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Sa, 27 Mai 2017
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Bomb

Ägypten: Mindestens 26 Tote bei Angriff auf Bus mit koptischen Christen

Bei einem Angriff auf einen Bus mit koptischen Christen in Ägypten sind am Freitag mindestens 26 Menschen getötet worden. Mehr als 20 Menschen wurden verletzt.
© Nile News / AFP
Bei einem Angriff auf einen Bus mit koptischen Christen in Ägypten sind am Freitag mindestens 26 Menschen getötet worden. Mehr als 20 weitere Menschen wurden nach offiziellen Angaben bei der Attacke südlich der Hauptstadt Kairo verletzt. Der Bus wurde demnach in der Provinz Minja von Bewaffneten angegriffen. Die Bundesregierung verurteilte die Tat aufs Schärfste.

Der Bus war in Minja auf dem Weg zu einem Kloster, als er von Angreifern mit automatischen Waffen beschossen wurde, wie Provinzgouverneur Essam al-Bedaui im Staatsfernsehen sagte. Die Angreifer konnten seinen Angaben zufolge fliehen. Die Polizei riegelte die Umgebung mit Kontrollpunkten ab. Wie ein Sprecher des Gesundheitsministeriums im Staatsfernsehen sagte, wurden bei der Attacke mindestens 26 Menschen getötet und 25 weitere verletzt.

Airplane Paper

Drohne stößt beinahe mit Passagiermaschine zusammen

Ein Passagierflugzeug ist über der Schweiz einem Zeitungsbericht zufolge nur knapp einem Zusammenstoß mit einer Drohne entgangen. Der Zwischenfall habe sich bereits am 6. März nahe des Flughafens Zürich ereignet, schreibt die "Tribune de Geneve".
© dpa
Eine Swiss-Maschine vom Typ Airbus A330 sei aus Tansania unterwegs gewesen, als eine Drohne gefährlich nahe gekommen sei. Die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle (SUST) habe wegen des schweren Vorfalls eine Untersuchung eingeleitet.

Kommentar: In den letzten Jahren hörte man immer wieder von solchen Vorfällen.

  • Lufthansa-Maschine hat bei Landung nur knapp Drohne verfehlt



Bullseye

Mann raucht im Flugzeug und zündet Abfalleimer an: 9 Jahre Haft

Weil er sich auf dem Flugzeugklo eine Zigarette angezündet und damit eine Notlandung ausgelöst hat, muss ein 46 Jahre alter Brite für mehr als neun Jahre ins Gefängnis.
© Charlotte Observer
Birmingham - Wie die BBC am Donnerstag berichtete, erhöhte ein Berufungsgericht in Birmingham ein erstes Urteil von viereinhalb Jahren Haft um weitere fünf Jahre. Es folgte damit der Staatsanwaltschaft, die die Strafe als zu mild einschätzte.

Der 46-Jährige hatte vor und während des Flugs von Birmingham nach Sharm El-Sheikh im Jahr 2015 getrunken und schließlich auf der Flugzeugtoilette geraucht. Mit der Zigarette verursachte er einen Brand im Mistkübel, den die Besatzung zunächst nicht löschen konnte. Die Maschine mit mehr als 200 Passagieren an Bord musste schließlich notlanden. Der Pilot hatte in dem Verfahren erklärt, in seiner 20-jährigen Karriere noch keine dermaßen gefährliche Situation erlebt zu haben.

Brain

Wohnheim für psychisch Erkrankte: Mann tötet drei Mitbewohner mit Messer

  • Tatverdächtiger kommt vorerst in psychiatrische Klinik.
  • Gutachten bescheinigt ihm verminderte Schuldfähigkeit.
  • Wohnheim zur Zeit versiegelt.
Nach dem Tod dreier Bewohner eines Wuppertaler Wohnheimes für psychisch kranke Menschen wird der Tatverdächtige zunächst in einer psychiatrischen Klinik untergebracht. Das teilte die Polizei am Freitag (26.05.2017) mit. Der 42 Jahre alten Mann ist laut Gutachten nur vermindert schuldfähig.

Eine Psychiaterin untersuchte den Mann am Donnerstag. Ihrem Gutachten zufolge ist er nur vermindert schuldfähig. Der Mann soll am Mittwochabend drei Männer im Alter von 38, 52 und 63 Jahren erstochen haben.

Cloud Grey

Vier Bergsteiger am Mount Everest ums Leben gekommen - Ursache ist noch unbekannt

Erneut sind mehrere Bergsteiger beim Versuch, den höchsten Berg der Welt zu bezwingen, ums Leben gekommen.
© DANIEL PRUDEK
Kathmandu - Am Mount Everest wurden die Leichen von vier Bergsteigern entdeckt, wie ein Expeditionsveranstalter am Mittwoch mitteilte. Die Toten seien am Dienstag bei der Suche nach der Leiche eines am Sonntag verunglückten Bergsteigers in einer Höhe von 7950 Metern in einem Zelt gefunden worden.

"Unsere Bergungskräfte haben die Leichen von vier Bergsteigern in einem Zelt in Camp IV gefunden", sagte Mingma Sherpa von der Agentur Seven Summits Trek in Kathmandu, die Expeditionen und Rettungsmissionen leitet. "Wir wissen nicht, wer sie sind und wodurch sie ums Leben gekommen sind", fügte er hinzu.

Örtlichen Medienberichten zufolge handelte es sich bei den Toten um zwei ausländische Bergsteiger sowie um zwei Sherpas. Von den Behörden gab es dafür zunächst keine Bestätigung. Am Dienstag waren heftige Stürme über das "Dach der Welt" gefegt. Zahlreiche Alpinisten mussten daher ihren Aufstieg unterbrechen.

Question

Was war das? Melania Trump schlägt Hand ihres Mannes weg?

Im Internet ist ein Video aufgetaucht, das eine peinliche Szene zwischen dem US-Präsidenten Donald Trump und seiner Ehefrau Melania zeigt. Die First Lady weist die Hand ihres Mannes zurück. Was hat das zu bedeuten?
© REUTERS/ Amir Cohen TPX IMAGES OF THE DAY
Das Portal Newsweek veröffentlichte ein Video, auf dem zu sehen ist, wie Melania Trump nach der Ankunft im Flughafen Tel Aviv leicht hinter ihrem Ehemann zurückbleibt. Dann streckt der US-Präsident Donald Trump seine Hand nach hinten aus, um ihre zu ergreifen. Die First Lady ignoriert dies offenbar und scheint dann kurz auf die Hand ihres Mannes zu schlagen.


Arrow Down

"Nicht aller Tage": Vier Morde innerhalb einer Woche in Berlin

Seit Sonntag wurden in Berlin mehrere Tote entdeckt, die gewaltsam ums Leben kamen. Nach den geflüchteten Tätern wird gesucht.
© Paul Zinken
Archivfoto
Berlin - Mordermittler in Berlin müssen derzeit ungewöhnlich viele Fälle aufklären. Innerhalb einer Woche kam es zu vier Tötungsverbrechen in der Hauptstadt. Drei der Täter seien noch auf der Flucht, teilte die Polizei am Freitag mit.

Gegen einen gefassten 26-jährigen Verdächtigen wurde Haftbefehl wegen Mordes erlassen. "So viele Delikte in so kurzer Zeit, das kommt nicht aller Tage vor", sagte ein Polizeisprecher.

Der 26-Jährige gestand laut Polizei, eine 19-jährige Bekannte im Stadtbezirk Reinickendorf erstochen zu haben. Die Leiche war in der Nacht zum Donnerstag in einer Grünanlage im Ortsteil Waidmannslust entdeckt worden. Dem Verdächtigen werde ein Sexualmord zur Last gelegt, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Der Mann soll laut Ermittlungen die Frau aus Angst vor Entdeckung getötet haben.

Arrow Down

Vorsichtige Schätzung: Mehr als 31 Millionen Menschen weltweit in eigenen Grenzen vertrieben

Im vergangenen Jahr sind durch Katastrophen und Bürgerkriege nach neuen Schätzungen 31,1 Millionen Menschen vertrieben worden. Das berichteten am Montag die Beobachtungsstelle für intern Vertriebene (IDMC) und die Flüchtlingshilfsorganisation „Norwegian Refugee Council“. Die Organisationen zählen nur Flüchtlinge, die keine Grenzen überschreiten, sondern im eigenen Land Unterschlupf finden.
© www.globallookpress.com
Mehr als 31 Millionen Menschen weltweit vertrieben
Ihr Schicksal bleibt deshalb oft unter dem Radar internationaler Aufmerksamkeit. Menschen in 125 Ländern sind betroffen. Fluchtursachen seien Gewalt, Katastrophen, Armut, Ungleichheit, schwache Regierungen, rapide Landflucht, Klimawandel sowie Umweltverschmutzung, heißt es in dem Bericht. (dpa/rt deutsch)

V

Hunderte Demonstranten gegen Monsantos Gifte auf Argentiniens Straßen

© RT
Anti-Monsanto Proteste in Argentinien
Gestern Nacht gingen Hunderte Demonstranten gegen den amerikanischen Saatgut- und Pestizid-Hersteller Monsanto auf die Straße. "Ja zu Nahrungsmittelsouveränität", "Argentinien ohne Landwirtschaftsgifte" stand auf den Plakaten. Der Protest galt auch dem Einsatz von schädlichen Substanzen bei Monsanto.

Eigentlich müsste Argentiniens Umweltbewegung seinen Protest-Slogan spätestens seit Oktober 2016 umformulieren: Statt „Fuera Monsanto“ (Weg mit Monsanto) muss nach der Übernahme des US-Amerikanischen Saatgutherstellers durch den deutschen Konzern nun „Fuera Bayer“ skandiert werden. Bisher war Monsanto in Argentinien der Inbegriff der industriellen Agrarwirtschaft und steht synonymisch für die Branche. Die Gegner des Agrobusiness kritisieren die weitere Privatisierung von Saatgut mit allen negativen Folgen für die kleinbäuerliche Landwirtschaft.

Kommentar:


Bad Guys

Horrorfahrt in New York: Täter wollte "alle töten" und bedauert noch zu leben

Der Fahrer, der am Donnerstag am Times Square in New York in eine Menschenmenge gerast war, wollte „sie alle töten“. Nun bedauere er, dass die Polizei ihn nicht erschossen habe, berichtet AP.
© REUTERS/ Stephanie Keith
Der Meldung zufolge hat der 26-Jährige den Ordnungskräften mitgeteilt, er habe vor seiner Tat Marihuana geraucht und Phencyclidin genommen. Die Polizei, so der Mann, sollte ihn erschießen, weil er Mord begehen wollte.

Am Donnerstag raste Rojas am Times Square in New York in eine Menschenmenge. Laut der Polizei wurden dabei 22 Menschen verletzt. Eine 18-jährige Touristin aus Michigan kam ums Leben. Und das vor den Augen ihrer 13-jährigen Schwester, die ebenfalls verletzt wurde, hieß es. Rojas versuchte vom Unfallort zu flüchten, wurde aber festgehalten.