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Sa, 28 Mär 2020
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Car Black

Coronavirus: Seniorenheim in Ahlbeck wird evakuiert

In Ahlbeck auf Usedom ist ein Pflegeheim evakuiert worden. Nach Angaben der Einrichtung haben sich sechs Senioren und zwei Pflegekräfte mit Covid-19 infiziert: Zwei an dem Corona-Virus erkrankte Senioren mussten in eine Klinik gebracht werden. Die gesunden Bewohner der Ahlbecker Pommernresidenz wurden inzwischen in eine andere Einrichtung verlegt, sagte Vorpommern Greifswalds Vizelandrat, Dietger Wille (CDU), im Gespräch mit NDR 1 Radio MV.
coronavirus
Weg der Ansteckung noch unklar

Unklar ist, über welchen Weg sich ein Teil der Bewohner angesteckt hat. Inzwischen wurden aber alle Personen ermittelt, mit denen die erkrankten Bewohner und Mitarbeiter des Heimes Kontakt hatten. Auch sie sollen in den kommenden Tagen getestet werden. Wie inzwischen in vielen Pflegeheimen und Kliniken so mangele es auch in dem Ahlbecker Heim an Schutzausrüstung, sagte Wille. Der Kreis habe der Einrichtung inzwischen Schutzmasken und Kittel übergeben.

Deutlicher Anstieg von Corona-Erkrankten in MV

In Mecklenburg-Vorpommern liegt die Zahl der nachgewiesenen Infektionen bei 309. Gestern hatte das Landesamt für Gesundheit und Soziales den bislang höchsten Tagesanstieg an Infektionen mitgeteilt: 48 neue Fälle. 20 Menschen sind oder waren im Krankenhaus, vier davon auf Intensivstationen.

Kommentar:


Fire

Coronavirus: Linksextremisten rufen auf Indymdedia zu Plünderungen und Aufständen auf

Deutsche Medien haben darauf aufmerksam gemacht, dass während der Corona-Krise im Netz nun Aufrufe zu Aufständen und Plündern auftauchen.
aufstand
© Sputnik / Alexei Witwitskij
Diese Aufrufe erschienen am späten Dienstagabend auf dem Internetportal de.indymedia.org. Der Text stammt von einem unbekannten Autor, der sich "Antikalypse" nennt. In den Anmerkungen des Beitrags heißt es unter anderem, dass der Text in Italien entstanden sein soll. Danach sei er von einer italienischen Seite ins Griechische übersetzt worden. Und schließlich sei er vom Autor ins Deutsche übersetzt worden.

Falls sich die Situation weiter zuspitzen sollte, "versuchen wir, unseren revolutionären Beitrag zu den Ausbrüchen von Wut, Ärger, Protesten, Plünderungen und Unruhen zu leisten", heißt es im Text.

Ferner heißt es: Ungeduldige "könnten allerdings den starken Wunsch verspüren, einen sofortigen Beitrag zur Erschütterung der "Produktionskreisläufe" zu leisten und "einen weiteren Schlag versetzen wollen", der "ihre Energieversorgung unterbricht".

Kommentar: Es bleibt abzuwarten, von wem die Veröffentlichung ausgeht: Entweder sind es wirklich Linksextremisten oder bezahlte Agenten, um die Lage in Deutschland weiter anzuheizen.


Arrow Down

BMW zieht nach: Produktion soll für vier Wochen eingestellt werden

Nachdem VW, Daimler und Opel ihre Produktion herunterfahren, produziert auch der Autobauer BMW erst einmal nichts mehr. Für vier Wochen sollen alle Werke in Europa und Südafrika stillstehen.
BMW
© Reuters
Der Autobauer BMW geht angesichts der Corona-Krise von einer deutlichen Belastung der Ergebnisse im Kerngeschäft aus: Wegen eines starken Absatzrückganges will BMW die Produktion in Europa und in Südafrika stoppen.

Vorstandschef Oliver Zipse sagte am Mittwoch in München: "Ab heute fahren wir unsere europäischen Automobilwerke und das Werk Rosslyn in Südafrika herunter. Die Produktionsunterbrechung wird voraussichtlich bis zum 19. April eingeplant." Dafür solle auch Kurzarbeit genutzt werden.

Der Autoabsatz von BMW dürfte im laufenden Jahr deutlich unter Vorjahresniveau liegen. Zuvor ging der Konzern noch von einem steigenden Verkauf seiner Autos aus.

