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Di, 30 Aug 2016
Die Welt für Menschen, die denken

Erdveränderungen
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Bad Guys

Aufbrechender Feuerring: Erdbeben vor Küste Fukushimas

Vor der Küste von Fukushima in Japan hat es ein Erdbeben gegeben. Das havarierte Atomkraftwerk blieb unbeschädigt, meldet der Betreiber.
© IMAGO/ZUMA PRESS
Polizisten vor einem Atomkraftwerk in Japan.
In der Umgebung des havarierten japanischen Atomkraftwerks Fukushima hat sich am Montag ein Erdbeben der Stärke 5,6 ereignet. Das Beben ereignete sich am Meeresboden in einer Tiefe von 28 Kilometern, wie die US-Erdbebenwarte USGS mitteilte. Die Erschütterungen waren bis in die Hauptstadt Tokio zu spüren. Die japanische Meteorologiebehörde erklärte, es bestehe keine Tsunami-Gefahr.

Tokyo Electric Power (Tepco), die Betreiberfirma des Atomkraftwerks Fukushima, stellte zunächst keine Auswirkungen des Bebens auf die Anlage fest, wie ein Unternehmenssprecher der Nachrichtenagentur AFP sagte. Dies werde aber noch genauer überprüft. Das Atomkraftwerk war am 11. März 2011 durch ein verheerendes Erdbeben und einen Tsunami so schwer beschädigt worden, dass die Kühlanlagen ausfielen. In der Folge ereignete sich in mehreren Reaktoren eine Kernschmelze. Große Mengen Radioaktivität traten aus, zehntausende Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Es war die schwerste Atomkatastrophe seit dem Reaktorunfall im ukrainischen Tschernobyl im Jahr 1986. Japan befindet sich an der Schnittstelle von vier tektonischen Platten. Daher ereignen sich in dem Inselstaat jährlich mehr als ein Fünftel der schwersten Erdbeben weltweit. In den vergangenen Wochen waren wiederholt Erdstöße in Tokio spürbar.

Kommentar: Der Pazifische Feuerring verzeichnet erneut eine starke Aktivität.




Bizarro Earth

Erdbeben im Süden Perus - Mindestens 80 Häuser eingestürzt

© dpa
Lima - Bei einem Erdbeben im Süden Perus sind mindestens neun Menschen ums Leben gekommen. Weitere 40 Menschen wurden bei dem Beben der Stärke 5,3 im Departement Arequipa am Sonntagabend (Ortszeit) verletzt, wie die Regionalregierung mitteilte. Das Zentrum des Bebens wurde nach Angaben der Erdbebenwarte IGP in acht Kilometer Tiefe bei Chivay, 750 Kilometer südöstlich von Lima geortet.

Mindestens 80 Häuser seien eingestürzt, erklärte die Gouverneurin von Arequipa, Yamila Osorio. Vor genau neun Jahren, am 15. August 2007 waren in Pisco bei einem Erdbeben der Stärke 7,9 fast 600 Menschen gestorben. In Arequipa waren 2001 bei einem Erdbeben der Stärte 8,4 über 240 Menschen ums Leben gekommen.

(dpa)

Kommentar:




Cloud Precipitation

Louisiana wegen heftigen Überflutungen zum Katastrophengebiet erklärt: Tausende Menschen vor der Flut gerettet

Unwetter haben Teile der USA unter Wasser gesetzt, Obama erklärte sie zum Katastrophengebiet. Viele Menschen konnten nur noch per Boot gerettet werden, vier starben.
© REUTERS
Überflutete Straßen in Denham Springs, Livingston Parish, Louisiana.
Seit Freitag hatte Starkregen zu heftigen Überflutungen im US-Staat Louisiana geführt: Ganze Stadtviertel wurden von den Wassermassen eingeschlossen, eine wichtige Autobahn überflutet. Mehr als 20.000 Menschen wurden seitdem gerettet, berichtete Gouverneur John Bel Edwards. Davon seien rund 10.000 in Notunterkünften untergebracht worden. Vier Menschen starben laut Behördenangaben.

