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Fr, 23 Aug 2019
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Vulkanaktivität


Fire

Kurilen-Vulkan Raikoke sorgt mit gewaltigem Ausbruch für Auslöschung des gesamten Lebens auf einer der Inseln

Ausbruch Vulkan Kurilen
Auf den Kurilen ist es zu einem gewaltigen Ausbruch des Vulkans Raikoke gekommen, der zugleich die gesamte Pflanzen- und Tierwelt auf der gleichnamigen Insel vernichtet hat.

Der Vulkan ist am vergangenen Samstag, den 22. Juni, nach fast 100-jährigem "Dornröschen"-Schlaf wieder zum Leben erwacht und meldete sich gleich mit neun Explosionen, die allesamt den über 12-stündigen Ausbruch ausmachten. Die Asche wurde dabei bis auf 13 Kilometer in den Himmel hinauf geschleudert.

Marina Tschibissowa, leitende wissenschaftliche Mitarbeiterin des Labors für Vulkanologie am russischen Institut für Maritime Geologie und Geophysik, teilte mit, dass der Vulkan mittlerweile nur noch schwache Emissionen aus Dampf und Gas mit wenig Asche abgebe.

Gear

Indonesien: Vulkan Sinabung stößt Asche aus

Auf der indonesischen Insel Sumatra eruptierte der Sinabung erneut eine Aschewolke. Das VAAC Darwin registrierte Vulkanasche in einer Höhe von 6.400 m über dem Meeresspiegel. Der Alarmstatus für den Flugverkehr steht auf "orange". Das VSI gibt die Höhe der Aschewolke mit 2500 m über dem Gipfel an. Der Ausbruch manifestierte sich um 6.29 Uhr (WIB) und erzeugte ein seismisches Signal mit einer Amplitude von 41 mm. Die Eruption dauerte 6 Minuten und 24 Sekunden. Ob ein pyroklastischer Strom generiert wurde ist nicht bekannt.
Vulkan Sinabung
© PVMBG preko AP-a
Symbolbild
Schaut man sich die Seismik der vergangenen Tage an, erkennt man einen leichten Anstieg vulkanisch bedingter Erdbeben. Es sieht so aus, als würden wieder geringe Mengen Magma aufsteigen. Der Dom könnte wieder wachsen. Aktuelle Daten zum Volumen des Lavadoms werden nicht kommuniziert. Die Sperrzone beträgt zwischen 3-5 km um den Gipfel des Sinabungs. Hier findet ihr die Livedaten des Vulkans einschließlich Webcam und Histogramm.

Kommentar:




Blue Planet

Weiteres Beben an einem Vulkan: Bardarbunga, Island

Die letzten Wochen scheinen ausgesprochen aktiv, wenn es um die weltweite Vulkanaktivität geht. Denn vermutlich durch einen Erdrutsch am Vulkan Anak Krakatau entstand ein Tsunami, der über 430 Tote in Indonesien forderte, dann meldete sich der Vulkan Ätna in den Weihnachtsfeiertagen zurück und nun gibt es neue Beben am Bardarbunga auf Island. Und Italien plant den Notstand wegen des Ätna-Ausbruchs auszurufen.

Bardabunga
© Google Maps
Am Vulkan Bardarbunga im Süden von Island sind in der Nacht zu Freitag erneut mehrere teils kräftige Erdbeben aufgetreten. Wie die Isländische Meteorologiebehörde registrierte, ereigneten sich zwischen 2 und 3 Uhr MEZ insgesamt vier Beben am Vulkan, wovon das stärkste Magnitude 4.8 erreichte. Das Epizentrum des Bebens und der drei Nachbeben lag innerhalb der Caldera, die sich unterhalb des Vatnajökull-Gletschers befindet.

- Erdbebennews
Erdbebennews entwarnt jedoch, dass das kein vollkommen neues Beben des Bardarbunga ist oder auf einen neuen Ausbruch des Vulkans hindeutet, sondern eine Nachwirkung von der Eruption aus dem Jahr 2014 ist.

Control Panel

Vulkanausbruch und mehrere leichte Beben beim Vulkan Ätna auf Sizilien

Gestern pünktlich zu Weihnachten, am 25.12, ist der Ätna auf Sizilien ausgebrochen. Der Vulkanausbruch führte zu Ascheregen und einem Flugverbot des nahegelegenen Flughafens von Catania.