Kommentar:

Corona-Hysterie legt Europa lahm: Airbus und Autobauer stellen Produktion ein


Camera

Vermutlich Gewaltverbrechen: Drei Leichen in Baden-Württemberg gefunden

In einem kleinen Ort in Baden-Württemberg entdecken Polizisten drei Leichen. Die Ermittler gehen von einer gewaltsamen Tötung aus. Schon kurz nach Bekanntwerden kursieren Falschmeldungen zu dem Vorfall.
Polizei Blaulicht, Unglücksfall, polizei symbolfoto
© Symbolbild: Patrick Seeger/dpa
Im baden-württembergischen Holzgerlingen sind drei Menschen mutmaßlich bei einem Verbrechen getötet worden. Nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft vom Mittwoch wurden die Leichen einer Frau und zweier Männer in einem Wohnhaus der Gemeinde südwestlich von Stuttgart gefunden.

Verbrechen im Netz falsch dargestellt

Alle Drei wiesen demnach "Spuren von Gewalteinwirkung" auf. Mehr könne man zum derzeitigen Stand noch nicht sagen, erklärte ein Sprecher der Polizei Ludwigsburg auf Anfrage von t-online.de. "Ich möchte allerdings darauf hinweisen, dass im Moment viele Falschmeldungen im Internet kursieren", erklärt er. Über soziale Medien würden Informationen verbreitet, die nicht wahr sind -darunter Terror-, Anschlagsmutmaßungen und Ähnliches.

Bandaid

Chelsea Manning ist aus der Haft entlassen und die geforderte Summe von 256.000 $ ist dank Spenden beglichen

Die frühere Wikileaks-Informantin, Chelsea Manning, wurde aus der Haft entlassen, nachdem ein US-Bundesgericht ihre Freilassung angeordnet hatte. Im März - kurz vor einer weiteren Gerichtsverhandlung - soll Manning noch einen Selbstmordversuch begannen haben, der zum Glück glimpflich endete.

chelsea manning illustration
In der vom Richter Anthony Trenga unterzeichneten Anordnung des Gerichts in Alexandria im US-Bundesstaat Virginia hieß es, Mannings Aussage vor dem Geschworenengericht sei nicht länger notwendig.

Eine gegen Manning verhängte Geldstrafe von 256.000 US-Dollar bleibt jedoch in Kraft.

- Sputniknews
Unterstützer von Manning konnten jedoch innerhalb von zwei Tagen über GoFundMe die geforderte Summe durch Spenden sammeln:

Cow

Coronavirus: 89 Jahre alte Patientin in Essen gestorben - Kleinstadt in Brandenburg unter Quarantäne

In Deutschland gibt es die ersten beiden bestätigten Todesfälle wegen des Coronavirus. Zunächst waren nur Informationen zu einer Person aus Essen bekannt geworden. Jetzt gab der Landrat des Kreises Heinsberg neue Details bekannt.
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© dpa
Zentrale Anlaufstelle zur Probenentnahme bei Coronavirus-Verdacht in Heinsberg
Erstmals sind in Deutschland zwei Menschen nach Erkrankungen mit dem neuen Coronavirus gestorben. Das eine Opfer ist eine 89 Jahre alte Frau aus Essen, die seit Anfang März in der dortigen Universitätsklinik behandelt wurde. Sie sei an einer Lungenentzündung in Folge der Coronavirus-Infektion gestorben, wie die Stadt Essen am Montag mitteilte.

Der zweite Tote ist ein 78-jähriger Mann aus Gangelt. Er hat sich laut Landrat Stephan Pusch vergangenen Freitag in einem Krankenhaus in Geilenkirchen gemeldet und sei an Herzversagen gestorben. Der Mann habe bei der Ankunft im Krankenhaus gesagt, dass es ihm seit mehreren Tagen schlecht gehe. Er habe unter Vorerkrankungen wie Herzproblemen und Diabetes gelitten und zuvor eine Karnevalssitzung besucht. Laut Pusch ist allerdings noch unklar, um welche Sitzung es sich gehandelt habe. Am Sonntag war bereits ein Feuerwehrmann aus Hamburg in Ägypten am Coronavirus gestorben.


Kommentar: Ist der Mann nun an Herzversagen oder am Coronavirus gestorben?


Flashlight

Noch nichts bestätigt: Türkisches Panzerfahrzeug zerstört Grenzzaun zu Griechenland

Es ist noch nichts bestätigt, doch soll ein türkisches Panzerfahrzeug einen Teil des Grenzzauns zwischen Griechenland und der Türkei eingerissen haben.

grenzzaun türkei
© Screenshot
Griechische TV-Sender haben Aufnahmen veröffentlicht, auf denen türkische Aktionen an der Grenze beider Staaten zu sehen sein sollen. Ein gepanzertes Grenzüberwachungsfahrzeug soll den Grenzzaun eingerissen haben, um Migranten den Weg nach Europa frei zu machen, heißt es in den Berichten. Das Türkische Innenministerium bestreitet die Vorwürfe.

- T-Online

Red Flag

Ägypten: Erster Deutscher an Coronavirus gestorben

In Ägypten ist ein deutscher Staatsbürger erstmals nachweislich an dem Coronavirus gestorben. Das teilte das Gesundheitsministerium in Kairo mit. Der Mann befand sich dort auf Reisen.
coronavirus ägypten
Ein deutscher Tourist in Ägypten ist nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben, wie das Gesundheitsministerium in Kairo mitteilte. Demnach handelt es sich um einen 60-jährigen Mann.

Der Patient sei am 6. März aus der bei Touristen beliebten Stadt Luxor im Süden Ägyptens in den Strandort Hurghada gereist, teilte Ministeriumssprecher Chalid Megahid mit. Nach seiner Ankunft habe er eine erhöhte Temperatur gehabt und sei im Krankenhaus positiv auf den Erreger Sars-CoV-2 getestet worden.

Der Mann sei auf der Intensivstation behandelt worden und habe sich geweigert, in eine andere Klinik verlegt zu werden. Sein Zustand habe sich zunehmend verschlechtert, am Sonntag sei er verstorben. Wo der Urlauber sich ansteckte, ist unklar.

Bullseye

Coronapanik: Drei Frauen in Australien streiten sich um Klopapier

Drei Frauen haben sich in einem australischen Supermarkt nahe Sydney angesichts der grassierenden Angst vor dem neuartigen Coronavirus um eine Packung Toilettenpapier geprügelt. Dies berichtet der örtliche TV-Sender "ABC News" unter Verweis auf die Polizei am Sonntag.
coronapanik australien
© Screenshot
Der Vorfall habe sich am Samstag in der Stadt Chullora in der Nähe von Sydney im Woolworths-Supermarkt ereignet. Der von einem Ansturm auf Klopapier ausgelöste Streit wurde auf Video eingefangen, das bereits mehr als 150.000 Aufrufe erhalten hat.


Darauf sind drei Frauen zu sehen, die sich gegenseitig an den Haaren ziehen und anschreien. Eine der Frauen ruft: "Ich will nur eine Packung!", während die beiden anderen einen mit Dutzenden Packungen Toilettenpapier befüllten Einkaufswagen beaufsichtigen.

Wie die Polizei mitteilte, hatten zunächst zwei Supermarkt-Mitarbeiter versucht, das Handgemenge zu beenden. Als dies nichts half, verständigten sie demnach die Sicherheitskräfte.

Zwei von drei Frauen hätten sich bei der Polizei melden müssen, weil sie an einer Rauferei teilgenommen hätten. Ein Prozess in dem Fall sei für Ende April geplant, hieß es.

Kommentar: Die Panik wird immer absurder. Das Coronavirus ist immer noch harmlos im Vergleich zu anderen Infektionswellen. Was machen die Menschen, wenn es nicht nur 76 Tote in einem Land gibt, sondern hunderte jeden Tag?


Binoculars

St. Petersburg: Teenager erschießt aus Versehen besten Freund mit Waffe vom Vater

Am Samstagabend haben Einwohner eines Hauses in Sankt Petersburg die Leiche eines Teenagers entdeckt. Der Körper wies eine Schusswunde am Kopf auf. Eine frische Spur führte die Polizei in die Wohnung eines Richters, dessen Sohn eine Geburtstagsparty gefeiert hatte.
waffe
© Sputnik /Alexei Filippow
Waffenunfall in Sankt Petersburg: Teenager erschießt besten Freund mit Gewehr des Vaters (Symbolbild)
Ein Waffenunfall in Sankt Petersburg hat die Einwohner der Stadt schockiert. Am Samstag wurde in einem Haus im Vorort Kolpino der leblose Körper eines Jungen entdeckt. Die Leiche wies eine Schusswunde am Kopf auf. Die Polizei konnte schon bald den Tathergang rekonstruieren. Dabei handelte es sich offenbar um eine Fahrlässigkeit, die zu äußerst tragischen Folgen geführt hatte.

Der erschossene 14-Jährige feierte mit anderen Mitschülern den Geburtstag seines besten Freundes. Nach einem Pizza-Abend in einem Lokal lud der mutmaßliche Schütze die Gesellschaft in seine Wohnung ein. Seine Eltern waren zu dem Zeitpunkt nicht zu Hause, und die Jungen amüsierten sich anfangs mit einem Eishockeyspiel, das im Fernsehen lief. Nach Angaben der Augenzeugen rückte das Thema Waffen allmählich in den Vordergrund der Unterhaltung. Der Gastgeber holte das Gewehr seines Vaters, um offenbar seine Freunde damit zu beeindrucken. Es fiel ein Schuss. Einer der Gäste war auf der Stelle tot, die anderen flohen. Ein Junge erzählte seinem Vater von dem tragischen Ereignis. Dieser verständigte daraufhin die Polizei.