Die anhaltende Wirtschaftskrise sorgt bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) Ende dieses Jahres voraussichtlich für ein Milliardenloch - mit möglichen Folgen für Steuerzahler und sogar Arbeitslosengeldempfänger.Wie so oft betont: Ein Sozialstaat funktioniert nur so lange, wie die Wirtschaft auch funktioniert. Beides ist nicht mehr gegeben und die Politik verweigert seit Jahren, etwas daran zu ändern: Sanktionspolitik, Migrationspolitik, Kindergeld ins Ausland, Kriegspolitik gegen Russland, Energieumstände usw. und nun zusätzlich die Schließung der Straße von Hormuz. Nicht zuletzt die Corona-Politik vor ein paar Jahren, die viele Mittelständler in den Ruin trieb und bei der kaum noch Reserven vorhanden sind. Jede weitere Krise führt zu einem langsamen Tod der deutschen Wirtschaft und letztlich des Mittelstandes.
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Wie es aus BA- und Regierungskreisen heißt, soll in dem Bericht ein Defizit von mehr als fünf Milliarden Euro prognostiziert werden. Das wäre mindestens eine Milliarde mehr als die bisherige Prognose auf Basis der Herbstprognose im vorigen Jahr. Das Problem: Das Milliarden-Loch soll sich weiter vergrößern, je länger der Iran-Krieg andauert, der bereits jetzt erhebliche Folgen für die Weltwirtschaft hat, allen voran deutlich verteuerte Energie- und Rohstoffpreise. Sollte sich die Situation nicht schnell entspannen, wird nach WELT-Informationen BA-intern sogar mit einem Defizit von bis zu acht Milliarden Euro Ende dieses Jahres gerechnet.
~ Welt-Online
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Kommentar: Es kommt nicht überraschend, sondern der Nahostkonflikt, die Energiewende, US-Zölle, die anhaltende Finanzierung des Ukraine-Krieges und die Nicht-Diplomatie gegenüber Russland führten dazu.