ätna ausbruch
© Instagram / claudio_catalano

Fire

Update: Ein Tsunami ohne vorheriges Erdbeben trifft Indonesien: Mindestens 429 Tote

Carita beach in South Sumatra, Indonesia
© SEMI/AFP/Getty Images
Über die Inseln Sumatra und Java, Indonesien, brach mitten in der Urlaubssaison ein Tsunami herein - ohne große Vorankündigung und Warnung. Bei diesem Tsunami kamen 223 Menschen ums Leben und 843 wurden verletzt, zudem sind schwere Schäden entstanden. Die Opferzahl wird aufgrund der Urlaubssaison noch weiter steigen und 30 Menschen wurden als vermisst gemeldet. Für die Ursache soll der Vulkan Anak Krakatau verantwortlich sein, der wahrscheinlich einen Erdrutsch verursachte.


Fire

Nach Ausbruch und Erdbeben mit 2000 Toten: Sulawesi bricht wieder aus

Am Sonntagmorgen ist der Vulkan Soputan auf der indonesischen Insel Sulawesi zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit ausgebrochen und schleuderte eine fast drei Kilometer hohe Aschewolke in den Himmel.
Sulawesi Soputan
© Reuters
Vulkanausbruch auf Sulawesi (Archivbild)
Zunächst wurde eine Sperrzone im Umkreis von vier Kilometern um den 1.758 Meter hohen Feuerberg eingerichtet.

~ RT Deutsch
Der Vulkan brach bereits im Oktober diesen Jahres aus, wobei eine Aschewolke kilometerweit in die Höhe geschleudert wurde. Kurz davor traf die bei Urlaubern beliebte Insel Sulawesi ein schweres Erdbeben (Ende September), was eine Tsunami zur Folge hatte. 2000 Menschen kamen nach offiziellen Angaben dabei ums Leben.

Calculator

Indonesien: Nach dem Tsunami bricht der Vulkan Soputan aus

Indonesien erlebte in der letzten Woche ein schweres Erdbeben mit einem darauf folgenden Tsunami, der über 1400 Todesopfer forderte. Nun brach auch noch der Vulkan Soputan aus. Bisher gibt es keine Berichte über Schäden oder Verletzte.

Soputan volcano
© Indonesia's National Agency for Disaster Countermeasure / Twitter
Sulawesi kommt nicht zur Ruhe: Nach dem verheerenden Tsunami ist nun ein Vulkan auf der indonesischen Insel ausgebrochen. Der knapp 1800 Meter hohe Berg Soputan schleuderte Asche bis zu vier Kilometer in die Höhe. Nach Angaben der nationalen Katastrophenschutzbehörde gab es zunächst keine Informationen über größere Schäden.

- Spiegel Online

Fire

Ausbruch des Vulkans Fuego in Guatemala: Bislang 69 Tote und tausende Evakuierte

In einer gespenstischen Eruption speit der Feuervulkan Fuego glühend heiße Asche und geschmolzenes Gestein aus. Bisher wurden über 60 Tote gezählt.

Feuervulkan Volcan de Fuego
© AP
Feuervulkan Volcan de Fuego: Eine dicke Rauchwolke liegt über der Landschaft: Der Vulkan in Guatemala speit Asche und Lava.
Rettungskräfte haben am Montag mit schwerem Gerät und Schaufeln die Leichen von weiteren Opfern des Ausbruchs des Volcán de Fuego in Guatemala gefunden. Von 62 Toten seien 13 identifiziert worden, sagte Fanuel Garcia, der Leiter des forensischen Instituts in Guatemala. Die Identifizierung werde durch die Einwirkung der Lava auf die Opfer erschwert, Fingerabdrücke könnten beispielsweise nicht mehr genommen und abgeglichen werden. Da viele Bewohner in abgelegenen Bergregionen offenbar kaum Zeit zur Flucht hatten, wurden noch mehr Todesopfer befürchtet.

Der Vulkan etwa 44 Kilometer westlich von Guatemala-Stadt war am Sonntag ausgebrochen. Die Eruption verursachte hohe Aschewolken. Heißer Ausfluss aus Asche, Wasser und Gestein floss die Abhänge des 3763 Meter hohen Volcán de Fuego hinunter. Dadurch wurden Straßen blockiert und Häuser verbrannt.

Kommentar: Laut BBC und der Landesbehörde ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 69 gestiegen. Etwa 300 Menschen wurden verletzt. Tausende Menschen sind in Notunterkünften untergebracht. Aus dem Gebiet um den Vulkan mussten mehr als 5000 Menschen evakuiert werden; insgesamt sind mehr als 1,7 Millionen Menschen betroffen. Die Eruption dauerte insgesamt 16,5 Stunden.

Vulkanologen berichten, dass der Ausbruch, der Asche bis zu 10km in die Höhe schickte, nun vorüber sei.

Die Eruption brachte auch pyroklastische Ströme hervor, eine sich schnell bewegende Mischung aus sehr heißen Gasen und vulkanischer Materie, welche die Hänge hinunter flossen und Ortschaften wie Rodeo und San Miguel Los Lotes überfluteten.

Janine Krippner, eine Vulkanologin der Concord University, sagte, dass dieser letzte Ausbruch des Fuego einen überdurchschnittlich großen pyroklastischen Strom hervorbrachte, der mehr sich mehr als 10km hangabwärts des Vulkankraters bewegte. Das erklärt, weshalb so viele überrascht davon wurden.

Wie außergewöhnlich war dieser Ausbruch?

Der Fuego ist einer der aktivsten Vulkane Lateinamerikas. Eine große Eruption verwüstete 1974 nahegelegene Bauerhöfe, es gab jedoch keine Berichte von Toten.

Eine weitere Eruption im Februar diesen Jahres reichte 1,7km in den Himmel.

Das Ereignis von diesem Sonntag hatte eine viel größere Dimension.

Dieser Ausbruch ist Guatemalas tödlichstes Ereignis dieser Art seit 1902, als ein Ausbruch des Vulkans Santa Maria Tausende Menschen tötete.


Better Earth

Supervulkan vor Japans Küste entdeckt: 100 Millionen Menschen in Gefahr

In der Fachzeitschrift Scientific Reports haben Geologen von der japanischen Universität Kōbe eine Studie veröffentlicht, bei der sie einen Supervulkan vor der Küste Japans entdeckt haben, der etwa 32 Kubikkilometer Magma enthalten soll und bei einer Eruption das Leben von 100 Millionen Menschen auslöschen könnte.
Vulkan
Die Geologen haben der Zeitschrift zufolge den unter der Wasseroberfläche liegenden Kikai-Krater erforscht, dessen letzter Ausbruch vor 7300 Jahren zum Tode der Zivilisation im Süden Japans geführt hatte. Der Vulkan befindet sich etwa 50 Kilometer von der südjapanischen Insel Kyushu entfernt.
Nach den Forschungsergebnissen der Wissenschaftler soll die Magmakammer zehn Kilometer lang und etwa 600 Meter hoch sein.
Das heiße Magma soll sich dort lediglich 30 Meter unterhalb des Meeresbodens ansammeln.

Better Earth

Philippinischer Vulkan Mayon speit mehrmals Lava - 74 000 Menschen brachten sich in Sicherheit

Aus dem Schlot des Mayon schießt die Lava auf beeindruckende Weise empor. Noch etliche Kilometer entfernt sind die riesigen Rauchwolken zu sehen, die ebenfalls aus seinem Krater kommen. Nicht alle wollen der Umgebung rund um den Vulkan fernbleiben.

Mayon volcano erupting / Vulkan ausbruch
© (AFP Photo/TED ALJIBE)
Der Vulkan Mayon hat feuerrote Lava und riesige Wolken überhitzte Asche ausgestoßen
Legazpi - Der Vulkan Mayon hat auf den Philippinen am Mittwoch mindestens viermal rotglühende Lava und Aschewolken in die Luft gespien. Mittlerweile brachten sich mehr als 74 000 Menschen vor dem aktiven Vulkan in Sicherheit. Die philippinischen Behörden befürchteten, dass sich die Notfallsituation noch über Monate hinziehen könnte.

Der 2.460 Meter hohe Mayon 340 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Manila gilt als aktivster Vulkan der Philippinen. Er rumort seit mehr als einer Woche, seine Lava floss nach einer beeindruckenden, aber brandgefährlichen Eruption bis zu drei Kilometer weit. Sie schoss bis zu 600 Meter hoch, Aschewolken stiegen in eine Höhe von bis zu fünf Kilometern über dem Krater auf. Berichte über Verletzte lagen bislang nicht vor. Die Behörden hatten jedoch ihre Mühen dabei, Dorfbewohner und Touristen davon abzuhalten, in die Gefahrenzone zurückzukehren.

Kommentar: Vulkan Mayon bricht erneut aus:


Zeitraffer des Vukanausbruches auf den Philippinen: