Zentrale Befunde des Deutschlandtrends
- Zufriedenheit mit Kanzler Merz: Nur rund 13 Prozent der Befragten sind mit der Arbeit des Kanzlers zufrieden, etwa 87 Prozent sind unzufrieden - ein historischer Tiefstwert.
- Parteienwerte (Sonntagsfrage): Die AfD liegt im Deutschlandtrend fünf Punkte vor der Union, also grob bei knapp unter 30 Prozent, die Union deutlich darunter; SPD und Grüne liegen jeweils nur im unteren zweistelligen Bereich.
Hauptanlass für diesen zusätzlichen Zusammenbruch, waren die gestrigen Reformvorschläge der Bundesregierung.
Diese Werte sind nicht nur "schlechte Umfragen", sondern ein Hinweis darauf, dass zentrale Funktionen demokratischer Regierung - Vertrauen, Krisensteuerung, Konsensbildung - im Alltag nicht mehr erfüllt werden.
In einer ideal funktionierenden Demokratie sollten solche Trends Anlass sein, Reformen zu stoppen, neu zu denken, oder die Arbeit niederzulegen; stattdessen werden sie als "notwendige Schritte" verkauft, was die Kluft zwischen Regierung und Gesellschaft weiter vergrößert. Es wird alles Weitere verschlimmbessert und Reformen werden als glorreiche Ideen verkauft - oder kurz danach wieder relativiert. Wie so oft genannt: Fast alle politischen Führer im vorrangig Westen leben komplett in einer Parallelwelt.
Ob eine Neuwahl und eine AfD etwas am Ende verändern können, steht auf einem anderen Blatt geschrieben. Es handelt sich um ein politisches Establishment, und man kann davon ausgehen, dass die AfD, wie das BSW als mögliche Alternativen, ebenso unterwandert, oder im schlimmsten Fall auch wichtige Parteimitglieder erpressbar sind.




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