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Sa, 27 Mai 2017
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Brände


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Über Nacht um mehr als das Achtfache gestiegen: Waldbrände in Russland weiten sich aus

Die Gesamtfläche der starken Waldbrände in Russlands Teilrepublik Burjatien ist über Nacht um mehr als das Achtfache gestiegen. Zurzeit toben in der Region 24 heftige Feuerherde mit einer Gesamtfläche von bis zu 1.024 Hektar, berichtet die Nachrichtenagentur Interfax. Wegen der Feuerbrunst gilt seit Freitag im gesamten Föderationskreis Sibirien der Ausnahmezustand. Momentan kämpfen gegen die Flammen rund 7.000 Menschen.

© Sputnik
Waldbrände in Russland weiten sich weiter aus
Die Naturgewalt hat in Burjatien und dem benachbarten Gebiet Irkutsk mehr als 100 Wohnhäuser vernichtet. Hilfsorganisationen und Aktivisten sammeln Spenden und Sachen, um den betroffenen Familien zu helfen. Die meisten Brände werden von Einwohnern selbst verursacht, die altes Gras anzünden, um die Äcker bestellen zu können. Russlands Katastrophenschutzminister Wladimir Putschkow hat die Ermittlungsbehörden aufgefordert, gegen die Brandstifter hart vorzugehen.

Kommentar: Waldbrände: Ausnahmezustand über das gesamte Territorium Sibiriens verhängt


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Waldbrände: Ausnahmezustand über das gesamte Territorium Sibiriens verhängt

© Sputnik/ Wladimir Kozüba-Belykh
Wegen Waldbränden wird am Freitag über das gesamte Territorium des Föderationsbezirkes Sibirien der Ausnahmezustand verhängt, teilte der russische Zivilschutzminister Wladimir Putschkow mit.

„Wir führen um 17.00 Uhr auf dem Territorium des Föderationsbezirkes Sibirien den Ausnahmezustand für alle Verwaltungsorgane und —kräfte des russischen Einheitlichen Systems zur Vorbeugung und Bekämpfung von Notstandssituationen ein“, zitiert Sputnik den Minister.

Der Föderationsbezirk Sibirien ist zehnmal so groß wie Deutschland.

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Wegen andauernder Trockenheit: Waldbrände in mehreren Regionen Deutschlands

© dpa
Feuerwehrkolonnen in der Wahner Heide: Eine Fläche von gut 40 Fußballfeldern brannte am Mittwoch nieder, die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort.
Am Mittwoch kam es in der Nähe des Köln-Bonner Flughafens zu einem großen Heidebrand. Auch in anderen Regionen gab es in den letzten Tagen Waldbrände. Die derzeitige Trockenheit wird somit allmählich problematisch.

Rund 30 Hektar der Wahner Heide bei Köln sind am Mittwoch ein Raub der Flammen geworden. Der Großbrand in dem weitläufigen Naturschutzgebiet unweit des Flughafens musste von einem Großaufgebot der Feuerwehr gelöscht werden, die Brandbekämpfung gestaltete sich als schwierig und langwierig. Begünstigt wurde das Feuer durch den starken Wind und die derzeit herrschende Trockenheit. Am Abend war der Heidebrand unter Kontrolle, kleinere Glutnester loderten immer immer wieder auf.

© dpa
Achtung, Waldbrandgefahr: Glasscherben oder eine aus dem Autofenster weggeworfene Zigarette können in vielen Regionen aktuell schon reichen, um ein Feuer auszulösen.
In den vergangenen Tagen gab es weitere Waldbrände. Bei Alzenau im Grenzgebiet Hessen-Bayern brannten am Dienstag 2000 Quadratmeter Wald ab. Am 30. März wurden im Landkreis Bad Tölz-Wolfrathausen an der Isar 6,5 Hektar Wald ein Raub der Flammen. Weitere Waldbrände gab es unter anderem am hessischen Edersee, an der Hohensyburg im Ruhrtal, bei Albstadt in Baden-Württemberg und in Breitenstein in Rheinland-Pfalz.

Die Waldbrandgefahr ist aktuell vor allem im Südwesten und Nordosten relativ hoch. In den kommenden Tagen wird sich die Lage aufgrund der andauernden Trockenheit weiter verschärfen. Da die meisten Bäume noch nicht belaubt sind, kann die Sonne derzeit ungehindert auf den Waldboden vordringen und diesen stark austrocknen. Dürres Laub und totes Gras bieten dann einen idealen Nährboden für einen Waldbrand. Oft genügt dann schon ein Funke, manchmal sind aber auch Glasscherben, die wie ein Brennglas wirken können, der Auslöser eines Feuers.

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Evakuierungen in Boulder, USA wegen Waldbrand

Boulder - Wegen eines Waldbrandes haben im US-Bundesstaat Colorado mehr als 1000 Menschen ihre Häuser verlassen müssen.
© louisville_colorado_love / Instagram
Das Feuer war in den Bergen außerhalb des Stadtzentrums von Boulder ausgebrochen, wie die Denver Post am Sonntag (Ortszeit) berichtete. Der für US-Verhältnisse kleine Brand zerstörte bislang 24 Hektar Wald.

Die Notfallbehörde der Stadt befürchtete, dass Wind das Feuer wieder anfachen könnte. Verletzte wurden nicht gemeldet. Die Gegend ist bei Wanderern beliebt. Die Behörden gehen daher davon aus, dass der Brand von Menschen verursacht wurde. Die Feuerwehr hofft, die Flammen heute unter Kontrolle zu bringen.

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Chile - Tausende fliehen vor weiteren Waldbränden

Ein neuer Waldbrand in Chile hat tausende Menschen zwischenzeitlich in die Flucht getrieben. Wie Einsatzkräfte am Montag mitteilten, war das Feuer am Wochenende in Viña del Mar, einem beliebten Badeort nahe der Hafenstadt Valparaíso, in einem Waldgebiet ausgebrochen.

© KEYSTONE/EPA EFE/RAUL ZAMORA
Die Feuerwehr versucht, den Wldbrand im chilenischen Badeort Viña del Mar unter Kontrolle zu bringen.
In diesem Gebiet leben hunderte arme Familie in Hütten. Mehr als ein Dutzend Behausungen seien zerstört worden, hiess es. Polizei und Armee halfen rund 6000 Menschen, die von den Flammen bedrohten Gebiete zu verlassen. Kurze Zeit später kehrten einige Betroffene aber bereits wieder in ihre Häuser zurück.

Der Leiter der Nationalen Katastrophenschutzbehörde Onemi, Ricardo Toro, erklärte, durch den Brand sei niemand verletzt oder getötet worden. Die Flammen hatten sich binnen weniger Stunden auf 230 Hektar Land ausgebreitet.

Zur Unterstützung der Löscharbeiten sollten weitere Feuerwehrleute und Löschhelikopter in das Brandgebiet geschickt werden. Viña del Mar und Valparaíso wurden in Alarmzustand versetzt. In Viña del Mar fiel am Montag der Unterricht aus.

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Neuseeland: Waldbrand auf der Südinsel breitet sich aus

Auf Neuseelands Südinsel sind bei einem riesigen Waldbrand mindesten elf Häuser den Flammen zum Opfer gefallen. Mehrere Hundert Einwohner mussten rund um Christchurch an der Ostküste der Südinsel ihre Häuser verlassen. Die Feuerwehr setzt alles daran, das Feuer unter Kontrolle zu bekommen - bisher jedoch ohne Erfolg. Teilweise versucht man mit Hubschraubern das Feuer zu löschen. Am Dienstag kam beim Absturz eines Helikopters ein Feuerwehrmann ums Leben.

© imago/Xinhua, imago stock&people
In den Randbezirken Christchurchs mussten bereits die Bewohner von etwa 450 Häusern evakuiert werden. Die Menschen helfen sich gegenseitig in dieser Katastrophe, so wurde über das Internet eine Nachbarschaftsgruppe ins Leben gerufen, die Unterkünfte vermittelt.


Bereits am Montag war das verheerende Feuer ausgebrochen und ist inzwischen auf eine Fläche von 18 Quadratkilometern angewachsen. Möglicherweise wird es noch Tage dauern, bis der Brand gelöscht ist.

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Sengende Hitze und starker Wind befeuern Buschbrände in Australien

Bei sengender Hitze und starkem Wind sind mehrere Buschbrände im Südosten Australiens ausser Kontrolle geraten. Die Flammen zerstörten im Bundesstaat New South Wales zahlreiche Häuser, Landwirte verloren ganze Viehherden.

© Keystone/AP NSW Rural Fire Service/
Ein Buschfeuer am Montag nahe Mudgee.
Ein kleines Dorf etwa 350 Kilometer nordwestlich von Sydney brannte fast vollständig nieder, wie die lokale Feuerwehr am Montag mitteilte. Die Bewohner von Uarbry hatten am Wochenende völlig übereilt ihre Häuser verlassen müssen, um sich vor den Flammen zu retten. «Wir haben nur noch das, was wir anhatten», sagte ein Bewohner beim Anblick der Überreste seines Hauses am Montag dem «Sydney Morning Herald».

In der Gegend herrschten am Wochenende Temperaturen um 45 Grad Celsius. Vielerorts waren noch heissere und extrem trockene Luft in den Rauchschwaden der Buschfeuer elektrostatisch aufgeladen. Dadurch hätten sich mehrere Gewitter entwickelt, hiess es. Zahlreiche Blitze seien durch den Rauch gezuckt.

Seit Freitag kämpfen bis zu 2500 Feuerwehrleute gegen die Flammen. Am Montag loderten bis zu 70 Brände. 26 davon seien noch nicht eingedämmt, hiess es. Die Einsatzkräfte hofften auf sinkende Temperaturen, um die Brände in den Griff zu bekommen.

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Größtes Waldbrand-Desaster der chilenischen Geschichte - 34 Waldbrände außer Kontrolle

Die Waldbrände in Chile weiten sich aus. Inzwischen trifft Hilfe aus dem Ausland ein. Im Land selbst wird über die Ursache der Brände gestritten.

© afp, MB
Eine Aufnahme des Feuers in Vichuquen, etwa 280 Kilometer südlich von Santiago.
Inzwischen haben die Feuer in Chile mit 161 000 Hektar zerstörtem Wald- und Wiesenland bereits eine Fläche doppelt so groß wie Hamburg verbrannt. Präsidentin Michelle Bachelet reiste am Dienstag in die am stärksten betroffene Region O'Higgins, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Nach Angaben der nationalen Forstbehörde CONAF werden aktuell 85 Brände bekämpft, 34 Feuer breiten sich unkontrolliert weiter aus.

Menschen evakuiert

Am schwersten betroffen sind die Regionen El Maule und O'Higgins.
Bachelet überflog in einem Hubschrauber die Gegend um die Gemeinde Pumanque, in der die Flammen gut 70 Prozent der Fläche zerstört hatten. Etwa 200 Menschen mussten von dort in Sicherheit gebracht werden.

Über die Ursache der Brände gibt es noch immer keine Klarheit, doch wird in Chile bereits hart debattiert. "Wir können Brandstiftung weder ausschließen noch bestätigen", erklärte Bachelet über Twitter bei ihrem Besuch in Pumanque. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft dauerten an.
© NASA
Die roten Flecken repräsentieren die Hitze von Bränden in Chile und Argentinien, die von einem Satelliten am 21. Januar festgestellt wurden.

Kommentar: Im benachbarten Argentininen wurde am Sonntag der Katastrophenalarm in der Provinz La Pampa ausgerufen. Verheerende Großflächenbrände verwüsteten laut kommunalen Behörden mehr als eine Million Hektar an mehreren Orten.

Der Direktor der nationalen Managementpläne gegen Waldbrand Guillermo Barisone sagte, dass der Flächenbrand während eines trockenen Sturmes, in welchem etwa 500 Blitzeinschläge in einen vorwiegend trockenen grasbewachsenen Gelände niedergingen.




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Offenbar mehrere Tote bei Brand in Kalifornien

Bei einem Brand in der Stadt Oakland im US-Bundesstaat Kalifornien sind in der Nacht zum Samstag (Ortszeit) offenbar mehrere Menschen ums Leben gekommen.
Örtliche Medien berichten von bis zu neun Toten, die Behörden sprachen zunächst nur von mehreren Opfern - ob es sich dabei um Tote oder Verletzte handelt, ist noch unklar. 13 Personen würden noch vermisst. Das Feuer war offenbar während einer Party ausgebrochen.

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Verheerende Waldbrände in Tennessee: Jesus-Statuen bleiben unversehrt

Der US-Bundesstaat Tennessee wurde vergangene Woche von verheerenden Waldbränden heimgesucht, denen allein in Sevier County über 700 Gebäude zum Opfer wurden und mindesten 13 Menschen das Leben kostete. Doch inmitten der abgebrannten Trümmerreste finden sich immer wieder nahezu vom Feuer verschonte religiöse Reliquien, die viele Menschen als ein Zeichen Gottes deuten.

Als die Aufräumdienste und Medien beispielsweise in den Städten Gatlinburg und Pigeon Forge die durch die Brände verursachten Schäden begutachteten, waren sie verblüfft, was sie in den verkohlten Trümmern vorfanden: An einer Stelle, wo ein komplettes Haus bis auf die Grundmauern niedergebrannt wurde, war nur noch eine Jesusstatue von der Feuerbrunst verschont geblieben. Ein Beamter des Staates Tennessee bemerkte später ein ähnliches Phänomen an zwei anderen Häusern, die völlig abgebrannt worden aber deren religiöse Statuen ebenfalls unversehrt blieben waren.