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Do, 20 Sep 2018
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Stürme


Tornado2

Supertaifun "Mangkhut" erreicht Philippinen - Zweithöchste Warnstufe ausgerufen

"Mangkhut" hat die philippinische Küste erreicht, Tausende Menschen sind auf der Flucht vor dem Supertaifun, der auf Kategorie vier hochgestuft wurde. Meteorologen erwarten den schlimmsten Sturm des Jahres.
philippinen
© FRANCIS R MALASIG/EPA-EFE/REX/Shutterstock
Geflohene Philippinos
Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 255 Stundenkilometern hat der Supertaifun "Mangkhut" die Philippinen erreicht. Auf der nördlichen Hauptinsel Luzon traf der Sturm der Kategorie vier auf Land, wie der staatliche Wetterdienst mitteilte. Zuvor hatten die Behörden die zweithöchste Sturmwarnstufe ausgerufen.

Mindestens vier Millionen Menschen leben direkt auf dem vorhergesagten Weg des Taifuns. Betroffen sind sechs Provinzen auf Luzon. Tausende Bewohner flohen bereits aus den Küstengebieten im Norden der Inselgruppe. Auf Luzon vernagelten Ladenbesitzer und Bewohner die Fenster ihrer Häuser und befestigten Dächer, damit diese im Sturm nicht davongeweht werden. Am Freitagabend wurden bereits in der Stadt Tuguegarao im Norden der Insel Bäume entwurzelt. Schwere Niederschläge begleiteten die Vorläufer.

Meteorologen erwarteten, dass der bislang stärkste Taifun dieses Jahres begleitet von heftigen Regenfällen, Sturmfluten, Überschwemmungen und Erdrutschen über die Philippinen hinwegfegt, bevor er Kurs auf die stark besiedelte Südküste Chinas und Hongkong nimmt. Bis zu vier Stockwerke hohe Flutwellen könnten die Küste treffen, sagte Michael Conag vom Katastrophenschutz. Besonders einfache Hütten seien gefährdet - und gerade diese sind in den Küstengebieten weit verbreitet.

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Hardhat

Stärkster Taifun seit 25 Jahren trifft auf Land in Japan - Mehrere Tote und Verletzte

Der stärkste Taifun seit 25 Jahren namens "Jebi" ist am Dienstag auf Land in Japan getroffen, dabei ließen sechs Menschen ihr Leben und es gab mehrere Verletzte. Vor dem Sturm wurden 1,2 Millionen Menschen angehalten, sich in sichere Gebiete zu begeben. Der Sturm traf dabei mit Spitzengeschwindigkeiten von 220 km/h auf das Land.

sturm jebi japan
© Kyodo/dpa
Rund 1,4 Millionen Haushalte in Zentraljapan waren ohne Strom. Bäume wurden entwurzelt, Strommasten umgerissen, Lastwagen umgeweht, Straßen überflutet. Große Konzerne wie Toyota, Honda und Panasonic stellten die Produktion ein und riefen ihre Angestellten auf, zuhause zu bleiben. Auch viele Schulen blieben geschlossen.

- Der Tagesspiegel
Japan erlebte damit ein weiteres extremes Wetterereignis in diesem Jahr. Zu den Vorigen gehörten:

Bizarro Earth

Nach der Wärme folgte "Oriana": Mehrere Unwetterschäden im Norden Deutschlands

Die Unwetterfront über Deutschland hat ernste Folgen. Mehrere Menschen wurden durch umgestürzte Bäume verletzt. Die Bahn kämpfte noch am Morgen mit Störungen.
unwetter hamburg
© Daniel Bockwoldt/dpa
Feuerwehrleute zersägen im Stadtteil Lohbrügge in Hamburg einen auf einem Auto liegenden Baum.
Mit orkanartigen Böen ist Gewittertief "Oriana" am Donnerstag über Deutschland hinweggefegt. Mehrere Menschen wurden durch umgestürzte Bäume verletzt. Zentrale Strecken im Bahn-, Straßen-, und Flugverkehr waren betroffen.

Besonders heftig war der Sturm im Raum Hannover und an der Nordsee, wie ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am frühen Freitagmorgen sagte. An der Küste seien Windgeschwindigkeiten von bis zu 140 Stundenkilometer gemessen worden.

Auch am Freitagmorgen gibt es noch Einschränkungen im Zugverkehr - vor allem im Norden Deutschlands. Auf vielen Fernverkehrsverbindungen müssten Passagiere mit Verspätungen infolge der Störungen rechnen, sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn am frühen Freitagmorgen.

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Compass

Schwere Unwetter trafen Hessen - Hagel und Überschwemmungen

Schwere Unwetter mit Starkregen haben in Teilen von Hessen zu zahlreichen Feuerwehreinsätzen geführt. Besonders übel traf es Kirchhain. Dort wurden Straßen und 250 Keller überflutet. Zwei Schulen blieben geschlossen. Am Donnerstag ist der Unterricht wieder möglich.
kirchhain
© picture-alliance/dpa
An der Alfred-Wegener-Gesamtschule und der Grundschule in Kirchhain (Marburg-Biedenkopf) fand am Mittwoch kein Unterricht statt. In beide Schulen war am Vortag Wasser eingedrungen, als sich über der mittelhessischen Stadt ein Unwetter austobte. Am Donnerstag wollen die Schulen aber wieder öffnen. Der Unterricht werde dann wieder aufgenommen, sagte ein Sprecher des Kreises Marburg-Biedenkopf.

Weit über 100 Liter Regen gingen am Dienstag innerhalb weniger Stunden pro Quadratmeter nieder. Allein in der Kernstadt und einigen Stadtteilen gab es 139 Feuerwehreinsätze. Nicht nur die Schulen, sondern auch über 200 Keller waren vollgelaufen.

Ein Gewitter mit extrem starkem Regen war am Dienstag über Teile Mittel-, Ost und Südhessens niedergegangen, Kirchhain traf es besonders heftig. Rund 250 Feuerwehrleute waren hier im Einsatz, aus anderen Gemeinden rückten Katastrophenschutzzüge zur Verstärkung an. "Jetzt müssen wir wieder aufrüsten, sind aber alle einsatzbereit", schrieb die Feuerwehr der 16.000-Einwohner-Stadt am Mittwochmorgen auf Facebook.

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Cloud Lightning

Unwetter deckt fast komplettes Dach eines Supermarktes ab und 10 Verletzte durch Blitzschlag

In Güsten im Salzlandkreis hat ein Sturm am Freitagabend fast das gesamte Dach eines Supermarktes abgerissen. Noch am Sonntag haben vor dem Supermarkt Trümmer des beschädigten Dachs gelegen.
supermarkt dach
© MDR
Wie die Mitteldeutsche Zeitung berichtet, entstand nicht nur äußerlicher Schaden. Durch heruntergefallene Deckenplatten wurde auch das Innere des Marktes beschädigt. Verletzt wurde niemand. Der Markt ist vorerst geschlossen. Neben den abgerissenen Dachziegeln, stürzte der Sturm Bäume im Ort um.

Bei einem Gewitter am Samstag wurden zehn Menschen in der Altmark durch einen Blitzeinschlag verletzt. Sonst hielten sich die Einsätze der Polizei wegen des Unwetters in Grenzen. Aus Staßfurt wurden vollgelaufene Keller gemeldet. Im Landkreis Harz ist die Straße zwischen Eilenstedt und Haus Nienburg nach einer Schlammlawine gesperrt.

Cloud Grey

Schweres Unwetter: Vergnügungsboot kentert in den USA - 17 Tote

Tragisches Ende einer Vergnügungsfahrt: Beim Untergang eines Ausflugsbootes auf einem See im US-Bundesstaat Missouri sind am Donnerstag mindestens elf Menschen ums Leben gekommen, darunter auch Kinder. Die Zahl der Opfer könnte noch steigen. Mindestens fünf weitere Menschen würden noch vermisst, teilte der Sheriff des Landkreises Stone County mit.

Missouri tourist boat capsizing

Footage captures Missouri tourist boat capsizing
Washington - Durch eine großangelegte Suchaktion sollen die immer noch vermissten Touristen im Table Rock Lake gefunden werden. Bild: AFP

Das Unglück ereignete sich während heftiger Unwetter im Mittleren Westen der USA. An Bord des Amphibienfahrzeugs, das sowohl an Land fahren als auch auf dem Wasser schwimmen kann, befanden sich demnach 31 Menschen. Mehrere Menschen hätten sich ans Ufer retten können, betonte der Sheriff. Sieben von ihnen würden in Krankenhäusern behandelt. Der Zustand von zwei Verletzten sei ernst, teilte ein örtliches Krankenhaus mit.

Kommentar: Nach weiteren Informationen sollen insgesamt mindestens 17 Menschen ums Leben gekommen sein und es war nicht das einzige Amphibienfahrzeug, was sich zu der Zeit auf dem See befand. Warum die Boote zu der Zeit überhaupt noch auf dem See waren, ist dabei eine wichtige Frage.


Bizarro Earth

Überschwemmungen und heftige Gewitter in Südtirol

unwetter moena
© Helmut Dibiasi - Facebook
Schwere Regenfälle trafen Südtirol und führten teilweise zu starken Überschwemmungen. Nach stol.it schlugen in wenigen Stunden auch 2000 Blitze ein. Von den Überschwemmungen soll besonders der Ort Moena betroffen worden sein.

Cloud Precipitation

Rekord-Sturm: Tintenfische, Seesterne und Garnelen fallen in China vom Himmel

Während eines heftigen Sturms in Chinas Shandong-Provinz hat sich ein Regenguss aus Meerestieren auf die Hafenstadt Qingdao ergossen.
Qingdao, China Regen Tintenfisch

Qingdao, China: Ein Octopus fällt von Himmel und endet auf der Windschutzscheibe.
Mehrere bizarre Fotos des Meeresfrüchte-Regens tauchten im Netz auf. Die Meerestiere sollen durch eine Wasserhose aus ihrem Habitat aufgesogen worden und dann zusammen mit heftigen Niederschlägen auf die Straßen der Stadt Qingdao gefallen sein.

~ RT Deutsch
Die meteorologische Behörde der Stadt bestätigte das Ereignis und postete Bilder von den Meerestieren, die die Stadt heimsuchten:
Die Meteorologische Behörde, der Nationale Wetterdienst, bestätigte, dass mehrere Meerestiere infolge eines Tornados vom Himmel fielen.

~ RT Deutsch
Die Windgeschwindigkeiten, die dieser Sturm am letzten Mittwoch mit sich brachte, brachen alle bisherigen Rekorde für den Monat und zerstörten Teile der Stadt.


Seestern

Qingdao, China: Auch Seesterne fielen vom Himmel
Qingdao, China

Qingdao, China
Qingdao, China

Qingdao, China
Der Sturm wurde außerdem von heftigem und großem Hagel begleitet:
Qingdao, China

Qingdao, China
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Qingdao, China

Qingdao, China
Qingdao, China

Qingdao, China
Weitere Bilder finden Sie hier.

Control Panel

Großraum Frankfurt: Unwetter legten teilweise Verkehr lahm - Ähnliches Wetter wie in 2016

Überraschender Starkregen und Blitzeinschläge sorgen in der Mainmetropole Frankfurt und deren Umgebung für starke Einschränkungen im Bahn- und Flugverkehr. Auch weitere Unwetter kann der Deutsche Wetterdienst nicht ausschließen.
unwetter frankfurt
© Reuters
Starke Regenfälle und Hagelschauer haben erneut für Überflutungen und Verkehrsbehinderungen gesorgt. Besonders betroffen waren der Großraum Frankfurt und der Landkreis Gießen. Am Frankfurter Flughafen fielen nach Angaben des Flughafenbetreibers Fraport rund 100 Flüge aus.

Seit dem frühen Nachmittag waren Polizei und Feuerwehren an über 80 unwetterbedingten Einsätzen beteiligt, schrieben die Behörden bei Twitter. Es handele sich überwiegend um vollgelaufene Keller und Überflutungen durch den Regen.

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) fielen in den westlichen Stadtteilen Frankfurts innerhalb weniger Minuten mehr als 40 Liter Regen pro Quadratmeter. Östlich von Gießen und im Vogelsberg wurden zwischen 30 und 40 Liter gemessen. Der DWD warnte vor weiteren extremen Unwettern.

Kommentar:




Tornado2

Wirbelsturm im Waldviertel durch trockensten April seit 200 Jahren in Österreich

Franz Müllner konnte am Sonntag im Waldviertel (NÖ) diesen Staubteufel auf Video festhalten.
© Franz Müllner (Facebook/AWÖ)
Franz Müllner konnte am Sonntag im Waldviertel (NÖ) diesen Staubteufel auf Video festhalten.
Der April war viel zu warm und trocken: Im Waldviertel wurde am Sonntag ein riesiger Staubteufel gefilmt. Trockenes Erdreich wurde Meterhoch in die Luft gezogen.

Während am Alpennordrand der Föhn entlang bläst, streicht eine milde Südströmung über den Alpenostrand. Diese Wettersituation bringt stellenweise sturmartige Böen mit sich. Im östlichen Niederösterreich wurden sogar wegen des starken Windes für den heutigen Montag Warnungen ausgegeben.

Am Sonntag (29. April) sorgte ein kräftiger Wind auch im Waldviertel für Wirbel. In einem am Montag durch den Verein Aktuelle Wetterwarnungen für Österreich (AWÖ) auf Facebook veröffentlichen Video ist ein riesiger Staubteufel zu sehen. Meterhoch wurde das trockene Erdreich durch die sogenannte Kleintrombe in die Luft gezogen und herumgewirbelt.

Kommentar: Extreme Temperaturen und Stürme gabe vergangene Woche nicht nur in Österreich: