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Sa, 17 Feb 2018
Die Welt für Menschen, die denken

Tiere


Cow Skull

Seltsames Tierverhalten: Elefant trampelt Frauen zu Tode, gestrandete Delphine und eine angriffslustige Wildsau

In Nepal hat ein Elefant zwei Frauen niedergetrampelt, die auf einem Feld arbeiteten. Die Frauen waren 35 und 45 Jahre alt und überlebten den Angriff nicht. Erst am Montag tötete ebenso in Nepal ein Leopard ein sechsjähriges Kind. Ein möglicher Grund ist, dass einige Wälder abgeholzt werden und die Tiere flüchten mussten.

Wildschweine radioaktiv
© CC0
Auf der anderen Seite der Erde sind hingegen 54 Delfine am Strand der Halbinsel Baja California, Mexiko gestrandet und 21 von ihnen sind verendet.

Attention

54 Delfine in Mexiko gestrandet - 21 davon tot

In der Bucht von La Paz im Nordwesten Mexikos sind 54 Delfine gestrandet. 21 von ihnen haben nicht überlebt, der Rest wurde in tiefere Gewässer gebracht und wieder freigelassen.

Mexiko: 54 Delfine In der Bucht von La Paz gestrandet - 21 verendet
© picture alliance / Especial/NOTI
54 Delfine sind in der Bucht von La Paz im Nordwesten Mexikos gestrandet. Für 21 der Meeressäuger kam jede Rettung zu spät, wie die Umweltbehörde am Dienstag (Ortszeit) mitteilte.

Helfer hätten die Delfine sofort in tiefere Gewässer gebracht, erklärte das Umweltamt. 33 der Säuger habe man damit retten können, die anderen seien auf dem felsigen Strand der Halbinsel Baja California verendet.

Die Gruppe gehörte zur Art Gemeiner Delfin. Experten fanden auf den toten Körpern jüngere Bissspuren von Tümmlern, einer verwandten Delfinart.

Um die Todesursache zu bestimmen, sollen nun zwei der Leichen untersucht werden. Die anderen verendeten Tiere sollen unter Einsatz von schwerem Gerät begraben werden.

Bulb

Ein weltweites Phänomen: Wieder stürzten Hunderte Vögel vom Himmel

In der Kleinstadt Draper im US-Bundesstaat Utah sind am 29. Januar hunderte tote Vögel vom Himmel gefallen. Die Einwohner fragen sich nun, warum die Tiere in der Luft getötet wurden.
Tote Vögel
Der unerklärliche Vorfall ereignete sich am 29. Januar entlang einer Straße der Stadt Draper und hinterließ zahlreiche verwirrte Menschen. "Sie fielen wie Blätter vom Himmel", sagte einer der verblüfften Zeugen gegenüber dem Fernsehsender KSTU-FOX 13. Insgesamt wurden über 200 tote und 17 noch lebende Stare gefunden, die entlang der Straße 300 East lagen, und die Bilder der Szene sorgten in den sozialen Netzwerken für großes Aufsehen und reichlich Diskussionsstoff.
Über die Ursache wird weiterhin wild spekuliert:

Cow

Ein kleiner Vogel in einem großen "Vogel": Spatz in Cockpit zwingt Delta-Airlines-Maschine zur Umkehr

delta plane
© Tami Chappell / Reuters
Symbolbild
Ein Spatz in einem Cockpit einer Delta-Airlines-Maschine zwang den Flugkapitän zur Umkehr. Die Maschine sollte von Detroit nach Atlanta fliegen. Der Spatz wurde vor dem Start der Maschine schon wahrgenommen und gesucht, die Suche war jedoch erfolglos und die Maschine hob letzten Endes ab.
Aber kurz nach dem Abheben flatterte es dann wieder im Cockpit, und der Pilot entschloss sich zur Rückkehr nach Detroit. Dort gelang es dann schließlich, den Vogel zu fangen und in ein Handtuch zu hüllen. Danach sei er wieder freigelassen worden, berichtete unter anderem die Zeitung Washington Post - und schloss mit den Worten: "Ob er es jemals nach Georgia schafft, werden wir niemals erfahren."

- F.A.Z.

Bizarro Earth

Forscher stehen vor einem Rätsel: Millionen von Kängurus sterben in Australien

australian kangaroo population overrun
© AFP / Getty
Millionen von Kängurus sind in New South Wales in Australien gestorben. Wie auch bei den anderen Fällen von massenhaften Tiersterben können sich Forscher keinen Reim darauf machen und stehen vor einem Rätsel.

In den letzten Monaten sind im Bereich der Western Plains die Populationen der Roten und Grauen Riesenkängurus massiv zurückgegangen. Bisher wurde dafür eine nicht identifzierte Krankheit verantwortlich gemacht, die bei den Tieren Blindheit, innere Blutungen, steife Bewegungen und massive Blutungen verursachen soll. Doch Nachweise liegen dafür nicht vor:
"Normalerweise würde man eine ganze Familie dort sitzen sehen, aber sie sind alle tot", sagte der Tierarzt Dr. Greg Curran gegenüber The Australian. "Es ist eine Krankheit, es ist kein genetisches Problem. Wir konnten jedoch weder ein Bakterium finden noch einen Virus, und Parasiten sind es auch nicht. Angesichts der riesigen Fläche und der verschiedenen Arten an Vegetation und Futtermitteln ist es sehr unwahrscheinlich, dass es sich um eine Pflanzenvergiftung handelt. Alle bekannten Krankheitsursachen konnten bislang ausgeschlossen werden."

Horse

Auch Tiere drehen durch: Hirsche springen von einer Brücke und sterben

Nicht nur unsere Gesellschaft wird verrückter, sondern auch Tiere. Catherine Veerhusen nahm in den USA eine Hirschherde auf, die über einen einen Highway rannte und anschließend in den sicheren Tod sprang. Vorsicht, die Bilder können verstörend sein.
hirsche springen
© Screenshot Youtube
Warum die Tiere in ihren Tod sprangen, weiß man nicht. Doch es ist nicht das erste Selbstmord-Verhalten von Tieren in diesem Jahr, denn im Juli sprangen 200 Schafe in den Pyrenäen in ihren Tod und wurden angeblich von einem Bären gejagt.

Brick Wall

Adler "streiken" beim Abfangen von Drohnen und werden von niederländischer Polizei gefeuert

Die niederländische Polizei will laut örtlichen Medien Adler nicht mehr für das Abfangen von Drohnen einsetzen. Grund dafür sei, dass die Vögel die unbemannten Luftfahrzeuge einfach ignorieren.

Den Meldungen zufolge tun die Adler nicht immer gerade das, was ihnen die Ordnungskräfte beigebracht hätten.

Demnach seien die Vögel während der Trainings oft abgelenkt und bewerteten die Drohnen nicht als Bedrohung.

Cow Skull

Wildsau tötete Jäger bei Nachsuche

Das Agrarministerium hat die Jäger angewiesen, deutlich mehr Wildschweine zu schießen. Damit soll das Einschleppen der Afrikanischen Schweinepest verhindert werden. Wie gefährlich das sein kann, zeigte sich bei Greifswald, wo ein Jäger starb.
wildschwein symbolbild
© globallookpress
Bei einer Jagd in Vorpommern ist ein Jäger von einem verletzten Wildschwein angegriffen und tödlich verletzt worden. Das Unglück ereignete sich am Sonntag unweit von Neuenkirchen bei Greifswald, wie ein Polizeisprecher am Montag in Neubrandenburg sagte. Der 50-jährige Jäger war bei der sogenannten Nachsuche, als er auf die angeschossene Wildsau stieß.

Wie Achim Froitzheim als Sprecher des Landkreises Vorpommern-Greifswald sagte, war der Jäger nach der Attacke ohne Bewusstsein, als der Rettungshubschrauber eintraf. Alle Bemühungen, ihn wiederzubeleben, seien schließlich gescheitert.

Black Cat

Thailand: Python erwürgte eigenen Besitzer

Eine Schlange hat ihren Besitzer in Thailand erwürgt.
Python
© The Independent, UK
Symbolbild
Bangkok - Der drei Meter lange Python umschlang den Mann aus der Stadt Sukothai im Norden des Landes nach einem Bericht der Tageszeitung Bangkok Post (Dienstag) so heftig, dass der 55-Jährige keine Luft mehr bekam und starb. Seine Schwester versuchte noch, ihn zu retten, und zog an der Schlange - aber ohne Erfolg.

Der Mann wollte den Python am Montagabend aus einem großen Gefäß holen, in dem er das Tier die vergangenen Jahre gehalten hatte. Zur Sicherheit hatte er auch ein Messer dabei. Die Schlange wurde durch die Waffe zwar verletzt, überlebte aber. Nachbarn und Verwandte fingen das Tier später wieder ein.

Light Saber

Elefant wehrt sich: Schmeißt Ruhestörer durch die Luft

Video Elefant wehrt sich
Ein Jugendlicher, der zusammen mit seinen Freunden im indischen Bundesstaat Kerala im Südwesten des Landes unterwegs war, hat versucht, eine Elefanten-Szene aus dem Abenteuerfilm "Baahubali: The Beginning" mit einem echten Tier nachzustellen. Was daraus geworden ist, zeigt dieser Clip.

Zuerst versuchte der Junge, das Vertrauen des Elefanten zu gewinnen und fütterte das Tier mit Bananen, wie die britische Zeitung Daily Mail schreibt.

Kurze Zeit später schien es dem Jugendlichen, als hätte er mit seiner Aktion ein Vertrauensverhältnis zum Elefanten aufgebaut. Dann versuchte er, am Rüssel auf das Tier zu klettern.