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Wolf griff Frau in Hamburg an: Naturschützer fordern Freilassung des Tieres

Wie geht es weiter mit dem Wolf, der in Hamburg eine Frau verletzte? Noch ist das unklar. Tierschützer und Experten setzen sich für das Tier ein.

wolf hamburg
© Umweltbehörde Hamburg / dpaWolf in einer Wildtierauffangstation bei Sachsenhagen
Knapp eine Woche nach dem Vorfall mit einem Wolf in Hamburg-Altona ist die Zukunft des Tieres weiter ungewiss, Experten plädieren jedoch für seine Freilassung. Der Wolf befindet sich seit Dienstag in einer Wildtierauffangstation bei Sachsenhagen im niedersächsischen Landkreis Schaumburg. Am Nachmittag wollen Wolfsfreunde bei einer Mahnwache am Hamburger Jungfernstieg ebenfalls für die Freilassung des Tieres demonstrieren.


Kommentar: Das Tier hat einen Menschen angegriffen und Naturschützer setzen sich mit einer Mahnwache für den Wolf ein, anstatt für die Frau und ein Menschenleben.


Das männliche Jungtier war am vergangenen Wochenende zunächst im Westen Hamburgs gesichtet worden. Am Montagabend war es dann in eine kleine Einkaufspassage im Zentrum Altonas gelaufen und hatte dort eine etwa 60 Jahre alte Frau verletzt. Anschließend rannte der Wolf mehrere Kilometer durch die Hamburger Innenstadt und sprang schließlich in die Binnenalster, wo ihn die Polizei einfangen konnte.

Kommentar: Bis jemand ums Leben kommt. Der Wolf ist und bleibt ein Raubtier, und die moderne Welt (Städte) lässt sich nur schwer mit Raubtieren vereinbaren.


Beaker

SOTT Fokus: Änderung des Magnetfeldes? Ostsee-Buckelwal verirrt sich wieder

Ein schwer geschwächter Buckelwal sorgt weiterhin in der Ostsee für Sorge. Das etwa 12 bis 15 Meter lange Tier ist nach seiner Befreiung von einer Sandbank vor Timmendorfer Strand nun erneut in der Wismarer Bucht gestrandet. Fachleute berichten von einem schlechten Gesundheitszustand: Die Haut löst sich großflächig, und die Laute des Wals wirken klagend.

buckelwal ostsee
© Marcus Brandt / dpaGestrandeter Buckelwal vor Niendorf: Gestresst und geschwächt
Wasserschutzpolizei, Meeresschutzorganisationen und Forschungsinstitute sind vor Ort im Einsatz, um das Tier zu überwachen und im Notfall zu helfen. Am Sonntag soll versucht werden, den Wal in tieferes Wasser zu begleiten, damit er - im besten Fall - den Weg zurück über Nordsee und Atlantik in sein ursprüngliches Verbreitungsgebiet findet.

Könnte es daran liegen, dass sich das Magnetfeld der Erde verändert?

Pierre Lescaudron und Laura Knight-Jadczyk erörterten in ihrem Buch Erdveränderungen und die Mensch-Kosmos Verbindung (engl. Originaltitel: Earth Changes and the Human-Cosmic Connection), dass es für diese Zunahme von Erdbeben, Vulkanausbrüchen und Erdfällen folgende Gründe geben könnte:

Bulb

GreWi-Faktencheck: Tiere, die in Kreisen laufen

Saarbrücken (Deutschland) - Seit Anfang des Monats sorgt ein Video einer Schafsherde in der Mongolei besonders online für Aufsehen. Zu sehen ist, wie die Tiere fortwährend - und das angeblich bereits seit mehr als 10 Tagen - im Kreis laufen. Weitere Aufnahmen ähnlich kreiselnden Verhaltens andere Tierarten werden mittlerweile suggestiv genutzt, um aus dem rätselhaften Verhalten der Schafe in der Mongolei einen aktuellen und globalen Trend und ein bislang nicht gekanntes und mysteriöses Verhalten der Tiere abzuleiten. Einer unvoreingenommenen Überprüfung der Videos bzw. des darin gezeigten Verhaltens der Tiere halten diese Behauptungen allerdings nicht stand.
Schafe Kreis Mongolei
© unbek. / YoutubeStandbild aus dem aktuellen Video der im Kreis laufenden Schafe in der Inneren Mongolei.
Auslöser der aktuellen Debatte und Spekulationen, wie sie gerade in den sozialen Netzen "viral gehen", ist ein Video, das Aufnahmen einer Überwachungskamera aus der Inneren Mongolei zeigen soll. Tatsächlich zeigen die Aufnahmen, wie die Tiere wie gebannt fortwährend in einem nahezu perfekten Kreis laufen. Die Besitzerin der Herde erklärt zudem, dass die Tiere dieses Verhalten teils ohne Unterlass so schon seit mehr als 10 Tagen zeigen würden. Chinesische und internationale Medien behaupten zudem, dass die Schafe sonst gesund, das Verhalten hingegen ein Rätsel sei.

- Während die Filmaufnahmen selbst zunächst authentisch erscheinen, lässt sich die Behauptung, die Tiere würden dieses Verhalten bereits seit vielen Tagen praktizieren unabhängig nicht.


Bulb

SOTT Fokus: Ostafrika: Neuer Heuschreckenschwarm nach schlimmster Invasion seit 70 Jahren

East Africa locust swarm
© YouTube/CGTN America (screen capture)
Dieses Jahr erlebte Ostafrka bereits die schlimmste Heuschreckenschwarm-Invasion seit 70 Jahren. Jetzt bilden sich neue Schwärme und bedrohen die Lebensmittelversorgung auf beiden Seiten des Roten Meeres.


Camera

Mysteriöses Fischsterben im Süden Russlands: Ursache noch unbekannt

Nach der jüngsten Naturkatastrophe im Fernen Osten ist nun eine weitere Region Russlands vom massenhaften Sterben der Meeresfauna betroffen. In einem Stausee in der Republik Kalmückien wurden Hunderte tote Fische gesichtet. Die Staatsanwaltschaft nahm Ermittlungen auf.
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© www.globallookpress.comSymbolbild
Am Sonntag verbreitete ein Anwohner des Arschan-Selmen-Stausees circa 140 Kilometer von Elista, der Hauptstadt der südrussischen Republik entfernt, via Instagram ein Video, das das Ausmaß des Vorfalles zeigte. Darauf waren massenhaft verwesende Fische zu sehen, die ans Ufer des Sees angespült und von Möwen gefressen wurden. Der Autor des Videos sprach von einem furchtbaren Gestank, der von den toten Fischen ausgehe und sich in der Gegend verbreite.

Nach der alarmierenden Meldung leiteten die Staatsanwaltschaft der Republik und die lokale Abteilung des russischen Ermittlungskomitees eine Vorermittlung ein. Laut vorläufigen Einschätzung der Justizbehörde könnte Sauerstoffmangel im Zusammenhang mit dem kritisch gesunkenen Wasserstand im Stausee das Massensterben der Meerestiere verursacht haben, teilte die Nachrichtenagentur Interfax mit. Der Pegelstand sei wahrscheinlich auf den sehr trockenen Sommer in der Region zurückzuführen, hieß es.


Im Rahmen der Untersuchung sollen die Ermittlungsorgane alle Hintergründe der Geschehnisse klären und feststellen, ob dabei die Forderungen des Gesetzes zum Schutz der Wasserressourcen und der Tierwelt sowie die sanitär-epidemiologischen Richtlinien eingehalten wurden.

Flashlight

Alligator greift Kajakfahrer in den USA an

alligator north carolina
© Screenshot / Youtube
Mitte Juli griff ein Alligator einen Kajakfahrer auf dem oberen Waccamaw-Fluß in North Carolina an. Der Mann kam mit einem Schrecken davon und blieb unverletzt, er ist jedoch kurzzeitig gekentert.


Horse

Zürich: Tierpflegerin von Tiger getötet

  • Tiger tötet Tierpflegerin in Züricher Zoo
  • Debatte um die Haltung von Großtieren
  • Tierschützer contra Zoobetreiber
Another Siberian tiger,
Tragischer Vorfall im Züricher Zoo: Eine Sibirische Tigerin greift eine Tierpflegerin an und tötet sie. Was "Irina" so irritiert hat, dass sie einen eigentlich vertrauten Menschen attackiert, ob Sicherheitsvorkehrungen nicht beachtet wurden - das wird noch untersucht. Fest steht: Solche Angriffe gibt es immer wieder - 2012 in Köln zum Beispiel, 2013 in Münster. Da drängen sich fast automatisch zwei Fragen auf: Woran liegt das? Und gehören solche Tiere überhaupt in den Zoo?

Sind die Gehege zu klein?

Für Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, ist die Antwort auf die erste Frage ganz klar: "Irina" hat nur ihr Revier verteidigt. Ein ganz natürliches Verhalten also.

