Der "X-Flare-Faktor" trat Mitte des Monats zusammen mit geomagnetischen Störungen erneut auf, welche möglicherweise die atmosphärischen Muster beeinflussten und in diesem Monat zu seismischen Ereignissen, verstärkten Sturmsystemen wie Hurrikan "Melissa" und für die Jahreszeit untypischen Wetteranomalien geführt haben. Wir erwarten, dass es in den kommenden Monaten zu ähnlichen Ereignissen kommen wird.
Die erhöhte seismische und vulkanische Aktivität richtete im Oktober weiterhin verheerende Schäden an:
- Philippinen (Davao Oriental): Ein küstennahes Erdbeben der Stärke 7,4 am 10. Oktober tötete zwei Menschen, löste Erdrutsche aus und verursachte einen Chemieunfall; ein Nachbeben der Stärke 6,7 folgte kurz darauf.
- Insel Siargao, Philippinen: Ein Erdbeben der Stärke 6,1 in einer Tiefe von 69 km am 17. Oktober und hatte strukturelle Inspektionen und Warnungen für die Anwohner zur Folge.
- Westtürkei: Ein oberflächennahes Erdbeben der Stärke 6,1 am 28. Oktober traf Küstengebiete und führte laut Berichten zu geringfügigen Schäden.
- San Remigio, Cebu, Philippinen: Mehr als 30 Erdfälle tauchten am 05. Oktober in einer von einem Erdbeben betroffenen Zone auf, was Rettungsarbeiten und Wiederaufbaumaßnahmen erschwerte.
- Nachbebenserie, Philippinen: Das Ereignis vom 10. Oktober erzeugte ein Nachbeben der Stärke 6,7 als Teil der anhaltenden Beben in der Region.
- Kīlauea, Hawaii: Rekordverdächtige Lavafontänen erreichten am 18. Oktober beachtliche Höhen, in Folge von früheren, 400 Meter hohen Fontänen am 01. Oktober, mit anhaltender Gipfelaktivität.
- Vulkan Lewotobi Laki-Laki, Indonesien: Ausbrüche am 01. und 15. Oktober schickten Aschesäulen von jeweils 5 km bzw. 10 km in die Höhe und lösten Evakuierungsmaßnahmen aus.
- Vulkan Taal, Philippinen: Mehrere kurzlebige Eruptionen am 27. Oktober stießen Asche über Batangas aus, was zu einer Erhöhung der Alarmstufe führte.
- Andamanen, Indien: Ein Schlammvulkan brach am 03. Oktober nach zwei Jahrzehnten der Inaktivität aus, wobei nur geringe Emissionen beobachtet wurden.
- Mexiko: Durch die Fluten vom 11. Oktober kamen mindestens 250 Menschen ums Leben, mehrere werden noch vermisst. Es gab ausgedehnte Überschwemmungen in den zentralen und südlichen Regionen.
- Nepal: Am 05. Oktober lösten Starkregenfälle Erdrutsche und Blitzfluten aus, töteten mindestens 47 Menschen und ganze Gemeinden wurden vertrieben.
- Westbengalen, Indien: Am 06. Oktober forderten Erdrutsche durch Starkregenfälle 23 Menschenleben und beschädigten Wohnhäuser in hügeligen Gebieten.
- Hue, Vietnam: Am 27. Oktober fielen rekordverdächtige 1,83 Meter Regen in 24 Stunden, was zu Blitzfluten führte, die mindestens 10 Menschen töteten.
- Honduras: Am 17. Oktober führten sintflutartige Regenfälle zu 15 Todesfällen und schweren Überschwemmungen landesweit.
- Hurrikan "Melissa": Verstärkte sich am 27. Oktober zu einem Hurrikan der Kategorie 5 und brachte Tod und Überflutungen in die Karibik; dies führte am 28. und 29. Oktober zu Verwüstungen in Kuba, Haiti und Jamaika.
- Taifun "Matmo": Erreichte am 06. Oktober das Festland von China und führte zur Evakuierung hunderttausender Menschen; seine Ausläufer verursachten am 08. Oktober 34,7 cm Regen im Norden Vietnams.
- Tropensturm "Fengshen", Philippinen: Durchweichte das Land am 19. Oktober, forderte fünf Todesopfer und löste Evakuierungen aus.
- Region Mount Everest: Am 05. Oktober hat ein Schneesturm fast 1.000 Menschen auf der tibetischen Seite eingeschlossen, da der Zugang aufgrund des starken Schneefalls unmöglich war.
- Himachal Pradesh und Uttarakhand, Indien: Am 08. Oktober beeinträchtigten 76,2 cm früher Oktoberschnee den Straßenverkehr und die Stromversorgung.
- Westbalkan: Nach Schneefällen von 61 cm Höhe am 04. Oktober gab es für tausende Menschen Stromausfälle und gesperrte Passstraßen.
- Karpaten, Ukraine: 50 cm Schnee bedeckte am 01. Oktober die Berge, eine jahreszeitlich frühe Anomalie.
- Reykjavík, Island: Rekordverdächtige Oktoberschneefälle von mehr als 38 cm Höhe beeinträchtigte städtische Gebiete.
- Region Moskau, Russland: Ein riesiger grüner Feuerball brach am 27. Oktober über der Gegend auseinander.
- Marokko (sichtbar von Südspanien): Ein sehr heller Feuerball flog am 18. Oktober über den Himmel.
- Connecticut und zahlreiche Gebiete: Am 04. Oktober wurde ein Feuerball über acht US-Bundesstaaten und zwei kanadischen Provinzen gesichtet.
- Javasee, Indonesien: Ein fallender Meteor erzeugte am 06. Oktober einen hellen Feuerball.
- Brasilien: Ein Feuerball erhellte den Nachthimmel am 08. Oktober.
(Die deutschen Untertitel können über das viereckige Symbol neben dem Rädchen rechts unten im YouTube-Player eingeschaltet werden. Gegebenenfalls müssen Sie über die Einstellungen noch Deutsch als Sprache auswählen.)Um zu verstehen, was vor sich geht, inwiefern all diese Ereignisse Teil eines natürlichen Klimawandels sind und warum er jetzt geschieht, lesen Sie Erdveränderungen und die Mensch-Kosmos-Verbindung. Es ist hier erhältlich.
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