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Mo, 01 Mai 2017
Die Welt für Menschen, die denken

Erdfälle


Better Earth

Starkes Erdbeben der Stärke 6,9 erschüttert Küste Chiles

Weder Opfer noch größere Schäden verzeichnet Santiago de Chile

© Reuters
Die Evakuierungsmaßnahmen nach dem Erdbeben waren zum Glück unnötig.
Ein Erdbeben der Stärke 6,9 hat am Montagabend (Ortszeit) die Pazifikküste Chiles erschüttert. Wie die chilenische Erdbebenwarte (CSN) mitteilte, lag das Zentrum des Bebens im Meer 72 Kilometer westlich von der Hafenstadt Valparaiso. Es seien weder Opfer noch größere Schäden verzeichnet worden, erklärte Chiles Innenminister Mario Fernandez.

Erste Evakuierungsanordnungen wurden wieder aufgehoben, nachdem die Katastrophenschutzbehörde (ONEMI) bekanntgegeben hatte, dass keine Tsunamigefahr bestehe. Es kam aber zu einigen Unterbrechungen bei der Stromversorgung in der Stadt Valparaiso.

Bei Erdrutschen ging Geröll nieder, es kam zu leichteren Schäden, wie die Zeitung "La Tercera" berichtete. Mehrere Nachbeben mit Stärken bis zu 5,5 wurden verzeichnet.

Kommentar:




Bizarro Earth

Schweiz: Autos wurden wegen Erdrutsch aus Bristen evakuiert

Die im von der Umwelt abgeschnittenen Dorf Bristen UR eingeschlossenen Autos sind am Samstag in einem Konvoi ins Tal gefahren worden. Insgesamt wurden 180 Fahrzeuge an der Abbruchstelle des Erdrutschs vorbeigeführt.

© Leserreporter 20 Minuten
Die abgerutschte Strasse aus der Vogelperspektive.
Während diesem Sondereinsatz sei die Abbruchstelle permanent mit Messgeräten überwacht worden, teilte die Baudirektion Uri am Samstagnachmittag mit. Die Aktion sei reibungslos verlaufen.

Öfters genutzte Autos konnten bei der Talstation der Standseilbahn parkiert werden. Zusätzliche Stellplätze für Autos, die nicht täglich gebraucht werden, wurden auf dem ehemaligen Areal der AlpTransit Gotthard AG bereitgestellt.

Gleich nach der Grossaktion mit den Autos wurde mit den Instandsetzungsarbeiten begonnen. Gemäss Baudirektion wird auf der Baustelle zweischichtig und auch an Wochenenden gearbeitet. Ziel der Baudirektion Uri ist es, die Bristenstrasse an Ostern wieder zu öffnen. Dieser Termin könne jedoch nur bei einem optimalen Bauverlauf gewährleistet werden.

Hardhat

Batagajka-Krater vergrößert sich weiter

  • Der Batagajka-Krater nordöstlich von Jakutsk ist der größte Krater in Sibirien: Fast 700 Meter lang und 85 Meter tief ist er inzwischen.
  • Die jüngste Vermessung ergibt: Der Erdspalt wächst infolge der Erderwärmung stetig weiter.
  • Für Wissenschaftler tut sich damit eine Möglichkeit auf, Sibiriens Klimageschichte zu erforschen - und daraus Erkenntnisse für die Gegenwart zu ziehen.
Ein Krater enormen Ausmaßes in Sibirien könnte Forschern neue Erkenntnisse über den Klimawandel ermöglichen.

Der Batagajka-Krater in der nordostsibirischen Taiga in der Republik Sacha (Jakutien) ist über Jahrzehnte hinweg entstanden: Seit das Gebiet in den Sechzigerjahren rapide abgeholzt wurde, trifft die Sonneneinstrahlung direkt auf den Permafrostboden und lässt ihn tauen. In der Folge rutschen immer mehr einzelne Sedimente nach unten ab und hinterlassen einen Krater im Boden.

Der Batagajka-Krater ist nicht der einzige, bislang aber der gewaltigste Krater in Sibirien: Der jüngsten Vermessung zufolge ist er inzwischen 696 Meter lang und 86 Meter tief und klafft mit jedem Jahr rund zehn Meter weiter auf - die Bewohner der Gegend nordöstlich der Republikhauptstadt Jakutsk sollen ihn deshalb schon als "Höllenschlund" oder "Tor zur Unterwelt" bezeichnen.

Kommentar: Zum Thema Erderwärmung:


Bizarro Earth

Riesige Schneelawine im Nordkaukasus - Vier Menschen sterben

© Screenshot
Mindestens vier Menschen sind beim Niedergang einer riesigen Lawine in der russischen Nordkaukasus-Republik Kabardino-Balkarien getötet worden. Ein weiterer Mensch konnte nach Angaben des Katastrophenschutzes lebend gerettet werden. Mit seinen zahlreichen Skiorten ist Kabardino-Balkarien im Winter ein beliebtes Urlaubsziel.

Cloud Precipitation

Unwetter in Kalifornien: Starkregenfälle, Fluten und Autos von Erdloch verschluckt

Heftige Regenfälle, Schlammlawinen und tiefe Krater in den Straßen: Südkalifornien ist in der Nacht zum Samstag von einem schweren Sturm heimgesucht worden. Nach Angaben des Senders ABC News kamen mindestens vier Menschen ums Leben, CNN sprach von zwei Todesopfern.
© Unbekannt

In Sherman Oaks riss ein umstürzender Baum Stromleitungen mit sich und krachte auf ein Auto. Der 55-jährige Fahrer starb an einem Stromschlag, wie CNN und ABC News unter Berufung auf Behördenangaben berichteten. In Victorville östlich von Los Angeles sei ein Autofahrer tot in seinem überfluteten Auto gefunden worden.


Kommentar: Einer der heftigsten Stürme seit Jahren in Kalifornien: Evakuierungen, Stromausfälle und Verkehrsbehinderungen




Cloud Precipitation

Indonesien kämpft gegen starke Überschwemmungen - Mindestens 13 Tote

Ungefähr 40.000 Menschen sind von einem starken Hochwasser in zentralen Teilen des Inselstaates Indonesien betroffen. Die Naturgewalt löste unter anderem im Touristenparadies Bali Erdrutsche aus, denen mindestens 13 Menschen zum Opfer fielen, berichtet die Nachrichtenagentur Associated Press. Außerdem ließen starke Regenschauer auf der Insel Sumbawa die Flüsse über die Ufer treten.

© Reuters
Indonesien kämpft gegen eine starke Überschwemmung in zentralen Teilen des Landes
Nach Angaben der örtlichen Katastrophenschutzbehörde sind mit den Folgen der Überschwemmung mehr als 40.000 Einwohner konfrontiert. Die meisten von ihnen werden provisorisch in Moscheen und Staatseinrichtungen beherbergt. Inzwischen sind ungefähr 8.000 Menschen in zwei überfluteten Gebieten von der Außenwelt abgeschnitten.

Kommentar:




Arrow Down

Sydney: Plötzlich war im Gehweg ein großes Erdloch

In einem Vorort von Sydney hat sich ein großes Erdloch aufgetan - ganz in der Nähe des Hauses von Premierminister Malcolm Turnbull.

© epa/ REX/ Shutterstock
Die Aufregung ist groß in Point Piper, einem noblen Vorort von Sydney. Der Grund: ein großes Loch, das sich nach starken Regenfällen in der Erde aufgetan hat. Ein Teil eines Gehwegs ist abgesackt, die Stelle liegt weniger als einen Kilometer vom Haus des australischen Premierministers Malcolm Turnbull entfernt.

Verletzt wurde bei dem Vorfall offenbar niemand, auch private Grundstücke sollen durch das Erdloch nicht beschädigt worden sein. Die Polizei sperrte jedoch Teile der betroffenen Straße. Vier Häuser seien evakuiert worden, berichtete der australische Sender ABC.

"Bislang haben wir keine sichere Erkenntnis darüber, was dieses Erdloch verursacht hat", sagte die stellvertretende Bezirksbürgermeisterin Susan Wynne.

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Better Earth

Erdfall in Pfullendorf? - Alter Gewölbekeller bricht ein

Ein eingestürzter Gewölbekeller verursacht ein vier Meter tiefes Loch in der Straße.
© Siegfried Volk
Frühmorgens war die Welt für SÜDKURIER-Austrägerin Theresia Kustermann nicht mehr in Ordnung. Sie entdeckte in der Metzgergasse, wenige Meter von der Telefonzelle entfernt, ein großes Loch im Boden und im Erdreich einen hinabgestürzten Blümenkübel. Schnell alarmierte sie das Bürgerbüro und wenige Minuten später standen Wolfgang Braunschweig vom Tiefbauamt und Bauhofchef Klaus Hötz vor dem vier Meter tiefen Krater. Völlig unklar war, wie es zu dem plötzlichen Absacken des Bodens kommen konnte und erst die schnell mit Bagger und Lastwagen angerückten Beschäftigten der Firma Strobel lösten das Rätsel. Sie verbreiterten die Grube und gruben tiefer hinab, bis sie auf einen Gewölbekeller stießen, der teilweise eingestürzt war. Der Keller führt in das Nachbargebäude und auf der Fläche stand nach Angaben von Strobel-Geschäftsführer Siegfried Strobel vor vielen Jahren das so genannte „Muffler-Haus“. Das auf dem Sandstein errichtete Gebäude wurde irgendwann abgerissen, aber der unterirdische Keller mit seinen Gewölbegängen blieb bestehen. „Wir stehen für solche Notmaßnahmen der Stadt immer zur Verfügung“, ergänzte Strobel im SÜDKURIER-Gespräch.

Über diese Kanäle und Gänge wurde gestern eine Stahlplatte verlegt, dann die Grube mit Kies aufgefüllt und der Boden wird dann wieder gepflastert, erläuterte Stadtbaumeister Jörg-Steffen Peter das Vorgehen. Ein Befüllen der Grube ohne die Plattenabedeckung mache keinen Sinn, denn das Material könnte unbegrenzt in den Hohlräumen verschwinden. Den Eingang des Gewölbes konnte man nicht ausfindig machen, womöglich handelte es sich auch um einen Lüftungsschacht für die Keller.

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Großer Erdfall verschluckt Lastwagen samt Fahrer in USA

Kurz vor Schichtbeginn öffnete sich im US-Bundesstaat Georgia plötzlich die Straße. Ein Lkw samt seinem Fahrer stürzten mehrere Meter tief.

© NBC
In den USA hat ein Sinkloch fast einen kompletten Lkw verschluckt.
Der etwa 25.000 Kilogramm schwere Truck parkte gerade vor einer Autowasch-Anlage, als sich das große Sinkloch auftat. Die Behörden beraten nun, wie das Fahrzeug, was mehrere Tausend Liter Wasser geladen hatte, befreit werden kann.

"Es besteht die Möglichkeit, dass die Außenwände des Lochs instabil sind.", meint ein Feuerwehrmann. Deswegen heißt es zunächst abwarten. "Wir wollen keinen weiteren Einbruch riskieren."

Trotzdem hievte man bereits die Wassertanks vom Truck, um das Fahrzeug leichter zu machen.

Der Fahrer konnte sich übrigens selbst aus seinem Lkw befreien. Verletzt wurde niemand. Warum das Erdloch entstand, ist noch nicht geklärt.

Bad Guys

Kürzlich entstandener und reparierter Krater in Japan senkt sich erneut

Der erst kürzlich reparierte Straßenabschnitt in Fukuoka, welcher nach einem großen Erdfall wieder für den Verkehr geöffnet wurde, musste erneut abgesperrt werden.
© NHK World
Straßenabsperrung in Fukuoka
Am 8. November wurde die mehrspurige Straße im Handelsdistrikt Hakata wieder eröffnet. Ein ungefähr 30 mal 30 Meter großes und knapp 15 Meter tiefes Erdloch ist zwischen den Gebäuden aufgebrochen und hat mehrere Wasser- und Stromleitungen gekappt. Ungefähr 800 Haushalte waren vorübergehend davon betroffen. Die Reparaturen dauerten, zur Überraschung der Anwohner, weniger als sieben Tage an.


Kommentar:
© imago/Kyodo News

Nun musste die stark befahrene Straße jedoch kurzzeitig wieder für den Verkehr gesperrt werden. Grund dafür ist dafür ein Absinken des Erdbodens um ungefähr fünf Zentimeter. Später korrigierte das Verkehrsbüro von Fukuoka die Angaben auf einen Abfall von bis zu 6,9 Zentimetern.

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