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Mi, 22 Sep 2021
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Erdveränderungen
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Better Earth

Extreme Hitzewelle in Kanada fordert mindestens 68 Todesopfer

Eine Hitzewelle hat den Westen Kanadas fest im Griff - mit Rekordtemperaturen von bis zu 49,5 Grad Celsius. Nach Angaben der Polizei hat das extreme Wetter nun zu ersten Todesfällen geführt. Darunter waren vor allem ältere Menschen.
hitzewelle kanada
Den dritten Tag in Folge sind in Kanada die heißesten Temperaturen im Land seit dem Beginn der Aufzeichnungen gemessen worden. Die Lytton-Wetterstation habe Temperaturen von 49,5 Grad Celsius gemessen, teilte das kanadische Ministerium für Umwelt und den Klimawandel mit. "Wir befinden uns mitten in der heißesten Woche, die British Columbia je erlebt hat", sagte der Regierungschef der Provinz an der Westküste des Landes, John Horgan.


Die Hitzewelle im Westen des Landes trug nach Angaben der Polizei nun auch zu Todesfällen bei. In der Stadt Vancouver starben mindestens 69 Menschen, darunter zahlreiche ältere Menschen mit Vorerkrankungen, wie die nationale Polizeibehörde RCMP mitteilte. "Wenngleich das noch untersucht wird, spielt die Hitze bei der Mehrzahl der Todesfälle eine Rolle", sagte ein Polizeiangehöriger. Auch in anderen Gemeinden gab es zahlreiche Tote, bisher liegen aber noch keine offiziellen Zahlen vor.

Kommentar: Der Mensch hat mit dem Klimawandel kaum etwas zu tun und zumindest nicht, wie es propagiert wird. Die Erde befindet sich seit Jahrmillionen unter natürlichen Schwankungen, was die Temperatur anbelangt.


Cloud Precipitation

Erneut schwere Unwetter: Diesmal im Nordosten

Starkregen und Sturmböen haben in vielen Regionen Deutschlands schwere Schäden angerichtet. Nun bedrohen neue Unwetter den Nordosten.
unwetter nordosten deutschlands
© dpa
Wer seinen Wagen in Senken oder unter Brücken geparkt hatte, konnte unter Umständen nasse Überraschungen erleben, wie hier in Frankfurt.
Auch gestern hat es im Süden Deutschlands wieder heftige Unwetter mit überfluteten Straßen und vollgelaufenen Kellern gegeben. Die Feuerwehr war im Dauereinsatz. Nun zieht das Unwetter nach Osten.

Die Gewitterfront wandert weiter. Für Mittwochnachmittag und den frühen Abend hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) Unwetter im Nordosten Deutschlands prognostiziert. In einem Gebiet südlich von Schwerin und nördlich von Berlin lag dabei die Region mit dem höchsten Unwetterpotenzial - dort müsse mit Gewittern und heftigem Starkregen gerechnet werden.

Bis zu 100 Liter Regen pro Quadratmeter

Bis Donnerstagfrüh könnten nach Prognose der Meteorologen in dem Gebiet, das auch das südliche Schleswig-Holstein und das Wendland umfasst, etwa 40 bis 70 Liter Regen pro Quadratmeter fallen, lokal auch bis zu 100 Liter. Bei diesen Wassermengen besteht die Gefahr von Überschwemmungen und Überflutungen.

Kommentar: Der Sommer zeigt sich momentan nicht von seiner besten Seite. Seit März/April zeigen sich massive Änderungen der Temperaturen und des Niederschlags in Deutschland. Zum einen war es im April und Mai außergewöhnlich kalt und jetzt gibt es fast ununterbrochen Niederschläge und Gewitter und die Temperatur befindet sich ebenso erneut unter normal.


Bizarro Earth

Tornado in Tschechien verwüstete Kleinstadt

Ein Tornado mit enormer Zerstörungskraft zog über Tschechiens Südosten. Es gibt Todesopfer und die Schäden in der Region sind erheblich.

tornado Hodoni
Das schwere Unwetter mit Wirbelsturm hat mindestens fünf Menschen getötet, teilte die Polizei mit. Das Krankenhaus in Hodonin meldet rund 200 Verletzte.

Besonders von dem Tornado betroffen sind die beiden Gemeinden Hrusky mit knapp 1500 und Moravska Nova Ves mit rund 2600 Einwohnern. Der stellvertretende Bürgermeister Hruskys sagte der Agentur CTK, der halbe Ort sei dem Erdboden gleichgemacht worden. "Geblieben sind nur die Mauern, ohne Dach, ohne Fenster", sagte er. Die Menschen hätten sich vor dem Unwetter nicht schützen können.

Auch in anderen Dörfern seien Dächer abgedeckt, Fensterscheiben zerstört, Bäume umgestürzt und Autos umhergeschleudert worden, berichtet der Fernsehsender CT. Mehrere Busse seien bei dem Unwetter in Südmähren umgestürzt. Auf Bildern und Videos in den sozialen Medien ist eine enorme Windhose zu sehen. Ein Meteorologe schätzte die Windgeschwindigkeit im Wirbelsturm auf etwa 300 km/h, was in der modernen Geschichte des mitteleuropäischen Landes unerreicht wäre.

Bizarro Earth

Starke Unwetter vorrangig im Süden Deutschlands: Beschädigtes Opernhaus in Stuttgart

Heftige Gewitter haben in Teilen Deutschlands für Chaos gesorgt. Einsatzkräfte hatten mit Überschwemmungen, überfluteten Kellern und Verkehrsunfällen zu kämpfen. Neue Unwetter sind schon in Sicht.
opernhaus stuttgart
© Christoph Schmidt/dpa
Gewitter mit Sturmböen und Starkregen haben Menschen in vielen Regionen Deutschlands getroffen. Allein in Stuttgart zählte die Feuerwehr vom Montagabend bis in den frühen Morgen über 330 Einsätze. Anhaltender Starkregen führte dazu, dass etliche Tunnel in kürzester Zeit mit Wasser vollliefen.


An der Stuttgarter Staatsoper wurden Teile der Dachverkleidung abgedeckt. Zudem stürzten Statuen von ihrem Sockel. Die Seitenbühne habe unter Wasser gestanden - teils sei der Regen über die Lampen ins Gebäude geflossen, berichtete der Intendant Viktor Schoner. 250 Gäste seien zur Zeit des Unwetters bei einem Liederabend in der Oper gewesen, niemand sei verletzt worden.

Im Kreis Calw waren Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei am Abend schwer beschäftigt. Ein Sprecher der Polizei Pforzheim sprach von überfluteten Straßen, überlaufenden Gullys und Erdrutschen in der Gemeinde Altensteig.

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SOTT Video Erdveränderungen - Mai 2021: Extremes Wetter, planetarische Umwälzungen, Feuerbälle

Die Lebensmittelpreise steigen weiter an, während extreme Wetterbedingungen auf der ganzen Welt die Produktion beeinträchtigen und zu den erheblichen Schäden hinzukommen, welche durch die Covid-Lockdowns verursacht wurden.
sott erdveränderungen 05 21
Schnee und rekordverdächtig kalte Temperaturen für den Sommer haben diesen Monat die Führung übernommen. Die USA, Kanada, China, Russland und Teile Europas wurden überrascht, obwohl die Massenmedien versuchten, das für diese Jahreszeit untypische Wetter zu normalisieren. Dieses Wetter ist alles andere als normal und vielleicht ein Zeichen dafür, dass wir uns an der Schwelle zu einer neuen Eiszeit befinden.

Eine apokalyptische Mäuseplage in Australien verursacht in New South Wales, Queensland und Victoria Schäden in Millionenhöhe an Ernten und landwirtschaftlichen Maschinen. Die örtlichen Landwirte verlieren weiterhin Ernten und Getreide, während sie Tausende von Dollar zahlen müssen, um die Plage einzudämmen.

Die Schäden an den Ernten in Ostafrika und dem Nahen Osten gehen weiter. Nach drei Jahren Dürre, gefolgt von Rekordregenfällen und Überschwemmungen, sieht sich die Region mit rekordverdächtigen Schwärmen von erntefressenden Heuschrecken konfrontiert, welche die Ernten und die Ernährungssicherheit von Millionen Menschen bedrohen. Ein Quadratkilometer großer Schwarm kann an einem Tag die gleiche Menge an Nahrungsmitteln verzehren wie 35.000 Menschen. Die Regierungen der betroffenen Länder geben Milliarden von Dollar aus, um weitere Verluste zu vermeiden, aber das hat sich bisher als ziemliche Herausforderung erwiesen.

Cloud Precipitation

Sintfluten treffen Jalta auf der Halbinsel Krim

floods
Es ist unglaublich!! Eine sintflutartige Überschwemmung und Autos sind wie Spielzeug in den Straßen von Jalta.


Boat

Krim: Fluss in Kertsch tritt über die Ufer und überflutet das Stadtzentrum nach Starkregen

The central streets of the city of Kerch in eastern Crimea are flooded as a result of heavy rains

Die Straßen im Stadtzentrum von Kertsch im Osten der Krim sind infolge starker Regenfälle überflutet
Die Straßen in der Stadtmitte von Kertsch im Osten der Krim sind infolge starker Regenfälle und des über die Ufer tretenden Flusses Melek-Chesme überflutet, sagte der Bürgermeister der Stadt, Sergej Borosdin, am Donnerstag.

Schwere Regenfälle trafen über Nacht die Stadt im Osten der Halbinsel und zogen Kertsch und angrenzende Gebiete in Mitleidenschaft.

"Leider ist der Fluss Melek-Chesme aufgrund der starken Regenfälle über die Ufer getreten, und etwa 12 Häuser und das städtische Krankenhaus wurden überflutet. Aufgrund der Überschwemmung der Straßen in der Stadtmitte ... empfehle ich, von der Benutzung privater Fahrzeuge abzusehen. Die Straßen und Kreuzungen sind unpassierbar", schrieb Borozdin auf Facebook.

Die Stadtverwaltung ergreift zusammen mit der lokalen Zweigstelle des Ministeriums für Notfallsituationen Maßnahmen zur Rettung von Menschen.


Cloud Precipitation

Spanien: Schwerer Hagelsturm trifft Madrid

hail
Schwerer Hagelsturm trifft Madrid - 16.6.2021


Cloud Lightning

Schwere Unwetter ziehen über Südfrankreich: Tausende Haushalte ohne Strom

Schlimme Gewitter zwischen Bordeaux und Toulouse
Blitz symbolbild, Blitzschlag, Gewitter, unwetter symbolbild
© 123RF
Symbolbild
Über Europa brodelt es derzeit gewaltig: Die starke Hitze hat Folgen - heftige Gewitter sind unterwegs. Von Spanien über Franreich bis nach Südosteuropa. Am Donnerstagabend ging es in Frankreich heftig zur Sache. Hagel, Starkregen und Windböen richteten vor allem im Südwesten des Landes große Schäden an. Tausende Haushalte etwa in der Region Okzitanien rund um die Großstadt Toulouse waren ohne Strom, wie mehrere Medien berichteten.

Straßen gesperrt, Bäume umgestürzt, Verletzte

Die Regionalzeitung La Dépêche du Midi berichtete dort von zahlreichen gesperrten oder unbefahrbaren Straßen. Etliche Bäume seien wegen des heftigen Windes umgestürzt. Mindestens zwei Menschen seien verletzt worden. Für weite Teile Frankreichs hatte der Wetterdienst Météo-France wegen der Hitzegewitter die hohe Warnstufe Orange ausgerufen.

Cloud Lightning

Monsunregen: Mindestens 17 Tote in Nepal und Bhutan

Mit der jetzt beginnenden Monsunzeit in Asien gehen heftige Regenfälle und Überschwemmungen einher. Sie haben mindestens 17 Menschen das Leben gekostet, weitere werden vermisst.
monsun nepal
© Dipen Shrestha/ZUMA Wire/dpa
Ein teilweise überschwemmtes Haus in Sindhupalchok, Nepal.
Mindestens 17 Menschen sind diese Woche bei heftigen Regenfällen in der beginnenden Monsunsaison und bei damit einher gehenden Überschwemmungen in Nepal und Bhutan ums Leben gekommen. Das teilten örtliche Behörden der beiden Länder im Himalaya mit.

Zehn Tote stammten aus dem kleinen Königreich Bhutan und gehörten zu einer Gruppe, die in den Bergen Pilze sammelte, schrieb der Premier auf Facebook. Ihre Zelte seien am Mittwoch durch einen Erdrutsch weggerissen worden, berichtete die örtliche Zeitung Kuensel am Donnerstag. Unter den Toten seien auch Paare gewesen, die kleine Kinder zurückließen.

In Nepal werden mindestens 21 Menschen vermisst, sagte ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur. Noch könnten die Schäden nicht abgeschätzt werden. Meteorologen sagten weitere Regenfälle voraus, Anwohner in der Nähe von Flüssen wurden vor Überflutungen gewarnt.

dpa