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Mo, 20 Feb 2017
Die Welt für Menschen, die denken

Erdveränderungen
Karte


Seismograph

Zwei Beben am Ätna registriert: Stärke 2,7 und 2,6

Am Ätna auf Sizilien manifestierten sich in den letzten 24 Stunden 2 Erdbeben der Magnituden 2,7 und 2,6. Die Hypozentren lagen in 1 km und 2 km Tiefe, was eigentlich das Besonderer an diesem Vorkommen ist. Die Epizentren lagen am westlichen Stadtrand des Ortes Zafferana. Zudem wurden zahlreiche Mikrobeben registriert.
© DPA
Symbolbild
Die strombolianischen Eruptionen aus dem NSC halten weiterhin an. Gestern Abend war zu beobachten, dass zahlreiche glühende Bomben auf der Außenflanke des Kegels landeten. Zudem war ein Förderschlot im Zentralkrater aktiv und erzeugte kleine Explosionen, die sich innerhalb des Kraters abspielten.

Auffällig ist, dass diese Form der Aktivität nun schon zu lange anhält, um direkt als Vorläufer neuer Paroxysmen interpretiert zu werden. Die Paroxysmen könnten auf sich warten lasse, weil sich nicht genug Gasdruck im Inneren des Vulkans aufbauen kann, da das Fördersystem seit den letzten größeren Eruptionen im Mai 2016 offen ist. Dies erkennt man am Jahresverlauf der thermischen Strahlung auf Mirova: die hohen Ausschläge Ende Mai markieren die letzten Paroxysmen am Ätna. Seitdem wird fast ständig eine schwache Wärmesignatur registriert, was vor den Paroxysmen nicht der Fall war.

Kommentar:
  • Kleineres Beben der Stärke 4 trifft Mittelitalien - Keine Verletzten oder Schäden bekannt





Seismograph

Kleineres Beben der Stärke 4 trifft Mittelitalien - Keine Verletzten oder Schäden bekannt

Sechs Monate nach Beginn einer starken Erdbebenserie hat erneut ein Beben der Stärke 4 die Region erschüttert. Unter dem Slogan "Unsere Erde wackelt, wir nicht!" hat sich ein Komitee von Bürgermeistern gebildet.
© Flickr/ Matt Katzenberger
L'Aquila - Das teilte die nationale Erdbebenwarte INGV am Montag mit. Der Erdstoß habe sich um 4.13 Uhr in elf Kilometern Tiefe unweit der Gemeinde Montereale, 20 Kilometer von der Abruzzen-Hauptstadt L'Aquila entfernt, ereignet. Berichte über Verletzte gab es zunächst nicht.

Noch kein Neustart in Mittelitalien in Sicht

"Unsere Erde wackelt, wir nicht!" Unter diesem Slogan hat sich ein Komitee von Bürgermeistern in der italienischen Erdbebenregion gebildet. Sie machen sich gegenseitig Mut und kämpfen gemeinsam gegen Resignation und Frust. Denn sechs Monate nach dem Erdbeben am 24. August in Mittelitalien mit 300 Todesopfern ist der Notstand immer noch nicht zu Ende.

Die Erde bebt immer noch auf der Bruchlinie zwischen Marken, Umbrien und Latium. In der Nacht auf Montag wurde unweit von L'Aquila eine Erschütterung der Stärke 4 registriert. "Wir haben gelernt, mit den Erdbeben zusammenzuleben, doch daran gewöhnen werden wir uns nie", seufzte der Bürgermeister der Ortschaft Leonessa unweit von Amatrice, Paolo Trancassini. Die Sorge unter den Bewohnern, die die Erdbebenregion nicht verlassen wollen, ist groß. Seit dem schweren Erdstoß am 24. August haben die Erschütterungen nie aufgehört.

Kommentar:




Cloud Precipitation

Unwetter in Kalifornien: Starkregenfälle, Fluten und Autos von Erdloch verschluckt

Heftige Regenfälle, Schlammlawinen und tiefe Krater in den Straßen: Südkalifornien ist in der Nacht zum Samstag von einem schweren Sturm heimgesucht worden. Nach Angaben des Senders ABC News kamen mindestens vier Menschen ums Leben, CNN sprach von zwei Todesopfern.
© Unbekannt

In Sherman Oaks riss ein umstürzender Baum Stromleitungen mit sich und krachte auf ein Auto. Der 55-jährige Fahrer starb an einem Stromschlag, wie CNN und ABC News unter Berufung auf Behördenangaben berichteten. In Victorville östlich von Los Angeles sei ein Autofahrer tot in seinem überfluteten Auto gefunden worden.


Kommentar: Einer der heftigsten Stürme seit Jahren in Kalifornien: Evakuierungen, Stromausfälle und Verkehrsbehinderungen




Rainbow

Grünes Polarlicht erhellt den Himmel über den Lofoten

Das Polarlicht hat den Himmel im hohen Norden Europas erhellt. Auf den zu Norwegen gehörenden Lofoten riss der anfänglich wolkenverhangene Himmel in der Nacht zu Samstag auf und gab den Blick auf das beeindruckende Naturschauspiel frei.
© zumnordlicht.com

Snowflake

Klimaerwärmung? Rekordschnee - Riesige Berge von Schnee und Eis türmen sich in Kalifornien auf

Schneemassen soweit das Auge reicht! In den Bergen im östlichen Kalifornien liegt mittlerweile mehr als 8 Meter Schnee.
© Snow-Forecast.com
Seit Dezember sind am rund 2.000 Meter hoch gelegenen Donner Pass unweit des Lake Tahoe bereits unvorstellbare 13,5 Meter vom Himmel gekommen.
© @snowschoolers via twitter

Kommentar: Es gab in den letzten Tagen nicht nur Schneefall-Rekorde in Kalifornien: Auch in anderen Weltgegenden kämpfte man mit Schnee und Eis:


Tornado1

Wirbelsturm „Dineo“ trifft Mosambik

Der tropische Wirbelsturm „Dineo“ hat die Küste Mosambiks erreicht. Mit einer Windgeschwindigkeit von rund 160 Kilometern pro Stunde traf der Zyklon auf das Festland, berichtete das mosambikanische Nationale Institut für Meteorologie (INAM) gestern. Vereinzelt wurden Sturmstärken von 180 Stundenkilometern gemessen, sagte Meteorologe Acacio Tembe der dpa.

„Dineo“ erreichte zunächst die bei Touristen beliebte Region um den Ort Inhambane. Daraufhin sollte der Zyklon begleitet von starken Regenfällen weiter ins Inland ziehen. In den Stunden zuvor hatte der Sturm stark an Fahrt aufgenommen.

Der Zyklon habe das Potenzial, starke Schäden an Gebäuden und Straßen im Küstengebiet und auch im Inland anzurichten, warnte die südafrikanische Wetterbehörde (SAWS). Es werden heftige Regenfälle und Überflutungen erwartet.

Kommentar: Laut der nationale Katastrophenschutzbehörde INGC hat der Zyklon «Dineo» in Mosambik tausende Menschen vertrieben und sieben Personen das Leben gekostet. Die Menschen wurden von auf Häuser stürzende Bäume erschlagen. 51 Personen wurden verletzt. Auch sollen Hilfsorganisationen und INGC zufolge durch Starkregenfälle und heftige Winde etwa 20.000 Häuser, Strassen, Strom- und Handymasten zerstört worden sein.

Ereignisse wie diese sind im Leben der betroffenen Menschen einschneidende Erlebnisse. Von manchen dieser Ereignisse wird in unseren Medien ausgiebig berichtet. Von anderen hingegen so wie beispielsweise dem Wüten von Dineo in Afrika hören und sehen wir kaum etwas...


Magnify

Einer der heftigsten Stürme seit Jahren in Kalifornien: Evakuierungen, Stromausfälle und Verkehrsbehinderungen

Einer der heftigsten Stürme seit Jahren in Kalifornien hat im Süden des US-Bundesstaats zu Evakuierungen, Stromausfällen und erheblichen Verkehrsbehinderungen geführt. Hunderte Menschen mussten ihre Häuser verlassen, wie die Behörden am Freitag mitteilten.
© APA
In Los Angeles starb ein Mensch an einem Stromschlag, als eine Stromleitung von einem umstürzenden Baum zu Boden gerissen wurde. In der Stadt wurden Berichten zufolge insgesamt 150 Leitungen beschädigt, so dass zahlreiche Haushalte von der Stromversorgung abgeschnitten waren.

Am internationalen Flughafen von Los Angeles wurden 64 Verbindungen gestrichen, 269 Flüge verzögerten sich wegen des Sturms. Die nationale Wetterbehörde warnte vor Erdrutschen und Überflutungen. Am Los Angeles River mussten Einsatzkräfte mehrere Menschen mit Schlauchbooten aus dem Wasser retten.

Kommentar:




Fire

Neuseeland: Waldbrand auf der Südinsel breitet sich aus

Auf Neuseelands Südinsel sind bei einem riesigen Waldbrand mindesten elf Häuser den Flammen zum Opfer gefallen. Mehrere Hundert Einwohner mussten rund um Christchurch an der Ostküste der Südinsel ihre Häuser verlassen. Die Feuerwehr setzt alles daran, das Feuer unter Kontrolle zu bekommen - bisher jedoch ohne Erfolg. Teilweise versucht man mit Hubschraubern das Feuer zu löschen. Am Dienstag kam beim Absturz eines Helikopters ein Feuerwehrmann ums Leben.

© imago/Xinhua, imago stock&people
In den Randbezirken Christchurchs mussten bereits die Bewohner von etwa 450 Häusern evakuiert werden. Die Menschen helfen sich gegenseitig in dieser Katastrophe, so wurde über das Internet eine Nachbarschaftsgruppe ins Leben gerufen, die Unterkünfte vermittelt.


Bereits am Montag war das verheerende Feuer ausgebrochen und ist inzwischen auf eine Fläche von 18 Quadratkilometern angewachsen. Möglicherweise wird es noch Tage dauern, bis der Brand gelöscht ist.

Kommentar:


Arrow Down

Sydney: Plötzlich war im Gehweg ein großes Erdloch

In einem Vorort von Sydney hat sich ein großes Erdloch aufgetan - ganz in der Nähe des Hauses von Premierminister Malcolm Turnbull.

© epa/ REX/ Shutterstock
Die Aufregung ist groß in Point Piper, einem noblen Vorort von Sydney. Der Grund: ein großes Loch, das sich nach starken Regenfällen in der Erde aufgetan hat. Ein Teil eines Gehwegs ist abgesackt, die Stelle liegt weniger als einen Kilometer vom Haus des australischen Premierministers Malcolm Turnbull entfernt.

Verletzt wurde bei dem Vorfall offenbar niemand, auch private Grundstücke sollen durch das Erdloch nicht beschädigt worden sein. Die Polizei sperrte jedoch Teile der betroffenen Straße. Vier Häuser seien evakuiert worden, berichtete der australische Sender ABC.

"Bislang haben wir keine sichere Erkenntnis darüber, was dieses Erdloch verursacht hat", sagte die stellvertretende Bezirksbürgermeisterin Susan Wynne.

Kommentar:




Cloud Lightning

Rekord-Erosion: Kaliforniens Küste verzeichnet größten Strandverlust seit Beginn der Messungen

Extrem starker El Nino führte zu größtem Strandverlust der jüngeren Geschichte
© Christine Hegermiller/USGS
Sturmwellen nahe Santa Cruz in Kalifornien. Im El Nino Winter 2015/2016 war die Erosion der Küsten hier höher als jemals zuvor.
Vorgeschmack auf kommende Zeiten: Der letzte El Nino hat an der Westküste der USA eine beispiellose Erosion hinterlassen: In Kalifornien erlebten die Strände den schlimmsten Schwund seit Beginn der Messungen. Insgesamt lag die Küstenerosion um 76 Prozent über dem normalen winterlichen Maß, wie Forscher im Fachmagazin Nature Communications berichten. Durch den Klimawandel könnte dies künftig häufiger vorkommen.

Das Phänomen El Nino bringt alle zwei bis sieben Jahre das Klima im Pazifikraum durcheinander - so auch im Winter 2015/2016. Sehr schnell zeigte sich, dass dieser El Nino zu den drei schlimmsten der jüngeren Geschichte gehören würde. Bereits kurz nach seinem Beginn verursachte er ungewöhnlich viele Wetterextreme und trieb die Meerestemperatur auf neue Höhen.