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Di, 16 Jan 2018
Die Welt für Menschen, die denken


Attention

Grenzkontrollen: EU erlässt Gesetz zur Konfiszierung von Bargeld und Wertsachen wie Gold, Silber oder die teure Uhr

euro, bargeld
Unter dem Deckmantel der Kriminalitätsbekämpfung hat die EU heimlich, still und leise eine neue Verordnung erlassen, um auch Bargeldbeträge unterhalb von 10.000 € bei Grenzübertritt zu konfiszieren.

Ein Verordnungsvorschlag aus Brüssel sieht beträchtliche Einschränkungen in Sachen Bargeld vor. Die neue Einschränkung aus Brüssel lautet "Barmittelverordnung". Die Medien berichteten bisher nicht über diese Angelegenheit. Denn es geht ja schließlich um so genannte Kriminalitätsbekämpfung.

Doch der neue Vorschlag hat es in sich. Konkret kann auch Bargeld unterhalb von 10.000 € bei Grenzübertritt beschlagnahmt werden. Dazu reicht der Verdacht einer kriminellen Handlung aus. Wie das genau definiert ist, lässt Brüssel natürlich im Dunkeln.

Bisher gilt: Bargeld unter 10.000 € muss bei Grenzübertritt nicht deklariert werden. Wer mehr dabei hat und lügt, dem kann der Zoll alles abnehmen.

Die neue Verordnung sieht jedoch vor, dass dies unter bestimmten Umständen auch bei weniger als 10.000 € Euro passieren kann. Dazu reicht der bloße Verdacht auf eine kriminelle Handlung aus.

Newspaper

KenFM rührt Werbetrommel für alternative deutschsprachige Medien

KenFM Ken Jebsen Sott.net
© KenFM
Ken Jebsen rührt die Werbetrommel für langjährige Pioniere der alternativen deutschsprachigen Medien
Ken Jebsen von KenFM rührte die Werbetrommel für langjährige Pioniere der alternativen deutschsprachigen Medien. Er meinte, dass alternative Medien nur im Team, in einer Zusammenarbeit, die Möglichkeit haben, der Phalanx der Meinungsindustrie der Massenmedien etwas entgegenzustellen, und Leute zur Besinnung kommen zu lassen, indem man zeigt, dass man Dinge auch ganz anders sehen kann.

Sott.net schließt sich dieser Meinung an, und wir hoffen, gemeinsam einen echten Unterschied in der ansonsten vorherrschenden Meinungs-Einseitigkeit machen zu können.

Sun

Globaler Erwärmungs-Alarmismus landet in deutschen Schulbüchern

Ja, man kann es wahrlich als Sensation bezeichnen, dass ein deutsches Schulbuch des "Bildungshaus Schulbuchverlages" (Westermann Schroedel Diesterweg Schoenigh Winklers GmbH, Braunschweig) in diesem "klimaalarmistischen" Deutschland des Jahres 2016 den Schwindel von der angeblichen Gefährlichkeit der globalen Erwärmung so herrlich schön deutlich offenlegt. Aber diese Offenlegung des Schwindels geschah wohl auch mehr unbewusst, als bewusst beabsichtigt.

Weiterlesen auf klimamanifest-von-heiligenroth.de
fake news klima statistik

Standbild aus dem Video von Klima Manifest Heiligenroth https://www.youtube.com/watch_v=rXIUC867gzo

Kommentar:

Dieses ausgezeichnete Video recherchiert die verschiedenen Wege, wie Klima-Statistiken verwendet wurden (und immer noch werden), um beliebige Aussagen zu treffen, die an politischen bzw. wirtschaftlichen Richtlinien ausgerichtet sind, und nur wenig mit echter Wissenschaft zu tun haben.

Insbesondere fehlt bei Klima-Statistiken häufig die Angabe, was denn als Normaltemperatur der Erde gilt. Weiters werden oft die wissenschaftlichen Begriffe "Projektion", "Szenario" und "Vorhersage" bzw. "Prognose" irrtümlich oder absichtlich falsch verwendet, um emotionale Eindrücke im Publikum hervorzurufen, während wegen der natürlichen Variabilität es nicht bekannt sein kann, wie sich das Erdklima in den nächsten Jahrzehnten weiterentwickeln wird.

Die Klimaveränderungen sind jedoch real, und Sott.net verfolgt diese in der Kategorie Erdveränderungen. Nur muss es nicht unbedingt an einer Menschen-gemachten Erderwärmung liegen. Für eine tiefere Betrachtung des Themas empfehlen wir das Buch Erdveränderungen und die Mensch-Kosmos Verbindung von Sott.net Redakteur Pierre Lescaudron, das eine ganz andere Ursache für die Klima-Veränderungen vorschlägt.


