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Di, 17 Jan 2017
Die Welt für Menschen, die denken

Feuerbälle


Fireball

Asteroid trifft fast die Erde: 24 Stunden vorher entdeckt

In der Nacht zum heutigen Dienstag raste ein gewaltiger Asteroid nur knapp an der Erde vorbei. Die Astronomen der University of Arizona's Catalina Sky Survey hatten ihn erst 24 Stunden vorher entdeckt.
Dass es zu keiner Katastrophe kam, ist reine Glückssache gewesen, denn wäre der Asteroid mit der Bezeichnung »2017 AG13« in die Erdatmosphäre eingedrungen, hätte er - vorausgesetzt, er wäre schon in der Luft explodiert und nicht aufgeschlagen - mindestens die gleichen Schäden angerichtet, die mit denen aus 2013 im russischen Chelyabinsk vergleichbar wären. Damals hatte der Meteor in einem großen Radius über 1.000 Menschen verletzt und viel Gebäude und Fensterscheiben beschädigt.

Kommentar: Das Elektrische Universum - Teil 21: Zunahme der Kometenaktivität


Comet 2

Meteorit über dem Ritten in Südtirol explodiert?

Eine seltene Himmelsbeobachtung machte am Mittwoch Abend Dieter Janek: Um exakt 18.27 Uhr sah der Eppaner die mutmaßliche Explosion eines Meteoriten. Würde man nun hierzulande tatsächlich Meteoritenteile finden, wäre das eine Premiere für Südtirol.

© Herrman Koberger
Symbolbild
Ich sitze gemütlich in meinem Wohnzimmer, schaue zum Fenster raus und erkenne zufällig, wie am Abendhimmel ein ansehnlicher weißlicher Feuerball in rot glühende Fragmente zerfällt“, schildert Dieter Janek aus Eppan seine Beobachtung.

Als exakte Zeit hält er den Mittwoch, 28. Dezember, 18.27 Uhr fest. Im Stile eines Fachmannes präzisiert er die Lage: „Dieses Schauspiel am Himmel dauerte nur wenige Sekunden und ereignete sich in nordwestlicher Richtung in einem Einfallswinkel von 30 Grad.“

Kommentar: Wieder eine dieser "seltenen" Himmelserscheinungen, die immer häufiger beobachtet werden:




Fireball 4

Großer Feuerball verglüht über Andalusien, Spanien

© videoslavoz / YouTube
Im Internet ist ein Video veröffentlicht worden, auf dem ein fliegender Meteor über der spanischen Region Andalusien zu sehen ist. Der Feuerball überquert den Himmel und erlischt am Horizont. Laut einer Meldung der Agentur Europe Press hatte der Himmelskörper eine Geschwindigkeit von etwa 72.000 Kilometern pro Stunde.


Kommentar: Erst im November sind zwei Feuerbälle über Spanien niedergegangen, zudem war auch Andalusien von schweren Überschwemmungen betroffen.


Fireball

Heller Feuerball verglüht über Sibirien

Ein kosmisches Objekt ist beim Absturz über Ostsibirien verbrannt, meldet Interfax unter Berufung auf eine Quelle aus der Raumfahrtbranche. „Ein Körper kosmischer Herkunft von unbedeutender Größe ist in die dichten Atmosphäreschichten eingedrungen und dort verbrannt. Der Prozess war als eine helle Lichterscheinung am Himmel über einigen sibirischen Regionen zu sehen, darunter über Gebiet Krasnojarsk und Chakassien“, so die Quelle. Augenzeugen berichten von einem lauten Knall bei der Explosion.
© Twitter
Erst Ende Oktober ist ein unbekanntes Objekt am Himmel über der Hauptstadt von Burjatien Ulan-Ude erschienen. Vermutlich war es ein Meteorit. Viele Einwohner der Republik berichteten darüber in sozialen Netzwerken. „Hinter dem Bargusingebirge, nahe dem Baikalsee, ist gerade ein Meteorit abgestürzt! Etwa fünf bis sechs Sekunden lang war es taghell! Das ist eine Sensation!“ so eine Meldung.


Fireball 3

Japanischer Teenager filmt Meteor kurz nach Fukushima Erdbeben

Ein Teenager aus Japan hat ein ungewöhnliches Naturschauspiel im Himmel über Japan aufgenommen: einen grell leuchtenden Lichtstrahl, der - zufällig? - direkt nach dem Erdbeben am Montagabend auf die Erde stürzte.
© Asuka/Twitter
Der Clip wurde von einem 16-jährigen Mädchen namens Asuka via Twitter hochgeladen.

Das Beben der Stärke 7,4 hatte am Montagabend die japanische Katastrophenregion Fukushima erschüttert und laut Medienberichten Flutwellen von über einem Meter ausgelöst. Dabei wurden mehrere Menschen leicht verletzt. Im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi und anderen Reaktoren in der Region, die alle abgeschaltet sind, gab es nach Angaben der Betreiber keine weiteren Unregelmäßigkeiten.


Kommentar: Starkes Erdbeben erschüttert Fukushima: Zum Glück nur kleinere Flutwellen




Meteor

Der Fall des "Donnerstein" von Ensisheim 1492 wurde als Omen gedeutet

Was war da los vor 520 Jahren im schönen Elsass? «Tausend vierhundert neunzig zwey; Hört man allhier ein gross Geschrey; Dass zunächst draussen vor der Stadt; Den siebenten Wintermonath; Ein grosser Stein bey hellem Tag; Gefallen mit einem Donnerschlag; An Gewicht dritthalb Centner schwer; Von Eisenfarb bringt man ihn her; Mit stattlicher Prozession; Sehr viel schlug man mit Gewalt davon.» Europa wurde erschüttert, soviel steht fest.

© Unbekannt
In einem zeitgenössischen Bild aus der “Schweizer Bilderchronik des Luzerners“, von Diebold Schilling (1512), wird der seltsame Vorfall von Ensisheim ausführlich dargestellt und beschrieben.
Theodora Von der Mühll schrieb es in ihrer gewandten Art nieder für ihre 1975 erschienene Publikation «Der Donnerstein von Ensisheim», wie es sich wohl nicht trefflicher formulieren lässt: «Am St.-Lorenz-Tag, dem 7. November 1492, hütete ein Knabe bei Ensisheim in der Rheinebene die Schafe. Achteinhalb Wegstunden südlich des elsässischen Städtchens liegt Basel. Dort herrschte an jenem Tag wie an allen anderen der gewohnte Lärm von Wagen, Karren und Pferden auf dem holprigen Pflaster. In den engen Gassen der Handwerker ertönte weithin der Schmiede Hämmern auf dem Amboss, auf dem Rhein lenkten die Flösser mit schallenden Warnrufen ihre Baumstämme durch das Gedränge der Schiffe, an der Herbstmesse auf dem Münsterplatz priesen die Marktschreier ihre Ware an. Nur ein paar Schritte davon entfernt, in der Augustinergasse, hoch über dem Strom, wohnte Sebastian Brant, in jenem Jahr Dekan der juristischen Fakultät. Schräg gegenüber, am niederen Ufer, bei der östlichen Stadtmauer lebte seit 1487 der in Stein bei Pforzheim geborene Johannes Heynlin de Lapide fern vom Getriebe und der Unrast dieser Welt, wo er als Humanist, erster deutscher Rektor der Sorbonne, Gründer der ersten Druckerei in Paris und später vielbegehrter Prediger im hellen Glanz des Ruhmes und Erfolges gestanden war. Jetzt führte er, von Büchern umgeben, in einer Klause des Kartäuserklosters ein Gott geweihtes Leben.

Der kleine Schäfer, Brant und Heynlin sind die der Nachwelt genannten Zeugen dessen, was am Vormittag jenes 7. November zwischen elf und zwölf geschehen ist. Gehört haben es in weitem Umkreis alle Menschen: einen entsetzlichen, unbegreiflichen Knall, anders als der ärgste Donnerschlag und ohne Blitz, ohne Anzeichen eines Gewitters.»

Von was hier gesprochen wird? Von einem einem stattlichen Steinmeteoriten, der mit hoher Geschwindigkeit in die Erdatmosphäre eintrat. Das kosmische Geschoss zog, eine Leuchtspur hinter sich her ziehend, unter lautem Donnern über den Himmel und krachte schliesslich in der Nähe des elsässischen Städtchens Ensisheim mit einer Restmasse von 127 kg auf einen Acker - eben dort, wo erwähnter Knabe seine Schafe hütete.

Kommentar:


Fireball 4

Feuerball über Japan - Oder war es ein UFO?

Ein grell grün-leuchtendes Etwas wurde am Himmel über Japan gesichtet. Doch was ist der mysteriöse Feuerball wirklick? Alien-Fans haben da schon eine verrückte Theorie...

© Unbekannt
Über Japan wurde dieser leuchtend grüner Feuerball gesichtet.
Das geheimnisvolle Objekt wurde von gleich zwei verschiedenen Kameras dabei gefilmt, wie es am Montagmorgen über Nord-Japan flog.

Medien berichten zum einen von einem Feuerball über dem Niigata-Flughafen und auch über der 250 Meilen entfernten Stadt Aomori. Doch um was es sich dabei handelt, weiß niemand so wirklich.

Experten der American Meteor Society vermuten, dass es ein Meteor war. Seine leuchtend grüne Färbung könnte auf einen hohen Nickel-Anteil hinweisen. Alien-Verrückte haben dagegen eine ganz andere Theorie:

Kommentar:




Fireball 4

Heller Meteorit leuchtet über Burjatien in Russland auf

Am Dienstagabend ist ein unbekanntes Objekt am Himmel über der Hauptstadt von Burjatien Ulan-Ude erschienen. Vermutlich war es ein Meteorit. Viele Einwohner der Republik berichteten darüber in sozialen Netzwerken. „Hinter dem Bargusingebirge, nahe dem Baikalsee, ist gerade ein Meteorit abgestürzt! Etwa fünf bis sechs Sekunden lang war er taghell! Das ist ja eine Sensation!“ so eine Meldung.
© Youtube/Lev Abashkin
Russland: Meteorit rast über Burjatien
Die Augenzeugen posteten auch ihre Bilder und Videos aus unterschiedlichen Orten von Burjatien. Der Feuerball soll eine grüne Spur am Himmel hinterlassen haben. Auch in anderen Regionen und Städten Russlands, unter anderem in Jekaterinburg und Lipezk, haben viele Menschen geheimnisvolle Himmelsobjekte gesehen.

Kommentar: Weitere Videos:






Meteor

Bislang unbekannte Katastrophe: Impakt eines Kometen vor 56 Millionen Jahren?

Mikrokügelchen deuten auf größeren Impakt am Beginn des Wärmemaximums hin

Verborgene Urzeit-Katastrophe: Nur zehn Millionen Jahre nach dem katastrophalen Ende der Dinosaurier könnte erneut ein Meteorit die Erde getroffen haben. Die Indizien für einen solchen Einschlag vor knapp 56 Millionen Jahren haben Forscher an der US-Ostküste entdeckt: Eine abrupte Häufung winziger Kügelchen aus Gesteinsglas spricht für einen größeren Impakt, wie sie im Fachmagazin "Science" berichten. Er könnte damals zum globalen Wärmemaximum beigetragen haben.

© Igor Thuralov/thinkstock
Vor knapp 56 Millionen Jahren könnte es einen größeren Kometen-Einschlag gegeben haben - möglicherweise förderte er den Beginn des Wärmemaximums.
Vor knapp 56 Millionen Jahren erlebte die Erde einen dramatischen Klimawandel: Innerhalb von nur rund 20.000 Jahren stiegen die Temperaturen um rund fünf Grad Celsius an. Auslöser dieses sogenannten Paläozän/Eozän-Temperaturmaximums (PETM) waren gewaltige Mengen von Treibhausgasen, vermutlich Methan und CO2, die in die Atmosphäre freigesetzt wurden.

Was diese Wärmeperiode auslöste, bleibt jedoch strittig. Einige Forscher halten ausgedehnte Vulkanausbrüchefür die Ursache, andere einen Methanausstoß aus Meeressedimenten und auch ein Meteoriteneinschlag wird diskutiert.

Verdächtige Glaskügelchen

Indizien für einen solchen Einschlag könnten nun Morgan Schaller vom Rensselaer Polytechnic Institute in New York und seine Kollegen entdeckt haben. Für ihre Studie hatten sie Sedimentbohrkerne von der Küste New Jerseys und vom rund 1.000 Kilometer entfernten Rand des nordamerikanischen Schelfs vor der Küste von Florida untersucht.

Dabei stießen die Forscher auf etwas Auffälliges: In der vor rund 56 Millionen Jahren abgelagerten Schicht häuften sich kleine glasartige Kügelchen. Solche Spherulen können entstehen, wenn das Gestein bei einem Meteoriteneinschlag aufgeschmolzen wird und als feine Tröpfchen hoch in die Atmosphäre spritzt. Beim Abkühlen erstarren die Tropfen zu kleinen Kugeln aus erstarrter Gesteinsschmelze, die dann wieder zu Boden fallen.

Kommentar:


Cow Skull

Riesiger Feuerball explodierte über Queensland - Leichtes "Beben" wahrgenommen

Ein grelles Licht am Himmel und eine Druckwelle haben am Montagabend die Einwohner Australiens erschreckt, wie die Zeitung „The Guardian“ berichtet. Augenzeugen und Fachleute vermuten dabei, dass es ein großer Meteor gewesen sei.
© Flickr/ John Fowler
Der Vorfall ereignete sich im australischen Bundesstaat Queensland im Nordosten des Landes um 20:30 Uhr (Ortszeit). Laut Augenzeugen war es ein Meteoriteneinschlag. Auch die Forschungsagentur „Geosciences Australia“ bestätigte, am Montagabend ein „Beben“ verzeichnet zu haben, das aber nicht mit einem Erdbeben in Verbindung gebracht werden konnte.

Johnathan Powell, Astrophysiker der Harvard University, sagte dabei, es habe „wie ein großer Meteor“ ausgesehen - „der erste seit mehreren Jahren, der so riesig war“. Laut ihm handelt es dabei um einen Brocken mit einem Durchmesser von einem Meter, der groß genug gewesen sei, Fragmente überzulassen.