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Do, 14 Nov 2019
Die Welt für Menschen, die denken

Erdveränderungen
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Cloud Grey

Schwere Unwetter zogen über Spanien: Hagel, Überschwemmungen und Tornados

Heftige Unwetter mit Hagel haben um Spaniens Hauptstadt Madrid Überschwemmungen und Eisdecken verursacht. In der Region Andalusien verursachten zwei Tornados Schäden an Stromleitungen und Olivenhainen.
madrid hail storm
Über Spanien haben in mehreren Regionen gestern Abend heftige Unwetter gewütet.

In der Hauptstadt Madrid kam es durch Regengüsse mit Hagel zu Überschwemmungen. Straßen und Tunnel sowie mehrere Linien der Metro wurden zeitweise gesperrt.

Auch am Morgen beförderte die Metro ihre Fahrgäste teilweise per Schienenersatzverkehr. Am Flughafen Barajas kam es zu Verspätungen, einige Maschinen wurden umgeleitet.

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Cloud Grey

Kurzes kräftiges Unwetter in der Sächsischen Schweiz

Ein kurzes heftiges Unwetter hat im Kirnitzschtal in der Sächsischen Schweiz für Verkehrseinschränkungen gesorgt. Wie die Feuerwehr von Bad Schandau MDR SACHSEN sagte, war Erde weggespült worden und hatte mehrere Abflüsse verstopft. Die Straße wurde deshalb an mehreren Stellen überspült. Eine Schlammschicht bedeckte die Fahrbahn und Gleise der Kirnitzschtalbahn an mehreren Stellen. Die Gesamtlänge der Überspülungen betrug mehrere hundert Meter.
kirnitzschtal
© MDR
Archivbild
Nachdem die Feuerwehr die verstopften Abflüsse gereinigt hatte, konnte der Verkehr auf der bei Touristen beliebten Strecke wieder rollen. Ám Montag soll laut Feuerwehr die gründliche Reinigung der Straße erfolgen.

Quelle: MDR/stt

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Bizarro Earth

Unwetter in Polen: Mehrere Menschen von Blitz getroffen

Im Tatra-Gebirge im südlichen Polen sind am Donnerstag nach heftigen Unwettern mehrere Menschen ums Leben gekommen. Zehn weitere seien in der Nähe des fast 1900 Meter hohen Giewont im Touristenzentrum Zakopane vom Blitz getroffen worden, teilten Rettungskräfte der polnischen Presseagentur PAP mit. Zwei Rettungshubschrauber seien ausgesendet worden, um die Verletzten zu bergen. Weitere Details waren zunächst nicht bekannt.
hubschrauber
© REUTERS/Bartlomiej Jurecki
Die Wetterbedingungen in dem Gebirge zwischen Polen und der Slowakei waren am Donnerstagmorgen demnach gut, verschlechterten sich jedoch im Laufe des Tages.

In der Westtatra in der Slowakei wurden zwei Touristen, ein Mann und eine Frau, von einem Blitz getroffen. Für den Mann kam jede Hilfe zu spät, wie die Bergwacht am Donnerstag mitteilte. Er sei aufgrund der Druckwelle mehrere Hundert Meter in die Tiefe gestürzt. Die Frau, die aus Tschechien stamme, sei am Bein verletzt. Sie wurde demnach mit einem Hubschrauber ins Tal geflogen und kam in eine Klinik. Wenig später rückte die Bergwacht zu einem weiteren Einsatz wegen eines Blitzschlags aus. Ein slowakischer Wanderer sei kurzzeitig bewusstlos und gelähmt gewesen. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht.

Fire

Regenwald im Amazonas brennt: Seit Januar gab es bereits 71.500 Brände

Der Regenwald im Amazonas brennt und seit Januar 2019 hat es bereits 71.500 Brände.
Smoke from fires in Brazil's Amazon rainforest
© NASA Earth Observatory / Lauren Dauphin
Allein die Zahlen des Raumfahrtforschungszentrum Inpe, das Satellitenaufnahmen miteinander verglichen hatte, sind erschreckend: Die Zahl der Brände stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 83 Prozent. Nur in der vergangenen Woche gab es Inpe zufolge fast 10.000 Brände. Demnach wurden von Anfang Januar bis Mitte August dieses Jahres fast 71.500 Feuer im Regenwald registriert.

- Berliner Morgenpost
Auch andere Staaten in Südamerika waren betroffen: "26.000 Waldbrände gab es in Venezuela, 16.000 in Bolivien - die Waldbrände im größten Regenwaldgebiet der Erde sind also kein reines brasilianisches Problem".

Kachelmann wettert gegen "potsdämliche" Klimaprofessoren - Es gibt keinen Zusammenhang zwischen Hitze und Waldbrände

Fire

Kachelmann wettert gegen "potsdämliche" Klimaprofessoren - Es gibt keinen Zusammenhang zwischen Hitze und Waldbränden

Jörg Kachelmann verschafft sich erneut Luft. Diesmal kritisiert er den mutmaßlichen Zusammenhang von Waldbränden und dem Klimawandel. Seine Kritik ist erneut berechtigt.

jörg kachelmann
© dpa
Die Darstellung mancher Kollegen kann der Wetterexperte einfach nicht gut heißen, wenn es um die Themen Klimawandel und Waldbrände geht. Jörg Kachelmann platzte nun der Kragen und seiner Wut ließ er auf Twitter freien Lauf. Denn viele seiner Wetter-Kollegen versuchen den Zusammenhang zwischen Hitze und Waldbränden zu konstruieren und diese Naturkatastrophen in den Zusammenhang mit Klimawandel zu bringen.

- futurezone.de

Fire

Waldbrand auf Gran Canaria gerät außer Kontrolle - Flammen teilweise 50 m hoch

Der Waldbrand auf Gran Canaria ist nach Behördenangaben außer Kontrolle geraten. 6000 Hektar auf der spanischen Urlaubsinsel seien schon von dem Feuer betroffen. 9000 Menschen wurden in Sicherheit gebracht.
waldbrand gran canaria
Der schwere Waldbrand in den Bergen von Gran Canaria hat den bekanntesten Naturpark der Insel erreicht und droht ihn zu zerstören. Rund 6000 Hektar Fläche auf der spanischen Urlaubsinsel seien schon von dem Feuer betroffen, die Flammen schlügen bis zu 50 Meter hoch, schrieben spanische Medien unter Berufung auf die Behörden. Der Brand sei "jenseits der Löschkapazitäten", erklärte der Leiter der Rettungsdienste, Federico Grillo.

9000 Menschen aus mehreren Dutzend Ortschaften mussten aus dem Gebiet südwestlich der Hauptstadt Las Palmas in Sicherheit gebracht werden. 40 Menschen sind seit Sonntag in dem Ort Artenara eingeschlossen. Sie verbrachten die Nacht im örtlichen Kulturzentrum, da das Gebäude wegen seiner Position als sicher eingestuft wurde. Es sei derzeit zu gefährlich, die Ortschaft zu evakuieren, hieß es. Touristen an den Stränden seien bislang nicht von der Feuerfront betroffen.

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Gear

Bestätigter Tornado und eine Fallböe in Hessen - Druckerei der FAZ und andere Zeitungen stellten Betrieb ein

Das war eine ungemütliche Nacht in einigen Regionen Deutschlands: Heftige Unwetter haben seit dem Abend erhebliche Schäden angerichtet, Bahn- und Flugverkehr wurden behindert. Einige Bahnstrecken sind immer noch gesperrt.
unwetter hessen
© dpa, Polizeipräsidium Mainz, rho
​Zudem hat es in den Gewittern gelegentlich orkanartige Böen oder Orkanböen gegeben. Also Windstärke 11 oder 12. Die stärkste Böe wurde aus Kümmersbruck (Bayern) mit knapp 152 km/h vermeldet.

Zugverkehr eingestellt, ein Tornado, ein Downburst

Nach den heftigen Gewittern vom Sonntag über Teilen Mittel- und Süddeutschlands müssen sich Bahnpendler heute auf Probleme einstellen: Die Aufräum- und Reparaturarbeiten an dem vom Blitz getroffenen Stellwerk im südhessischen Walldorf werden vermutlich erst am Nachmittag beendet sein. Das Stellwerk war vom Blitz getroffen und beschädigt worden. Auf der Strecke zwischen Mannheim und Frankfurt wurde der Zugverkehr eingestellt.

Auch in anderen Gebieten Hessens ist der Zugverkehr gestört. Umgestürzte Bäume lagen auf den Gleisen und behinderten vor allem den Regionalverkehr. Besonders stark von Unwettern betroffen war die Region um Mörfelden. Die Polizei sprach von chaotischen Zuständen. Das Dach des Rathauses sei teilweise abgedeckt worden. Autos seien von umstürzenden Bäumen beschädigt worden.

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SOTT Video Erdveränderungen - Juli 2019: Extremes Wetter, planetarische Umwälzungen, Feuerbälle

Mehr als 200 Menschen starben und Tausende wurden vertrieben, als eine ungewöhnlich heftige Monsun-Saison mit Überschwemmungen und Erdrutschen in Indien, Nepal, Pakistan und Bangladesch Zerstörung mit sich brachte. Sintflutartige Regenfälle führten außerdem zu noch nie dagewesenen Fluten und Erdrutschen im Südosten Chinas, was zu 77.000 vertriebenen Menschen und mehr als 20 Millionen Betroffenen insgesamt führte.
erdveränderungen zusammenfassung juli 2019
Nordamerika bekam ebenfalls seinen Anteil an heftigen Regenfällen ab: Washington und Pittsburgh wurden überschwemmt, und im versinkenden New Orleans verwandelten sich Straßen in Flüsse, die Dutzende von Autos fortspülten und viele Leute dazu zwangen, ihren Weg in Kajaks paddelnd zurückzulegen.

Die Hitzewelle, die einige Teile Europas betraf, wurde durch brachiale Stürme, Blitzfluten und Schlammlawinen in der gesamten Region überschattet; einschließlich Spanien, Rumänien, Frankreich und Österreich - aber das war für Italien nur ein 'Spaziergang im Park'. Heftiges Wetter brachte dem Land apokalyptische Hagelstürme, Blitzfluten schwemmten Autos wie Spielzeuge hinfort, und Winde waren so stark, dass sie große Bäume entwurzelten, was zu allen Arten an Verwüstung im Land führte.

Mehrere heftige Erdbeben überraschten in diesem Monat Tausende rund um die Welt, mit einem Erdbeben der Stärke 5,7 im Iran, einem der Stärke 6,6 in Westaustralien, einem der Stärke 7,3 in Ostindonesien, einem der Stärke 5,3 in Griechenlands Hauptstadt... doch das bedeutendste Erdbeben gab es im Süden Kaliforniens mit einer Stärke von 6,3, welches als das stärkste seit Jahrzehnten betitelt wurde - nur, um am nächsten Tag von einem Erdbeben der Stärke 7,1 übertrumpft zu werden und damit die Angst "vor dem Großen" wachzurufen.

All das und mehr gibt es in der Videozusammenfassung für Erdveränderungen für diesen Monat...

(Die deutschen Untertitel können mit dem Knopf "Untertitel" unten im YouTube-Player eingeschaltet werden. Gegebenenfalls müssen Sie über die Einstellungen noch Deutsch als Sprache auswählen.)


Cloud Lightning

Starker Tornado zog über Luxemburg - Ebenso zogen erneute Unwetter über Deutschland

Ein Tornado hat in Luxemburg eine Schneise der Verwüstung gezogen. Auch in Deutschland toben am Freitag schwere Unwetter. Davon bleiben auch große Sportereignisse wie der DfB-Pokal nicht verschont.

tornado luxemburg
© REUTERS / Social Media
Ein Tornado hat am Freitagabend im Südwesten von Luxemburg schwere Schäden angerichtet. 19 Menschen wurden nach Angaben des Portal "Rtlnieuws" verletzt, davon zwei schwer. Zuvor war die Rede von 14 Verletzten.

Besonders hart getroffen habe es den Ort Petingen und Kaerjeng. Dort wurden einer offiziellen Mitteilung zufolge insgesamt rund 160 Häuser beschädigt oder abgedeckt. Mehr als 1000 Notrufe gingen innerhalb weniger Minuten bei Polizei und Feuerwehr ein.


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Tornado2

Supertaifun "Lekima" trifft auf China - Über eine Million Menschen wurden evakuiert

In China forderte der Supertaifun "Lekima" durch einen Erdrutsch mindestens 18 Tote und mehrere Vermisste Menschen. Bisher mussten ca. eine Million Menschen ihre Häuser verlassen.

Typhoon Lekima
© Nasa Earth Observatory Handout/EPA
Der Taifun traf mit Windgeschwindigkeiten von 187 Stundenkilometern bei der Stadt Wenling an Land, wie die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Im Osten des Landes hat er einen Erdrutsch ausgelöst, bei dem 13 Menschen starben. 16 Personen würden vermisst, berichtete der staatliche Sender CCTV am Samstag.

- Spiegel Online
Der Taifun soll heute weiter nach Norden ziehen und dabei können weitere Provinzen betroffen werden. Der Taifun hat davor auch Taiwan und Japan getroffen.

sturm lekima
© dpa