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Sa, 16 Dez 2017
Die Welt für Menschen, die denken

Erdveränderungen
Karte

Better Earth

Stärkstes Erdbeben seit 30 Jahren im irakisch-iranischer Grenzregion: Bereits über 300 Tote

Es war einer der stärksten Erdstöße in der Region: Ein Beben der Stärke 7,3 hat in der Nacht die kurdische Grenzregion zwischen dem Iran und dem Irak erschüttert. Die Behörden zählen bislang mehr als 300 Tote, doch diese Zahl könnte noch steigen.
Sarpol-e Zahab
© Reuters
Ein bei dem Erdbeben beschädigtes Gebäude in in Sarpol-e Zahab, Kermanshah, Iran, 13. November 2017
Bei einem schweren Erdbeben in der Grenzregion zwischen dem Iran und dem Irak haben mehr als 300 Menschen ihr Leben verloren. Dem iranischen Innenministerium zufolge gab es am Montag 348 Tote und 6600 Verletzte. Weitere Opfer wurden befürchtet. Das Erdbeben der Stärke 7,3 hatte die südlichen Kurdengebiete in der Grenzregion am Sonntagabend (Ortszeit) erschüttert. Laut dem Geoforschungszentrum Potsdam lag das Zentrum des Bebens in etwa 34 Kilometern Tiefe in der westiranischen Provinz Kermanschah.

Better Earth

Popocatépetl: Spektakulärer Vulkanausbruch in Mexiko - Video

Im lateinamerikanischen Land Mexiko hat sich auf dem erwachten Vulkan Popocatépetl eine starke Explosion ereignet. Das Naturschauspiel wurde mit Hilfe von Webcams auf Video aufgezeichnet.
Vulkan
Wie die in Mexiko-Stadt erscheinende Zeitung "Excelsior" schreibt, hat eine Aschesäule etwa zwei Kilometer Höhe erreicht. In den nächstgelegenen Ortschaften sei ein Aschefall zu erwarten. Die Behörden würden die Situation unter Kontrolle halten, so das Blatt.

Der Name des 5.462 Meter hohen Vulkans bedeutet im Deutschen "stark rauchender Berg". Ganz in der Nähe liegen die Bundesstaaten Puebla und Tlaxcala sowie die Hauptstadt des Landes, Mexiko-Stadt.

Cloud Lightning

Erdveränderungen nehmen ihren Lauf: Unwetter werden auch in Deutschland immer extremer

extreme Unwetter Deutschland, Starkregen Unwetter
© picture alliance / Swen Pförtner
Egal ob Hitzewellen, Stürme, Dürren, Überschwemmungen - Entwicklungsländer sind meist die Hauptleidtragenden von Wetterkatastrophen. Aber auch in Deutschland steigt das Risiko. Das zeigt eine aktuelle Studie.

In Deutschland nehmen extreme Wetterereignisse zu. Im vergangenen Jahr rückte die Bundesrepublik auf dem Klima-Risiko-Index der Umweltschutzorganisation Germanwatch vom 64. auf den 42. Platz der am meisten betroffenen Staaten vor.

15 Menschen starben demnach durch Extremwetter wie Stürme und Überschwemmungen, der Schaden betrug fast vier Milliarden Dollar (etwa 3,5 Milliarden Euro). Die Zahlen wurden am Donnerstag bei der Weltklimakonferenz in Bonn veröffentlicht.

Kommentar: Auch unsere monatlichen SOTT-Video-Zusammenfassungen über Erdveränderungen dokumentieren das zunehmende Chaos in der Natur ganz treffend, das nicht nur das Wetter betrifft, sondern u.a. auch Erdbeben, Vulkanausbrüche und seltsame Himmelsphänomene mit einschließt. Unser Buch "Erdveränderungen und die Mensch-Kosmos-Verbindung" (mit den meisten Kapiteln auch als Artikelserie auf SOTT.net Deutsch einsehbar) klärt über diese Phänomene, ihre Ursachen und Zusammenhänge auf.


Bad Guys

Starke Regenfälle lassen Wasserpegel von Venedig ansteigen - Auch andere Teile Italiens betroffen

Starke Regenfälle haben den Wasserpegel in der Lagunenstadt Venedig steigen lassen und Straßen und Plätze überschwemmt. Das Wasser bedeckte auch Wege neben der Rialto-Brücke.
überschwemmung venedig
© AP/Luigi Costantini
Der Pegel erreichte in der Nacht von Sonntag auf Montag 127 Zentimeter, wie die Nachrichtenagentur Ansa unter Berufung auf die lokale Gezeiten-Überwachungsbehörde berichtete. Laut Vorhersage sollten es lediglich 110 Zentimeter werden und zwölf Prozent der Stadt überschwemmt sein.

In mehreren Regionen Italiens hatten Unwetter mit starkem Regen, Wind und Gewitter zu einem Temperatursturz geführt. An einigen Orten kam es zu Stromausfällen. Auf der Insel Elba wurden zwei Frauen durch einen umstürzenden Baum verletzt. In Südtirol schneite es.

Tornado2

Taifun "Damrey" trifft Vietnam - Wahrscheinlich stärkster Sturm seit 10 Jahren

Mehr als 30.000 Menschen aus Küstenregion im Süden evakuiert
taifun damrey
© Vietnam News Agency/AFP/STR
Im Süden Vietnams sind bei einem schweren Sturm mindestens 27 Menschen ums Leben gekommen. Nach Behördenangaben vom Sonntag wurden mindestens 22 Menschen noch vermisst. Der Taifun "Damrey" mit Spitzengeschwindigkeiten von 130 Kilometern pro Stunde traf vor allem die Küstenprovinz Khanh Hoa. Dort starben allein 16 Menschen, zehn weitere wurden verletzt. In der Provinz liegt der bei Touristen beliebte Strand Nha Trang.

Mehr als 30.000 Menschen, darunter zahlreiche ausländische Touristen, waren im Vorfeld aus der Region evakuiert worden. "Damrey", der am Samstag auf Land traf, dürfte der schwerste Sturm in der Region seit Jahrzehnten sein. Dutzende Flüge wurden gestrichen, die Bahn stellte den Verkehr ein. Mehr als 40.000 Häuser wurden zerstört.

Kommentar:




Cloud Precipitation

Straßen in Weiß: Hagelsturm trifft auch Kolumbien

Ausnahmezustand auf den Strassen Bogotas. Ein Hagelsturm hat die kolumbianische Hauptstadt in Teilen lahmgelegt. Im Internet geteilte Aufnahmen zeigen die Ausmasse des Unwetters.
hagel kolumbien
Ein Hagelsturm hat die Strassen der kolumbianischen Hauptstadt mit Weiss bedeckt - und mit viel Wasser.


Örtliche Medien berichteten von Überschwemmungen in mehreren Stadtteilen. Auch umgestürzte Bäume und Stromausfälle machten den Menschen vor Ort zu schaffen.

Kommentar: Tennisballgroße Hagelkörner über Paraguay niedergegangen


Cloud Grey

Tennisballgroße Hagelkörner über Paraguay niedergegangen

Asunción: Die angekündigte Unwetterfront ist über Paraguay. Ñeembucú und Misiones wurden schon schwer getroffen. Dort fallen extreme Niederschläge. Aber die Schlechtwetterfront bewegt sich weiter.
hagelkorn paraguay
Aktuell besteht eine Unwetterwarnung für die Departements San Pedro, Cordillera, Guairá, Caaguazú, Caazapá, Itapúa, Misiones, Paraguarí, Alto Paraná, Central und immer noch Ñeembucú.


In dem zuletzt genannten Departement fiel Hagel. Die Ortschaft Humaitá traf es besonders schwer. Hier hatten die Hagelkörner die Größe eines Tennisballs. Mehrere Dächer von Häusern durchschlugen die Eisbrocken. Neben dem Hagelschlag gab es viele umgestürzte Bäume. Die Stromversorgung ist unterbrochen, auch in der Hauptstadt von Ñeembucú, Pilar. Der staatliche Stromversorger ANDE versucht die Versorgung wieder herzustellen. Die Wetterverhältnisse sind aber extrem, sodass es wohl noch etwas dauern wird bis wieder alle Betroffenen Energie haben.

