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Di, 27 Sep 2016
Die Welt für Menschen, die denken

Erdveränderungen
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Umbrella

Weiterhin sind viele Provinzen in Thailand von Überschwemmungen betroffen

Wie alle Jahre wieder herrschen in einigen Provinzen und Stauseen akuter Wassermangel während in anderen Provinzen aufgrund des anhaltenden starken Regen Hochwasser, Überschwemmungen und Erdrutsche gemeldet werden.

© Unbekannt
In der südlichen Provinz Phang Nga werden die Bewohner im Bezirk Kapong von den Behörden weiterhin vor möglichen Erdrutschen und Sturzfluten gewarnt. Diese Warnung gilt bis auf weiteres, teilen die Behörden mit. Diejenigen Menschen, die in die Provinz reisen wollen, müssen in Kapong mit erheblichen Schwierigkeiten im Straßenverkehr rechnen. Aufgrund von Überflutungen soll es auf der Petchakasem Straße zu erheblichen Schwierigkeiten kommen.

Auch im Norden, in der Provinz Nan, sind 18 Häuser in vier Dörfern im Bezirk Santisuk von den Überschwemmungen betroffen. Nachdem im Bezirk Thung Chang eine Flut wand den Wassermassen nicht mehr standhalten konnte und zusammenbrach, kämpfen auch hier die Bewohner mit den Folgen des Wassereinbruchs. Die Armee hat bereits Soldaten zur Verfügung gestellt, die den Bürgern in ihrer Not zur Seite stehen und ihnen helfen.

In Nakhon Sawan hat der Oberflächen Abfluss des Phetchabun Bergs dafür gesorgt, dass Hunderte von Reisfeldern im Bezirk Chum Saeng überflutet wurden und unter Wasser stehen. Das Büro der lokalen Verwaltung für durch das Hochwasser gezwungen, die Schleusentore in der Region zu öffnen. Sie wollen damit das Flutwasser entlasten und versuchen, weitere Schäden an der Ernte zu verhindern.

In der Nordöstlichen Provinz Nakhon Phanom hat das Hochwasser ebenfalls schon mehr als 500 rai fruchtbares Ackerland überschwemmt und die Ernte zunichte gemacht. Davon sind vor allem drei Dörfer im Bezirk Natom betroffen. Die Landesbehörden haben bereits ein Team engagiert, dass rund um die Uhr die Wasserstände des Mekong überwacht und notfalls sofort Alarm schlägt, falls der Wasser Pegel des Mekong weiter ansteigt.

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Cloud Lightning

Erneutes Unwetter traf Griechenland

Ein weiteres schweres Unwetter hat in der Nacht von Donnerstag auf den heutigen Freitag abermals schwere Schäden angerichtet. Betroffen war vor allem der Regionalbezirk Ilia im Westen der Peloponnes. Durch stürmische Winde, die teilweise in Form von Wirbelstürmen auftraten, sind Bäume und Strommasten umgerissen worden, Hausdächer wurden abgedeckt. Es entstanden Sachschäden an Gewächshäusern und auf landwirtschaftlichen Flächen, vor allem auf Maisfeldern. In einem Flüchtlingscamp in der Gegend Myrsini sind Bäume umgebrochen; verletzt wurde niemand.
Durch umgestürzte Bäume und abgebrochene Äste kam es heute Vormittag auf der Nationalstraße zwischen Pyrgos und Patras zu Verkehrsbehinderungen. Es war das zweite Unwetter, das in dieser Woche über Griechenland hereinbrach. Am Dienstag sind auf der Südpeloponnes vier ältere Menschen ertrunken: drei in überschwemmten Keller- bzw. Erdgeschosswohnungen. Ein 77jähriger Mann ist von den Fluten eines Winterflusses mitgerissen worden, als er seinen an einen Baum festgebunden Hund befreien wollte. Das Tier überlebte. Griechische Fernsehsender berichteten, dass der treue Vierbeiner die Rettungsmannschaften bis zur Stelle führte, wo sich das Unglück ereignet hatte.
Anschließend habe das Tier versucht, die Retter daran zu hindern, die Leiche abzutransportieren. Einige Medien gaben dem Hund bereits den Kosenamen „Hatchiko von Lakonien“. Eine Anspielung auf einen Vierbeiner aus Japan, der zehn Jahre lang - bis zu seinem Tod - an einem Bahnhof auf sein verstorbenes Herrchen gewartet hat.


Kommentar: Ein ähnliches Ereignis ereignete sich kürzlich in Spanien:
  • Treue Hündin wartet seit Tagen vor dem Krankenhaus auf ihr Frauchen



Unterdessen hält die Suchaktion nach einer seit Dienstagnacht vermissten Frau aus Thessaloniki noch immer an. Die 53jährige hatte an einem zentralen Punkt ihren Pkw verlassen, aus Angst von den Fluten mitgerissen zu werden. Seither fehlt von ihr jede Spur.

Griechenland Zeitung / eh

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Bizarro Earth

Alles nur Fracking? - Die Erde bricht auf - Dramatischer Anstieg von Erdbeben in den USA

„So etwas hat es noch nie gegeben“: Im US-Bundesstaat Oklahoma ist ein dramatischer Anstieg von Erdbeben zu beobachten - 600 gab es allein in diesem Jahr. Schuld sollen Fracking-Abwässer sein.
Etwa zweimal pro Jahr bebte im US-Bundesstaat Oklahoma bislang die Erde, über Jahrzehnte war das der Durchschnitt. Doch seit einiger Zeit registrieren die Wissenschaftler täglich Erdbeben, 585 waren es im vergangenen Jahr. Seismologen haben nun eine Ursache für den dramatischen Anstieg ausgemacht: die Einspeisung von Fracking-Abwässern in mehrere Hundert Meter tiefe Bohrlöcher.

„So etwas hat es noch nie gegeben“, sagt der Seismologe George Choy vom Geologischen Dienst der Vereinigten Staaten. Seit Beginn des Jahres gab es in Oklahoma bereits mehr als 600 Erdbeben - alle stark genug, um Fenster klirren zu lassen und Autos ins Wanken zu bringen. Das heftigste Beben erreichte eine Stärke von 4,5 und erschütterte die kleine Stadt Crescent.

Kommentar: Abgesehen vom Fracking als Ursache für vermehrte Erdbeben befindet sich natürlich der ganze Planet inmitten von schwerwiegenden Erdveränderungen. Sehen Sie sich unsere monatlich erscheinenden Video-Zusammenfassungen dieser extremen weltweiten Ereignisse an:

SOTT Videos der Erdveränderungen

Weltweit steigen die Erdbeben an und es kann deshalb noch andere Faktoren geben, warum es mehr Erdbeben gibt. Fracking ist unweigerlich schädlich für die Umwelt, doch vielleicht dient Fracking auch nur als Sündenbock, um von größeren Erdveränderungen abzulenken.




Fire

„Das ist die Hölle“ - Waldbrände in Portugal und Spanien halten an

In Portugal und Spanien herrschten in den vergangenen Tagen Temperaturen um die 40 Grad. Dabei waren unzählige Brände ausgebrochen, tausende Hektar Land fielen den Flammen zum Opfer.
© dpa
702 Waldbrände wurden in den vergangenen Tagen in verschiedenen Gegenden Portugals - hier bei Estarreja nördlich von Coimbra - gezählt.
Lissabon - Bei andauernder Hitze halten die schweren Waldbrände Portugalund Spanien weiter in Atem. Mehr als 2000 Feuerwehrleute kämpften in Portugal in mehreren Regionen gegen die Flammen. Besonders betroffen war nach wie vor der Norden des Landes. Tausende Hektar Land wurden verbrannt. Aber auch in der Touristenregion an der Algarve loderten die Flammen. Besonders zerstörerisch wüteten die Feuer an zwei Fronten im Wald von Monchique, einer Kleinstadt im Westen der Algarve-Region.

In schwer zugänglichem felsigen Terrain waren rund 400 Feuerwehrleute im Einsatz. In dem Wald waren die Feuer am Mittwochabend „explosionsartig“ wieder ausgebrochen, nachdem sie am Sonntag zuvor offiziell als eingedämmt galten, wie der Kommandeur der Einsatzkräfte von Faro, Vitor Vaz Pinto, sagte. Rund ein Dutzend Menschen mussten demnach in Sicherheit gebracht werden.

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Bell

Fluss in Sibirien färbt sich blutrot - Ursache unbekannt

Die Gegend um die sibirische Stadt Norilsk ist bekannt für ihre hohe Umweltverschmutzung. Zur Zeit bietet der Fluss, der die Stadt durchfließt, einen geradezu apokalyptischen Anblick.
© via ABC News
Normalerweise ist der Daldykan nahe der sibirischen Stadt Norilsk flussfarben, also grünlichgrau. Doch seit Dienstag leuchtet das Gewässer in einem kräftigen Rot. Zahlreiche Einheimische posteten in den sozialen Netzwerken Bilder des beeindruckenden Farbspiels.


Dazu mutmaßten sie, wie es zu der Einfärbung gekommen sein könnte. So vermutete ein Nutzer, dass in der Gegend eine Fortsetzung des Films "Die purpurnen Flüsse" gedreht wird. Ein anderer meinte, es sei die beste Zeit, um fischen zu gehen. Denn jetzt werde jeder gefangene Fisch wegen der Farbe für Lachs gehalten.

Bei der ernsthaften Ursachensuche geriet jedoch vor allem die Nickelproduktion in Norilsk unter Verdacht. Das russische Umweltministerium teilte mit, es habe Beschwerden wegen einer unbekannten chemischen Verschmutzung gegeben. Möglicherweise sei sie durch den Bruch eines Schlammrohrs verursacht worden. Es sei eine Untersuchung angeordnet worden. Norilsk Nickel ist der weltweit größte Produzent von Nickel und Palladium.

Black Cat

Zwei Wanderer wurden von einem Braunbären in ein Gebüsch getrieben

Zwei Wanderer mussten die Nacht in einem Gebüsch verbringen, als sie vor einem angreifenden Braunbär flohen. Erst am nächsten Morgen konnten sie Hilfe rufen und wurden vom Bergrettungsdienst befreit.
Ein Braunbär hat im slowakischen Nationalpark Hohe Tatra zwei tschechische Wanderer angegriffen, die in einem Zelt übernachten wollten. Wie die beiden jungen Männer dem Sender TV Joj berichteten, seien sie vor ihm in ein Gebüsch geflüchtet. Dort hätten sie die ganze Nacht frierend zugebracht, da sich der Bär nicht vom Zelt und ihren Rucksäcken verscheuchen ließ. Erst am nächsten Morgen konnten sie über ihre in dem vom Bär durchwühlten Zelt verbliebenen Mobiltelefone Hilfe alarmieren.

Der Bergrettungsdienst HZS rückte nach eigenen Angaben mit fünf Mann und einem Suchhund aus. Die beiden Wanderer seien beim Eintreffen der Retter verängstigt und unterkühlt, aber nur leicht verletzt gewesen. Sie hätten Hautabschürfungen gehabt, die aber nicht vom Bären, sondern von der Flucht ins Gebüsch stammten.

Bad Guys

Nach Unwetter: Krater in Baldramsdorf, Österreich enstanden

Das Unwetter machte am Sonntagabend auch vor Baldramsdorf nicht Halt. Beim Skilift in Baldramsdorf klafft nun ein eineinhalb Meter tiefer Krater.
© Stöflin
Ein starkes Unwetter zog am Sonntagabend über Baldramsdorf hinweg. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr mussten ausrücken, denn es waren mehrere Muren abgegangen. Unter anderem wurde die Baldramsdorfer Landesstraße durch eine Mure verlegt. Die Straße wurde gesperrt.

Insgesamt gab es drei große und einige kleinere Murenabgänge. Ein Haus wurde komplett überflutet. Hinzu kamen einige überschwemmte Keller.

Kommentar: In dem folgenden Artikel bekommen Sie einen genaueren Überblick über die Folgen des Unwetters in ÖSterreich:
  • Unwetter: In Kärnten zerstört Mure einen Ortsteil, Hagel im Burgenland





Binoculars

Iran: Unwetter verursachte Erdrutsch auf Friedhof und spülte Leichen an

© Florida State university
Symbolbild
Teheran - Unwetter mit starkem Regen haben Erdreich eines Friedhofs in der nordiranischen Stadt Ramsar abrutschen lassen. Daraufhin wurden mehrere Leichen auf die Straßen der Touristenstadt gespült. Der Nachrichtenagentur ISNA zufolge musste die Polizei eine Straße zum Friedhof sperren, damit Einsatzkräfte des Roten Halbmonds die Leichen bergen konnten. Im Iran werden Tote nicht in Särgen, sondern in einem weißen Stoff namens Kafan eingerollt begraben. In den letzten Tagen kamen bei Unwettern vier Menschen ums Leben.

dpa

Cloud Lightning

Überschwemmungen: Drei Tote durch Unwetter in Griechenland

Unwetter haben in der Nacht zum Mittwoch in weiten Teilen Griechenlands Schäden angerichtet. In der Nähe der Hafenstadt Kalamata starben drei Menschen in ihren überschwemmten Häusern.
© Reuters
Windböen entwurzelten Bäume, Bäche wurden durch starken Regen zu reißenden Strömen. Der Bürgermeister von Kalamata, Panagiotis Nikas, sagte im Fernsehen: "Drei Menschen haben ihr Leben verloren. Die Schäden sind enorm. Ein Mann wird noch vermisst."

In zahlreichen Regionen fielen Strom und Telefon aus. Die Feuerwehr rettete Menschen aus Fluten und pumpte Häuser leer.

dpa

Kommentar:




Tornado1

Noch einer - Taifun "Namtheun" trifft Japan

Nach dem verheerenden Taifun "Lionrock" mit mehreren Toten ist erneut ein Wirbelsturm auf Japan getroffen.

© AFP
Wirbelsturm Namtheun
"Namtheun" erreichte in der Nacht auf Montag die südliche Hauptinsel Kyushu, wie die Meteorologische Behörde des Landes bekannt gab.

Der Taifun bewegte sich mit Windgeschwindigkeiten von 65 Kilometern pro Stunde nahe seinem Zentrum in nordöstliche Richtung und dürfte sich im späteren Tagesverlauf zu einer Tiefdruckzone abschwächen. Die Behörden warnten die Bewohner im Süden und Westen vor heftigen Regenfällen und starken Winden. In der vergangenen Woche hatte "Lionrock" im Nordosten mindestens 19 Menschen in den Tod gerissen. Acht Menschen gelten noch als vermisst.

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