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Mo, 23 Okt 2017
Die Welt für Menschen, die denken

Erdfälle


Bizarro Earth

Fahrbahn der A20 bei Tribsees weggebrochen - Autobahn gesperrt

Was aussieht wie die Folgen eines Erdbebens, ist ein noch nicht mal 15 Jahre alter Abschnitt der A20. Autos fahren dort so schnell keine mehr.

© Polizei Stralsund
Die A20 nahe der Trebeltalbrücke bei Tribsees. Die Autobahn ist für den Verkehr in Fahrtrichtung Rostock voll gesperrt.
Der Standstreifen und die rechte Spur sind schon komplett weg, die linke Fahrbahn steht nur noch zur Hälfte. Die Leitplanken sind in den Straßengraben geplumpst, Erdreich, Sand und Asphaltbrocken sind eine Etage tiefer gerutscht. Ein rund 30 Meter lange Abschnitt der Ostsee-Autobahn 20 bei Tribsees an der Trebeltalbrücke bietet zurzeit ein äußerst jämmerliches Bild.

Der Zustand der Bundesautobahn ist mittlerweile derart schlimm, dass die Polizei selbst die Umleitung des Verkehrs in Richtung Rostock auf der Gegenfahrbahn nicht mehr zulassen kann. Nur der Gegenverkehr in Fahrtrichtung Stettin darf auf einer Spur noch rollen. Autofahrer in Richtung Rostock müssen stattdessen die Umleitung über die Abfahrt 21 Tribsees und die L19 nutzen, meldete die Polizei Stralsund bei Twitter. Der betroffene Teilabschnitt der A20 war im November 2003 fertiggestellt worden.

Bizarro Earth

Hunderte Erdfälle an Israels Totem Meer

Ein Gedi - Man möchte nicht in ein solches Loch stürzen. Diese Abgründe sind wahre Fallen, ausgestattet mit glitschigem Schlammbett. Dazu hängen die karstigen Außenränder meist über, so dass ein weiterer Abbruch droht. Ein Blick hinein genügt, um trotz flirrender Hitze zu schaudern. Nicht umsonst warnen entlang der Straße, die in (noch) sicherer Distanz am Toten Meer vorbeiläuft, Schilder: "Vorsicht, Senklöcher-Gebiet". Damit rechnen zu müssen, der Boden könnte jederzeit unter den Füßen wegsacken, verschafft mulmige Gefühle.
© AFP/MENAHEM KAHANA
Ein gesperrtes Touristengebiet nahe dem Toten Meer – Straße, Bäume und Gebäude stürzten in eines der gefährlichen Senklöcher.
Existenzgrundlagen verschwinden im Erdboden

Die Bemerkung der 54-jährigen Ökologin Gundi Shahal, dass keine israelische Versicherung mehr für Senklöcher-Unfälle aufkomme, klingt beunruhigend. Noch mehr ihre Geschichten, was schon alles passiert ist, seitdem in den 90er Jahren eine Frau in ein Loch fiel und der Campingplatz eines Kibbuz schließen musste. Shahal kennt sich in der Gefahrenzone aus. Als junge Frau kam sie zur Dattelernte nach Israel.

Seit 1988 lebt sie dauerhaft im Kibbuz Ein Gedi, einer traumhaften Oase nahe dem Toten Meer, deren Existenzgrundlage buchstäblich wegbricht. Mit ihr als Führerin plus Wasserflasche (ein Muss) und Handy (für alle Fälle) im Rucksack geht es auf frühmorgendliche Expedition in die schlamm- und salzverkrustete Kraterlandschaft. Kaum darin eingetaucht, kommt man sich vor wie auf dem Mond.

Kommentar: Lesen Sie dazu auch den folgenden Artikel, da Erdfälle ein weltweites Phänomen darstellen:


Book 2

Kleiner Erdfall auf einem Sportplatz in Thüringen entstanden

VfL Ellrich sperrt den Trainingsplatz, nachdem ein junger Fußballer plötzlich eingesackt war. Ursache des Lochs unklar.
© Hansestadt Lüneburg
Symbolbild
Ellrich - Die Warnung ist unmissverständlich: "Nicht betreten! Lebensgefahr! Erdfall!" steht auf einem Zettel am rot-weißen Absperrband. Mit dem sind auf dem Trainingsplatz des Ellricher VfL zwei etwa zehn Quadratmeter große Felder markiert.

