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Sa, 17 Aug 2019
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Ambulance

Zwölfjähriger stürzt durch Dachfenster einer Schule - Umstände sind unklar

In Hessen sind zwei Jungen auf ein Schuldach geklettert. Einer der beiden verletzte sich beim Sturz durch ein Dachfenster schwer und musste per Helikopter ins Krankenhaus geflogen werden.
krankenwagen
© dpa
Symbolbild
Ein Zwölfjähriger ist durch ein Dachfenster in einer hessischen Schule vier Meter in die Tiefe gestürzt und hat sich lebensgefährlich verletzt. Gemeinsam mit einem gleichaltrigen Freund sei der Junge am frühen Dienstagabend auf das Schuldach in Hilders geklettert, sagte ein Sprecher der Polizei am Mittwoch. Anschließend habe er sich auf ein gewölbtes Dachfenster gesetzt.

"Vermutlich war der Kunststoff spröde", sagte der Polizeisprecher. Der Junge brach durch das Fenster und fiel in die Tiefe. Schwer verletzt kam er mit einem Hubschrauber nach Fulda in ein Krankenhaus. Laut Polizeisprecher bestand am Morgen noch akute Lebensgefahr. Mehrere Medien hatten über den Fall berichtet. Hinweise auf Fremdverschulden gebe es nicht, sagte der Polizeisprecher. "Wir gehen von einem tragischen Unfallgeschehen aus."

dpa

NPC

Feldberg: Betrunkene erschlagen geschützten Auerhahn mit Bierflasche - Danach gibt es eine Schlägerei mit Zeugen

Die 20 und 22 Jahre alten und angetrunkenen mutmaßlichen Täter erschlugen das Tier auf dem Rückweg von einem Fest mit einer Flasche. Sie sagten aus, der Auerhahn habe sie bedroht.
auerhahn
© Boris Kauth
Feldberg - Zwei Männer sollen am Feldberg im Südschwarzwald einen Auerhahn erschlagen haben und sind deswegen von einer aufgebrachten Menge angegriffen, verprügelt und mit Bier übergossen worden. Zuvor sollen die 20 und 22 Jahre alten und angetrunkenen mutmaßlichen Täter das Tier auf dem Rückweg von einem Fest mit einer Flasche erschlagen haben, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Beide sagten aus, der Auerhahn habe sie bedroht; sie hätten sich lediglich verteidigt. Nach dem Zwischenfall am Samstagnachmittag griffen Zeugen ein, hielten die beiden Männer fest, schlugen, traten und würgten sie. Die Polizei ermittelt gegen mehrere Beteiligte, unter anderem wegen Körperverletzung.

Das Auerhuhn ist in Deutschland vom Aussterben bedroht. Im Schwarzwald geht der Bestand seit rund 100 Jahren zurück. Mit einem eigenen Aktionsplan «Auerhuhn im Schwarzwald» soll die Art stabilisiert werden.

dpa/lsw

Stop

Große Suchaktion mit Polizei: Handy ist in Donau gefallen - Besitzerin steigt in Fluss, um es zu retten und muss gesucht werden

Neu-Ulm ist einer Frau ihr Handy in die Donau gefallen. Sie stieg in den Fluss, um das Gerät zu retten - und galt danach zunächst als vermisst. Nun die überraschende Wende.
Donau
© imago
Eine stundenlange erfolglose Suchaktion nach einer vermissten Frau in der Donau hat sich überraschend als überflüssig erwiesen. Beamte hätten die 31-Jährige wohlbehalten zu Hause angetroffen, teilte die Polizei am Sonntag mit. Nach ersten Erkenntnissen konnte sie sich selbst ans Ufer retten.

Die Frau war in der Nacht zum Samstag in Neu-Ulm in die Donau gestiegen, um ihr Handy zu suchen. Das Telefon war ihr in der schwäbischen Stadt nach Zeugenaussagen in den Fluss gefallen. An einer Eisenbahnbrücke sei die 31-Jährige ins Wasser gestiegen, um nach dem Telefon zu tauchen, sagte ein Polizeisprecher. Sie sei noch ein Stück um die Pfeiler der Brücke geschwommen und plötzlich verschwunden. Ihr Mitbewohner habe dann den Notruf gewählt. Die Strömung in dem Gebiet sei sehr stark.

Binoculars

Schwerbewaffneter stürmte eine Moschee in Oslo - Er konnte überwältigt werden

In der norwegischen Hauptstadt Oslo stürmte am Samstagabend ein schwerbewaffneter Mann eine Moschee. Zum Tatzeitpunkt hielten sich nur drei Gläubige dort auf und einer von ihnen konnte den Angreifer überwältigen. Es gab nur eine leicht verletzte Person.

norwegen moschee
© Terje Pedersen/EPA-EFE/REX
Zwei der anwesenden Gläubigen seien sofort in Deckung gesprungen, doch ein rund 70 Jahre alter Mann habe den Angreifer überwältigt, sagte Mushtaq. Schließlich sei der Angreifer durch einen Schlag auf den Hinterkopf außer Gefecht gesetzt worden, sodass ihn die Polizei habe festnehmen können.

- Spiegel
Der Täter verweigerte am Sonntag eine Aussage und die Polizei berichtet weiter, dass es sich bei dem Angreifer um einen gebürtigen Norweger handelt, der 20 Jahre alt ist und bereits polizeibekannt war.

Es ist ein weiterer Angriff in den letzten Wochen, der zum Glück diesmal relativ harmlos verlief, im Gegensatz zu den Ereignissen in den USA:

Control Panel

Dortmund: Junge Frau wurde mit 70 Stichen ermordet

Dortmund. Es ist eine schreckliche Bluttat: Ein 24-Jähriger steht unter dem dringenden Tatverdacht, seine Ehefrau (21) mit 70 Messerstichen in Dortmund umgebracht zu haben. Anschließend soll er sein Opfer in einen Koffer gepfercht und in der Nähe einer S-Bahn-Station abgestellt haben.

Polizei Absperrung
Dortmund: 21-Jährige mit 70 Stichen getötet und in Koffer entsorgt

Die 21-jährige Afghanin, wohnhaft in Schweden, war für mehrere Wochen zu Besuch in Dortmund bei einer Bekannten. Am Sonntag ließ die Bekannte das spätere Opfer und die eigenen Kinder alleine in der Wohnung zurück.

Am Mittag sollte ein Freund die Kinder abholen. Als er die Wohnung betritt, entdeckte er überall Blutspuren. Die Kinder sind zwar wohlauf, doch von der 21-Jährigen fehlt jede Spur. Er informiert direkt die Polizei.

Später fällt der Wohnungsinhaberin auf, dass ein Koffer fehlt. Dieser wird im Nachhinein in der Nähe der S-Bahn-Station Lütgendortmund aufgefunden. Darin befindet sich Leiche der brutal erstochenen 21-Jährigen.

Der Tatverdächtige soll gar überlegt haben, die Leiche im Koffer im Zug zu transportieren.

Pistol

Nur wenige Stunden nach El Paso: Weitere Schießerei in Dayton (Ohio) - Mindestens 9 Tote und womöglich ebenfalls mehrere Schützen

Schießerei Dayton, Ohio
© AFP Matthew Hatcher / Getty Images / AFP
Polizisten im Einsatz in Dayton, Ohio
In der Grenzstadt El Paso wurden 20 Menschen in einem Einkaufszentrum Opfer eines mutmaßlichen Hassverbrechens. Nur Stunden danach ereignet sich ein weiteres Massaker in Dayton, Ohio: 9 Menschen wurden getötet, 16 wurden mit Verletzungen in umliegende Krankenhäuser geliefert.

Der Vorfall ereignete sich am frühen Sonntag im Bezirk Oregon, außerhalb einer Bar. Rettungsdienste bringen die Verletzten zum Grandview- und Kettering-Krankenhaus. Der Angreifer wurde von der Polizei erschossen. Zunächst wurde berichtet, es könnte noch mehr als nur einen Angreifer gegeben haben.

9 Menschen wurden getötet. WHIO-TV berichtete zuerst von mindestens sieben Todesopfern.

Kommentar: Auch bei dem gestrigen Vorfall in El Paso wird von einem (angeblichen) "Hassverbrechen" ausgegangen und Zeugen sollen ebenfalls mehrere Schützen gesehen haben: Texas: Mindestens 20 Menschen bei Schießerei in Supermarkt umgekommen - Möglicherweise durch mehrere Schützen

Und diese beiden Ereignisse reihen sich in eine Woche grausiger Vorfälle ein: Das Ganze erinnert u.a. an den Sommer 2016, wo in kurzer Zeit auch mehrere grausige Vorfälle ihre Runde in den Medien machten. Auch in einer SOTT Radioshow wurde dies damals thematisiert und dabei mögliche Zusammenhänge diskutiert: Hinter den Schlagzeilen: Chaos hier, Chaos dort, Chaos überall


Pistol

Texas: Mindestens 20 Menschen bei Schießerei in Supermarkt umgekommen - Möglicherweise durch mehrere Schützen

In einem Einkaufszentrum in Texas soll ein 21-Jähriger das Feuer eröffnet haben, Dutzende sind tot oder verletzt. Alles deutet auf ein Hassverbrechen hin.

el paso shooting texas
Ein Schütze hat in einem Einkaufszentrum in der Grenzstadt El Paso im US-Bundesstaat Texas das Feuer eröffnet und mindestens 20 Menschen getötet. 26 weitere Menschen seien verletzt worden, sagte El Pasos Polizeichef Greg Allen am Samstagabend (Ortszeit). Der mutmaßliche Todesschütze habe sich der Polizei ergeben. Nach offiziellen Angaben handelt es sich um einen 21-jährigen Weißen. Allen sagte, es gebe ein Manifest, das womöglich auf ein Hassverbrechen schließen lasse. Es sei allerdings noch nicht bestätigt, ob das Manifest tatsächlich von dem Verdächtigen stamme.

Der Gouverneur von Texas, Greg Abbott, kündigte bei einer Pressekonferenz an, die Strafverfolgung werde sich nicht nur auf den Vorwurf des Mordes, sondern auch auf den eines Hassverbrechens konzentrieren. Das deutet darauf hin, dass es sich möglicherweise um einen rassistischen Hintergrund handeln könnte.

Kommentar: Laut diesem Artikel wurden mehrere Schützen am Tatort gesehen:
Adriana Quezada, 39, sagte, sie hätte sich gemeinsam mit ihren zwei Kindern in der Bekleidungsabteilung für Frauen bei Walmart befunden, als die Schießerei stattfand.

"Ich hörte die Schüsse, aber dachte, es wären Schläge wie beim Konstruieren eines Daches", sagte sie.

Ihre 19-jährige Tochter und ihr 16-jähriger Sohn warfen sich auf den Boden und rannten dann durch einen Notausgang aus dem Walmart hinaus. Ihnen ist nichts passiert, sagte Quezada.

Sie sagte, sie hätte vier schwarzgekleidete Männer gesehen, die sich gemeinsam fortbewegten und dabei wahllos Gewehre abfeuerten. Die Polizei sagte später, dass sie nur von einem Schützen ausginge.

Die Polizei sagte am Nachmittag, dass sich ein Verdächtiger in Gewahrsam befinde und die Bevölkerung nicht länger gefährdet sei. Gomez sagte, der Verdächtige, der ein Gewehr benutzte, war ohne Vorfall verhaftet worden. Die Polizei glaubt, er sei der "alleinige Schütze", doch sie geht weiterhin der Untersuchung von Berichten nach, dass andere beteiligt gewesen seien.

(Übersetzung Redaktion de.sott.net)
Noch mehr Informationen zu dem Vorfall finden Sie in dem folgenden Artikel: Murderous rampage unfolds at Walmart in El Paso, Texas: Eyewitnesses report multiple gunmen - UPDATE: 20 dead

Weitere Artikel zum Thema Massenschießereien, "alleinige Schützen" und "Hassverbrechen":


Doberman

Mann in Stuttgart wurde auf offener Straße erstochen - Motiv ist noch unklar

Im Stuttgarter Süden wurde ein Mann auf offener Straße erstochen. Die Polizei teilte mit, dass es sich bei der Mordwaffe um einen "schwertähnlichen Gegenstand" handelte.

tatort stuttgart
© dpa
Stuttgart: Ein Mann erlag seinen schweren Verletzungen nach einer handgreiflichen Attacke.
Bei einer Auseinandersetzung ist ein 36 Jahre alter Mann am Mittwochabend in Stuttgart auf einer Straße erstochen worden. Die Tatwaffe sei ein "schwertähnlicher Gegenstand", wie ein Polizeisprecher sagte. Medienberichte, wonach es sich dabei um eine Machete handeln soll, bestätigte der Sprecher nicht. Trotz sofortiger Rettungsversuche starb das Opfer.

- T-Online
Der Täter flüchtete anschließend mit einem Fahrrad und ein Mann wurde später von der Polizei festgenommen.
Die Staatsanwaltschaft habe einen Haftbefehl beantragt, teilte die Polizei in Stuttgart mit. Täter und Opfer kannten sich demnach, sie lebten in einer Wohngemeinschaft zusammen. Das Motiv sei aber unklar.

- T-Online

Camera

Mann, der Mutter und Kind auf Gleise stieß: Er war in psychiatrischer Behandlung und galt früher als Beispielfall gelungener Integration

Der Angreifer vom Frankfurter Hauptbahnhof war bis vergangene Woche ein polizeilich unbeschriebenes Blatt. Dann aber kam es zu einem Gewaltausbruch. Seit einiger Zeit war der Mann in psychiatrischer Behandlung.
ice zug
© CARSTEN RIEDEL/ EPA-EFE/ REX
Der mutmaßliche Angreifer vom Frankfurter Hauptbahnhof ist verheiratet und Vater von drei Kindern. Aber er fiel jüngst auch durch eine Gewalttat auf und befand sich in psychiatrischer Behandlung. Die Schweizer Behörden hatten den Mann, der einen achtjährigen Jungen und seine Mutter vor einen Zug gestoßen haben soll, nach Angaben der Bundespolizei vergangene Woche zur Festnahme ausgeschrieben. Am Dienstagnachmittag wurde gegen ihn Haftbefehl wegen des Verdachts des Mordes und des zweifachen versuchten Mordes erlassen.

Wie Bundespolizeipräsident Dieter Romann am Dienstag in Berlin sagte, soll der Mann letzten Donnerstag eine Nachbarin mit einem Messer bedroht, sie gewürgt und eingesperrt haben und danach geflüchtet sein. Dies habe die Schweiz "zum Anlass genommen, ihn national zur Festnahme auszuschreiben". Der 40-Jährige sei aber "auch im Vorfeld mit entsprechenden Delikten bereits in der Schweiz auffällig" gewesen, sagte Romann.

Kommentar: Es ist ein tragischer Fall. Was zu seiner psychischen Erkrankung geführt hat, ist unklar, doch heutzutage können viele Menschen von psychischen Erkrankungen getroffen werden, egal ob immigriert oder nicht. Dennoch ist die Tat nicht zu rechtfertigen.


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Dank Russland - Wiederaufbau von Aleppo geht voran: Vorher-Nachher-Fotos der Altstadt

Nach dem durch Russland vereitelten Versuch des Westens, unter Führung der USA und Israels aus Syrien einen weiteren gescheiterten Staat zu machen, sind jetzt erste Bilder der Wiederaufbauarbeiten in der schwer getroffenen Stadt Aleppo aufgetaucht. Langsam aber sicher beginnt der Wiederaufbau des Landes.
Basar Aleppo

Wiederaufbau des legendären alten Basars in der Altstadt von Aleppo
Aleppo, eine der ältesten Städte der Welt und UNESCO-Weltkulturerbe, war berühmt für seine historischen Märkte und Gebäude, bevor diese im Zuge des von außen befeuerten Bürgerkriegs in Schutt und Asche gelegt wurden. Nach der Befreiung Ende 2016 begann der Wiederaufbau.

~ RT Deutsch
Von Anfang an war offensichtlich, dass der Westen nicht an einer Stabilisierung, geschweige denn an einem Wiederaufbau des Landes interessiert ist. Das Ziel war die Zerstörung des Landes samt seiner Regierung. Im krassen Gegensatz dazu waren es Russland, der Iran und China, die den Wiederaufbau immer noch vorantreiben.
Nachdem Damaskus Ende Dezember 2016 die Kontrolle über die gesamte Stadt wiedererlangt hatte, begannen einige Restaurierungsarbeiten - allerdings wurden umfangreichere Baumaßnahmen von außen behindert. Während Verbündete wie Russland, der Iran und China entsprechende Investitionen in Syrien tätigen, wurden die Wiederaufbaubemühungen durch Sanktionen erschwert, die von westlichen Ländern gegen die Regierung von Präsident Baschar al-Assad verhängt wurden.


~ RT Deutsch
Mehr über das Thema erfahren Sie auf RT-Deutsch.