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Mo, 27 Feb 2017
Die Welt für Menschen, die denken

Stürme


Cloud Precipitation

Nicht (un)wettertauglich: Sturm knickt Rotorblatt von Windrad ab

Unwetter über Franken: In der Nacht auf Freitag fegte ein Orkan über Unter-, Mittel- und Oberfranken.
© News5/Fricke
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag wurde Franken von Sturmböen heimgesucht. Für zahlreiche Landkreis in Oberfranken und Unterfranken hatte der Deutsche Wetterdienst Unwetterwarnungen herausgegeben. Der Sturm hat in Nordbayern zahlreiche Schäden angerichtet.

Bei Nürnberg kam es schon am frühen Donnerstagabend zu erstem Ungemach. Auf der B2 stadteinwärts in Richtung Nürnberg auf Höhe der Anschlussstelle Nürnberg Nord brachte der Wind einen Baum zum Umstürzen. Ein Autofahrer sah diesen zu spät und rauschte mitten in die Krone hinein.

Er hatte jedoch Glück im Unglück und sein Fahrzeug trug nur leichte Schäden davon und konnte seine Fahrt fortsetzen. Die Feuerwehr Heroldsberg (Lkr. Erlangen-Höchstadt) wurde alarmiert, um den Baum zu beseitigen.

In Cadolzburg (Landkreis Fürth) stürzte nach Polizeiangaben ein Baum auf eine Stromleitung, so dass in einem Ortsteil für mehrere Stunden der Strom ausfiel. Im oberpfälzischen Schwandorf riss der Sturm das Dach eines Trafohäuschens herunter.

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Airplane

Wegen Sturm: Passagiermaschine wurde bei Landung von Böen erfasst - Fahrgestell ist zusammengebrochen

Amsterdam. Am Amsterdamer Flughafen Schiphol ist eine Passagiermaschine mit 59 Insassen an Bord nur knapp einem schweren Unfall entgangen, als sie von Böen durchgeschüttelt krachend auf der Piste aufsetzte.
© Reuters
Glimpflicher Ausgang einer harten Landung bei Sturm
Die Maschine der britischen Gesellschaft Flybe aus Edinburgh hatte nach Angaben eines Flughafensprechers wegen des Sturms schon im Anflug Probleme, der harte Aufprall ließ dann das Fahrgestell zusammenbrechen. Bei der Bruchlandung wurde jedoch niemand verletzt.

Wegen starken Sturms mit Orkanböen von bis zu 120 Stundenkilometern mussten in Schiphol rund einhundert Flüge gestrichen werden, 60 Prozent aller Flüge hatten Verspätungen. In den ganzen Niederlanden war der Verkehr stark beeinträchtigt, Lastwagen kippten um, entwurzelte Bäume blockierten Straßen. Bis Freitagin der Früh galt eine Unwetterwarnung.


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  • Sturmtief "Thomas": Zwei Züge von Bäumen getroffen und hauptsächlich NRW betroffen



Bad Guys

Sturmtief "Thomas": Zwei Züge von Bäumen getroffen und hauptsächlich NRW betroffen

Sturmtief "Thomas" hat am Donnerstagabend in NRW einige Schäden angerichtet. Bäume stürzten um, Zugverbindungen wurden unterbrochen. Bahnreisende müssen auch am Morgen noch mit Verspätungen rechnen. Unsere Übersicht zeigt, welche Linien betroffen sind.
© dpa
Düsseldorf - Vor allem die Menschen in Nordrhein-Westfalen haben am Donnerstag die heftigen Windböen von Sturmtief "Thomas" zu spüren bekommen. Die Kölner Feuerwehr zählte bereits am Abend mehr als 150 Einsätze. Herabgestürzte Äste und entwurzelte Bäume sorgten auf den Straßen und bei der Deutschen Bahn für Behinderungen. Später entspannte sich die Lage wieder. Der Deutsche Wetterdienst hob in der Nacht zum Freitag alle Unwetterwarnungen für das Flachland wieder auf.

Auf mehreren Strecken in NRW konnten zwischenzeitlich keine Züge mehr fahren. Probleme gab es am Wuppertaler Hauptbahnhof, wie eine Bahnsprecherin sagte. Kurz vor dem Bahnhof stürzte ein Baum auf die Oberleitung und auf einen ICE. Die rund 70 Fahrgäste wurden aus dem Zug gebracht. Der liegengebliebene ICE verursachte weitere Verspätungen anderer Züge. Bei Aachen stürzte ein Baum auf einen Thalys-Zug. Auch am Dortmunder Bahnhof gab es Sperrungen.

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Cloud Lightning

Brasilien: Überschwemmungen und Hagel nach heftigen Gewittern

© dpa
In der Innenstadt von Sao Paulo standen etliche Straßen unter Wasser.
Heftige Gewitter verursachen in diesen Tagen im Süden Brasiliens Überflutungen und Sturmschäden. Wie hier in der Millionenmetropole Sao Paulo wurden gestern nach Regengüssen etliche Straßen und Plätze unter Wasser gesetzt. Sturmböen rissen in anderen Orten Bäume um, mancherorts prasselten auch große Hagelkörner vom Himmel.
© dpa
Auch heute toben sich wieder kräftige Gewitter aus. Erneut sind in Brasiliens größter Stadt mit rund 12 Millionen Einwohnern Unwetter zu erwarten. Auf dem WetterRadar sind die Gewitterherde gut zu erkennen, sie bewegen sich kaum vom Fleck, sodass es innerhalb kurzer Zeit wie aus Kübeln schüttet.

Windsock

Sturm Doris in Großbritannien: Eine Tote und Chaos bei Windgeschwindigkeiten bis zu 151 Stundenkilometer

Bei einem schweren Sturm über den britischen Inseln ist am Donnerstag eine Frau ums Leben gekommen. Wie die örtlichen Behörden mitteilten, wurde sie im zentralenglischen Wolverhampton von herumfliegenden Trümmern am Kopf getroffen.

© West Midlands Ambulance Service/PA
Ein Baum fiel auf dieses Auto und verletzte zwei Menschen nördlich von Church Stretton in Shropshire.
«Es war schnell klar, dass nichts mehr für sie getan werden kann und sie wurde noch am Unfallort für tot erklärt», sagte eine Behördensprecherin über das Opfer. Mehrere Menschen wurden zudem durch umstürzende Bäume verletzt.

Der Sturm «Doris» sorgte für Chaos an Flughäfen und Bahnhöfen. Am Londoner Flughafen Heathrow, dem grössten Airport Grossbritanniens, wurden nach Angaben der Flughafenverwaltung rund zehn Prozent der Flüge annulliert. Vor allem im Grossraum London wurden zahlreiche Zugverbindungen gestrichen oder hatten Verspätung.

In Liverpool wurde der Hafen wegen starker Windböen geschlossen, wie Hafenverwalter Peel Ports über den Kurznachrichtendienst Twitter mitteilte. Auch der Unterricht war vom Unwetter betroffen: Schulen in der Küstenregion bei Aberdeen wurden geschlossen.

Heftige Regenfälle und Windböen peitschten Grossbritannien und Irland. Im Norden von Wales erreichte Sturm «Doris» bis zu 151 Stundenkilometer Geschwindigkeit, wie die Polizei mitteilte. In Irland und Nordirland kappte der Sturm zwischenzeitlich die Stromversorgung von fast 80'000 Haushalten.

Kommentar: Video:




Cloud Precipitation

Unwetter in Kalifornien: Starkregenfälle, Fluten und Autos von Erdloch verschluckt

Heftige Regenfälle, Schlammlawinen und tiefe Krater in den Straßen: Südkalifornien ist in der Nacht zum Samstag von einem schweren Sturm heimgesucht worden. Nach Angaben des Senders ABC News kamen mindestens vier Menschen ums Leben, CNN sprach von zwei Todesopfern.
© Unbekannt

In Sherman Oaks riss ein umstürzender Baum Stromleitungen mit sich und krachte auf ein Auto. Der 55-jährige Fahrer starb an einem Stromschlag, wie CNN und ABC News unter Berufung auf Behördenangaben berichteten. In Victorville östlich von Los Angeles sei ein Autofahrer tot in seinem überfluteten Auto gefunden worden.


Kommentar: Einer der heftigsten Stürme seit Jahren in Kalifornien: Evakuierungen, Stromausfälle und Verkehrsbehinderungen




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Einer der heftigsten Stürme seit Jahren in Kalifornien: Evakuierungen, Stromausfälle und Verkehrsbehinderungen

Einer der heftigsten Stürme seit Jahren in Kalifornien hat im Süden des US-Bundesstaats zu Evakuierungen, Stromausfällen und erheblichen Verkehrsbehinderungen geführt. Hunderte Menschen mussten ihre Häuser verlassen, wie die Behörden am Freitag mitteilten.
© APA
In Los Angeles starb ein Mensch an einem Stromschlag, als eine Stromleitung von einem umstürzenden Baum zu Boden gerissen wurde. In der Stadt wurden Berichten zufolge insgesamt 150 Leitungen beschädigt, so dass zahlreiche Haushalte von der Stromversorgung abgeschnitten waren.

Am internationalen Flughafen von Los Angeles wurden 64 Verbindungen gestrichen, 269 Flüge verzögerten sich wegen des Sturms. Die nationale Wetterbehörde warnte vor Erdrutschen und Überflutungen. Am Los Angeles River mussten Einsatzkräfte mehrere Menschen mit Schlauchbooten aus dem Wasser retten.

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Cloud Precipitation

Die norddeutsche Sturmflut-Katastrophe von 1962

Vincinette, „die Siegreiche“ - so hieß das Orkantief, das am 17. Februar 1962, also genau vor 55 Jahren, über Norddeutschland fegte und eine Jahrhundert-Sturmflut entfesselte: Deiche brechen in ganz Norddeutschland, die Überschwemmungen reichen bis weit ins Hinterland. Insgesamt verlieren 340 Menschen ihr Leben, mehr als 10.000 werden obdachlos, tausende Nutztiere ertrinken. Die Katastrophe verursacht in Niedersachsen Schäden in Höhe von 285 Millionen Euro. Auch in den Landkreisen Harburg und Stade richtet das Wasser schwere Verwüstungen an.

Im Folgenden blickt das WOCHENBLATT zurück auf die Katastrophe, beleuchtet Hintergründe und lässt Zeitzeugen sprechen.
© Imago Stock & People)
Die Sturmflut aus dem Jahr 1962 traf die Elbinsel Wilhelmsburg am härtesten. Dort standen ganze Gemeinden unter Wasser. In der Nacht starben über 300 Menschen.
Die Deiche brachen von Stelle bis Stade

Obwohl der Landkreis Harburg rund 120 Kilometer von der Küste entfernt liegt, richtet die Sturmflut auch im Kreisgebiet große Verwüstungen an. Fünf Menschen kommen in den Wassermassen um, fast 700 Stück Vieh ertrinken, 18 Wohngebäude werden einfach wegrissen, weitere schwer beschädigt. Zeitweise stehen 7.000 Hektar Land unter Wasser. Insgesamt verursacht die Flut im Landkreis Schäden von rund 10 Millionen D-Mark.

„Für die gesamte Nordseeküste besteht die Gefahr einer schweren Sturmflut. Das Nachthochwasser wird etwa 3 Meter höher als das mittlere Hochwasser eintreten.“ Für diese Meldung unterbrach der Norddeutsche Rundfunk am Abend des 16. Februars sein laufendes Programm. Es fällt schwer, sich darin die Ausmaße und die Tragik der sich anbahnenden Katastrophe vorzustellen. Im Landkreis waren die Verantwortlichen zwar in Alarmbereitschaft, die Bevölkerung schlief aber seelenruhig weiter. Schließlich machten sich die genannten Hochwasserstände so weit weg von der Tidegrenze bei Geesthacht an den Deichen im Kreis sonst kaum bemerkbar.

