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Sa, 29 Apr 2017
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Pünktlich vor der Wahl in Frankreich: Panik, weil Mann mit Messer Pariser Bahnhof betrat

Einen Tag vor der Präsidentschaftswahl in Frankreich hat ein mit einem Messer bewaffneter Mann Panik am Pariser Bahnhof Gare du Nord ausgelöst.
© afp
Paris. Die Polizei nahm den jungen Mann fest, der keine Gegenwehr leistete, wie am Samstag aus Polizeiquellen verlautete. Demnach betrat der 20-Jährige mit einem Messer den Bahnhof, ohne jemanden zu bedrohen.

Reisende hätten den jungen Mann bemerkt und einer Polizeipatrouille gemeldet, hieß es weiter. Dessen sofortige Festnahme löste eine Panik im Bereich der Fernzüge aus - einige Zugreisende ließen ihr Gepäck mitten im Bahnhof stehen und rannten weg. Es habe keine Gewalttätigkeiten und keine Verletzten gegeben, der Bahnhof sei weiter geöffnet, sagte ein Sprecher der staatlichen Bahngesellschaft SNCF der Deutschen Presse-Agentur am Samstag in Paris. Es gebe demnach auch keine Hinweise auf eine terroristisch motivierte Tat.

Der Vorplatz der Gare du Nord wurde vorübergehend abgeriegelt, um Gepäckstücke zu untersuchen, und gegen 16.00 Uhr wieder freigegeben. Der Einstieg in die Eurostar-Züge nach Großbritannien wurde zwischenzeitlich gestoppt. Am Nachmittag war die Lage dann wieder ruhig.

Die

10.000 Menschen demonstrieren gegen AfD in Köln

Die große Blockade blieb aus, der große Krawall aber auch. Zwar wurden zwei Polizisten verletzt und ein Auto in Brand gesteckt, doch verliefen die Demonstrationen am Samstag gegen den AfD-Parteitag in Köln überwiegend friedlich. Impressionen eines langen Tages.
Der Pfarrer ist der erste, der seine Unzufriedenheit zum Ausdruck bringt. Lothar König, Geistlicher mit Karl-Marx-Bart aus Jena, sitzt am frühen Samstagmorgen in seinem Wagen auf dem Heumarkt und ruft in sein Mikrofon: "Das ist ja langweilig, es sind ja gar keine Nazis da." Mit Nazis meint er die Delegierten des AfD-Parteitags in Köln, die zwar da sind, nur eben nicht am Heumarkt, sondern mehr als hundert Meter entfernt im gegenüberliegenden Maritim-Hotel. Dazwischen: Absperrungen und die Polizei. Kein Durchkommen.

Zum Feindkontakt kommt es nur, als einzelne Delegierte durch die Absperrungen müssen, vorbei an den Demonstrierenden. Bestimmt eine Stunde lang läuft am späteren Samstagvormittag in der Nähe des Maritim-Hotels immer dasselbe Spiel: Männer in Mänteln und mit Aktentaschen hetzen in Richtung Hotel, linke Demonstranten pfeifen sie aus und brüllen ihnen "Nazis raus!" nach. Polizisten schirmen die AfD-Delegierten ab und drängen die wütenden Protestler zurück. Dann kehrt wieder Ruhe ein - bis der nächste Herr mit Aktentasche daherkommt. Dass der Parteitag der AfD trotzdem mit einiger Verspätung beginnt, ist nicht den Blockaden zuzuschreiben. Die Delegierten brauchen einfach sehr lange, um sich auf die Tagesordnung zu einigen.

Bulb

Russische Hacker? Mehrere Stromausfälle in US-Metropolen: San Francisco, Los Angeles und New York

Ausgefallene Ampeln, U-Bahn-Stationen im Dunkeln, stillstehende Cable-Car-Bahnen: Ein Stromausfall sorgt im Zentrum von San Francisco für Einschränkungen. Auch zwei weitere US-Metropolen sind betroffen.
Ein Stromausfall in San Francisco hat am Freitagvormittag (Ortszeit) stellenweise den Verkehr in der amerikanischen Westküstenmetropole lahmgelegt. Ampeln fielen aus, U-Bahn-Stationen lagen im Dunkeln, die berühmten Cable-Car-Bahnen standen still.

Nach Angaben der kalifornischen Elektrizitätsgesellschaft PG&E waren mehr als 90.000 Kunden, darunter Geschäfte in der Innenstadt, von dem Stromausfall betroffen.

Kommentar: Mal abwarten, ob in nächster Zeit russische Hacker dafür wieder verantwortlich gemacht werden.


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Assad beschließt: Russischunterricht an allen Schulen - Auch Assads Kinder lernen russisch

Syrien hat nach Angaben seines Botschafters in Russland, Riad Haddad, an allen Universitäten des Landes Lehrstühle für die russische Sprache eröffnet. Auch die Kinder von Präsident Baschar al-Assad lernen Russisch, teilte der Diplomat mit.
© Sputnik/ Dmitri Winogradow
Auf Beschluss des Präsidenten beginne der Russischunterricht an den Schulen ab der siebten Klasse. Nach Angaben des Botschafters sind die Syrer Russland für seine Unterstützung sehr dankbar. „Es ist kein Geheimnis, dass auch die Kinder des Präsidenten jetzt Russisch lernen.“

Kommentar: Das syrische Volk kann zurecht Putin und Co. außerordentlich dankbar sein. Der Rest der zivilisierten Welt sollte auch dankbar sein:


Pistol

Neonazi überfällt Büro des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB in Chabarowsk: 3 Tote, 1 Verletzter

In Chabarowsk im russischen Fernen Osten hat ein Mann das regionale Büro des Inlandsgeheimdienstes überfallen. Er wurde als A.W. Konew identifiziert, im Jahr 1999 geboren und Einwohner von Chabarowsk. Konew sei wegen Verbindungen zu Neonazis polizeibekannt, teilte die Behörde mit. Er schoss auf Besucher mit einem Maschinengewehr vom Typ AK-47. Ein Beamter und ein Besucher, Bürger eines GUS-Landes, sowie der Angreifer selbst sind umgekommen. Ein weiterer Besucher wurde verletzt.
© Sputnik/ Vitaly Belousov
Die Gegend um das Büro ist abgesperrt. Vor Ort sind Polizisten mit Maschinengewehren sowie Krankenwagen zu sehen. Das lokale Medienportal dvhab.ru berichtet, dass die Routen des öffentlichen Verkehrs provisorisch geändert sind, damit die Bürger nicht in den betroffenen Bezirk gelangen. Die Sicherheitsdienste bedienen offenbar einen Störsender, sodass es vor Ort kaum Mobilfunkverbindungen gibt.

MIB

Vermutlich Familiendrama: Zwei Kinderleichen in Wohnung in Unterensingen gefunden

Zwei Kinderleichen werden in einer Wohnung gefunden. Zu den Eltern machen die Ermittler zunächst keine Angaben. Was ist passiert?
© dpa
Die Polizei sichert den Tatort in Unterensingen (Kreis Esslingen), wo Ermittler die Leichen von zwei Kindern gefunden haben
In einer Wohnung in Unterensingen (Kreis Esslingen) haben Ermittler am Freitag zwei tote Kinder gefunden. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln in dem Fall, wie ein Polizeisprecher in Reutlingen der Deutschen Presse-Agentur sagte.

Bei den getöteten Kindern handelt es sich um einen Jungen und ein Mädchen im Alter von vier und acht Jahren, hieß es. Ihre Leichen wurden am frühen Morgen gefunden. Zu den Eltern machten die Ermittler zunächst keine Angaben.

Die Staatsanwaltschaft in Stuttgart kündigte eine Pressemitteilung an, die sich zunächst jedoch verzögerte. Auf Fotos von dem in einem Wohnviertel gelegenen Tatort waren mehrere Rettungsfahrzeuge und Ermittler sowie ein Leichenwagen zu sehen.

Bulb

BVB-Bus: Polizei fasst Tatverdächtigen - Anschlag wegen "Wetten am Aktienmarkt"

Die Polizei hat am Freitagmorgen einen Verdächtigen gefasst, der hinter dem Sprengstoffanschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund stecken könnte.

© REUTERS/ Kai Pfaffenbach Livepic
Dabei handelt es sich nach Angaben der Ermittler um den 28 Jahre alten Sergej W. aus Baden-Württemberg, berichtete zunächst die Bild. Er besitzt die russische und deutsche Staatsbürgerschaft.

Der Mann sei in Baden-Württemberg im Raum Tübingen durch Beamte der Spezialeinheit GSG 9 festgenommen worden, teilte später der Generalbundesanwalt mit.

War Whore

US-Polizeigewalt bringt jährlich 51.000 Menschen ins Krankenhaus

© Getty Images
Schläge, Tritte, Schüsse: In den USA müssen jährlich rund 51.000 Menschen wegen Polizeigewalt im Krankenhaus behandelt werden. In Deutschland passiert das relativ gesehen deutlich seltener.

Ein Mann steht mit erhobenen Händen auf einer Straße. Polizisten nähern sich ihm und erschießen den unbewaffneten Mann. Diese Szene hat sich im vergangenen September in Tulsa, im Bundesstaat Oklahoma abgespielt. Es war nicht der einzige Fall. Polizeigewalt, vor allem gegen Afroamerikaner, hatte in den USA heftige Debatten ausgelöst.

Ärzte des New York-Presbyterian Hospital haben nun untersucht, wie viele Menschen zwischen 2006 und 2012 wegen Polizeigewalt in US-Krankenhäusern behandelt wurden und ob die Zahl der Fälle zunimmt. Sie stützten sich auf landesweite Stichproben aus Notaufnahmen, die etwa ein Fünftel aller Besuche in Notaufnahmen berücksichtigen und deshalb als repräsentativ gelten. Insgesamt wurden in der Studie aus dem Fachblatt Jama Surgery 355.600 Fälle von Polizeigewalt ausgewertet.

Fire

Venezuela: US-gesteuerte Anti-Regierungsproteste arten in Gewalt aus - Dutzende Verletzte


Proteste gegen Regierung in Venezuela arten in Gewalt aus.
Tausende Regierungsgegner sind gestern in San Cristobal zum Protest auf die Straßen gezogen. Dabei kam es zu schweren Auseinandersetzungen zwischen Polizei und gewaltsamen Protestlern. Mindestens 20 der Demonstranten sowie 15 Polizisten wurden infolgedessen verletzt. Bei vorherigen Protesten waren mindestens drei Menschen bei Zusammenstößen zu Tode gekommen.

Die Aufnahmen zeigen neben einem verletzten Polizisten auch einen blutüberströmten Protestler. Zu sehen ist außerdem eine Straße, die mit Steinen übersät ist, die die Demonstranten auf die Polizisten warfen. Letztere wiederum antworteten mit Tränengasgeschossen.

Kommentar: Angesichts der Tatsache, dass die US-Regierung Maduro von seinem Posten verdrängen will um einen US-freundlichen Staatsführer an die Macht zu bringen, liegt die Vermutung, dass es sich um US-gesponsorte Agents Provocateurs handelt, sehr nahe.


Life Preserver

Lkw missachtete Warnsignale des Zuges: Kollision mit Regionalbahn - mehrere Verletzte

In Nordrhein-Westfalen ist ein Lkw mit einem Zug zusammengestoßen. Dabei wurde der Fahrer des Lastwagens schwer verletzt, mehrere Fahrgäste trugen ebenfalls Verletzungen davon.
© dpa
An einem unbeschrankten Bahnübergang bei Köln ist ein Regionalexpress mit einem Lastwagen zusammengestoßen. Der Fahrer des Sattelzugs sei bei der Kollision am Donnerstagmorgen schwer verletzt worden und werde im Krankenhaus behandelt, teilte die Polizei mit. 13 Menschen in dem Zug hätten leichte bis mittelschwere Verletzungen davongetragen.

Nach Angaben der Polizei überquerte der Lastwagenfahrer den an einem Feldweg gelegenen Bahnübergang und missachtete dabei die akustischen Warnsignale des Zuges. Bei dem Zusammenprall kippte der Sattelzug um und verlor die geladenen Kieselsteine. Die Unfallstelle wurde für die Räumungsarbeiten gesperrt. Warum der Fahrer die Signale des Zuges nicht beachtete, ist unklar.

cnn/dpa