Willkommen bei SOTT.net
Sa, 21 Okt 2017
Die Welt für Menschen, die denken

Stürme


Better Earth

Hurrikan "Ophelia" trifft auf England und verursacht Marslandschaft: Rote Sonne über Großbritannien

Der Himmel wurde rot und die Sonne - tief orange. Diese optische Änderung, die viele Einwohner Großbritanniens am Montag sehr erstaunte, wurde von Hurrikan Ophelia verursacht. Über ganz England hatte man das Gefühl, als ob man in der Mitte eines Sandsturms in der Sahara Wüste wäre. Teilweise stimmte das sogar - weil an dem Farbwechsel eben Sand und Staub aus Afrika "schuld" waren.
© www.globallookpress.com
Marslandschaft in Albion: Rote Sonne über Großbritannien nach Hurrikan Ophelia
"Der Hurrikan Ophelia hat mit sich die Luft aus der Sahara gebracht, mit Sand und Staub, die auch Rauch-Partikeln von Waldbränden in Portugal und Spanien enthielt", zitierte die Zeitung Sun den Experten aus dem britischen meteorologischen Dienst Met Office, Grahame Madge. Als sich die Sonne durch den Staub bewegte, reflektierte und brach sich das Licht. Beim Sonnenuntergang streuten die Partikel die blauen Wellen des Lichtspektrums und ließen mehr rotes Licht durch.

Tornado2

Seltener Feuertornado in Portugal gefilmt

Während Portugals Feuerwehrleute am Wochenende gegen die verheerenden Waldbrände im Land ankämpften und dabei ihr Leben riskierten, erzeugte diese fürchterliche Katastrophe auch ein sehr seltenes Naturphänomen: Einen Feuertornado.

Wie der portugiesische Fernsehsender TVI berichtete, waren allein Sonntag 1.500 Feuerwehrleute damit beschäftigt, die sechs Waldbrände im Land zu löschen. Dabei entstand am Samstagabend die spektakuläre Aufnahme eines sehr seltenen Feuertornados.

Der Begriff Feuertornado ist ein wissenschaftlich nicht korrekter, aber im Sprachgebrauch verwurzelter Begriff für einen vertikalen, mit Flammen erfüllten Luftwirbel, der bei größeren Bränden entstehen kann. Anders als bei einem echten Tornado, entstehen diese Feuersäulen, wenn ein vertikaler Luftwirbel mit Flammen gefüllt wird - ähnlich wie bei einer Wasserhose. Durch diese Luftverwirbelungen werden die Flammen mit reichlich Sauerstoff gespeist, was zu einer noch stärkeren Brandsäule führt. Haben sie diesen Status erstmal erreicht, gelten sie als nicht mehr löschbar, allerdings lösen sich Feuertornados in der Regel bereits nach wenigen Minuten wieder auf.

Ice Cube

Schweres Unwetter mit Riesenhagel im Norden Argentiniens


Beschädigte Autos nach Hagelunwetter, das Corrientes in Argentinien traf.
Ein schweres Hagelunwetter hat im Norden Argentiniens große Schäden hinterlassen. In der 320.000 Einwohner zählenden Stadt Corrientes am Parana-Fluss prasselten riesige Eisbrocken vom Himmel und demolierten mehr als ein Dutzend Autos. Dazu kam es zu heftigen Regengüssen, die Überschwemmungen auslösten.

© MeteOne/Facebook
Die Gewitter bildeten sich am Sonntagnachmittag in der schwülheißen Luft wie aus dem Nichts und formierten sich zu einem riesigen Komplex, der dann Richtung Paraguay und Südbrasilien weiterzog. Das Gewittertief war in der Nacht zum Montag (MESZ) noch lange aktiv, wie im WetterRadar zu sehen ist.


Kommentar:


Kommentar: Am Montag den 9. Oktober 2017 richtet ein Hagelunwetter in Johannesburg, Südafrika, verheerende Schäden an.