Auch Frage Nummer zwei ist für ihn einfach zu beantworten: "Tiger ziehen in Freiheit 20, 30, 40 Kilometer am Tag ihre Kreise. Das ist in einem so engen Gehege nicht abbildbar." Seine Schlussfolgerung: Großkatzen gehören nicht in einen Zoo - genausowenig wie Elefanten, Eisbären oder Seelöwen. Denn dort könnten sie nicht artgerecht gehalten werden.

Bizarro Earth

Mysteriös: Mindestens 350 tote Elefanten in Botswana

Einige torkelten im Kreis, ehe sie verendeten: In Botswana sind überraschend Hunderte Elefanten gestorben. Wurden die Tiere vergiftet oder grassiert eine bisher unbekannte Krankheit?
Elefantensterben
© ReutersElefant in Botswana: Umweltschützer fürchten, dass das Massensterben anhält
Innerhalb weniger Wochen sind in Botswana Hunderte Elefanten verendet. Behörden prüfen nun, ob die Tiere vergiftet wurden oder eine bisher unbekannte Seuche unter Elefanten grassiert.

Das Massensterben begann laut Guardian Anfang Mai im Okavango-Delta im Norden des Landes, mittlerweile sind mehr als 350 Elefanten tot. Etwa zwei Drittel der Kadaver liegen in unmittelbarer Nähe von Wasserlöchern. Ob die Tiere sich beim Trinken vergiftet haben, ist jedoch unklar. Sowohl junge als auch ältere Tiere sind gestorben.

Im Okavango-Delta leben 15.000 Elefanten, etwa ein Zehntel der gesamten Population in Botswana. Sollte sich das Massensterben fortsetzen, wäre das eine Katastrophe für den Artenschutz, mahnen Umweltorganisationen.

Flashlight

Unbekannte Vogelkrankheit: Tote Blaumeisen in einigen Regionen Deutschlands

Naturschützer registrieren zurzeit ungewöhnlich viele tote Blaumeisen. Um herauszufinden, ob sich eine neue Vogelkrankheit in Deutschland ausbreitet, bittet der Naturschutzbund Deutschland (Nabu), tote und krank wirkende Vögel zu melden. Vereinzelt erkrankten auch Kohlmeisen oder andere kleine Singvögel, hieß es.
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© Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpaSymbolbild
"Erste Fälle wurden uns bereits Mitte März aus Rheinhessen in Rheinland-Pfalz gemeldet", sagte Nabu-Vogelschutzexperte Marius Adrion. Inzwischen sei die Zahl auf über 150 gestiegen. "Betroffen ist bisher vor allem der Streifen vom Westerwald in Rheinland-Pfalz über Mittelhessen bis ins westliche Thüringen."

Erkennen könne man die kranken Tiere unter anderem daran, dass sie "apathisch und aufgeplustert auf dem Boden sitzen und nicht vor Menschen fliehen". Häufig seien Augen, Schnabel und Teile des Federkleids verklebt. Dieses Bild passe zu keiner bekannten Vogelkrankheit. Da die meisten der Tiere in der Nähe von Vogelfütterungen gefunden worden seien, rät der Nabu dazu, kein Futter und Wasser mehr anzubieten, wenn mehr als ein kranker Vogel an einer solchen Stelle beobachtet werde.

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Todesursache unbekannt: Schweine fraßen eigenen Bauern

Auf einem Bauernhof in Polen macht ein Nachbar einen grausigen Fund: Der seit Silvester verschwundene Hof-Besitzer ist tot. Von seiner Leiche sind nur noch Reste vorhanden, fast sein ganzer Körper wurde von seinen eigenen Schweinen gefressen.
schweine polen
© imago/Rainer WeisflogOb die Schweine den Mann getötet oder nur gefressen haben, ist unklar. (Symbolbild)
Ein 72-jähriger polnischer Landwirt ist von seinen eigenen Schweinen gefressen worden. Die Todesursache des Bauern aus einem Dorf bei Lubin in Niederschlesien sei unbekannt, berichteten lokalen Medien. Die Reste des Landwirts waren demnach vor einigen Tagen von einem Nachbarn entdeckt worden, der auf dem Betrieb nachsah, weil der Bauer seit Silvester nicht mehr aufgetaucht war.

Die Untersuchungen ergaben, dass der Bauer von seinen Schweinen gefressen worden war. Die Todesursache ließ sich jedoch nicht mehr feststellen, da die Schweine fast alle Weichteile gefressen hatten. So ist auch unbekannt, ob der Mann bereits tot war, als die Schweine ihn fraßen. Nach einer Hypothese könnte er einen Herzinfarkt erlitten haben oder ohnmächtig geworden sein.