Das eine ist wegen einer Senke abgesperrt, die noch zu Monatsbeginn kein Grund zu größerer Sorge war. Seit Montag voriger Woche aber ist das anders: Denn im zweiten Feld klafft seitdem ein etwa 30 Zentimeter breites Loch. Wie tief es ist, ist nicht zu erahnen.

An besagtem Montag tat es sich plötzlich auf, als die C-Jugend trainierte. "Ein Junge sackte bis zu den Knien ab. Gott sei Dank ist ihm nichts passiert", sagt VfL-Vorstand Uwe Schabacker. Nicht nur ihn treibt die Frage um, ob es zu weiteren Löchern auf dem Platz kommen könnte. Senken immerhin gibt es auf diesem einige. Vorerst ist der Platz jedenfalls für den Trainingsbetrieb gesperrt. "Wir wollen, dass nichts Schlimmes geschieht", so Schabacker.

Am Dienstagnachmittag ist ein Experte der Gesellschaft für Ingenieur-, Hydro- und Umweltgeologie IHU aus Leimbach vor Ort. Schnell kann er einen Erdfall ausschließen. Denn der Platz liege außerhalb des Karstgebiets mit seinem löslichen Gipsgestein, vielmehr in der Zone des Rotliegenden. Allerdings gab es anstelle des Platzes einst die Mönchsteiche. Alten Ellrichern zufolge wurden die vor Jahrzehnten verfüllt. Möglicherweise sei diese Auffüllung durch Grundwasser aufgeweicht worden, sagt IHU-Prokurist Konrad Rose. Dass dadurch entstehende Hohlräume dazu führen, dass die Erdoberfläche durchbricht, sei "relativ selten".


Am Dienstag ermittelte er die Tiefe des schräg nach unten führenden Lochs, beziffert sie mit etwa 1,50 Meter. Noch diese Woche soll das umliegende Gelände mittels Bagger geöffnet werden, um zwei Fragen zu klären: Womit wurde der frühere Teich hier aufgefüllt? Und in welcher Tiefe steht das Grundwasser an?

Camera

Winziger Erdfall bei Hagenburg entstanden

Es ist kreisrund und etwas mehr als einen halben Meter tief: Ein Erdloch auf der Trasse der früheren Steinhuder-Meer-Bahn, einem beliebten Rad- und Wanderweg, hat Ulrich Reumke, Leiter des Bauhofes der Samtgemeinde Sachsenhagen, beschäftigt. Einfach nur zuschütten? Von wegen.
© JPW
Hagenburg/Wiedenbrügge - Der Bauhofleiter ließ die Stelle absperren und wusste nach einigen Telefonaten, dass sich in Verlängerung des Weges in Richtung der Landesstraße 453 von der Bundesstraße 441 in Richtung Bergkirchen ein alter Kohlenstollen befindet, dessen Holzstützen längst marode geworden sind. Würde es, so waren Reumkes Bedenken, bei dem Loch bleiben und die Erde nicht weiter nachgeben? Und wie ist es um die Stabilität des beliebten Wander- und Fahrradweges bestellt?

Zwischen 1900 und 1920 ist unter der Regie des Oberbergamtes Obernkirchen im Gebiet am Atjeberg Kohle abgebaut worden. Die Preussag AG legte den Schacht kurz nach der Übernahme still, eröffnete für drei Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg den Schacht erneut, um in Notzeiten die letzten Vorkommen auszubeuten. Das Kohleflöz liegt nur wenige Meter tief, es "streicht" zur Erdoberfläche hin "aus", wie es in der Bergmannssprache heißt.

Kommentar:




Better Earth

Erdfall: Das "Tor zur Unterwelt" in Sibirien wird immer größer und gibt Geräusche von sich

Die Einheimischen nennen diesen riesigen Krater »Tor zur Unterwelt«, weil er wie ein Eingang in das Innere der Erde aussieht und von ihm bedrohlich klingende Dröhngeräusche ausgehen.
Das Tor zur Unterwelt heißt eigentlich offiziell Batagaika-Krater und ist eine Thermokarst-Vertiefung in Russlands nordostsibirischer Taiga. Er entstand ganz plötzlich vor etwa 25 Jahren, nachdem der Wald in der dortigen Tundraregion gerodet wurde und der Permafrostboden im Sommer durch den fehlenden Schatten der Bäume und der fortschreitenden Klimaerwärmung aufzutauen anfing. Diese Auftauprozesse führen seitdem dazu, dass sich der Boden immer weiter absenkt und Sedimente nach oben gedrückt werden. In der Wissenschaft wird dieser Vorgang als »Megaslump« bezeichnet und beschreibt das Absinken der oberen Erdmassen in den von dem Schmelzwasser durchtränkten Schlamm. Mittlerweile hat der Krater eine Länge von über einem Kilometer eine Breite von 800 Metern und eine Tiefe von 120 Metern erreicht.


Kommentar: Diese Erdfälle haben wahrscheinlich nichts mit der erlogenen "Klimaerwärmung" zu tun, sondern mit Erdveränderungen kosmischen Ursprungs, die besonders in den letzten Jahren rapide zunehmen. Dieser Erdfall ist dabei bei weitem nicht der Einzige. Siehe SOTT Map unten. Mehr dazu erfahren Sie auch in unserem bald erscheinenden Buch: Erdveränderungen und die Mensch-Kosmos Verbindung.




Einige Experten vermuten, dass es sich bei den Batagaika Megaslumps um Anomalien handelt und deuten sie als scheinbar unumkehrbares Zeichen dafür, dass unserem Planeten in naher Zukunft noch wesentlich Schlimmeres widerfahren wird. Entsprechend erklärte Geologie-Professor Dr. Julian Murton von der University of Sussex bereits im März dieses Jahres: "Ich gehe davon aus, dass der Batagaika Megaslump noch solange weiter wachsen wird, bis das gesamte Eis geschmolzen ist oder er von dem eingesacktem Bodensatz begraben wird. Es ist zudem sehr wahrscheinlich, dass noch weitere Megaslumps entstehen werden, wenn das Klima immer wärmer wird."


Kommentar: Streichen wir "wenn das Klima immer wärmer wird", dann stimmt die Aussage wahrscheinlich: "Ein Zeichen dafür, dass unserem Planeten in naher Zukunft noch wesentlich Schlimmeres widerfahren wird."



Heart - Black

Ein weiterer Bergsturz in der Schweiz - 8 Vermisste noch nicht gefunden

  • Im Schweizer Kanton Graubünden ist am Freitag ein weiterer Bergsturz niedergegangen.
  • Die Hoffnung, die derzeit acht vermissten Wanderer noch lebend zu finden, schwindet dadurch weiter.
  • Einwohner des zeitweilig evakuierten Dorfs Bondo mussten erneut in Sicherheit gebracht werden.
© Unbekannt
Im Schweizer Kanton Graubünden ist ein weiterer Erdrutsch niedergegangen, der die Suche nach Vermissten deutlich erschwert. Wie ein Fotograf der Nachrichtenagentur AFP schilderte, stieg am Freitag plötzlich eine Staubwolke über dem Berg auf. "Minuten später sah ich einen Fluss aus Matsch auf das Dorf niedergehen." Danach reichten die Erdmassen bei einigen Häusern bis zum Dach.

Insgesamt werden seit dem Bergsturz im Bondasca-Tal an der Grenze zu Italien acht Menschen vermisst. Auch am Freitag fanden Retter zunächst keine Spur. Der Hüttenwart der Berghütte Sasc Furä hatte der Zeitung Blick gesagt, vier der Vermissten seien Deutsche. Sie hätten in der Hütte übernachtet und seien am Mittwochmorgen in die Richtung losgewandert, in der wenig später der Bergsturz passierte. Die anderen ausländischen Vermissten stammen nach Polizeiangaben aus der Steiermark in Österreich.

Kommentar: Felssturz in der Schweiz: Acht Wanderer werden vermisst


Bizarro Earth

Kleiner Erdfall in Ilmenau aufgetreten

Wegen Sicherungsarbeiten auf Grund eines Erdfalls in Ilmenau zwischen dem Zugang zum Schülerfreizeitzentrum und der Bücheloher Straße ist die Straße bis voraussichtlich 25. August für den Gesamtverkehr gesperrt.19. August 2017 / 04:39 UhrIn Ilmenau hat es einen Erdfall gegeben.
Ilmenau. Wegen Sicherungsarbeiten auf Grund eines Erdfalls in Ilmenau zwischen dem Zugang zum Schülerfreizeitzentrum und der Bücheloher Straße ist die Straße bis voraussichtlich 25. August für den Gesamtverkehr gesperrt. Die Sperrung betrifft auch Fußgänger und Radfahrer, da aus Sicherheitsgründen kein Durchgang gestattet werden kann. Eine Umleitungsbeschilderung vom Industriegelände/Eichicht zum Schülerfreizeitzentrum/Uni und die östlichen Wohngebiete über den Kreisel Bücheloher Straße sowie umgekehrt ist vorhanden.

Kommentar:




Bizarro Earth

China: Rollerfahrer wird von Erdfall geschluckt

In der chinesischen Millionenstadt Beihai sackt plötzlich die Straße ab. In das klaffende Erdloch stürzt ein Mann mit seinem Roller - er konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen.

In der im Süden Chinas tat sich im August ein riesiges Erdloch auf: Mitten auf der Fahrbahn, eigentlich nicht zu übersehen. Nicht wenn für diesen Rollerfahrer. Er soll beim heranfahren ein Mobiltelefon benutzt und deshalb nicht mehr rechtzeitig gebremst haben. Immerhin blieb der Unglücksfahrer bei seinem Sturz in den Krater nach Angaben des staatlichen Fernsehsenders CCTV unverletzt.


Bizarro Earth

Erdrutsch in Sierra Leone - Mehr als 300 Tote

© AP Photo/ Michael Duff
Mindestens 312 Menschen sind am Montag bei Überschwemmungen und einem Erdrutsch im westafrikanischen Sierra Leone ums Leben gekommen, wie die Agentur AFP unter Berufung auf das Internationale Komitee vom Roten Kreuz meldet.

Zuvor war von mehr als 200 Toten die Rede gewesen. Wie die Agentur AP berichtete, wurden die Leichen von mehr als 200 Opfern in ein Obduktionshaus in der Hauptstadt Freetown gebracht. Unter den Opfern seien 60 Kinder gewesen.

Reuters berichtete von einem Erdrutsch am frühen Montagmorgen in der Stadt Rigent in der Nähe der Hauptstadt Freetown. Dutzende Häuser wurden demnach überschwemmt.

Umbrella

Unwetter: Abgeschnittenes Großarltal in Österreich wieder erreichbar und Notstand in Italien wegen Wasserknappheit

Nach den heftigen Unwettern vom Wochenende hat sich in Österreich die Lage in der Nacht zum Montag deutlich gebessert. Das von der Umwelt abgeschnittene Großarltal kann seit 5.00 Uhr früh mit dem Auto auf einer Spur wieder verlassen werden. Auch Italien kämpft weiter gegen die Wetterkapriolen. Im Nordosten des Landes gab es mehrere Todesopfer durch Blitze oder herabstürzende Geröllmassen. Wegen der Wasserkrise in Italien hat die Regierung in Rom den Notstand für Latium und Umbrien ausgerufen.

© Unbekannt
Ein deutscher Urlauber ist in Österreich in einen Hochwasser führenden Bach gestürzt und gestorben. Der Münchner wollte am Sonntag das Wasser mit Hilfe eines über den Bach gespannten Drahtseils überqueren, stürzte ab und wurde von der reißenden Strömung sofort abgetrieben. Der 57-Jährige konnte am Montag nur noch tot geborgen werden.