Bulb

Westliche Propaganda entblößt: Fast 80 Prozent der Krim-Bürger würden heute noch für Sezession stimmen

Eine Umfrage eines vom Deutschen Bundestag eingerichteten Zentrums zerstört Mythen über die russische Annexion der Krim
Putin Unterzeichnung
© Kreml
Unterzeichnung des Abkommens über den Beitrit der Krim zur Russischen Föderation durch den Vorsitzenden des Staatsrats der Krim Vladimir Konstantinov, den Ministerpräsidenten der Krim Sergei Aksyonov, den russischen Präsidenten Wladimir Putin und dem Vertreter des Stadtrats von Sewastopol Alexei Chaly.
Das unabhängige Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien (ZOIS), dessen Gründung vom Deutschen Bundestag 2015 nach Beginn des Ukraine-Konflikts beschlossen und das im Oktober 2016 in Berlin seine Arbeit aufgenommen hat, soll "aktuelle politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklungen" in Osteuropa untersuchen. Jetzt ist ein Bericht von Prof. Dr. Gwendolyn Sasse, der Leiterin des Zentrums, erschienen, der angesichts des Konflikts zwischen Russland und der Nato ein heißes Thema anpackt, denn mit der Abspaltung der Krim und der Aufnahme in die Russische Föderation hatte Moskau und die Krimbevölkerung des Westen überrascht, der schnell mit Sanktionen reagierte.


Mit einer Umfrage wurde nun versucht, die Stimmung der Menschen auf der Krim zu eruieren. Befragt wurden im Frühjahr 1800 Bewohner der Krim, zudem wurden 200 Tataren befragt, die in der Regel Muslime sind. Die große Mehrheit der Krim-Bürger sind orthodox und gehören mit 62 Prozent mehrheitlich dem Patriarchat von Moskau und der ganzen Rus an. 4,6 Prozent sind bei der Ukrainisch-Orthodoxen Kirche, 14 Prozent gehören anderen orthodoxen Gemeinschaften an, 16 Prozent sind muslimisch.

Das westliche Narrativ ist, dass nach dem Sturz bzw. der Absetzung der Janukowitsch-Regierung Russland "grüne Männchen" auf die Krim geschickt hat, um die Halbinsel unter Kontrolle zu bringen und das ukrainische Militär auszuschalten.


Kommentar: Ein weiteres Märchen. Russland hat lediglich seine vertraglich geregelte Anzahl von Soldaten dort erhöht. Nichts von dem was auf der Krim geschehen ist hat gegen die damals gültigen Abkommen mit der Ukraine, das internationale Recht, oder die UN-Charta für das Völkerrecht verstoßen.


Die Krim ist für Russland strategisch wegen des Stützpunktes der Schwarzmeerflotte, der gerade von Janukowitsch für Jahrzehnte weiter gewährt worden war, wichtig. Das wussten alle Spieler, der russische Präsident Putin hatte auch klar gemacht, dass er nicht zulassen kann, dass der Zugang zum Schwarzen Meer und damit auch zum Mittelmeer beeinträchtigt wird.


Kommentar: Mittlerweile baut Russland an einer anderen Stelle am Schwarzen Meer, innerhalb Russland aber außerhalb der Krim, eine weitere Militärbasis, die somit die Verwundbarkeit Russland durch diesen damals vorhandenen einzigen Weg ins schwarze Meer auf der Krim, verhindern wird.


MIB

Maidan-Sniper: Drei Beteiligte gestehen - Spur führt zu Maidan-Anführern

Maidan-Schützen

Die georgischen Staatsbürger (v.l.) Koba Nergadze, Kvarateskelia Zalogy, und Alexander Revazishvilli haben in einer italienischen TV-Dokumentation erklärt, zur Gruppe der Maidanschützen gehört zu haben.
Drei Georgier geben zu, unter den Maidanschützen gewesen zu sein, die auf Polizisten und Zivilisten schossen - bewaffnet und angestiftet unter anderem von einem ukrainischen Oppositionspolitiker

Drei georgische Männer haben nun zugegeben, am 20. Februar 2014 in Kiew sowohl auf Polizisten als auch auf Maidankämpfer und Demonstranten geschossen zu haben oder zumindest als Augenzeugen unmittelbar bei Schützengruppen gewesen zu sein. Dies sagten sie in Interviews mit dem italienischen Journalisten Gian Micalessin von der Zeitung Il Giornale.

Die entsprechende TV-Reportage mit dem Titel "Ucraina: Le verità nascoste" zeigte nun der Sender Canale 5 in seinem Magazin "Matrix". Ziel der Schüsse sei es gewesen, so viel Chaos wie möglich zu erzeugen, erläutern die Georgier.

Damit gerät die offizielle Version der ukrainischen Generalstaatsanwaltschaft, die Sicherheitskräfte des damaligen Präsidenten Viktor Janukowitsch seien für das Massaker mit Dutzenden Toten verantwortlich, weiter ins Wanken. Bereits im vergangenen Jahr hatte ein ukrainischer Maidankämpfer zugegeben, zwei Polizisten vom Konservatorium aus erschossen zu haben (siehe Maidan: "Ich schoss ihnen ins Genick"). Auch die BBC hatte 2015 einen Maidanschützen ausfindig gemacht und anonym interviewt.

Die nun geständigen Männer namens Koba Nergadze, Kvarateskelia Zalogy und Alexander Revazishvilli hätten mit weiteren angeworbenen Schützen unter anderem aus Georgien und Litauen sowohl vom Konservatorium am Maidan als auch vom Hotel Ukraina aus in die Menge geschossen. Bewaffnet wurden ihren Aussagen nach alle Schützen von militanten ukrainischen Maidan-Kommandeuren.

Die drei Männer seien von einem weiteren Georgier namens Mamuka Mamulashvili rekrutiert worden, heißt es in dem italienischen Bericht. Mamulashvili sei ein Militär des früheren georgischen Präsidenten Micheil Saakaschwili gewesen. Heute kämpft Mamulashvili im Donbass an der Seite rechtsradikaler ukrainischer Bataillone und befehligt dort eine Truppe, die sich "georgische Legion" nennt. Die International Business Times nennt ihn "den Soldaten, der nicht aufhören kann, Moskau zu bekämpfen".

Kommentar: Scheinbar wurden Teile der Maidan-Schützen aus dem Ausland angeheuert - von den Putschisten und späteren Machthabern selbst. Auch das passt wohl kaum zu der im Westen verbreiteten Geschichte einer "friedlichen Revolution" von unzufriedenen Ukrainern. Immer mehr Fakten über den illegalen, vom Westen unterstützten bewaffneten Putsch kommen ans Tageslicht. Siehe auch:


Monkey Wrench

Wie man mit Emotionen umgeht und seine narrativen Geschichten verändert

narratives
Die kraftvollsten Geschichten dürften jene sein, die wir uns selbst erzählen, sagt Brené Brown. Doch Vorsicht - sie sind für gewöhnlich Fiktion.

Mein Mann Steve und ich hatten einen dieser Tage. An jenem Morgen haben wir verschlafen. Charlie konnte seinen Rucksack nicht finden und Ellen musste sich aus dem Bett quälen, da sie lange wach geblieben war, um zu lernen. Auf Arbeit hatte ich dann fünf Besprechungen direkt hintereinander und Steve, ein Kinderarzt, hatte mit der Erkältungs- und Grippesaison zu kämpfen. Um die Zeit des Abendessens waren wir praktisch den Tränen nahe.

Steve öffnete den Kühlschrank und seufzte. "Wir haben keine Lebensmittel. Nicht einmal Aufschnitt." Ich fauchte zurück: "Ich tue mein Bestes. Du kannst auch einkaufen gehen!" "Ich weiß", erwiderte er mit gemäßigter Stimme. "Ich tue es jede Woche. Was ist los?"

Ich wusste genau, was los war: Ich hatte seinen Kommentar zu einer Geschichte umgewandelt: dass ich eine unorganisierte, unzuverlässige Partnerin und Mutter sei. Ich entschuldigte mich und begann meinen nächsten Satz mit der Phrase, die zur großen Hilfe in meiner Ehe, der Kindererziehung und im Berufsleben geworden war: "Die Geschichte, die ich erfinde ist die, dass du mir die Schuld dafür gibst, dass keine Lebensmittel da sind - dass ich es vermasselt habe."

Steve sagte: "Nein, ich wollte gestern einkaufen gehen, aber ich hatte keine Zeit. Ich gebe dir keine Schuld. Ich bin hungrig."

Bulb

Der Mainstream-Terror in Deutschland: Sie sagen "Fake News" und meinen unsere Grundrechte

Es ist wieder soweit: Hat man eine eigene Meinung, lebt es sich gefährlich. Weicht diese eigene Meinung von regierungsamtlichen Leitlinien, EU-Vorgaben oder Welterklärungsrichtlinien aus Washington über die NATO ab, dann wird man unter Beschuss genommen.
Symbolbild
© www.globallookpress.com
Im Deutschen Bundestag erhält man in einem solchen Fall kein Rederecht mehr. Man wird gedrängt, wegen "Abweichlertums" den Deutschen Bundestag zu verlassen. Kein Wunder, daß das Plenum des Deutschen Bundestages mehr und mehr Erscheinungsformen aus der Kroll-Oper oder der Volkskammer unseligen Angedenkens annimmt. In Berlin verbietet der Senat öffentliche Veranstaltungen, die die Meinungsvielfalt hochhalten.

Meinungsbildung als Grundrecht der Bürgerin und des Bürgers nach unserem Grundgesetz findet nicht mehr statt. Wo werden in den so genannten Leitmedien die unterschiedlichen Ansichten aus der deutschen Bevölkerung wiedergegeben? Wo muss sich die Regierung über die Medien mit den verschiedenen Auffassungen im Lande auseinandersetzen, wenn es diese unterschiedlichen Meinungen in der Medien-Wiedergabe überhaupt nicht mehr gibt?


Kommentar: Gründe für diese Taten unserer Regierung finden Sie hier:

Eye 1

Einfach unglaublich! NATO verkündet globale Kriegsagenda gegen Russland und die Wahrheit

Neue Hauptquartiere gegen Russland, Milliardengeschenke für Osteuropa, ein "Weiter so" im endlosen Krieg in Afghanistan und Cyberkrieg. Diese teure Wunschliste bekam der NATO-Sprecher Jens Stoltenberg auf dem Treffen der Verteidigungsminister erfüllt.
Stoltenberg
© Reuters
Diskutieren diese Männer über den NATO-Etat oder die Länge ihrer Gliedmaßen? US-Verteidigungsminister James Mattis und NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg vor dem Treffen der NATO-Verteidigungsminister am 9. November 2017 im NATO-Hauptquartier in Brüssel.
In der vergangenen Woche trafen sich die Verteidigungsminister der NATO-Staaten in Brüssel. Seit Mittwoch konnte Generalsekretär Jens Stoltenberg regelmäßig neue Erfolgsmeldungen für sein Kriegsbündnis verkünden. Den größten Posten, was künftige Mehrausgaben anbelangt, machen sicher die neuen Hauptquartiere aus. Wie RT Deutsch bereits im Oktober berichtete, plant die NATO zwei neue Kommandostrukturen aufzubauen, um ihre Truppen schneller an die russische Grenze bringen zu können.


Diese Entscheidung segneten die Verteidigungsminister gleich am Mittwoch ab. Eines der neuen Hauptquartiere soll Truppenverlegungen innerhalb Europas vereinfachen. Das zweite soll Marineeinsätze im Atlantik steuern können, um "im Kriegsfall" den Seeweg zwischen den USA und Europa freizuhalten und schnell Logistik an die russische Nordgrenze transportieren zu können. Gegenüber RT Deutsch kritisiert der verteidigungspolitische Sprecher der Linken, Alexander Neu, die Pläne der NATO:
Die NATO bzw. ihre Mitgliedsstaaten rüsten sichtbar auf und verstärken ihre Truppenpräsenzen. Ganz offensichtlich ist, dass diese militärisch basierte Interessengemeinschaft auch Zukunft Ihre die globale Dominanz absichern will. Dieses Vorhaben läuft in einer sich entwickelnden multipolaren Weltordnung fast zwangsläufig auf einen Rüstungswettlauf hinaus."



Kommentar: Die NATO ist nichts weiter als ein Krebsgeschwür dass sich Dank der Psychopathen-Elite immer weiter ausbreitet.



Sehr konkrete Vorbereitungen auf hypothetischen Kriegsfall


Den hypothetischen Kriegsfall, auf den sich die NATO mit diesen Schritten sehr konkret vorbereitet, stellt natürlich eine militärische Auseinandersetzung mit der Russischen Föderation dar. Seit nunmehr drei Jahren nutzen die westlichen Militärs eine angebliche Bedrohung durch Russland, um bei der Politik neue Milliarden-Etats rauszuleiern.


Kommentar: Mit Hilfe einer Lüge, so wie es Psychopathen immer machen:

Im Zuge der Entspannungspolitik waren die Strukturen enorm reduziert worden, klagen NATO-Vertreter.

Kommentar: Man erinnere sich: Der Angriffskrieg auf Afghanistan basiert auf einer der größten Lügen die jemals der Weltbevölkerung aufgezwungen wurde:


Bulb

Washington will Niederlage in Syrien nicht akzeptieren: Destabilisierung um jeden Preis

Die Schreibtischtäter bei CIA und Pentagon wollen sich in Syrien nicht geschlagen geben. Der Plan zum gewaltsamen Regimewechsel wurde noch nicht aufgegeben. Dafür haben sie neue, perfide Strategien ausgearbeitet, um Syrien zu teilen und die Bedrohung durch Terrorbanden aufrechtzuerhalten.


Helikopter
© Reuters
Symbolbild - US-Truppen erwarten Nachschublieferung
Die Kriegstreiber in Washington, die für geostrategische, politische oder finanzielle Vorteile über die Leichen ganzer Völker gehen, haben sich in Syrien - dank des entschlossenen Eingreifens von Russland auf Seiten der rechtmäßigen Assad-Regierung - mit ihrem verbrecherischen Abenteuer gründlich verrechnet. Ihre als unbesiegbar dargestellte und mit modernsten westlichen Waffen ausgerüstete Speerspitze gegen Präsident Assad, nämlich die mit mittelalterlicher Brutalität gegen alle Ungläubigen und sonstigen Gegner kämpfende ISIS-Terrorarmee, ist inzwischen weitgehend aufgerieben und hält sich nur noch in kleinen Häufchen in isolierten territorialen Taschen.


Auch die US-Versuche, die von allen Nachbarländern isolierten und von der Türkei sogar bekämpften YPG-Kurden als neue US-Stoßtruppe gegen die Assad-Regierung einzusetzen, ist bereits weitgehend gescheitert und damit auch Washingtons Plan, die öl- und gasfördernde Region im Osten Syriens von der Zentralregierung in Damaskus abzuspalten. Damit wollte Washington zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Die Assad-Regierung sollte ihrer dringend benötigten Energie-Ressourcen beraubt werden, und die YPG-Kurden sollten dadurch die finanziellen Mittel für die Gründung ihres eigenen Staates bekommen.

Kommentar: Bleibt zu hoffen dass dies auch geschieht!


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UN-Gremium behauptet: Assad ist für Giftgaseinsatz verantwortlich - Moskau widerspricht

Nach der Freisetzung von Giftgas und dem Tod von über 80 Menschen im April in Syrien hält der Streit um die Schuldfrage weiter an. Nun sind Details eines OPCW-Berichts bekannt geworden, der Damaskus verantwortlich macht - allerdings ohne Ermittlungen vor Ort.
Edmond Mulet
© www.globallookpress.com Global Look Press
Edmond Mulet, Vorsitzender des Joint Investigative Mechanism (JIM), während einer Pressekonferenz in New York. Die gemeinsame Untersuchungsmission der UN und der OPCW macht Damaskus für einen Giftgaseinsatz im April verantwortlich.
Am 4. April dieses Jahres kamen infolge einer mutmaßlichen Freisetzung des Nervengiftes Sarin in Chan Schaichun in der syrischen Provinz Idlib über 80 Menschen ums Leben. Islamistische Aufständische - der Ort wird von Al-Kaida kontrolliert - und der Westen machten unverzüglich die syrische Regierung dafür verantwortlich. Diese weist die Vorwürfe ebenso wie Moskau zurück.


Kommentar: Weil diese Vorwürfe wieder Lügen sind. Assad vergiftet seine Bevölkerung nicht. Diese erlogenen Vorwürfe hat es schon mehrfach gegeben:

Seitdem tobt der Streit um die Urheberschaft des Verbrechens, infolge dessen die USA erstmals seit Ausbruch des Krieges gezielt Einrichtungen des syrischen Militärs angriffen.

Ein gemeinsames Untersuchungsteam der Vereinten Nationen und der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (OPCW) mit Sitz in Den Haag, der so genannte Joint Investigative Mechanism (JIM), widmete sich dem Ereignis und legte seine Einschätzungen in einem noch nicht veröffentlichten Abschlussbericht dar. Das Gremium wurde auf Grund eines Beschluss des UN-Sicherheitsrates ins Leben gerufen.

Details des JIM-Berichts gelangten am Donnerstag vorab an die Öffentlichkeit. Demnach seien die Ermittler davon "überzeugt", dass die syrische Armee für den Giftgaseinsatz verantwortlich ist. Die Nachrichtenagenturen AP und AFP zitierten aus dem Dokument, in das sie nach eigenen Angaben Einsicht nehmen konnten. Die JIM-Ermittler sind demzufolge "überzeugt, dass die Syrisch-Arabische Republik verantwortlich für die Freisetzung von Sarin in Chan Schaichun" ist. Laut den Verfassern des Dokuments wurde das Giftgas "durch eine Bombe freigesetzt, die von einem Flugzeug abgeworfen wurde".