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Mi, 18 Jan 2017
Die Welt für Menschen, die denken

Erdveränderungen
Karte

Better Earth

Erdbeben der Stärke 4,8 erschüttert den Süden des Peloponnes

Ein Erdbeben hat am Dienstagabend den Süden der griechischen Halbinsel Peloponnes erschüttert. Das Beben hatte nach vorläufigen Messungen des Geodynamischen Instituts in Athen eine Stärke von 4,8 und ereignete sich in einer Tiefe von etwa zehn Kilometern. Das Zentrum des Bebens lag in der Region der Touristeninsel Elafonisos, berichtete das Staatsradio (ERT).

© Wikimedia Commons
„Es war ziemlich stark. Wir haben aber keine Schäden hier“, sagte Antonios Billinis, ein Einwohner der dem Epizentrum des Bebens nahegelegenen Ortschaft Neapoli Vion, der Deutschen Presse-Agentur. Das Beben wurde auch in fast allen Regionen der Halbinsel Peloponnes und sogar in den höheren Stockwerken in Häusern der Hauptstadt Athen gespürt, die rund 170 Kilometer nördlich liegt.

dpa

Arrow Down

Riesiger Erdfall öffnet sich in einer Straße in Phillipsburg, New Jersey

© Steve Novak
Ein Arbeiter klettert am 23. Dezember 2016 in einen großen Erdfall in der Wordsworth Lane im Lopatcong Township
Der Weihnachtsmann hat in der Wordsworth Lane mehr aufzufüllen als Strümpfe.

Ein riesiger Erdfall hat sich diese Woche im Lopatcong Township aufgetan -- fast genau an der selben Stelle an der 2015 ein Schneepflug fast von der Erde verschluckt worden wäre.

"Ich habe immer Visionen wie in einigen 'Far Side' Comics", witzelte der 63 Jahre alte Dave Thomas Freitagabend als Arbeiter sich um den Schlund am Ende seines Fahrwegs kümmerten. "Wir werden entweder auf einem winzigen Zacken Land leben .. oder inmitten eines Sees."

Bürgermeister Tom McKay schätzte das Loch auf 6 Meter Länge und 3 Meter Tiefe als es sich Donnerstagmorgen auftat, glücklicherweise bevor Schulbusse die Straße hinunterfuhren.

Bewohner sagten aus, dass das Wasserversorgungsunternehmen, Aqua New Jersey, am Mittwoch ein Leck in der Hauptwasserleitung abdichtete, das zu dem größeren Problem führte.

Bad Guys

Stürmisch: Sturmflut überschwemmt Hamburger Fischmarkt und Hafen

Starker Sturm und heftiger Regen sorgen in Hamburg für eine Sturmflut, Hafen und Fischmarkt sind teilweise überschwemmt. In Kiel wird eine Frau von einem Baum erschlagen, bei Schwerin kommt es wegen Hagelschauer zu Unfällen.
© dpa
Der Hamburger Fischmarkt steht unter Wasser.
Eine Sturmflut hat in Hamburg verschiedene Hafenbereiche an der Elbe unter Wasser gesetzt. Dem Lagezentrum der Polizei zufolge lag der Scheitelpunkt des Hochwassers in der Nacht zum Dienstag 2,73 Meter höher als das mittlere Hochwasser. Straßen im Hafengebiet und unter anderem auch der Fischmarkt wurden dadurch überflutet. Verletzte gab es nach ersten Erkenntnissen nicht.

Laut dem Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) gab es auch an der Nordseeküste Pegel von teilweise über zwei Metern. Dem Seewetterdienst zufolge kam es dort mancherorts - etwa auf der Insel Sylt - zu nächtlichen Windböen der Stärke 11, an der Ostseeküste vereinzelt sogar zu Böen der höchsten Stufe 12 mit bis zu 120 Stundenkilometern.

Nahe Kiel hat ein während eines Sturms umgestürzter Baum eine Autofahrerin erschlagen. Der 24 Jahre alte Freund der 34-Jährigen wurde lebensgefährlich verletzt, wie ein Feuerwehrsprecher am Dienstagmorgen sagte. Der Baum hatte das Auto während der Fahrt am Montagabend bei Westensee getroffen.

Kommentar:




Solar Flares

Pinkfarbene Polarlichter tanzen über Alaska

© James Helmericks
Leuchtend pinkfarbene Nordlichter tanzen am ersten Weihnachtsfeiertag 2016 um den nördlichen Polarkreis. James Helmericks schickt dieses Bild aus dem Colville River Delta im Norden von Alaska.

"Dies war die leuchtendste pinkfarbene Darstellung, die ich jemals gesehen habe. Eine Zeitlang hatte sogar der Schnee eine pinke Tönung", sagte er.

Pink ist ein Zeichen dafür, dass Elektronen aus dem Weltall ungewöhnlich tief in die Erdatmosphäre eindringen und weniger als 100 km über der Oberfläche unseres Planeten mit Stickstoffmolekülen zusammenstoßen.

Kommentar: Siehe auch:
Altgedienter Nordlichtführer ist überrascht seltene pinkfarbenen und weiße Polarlichter zu sehen (Englisch)


Tornado1

Taifun Nock-Ten wütet auf den Philippinen- Mindestens 6 Tote und Zehntausende auf der Flucht

Zehntausende Menschen auf den Philippinen müssen an Weihnachten ihre Häuser verlassen. Ein Taifun bringt Chaos, Zerstörung und mehreren Menschen den Tod. Zwei Frachter geraten in Seenot.

© AP
Der Taifun Nock-Ten hat in Quezon City nördlich von Manila für überflutete Straßen gesorgt.
Manila - Weihnachten in der Notunterkunft: Ein gewaltiger Taifun hat vielen Philippinern den Feiertag verdorben und für Chaos und Zerstörung gesorgt. Mindestens sechs Menschen kamen nach Behördenangaben in Folge des Wirbelsturms ums Leben. Mehr als 380 000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen, um sich vor dem Taifun in Sicherheit zu bringen. In fünf Provinzen fiel der Strom aus. Tausende Reisende strandeten, weil Flugzeuge nicht starten und Fähren nicht in See stechen durften.

Am Sonntagabend war Taifun „Nock-Ten“ mit heftigem Regen, Windböen und Sturmfluten auf der Insel Catanduanes in der Region Bicol auf Land getroffen. Dann zog er westwärts über Berge und Inselprovinzen hinweg. Dabei wurden Häuser zerstört, Bäume entwurzelt und Telefonleitungen hinuntergerissen, wie Behördenvertreter und örtliche Medien meldeten.

Vor der Ankunft von „Nock-Ten“ hatten Behörden eine Sturmwarnung ausgegeben und zu Evakuierungen aufgerufen. Doch wegen der Feiertage wollten viele in dem mehrheitlich katholischen Land ihre Häuser nicht verlassen. Die Gouverneurin von Catanduanes, Shirley Abundo, leitete letztlich Zwangsevakuierungen ein. Ihr Amtskollege aus der Region Camarines Sur, Miguel Villafuerte, lockte Anwohner mit Spanferkeln - dem sogenannten Lechon - in Notunterkünfte.
© Rizza Mostar, ABS-CBN News
Bäume blockieren am Montag den Highway in Pili, Camarines Sur nachdem sie von Taifun Nock-Ten gefällt wurden.

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Bizarro Earth

Erdbeben der Stärke 7,7 trifft Chile - Tsunami-Warnung wurde aufgehoben

Vor der Küste Chiles hat sich ein Erdbeben der Stärke 7,7 ereignet. Eine zunächst ausgegebene Tsunami-Warnung wurde wieder aufgehoben.
© Reuters
In Chile hat es erneut ein schweres Erdbeben gegeben. Es hatte die Stärke 7,7. Nach Erkenntnissen der US-Erdbebenwarte USGS befand sich das Zentrum 225 Kilometer südwestlich der südchilenischen Stadt Puerto Montt vor der Küste des südamerikanischen Staates in rund 15 Kilometern Tiefe. Ein Nachbeben der Stärke 5,2 folgte nur zehn Minuten nach dem ersten Beben.

Zunächst wurde für ein Gebiet im Umkreis von 1000 Kilometern eine Tsunami-Warnung ausgegeben. Später teilte das pazifische Tsunami-Warnungszentrum in den USA mit, dass keine Gefahr mehr bestehe. Auch chilenische Stellen nahmen ihre Tsunami-Warnung zurück.

Behörden hatten zuvor begonnen, die küstennahen Regionen zu evakuieren. Chilenische Notfallkräfte berichteten, dass es keine Opfer bei dem Erdbeben gegeben habe. Über Schäden ist bisher nichts bekannt.

Die Hafenstadt Puerto Montt liegt etwa 1100 Kilometer südlich der chilenischen Hauptstadt Santiago. Die Stadt hat etwa 250.000 Einwohner. Mehr als 15 Prozent der Bevölkerung der Provinz leben dort. Das Gebiet rund um das Epizentrum ist relativ schwach besiedelt.

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Black Cat

Wildschwein rast durch Fitnessstudio

Ein Wildschwein ist in ein Fitnessstudio in Walldorf eingebrochen. Beim Verlassen des Studios prallte das Tier jedoch gegen eine Schiebetür, die daraufhin zersplitterte. Das Wildschwein wurde dabei leicht verletzt.
© Screenshot Überwachungskamera
Wie die Polizei mitteilte, hatte der Inhaber in der Nacht zum Montag einen Einbruchsalarm bekommen und die Polizei alarmiert. Die umstellte und durchsuchte daraufhin das Gebäude, ohne fündig zu werden.

Die Aufzeichnung der Überwachungskamera zeigte dann aber den Grund: Ein Wildschwein hatte die Eingangstür durchbrochen und es bis in die Herrenumkleide und -duschen geschafft. Die Höhe des Schadens war zunächst unklar.

vah/dpa

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Ice Cube

Russland friert ein: Rekord-Frost von -62 Grad und Rekord-Schneefall in Sotschi

Im russischen Autonomen Kreis der Chanten und Mansen wurde am Mittwoch die Rekordminustemperatur von-62 Grad Celsius registriert, berichtet RIA Nowosti. Wegen abnormer Kälte fielen die Unterrichtsstunden in örtlichen Schulen aus, mehrere Flüge mussten verschoben werden. Trotz des Unwetters ließ sich die einheimische Bevölkerung zu bildhaften Winter-Aufnahmen und Experimenten an der frischen Luft inspirieren.

© vk.com
Russland friert ein – Rekord-Frost von -62 Grad im Föderationskreis Ural aufgezeichnet
Im südrussischen Kurort Sotschi gibt es so viel Schnee wie seit fünf Jahren nicht mehr. Ein rekordmäßiger Schneefall hat die Stadt am Samstag heimgesucht. In manchen Bezirken misst nun die Schneedecke 63 Zentimeter. Momentan werden an der Schwarzmeer-Küste die Folgen des schneereichen Wetters behoben. Von der Naturgewalt sind auch die Wintersportgebiete in den anliegenden Bergen betroffen.

Erst vor einer Woche musste der beliebte Kurort gegen heftige Regenfälle und starke Windböen kämpfen. Der Sturm riss ungefähr 160 Bäume um. Es kam auch zu Pannen bei der Strom- und Gasversorgung.

Cloud Precipitation

Die Klimaerwärmung schlägt zu: Erstmals Schnee in der Sahara seit 37 Jahren

Weiße Flocken, roter Sand - in der algerischen Sahara ist der Winter eingebrochen. Zum ersten Mal seit fast 40 Jahren hat es in dieser Region der Wüste geschneit.
© action press
In Deutschland ist an weiße Weihnachten nur in den Bergen zu denken. Doch dort, wo es tagsüber zurzeit noch sommerlich warm ist, hat es geschneit: in der Sahara. In der Nähe von Aïn Séfra, im Nordwesten Algeriens, fielen am Montag die ersten Flocken auf die roten Dünen.

Hier im Saharaatlas, einer Gebirgskette, die die Nordgrenze der Sahara bildet, soll es seit 37 Jahren nicht mehr geschneit haben. Und laut der Erinnerung der Einheimischen nur ein einziges Mal: Am 18. Februar 1979 tobte sich ein Schneesturm aus - für eine halbe Stunde.

Diesmal dauerte es einen Tag. Dann war die weiße Pracht in den Hügeln in rund 1000 Meter Höhe wieder geschmolzen. Vorher jedoch konnte der Hobbyfotograf Karim Bouchetata mit seinen Fotos den Winter in Afrika dokumentieren.

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Cloud Precipitation

Wetterlage in Spanien bleibt weiterhin sehr angespannt: Mallorca steht unter Wasser

Land unter auf Mallorca: Nach schweren Unwettern mit heftigen Regengüssen stehen auf der Balearen-Insel teilweise die Straßen unter Wasser.
© Radio One Mallorca
Zwischen den Orten Campos und Porreres im Inselinneren seien mindestens zwei Dutzend Autos von den Fluten weggespült worden, berichtete die Mallorca Zeitung am Montag. In manchen Orten sei der Strom ausgefallen, mehrere Landstraßen seien für den Verkehr gesperrt worden. Laut Mallorca Magazin wurden auch die Fährverbindungen zwischen Mallorca und Ibiza sowie Menorca zeitweise eingestellt.

Überschwemmungen auch auf dem Festland

Auch auf den anderen Baleareninseln Menorca, Ibiza und Formentera sowie auf dem spanischen Festland machte das Wetter den Menschen zu schaffen. Heftiger Regen verursachte rund um Valencia im Osten und Murcia im Südosten in einigen Gebieten Überschwemmungen. Flüsse traten über die Ufer. Zahlreiche Straßen waren überflutet. In mehr als 100 Gemeinden rund um Valencia seien die Schulen geschlossen worden, berichtete die Zeitung ABC. Auch rund um Murcia fiel der Unterricht vorsichtshalber aus.

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  • Unwetter in Spanien - Wassermassen rissen einen Mann ins Mittelmeer