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Di, 29 Sep 2020
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Brände


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Brände in Kalifornien wüten weiter: Angst vor Blitzen, die weitere Feuer entfachen können

In Nordkalifornien wüten trotz 14.000 Feuerwehrleuten weiter massive Waldbrände. Die Wetterprognosen sind ungünstig. Die Feuerwehrleute bereiten sich auf stürmisches Wetter mit Blitzen vor. Beinahe eine Viertelmillion Menschen mussten ihre Häuser verlassen.
waldbrand kalifornien
Es gibt kaum Orte auf der Welt, wo die Luftqualität derzeit schlechter ist als in Nord-Kalifornien. Über einem riesigem Gebiet von vielleicht 800 Kilometern Länge hängt eine gigantische Wolke aus Rauch und Asche.

Zur Stunde treibt die fast 14.000 Einsatzkräfte vor allem die Sorge um, dass neue Feuer entstehen können, sagt der Sprecher der kalifornischen Feuerwerk Will Powers im ARD-Interview: "Der Wetterbericht sagt stürmisches Wetter mit Blitzen voraus. Das macht uns gerade die größten Bauchschmerzen, weil von neuen Blitzeinschlägen vermutliche weitere, neue Feuer ausgehen."

Kommentar: Waldbrände in Kalifornien: Gouverneur ruft Notstand aus


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Waldbrände in Kalifornien: Gouverneur ruft Notstand aus

In Kalifornien wüten Hunderte Busch- und Waldbrände, viele Menschen sind aus ihren Häusern geflohen. Der Gouverneur rief den Notstand aus. Extrem hohe Temperaturen und Blitzeinschläge erschweren den Kampf gegen die Flammen.
California wildfires
© GETTY IMAGES
Waldbrände in Kalifornien haben Tausende Menschen aus ihren Häusern getrieben. Eine "massive Hitzewelle" werde die Situation weiter verschärfen, warnte der Gouverneur des Westküstenstaates, Gavin Newsom. Er habe aus anderen Bundesstaaten zusätzliche Helfer und Ausrüstung zur Bekämpfung der Feuer angefordert. Seinen Angaben zufolge lodern in Kalifornien derzeit 23 Großbrände. Insgesamt seien in den letzten Tagen mehr als 360 Feuer entfacht worden, viele davon durch Blitzschlag.

Besonders schlimm von den Flammen heimgesucht wurden Gebiete nördlich und südlich von San Francisco sowie die Weinanbaugebiete um die Städte Napa und Sonoma.

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Verheerende Buschbrände halten in Australien an: Erneuter Notstand ausgerufen

Buschbrände in Australien
© EUROPEAN UNION, COPERNICUS SENTINEL DATA/Handout via REUTERS
Seit mehreren Wochen dauern die Buschbrände in Australien an und bisher gibt es 17 Todesopfer. Australien rief deshalb erneut den Notstand aus. Am Wochenende gab es Berichte, dass sich tausende Touristen und Einheimische an Stränden vor den Flammen in Sicherheit bringen mussten und der Himmel war glutrot:

Tourists and locals attempt to flee brush fires in Mallacoota, Australia, December 31, 2019
© Reuters / Instagram / @IDASHOPE4STROKE
Touristen und Einheimische versuchen den Flammen zu entkommen. Mallacoota, Australien, 31. Dezember, 2019.

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Buschbrände in Australien fordern weitere Todesopfer

Noch immer kämpfen die Einsatzkräfte in Australien gegen die Buschfeuer, extreme Hitze erschwert ihnen die Arbeit. Zwei Feuerwehrmänner kamen ums Leben. Unterdessen wächst die Kritik am australischen Premier Morrison.
buschbrände australien
Beim Kampf gegen die verheerenden Buschfeuer in Australien sind zwei Feuerwehrleute ums Leben gekommen. Die beiden waren nahe der Stadt Buxton mit ihrem Fahrzeug von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt, wie die Feuerwehr im betroffenen Bundesstaat New South Wales (RFS) mitteilte.

Mindestens acht Tote

Bei dem Unfall seien drei weitere Einsatzkräfte verletzt worden. Damit stieg die Zahl der Opfer, die im Zusammenhang mit den seit Oktober wütenden Bränden ums Leben kamen, auf mindestens acht.

Die Feuerwehrleute waren auf dem Weg zu einem Brand, der rund 90 Kilometer südwestlich der Metropole Sydney außer Kontrolle geraten war. Dort kämpften Einsatzkräfte gegen 60 Meter hohe Feuerfronten. Der Sauerstoff in der Luft sei knapp geworden, so die Feuerwehr. Dazu seien Böen mit Windgeschwindigkeiten von 100 Stundenkilometern gekommen.

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"Mega-Brand" nördlich von Sydney: Flächenbrand kann vorerst nicht gelöscht werden

Seit Wochen wüten Buschbrände in Australien. Jetzt haben sich mehrere Feuer zu einem riesigen Flächenbrand nahe Sydney vereint.

buschfeuer sydney
© dpa
Der Wald steht in Flammen: Acht kleine Buschfeuer sind in der Nähe von Sydney zu einem großen Brand verschmolzen.
Nördlich von Sydney haben sich mehrere Buschfeuer zu einem riesigen Flächenbrand vereint, den die Feuerwehr nicht mehr löschen kann. Eine Gesamtfläche von 300.000 Hektar stehe in Flammen, sagte der stellvertretende Brandschutzbeauftragte des Bundesstaats New South Wales, Rob Rogers, am Freitag. Die rund eine Autostunde von dem Brand entfernte größte Stadt Australiens war erneut von einer giftigen Rauchwolke eingehüllt.


Die Feuerwehr könne nichts mehr unternehmen, um die Brände zu löschen, sagte Rogers. "Sie werden so lange brennen, bis sich die Bedingungen verbessern, dann werden wir wieder unser Bestmögliches tun, um sie unter Kontrolle zu bekommen." Die Feuerwehr tue aber alles, um wenigstens Menschenleben und Privateigentum zu schützen.

Kommentar: Im Bundesstaat Victoria, Australien kam es indes zu ungewöhnlichen Schneefällen.


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Regenwald im Amazonas brennt: Seit Januar gab es bereits 71.500 Brände

Der Regenwald im Amazonas brennt und seit Januar 2019 hat es bereits 71.500 Brände.
Smoke from fires in Brazil's Amazon rainforest
© NASA Earth Observatory / Lauren Dauphin
Allein die Zahlen des Raumfahrtforschungszentrum Inpe, das Satellitenaufnahmen miteinander verglichen hatte, sind erschreckend: Die Zahl der Brände stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 83 Prozent. Nur in der vergangenen Woche gab es Inpe zufolge fast 10.000 Brände. Demnach wurden von Anfang Januar bis Mitte August dieses Jahres fast 71.500 Feuer im Regenwald registriert.

- Berliner Morgenpost
Auch andere Staaten in Südamerika waren betroffen: "26.000 Waldbrände gab es in Venezuela, 16.000 in Bolivien - die Waldbrände im größten Regenwaldgebiet der Erde sind also kein reines brasilianisches Problem".

Kachelmann wettert gegen "potsdämliche" Klimaprofessoren - Es gibt keinen Zusammenhang zwischen Hitze und Waldbrände

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Kachelmann wettert gegen "potsdämliche" Klimaprofessoren - Es gibt keinen Zusammenhang zwischen Hitze und Waldbränden

Jörg Kachelmann verschafft sich erneut Luft. Diesmal kritisiert er den mutmaßlichen Zusammenhang von Waldbränden und dem Klimawandel. Seine Kritik ist erneut berechtigt.

jörg kachelmann
© dpa
Die Darstellung mancher Kollegen kann der Wetterexperte einfach nicht gut heißen, wenn es um die Themen Klimawandel und Waldbrände geht. Jörg Kachelmann platzte nun der Kragen und seiner Wut ließ er auf Twitter freien Lauf. Denn viele seiner Wetter-Kollegen versuchen den Zusammenhang zwischen Hitze und Waldbränden zu konstruieren und diese Naturkatastrophen in den Zusammenhang mit Klimawandel zu bringen.

- futurezone.de

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Waldbrand auf Gran Canaria gerät außer Kontrolle - Flammen teilweise 50 m hoch

Der Waldbrand auf Gran Canaria ist nach Behördenangaben außer Kontrolle geraten. 6000 Hektar auf der spanischen Urlaubsinsel seien schon von dem Feuer betroffen. 9000 Menschen wurden in Sicherheit gebracht.
waldbrand gran canaria
Der schwere Waldbrand in den Bergen von Gran Canaria hat den bekanntesten Naturpark der Insel erreicht und droht ihn zu zerstören. Rund 6000 Hektar Fläche auf der spanischen Urlaubsinsel seien schon von dem Feuer betroffen, die Flammen schlügen bis zu 50 Meter hoch, schrieben spanische Medien unter Berufung auf die Behörden. Der Brand sei "jenseits der Löschkapazitäten", erklärte der Leiter der Rettungsdienste, Federico Grillo.

9000 Menschen aus mehreren Dutzend Ortschaften mussten aus dem Gebiet südwestlich der Hauptstadt Las Palmas in Sicherheit gebracht werden. 40 Menschen sind seit Sonntag in dem Ort Artenara eingeschlossen. Sie verbrachten die Nacht im örtlichen Kulturzentrum, da das Gebäude wegen seiner Position als sicher eingestuft wurde. Es sei derzeit zu gefährlich, die Ortschaft zu evakuieren, hieß es. Touristen an den Stränden seien bislang nicht von der Feuerfront betroffen.

Kommentar:




Bad Guys

Riesige Waldbrände in Sibirien: Über 3 Millionen Hektar bereits zerstört

Im Osten Russlands brennen Wälder. Die Menschen in den betroffenen Regionen leiden unter giftigem Smog. Nun hilft auch das Militär bei den Löscharbeiten.
waldbrand sibirien
© RIA Nowosti/dpa
Im Kampf gegen die verheerenden Waldbrände in Sibirien verzeichnen die Einsatzkräfte erste Erfolge. Innerhalb von 24 Stunden seien 25 Brände auf einer Fläche von fast 6900 Hektar beseitigt worden, teilten die Forstbehörden am Freitag mit. Das sind demnach deutlich mehr als am Vortag, als die Löschtrupps Feuer auf einer Fläche von 400 Hektar löschten. Dennoch lodern immer noch 160 Waldbrände, die meisten in den Regionen Irkutsk und Krasnojarsk.

Die Einsatzkräfte werden auch vom russischen Militär unterstützt. Das Verteidigungsministerium in Moskau rechnete damit, dass an diesem Freitag in Krasnojarsk weitere Löschhubschrauber eintreffen.

Kommentar:




Camera

Waldbrand: "Größte Feuer in Brandenburg seit der Wende"

Zu Beginn der Woche brechen in Brandenburg mehrere Waldbrände aus. Während einer von ihnen inzwischen gelöscht ist, brennt der Wald bei Jüterbog, 80 Kilometer südlich von Berlin, weiter - und die Flammen breiten sich weiter aus. Munitionsreste erschweren die Löscharbeiten.
waldbrand jüterborg
© dpa
Der Waldbrand auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz bei Jüterbog in Brandenburg hat sich ausgebreitet. Mittlerweile brenne es auf einer Fläche von mehr 800 Hektar, teilte die Stadt mit. Am Mittwochabend hatte die betroffene Fläche noch 600 Hektar betragen. Nach Einschätzung des Umweltministeriums ist es das größte Feuer in Brandenburg seit der Wende. "Größere Brände gab es nur in den 70er-Jahren", sagt der Referatsleiter Wald und Forstwirtschaft im Ministerium, Carsten Leßner.

Seit dem Morgen unterstützt die Luftwaffe die Löscharbeiten mit einem CH53-Hubschrauber. Sie hilft eigenen Aussagen zufolge dabei, die Flammen auf dem ehemaligen Bundeswehrgelände südwestlich von Berlin unter Kontrolle zu bringen. Der Hubschrauber trage den Löschbehälter "Smokey", aus dem 5000 Liter Wasser abgelassen werden könnten.

Am Mittwoch waren laut der Regionalleitstelle der Feuerwehr Brandenburg bereits 120 Feuerwehrleute vor Ort. Zudem waren zwei Löschhubschrauber der Bundespolizei über dem Waldgebiet im Einsatz. Laut Berliner Morgenpost wurden die Feuerwehrleute am heutigen Donnerstag auf 150 aufgestockt.

Kommentar: Erst im letzten Jahr gab es bereits einen großen Brand bei Jüterborg:

Südlich von Berlin: Riesiger Waldbrand