Willkommen bei SOTT.net
Sa, 27 Mai 2017
Die Welt für Menschen, die denken

Vulkanaktivität


Fire

Vulkan in Japan: Größere Eruption des Sakurajima

Heute Nacht produzierte der Sakurajima in Japan eine größere explosive Eruption. Das VAAC Tokyo registrierte Vulkanasche in 4 km Höhe. Manfred Meyer (Mitglied in der Vulkanologischen Gesellschaft e.V.) entdeckte einen Artikel der japanischen Zeitung Asahi Shimbun mit Fotos der Eruption: in der Aschewolke blitzte es heftig! Der Wind verfrachtete die Aschewolke direkt Richtung Kagoshima, wo es Asche regnete. Die Behörden empfehlen das Tragen von Schutzmasken. Es folgten weitere Eruptionen. Für alle Vulkanfotografen besteht die Hoffnung, dass die Eruptionen länger anhalten werden.

Und noch eine Meldung aus Japan ist eine Erwähnung wert: am Nishinoshima erreichten Lavaströme die Küste der jungen Vulkaninsel.

Der indonesische Vulkan Sinabung war in der letzten Nacht ebenfalls aktiv und erzeugte explosive Eruptionen aus einem Förderschlot am Dom.

Kommentar:




Fire

Mehrere Beben auf Island in letzten Wochen - Vulkanologen sehen wachsende Ausbruchsgefahr des "Katla"

Vor knapp sieben Jahren legte der Vulkan Eyjafjallajökull mit einer riesigen Aschewolke wochenlang den Luftverkehr in Europa lahm. Nach auffallend vielen Erdbeben befürchten Experten jetzt eine gigantische Eruption unter einem Gletscher. Doch die Evakuierungspläne für Island stammen aus der Zeit vor dem Tourismusboom.
© Páll Stefánsson
Vulkan Katla
Eyjafjallajökull. Kaum auszusprechen ist er, der Vulkan, der vor knapp sieben Jahren Island ins Zentrum der Öffentlichkeit gerückt hat. Die riesige Aschewolke, die von dem kleinen Land ausging, legte fast den ganzen Luftverkehr in Europa lahm. Am Anfang war der Vulkan und seine Asche ein Fluch. Für Island wurde er dann aber zum Segen.

Seit 2010 boomt der Tourismus in dem Land. Für viele der Touristen ist dabei die Schönheit des Landes gepaart mit ihrer latenten Gefahr besonders reizvoll. Eine Reise dorthin schmeckt ein bisschen nach Abenteuer.

Kommentar:

  • Schwarmbeben unter isländischem Vulkan Katla





Fire

Vulkan Poas in Costa Rica stößt Aschewolke aus

Am vergangenen Gründonnertag ist, wie jetzt bekannt wurde, der Vulkan Poás in der Nachbarschaft er Lahrer Partnerstadt Alajuela ausgebrochen.
© Xinhua
Alajuela/Lahr. Da er zuvor schon Anzeichen eines bevorstehenden Ausbruchs zeigte, sind keine Personen zu Schaden gekommen.

Der 21-jährige Isaac Molina, Sohn des ehemaligen Bürgermeisters von Alajuela, war vor kurzem noch in Lahr, um hier seine Deutschkenntnisse zu verbessern. Er hat Text- und Bildmaterial zur Verfügung gestellt: "Rauchsäulen über dem Vulkan Poás", hat er seinen Beitrag betitelt. Der Poás habe am vergangenen Donnerstag, 14. April, um exakt 7.59 Uhr eine der größten Eruptionen der vergangenen Jahre gehabt. "Die Hauptgas- und Aschesäule ragte mindestens zwei Kilometer über dem Kegel in den tiefblauen Himmel. Noch am gleichen Tag folgten zwei weitere Eruptionen." Schäden seien gleich zu Beginn entstanden. Der Vulkan habe mit hoher Geschwindigkeit viele und auch große Felsen auf die Aussichtsplattform und auf den breit angelegten befestigten Fußweg zum Krater nach oben geschleudert. Der Niederschlag von Asche sei laut den Bewohnern der Umgebung nicht bemerkenswert, aber der ausbleibende Ausflugsverkehr gerade jetzt zur Osterzeit schlage zu Buche.

