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Mo, 27 Feb 2017
Die Welt für Menschen, die denken

Tiere


Question

Orange Alligatoren und Schildkröten entdeckt - Was ist da los?

© Stephen Tatum via AP
Ein oranger Alligator in der Nähe eines Techs in Hanahan, South Carolina. Fotos zeigen den 1,20 bis 1,50 Meter langen Alligator in der Tanner Plantation
Seit wann gibt es orange Reptilien? Offensichtlich gibt es sie zumindest jetzt - obwohl niemand zu wissen scheint, warum.

In einem Teich bei Charleston gibt es einen 1,20 - 1,50 Meter großen Alligator, der orange oder rostfarben ist. Berichtet wurde über ihn am 9. Februar 2017. Während die Anwohner darüber scherzen und spekulieren, dass der Alligator zu viel Selbstbräuningscreme benutzt habe, meint Jay Butfiloski vom South Carolina Department of Natural Resources, dass die Farbe von dem Ort kommen könnte, an dem das Tier überwintert hat; also bspw. von einem rostigen Stahlrohr.

Andere Experten sprechen davon, dass der Alligator seine Haut wie eine Schlange abwerfen und bald wieder seine normale Farbschattierung zurückhaben würde.


Doch dieses orange Reptil ist kein Einzelfall.

Bizarro Earth

Philippinen: Haariges "Seeungeheuer" strandete nach Erdbeben

Am Strand von Cagdainao auf den Philippinen herrscht gerade großes Rätselraten: Eine sonderbare Kreatur wurde angespült. Doch was ist das Wesen, das nach dem Erdbeben auf den Philippinen am Ufer strandete?

© Screenshot twitter.com/shijizawen
Eine sonderbare Kreatur ist am Strand von Cagdainao auf den Philippinen angespült worden.
Die Meereswelt ist faszinierend und voller Geheimnisse - das zeigt sich aktuell auf den Philippinen. Dort wurde nämlich am Strand von Cagdainao auf den Dinagat Islands eine geheimnisvolle Kreatur mit gigantischen Ausmaßen angespült, die die Ortsansässigen staunen lässt.

Seemonster auf den Philippinen nach Erdbeben angespült

Das vermeintliche Meeresmonster, so schreibt es die britische „Daily Mail“, sei nach einem Erdbeben ans Ufer getrieben worden. In den vergangenen Tagen kam es nach der Naturkatastrophe zu zahlreichen Sichtungen von vermeintlichen Seeungeheuern, die plötzlich an den Stränden der tropischen Inseln angespült wurden. Doch das Aussehen dieses Seeungeheuers gibt Rätsel auf: Die Kreatur ist nicht etwa schleimig und unförmig, sondern scheint von einem weißen Fell überzogen zu sein.

Kommentar:


Fish

"Meeresungeheuer": Riemenfisch nach Erdbeben auf den Philippinen angespült

Dieses Meeresungeheuer erscheint angeblich nur, wenn sich eine Katastrophe anbahnt.

© Jude Cyril Roque Viernes / Facebook
Bei diesem monströsen Fang staunten die philippinischen Fischer nicht schlecht. Der mysteriöse Fang ist mit seinen über 9 Metern mehr als 5 Mal so groß als die Fischer selbst. Unter den Einheimischen wird das Wesen "Erdbeben-Fisch" genannt. Angeblich erscheint das Tier immer kurz bevor die Erde zu beben beginnt.

Dieses Mal war es umgekehrt. Es wurde kurz nach einem Erdbeben an einem philippinischen Strand angespült.

Bei dem Monster handelt es sich um einen sogenannten Riemenfisch. Die Tiere können sogar bis zu 11 Meter groß werden. Eigentlich gelten sie in der Folklore als schlechtes Omen.
© Facebook
Mysteriöses Erdbeben-Monster an Strand gespült

Magnify

Ermittlungen laufen: Mann in Spanien offenbar von fünf Hunden totgebissen

Madrid. Im Südosten von Spanien ist ein 66-jähriger Mann offenbar von den fünf Hunden seines Nachbarn totgebissen worden.

© dpa
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Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, muss sich der Nachbar wegen fahrlässiger Tötung verantworten, sollten die DNA-Proben der Hunde mit den Spuren auf der Leiche übereinstimmen. Der tragische Vorfall ereignete sich am Samstag in Beniarbeig in der südöstlichen Provinz Alicante.

Der 66-Jährige war in seinen Gemüsegarten gegangen, um dort zu arbeiten. Als er lange Zeit nicht zurückkehrte, machte sich sein Sohn auf die Suche nach ihm und fand ihn tot im Garten. Der Polizei zufolge bot sich ihm ein "entsetzliches Bild". Die Leiche war übersät mit Tierbissen, die Verletzungen an Armen und Beinen ließen darauf schließen, dass er sich heftig gegen den Angriff wehrte.

Sun

Hitze in Australien: Tausende Flughunde fielen tot aus den Bäumen

Rekordverdächtige Temperaturen suchten in den letzten Tagen Australien heim. Was Badetouristen vielleicht erfreute, sorgte an anderer Stelle für ein Massensterben.
© Reuters
Die schlimmste Phase der jüngsten Hitzewelle in Australien ist vorerst vorüber: Die australische Wetterbehörde sagt nur eine geringe Hitzeintensität über das Wochenende bis Montag voraus. Die rekordverdächtigen Werte der vergangenen Tage haben jedoch zumindest bei den Graukopf-Flughunden (Pteropus poliocephalus) im Bundesstaat New South Wales einen heftigen Tribut gefordert. Zu Hunderten und Tausenden fielen die Tiere tot aus den Bäumen, weil sie durch Überhitzung ums Leben gekommen sind. Und die Opferzahlen werden weiter steigen, da viele verendete Flughunde noch mit ihren Füßen festgekrallt im Geäst hängen, wie australische Medien berichten. Südostaustralien, und damit das Hauptverbreitungsgebiet der Art, erlebte während der letzten Wochen starke Hitzewellen, die am vergangenen Wochenende (11. und 12. Februar 2017) in rekordverdächtigen 47,6 Grad Celsius gipfelten.


Ab 42 Grad Celsius bekommen die Flughunde jedoch Probleme mit ihrem Organismus, da sie rasch dehydrieren und sich nicht durch Schwitzen abkühlen können. Stattdessen versuchen sie, sich mit ihren Flughäuten kühlende Luft zuzufächeln, und sie speicheln sich ein, um über die Verdunstung die Körpertemperatur zu senken. Verschärft wird das Problem, weil die Graukopf-Flughunde in den letzten Jahren verstärkt in städtisches Gebiet eingewandert sind, nachdem ihre natürlichen Lebensräume abgeholzt und zersiedelt wurden. Statt in geschlossenen Wäldern leben sie nun vermehrt in offeneren Parklandschaften, Gärten oder Alleen, die weniger Schatten bieten. Zudem heizen sich Städte stärker auf als große Waldflächen. Immer wieder kam es deshalb in den vergangenen Jahren zu Massensterben der Flughunde, und Klimaökologen befürchten zukünftig eine weitere Verschärfung der Situation durch die Erderwärmung. Die Zahl und Länge von Hitzewellen in Australien hat während der letzten Jahrzehnte zugenommen. Die Art Pteropus poliocephalus gilt deshalb mittlerweile als bedroht; ihr Bestand ist von mehreren Millionen Tieren im letzten Jahrhundert auf aktuell etwa 300 000 zurückgegangen.

Kommentar:


Bizarro Earth

Raupenplage in Afrika: Krisensitzung zur Gefahr massiver Ernteausfälle und Hungersnot

© Reuters/ Siphiwe Sibeko
Lässt sich nicht ausrotten und droht in Afrika eine weitere Hungerkatastrophe auszulösen: der Heerwurm.
Die Welternährungsorganisation FAO hat eine Krisensitzung mit 16 afrikanischen Ländern einberufen. Der Herbst-Heerwurm (Spodoptera frugiperda) befällt primär Mais, das wichtigste Grundnahrungsmittel in der Region und bedroht auch den europäischen Mittelmeerraum.

Die südlichen Länder Afrikas leiden derzeit unter einer bedrohlichen Raupenplage. Der Herbst-Heerwurm ist als einer der gefährlichsten Schädlinge bereits aus Nord- und Südamerika bekannt. Wissenschaftler vermuten, dass Raupen 2016 versehentlich über Flugzeuge nach Westafrika gelangt sind. Diese verwandeln sich nach ihrer Verpuppung in Eulenfalter (Noctuidae).

Bei günstigem Wind können sich die Schmetterlinge über Hunderte von Kilometern verbreiten und Tausende von Eiern legen. In Sambia sollen bereits 130.000 Hektar an Maisfeldern in Mitleidenschaft gezogen sein. Dort sind bereits neun von zehn Provinzen betroffen. Auch der größte Maisproduzent der Region, Südafrika, vermeldet mittlerweile erste Schäden. Hinzu kommt eine der schlimmsten Dürren seit drei Jahrzehnten.

Bizarro Earth

Weitere 200 Grindwale sind an Neuseelands Küste gestrandet


Kommentar: Erst gestern gab es eine Meldung über das schlimmste Walsterben seit 30 Jahren in Neuseeland: Hunderte von Grindwalen verenden an Küste Neuseelands in schlimmstem Tiersterben des Landes seit 30 Jahren


Weitere 200 Grindwale sind in Farewell Spit auf der Südinsel in Neuseeland gestrandet, berichtet der Radiosender New Zealand.
© reuters/ Anthony Phelps
Mike Ogle, Mitarbeiter der neuseeländischen Naturschutzbehörde DOC (Department of Conservation), teilte dem Radiosender mit, dass der Walschwarm sich vor Haien erschrocken haben könnte. „Auf dem Kadaver eines Tieres wurden Spuren von Haibissen gefunden - recht kleine, aber frische, also könnte das irgendwie zusammenhängen“, zitiert der Radiosender den Mitarbeiter.

Konstantin Zgurowski, der Leiter des Seeprogramms beim WWF, hatte zuvor gegenüber der Nachrichtenagentur Ria-Novosti erklärt, dass die Wale möglicherweise durch seismische Erkundungen oder durch akustische Unterwassersysteme von Militärschiffen betäubt wurden, weshalb sie, den Leittieren folgend, letztendlich an der Küste strandeten.

Kommentar: Die gewaltigen geologischen und klimatischen Umwälzungen auf der Erde sowie die Zunahme des kosmischen Bombardementsmit Feuerbällen könnten eine mögliche Antwort sein.


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Hunderte von Grindwalen verenden an Küste Neuseelands in schlimmstem Tiersterben des Landes seit 30 Jahren

© Tim Cuff/DPA
Grindwale sind die verbreitetste Walart in Neuseeland und werden bis zu sechs Meter lang
Es ist die größte Massenstrandung von Grindwalen in Neuseeland seit 1985. Rund 400 der Meeressäuger strandeten an der Nordküste der neuseeländischen Südinsel. Trotz hunderter Helfer verendeten mehr als zwei Drittel der Tiere.

An einem Strand bei Farewell Spit, einer Landzunge im Norden der neuseeländischen Südinsel an der Golden Bay, sind 416 Grindwale gestrandet, wie das Umweltschutzministerium am Freitag mitteilte. Trotz verzweifelter Rettungsversuche starben mehr als zwei Drittel der Meeressäuger, sagte der örtliche Vertreter der Behörde. Rund 500 Helfer versuchten unter großer Anstrengung, die übrigen Tiere bei Flut wieder ins Wasser zu schaffen, die Erfolgsaussichten seien jedoch gering.

Demnach handelt es sich um eine der größten Massenstrandungen von Walen in Neuseeland. Angesichts einer so großen Zahl verendeter Tiere sei davon auszugehen, dass die noch lebenden in einem schlechten Zustand seien, sagte der Ministeriumsvertreter Andrew Lamason dem staatlichen Rundfunksender "Radio New Zealand": "Wir bereiten uns deshalb auf eine ziemlich traumatische kommende Phase vor."

Kommentar: Die gewaltigen geologischen und klimatischen Umwälzungen auf der Erde sowie die Zunahme des kosmischen Bombardements mit Feuerbällen könnten eine mögliche Antwort sein.


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NASA untersucht Sonnenstürme als möglichen Grund für Massenstrandungen von Walen und Delfinen

© Gemeinfrei
Massenstrandung von Pilotwalen 1902 am Strand von Cape Cod.
Greenbelt (USA) - Während das Stranden einzelner Individuen unterschiedliche Ursachen haben kann, stellen Massenstrandungen von Walen und Delfinen Wissenschaftler seit jeher vor ein Rätsel. Jetzt untersuchen NASA-Wissenschaftler ob auch Sonnenstürme der Auslöser für das rätselhafte Verhalten der Meeressäuger sein könnten.

Wie Antti Pulkkinen vom Goddard Space Flight Centre der NASA in einer Pressemitteilung erläutert, vermutet sein Forscherteam, dass die mit erdgerichteten Sonnenstürmen einhergehende magnetische Anomalien und Störungen dafür verantwortlich sein könnten, dass das Navigationssystem der Tiere gestört wird. Vorausgesetzt - so die Theorie der Forscher - dass dieses biologisch-natürliche Navigationssystem sich wie das vieler anderer Zugtiere auch, am Magnetfeld der Erde orientiert, das wiederum von Sonnenstürmen beeinflusst werden kann.

Kommentar: Auch die verstärkt auftretenden Ausgasungen von Methan könnten mit zu den Massentiersterben beitragen: Lesen Sie auch diesen Artikel:


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Toter Wal vor norwegischer Westküste hatte 30 Plastiktüten in seinem Magen

Bis 2050 soll es im Meer mehr Plastik als Fisch geben. Jetzt wurde ein Schnabelwal an der Küste Norwegens gefunden. Er musste getötet werden, denn in seinem Magen hatte das arme Tier 30 Plastiksäcke. Das Schicksal des Schnabelwals ist kein Einzelfall. Regelmäßig verenden Wale oder Delfine, weil sie Plastikmüll verschluckt haben.

Bereits im Februar 2016 fanden Forscher in einem Pottwal, der in Spanien angeschwemmt wurde, Plastik, und zwar 60 verschiedene Stücke. Diese Plastikteile sollen von den Gewächshäusern stammen, die, wie wir bereits berichteten, in Massen vorkommen. Erstaunlich ist auch, dass die Plastikteile angeblich von Aldi sein sollten, die vom Konzern Aldi ins Meer geworfen worden seien. Es handelt sich um Trader Joe’s, ein Discounter mit Bio-Image. Hinter dem Konzern steckt das deutsche Aldi-Imperium. (Dazu auch Frische Erdbeeren im Winter? und Walsterben geht weiter! Ölbohrtürme Wattenmeer - Plastikmüll in Spanien - Parasittenbefall in USA

Der Cuvier-Schnabelwal, wie jetzt in Norwegen an der Küste gefunden, ist eigentlich ein Tiefseebewohner. Es ist der erste dokumentierte dieser Art in Norwegen und soll im Museum der Universität eingefroren werden. Bei der Obduktion in der marinebiologischen Station fanden die Forscher im Magen des Wals eine große Mengen Plastikmüll.

Kommentar: