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So, 22 Jan 2017
Die Welt für Menschen, die denken

Erdveränderungen
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Fire

Colima-Vulkan in Mexiko bricht aus, sizilischer Ätna erfährt drei kleinere Erdstöße

© Sergio Velasco Garcia /AFP
Am mexikanischen Vulkan Colima gab es letzte Nacht eine starke vulcanianische Eruption. Auf LiveCam-Aufnahmen ist zu sehen, wie glühende Lavabomben den gesamten Vulkanhang eindeckten. In der Eruptionswolke zuckten zahlreiche Blitze. Seit einigen Tagen scheint sich die Aktivität dahingehend zu ändern, dass es weniger Explosionen gibt, diese aber stärker werden. Vermutlich verstopft der Förderschlot aufgrund zäherer Lava, so dass sich im System größerer Druck aufbauen kann, bis der Schlot frei gesprengt wird.


Am Ätna auf Sizilien kam es gerade zu 3 Erdbeben der Magnituden 3,1 und 2,6. Ihre Hypozentren lagen südlich des Ortes Linguaglossa in nur 1 - 3 km Tiefe. In den Jahren 2001 und 2002 kündigten Beben entlang des Pernicana-Störungssystems die Spalteneruptionen an.

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Großer Erdfall verschluckt Lastwagen samt Fahrer in USA

Kurz vor Schichtbeginn öffnete sich im US-Bundesstaat Georgia plötzlich die Straße. Ein Lkw samt seinem Fahrer stürzten mehrere Meter tief.

© NBC
In den USA hat ein Sinkloch fast einen kompletten Lkw verschluckt.
Der etwa 25.000 Kilogramm schwere Truck parkte gerade vor einer Autowasch-Anlage, als sich das große Sinkloch auftat. Die Behörden beraten nun, wie das Fahrzeug, was mehrere Tausend Liter Wasser geladen hatte, befreit werden kann.

"Es besteht die Möglichkeit, dass die Außenwände des Lochs instabil sind.", meint ein Feuerwehrmann. Deswegen heißt es zunächst abwarten. "Wir wollen keinen weiteren Einbruch riskieren."

Trotzdem hievte man bereits die Wassertanks vom Truck, um das Fahrzeug leichter zu machen.

Der Fahrer konnte sich übrigens selbst aus seinem Lkw befreien. Verletzt wurde niemand. Warum das Erdloch entstand, ist noch nicht geklärt.

Bulb

Mindestens 30 Tote: Lawine stürzt auf Hotel in Italien

Infolge eines Lawinenabgangs in Mittelitalien wurde ein Gasthaus am Hang des Gran Sasso-Berges verschüttet. Nach Ankunft der Rettungskräfte wurden mindestens 30 Todesopfer innerhalb des Hotelgebäudes entdeckt, teilt die Zeitung Independent unter Berufung auf die örtlichen Medien mit. Bisher wurden keine Details der Bergungsoperation bekannt gegeben.
© Twitter
Lawinensturz auf Hotel in Italien – Mindestens 30 Tote bestätigt
Am Mittwoch sind in Zentralitalien ab 10:25 Ortszeit vier heftige Erdstöße registriert worden. Ihre Stärke war 5,4 bis 5,6 auf der Richterskala. Das Epizentrum lag in neun Kilometern Tiefe, meldete die Nachrichtenagentur ANSA. Schulen und die U-Bahn in Rom wurden vorsichtshalber evakuiert.

Ice Cube

Enorme Kälte: Spanien ruft Ausnahmezustand aus

In Spanien sind die Lufttemperaturen drastisch gesunken, starke Schneefälle und Wind haben eingesetzt. Landesweit wurde die gelbe und orangene Alarmstufe verhängt. In einigen Regionen sanken die Thermometerwerte auf minus zwölf Grad Celsius, berichtet die Nachrichtenagentur EFE unter Berufung auf Meteorologen. Der Ausnahmezustand gilt für das ganze Königreich außer den Kanarischen Inseln.

© Twitter
Spanien ruft Ausnahmezustand wegen Kälte aus
Der erste Schnee im neuen Jahr führte in Deutschland zu Einschränkungen im Bahnverkehr. Bis zu fünf Zentimeter Neuschnee fielen am 2. Januar stellenweise in Nordrhein-Westfalen. Dies führte zu Einschränkungen und Teilausfällen im Bahnverkehr. Auf mehreren Strecken meldete die Deutsche Bahn Weichenstörungen. Auch in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen fielen durchschnittlich etwa zwei Zentimeter Schnee.

Seismograph

Neue Erdbebenserie erschüttert Italien und war bis Rom spürbar

Drei schwere Erdbeben binnen einer Stunde haben am Mittwoch erneut Mittelitalien erschüttert. Die Erdstöße trafen die gleiche Region, die schon vor fünf Monaten von schweren Erdstößen getroffen wurde. Die neuen Beben - alle mit einer Stärke über 5 - waren bis ins knapp 150 Kilometer entfernte Rom zu spüren. Auch in der italienischen Hauptstadt wurden deshalb vorsorglich U-Bahn-Stationen, Schulen und Bürogebäude evakuiert.

© LaPresse
Das Zentrum lag laut Erdbebenwarte in rund zehn Kilometern Tiefe zwischen der Abruzzen-Stadt L'Aquila und der Stadt Rieti in der Region Latium und damit nahe der Stadt Amatrice.
Das erste Beben der neuen Serie hatte nach Angaben der italienischen Erdbebenwarte INGV eine Stärke von 5,3 und erschreckte die Menschen gegen 10.30 Uhr. Es folgte ein noch heftigeres Beben, das die Stärke von 5,5 erreichte, wie das Geoforschungsinstitut GFZ in Potsdam feststellte. Auch der dritte Erdstoß war ähnlich stark. Unklar war zunächst das Ausmaß der Schäden.

Auch Amatrice betroffen

Das Zentrum lag laut Erdbebenwarte in rund zehn Kilometern Tiefe zwischen der Abruzzen-Stadt L'Aquila und der Stadt Rieti in der Region Latium und damit nahe der Stadt Amatrice. Die Gegend war vergangenen Sommer von einer schweren Erdbebenserie heimgesucht worden war, bei der im August 299 Menschen starben. Ganze Orte waren zerstört worden. Derzeit machen auch Schnee und Eiseskälte den Menschen in der Gegend zu schaffen. Die Wetterbedingungen erschwerten laut Zivilschutz die anlaufenden Hilfen.

Kommentar:



Cloud Grey

Verändernde Atmosphäre: „UFO“-Wolke über Arizona aufgenommen

Regelmäßig wollen Fans des Übersinnlichen Aliens am Himmel erkennen. Nun wurde ein angebliches Ufo gesichtet, das sich als Wolke tarnen soll. Der Entdecker wurde darauf aufmerksam, weil die verdächtige Schwade das Sonnenlicht reflektierte - etwas, das Wolkenfetzen am Himmel normalerweise nicht tun.
Anthony Sakowski traute seinen Augen nicht, als er die seltsame Wolke am Himmel über Arizona erblickte. Der Mann zögerte nicht lange, sondern nahm die merkwürdigen Geschehnisse am Firmament in einem über zwei Minuten andauernden Video auf, während er sich mit dem Auto auf einer Landstraße bewegte.

Den Clip veröffentlichte Anthony Sakowski am 6. Januar 2017 auf seinem YouTube-Kanal, wo sich bislang fast 8.000 Interessierte die Aufnahme ansahen. Doch nicht jeder glaubt an die Sichtung von Alienbesuch. Wenn es sich also um kein Ufo handelt, was ist dann in dem Video zu sehen? Einige Kommentatoren haben eine Idee.

Kommentar: Es handelt sich dabei um eine Wolkenformation und kein UFO. Es werden in den letzten Jahren immer häufiger solcher Phänomene aufgenommen, weil sich die Atmosphäre verändert aufgrund von angehäuften Kometenstaub.



Cloud Precipitation

Philippinen: Fast soviel Regen an einem Tag wie sonst in einem ganzen Monat

In der Provinz Misamis Oriental hat es in den letzten 24 Stunden fast mehr geregnet als sonst im gesamten Monat Januar, teilte das staatliche Wetteramt (PAGASA) mit.
© Unbekannt
Symbolbild
Die PAGASA-El Salvador Station zeichnete in den letzten 24 Stunden eine Niederschlagsmenge von 72.4 Millimeter, die durchschnittliche Niederschlagsmenge für den Monat Januar liegt bei 98,9 Millimeter.

Quelle

Kommentar:




Rainbow

Strahlende Lichtsäulen erhellen Kanadas Nachthimmel

© Timmy Joe Elzinga
Strahlende Lichtsäulen erscheinen über Kanada
Ein ungewöhnliches Naturphänomen konnte vor einer Woche von Timmy Joe Elzinga in Ontario gefilmt werden.

Faszinierende senkrechte, farbige Lichtsäulen hat der YouTuber am 6. Januar gegen 1.30 Uhr nachts mit seiner Smartphone-Kamera erfasst, nachdem die Temperaturen auf minus 18 Grad Celsius gesunken waren. „Es sah fast übernatürlich aus - wie bei einer Art intergalaktischem Krieg, mit Strahlen, die vom Himmel herunterschießen", sagte Elzinga. „Es war mir nur deshalb möglich, diese Aufnahmen zu machen, weil die Lichter so hell und ausgeprägt waren und ich ein kleiner Amateurfotograf bin." Tatsächlich ragten die Lichter wie Laserkanonen in weiß, pink, orange und grün senkrecht aus dem Himmel.

Laut NASA tritt das Phänomen dann auf, wenn flache, sechseckige Eiskristalle in der Luft schweben. Fällt Licht auf sie, reflektieren sie die Strahlen. Die Eisplättchen reflektieren das Licht aber nur in einem ganz bestimmten Winkel, sodass ein Betrachter das Phänomen nur in passender Entfernung wahrnehmen kann. Und da die Eisplättchen unterschiedlich geneigt sind, reflektieren sie in unterschiedlichen Höhen zum selben Punkt, wodurch diese Säulenerscheinung entsteht.


Kommentar: Mehr Auskunft über atmosphärische Phänomene wie dieses gibt das bald in Deutsch erscheinende Buch "Erdveränderungen und die Mensch-Kosmos-Verbindung", das derzeit als Artikelserie auf de.sott.net übersetzt wird.


Ice Cube

"Erwärmungsschock" in Italien: Kanäle teilweise in Venedig zugefroren

Am Freitag verstarb eine obdachlose Frau in Rom.
Schneefälle und Eis haben Italien zu schaffen gemacht. In Trentino Südtirol, sowie in größeren Städten des Nordens wie Mailand und Bologna kam es zu Schneefällen. In Bozen gab es seit 48 Tagen keine Niederschläge mehr.

Wegen schwerer Stürze infolge von Glatteis herrschte beim Roten Kreuz in Mailand Hochbetrieb. Vorwiegend ältere Personen erlitten Brüche und Prellungen, berichteten italienische Medien. Übernachtungsmöglichkeiten für 2.000 Obdachlose gab es in der lombardischen Metropole, unter anderem im Mailänder Hauptbahnhof.

Schwierig ist auch die Lage in Rom, wo es am Freitag heftig regnete. Eine 54-jährige Obdachlose wurde in ihrem Wohnwagen tot aufgefunden. Die Frau soll infolge der niedrigen Temperaturen gestorben sein.

Ein Mittelmeer-Tief führte in Venedig zu heftigen Niederschlägen, die das Wasser stark steigen ließen. Freitagfrüh wurde ein Pegelstand von 103 Zentimetern über dem normalen Meeresspiegel gemessen. Am Samstag waren schließlich sogar die Kanäle zum Teil eingefroren.

Cloud Grey

Wellenwolken über Australien aufgenommen

Diese Bilder machen einen echt sprachlos. Man sieht ein Flugzeugtriebwerk, den Flügel der Maschine und darunter ein Wolkenmeer, das so akkurat angeordnet ist, dass es wie gemalt aussieht.
Adelaide - Die Bilder gehen im Netz gerade richtig ab. Aufgenommen wurden sie von Passagieren während eines Fluges von "Virgin" auf dem Weg von Perth nach Adelaide in Australien.

Die Wolken haben sich so geradlinienförmig zusammengefunden, dass einige User im Netz schon wieder böse Chemtrails dahinter vermuten. Verschwörungstheoretiker vermuten hinter Chemtrails eine chemische Spur, die Flugzeuge in der Luft hinterlassen.


Doch in diesem Fall kann Neil Bennet vom Amt für Meteorologie aufklären: "Es handelt sich um Wellenwolken, die entstehen, wenn Luft beispielsweise an einem Berg vorbeizieht, der sie dann darüber drängt. Vergleichbar ist das auch mit einem Stein, den man ins Wasser wirft, der dann diese tollen Wellen um sich bildet."

Kommentar:
© Bureau of Meteorology
Wellenwolken über Tasmanien