und auch der geplante Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel bei US-Präsident Donald Trump wurde wegen des erwarteten Unwetters verschoben.

Von der Küste bis zu den Appalachen, einem Mittelgebirge weiter landeinwärts, sei mit weiterem Schnee und starkem Wind zu rechnen, erklärte der US-Wetterdienst. Durch den Wintereinbruch drohten Stromausfälle und Verkehrschaos. Neben schweren Schneefällen seien Windgeschwindigkeiten von bis zu 80 Kilometern pro Stunde möglich, hieß es vom Nationalen Wetterdienst. "Das Sturmtief entwickelt sich explosionsartig mit Kern südlich von New York. Der Schneefall nimmt an Intensität weiter zu, zwischendurch sind aber auch Phasen mit Eisregen beziehungsweise gefrierendem Regen möglich", sagte n-tv Meteorologe Björn Alexander.

Tornado2

Update: Tornado fällt in Würzburg ein und verursacht schwere Schäden

Im unterfränkischen Kürnach bei Würzburg hat am Donnerstag ein Tornado schwere Schäden verursacht, wie örtliche Medien berichten. Im Netz tauchen zahlreiche Fotos auf, die die Konsequenzen der starken Windböe zeigen.

Der Tornado entwickelte sich demnach am späten Nachmittag innerhalb einer Gewitterzelle. Laut dem Rundfunksender „Antenne Bayern“ wütete die Windhose auf einem Gebiet von etwa einem Kilometer Länge und einhundert Metern Breite.

Tornado2

Tornado deckt circa 30 Dächer bei Würzburg ab

In Kürnach (Lkr. Würzburg) hat am Donnerstagabend ein Tornado 20 bis 30 Dächer abgedeckt, zwei Bäume umgeknickt und ein Gartenhaus umgeweht. Das teilte die Polizei Unterfranken mit. Verletzt wurde niemand.
Kurz nach 17.00 Uhr gingen bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken die ersten Notrufe ein. Ein Zeuge berichtete, dass das Dach einer Halle aufgrund starken Windes abgedeckt worden wäre. Daraufhin rückten Feuerwehr und Rettungsdienst aus. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass es wohl eine lokal begrenzte Windböe war, die in einer Schneise bei mehr als zwanzig Wohnhäusern Schäden an den Dächern verursachte. Außerdem wurden zwei größere Bäume entwurzelt und ein Gartenhaus umgeweht.

Vorübergehende Warnung auch für andere Landkreise

Der Tornado hatte sich zeitlich und räumlich begrenzt im Rahmen einer Gewitterzelle entwickelt. "Es ist eine einzelne kleine Zelle gewesen", so ein Meteorologe vom Deutschen Wetterdienst (DWD). Dieses eine Gewitter habe sich ausgehend vom Main-Kinzig-Kreis in Hessen gebildet und sei dann Richtung Würzburg weitergezogen, erläutert der Meteorologe weiter. Da das Gewitter zunächst auch innerhalb Unterfrankens noch weiterzog, bestanden vorübergehend Warnungen für die Landkreise Kitzingen und Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim. Die Experten rechneten aber damit, dass sich das Gewitter schnell abschwäche.

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Cloud Grey

Natürliches Wahrzeichen von Malta wird von Sturm niedergerissen

Wind und Wetter formten einst Maltas berühmtes Felsentor, jetzt zerstörten sie es: Das Azure Window ist im Meer verschwunden.
© Twitter
Maltas Ministerpräsident Joseph Muscat twitterte: "Herzzerreißend." Sein Tweet zeigt die Küste der zu Malta gehörenden Insel Gozo, einen Blick auf das Mittelmeer - und sonst nichts. Noch am Vortag ragte hier der Stolz und ein Wahrzeichen des Landes aus dem Wasser: das Azure Window (auf Maltesisch Tieqa tad-Dwejra), ein 20 Meter hoher Felsbogen.

Vor Millionen Jahren formten Wind und Wetter das Tor aus Stein, damals stürzten zwei große Höhlen ein. Jetzt ließen heftige Winde, die am Dienstag und Mittwoch über den Inselstaat hinwegfegten, das Naturkunstwerk kollabieren. Am Mittwochvormittag gegen 9.40 Uhr zerbrach nicht nur der Bogen, sondern auch die tragende Säule verschwand im Wasser.
"Plötzlich fiel der Bogen mit einem lauten 'Rumms' ins Meer, das Wasser spritzte hoch", berichtet der Augenzeuge Roger Chessell der Times of Malta. "Als sich der Sprühnebel lichtete, war auch die Säule weg." Als die Nachricht bekannt wurde, so die Zeitung, strömten viele Bewohner von Gozo zur Westküste ihrer Insel und trauten ihren Augen kaum.

Tornado1

Gefährlicher Zyklon ENAWO erreicht Madagaskar

Der Zyklon ENAWO hat am Vormittag die Insel Madagaskar erreicht. Er traf mit Spitzenböen von mehr als 200 Stundenkilometer auf die Nordostküste des zweitgrößten Inselstaates der Welt. Jetzt drohen schwere Verwüstungen vor allem durch die sintflutartigen Regenfälle, die ENAWO mitbringt. Zwar schwächt sich der Wind aufgrund von Reibung über der Insel rasch ab, doch stauen sich die Regenwolken an den Bergen, sodass in den nächsten Tagen voraussichtlich mehrere hundert Liter Regen pro Quadratmeter fallen.
© Wetter Online
Als tropischer Wirbelsturm der Kategorie 3 auf der fünfteiligen Saffir-Simpson-Hurrikan-Skala hat der Zyklon ENAWO die Nordostküste der Insel Madagaskar erreicht.
So bewegt sich der Wirbelsturm über Madagaskar hinweg

ENAWO gilt schon jetzt als der schwerste ZYKLON seit Jahren, der Madagaskar voll trifft. Zwar sind derartige Wirbelstürme dort nicht außergewöhnlich, aber selten treffen sie mit solcher Wucht auf die Insel im Indischen Ozean.

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