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Di, 26 Sep 2017
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Tiere


Gear

Leopardenweibchen griff weiteren Pfleger in Chemnitz an

Ein Leopard hat am Freitagmorgen einen Pfleger des Chemnitzer Tierparks angegriffen. Der Mann konnte sich noch aus dem Käfig retten und wurde mit Bissverletzungen im Gesicht aufgefunden. Das Leopardenweibchen "Cleopatra" hatte schon 2006 eine Pflegerin angegriffen und getötet.

© MDR/Harry Härtel
"Cleopatra" hatte schon 2006 eine Pflegerin angegriffen. Die 23-Jährige überlebte den Angriff nicht. Das Leopardenweibchen soll Besuchern nun zunächst nicht mehr gezeigt werden und erst einmal zur Ruhe kommen.
Im Chemnitzer Tierpark ist ein Raubtierpfleger von einem Leopardenweibchen angegriffen und schwer verletzt worden. Wie die Chemnitzer Stadtverwaltung mitteilte, kam der Pfleger noch aus dem Gehege heraus und konnte die Türen hinter sich schließen. Eine Kollegin habe den unter Schock stehenden Mann, der Bissverletzungen im Gesicht hatte, aufgefunden und Erste Hilfe geleistet. Der 56-Jährige wurde operiert, Lebensgefahr besteht laut einem Stadtsprecher nicht. Die Auszubildende stand unter Schock und wurde ebenfalls ins Krankenhaus gebracht. Sie konnte inzwischen wieder entlassen werden.

Leopardenweibchen tötete schon eine Pflegerin

Der Vorfall ist nicht der erste dieser Art im Chemnitzer Tierpark. Schon 2006 hatte die Leopardin "Cleopatra" eine 23-jährige Tierpflegerin angegriffen und getötet. Auch der neue Angriff geht auf das 19 Jahre alte Leopardenweibchen zurück. Das Tier war damals nicht eingeschläfert worden.

Blackbox

Bienen-Horror: Gigantischer Schwarm jagt Menschen - 6 Personen im Krankenhaus

Am Wochenende hat ein aggressiver Bienenschwarm Menschen in der Nähe von Los Angeles angegriffen. Sechs Personen mussten daraufhin ärztlich versorgt werden. Die Behörden entschlossen sich dazu, die Gegend abzusperren.
© www.globallookpress.com
Bienen-Horror in Kalifornien: Sechs Personen im Krankenhaus
Am Samstagabend ging ein Anruf bei der Feuerwehr ein. Der Meldungsleger teilte mit, dass aggressive Bienen mehrere Personen in Monterey Park, einer Stadt an der Peripherie von L.A., gestochen hatten. Als die Feuerwehr ankam, sahen die Einsatzkräfte zwei Frauen, die von den Insekten "voll abgedeckt" waren, berichtete deren Kommandant Mark Khial den lokalen Medien. Drei Passanten sowie drei Feuerwehrleute wurden mit zahlreichen Stichverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. "Der gigantische Mob jagte einfach die Leute um sich herum. Alle schrien und versuchten zu fliehen", sagte ein Augenzeuge ABC 7 gegenüber.

Life Preserver

Sturm "Harvey" spülte unbekannte Meereskreatur an

Während des Sturms "Harvey" wurde Anfang September eine seltsame Meereskreatur an den Strand von Texas City gespült. Die Mitarbeiterin einer Umweltorganisation fand das leblose Wesen. Auf Twitter suchte sie nach Rat und bekam dutzende Antworten.
© Twitter/@preetalina
Aus Sorge um ihre Tiere hatten dutzende Menschen in Florida Vorsichtsmaßnahmen ergriffen. Sogar Pferde wurden dabei ins Haus geholt. Ein Mann verpackte seine Hühner und legte sie in seinen Wagen. Doch in der freien Wildbahn waren die meisten Tiere den Stürmen "Irma" und "Harvey" schutzlos ausgeliefert. Auch Meereslebewesen fielen dabei dem Stürmen zum Opfer.

In Texas City spülte Sturm "Harvey" Anfang September eine seltsame Kreatur an den Strand. Preeti Desai von der Umweltorganisation "National Audobon Society" fand das Wesen und postete Bilder auf dem Kurznachrichtendienst Twitter mit der Frage: "Okay, Biologie-Twitter, was zur Hölle ist das?? Am Strand in Texas City gefunden. "

Black Cat

Querschnittsgelähmtes Mädchen wird von Ratten angegriffen

Sie griffen an, als das Mädchen schlief: Eine Horde Ratten fügte einer jungen gelähmten Französin Verletzungen am ganzen Körper zu. Der Vater verklagt nun Wohnungseigentümer und Stadt.
In der nordfranzösischen Stadt Roubaix wurde ein querschnittsgelähmtes Mädchen von einer Horde Ratten schwer verletzt. Die 14-Jährige erlitt 225 Verletzungen am ganzen Körper.

Die Tiere griffen in der Nacht an, wie die Polizei mitteilte. Das Mädchen lag in ihrem Bett und konnte sich aufgrund der Lähmung nicht wehren. "Wir haben sie in einer Blutlache gefunden", sagte der Vater zu der französischen Zeitung La Voix du Nord . Die Jugendliche wurde mit Verletzungen im Gesicht, am Hals und an den Beinen in ein Krankenhaus eingeliefert.

Der Vater des Opfers erstattete Anzeige gegen den Wohnungseigentümer und die Stadt Roubaix. Er hatte wiederholt gefordert, dass eine Ansammlung von Mülltonnen in dem Stadtteil entfernt wird. "Nur weil wir von Sozialleistungen leben, dürfen wir nicht wie Tiere behandelt werden", sagte er der französischen Presse. Die Staatsanwaltschaft eröffnete Vorermittlungen wegen menschenunwürdiger Wohnverhältnisse.

Brain

Parasiten gehören zu meistbedrohten Lebewesen

Parasiten gehören nach wissenschaftlichen Erkenntnissen zu den meistbedrohten Lebewesen der Erde.
© dpa / picture alliance / Patrick Pleul
Ein internationales Forscherteam schreibt in einem Fachmagazin, dass Bandwürmer, Läuse, Zecken, Flöhe und Co. durch den Klimawandel bedroht sind. Bis zu ein Drittel der Parasiten, die dadurch leben, dass sie sich an anderen Lebewesen festsetzen und sie aussaugen oder ausnutzen, könnten bis 2070 aussterben. Parasiten spielen eine wichtige Rolle für das Ökosystem. Sie halten Wildtier-Populationen in Schach und sind wichtig für die Nahrungskette.

Die Forscher sagen: Wenn es viele Parasiten gibt, ist das ein Zeichen für ein gesundes Ökosystem. Die Wissenschaftler fordern, dass mehr zu Parasiten geforscht wird und dazu, wie sich der Klimawandel auf sie auswirkt.

Kommentar:


Cloud Lightning

Inder will Selfie mit Elefant machen - Dickhäuter macht kurzen Prozess

In Indien hat der Versuch, ein Selfie mit einem Elefanten zu schießen, einen Mann das Leben gekostet. Das Video von der Tragödie veröffentlichte die britische Zeitung "Daily Mail".

Dem Bericht nach ereignete sich der Unfall im ostindischen Bundesstaat Odisha.

Einem Augenzeugen zufolge wollte der Mann ein Foto mit dem Tier machen, kam aber zu nahe an den Dickhäuter. Daraufhin griff der Elefant den Mann an.

Bizarro Earth

Der leise Tod der Schmetterlinge: Die Arten schwinden drastisch


Der Kleine Feuerfalter sei laut Biologe Josef Reichholf bereits verschwunden
Von den Bienen wissen wir es schon lange - aber auch Schmetterlinge sind als Bestäuber äußerst wichtig. Und auch sie sind vom Aussterben bedroht.

