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Sa, 10 Dez 2016
Die Welt für Menschen, die denken

Erdveränderungen
Karte

Bizarro Earth

Schweres Erdbeben trifft Mittelamerika: Zahlreiche Evakuierungen und mehrere Nachbeben

Die infolge des schweren Erdbebens vor der Pazfikküste Nicaraguas und El Savadors ausgegebene Tsunami-Warnung wurde aufgehoben.
© Foto: Karte: NordNordWest, Lizenz: Creative Commons by-sa-3.0 de Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
Die Erdstöße hatten sich am Donnerstag gegen 12:43 Uhr Ortszeit (19:43 Uhr deutscher Zeit) ereignet und hatten eine Stärke von 7,0. Das Zentrum des Bebens lag rund 150 Kilometer vor der Küste der beiden Staaten, teilte die US-Erdbebenwarte mit.

Medienberichten zufolge wurden in zahlreichen Städten Gebäude evakuiert. Mehrere Nachbeben wurden registriert.

Ice Cube

Erster Schnee seit 54 Jahren: Jahrhundertwinter in Tokio?

Japanische Meteorologen haben erstmals seit 1875 im Zentrum Tokios im November Schneefall registriert, wie die Nachrichtenagentur Kyodo News am Donnerstag meldet.

© REUTERS/ Toru Hanai
Demnach führte dieser erste Novemberschnee seit 54 Jahren zu großen Verkehrsproblemen in der japanischen Hauptstadt.

Laut Japans meteorologischen Agentur wurde der erste Novemberschnee in Tokio am Donnerstagmorgen um 06.15 Uhr (Ortszeit, 00.15 Uhr MEZ) aufgezeichnet. Auch in Yokohama, Kofu, Utsunomiya, Maebashi und Mito soll es Schnee gegeben haben.

Tornado1

Wasserhose tanzt auf dem Vierwaldstädtersee

© Sturm Chaser / Screenshot YouTube
Vortex / Wasserhose auf dem Vierwaldstädtersee

Cloud Lightning

Sturmtief "Nanette" wütet über Belgien - Notrufnetz überlastet

Bei starken Unwettern ist das Notrufnetz in Belgien zeitweise an seine Grenzen gestoßen.

© Unbekannt
Die Behörden riefen die Bevölkerung auf, wegen Sachschäden nicht mehr die allgemeine Nummer 112 zu wählen, sondern mit der örtlichen Feuerwehr Kontakt aufzunehmen, wie die Nachrichtenagentur Belga unter Berufung auf das Innenministerium am Sonntag meldete.

In weiten Teilen Belgiens tobten am Sonntag Unwetter mit Windgeschwindigkeiten bis zu 100 Stundenkilometern. In der Region Antwerpen wurde laut Belga ein Jugendlicher durch einen umstürzenden Baum verletzt. In der Stadt selbst wurde eine Frau durch ein herabstürzendes Baugerüst schwer verletzt. In der Hauptstadt Brüssel war der Bahnverkehr zeitweise beeinträchtigt.

Auch an der nordfranzösischen Atlantikküste waren am Sonntag etwa 112.000 Haushalte nach heftigen Stürmen ohne Strom. Eine Autofahrerin wurde schwer verletzt, als sie gegen einen umgestürzten Baum fuhr, wie der Sender France Info berichtete.

Die Windböen erreichten Spitzengeschwindigkeiten von 165 Kilometern in der Stunde. Der Sturm zog am Sonntag ins Innere des Landes. Mindestens zwei weitere Menschen wurden verletzt. Größere Sachschäden gab es zunächst nicht.

Kommentar:




Bizarro Earth

Starkes Erdbeben erschüttert Fukushima: Zum Glück nur kleinere Flutwellen

Nach Angaben der japanischen Meteorologie-Agentur ist die Region um Fukushima gestern Abend von einem Erdbeben der Stärke 7,4 erschüttert worden. Das Beben soll sich in einer Tiefe von 10 Kilometern ereignet haben. Die Behörden gaben unmittelbar nach dem Beben eine Tsunami-Warnung heraus. Außerdem forderten sie die Küstenbewohner auf, das Gebiet zu verlassen oder sich und ihre Nächsten auf sichere Anhöhen zu begeben. Diesmal kamen die Menschen im Gegensatz zu 2011 mit dem Schrecken davon.
© RT
Der befürchtete Tsunami blieb aus. Es kam vereinzelt nur zu kleineren Flutwellen, mit einer Höhe von rund einem Meter. Auch der Schutzwall um das AKW Fukushima Daiichi, der nach der verheerenden Katastrophe von 2011 errichtet worden war, hielt einer solchen Flutwelle stand.

Ice Cube

Extreme Kälte in Russland: Gasversorgung teilweise lahmgelegt: - 34°C

In der Hauptstadt der russischen Region Altai, Barnaul, bleiben derzeit mehr 120 Hochhäuser ohne Gasversorgung. Die Ursache sind extrem niedrige Temperaturen, die momentan in Südsibirien registriert werden. Der Brennstoff, mit dem gekocht und geheizt wird, verflüssigt sich und kann nicht in die oberen Stockwerke befördert werden.

© Sputnik
Russland: Extreme Kälte in Region Altai legt Gasversorgung in Hochhäusern lahm
Nach Angaben der Stadtverwaltung von Barnaul wird in der Stadt eine Mischung aus Buthan (60 Prozent) und Propan (40 Prozent) zum Kochen und Heizen benutzt. Die Stadt hat nun zusätzlich 100 Tonnen Propan gekauft, das bei viel niedriegeren Temperaturen flüssig wird. In der Nacht zum Freitag ist die Temperatur in Barnaul auf -34°C gesunken. Das war die kälteste Nacht seit dem 19. Jahrhundert.

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  • Sibirien trifft Kälte besonders früh



Book

Klimaerwärmung? Schweden erlebt Schneerekord - So etwas gab es nicht seit mehr als hundert Jahren

Da können Stuttgarter nur Staunen: Ein rekordverdächtiger Wintereinbruch hat Stockholm bereits im November ins Schneechaos gestürzt. Die Bilder einer Stadt, die im Weiß versinkt.
Stockholm - Ein rekordverdächtiger Wintereinbruch hat Stockholm ins Schneechaos gestürzt. Die Polizei riet Pendlern am Donnerstag, ihr Auto stehen zu lassen und die U-Bahn zu nehmen, nachdem sich am Mittwoch eine 39 Zentimeter dicke Schneedecke über die schwedische Hauptstadt gelegt hatte.

Soviel habe es seit mehr als hundert Jahren nicht auf einmal geschneit, berichtete die Zeitung Dagens Nyheter. Zahlreiche Züge konnten nicht aus den Bahnhöfen rollen, am Mittwochabend hatten verspätete Flughafenbusse Urlauber an den Rand der Verzweiflung getrieben.


Snowflake

Sibirien trifft Kälte besonders früh

Die sibirische Kälte bricht dieses Jahr über Russland besonders früh ein: Seit Wochen liegen die Temperaturen in Sibirien bis zu zwanzig Grad tiefer als sonst zu dieser Jahreszeit. Das bedeutet Höchstwerte von teils um minus 35 und Tiefstwerte von bis zu minus 45 Grad. Interessant ist dabei, dass sich die extreme Kälte bereits besonders weit nach Westen bis zum Ural ausgeweitet hat. In dieser Region werden derzeit die größten Abweichungen vom Klimamittel registriert. In der Arktis ist es dagegen bis zwanzig Grad wärmer als sonst.
© Climate Reanalyzer
Während diese Woche in Mitteleuropa und Skandinavien bis fünf Grad wärmer als im Klimamittel wird, liegen die Temperaturen östlich vom Ural gut zwanzig Grad unter dem Mittel.
Ursache für die außergewöhnliche Temperaturverteilung sind frühe und großflächige Schneefälle im Oktober und eine anschließend ungewöhnlich frühe Ausbildung eines mächtigen Kältehochs gewesen. Hinzu kommt ein schwächelnder Polarwirbel, wodurch die Frostluft bereits weit nach Westen vorankommen konnte.

Prognose der Höchstwerte in Asien am Mittwoch: Gut ist die Lage des Kältepols über Sibirien zu erkennen.
Die sibirische Frostluft liegt nun in Lauerstellung. Bildet sich in den nächsten Wochen ein Hoch über Skandinavien aus, könnte sie angezapft werden. Ein womöglich zusammenbrechender Polarwirbel macht dieses Szenario in der Adventszeit wahrscheinlicher.

© dpa
Wie hier auf dem Roten Platz in Moskau präsentiert sich fast ganz Russland tief verschneit. Nördlich von Moskau liegen bereits 40 Zentimeter Schnee.

Kommentar:




Bulb

Militär vermutet „Teufels-Symphonien“ hinter mysteriösen Meeresklängen in Kanada

Seit dem vergangenen Sommer berichten lokale Jäger von mysteriösen Summ- und Klingelgeräuschen, die vom Meeresboden der Fury-und-Hecla-Straße im nordkanadischen Nunavut-Territorium bis an die Oberfläche dringen und hier Meeressäugetiere vertreiben sollen (...GreWi berichtete). Nachdem sich auch das kanadische Verteidigungsministerium erfolglos an der Suche nach einer Erklärung beteiligt hatte (...GreWi berichtete), hat das Militär seine Mission nun eingestellt und vermutet dahinter ein natürliches Phänomen.
© Patrick Kelley (WikimediaCommons), CC BY 2.0
Symbolbild: Treibeis in der Arktis.
Hecla (Kanada) - Während verschiedene Theorien von russischen U-Booten über Unterseearbeiten bis hin zu UFOs eine ganze Bandbreite von teils exotisch aber immer doch technologischen Ursachen hinter den merkwürdigen Geräuschen vermuteten, sehen Forscher um Peter Worcester von der Scripps Institution of Oceanography an der University of California aneinander reibende Eisplatten und Eisberge als Erklärung für die ungewohnten Klänge.

Zuvor hatten einige Beobachter den Scripps-Forschern selbst unterstellt, im Rahmen des CANAPE-Forschungsprojekts (Canada Basin Acoustic Propagation Experiment) im Auftrag des US-amerikanischen Office of Naval Research, bei dem mittels niedrigfrequenter Töne die akustischen Eigenschaften von Eis und den Einfluss der fortwährend sich verändernden klimatischen Bedingungen darauf untersucht wird, für die Klänge aus der Tiefe verantwortlich zu sein.

Kommentar: Mehr Informationen zum Thema finden Sie hier:


Bizarro Earth

Erdbeben der Stärke 6,0 in Argentinien

© Public domain
Seismograph
Im Nordwesten Argentiniens hat sich am Sonntag ein Erdbeben mittlerer Stärke ereignet. Geologen gaben zunächst eine Stärke von 6,0 an. Diese Werte werden oft später korrigiert.

Das Beben ereignete sich um 11:00 Uhr Ortszeit (15:00 Uhr deutscher Zeit) rund 250 Kilometer nordwestlich der Stadt Córdoba.

Berichte über Schäden oder Opfer lagen zunächst nicht vor. Beben dieser Stärke können regelmäßig im Umkreis von bis zu 70 Kilometern Schäden anrichten.