Kommentar:




Stop

Monsun-Unwetter verlangen 12 Todesopfer in Chennai, Indien

Monsun-Flut Chennai Südindien
© Reuters
Monsun-Unwetter in Südindien fordern zwölf Todesopfer
In der südindischen Millionenstadt Chennai haben heftige Monsun-Regenfälle Tausende Menschen aus ihren Häusern vertrieben. Mehrere Menschen kamen ums Leben. Nach Angaben der Behörden in Indiens viertgrößter Stadt suchten mindestens 10.000 Menschen in Notlagern Schutz.

Seit der vergangenen Woche sollen nach Angaben der Zeitung "Times of India" mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen sein. Schulen in Chennai und anderen Küstengebieten blieben geschlossen. Einige Teile von Stadt und Umland standen unter Wasser. Für die kommenden Tage würden weitere schwere Regenfälle erwartet, sagte ein Mitarbeiter des Katastrophenschutzes am Telefon. Die Regenfälle riefen Erinnerungen an 2015 wach. Damals waren 150 Menschen in Chennai bei Überschwemmungen gestorben.

dpa

Question

Mysteriös: See verschwindet wieder samt Fischen, diesmal in Russland

Im russischen Gebiet Wladimir ist ein See samt seinen Bewohnern buchstäblich in die Erde versickert. Experten erklärten das Phänomen damit, dass sich unter der Erdoberfläche eine Karsthöhle gebildet hatte. Der verschwundene See Sakanzy war etwa 140 Meter groß und 20 Meter tief. Eines Tages sahen die Einheimischen an seiner Stelle nur noch eine große matschige Grube.
Sakanzy See
© Screenshot des YouTube-Videos
Erde verschluckt See samt Fischen: Russische Experten machen dafür Karsthöhlen verantwortlich
"Das passiert überall in der Welt an den Orten, wo es Karsterscheinungen gibt. Es muss ein Erdrutsch passiert sein, und der See ist in diese Höhle versickert", erklärte der stellvertretende Chefinspekteur für Umweltschutz im Gebiet Wladimir, Iwan Schaposchnikow. "Ob sich der See wiederherstellen wird, ist jetzt schwer zu sagen. Manchmal kommt das Wasser zurück."


Kommentar: Und auch hier im Jahr 2005. Darüber hinaus scheint dies Phänomen weltweit in den letzten Jahren gehäuft aufzutreten. Siehe hier und hier für ähnliche Ereignisse. Könnte unser neues Buch Antworten auf diese Phänomen liefern? Warum findet man immer wieder keine Fische nach dem plötzlichen Verschwinden dieser Gewässer? Werden die auch alle "verschluckt", wie es immer wieder behauptet wird oder geschieht hier etwas Anderes, vielleicht sogar etwas "Seltsames"?


Question

Seltsames Tierverhalten: Kraken kriechen aus dem Meer an einen Strand in New Quay, Wales

Oktopus, Krake
© SeaMôr Dolphin Watching Boat Trips New Quay
Bis zu 25 Kraken marschieren in Wales über den Sandstrand - ein Verhalten, das Rätsel aufwirft. Sind sie Opfer von Lichtverschmutzung oder der letzten Stürme?

Kraken wagen sich durchaus für kurze Zeit an Land - beispielsweise wenn dort lohnende Beute unterwegs ist, wie ein Video vor einiger Zeit zeigte. Doch was Spaziergänger über das Wochenende am New-Quay-Strand im walisischen Ceredigion beobachteten überrascht selbst Meeresbiologen: Mindestens 20 bis 25 Zirrenkraken (Eledone cirrhosa) »liefen« dort nachts über den Sand, ohne dass ersichtlich war, was sie zu diesem Ausflug veranlasst hatte. Als Erster wurde Brett Jones von SeaMôr auf das Ereignis aufmerksam, der kommerzielle Delfinbeobachtungstouren vor Ort anbietet. "Es sah ein bisschen wie bei einem Weltuntergangsszenarium aus", erzählte er der BBC, nachdem er von einer abendlichen Tour zurückgekommen war.