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Do, 21 Sep 2017
Die Welt für Menschen, die denken

Erdveränderungen
Karte


Fire

Magmablase unter Italiens Supervulkan entdeckt

© University of Aberdeen
Wissenschaftler haben den Beweis für eine »heiße Zone« entdeckt, die einen Supervulkan in Süditalien mit heißem Magma speist - sie befindet sich unterhalb der Küstenstadt Pozzuoli.

Die Campi Flegrei, in Deutschland als Phlegräische Felder bekannt, sind ein etwa 20 km westlich des Vesuvs gelegenes Gebiet mit hoher vulkanischer Aktivität in der süditalienischen Region Kampanien gelegen. Es umfasst ein Areal von über 150 Quadratkilometern, das unmittelbar am westlichen Stadtrand von Neapel beginnt, die Küste des Mittelmeeres bzw. des Golfes von Neapel umfasst und bis zu dem Gebiet der Inseln Ischia und Procida (im Südwesten) sowie Nisida (im Nordosten) reicht. Die nicht sichtbare, eingesunkene Caldera liegt zu zwei Dritteln unter Wasser und stellt einen von über 20 Supervulkanen auf der Erde dar.

Neueste Untersuchungen der Gegend in Verbindung mit seit Jahrzehnten ungewöhnlich ruhigen seismischen Aktivitäten, könnten darauf hindeuten, dass sich ein neuer verheerender Ausbruch des Supervulkans anbahnt - der letzte größere Ausbruch fand im Jahr 1538 n. Chr. statt.

Red Pill

SOTT Video Erdveränderungen - August 2017: Extremes Wetter, planetarische Umwälzungen und Feuerbälle

Da sich ein Großteil der westlichen Welt und der Medien in der vergangenen Woche oder den letzten beiden auf die Hurrikans "Harvey" und "Irma" fokussiert haben, könnte man es Ihnen verzeihen, wenn Sie denken, dass der Rest der Welt relativ friedlich war - von einem klimatischen Standpunkt aus betrachtet. Nichts könnte der Wahrheit ferner sein. In der Tat kam Hurrikan "Harvey" am Ende eines weiteren Monats ernsthaft zerstörerischen und "anomalen" Wetters auf der ganzen Welt, von dem Hurrikan "Harvey" einiges relativ harmlos erscheinen ließ.

Von Rekorde übertrumpfenden und "historischen" Überschwemmungen auf so gut wie jedem Kontinent bis hin zu damit einhergehenden tödlichen Erdrutschen und einer alarmierenden Anzahl schwerer Stürme und außer Kontrolle geratenen Waldbränden, war klimatisches und umweltbedingtes Chaos wieder einmal die Realität, die das Leben auf dem Planeten Erde in diesem August bestimmte.

Kommentar: Sehen Sie sich auch die anderen Videos an, die wir 2017 und davor veröffentlicht haben.


Ice Cube

Riesiger Eisberg A68 treibt auf Ozean hinaus

Der gigantische Eisberg A68 treibt aufs Meer hinaus. Satellitenbilder der europäischen Raumfahrtagentur Esa vom 16. September zeigen, dass eine 18 Kilometer große Lücke zwischen dem Eisberg und dem Larsen-C-Schelfeis entstanden ist. A68 ist einer der größten Eisberge, die je beobachtet wurden.
© AFP
Er wiegt nach Angaben von Experten des Bremerhavener Alfred-Wegener-Instituts mehr als eine Gigatonne und hat eine Fläche von 5800 Quadratkilometern. Der Eisberg war im Juli in der Westantarktis abgebrochen und hatte sich über Wochen kaum von der Stelle bewegt.

Dem Alfred-Wegner-Institut (AWI) zufolgekönnte der Abbruch von A68, der bereits im Juli stattfand, gefährliche Folgen für das Larsen-C-Schelfeis haben. Sollte der Eisberg mit der Kalbungsfront kollidieren, wäre das laut Angelika Humbert vom AWI ein enormer Stoß. Dieser könnte bestehende Risse im Schelfeis noch weiter einreißen lassen. "Ob dies passiert, hängt wesentlich von der Strömung und den Windfeldern ab, welche die Drift des Eisbergs antreiben", erklärte Humbert bereits im August.

Kommentar: Bei so einer riesigen Masse des Eisberges fragt sich, inwieweit er das Klima beeinflussen kann.

Riesiger Eisberg von Larsen-C-Schelf in der Antarktis abgebrochen


Tornado1

Hurrikan "Maria" trifft auf Puerto Rico - Erneut tausende Menschen betroffen

  • Hurrikan Maria hat nahe der Stadt Yabucoa die Insel Puerto Rico erreicht.
  • Der Wirbelsturm hat eine Windgeschwindigkeit von 250 Stundenkilometern und wird in Kategorie vier eingestuft.
  • Auf der benachbarten Insel Guadeloupe starben zwei Menschen durch die Folgen des Sturms.

Hurricane Maria forecast track as of Sept. 19, 2017.
Puerto Rico hat sich noch nicht von den Zerstörungen durch Hurrikan Irmaerholt - schon trifft der nächste Wirbelsturm auf Land. Wie das nationale Hurrikanzentrum der USA mitteilte, erreichte Maria am Mittwochmorgen Ortszeit mit Windgeschwindigkeiten von 250 Stundenkilometern den Südosten der Karibik-Insel.

"Der Wind hört sich an wie eine Frau, die aus voller Kehle kreischt", berichtete der Fotograf Mike Theiss auf dem Kurzbotschaftendienst Twitter bei der Ankunft von "Maria" auf Puerto Rico. "Wir werden ganz schön durchgerüttelt." Am Dienstag war der Hurrikan der Kategorie vier bereits über den kleinen Inselstaat Dominica sowie über Guadeloupe hinweggezogen. Auf der zu Frankreich gehörenden Insel starb eine Person durch einen umstürzenden Baum, ein weiterer Mensch ertrank Behörden zufolge im Meer. Zwei Bewohner gelten als vermisst.

Der Gouverneur von Puerto Rico, Ricky Rosselló, warnte daraufhin, Maria könne mit einer Kraft und Gewalt zuschlagen, die seit mehreren Generationen nicht mehr auf der Insel zu sehen gewesen sei. Puerto Rico werde eine Menge Infrastruktur verlieren und vermutlich über Tage hinweg ohne Kommunikationsnetzwerke sein. Menschen mit unsolide gebauten Häusern aus Holz wurden aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen. "Ansonsten werden Sie sterben", sagte der Sicherheitsbeauftragte der Insel, Hector Pesquera. Das Hurrikanzentrum warnte vor "zerstörerischen" Flutwellen.

Kommentar: Wie in dem Artikel steht, ist es bereits der zweite Sturm in kürzester Zeit der auf Puerto Rico trifft.

Das Elektrische Universum - Teil 26: Wirbelstürme, Blitze und Tornados


Bizarro Earth

Stärke 7,1: Mexiko erneut von schwerem Erdbeben erschüttert

© REUTERS/ Carlos Jasso
In Mexiko hat sich unweit der Haupstadt des gleichnamigen zentralmexikanischen Bundesstaates Puebla Heroica Puebla de Zaragoza ein Erdbeben der Stärke von 7,1 auf der Richterskalaereignet, meldet die europäische Forschungsgesellschaft European-Mediterranean Seismological Centre (EMSC).

Das Zentrum des Erdbebens sei nur rund 115 Kilometer von der Millionenmetropole Mexiko-Stadt entfernt gewesen. Das Beben ereignete sich um 13:14 Uhr Ortszeit.(20:14 Uhr deutscher Zeit). ​Am 7. September waren bei einem Erdbeben der Stärke 8,2 rund 100 Menschen in Mexiko ums Leben gekommen.

Cloud Grey

Niedersachsen: Überdurchschnittlich viel Niederschlag für September

Kommt es einem nur so vor oder ist es in diesem September viel kälter und nasser als sonst zu dieser Jahreszeit? Laut Wetterexperten war der Monat bisher zu nass. Auch die Nachttemperaturen sind nicht normal.
© Colourbox.com
Osnabrück - Die vergangenen Nächte und Morgenstunden seien sehr frisch gewesen, bestätigt der Deutsche Wetterdienst (DWD) das Gefühl, dass viele im Osnabrücker Land sicherlich schon auf dem frühmorgendlichen Weg zur Arbeit hatten. In der Nacht auf diesen Montag fiel das Thermometer auf fünf Grad. Die durchschnittliche Nachttemperatur im September liege dagegen bei acht bis neun Grad, so die Wetterexperten.

DWD: "Hat sich kühler angefühlt"

Dennoch seien die Durchschnittstemperaturen mit 16 bis 17 Grad im Bereich der Normalwerte für September im westlichen Niedersachsen. Gemessen wird an einer Station am Flughafen Münster/Osnabrück. "Es hat sich aber kühler angefühlt", sagte ein DWD-Meteorologe. Viele hätten noch den sehr warmen September des vergangenen Jahres in Erinnerung. Da waren deutschlandweit Höchsttemperaturen von 30 Grad gemessen worden. Das sei aber eine Ausnahme im Herbst. (Weiterlesen: Heute vor einem Jahr schwitzte Osnabrück)

Camera

Winziger Erdfall bei Hagenburg entstanden

Es ist kreisrund und etwas mehr als einen halben Meter tief: Ein Erdloch auf der Trasse der früheren Steinhuder-Meer-Bahn, einem beliebten Rad- und Wanderweg, hat Ulrich Reumke, Leiter des Bauhofes der Samtgemeinde Sachsenhagen, beschäftigt. Einfach nur zuschütten? Von wegen.
© JPW
Hagenburg/Wiedenbrügge - Der Bauhofleiter ließ die Stelle absperren und wusste nach einigen Telefonaten, dass sich in Verlängerung des Weges in Richtung der Landesstraße 453 von der Bundesstraße 441 in Richtung Bergkirchen ein alter Kohlenstollen befindet, dessen Holzstützen längst marode geworden sind. Würde es, so waren Reumkes Bedenken, bei dem Loch bleiben und die Erde nicht weiter nachgeben? Und wie ist es um die Stabilität des beliebten Wander- und Fahrradweges bestellt?

Zwischen 1900 und 1920 ist unter der Regie des Oberbergamtes Obernkirchen im Gebiet am Atjeberg Kohle abgebaut worden. Die Preussag AG legte den Schacht kurz nach der Übernahme still, eröffnete für drei Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg den Schacht erneut, um in Notzeiten die letzten Vorkommen auszubeuten. Das Kohleflöz liegt nur wenige Meter tief, es "streicht" zur Erdoberfläche hin "aus", wie es in der Bergmannssprache heißt.

Kommentar:




Cloud Lightning

Sturm ohne Vorwarnung fegte über Rumänien hinweg

Mit fast 100 Stundenkilometern fegt der Sturm über die Region Timișoara hinweg. Das Unwetter kommt ohne Vorwarnung.
© dpa
Rettungskräfte sichern den Unfallort: Im Westen Rumäniens hat ein Sturm schwere Schäden angerichtet.
Bei einem unerwartet schweren Sturm im Banat im Westen Rumäniens sind acht Menschen ums Leben gekommen. 77 Personen wurden verletzt, teilte das rumänische Innenministerium mit. In der Region Timișoara (früher Temeswar bzw. Temeschwar) wurden Bäume entwurzelt, Gebäude beschädigt und Autos umgeworfen. In vielen Orten fiel die Stromversorgung aus, auch der Bahnverkehr wurde zeitweilig unterbrochen.

Der kurze, aber heftige Sturm fegte mit Windgeschwindigkeiten von fast 100Stundenkilometern über die Region hinweg. Er zog dann weiter nach Norden in Richtung der ungarischen Grenze. Die meisten der Opfer befanden sich im Freien: Ein Mann wurde von einem Baum erschlagen, ein anderer von einem Werbeschild.

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Blackbox

Bienen-Horror: Gigantischer Schwarm jagt Menschen - 6 Personen im Krankenhaus

Am Wochenende hat ein aggressiver Bienenschwarm Menschen in der Nähe von Los Angeles angegriffen. Sechs Personen mussten daraufhin ärztlich versorgt werden. Die Behörden entschlossen sich dazu, die Gegend abzusperren.
© www.globallookpress.com
Bienen-Horror in Kalifornien: Sechs Personen im Krankenhaus
Am Samstagabend ging ein Anruf bei der Feuerwehr ein. Der Meldungsleger teilte mit, dass aggressive Bienen mehrere Personen in Monterey Park, einer Stadt an der Peripherie von L.A., gestochen hatten. Als die Feuerwehr ankam, sahen die Einsatzkräfte zwei Frauen, die von den Insekten "voll abgedeckt" waren, berichtete deren Kommandant Mark Khial den lokalen Medien. Drei Passanten sowie drei Feuerwehrleute wurden mit zahlreichen Stichverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. "Der gigantische Mob jagte einfach die Leute um sich herum. Alle schrien und versuchten zu fliehen", sagte ein Augenzeuge ABC 7 gegenüber.

Tornado1

Taifune treffen auf Japan und Vietnam

Schwere Unwetter haben in Japan zu hunderten Flugausfällen geführt. Taifun "Doksuri" hat in Vietnam acht Menschen getötet und schwere Schäden angerichtet.
© AFP / Getty Images
Der Taifun Talim traf nach Angaben des nationalen Wetterdienstes am Sonntag mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 162 Stundenkilometern auf Kyushu, die südlichste der vier Hauptinseln Japans. Behörden warnten vor Starkregen, Erdrutschen und Überschwemmungen.

Nach einem Bericht des Rundfunksenders NHK mussten wegen des Windes mindestens 644 Inlandsflüge gestrichen werden. Außerdem teilte das Bahnunternehmen JR Kyushu Railway mit, der regionale Bahnverkehr sei unterbrochen. Der Taifun dürfte sich dem Wetterdienst zufolge in Richtung Norden bewegen, auch in der Hauptstadt Tokio werden schwere Regenfälle erwartet. Zuvor war "Talim" bereits über die Okinawa-Inseln gefegt. Dabei hatte es an manchen Orten innerhalb von 24 Stunden so viel geregnet wie zuletzt vor 50 Jahren.

Japan wird regelmäßig von schweren Stürmen getroffen. Zuletzt waren im August zwei Menschen bei schweren Unwettern ums Leben gekommen, mehr als 50 wurden verletzt.


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