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Di, 31 Mai 2016
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Erdveränderungen
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Cloud Lightning

Auch Sachsen wurde erneut von Unwettern erfasst: Mehrere Bahnstrecken gesperrt

Bahnverkehr Dresden-Usti unterbrochen, A17 unter Wasser
© MDR/Marko Förster
Nach Informationen von MDR SACHSEN ist seit 15 Uhr der Bahnverkehr zwischen Dresden-Usti unterbrochen. Bei Schmilka sind die Gleise überspült. Eine Bahnsprecherin berichtete zunächst von großen Mengen Wasser. Ob es auch eine Schlammlawine gibt, wird noch geprüft. Im Fernverkehr Dresden-Prag werden die Züge zurückgehalten. Der Nahverkehr auf der S-Bahnlinie S 1 ist unterbrochen. Auch auf der Bahnstrecke U28 zwischen Děčín und Rumburk stehen die Züge still. Die Verkehrsunternehmen versuchen Busse zu ordern. Betroffen ist auch der Güterverkehr zwischen Deutschland und Tschechien. Laut Bahn wären Umleitungen recht weiträumig und nicht einfach zu realisieren.

Auch die Autobahn 17 ist vom Unwetter betroffen. Zwischen Dresden-Prohlis und Heidenau laufen Wasser und Schlamm auf die Fahrbahn. Fahrzeuge stehen im Stau.

Kommentar:
  • Unwetter steigen an: Sintflutartige Regenfälle werden zum Normalfall - Nicht nur in Sachsen



Cloud Lightning

Update: Blitzschlag in Hoppstädten geschah aus heiterem und blauem Himmel

Hoppstädten/Lauterecken. In Rheinland-Pfalz ist es bei einem Jugendfußballspiel zu einem wahren Drama gekommen. Aus heiterem Himmel schlägt dort völlig unerwartet der Blitz ein. Der Schiedsrichter wird getroffen. Insgesamt 33 Menschen müssen ins Krankenhaus.
© Ashley Meek
Symbolfoto
Drei von ihnen erlitten bei dem Unglück in Hoppstädten schwere Verletzungen. Wie ein Polizeisprecher sagte, wurde ein Betreuer bei dem E-Jugend-Spiel direkt vom Blitz getroffen. Zeugen begannen sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen, ein Rettungshubschrauber brachte den Mann in ein Krankenhaus.

Zwei andere Erwachsene wurden ebenfalls schwer verletzt. Unter den den Verletzten sind 29 Kinder im Alter von neun bis elf Jahren. Zunächst war vor insgesamt 35 Verletzten die Rede gewesen, diese Zahl hat die Polizei inzwischen korrigiert.

Das Spiel war zum Zeitpunkt des Blitzschlags gerade beendet. "Es gab Zeugen zufolge keinen Regen und keinen dunklen Himmel", berichtete der Sprecher und bestätigte einen Online-Bericht der Rheinpfalz.

Kommentar:
  • Blitz trifft Jugendfußballspiel in Deutschland: 33 Menschen im Krankenhaus



Tornado2

Video: XXL-Wasserhose ensteht vor Australiens Küste

An der australischen Küste Dundee Beach konnten Schaulustig einen besonderen Tornado über der Timorsee beobachten - eine beeindruckende Wasserhose. Ein Augenzeuge hat das Naturphänomen gefilmt und in seinem Facebook-Account veröffentlicht.

© Screenshot: Video unten...
Das Naturereignis spielte sich am vergangenen Sonntag um 11 Uhr vormittags ab.

Wasserhosen entstehen als trichter- oder schlauchförmige Gebilde aus einer Schauer- oder Gewitterwolke heraus und erreichen dann die Wasseroberfläche.


Sie bestehen durchschnittlich nur etwa fünf bis 15 Minuten und sind in der Regel harmlos. Wenn die Tornados allerdings auf Boote oder kleine Schiffe treffen, können sie durchaus gefährlich werden.

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Katastrophale Unwetter in Süddeutschland: Wassermassen, Überschwemmungen und drei Tote

Schwere Gewitter, extremer Regen und Sturm: Die Lage in Bayern und Baden-Württemberg ist dramatisch. Drei Menschen starben, Behörden sprechen von einer Naturkatastrophe.

© Franziska Kraufmann/dpa
Wenn heftiger Regen auf zwei kleine Bäche trifft: Ein an eine Hauswand gespültes Auto im baden-württembergischen Braunsbach
Die schweren Unwetter, die am Sonntagabend über Süddeutschland gezogen sind, haben in Baden-Württemberg drei Menschen das Leben gekostet. In Schwäbisch Gmünd starb ein Feuerwehrmann bei einem Rettungseinsatz. Auch der Mensch, den der Feuerwehrmann bergen wollte, konnte nur noch tot geborgen werden. In Weißbach bei Heilbronn ertrank zudem ein Mann in einer vollgelaufenen Tiefgarage. Das Lagezentrum in Stuttgart bildete einen Krisenstab, Innenminister Thomas Strobl sprach den Angehörigen seine "aufrichtige Anteilnahme" aus.

Die Unglücksstelle am Bahnhof von Schwäbisch Gmünd war auch am frühen Montagmorgen noch überschwemmt, die Bergung des ertrunkenen Feuerwehrmanns ist nach Angaben der Stadtverwaltung deswegen noch zu gefährlich. In Weißbach nordöstlich von Heilbronn wiederum waren mehrere Menschen in einer Tiefgarage vom einstürzenden Wasser überrascht worden. Ein 60-jähriger Mann schaffte es dann nicht mehr ins Freie und wurde von Tauchern tot geborgen.

So wie in der Ostalb hatten die Unwetter überall in Baden-Württemberg und Bayern die Pegel von Flüssen in kürzester Zeit extrem anschwellen lassen. Die Behörden sprechen von "immensen Schäden", die diese "Naturkatastrophe" ausgelöst hat. Tausende Einsatzkräfte von Feuerwehren, Rettungsdiensten und Polizei waren in der Nacht im Dauereinsatz. Dutzende Keller seien vollgelaufen und mussten ausgepumpt werden, das Wasser stand an einigen Stellen 1,70 Meter hoch. Einsatzkräfte hatten zudem mit Folgen von Schlammlawinen, Erdrutschen und weggespülten Bäumen zu kämpfen. Die Autobahn 7 war wegen großer Hagelkörner auf der Fahrbahn vier Stunden lang gesperrt.

Kommentar: Videos der Unwetter:

Glück gehabt, Frau In Oberhausen kann sich gerade noch aus Ihrem Auto retten:


In der Nacht hat erneut ein schweres Unwetter über Hessen gewütet. Vielen Dank an alle Einsatzkräfte


Obernzenn und Flachslanden vom Unwetter besonders betroffen, z.B. Hochwasser auf Straßen.


Schwere Unwetter und Überschwemmungen im Südwesten Deutschlands. Mindestens drei Tote.


Videos aus Braunsbach. Reißende Fluten reißen Autos mit:






Alarm Clock

Leichte Erdbebenerschütterung in Norddeutschland aufgezeichnet

Osnabrück. Der Niedersächsische Erdbebendienst (NED) hat bei Bothel (Landkreis Rotenburg/Wümme) am Samstagabend ein leichtes Erdbeben registriert.
© dpa
Symbolfoto
Mithilfe seismischer Stationen sei das Beben mit der Lokalmagnitude 2,3 gegen 23:13 Uhr gemessen worden, wie es in einer Mitteilung des Landesamts für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) heißt. Diesem Amt ist der Erbebendienst zugeordnet.

Das Epizentrum befindet sich demnach im Bereich der Erdgasfelder Söhlingen, Rotenburg/Taaken und Weißenmoor. Bereits im Jahr 2004 hätten sich in der Region ein Erdbeben mit der Magnitude 4,5 sowie zwei leichtere Nachbeben ereignet, so das LBEG. Zuletzt seien in diesem Gebiet 2012 (Magnitude 2,9) und 2015 (Magnitude 1,8) Ereignisse festgestellt worden. „Ein Zusammenhang zwischen den seismischen Ereignissen und der Erdgasförderung wird vom NED daher als wahrscheinlich eingestuft.“

Kommentar: Das Beben in Rotenburg/Wümme ist das zweite in Deutschland innerhalb weniger Tage:

  • Kleines Beben erschüttert Bottrop: Stärke 3,4 - Keine großen Schäden gemeldet





Bad Guys

Kleines Beben erschüttert Bottrop: Stärke 3,4 - Keine großen Schäden gemeldet

Mit einer Stärke von 2,9 riss das Erdbeben am Samstagmorgen in Bottrop die Menschen aus dem Schlaf. Zwar kam es zu keinen großen Schäden, die Ursache hinter dem Erdstoß ist aber beunruhigend.
Kein Donnerschlag, sondern ein Erdbeben hat am frühen Samstagmorgen Einwohner aus Bottrop und Umgebung wach gerüttelt. Wie der Geologische Dienst NRW mitteilte, habe der Landeserdbebendienst dort um 5.37 Uhr ein Beben der Stärke 2,9 gemessen. Ursache für den Erdstoß sei der Bergbau in der Region. Das Potsdamer GeoForschungsZentrum GFZ wies auf seiner Homepage eine Stärke von 3,4 in fünf Kilometern Tiefe aus.

Zahlreiche Bürger meldeten sich nach dem Erdstoß beim Geologischen Dienst. Demzufolge war das Beben auch im mehr als zehn Kilometer entfernten Gelsenkirchen zu spüren: Möbel hätten gewackelt, Geschirr habe geklirrt. Über Schäden war allerdings auch bei Polizei und Feuerwehr nichts bekannt. Das Epizentrum des Bebens lag dem Geologischen Dienst zufolge im Bottroper Stadtteil Kirchhellen.

Kommentar:




Cloud Precipitation

Extremer Hagel, Starkregen, Überflutungen in Rhein-Main-Gebiet

Keller trocknen, Straßen freiräumen: Das Unwetter im Rhein-Main-Gebiet wirkt nach - bei Heidenrod wohl noch tagelang.

© picture-alliance/dpa
Bürger räumen am Freitagabend in Wiesbaden-Kloppenheim eine Straße, nachdem das Unwetter mit Hagel durchgezogen war.
Hagel in Wiesbaden, Erdrutsche auf Landstraßen, Verspätungen und Ausfälle am Frankfurter Flughafen: Das Wochenende hat im Rhein-Main-Gebiet ungemütlich begonnen - und es geht so weiter. In ganz Hessen muss am Samstag vom späten Nachmittag an bis in den Abend hinein mit teils kräftigen Gewittern, Starkregen, Hagel und Sturmböen gerechnet werden.

"Wir gehen von vergleichbaren Gewittern wie am Freitag aus", sagte hr-Wetterexperte Mark Eisenmann. "Aber sie können heute verbreiteter im ganzen Land auftreten."

Mehrere Telefonmasten gekappt

Das kurze, aber heftige Unwetter am Freitagabend hinterließ im Rhein-Main-Gebiet Spuren. Die Landesstraße 3455 bei Heidenrod-Springen wird bis Anfang nächster Woche gesperrt bleiben. Bei einem Erdrutsch während des Gewitters war Geröll auf die Straße geraten, wie die Polizei am Samstagmorgen mitteilte.

Kommentar: Videos:



In der letzten Woche wüteten einige Unwetter über Deutschland und die Nachbarländer.


Cloud Precipitation

Tief "Elvira" wütete über Bayern

Schon am Samstag gewitterte es in Bayern. Heute ziehen von Baden-Württemberg teilweise noch heftigere Unwetter über Bayern. Davon sollten dann vor allem Regionen in Niederbayern betroffen sein.
© dpa
Heute sollte es ab den Mittagsstunden im Freistaat erneut regnen und gewittern. Nach schwülwarmen Wetter mit Temperaturen von bis zu 29 Grad rechnet ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD) mit starkem Regen, Sturmböen und Hagel. Für den Wochenbeginn sagt er kühlere Temperaturen von 17 bis 22 Grad und örtliche Schauer voraus. In der zweiten Wochenhälfte soll es wieder wärmer werden - aber auch wieder Gewitter geben.

Heute ziehen von Baden-Württemberg neue, teilweise noch heftigere Unwetter über Bayern. Davon sollten dann vor allem Regionen in Niederbayern betroffen sein. Die Temperaturen erreichen 19 Grad im Allgäu und 26 Grad im Raum Passau.

Kommentar:




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Blitzschläge in ganz Europa: Mehrere Verletzte, ein Toter

In Europa sind am Samstag zahlreiche Menschen bei Blitzschlägen verletzt worden. Besonders betroffen waren Rheinland-Pfalz und Frankreich. In Polen kam ein Mann ums Leben.
© dpa
Bei einem Gewitter in einem Park in Paris sind elf Menschen verletzt worden, darunter acht Kinder. Die Gruppe habe in dem Park im Nordwesten der französischen Hauptstadt am Samstag einen Geburtstag gefeiert, als ein Blitz einschlug, sagte ein Sprecher der Pariser Feuerwehr örtlichen Medien. Die verletzten Kinder seien zwischen 7 und 14 Jahren alt. Sechs Menschen erlitten schwere Verletzungen, fünf leichte. Alle wurden in ein Krankenhaus gebracht. Zuvor hieß es, zehn der Betroffenen seien Kinder. Auch in Deutschland wurden am Samstag mehrere Menschen bei Blitzschlägen verletzt, manche von ihnen schwer.

Bizarro Earth

Starkes Seebeben im Südatlantik - Keine Tsunamiwarnung

Im Südatlantik hat sich am Samstag ein starkes Seebeben ereignet. Geologen gaben zunächst eine Stärke von 7,2 an. Diese Werte werden oft später korrigiert.

Das Beben ereignete sich um 07:47 Uhr Ortszeit (11:47 Uhr deutscher Zeit) vor den unbewohnten Südlichen Sandwichinseln. Bei Seebeben dieser Stärke sind Tsunamis möglich. Eine Warnung wurde jedoch zunächst nicht herausgegeben.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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