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Mo, 23 Jan 2017
Die Welt für Menschen, die denken

Das Kind der Gesellschaft
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Hiliter

Folge von Repressalien durch Hartz IV: Drohungen und Angriffe gegen Jobcenter häufen sich

© Reuters
Nicht immer ist es nur friedlicher Protest, mit dem sich Hartz-IV - Betroffene Luft machen.
Klagen über Attacken gegen Jobcenter und deren Mitarbeiter häufen sich. Die Ämter schützen sich mit Sicherheitsdiensten. Aus heiterem Himmel kommen die Aggressionen nicht. Susan Bonath sprach mit Inge Hannemann und einer Hartz-IV-Betroffenen.

Schwer bewaffnete Polizisten patrouillieren vor städtischen Jobcentern. In den evakuierten Gebäuden suchen Beamte nach einer Bombe. Sie reagieren damit auf eine anonyme telefonische Drohung. Immerhin war eines der Häuser bereits in der Neujahrsnacht zum Ziel eines Brandanschlags geworden. Sprengstoff findet die Polizei an diesem Dienstag nicht. Ihrer Alarmbereitschaft tut das keinen Abbruch.

Im Fall der Brandattacke hat sich inzwischen das für politisch motivierte Straftaten zuständige Operative Abwehrzentrum der Polizei eingeschaltet. Hinweise zu möglichen Tätern, die zudem mehrere Scheiben des Amtes im Stadtteil Möckern einschlugen, Büros in Flammen setzten und einen Sachschaden von geschätzt einer Viertelmillion verursachten, will es mit 10.000 Euro belohnen. Zeugen hätten von einer Gruppe vermummter Radfahrer berichtet, sagte Polizeisprecherin Kathleen Doetsch in dieser Woche der Leipziger Volkszeitung.

Für die Polizei in der Sachsenmetropole gehören Aggressionen gegen Arbeitsagentur und Jobcenter zum Alltagsgeschäft. "Der Brandanschlag war schon eine besondere Qualität, aber solche Drohungen wie gestern gehen jede Woche ein", sagte Behördensprecher Alexander Bertram am Mittwoch auf Nachfrage der Autorin. Die Polizei reagiert; aber Erklärungen für derlei Gewalt zu finden, ist nicht ihre Aufgabe.

Kommentar: Die Hartz IV - Gesetzgebung und ihre leidvollen Folgen sind ein deutliches Symptom unserer heutigen durch Psychopathen in Einflusspositionen geprägten Gesellschaft.


Bomb

US-Panzergranaten rollen auf Polens Straßen nach Unfall

In Polen ist am Samstag ein Lkw der US-Armee in einen Verkehrsunfall geraten, wie das polnische Kulturzentrum im russischen Kaliningrad unter Berufung auf örtliche Medien mitteilte. Bei dem Unfall seien zahlreiche Panzergranaten auf die Straße gerollt.

Der Vorfall ereignete sich demnach auf der Landesstraße 27 nahe der Stadt Świdnica. Vorläufigen Angaben zufolge verlor der Fahrer die Kontrolle über den Lastwagen, geriet ins Schleudern und rutschte von der Straße.

Light Sabers

Kranke Gesellschaft: Mann masturbiert vor schlafenden Frauen im ICE

Ein 28-Jähriger ist am Sonntagmorgen im Schnellzug von Minden nach Hannover mit seinem Genital in der Hand erwischt worden. Der Leipziger muss sich nun wegen Belästigung verantworten.
© Flickr/ConstantinAB
Leipzig - Ein Messestädter hat am Sonntagmorgen im Intercity bei Hannover öffentlich masturbiert. Eine 23-jährige Zugbegleiterin bemerkte die Stimulation des Geschlechtsorgans und rief die Polizei.

Wie es in einer Mitteilung der Hannoveraner Bundespolizei heißt, war die Schaffnerin auf der Fahrt von Minden nach Hannover durch den Schnellzug gegangen und bemerkte schließlich den 28-Jährigen aus der Messestadt in einem Abteil mit zwei schlafenden Frauen. „Der hatte sein Glied entblößt und masturbierte fleißig. Als der Mann aus Leipzig die Zugbegleiterin bemerkte, gab er sich erschrocken und steckte sein Genital wieder in die Hose“, teilten die Beamten mit. Die beiden schlafenden Frauen im Wagen hätten den Vorfall nicht bemerkt, hieß es.

Die herbei gerufenen Beamten der Bundespolizei stellten die Identität des 28-Jährigen fest und ließen ihn dann aber weiterreisen. Die Kriminalpolizei ermittelt nun gegen ihn wegen Belästigung der Allgemeinheit.

Von mpu

Arrow Down

Armut dank der US-"Eliten": Über 500.000 obdachlose Menschen in den USA

© Reuters/ Max Whittaker
Ein Obdachlosencamp in Sacramento, Kalifornien, USA, 15. März 2009.
Wachsende Armut, hohe Obdachlosigkeit: US-Präsident Donald Trump übernimmt ein wirtschaftlich und sozial gespaltenes Land. In einigen Städten wie zum Beispiel in Flint, Michigan, leben rund 40 Prozent der Menschen unterhalb der Armutsgrenze.

Es sind alarmierende Zahlen aus den USA. Laut einem kürzlich erschienen Bericht sind 564.708 Menschen in den USA obdachlos. Sie übernachten auf den Straßen, in Autos, Obdachlosenheimen oder in subventionierten Übergangs-Wohnungen. Insgesamt 206.286 von den Obdachlosen leben in Familienverbänden. Weitere 358.422 sind Einzelpersonen, insgesamt 25 Prozent sind Kinder.

Der Anteil der chronisch Obdachlosen liegt bei 83.170, das sind 15 Prozent. Als chronisch Obdachlose gelten Menschen, die auf Grund einer Behinderung auf der Straße leben.

HRC Red

"Auftritt" von Madonna in Washington: Wüste Schimpftirade gegen Trump

© Reuters/Shannon Stapleton
Die Pop-Diva Madonna ist beim „Marsch der Frauen“ in Washington aufgetreten und heftig über den neuen US-Präsidenten Donald Trump herzogen, sodass der TV-Sender CNN sogar seine Live-Übertragung stoppen musste.

Madonna sagte bei ihrer Rede vor den Protestteilnehmern: „Ja, ich bin böse. Ja, ich bin wütend. Ich habe viel daran gedacht, das Weiße Haus in die Luft zu sprengen. Ich weiß aber, dass dies nichts ändern wird. Wir dürfen nicht verzweifeln“.

In ihrem Song „Express Yourself“ soll Madonna ebenfalls Trump beschimpft haben, hieß es in Medienberichten.

Kommentar: Von der Frau war nichts anderes zu erwarten.


Megaphone

Weltweiter Frauen-Protest: "Marsch der Millionen" gegen Trump

© Sputnik/Vladimir Astapkovic
Einen Tag nach der Vereidigung des neuen US-Präsidenten Donald Trump sind in den USA und anderswo bis zu zwei Millionen Frauen auf die Straßen gegangen, wie AP am Sonntag mitteilt.

Allein in Washington nahmen an dem „Marsch der Frauen“ bis zu 500.000 Menschen teil, hieß es, also doppelt so viel wie geplant. Das gleiche Bild zeigte sich laut Polizeiberichten auch in Los Angeles. Mittlerweile berichten die Veranstalter bereits von 750.000 Teilnehmerinnen.

In New York seien ebenfalls über eine halbe Million Protestierende registriert worden. Etwa 150.000 Frauen sollen in Chicago "marschieren", ebenso in Boston. Außerdem kam es auch in Miami, Denver, Seattle und Philadelphia zu Massenaktionen.

Kommentar: Trump ist seit Kurzem im Amt und hat noch gar nichts gemacht. Und diese Menschenmassen unterstützen Psychopathen wie Hillary Clinton und Barack Obama, die nachweislich Massenmörder und Kriegsverbrecher sind anstatt gegen deren Untaten zu marschieren? Sie können nur vollkommen von den Lügen und der Täuschung hypnotisiert sein, die von der PR des Establishments verbreitet wird. Und ein Teil der Demonstrantinnen ist vermutlich bezahlt.


Briefcase

Betroffene Lawinen-Stadt in Italien will Charlie Hebdo für geschmacklose Karikatur verklagen - Richtig so!

© Reuters/Vigili del Fuoco
Die Behörden der italienischen Stadt Farindola, wo zuletzt das Hotel Rigopiano von einer Lawine verschüttet wurde, wollen das skandalöse französische Magazin Charlie Hebdo wegen seiner jüngsten Karikatur zu dem tragischen Ereignis verklagen.

Die Karikatur zeigt den personifizierten Tod, der mit Ski den Berg hinunter fährt und in den Händen zwei Rippen statt Skistöcke hält. „Italien. Es schneit“, beschriftete das Magazin seine Karikatur.



Kommentar: "Ein weiteres schreckliches Cartoon von Charlie Hebdo über Italiens Erdbeben/Lawinen-Tragödie. 'Der Schnee ist da, doch nicht für jeden.'" [Übersetzung Redaktion de.sott.net]


Kommentar: Diese erneute Karikierung von Leid und Tod seitens Charlie Hebdo ist erbärmlich, pervertiert und damit ein Zeichen der Ponerisation unserer Gesellschaft. Es bleibt zu hoffen, dass die Klage Erfolg haben wird.


Bomb

Heftige Explosion in Vorort von Paris - Mindestens fünf Verletzte

Am Freitagnachmittag ist es zu einer Explosion im Pariser Vorort Boulogne Billancourt gekommen. Dabei sollen nach vorläufigen Informationen mindestens fünf Menschen Verletzungen erlitten haben, meldet der französische Fernsehsender BFMTV. Rettungskräfte seien vor Ort im Einsatz.
© Twitter
Heftige Explosion im Vorort von Paris – mindestens fünf Verletzte
Die Explosion ereignete sich in einem dreistöckigen Gebäude. Dabei fielen Trümmer auf zwei vor dem Haus geparkte Autos. Die benachbarten Gebäude wurden evakuiert, die Straße wurde gesperrt. Die Feuerwehr bemühen sich immer noch, das Feuer zu löschen. Aus den Polizeiquellen hieß es, dass die Explosion durch einen Gasleck verursacht worden sei.

Airplane Paper

Perverser russischer Aktions-"Künstler" erbittet im Westen Asyl, um sich Justiz in Russland zu entziehen

© Reuters
Nähte sich aus Protest gegen die Verurteilung der Band "Pussy Riot" die Lippen zu
Er gilt als einer der provokativsten Künstler in Russland: Pjotr Pawlenski. Dem 32-Jährigen wird in seiner Heimat neben sexuellem Missbrauch nun auch schwere Körperverletzung vorgeworfen. Pawlenski ist nach Frankreich geflohen und bittet um politisches Asyl.

Mal schneidet er sich ein Stück des Ohrläppchens ab. Dann näht er sich auch schon mal den Mund zu. Oder er nagelt seine Hoden auf den Roten Platz in Moskau. Zwischendurch steckt er auch die Eingangstür des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB in Brand. Die Aktionen des Künstlers Pjotr Pawlenski haben ihn international bekannt gemacht. Doch nun droht ihm Ungemach in der Heimat.

Erst am vorangegangenen Montag wurde bekannt, dass gegen Pawlenski wegen sexueller Belästigung ermittelt wird. Die Schauspielerin Anastasia Slonina, die am Oppositionstheater teatr.doc arbeitet, hatte Pawlenski beschuldigt, sich ihr in gesetzeswidriger Weise genähert zu haben. Im Fall einer Verurteilung droht ihm gemäß Paragraf 132 des russischen Strafgesetzbuchs eine Freiheitsstrafe von bis zu zehn Jahren.


Kommentar: Ob Frankreich ihn mit offenen Armen begrüßt und im Sinne des Westens als Propaganda-Mittel gegen Russland benützt? Denn dazu bietet er sich ja recht ideal an, und möglicherweise genießt er auch finanzielle Unterstützung aus dem Westen. Angesichts des Debakels mit Pussy Riot dürfte sich diese Propaganda-Methode allerdings schon abgeschliffen haben und könnte nicht mehr ganz so gut funktionieren.

Weitere Infos:


Ambulance

Schwerer Busunfall mit Jugendlichen in Italien - Viele Tote und Verletzte

Sie waren in Frankreich und wollten zurück nach Ungarn, als ihr Bus in Italien in Flammen aufging. Viele junge Menschen starben.
© deepblue4you / iStock
Rom. Bei einem schweren Busunfall auf der Autobahn 4 nahe der italienischen Stadt Verona sind nach Angaben der Feuerwehr 16 Menschen ums Leben gekommen. 39 Menschen seien verletzt worden, teilten die Einsatzkräfte am Samstagmorgen auf Twitter mit.

Der Bus mit etwa 50 vorwiegend jungen Menschen an Bord ging in Flammen auf, nachdem er gegen einen Leitungsmast geprallt war, wie Ansa berichtete. An Bord des Busses seien Schüler eines Budapester Gymnasiums gewesen, sagte der Sprecher des ungarischen Außenministeriums, Tamas Menczer, Samstagfrüh im staatlichen ungarischen Fernsehsender M1. "Die Lage ist schwerwiegend", sagte er lediglich. Nach Menczers Angaben waren bis zu 60 Menschen in dem Bus.