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Sa, 14 Dez 2019
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Stürme


Tornado2

Tornado zerstört Olivenöl-Fabrik in Griechenland

Tornado hits Greece factory
© Caters
Aufnahme einer Überwachungskamera.
In Kalamata, Griechenland zerstörte Anfang der Woche ein Tornado eine Olivenöl-Fabrik. Verletzt wurde zum Glück niemand dabei.
Der Tornado war am vergangenen Montag während einer starken Gewitterfront in der Region um die Stadt Kalamata über das Fabrikgelände gezogen. Der Ort liegt südwestlich der griechischen Hauptstadt Athen und ist für den Export von Oliven bekannt. Die Sorte "Kalamon" verdankt der Stadt ihren Namen.

- Krone.at

Ebenso kam es in Genua, Italien in dieser Woche zu einer Wasserhose.

Tornado2

Unwetter in Italien: Riesige Wasserhose bei Genua

Seit über eine Woche gibt es heftige Unwetter in Italien. Die Folgen: Heftige Gewitter, Überflutungen und Erdrutsche. Heute Vormittag kam es an der Küstenstadt Genua in Ligurien außerdem zu riesigen Wasserhosen! Größere Schäden gibt es nicht - doch die Bilder sind spektakulär.
wasserhose genua
© Screenshot YouTube

Tagelang gab es heftige Unwetter


Heftige Regenfälle mit Überschwemmungen haben den Norden Italiens heimgesucht. In der Region Ligurien im Nordwesten wurden Bäume entwurzelt, Straßen überspült und Häuser unter Wasser gesetzt, wie Medien berichteten. Auch aus anderen Teilen Italiens wurden heftige Regenfälle gemeldet.

Der Fährverkehr zwischen Sardinien und der französischen Nachbarinsel Korsika wurde am Montag laut Nachrichtenagentur Ansa vorübergehend eingestellt. In Montegroppo östlich von Genua wurden 373 Liter Regen in nur 12 Stunden gemessen. 200 Liter in kurzer Zeit waren keine Seltenheit. Kaum ein Fluss, der diese Wassermassen noch fassen kann.

Kommentar:




Attention

Sturm "Amelie" in Frankreich: 140.000 Haushalte waren ohne Strom

In der Nacht zum Sonntag ist über die französische Atlantikküste der Herbststurm "Amélie" hinweggefegt. In 17 Départements wurde wegen des Unwetters die Alarmstufe "Orange" ausgerufen. Die Behörden warnten die Bevölkerung vor starken Windböen und Überschwemmungen.
sturm
© AFP
Sturm "Amélie" hinterlässt in Frankreich rund 140.000 Haushalte ohne Strom
Von den Naturgewalten wurden am stärksten die südwestlichen Départements Pyrénées-Atlantiques, Landes, Gironde und Dordogne betroffen. Der französische Stromversorger Enedis teilte am Sonntag auf Twitter mit, dass der Sturm 140.000 Haushalte ohne Elektrizität gelassen habe. Mehrere Teams seien im Einsatz, um die Folgen zu beheben.


In örtlichen Medien und sozialen Netzwerken wurden Aufnahmen mit überfluteten Straßen und umgerissenen Bäumen gezeigt.

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Japan: Taifun führt zu verheerenden Überschwemmungen, fordert mindestens 26 Tote und 170 Verletzte

Wohnhäuser in Hochwasser nach Taifun in Japan
© Reuters
Mindestens 26 Tote durch Taifun in Japan
Einer der gefährlichsten Taifune seit Jahrzehnten hat in Japan schwere Schäden verursacht und mindestens 26 Menschenleben gefordert. Eine 77-jährige Frau kam bei einem Rettungseinsatz in Iwaki ums Leben, als sie aus einem Helikopter 40 Meter in die Tiefe stürzte.

Der Wirbelsturm "Hagibis" hat in Japan schwere Überschwemmungen ausgelöst und mindestens 26 Menschen in den Tod gerissen. Weitere 21 Menschen galten am Sonntag noch als vermisst. Einer der heftigsten Taifune seit Jahrzehnten zog am Samstag und in der Nacht zum Sonntag mit rekordstarken Regenfällen und Sturmböen über die Hauptstadt Tokio und andere Gebiete des fernöstlichen Inselreiches. Laut Medienberichten wurden über 170 Bewohner verletzt.

Der Taifun ließ zahlreiche Flüsse über die Ufer treten und überschwemmte ganze Wohngebiete und Straßen, bevor er sich am Sonntag im Nordosten über dem Meer zu einer Tiefdruckzone abschwächte. Während am Sonntag in der Hauptstadt und deren Umgebung wieder die Sonne schien, setzten die Einsatzkräfte die Bergungsarbeiten fort. Mit Militärhubschraubern und Schlauchbooten rückten die Einsatzkräfte an, um Menschen aus ihren Häusern zu retten. Dabei kam es zu einem tragischen Unglück, als Rettungskräfte eine 77 Jahre alte Frau in der nordöstlichen Stadt Iwaki in einen Hubschrauber hieven wollten und sie plötzlich 40 Meter in die Tiefe stürzte. Sie kam dabei ums Leben. In der Bucht von Tokio sank ein ankerndes Frachtschiff aus Panama. Zwei Menschen an Bord kamen ums Leben, sechs Besatzungsmitglieder galten am Sonntag als vermisst.

Kommentar: Super-Taifun HAGIBIS wird wahrscheinlich Samstag leicht abgeschwächt Japan treffen


Tornado2

Super-Taifun HAGIBIS wird wahrscheinlich Samstag leicht abgeschwächt Japan treffen

Typhoon Hagibis
Japan wird von einem Super-Taifun bedroht. HAGIBIS ist sein Name und er entspricht momentan der Kategorie 5 mit Wind-Spitzengeschwindigkeiten von 250 bis 300 km/h. Der Sturm wird mit einer leichten Abschwächung bis Samstag im Süden von Japan erwartet, darunter könnten besonders Suzuka und Tokio betroffen sein. Am Samstag findet auch das Qualifying der Formel 1 in Suzuka statt.
HAGIBIS ist bereits der 19. Tropensturm und der stärkste Taifun im westlichen Pazifik der diesjährigen Saison.

...

Erst Ende September und Anfang Oktober überquerte Taifun MITAG Taiwan, den äußersten Osten Chinas und stark abgeschwächt dann Südkorea. Mindestens zehn Menschen riss der Wirbelsturm in den Tod. Dabei wurden ganze Landstriche unter Wasser gesetzt. Taifune treten immer wieder in den Sommer- und Herbstmonaten auf und beeinträchtigen zahlreiche Staaten in Südostasien.

~ wetteronline.de

Bizarro Earth

Kleines Erdbeben trifft Süditalien und kräftige Unwetter im Mittelmeerraum

Im Gebiet um Cantozaro, Italien kam es heute Morgen um 8 Uhr zu einem kleinen Erdbeben. Das Beben hatte eine Stärke von 4,0 auf der Richterskala und das Epizentrum hat sich bei Caraffa di Catanzaro befunden. Es gibt bislang keine Berichte über Schäden und Verletzte. Aus Angst flüchteten viele Menschen auf die Straße und Schulen wurden aus Sicherheitsgründen evakuiert, vorsorglich wurde auch der Zugverkehr vorübergehend eingestellt.

richterskala symbolbild, erdbeben symbolbild
© imago stock&people / imago/ZUMA Press
Symbolbild
Zudem tobten kräftige Gewitter im Mittelmeerraum, wo ebenso Süditalien, Kroatien und Griechenland betroffen waren.

Camera

Sturmtief "Mortimer" soll ebenso für mehrere Tornados in Norddeutschland verantwortlich sein

tornado burhafe
© Screenshot
Während das Sturmtief "Mortimer" am Wochenende bis Montag über Deutschland zog und zu einigen schweren Schäden, Bahnverspätungen und zu einer toten Person führte, sind angeblich im Norden Deutschlands gleich mehrere Tornados entstanden. Ein angeblicher Tornado wurde bei Burhafe in Ostfriesland aufgenommen, wie das folgende Video zeigt:


Cloud Lightning

Extreme Unwetter tobten sich in der zentralen Mittelmeer-Region aus, ziehen nun nach Osten

Wetterkarte Unwetter östliches Mittelmeer (September 2019)
© RTL Interactive, Estofex
Der Unwetterschwerpunkt verlagert sich langsam Richtung Griechenland und die Türkei.
Rund ums zentrale Mittelmeer haben zum Teil heftige Unwetter getobt. An der Adria sind innerhalb von 24 Stunden (bis Dienstagmorgen) bis zu 100 Liter Regen gefallen. 65.000 Blitze in 12 Stunden wurden alleine in der Nacht zu Montag über Italien registriert. Zwischen Korsika und der italienischen Küste gab es innerhalb von 24 Stunden 145.000 Blitze (Sonntag).

Auch am Dienstag und Mittwoch werden vor allem Richtung Griechenland und der Türkei weitere heftige Gewitter erwartet. Über Italien entspannt sich die Lage jetzt aber.

Eine Palme brennt nach einem Blitzeinschlag in Argostolion in Griechenland:


Überflutete Straßen nach heftigen Regenfällen in Zagreb:


Besonders im bergigen Hinterland von Griechenland und der Türkei besteht punktuell die Gefahr von Erdrutschen und generell bei den heftigsten Gewittern auch noch Überschwemmungsgefahr bei bis zu 100 Liter pro Quadratmeter.

Quelle: wetter.de

HAL9000

Norddeutschland: Sturm führt zu Zugausfällen, Segelschiff kentert auf der Müritz und Urlauber auf Norderney vom Wasser eingeschlossen

Im Norden Deutschlands geht auf vielen Zugstrecken nichts mehr, viele Reisende mussten die Nacht in Zügen verbringen. Entwarnung ist noch nicht in Sicht: Laut Bahn drohen auch am Mittwoch Verspätungen und Ausfälle.
Reisende Bahnhof Hannover
© Peter Steffen / DPA
Bahnhof in Hannover: Zahlreiche Strecken sind derzeit beeinträchtigt
Wer am Mittwochmorgen im nördlichen Deutschland mit dem Zug reisen möchte, sollte Geduld mitbringen - oder doch gleich auf ein anderes Verkehrsmittel ausweichen. Nach den durch einen Sturm verursachten Schäden auf mehreren Strecken müssen sich Passagiere auch am Mittwoch noch auf Zugausfälle gefasst machen.

"Die Fernverkehrszüge zwischen Hannover und Bremen werden weitgehend ausfallen", sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn. Auch auf der Strecke zwischen Hamburg und Hannover könne es zu Einschränkungen kommen. "Wir empfehlen, dass sich Fahrgäste vor Reiseantritt über ihre Verbindung informieren." (Hier geht es zu den aktuellen Verkehrsmeldungen der Bahn.)

Grund für die Ausfälle und Verspätungen seien unter anderem Reparaturarbeiten. Zudem seien viele Züge und Bahnmitarbeiter durch die Probleme am Vorabend nicht dort angekommen, wo sie ihren Dienst am Morgen hätten antreten sollen. Das könne sich zum Betriebsstart auch auf Regionalverbindungen auswirken.

Der Sturm hatte dem Bahnverkehr am Dienstagabend große Probleme beschert: Passagiere mussten auf andere Züge ausweichen, Bäume, Unrat und Teile abgedeckter Dächer lagen in den Gleisen und Oberleitungen wurden beschädigt.


Wegen der Sturmschäden auf mehreren Bahnstrecken waren 200 Reisende in Hannover gestrandet und haben die Nacht zu Mittwoch in Zügen übernachtet. Die Deutsche Bahn habe dafür zwei ICEs mit insgesamt 1400 Plätzen zur Verfügung gestellt, sagte ein Sprecher des Unternehmens.

Auch in Kassel-Wilhelmshöhe und Hamburg standen Züge für Passagiere zur Übernachtung bereit. Sie wurden aber nicht in Anspruch genommen.

Zudem harrten 300 Menschen über Stunden in einem ICE bei Nienburg wegen eines Oberleitungsschadens auf dem Weg nach Hamburg aus. Gegen 23 Uhr war der von Chur aus der Schweiz kommende Zug nach Hamburg teilweise evakuiert worden. 150 Menschen wurden mit drei Bussen nach Hannover gefahren. Die restlichen Fahrgäste mussten zweieinhalb Stunden im Zug auf die Weiterfahrt warten.

Schiff kentert auf der Müritz, Rettungsflug auf Norderney

Von starken Winden wurde bereits am Dienstagnachmittag die Besatzung eines Segelboots auf der Müritz an der Mecklenburgischen Seenplatte überrascht. Bei stürmischem und böigem Südwestwind bis Stärke acht kenterte das Boot - und der Mast des Schiffs bohrte sich in den Boden des Sees, wie die Polizei mitteilte. Ein Fahrgastschiff nahm die fünf Segler auf, die Feuerwehr barg das Schiff bei Wassertemperaturen um 16 Grad.

Auf der ostfriesischen Insel Norderney wurden Urlauber von Wassermassen eingeschlossen. Die Gruppe war nach Angaben der Feuerwehr am Dienstag im Osten der Insel auf eine Düne geklettert und hatte einen Notruf abgesetzt. Das Hochwasser war wegen eines Sturms in der Nordsee deutlich höher als normal ausgefallen. Ein Rettungshubschrauber nahm die Urlauber an Bord und brachte sie zurück auf einen Parkplatz.

jok/dpa

Tornado1

"Dorian" wütet weiter: Hunderttausende an Ostküste Kanadas ohne Strom

Hurrikan Dorian Kanada
© Reuters
"Dorian" trifft auf kanadische Ostküste - Hunderttausende ohne Strom
Der Sturm "Dorian" hat am Samstagabend (Ortszeit) die Ostküste Kanadas erreicht. Der zu einem posttropischen Zyklon abgeschwächte Hurrikan traf bei Halifax in der Provinz Nova Scotia mit starkem Regen und Windgeschwindigkeiten von bis zu 148 Kilometern pro Stunde auf Land.

Die Windböen entwurzelten Bäume und knickten Strommasten um. Rund 400.000 Kunden des Stromversorgers "Nova Scotia Power" waren von dem Stromnetz abgeschnitten. Berichte über Opfer gab es zunächst nicht.

Auch in New Brunswick, der Nachbarprovinz von Nova Scotia, saßen 64.000 Haushalte im Dunkeln. Der Versorger sprach von "erheblichen Auswirkungen" auf die Stromversorgung in der Region. Erst bei Abschwächung der Winde würden Reparaturen vorgenommen. Das Unternehmen postete auf Twitter Fotos von umgeknickten Bäumen und Strommasten - mit der Warnung an Kunden, nicht selbst Hand anzulegen, um etwa niedergerissene Stromleitungen aufzurichten.


Der Sturm sollte sich nach Nordosten in Richtung von Neufundland und Labrador fortbewegen. Für die Küstengebiete sprach die kanadische Wetterbehörde eine Warnung vor Sturmfluten mit hohen Wellen aus.

Am vergangenen Wochenende hatte "Dorian" als Hurrikan der höchsten Kategorie 5 die Bahamas getroffen, dort über mehrere Tage gewütet, enorme Schäden angerichtet und mindestens 43 Menschenleben gefordert. Am Freitag war "Dorian" dann über einen küstennahen Teil des US-Bundesstaats North Carolina hinweggezogen und hatte dort Überschwemmungen, Schäden und Stromausfälle verursacht. (dpa)

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