Willkommen bei SOTT.net
Sa, 18 Nov 2017
Die Welt für Menschen, die denken

Brände


Fire

Schadensbilanz für Kalifornien nach den verheerenden Bränden

Die jüngsten Waldbrände in Kalifornien machten aus verschiedenen Gründen Schlagzeilen. Zum Einen handelte es sich um das verheerendste Ereignis in der Geschichte des US-Bundesstaates Kalifornien, zum Anderen wurden eine Menge Fragen aufgeworfen, wie es zu den teils sehr selektiven Zerstörungen gekommen sein mag.

Die Brände sind inzwischen weitestgehend unter Kontrolle oder gelöscht, wie die zuständigen Behörden berichten. Von den in der Spitze 11.000 Einsatzkräften sind derzeit immer noch 3.800 mit der Bekämpfung der verbliebenen 9 Brandherde beschäftigt.

Mittlerweile liegen die ersten Schadensbilanzen vor. So sind in den verschiedenen Bezirken Kaliforniens insgesamt rund 2.000 Quadratkilometer den Flammen zum Opfer gefallen, bisher 42 Todesopfer wurden geborgen, Dutzende gelten nach wie vor als vermisst. Laut der kalifornischen Feuerbekämpfungsbehörde "CalFire" gingen 8.700 Gebäude verloren.

Kommentar: SOTT Video Erdveränderungen - September 2017: Extremes Wetter, planetarische Umwälzungen und Feuerbälle




Tornado2

Heftige Waldbrände und ein seltener "Feuerteufel" in Portugal

Auch in Portugal wüten heftige Waldbrände. Über 1000 Feuerwehrleute kämpfen gegen die Feuer, die bereits mindestens einen Menschen getötet und große Gebiete verbrannt zurückgelassen haben. Bei den Bränden in Portugal ist ein seltenes Naturphänomen gefilmt worden: Ein sogenannter "Feuerteufel" oder auch Feuer-Tornado schraubt sich plötzlich in die Höhe. Solche Feuer-Tornados entstehen nur bei bestimmten Windverhältnissen.

>

Fire

Mindestens zehn Tote bei Waldbränden in Kalifornien - Lokaler Notstand ausgerufen

Im US-Bundesstaat Kalifornien wüten weiter schwere Waldbrände. Mindestens zehn Menschen kamen bereits ums Leben. Viele Häuser sind abgebrannt. Tausende sind vor den Flammen auf der Flucht.

© picture-alliance/AP/R. Pedroncelli
Es brennt vor allem in den kalifornischen Weinregionen um Napa und Sonoma Valley, nördlich der Bucht von San Francisco. Allein im Bezirk Sonoma habe es sieben Tote gegeben, teilte die Polizei über den Kurznachrichtendienst Twitter mit. Die Feuerwehr meldete zwei Todesopfer im Bezirk Napa und eines in Mendocino.

© DW
Die schnell um sich greifenden Buschbrände haben außerdem Tausende Anwohner in die Flucht getrieben. Rund 20.000 Menschen hätten ihre Häuser verlassen und in Sicherheit gebracht werden müssen, so die Behörden.

Kommentar:



Alarm Clock

Wetter der Extreme: Texas ist überflutet und um Los Angeles herrscht ein Rekordwaldbrand

Rund um Los Angeles sind mehr als 600 Häuser wegen Waldbränden evakuiert worden. Bürgermeister Eric Garcetti sagte, es sei das größte Feuer in der Geschichte der US-Metropole.
Bisher gebe es keine Berichte über Verletzte, nur ein Haus sei abgebrannt, sagte eine Feuerwehrsprecherin. Aber das Feuer nördlich des Zentrums von Los Angeles habe sich auf fast 20 Quadratkilometer ausgebreitet und sei bis Samstagmorgen (Ortszeit) nur zu zehn Prozent unter Kontrolle gebracht worden.

Sorge wegen Hitzewelle

Betroffen waren Teile der kalifornischen Millionenstadt sowie die Städte Burbank und Glendale im Großraum Los Angeles. Sorge bereiteten der Feuerwehr die anhaltend hohen Temperaturen. In der Brandregion waren an die 38 Grad vorhergesagt. Sollte der Wind nicht zunehmen, könne man den Brand aber vermutlich in Zaum halten, hieß es von der Feuerwehr.

Kommentar:


Fire

Größter Waldbrand der Geschichte in Kanada

In British Columbia haben sich 19 Brandherde zum grössten Feuer in der Geschichte der westkanadischen Provinz entwickelt. Der Brand habe sich auf einer Fläche von 467'000 Hektar ausgebreitet, teilten die Behörden am Dienstag (Ortszeit) mit.

© KEYSTONE/AP The Canadian Press/JEFF MCINTOSH
In der kanadischen Provinz British Columbia wurden seit April mehr als 1,2 Millionen Hektar Wald zerstört.
Das Feuer wütet westlich der Stadt Quesnel in einem dünn besiedelten Gebiet im Zentrum von British Columbia. Das Feuer könne sich weiter ausbreiten, obwohl hunderte Feuerwehrleute mit der Eindämmung des Feuers beschäftigt seien, sagte Feuerwehrsprecher Kevin Skrepnek bei einer Pressekonferenz.

Wegen der Waldbrände gilt in British Columbia bereits seit dem 7. Juli der Notstand. Derzeit sind 134 Feuer in der Provinz aktiv und etwa 3900 Feuerwehrleute im Einsatz. Seit April wurden schon mehr als 1,2 Millionen Hektar Wald zerstört. Von den 46'000 Menschen, die wegen der Feuer in Sicherheit gebracht wurden, konnten 2700 bis heute nicht nach Hause zurückkehren.

sda/afp

Kommentar:




Cow

Österreich: 20 Stiere bei Brand verendet

Im Zentrum von Siebenhirten (Bezirk Mistelbach) ist am Freitagnachmittag ein Brand in einem Stall ausgebrochen. Drei Personen wurden ins Spital eingeliefert, 20 Stiere konnten nicht mehr aus den Flammen gerettet werden.
© AFKDO/Christoph Herbst
160 Feuerwehrleute waren mehrere Stunden im Einsatz
160 Feuerwehrleute von 13 Feuerwehren waren am Freitagnachmittag mehrere Stunden mit den Löscharbeiten beschäftigt. Aus unbekannter Ursache hatte der Dachstuhl eines Stalls mitten im Ortzentrum zu brennen angefangen. Binnen weniger Minuten stand das Dach in Vollbrand. Von den 70 eingestellten Stieren konnten 20 nicht mehr gerettet werden, sie verendeten.

Kommentar: Dieses tragische Ereignis würde isoliert gesehen nichts Ungewöhnliches darstellen, da Brand-Unfälle selbst bei allen Vorsichtsmaßnahmen immer wieder geschehen. Uns fällt jedoch die Häufigkeit von tödlichen Unglücken im Pflanzen-, Tier- und Menschenreich in den letzten Tagen auf.


Fire

Unwetter in Italien führten zu Stromausfällen - 70.000 Menschen ohne Strom - Im Süden wüten Waldbrände

  • Über den Nordosten Italiens sind am Donnerstag schwere Unwetter hinweggezogen.
  • In der Region um Venedig wurden mehrere Menschen verletzt, darunter womöglich auch eine deutsche Politikerin.
  • Im Süden des Landes gab es allein am Freitagvormittag mehr als 100 Wald- und Buschbrände.
© dpa
Der Campingplatz Sant'Angelo Village in Cavallino bei Venedig (Italien) - dort sind durch das Unwetter Bäume umgestürzt.
Heftige Unwetter mit starkem Wind, Regen, Hagel und Gewitter sind über Norditalien hinweggezogen. Im äußersten Nordosten des Landes saßen 70 000 Menschen am Donnerstagabend im Dunkeln. Campingplätze an der Adriaküste nahe Venedig wurden unter Wasser gesetzt, zahlreiche Bäume stürzten um. Mehrere Menschen wurden verletzt.

"Ich habe das Gewitter über dem Meer heranziehen sehen und bin zum Campingplatz gelaufen. Die Bäume um mich herum stürzten um, und einer traf eine 42-jährige Touristin", sagte ein Feuerwehrmann, der in dem Ort Jesolo Ferien machte, der Zeitung Corriere della Sera am Freitag. Zusammen mit einem Arzt habe er am Donnerstag die Äste durchbrochen, bis die Frau befreit war. Die Verletzte hätten sie dann auf einem Surfbrett zum Strand transportiert, von wo aus sie mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen wurde.

Ob es sich dabei um die im Italien-Urlaub verletzte Sozialministerin Brandenburgs, Diana Golze (Linke), handelte, war zunächst unklar. Die Politikerin wurde in Norditalien von einem umstürzenden Baum getroffen und schwer verletzt. Der Vorfall habe sich am späten Donnerstagnachmittag bei einem Unwetter auf einem Campingplatz in Norditalien ereignet, hieß es aus dem Ministerium. Golze sei in einem Krankenhaus sofort operiert worden, und es gehe ihr den Umständen entsprechend gut.

Sun

Wetterkapriolen überall in Europa: Rekordhitze, Unwetter, Schlammlawinen, Brände

Schwere Gewitter, Waldbrände, Hitze - in vielen Teilen Europas schlägt das Wetter Kapriolen. Das betrifft auch Touristen. Die Prognosen sind unterschiedlich, aber vielerorts ist keine Besserung in Sicht. Und auch in Deutschland soll das Wetter schlechter werden.

© epa/Homem De Gouveia
Auf der portugiesischen Urlaubsinsel Madeira sind wegen heftiger Winde Tausende Urlauber gestrandet.
Hitzewellen in Ungarn, Bulgarien, Griechenland und Spanien, viel Regen in Skandinavien, gestrandete Urlauber auf Madeira und Waldbrände in Italien: Das Wetter sorgt in vielen Teilen Europas derzeit für Schlagzeilen und macht Einheimischen und Touristen zu schaffen. Eine Übersicht:

- Auf der portugiesischen Urlaubsinsel MADEIRA sind wegen heftiger Winde Tausende Urlauber gestrandet. Seit dem Wochenende gibt es auf dem Flughafen von Funchal an der Küste chaotische Zustände mit annullierten Verbindungen. Betroffen waren rund 5.500 Passagiere. Die «Blumeninsel» Madeira liegt etwa 950 Kilometer südwestlich von Lissabon und ist vor allem auch bei Deutschen sehr beliebt. Wann die Winde nachlassen und wieder Normalität einkehren sollte, war am Montagnachmittag nicht abzusehen.

- In den Unwettergebieten ÖSTERREICHS entspannte sich die Lage am Montag langsam. Es regnete nicht mehr und sollte laut Prognosen auch in den kommenden Tagen trocken bleiben. So konnten auch die Menschen im von der Umwelt abgeschnittenen Großarltal wieder aufatmen: Seit dem frühen Montagmorgen kann das Tal mit dem Auto zumindest auf einer Spur wieder verlassen werden. Das bei Urlaubern beliebte Tal im Bundesland Salzburg war besonders stark von Regen, Hagel und Schlammlawinen betroffen. Auch die Lage in der Steiermark entspannte sich langsam. In Tirol starb dagegen ein deutscher Urlauber in einem Hochwasser führenden Bach.

Fire

Drei Waldbrände wüten in Südfrankreich und Korsika

Bei den heftigen Waldbränden in Südfrankreich und auf Korsika sind inzwischen mehr als 3000 Hektar Vegetation zerstört worden. Hunderte Feuerwehrleute kämpfen gegen die durch starke Winde weiter angefachten Feuer.


Ein Löschflugzeug in der Region von Carros in der Nähe von Nizza
Zudem sind 19 Löschflugzeuge im Einsatz, Frankreich bat die EU unterdessen um zwei weitere Flieger. Vier Feuerwehrleute und 15 Polizisten erlitten leichte Verletzungen oder Rauchvergiftungen. Besonders kritisch ist die Lage im südostfranzösischen Département Var. Dort wüteten zwei Waldbrände, einer davon bei La Croix-Valmer nahe dem berühmten Badeort Saint-Tropez. Laut örtlicher Präfektur brannten dort fünf Quadratkilometer Wald.

Das Gebiet sei nur schwer zugänglich, zugleich gebe es in der Gegend viele Häuser, sagte Präfekt Stéphane Bouillon. "Der Brand ist extrem heftig und schwer einzudämmen."

Auch die Mittelmeerinsel Korsika war von den Bränden betroffen. Bei Biguglia an der Nordostküste mussten zahlreiche Einwohner in Sicherheit gebracht werden. Mindestens zehn Autos brannten aus, ein Sägewerk brannte nieder.

Fire

Waldbrand nahe Yosemite-Park zerstört Dutzende Häuser

In Kalifornien hat ein Waldbrand nahe dem berühmten Yosemite-Nationalpark mehrere Dutzend Wohnhäuser zerstört.

© KEYSTONE/FR34727 AP/NOAH BERGER
Waldbrände haben in der Nähe des Yosemite-Nationalparks Dutzende Wohnhäuser zerstört - hier bei Mariposa, Kalifornien.
Fast 4.000 Helfer kämpften gegen die Flammen im Bezirk Mariposa County, wie die Brandschutzbehörde am Freitag mitteilte. Über Nacht waren die Brände auf eine Fläche von knapp 3.000 Quadratkilometern angewachsen.

Tausende Menschen hätten ihre Häuser verlassen, die kleine Ortschaft Mariposa sei komplett geräumt worden, hieß es. Dank des massiven Einsatzes der Feuerwehr konnte der Brand am Freitag aber bereits zu 15 Prozent eingedämmt werden, teilte die Behörde mit.

Rauch von dem Feuer war auch im 50 Kilometer entfernten Yosemite-Park zu sehen. Das beliebte Ausflugsziel musste aber nicht geschlossen werden. Das für seine steilen Granitwände und Wasserfälle bekannte Yosemite-Tal lockt jährlich mehr als drei Millionen Besucher an.
© AFP
Hunderte Einsatzkräfte kämpfen gegen die Flammen.

Kommentar: Waldbrand in Kalifornien gerät außer Kontrolle