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Di, 17 Jan 2017
Die Welt für Menschen, die denken

Erdfälle


Bad Guys

Kürzlich entstandener und reparierter Krater in Japan senkt sich erneut

Der erst kürzlich reparierte Straßenabschnitt in Fukuoka, welcher nach einem großen Erdfall wieder für den Verkehr geöffnet wurde, musste erneut abgesperrt werden.
© NHK World
Straßenabsperrung in Fukuoka
Am 8. November wurde die mehrspurige Straße im Handelsdistrikt Hakata wieder eröffnet. Ein ungefähr 30 mal 30 Meter großes und knapp 15 Meter tiefes Erdloch ist zwischen den Gebäuden aufgebrochen und hat mehrere Wasser- und Stromleitungen gekappt. Ungefähr 800 Haushalte waren vorübergehend davon betroffen. Die Reparaturen dauerten, zur Überraschung der Anwohner, weniger als sieben Tage an.


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© imago/Kyodo News

Nun musste die stark befahrene Straße jedoch kurzzeitig wieder für den Verkehr gesperrt werden. Grund dafür ist dafür ein Absinken des Erdbodens um ungefähr fünf Zentimeter. Später korrigierte das Verkehrsbüro von Fukuoka die Angaben auf einen Abfall von bis zu 6,9 Zentimetern.

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Bizarro Earth

Riesiger Krater in Japan entstanden

In der japanischen Stadt Fukuoka ist es noch dunkel draußen, als auf einer fünfspurigen Straße plötzlich zwei Löcher entstehen. Kurze Zeit später klafft vor dem Hauptbahnhof der Stadt ein riesiger Krater. Die Verkehrsbehörde hat eine Vermutung, wie das passieren konnte.
© imago/Kyodo News
Ein riesiges Loch hat sich in der japanischen Stadt Fukuoka in einer fünfspurigen Straße aufgetan. Der etwa 15 mal 20 Meter große Krater gab den Blick auf Stützpfeiler angrenzender Gebäude frei. Auf Fernsehbildern war zu sehen, wie in den frühen Morgenstunden zunächst zwei einzelne Löcher im Asphalt immer größer wurden. Das Loch, das schließlich so breit wie die Straße war, tat sich in der Nähe des Hakata-Bahnhofs auf, dem wichtigsten Bahnhof der Stadt.

"Es war noch etwas dunkel draußen und ich habe mich erst gefragt: Fällt die Straße wirklich?", sagte ein junger Mann dem öffentlichen Rundfunksender NHK. Die beiden Löcher seien immer größer geworden. Als die Ampel einer nahegelegenen Straßenkreuzung umgefallen sei, sei ihm klar geworden, dass er sich besser in Sicherheit bringen sollte.

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  • Das Elektrische Universum - Teil 23: Das 'Aufbrechen' der Erde: Erdbeben, Eruptionen und Erdfälle





Bizarro Earth

Erde bricht auf: 20 Meter großer Erdfall in Griechenland entstanden

Im griechischen Dorf Kalpaki ist über Nacht ein mehr als 20 Meter tiefer und gut 200 Quadratmeter großer Krater entstanden. Das Loch bildete sich auf einer Weide in unmittelbarer Nähe zur Ortschaft im Nordwesten des Landes.
© dpa
Nur zufällig seien zum Zeitpunkt des Erdrutsches der Schäfer und seine Tiere nicht auf dem Gelände gewesen, berichtete die griechische Nachrichtenagentur ANA-MPA.

Dorfbewohner gaben an, in ihrer Region noch nie ein ähnliches Phänomen erlebt zu haben. Man gehe davon aus, dass wiederholte Erdbeben dafür verantwortlich seien. Geologen wollen nun der Entstehung des Kraters auf den Grund gehen. Noch sei zudem unklar, ob das Erdloch noch tiefer und größer werden könnte.

dpa

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Bizarro Earth

Erde sackt in Rottach-Egern ab - 20 Meter breiter und 2 Meter tiefer Krater

Die Kosten für die Komplettsanierung der abgesackten Straße in Rottach-Egern werden sich im fünf- wenn nicht gar sechsstelligen Bereich bewegen. Zunächst soll im Winter aber eine Übergangslösung her.
© Gaulke
Rottach-Egern - Der 20 Meter breite und zwei Meter tiefe Krater in der Lindenstraße wird den Menschen in Rottach-Egern noch ein paar Wochen erhalten bleiben. Glücklicherweise können die Leute wieder in ihre Häuser, befahrbar wird die Straße aber länger nicht sein. Während auch der Drogeriemarkt wieder geönnet werden kann, gibt es jedoch weiterhin Einschränkungen bei den Parkplätzen. Die Sperrung werde im Unglücksbereich längere Zeit andauern, sagte Gemeindesprecher Gerhard Hofmann am Donnerstag.

Noch vor dem Winter will die Gemeinde die Straße provisorisch herrichten. Zu der mehrere Hunderttausend Euro teuren Komplettsanierung werde es aber vermutlich erst im neuen Jahr kommen, so Hofmann. Das Geld dafür will sich die Gemeinde beim Bauherrn holen, der die Geothermiebohrung veranlasst hatte. Sollten auch Häuser in ihrer Statik beschädigt worden sein, könne sich die Schadenshöhe auf mehrere Millionen Euro summieren, erläuterte der Sprecher. Bei den Arbeiten war am Dienstag eine unter der Straße liegende Wasserblase angestoßen worden, was zum Einbruch der Fahrbahndecke führte.

dpa/AZ

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Bizarro Earth

Mann wird von Erdfall in Massenhausen verschluckt - Keine Verletzungen

Massenhausen - Ein 30-Jähriger trat an den Bauzaun, um sich auf einem Grundstück "An der Moosach" den Aushub anzusehen. Der Boden gab nach und er stürzte in die Tiefe.
© Gleixner
Auf einmal gab der Boden nach. Als der 30-Jährige gegen 13.10 Uhr das Nachbarhaus des Grundstücks "An der Moosach" verließ, ahnte er noch nicht, was ihm in wenigen Sekunden passieren würde. Am Donnerstag fanden tagsüber Aushubarbeiten statt, auch ein Bagger grub unter dem Betonpflaster. Vorsichtshalber ließ der Bauherr in der Mitte der Zufahrt drei Bauzaun-Segmente aufstellen - allerdings ohne jeglichen Gefahrenhinweis.

Der 30-Jährige trat auf der gepflasterten Zufahrt hinter den Bauzaun, um sich den Aushub anzusehen. Als er sich neben dem eingelassen Kanaldeckel befand, gibt der Boden auf einmal auf einer Fläche von 1,5 x 1,5 Meter nach. Es zieht ihm die Füße weg, der Mann stürzt mit den Pflastersteinen in einen vier Meter tiefen Krater, der sich unter der Zufahrt gebildet hatte. Eine ganze Mannschaft an Schutzengeln hat auf den 30-Jährigen aufgepasst: Er zog sich lediglich leichtere Abschürfungen und eine Prellung der linken Hand zu - ein Rettungsdienst-Einsatz war glücklicherweise nicht nötig. Die Neufahrner Polizei veranlasste in der Folge eine ordentliche Abzäunung der Gefahrenstelle und nahm gegen den Bauherrn Ermittlungen wegen einer fahrlässigen Körperverletzung auf.

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Nuke

Riesiger Erdfall in Florida - „Leicht radioaktives“ Wasser versickert im Untergrund

Der Krater hat einen Durchmesser von fast 14 Metern: Auf dem Gelände einer Düngemittel-Fabrik in den USA hat sich plötzlich die Erde geöffnet. Es versickerten Millionen Liter radioaktives Abwasser.
© Die Welt
Auf dem Gelände einer Phosphatdünger-Fabrik im US-Bundesstaat Florida hat sich ein gigantisches Erdloch aufgetan. Dabei sind rund 800 Millionen Liter „leicht radioaktives“ Abwasser ausgelaufen.
Ein gigantisches Senkloch hat sich auf dem Gelände einer Phosphatdünger-Fabrik des Herstellers Mosaic in Mulberry im US-Bundesstaat Florida aufgetan. Dabei sind rund 800 Millionen Liter „leicht radioaktives“ Abwasser ausgetreten, wie ein Firmensprecher der Nachrichtenagentur Reuters sagte. Mit der Menge könnten mehr als 300 olympische Schwimmbecken gefüllt werden.

Der Krater mit einem Durchmesser von rund 14 Metern wurde demnach bereits am 27. August von einem Arbeiter entdeckt. Der Düngemittelproduzent habe den Vorfall daraufhin unmittelbar den Umweltbehörden gemeldet. Erst am Donnerstag machte das Unternehmen den Fall dann öffentlich.

Das Erdloch hat sich den Angaben nach unter einer Gefahrenabfalldeponie aufgetan. Dort sei Phosphorgips gelagert worden, ein radioaktives Nebenprodukt, das bei der Herstellung von Phosphat entsteht. Aus einem Auffangbecken auf dem Gefahrenabfall-Stapel konnte das radioaktive Abwasser versickern.


Cloud Lightning

Überschwemmung bei Unwettern in Tirol

In Tirol ist am Samstagabend aufgrund eines Hagelunwetters eine Mure abgegangen. Dadurch wurde die Sanna verlegt, das Wasser staute sich. Es kam zu massiven Überflutungen. Zivilschutzalarm wurde ausgelöst, Gebäude mussten evakuiert werden. Zudem wurde eine Tirolerin (28) bei einem Blitzschlag verletzt.

© APA/ZEITUNGSFOTO.AT
Das Wasser stand bis zu zwei Meter hoch.
Das heftige Unwetter ging in der Gemeinde Grins im Bezirk Landeck nieder. Betroffene Gebiete standen zeitweise bis zu zwei Meter tief unter Wasser. Nach Angaben der Landesregierung wurden alle Straßen und Brücken im betroffenen Gebiet gesperrt. 73 Menschen mussten ihre Häuser verlassen und wurden zwischenzeitlich in der Kaserne in Landeck untergebracht. Personen kamen nicht zu Schaden.

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Bizarro Earth

Einfacher Rohrbruch oder Rohrbruch durch Erdfall? Krater in Frauenfeld, Schweiz entstanden

In Frauenfeld ist es am Sonntagnachmittag zu einem Wasserrohrbruch an der Reutenenstrasse gekommen. Gemäss Augenzeugen ist dabei ein Krater von bis zu drei Metern Tiefe entstanden. Die Instandstellung der Leitung inklusive der Strasse dauert rund eine Woche.
© Beat Kälin / kamerann.ch
Um 14:45 wurde die Polizei alarmiert, weil an der Reutenenstrasse in Frauenfeld eine Wasserleitung geborsten war. Die Kantonspolizei Thurgau bestätigte eine entsprechende Meldung eines TOP-Reporters. In der Strasse entstand ein tiefer Krater. Augenzeugen berichten von einem drei bis vier Meter tiefen Loch.

Aus der Wasserleitung mit einem Durchmesser von 250 Millimetern sind rund 2500 Kubikmeter Wasser ausgetreten. Die Instandstellung der Leitung inklusive der Strasse dauert rund eine Woche, teilt die Stadt Frauenfeld mit. In dieser Zeit ist die Strasse für den Durchgangsverkehr gesperrt.

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Cloud Precipitation

Unwetter: In Kärnten zerstört Mure einen Ortsteil, Hagel im Burgenland

Mure verwüstet kompletten Ortsteil in Kärnten, auf dem Neusiedlersee gerieten Boote in Seenot.

© Dominik Rauter
Im von Vermurungen betroffenen Afritz (Villach-Land) mussten Häuser evakuiert
In der Gemeinde Afritz (Bezirk Villach-Land) ist am Sonntagabend ein kompletter Ortsteil von einer Mure verwüstet worden. Zahlreiche Häuser sind nach wie vor unbewohnbar. Insgesamt wurden 40 Gebäude beschädigt, 163 Personen mussten in Sicherheit gebracht werden. Die Bewohner durften am Montag nur kurz in ihre Häuser zurück, um Wäsche und Medikamente zu holen, wurde zu Mittag in einer Bürgerinformation verkündet.

Im Kernbereich des Erdrutsches im Ortsteil Kraa sind die Häuser bis zu zwei Meter hoch verschüttet. Die Einwohner kommen bis auf weiteres bei Verwandten, Freunden oder in Pensionen unter. Die Aufräumarbeiten mit Lkw, Baggern, Radladern und Kehrmaschinen waren unterdessen in vollem Gange - man rechnete damit, dass es aber noch Tage brauchen würde, bis die Unwetterschäden beseitigt sind. Ab Dienstag sollen sich auch 100 Bundesheersoldaten an den Arbeiten beteiligen.

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Bad Guys

Nach Unwetter: Krater in Baldramsdorf, Österreich enstanden

Das Unwetter machte am Sonntagabend auch vor Baldramsdorf nicht Halt. Beim Skilift in Baldramsdorf klafft nun ein eineinhalb Meter tiefer Krater.
© Stöflin
Ein starkes Unwetter zog am Sonntagabend über Baldramsdorf hinweg. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr mussten ausrücken, denn es waren mehrere Muren abgegangen. Unter anderem wurde die Baldramsdorfer Landesstraße durch eine Mure verlegt. Die Straße wurde gesperrt.

Insgesamt gab es drei große und einige kleinere Murenabgänge. Ein Haus wurde komplett überflutet. Hinzu kamen einige überschwemmte Keller.

Kommentar: In dem folgenden Artikel bekommen Sie einen genaueren Überblick über die Folgen des Unwetters in ÖSterreich:
  • Unwetter: In Kärnten zerstört Mure einen Ortsteil, Hagel im Burgenland