Seit Anfang der 1980er Jahre sei die Häufigkeit nachtaktiver Schmetterlinge an untersuchten Stellen im bayerischen Inntal um die Hälfte und die Anzahl der Arten um mehr als die Hälfte gesunken, sagt der Biologe Josef Reichholf.

Er hat im Auftrag der Deutschen Wildtier Stiftung einen Bericht erstellt, nach dem die Schmetterlinge vor allem auf landwirtschaftlichen Gebieten zurückgehen. Der Professor bestimmt seit 1969 die Häufigkeit der nachtaktiven Falter in seiner niederbayrischen Heimat.

Bug

Symbolisch? Wespenschwarm greift amerikanische und südkoreanische Soldaten bei gemeinsamer Militärübung an

© AFP 2016/ DPA / Frank Rumpenhorst
Insekten haben die gemeinsamen Militärübungen der USA und Südkoreas beinahe zum Scheitern gebracht, wie der TV-Sender Swesda berichtet.


In Südkorea stießen Soldaten auf einen überraschenden Feind - einen Wespenschwarm. Laut dem Fernsehsender mussten nach der Insekten-Attacke 13 Militärs sogar in ein Krankenhaus gebracht werden.

Die Übungen, die mitten in einem Wald durchgeführt werden sollten, wurden sofort unterbrochen.

Die Gestochenen erzählten auch, dass sie, als sie rund 100 Meter tief in den Wald eingedrungen waren, von einem Wespenschwarm angegriffen wurden. Es habe sich angefühlt, als wären sie mit scharfen Nadeln gestochen worden. Dabei klagten die Soldaten nach der Attacke über starke Kopfschmerzen und Schwindelgefühl.

Bizarro Earth

Ferkel mit Affenkopf in Kuba geboren

© Screenshot Youtube
In Kuba wurde ein Ferkel geboren, das aufgrund eines Gendefekts entstellte Kopf- und Gesichtsformen aufweist, die ihm Ähnlichkeit mit einem Affen verleihen.

Das kleine Ferkel, das aussieht, als sei es aus einem Alien-Film entsprungen, entstammt einem Wurf, bei dem seine anderen neun Geschwister völlig normal und gesund sind. Der Besitzer, ein Landwirt aus der Stadt San Juan y Martinez im Westen Kubas, war zunächst über dieses fremdartige Aussehen des Tieres erschrocken, als er es zum ersten Mal erblickte, hat es doch Ohren und Gesicht wie ein Schimpanse und nur ein Auge inmitten auf der Stirn. Dies beunruhigte ihn derart, dass er einen Tierarzt um Hilfe bat, damit er den Grund herausfindet, der zu dieser einzigartigen Deformierung geführt hat und um eine zukünftige Ansteckung durch anderen Tiere vorzubeugen.

Binoculars

Nur ausgesetzte Schlangen? Schlangenplage auf Mallorca

Mallorca und andere Baleareninseln kämpfen mit einer Schlangenplage. Die Reptilien haben sich in den letzten Jahren so stark vermehrt, dass die Behörden die Bevölkerung zum Aufstellen von Fallen aufgefordert haben.
© Pete Oxford/naturepl.com
Symbolfoto
Das berichtet das Mallorca Magazin. Dr. Samuel Piña Fernández, Professor an der Universität der Balearen in Palma, sagte dem Magazin: "Seit April wurden 200 Schlangen auf der Insel eingefangen. Auf Formentera 600 seit November." Fünf Schlangenarten sind demnach auf Mallorca bekannt, doch nur zwei davon sind heimisch.

Mehrere Nattern-Arten seien auf die Baleareninseln eingeschleppt worden, wo sie keine natürlichen Feinde haben. Zwar sind sie für Menschen nicht gefährlich, die teilweise 2 Meter langen Reptilien machen den Bewohnern dennoch Angst. Um dem Problem Herr zu werden, haben die Behörden auf der beliebten Ferieninsel bereits 200 Fallen aufgestellt.