Andere schwere Hagelunwetter der vergangenen Monate weltweit schließen folgende mit ein: Es ist wahrscheinlich, dass Staublast in der Atmosphäre durch zunehmende Kometen- und Vulkanaktivität zu diesen "starken" oder "verrückten" Hagelunwettern beiträgt und auch die Kühlwirkung, die zur Bildung von Eiskristallen beiträgt.


Tornado2

Teilweise unvorhergesehen: Sturm "Xavier" richtete schwere Schäden an - Mindestens sieben Tote

Der Norden und der Osten Deutschlands wurden von "Xavier" mit großer Wucht getroffen. Sieben Menschen starben. Auch am Tag danach herrscht noch Chaos im Fernverkehr.
© Morrris Pudwell
Düsseldorf - Die Auswirkungen des heftigen Sturmtiefs "Xavier" haben Bahnreisenden am Freitag schwere Probleme bereitet. Der Bahnverkehr war auch am Tag nach dem Unwetter mit mehreren Toten massiv gestört. Im Norden und Osten Deutschlands blieben die wichtigsten Fernverkehrsstrecken am Vormittag noch gesperrt, wie die Deutsche Bahn mitteilte.

Sieben Menschen hatte der Sturm am Donnerstag das Leben gekostet. Ein weiterer Mann starb nach NDR-Informationen in Mecklenburg-Vorpommern an einem Herzinfarkt, als ein Baum vor seinem Auto auf die Straße stürzte - unklar blieb, ob ein Zusammenhang mit "Xavier" besteht. Am Wochenende kann es im Nordosten entlang der Küsten und im Bergland erneut stürmische Böen geben.

Die Bundesregierung würdigte am Freitag den großen Einsatz der Rettungskräfte. Die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer dankte in Berlin allen, "die in den Stunden des Orkans hart daran gearbeitet haben, die Verkehrsverbindungen aufrecht zu erhalten und Menschen zu helfen, die in Not geraten sind".

Bizarro Earth

Hurrikan "Nate" richtete schwere Schäden in Zentralamerika an: Mehr als 20 Tote

Durch den Tropensturm "Nate" sind in Zentralamerika mehr als 20 Menschen ums Leben gekommen. Allein in Nicaragua starben elf Menschen, sieben weitere wurden noch vermisst, wie die Behörden am Donnerstag mitteilten. In Costa Rica und Honduras gab es insgesamt elf weitere Todesopfer, tausende Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Der Sturm zog Richtung Mexiko und USA, wo er sich zum Hurrikan entwickeln sollte.
© NOAA NWS National Hurricane Center
Nicaragua wurde mit elf Todesopfern am schwersten von "Nate" getroffen. Sieben Menschen würden noch vermisst, sagte Vize-Präsidentin Rosario Murillo den Staatsmedien zufolge. Etwa 800 Menschen seien in Sicherheit gebracht worden. Wegen tagelanger heftiger Regenfälle seien fast 600 Häuser überflutet worden und 14 Gemeinden von der Außenwelt abgeschnitten. In insgesamt rund 30 Gemeinden habe "Nate" Schäden angerichtet, erklärte Murillo.

In Honduras meldeten die Behörden drei Todesopfer und drei Vermisste. In Costa Rica gab es acht Todesopfer durch den Sturm, darunter ein dreijähriges Mädchen. Ursache waren umstürzende Bäume sowie Erdrutsche. 17 Menschen wurden noch vermisst. Wegen über die Ufer getretener Flüsse und unterspülter Straßen wurde in Costa Rica der nationale Notstand ausgerufen, Schulen und Behörden blieben geschlossen.

Mehr als 5000 Menschen in Costa Rica wurden in Notunterkünften untergebracht, wie der Leiter der Nationalen Katastrophenschutzkommission, Ivan Brenes, mitteilte. 18 Hauptstraßen seien wegen Sturmschäden gesperrt, etwa ein Dutzend weitere nur noch teilweise befahrbar.

