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Fr, 19 Jan 2018
Die Welt für Menschen, die denken

Vulkanaktivität


Bulb

Im Jahr 2012: Stärkster Unterwasser-Vulkanausbruch der Geschichte - Riesiges Ausmaß

Volkan Meer
Im Jahr 2012 fand ein atemberaubendes Ereignis in einem katastrophalen Ausmaß auf unserem Planeten statt. Forscher haben dieses Ereignis jetzt in der Fachzeitschrift "Science Advances" offenbart:
Vulkanforscher der University of Tasmania haben den bisher mächtigsten Ausbruch eines Unterwasservulkans seit der Beobachtung derartiger Ereignisse fixiert. Laut ihrem Artikel in der Fachzeitschrift "Science Advances" haben sie den Kataklysmus, der sich 2012 ereignete, nach dessen Stärke einschätzen können.
Dieser Vulkanausbruch fand vor der Küste Neuseelands statt und hat eine riesige schwebende Insel kreiert, die nur einen kleinen Bruchteil der ausgeworfenen Masse darstellt.
Vor der Küste Neuseelands haben die Forscher ihrem Bericht zufolge eine aus Bimsstein - einem porösen vulkanischen Gestein mit geringerer Dichte als Wasser - bestehende schwimmende und 26.000 Quadratkilometer große Insel entdeckt, die mit dem Territorium von Mazedonien vergleichbar und zweimal größer als Jamaika und dreimal Größer als Zypern ist. Diese schwimmende Bimsstein-Insel soll etwa 3,5 Meter dick sein.

Wie die Wissenschaftler herausfanden, ist dieses Gebilde aber nur ein Bruchstück der gesamten Lavamasse, die der Unterwasservulkan ausgeworfen hatte. Sie ermittelten, dass dieses Gestein aus dem Vulkan Havre Seamount stamme.

Blue Planet

Vulkan Agung stößt wieder riesige Aschewolke aus

Volcano Vulkan Agung
© Firdia Lisnawati
Vulkan Agung auf der indonesischen Ferieninsel Bali
Auf der indonesischen Ferieninsel Bali hat der Vulkan Agung nach einer Phase der Beruhigung eine riesige Aschewolke ausgestoßen. Nach Angaben der nationalen Katastrophenschutzbehörde reichte der dichte Rauch zwei Kilometer hoch in die Atmosphäre.

Beim letzten Ausbruch des Gunung Agung («Wunderbarer Berg») kamen 1963/64 mehr als 1100 Menschen ums Leben. Indonesien mit seinen mehr als 17 000 Inseln liegt auf dem Pazifischen Feuerring. In dem Gebiet treffen verschiedene Platten der Erdkruste aufeinander. Es kommt oft zu Erdbeben und Eruptionen. Insgesamt gibt es dort etwa 130 aktive Vulkane.

Fire

Alarmstufe rot auf Bali: Vulkan Agun ist ausgebrochen und stößt Aschewolken aus - Flugverkehr liegt teilweise lahm

  • Der Vulkan Agung auf der indonesischen Insel Bali ist ausgebrochen und hat eine 4000 Meter hohe Aschesäule in die Luft geschleudert.
  • Der Flugverkehr von und zu dem beliebten Reiseziel ist eingeschränkt - zahlreiche Flüge fallen aus oder verspäten sich.
  • Nach Ausrufen der zweithöchsten Warnstufe sind 25 000 Menschen in Sicherheit gebracht worden.
vulkan agung
© Donal Husni
Warnstufe rot für den Flugverkehr über Bali: Der seit Monaten rumorende Vulkan Agung hat auf der indonesischen Insel eine gewaltige Aschesäule in die Atmosphäre gespuckt. Nach Ausbrüchen am Samstag und Sonntag stieg Asche aus dem orange glühenden Krater bis zu 4000 Meter hoch und zog in Richtung der Nachbarinsel Lombok. Das Vulkanologische Institut des Inselstaates (VONA)hat wegen eines möglichen weiteren Ausbruchs und des heftigen Ascheaustoßes die höchste Warnstufe für den Luftverkehr ausgerufen.

Zahlreiche Flüge nach Bali wurden abgesagt oder verspäten sich - etwa 2000 Reisende sind betroffen, meist australische Touristen, die teilweise am Flughafen gestrandet sind. Allein die australische Fluggesellschaft Jetstar strich neun Verbindungen und warnte, es sei schwer vorherzusagen, wohin die Aschewolken treiben, so dass es kurzfristige Absagen geben könne. Betroffen waren auch die Konkurrenten Virgin, KLM und Air Asia Malaysia - Annullierungen liegen im Ermessen der jeweiligen Airline. Auf Bali ist der Hauptflughafen weiterhin geöffnet, der internationale Flughafen auf Lombok hat der BBC zufolge den Betrieb eingestellt. Von möglichen Sichteinschränkungen abgesehen kann Vulkanasche auch die Triebwerke der Flugzeuge beschädigen.

Kommentar: Ein Vulkanologe erwähnt, dass er einen baldigen Ausbruch des Vulkans sieht:
"Er steuert auf eine größere Eruption zu."



Better Earth

Popocatépetl: Spektakulärer Vulkanausbruch in Mexiko - Video

Im lateinamerikanischen Land Mexiko hat sich auf dem erwachten Vulkan Popocatépetl eine starke Explosion ereignet. Das Naturschauspiel wurde mit Hilfe von Webcams auf Video aufgezeichnet.
Vulkan
Wie die in Mexiko-Stadt erscheinende Zeitung "Excelsior" schreibt, hat eine Aschesäule etwa zwei Kilometer Höhe erreicht. In den nächstgelegenen Ortschaften sei ein Aschefall zu erwarten. Die Behörden würden die Situation unter Kontrolle halten, so das Blatt.

Der Name des 5.462 Meter hohen Vulkans bedeutet im Deutschen "stark rauchender Berg". Ganz in der Nähe liegen die Bundesstaaten Puebla und Tlaxcala sowie die Hauptstadt des Landes, Mexiko-Stadt.

Bizarro Earth

Manaro Voui: Vulkanausbruch auf Ambae

Tisuće evakuirane s otoka Vanuatu zbog pojačane vulkanske aktivnosti
© Facebook
Im Archipel von Vanuatu ist der Vulkan Manaro Voui (Aboa) ausgebrochen. Dieser liegt auf der Insel Ambae und wird auch Aoba genannt. In den letzten Tagen wurde der Alarmstatus bereits hochgestuft, die Eruption kam also nicht überraschend. 8000 der 11500 Einwohner der Insel werden evakuiert. Um den Krater wurde eine 6,5 km durchmessende Sperrzone eingerichtet. Es wird vor pyroklastischen Strömen und Lahare gewarnt. Auf MIROVA wird eine hohe thermische Strahlung registriert. In den letzten Wochen wurde eine Warnung für 4 Vulkane des Archipels ausgegeben: Ambae, Ambrym, Gaua, Lopevi.

Popocatepetl eruptierte 2 Aschewolken

Der größte Vulkan Mexikos eruptierte gestern 2 Aschewolken. Die Eruptionen fanden nach dem Erdbeben in Oxaca statt. Ob ein direkter Zusammenhang zwischen den Erdstößen und den Eruptionen besteht lässt sich nicht mit Gewissheit sagen. Der Vulkan ist sowieso in einer aktiven Phase und eruptiert sporadisch Vulkanasche.

Gunung Agung auf Bali ohne Neuigkeiten

Seit gestern Vormittag wurde auf VSI nichts neues mehr über den Status des Vulkans auf der Insel Bali berichtet. Leider gibt es keine Livedaten, die eine eigenständige Interpretation ermöglichten. The Guardian veröffentlichte heute Morgen einen Bericht, nachdem nun 34.000 Menschen auf der Flucht seien, da die Tremor-Amplitude stieg. Es ist allerdings unklar, ob damit ein aktueller Anstieg gemeint ist, oder ob man sich auf den Anstieg der letzten Tage bezieht. Hier geht es zu den Hintergrundinformationen zum Gungung Agung.

