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Sa, 10 Dez 2016
Die Welt für Menschen, die denken

Die Wissenschaft des Geistes
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Dollar Gold

Studie: Wer seine Ziele verschriftlicht ist meist erfolgreicher

Die meisten Menschen haben Ziele im Leben - eine Familie, eine eigene Firma oder ein üppiges Gehalt. Nur wenige Menschen erreichen jedoch all das, was sie sich wünschen, während andere scheinbar problemlos von einem Erfolgserlebnis zum nächsten tänzeln.
Wissenschaftler haben eine mögliche Erklärung für dieses Phänomen gefunden und sie kann jedem von uns dabei helfen, so erfolgreich zu sein, wie wir es uns wünschen. Wir müssen unsere Ziele einfach nur aufschreiben.

Um diese Theorie zu beweisen, machte Professor Jordan Peterson von der University of Toronto einen Versuch mit 700 Schülern. Er teilte sie in verschiedene Gruppen ein: Eine Gruppe bekam keine Aufgabe, während die andere dazu aufgefordert wurde, Ziele und Wünsche für die Zukunft aufzuschreiben.

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Gehirnscans zeigen: Religiöse Erfahrungen wirken auf das Belohnungszentrum im Gehirn

Salt Lake City (USA) - Religiöse und spirituelle Erfahrungen aktivieren in unserem Gehirn das Belohnungszentrum auf ähnliche Weise wie Liebe, Sex, Spiel, Drogen oder Musik. Zu diesem Ergebnis kommen US-Forscher anhand von Hirnscans praktizierender gläubiger Mormonen.
© grewi.de
Symbolbild: Religiöse Erfahrung (Illu.).
Wie das Team um Michael Ferguson und Professor Jeffrey Anderson von der School of Medicine an der University of Utah aktuell im Fachjournal Social Neuroscience (DOI:10.1080/17470919.2016.1257437) berichtet, stehe man erst am Anfang eines Verständnisses darüber, wie unser Gehirn an Erfahrungen teilnimmt, die Gläubige als spirituell, göttlich oder transzendent bezeichnen: „In den vergangenen Jahren haben sich die technischen Möglichkeiten der Bildgebungsverfahren derart entwickelt, dass wir uns endlich Fragen widmen können, die wir uns vielleicht schon seit Jahrtausenden stellen“, so Anderson.

Kommentar: Wahre "Spiritualität" und spiritueller Unsinn: Desillusionierung, der Weg zum Erwachen


Health

Die Auswirkungen von negativen Emotionen auf unseren Körper und unsere Gesundheit

Menschen erfahren eine Vielfalt an Emotionen. Alles, von Glück bis Trauer zu extremer Freude und Depression. Jede dieser Emotionen erzeugt ein anderes Gefühl im Körper. Unser Körper schüttet verschiedene Chemische Stoffe aus, wenn wir die verschiedensten Erfahrungen machen, die uns glücklich machen, und jeder Stoff erzeugt einen anderen Zustand im Körper. Wenn dein Gehirn z.B. Serotonin, Dopamin oder Oxytocin ausschüttet, fühlst du dich gut und fröhlich. Schüttet dein Körper jedoch Cortisol aus, wenn du gestresst bist, dann wirst du ein ganz anderes Gefühl im Körper erfahren, der in den Überlebensmodus schaltet.
Was passiert, wenn wir die ganze Zeit negative Gedanken hegen? Oder was, wenn wir positive Gedanken denken? Was, wenn wir nicht emotional geladen sind, weder positiv oder negativ? Komm mit und erforsche mit uns wie sich dies auf unseren Körper und unser Leben auswirkt.

Positiv gegen Negativ

Gibt es Dualität in unserer Welt? Sicher, bis zu einem bestimmten Punkt könnte man das sagen. Doch wir verbringen oftmals viel Zeit damit, zu definieren und zu beurteilen, was man als positiv und was wir als negativ ansehen sollten. Das Gehirn ist ein sehr mächtiges Werkzeug, und wenn wir definieren wie etwas ist oder sein sollte, beginnt sich dies in unserer Welt abzuspielen.

Family

Warum uns die Erinnerungen aus der Säuglingszeit fehlen

© MasterFinally/Wikipedia
Das episodische Gedächtnis beginnt erst, wenn ein Kind vier oder fünf Jahre alt ist. Das hat verschiedene Gründe.

