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Mi, 26 Apr 2017
Die Welt für Menschen, die denken

"Kometen und Katastrophen" Artikel-Serie von Sott.net


Cloud Lightning

Feuer und Eis: The Day After Tomorrow


Kommentar: Um die neuen Perspektiven, die SOTT einnimmt, in einen Rahmen zu stellen -- und in Anbetracht des jetzigen Zustandes unseres Planeten -- möchten wir diesen zukunftsweisenden Artikel von Laura Knight-Jadczyk aus dem Jahre 2007 erneut veröffentlichen. Wir hoffen, dass unsere Leser erkennen, dass die jetzigen Vorgänge auf der Erde in kosmischer Hinsicht wesentlich wichtiger sind als Politik.

Sie können hier auch die Politik finden, doch ist dies nicht länger unser Fokus. Wir haben eine weltumspannende Regierung, welche die Szene nun seit Jahren beherrscht; die Konflikte sind lediglich die „Brot und Spiele“ die sie benutzen, um die Massen zu kontrollieren.

Politische Veränderungen könnten immer noch stattfinden, doch ist es zu spät, um die signifikanten und katastrophalen globalen Veränderungen zu verhindern. Wenn die globale Abkühlung das einzige ist, das eintreten wird, kann dies alleine schon den Tod von Milliarden von Menschen bedeuten. Globale Erwärmung hingegen wäre ein Segen für die Menschheit gewesen. Doch dies war alles ein Betrug, ein Ablenkungsmanöver, ein grausames Spiel, welches die Psychopathen mit uns, der Menschheit, gespielt haben.

Lesen Sie weiter und sehen Sie, was in unseren Köpfen vorgeht: uns alle auf das vorzubereiten, was sein wird - und was schon jetzt geschieht.


Vor einigen Monaten veröffentlichte ein Mitglied des SOTT Forums einen Link zu dem folgenden Artikel über Klimaforschung. Ich war nicht sehr sicher, was der widersprüchliche Begriff „tropische Eiskerne“ bedeutete, aber der Artikel schien all das zu erklären:


Better Earth

Die Gefahr von Feuerbällen und Kometen für die Zivilisation

Bild
© SVM Clube
Nachdem ich vor kurzem eine Rezension des Buches New Light on the Black Death: The Cosmic Connection (Neue Aspekte des Schwarzen Todes: Die Kosmische Verbindung) des Dendrochronologen Mike Baillie von der Queen’s University in Belfast, Irland, geschrieben habe, wollte ich mich tiefer in diese Thematik einarbeiten. In den letzten paar Wochen ist eine ganze Kiste voller Bücher, die ich bestellt habe, eingetroffen und stapelt sich nach kurzer Durchsicht auf meinem Schreibtisch ... so viel zu tun, so wenig Zeit.

In der Zwischenzeit hat ein Freund von mir (der Klimaforscher an einer der großen amerikanischen Forschungsstätte ist) mich auf einen interessanten Fund aufmerksam gemacht: Ein Bericht von S.V.M. Clube an das Europäische Büro für Luftraumforschung und - entwicklung (European Office of Aerospace Research and Development), datiert vom 4. Juni 1996, mit dem Titel „Die Gefahr von Feuerbällen und Kometen für die Zivilisation“ (für uneingeweihte, Clube ist ein Astrophysiker an der Oxford University).

In diesem kurzen vierseitigen Brief und zusammenfassenden Bericht schreibt Clube (die Hervorhebungen sind im Original, man kann damit machen was man will):
Asteroide, welche nahe an der Erde vorbeifliegen, sind von der Menschheit erst in den letzten 20 Jahren vollständig erkannt worden. Vorher wurde die Idee, dass substantielle unbeobachtete Objekte nahe genug sein könnten, um eine Gefahr darzustellen, mit ebenso großer Verachtung bestraft worden, wie die Idee des unbeobachteten Äthers. Die Aufgabe der Wissenschaftler ist natürlich umfassende Prinzipien (z.B. Relativität) auszuarbeiten, und die angeblich eintönige, uniforme Umgebung der Erde war bereits weitgehend vorhanden. Das Resultat war, dass Wissenschaftler, die mehr als gerade nur Lippenbekenntnisse zu Objekten abgaben, die nahe genug waren, um mit der Erde zusammenzustoßen, dies in einer Atmosphäre von kaum verborgener Verachtung taten. Sogar heute ist es für den Laien schwierig, das Ausmaß des intellektuellen Schlages zu verstehen, mit dem der wissenschaftliche Korpus getroffen worden ist, und von dem er sich nun zu erholen sucht.

Kommentar: Lesen Sie hier die Fortsetzung des Artikels: Kosmische Ballerei


Better Earth

Kosmische Ballerei



©Julian Baum


Heute werden wir uns mit der Zusammenfassung der Schlussfolgerungen über Feuerbälle und Meteoriten beschäftigen, die Victor Clube seinem Brief an den Leiter des Physics and BMD Coordinator of the European Office of Aerospace Research and Development 1996 beigefügt hat, 5 Jahre vor dem 11. September 2001. Darüber, und über einige andere Dinge.

Ich werde oftmals der Panikmache bezichtigt, weil ich dieses Thema immer wieder aufbringe. Ich finde es faszinierend, dass der große Durchbruch in meinem Experiment in superluminaler Kommunikation an demselben Tag stattfand, an dem Fragmente des Kometen Shoemaker-Levy begannen, in den Jupiter einzuschlagen - sogar genau zum Zeitpunkt des ersten Einschlags - und dass diese Kommunikation mit „mir in der Zukunft“ so viel Aufmerksamkeit dem Thema der Kometenschwärme und Kometenfragmente, die regelmäßig durch das Sonnensystem schießen, Schaden verursachen und Tod und Verwüstung auf die Erde bringen, gewidmet hat. Als Resultat der Forschung, die durch diese Kommunikation ausgelöst wurde, habe ich ein 800-seitiges Buch geschrieben, welches sich mit dem Thema der Katastrophen durch Kometenexplosionen beschäftigt, die offensichtlich wiederholt in der Geschichte stattgefunden haben: The Secret History of the World.

Better Earth

Wie herabstürzende Himmelskörper, Kriege, die Pest und Hexerei miteinander zusammenhängen

© William Waterhouse/Wikipedia
„Magischer Kreis“
Es war ein warmer, klarer Nachmittag in der Hauptstadt. Der Trubel des großstädtischen Handels und Tourismus füllte die Straßen. Kleine Segelschiffe dümpelten in den geschützten Gewässern in Sichtweite der Regierungsgebäude, getrieben von einer sanften südlichen Brise. Die Sonne funkelte auf den sanften Wogen, was den Mohnblumen und Tulpen im Park entlang dem Wasser einen leuchtenden Schimmer verlieh. Alles war in Ordnung.

Doch plötzlich erleuchtete sich der Himmel, wie durch eine zweite, noch hellere Sonne. Eine zweite Serie von Schatten erschien, erst lang und schwach, doch zunehmend kürzer und schärfer. Ein seltsamer zischender, summender Ton schien von allen Seiten gleichzeitig zu ertönen. Tausende streckten ihre Köpfe und schauten himmelwärts, nach dieser neuen Sonne Ausschau haltend. Über ihnen erblühte ein riesiger weißer Feuerball, wie das Entfalten einer riesigen Papierblüte, doch mittlerweile blendend hell. Während einiger Sekunden beherrschte der heftige Feuerball den Himmel und beschämte die Sonne. Der Himmel brannte in Weißglut, verblasste dann langsam in gelblich und orange bis zu einem kupferrot. Das schreckliche Zischen verstummte. Die Zuschauer, durch den Blitz geblendet und durch die glühende Hitze versengt, verdeckten ihre Augen und duckten sich vor Grauen. Die Bewohner von Büros und Appartements eilten an die Fenster und hielten am Himmel Ausschau nach der Quelle dieser gleißenden Fackel, die ihre Zimmer erleuchtet hatte. Eine großer Teppich von turbulenten, kupfernen Wolken füllte die Hälfte des Himmels über der Stadt. Während eines dutzend von Herzschlägen, war die Stadt von Ehrfurcht ergriffen, betäubt und still.

Dann, ohne Warnung, walzte eine enorme Druckwelle die Stadt nieder und schleuderte Fußgänger zu Boden. Zerbrochene Fenster und Türen wurden herumgeschleudert; Zäune, Mauern und Dächer ächzten und zersplitterten. Eine Schockwelle durchschoss die Stadt und ihre Wasserwege und walzte Segelbote im Wasser nieder. Ein heißer, schwefeliger Wind stach wie eine offene Tür zur Hölle, wie der Atem eines kosmischen Schmelzofen, auf die Stadt vom Himmel nieder, gesättigt mit den endlosen Widerhallen von unsichtbaren Erdrutschen. Dann verlangsamte sich der heiße Atem und pausierte; die normale Brise frischte wieder auf, mit erneuter Energie, und kühle Luft aus dem Süden blies über die Stadt. Der Himmel verblasste nun zu einem dunklen Grau, dann zu einem unheilvollen Schwarz. Eine turbulente schwarze Wolke schien vom Himmel zu stürzen wie ein zerwühltes Laken. Feiner schwarzer Staub begann, vom Himmel zu fallen, langsam, sanft, von der Brise verwirbelt und getragen. Während einer Stunde oder länger fiel der dunkle Staub, bis die Wolke, von der Brise verdünnt und weggetragen, langsam verschwand.

Viele dachten, es sei das Ende der Welt ...

(Rekonstruktion der Ereignisse in Konstantinopel, im Jahre 472 n.Chr., Rain of Iron and Ice (1966) John S. Lewis, Professor für planetare Wissenschaft am Lunar and Planetary Laboratory, Ko-Direktor der NASA/ University of Arizona Space Engineering Research Centre, und Commissioner der Arizona Space Commission.)

Kommentar: Lesen Sie auch die folgenden Artikel:

Die Gefahr von Feuerbällen und Kometen für die Zivilisation
Feuer und Eis: The Day After Tomorrow
Tunguska, Psychopathie, und das sechste Aussterben
Kosmische Ballerei


Better Earth

Die Geschichte wiederholt sich: Dreißig Jahre Sekten und Kometen

© Unknown
Aquarell mit dem Titel „Der Komet von 1532“, ursprünglich als Teil eines verbreiteten Buches aus dem sechzehnten Jahrhunderts.
Heute morgen hab ich in einem Buch geblättert, das ich kürzlich bekommen habe: Comet/Asteroid Impacts and Human Society [Kometen-/ Asteroideneinschläge und ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft, AdÜ], welches im bekannten wissenschaftlichen Verlagshaus Springer erschienen und von Peter T. Bobrowsky und Hans Rickman herausgegeben worden ist. Dieses Buch ist eine Sammlung von wissenschaftlichen Publikationen, die an einem Workshop unter der Aufsicht des International Council for Science vorgestellt worden sind. In der Einführung lesen wir:
The International Council for Science ist vor kurzem zum Schluß gekommen, dass die Auswirkungen eines terrestrischen Kometen-/ Asteroideneinschlags auf die Gesellschaft (in sozialer, kultureller, politischer und wirtschaftlicher Hinsicht) von allen Ländern auf der Welt umgehend in Erwägung gezogen werden sollten.
Wow! Meinen Sie nicht? So sind nicht nur wir es hier bei SOTT (und einige wenige andere im Internet), die die vermehrte Zahl von Feuerbällen und Meteoriten beobachten, die darauf hinweisen, dass wir ein ziemlich gefährliches Areal des All durchqueren, oder dass vielleicht etwas Böses daherkommt?

Es scheint so zu sein. Im Kapitel mit dem Titel „Social Perspectives on Comet/Asteroid Impact (CAI) Hazards: Technocratic Authority and the Geography of Social Vulnerability“ [Soziale Perspektiven der Gefahr von Kometen-/ Asteroideneinschlägen: Technokratische Autorität und die Geographie der sozialen Anfälligkeit, AdÜ] lesen wir:

Kommentar: Lesen Sie hier Teil Sechs: Komet Biela und die Kuh von Frau O’Leary


Better Earth

Komet Biela und die Kuh von Frau O’Leary

© unbekannt
Ruinen eines Kometenfeuers, aus dem Blickwinkel Ecke Dearborn und Monroe Straße, Chicago, 1871
Letze Nacht haben wir uns Super Comet - After the Impact [Superkomet - Nach dem Einschlag] angeschaut, einem Discovery Channel Spezial, welcher den Kometen, der die Dinosaurier ausradiert hat, in unsere Zeit transportiert. Sie haben einige kitschige Szenen hinzugefügt, in denen sie die Schwierigkeiten einiger Individuen oder Gruppen vor, während und nach einem Einschlag darstellten, um zu zeigen, wie Menschen auf eine solche globale Katastrophe reagieren würden. Sie benutzten denselben Kometenkörper, von dem angenommen wird, dass er das Verschwinden der Dinosaurier verursachte, dieselbe Größe, derselbe Einschlagsort, und sie benutzten ein Computermodell, welches sie in der Vergangenheit dazu verwendet haben, um aufzuzeigen, was geschehen könnte (und was sie annehmen, danach geschah). Nicht sonderlich kreativ, kann man davon ausgehen, dass sie nicht alle Auswirkungen eines solchen Einschlags kennen und dass sie einfach die Dinge zusammenreimen, ausgehend davon, was sie von diesem einen Einschlag vermuten. Einiges davon (oder vieles davon) mag reine Spekulation sein, obwohl ich davon überzeugt bin, dass dahinter einiges an guter Wissenschaft steckt.

Diese Sendung wirft ein Schlaglicht auf das, was wir in dieser Artikelserie schon bemerkt haben: Dem Unterschied zwischen der amerikanischen Schule der Asteroideneinschläge, die bloß in Abständen von Millionen von Jahren geschehen, und der englischen Schule, die davon ausgeht, dass Schauer von sehr viel kleineren Objekten mit weit höherer Frequenz innerhalb dieser Jahrmillionen-Ereignissen auftreten.

Der kitschigste Teil dieses Doku-Dramas war natürlich die Darstellung der Schwächen der Menschen, die dieses Ereignis durchlebten. Doch auf eine Weise waren sogar diese Darstellungen hilfreich. Einer dieser Typen konnte die Natur dieses Ereignisses einfach nicht fassen, und versuchte immer wieder „nach Hause“ zurückzukehren, obwohl klar war, dass sein Heim nicht mehr vorhanden war (es lag in der Einschlagszone). Seine Emotionen trieben ihn im Wesentlichen in den Tod.

Meteor

Ein Brief vom Rande der Welt - Victor Clube


Kommentar: Zum Verständnis des Kontexts: Dieser Artikel wurde verfasst als Sott.net von Eric Pepin auf 4.47 Millionen Dollar wegen Verleumdung verklagt wurde. Bei Eric Pepin handelt es sich um den Gründer und Guru des Higher Balance Institute, einer Art spirituelle Sekte, die ihren Anhängern durch den Verkauf von Meditationsbüchern und CDs im Internet spirituelles Erwachen verspricht.

Nachdem im Forum von Sott.net u.a. die Klagen wegen sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen gegen Eric Pepin thematisiert wurden, folgte bald Pepins Klage auf Verleumdung. Um es in den Worten des Bezirksstaatsanwalts Andrew Erwin zu sagen: „Eric Pepins Higher Balance Institute ist nichts weiter als eine Sex-Sekte, die von einem Betrüger geführt wird, der Jagd auf die Schwachen macht“.


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Heute schreibe ich einen Brief - an alle unsere Leser. Ich werde auch eine Abschrift einer sehr interessanten Email beifügen, die Sott.net von Prof. Victor Clube erhalten hat. Ich hoffe, dass diese Zeilen sowohl Ihr Leben, Ihre Zukunft, als auch meines verändern wird.

Hier bei Sott.net waren wir sehr mit unserer juristischen Verteidigung beschäftigt, wie Sie sich sehr wohl vorstellen können. Ich bin sicher, dass jedermann bemerkt hat, dass wir nicht annähernd unser Ziel erreicht haben, genügend Geldmittel zu haben, um diese Ausgaben zu decken. Bitte bedenken Sie, wenn 1000 Menschen je $100.00 spenden können, hätten wir es geschafft. Wenn 2000 Menschen je $50.00 spenden können, hätten wir es geschafft. Und da über 10.000 von euch täglich diese Website lesen, sollten wir in der Lage sein, dies zu erreichen!

Vergessen Sie nicht, was Sie vermissen würden, wenn wir nicht mehr da sein sollten! Wer sonst würde Tage, Wochen, Monate und gar Jahre damit verbringen, in den tiefsten Ebenen unserer Realität zu buddeln, um Ihnen Berichte und Analysen davon darzubieten was wirklich von sich geht? Schlussendlich ist es nicht nur eine Frage des politischen Chaos da draußen; es gibt kosmische Gründe dafür und historische Zyklen zeigen ganz klar auf, dass Zeiten wie diese im Allgemeinen andere Symptome manifestieren, die uns bewusst sein sollten. Zum Beispiel...

Kommentar: Das Sott-Team hatte damals das Gerichtsverfahren erfolgreich und eindeutig gewonnen, dank u.a. durch die vielen Spenden von Lesern und Leserinnen, womit die Gerichtskosten bezahlt werden konnten. Auch schaffte es Laura diese Kometenserie als Buch zu veröffentlichen und sogar ein neues - Comets and the Horns of Moses - zu verfassen.

Lesen Sie weiter Teil 9: Meteore, Asteroide und Kometen: Schäden, Unglücke, Verletzungen, Tod und Nahbegegnungen


Phoenix

Meteore, Asteroide und Kometen: Schäden, Unglücke, Verletzungen, Tod und Nahbegegnungen

Zahllose Bücher und Abhandlungen, zu viele um sie einzeln aufzuführen, sichern uns zu: „Niemand ist jemals von einem Meteoriten erschlagen worden.“ [John S. Lewis, University of Arizona]

© Julian Baum
Während der vergangenen paar Jahre hat Sott.net den zunehmenden Strom von in die Erdatmosphäre eindringenden Feuerbällen und Meteoriten verfolgt. Wir waren wechselweise amüsiert und entsetzt über die ignoranten Reaktionen und Erklärungen, die hinsichtlich dieser Vorfälle von den Akademikern und den Medien geliefert wurden. Vor einigen Jahren lasen wir, dass sich so etwas „einmal in hundert Jahren“ ereignet. Dann wurde es auf „einmal im Leben“ herunterkorrigiert. Etwas später, nach häufigeren Sichtungen, wurde das zu „einmal in einem Jahrzehnt“ geändert. In der jüngsten Zeit wurde von einigen Seiten zugegeben, dass Meteoriten tatsächlich auf der Erde einschlagen (im Gegensatz zu einem sicheren Verglühen in der Atmosphäre) -- und das sogar mehrmals pro Jahr! Und natürlich haben wir die Tatsache entdeckt, dass die Regierungen unseres Planeten sehr wohl wissen, dass atmosphärische Explosionen dieser Himmelskörper unzählige Male pro Jahr stattfinden. Wir haben weiterhin in dieser Artikelserie gelernt, dass die zahlreichen Berichte von unüblichem Donner und Beben der Erde oftmals von solchen atmosphärischen Explosionen verursacht werden. Die Medien weigern sich jedoch hartnäckig, dieses Thema ernsthaft anzusprechen, obgleich wir bemerkt haben, dass eine Menge Artikel mit widersprüchlichen akademischen Argumenten erschienen sind, die nur dazu dienen sollen, die Bevölkerung wieder zum 'Schlafen' zu bringen, indem sie ihnen versichern, dass dies nichts Beunruhigendes sei, dass so etwas nur alle 100.000 Jahre vorkommt, und falls doch, dass das „Space Watch“-Programm die möglichen Geschosse finden und beseitigen wird.

Phoenix

Meteore, Asteroide und Kometen: Schäden, Unglücke, Verletzungen, Tod und Nahbegegnungen (Fortsetzung)

Zahllose Bücher und Abhandlungen, zu viele um sie einzeln aufzuführen, sichern uns zu: "Niemand ist jemals von einem Meteoriten erschlagen worden." [John S. Lewis, University of Arizona]
Während der vergangenen paar Jahre hat sott.net den zunehmenden Strom von in die Erdatmosphäre eindringenden Feuerbällen und Meteoriten verfolgt. Wir waren wechselweise amüsiert und erschrocken über die ignoranten Reaktionen und Erklärungen, die hinsichtlich dieser Vorfälle von den Akademikern und den Medien geliefert wurden. Vor einigen Jahren lasen wir, dass sich so etwas "einmal in hundert Jahren" ereignet. Dann wurde es auf "einmal im Leben" korrigiert. Etwas später, nach häufigeren Sichtungen, wurde das zu "einmal in einem Jahrzehnt" geändert. In der jüngsten Zeit wurde von einigen Seiten zugegeben, dass Meteoriten tatsächlich auf der Erde einschlagen (im Gegensatz zu einem sicheren Verglühen in der Atmosphäre) - und das sogar mehrmals pro Jahr! Und natürlich haben wir die Tatsache entdeckt, dass die Regierungen unseres Planeten sehr wohl wissen, dass atmosphärische Explosionen dieser Himmelskörper unzählige Male pro Jahr stattfinden.

Meteor

Tunguska, Psychopathie, und das sechste Aussterben

Heute, vor einhundert und sieben Jahren, in der Nacht von 30. Juni auf 1. Juli 1908, ereignete sich eines der ungewöhnlichsten Dinge der modernen Geschichte.
Die ersten Nachrichten eines merkwürdigen Leuchtens im Himmel kamen von ganz Europa. Londoner waren kurz nach Mitternacht des 1. Juli 1908 verwundert, als sie ein rosa Leuchten am Nachthimmel der Hauptstadt sahen. Leute, die schon zu Bett waren, wachten auf, verwirrt von dem eigenartigen rosa Lichtschein, der in ihr Schlafzimmer eindrang. Der gleiche rötliche Schimmer wurde auch von Belgien berichtet. Der Himmel über Deutschland wurde merkwürdigerweise als leuchtendes Grün bezeichnet, während der Himmel über Schottland als unglaublich intensiv weiß leuchtend beschrieben wurde, was die Fauna glauben ließ, es sei schon Morgen. Die Vögel fingen zu singen an und die Hähne krähten - um zwei Uhr morgens. Der Himmel über Moskau war so hell, dass man auf der Straße ohne Blitzlicht fotographieren konnte. Ein Kapitän auf einem Schiff auf der Wolga sagte, er könnte in dieser fremdartigen himmlischen Beleuchtung andere Schiffe, die zwei Meilen entfernt waren, klar sehen. Ein Golfspiel in England ging in dieser nächtlichen Beleuchtung bis vier Uhr morgens, und in der folgenden Woche wurde die Times of London mit Leserbriefen von ganz England überflutet, die alle von dem ,falschen' Morgenrot berichteten. Eine Frau in Huntington schrieb, dass sie bei diesem rosigen Licht in ihrem Schlafzimmer ein Buch lesen konnte. Es gab hunderte von Briefen in den folgenden Wochen von Leuten, die identische Umstände dieser Lichterscheinung berichteten... [Tom Slemen, http://www.slemen.com/tunguska.html]
Keiner der Zeugen dieses merkwürdigen Phänomens hatte auch nur die geringste Ahnung, dass in dem zentralsibirischen Plateau kurz nach 7:15 Uhr Ortszeit die Erde von einem Kometen getroffen wurde, der über der Erdoberfläche in der Atmosphäre explodierte - was in den meisten Fällen eines Kometeneinschlages geschieht.