Willkommen bei SOTT.net
Mi, 01 Jun 2016
Die Welt für Menschen, die denken

Die Wissenschaft des Geistes
Karte


People

Flynn-Effekt: Intelligenz wird durch unser Umfeld beeinflusst - Umgang mit intelligenten Menschen steigert eigenen IQ selbst im hohen Alter

Der Umgang mit intellektuellen Menschen kann den IQ erhöhen
© tai111/fotolia.com
Sicherlich hat jeder von uns schon in seinem Leben einmal gehört, dass man sich seinen Umgang genau aussuchen sollte. Freunde, Bekannte, Arbeitkollegen und Familienmitglieder haben einen großen Einfluß auf unser Handeln und unsere Ansichten. Forscher stellten jetzt fest, dass unser Umfeld sogar unseren IQ erhöhen oder auch verringern kann.
Sicherlich haben unsere Freunde, Bekannte, Geschwister, Kollegen und Partner einen gewissen Einfluss auf unser Verhalten und unsere Ansichten. Aber wirken sich diese Personen auch direkt auf unsere Intelligenz aus? Forscher fanden jetzt heraus, dass unser Intelligenzquotient (IQ) im Erwachsenenalter erhöht werden kann, wenn wir unsere Zeit mit intelligenten Personen verbringen.

Unsere Intelligenz scheint nicht festgelegt zu sein. Es wäre demnach möglich, dass unser näheres Umfeld die menschliche Intelligenz beeinflusst. Mediziner stellten jetzt bei einer Untersuchung fest, dass unser sogenannter IQ um einige Punkte steigen kann, wenn wir uns viel mit intelligenten Menschen umgeben. Die Stimulation durch intellektuelle Kollegen, Partner, Freunde oder Familienmitglieder erhöht also unsere Intelligenz. Die Ergebnisse der Studie werden im nächsten Monat von Professor James Flynn von der University of Otago in einen Buch veröffentlicht.

Kommentar: Es handelt sich hier um eine wichtige Lehre aus der Forschung zur Epigenetik: Während unsere genetische Ausstattung uns mit bestimmte Grundvoraussetzungen und Wahrhscheinlichkeiten ausstattet, so bestimmen unsere Gene nicht unser "Schicksal". Ein großer Teil der Manifestation unserer Gene hängt von unseren täglichen Entscheidungen ab: welches Umfeld wir wählen, welche Nahrung wir zu uns nehmen, welchem Lebensstil wir folgen. Diese Faktoren beeinflussen, welche Gene "an-" oder "ausgeschaltet" werden.

Jedoch gibt es in Bezug auf die Entwicklung der menschlichen Intelligenz im Allgemeinen auch andere Untersuchungen: Mutationen in der menschlichen Genetik seit Beginn der Landwirtschaft: "Die Menschen werden immer dümmer"

Hinzu kommen noch andere gewichtige Faktoren, die eher für eine Verdummung der Menschen im Allgemeinen spricht:

1. In jedem faschistischen Staat gehören Intellektuelle zu den ersten Opfern. Somit wurden über Jahrhunderte hinweg immer wieder die "klügsten Köpfe" aus dem Genpool der Menschheit entfernt.
2. Die bewusste Verdummung der Bevölkerung auf allen gesellschaftlichen Ebenen durch Medien, Politik, Gifte in Medizin und Nahrung - oder kurz gesagt: "Brot und Spiele".

Somit hängt es an jedem von uns selbst zu wählen, welchen Weg man für sich wählt, und seine Entscheidungen entsprechend seinem Ziel auszurichten.


Bulb

Neu entdeckte Fähigkeit: Das Gehirn von Schizophrenen versucht sich selbst zu heilen

Neuste Forschungsergebnisse bringen Hoffnung für Menschen mit Schizophrenie
© psdesign1/fotolia.com
Menschen mit Schizophrenie leiden unter einer Vielzahl charakteristischer Störungen. Eine Behandlung gestaltet sich meist als äußerst schwierig. Jetzt konnte festgestellt werden, dass unser Gehirn anscheinend die Fähigkeit hat, sich selbst zu reorganisieren.
Wenn Menschen unter Schizophrenie leiden, treten eine Vielzahl charakteristischer Störungen auf. Diese beeinträchtigen die Wahrnehmung, das Denken, unsere sogenannten Ichfunktionen, den Willen, den Antrieb sowie die Psychomotorik. Forscher fanden jetzt heraus, dass die Gehirne von Patienten mit Schizophrenie allerdings die Fähigkeit haben, sich selber zu reorganisieren und die Krankheit zu bekämpfen.

Ein internationales Team unter Leitung kanadischer Wissenschaftlern vom Lawson Health Research Institute und dem Robarts Research Institutes at Western University stellte jetzt bei einer Untersuchung fest, dass die Gehirne von Menschen mit Schizophrenie sicher selber reorganisieren und reparieren können. Dies ist der erste Beweis für die Fähigkeit unseres Gehirns, die Auswirkungen von Schizophrenie umzukehren. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der Fachzeitschrift Psychology Medicine.

Kommentar: Es gibt viele Hinweise darauf, dass psychische Erkrankungen, darunter auch Schizophrenie eine enge Verbindung mit einer schlechten, nährstoffarmen und giftstoffreichen Ernährung haben (Gluten ist ein Beispiel). Außerdem gibt es zahlreiche interessante Fälle, in denen Menschen von ihrer Schizophrenie geheilt wurden. Hier z.B. der TED Talk von Eleanor Longden, die an Schizophrenie erkrankt war und Heilung erfuhr (auf Englisch):


Und hier ein (englischer) TED Talk über die überraschend wichtige Rolle der Ernährung bei psychischen Erkrankungen:


Hier auch ein sehr ungewöhnliches, aber sehr eindrucksvolles Buch über eine Frau, die eine sechs Monate lange schizophrene Episode erlebte und ihr Innenleben schildert: Operators and Things: The Inner Life of a Schizophrenic


Bizarro Earth

Depressionen und Stress verkürzen die Lebenszeit und beschleunigen die Alterung durch Veränderung bestimmter DNS-Abschnitte im Körper

Depressionen und Stress verkürzen die Lebenszeit und beschleunigen die Alterung, weil sie die Wirkung des Gens ANK3 und mehrerer anderen DNS-Abschnitte faktisch in allen Körperorganen negativ beeinflussen, geht aus einem Artikel im Fachmagazin “Molecular Psychiatry” hervor.
© Flickr/Darron Birgenheier
„Unsere Studie hat ergeben, dass die Aktivität dieses Gens sich mit der Alterung des Menschen ändert und dass es bei Menschen, die ständig Stress ausgesetzt sind bzw. Depressionen haben, sowie bei Menschen, die einen Selbstmordversuch unternommen haben, so funktioniert, dass sie vorzeitig alt werden und weniger lange leben“, sagte Alexander Niculescu von der Indiana University.

Kommentar:


Roses

Der eigene Wunsch nach Vergebung: Menschen, die sich schuldig fühlen, vergeben mehr

Menschen, die sich etwas haben zuschulden kommen lassen, identifizieren andere Schuldige sehr sicher. Sie vergeben diesen dann auch eher. Forscher haben eine Erklärung für dieses Verhalten gefunden.
© Getty Images
Wer selbst in jüngster Zeit etwas angestellt hat – der nimmt Entschuldigungen eher an
Wahrscheinlich ist es Ihnen auch schon mal aufgefallen: Wer ein schlechtes Gewissen hat, ist ein ganz besonders netter Mensch - zumindest so lange, bis das schlechte Gewissen wieder weg ist. Das muss nicht heißen, dass derjenige mit einem plumpen Blumenstrauß nach Hause kommt, wenn er oder sie etwas ausgefressen hat. Aber Schuldgefühle erhöhen stark die Bereitschaft, anderen Gutes zu tun. Psychologen sagen auch: sozial zu handeln.

People

Wahre Freunde oder nicht? Hälfte der Freundschaften soll nicht auf Gegenseitigkeit beruhen

Menschen sind schlecht darin, Freundschaften richtig einzuschätzen. Forscher fanden heraus, dass etwa die Hälfte an Beziehungen nicht auf Gegenseitigkeit beruht. Doch anscheinend verdrängen wir das.
© Die Welt
Forscher des Massachusetts Institute of Technology und der Universität Tel Aviv haben untersucht, wie viele Menschen wahre Freunde sind. Das Ergebnis: Es sind weitaus weniger, als wir glauben.
Wie viele Menschen sind wahre Freunde? Forscher des Massachusetts Institute of Technology und der Universität Tel Aviv haben herausgefunden: Es sind weitaus weniger, als wir glauben. Knapp die Hälfte der Menschen, die wir zu unseren Freunden zählen, erwidert unsere Freundschaft nicht. Jedenfalls, wenn man die Daten der Forscher auf die Allgemeinheit überträgt.

Kommentar: Zwischen echten Freunden und Bekannten unterscheiden zu können und sich gut zu überlegen, wem wir unser Vertrauen schenken ist wichtig: Einerseits können sich toxische/pathologische Individuen unbemerkt in unser Leben einschleichen und auf mehreren Ebenen großen Schaden anrichten, andererseits sind es echte Freundschaften, durch die unser eigenes Leben und das unserer Freunde enorm bereichert wird.


People 2

Unsere eigenen Erwartungen sind machtvolle Manipulateure: Männer beim Schmerztest

Schmerztoleranz von Männern ist manipulierbar
© thinkstock/ DAJ
Wie sehr schmerzt es? Je nach Erwartung bewerten Männer Schmerzen anders
Schmerzlindernde Wirkung: Werden Männer mit der Information versorgt, dass sie Schmerzen besser ertragen können als Frauen, wirkt sich das prompt aus - sie bewerten Hitzereize dann als weniger unangenehm. Umgekehrt funktioniert der Effekt aber auch, wie ein Experiment zeigt: Wer denkt, Frauen hätten eine höhere Schmerztoleranz, kann Schmerzen weniger gut aushalten als ohne diese Erwartung.

Unsere eigenen Erwartungen sind machtvolle Manipulateure: Sie beeinflussen, wie wir andere Menschen wahrnehmen, wirken sich auf unsere Leistungen aus - und sind der Grund dafür, dass es den Placebo-Effekt gibt. "Der Placebo-Effekt funktioniert gerade bei der Behandlung von Schmerzen oft sehr gut", sagen Wissenschaftler um Katharina Schwarz von der Universität Würzburg.

Kommentar: Frauen und Männer ticken bei Schmerzen unterschiedlich - Andere Therapiemethoden nötig?


Roses

"Uns selbst zum besten Freund werden" - Die Bedeutung von Selbstmitgefühl

© traumaheilung.de
Mitgefühl. Ein warmes Gefühl in der Brustregion. Wann hast du es das letzte Mal empfunden? Und für wen?

Vielleicht für eine Freundin, die gerade schmerzvoll ihre Beziehung beendet hat?
Oder für deine Partnerin, die einen Unfall hatte?
Oder für ein Kind, das gerade traurig war und weinte?

Ich bin mir sicher, dass du dieses Gefühl kennst - für andere. Aber wie sieht es für dich selbst aus? Wann hast du das letzte Mal Mitgefühl für dich empfunden? Und warum ist das irgendwie eine komische Vorstellung, Mitgefühl für sich selbst zu empfinden?

Ich mache immer wieder die Beobachtung, dass es uns relativ leicht fällt, für andere Mitgefühl zu entwickeln. Viel schwerer tun wir uns jedoch bei uns selbst.

In diesem Artikel geht es darum, warum es wichtig ist, freundlich und mitfühlend mit uns umzugehen und wie wir Selbstmitgefühl entwickeln können.

Kommentar: Weitere Informationen:


Hearts

Vor Angst einen Knoten im Bauch? Oder vor Glück Schmetterlinge im Bauch? Kopf und Bauch beeinflussen sich gegenseitig

Vor Stress schlägt uns auf den Magen. Vor lauter Glück haben wir Schmetterlinge im Bauch: Es scheint, als würden Bauch und Kopf in ständigem Kontakt miteinander stehen.

T
atsächlich forschen Wissenschaftler schon seit einer ganzen Weile am Zusammenhang, der zwischen Bauch - insbesondere dem Darm - und dem Gehirn besteht. Sie haben dabei festgestellt, dass es mit dem sogenannten Vagus-Nerv eine direkte Verbindung zwischen Gehirn und Darm gibt. Dieser Nerv reicht vom Gehirn, an der Speiseröhre entlang bis hinunter zum Darm. Ein Großteil der Nerven leitet übrigens nur vom Bauch zum Hirn und nicht wieder zurück. Ein klares Zeichen, dass unsere Körpermitte einen großen Einfluss auf unsere Empfindungen und Stimmungen hat.

Darm und Gehirn im Dauerkontakt

Über den Vagus-Nerv stehen unser Darm und das Gehirn in einer Art Dauerkontakt miteinander. Das ist wichtig, denn der Darm ist zum einen das größte Organ, zum anderen befindet er sich mitten im Körper und bekommt dadurch schon kleinste Veränderungen sofort mit. Das Gehirn dagegen ist sehr abgekapselt und darauf angewiesen, dass es Informationen, u.a. vom Darm, bekommt.

Kommentar: Entspannung ist natürlich gerade jetzt ein großes Thema, da sich die meisten Menschen im Dauerstress befinden. Darum sind Meditation und spezifische Atemübungen zum Stressabbau sehr wertvolle Hilfsmittel.

Wir haben das Atem- und Meditationsprogramm Éiriú Eolas entwickelt, das Sie kostenlos lernen und praktizieren können. Éiriú Eolas hilft Ihnen, auf Schichten von mentalen, emotionalen und körperlichen Blockaden schnell zuzugreifen und sie sanft zu lösen — Blockaden, die zwischen Ihnen und einem gesunden, sich jünger anfühlenden und jünger aussehendem Körper stehen! Probieren Sie es aus.


Weitere Artikel zum Thema Vagus-Nerv:


Butterfly

Meditation baut Gehirnsubstanz auf, erhöht Konzentration und Aufmerksamkeit und baut Stress ab

Harvard Forscher zeigten, wie Meditation das Gehirn aufbaut. Auch im christlichen Kulturkreis hat Meditation schon lange ihren Platz - nur in anderem Sprachgewand.
© Christopher Furlong/Getty Images
Meditiert er? Der alte Mann am Meer: In Llandudno, Wales.
Die Forschung hat jetzt gezeigt, dass Meditation die Gehirnzellen und ihre Aktivität erhöht und die Substanz im Gehirn aufbaut. Mit magnetischen Bildgebungen (MRI) und Wärmebildern fanden Harvard Forscher heraus, dass Meditation im Gehirn physiologische Veränderungen erzeugt, die sich auf die Hirnsubstanz auswirken.

Kommentar: Entspannung ist natürlich gerade in der heutigen Zeit ein großes Thema, da sich die meisten Menschen in einem Zustand von Dauerstress befinden. Darum sind Meditation und spezifische Atemübungen zum Stressabbau sehr wertvolle Hilfsmittel.

Nervenzusammenbruch der Massen: Millionen von Menschen am Rande des Abgrunds, während eine Stress-Epidemie die Gesellschaft heimsucht

Wir haben das Atem- und Meditationsprogramm Éiriú Eolas entwickelt, das Sie kostenlos lernen und praktizieren können.

Erprobte Vorteile des Éiriú Eolas Programms sind:
  • sofortige Stresskontrolle während man IN stressigen Situationen ist
  • Entgiftung des Körpers, was zu Schmerzbefreiung führt
  • Entspannung und das sanfte Aufarbeiten von vergangenem körperlichen oder psychischen Trauma
  • Regenerierung und Verjüngung des Körpers / des Geistes
Éiriú Eolas hilft Ihnen, auf Schichten von mentalen, emotionalen und körperlichen Blockaden schnell zuzugreifen und sie sanft zu lösen — Blockaden, die zwischen Ihnen und einem gesunden, sich jünger anfühlenden und jünger aussehendem Körper stehen!

Stelle dich deinem Leben mit Éiriú Eolas, einem Entspannungsprogramm

© Éiriú Eolas



Family

Neue Erkenntnisse: Fähigkeit zur Imitation ist Säuglingen nicht angeboren

Fähigkeit zur Imitation ist nicht angeboren
© thinkstock/ wavebreakmedia
Interaktion mit Mama: Können Säuglinge bereits Gesichtsaudrücke und Gesten nachahmen?
Angeboren oder erworben? Die Fähigkeit, Gesten und Gesichtsausdrücke zu imitieren, ist Säuglingen wohl doch nicht in die Wiege gelegt. Ein Experiment zeigt: Was das Gegenüber vormacht, hat keinerlei Einfluss auf die Reaktion von Neugeborenen. Die These von der angeborenen Imitationsfähigkeit sei damit widerlegt, berichten Forscher im Fachmagazin Current Biology. Stattdessen müssten Babys dieses Verhalten erst erlernen.