Der erste Grund ist: Man muss erst lernen, was die konstanten Merkmale in der Welt sind, wie Bezugspersonen, Tagesroutinen, Regeln und konzeptuelles Wissen. Erst mit dem Hintergrund dieser schematischen und abstrakten Wissensstrukturen kann man sich auch einzelne Erlebnisse, also Episoden, merken. Diese Struktur muss das Gehirn erst einmal aufbauen.

Der zweite Grund ist: Das episodische Gedächtnis hat mit Sprache und Kommunikationsfähigkeiten zu tun. In den ersten Lebensjahren wird alles visuell oder taktil kodiert. Wenn ein Kind, zwei, drei, vier Jahre alt ist, wird das zu Speichernde zunehmend sprachlich kodiert. Es gibt ein sehr bezeichnendes Experiment:

People

Studie zeigt: Schmerzen können ansteckend sein

© Rasbak (vai WikimediaCommons), CC BY-SA 3.0
Symbolbild: Waldmaus
Portland (USA) - In Experimenten an Mäusen haben US-Wissenschaftler erstmals Belege dafür gefunden, dass auch Schmerzempfinden von einem Individuum auf ein anderes ohne direkten Kontakt übertragen werden kann. Sollten sich die Beobachtungen auch auf den Menschen übertragen lassen, so wäre dies möglicherweise eine Erklärung für eine Vielzahl von Phänomenen, wenn Menschen etwa plötzlich an einem bestimmten Ort und ohne bestimmten Grund Unbehagen verspüren oder sogar Schmerzen empfinden, ohne dass dafür eine medizinische Ursache gefunden werden kann.

„Zum ersten Mal können wir zeigen, dass man nicht verletzt sein oder an einer Entzündung leiden muss, um Schmerzzustände zu entwickeln“, zitiert der New Scientist den Studienleiter Andrey Ryabinin von der Oregon Health and Science University in Portland, Oregon. „Schmerzen können einfach auch nur soziale Ursachen haben.“

Document

Forschung: Wer viel Schund liest, schreibt auch Schund

Einblick. Wer viel Reddit liest, macht eher Fehler. Übermäßiger Internetkonsum soll laut einer Untersuchung Rechtschreibschwächen verursachen.


"Du kannst sagen was du willst, weil ihnen gefällt was du sagst. Du bemerkst die Ketten um deinen Hals nicht solange du dich nicht bewegst. Du wirst die Einschränkungen erst dann bemerken, wenn du versuchst, dich über sie hinaus zu bewegen."
Printmedien stehen kurz vor ihrem Aussterben, eine Bildergalerie ersetzt ganze Texte und für das Buch interessiert sich sowieso keiner mehr: Kritiker des Internets sind sich sicher, dass das Netz den Niedergang unserer Lese- und Schreibkultur zu verantworten hat. Forscher der Universität von Florida haben nachgeforscht und das Ergebnis ihrer Untersuchung im International Journal of Business Administration veröffentlicht. Ihr Fazit: Wer zu viel im Internet liest, macht massig Rechtschreibfehler.

Dabei ist allerdings entscheidend, welche Seite ihr ansurft: „Wenn ihr eure ganze Zeit damit verbringt, Reddit zu lesen, geht eure Ausdrucksweise ganz schnell den Bach runter“, erklärte die Forscherin Jane Yellowlees Douglas dem Boston Globe: „Man sollte also sehr wählerisch bei seinem Lesestoff sein und sich bewusst machen, welche Auswirkungen er hat.“

Im Rahmen der Studie befragten die Wissenschaftler 45 Studenten der Uni Florida welche Seiten sie besonders häufig aufrufen und wieviel Zeit sie dort verbringen. Zeitgleich sollten die Probanden einen Text einreichen, für den sie sich besonders viel Mühe gaben. Anschließend bewerteten die Forscher die eingereichten Schriftproben und glichen sie mit den Lesegewohnheiten der Studienteilnehmer ab.

Brick Wall

Einer von fünf CEOs ist ein Psychopath

Die Film- und Serienwelt bietet Psychopathen eine große Bühne. Tatsächlich gibt es mehr von ihnen, als die meisten glauben. Die gute Nachricht: nicht alle gehen über Leichen.
© Inconnu
„Einer von fünf CEOs ist ein Psychopath“, titelte der Telegraph kürzlich und berief sich auf eine Studie des Australiers Nathan Brooks. In der Gesamtbevölkerung sieht es anders aus: hier gehen Wissenschaftler davon aus, dass die Zahl bei etwa einem Prozent liegt.


Kommentar: Lobaczewski geht insgesamt von 6% aus, Martha Stout, dass eine Person von 30 ein Psychopath ist.

© Sott.net
Politische Ponerologie

Wesentlich höher dürfte aber die Anzahl der so genannten „subklinischen Psychopathen“ sein. Gemeint sind Menschen mit sehr eingeschränktem Einfühlungsvermögen und Gewissen, die besonders egoistisch vorgehen, wenn es um das Erreichen ihrer Ziele geht. (Der Psychiater Ronald Schouten spricht in seinem Buch Almost a Psychopath von fünf bis fünfzehn Prozent.)

Es ist also sehr wahrscheinlich, dass wir im Laufe unseres Lebens auf Menschen treffen, die psychopathische Merkmale aufweisen. Meist bleiben diese Begegnungen flüchtig. Unangenehm wird es, wenn wir solchen Menschen nicht ausweichen können. Das gilt besonders am Arbeitsplatz. Experten raten im Umgang mit verhaltensauffälligen Personen Folgendes:

Kommentar: Lesen Sie dazu die folgende Artikel-Sammlung von Sott.net. Besonders wichtig ist es Wissen über Psychopathie anzusammeln. Falls Sie lieber zu diesem Thema etwas hören möchten:


Beaker

Forschern gelingt Messung von Emotionen im Atem

Wissenschaftler haben mit Hilfe von Peter Jackson bewiesen: Anhand der Atemluft im Kinosaal ist die Stimmung der Zuschauer messbar.
© poba / iStock.com
Der Atem stockt... Beim Ausatmen verrät er aber, wie Menschen eine Kinoszene empfinden.
MAINZ. Dass sich die Spannung im Kinosaal nicht nur an der Mimik der Zuschauer, sondern auch in der Atemluft messen lässt, haben nun Forscher bewiesen.

Dem Duftmuster bei Filmen kamen die Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Chemie und der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz mit Hilfe von Massenspektrometern auf die Spur.

Über ihre Ergebnisse berichten die Wissenschaftler im Fachmagazin Scientific Reports.

Brain

Unser Gehirn arbeitet anders: Multitasking macht Menschen krank und verschlechtert die Arbeitsqualität

Multitasking, also mehrere Aufgaben zugleich zu erledigen, kennzeichnet den heutigen Arbeitsalltag. Studien zeigen indessen, dass darunter nicht nur die Qualität der Arbeit leidet, sondern auch die Gesundheit.
© alphaspirit/ fotolia.com
Multitasking? Unser Gehirn arbeitet anders, um effektiv sein zu können
Der Bericht „Multitasking und Auswirkungen auf die Fehlerverarbeitung - Psychophysiologische Untersuchung zur Analyse von Informationsverarbeitungsprozessen“ der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) kam zu dem Ergebnis, dass Multitasking dem Arbeitsprozess ebenso schadet wie der Gesundheit der Arbeiter.

Menschen, die mehrere Aufgaben zugleich bearbeiten sollen, machen mehr Fehler, und diese Fehler zeigen sich umso gravierender, je komplexer die jeweiligen Aufgaben sind.

Bulb

Studien beweisen: Placebos wirken sogar ohne Täuschung

© Sott.net
Überraschend wirksam: Placebos wirken selbst dann, wenn wir diese Scheinmedikamente wissentlich bekommen. Ihre schmerzlindernde Wirkung scheint demnach nicht von falschen Erwartungen und der Täuschung der Patienten abzuhängen, wie ein Experiment belegt. In diesem linderten Placebo-Pillen Rückenschmerzen der Teilnehmer um 30 Prozent - obwohl diese wussten, dass sie wirkungslose Zuckerpillen bekamen.

Der Placebo-Effekt sorgt dafür, dass selbst Scheinmedikamente eine mess- und spürbare körperliche Wirkung entfalten. Gängiger Lehrmeinung nach spielt für diese Wirkung vor allem die Erwartung des Patienten eine Rolle: Glaubt er, ein wirksames Mittel zu erhalten, dann scheint dies die Selbstheilungskräfte des Körpers zu mobilisieren. Weitere Einflussfaktoren sind die Art der Präsentation und die genetische Veranlagung.

Kommentar: