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Sa, 19 Okt 2019
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Tiere


HAL9000

Wegen Bienenschwarm: Flugzeug in Indien kann stundenlang nicht starten

Bienenschwarm
© Getty Images
Bienen (Symbolfoto)
Ein A319 konnte nicht abheben, weil Bienen die Sicht des Piloten einschränkten. Die Insekten trotzten eingeschalteten Scheibenwischern und wehrten sich mit Stichen gegen das Bodenpersonal. Erst eine rabiate Methode half.

Wenn sich ein Flug um Stunden verschiebt, dann ist das für die Passagiere nervig. Doch als die Reisenden des Flugs AI743 am Sonntag erfuhren, warum sich ihr Start in der ostindischen Metropole Kalkutta verzögerte, werden einige vielleicht geschmunzelt haben: Ein Bienenschwarm war kurz vor dem geplanten Start auf der Scheibe des Cockpits gelandet, wie die Behörden mitteilten.

Das Bodenpersonal versuchte daraufhin, die Bienen zu verscheuchen, um den Piloten klare Sicht zu verschaffen. Doch die Insekten griffen an und stachen das Bodenpersonal. Auch der Versuch, den Schwarm mit den Scheibenwischern zu entfernen, schlug fehl.

Schließlich kam es zum Einsatz von Wasser, mehrere Löschfahrzeuge rückten an und beseitigten die Bienen mit einem Strahl. Nach dem knapp einstündigen Einsatz war die Cockpitscheibe des Airbus A319 endlich wieder frei, wie Flughafendirektor Kaushik Bhattcharya sagte.

Evil Rays

Stier tötet zwei Menschen in Bayern - Bereits der vierte Vorfall innerhalb weniger Wochen

In Gleißenberg in Bayern kam es zu zwei tödlichen Unfällen, dort hat ein Stier zwei Menschen getötet.

weide bayern
© Alexander Auer
Ein Stier hat am Samstag auf dieser Weide in Gleißenberg zwei Menschen getötet.
Wie das Polizeipräsidium Oberpfalz mitteilt, hat ein Stier in Gleißenberg gegen 11 Uhr zwei Menschen getötet. Laut der Passauer Neuen Presse wurde ein 60 Jahre alter Bauer auf der Weide von dem Stier attackiert. Als der Mann nach einiger Zeit nicht nach Hause zurückkehrte, sah sein Vater nach dem Rechten. Auch er wurde auf der Weide von dem Stier angegriffen und tödlich verletzt.

- Merkur.de
Der Merkur berichtet weiter, dass die eintreffenden Rettungskräfte ebenso angegriffen wurden. Aus Sicherheitsgründen hat ein Polizist das Tier letztendlich erlegt. Warum es zu dem aggressiven Verhalten kam, ist bis jetzt noch nicht bekannt.

Gear

Hundehalter wurde komplett mit Kleidung von eigenen Hunden verspeist - Ursache ist nicht bekannt

Seit Monaten wurde ein Mann aus Texas vermisst - ein Hundeliebhaber mit 18 Tieren. Gerichtsmediziner haben jetzt eine Erklärung gefunden. Zuvor hatte die Polizei einen schwierigen Einsatz mit den aggressiven Tieren.

autos
© AP
Auf diesem Grundstück in Venus, im US-Bundesstaat Texas, hielt Freddie Mack seine bis zu 18 Hunde. Jetzt haben ihn die Tiere offenbar gefressen.
Ein seit Monaten vermisster Mann in Venus, Texas, ist nach Angaben der Polizei von seinen eigenen Hunden aufgefressen worden. Laut Gerichtsmedizinern ergaben DNA-Tests von Knochenresten im Kot der Tiere, dass die Knochen von dem 57 Jahre alten Mann mit Namen Freddie Mack stammten, dem Halter der Tiere, wie das Sheriffbüro von Johnson County mitteilte.

Die 18 Mischlingshunde hätten anscheinend den gesamten Körper des Mannes, seine Kleidung sowie sein Haar verschlungen und nur fünf bis zwölf Zentimeter lange Knochenstücke hinterlassen, erklärte der stellvertretende Sheriff Aaron Pitts. "Wir oder andere, mit denen wir gesprochen haben, haben nie, niemals, davon gehört, dass ein gesamter Mensch verspeist wurde", sagte Pitts. "Die Knochen waren komplett aufgebrochen und gefressen."

Colosseum

Sardinien: Heuschrecken befallen 2000 Hektar

Die Italienische Urlaubsinsel Sardinien erlebt eine Heuschrecken-Invasion. Die Landwirtschaft ist besonders betroffen, weil die Tiere die Felder zerstören. Könnte es auch in Deutschland eine Heuschreckenplage geben?
heurschrecke symbolbild
© Robin Loznak/dpa/Zuma Press
Symbolbild
Millionen Heuschrecken haben die italienische Urlaubsinsel Sardinien heimgesucht. Bis zu 2000 Hektar (20 Quadratkilometer) seien in der Region Nuoro im Landesinneren befallen, teilte der Bauernverband Coldiretti mit.

Es handle sich um einen "echten Notfall". "Es gibt Zonen, in denen man auf einem Teppich aus Heuschrecken geht." Der Schaden gehe in die Millionenhöhe.

Die Heuschrecken dringen demnach in Bauernhäuser ein und zerstören Weideland. Die Insekten ernähren sich hauptsächlich von Gräsern. Ein großer Schwarm schafft es innerhalb von Minuten ein komplettes Getreidefeld aufzufressen. Rund 20 Agrarbetriebe seien betroffen, Touristen dagegen nicht, sagte ein Sprecher des Verbandes auf Sardinien der Deutschen Presse-Agentur.

Shoe

Südafrika: Leopard tötete Kleinkind

Der Kruger-Nationalpark zählt zu den beliebtesten Touristenattraktionen Südafrikas. Nun hat sich dort ein schwerer Unfall ereignet: Ein zweijähriger Junge wurde von einem Leoparden getötet.

leopard symbolbild
© Reuters
Symbolbild
In einem bei Touristen beliebten Nationalpark in Südafrika hat ein Leopard ein Kleinkind zu Tode gebissen. Der zweieinhalb Jahre alte Junge war das Kind eines Parkmitarbeiters, wie die Verwaltung des Kruger-Nationalparks mitteilte.

Das Kind war demnach am Dienstagabend im Süden des Parks in der Nähe der Malelane-Unterkunft für Angestellte von dem Raubtier angegriffen worden. Wildhüter verfolgten den Leoparden daraufhin und erlegten ihn, damit er keine Gefahr mehr für weitere Menschen darstellen kann.

"Solche Unglücke sind sehr selten, aber sie sind immer tragisch", sagte Parkchef Fundisile Mketeni. "Das ist ein Risiko, mit dem wir täglich leben, um unsere Arten für alle zu erhalten." Die betroffene Familie werde vom Park nun jede mögliche Unterstützung bekommen.

Kommentar:




Evil Rays

Schlechtes Karma: Wilderer wird von Elefanten totgetrampelt und anschließend von Löwen gefressen

Er wollte Nashörner jagen und bezahlte dafür mit dem Leben: Im Kruger-Nationalpark in Afrika ist ein Wilderer offenbar von einem Elefanten getötet worden. Ein Rudel Löwen fraß den Mann im Anschluss auf.
Elephant
© CC0/Pixbay
Tödliches Ende eines illegalen Jagdausflugs: In Afrikas Kruger-Nationalpark ist ein Wilderer bei der Jagd auf Nashörner ums Leben gekommen. Der Mann war mit einer Gruppe Wilderer unterwegs, als plötzlich ein Elefant die Männer attackierte und einen von ihnen tötete. Die anderen Männer erzählten der Familie des Toten, was vorgefallen war. Die Angehörigen meldeten das Unglück beim zuständigen Park-Aufseher. Ein Suchtrupp wurde losgeschickt, um den Leichnam des Mannes zu bergen.

Die anderen Wilderer hatten angegeben, die sterblichen Überreste ihres Freundes in der Nähe einer Straße abgelegt zu haben, sodass sie schnell geborgen werden konnten. Doch die Suche verlief zunächst erfolglos. Nach Angaben des "South African Police Service" konnten schließlich Teile der Bekleidung des Mannes geborgen werden, darunter seine Hose. Auch der Schädel des Mannes wurde gefunden.

Camera

Invasion der Eisbären in russischer Polarsiedlung: Teilweise Übergriffe auf Menschen

Auf der Doppelinsel Nowaja Semlja im Nordpolarmeer wurde der Notstand ausgerufen, weil mindestens 52 Eisbären einmarschiert sind. Der wahrscheinliche Grund: Sie kommen dort leicht an Nahrung, u.a. weil offene Müllbehälter existieren.
Polar bear
© Sputnik / Vera Kostamo
Symbolfoto
Einige dieser Tiere hätten bereits Menschen angegriffen und Häuser und Büros besucht, schrieben örtliche Medien. Der Gouverneur der Region wurde mit den Worten zitiert: "Die Menschen haben Angst. Sie haben Angst, ihr Zuhause zu verlassen. Eltern haben Angst, ihre Kinder in die Schule oder in den Kindergarten gehen zu lassen." In der Nähe von Kindergärten wurden zusätzliche Zäune aufgestellt.
Die Bären konnten nicht mit zusätzlichen Patrouillen und Hunden abgeschreckt werden.


UFO 2

Tod innerhalb weniger Minuten - Über 50 Kühe verendeten in Indien

mysterious cattle deaths Ganjam district india
In Landaduali, einem indischen Dorf wurden mindestens 50 Kühe tot aufgefunden. Die Ursache dafür ist noch nicht bekannt und der Umstand löste bei der lokalen Bevölkerung auch Panik aus, weil die Kühe innerhalb weniger Minuten einfach verendet sind.

Man kann vermuten, dass die Tiere eventuell an einer unbekannten Krankheit verstorben sind.

Camera

Dritter Angriff in einem Monat: Leopard verschleppt Kleinkind und tötet es

In Indien ist der Lebensraum knapp, Mensch und Tier rücken immer näher zusammen. Dies wurde einer Familie nun zum Verhängnis. Ein Leopard verschleppt ein Kleinkind vor den Augen seiner Mutter.
Leopard
© CCO
Ein kleiner Junge ist in Indien von einem Leoparden getötet worden. Die Behörden übergaben der Familie den Leichnam des Dreijährigen, dessen Kopf fehlte. Die Raubkatze hatte das Kind vor den Augen der Mutter aus der Küche der Familie in den Wald geschleppt. Es ist der dritte Angriff eines Leoparden auf einen Menschen in Indien innerhalb von zwei Monaten.

Wildhüter machten sich auf die Suche nach dem Tier. Der Leopard sei am Dienstagmorgen gesichtet worden, habe aber nicht eingefangen werden können, sagte einer der Experten. Die Behörden des Bundesstaates Jammu und Kaschmir wurden um eine Abschusserlaubnis gebeten. Die Bewohner in der Region wurden aufgerufen, Sicherheitsregeln einzuhalten.

Cowboy Hat

Würgeschlange hält 22 Monate alten Jungen im Würgegriff - Großvater befreit ihn

Die Rettung kam in letzter Sekunde: In Australien rettete ein Mann sein Enkelkind vor einer Würgeschlange - indem er den Kopf des riesigen Tieres abtrennte.
burmese python

Symbolbild
Ein 22 Monate alter Junge in Australien ist von seinem Großvater aus dem Würgegriff einer Python gerettet worden. Nach einem Bericht des Senders ABC hatte der Junge mit seiner Schwester im Garten des Familiengrundstücks in Julatten im Norden des Bundeslandes Queensland gespielt, als sich die vier Meter lange Würgeschlange in seinen Körper verbiss und ihn zu erdrücken begann.

Mit vereinten Kräften versuchten Mutter und Großvater zunächst erfolglos, das Reptil von seinem Opfer zu lösen. Erst als Opa das Messer zückte und den Kopf der Schlange abtrennte, konnte der kleine Junge befreit werden.

dpa

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