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SOTT Video Erdveränderungen - Juli 2016: Wieder extremes Wetter, planetarische Umwälzungen, Feuerbälle

© Sott.net/Hintergrundbild Ruslan Merzlyakov
Der Juli 2016 war in vielerlei Hinsicht ein verrückter Monat. Ein weltweiter Anstieg von Terror-Attacken und amoklaufenden Menschen wurde offenbar von Mutter Natur wiedergespiegelt. Bei den extremen Wetterereignissen und den Trends der klimatischen Umwälzungen haben wir folgende Beobachtungen gemacht:
  • Ein zerstörerischer Tornado-Ausbruch in Südafrika (wo zur Zeit Winter ist)
  • Golfball-großer Hagel - ausgerechnet - in Kolumbien und Brasilien
  • Überall starke Gewitter mit Blitzeinschlägen, die in alarmierender Anzahl Menschen treffen
  • Regenfluten überall von Mexiko Stadt bis Berlin und Maryland, die Autos und Menschen wegspülen
  • Zerstörerische Überschwemmungen über weite Gebiete von China, Indien und Nepal
  • Mehrere zerstörerische Wasserhosen, die in Kuba an die Küste kommen
  • Tiere, sowohl Wildtiere, als auch gefangene, die Menschen angreifen und töten
  • Ein gigantischer Meteor, der über dem Südwesten der USA von einem Horizont zum anderen auseinanderbricht
Dies waren nur einige der Zeichen im Juliy 2016:




Bizarro Earth

Felssturz im Höllental - Brocken blockierten Straße

Zwischen Weichtal und Kaiserbrunn im Höllental lösten sich mehrere Felsbrocken und stürzten auf die Straße. Wie durch ein Wunder wurden keine Autos oder Motorräder getroffen.

© Einsatzdoku/Maierhofer

Riesige Felsbrocken lösten sich und stürzten herab.
Wuchtige Felsmassen rollten im Höllental auf die normalerweise gut frequentierte Straße. Anhand der Größe der Brocken wäre eine Kollision fatal gewesen. Die Betriebsfeuerwehr Neupack Hirschwang und die Straßenmeisterei Gloggnitz mussten ausrücken, um die Fahrbahn wieder frei zu machen. Weiters stand die Polizei im Einsatz. Während der Aufräumarbeiten musste die B27 wechselseitig angehalten werden.

Kommentar: Tirol: Tonnenschwere Felsen stürzten auf neuen Wanderweg


Camera

Tirol: Tonnenschwere Felsen stürzten auf neuen Wanderweg

In Wiesing ist es am Wochenende zu einem Felssturz gekommen. Der Grund für die Lockerung großer Gesteinsbrocken ist noch unklar. Ein Weg wurde jetzt bis auf Weiteres gesperrt.

© ZOOM Tirol

Die riesigen Felsbrocken landeten mitten auf dem Wanderweg.
Auf einer Länge von rund 100 Metern stürzten am Samstag Felsen auf den neu errichteten Tiergartenweg. Die Gesteinsbrocken sind laut Polizei vier bis fünf Kubikmeter groß.

Der Weg wurde daraufhin von der Bezirkshauptmannschaft Schwaz gesperrt. Erst im Laufe der nächsten Woche wird das Gelände inspiziert und die weitere Vorgehensweise besprochen.

Snowflake Cold

Mitten im August - Kälterekorde und Bodenfrost für Teile Deutschlands

An diesem 11. August 2016 haben Meteorologen neue Temperaturrekorde gemessen: In Teilen Norddeutschlands sei es noch nie so kalt gewesen wie an diesem Donnerstag, meldeten sie. Im Osten wurde sogar Bodenfrost gemessen.
© Michelangelus | Shutterstock
Frieren im Sommer: In vielen norddeutschen Orten seien es am Donnerstag so kalt wie noch nie seit Beginn der Wetteraufzeichnungen gewesen, berichten Meteorologen.

Hamburg. Am Donnerstagmorgen schrieb eine Frau auf Twitter. "Mein Freund hat die Fenster über Nacht offen gelassen ... In der Früh ist die Heizung angesprungen." Und die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein fragte vorsichtshalber: "Heizung richtig eingestellt?" Dazu verlinkte sie auf ihren "WärmeCheck", mit dem Verbraucher ihren Energieverbrauch überprüfen können. Und das mitten im Sommermonat August.

Kommentar: Kachelmannwetter stellte folgende Tabelle online:
© Kachelmannwetter.com



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Überschwemmungen im Niger - 46.000 Menschen verloren ihr Zuhause

Niamey - Bei Überschwemmungen im westafrikanischen Niger sind mindestens 14 Menschen ums Leben gekommen und zehntausende weitere obdachlos geworden.
Heftige Regenfälle hätten besonders in den Wüstengegenden von Tahoua im Westen des Landes sowie in Agadez im Norden schwere Schäden angerichtet, teilte die Regierung am Freitag in Niamey mit. Unter den Todesopfern waren demnach auch mehrere Kinder.

Mehr als 46.000 Menschen verloren durch die Überschwemmungen ihr Zuhause. Die Behörden hätten zunächst Lebensmittel zu den Hochwasseropfern gebracht, weitere Hilfsgüter seien unterwegs, hieß es in der Mitteilung.

Die Vereinten Nationen hatten vergangenen Monat mitgeteilt, durch Überschwemmungen seien in den beiden am schlimmsten betroffenen Gebieten 19.500 Stück Vieh verendet und hunderte Hektar Ackerland zerstört worden. Niger hatte gerade mit einer Hungersnot als Folge einer Dürre zu kämpfen, als die heftigen Regenfälle einsetzten.

apa

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Bad Guys

Kleines Erdbeben erschüttert Griechenland

© dpa
Symbolfoto
Um 8.32 Uhr hat sich am Donnerstagmorgen auf der nordgriechischen Halbinsel Chalkidiki ein eher schwaches Erdbeben ereignet. Das Epizentrum lag 6 Kilometer nördlich von Sarti und 97 Kilometer südwestlich von Thessaloniki in einer Tiefe von 10 Kilometern unter der Erdoberfläche. Menschen vor Ort berichten, dass das Beben deutlich spürbar gewesen ist.

Es gab weder Verletzte noch Sachschäden. Dem geodynamischen Institut Athen zufolge erreichte das Beben eine Stärke von 3,7 auf der Richterskala. Seismologen zeigen sich unter dem Hinweis, dass es in der Region öfters kleinere Erdstöße gebe, nicht besorgt.

Kommentar:




Fire

Feuer in Frankreich, Spanien und Portugal: Vier Tote und 300 Verletzte durch Waldbrände in Südeuropa

Starke Winde und hohe Temperaturen fachen die Feuer in Südwesteuropa weiter an. In Portugal gab es vier Tote und 300 Verletzte. Rund um die südfranzösische Stadt Marseille wurden rund 2700 Hektar Wald zerstört. Flüge mussten umgeleitet werden.
Schwere Waldbrände haben in Südfrankreich und in Portugal für Chaos und Zerstörung gesorgt. Mindestens vier Menschen wurden getötet, Feuer zerstörten zahlreiche Häuser, Tausende Menschen wurden in Sicherheit gebracht, wie die Behörden mitteilten.

Besonders dramatisch ist die Lage rund um Marseille am Mittelmeer: Der zweitgrößten französischen Stadt näherte sich eine Feuersäule. Auf dem Weg nach Marseille zerstörte der Brand nach Behördenangaben mindestens 2700 Hektar Land. Zwei Menschen wurden verletzt, einer davon schwer, wie die Feuerwehr mitteilte.