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Mi, 22 Feb 2017
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Stormtrooper

Amokfehlalarm am Berufskolleg Menden - Polizei kam mit Großaufgebot

[Update 14.06 Uhr] Menden - Der Amok-Alarm am Hönne-Berufskolleg in Menden ist aufgehoben worden. Wie die Bezirksregierung Arnsberg twitterte und dann die Polizei Dortmund bestätigte, handelte es sich um einen Fehlalarm. Der Alarm war über einen sogenannten "Alarmknopf" in der Schule ausgelöst worden, wie Polizeisprecher Dietmar Boronowski soeben bestätigte.
© picture alliance/dpa
Die Polizei Dortmund schrieb in einer Pressemitteilung am Mittwochmittag: "Gegen 11.09 Uhr erreichte die Polizei die Alarmauslösung aus der Berufsschule in Menden. Zunächst muss immer von der Ernsthaftigkeit dieses Alarms ausgegangen werden. Daher übernahm bereits zu einem frühen Zeitpunkt die Polizei Dortmund die Einsatzführung.

Mit starken Einsatzkräften der Polizei des Märkischen Kreises und der Dortmunder Polizei werden Räumlichkeiten des Berufskollegs durchsucht und mögliche Zeugen befragt. Die Maßnahmen dauern derzeit noch an. Nach jetzt vorliegenden Erkenntnissen handelt es sich voraussichtlich um einen Fehlalarm."

Pistol

Wegen Zigaretten: 17-Jähriger angeschossen

© Timo Klostermeier / pixelio.de
Mülheim - Bei einem Streit unter Jugendlichen ist in Mülheim ein 17-Jähriger durch einen Schuss verletzt worden. Zwei 16 Jahre alte Bekannte hatten von dem Jungen in einer Wohnung Zigaretten verlangt, die dieser aber nicht herausgeben wollte, wie die Polizei Essen am Dienstag mitteilte. Dann habe einer der beiden zwei Mal auf den 17-Jährigen geschossen. Eine Kugel musste im Krankenhaus entfernt werden. Die Polizei konnte die beiden Verdächtigen nach der Tat am Montagabend widerstandslos festnehmen.

dpa/lnw

Airplane Paper

Australien: Flugzeug stürzte auf Einkaufszentrum - Zum Glück keine Verletzten im Einkaufszentrum

Für die Insassen gab es keine Rettung: Beim Absturz einer Sportmaschine im australischen Melbourne starben am Dienstag fünf Menschen.
© Stringer/Reuters
Sydney. Beim Absturz eines Kleinflugzeugs auf ein zu dieser Zeit noch geschlossenes Einkaufszentrum im australischen Melbourne sind alle fünf Insassen der Maschine ums Leben gekommen. Das Unglück am Dienstagmorgen sei wohl auf einen „verhängnisvollen Triebwerkausfall“ zurückzuführen, sagte der stellvertretende Polizeikommissar des Bundesstaats Victoria, Stephen Leane. Angesichts des großen Feuerballs sei es ein unbeschreibliches Glück, dass niemand in den Geschäften oder auf dem Parkplatz gewesen und verletzt worden sei.

Medienberichten zufolge sind unter den Opfern vier US-Touristen und der australische Pilot. Die US-Botschaft in Canberra und australische Behörden wollten die Nationalitäten zunächst jedoch nicht bestätigen. Polizeikommissar Leane sagte dem Sender ABC, darüber hinaus habe es keine weiteren Opfer gegeben. Es sehe aber so aus, dass alle fünf Menschen an Bord der Chartermaschine ums Leben gekommen seien.

Heart - Black

Aus Verzweiflung und Not: Syrische Flüchtlinge verkaufen ihre Organe in der Türkei

© Reuters
Ein syrischer Flüchtling wartet samt Kleinkind darauf, die syrisch-türkische Grenze passieren zu können.
Aus purer Verzweiflung bieten syrische Flüchtlinge ihre Organe zum Kauf an. Der illegale Handel mit Organen blüht geradezu. Demnach ist die Niere eines syrischen „Spenders“ auf dem türkischen Schwarzmarkt aktuell etwa 6.000 bis 11.000 Euro wert.

Es ist die schiere Not der Flüchtlinge in den türkischen Auffanglagern die dazu führt, dass immer mehr syrische Migranten ihre Organe zum Kauf im Internet feilbieten. Dies ergaben Recherchen des ARD-Magazins FAKT. So ist etwa insbesondere das soziale Netzwerk Facebook einer der Hauptumschlagsplätze für das perfide Geschäft mit dem Elend der Geflüchteten. Vor allem Nieren und Leberlappen scheinen bei Händlern sehr beliebt und lukrativ zu sein.

Für ihre Ergebnisse werteten die FAKT-Reporter entsprechende Verkaufsanzeigen in sozialen Medien aus und führten als vermeintlich interessierte Käufer Gespräche mit potentiellen Spendern. Einem FAKT-Reporter, der sich als Interessent ausgab, wurde die Niere eines Flüchtlings für knapp 30.000 Euro angeboten - inklusive der notwendigen Transplantation in einer türkischen Klinik. Die offenkundige Verzweiflung, die Menschen dazu treibt, eigene Organe zu verkaufen, brachte ein Flüchtling Namens Ahmed zum Ausdruck:
Ich kann kein Türkisch, ich habe keine Bekannten, keine Arbeit, keine Wohnung. Ich verkaufe meine Niere, weil ich riesige Probleme habe und unter Druck stehe. Es gibt keine andere Möglichkeit, um zu Geld zu kommen, als meinen Körper zu verkaufen.

Kommentar:


Bulb

Vor seinem Geburtstag: Russlands UN-Botschafter Tschurkin in New York "plötzlich gestorben"

Der Botschafter Russlands bei den Vereinten Nationen, Witali Tschurkin, ist am Montag im 64. Lebensjahr in New York gestorben. Das bestätigte das russische Außenamt auf seiner Website.
© AP Photo/ Seth Wenig
„Das Außenministerium Russlands teilt mit Bedauern mit, dass der ständige Vertreter der Russischen Föderation bei der UNO, W. I. Tschurkin, am 20. Februar - einen Tag vor seinem 65. Geburtstag - plötzlich gestorben ist. Der herausragende russische Diplomat starb an seinem Arbeitsplatz. Wir sprechen den Angehörigen von Witali Iwanowitsch Tschurkin unser tief empfundenes Beileid aus“, hieß es in der Mitteilung.

Kommentar: Ein normaler Tod oder eine weitere Drohgebärde gegen Russland?


Bulb

Nicht nur Pokemons und Handys im Kopf: Jugendliche vertrauen kaum den Mainstream-Medien!

Die Jugend von heute hat ziemlich genaue Vorstellungen von dem was sie als richtig und eben auch von dem was sie als falsch ansieht. Durch den nahezu ständigen Zugang zum Internet können sich die Jugendlichen über die Geschehnisse in der ganzen Welt informieren und sich ihre eigene Meinung bilden. Das unterscheidet sie ganz klar von den vorherigen Generationen, die sich ihr Wissen über die Nachrichtenlage der Welt noch ganz klassisch aus den Nachrichten und Tageszeitungen holen mussten.
© Flickr/Leonard Wolf
Dass Jugendliche praktisch keinerlei Vertrauen in die Mainstreammedien haben, das hat nun eine europaweite Studie unter Jugendlichen beschrieben. Sie kann demnach als Beleg für einen starken Vertrauensverlust der Jugendlichen gegenüber der Politik, der Kirche sowie den Medien angesehen werden.

Die Studie mit dem Titel „Generation what?“ wurde als europaweites Projekt von ZDF, Bayrischem Rundfunk und dem SWR auf wissenschaftlicher Basis durchgeführt und die Ergebnisse sind besorgniserregend.


Den Jugendlichen gemein ist, vor allem hinsichtlich gesellschaftlicher Institutionen, eine Unzufriedenheit und Skepsis gemein. So vertrauen der Politik nur 1% der Jugendlichen und das Bildungssystem wird als schlecht und ungerecht beurteilt.

Kommentar: Es ist gut zu Wissen, dass sich einige Jugendliche noch Gedanken machen.
  • Europas Jugendliche: Praktisch null Vertrauen in Mainstreammedien, Politik und Religion!





Jet3

Nach fehlgeschlagener Kontaktaufnahme: Zwei Eurofighter fangen Passagierflugzeug über Köln ab

Am Donnerstag ist es im Luftraum über Köln zu einem außerplanmäßigen Einsatz der Luftwaffe gekommen: Wegen fehlendem Funkkontakts zu den Piloten eines Langstreckenflugzeugs stellten zwei Eurofighter die Maschine.
© Screenshot
Bonn - Fehlender Funkkontakt zu einer Boeing 777-300 der indischen Fluggesellschaft Jet Airways hat am vergangenen Donnerstag den Einsatz von zwei Kampfjets der Luftwaffe erfordert. Das Flugzeug war auf dem Weg von der indischen Metropole Mumbai nach London-Heathrow und hatte 330 Passagiere sowie 15 Crewmitglieder an Bord. Nachdem die slowakische Flugverkehrskontrolle die Zuständigkeit an die Kollegen in Prag übergeben hatte, brach der Kontakt zur Maschine ab.

"Die Flugkontrolle in Prag hat daraufhin das Upper Area Control Center in Karlsruhe informiert, das für Flüge überhalb von 25.000 Fuß zuständig ist", berichtet eine Sprecherin der Deutschen Flugsicherung (DFS) auf GA-Anfrage. Das Karlsruher Kontrollzentrum habe zudem die Luftwaffe über den Fall benachrichtigt, die nach Koordinierung über das "Combined Air Operations Centre" im nordrhein-westfälischen Uedem zwei Eurofighter zur Begleitung der Boeing entsendete. "Jedoch war der Kontakt zum Flugzeug fast zeitgleich mit der Meldung des Vorfalls wieder hergestellt", so die Sprecherin der DFS. Die Länge des Ausfalls habe sich insgesamt auf rund zehn Minuten belaufen.

War Whore

Proteste gegen Polizeigewalt wegen sexuell missbrauchtem Migranten: Schwere Ausschreitungen in Paris gehen weiter

Die seit Wochen anhaltenden Proteste gegen Polizeigewalt haben mit nun voller Härte Paris erreicht. Tausende gingen am Samstag auf die Straßen der französischen Hauptstadt. Mindestens zwei Polizisten wurden durch geworfene Steine verletzt. Die Polizeibeamten setzten Schlagstöcke und Tränengas ein, um die gewaltbereiten Protestgruppen zu zerstreuen und abzuwehren.

Seit über zwei Wochen protestieren vornehmlich Jugendliche in den Randbezirken von Paris. Immer wieder kam es dabei zu Zusammenstößen und unzähligen Sachbeschädigungen. Protestauslöser war ein Vorfall am 2. Februar, als ein 22-Jähriger mit Migrationshintergrund von einem Polizeibeamten sexuell missbraucht worden sein soll. Dieser soll dem jungen Mann einen Schlagstock in den Anus gerammt haben. Innere Verletzungen und eine große Wunde waren die Folge. Der Vorfall ließ ein altes Problem unter den Jugendlichen mit Migrationshintergrund wieder aufkochen. Im Jahr 2005 waren sie nach dem Tod zweier Jugendlicher während einer Verfolgungsjagd der Polizei zu Tausenden und ebenfalls sehr gewaltsam landesweit auf die Straßen gezogen. Der Vorwurf an die Polizei lautete, dass sie gezielt Migranten schikanieren und verfolgen würden.

Kommentar:


Bomb

Syrien: Vier russische Soldaten bei Homs durch ferngesteuerte Bombe getötet

Bei der Explosion eines Autos wurden vier russische Militärsoldaten getötet und zwei weitere verwundet, berichtete das russische Verteidigungsministerium am 20. Februar.
© russisches Verteidigungsministerium
Die Explosion war gegen eine Reihe syrischer Truppen, die vom Militärflugplatz Tiyas in Richtung Homs unterwegs war gerichtet, so die Aussage des russischen Verteidigungsministeriums.
“Am 16. Februar 2017 wurden vier russische Soldaten in ihrem Fahrzeug durch eine ferngesteuerte Bombe in der syrisch arabischen Republik getötet. Der Convoy syrischer Truppen, der unter anderem eben auch von einem Fahrzeug mit russischen Militärberatern begleitet wurde, fuhr von dem Gebiet des Flughafens Tiyas in Richtung der Stadt Homs”, steht in dem Statement geschrieben.
Das Ministerium fügte hinzu, dass die russischen Militärsoldaten den Auftrag hatten die syrischen Truppen bei ihren Vormärschen und Aktionen zu beraten.

Cloud Lightning

Dritter Bahn-Unfall an einem Tag: Bahnmitarbeiter durch Stromunfall schwer verletzt

In der zurückliegenden Nacht kam es im Bahnhof Leverkusen-Obladen zu einem Stromunfall.
© dpa
Ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn AG wollte Arbeiten an der Oberleitung durchführen, die jedoch noch unter Strom stand. Der 27 Jährige bekam einen Stromschlag und erlitt dabei lebensgefährliche Verletzungen. Die Bundespolizei hat ihre Ermittlungen aufgenommen.

Gegen 03:35 Uhr kam es im Bahnhof Obladen zu einem lebensgefährlichen Unfall an einer stromführenden Oberleitung. Ein Arbeiter fuhr mit einem Hubwagen in Richtung Oberleitung. Plötzlich kam es aus bisher ungeklärten Gründen zu einem Stromschlag. Der Mann wurde mit schwersten Verbrennungen in ein Krankenhaus verbracht. Derzeit schwebt er in Lebensgefahr. Die Bundespolizei hat ihre Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung aufgenommen. In dem Zusammenhang wird geprüft, warum es zu diesem Unfall kommen konnte und wie der genaue Tathergang verlief.

Kommentar: Zwei weitere Unfälle an einem Tag: