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Do, 24 Mai 2018
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Brände


Fire

Zahl der Waldbrände in Sibirien verdoppelte sich innerhalb eines Tages

Große Waldflächen in Sibirien und in der Fernost-Region Russlands sind vom Feuer erfasst, das sich bei Trockenwetter und heftigem Wind immer weiter ausbreitet. Nach Angaben des TV- Senders "Mir 24" toben auf rund 190.000 Hektar Fläche Waldbrände.

Sibirien und Russlands Ferner Osten von verheerenden Waldbränden heimgesucht
© Sputnik / Maxim Blinow
Im Einzugsgebiet des Amur in der Fernost-Region sind 22 heftige Brände registriert worden. Bei den Löscharbeiten sollen dort 1.000 Menschen und Dutzende Einheiten Spezialtechnik im Einsatz sein.

Im Raum von Krasnojarsk in Ostsibirien, wo zwölf Brände registriert wurden, ist eine Rettungsmannschaft mit Fallschirmen gelandet.

Kommentar: Auch Blitze oder herabfallende Himmelskörper könnten bei der Entstehung dieser Brände beigetragen haben.


Fire

Flammeninferno in Kalifornien bedroht Reichengebiet Bel Air

Feuer vor den Toren der Reichen: In und um Los Angeles wüten heftige Waldbrände. Auch das Nobelviertel Bel Air, Wohnort vieler Prominenter, ist bedroht.
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© Reuters
Die verheerenden Waldbrände in Südkalifornien bedrohen jetzt auch das Reichenviertel Bel Air in Los Angeles. Die Hügel des Stadtteils sind in dichten Rauch gehüllt, Flamen fräsen sich durch die vertrocknete Landschaft. Internet-Videos zeigten eine rote Feuerwand neben einem Highway.

Die Interstate 405 ist eine der meist befahrenen Autobahnen der USA und wurde teilweise gesperrt. Sie führt auch direkt an dem Hang mit dem weltberühmten Getty-Kunstmuseum im Westen von Los Angeles vorbei. Nur mit Mühe konnte die Feuerwehr die Flammen des sogenannten Skirball-Feuers vor dem Gebäude eindämmen.

Auf der anderen Seite der Interstate ist die Lage ebenfalls dramatisch: Dort sind die Luxusvillen des Promi-Viertels von Bel Air bedroht. In dem Gebiet sind nach Behördenangaben am Mittwoch mindestens vier Häuser abgebrannt und elf beschädigt worden. Mehrere Straßenzüge wurden geräumt. Die Feuerwehr hat Anwohner alarmiert, sich notfalls für eine rasche Evakuierung bereitzuhalten.

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Fire

Schwere Waldbrände in Kalifornien: 260.000 Menschen ohne Strom und tausende auf der Flucht

Schwere Waldbrände treiben in Kalifornien Zehntausende Menschen in die Flucht. Deutlich mehr als hundert Gebäude wurden bereits zerstört.
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© imago/ZUMA Press
Nach Angaben der Behörden brach das Feuer unweit der Ortschaft Ventura zwischen Santa Barbara und Los Angeles aus. In den betroffenen Bezirken waren nach einem Bericht der Los Angeles Times 260.000 Menschen ohne Strom.

Nach Angaben lokaler Medien breiteten sich die Brände explosionsartig aus und nahmen in kürzester Zeit bereits eine Fläche von mehr als 120 Quadratkilometern ein. Die Behörden erwarteten, dass das Feuer in den Bergen zwischen Ventura und Santa Paula bis zu 200 Quadratkilometer Fläche umfassen würde. 27.000 Menschen seien auf der Flucht vor den Flammen. Mehr als 150 Gebäude wurden zerstört, darunter auch ein größeres Wohngebäude.

Hunderte Feuerwehrleute kämpften gegen die Flammen, die von starken Windböen immer neu angefacht wurden. "Die Aussichten für eine Eindämmung sind nicht gut", sagte Venturas Feuerwehr-Chef Mark Lorenzen der Los Angeles Times: "Wirklich, das wird von Mutter Natur entschieden." Den Angaben zufolge starb ein Mensch bei einem Verkehrsunfall, der sich auf einer wegen des Feuers gesperrten Straße ereignete. Außerdem sei ein Feuerwehrmann verletzt worden.

Fire

Schadensbilanz für Kalifornien nach den verheerenden Bränden

Brände Kalifornien
Die jüngsten Waldbrände in Kalifornien machten aus verschiedenen Gründen Schlagzeilen. Zum Einen handelte es sich um das verheerendste Ereignis in der Geschichte des US-Bundesstaates Kalifornien, zum Anderen wurden eine Menge Fragen aufgeworfen, wie es zu den teils sehr selektiven Zerstörungen gekommen sein mag.

Die Brände sind inzwischen weitestgehend unter Kontrolle oder gelöscht, wie die zuständigen Behörden berichten. Von den in der Spitze 11.000 Einsatzkräften sind derzeit immer noch 3.800 mit der Bekämpfung der verbliebenen 9 Brandherde beschäftigt.

Mittlerweile liegen die ersten Schadensbilanzen vor. So sind in den verschiedenen Bezirken Kaliforniens insgesamt rund 2.000 Quadratkilometer den Flammen zum Opfer gefallen, bisher 42 Todesopfer wurden geborgen, Dutzende gelten nach wie vor als vermisst. Laut der kalifornischen Feuerbekämpfungsbehörde "CalFire" gingen 8.700 Gebäude verloren.

Kommentar: SOTT Video Erdveränderungen - September 2017: Extremes Wetter, planetarische Umwälzungen und Feuerbälle




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Heftige Waldbrände und ein seltener "Feuerteufel" in Portugal

Fire devil / Feuer-Tornado in Portugal
Auch in Portugal wüten heftige Waldbrände. Über 1000 Feuerwehrleute kämpfen gegen die Feuer, die bereits mindestens einen Menschen getötet und große Gebiete verbrannt zurückgelassen haben. Bei den Bränden in Portugal ist ein seltenes Naturphänomen gefilmt worden: Ein sogenannter "Feuerteufel" oder auch Feuer-Tornado schraubt sich plötzlich in die Höhe. Solche Feuer-Tornados entstehen nur bei bestimmten Windverhältnissen.

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Fire

Mindestens zehn Tote bei Waldbränden in Kalifornien - Lokaler Notstand ausgerufen

Im US-Bundesstaat Kalifornien wüten weiter schwere Waldbrände. Mindestens zehn Menschen kamen bereits ums Leben. Viele Häuser sind abgebrannt. Tausende sind vor den Flammen auf der Flucht.

USA Kalifornien Waldbrände Großbrand
© picture-alliance/AP/R. Pedroncelli
Es brennt vor allem in den kalifornischen Weinregionen um Napa und Sonoma Valley, nördlich der Bucht von San Francisco. Allein im Bezirk Sonoma habe es sieben Tote gegeben, teilte die Polizei über den Kurznachrichtendienst Twitter mit. Die Feuerwehr meldete zwei Todesopfer im Bezirk Napa und eines in Mendocino.

Karte USA Kalifornien Sonoma Napa Mendocino DEU
© DW
Die schnell um sich greifenden Buschbrände haben außerdem Tausende Anwohner in die Flucht getrieben. Rund 20.000 Menschen hätten ihre Häuser verlassen und in Sicherheit gebracht werden müssen, so die Behörden.

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Alarm Clock

Wetter der Extreme: Texas ist überflutet und um Los Angeles herrscht ein Rekordwaldbrand

Rund um Los Angeles sind mehr als 600 Häuser wegen Waldbränden evakuiert worden. Bürgermeister Eric Garcetti sagte, es sei das größte Feuer in der Geschichte der US-Metropole.
feuerwehrmann usa symbolbild
Bisher gebe es keine Berichte über Verletzte, nur ein Haus sei abgebrannt, sagte eine Feuerwehrsprecherin. Aber das Feuer nördlich des Zentrums von Los Angeles habe sich auf fast 20 Quadratkilometer ausgebreitet und sei bis Samstagmorgen (Ortszeit) nur zu zehn Prozent unter Kontrolle gebracht worden.

Sorge wegen Hitzewelle

Betroffen waren Teile der kalifornischen Millionenstadt sowie die Städte Burbank und Glendale im Großraum Los Angeles. Sorge bereiteten der Feuerwehr die anhaltend hohen Temperaturen. In der Brandregion waren an die 38 Grad vorhergesagt. Sollte der Wind nicht zunehmen, könne man den Brand aber vermutlich in Zaum halten, hieß es von der Feuerwehr.

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Größter Waldbrand der Geschichte in Kanada

In British Columbia haben sich 19 Brandherde zum grössten Feuer in der Geschichte der westkanadischen Provinz entwickelt. Der Brand habe sich auf einer Fläche von 467'000 Hektar ausgebreitet, teilten die Behörden am Dienstag (Ortszeit) mit.

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© KEYSTONE/AP The Canadian Press/JEFF MCINTOSH
In der kanadischen Provinz British Columbia wurden seit April mehr als 1,2 Millionen Hektar Wald zerstört.
Das Feuer wütet westlich der Stadt Quesnel in einem dünn besiedelten Gebiet im Zentrum von British Columbia. Das Feuer könne sich weiter ausbreiten, obwohl hunderte Feuerwehrleute mit der Eindämmung des Feuers beschäftigt seien, sagte Feuerwehrsprecher Kevin Skrepnek bei einer Pressekonferenz.

Wegen der Waldbrände gilt in British Columbia bereits seit dem 7. Juli der Notstand. Derzeit sind 134 Feuer in der Provinz aktiv und etwa 3900 Feuerwehrleute im Einsatz. Seit April wurden schon mehr als 1,2 Millionen Hektar Wald zerstört. Von den 46'000 Menschen, die wegen der Feuer in Sicherheit gebracht wurden, konnten 2700 bis heute nicht nach Hause zurückkehren.

sda/afp

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Unwetter in Italien führten zu Stromausfällen - 70.000 Menschen ohne Strom - Im Süden wüten Waldbrände

  • Über den Nordosten Italiens sind am Donnerstag schwere Unwetter hinweggezogen.
  • In der Region um Venedig wurden mehrere Menschen verletzt, darunter womöglich auch eine deutsche Politikerin.
  • Im Süden des Landes gab es allein am Freitagvormittag mehr als 100 Wald- und Buschbrände.
unwetter italien
© dpa
Der Campingplatz Sant'Angelo Village in Cavallino bei Venedig (Italien) - dort sind durch das Unwetter Bäume umgestürzt.
Heftige Unwetter mit starkem Wind, Regen, Hagel und Gewitter sind über Norditalien hinweggezogen. Im äußersten Nordosten des Landes saßen 70 000 Menschen am Donnerstagabend im Dunkeln. Campingplätze an der Adriaküste nahe Venedig wurden unter Wasser gesetzt, zahlreiche Bäume stürzten um. Mehrere Menschen wurden verletzt.

"Ich habe das Gewitter über dem Meer heranziehen sehen und bin zum Campingplatz gelaufen. Die Bäume um mich herum stürzten um, und einer traf eine 42-jährige Touristin", sagte ein Feuerwehrmann, der in dem Ort Jesolo Ferien machte, der Zeitung Corriere della Sera am Freitag. Zusammen mit einem Arzt habe er am Donnerstag die Äste durchbrochen, bis die Frau befreit war. Die Verletzte hätten sie dann auf einem Surfbrett zum Strand transportiert, von wo aus sie mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen wurde.

Ob es sich dabei um die im Italien-Urlaub verletzte Sozialministerin Brandenburgs, Diana Golze (Linke), handelte, war zunächst unklar. Die Politikerin wurde in Norditalien von einem umstürzenden Baum getroffen und schwer verletzt. Der Vorfall habe sich am späten Donnerstagnachmittag bei einem Unwetter auf einem Campingplatz in Norditalien ereignet, hieß es aus dem Ministerium. Golze sei in einem Krankenhaus sofort operiert worden, und es gehe ihr den Umständen entsprechend gut.

Sun

Wetterkapriolen überall in Europa: Rekordhitze, Unwetter, Schlammlawinen, Brände

Schwere Gewitter, Waldbrände, Hitze - in vielen Teilen Europas schlägt das Wetter Kapriolen. Das betrifft auch Touristen. Die Prognosen sind unterschiedlich, aber vielerorts ist keine Besserung in Sicht. Und auch in Deutschland soll das Wetter schlechter werden.

Auf der portugiesischen Urlaubsinsel Madeira sind wegen heftiger Winde Tausende Urlauber gestrandet.
© epa/Homem De Gouveia
Auf der portugiesischen Urlaubsinsel Madeira sind wegen heftiger Winde Tausende Urlauber gestrandet.
Hitzewellen in Ungarn, Bulgarien, Griechenland und Spanien, viel Regen in Skandinavien, gestrandete Urlauber auf Madeira und Waldbrände in Italien: Das Wetter sorgt in vielen Teilen Europas derzeit für Schlagzeilen und macht Einheimischen und Touristen zu schaffen. Eine Übersicht:

- Auf der portugiesischen Urlaubsinsel MADEIRA sind wegen heftiger Winde Tausende Urlauber gestrandet. Seit dem Wochenende gibt es auf dem Flughafen von Funchal an der Küste chaotische Zustände mit annullierten Verbindungen. Betroffen waren rund 5.500 Passagiere. Die «Blumeninsel» Madeira liegt etwa 950 Kilometer südwestlich von Lissabon und ist vor allem auch bei Deutschen sehr beliebt. Wann die Winde nachlassen und wieder Normalität einkehren sollte, war am Montagnachmittag nicht abzusehen.

- In den Unwettergebieten ÖSTERREICHS entspannte sich die Lage am Montag langsam. Es regnete nicht mehr und sollte laut Prognosen auch in den kommenden Tagen trocken bleiben. So konnten auch die Menschen im von der Umwelt abgeschnittenen Großarltal wieder aufatmen: Seit dem frühen Montagmorgen kann das Tal mit dem Auto zumindest auf einer Spur wieder verlassen werden. Das bei Urlaubern beliebte Tal im Bundesland Salzburg war besonders stark von Regen, Hagel und Schlammlawinen betroffen. Auch die Lage in der Steiermark entspannte sich langsam. In Tirol starb dagegen ein deutscher Urlauber in einem Hochwasser führenden Bach.