"Besitzer der Restaurants und Souvenirläden klagen über Geschäftseinbußen. Auch der Agrarbereich ist betroffen. Erdbeerfelder und Farnplantagen können nicht bestellt werden. Wohnhäuser und Touristenunterkünfte in der Nähe wurden evakuiert. Sieben Kantone befinden sich in Alarmbereitschaft. Da die Flüsse vermehrt Sedimente mit sich bringen können, werden sie mit Kameras überwacht." Vorhersagen über die weitere Entwicklung, so Isaac Molina Chorres, könnten derzeit noch nicht gemacht werden. An den sehr großen Ausbruch im Jahr 1956 erinnerten sich heute nur die älteren Menschen, für die Jüngeren der Region sei das eine neue Erfahrung.

Kommentar:




Fire

Ausbruch des Ätna in Sizilien: Mehrere Menschen leicht verletzt

© AP
Ausbruch des Ätna auf Sizilien
Bei einer erneuten vulkanischen Explosion des Ätna auf Sizilien sind mehrere Menschen verletzt worden. Die Lava-Fontänen des Vulkans waren bis zu 200 Meter hoch.

Der höchste Vulkan Europas spuckt seit Dienstagabend wieder Asche und hat am Südostkrater einen Lavastrom gebildet. Am Donnerstag sei es auf 2700 Metern zu einer Explosion gekommen, bei der Splitter in die Luft geschleudert worden. Das Nationale Institut für Geophysik und Vulkanologie (INGV) bestätigte der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag, dass vier Menschen leicht verletzt wurden.

Sie seien aus beruflichen Gründen am Vulkan unterwegs gewesen. Italienische Medien hatten zuvor von Ausflüglern und zehn Verletzten gesprochen. Keiner von ihnen sei in kritischem Zustand. Das Institut konnte diese Zahlen zunächst nicht bestätigen.

Kommentar: Gut, dass niemand ernsthaft zu Schaden kam!


Fire

Kilauea, Hawai: Neuer Lavastrom

© Lucy Nicholson / Reuters
Am Kilauea auf Big Island Hawaii ist es zu einem größeren Lavadruchbruch gekommen. Seit gestern fließt auf der Pali (Küstenebene) ein neuer Lavastrom. Möglicher Weise bedeutet dies erst einmal das Ende des spektakulären Lavafalls am ocean entry, da der Nachschub an Lava abgeschnitten werden könnte. Bisher floss die Lava durch einen Tunnel, der bis zur Küste reicht. Es ist aber auch möglich, dass es sich um einen komplett neuen Lavastrom handelt und dass sich die Förderrate erhöhte.


Sobald weitere Infos vorliegen folgt ein update!

Cloud Grey

Indonesischer Vulkan Sinabung bricht 7 mal in weniger als 24 Stunden aus

Der indonesische Vulkan Sinabung ist erneut ausgebrochen, er schleuderte Asche, Rauch und Gestein bis zu 5000 Meter hoch. Eine Sperrzone wurde eingerichtet, tausende Bewohner mussten ihre Dörfer verlassen.


Der indonesische Vulkan Sinabung.
Mit einer Serie von sieben Eruptionen hat sich der indonesische Vulkan Sinabung am Sonntag zurückgemeldet. Nach Angaben des Zivilschutzes schleuderte der im Norden der Insel Sumatra gelegene Berg Asche, Rauch und Gestein bis zu 5000 Meter hoch.

Die weithin sichtbare Rauchwolke zog in Richtung der auch bei Touristen beliebten Stadt Berastegi im Hochland von Karo. Einwohner und Urlauber wurden aufgefordert, Mund- und Augenschutz zu tragen.

Die Behörden erklärten einen Radius von sieben Kilometern rund um den 2460 Meer hohen Vulkan zur Sperrzone. Tausende Bewohner mussten ihre Dörfer verlassen.


© AFP
© Reuters
(dpa)

Seismograph

Vulkan Ätna: Schwarmbeben unter der Südflanke registriert

Update 31.01.2017: In der Nacht lebten die strombolianischen Eruptionen aus dem Sattelvent im Neuen Südostkrater wieder auf. Zudem stimmt auch mindestens 1 Schlot in der Bocca Nuova mit ein und eruptierte Vulkanasche. Aus einem weiteren Schlot war Rotglut zu sehen. Heute Morgen scheint die Aktivität wieder abgenommen zu haben. Allerdings sieht man auf der Thermalcam des INGV eine heiße Fumarole am Neuen Südostkrater. Mirova registriert eine thermsiche Strahlung von 19 MW. Diese wird recht kontinuierlich aufgezeichnet und deutet darauf hin, dass das Magma hoch im Fördersystem steht.
© dpa
Symbolfoto
Update: Das INGV Catania veröffentlichte soeben einen ersten Bericht zum Schwarmbeben. Dort ist von ca. 60 Einzelbeben die Rede. Bei den meisten dieser Beben handelt es sich um Mikrobeben, die auf der allgemein zugänglichen Seismik nicht dargestellt werden.

Originalmeldung: Heute Vormittag manifestierte sich ein Schwarmbeben unter der Südflanke des Ätnas. Es wurden bisher 8 Erdbeben mit Magnituden größer als 2 registriert. 5 davon brachten es auf Magnituden im 3er Bereich. Das Stärkste hatte eine Magnitude von 3,5. Die Beben lagen in Tiefen zwischen 12 und 14 km bei „Casa Milia“ an der westlichen Umrundungsstraße, einige Kilometer oberhalb von Nicolosi. Laut Dr. Boris Behncke sind diese Erdbebenschwärme in der Vergangenheit typisch gewesen, wenn sich größere Mengen Magma auf den Weg machten. Diese Aussage deckt sich mit meiner Vermutung von letzter Woche, im Zusammenhang mit dem tiefer gelegenen Schwarmbeben im Norden des Vulkans.

Fire

Colima-Vulkan in Mexiko bricht aus, sizilischer Ätna erfährt drei kleinere Erdstöße

© Sergio Velasco Garcia /AFP
Am mexikanischen Vulkan Colima gab es letzte Nacht eine starke vulcanianische Eruption. Auf LiveCam-Aufnahmen ist zu sehen, wie glühende Lavabomben den gesamten Vulkanhang eindeckten. In der Eruptionswolke zuckten zahlreiche Blitze. Seit einigen Tagen scheint sich die Aktivität dahingehend zu ändern, dass es weniger Explosionen gibt, diese aber stärker werden. Vermutlich verstopft der Förderschlot aufgrund zäherer Lava, so dass sich im System größerer Druck aufbauen kann, bis der Schlot frei gesprengt wird.


Am Ätna auf Sizilien kam es gerade zu 3 Erdbeben der Magnituden 3,1 und 2,6. Ihre Hypozentren lagen südlich des Ortes Linguaglossa in nur 1 - 3 km Tiefe. In den Jahren 2001 und 2002 kündigten Beben entlang des Pernicana-Störungssystems die Spalteneruptionen an.

Cloud Grey

Vulkan Bulusan auf den Philippinen spuckt Aschewolke 2km hoch

Kurz vor Jahresende meldet sich auch noch einmal der Vulkan Bulusan in Sorsogon, mit einer eindrucksvollen Aschewolke, die etwa 2000 Meter in die Höhe gespuckt wurde.


Vulkan Mt. Bulusan
Begleitet wurde die Eruption von einem 16 minütigen Erdbeben, gegen 14:40 Uhr.

Das philippinische Institut für Vulkanologie (PHIVOLCS) sagte, die ausgerufene Alarmstufe 1 bleibt im Umkreis von 4 Kilometer um den Vulkan bestehen.

Kommentar:




Cloud Grey

Indonesien: Vulkan Sinabung bricht wieder aus

Seit gestern erzeugt der Sinabung auf Sumatra wieder pyroklastische Ströme. Seit Monaten kommt es immer wieder zu solchen Eruptionsphasen, da der Dom langsam, aber stetig wächst. Das Bild nahm Endro Lewa auf.
© Endro Lewa

Kommentar: