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Do, 29 Jun 2017
Die Welt für Menschen, die denken

Erdfälle


Bizarro Earth

Erdfall verursacht Krater in Elmshorn

Die Friedensallee bleibt wahrscheinlich etwa einen Monat lang voll gesperrt. Jetzt droht Elmshorn ein Verkehrschaos.
© Christian Brameshuber
Elmshorn - Ein gigantisches Loch mitten auf der Friedensallee: Schlimmer hätte es Elmshorns Verkehrssituation kaum treffen können. Gestern Morgen gegen 5 Uhr wurde das Malheur entdeckt. Der Asphalt ist direkt vor der Aral-Tankstelle abgesackt. Die Polizei sperrte den Straßenabschnitt sofort ab. „Der Schacht des Schmutzwasserkanals ist abgesackt“, sagt Thomas Beiersdorf von der Stadtentwässerung. Schon gestern rückten die Bauarbeiter an, um den Schaden zu inspizieren und zu reparieren.

Doch diese Baustelle wird zum Dauerproblem. „Wir gehen zurzeit davon aus, dass die Instandsetzungsarbeiten bis zu einem Monat dauern können“, sagt Beiersdorf. Der Abschnitt wird in beide Richtungen gesperrt. „Um eine Vollsperrung der Straße kommen wir nicht herum“, sagt Petra Langefeld, Leiterin des Flächenmanagements bei der Stadt Elmshorn. „Allein das sechs Meter tiefe Loch in der Mitte der Straße wird Dreiviertel der Fahrbahn einnehmen.“ Laut Beiersdorf wird zunächst Beton in die Baugrube gebracht. Das Wasser wird abgepumpt.

In Elmshorn droht - mal wieder - das Verkehrschaos. Denn die Friedensallee ist als Umleitungsstrecke für die noch bis Dezember gesperrte B 5 ausgewiesen. Wer die Friedensallee nicht weiträumig umfahren kann, dem empfiehlt die Polizei stadteinwärts über den Ellerndamm auf den Koppeldamm auszuweichen. Stadtauswärts können Autofahrer über Kaltenweide und Koppeldamm auf die Friedensallee gelangen. Allerdings: Durch die B5-Sperrung ist insbesondere die Straße Kaltenweide schon jetzt stark belastet. „Das wird jeder merken, der durch die Stadt fährt“, sagt Langefeld. „Aber auch ich habe keine Lösungen mehr - und leider können wir keine herbeizaubern. Das war zurzeit eine der ungünstigsten Stellen, an denen so etwas hätte passieren können.“ Ein Loch legt den Verkehr in Elmshorn lahm.

Kommentar:




Attention

Erdfall legt Straße in Potsdam lahm

Ausnahmezustand am Freitag in der Potsdamer Innenstadt: Ein Rohrbruch setzte den Bassinplatz unter Wasser und unterbrach die Trinkwasserversorgung vieler Bewohner. Die MAZ hat sich einen Tag später vor Ort umgesehen.
© MAZonline
Die Straße Am Bassin wurde stark beschädigt.
Potsdam. Ein Tag nach dem fatalen Bruch einer Trinkwasserhauptleitung sind die Arbeiten in der Straße Am Bassin in vollem Gange. Im Laufe des Tages soll die beschädigte Leitung repariert werden. Seit dem frühen Morgen sind mehrere Mitarbeiter einer Kanalbaufirma vor Ort. Sie sollen notfalls bis 22 Uhr durchziehen, damit die Arbeiten noch am gleichen Tag abgeschlossen werden können.

Straße noch etwa zwei Wochen für Verkehr gesperrt

Die auf rund 100 Metern teils stark beschädigte Straße Am Bassin ist zwischen Charlottenstraße und Brandenburger Straße wird jedoch noch länger für jeglichen Verkehr gesperrt sein. Derzeit sind für die Reparatur 14 Tage veranschlagt. Fußgänger können jedoch ganz normal auf dem gegenüberliegenden Bürgersteig am Loch vorbeigehen.

Kommentar: Es kann sich dabei auch um einen Erdfall handeln.




Better Earth

Möglicher Erdfall in Pößneck entstanden

Im Untergrund des Eckgrundstückes Hohe Straße/Heinrich-Heine-Straße in Pößneck-Nord ist es in den vergangenen Tagen offenbar zu Bewegungen gekommen. Gesprochen wird von einem Erdfall.
© Marius Koity
Im Untergrund des Eckgrundstückes Hohe Straße/Heinrich-Heine-Straße in Pößneck-Nord ist es in den vergangenen Tagen offenbar zu Bewegungen gekommen. Gesprochen wird von einem Erdfall.
Pößneck. Die Stadt Pößneck hat am Dienstagabend in Pößneck-Nord die Einmündung der Heinrich-Heine-Straße in die Hohe Straße vollsperren lassen. Grund seien Risse und Senkungen in dem etwa dreißig Meter langen Straßenstück.

Die Ursache dieser Schäden könnten noch nicht genau benannt werden, da verschiedene Untersuchungen erst anstehen, teilten gestern Bauamtsleiter Frank Bachmann und Ordnungsamtsleiter Andreas Blümel vor Ort mit. Der Verdacht eines Erdfalls liege aber nahe.

Diesen Verdacht gibt es offenbar schon seit mehreren Tagen auch im Zusammenhang mit dem Grundstück Hohe Straße 79. An östlichen und nördlichen Wänden des Reihenendhauses sind jedenfalls verschiedene Risse zu sehen. Dem Vernehmen nach, soll es auch im Untergeschoss des Gebäudes Senkungen geben.

Kommentar: In den letzten Jahren zeichnet sich immer wieder Thüringen als Zentrum für Erdfälle innerhalb Deutschlands aus. Schauen Sie sich dazu folgende interaktive Karte an:




Bizarro Earth

24 Tote durch Erdrutsch in Kirgistan

Sechs Häuser im Süden der zentralasiatischen Republik verschüttet

© Unbekannt
Bischkek - Bei einem Erdrutsch in der zentralasiatischen Republik Kirgistan sind mindestens 24 Menschen getötet worden. Unter den Opfern seien neun Kinder, erklärte das Ministerium für Katastrophenschutz am Samstag. Sechs Häuser seien am frühen Morgen in der Ortschaft Aju im Süden des Landes unter den Erdmassen begraben worden. Mehr als 260 Rettungskräfte, unter ihnen Ärzte und Soldaten, wurden mobilisiert.

Auch Katastrophenschutzminister Kubatbek Boronow begab sich zum Unglücksort, um sich ein Bild von der Lage zu machen und den Familien der Opfer Beistand zu leisten, wie das Büro von Präsident Almasbek Atambajew mitteilte.

40 Familien, die in der Nähe der Gefahrenzone wohnen, sollten aus Angst vor weiteren Erdrutschen in Zelten untergebracht werden. Nach Angaben örtlicher Behörden hatten dutzende Anrainer im März nach einer Warnung der Behörden ihre Häuser in Aju verlassen. Doch einige Familien kehrten demnach später zurück.

Better Earth

Starkes Erdbeben der Stärke 6,9 erschüttert Küste Chiles

Weder Opfer noch größere Schäden verzeichnet Santiago de Chile

© Reuters
Die Evakuierungsmaßnahmen nach dem Erdbeben waren zum Glück unnötig.
Ein Erdbeben der Stärke 6,9 hat am Montagabend (Ortszeit) die Pazifikküste Chiles erschüttert. Wie die chilenische Erdbebenwarte (CSN) mitteilte, lag das Zentrum des Bebens im Meer 72 Kilometer westlich von der Hafenstadt Valparaiso. Es seien weder Opfer noch größere Schäden verzeichnet worden, erklärte Chiles Innenminister Mario Fernandez.

Erste Evakuierungsanordnungen wurden wieder aufgehoben, nachdem die Katastrophenschutzbehörde (ONEMI) bekanntgegeben hatte, dass keine Tsunamigefahr bestehe. Es kam aber zu einigen Unterbrechungen bei der Stromversorgung in der Stadt Valparaiso.

Bei Erdrutschen ging Geröll nieder, es kam zu leichteren Schäden, wie die Zeitung "La Tercera" berichtete. Mehrere Nachbeben mit Stärken bis zu 5,5 wurden verzeichnet.

Kommentar:




Bizarro Earth

Schweiz: Autos wurden wegen Erdrutsch aus Bristen evakuiert

Die im von der Umwelt abgeschnittenen Dorf Bristen UR eingeschlossenen Autos sind am Samstag in einem Konvoi ins Tal gefahren worden. Insgesamt wurden 180 Fahrzeuge an der Abbruchstelle des Erdrutschs vorbeigeführt.

© Leserreporter 20 Minuten
Die abgerutschte Strasse aus der Vogelperspektive.
Während diesem Sondereinsatz sei die Abbruchstelle permanent mit Messgeräten überwacht worden, teilte die Baudirektion Uri am Samstagnachmittag mit. Die Aktion sei reibungslos verlaufen.

Öfters genutzte Autos konnten bei der Talstation der Standseilbahn parkiert werden. Zusätzliche Stellplätze für Autos, die nicht täglich gebraucht werden, wurden auf dem ehemaligen Areal der AlpTransit Gotthard AG bereitgestellt.

Gleich nach der Grossaktion mit den Autos wurde mit den Instandsetzungsarbeiten begonnen. Gemäss Baudirektion wird auf der Baustelle zweischichtig und auch an Wochenenden gearbeitet. Ziel der Baudirektion Uri ist es, die Bristenstrasse an Ostern wieder zu öffnen. Dieser Termin könne jedoch nur bei einem optimalen Bauverlauf gewährleistet werden.

Hardhat

Batagajka-Krater vergrößert sich weiter

  • Der Batagajka-Krater nordöstlich von Jakutsk ist der größte Krater in Sibirien: Fast 700 Meter lang und 85 Meter tief ist er inzwischen.
  • Die jüngste Vermessung ergibt: Der Erdspalt wächst infolge der Erderwärmung stetig weiter.
  • Für Wissenschaftler tut sich damit eine Möglichkeit auf, Sibiriens Klimageschichte zu erforschen - und daraus Erkenntnisse für die Gegenwart zu ziehen.
Ein Krater enormen Ausmaßes in Sibirien könnte Forschern neue Erkenntnisse über den Klimawandel ermöglichen.

Der Batagajka-Krater in der nordostsibirischen Taiga in der Republik Sacha (Jakutien) ist über Jahrzehnte hinweg entstanden: Seit das Gebiet in den Sechzigerjahren rapide abgeholzt wurde, trifft die Sonneneinstrahlung direkt auf den Permafrostboden und lässt ihn tauen. In der Folge rutschen immer mehr einzelne Sedimente nach unten ab und hinterlassen einen Krater im Boden.

Der Batagajka-Krater ist nicht der einzige, bislang aber der gewaltigste Krater in Sibirien: Der jüngsten Vermessung zufolge ist er inzwischen 696 Meter lang und 86 Meter tief und klafft mit jedem Jahr rund zehn Meter weiter auf - die Bewohner der Gegend nordöstlich der Republikhauptstadt Jakutsk sollen ihn deshalb schon als "Höllenschlund" oder "Tor zur Unterwelt" bezeichnen.

Kommentar: Zum Thema Erderwärmung:


Bizarro Earth

Riesige Schneelawine im Nordkaukasus - Vier Menschen sterben

© Screenshot
Mindestens vier Menschen sind beim Niedergang einer riesigen Lawine in der russischen Nordkaukasus-Republik Kabardino-Balkarien getötet worden. Ein weiterer Mensch konnte nach Angaben des Katastrophenschutzes lebend gerettet werden. Mit seinen zahlreichen Skiorten ist Kabardino-Balkarien im Winter ein beliebtes Urlaubsziel.

Cloud Precipitation

Unwetter in Kalifornien: Starkregenfälle, Fluten und Autos von Erdloch verschluckt

Heftige Regenfälle, Schlammlawinen und tiefe Krater in den Straßen: Südkalifornien ist in der Nacht zum Samstag von einem schweren Sturm heimgesucht worden. Nach Angaben des Senders ABC News kamen mindestens vier Menschen ums Leben, CNN sprach von zwei Todesopfern.
© Unbekannt

In Sherman Oaks riss ein umstürzender Baum Stromleitungen mit sich und krachte auf ein Auto. Der 55-jährige Fahrer starb an einem Stromschlag, wie CNN und ABC News unter Berufung auf Behördenangaben berichteten. In Victorville östlich von Los Angeles sei ein Autofahrer tot in seinem überfluteten Auto gefunden worden.


Kommentar: Einer der heftigsten Stürme seit Jahren in Kalifornien: Evakuierungen, Stromausfälle und Verkehrsbehinderungen




Cloud Precipitation

Indonesien kämpft gegen starke Überschwemmungen - Mindestens 13 Tote

Ungefähr 40.000 Menschen sind von einem starken Hochwasser in zentralen Teilen des Inselstaates Indonesien betroffen. Die Naturgewalt löste unter anderem im Touristenparadies Bali Erdrutsche aus, denen mindestens 13 Menschen zum Opfer fielen, berichtet die Nachrichtenagentur Associated Press. Außerdem ließen starke Regenschauer auf der Insel Sumbawa die Flüsse über die Ufer treten.

© Reuters
Indonesien kämpft gegen eine starke Überschwemmung in zentralen Teilen des Landes
Nach Angaben der örtlichen Katastrophenschutzbehörde sind mit den Folgen der Überschwemmung mehr als 40.000 Einwohner konfrontiert. Die meisten von ihnen werden provisorisch in Moscheen und Staatseinrichtungen beherbergt. Inzwischen sind ungefähr 8.000 Menschen in zwei überfluteten Gebieten von der Außenwelt abgeschnitten.

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