Kommentar:




Tornado2

Riesige Wasserhose in Thailand gesichtet

Am Dienstagmorgen genossen Touristen und Zuschauer vor der vor Rayong gelegenen Insel Samet den ungewöhnliche Anblick einer riesigen Wasserhose. Gegen 10 Uhr am Vormittag drängten sich bei bewölktem Wetter die Touristen als auch die Einheimischen am Strand und zückten ihre Kamera- und Video Handys, um das ungewöhnliche Natur Schauspiel in Bildern und Videos festzuhalten.

© Unbekannt
Schon kurz darauf tauchten die ersten Bilder und Videos des Natur Schauspiels in den sozialen Netzwerken auf. Laut den Berichten in den thailändischen Medien hatte die riesige Wasserhose bereits eine Strecke von gut fünf Kilometern durch die dichten Regenwolken und die Wellen im Meer zurückgelegt, bevor das natürliche Phänomen vom Mae Ram Phueng Strand auf der Insel Samet aus zu sehen und zu bewundern war.

Die Wasserspiele dauerten etwa gut 15 Minuten, bevor sie sich wieder im nichts auflösten und mitten im Meer auch wieder spurlos verschwanden. "Wir hatten dieses Mal das große Glück, dass dieses Natur Schauspiel weit draußen auf See passierte und vom Land aus gut zu sehen war", sagte der 35 Jahre alte Herr Peerapong Kraiint, ein lokaler Notfall Beamter auf der Insel Samet.

Kommentar:
>



Cloud Lightning

Schwere Unwetter treffen weitere Teile Südeuropas

In Südeuropa und Kleinasien toben derzeit heftige Gewitter. Sturzfluten und schwere Überschwemmungen sind die Folgen. Besonders betroffen sind Teile Italiens und der Türkei.
© MeteoNetwork @meteonetwork via twitter
In Süditalien wüteten die Unwetter am Mittwoch und Donnerstag besonders heftig. Auf Sizilien standen in Syrakus Straßen bis zu einem Meter hoch unter Wasser. Autos blieben stecken oder kamen kaum noch voran. In Apulien ergossen sich in der Region um Lecce nach Gewittern reißende Fluten durch kleine Ortschaften. Auch in Bari und in Teilen Kalabriens gab es schwere Überflutungen.

© wetter online
Das WetterRadar-Bild von Mittwochnachmittag zeigt die starken Gewitter über Sizilien.
In der türkischen Millionenmetropole Istanbul gingen ebenfalls heftige Gewitter nieder. Die Unwetter setzten Teile der Stadt unter Wasser. Straßen und öffentliche Plätze wurden überschwemmt, zahlreiche Keller liefen voll. Im Osten der Türkei kam es in der Provinz Rize am Schwarzen Meer zu Erdrutschen. Dort sind Dörfer von der Außenwelt abgeschnitten, weil viele Straßen durch Schlamm- und Geröllmassen blockiert sind.

Cloud Lightning

Blitz schlug auf der Wiesn ein - Keine Verletzten gemeldet

Ein Unwetter in München hat die Straßen der Theresienwiese überspült - zeitweise mussten die Fahrgeschäfte des Oktoberfests pausieren. Ein Festzelt wurde von einem Blitz getroffen.
© dpa
Auf dem Münchner Oktoberfest ist am Abend während eines kurzen, aber heftigen Unwetters ein Blitz in ein Festzelt eingeschlagen. Dabei ist nach Angaben der Feuerwehr niemand verletzt worden.

Das Festzelt auf der Oide Wiesn habe lediglich einen kleinen Schaden davongetragen. Der sei aber so klein gewesen, dass das Zelt nicht geräumt werden musste und der Betrieb regulär weitergehen konnte. Auf der Wiesn müssen dem Feuerwehrsprecher zufolge alle Zelte mit einem Blitzschutz ausgestattet sein.

Tornado1

Hurrikan "Maria" trifft auf Puerto Rico - Erneut tausende Menschen betroffen

  • Hurrikan Maria hat nahe der Stadt Yabucoa die Insel Puerto Rico erreicht.
  • Der Wirbelsturm hat eine Windgeschwindigkeit von 250 Stundenkilometern und wird in Kategorie vier eingestuft.
  • Auf der benachbarten Insel Guadeloupe starben zwei Menschen durch die Folgen des Sturms.

Hurricane Maria forecast track as of Sept. 19, 2017.
Puerto Rico hat sich noch nicht von den Zerstörungen durch Hurrikan Irmaerholt - schon trifft der nächste Wirbelsturm auf Land. Wie das nationale Hurrikanzentrum der USA mitteilte, erreichte Maria am Mittwochmorgen Ortszeit mit Windgeschwindigkeiten von 250 Stundenkilometern den Südosten der Karibik-Insel.

"Der Wind hört sich an wie eine Frau, die aus voller Kehle kreischt", berichtete der Fotograf Mike Theiss auf dem Kurzbotschaftendienst Twitter bei der Ankunft von "Maria" auf Puerto Rico. "Wir werden ganz schön durchgerüttelt." Am Dienstag war der Hurrikan der Kategorie vier bereits über den kleinen Inselstaat Dominica sowie über Guadeloupe hinweggezogen. Auf der zu Frankreich gehörenden Insel starb eine Person durch einen umstürzenden Baum, ein weiterer Mensch ertrank Behörden zufolge im Meer. Zwei Bewohner gelten als vermisst.

Der Gouverneur von Puerto Rico, Ricky Rosselló, warnte daraufhin, Maria könne mit einer Kraft und Gewalt zuschlagen, die seit mehreren Generationen nicht mehr auf der Insel zu sehen gewesen sei. Puerto Rico werde eine Menge Infrastruktur verlieren und vermutlich über Tage hinweg ohne Kommunikationsnetzwerke sein. Menschen mit unsolide gebauten Häusern aus Holz wurden aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen. "Ansonsten werden Sie sterben", sagte der Sicherheitsbeauftragte der Insel, Hector Pesquera. Das Hurrikanzentrum warnte vor "zerstörerischen" Flutwellen.

Kommentar: Wie in dem Artikel steht, ist es bereits der zweite Sturm in kürzester Zeit der auf Puerto Rico trifft.

Das Elektrische Universum - Teil 26: Wirbelstürme, Blitze und Tornados


Tornado1

Taifune treffen auf Japan und Vietnam

Schwere Unwetter haben in Japan zu hunderten Flugausfällen geführt. Taifun "Doksuri" hat in Vietnam acht Menschen getötet und schwere Schäden angerichtet.
© AFP / Getty Images
Der Taifun Talim traf nach Angaben des nationalen Wetterdienstes am Sonntag mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 162 Stundenkilometern auf Kyushu, die südlichste der vier Hauptinseln Japans. Behörden warnten vor Starkregen, Erdrutschen und Überschwemmungen.

Nach einem Bericht des Rundfunksenders NHK mussten wegen des Windes mindestens 644 Inlandsflüge gestrichen werden. Außerdem teilte das Bahnunternehmen JR Kyushu Railway mit, der regionale Bahnverkehr sei unterbrochen. Der Taifun dürfte sich dem Wetterdienst zufolge in Richtung Norden bewegen, auch in der Hauptstadt Tokio werden schwere Regenfälle erwartet. Zuvor war "Talim" bereits über die Okinawa-Inseln gefegt. Dabei hatte es an manchen Orten innerhalb von 24 Stunden so viel geregnet wie zuletzt vor 50 Jahren.

Japan wird regelmäßig von schweren Stürmen getroffen. Zuletzt waren im August zwei Menschen bei schweren Unwettern ums Leben gekommen, mehr als 50 wurden verletzt.


Kommentar: