Knapp eine Woche nach dem Vorfall mit einem Wolf in Hamburg-Altona ist die Zukunft des Tieres weiter ungewiss, Experten plädieren jedoch für seine Freilassung. Der Wolf befindet sich seit Dienstag in einer Wildtierauffangstation bei Sachsenhagen im niedersächsischen Landkreis Schaumburg. Am Nachmittag wollen Wolfsfreunde bei einer Mahnwache am Hamburger Jungfernstieg ebenfalls für die Freilassung des Tieres demonstrieren.
Kommentar: Das Tier hat einen Menschen angegriffen und Naturschützer setzen sich mit einer Mahnwache für den Wolf ein, anstatt für die Frau und ein Menschenleben.
Das männliche Jungtier war am vergangenen Wochenende zunächst im Westen Hamburgs gesichtet worden. Am Montagabend war es dann in eine kleine Einkaufspassage im Zentrum Altonas gelaufen und hatte dort eine etwa 60 Jahre alte Frau verletzt. Anschließend rannte der Wolf mehrere Kilometer durch die Hamburger Innenstadt und sprang schließlich in die Binnenalster, wo ihn die Polizei einfangen konnte.













Kommentar: Bis jemand ums Leben kommt. Der Wolf ist und bleibt ein Raubtier, und die moderne Welt (Städte) lässt sich nur schwer mit Raubtieren vereinbaren.