Willkommen bei SOTT.net
Sa, 18 Nov 2017
Die Welt für Menschen, die denken

Vulkanaktivität


Better Earth

Popocatépetl: Spektakulärer Vulkanausbruch in Mexiko - Video

Im lateinamerikanischen Land Mexiko hat sich auf dem erwachten Vulkan Popocatépetl eine starke Explosion ereignet. Das Naturschauspiel wurde mit Hilfe von Webcams auf Video aufgezeichnet.
Wie die in Mexiko-Stadt erscheinende Zeitung "Excelsior" schreibt, hat eine Aschesäule etwa zwei Kilometer Höhe erreicht. In den nächstgelegenen Ortschaften sei ein Aschefall zu erwarten. Die Behörden würden die Situation unter Kontrolle halten, so das Blatt.

Der Name des 5.462 Meter hohen Vulkans bedeutet im Deutschen "stark rauchender Berg". Ganz in der Nähe liegen die Bundesstaaten Puebla und Tlaxcala sowie die Hauptstadt des Landes, Mexiko-Stadt.

Bizarro Earth

Manaro Voui: Vulkanausbruch auf Ambae

© Facebook
Im Archipel von Vanuatu ist der Vulkan Manaro Voui (Aboa) ausgebrochen. Dieser liegt auf der Insel Ambae und wird auch Aoba genannt. In den letzten Tagen wurde der Alarmstatus bereits hochgestuft, die Eruption kam also nicht überraschend. 8000 der 11500 Einwohner der Insel werden evakuiert. Um den Krater wurde eine 6,5 km durchmessende Sperrzone eingerichtet. Es wird vor pyroklastischen Strömen und Lahare gewarnt. Auf MIROVA wird eine hohe thermische Strahlung registriert. In den letzten Wochen wurde eine Warnung für 4 Vulkane des Archipels ausgegeben: Ambae, Ambrym, Gaua, Lopevi.

Popocatepetl eruptierte 2 Aschewolken

Der größte Vulkan Mexikos eruptierte gestern 2 Aschewolken. Die Eruptionen fanden nach dem Erdbeben in Oxaca statt. Ob ein direkter Zusammenhang zwischen den Erdstößen und den Eruptionen besteht lässt sich nicht mit Gewissheit sagen. Der Vulkan ist sowieso in einer aktiven Phase und eruptiert sporadisch Vulkanasche.

Gunung Agung auf Bali ohne Neuigkeiten

Seit gestern Vormittag wurde auf VSI nichts neues mehr über den Status des Vulkans auf der Insel Bali berichtet. Leider gibt es keine Livedaten, die eine eigenständige Interpretation ermöglichten. The Guardian veröffentlichte heute Morgen einen Bericht, nachdem nun 34.000 Menschen auf der Flucht seien, da die Tremor-Amplitude stieg. Es ist allerdings unklar, ob damit ein aktueller Anstieg gemeint ist, oder ob man sich auf den Anstieg der letzten Tage bezieht. Hier geht es zu den Hintergrundinformationen zum Gungung Agung.

Bulb

14.000 werden Menschen werden evakuiert: Vulkan auf Bali erwacht

Auf der indonesischen Urlaubsinsel Bali rechnen die Behörden mit einem unmittelbar bevorstehenden Ausbruch des Vulkans Mount Agung. Der über 3.000 Meter hohe Feuerberg im Distrikt Karangasem weist seit Tagen eine erhöhte Aktivität auf. Die Lage sei besorgniserregend, es gebe Furcht vor einer plötzlichen Eruption, warnen die örtlichen Behörden.
© Reuters
Vulkan auf Bali wacht auf: 14.000 werden evakuiert
Seit Freitagabend gilt in der Region die höchste Alarmstufe vier. Mehr als 14.000 Anwohner haben mittlerweile ihre Häuser verlassen. Lastwagen der Regierung brachten sie in Notunterkünfte, die in Schulen, Sporthallen und auf dem offenen Feld eingerichtet wurden. Gut 10.000 Helfer wurden mobilisiert, um die sichere Evakuierung der Dörfer zu gewährleisten.

Indonesien liegt auf dem Pazifischen Feuerring. In dem Gebiet treffen verschiedene Platten der Erdkruste aufeinander, es kommt oft zu Erdbeben und vulkanischen Eruptionen. Im Inselstaat gibt es etwa 130 aktive Vulkane. Der Mount Agung ist auch bei ausländischen Wanderern beliebt. Zuletzt ist der Vulkan in den Jahren 1963 und 1964 ausgebrochen. Damals starben etwa 1.500 Menschen. (dpa)

Fire

Magma-Aktivität im Eifel-Gebiet: Droht ein Vulkanausbruch am Laacher See?

Jahrtausende lang schummern sie vor sich hin bis sie in einem gewaltigen Knall ausbrechen und alles um sich herum in Schutt und Asche legen. Vulkane sind weltweit eine ständige Gefahr für Mensch und Natur.
Auch in Deutschland gibt es ein aktives Vulkangebiet - die Eifel.

In der Eifel brodelt es unter der Erde. Und das sogar heftig. Der Laacher See blubbert, Anfang Juni kam es zu mehreren kleinen Erdbeben südlich des Gewässers. Ein Anzeichen für mögliche Magma-Bewegungen in der Tiefe.

Denkt man an Vulkane, schießt einem etwa Italien durch den Kopf mit seinem Supervulkan Ätna, dem höchsten und aktivsten in Europa. Regelmäßig spuckt der Vulkan auf Sizilien Lava in die Luft. Ein vergleichbares Szenario in der Eifel? Unvorstellbar. Dabei schlummert die heiße Gesteinsschmelze auch hier.

Anfang Juni wurden am Laacher See in Rheinland-Pfalz laut Landesamt für Geologie und Bergbau rund 40 schwache Erdbeben erfasst. "Das kann ein Anzeichen für Magma-Bewegungen sein", sagt der Bonner Geologie-Professor Ulrich Schreiber. Andernfalls handele es sich um Fluide (Gase und Flüssigkeiten), einer Vorstufe von Magma.

Außerdem blubbert der See "kontinuierlich" vor sich hin, die Folge von austretenden CO2-Gasen aus dem Erdmantel, erklärt der Geologe. Ein weiterer Hinweis für Vulkanaktivitäten in der Tiefe (Der schlafende Riesenvulkan: Forscher finden rätselhafte Veränderungen im Boden (Video)).

Kommentar:


Bizarro Earth

Vulkane: Gigantische Magmakammer unter US-Bundesstaat Washington entdeckt - weltweite Aktivität

Im US-Bundesstaat Washington wurden Hinweise auf eine bislang unentdeckte "heiße Zone" gefunden und das inmitten der drei aktiven und gefährlichen Vulkane Mount Adams, Mount Rainier und Mount St. Helens, allesamt auf der rund 1.130 Kilometer langen Kaskadenkette gelegen, die zum Pazifischen Feuerring gehört.

Dass unter dem Yellowstone-Nationalpark im US-Bundesstaat Wyoming ein Supervulkan mit einem gigantischen Magmareservoir brodelt, ist bekannt. Nicht bekannt war hingegen bislang, dass er ein feuriges Pendant in Washington haben könnte. Doch die Hinweise darauf verdichten sich.

Die "heiße Zone" soll gigantische Ausmaße haben

Die "heiße Zone" in Washington wird von Forschern der Universität von Rhode Island und dem United States Geological Survey in einer Tiefe vermutet, in der sich flache Magmakammern mit den aufsteigenden Magmaströmen, die die Erdkruste durchbrechen, treffen.

Sie soll riesig sein und 12.800 Kubikkilometer Magmavolumen führen. Das ist doppelt so viel, wie bislang für die drei Vulkane angenommen, denen sie als Nachschubspeicher dienen könnte. Dies hat das Forschungsteam jetzt im Fachmagzin Scientific Reports publik gemacht.

Fire

Kameramann rennt nicht vor glühender Lava weg sondern filmt Explosion des Vulkans Yasur

Kameramann Geoff Mackley hat sein Leben aufs Spiel gesetzt, als er eine Explosion im Krater des Vulkans Yasur auf der südpazifischen Insel Tanna im Archipel von Vanuatu gefilmt hat. Dabei stand der Naturfotograf ganz am Rande des Kraters, wie ein Video auf seinem Youtube-Kanal zeigt.

© Youtube
Kameramann filmt Explosion im Vulkankrater und läuft nicht vor Lava weg
Auf der Aufnahme sieht man, dass der Mann nicht mal versuchte, wegzurennen, als der Vulkan begann, Asche und Lava auszustoßen. Mackley sei offenbar in einer sogenannten Glückshaut geboren, da Lavastücke ihn gar nicht getroffen hätten, wie der Sender „Swesda“ berichtet.


Fire

Vulkan in Japan: Größere Eruption des Sakurajima

Heute Nacht produzierte der Sakurajima in Japan eine größere explosive Eruption. Das VAAC Tokyo registrierte Vulkanasche in 4 km Höhe. Manfred Meyer (Mitglied in der Vulkanologischen Gesellschaft e.V.) entdeckte einen Artikel der japanischen Zeitung Asahi Shimbun mit Fotos der Eruption: in der Aschewolke blitzte es heftig! Der Wind verfrachtete die Aschewolke direkt Richtung Kagoshima, wo es Asche regnete. Die Behörden empfehlen das Tragen von Schutzmasken. Es folgten weitere Eruptionen. Für alle Vulkanfotografen besteht die Hoffnung, dass die Eruptionen länger anhalten werden.

Und noch eine Meldung aus Japan ist eine Erwähnung wert: am Nishinoshima erreichten Lavaströme die Küste der jungen Vulkaninsel.

Der indonesische Vulkan Sinabung war in der letzten Nacht ebenfalls aktiv und erzeugte explosive Eruptionen aus einem Förderschlot am Dom.

Kommentar:




Fire

Mehrere Beben auf Island in letzten Wochen - Vulkanologen sehen wachsende Ausbruchsgefahr des "Katla"

Vor knapp sieben Jahren legte der Vulkan Eyjafjallajökull mit einer riesigen Aschewolke wochenlang den Luftverkehr in Europa lahm. Nach auffallend vielen Erdbeben befürchten Experten jetzt eine gigantische Eruption unter einem Gletscher. Doch die Evakuierungspläne für Island stammen aus der Zeit vor dem Tourismusboom.
© Páll Stefánsson
Vulkan Katla
Eyjafjallajökull. Kaum auszusprechen ist er, der Vulkan, der vor knapp sieben Jahren Island ins Zentrum der Öffentlichkeit gerückt hat. Die riesige Aschewolke, die von dem kleinen Land ausging, legte fast den ganzen Luftverkehr in Europa lahm. Am Anfang war der Vulkan und seine Asche ein Fluch. Für Island wurde er dann aber zum Segen.

Seit 2010 boomt der Tourismus in dem Land. Für viele der Touristen ist dabei die Schönheit des Landes gepaart mit ihrer latenten Gefahr besonders reizvoll. Eine Reise dorthin schmeckt ein bisschen nach Abenteuer.

Kommentar:

  • Schwarmbeben unter isländischem Vulkan Katla





Fire

Vulkan Poas in Costa Rica stößt Aschewolke aus

Am vergangenen Gründonnertag ist, wie jetzt bekannt wurde, der Vulkan Poás in der Nachbarschaft er Lahrer Partnerstadt Alajuela ausgebrochen.
© Xinhua
Alajuela/Lahr. Da er zuvor schon Anzeichen eines bevorstehenden Ausbruchs zeigte, sind keine Personen zu Schaden gekommen.

Der 21-jährige Isaac Molina, Sohn des ehemaligen Bürgermeisters von Alajuela, war vor kurzem noch in Lahr, um hier seine Deutschkenntnisse zu verbessern. Er hat Text- und Bildmaterial zur Verfügung gestellt: "Rauchsäulen über dem Vulkan Poás", hat er seinen Beitrag betitelt. Der Poás habe am vergangenen Donnerstag, 14. April, um exakt 7.59 Uhr eine der größten Eruptionen der vergangenen Jahre gehabt. "Die Hauptgas- und Aschesäule ragte mindestens zwei Kilometer über dem Kegel in den tiefblauen Himmel. Noch am gleichen Tag folgten zwei weitere Eruptionen." Schäden seien gleich zu Beginn entstanden. Der Vulkan habe mit hoher Geschwindigkeit viele und auch große Felsen auf die Aussichtsplattform und auf den breit angelegten befestigten Fußweg zum Krater nach oben geschleudert. Der Niederschlag von Asche sei laut den Bewohnern der Umgebung nicht bemerkenswert, aber der ausbleibende Ausflugsverkehr gerade jetzt zur Osterzeit schlage zu Buche.

"Besitzer der Restaurants und Souvenirläden klagen über Geschäftseinbußen. Auch der Agrarbereich ist betroffen. Erdbeerfelder und Farnplantagen können nicht bestellt werden. Wohnhäuser und Touristenunterkünfte in der Nähe wurden evakuiert. Sieben Kantone befinden sich in Alarmbereitschaft. Da die Flüsse vermehrt Sedimente mit sich bringen können, werden sie mit Kameras überwacht." Vorhersagen über die weitere Entwicklung, so Isaac Molina Chorres, könnten derzeit noch nicht gemacht werden. An den sehr großen Ausbruch im Jahr 1956 erinnerten sich heute nur die älteren Menschen, für die Jüngeren der Region sei das eine neue Erfahrung.

Kommentar:




Fire

Ausbruch des Ätna in Sizilien: Mehrere Menschen leicht verletzt

© AP
Ausbruch des Ätna auf Sizilien
Bei einer erneuten vulkanischen Explosion des Ätna auf Sizilien sind mehrere Menschen verletzt worden. Die Lava-Fontänen des Vulkans waren bis zu 200 Meter hoch.

Der höchste Vulkan Europas spuckt seit Dienstagabend wieder Asche und hat am Südostkrater einen Lavastrom gebildet. Am Donnerstag sei es auf 2700 Metern zu einer Explosion gekommen, bei der Splitter in die Luft geschleudert worden. Das Nationale Institut für Geophysik und Vulkanologie (INGV) bestätigte der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag, dass vier Menschen leicht verletzt wurden.

Sie seien aus beruflichen Gründen am Vulkan unterwegs gewesen. Italienische Medien hatten zuvor von Ausflüglern und zehn Verletzten gesprochen. Keiner von ihnen sei in kritischem Zustand. Das Institut konnte diese Zahlen zunächst nicht bestätigen.

Kommentar: Gut, dass niemand ernsthaft zu Schaden kam!