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So, 11 Dez 2016
Die Welt für Menschen, die denken

Erdveränderungen
Karte


Cloud Precipitation

Rekordschneefall trifft Sotschi - So viel Schnee wie seit fünf Jahren nicht mehr

Im südrussischen Kurort Sotschi gibt es so viel Schnee wie seit fünf Jahren nicht mehr. Ein rekordmäßiger Schneefall hat die Stadt am Samstag heimgesucht. In manchen Bezirken misst nun die Schneedecke 63 Zentimeter. Momentan werden an der Schwarzmeer-Küste die Folgen des schneereichen Wetters behoben. Von der Naturgewalt sind auch die Wintersportgebiete in den anliegenden Bergen betroffen.
© Sputnik
Erst vor einer Woche musste der beliebte Kurort gegen heftige Regenfälle und starke Windböen kämpfen. Der Sturm riss ungefähr 160 Bäume um. Es kam auch zu Pannen bei der Strom- und Gasversorgung.

Kommentar:
  • Video: Spektakuläre Aufnahmen von "Monsterwellen" in Sotschi verbreiten sich im Netz



Snowflake

Eiseskälte trifft auf USA - Und es wird ein neuer Polarwirbel erwartet

Im Norden der USA herrscht derzeit Eiseskälte. Bei minus 31 Grad Celsius im US-Staat Wyoming musste auch das an Minustemperaturen gewöhnte Staatliche Russische Ballett Moskau passen: Die Fahrzeuge der Tanzkompanie sprangen nicht an. Sie mussten mehrere Stunden lang entfrostet werden.
© Jim Young/Reuters
Chicago, Illinois skyline framed by icicles.
Die russischen Tänzer, die berühmt sind für ihre weltweiten "Nussknacker"-Aufführungen zu dieser Jahreszeit, kennen frostige Nächte nur zu gut aus der Heimat. Doch selbst die minus 18 Grad, die kürzlich in Moskau herrschten, kamen nicht an die Temperaturen des Ortes Casper in Wyoming heran. Nach einer Nacht mit minus 31 Grad Celsius quittierten Tourbus und Transporter den Dienst.

Das Ballett sagte vorsichtshalber einen für Donnerstagabend geplanten Auftritt in Grand Junction im Staat Colorado ab. Die verspätete Abfahrt und Sorgen wegen der verschneiten Bergpässe in Colorado hätten dies nahegelegt, hieß es. Doch will das Ballett wie geplant am Freitag und Samstag in Denver auftreten.

Kommentar: Es wird befürchtet, dass der Polarwirbel so heftig werden könnte wie im Jahr 2014.


Bizarro Earth

Update von den Überschwemmungen in Thailand und Vietnam: Opferzahl steigt auf 40

Die saisonal üblichen Unwetter im Süden von Thailand und in Vietnam sind in diesem Jahr besonders schwer. Viele Straßen und Dörfer sind überschwemmt. Vor der Touristeninsel Koh Samui ist das Meer immer noch so aufgewühlt, dass Wachen Touristen sofort warnen, wenn sich gefährliche Wellen bilden.
Ungewöhnlich heftige Überschwemmungen in Thailand und Vietnam

Bei ungewöhnlich heftigen Überschwemmungen sind in Thailand und Vietnam mehr als 40 Menschen ums Leben gekommen. Im Süden Thailands ist kurz vor Beginn der touristischen Hochsaison auch die Ferieninsel Koh Samui betroffen. Die tagelang überschwemmten Straßen waren am Freitag zwar wieder frei. Aber an den Stränden waren Wachen im Einsatz, um Touristen sofort zu warnen, sollten sich in dem durch die Unwetter aufgepeitschten Meer gefährlicher Wellengang bilden.


Insgesamt waren 750.000 Menschen in 14 südlichen Provinzen durch die Überschwemmungen betroffen. In Vietnam waren in den vergangenen zehn Tagen mindestens 24 Menschen bei Überschwemmungen ums Leben gekommen.

Kommentar:




Cow Skull

Seltsam: Sieben Pinguine durch ertrinken im Zoo in Calgary gestorben

Es klingt merkwürdig: Können tatsächlich auch Pinguine ertrinken? Diese Frage stellt sich ein Zoo in Kanada. Sieben seiner Tiere waren plötzlich tot.
© dpa
Der mysteriöse Tod von sieben Pinguinen beschäftigt den Zoo im kanadischen Calgary: Alle sieben Vögel starben durch Ertrinken - obwohl Pinguine eigentlich hervorragende Schwimmer sind. Der Tod der sieben Humboldt-Pinguine sei eine "schreckliche Nachricht", sagte Tierpfleger-Chefin Jamie Dorgan am Donnerstag (Ortszeit). Der Zoo habe Ermittlungen aufgenommen um zu klären, wie es zu dem Unglück kommen konnte.
Die Tiere waren tot in ihrem Gehege gefunden worden. Eine Obduktion ergab Tod durch Ertrinken. Die übrigen 15 Mitglieder der Pinguin-Kolonie leben noch.

Ice Cube

112 Kilometer lang, 500 Meter tief und 90 Meter breit: Gewaltiger Riss im Schelfeis entdeckt

Antarktisches Schelfeis ist auf gut 110 Kilometern Länge eingerissen
© NASA/John Sonntag
90 Meter breit und 112 Kilometer lang: Der Riss im Larsen-C Schelfeis aus dem Flugzeug gesehen
Tiefer Graben: Im viertgrößten Schelfeis der Erde klafft ein 112 Kilometer langer und 90 Meter breiter Riss, wie Eisforscher der NASA entdeckt haben. Der Riss teilt das Larsen-C Schelfeis an der Ostküste der antarktischen Halbinsel. Noch teilt der 500 Meter tiefe Riss das Schelfeis nicht komplett. Sollte er sich aber weiter verlängern, könnte das Schelfeis auseinanderbrechen - ähnlich wie 2002 das deutlich kleinere Larsen-B Schelfeis.

Das Larsen-Schelfeis besteht aus drei ausgedehnten Packeisflächen, die Buchten an der Ostküste der antarktischen Halbinsel füllen. Normalerweise verlieren solche hunderte Meter dicken Schelfeise nur dann Eis, wenn die Oberfläche antaut oder an ihrem Rand Eisberge kalben. Doch bereits 2002 kam es im Larsen-B-Schelfeis zu einem gewaltigen Bruch: Eine gut 3.000 Quadratkilometer große Eisfläche brach ab und driftete ins offene Meer.

Bad Guys

Seebeben: Tsunami-Warnung für einige Regionen im Südpazifik herausgegeben

Nach einem schweren Seebeben ist für Teile des Südpazifiks eine Tsunamiwarnung herausgegeben worden. "Gefährliche" Wellen bedrohen einige Küsten der Salomonen, Vanuatus, Papua-Neuguineas und Neukaledoniens.
© Inconnu
Für einige Regionen des Südpazifiks haben die Behörden eine Tsunamiwarnung herausgegeben. Auslöser der Warnung ist ein schweres Seebeben unweit der Salomonen, die rund 1500 Kilometer nordöstlich Australiens liegen.

In Kürze könnten "gefährliche" Wellen einige Küsten der Salomonen, Vanuatus, -Neuguineas und Neukaledoniens erreichen, teilte das Pacific Tsunami Warning Center (PTWC) mit. Das US-Tsunami-Warnzentrum hielt weitreichende gefährliche Tsunami-Wellen im Pazifikraum für möglich, die bis nach Hawaii reichen könnten.

Die US-Erdbebenwarte gab die Stärke des Bebens mit 7,7 nach zunächst 8,0 an. Das Zentrum lag demnach rund 70 Kilometer südwestlich der Stadt Kirakira im Meer.

Kommentar: Innerhalb weniger Tage sind sehr viele Erdbeben aufgetreten. Schauen Sie sich dazu unsere interaktive Karte an:




Binoculars

Erdbeben circa 150 km vor kalifornischer Küste - Keine Tsunami-Gefahr

Ein Erdbeben der Stärke 6,5 hat sich am Donnerstag vor der Küste vor Kalifornien ereignet. Gefahr durch einen Tsunami droht nicht.
© Sceenshot EMSC.org
Ein Erdbeben der Stärke 6,5 ereignete sich am Donnerstag vor der Küste von Kalifornien.
San Francisco. Nach einem schweren Erdbeben vor der Küste von Kalifornien gibt es zunächst keine Berichte über Schäden. Das Epizentrum des Bebens lag nach Angaben des US-Erdbebendienstes rund 190 Kilometer westlich der Küsten. Spürbar war das Beben unter anderem auch im Großraum San Francisco.

Zunächst war die Stärke des Bebens mit 6,8 angegeben worden, dann wurde der Wert auf 6,5 korrigiert. Eine Gefahr durch einen Tsunami besteht den Angaben zufolge nicht.

Kommentar:




Clock

Kein Beweis für Erwärmung: Extreme Hitze am Nordpol liegt im Normbereich

Welche Konsequenzen diese „Hitzewelle“ für die Region und das Weltklima haben wird, sei kaum absehbar.
© WELT N24
Bild 1: „Hitzewelle“ am Nordpol.
Eine Schreckensmeldung raste im November durch die Medien: Dramatische Wärme am Nordpol, ergänzt mit der schlimmen Vorahnung von Klimaexperten: Welche Konsequenzen diese „Hitzewelle“ für die Region und das Weltklima haben wird, ist kaum absehbar.
WELT N24, 20.11.2016: [1] Eismassen verschwunden - Am Nordpol ist es 20 Grad wärmer als sonst

Dramatische Wärme am Nordpol: Die Temperaturen liegen mehr als 20 Grad höher als üblich. Auch in anderen Regionen der Nordhalbkugel herrschen rekordverdächtige Extreme. Konsequenzen? Kaum absehbar.

... Auch wenn manche Politiker wie Donald Trump unbeirrt den Klimawandel anzweifeln: Die Zahlen der meteorologischen Messstationen sprechen eine deutliche Sprache. Die jüngsten Messdaten vom Nordpol belegen, dass es derzeit dramatische 20 Grad Celsius wärmer in der Arktis ist, als es der langjährige Durchschnittswert erwarten ließe.
Ein Student darf dazu auch sein geballtes Wissen in die Waagschale werfen:
[1] „Das ist nicht normal“: So dramatisch beschreibt ein Student von der Universität Berkeley in Kalifornien die Entwicklung in der Arktis. Zack Labe studiert Klimawissenschaften ...
Am Ende dann doch noch zumindest eine Erwähnung, dass es sich um eine Wetterverschiebung handelt, somit im „Mittel“ eigentlich alles beim Alten geblieben ist (der eine „verkocht“, der andere „erfriert“, im statistischen Mittel geht es beiden super gut - um den Nordpol herum allerdings eben „natürliches Wetterverhalten“):

[1] ... Einen weiteren extremen Temperatureffekt haben die aktuellen Verhältnisse tief im Osten Russlands: In Sibirien ist es gerade außergewöhnlich kalt. Auch diese Wetteranomalie versuchen die Meteorologen mit dem unüblichen Verhalten des Jetstream zu erklären ...
„Vergessen“ wurde jedoch, darauf hinzuweisen, dass diese Extreme - vor allem in den „Jetstream“-Luftschichten der Nordpolarregion „üblich“ sind, nur in der Vergangenheit wenig beachtet (und publiziert) wurden, da die Stationsverteilungen damals zu dünn waren und diese Analysen deshalb erst seit den Satellitenmessungen und vor allem auch seit dem Aussetzen von Messbojen im Nordmeer in den Beobachtungsfocus traten. Aber „unüblich“ ist eben alles, was man bisher nicht beachtet hat.


Kommentar: Vielleicht lassen sich diese Extremtemperaturen auch sehr vereinfacht erklären, wenn es an einem Ort sehr Kalt ist (Beispiel Sibirien), ist es an einem anderen Ort Warm (Beispiel Nordpol).




Bad Guys

Update: Erdbeben in Indonesien fordert mindestens 54 Menschenleben

Bei einem schweren Erdbeben in der indonesischen Provinz Aceh sind am Mittwoch 54 Menschen ums Leben gekommen, Hunderte weitere wurden verletzt. Dies meldet die Agentur AP.
© Zian Muttaqien / AFP
​Das Beben der Stärke 6,5 ereignete sich demnach am frühen Morgen (Ortszeit) vor der Küste von Aceh im Norden der Insel Sumatra. ​

Zahlreiche Häuser wurden zerstört. Bislang ist keine Tsunami-Warnung ausgegeben worden. Rettungskräfte suchen in den Trümmern nach Überlebenden. ​


​Die US-Erdbebenwarte gab laut AFP-Angaben die Stärke des Bebens mit 6,5 an. Laut der indonesischen Behörde für Meteorologie, Klimakunde und Geophysik folgten darauf mindestens fünf Nachbeben.

Kommentar:




Arrow Down

Riesiger Erdfall in Texas verschluckt 2 Autos - 2 Tote

Ein riesiges Erdloch verschluckte zwei Fahrzeuge in San Antonio, eine Frau starb, ein Mann konnte gerettet werden. Ursache für den Unfall könnte ein geplatztes Wasserrohr sein.

© San Antonio Fire Department
Das Erdloch ist bis zu sechs Meter tief
Das Loch, das stellenweise bis zu sechs Meter tief war, riss die Straße fast die gesamte Breite weit auf. Für die Polizistin Dora Linda Nishihara kam jeder Hilfe zu spät. Ihr Wagen war zu 90 Prozent unter Wasser, erklärte der Chef der Feuerwehr, Charles Hood: "Sie hatte keine Überlebenschance, ihr Wagen lag auf dem Dach."

Ein zweiter Fahrer wurde von einem Augenzeugen gerettet und kam mit kleineren Verletzungen ins Spital. Derzeit wird noch die Ursache des Unglücks ermittelt. Es befindet sich ein fast 138 Zentimeter großes Abwasserrohr in dem Loch, das offenbar geborsten war.

Kommentar: Heutzutage öffnet sich die Erde an vielen Orten und auch immer öfter und extremer. Wasser im Untergrund wird häufig als Erklärung für Erdfälle herangezogen. Doch ist das wirklich immer so?

Die gesamte Erde befindet sich in einem Prozess von planetarischen, klimatischen Umwälzungen. Neben zunehmenden Ausbrüchen von Erdbeben, Vulkanen und Unterwasservulkanen und damit einhergehenden Ausgasungen, sich auftuenden Erdfällen, immer extremer werdendem Wetter, scheinen sich die tieferen Schichten der Ozeane zu erwärmen (wahrscheinlich aufgrund der Unterwasservulkane), während die oberen Schichten sich anscheinend abkühlen. Außerdem hat in den vergangenen 10 Jahren die Stärke der Meeresströmungen des Atlantiks signifikant abgenommen, was zu einer Abkühlung des subtropischen Atlantik geführt hat. Hinzu kommt, dass auch die Sonnenaktivität abgenommen hat, was mit der Entstehung von Eiszeiten zusammenhängt. - Ist es bei all dem verwunderlich, dass die Massentiersterben immer weiter zunehmen?

Sicher, der Planet ist durch Gifte und Abfälle verschmutzt - was hier aber vor sich geht, hat weitreichendere Zusammenhänge.

Um mehr darüber zu erfahren, können Sie unser neues Buch Earth Changes and the Human Cosmic Connection (Erdveränderungen und die Mensch-Kosmos Verbindung) lesen - die ersten Kapitel auch in deutsch.