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So, 25 Jun 2017
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Ambulance

Paris: Auto mit angeblich geladenen Sprengstoff rammt Polizeiauto - Täter war wie immer polizeibekannt

Auf dem Pariser Prachtboulevard hat ein 31-Jähriger ein mit Sprengstoff beladenes Auto gegen einen Polizeiwagen gefahren. Er kam bei dem Anschlagsversuch ums Leben.
© Charles Platiau / Reuters
Auf den Pariser Champs-Élysées hat ein Mann mit seinem Wagen einen Polizeitransporter gerammt. Der französische Innenminister Gérard Collomb sprach von einem Anschlagsversuch und bestätigte am Montagabend den Tod des Angreifers. Andere Menschen seien nicht zu Schaden gekommen. Nach Angaben des Ministers befanden sich in dem Auto Waffen sowie "Sprengstoff, mit dem das Auto in die Luft gesprengt hätte werden können".

Nach Angaben französischer Medien handelte es sich um Gasflaschen, ein Kalaschnikow-Gewehr sowie Faustfeuerwaffen, die in dem Fahrzeug sichergestellt wurden. Die Pariser Antiterrror-Staatsanwaltschaft übernahm die Ermittlungen.

Eine Polizeisprecherin sagte, der Mann habe mit seinem Auto einen Kleinbus der Polizei zunächst überholt und danach gerammt. Dabei sei das Auto des Mannes in Brand geraten. Fernsehbilder zeigen, wie das Auto unmittelbar nach dem Zusammenprall in Flammen aufgeht. Weiter ist zu sehen, wie die Gendarmen zu dem Wagen laufen, den Mann aus dem Fahrzeug ziehen und gelbliche Flammen ersticken, die aus dem Wagen dringen.

Family

Köln: Nur wenige nehmen an Friedensmarsch der Muslime gegen Terror und Gewalt teil

Köln - Eigenartig. Als der Friedensmarsch der Muslime gegen Terror und Gewalt am Samstag gegen 16 Uhr auf der Komödienstraße am Dom stoppt, hunderte Hände der Kathedrale entgegenwinken, ist der emotionale Höhepunkt der Demo erreicht. Irgendwie haben es die Kölner mit ihrem unerschütterlichen Optimismus und ihrer manchmal verhängnisvollen Leichtigkeit wieder geschafft, mit einer Kundgebung, die nur tausend Menschen auf die Beine bringt, ein Zeichen zu setzen.
© Arton Krasniqi, KSTA
Weniger Teilnehmer als erwartet zogen am Samstag bei der Friedensdemo durch Köln.
„Menschen aller Länder, Hand in Hand, gegen den Terror in jedem Land“, skandiert die Menge, während zahlreiche Touristen von der Balustrade über ihnen herunterblicken und so den Eindruck verstärken, als sei ganz Köln auf den Beinen. Dabei sind die Organisatoren heilfroh, dass sich dem Marsch durch die Innenstadt doch noch einige hundert Menschen angeschlossen haben.

Deutliche Kritik an der Ditib

Lamya Kaddor, Islamwissenschaftlerin und Mit-Initiatorin der Kundgebung, hatte drei Stunden zuvor beim Auftakt auf dem Heumarkt angesichts der gähnend leeren Fläche doch ein paar Kopfschmerzen, dass sich der Friedensmarsch im samstäglichen Einkaufsgedränge in der City verlieren könne. Anmerken lässt sie sich das bei auf ihrer Auftaktrede nicht.

Fire

Mehrere deutschlandweite Brandanschläge auf Kabelkanäle der deutschen Bahn

Berlin - Knapp drei Wochen vor dem G20-Gipfel in Hamburg haben Unbekannte in mehreren Bundesländern Feuer in Bahnanlagen gelegt. Der für politisch motivierte Taten zuständige Staatsschutz der Polizei in den Ländern nahm die Ermittlungen auf.
© Flickr/ kaffeeeinstein
Symbolbild
Ein mögliches Bekennerschreiben aus der linksextremistischen Szene wurde geprüft. In der Nacht zum Montag wurden nach bisherigen Ermittlungen laut Bundespolizei zwölf Anschläge verübt sowie zwei verhindert. Ziel waren vor allem Kabel an Bahnstrecken. Menschen wurden nicht verletzt. Züge fielen aus, Reisende mussten mit Verspätungen zurechtkommen.

Betroffen waren demnach Berlin, Hamburg, Köln, Dortmund, Leipzig und Bad Bevensen in Niedersachsen. Ein Sprecher des Bundesinnenministeriums sagte, die Kabelbrände gingen auf unkonventionelle Spreng- und Brandvorrichtungen zurück. Täter wurden bislang nicht gefasst.

In Bremen brannte nach Angaben der örtlichen Polizei ein Kabelschacht auf dem Gelände des Güterverkehrszentrums neben den Gleisen in unmittelbarer Nähe des Hafens. Ob es einen Zusammenhang zu den anderen Vorfällen gibt, müssten nun Ermittler prüfen, sagte eine Polizeisprecherin.

Evil Rays

Messerattacken in Deutschland: 190 Fälle in zwei Wochen - 16.03. - 02.04.2017

© Nikolay Gyngazov / Global Look Press
190 Messer-Attacken in 2 Wochen. Messer-Attacken und ähnliche Gewaltverbrechen im deutschsprachigen Raum nach Ereignisdatum (jüngere Daten oben stehend): Bei ca. der Hälfte der Zeitungsberichte werden keine Herkunft der Täter oder Tatmotive angegeben. Zu diesem Zeitpunkt kann ich noch nicht sagen, ob es sich bei den Ereignissen der letzten Wochen um eine statistisch relevante Häufung von Messerangriffen handelt. Weiter ist zu klären, ob auch Deutsche seit einiger Zeit immer öfters mit einem zück-bereiten Messer Leute angreifen.

Jedoch, bei 10 -13 Körperverletzungen oder Tötungen mit Messern pro Tag allein in Deutschland (das sind nur die bekanntgewordenen Fälle) drängen sich Fragen auf: Seit wann ist das so? Auffälligerweise findet man in vielen der Polizeireporten Beschreibungen wie “plötzlich zückte einer der Männer ein Messer...” Wie viele gewaltbereite Menschen laufen heutzutage mit zück-bereiten, gefährlichen Messern herum?

Arrow Down

Erneut London: Minivan fährt in Menschenmenge vor Moschee

Im Londoner Stadtteil Finsbury Park ist erneut ein Fahrzeug absichtlich in eine Menschenmenge gerast. Dabei sind Augenzeugenberichten zufolge mindestens drei Menschen verletzt worden. Zahlreiche Personen hätten regungslos auf dem Boden gelegen.
Bei den Opfern soll es sich überwiegend um Besucher einer nahegelegenen Moschee handeln. Ein Minivan soll die Gläubigen überfahren haben, als diese gerade die Finsbury-Park-Moschee verließen, berichtete der Muslim Council of Britain auf Twitter.

Unklar ist zur Zeit noch, ob der LKW absichtlich in die Menschenmenge gesteuert wurde. Wütende Passanten hätten einen Mann umringt, der möglicherweise der Fahrer des Fahrzeugs sei, berichtete der Independent.

Erst am 3. Juni hatte es einen Terroranschlag in der britischen Hauptstadt gegeben. Auf der London Bridgewar ein Kleinlaster in eine Menschenmenge gerast und hatte drei Menschen getötet. Am Borough Market töteten drei Terroristen mindestens acht Menschen und verletzten Dutzende weitere.

Kommentar:


Clock

Bonn: Baukran kippt fast komplett um

Fast hätte es den Hauptbahnhof getroffen: Ein Kran geriet in Bonn heftig ins Wanken und stürzte um. In der Innenstadt ging für Stunden nichts mehr.
© dpa
Das war knapp: Ein Baukran ist in Bonn umgefallen und hätte beinahe das Dach des Hauptbahnhofs getroffen. Der Kran war auf einer Abrissbaustelle ins Wanken geraten und stürzte in Richtung Hauptbahnhof. In der Innenstadt ging für Stunden nichts mehr.

Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Der Ausleger ragte anschließend über den Bahnhof. Über Schäden am Gebäude gab es laut Polizei zunächst keine gesicherten Informationen. Warum der Kran umstürzte, ist nicht bekannt. Ein Sprecher der Deutschen Bahn sagte, der Bahnverkehr laufe wie üblich. Die Schienen seien von dem Unfall nicht betroffen.

Blackbox

Fußgänger stirbt bei illegalem Autorennen in Mönchengladbach

  • Zwei Autos rasen in Mönchengladbach durch eine Tempo-40-Zone, bei einem Überholversuch erfasst ein Wagen den Fußgänger.
  • Ein 28-jähriger Fahrer wird gefasst, der andere flüchtet und wird am Samstagmorgen noch gesucht.
  • Zuletzt wurden in Berlin zwei Raser wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt.
© dpa
Ein Fußgänger ist bei einem illegalen Autorennen in Mönchengladbach getötet worden. Zwei Wagen seien am Freitagabend durch die Innenstadt gerast, teilte die Polizei mit. Ein 28-Jähriger verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und erfasste den Fußgänger, der die Straße überqueren wollte. Der 38 Jahre alte Mann starb wenig später.

Der Fahrer des Wagens sei vor Ort festgenommen worden, sagte ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur AFP. Er sei inzwischen aber wieder auf freien Fuß gesetzt worden, ein Strafverfahren sei eingeleitet. Mit dem 28-Jährigen saß noch dessen Bruder im Auto. Der Fahrer des zweiten Autos raste davon und wurde auch am Samstagmorgen noch gesucht.

Kommentar:
  • Gerechte Strafe?! Lebenslange Strafe wegen Mordes für Berliner Raser



Bomb

Bombenexplosion in einem Einkaufszentrum in Kolumbien

Bei einer Explosion in einem Einkaufszentrum in der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá sind drei Menschen ums Leben gekommen. Elf weitere wurden verletzt. Der Bürgermeister Bogotás sprach von einem "feigen Terroranschlag".
Bei einem mutmaßlichen Terroranschlag im bekanntesten Einkaufszentrum der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá sind drei Frauen getötet worden. Zudem gab es laut Behörden elf Verletzte. Eine der Toten sei eine 23-jährige Französin, die in Bogotá einen Freiwilligendienst in einer Schule absolviert habe. Die Hintergründe sind bislang unklar.

Bogotás Bürgermeister Enrique Peñalosa sprach im Kurznachrichtendienst Twitter von einem "feigen Terroranschlag im Centro Andino" und machte die Nationale Befreiungsarmee ELN für die Explosion verantwortlich. Die ELN wies jegliche Verantwortung für den Vorfall zurück.

Wreath

Altkanzler Helmut Kohl ist gestorben

© AP Photo/ Michael Probst
Helmut Kohl
Der frühere Kanzler Helmut Kohl ist am Freitagmorgen im Alter von 87 Jahren in seinem Haus in Ludwigshafen gestorben, berichtet die "Bild"-Zeitung. CDU bestätigt dies bei Twitter. Auch sein Anwalt Stephan Holthoff-Pförtner hat seinen Tod gegenüber der dpa bestätigt.

Mehrere Jahre hatte Helmut Kohl mit einer Krankheit gekämpft. Kohl war von 1982 bis 1998 Bundeskanzler und auch viele Jahre CDU-Vorsitzender. "Ein großer Deutscher ist gestorben", teilte sein Biograph in der Bild-Livesendung mit. Auch Bundesaußenminister Sigmar Gabriel würdigte Kohl als "großen Deutschen" und "großen Europäer".


Pocket Knife

Von Terror heimgesucht: Jüngste Attacke auf Moschee in Kabul ist 9. Großanschlag in afghanischer Hauptstadt allein in diesem Jahr

© Reuters
Afghanische Sicherheitsbehörden untersuchen einen Anschlag in Herat am 6. Juni
Bei einem Anschlag auf eine Schiitenmoschee in der afghanischen Hauptstadt Kabul sind mindestens zwei Menschen getötet und sechs verletzt worden. Das teilte das Gesundheitsministerium am späten Donnerstagabend in Kabul mit. Der Sender Tolo TV berichtete von mindestens sechs Toten und zehn Verletzten.

Die genannten Details des Angriffs blieben zunächst widersprüchlich. Der Leiter der Kabuler Kriminalpolizei, General Mohammed Salim Almas, sagte, nach ersten Erkenntnissen habe sich ein Selbstmordattentäter am Tor der Moschee in die Luft gesprengt. Ein weiterer Angreifer habe über die Küche in die Haupthalle der Moschee eindringen wollen, sei dort aber identifiziert worden und habe angefangen, um sich zu schießen. Nach einer Beschreibung des Innenministeriums hat der Selbstmordattentäter sich in der Küche in die Luft gesprengt.

Der Anschlag traf eine schiitische Moschee im Viertel Dascht-e Bartschi im Westen der Stadt, das mehrheitlich von Hasaras bewohnt wird. Die Angehörigen dieser ethnischen Minderheit sind Schiiten. Es wird vermutet, dass die Moschee voll war, weil der 21. Tag des Fastenmonats Ramadan für Schiiten ein besonderer Feiertag ist.