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Sa, 18 Nov 2017
Die Welt für Menschen, die denken

Feuerbälle


Fireball 4

Sehr heller grüner Feuerball verglüht über Süddeutschland: "Nur alle zwei Monate" - Wirklich?

Das von vielen Menschen beobachtete helle Licht am Himmel über Süddeutschland am Dienstagabend war nach Einschätzung eines Experten eine große Sternschnuppe. "Möglicherweise war sie eine frühe Leonide", sagte Axel Quetz vom Max-Planck-Institut für Astronomie in Heidelberg am Mittwoch. "Der in die Erdatmosphäre eingetretene Himmelskörper könnte die Größe einer Faust oder eines Fußballs gehabt haben." Das Objekt dürfte vollständig verdampft sein.
© www.globallookpress.com
Feuerball am Himmel über Deutschland erweist sich als Sternschnuppe (Symbolbild)
"Ein Feuerball dieser Größe und Helligkeit kommt über Deutschland alle ein bis zwei Monate vor", sagte Quetz.


Kommentar: Wirklich? Erst letzte Woche gab es ein ähnliches Ereignis in Norddeutschland:

Die meisten blieben allerdings unbemerkt, aufgrund des Wetters oder, weil sie sie zu hellen Tageszeiten auftreten. Der jährliche Sternschnuppenstrom der Leoniden erreicht in der Nacht von Freitag auf Samstag seinen Höhepunkt.

Kommentar: In unserem neuen Buch erfahren Sie dass diese Feuerball-Ereignisse an Häufigkeit und Intensität dramatisch auf der ganzen Welt zugenommen haben: Einen kleinen Überblick über diese Ereignisse können Sie sich auch in unserem "SOTT World-View" verschaffen. Hier sehen Sie die von uns global gesammelten Ereignisse dieser Art in den letzten 16 Jahren. Drücken sie auf "Play", dann werden die Ereignisse chronologisch bis heute abgespielt:




Fireball 3

Ist ein Feuerball über Podelzig niedergegangen?

Helga Lottkus wollte zunächst niemandem von ihrem Erlebnis erzählen. "Ich hatte Angst, dass es heißt: die spinnt doch", sagt die 77-jährige Podelzigerin. Sie hatte am Nachmittag des 5. Oktober, als Sturm "Xavier" tobte, eine Erscheinung: "Als ich aus dem Wohnzimmerfenster in Richtung Kirche über den Dorfteich geschaut habe, kam am Himmel ein von Wolken gesäumter rot-gelber Feuerball auf mich zu", berichtet die Rentnerin. Sie fühlte sich an Fernsehbilder vom Auge eines Hurrikans erinnert.
© Bodo Wienberg
Podelzig - Kurz darauf habe es einen Knall gegeben. "Ich dachte, jetzt ist ein Baum aufs Haus gefallen", erinnert sich Helga Lottkus. Sie ging nachschauen, sah aber nichts. Erst am nächsten Tag entdeckte sie die Bescherung: Aus der Giebelwand ihres Hauses waren mehrere Platten der Metallverkleidung herausgerissen. Die Podelzigerin informierte ihren Versicherungsvertreter, der sich den Schaden ansah. Der Handwerker, der die Reparatur vornahm, erklärte ihr, dass Mini-Tornados Verkleidungen förmlich von der Wand saugen würden.

Inzwischen weiß die Rentnerin auch, dass andere Bewohner der Region ähnliche Natur-Phänomene gesehen haben. Ein Bekannter aus dem Unterdorf habe ihr von einer ähnlichen Erscheinung während eines Gewitters erzählt, so Helga Lottkus. Eine Alt Zeschdorferin sah während des Sturms am 5. Oktober einen Feuerball über der nahen Trafo-Station. Kurz darauf brach die Stromversorgung zusammen.

Haben Sie ähnliches erlebt? Dann melden Sie sich: seelow-red@moz.de; Tel. 03346 89 76 50

Kommentar: Es gibt zwei Wahrscheinlichkeiten, um was es sich dabei gehandelt haben könnte:
  1. Ein Feuerball
  2. Ein elektrisches Phänomen im Zusammenhang mit dem Orkan



Meteor

Feuerball: Riesiger Meteorit explodiert über China

© Fotolia/ Vadimsadovski
China: Im Nordwesten der Provinz Yunnan haben Dash-Cams und Überwachungskameras die Explosion eines riesigen Meteoriten am Himmel aufgenommen.

Augenzeugen berichteten von einem "weißbläulichen" Licht am Himmel. Experten zufolge ist der Meteorit in einer Höhe von etwa 40 Kilometern explodiert. Die Explosion habe eine Sprengkraft von etwa 540 Tonnen TNT-Äquivalent gehabt.

Fireball

Pünktlich vor den Wahlen: Feuerball über Deutschland

Ein greller Feuerball ist am Donnerstagabend in West- und Mitteleuropa über den Himmel gezogen. Der Meteor war über den Benelux-Ländern, Deutschland und sogar von den Alpen aus zu sehen.
© Screenshot/Webcam
Der Feuerball wurde am Donnerstagabend gegen 21 Uhr am Himmel über Westeuropa beobachtet. Die Feuerkugel schoss von Ost nach West über den Himmel und wurde in den Niederlanden, Belgien und Deutschland gesehen. Sogar Webcams aus dem Alpen zeichneten den grellen Feuerball am nördlichen Horizont auf.

Feuerbälle wie dieser sind häufig kleinere Gesteinsbrocken, die beim Eintritt in die Atmosphäre verglühen. Manchmal handelt es sich jedoch auch um Weltraumschrott, zum Beispiel Raketenstufen oder Reste von ausgedienten Satelliten. Meldungen über einen etwaigen Einschlag auf der Erde gibt es bislang nicht. Man kann also davon ausgehen, dass das verursachende Objekt vollständig in der Atmosphäre verglüht ist.

Fireball 4

Grüner Feuerball mit Knall über Kanada: Möglicherweise auf Boden eingeschlagen

Ein grün leuchtender Feuerball ist durch den Nachthimmel über Kanada geflogen und hat Einwohner mehrerer Provinzen erschreckt. Die Naturerscheinung passierte am späten Abend des 4. September. Aufnahmen des Himmelskörpers tauchten im Internet auf und lösten eine heftige Diskussion darüber aus, wo genau der Meteorit gelandet sein könnte.

© Twitter / @RafaelPern
Meteorit erschreckt Kanadier: Kameras halten grünliches Licht fest [VIDEO]
Augenzeugen behaupten, einen lauten Knall gehört zu haben, und sprechen von einer Explosion. Da man bisher keine Reste des Meteoriten entdeckt hat, wird nun in sozialen Netzwerken heftig darüber diskutiert, ob und wo genau der Himmelskörper gelandet ist. Einige sind fest davon überzeugt, dass der Stein aus dem Weltall in der Nähe von Nelson in British Columbia an der Westküste des Landes zu suchen ist. Andere sind sich sicher, dass die Leuchterscheinung von einem in der Atmosphäre komplett verglühten Meteor hervorgerufen worden ist.




Kommentar: Mehr Informationen über den dramatischen Anstieg der Feuerbälle an unserem Himmel finden sie in unserem Buch, welches bald auf Deutsch veröffentlicht wird:


Bizarro Earth

Möglicher Feuerball oder Erdbeben? Knallgeräusch schreckt Rödemarker auf

Ein Knallgeräusch, wackelnde Autos und Häuser haben gestern die Menschen in Rödermark erschreckt. Grund dafür war ein leichtes Erdbeben.
© imago stock&people / imago/ZUMA Press
Symbolbild
Rödermark - Mehrere Zeugen, vor allem aus Waldacker, meldeten sich kurz vor halb 10 bei der Polizei. "Die Anrufer sprachen unter anderem von einem Knallgeräusch", so ein Polizeisprecher. Die Beamten gingen daraufhin der Sache auf den Grund, auch ein Hubschrauber wurde alarmiert, stieg allerdings nicht auf. Ein Überschallflug konnte schnell ausgeschlossen werden. Kurz darauf steht dann aber die Ursache der Ereignisse fest: Nach Angaben des Hessischen Landesamts für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) ereignete sich in Rödermark gegen 9.15 Uhr in rund 14 Kilometern Tiefe ein Erdbeben. Es hatte dabei eine Stärke von 2,5.

Auch auf der privaten Webseite Erdbebennews.de meldeten sich Anwohner und Zeugen des Naturereignisses. "Es fühlte sich wie ein Einschlag an. An ein Erdbeben habe ich nicht sofort gedacht, sondern eher an einen Absturz oder Meteorit. Das Haus hat gewackelt.", so ein User. Auch in Dietzenbach, Darmstadt und Frankfurt war das Beben demnach zu spüren. Ausrücken musste die Feuerwehr allerdings nicht: "Wir hatten keine Anrufe oder irgendwelche Schäden gemeldet bekommen."

Kommentar: Es ist durchaus möglich, dass ein Feuerball das Knallgeräusch und das Beben verursacht haben könnte.




Meteor

Meteorit stürzt in Garten eines US-Bewohners in Georgia

© Fotolia/ Vadimsadovski
In der amerikanischen Stadt Appling (Bundesstaat Georgia) ist ein Meteorit auf den Hinterhof eines Bewohners gestürzt, berichtet das Nachrichtenportal Mirror. Der Mann sei schockiert gewesen und habe zunächst gedacht, ein Autounfall sei in der Nähe passiert, als er einen lauten Knall gehört habe.

In seinem Hinterhof habe jedoch eine Überraschung auf ihn gewartet.

Fireball 4

12. Oktober: Hausgroßer Asteroid rast schon wieder auf die Erde - Mainstream wundert sich

Ein Asteroid, etwa so groß wie ein Haus, rast auf die Erde zu. Der Brocken wird unseren Planeten nur um 44.000 Kilometer verfehlen - in kosmischen Maßstäben ist das sehr wenig. Forscher sehen aber keine Gefahr.

© dpa
Der Asteroid 2012 TC4 ist etwa so groß wie der kosmische Brocken, der am 15. Februar 2013 über dem russischen Tscheljabinsk explodierte (im Bild).
Ein Asteroid von der Größe eines Hauses ist im Anflug auf die Erde - und wird am 12. Oktober in nur 44.000 Kilometern Entfernung an unserem Planeten vorbeirasen.


Kommentar: Diese Quelle spricht von einer Entfernung von nur 6,800 Kilometern und der Möglichkeit, sollte der Bolide die Erdatmosphäre erreichen, einer noch viel größeren Zerstörung am Boden als es in Tscheljabinsk im 2013 geschehen ist.


Damit verfehlt der kosmische Brocken die am weitesten von der Erde entfernten geostationären Satelliten lediglich um 8.000 Kilometer, wie Wissenschaftler der Europäischen Weltraumagentur ESA sagten. Eine Einschlagsgefahr bestehe definitiv nicht. "Wir wissen sicher, dass dieses Objekt die Erde nicht treffen kann", sagte der ESA-Forscher Detlef Koschny. "Es gibt keinerlei Gefahr." Vielmehr sehen internationale Wissenschaftler im engen Vorbeiflug des Asteroiden die seltene Gelegenheit, ihre Fähigkeiten beim Aufspüren und weiteren Beobachten eines solchen Himmelskörpers zu testen.


Kommentar: Eine seltene Gelegenheit? In den letzten Jahren stellen wir einen dramatischen Anstieg dieser Ereignisse fest. Selten sind solche Geschehnisse inzwischen mit Sicherheit nicht mehr.



Mehr Informationen darüber erhalten Sie in unserem neuen Buch "Erdveränderungen und die Mensch-Kosmos Verbindung" welches bald erscheinen wird!

Comet

165 Meteoriten-Trümmer von Meteoriteneinschlägen vor mehr als 400 Millionen Jahren entdeckt

Geologen entdeckten in Gestein aus dem Gailtal außerirdische Spuren. Sie stammen von Meteoriteneinschlägen vor mehr als 400 Millionen Jahren.

© Universität Lund
Einer der Mikrometeoriten in einer stark vergrößerten Darstellung. Das Korn ist nur etwa 0,2 Millimeter groß
Aller Anfang ist schwer. Für die Forschung des schwedischen Geologen Birger Schmitz gilt das ganz besonders. Sage und schreibe 350 Kilo Gestein schleppte er mithilfe seiner drei Assistenten im Herbst 2015 von der Cellon-Rinne auf dem Kärntner Plöckenpass einige hundert Höhenmeter tiefer bis zur Straße. Sinn und Zweck der schweißtreibenden Aktion: Birger war auf der Suche nach den Überresten von Minimeteoriten, die vor mehr als 400 Millionen Jahren möglicherweise auch im Gailtal eingeschlagen haben.

Nun steht das Ergebnis fest. „Im Gestein sind tatsächlich insgesamt 165 extraterrestrische Körner nachgewiesen worden“, sagt Hans Peter Schönlaub vom Geopark Karnische Alpen. „Man hat sie eindeutig als Rest von Asteroiden oder Kleinplaneten identifiziert.“ Die außerirdischen Trümmer sind maximal 63 Mikrometer groß (ein Mikrometer entspricht einem tausendstel Millimeter). Sie wurden unter dem Mikroskop entdeckt, nachdem man das Gestein aus dem Gailtal an der Universität im südschwedischen Lund monatelang in Salzsäure-Wannen aufgelöst hatte.

Comet 2

Faustgroßer Meteorit landet in den Niederlanden: Alt wie unser Sonnensystem

Er krachte in einen Schuppen: Geoforscher präsentieren einen Meteoriten, der im Januar in den Niederlanden eingeschlagen war.

© AFP/ Naturalis Biodiversity Centre/ Rebecca Reurslag
Meteorit aus den Niederlanden
Niederländische Forscher haben der Öffentlichkeit am Montag einen schätzungsweise 4,5 Milliarden Jahre alten Meteoriten vorgeführt, der im Januar in der Kleinstadt Broek bei Amsterdam niedergegangen war.

"Wir wollten zu hundert Prozent sicher sein, was für ein Meteorit es ist, deshalb haben wir zunächst einige Forschungen angestellt", sagte der Geologe Leo Kriegsman. Bei dem Meteoriten handelt es sich um einen etwa faustgroßen Gesteinsbrocken mit einem Gewicht von etwa 500 Gramm.

Kommentar: Ein Video des Meteors: