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Mi, 22 Feb 2017
Die Welt für Menschen, die denken

Das Kind der Gesellschaft
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Evil Rays

Frau verfolgte lärmbelästigende Männer mit Auto und biss einem Mann später ins Bein

Mit Tränen saß sie auf der Anklagebank, erinnern konnte sie sich nicht mehr wirklich, aber zumindest tat es ihr leid: Eine 21-Jährige ist in Köln zu 2400 Euro Strafe verurteilt worden, weil sie im Rausch einen Mann den Biss im Morgengrauen verpasste.
© picture alliance, dpa
Köln - Im September feierten mehrere Studenten eine Party in Köln und standen anschließend auf der Straße und unterhielten sich laut. Das passte der Verurteilten offenbar gar nicht, denn sie stürmte gegen 4 Uhr aus ihrer Wohnung auf die Straße.

Zunächst blieb es bei einem hitzigen Wortgefecht, doch irgendwann hatte sich die junge Dame nicht mehr unter Kontrolle und so nahm sie sich einen der Studenten vor und versuchte, auf ihn einzuschlagen. Der Mann wehrte sich, indem er die Angreiferin zu Boden stieß.

Sie berappelte sich und ging ins Haus zurück. "Wir dachten, damit sei der Fall erledigt", sagte einer der Zeugen beim Prozess vor dem Amtsgericht, wie derExpress berichtet.

Bandaid

400 Menschen erstürmen spanisches Gebiet um Asyl zu bekommen

Madrid/Ceuta - Hunderte Migranten haben den Grenzzaun zur spanischen Exklave Ceuta in Marokko gestürmt. Etwa 400 Menschen sei es dabei gelungen, auf spanisches Gebiet zu gelangen, berichtete die Nachrichtenagentur «Europa Press» unter Berufung auf Polizeikreise.
© ARD
Andere spanische Medien sprachen von 500 Immigranten, die Spanien erreicht hätten. Mehrere Sicherheitskräfte und Flüchtlinge seien verletzt worden und müssten ärztlich behandelt werden, hieß es. Die Migranten stammen überwiegend aus afrikanischen Ländern südlich der Sahara.

Der doppelte Zaun, der Ceuta von Nordafrika trennt, ist acht Kilometer lang und sechs Meter hoch. Zuletzt war es im Dezember mehreren Hundert illegalen Einwanderern gelungen, den Zaun zu überwinden. Auch damals gab es zahlreiche Verletzte, als Grenzschützer und Polizisten versuchten, die Menschenmasse abzuwehren. In der Neujahrsnacht gab es einen weiteren Ansturm von mehr als 1100 Migranten, jedoch gelang es nur zwei von ihnen, den Zaun zu überwinden.

Boat

Vorbildwirkung fehlgeschlagen: Polizist ignorierte Notruf eines Jugendlichen und wimmelte ihn ab

Ein Polizist nahm den Notruf eines Jugendlichen nicht ernst. Das kam ihn vor Gericht jetzt teuer zu stehen.
© picture alliance, dpa
Trotz Notruf schickte er keine Streife los: Dafür ist ein Polizist am Donnerstag vor dem Amtsgericht Augsburg wegen vorsätzlicher Körperverletzung im Amt zu einer Geldstrafe von 6000 Euro verurteilt worden. Der Beamte hätte einen Einsatz in die Wege leiten und einen Wagen zu den jugendlichen Anrufer schicken müssen, betonte die Richterin. Der 17-Jährige wurde zusammengeschlagen und erlitt etliche Verletzungen, nachdem ihn der Polizist abgewimmelt hatte.

Mit seinem Verhalten habe der 53-Jährige nicht nur das Vertrauen des anrufenden Jugendlichen in die Polizei beschädigt, es gebe auch einen "hohen Vertrauensverlust in der Öffentlichkeit", hieß es in der Urteilsbegründung. Der Polizist hatte zuvor zugegeben, dass er den Notruf völlig falsch eingeschätzt habe, weil der junge Mann am anderen Ende der Leitung so entspannt geklungen habe.

Der 17-Jährige hatte den Ermittlungen zufolge im März 2016 die Notrufnummer 110 gewählt, weil er an einem Skaterplatz im Augsburger Vorort Stadtbergen zusammen mit einem Freund in eine Auseinandersetzung verwickelt gewesen war. Der Polizist hatte den Anruf entgegengenommen, dem Jugendlichen trotz dessen Hilferufs aber keine Streife geschickt.

Arrow Up

USA: Tausende bitten Trump um Haftbefehl und Ausweisung für George Soros

Tausende Menschen bitten US-Präsident Donald Trump in einer Petition, dem Milliardär George Soros die amerikanische Staatsbürgerschaft zu entziehen und ihm die Einreise in die Vereinigten Staaten zu verbieten, weil er angeblich Teilnehmer für Proteste und Krawalle angeworben haben soll.
© RIA Novosti. Sergey Guneev
„Wir bitten Sie, sowohl George Soros als auch all seinen Familienangehörigen zu verbieten, in unserem Land Geschäfte jeglicher Art zu machen, indem sie Politiker oder deren Stiftungen unterstützen, unsere korrupten Politiker zu beeinflussen und zu manipulieren“, heißt es in der Petition, die auf der Webseite change.org veröffentlicht wurde.


Vanessa Feltner, Autorin der Petition, bittet Trump außerdem, einen Haftbefehl für die Festnahme von Soros zu erlassen, weil er Leute für landesweite Proteste und Krawalle angeworben haben soll. Die das Dokument unterzeichneten US-Bürger meinen, der Milliardär arbeite nur daran, ihr Land zu zerstören. Man solle ihn und seine Familie unverzüglich an weiterem Verrat gegen die Vereinigten Staaten hindern.


Kommentar: Gute Idee...


Biohazard

Nach Chemieunfall: Säurewolke zog über Oberhausen

Stundenlang zog eine Säurewolke über Oberhausen, 150 Menschen klagten über Atembeschwerden. Nun ist sie "weitestgehend niedergeschlagen". Schuld war ein Leck in einem Chemiebetrieb.
© dpa
Bei einem Unfall auf dem Gelände einer Chemiegroßhandelsfirma in Oberhausen ist eine gefährliche Dampfwolke freigesetzt worden. Ursache sei ein Leck in einem Tank mit hochkonzentrierter Schwefelsäure gewesen, sagte ein Feuerwehrsprecher.

Ausgelöst wurde der Zwischenfall nach Angaben des betroffenen Chemiebetriebs durch einen Fehler beim Entladen eines Schiffs. Es sei Salzsäure in einen Tank mit Schwefelsäure eingeleitet worden, sagte Hamm-Chemie-Betriebsleiter Axel Knauber.

Stundenlang war die Säurewolke über Teile der Ruhrgebietsstadt gezogen. Rund 150 Menschen meldeten sich laut Polizei mit Atemwegsbeschwerden beim Rettungsdienst. Anwohner wurden aufgefordert, ihre Wohnungen nicht zu verlassen sowie Fenster und Türen zu schließen.

Knauber sprach von "menschlichem Versagen" und bat die Menschen in Oberhausen um Entschuldigung. Die Kriminalpolizei kläre derzeit die Details. Knauber schätzte den materiellen Schaden am Tank auf rund 1,5 Millionen Euro. Der rund 3000 Tonnen fassende Tank sei zur Zeit des Unfalls mit ungefähr 300 bis 400 Tonnen gefüllt gewesen.

Pills

Medikamentenbetrug in Mexiko: Krebsleidende Kinder erhielten Wasserinfusion statt Chemotherapie

Von dem Korruptionsskandal in Mexiko sollen jetzt auch krebserkranke Kinder betroffen sein. Kinder, bei denen Krebs diagnostiziert wurde, bekamen anstelle einer zugesagten Chemotherapie destilliertes Wasser verabreicht. Hinzu wurden Tausende nicht funktionstüchtiger HIV-Tests verkauft. Korruption kennt keine Grenzen und sogar schwerkranke Kinder sind betroffen. Javier Duarte de Ochoa war bis zum 12. Oktober 2016 Gouverneur des Gliedstaats Veracruz. Während seiner Amtszeit hat er sich im großen Stil bereichert. Doch noch bevor seine Machenschaften aufflogen, tauchte er unter. 1,7 Milliarden Dollar sind weg und nicht nur Mexiko sucht nach Javier Duarte, sondern auch Interpol.

Was jetzt ans Tageslicht kam, erschüttert ganz Mexiko. Laut amerika21 war die Familie Vazquez Ortega direkt von den Folgen betroffen. Die Mutter des an Krebs erkrankten vierjährigen Gael, Diana Edith Vázquez, berichtet: „Während der sechs Monate, in denen Gael der Chemotherapie unterzogen wurde, zählte ich zwischen 12 bis 15 Kinder, die gestorben sind.“ Anstatt den Kindern mit einer Chemotherapie zu helfen, wurden Wasserinfusionen verabreicht.

Am 18. Januar 2017 berichtete sinembargo, dass der Pharmakonzern Roche bestätigte, Javier Duarte de Ochoa habe gewusst, dass das Medikament für Kinder mit Krebs falsch angewendet wurde. Es soll sich um eine Ergänzung für die Behandlung handeln und sei keine Chemotherapie.

Immer wieder lesen wir von Betrug mit der Krankheit Krebs.

Kommentar:


Handcuffs

Beziehungsstreit vor Sprachschule: Mann verletzt Frau schwer mit einem Hammer

Bei einer Auseinandersetzung in einer Sprachschule in der Bielefelder Innenstadt ist am Vormittag eine Frau schwer verletzt worden. Die Polizei nahm daraufhin einen Mann fest, der zur Befragung ins Polizeipräsidium gebracht wurde. Dabei hatten die Beamten den Mann mit Fußfesseln fixiert, bevor er mit einem Gefangenentransporter abtransportiert wurde.
© Patrick Pleul/ dpa
Bielefeld - Nach ersten Erkenntnissen könnte es sich um eine Beziehungstat handeln, sagte Achim Ridder , Sprecher der Bielefelder Polizei . Die Tat ereignete sich gegen 9.20 Uhr einem Haus an der Ecke Niedernstraße/Renteistraße, wo die Frau einen Sprachkursus besucht hatte. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei hat der Täter die Frau mit einem Hammer schwer verletzt. Sie wurde längere Zeit von einem Notarzt behandelt, bevor sie ins Krankenhaus gebracht wurde. Der Mann konnte anschließend überwältigt werden, mehrere Streifenwagenbesattzungen waren im Einsatz.

Für die Staatsanwaltschaft und Polizei besteht der Verdacht eines versuchten Tötungsdelikts. Die Kriminalpolizei hat eine zehnköpfige Mordkommission unter der Leitung von Kriminalhauptkommissar Jürgen Kollien eingerichtet.

(WB/hu)

Biohazard

Buttersäure an Schulwand geschmiert - Unterricht fiel aus

Was vermutlich nur ein Scherz sein sollte, endete mit einem Polizeieinsatz: Eine stinkende Substanz an einer Schule in Schenklengsfeld hatte Übelkeit und Magenschmerzen bei Schülern zur Folge.
© dpa
Eine übel riechende Substanz an der Gesamtschule in Schenklengsfeld hat am Mittwochmorgen einen Einsatz von Polizei und Rettungskräften ausgelöst. 32 Schüler hätten über Übelkeit, Rachen- und Magenschmerzen geklagt, berichtete die Polizei in Fulda. Bei der Substanz handele es sich vermutlich um Buttersäure. Diese sei im Treppenhaus an die Wand geschmiert oder gespritzt worden. Ein Notarzt kümmerte sich um die Schüler, der Unterricht an der Schule im Kreis Hersfeld-Rotenburg fiel aus. Die Polizei vermutet, dass sich ein Schüler mit dieser Aktion einen schlechten Scherz erlaubt hatte.

Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. Dies wird mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren, in minder schweren Fällen mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft. Sie erinnerte daran, dass auch der Versuch einer solchen Tat strafbar ist.

Quelle: dpa

Kommentar:


Dollar

Logisch: Geringverdiener kaufen selten Bio

Jeder dritte Deutsche mit geringem Einkommen kauft nie Bio-Lebensmittel. In der gesamten Bevölkerung verzichtet fast jeder Fünfte grundsätzlich auf Öko-Essen.
© dpa, Timm Schamberger
Obwohl die Nachfrage nach Bio-Essen steigt, bleibt es ein Nischenprodukt. Das geht aus einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln hervor, die unserer Redaktion vorliegt. Dabei wächst die Nachfrage nach Bio-Lebensmitteln in Deutschland kontinuierlich. 2016 stieg der Umsatz um rund zehn Prozent auf knapp 9,6 Milliarden Euro, wie der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft mitteilte.

Konsumenten aus Überzeugung oder mit gutem Einkommen

Der Marktanteil der Bio-Lebensmittel an der privaten Nachfrage lag 2016 jedoch weiterhin erst bei fünf Prozent, wie unlängst das Bundesagrarministerium mitteilte. Wer sind also die Konsumenten, die für Bio-Qualität mehr Geld ausgeben? Ein Ergebnis der IW-Studie: Menschen, die vermehrt zu den meist teureren Lebensmitteln greifen, können sich das finanziell entweder gut leisten oder sie investieren aus Überzeugung etwas mehr.

Kommentar: Welche Antwort hat die Studie erwartet? Zum Beispiel bekommen ALG II Empfänger - auch wenn sie nicht unbedingt zu Verdiener zählen - gerade so viel Geld, dass sie überleben können und da zählt oftmals jeder einzelne Cent, der nicht für teure Lebensmittel ausgegeben werden kann.


HRC Red

Bundeswehr-Skandal in Pfullendorf weitet sich aus: Ausbilder zwangen Frauen zum Stangentanz und begrapschten sie

© Wikipedia/ Elislike
Symbolbild
Der Skandal in einer Kaserne für Elitesoldaten in Pfullendorf in Baden-Württemberg offenbart neue Einzelheiten, wie der „Spiegel“ schreibt. Nun soll aus einem internen Bericht bekannt geworden sein, dass Ausbilder Frauen an einer Pole-Stange vortanzen ließen und diese auch noch im Genitalbereich abgetastet hätten.

Wie aus dem Ermittlungsbericht der Bundeswehr hervorgeht, seien die sadistischen Praktiken bei der Sanitäterschulung am Ausbildungszentrum Spezielle Operationen keineswegs Einzelfälle. „Vielmehr hielt eine ganze Unterabteilung für die Ausbildung — im Militärjargon Inspektion genannt — ihr mehr als erniedrigendes Lehrprogramm für völlig normal“, so der „Spiegel“. Dabei würden einige Verantwortliche bis heute die Praktiken verteidigen.

Durch einen weiblichen Leutnant seien Missstände an der Kaserne öffentlich geworden. Demnach sollen regelmäßig sadistische Praktiken durchexerziert worden sein, etwa „das komplette Ausziehen oder das Tamponieren des Analbereichs“.