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Mo, 02 Mai 2016
Die Welt für Menschen, die denken

Erdveränderungen
Karte


Bizarro Earth

Kürzliches Beben in Japan ließ in Kumamoto eine Jahrhunderte alte Quelle austrocknen

© Nasuka Yamamoto
Die Shiaisha Quelle in Minami-Aso in der Präfektur Kumamoto ist seit dem Erbeben vom 16. April ausgetrocknet.
Für hunderte von Jahren versorgte die heilige Shiaisha Quelle das Dorf im Schatten des Mount Asho mit Trinkwasser und bewässerte die Felder.

Aber seit ein Erdbeben mit der Stärke 7,3 die Präfektur am frühen 16. April traf, ist die Quelle, die rund 5 Tonnen Quellwasser die Minute lieferte, ausgetrocknet. Ihr Verschwinden ließ die Anwohner verwundert zurück.

Die 95-jährige Natsuko Goto, welche nach dem Beben in einer Grundschule Schutz suchte, sagte: "Ich war völlig entgeistert zu hören, dass die Shioisha Quelle ausgetrocknet ist. Meine Welt steht Kopf, was soll jetzt geschehen?".

Die Shioisha Quelle befindet sich auf dem Gelände des Shioijinja Schreins.

Nach Angaben des 63-jährigen Gemeindesprechers Sachio Hirose, entspringen in Minami-Aso viele Quellen, weshalb die Gemeinde auch "Das Dorf, wo das Wasser geboren wird" genannt wird. Allerdings wird die Shioisha Quelle von den Anwohnern als heilige Quelle verehrt, wo der "Gott des Wasser" entspringen soll.

Attention

Seismische Aktivität am Turrialba Vulkan in Costa Rica nimmt zu

© OVSICORI
Die Rauchwolke begann sich an Turrialbas Krater in den frühen Morgenstunden des 28. April zu bilden.
Das vulkanologische und seismologische Observatorium in Costa Rica (in Spanisch OVSICORI) berichtete Heute, dass die seismische Aktivität am Turrialba Vulkan in den letzten Stunden zugenommen hat.

Das Observatorium erinnerte daran, dass sich letzten Samstag innerhalb von weniger als 12 Stunden nahezu 75 Erdbeben zwischen dem Irazu und dem Turrialba Vulkan ereignet hatten.

Das nationale seismologische Netzwerk sagte, dass bisher das Austreten von normalen Rauch und Aschewolken beobachtet wurde.

Nach mehr als einem Jahrhundert der Inaktivität, wurden am 5. Januar 2010 wieder seismische Aktivitäten am Turrialba Vulkan gemessen.

Der Turrialba ist der nach dem Irazu der zweithöchste Vulkan des Landes. Er befindet sich im Distrikt Santa Cruz, im Kanton Turrialba, in der Provinz von Cartago.

Übersetzt aus dem Englischen von Sott.net

Kommentar: Sehen sie auch:
  • 73 Erdbeben innerhalb von 12 Stunden erschüttern die Erde zwischen zwei Vulkanen in Costa Rica



Cloud Precipitation

Niederlande: Feuchtester April seit 15 Jahren, dazu kälter als gewöhnlich

© Wikimedia Commons/Bart Everson
Nach Angaben des Wetterservice Weeronline, was dieser Monat in den Niederlanden der nasseste Monat, den das Land seit 15 Jahren gesehen hat. Die Niederlande erlebte im nationalen Durchschnitt 65 Millimeter Niederschlag, verglichen mit den 44 Millimeter im normalen Mittel.

Die Region zwischen Zuid-Holland und Groningen erlebte diesen Monat 80 und 100 Millimeter Niederschlag. Warffum in Groningen bekam sogar 110 Millimeter ab, das 2,5 fache des normalen Regens im April. Das ist die höchste Regenmenge, die die Niederlande seit 2001 gesehen hat, als es damals 75 Millimeter regnete.

Ebenso war das Wetter zu kalt für den April. Die erste Hälfte des Monats war im Schnitt zwei Grad zu warm. Aber aufgrund der kürzlichen Kälteperiode steht das monatliche Mittel nun auf 8,7 Grad, verglichen mit dem normalen Mittel von 9,2 Grad.

Trotz des zu kalten Wetters und einem zuviel an Regen, erlebten die Niederlande im April mehr Sonnenschein als gewöhnlich. Das Land hatte diesen Monat 193 Stunden Sonnenschein, verglichen mit den 178 Stunden des normalen Mittel.

Übersetzt aus dem Englischen von Sott.net

Cloud Lightning

Thailand: Unwetter hinterlassen eine Spur der Verwüstung

Erneut haben Unwetter im Norden und Nordosten verheerende Schäden angerichtet.

© Thai PBS
THAILAND - In der Provinz Bueng Kan haben am Freitagmorgen orkanartige Winde rund 30 Strommasten aus der Verankerung gerissen. In einigen städtischen und ländlichen Bezirken fiel der Strom mehrere Stunden aus, Geschäfte, Tankstellen und Banken mussten schließen. Der Sturm beschädigte eine Reihe von Häusern und Tempeln, Reklametafeln kippten um. Umgestürzte Bäume und ein umgefallener Zaun an Straßen führten zu langen Fahrzeugstaus.

In Surin deckte der heftige Wind Dächer ab, die Besitzer mehrerer hundert Häuser melden erhebliche Schäden. Ein zweistöckiges Holzhaus brach zusammen. Der 66 Jahre alte Eigentümer konnte rechtzeitig in einen Reisschuppen flüchten. Eine 50-jährige Frau rannte um ihr Leben, als das Hausdach vom Wind davon getragen wurde. Sie kann sich nicht erinnern, jemals ein solches Unwetter erlebt zu haben. Auch in dieser Provinz hatten Bewohner längere Zeit keinen Strom, weil Masten umgestürzt waren.

© The Nation
Schwere Stürme haben im Nordosten Thailands erhebliche Sachschäden angerichtet.
In Lampang fiel auf dem Flughafengelände ein Dach in die Airport Lounge.
Der Schaden wird auf eine Million Baht geschätzt. Maschinen der Nok Air und der Bangkok Airways konnten erst mit vier Stunden Verspätung abheben. Auch in dieser Provinz fiel der Strom in einige Bezirken mehrere Stunden aus. Insgesamt sollen mindestens 800 Häuser teils erheblich beschädigt worden sein. Beschädigt wurde ebenfalls der 126 Jahre alte Tempel Srichum, der ein Relikt Buddhas beherbergt.

Kommentar:




Attention

Berichte über zunehmende seismische Aktivität am Nevado del Ruiz Vulkan in Kolumbien

© El Nuevo Dia
Nevado del Ruiz Vulkan
Das vulkanologische uns seismologische Observatorium von Manizales berichtete über das Auftreten zweier moderater Beben am Nevado del Ruiz Vulkan, nachdem die Region von einer Reiher kleinerer Schwarmbeben erschüttert wurde.

Die Beben stehen im Zusammenhang mit Felsbrüchen und zeigen damit einen bedeutsamen Anstieg der vulkanischen Aktivität an.

Der Erdbebenschwarm begann gegen 17:00 Uhr am 29. April 2016, bevor sich zwei moderate Beben (beide mit der Stärke 3,4 auf der Richterskala) am 29. April 2016 um 20:26 Uhr und 20:46 Uhr ereigneten.

Die beiden stärkeren Beben befanden sich am nordöstlichen Teil der Vulkanischen Struktur in einer Tiefe von 3,78 Kilometer.

Es wurde ebenfalls von Ascheregen in Murillo, einer kleinen Stadt nahe des Nevado del Ruiz Vulkans berichtet, was die gestiegene seismische Aktivität belegt.

Nach offiziellen Angaben eruptiert der Nevado del Ruiz Vulkan bereits seit 17 Monate Asche, aber durch die speziellen Wetterbedingungen fiel die Asche nun in der näheren Umgebung.

Übersetzt aus dem Englischen von Sott.net

Cloud Lightning

Schweres Unwetter trifft Nairobi - Mindestens 17 Tote

Ein schweres Unwetter hat in der kenianischen Hauptstadt Nairobi mindestens 17 Menschen in den Tod gerissen.

© 2016 AFP
Rettungskräfte in den Trümmern des eingestürzten Hauses
Ein schweres Unwetter hat in der kenianischen Hauptstadt Nairobi mindestens 17 Menschen in den Tod gerissen. Allein beim Einsturz eines sechsstöckigen Wohnhauses am Freitagabend kamen mindestens zehn Menschen ums Leben, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Mehr als 120 Menschen seien gerettet worden, nach weiteren Menschen wurde gesucht. Der heftige Regen löste Überschwemmungen und Erdrutsche aus.

Präsident Uhuru Kenyatta besuchte den Ort der Tragödie am Samstag und ermutigte die Retter zur weiteren Suche nach Vermissten. Er ordnete die Festnahme des Eigentümers und der Ingenieure und Architekten des Hauses an, weil diese gegen die Bauauflagen verstoßen hätten.

Eine Frau und ihr Kind seien noch am Leben und alles müsse getan werden, um sie aus den Trümmern zu bergen, sagte Innenminister Joseph Nkaissery. Ein Überlebender wurde nach zehn Stunden gerettet, teilte das Rote Kreuz mit. 150 Wohnungen waren von dem Einsturz betroffen. Zwei Nachbargebäude wurden sicherheitshalber evakuiert.

Attention

Kurze Übersicht aktiver Vulkane weltweit

© asahicom.jp
Risse in der Aso-Caldera.
Aso: das Kumamoto-Erdbeben mit einer Magnitude von 7,1 aktivierte eine bis dahin unbekannte Störungszone in der Aso-Caldera. Es entstanden zahlreiche Frakturen im Boden, die auf Luftaufnahmen deutlich sichtbar sind. Zudem verflüssigte sich vielerorts der Boden und es kam zu zahlreichen Hangrutschungen. Das Beben beschädigte auch die Fabriken mehrerer Kamerahersteller. Für die Fotografen unter uns dürften die damit verbundenen Lieferengpässe unerfreulich sein.

Klyuchevskoy: in den vergangenen Tagen lief der Vulkan auf Kamchatka zur Höchstform auf und eruptierte Lavaströme und Aschewolken. Diese stieg laut VAAC Tokyo bis zu 3 km über den Krater auf.

Sakurajima: seit 3 Tagen finden wieder explosive Eruptionen statt. Vulkanasche steigt dabei bis zu 4,5 km hoch auf.

White Island: im Norden von Neuseeland brach der Inselvulkan aus und erzeugte eine kleinere Ascheeruption. Es war die erste Eruption seit 3 Jahren.

Bizarro Earth

Erneutes Beben trifft Vanuatu - Stärke 7,3

Der ozeanische Inselstaat Vanuatu ist am Freitag (Ortszeit) von einem starken Erdbeben erschüttert worden. Das Epizentrum des Erdstoßes der Stärke 7,3 lag vor der Ostküste Vanuatus im Pazifik, teilte die US-Erdbebenwarte USGS am Donnerstag in Washington mit. Es sei keine Tsunamiwarnung ausgegeben worden.
Die Erdstöße hätten sich am frühen Freitagmorgen (Ortszeit) in 27 Kilometern Tiefe ereignet. Über Schäden wurde zunächst nichts bekannt. Die Inselkette liegt am sogenannten pazifischen Feuerring ("Ring of Fire"). Dort treffen verschiedene Erdplatten aufeinander und es kommt zu Verschiebungen - die Folge sind unter anderem häufige Erdbeben.

(apa/reuters / jk)

Kommentar: Im letzten Monat allein gab es ca. 115 Erdbeben.



Bizarro Earth

Leichtes Beben in Frankreich mit der Stärke 5,0

Im Westen Frankreichs hat sich am Donnerstag ein leichtes Erdbeben ereignet. Geologen gaben zunächst eine Stärke von 5,0 an.
© Google Maps
Diese Werte werden oft später korrigiert. Das Beben ereignete sich um 08:46 Uhr etwa 20 Kilometer südöstlich der Stadt La Rochelle an der Westküste des Landes. Berichte über Schäden oder Opfer lagen zunächst nicht vor. Beben dieser Stärke können bei anfälligen Gebäuden ernste Schäden anrichten.

Bei robusten Gebäuden gibt es aber in der Regel nur leichte oder gar keine Schäden.

Kommentar:




Tornado1

Seltene Naturerscheinung: Wasserhose bei Rostock aufgenommen

Eine seltene Naturerscheinung wurde am Montag von Heiligendamm aus über der Ostsee beobachtet. Solche Wasserhosen verursachen selten größere Schäden.
© Jörg von Rüden
Heiligendamm. Neben dem am Montag über Elmenhorst bei Rostock beobachteten Tornado wurde außerdem über der Ostsee eine Wasserhose gesichtet. Wie eine Augenzeugin der OSTSEE-ZEITUNG berichtete, habe sie das seltene Phänomen morgens gegen 7.20 Uhr vom Strand in Heiligendamm aus beobachtet. Mehrere Minuten sei die Wettererscheinung über der See zu sehen gewesen.

Tornado über See

Möglicherweise war das sogar dieselbe Erscheinung, die Schüler am Montagmorgen als „Mini-Tornado“ von Elmenhorst aus wahrgenommen hatten. Eine Wasserhose sei ein „Tornado über See“, wie Andreas Friedrich, Tornado-Experte beim Deutschen Wetterdienst in Offenbach, erläuterte. Der Unterschied zwischen beiden Wettererscheinungen: Eine Wasserhose bricht über Land sehr schnell zusammen und verliert dann ihre Energie. Dazu passe auch, dass nach dem von den Schülern gesichteten Tornado keine Schäden gemeldet wurden, meint Friedrich.

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