Willkommen bei SOTT.net
Mi, 23 Aug 2017
Die Welt für Menschen, die denken

Erdveränderungen
Karte

Cloud Lightning

Gigantische Arcus-Wolke zieht in Kalifornien über den Strand

© Screenshot Youtube
Im Netz sind zahlreiche Fotos und Videos aufgetaucht, die zeigen, wie eine gigantische Wolke Besucher eines Strands im kalifornischen Santa Cruz überrumpelt hat.

Die Aufnahmen von Augenzeugen zeigen, wie Schirme und Handtücher umherflogen, der Sand Menschen ins Gesicht flog, sich Bäume durch den starken Wind bogen und Badegäste schnell den Strand verließen. Plötzlich war die Wolke wieder weg.

Bad Guys

Erdbeben der Stärke 6,5 trifft chinesische Provinz - Vermutlich über hundert Opfer

Bei einem starken Erdbeben in der chinesischen Provinz Sichuan sind mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Die Behörden sprachen von möglicherweise bis zu hundert weiteren Opfern.
© Reuters
Nach einem starken Erdbeben in der chinesischen Provinz Sichuan befürchten die Behörden zahlreiche Opfer und schwere Sachschäden. Bis zu hundert Menschen könnten in der bei Urlaubern beliebten Region getötet worden sein, die Zahl der Verletzten könnte in die Tausende gehen, teilte die Katastrophenschutzbehörde am Dienstag mit. Zu den Opfern zählten auch Touristen in einem Nationalpark.

Fünf Todesopfer wurden nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua bestätigt. Die zuständige Behörde schätzte, dass bis zu 130.000 Häuser beschädigt worden sein könnten. Dies geht aus einer vorläufigen Bewertung der Lage in dem abgelegenen und dünn besiedelten Erdbeben-Gebiet hervor. Nicht weit entfernt hatte es im Jahr 2008 ein Beben der Stärke 8,0 gegeben, bei dem 87.000 Menschen ums Leben gekommen waren.

Kommentar:




Health

Meeresflöhe bissen australischen Jungen blutig

  • Mit blutüberströmten Füßen kam ein 16-Jähriger am Wochenende in Melbourne ins Krankenhaus.
  • Als er seine Beine im Meer abkühlen wollte, hatten ihn Tiere mehrfach gebissen.
  • Nun hat eine Meeresbiologin die Tiere identifiziert.
© Screenshot
Das Rätsel um die winzigen Meerestierchen, die einem australischen Schüler am Strand die Beine blutig gebissen hatten, ist offenbar gelöst. Die Meeresbiologin Genefor Walker-Smith identifizierte die Tiere am Dienstag als Flohkrebse. Sie sind eine Unterart von Amphipoden, die in allen Weltmeeren vorkommen und nur zwischen sechs und 13 Millimeter groß sind. Die Art, die den Schüler angriff, wird Meeresfloh oder Meereslaus (sea flea, sea louse) genannt.

Normalerweise gehen die Tiere auf tote Fische oder Seevögel los. "Eigentlich greifen sie keine Menschen an", sagte die Biologin dem Fernsehsender ABC. "Das war ein dummer Zufall." Walker-Smith erklärte die starken Blutungen des 16-jährigen Sam Kanizay damit, dass der Junge nach einem anstrengenden Fußballspiel eine halbe Stunde lang in kaltem Meerwasser stand, um seine Beine abzukühlen.

Wegen der niedrigen Temperaturen habe er die Bisse vermutlich nicht bemerkt. "Normalerweise spürt man das und reibt die Tiere einfach weg", sagte sie. Kanizay hatte mit zahlreichen Bisswunden in Krankenhaus gebracht werden müssen. Die Ärzte stellten fest, dass der Junge zahlreiche stecknadelgroße Bisswunden an den Füßen hatte. Erst nach Stunden gelang es ihnen, die Blutungen zu stillen.

Sun

Wetterkapriolen überall in Europa: Rekordhitze, Unwetter, Schlammlawinen, Brände

Schwere Gewitter, Waldbrände, Hitze - in vielen Teilen Europas schlägt das Wetter Kapriolen. Das betrifft auch Touristen. Die Prognosen sind unterschiedlich, aber vielerorts ist keine Besserung in Sicht. Und auch in Deutschland soll das Wetter schlechter werden.

© epa/Homem De Gouveia
Auf der portugiesischen Urlaubsinsel Madeira sind wegen heftiger Winde Tausende Urlauber gestrandet.
Hitzewellen in Ungarn, Bulgarien, Griechenland und Spanien, viel Regen in Skandinavien, gestrandete Urlauber auf Madeira und Waldbrände in Italien: Das Wetter sorgt in vielen Teilen Europas derzeit für Schlagzeilen und macht Einheimischen und Touristen zu schaffen. Eine Übersicht:

- Auf der portugiesischen Urlaubsinsel MADEIRA sind wegen heftiger Winde Tausende Urlauber gestrandet. Seit dem Wochenende gibt es auf dem Flughafen von Funchal an der Küste chaotische Zustände mit annullierten Verbindungen. Betroffen waren rund 5.500 Passagiere. Die «Blumeninsel» Madeira liegt etwa 950 Kilometer südwestlich von Lissabon und ist vor allem auch bei Deutschen sehr beliebt. Wann die Winde nachlassen und wieder Normalität einkehren sollte, war am Montagnachmittag nicht abzusehen.

- In den Unwettergebieten ÖSTERREICHS entspannte sich die Lage am Montag langsam. Es regnete nicht mehr und sollte laut Prognosen auch in den kommenden Tagen trocken bleiben. So konnten auch die Menschen im von der Umwelt abgeschnittenen Großarltal wieder aufatmen: Seit dem frühen Montagmorgen kann das Tal mit dem Auto zumindest auf einer Spur wieder verlassen werden. Das bei Urlaubern beliebte Tal im Bundesland Salzburg war besonders stark von Regen, Hagel und Schlammlawinen betroffen. Auch die Lage in der Steiermark entspannte sich langsam. In Tirol starb dagegen ein deutscher Urlauber in einem Hochwasser führenden Bach.

Umbrella

Unwetter: Abgeschnittenes Großarltal in Österreich wieder erreichbar und Notstand in Italien wegen Wasserknappheit

Nach den heftigen Unwettern vom Wochenende hat sich in Österreich die Lage in der Nacht zum Montag deutlich gebessert. Das von der Umwelt abgeschnittene Großarltal kann seit 5.00 Uhr früh mit dem Auto auf einer Spur wieder verlassen werden. Auch Italien kämpft weiter gegen die Wetterkapriolen. Im Nordosten des Landes gab es mehrere Todesopfer durch Blitze oder herabstürzende Geröllmassen. Wegen der Wasserkrise in Italien hat die Regierung in Rom den Notstand für Latium und Umbrien ausgerufen.

© Unbekannt
Ein deutscher Urlauber ist in Österreich in einen Hochwasser führenden Bach gestürzt und gestorben. Der Münchner wollte am Sonntag das Wasser mit Hilfe eines über den Bach gespannten Drahtseils überqueren, stürzte ab und wurde von der reißenden Strömung sofort abgetrieben. Der 57-Jährige konnte am Montag nur noch tot geborgen werden.

Tornado2

Gleich 4 seltene August-Tornados in Oklahoma

Der Bundesstaat liegt zwar in der so genannten "Tornado-Allee", im August sind die Wirbelstürme aber selten. 25 Menschen wurden verletzt.

© AP/TOM GILBERT
Bilder der Zerstörung in Tulsa
Vier Tornados haben in der Nähe der Stadt Tulsa im US-Bundesstaat Oklahoma in der Nacht auf Sonntag großen Schaden angerichtet. Das meldete der Sender KLRH am Dienstag (Ortszeit) unter Berufung auf die US-Wetterbehörde. Bei den Stürmen wurden den Behörden zufolge 25 Menschen verletzt, zwei von ihnen schwer.

Der stärkste der vier Stürme traf Tulsa. Nach Berichten lokaler Medien kamen die Stürme so unerwartet, dass es keine offiziellen Warnungen gab. Da die Sirenen stumm blieben, wurden viele Anrainer in der Stadt im Schlaf überrascht, als ein Tornado Dächer abdeckte oder Autos umstieß.

Kommentar: Mit diesen ungewöhnlich frühen Tornados wird wieder einmal die Geschichte mit der Erderwärmung in ins Spiel gebracht, obwohl diese, so wie sie von den Massenmedien propagiert wird, nicht stattfindet.


Tornado1

"Fognado" taucht an der kalifornischen Küste auf

© Stan Russell
Letzte Woche haben zahlreiche Menschen im US-Bundesstaat Kalifornien etwas am Himmel beobachtet, dass für sie äußerst ungewöhnlich und bedrohlich erschien und sie als »Fognado« (deutsch: Nebelnado, in Anspielung auf Tornado) bezeichneten.

Fognado tauchte am vergangenen Mittwochnachmittag ganz plötzlich über Kaliforniens Natural Bridges State Beach in Santa Cruz auf und zog in Sekundenschnelle über die Köpfe der Strandbesucher hinweg. Während seiner Passage verdunkelte er den Himmel und ließ dadurch die Temperaturen deutlich herabsinken, sodass die die Menschen die Situation noch gruseliger empfanden, als sie es ohnehin schon war. Doch was geschah da am Himmel? War das ein Vorbote der Apokalypse? War es ein geheimes Militärprojekt oder gar außerirdischen Ursprungs?

Wolf

Colorado: Bär bricht Auto auf und tobt sich aus

© CC0
In der Kleinstadt Durango im US-Bundesstaat Colorado hat ein Bär ein Auto aufgebrochen und sich in dem Wagen richtig ausgetobt. Von dem tierischen Zwischenfall berichtet die Zeitung "Durango Herald".

Bei Nacht drang das Tier in einen Subaru-SUV ein, löste dabei vermutlich die Handbremse, sodass das Fahrzeug aus der Einfahrt wegrollte. Jedoch konnte der "Autodieb" nicht besonders weit "flüchten", denn der Wagen rammte schließlich einen Briefkasten vor dem Nachbarhaus und blieb stehen.

Health

Erdrutsch in China nach schweren Regenfällen - 6 Tote und 20 Vermisste

© www.globallookpress.com
Sechs Tote und 20 Vermisste nach Erdrutsch in China
Bei einem Erdrutsch in China sind mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen. Weitere 20 Personen werden noch unter den Erdmassen vermisst, wie die Regierung der südwestchinesischen Provinz Sichuan berichtete. Das Unglück passierte am frühen Dienstagmorgen im Dorf Gengdi im Gebiet von Liangshan. Zwei Häuser seien zerstört worden.

Der Erdrutsch sei durch schwere Regenfälle ausgelöst worden, die am Vorabend begonnen hätten. Vier Menschen seien verletzt worden. Sommerliche Regenfälle suchen seit Wochen viele Teile Chinas heim und sorgen für schwere Überschwemmungen und Erdrutsche.

(dpa)


Sun

Hitzerekord im Death Valley - heißester Monat seit Beginn der Temperaturmessungen

Juli war heißester Monat seit Beginn der Temperaturmessungen - Spitzenwert von 52,7 Grad aber noch deutlich unter dem Rekord aus dem Jahr 1913.

© Jon Sullivan (pdphoto.org) / CC0 CC0
Sacramento - Das kalifornische Death Valley hat nach Angaben der dortigen Parkverwaltung und des Wetterdienstes seinen heißesten Monat seit Beginn der Temperaturmessungen erlebt. Demnach lagen die Durchschnittstemperaturen im Juli bei 41,9 Grad Celsius - und das ist der Schnitt aus Tag und Nacht. Der bisherige Rekord im Jahr 1917 lag knapp darunter bei 41,8 Grad.

Nachts fielen die Juli-Temperaturen auf 35 Grad ab. Dafür kletterten die Tageshöchstwerte im Schnitt auf 48,6 Grad hoch. Der höchste Wert wurde am 7. Juli gemessen, als das Thermometer auf 52,7 Grad anstieg.

Das Death Valley hat auch den offiziellen Weltrekord für den heißesten Platz der Erde inne: Am 10. Juli 1913 wurden dort 56,7 Grad registriert. Es wurden im Lauf der Jahre auch einige noch höherliegende Werte - darunter atemberaubende 66,8 Grad im Nordwesten Chinas im Jahr 2008 - gemeldet, die sich jedoch nicht bestätigen ließen.

(APA, red, 4. 8. 2017)

Kommentar: