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Sa, 11 Jul 2020
Die Welt für Menschen, die denken

Erdveränderungen
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Bad Guys

Regen kommt für Wintergerste zu spät - Verwendung für Futter und Biogasanlagen

mähdrescher, getreide
© dpa
Der Regen ist da - aber für das Getreide im Land könnte es zu spät sein. Besonders die Wintergerste hat unter der langen Trockenheit gelitten und weil es im Mai noch kalte Nächte gegeben hat, rechnet das Landvolk Niedersachsen nur mit einer durchschnittlichen Ernte. Der Regen sei zwar gut für Kartoffeln und Mais, aber für die Getreideernte eher schlecht, sagte ein Sprecher der Raiffeisenwaren Genossenschaft Ems Vechte. "Die Ernte ist ins Stocken geraten, ganz wenige Betriebe haben schon geerntet. Die meiste Gerste steht noch auf dem Halm." Einige Bauern hätten ihr Getreide schon gehäckselt und zu Silage für Rinderfutter oder Biogasanlagen verarbeitet.

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Sachsen: Obsternte leidet aufgrund des kalten Frühjahrs


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Sachsen: Obsternte leidet aufgrund des kalten Frühjahrs

Sachsens Obstbauern erwarten in diesem Jahr nur unterdurchschnittliche Erträge. "Von der Menge her ist 2020 kein gutes Obstjahr", sagte der Geschäftsführer des Obstbauernverbands, Udo Jentzsch. Schuld seien die Kälte im März und die Eisheiligen im Mai. "Das gesamte Obst hat unter dem Frost gelitten, so dass es keine gute Ernte wird."
Montmorency cherries
Während es bei Erdbeeren zufriedenstellend sein könnte, rechnet Jentzsch bei Kirschen mit weniger Ertrag als im Vorjahr. Für Äpfel will der Verbands-Geschäftsführer noch keine Prognose abgeben. "Die Erwartungen werden auf jeden Fall nicht erfüllt", sagte Jentzsch.

50 Prozent weniger Süßkirschen

So geht er von rund 500 Tonnen Süßkirschen aus und damit 50 bis 60 Prozent der normalen Ertragsmenge von 800 bis 1.000 Tonnen. Es wird mit einer deutlich geringeren Ernte als gewöhnlich gerechnet, auch weniger als 2019. "Das gab es zuletzt 2016." Im vergangenen Jahr wurden rund 700 Tonnen von den Bäumen geholt. Bei den Sauerkirschen rechnet Jentzsch wegen der Fröste mit 2.500 Tonnen, die Normalmenge liegt bei 3.500 bis 4.000 Tonnen.

Frost- und Trockenschäden bei Erdbeeren und Äpfeln

Auch bei Erdbeeren gebe es Frost- sowie Trockenschäden, die aber nicht gravierend seien. Hier rechnet der Verband wie im Vorjahr mit 1.900 Tonnen Ertrag. Während es bei Birnen gut aussieht, ist Jentzsch bei Äpfeln skeptisch. "Nochmal minus zehn Grad von Mitternacht bis morgens über eine Woche Ende März, das haben die Knospen nicht vertragen."

Bizarro Earth

Superzelle entlädt sich über Dachau

Eine Superzelle mit Downburst, wie Wetterexperten sagen, hat Mittwochabend über dem Dachauer Land ihr Unwesen getrieben. Das Unwetter hinterließ Spuren der Verwüstung.

superzelle
© cf
Hageldurchsetzter Downburst: die Unwetterfront in der Nähe von Pullhausen.
  • Heftige Unwetter sind in der Wochenmitte über das Dachauer Land gefegt.
  • Eine Superzelle mit sogenanntem "Downburst" sorgte für Verwüstung.
  • Ein Blitz schlug ein, Straßen waren überschwemmt.
Dachau - Wer gestern kurz vor 19 Uhr bei der Anschlussstelle Dachau auf die Autobahn 8 in Richtung Stuttgart einbog, musste ein mulmiges Gefühl bekommen - denn er steuerte sein Gefährt geradewegs in einen immensen Platzregen. 20 Meter Sicht, zahlreiche Fahrzeuge rollten auf den Standstreifen oder blieben gar mitten auf der Fahrbahn stehen. Einige Lastwagenfahrer scherten sich nichts sondern aus - auf die linke der drei Fahrspuren. Das führte zu brenzligen Situationen, weil hinter ihnen einige Autos schneller fuhren.

Unwetter tobt über Dachau: BMW-Fahrer verliert Kontrolle und wird verletzt

Auf der Gegenfahrbahn war ein Wagen zu schnell. Ein 27-Jähriger aus Villingen im Schwarzwald verlor nach Angaben der Verkehrspolizeiinspektion Fürstenfeldbruck zwischen Adelzhausen und Odelzhausen wegen Aquaplanings die Kontrolle über seinen BMW und touchierte die Mittelleitplanke. Der Mann wurde vom sich öffnenden Airbag leicht verletzt, seine 21-jährige Beifahrerin nicht. Schaden am BMW: rund 10 000 Euro.

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Bizarro Earth

Mysteriös: Mindestens 350 tote Elefanten in Botswana

Einige torkelten im Kreis, ehe sie verendeten: In Botswana sind überraschend Hunderte Elefanten gestorben. Wurden die Tiere vergiftet oder grassiert eine bisher unbekannte Krankheit?
Elefantensterben
© Reuters
Elefant in Botswana: Umweltschützer fürchten, dass das Massensterben anhält
Innerhalb weniger Wochen sind in Botswana Hunderte Elefanten verendet. Behörden prüfen nun, ob die Tiere vergiftet wurden oder eine bisher unbekannte Seuche unter Elefanten grassiert.

Das Massensterben begann laut Guardian Anfang Mai im Okavango-Delta im Norden des Landes, mittlerweile sind mehr als 350 Elefanten tot. Etwa zwei Drittel der Kadaver liegen in unmittelbarer Nähe von Wasserlöchern. Ob die Tiere sich beim Trinken vergiftet haben, ist jedoch unklar. Sowohl junge als auch ältere Tiere sind gestorben.

Im Okavango-Delta leben 15.000 Elefanten, etwa ein Zehntel der gesamten Population in Botswana. Sollte sich das Massensterben fortsetzen, wäre das eine Katastrophe für den Artenschutz, mahnen Umweltorganisationen.

Better Earth

Sandsturm verschlingt in Minutenschnelle chinesische Stadt

Anwohner haben den Moment in Bildern und Filmmaterial eingefangen, als ein Sandsturm die chinesische Stadt Hotan im Westen Chinas in Minutenschnelle verschlingt. Der Sandsturm begann am Sonntag gegen 16:50 Ortszeit mit hohen Windgeschwindigkeiten von über 46 Meilen pro Stunde und einer Sichtweite von weniger als 50 Metern (164 Fuß).

Sandstorm in Hotan, China
© Dragon Fruit Media
Ein Ortsansässiger, der Zeuge der Wetterkapriolen war, beschrieb den Sandsturm als "den schlimmsten seit Jahren". Das Bild zeigt die Stadt Hotan, die von dem Sandsturm verschlungen wird.
Apokalyptisches Filmmaterial zeigt die Stadt Hotan im Westen Chinas, die von dem fegenden Sandsturm verschlungen wird, den Himmel orange färbt und die Sonne durch dicken Staub verdeckt.


Ein weiteres von einem Autofahrer gefilmtes Video zeigt, wie sein Blick von der Windschutzscheibe vollständig vom Sand verdeckt wird, ohne dass etwas zu sehen ist.

Blue Planet

New York: Geparktes Auto fällt in ein Erdloch in East Village

A parked car fell into a sinkhole on 2nd Street.
© Christopher Sadowski
Ein geparkter Geländewagen wurde am frühen Sonntag in East Village, New York, von einem Erdfall verschluckt, als die Straße unter dem Wagen zusammenbrach.

Der silberne Toyota-Geländewagen befand sich am Sonntag gegen 2:30 Uhr morgens auf der East Second Street in der Nähe der Avenue A, als seine vordere Hälfte in die neu geformte Grube fiel, so die Polizei.

Die Fotos zeigten das leere, viertürige Fahrzeug am Rand des Kraters.

Bizarro Earth

Schwere Unwetter treffen Chiemsee

Wegen schwerer Unwetter hat die Feuerwehr am Sonntagabend rund um den Chiemsee etwa hundert Mal ausrücken müssen. In Chieming wurde eine Orkanböe mit 130 km/h gemessen. Jetzt gibt es erneut Warnungen vor Starkregen in der Region.
unwetter chiemsee
Die Feuerwehren am Chiemsee hatten nach einem Unwetter gestern Abend jede Menge zu tun. Bis Sonntagabend verzeichnete die Feuerwehr wegen des Unwetters knapp 100 Einsätze in der Region.

Mit rund 70 Einsätzen habe der Schwerpunkt in Prien und den umliegenden Gemeinden gelegen. Hauptsächlich sei es um umgestürzte Bäume, abgerissene Stromleitungen oder vollgelaufene Keller gegangen, hieß es von der Integrierten Leitstelle in Rosenheim.

Auch der Zugverkehr war betroffen: Die Strecke Rosenheim - Salzburg wurde zwischen Bad Endorf und Prien gesperrt, weil dort ein Baum auf die Gleise gestürzt war. Mittlerweile ist sie wieder einspurig befahrbar. Verletzt wurde durch die Unwetter laut Feuerwehr aber niemand.

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Attention

Update: Erdbeben in Mexiko - 1.700 Nachbeben

Noch in 700 Kilometer Entfernung schwankten die Hochhäuser: Mehr als 45 Millionen Menschen haben ein heftiges Erdbeben in Mexiko gespürt. Besonders betroffen war der Bundesstaat Oaxaca.
erdbeben mexiko
© El Universal/ dpa
Eingestürzte Kirche in Zapopan: Hunderte Nachbeben binnen 24 Stunden
In Mexiko ist nach einem Erdbeben der Stärke 7,5 die Zahl der Todesopfer auf zehn gestiegen. Weitere 23 Menschen wurden verletzt, wie der Chef des mexikanischen Zivilschutzes, David León, dem Fernsehsender Foro TV sagte. Ihm zufolge konnten 46 Millionen Menschen in dem Land den Erdstoß spüren. Der seismologische Dienst meldete innerhalb von 24 Stunden mehr als 1700 Nachbeben mit einer Stärke von bis zu 5,5.

Das Zentrum des Erdstoßes am Dienstag lag vor der Pazifikküste des südlichen Bundesstaates Oaxaca, 23 Kilometer südlich der Ortschaft Crucecita in einer Tiefe von fünf Kilometern. Das Beben war aber auch in mehreren anderen Bundesstaaten deutlich zu spüren - auch in der etwa 700 Kilometer entfernten Hauptstadt Mexiko-Stadt.

Das Beben verursachte nach Angaben des Gouverneurs von Oaxaca, Alejandro Murat, allein in seinem Bundesstaat Schäden in 85 Ortschaften. Mehr als 2000 Wohnhäuser und 59 Schulen wurden demzufolge beschädigt. Einige Dutzend Menschen seien in Notunterkünften untergebracht worden. Murat sagte, es werde unter Trümmern noch nach möglichen weiteren Opfern gesucht. Alle zehn bisher bestätigten Todesfälle wurden in Oaxaca registriert.

Kommentar:

Erdbeben der Stärke 7,5 erschüttert Mexiko: Mindestens fünf Tote


Blue Planet

Erdbeben der Stärke 7,5 erschüttert Mexiko: Mindestens fünf Tote

Erdbeben
Ein Erdbeben der Stärke 7,5 erschütterte am Dienstag große Teile Zentral/- und Südmexikos. Um 10:29 Ortszeit traf das Beben den südlich gelegenen Staat Oaxaca. Das Erdbeben spürte man noch in der 400 Meilen entfernten Hauptstadt Mexico City, wo Gebäude schwankten und Einwohner panisch auf die Straße flohen.


Better Earth

Unwetter in Oberbayern: Erdrutsche und Überschwemmungen

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte für Freitagnachmittag in Teilen Ostbayerns vor extremen Gewittern gewarnt. Regen, Hagel, Gewitter: das volle Programm. Und der DWD sollte Recht behalten. Vor allem im Raum Regensburg wütete ein heftiges Unwetter.
überschwemmung
© Alexander Auer
Ein schweres Unwetter wütete am Freitagnachmittag vor allem im Norden von Regensburg. Dabei wurden etliche Straßen überflutet.
Kurz vor 14 Uhr hatte sich im Raum Regensburg bereits ordentlich was zusammengebraut. Und dann ging's los: es goss wie aus Eimern. Dazu Donner, Blitze und vereinzelt Hagel. Bis 16 Uhr verzeichnete das Polizeipräsidium Oberpfalz etwa 20 unwetterbedingte Einsätze. "Der Schwerpunkt lag im Bereich Barbing", berichtet ein Polizeisprecher gegenüber idowa. Dort wurden nicht nur Keller, sondern auch einige Straßen überflutet. Die alte Bundesstraße B8 und jetzige Staatsstraße 2660 bei Barbing ist deshalb aktuell noch immer gesperrt.

Verkehrschaos auch auf der Autobahn A3 in Richtung Straubing. Auf Höhe Barbing rutschten durch die Wassermassen einige seitliche Erdwälle teilweise ab und landeten auf der Autobahn. Gegen 17 Uhr staute sich der Verkehr daher bereits zurück bis zur Anschlussstelle Burglengenfeld.