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Di, 17 Jul 2018
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Erdveränderungen
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Better Earth

SOTT Video Erdveränderungen - Juni 2018: Extremes Wetter, planetarische Umwälzungen und Feuerbälle

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In diesem Juni wurden viele Gebiete unseres Planeten von Regengüssen aller Art und Größe unter Wasser gesetzt; von heftigen Hagelstürmen und Gewittern in Teilen Asiens (einige von ihnen brachten Fische, Krabben und Tintenfische mit) und Europas bis hin zu einer erstaunlichen Mischung von hurrikan-artigen Winden, Starkregen und Überschwemmungen in den USA, Mexiko und Teilen Südamerikas.

Vulkanische Aktivität bricht weiterhin Rekorde rund um den Blauen Planeten. Der Kilauea-Vulkan richtete weiterhin verheerenden Schaden auf der Insel Hawaii an, zerstörte Häuser und hüllte das Gebiet in giftige Dämpfe ein. Währenddessen, nach Jahren fortwährender Aktivität, brach Guatemalas Feuervulkan heftig aus und brachte mindestens 109 Menschen zu Tode. Hunderte werden noch immer vermisst und ganze Städte wurden mit meterhoher Asche bedeckt.

Neben der spektakulären Natur dieser Eruptionen sollte man im Gedächtnis behalten, dass all diese Asche die oberen Schichten der Atmosphäre durchdringt, dadurch Sonnenstrahlen reflektiert und die Kondensation von Wasser und die Bildung von Eis begünstigt. Das sind angesichts des derzeitigen Minimums der Sonnenaktivität natürlich keine guten Nachrichten.

Es ist gut möglich, dass im weiteren Verlauf die Temperaturen weltweit weiterhin sinken. Und angesichts der großen Mengen an Wasser, die in Strömen herunterkommen, könnte der kommende Winter für viele in der nördlichen Hemisphäre schwere Zeiten bringen.

Wenn wir schon bei kalten Temperaturen sind; für die Jahreszeit ungewöhnlicher Schnee machte weiterhin Schlagzeilen - selbst im Spätfrühling und im beginnenden Sommer und sowohl in nördlichen als auch in südlichen Gefilden. Die Kälteeinbrüche trafen die USA, Kanada, Chile, Australien, die Ukraine und Österreich; sie überraschten die Bewohner und schädigten Ernten.

Zunehmend starke Hagelstürme und größere Hagelkörner sind ebenfalls weltweit gemeldet worden. Die USA, Griechenland, Italien, Serbien, Indien und Russland waren diesen Monat am meisten davon betroffen.

Schauen Sie es sich unten an (die deutschen Untertitel können mit dem Unterknopf eingeschalten werden. Gegebenenfalls müssen Sie über die Einstellungen noch Deutsch als Sprache auswählen):


Kommentar: Sehen Sie sich auch die anderen Videos an, die wir 2018 und davor veröffentlicht haben.


Bizarro Earth

Japan: Schwere Regenfälle forderten bisher 200 Tote

Wegen heftiger Regenfälle sind in Japan bisher 200 Menschen ums Leben gekommen, Dutzende weitere werden vermisst. Es kam zu Überschwemmungen und Erdrutschen.
unwetter japan
© yodo, dpa
Die Zahl der Toten bei den verheerenden Regenfällen in Japan ist auf 200 gestiegen. Dutzende Menschen würden noch immer vermisst, sagte Regierungssprecher Yoshihide Suga am Donnerstag. Der Einsatz der Suchmannschaften dauere an. Mindestens 10.000 Menschen halten sich in Notunterkünften auf.

Ende vergangener Woche hatten heftige Regenfälle im Westen und Zentrum Japans schwere Überschwemmungen und Erdrutsche verursacht. Japans Regierungschef Shinzo Abe hatte wegen der Lage in den Überschwemmungsgebieten eine für diese Woche geplante Auslandsreise abgesagt. Am Mittwoch besuchte er eines der Überschwemmungsgebiete, für Freitag ist ein Besuch in einem weiteren betroffenen Gebiet geplant.

Am Donnerstag sagte Abe den in den Notunterkünften untergebrachten Menschen Hilfe zu. "Wir werden alles tun, was wir können, damit Menschen nicht mehr in unangenehmen Situationen in Notunterkünften leben müssen", sagte er.

Kommentar:




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Dürre in Europa und die berechtigte Angst vor schlechten Ernten und höheren Preisen?

Das Wetter zeigt erneut weltweite Extreme, in Südafrika schneite es und weite Teile Nordeuropas werden von Trockenheit und stetiger Wärme erfasst. Südlichere Teile von Europa wurden hingegen von starkem Regen und Hagel getroffen, die ebenso die Ernte angriffen. Teilweise konnte nur erschwert Getreide geerntet werden, da zum einen die Fahrzeuge in Flammen aufgingen oder die Ernte selbst - oder beides.

mähdrescher
© picture alliance/dpa
Erste Meldungen wurden veröffentlicht, dass die Preise bei einigen Produkten in Deutschland steigen könnten, darunter Mehl. Dennoch wird gemäßigt reagiert:

Ice Cube

Südafrika: Erster Schnee seit 10 Jahren

schnee südafrika
© Instagram/ P J Muller
Afrika - Genauer in Südafrika hat es seit 10 Jahren zum ersten Mal wieder geschneit. Natürlich herrscht gerade bei den Antipoden Winter, doch wir reden dennoch von dem Kontinent Afrika, wo Schnee und kalte Temperaturen nicht zur alltäglichen Erfahrung gehören. Der Schnee fiel dort in höheren Bergregionen.
In Südafrika ist es gerade tiefster Winter, doch das Thermometer sinkt in dieser Saison normalerweise nur selten unter den Gefrierpunkt. Für dieses Jahr durfte jedenfalls eine Ausnahme gelten: Neben extremem Frost mit bis zu minus acht Grad Celsius suchte die südafrikanischen Berge der erste Schneefall seit zehn Jahren heim.

- RT
Der geschmolzene Schnee führte anschließend zu Überschwemmungen in Kapstadt, was auch eine gute Seite hat, denn Kapstadt litt am Anfang des Jahres an Wasserknappheit.
Im Gegensatz zum Wintermärchen in den Bergen wurde die Hauptstadt der Provinz, Kapstadt, aufgrund starker Regenfälle von Überschwemmungen heimgesucht. Für eine Metropole, die bis zuletzt so sehr an Wasserknappheit litt, ist das allerdings eher eine gute Nachricht.

Bizarro Earth

Überschwemmungen und heftige Gewitter in Südtirol

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© Helmut Dibiasi - Facebook
Schwere Regenfälle trafen Südtirol und führten teilweise zu starken Überschwemmungen. Nach stol.it schlugen in wenigen Stunden auch 2000 Blitze ein. Von den Überschwemmungen soll besonders der Ort Moena betroffen worden sein.

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Durch Menschenhand? "Blutregen" in Norilsk, Russland

blutregen norilsk
In der russischen Stadt Norilsk in Sibirien gab es roten Regen.
Einen roten Regen hat es in der russischen Großstadt Norilsk (in der Region Krasnojarsk in Sibirien - Anm. d. Red.) am Dienstag gegeben. Im Netz sind sofort Fotos und Videos mit "blutigen" Pfützen und rot bewässerten Autos aufgetaucht.

Die Internet-Nutzer nehmen an, dass diese Naturerscheinung entweder von weggewaschenen Stäuben sowie Emissionen von dem Bergbau- und Metallverarbeitungsunternehmen "Norilsk Nikel" oder von zu hoher Strahlung ausgelöst worden sei.

- Sputnik

Fire

Hitze: Mehrere Feldbrände bei Erntearbeiten in Deutschland ausgebrochen

Die Zahl der Erntebrände stieg auf 13 und führte zu Schäden, die sich bis jetzt auf eine Höhe von ungefähr 500.000 Euro insgesamt belaufen. Die neuesten Brände entstanden in Mecklenburg-Vorpommern.

Traktor Feuer
© Telgen
50 Hektar Getreide standen auf einem Feld in der Nähe von Mestlin (Landkreis Ludwigslust-Parchim) in Flammen. Auslöser war vermutlich ein Steinschlag eines Mähdreschers. Funken flogen und entzündeten das trockene Getreide. Bei dem Feuer entstand ein Schaden von mehreren Zehntausend Euro. Auch in der Nähe von Dalberg (Landkreis Nordwestmecklenburg) stand ein Acker in Flammen. Dabei wurde Gerste auf einer Fläche von etwa fünf Hektar vernichtet.

- NDR
Auch die Erntemaschinen sind durch die momentane Hitze anfällig:

Fire

Feuer in Moorlandschaft östlich von Manchester - Ein weiterer Brand folgte

Wegen eines Feuers in einer Moorlandschaft östlich von Manchester sind dutzende Häuser evakuiert worden. Am Mittwoch kämpften rund 50 Feuerwehrleute mit zehn Fahrzeugen gegen den Brand im Saddleworth-Moor.
moorland fire
© Twitter: Mikey Dee
Winter Hill
Sie arbeiteten unter "enorm schwierigen Bedingungen", erklärte der Vize-Feuerwehrchef des Großraums Manchester, Leon Parkes. Die Räumung weiterer Wohnhäuser in der Umgebung sei notwendig. Nach Angaben der Polizei waren zuvor bereits 34 Häuser evakuiert worden.

Feuerwehrmänner versuchen die Flammen zu ersticken. Ziemlich schwierig - im Moor ist es sehr windig und trocken.

Kommentar: Am Donnerstag wurde dann ein weiteres Feuer in einer weiteren Moorlandschaft gemeldet.






Camera

Überschwemmungen in Teilen Griechenlands: Wir haben noch nie so heftige Unwetter erlebt

Schwere Regenfälle haben in den vergangenen Tagen in Griechenland erhebliche Schäden angerichtet und vielen Touristen den Urlaub verdorben.
unwetter griechenland

In der Stadt Mandra wurden Straßenzüge zu reißenden Flüssen.
Wie die Feuerwehr am Donnerstag mitteilte, musste sie fast 400 Mal ausrücken, um Menschen zu helfen, Wasser aus überschwemmten Häusern zu pumpen und Geröll von den Straßen zu beseitigen.

Die Autobahn zwischen Athen und der Hafenstadt Korinth musste am Mittwochnachmittag vorübergehend gesperrt werden. Betroffen waren vor allem die bei Urlaubern beliebte Halbinsel Chalkidiki im Norden des Landes und die Region Mandra westlich von Athen.

Kommentar:




Ice Cube

Wintereinbruch in den Karpaten: Kinder mussten aus Zeltlager gerettet werden

Die Karpaten sind ein Hochgebirge, das sich über mehrere Länder zieht. Im ukrainischen Teil musste nun eine Jugendgruppe aus einem Zeltlager evakuiert werden.
erdabkühlung, schnee, winter
© Politicalcartoons.com
Wintereinbruch kurz nach Sommerbeginn: In den Karpaten in der Ukraine sind bei Temperaturen um den Gefrierpunkt mehrere Zentimeter Schnee gefallen. Rettungskräfte mussten nach eigenen Angaben 27 Kinder und 8 Erwachsene bergen, die in einem Zeltlager nahe des 1.881 Meter hohen Berges Blysnyzja kampierten. Sie wurden in tiefer gelegene Orte gebracht.

Schnee wurde auch aus der Hohen Tatra gemeldet, die sich an die Karpaten anschließt und entlang der polnisch-slowakischen Grenze verläuft.

Kommentar: