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Di, 17 Jan 2017
Die Welt für Menschen, die denken

Dürren


Sun

Rhein mit Niedrigwasser: Niedrige Pegel machen der Schifffahrt Probleme

Das für die Jahreszeit ungewöhnliche Niedrigwasser des Rheins beeinträchtigt zunehmend den Schiffsverkehr.

© dpa/Thomas Frey
Ein Frachtschiff passiert bei Niedrigwasser eine Sandbank auf dem Rhein.
Die ersten Fähren zwischen Rheinland-Pfalz und Hessen haben ihren Betrieb eingestellt, Frachtschiffe können nicht mehr voll beladen fahren, wie der stellvertretende Leiter des Wasser- und Schifffahrtsamts Bingen, Florian Krekel, am Donnerstag mitteilte. Zuvor hatte die Mainzer „Allgemeine Zeitung“ darüber berichtet. Krekel sagte der Deutschen Presse-Agentur, Niedrigwasser im Oktober sei normal. „Aber dass es sich bis in den Dezember und Januar hinzieht, ist wirklich außergewöhnlich. Daran kann ich mich nicht erinnern.“ Der Deutsche Wetterdienst erwartete nach eigenen Angaben auch bis ins neues Jahr nicht viele Niederschläge im Rheintal. Einzelne Schauer haben wenig Einfluss auf die Wasserstände.

Krekel sagte, wenn es noch drei Wochen trocken bleibe, könnten zum Beispiel bei Kaub die Niedrigwasser-Rekorde des Jahres 2003 erreicht werden. Dann würden keine Frachtschiffe mehr fahren: „Für einen Eimer Kohle lohnt sich das nicht mehr.“

Cow Skull

Dürre in Madagskar führt zu katastrophaler Hungersnot

Fast eine Million Menschen auf Madagaskar leiden an Hunger. Grund dafür ist eine lange Dürreperiode. Die Vereinten Nationen stufen die Lage als katastrophal ein, berichtet „The Guardian“.
© Flickr/Rod Waddington
Laut einer Umfrage unter den Einheimischen müssen sich 20 Prozent der Familien von wilden Früchten ernähren, schreibt die Zeitung. Viele betteln, verkaufen ihr Land oder verzehren das Saatgut, das für das nächste Jahr bestimmt ist.

Die meisten Bewohner der afrikanischen Insel hätten ihre Vorräte schon im August verbraucht, die nächste Ernte werde aber erst im März erwartet. Voraussetzung dafür, dass die Saatsaison im November und Dezember erfolgreich verlaufe, sei allerdings, dass die Bauern hitzeresistentes Saatgut und spezielle Werkzeuge zur Bodenbearbeitung nutzen. Anderenfalls drohe sich die Hungersnot auf das nächste Jahr auszuweiten, heißt es in dem zitierten UN-Bericht.

Cow Skull

Dürre: Zimbabwe erklärt den Katastrophenfall

© www.cityfarmer.info
Amarnt Ernte während der Dürre in Zimbabwe
Zimbabwes Präsident Robert Mugabe hat den Katastrophenfall ausgerufen, nachdem eine Dürre die meisten ländlichen Gegenden in dem südafrikanischen Land heimgesucht hat. Saviour Kasukuwere, Minister für Öffentlichkeitsarbeit und Wohnungsbau, sagte am Freitag: "Der Präsident hat im Hinblick auf die besonders betroffenen Gebiete den Katastrophenfall erklärt."

Es wird erwartet, dass die Ausrufung eine Reaktion der internationalen Gemeinde auslösen wird, die mit Lebensmittellieferungen an Zimbabwe helfen werden. Kasukuwere sagte, dass derzeit 26% der Bevölkerung - das sind rund 2,44 Millionen Menschen - auf Lebensmittelhilfe angewiesen sind. Dörfer im Süden Simbabwes haben durch die Dürre ihre Weidetiere und Nutzpflanzen verloren.

Kasukuwere erklärte: "Der saisonale Ausblick ließ von Beginn an erwarten, dass die Regenzeit 2015-2016 für Zimbabwe wahrscheinlich im ganzen Land weniger stark als normal ausfallen werde. Die Wetterbedingungen wurden durch das El Ninio Phänomen hervor gerufen."

Das El Ninio Phänomen verursachte einen dramatischen Anstieg in der Zahl der hungernden Menschen in Afrika. Es ist charakteristisch für das sich erwärmende Oberflächenwasser im tropischen Osten des pazifischen Ozeans, was wiederum in Verbindung mit Dürren im südöstlichen Asien, Afrika und Australien steht, sowie mit starken Regenfällen in Südamerika.

Übersetzt aus dem Original von Sott.net

Sun

Niedrigwasser bei einigen deutschen Flüssen schon seit 6 Monaten

Teils wird schon sechs Monate in Folge Niedrigwasser gemeldet. Einigen Flüssen droht ein neuer Jahrestiefststand.

© Wetter24
Der recht trockene Herbst macht sich nun stärker in den Wasserständen der Flüsse bemerkbar
Mehrfach berichteten wir in diesem Jahr über Trockenheit, stark unterschiedlich verteilte Niederschläge und die damit verbundenen Probleme für Landwirtschaft und Schiffsverkehr. Man könnte annehmen, diese Situation sollte sich nun Ende Oktober entspannt haben, doch tatsächlich wird an vielen Flüssen weiterhin Niedrigwasser gemeldet, sogar ein leichtes Fallen der Seepegel ist zu verzeichnen.

An der aktuellen Lage lässt sich sehr gut die Trägheit innerhalb des Wasserkreislaufs erkennen. Große Flüsse, stehende Gewässer und auch der Grundwasserspiegel reagieren sehr verzögert auf andauernde Trockenheit oder tagelangen Dauerregen. Im Hintergrund wirken viele Prozesse und so kann es mehrere Wochen bis Monate dauern, bis eine entsprechende hydrologische Situation für uns Menschen sichtbar wird.

Die mangelnden Niederschläge in den letzten Monaten in Süddeutschland haben natürlich auch Auswirkungen auf die Niedrigwassersituation in Norddeutschland, nur eben verzögert. Nördlich der Donau werden derzeit vielfach sehr niedrige Abflüsse verzeichnet, d.h. der langjährige mittlere Niedrigwasserabfluss wird unterschritten. In Nordbayern ist es nun bereits acht Monate in Folge zu trocken. Und so ist es auch kein Wunder, dass die Stände an einigen Trinkwassertalsperren niedriger als üblich sind.

Kommentar: Während es südlich der Alpen sintflutartige Regenfälle derzeit für Überschwemmungen sorgen, ist es hierzulande zu trocken. Gleichzeitig erlebt unser Planet erlebt immer mehr Naturkatastrophen. Spiegelt sich unsere der Zusatnd Gesellschaft in diesen Katastrophen?




Cross

Mexiko: Dürre lässt versunkene historische Kirche in Stausee wieder auftauchen

Im südlichen mexikanischen Bundesstaat Chiapas ist eine Kirche im Kolonialstil im wahrsten Sinne des Wortes aus einem Stausee aufgetaucht. Eine Dürre hatte zuvor den Wasserspiegel des Flusses Grijalva um ganze 25 Meter sinken lassen, der auch den Nezahualcoyotl-Stausee einspeist, in dem sich die Kirche aus der Mitte des 16. Jahrhunderts befindet.

© David von Blohn
Ein Bild wie aus einem Horrorfilm – doch dieses Schauer-Sujet ist keine Fiktion. 1966 verschwand diese Kirche ...
Umgeben von Wäldern und Bergen ragen die Trümmer der Kirche, die auch „Tempel von Santiago” oder “Tempel Quechula” genannt wird, aus dem Wasser. Der Nezahualcoyotl-Stausee liegt in der Nähe der Stadt Nueva Quechula. Die Kirche wurde, wie Mashable berichtet, von einer Gruppe von Mönchen unter dem Ordensbruder Bartolome de la Casas in der Mitte des 16. Jahrhunderts errichtet, als das Gebiet noch von den Zoque-Ureinwohnern bewohnt wurde.

Die Kirche ist 61 Meter lang und 14 Meter breit. Die Mauern sind bis zu zehn Metern hoch, der Glockenturm erreicht sogar eine Höhe von 16 Metern. Es ist bereits das zweite Mal, dass die Kirche aus den Fluten aufsteigt, nachdem der Stausee 1966 errichtet wurde. Bereits 2002 sank der Wasserspiegel in dem Reservoir so stark, dass die Kirche wieder für kurze Zeit zu sehen war. Nachdem das Gotteshaus in der vergangenen Woche wieder aus dem See aufstieg, wurde es schnell zum Ziel vieler Touristen und Pilger, die Prozessionen um die Kirche zogen. Ein Video von dem seltenen Ereignis gibt es auf Youtube zu sehen.

Kommentar:




Fire

Extreme Trockenheit und Sanktionen gegen Russland bringen Millionenverluste bei Ernte in Deutschland

Hohe Temperaturen, wenig Niederschläge - das Wetter verhagelt den Bauern die Erntebilanz. Doch nicht nur die Trockenheit, auch ein politischer Faktor macht den Landwirten zu schaffen.
© picture alliance / dpa
Wegen der extremen Trockenheit fällt die Erntebilanz der deutschen Bauern in diesem Jahr mager aus. Sie ernteten elf Prozent weniger als im vergangenen Jahr, wie der Präsident des Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, im ZDF sagte. Demnach belief sich die Getreideernte auf 46,5 Millionen Tonnen, die Rapsernte lag bei unter fünf Millionen Tonnen.

Im äußersten Süden Baden-Württembergs und Bayerns sowie in Schleswig-Holstein hätten die Bauern "eine ordentliche Ernte einfahren können", sagte Rukwied. Im übrigen Land sei die Ernte wegen der starken Trockenheit "deutlich unterdurchschnittlich" ausgefallen. In manchen Regionen Deutschlands müssten die Landwirte 40 bis 50 Prozent Einbußen hinnehmen.


Kommentar: Und viele Politiker wollen nicht einsehen, dass die Sanktionen gegen Russland ein Schnitt ins eigene Fleisch sind. Das liegt daran, dass viele Politiker Psychopathen sind und sie nicht vorausschauend denken und handeln können und Präsident Putin einfach schlecht machen wollen.
  • Feindbild Putin: Vernichtung von Lebensmitteln in Russland - Kommentar



Sun

Kuba: Trockenheit schon seit über einem Jahr und kein Ende in Sicht

In Kuba herrscht schon seit etwa einem Jahr Trockenheit, eine Entlastung ist nicht in Sicht. Die Bürger sehnen schon die nächste Wirbelsturm-Saison herbei. Die Regierung ergreift Notmaßnahmen und rationiert das Wasser.
© Reuters
Wassermangel in Kuba
Unter der Trockenheit leidet die gesamte Landwirtschaft, von der berühmten Zigarrenherstellung bis zur Zucker-, Kaffee-, Gemüse-, Reis- und Bohnenproduktion.
Havanna - Kuba hat wegen einer schlimmer werdenden Dürre seinen Zivilschutz aktiviert. Die Regierung erklärte am Montag, in allen Bereichen würden Notmassnahmen ergriffen, darunter eine strenge Rationierung von Wasser. Die schon etwa ein Jahr herrschende Trockenheit, die den Prognosen zufolge noch mehrere Monate dauern soll, hat in der Landwirtschaft bereits schwere Verluste verursacht. Mehr als eine Million Menschen ist auf Wasserlieferungen durch Tankwagen angewiesen. Unter der Trockenheit leidet die gesamte Landwirtschaft, von der berühmten Zigarrenherstellung bis zur Zucker-, Kaffee-, Gemüse-, Reis- und Bohnenproduktion.

Der durch die Dürre verursachte Mangel wird durch das marode Leitungssystem noch verschärft. Schätzungsweise 50 Prozent versickert durch undichte Rohre. Hinzu kommt, dass die Bewässerungssysteme in der Landwirtschaft - sofern überhaupt vorhanden - oft veraltet und ineffektiv sind.

Kommentar: Nicht nur Fluten sondern auch Dürre machte Menschen in manchen Gegenden zu schaffen.




Cloud Lightning

Schwere Gewitter in Baden-Württemberg - Brände durch Blitzschlag und Überschwemmungen

Ein schweres Gewitter hat am Freitag der Hitzewelle in Baden-Württemberg ein Ende gesetzt. Überschwemmungen und Brände hielten die Polizei in Atem. Besonders betroffen war die Region Stuttgart.
© SWR
Wassermassen überfluteten am Freitag Straßen und Keller in Stuttgart
In einigen Teilen der Region Stuttgart hat es am Freitagabend heftig gewittert - doch Unwetter und größere Schäden blieben laut Polizei aus. In der Landeshauptstadt sowie in den Landkreisen Ludwigsburg und Böblingen hatten Polizei und Feuerwehr mehr als 120 Einsätze. Straßen waren überflutet, Keller liefen voll, Bäume stürzten um und Äste flogen umher, sagte die Polizei dem SWR. In der Region fielen stellenweise in einer Stunde 30 bis 40 Liter Regenwasser pro Quadratmeter, etwa zwei Drittel des üblichen Monatsaufkommens an Niederschlägen in der Region, so ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Samstag.

Kommentar: Nicht nur in Baden-Württemberg gab es diese Woche Fluten und Unwetter:




House

"Edersee Atlantis" - Versunkene Ruinen tauchen nach über 100 Jahren wieder auf

Wenn im Sommer das Wetter gut ist, muss der Edersee in Nordhessen viel Wasser abgeben. Einigen Touristen fehlt das erfrischende Nass dann zum Schwimmen, doch dafür tauchen sonst versunkene Relikte von vor mehr als 100 Jahren aus den Fluten auf.

© dpa/Uwe Zucchi
In Hessens größtem See tauchen derzeit Ruinen auf, die sonst unter der Oberfläche verborgen liegen.
Wenn im Sommer der Edersee viel Wasser verliert, zeigt er sein altes, versunkenes Gesicht. Jetzt führt bei Asel in Hessen wieder eine vierbogige Brücke über die Eder. Sie wurde beim Bau des Stausees vor mehr als 100 Jahren überflutet und ist nur zu sehen, wenn der Edersee-Pegelstand tief sinkt.

Dieter und Karoline Walther aus der Nähe von Mainz machen Urlaub am Edersee und stehen vor der Aseler Brücke. „Wir wollen drübergehen“, sagt er. Die Brücke kann mittlerweile trockenen Fußes überquert werden.

Kommentar:




Fire

Anhaltende Dürre in Kalifornien sorgt dieses Jahr für mehr als 1000 Brände mehr als sonst - ein Feuerwehrmann getötet

Die anhaltende Dürre hat die Westküste der USA in ein «Pulverfass» verwandelt. Laut den Behörden gab es in diesem Jahr schon tausend Brände mehr als sonst.

© Justin Sullivan/AFP
Rund 8000 Feuerwehrleute sind in ganz Kalifornien im Einsatz: Die Flammen greifen auf ein Haus in Lower Lake über.
Bei den heftigen Buschbränden in Kalifornien ist ein Feuerwehrmann getötet worden. Dave Ruhl sei am Donnerstag bei seinem Einsatz in einem staatlichen Waldgebiet unweit der Stadt Alturas umgekommen, teilte Gouverneur Edmund Brown am Freitag mit. Er sprach der Familie des 38-jährigen Opfers sowie seinen Freunden und Kollegen sein Beileid aus.

Anhaltende Dürre und die «extremen Wetterbedingungen» hätten Kalifornien in ein «Pulverfass» verwandelt, erklärte der Gouverneur weiter. Nach Angaben der Nationalgarde bekämpfen rund 8000 Feuerwehrleute die vielen Brände in ganz Kalifornien.

Kommentar: In Amerika und auch anderswo ist bei vielen buchstäblich Feuer auf dem Dach: