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Fr, 22 Jun 2018
Die Welt für Menschen, die denken

Tiere


Pumpkin

Zu viel Eierlikör: Betrunkene Igel werden in "Ausnüchterungszelle" gebracht

polizei thüringen
© Polizei Thüringen
Vielleicht wollten die beiden Igel aus Erfurt nur den Treffer der mexikanischen Mannschaft ins deutsche Tor vergessen. Aber mit dem Eierlikör, den sie neben einem Kinderspielplatz entdeckten, haben sie anscheinend übertrieben. Beunruhigte Passanten entdeckten die zwei betrunkenen Tiere am Sonntag und verständigten sofort die Polizei.

Auf eine wilde Party wies eine undichte Flasche mit Eierlikör, die daneben entdeckt worden war. Das Getränk erwies sich aber als zu stark für die armen Tiere, die bald einschliefen. Die Polizei holte die beiden Saufkumpane ab und brachte sie in den Thüringer Zoopark Erfurt. Nach der Ausnüchterung werden die kleinen Trunkenbolde ins Freie entlassen. Hoffentlich werden sie zukünftig auf Alkohol verzichten.


Attention

Python verschlingt Frau in Indonesien

Jakarta - Eine vermisste Frau ist in Indonesien tot aus einer Python herausgeschnitten worden. Der Körper der 54-Jährigen sei noch vollständig erhalten gewesen, zitierte die Nachrichtenseite Detik.com am Freitag einen örtlichen Polizeichef auf der Insel Sulawesi.
python
© Sputnik . A. Solomonov
Symbolfoto
Dorfbewohner und Ermittler entdeckten dem Bericht zufolge Habseligkeiten der seit Donnerstag vermissten Frau neben der Schlange und vermuteten, dass das Tier sie verschlungen haben könnte.

Sie brachten die Python in ihr Dorf, wo sie sie aufschnitten und die vermisste Frau im Inneren des Tieres fanden, hieß es weiter.

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Tierübergriff: Bulle fiel Landwirt auf Weide an - Lebensgefährliche Verletzung

In Titisee-Neustadt hat ein wild gewordener Bulle einen Landwirt auf der Weide angegriffen und dabei schwer verletzt.

bulle
© dpa
Symbolfoto
Der 45 Jahre alte Mann wurde bei dem Angriff mehrere Meter weit mitgeschleift. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen, wie die Polizei am Montag mitteile.

- Pforzheimer Zeitung
Bis jetzt ist noch nicht bekannt, warum das Tier so aggressiv wurde. Der Bulle wurde anschließend von der Polizei erschossen.

Lesen Sie dazu auch den folgenden Artikel:

Nicht nur in Indien - Anstieg von seltsamem Tierverhalten und Angriffen weltweit

Fish

Nicht nur in Indien - Anstieg von seltsamem Tierverhalten und Angriffen weltweit

Unwetter nehmen zu, die Gesellschaft wird verrückter, es werden mehr Feuerbälle gesichtet und ebenso steigt die Anzahl von Tierangriffen und seltsamem Tierverhalten an. Zumindest in Indien gibt es dazu neue, offizielle Zahlen. Zwischen März 2017 und März 2018 sind mehr als 9.100 Menschen in Indien von Tieren angegriffen worden, darunter sind auch Stiche und Bisse von Reptilien und Skorpionen. Das ist die höchste Anzahl von Übergriffen seit ungefähr 5 Jahren und es handelt sich dabei nur um Fälle, die offiziell in Krankenhäusern erfasst wurden.
Man is in turn killing a leopard a day as the man-animal tussle for space reaches new heights.

Ein Angriff in Indien aus dem Jahr 2016.
Ist Indien eine extreme Ausnahme? Leider nein. Sott.net sammelt seit vielen Jahren Artikel über seltsames Tierverhalten - darunter auch Angriffe und Walstrandungen - und es kann eine eindeutige Zunahme festgestellt werden, wie Sie in der unteren Grafik sehen können:

tierverhalten
© Sott.net

Attention

Zeichen und Wunder: Einzigartiges Hirschkalb mit zwei Köpfen in USA gefunden

Skurriler Fund in den USA: Ein Pilzsammler hat einen zweiköpfigen Hirschkalb-Kadaver gefunden. Jetzt wurden die Ergebnisse der Untersuchung veröffentlicht.

Two-headed deer; Minnesota: Hirschkalb mit zwei Köpfen
© University of Georgia
Dieser Fund geht in die Geschichte der Biologie ein: Im US-Bundesstaat Minnesota hat ein Pilzsammler bereits im Mai 2016 eine spektakuläre Entdeckung gemacht. Er fand den noch völlig erhaltenen Kadaver eines zweiköpfigen Hirschkalbs.

Jetzt veröffentlichte der Zoologe Professor Gino D'Angelo von der University of Georgia seine Untersuchungen zu dem bis dato gänzlich unbekannten Fall.

Noch nie zuvor habe der Mensch einen Fall von siamesischen Zwillingen bei Weisswedelhirschen entdeckt, so der Wissenschaftler. Womöglich seien es sogar die ersten Kälber überhaupt, die mit einem gemeinsamen Körper geboren wurden.

Kommentar:


Black Cat

Zum „Tag des Wolfes“ hat angeblich ein Wolf 40 Schafe in Baden-Württemberg gerissen

wölfe
© dpa
Angeblich hat in der Nacht zum Mittwoch in dem kleinen Örtchen Bad Wildbad ein Wolf ungefähr 40 Schafe gerissen - ein Teil der Schafe soll durch ihre Flucht ertrunken sein. Es handelte sich um eine Schafherde mit ungefähr 150 Tieren. Nach Anette Wohlfarth, Geschäftsführerin des Landesschafzuchtverbandes, soll "es ein Bild des Grauens" gewesen sein. Ob es wirklich ein Wolf war, steht noch nicht fest. Seltsam ist nur, dass sich der Wolf ausgerechnet diesen "Tag des Wolfes" ausgesucht haben soll.
Die Herde mit rund 150 Tieren hielt sich in einem umzäunten Areal auf, erklärte Wohlfahrt. Die Schafe waren erst vor wenigen Tagen vom Stall auf die Weide gekommen. Der Wolf durchquerte wahrscheinlich den Fluss, um die Schafe anzugreifen. "Weidetierhaltung und Wolf zusammen funktioniert nicht flächendeckend in Baden-Württemberg", erklärte die Schäferpräsidentin.

Das baden-württembergische Umweltministerium bestätigte, dass "mit hoher Wahrscheinlichkeit" ein Wolf für die Attacke verantwortlich sei. Um die Vermutung endgültig bestätigen zu können, müssten noch einige Proben analysiert werden. Falls wirklich ein Wolf der Übeltäter war, werde der betroffene Schäfer schnell entschädigt.

~ RTL
Der Angriff, obwohl es noch nicht feststeht, ob es sich tatsächlich um einen Wolf handelte, wird erneut Debatten darüber auslösen, ob Wölfe geschossen werden dürfen. Wie es im oberen Zitat beschrieben wurde, werden Schäfer für solche Schäden und in solchen Fällen entschädigt.

Control Panel

Erneut Hitchcocks Vögel: Taubenschwarm fliegt in ein Auto bei Karlsruhe

taubenschwarm
© dpa
Bei Karlsruhe, Bundesstraße 293 bei Walzbachtal, ist ein Taubenschwarm in ein Auto geflogen, dabei kamen 12 Tiere ums Leben. Die 57-Jährige Fahrerin hat sehr gut reagiert und es kam zu keinem Auffahrunfall, da hinter ihr ein Motorradfahrer und ein weiterer PKW fuhren.
Die 57-Jährige war am Freitag in der Nähe von Karlsruhe auf einer Bundesstraße unterwegs, als ihr ein ganzer Taubenschwarm von links in den Wagen krachte, wie die Polizei mitteilte. Zehn Vögel wurden in einen Acker und auf die Straße geschleudert und waren sofort tot, zwei Tauben starben auf dem Auto.

- ÖONachrichten
Erst vor wenigen Wochen flogen tausende Vögel durch Mequite in Texas, USA, welche die Bewohner erschreckten. Und in Draper, Utah, USA, stürzten hunderte Vögelt tot vom Himmel. Für Tauben ist es ein seltsames Verhalten, da sie bekanntlich sehr gut reagieren, sobald ein Hindernis auf sie zukommt. Denn wer kennt es nicht, wenn man durch die Stadt fährt und kurz vorher die Tauben ausweichen?

Cow Skull

Seltsames Tierverhalten: Elefant trampelt Frauen zu Tode, gestrandete Delphine und eine angriffslustige Wildsau

In Nepal hat ein Elefant zwei Frauen niedergetrampelt, die auf einem Feld arbeiteten. Die Frauen waren 35 und 45 Jahre alt und überlebten den Angriff nicht. Erst am Montag tötete ebenso in Nepal ein Leopard ein sechsjähriges Kind. Ein möglicher Grund ist, dass einige Wälder abgeholzt werden und die Tiere flüchten mussten.

Wildschweine radioaktiv
© CC0
Auf der anderen Seite der Erde sind hingegen 54 Delfine am Strand der Halbinsel Baja California, Mexiko gestrandet und 21 von ihnen sind verendet.

Attention

54 Delfine in Mexiko gestrandet - 21 davon tot

In der Bucht von La Paz im Nordwesten Mexikos sind 54 Delfine gestrandet. 21 von ihnen haben nicht überlebt, der Rest wurde in tiefere Gewässer gebracht und wieder freigelassen.

Mexiko: 54 Delfine In der Bucht von La Paz gestrandet - 21 verendet
© picture alliance / Especial/NOTI
54 Delfine sind in der Bucht von La Paz im Nordwesten Mexikos gestrandet. Für 21 der Meeressäuger kam jede Rettung zu spät, wie die Umweltbehörde am Dienstag (Ortszeit) mitteilte.

Helfer hätten die Delfine sofort in tiefere Gewässer gebracht, erklärte das Umweltamt. 33 der Säuger habe man damit retten können, die anderen seien auf dem felsigen Strand der Halbinsel Baja California verendet.

Die Gruppe gehörte zur Art Gemeiner Delfin. Experten fanden auf den toten Körpern jüngere Bissspuren von Tümmlern, einer verwandten Delfinart.

Um die Todesursache zu bestimmen, sollen nun zwei der Leichen untersucht werden. Die anderen verendeten Tiere sollen unter Einsatz von schwerem Gerät begraben werden.

Bulb

Ein weltweites Phänomen: Wieder stürzten Hunderte Vögel vom Himmel

In der Kleinstadt Draper im US-Bundesstaat Utah sind am 29. Januar hunderte tote Vögel vom Himmel gefallen. Die Einwohner fragen sich nun, warum die Tiere in der Luft getötet wurden.
Tote Vögel
Der unerklärliche Vorfall ereignete sich am 29. Januar entlang einer Straße der Stadt Draper und hinterließ zahlreiche verwirrte Menschen. "Sie fielen wie Blätter vom Himmel", sagte einer der verblüfften Zeugen gegenüber dem Fernsehsender KSTU-FOX 13. Insgesamt wurden über 200 tote und 17 noch lebende Stare gefunden, die entlang der Straße 300 East lagen, und die Bilder der Szene sorgten in den sozialen Netzwerken für großes Aufsehen und reichlich Diskussionsstoff.
Über die Ursache wird weiterhin wild spekuliert: