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Mo, 24 Jul 2017
Die Welt für Menschen, die denken

Brände


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Waldbrand nahe Yosemite-Park zerstört Dutzende Häuser

In Kalifornien hat ein Waldbrand nahe dem berühmten Yosemite-Nationalpark mehrere Dutzend Wohnhäuser zerstört.

© KEYSTONE/FR34727 AP/NOAH BERGER
Waldbrände haben in der Nähe des Yosemite-Nationalparks Dutzende Wohnhäuser zerstört - hier bei Mariposa, Kalifornien.
Fast 4.000 Helfer kämpften gegen die Flammen im Bezirk Mariposa County, wie die Brandschutzbehörde am Freitag mitteilte. Über Nacht waren die Brände auf eine Fläche von knapp 3.000 Quadratkilometern angewachsen.

Tausende Menschen hätten ihre Häuser verlassen, die kleine Ortschaft Mariposa sei komplett geräumt worden, hieß es. Dank des massiven Einsatzes der Feuerwehr konnte der Brand am Freitag aber bereits zu 15 Prozent eingedämmt werden, teilte die Behörde mit.

Rauch von dem Feuer war auch im 50 Kilometer entfernten Yosemite-Park zu sehen. Das beliebte Ausflugsziel musste aber nicht geschlossen werden. Das für seine steilen Granitwände und Wasserfälle bekannte Yosemite-Tal lockt jährlich mehr als drei Millionen Besucher an.
© AFP
Hunderte Einsatzkräfte kämpfen gegen die Flammen.

Kommentar: Waldbrand in Kalifornien gerät außer Kontrolle




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Waldbrand in Kalifornien gerät außer Kontrolle

Das Feuer zwischen den US-Bundesstaaten Kalifornien und hat bisher mehr als 240 Hektar Wald- und Buschland zerstört. Die Brandbekämpfer hoffen auf Regen, der wenigstens einige der kleineren Brände löschen könnte.
© Screenshot
In Kalifornien ist ein weiterer Waldbrand außer Kontrolle geraten. Er wütet derzeit im Grenzgebiet zwischen Kalifornien und Nevada. Das Feuer hatte nach Behördenangaben bis Dienstag über 240 Hektar Wald- und Buschland zerstört. Im Westen der USA hat die Waldbrandsaison begonnen. Dort brennt es derzeit an zahlreichen Orten. Die Brandbekämpfer hoffen auf Regen, der wenigstens einige der kleineren Brände löschen könnte.

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Großer Waldbrand in Montenegro - Urlauberresorts bedroht

Ein großer Waldbrand wütet bei der Stadt Tivat in Montenegro und bedroht Urlauberresorts, berichten lokale Medien am Dienstag.

© APA/AFP
Das Feuer habe sich an der Küste von Montenegro ausgebreitet und sei seit Montag gefährlich nah an die Stadt Tivat herangerückt. Zwei große Resorts an der Bucht von Kotor und einer der populärsten Strände, „Plavi horizonti“ bei Tivat, seien daraufhin vorsorglich evakuiert worden. Von der Bedrohung durch das Feuer sollen außerdem die Ortschaft Radovići und das luxuriöse Urlaubsgelände „Lustica Bay“ betroffen sein.


Mehr als 100 Feuerwehrleute aus Tivat, Kotor, Herceg Novi und anderen Küstenstädten seien beim Brandlöschen im Einsatz. Auch Löschflugzeuge seien hinzugezogen worden, doch sei ihr Einsatz wegen des starken Windes beschränkt.

Kommentar:




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Waldbrände wüten in Portugal - Bisher mindestens 25 Opfer, die vorrangig auf der Flucht starben

  • Ein Waldbrand in der portugiesischen Region Pedrógão Grande hat mindestens 25 Menschen das Leben gekostet.
  • Das Feuer brach am Samstagnachmittag aus, 750 Feuerwehrleute bekämpfen die Flammen.
  • Der Bürgermeister vermutet Brandstiftung als Ursache.
© Reuters
In Portugal sind bei einem der schlimmsten Waldbrände der vergangenen Jahrzehnte mindestens 25 Menschen ums Leben gekommen. Er sei schockiert vom "Ausmaß der Tragödie", sagte Ministerpräsident António Costa, als er am Sonntagmorgen die Zahl der Todesopfer bekanntgab. Die meisten Menschen starben auf der Flucht vor dem Waldbrand in ihren Autos, als das Feuer ihnen den Weg abschnitt.

Rund 750 Feuerwehrmänner versuchen, die Brände in der Gegend um die Stadt Pedrógão Grande zu löschen. Das Gebiet befindet sich rund 150 Kilometer nordöstlich von Lissabon. Es gebe einige Dörfer, die "von den Flammen völlig eingekesselt" seien, sagte der Bürgermeister von Pedrógão Grande Valdemar Alves. Präsident Marcelo Rebelo de Sousa traf nach Mitternacht in der Region ein und sagte sichtlich mitgenommen: "Das ist eine beispiellose Situation."

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Waldbrand bei Dessau-Roßlau behinderte Bahnverkehr

Der Brand in einem Waldstück bei Dessau-Roßlaus hat Kabel der Deutschen Bahn zerstört. So kann es zu Behinderungen im Bahnverkehr kommen.
© Katrin Schröder
Archivfoto
Dessau-Roßlau - In einem rund 800 Quadratmeter großen Waldstück bei Dessau-Roßlau ist ein Feuer ausgebrochen. Der Brand habe zu Behinderungen im Bahnverkehr geführt, sagte eine Polizeisprecherin am Mittwochmorgen. Das Feuer brach am Dienstagabend in der Nähe der Bahnstrecke Dessau-Berlin aus. Durch die Hitze wurden Kabel der Bahn zerstört.

Nach Angaben der Deutschen Bahn könnte es auch am Mittwoch noch zu Behinderungen kommen. Die Züge der Linie RE 7 fahren aus Berlin kommend derzeit nur bis Medewitz, hieß es auf der Internetseite des Unternehmens. Zwischen Medewitz und Dessau sowie in der Gegenrichtung sei ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet worden.

dpa

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Südafrika: Tote bei starken Stürmen und verheerenden Bränden

© Simone Terblanche / Reuters
Brände bei Buffelsvermaak Farm in der Nähe von Knysna
Bei verheerenden Bränden sind in Südafrika in der Region Westkap mehrere Menschen ums Leben gekommen. Bis zu 10.000 Menschen wurden in Sicherheit gebracht. Unwetter hatten zuvor dort starke Überschwemmungen ausgelöst.

Die 500 Kilometer östlich von Kapstadt gelegene Stadt Knysna an der bei Touristen beliebten Garden Route war am Donnerstag am stärksten betroffen. Starke Winterstürme, durch die in der Region bereits acht Menschen ums Leben gekommen waren, fachten die Brände an. Sie wurden auch durch Blitze ausgelöst. Die Flammen zerstörten mindestens 150 Gebäude, unter anderem auch ein bereits evakuiertes Krankenhaus.

Kommentar:




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Über Nacht um mehr als das Achtfache gestiegen: Waldbrände in Russland weiten sich aus

Die Gesamtfläche der starken Waldbrände in Russlands Teilrepublik Burjatien ist über Nacht um mehr als das Achtfache gestiegen. Zurzeit toben in der Region 24 heftige Feuerherde mit einer Gesamtfläche von bis zu 1.024 Hektar, berichtet die Nachrichtenagentur Interfax. Wegen der Feuerbrunst gilt seit Freitag im gesamten Föderationskreis Sibirien der Ausnahmezustand. Momentan kämpfen gegen die Flammen rund 7.000 Menschen.

© Sputnik
Waldbrände in Russland weiten sich weiter aus
Die Naturgewalt hat in Burjatien und dem benachbarten Gebiet Irkutsk mehr als 100 Wohnhäuser vernichtet. Hilfsorganisationen und Aktivisten sammeln Spenden und Sachen, um den betroffenen Familien zu helfen. Die meisten Brände werden von Einwohnern selbst verursacht, die altes Gras anzünden, um die Äcker bestellen zu können. Russlands Katastrophenschutzminister Wladimir Putschkow hat die Ermittlungsbehörden aufgefordert, gegen die Brandstifter hart vorzugehen.

Kommentar: Waldbrände: Ausnahmezustand über das gesamte Territorium Sibiriens verhängt


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Waldbrände: Ausnahmezustand über das gesamte Territorium Sibiriens verhängt

© Sputnik/ Wladimir Kozüba-Belykh
Wegen Waldbränden wird am Freitag über das gesamte Territorium des Föderationsbezirkes Sibirien der Ausnahmezustand verhängt, teilte der russische Zivilschutzminister Wladimir Putschkow mit.

„Wir führen um 17.00 Uhr auf dem Territorium des Föderationsbezirkes Sibirien den Ausnahmezustand für alle Verwaltungsorgane und —kräfte des russischen Einheitlichen Systems zur Vorbeugung und Bekämpfung von Notstandssituationen ein“, zitiert Sputnik den Minister.

Der Föderationsbezirk Sibirien ist zehnmal so groß wie Deutschland.

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Wegen andauernder Trockenheit: Waldbrände in mehreren Regionen Deutschlands

© dpa
Feuerwehrkolonnen in der Wahner Heide: Eine Fläche von gut 40 Fußballfeldern brannte am Mittwoch nieder, die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort.
Am Mittwoch kam es in der Nähe des Köln-Bonner Flughafens zu einem großen Heidebrand. Auch in anderen Regionen gab es in den letzten Tagen Waldbrände. Die derzeitige Trockenheit wird somit allmählich problematisch.

Rund 30 Hektar der Wahner Heide bei Köln sind am Mittwoch ein Raub der Flammen geworden. Der Großbrand in dem weitläufigen Naturschutzgebiet unweit des Flughafens musste von einem Großaufgebot der Feuerwehr gelöscht werden, die Brandbekämpfung gestaltete sich als schwierig und langwierig. Begünstigt wurde das Feuer durch den starken Wind und die derzeit herrschende Trockenheit. Am Abend war der Heidebrand unter Kontrolle, kleinere Glutnester loderten immer immer wieder auf.

© dpa
Achtung, Waldbrandgefahr: Glasscherben oder eine aus dem Autofenster weggeworfene Zigarette können in vielen Regionen aktuell schon reichen, um ein Feuer auszulösen.
In den vergangenen Tagen gab es weitere Waldbrände. Bei Alzenau im Grenzgebiet Hessen-Bayern brannten am Dienstag 2000 Quadratmeter Wald ab. Am 30. März wurden im Landkreis Bad Tölz-Wolfrathausen an der Isar 6,5 Hektar Wald ein Raub der Flammen. Weitere Waldbrände gab es unter anderem am hessischen Edersee, an der Hohensyburg im Ruhrtal, bei Albstadt in Baden-Württemberg und in Breitenstein in Rheinland-Pfalz.

Die Waldbrandgefahr ist aktuell vor allem im Südwesten und Nordosten relativ hoch. In den kommenden Tagen wird sich die Lage aufgrund der andauernden Trockenheit weiter verschärfen. Da die meisten Bäume noch nicht belaubt sind, kann die Sonne derzeit ungehindert auf den Waldboden vordringen und diesen stark austrocknen. Dürres Laub und totes Gras bieten dann einen idealen Nährboden für einen Waldbrand. Oft genügt dann schon ein Funke, manchmal sind aber auch Glasscherben, die wie ein Brennglas wirken können, der Auslöser eines Feuers.

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Evakuierungen in Boulder, USA wegen Waldbrand

Boulder - Wegen eines Waldbrandes haben im US-Bundesstaat Colorado mehr als 1000 Menschen ihre Häuser verlassen müssen.
© louisville_colorado_love / Instagram
Das Feuer war in den Bergen außerhalb des Stadtzentrums von Boulder ausgebrochen, wie die Denver Post am Sonntag (Ortszeit) berichtete. Der für US-Verhältnisse kleine Brand zerstörte bislang 24 Hektar Wald.

Die Notfallbehörde der Stadt befürchtete, dass Wind das Feuer wieder anfachen könnte. Verletzte wurden nicht gemeldet. Die Gegend ist bei Wanderern beliebt. Die Behörden gehen daher davon aus, dass der Brand von Menschen verursacht wurde. Die Feuerwehr hofft, die Flammen heute unter Kontrolle zu bringen.