© Unbekannt
Dort wo einmal der Deich stand, gibt es nur noch eine "Wasserwüste"
Doch in jener Nacht war das anders. Durch tagelangen auflandigen Wind hatten sich Millionen Kubikmeter Wasser in der Elbmündung gestaut. Der Sturm drückte die Wassermassen die Elbe hinauf. Das Ilmenau-Sperrwerk gab es noch nicht. Stattdessen war der Bereich der unteren Seeveniederung zwischen Over und Wuhlenburg ein großes Überschwemmungsgebiet. Von dort trafen die Wassermassen jetzt mit ungeheurer Wucht auf die Deiche an Luhe, Seeve, Este und Ilmenau. Die Pegelstände liegen mancherorts bei über 5,60 Meter über Normal Null. Die betroffenen eingedeichten Orte wie Achterdeich, Stelle, Hoopte, Hörsten, werden regelrecht umspült, lange bevor der Elbdeich bei Bullenhausen bricht. An den Nebenflüssen kommt es zu insgesamt 26 Brüchen. Am schlimmsten ist die damalige Gemeinde „Achterdeich“ betroffen. Die Flutwelle, die über Seeve und Ashauser Mühlenbach anrollt, reißt ein 110 Meter langes Loch in den Steller Querdeich, auf dem die Straße nach Fliegenberg verläuft. Der rückwärtige Deich, der das Dorf schützen soll, hat der gewaltigen Kraft des Wassers nichts entgegenzusetzen und bricht an mehreren Stellen. Die Wassermassen reißen ein Haus mit sich, vier Menschen sterben. 13 weitere Häuser werden komplett zerstört. Auch wenn, verglichen mit Hamburg, die Flut im Kreis eher glimpflich verläuft, hat sie sich doch ins kollektive Gedächtnis gebrannt. Als Konsequenz wurde der Hochwasserschutz ausgebaut.

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Cloud Lightning

Rekord-Erosion: Kaliforniens Küste verzeichnet größten Strandverlust seit Beginn der Messungen

Extrem starker El Nino führte zu größtem Strandverlust der jüngeren Geschichte
© Christine Hegermiller/USGS
Sturmwellen nahe Santa Cruz in Kalifornien. Im El Nino Winter 2015/2016 war die Erosion der Küsten hier höher als jemals zuvor.
Vorgeschmack auf kommende Zeiten: Der letzte El Nino hat an der Westküste der USA eine beispiellose Erosion hinterlassen: In Kalifornien erlebten die Strände den schlimmsten Schwund seit Beginn der Messungen. Insgesamt lag die Küstenerosion um 76 Prozent über dem normalen winterlichen Maß, wie Forscher im Fachmagazin Nature Communications berichten. Durch den Klimawandel könnte dies künftig häufiger vorkommen.

Das Phänomen El Nino bringt alle zwei bis sieben Jahre das Klima im Pazifikraum durcheinander - so auch im Winter 2015/2016. Sehr schnell zeigte sich, dass dieser El Nino zu den drei schlimmsten der jüngeren Geschichte gehören würde. Bereits kurz nach seinem Beginn verursachte er ungewöhnlich viele Wetterextreme und trieb die Meerestemperatur auf neue Höhen.

Tornado1

Wirbelsturm „Dineo“ trifft Mosambik

Der tropische Wirbelsturm „Dineo“ hat die Küste Mosambiks erreicht. Mit einer Windgeschwindigkeit von rund 160 Kilometern pro Stunde traf der Zyklon auf das Festland, berichtete das mosambikanische Nationale Institut für Meteorologie (INAM) gestern. Vereinzelt wurden Sturmstärken von 180 Stundenkilometern gemessen, sagte Meteorologe Acacio Tembe der dpa.

„Dineo“ erreichte zunächst die bei Touristen beliebte Region um den Ort Inhambane. Daraufhin sollte der Zyklon begleitet von starken Regenfällen weiter ins Inland ziehen. In den Stunden zuvor hatte der Sturm stark an Fahrt aufgenommen.

Der Zyklon habe das Potenzial, starke Schäden an Gebäuden und Straßen im Küstengebiet und auch im Inland anzurichten, warnte die südafrikanische Wetterbehörde (SAWS). Es werden heftige Regenfälle und Überflutungen erwartet.

Kommentar: Laut der nationale Katastrophenschutzbehörde INGC hat der Zyklon «Dineo» in Mosambik tausende Menschen vertrieben und sieben Personen das Leben gekostet. Die Menschen wurden von auf Häuser stürzende Bäume erschlagen. 51 Personen wurden verletzt. Auch sollen Hilfsorganisationen und INGC zufolge durch Starkregenfälle und heftige Winde etwa 20.000 Häuser, Strassen, Strom- und Handymasten zerstört worden sein.

Ereignisse wie diese sind im Leben der betroffenen Menschen einschneidende Erlebnisse. Von manchen dieser Ereignisse wird in unseren Medien ausgiebig berichtet. Von anderen hingegen so wie beispielsweise dem Wüten von Dineo in Afrika hören und sehen wir kaum etwas...