Bulb

14.000 werden Menschen werden evakuiert: Vulkan auf Bali erwacht

Auf der indonesischen Urlaubsinsel Bali rechnen die Behörden mit einem unmittelbar bevorstehenden Ausbruch des Vulkans Mount Agung. Der über 3.000 Meter hohe Feuerberg im Distrikt Karangasem weist seit Tagen eine erhöhte Aktivität auf. Die Lage sei besorgniserregend, es gebe Furcht vor einer plötzlichen Eruption, warnen die örtlichen Behörden.
Seismograph
© Reuters
Vulkan auf Bali wacht auf: 14.000 werden evakuiert
Seit Freitagabend gilt in der Region die höchste Alarmstufe vier. Mehr als 14.000 Anwohner haben mittlerweile ihre Häuser verlassen. Lastwagen der Regierung brachten sie in Notunterkünfte, die in Schulen, Sporthallen und auf dem offenen Feld eingerichtet wurden. Gut 10.000 Helfer wurden mobilisiert, um die sichere Evakuierung der Dörfer zu gewährleisten.

Indonesien liegt auf dem Pazifischen Feuerring. In dem Gebiet treffen verschiedene Platten der Erdkruste aufeinander, es kommt oft zu Erdbeben und vulkanischen Eruptionen. Im Inselstaat gibt es etwa 130 aktive Vulkane. Der Mount Agung ist auch bei ausländischen Wanderern beliebt. Zuletzt ist der Vulkan in den Jahren 1963 und 1964 ausgebrochen. Damals starben etwa 1.500 Menschen. (dpa)

Fire

Magma-Aktivität im Eifel-Gebiet: Droht ein Vulkanausbruch am Laacher See?

Möglichkeit Szenario Ausbruch Vulkan Eiffel
Jahrtausende lang schummern sie vor sich hin bis sie in einem gewaltigen Knall ausbrechen und alles um sich herum in Schutt und Asche legen. Vulkane sind weltweit eine ständige Gefahr für Mensch und Natur.
Auch in Deutschland gibt es ein aktives Vulkangebiet - die Eifel.

In der Eifel brodelt es unter der Erde. Und das sogar heftig. Der Laacher See blubbert, Anfang Juni kam es zu mehreren kleinen Erdbeben südlich des Gewässers. Ein Anzeichen für mögliche Magma-Bewegungen in der Tiefe.

Denkt man an Vulkane, schießt einem etwa Italien durch den Kopf mit seinem Supervulkan Ätna, dem höchsten und aktivsten in Europa. Regelmäßig spuckt der Vulkan auf Sizilien Lava in die Luft. Ein vergleichbares Szenario in der Eifel? Unvorstellbar. Dabei schlummert die heiße Gesteinsschmelze auch hier.

Anfang Juni wurden am Laacher See in Rheinland-Pfalz laut Landesamt für Geologie und Bergbau rund 40 schwache Erdbeben erfasst. "Das kann ein Anzeichen für Magma-Bewegungen sein", sagt der Bonner Geologie-Professor Ulrich Schreiber. Andernfalls handele es sich um Fluide (Gase und Flüssigkeiten), einer Vorstufe von Magma.

Außerdem blubbert der See "kontinuierlich" vor sich hin, die Folge von austretenden CO2-Gasen aus dem Erdmantel, erklärt der Geologe. Ein weiterer Hinweis für Vulkanaktivitäten in der Tiefe (Der schlafende Riesenvulkan: Forscher finden rätselhafte Veränderungen im Boden (Video)).

Kommentar:


Bizarro Earth

Vulkane: Gigantische Magmakammer unter US-Bundesstaat Washington entdeckt - weltweite Aktivität

Vulkan, Magma
Im US-Bundesstaat Washington wurden Hinweise auf eine bislang unentdeckte "heiße Zone" gefunden und das inmitten der drei aktiven und gefährlichen Vulkane Mount Adams, Mount Rainier und Mount St. Helens, allesamt auf der rund 1.130 Kilometer langen Kaskadenkette gelegen, die zum Pazifischen Feuerring gehört.

Dass unter dem Yellowstone-Nationalpark im US-Bundesstaat Wyoming ein Supervulkan mit einem gigantischen Magmareservoir brodelt, ist bekannt. Nicht bekannt war hingegen bislang, dass er ein feuriges Pendant in Washington haben könnte. Doch die Hinweise darauf verdichten sich.

Die "heiße Zone" soll gigantische Ausmaße haben

Die "heiße Zone" in Washington wird von Forschern der Universität von Rhode Island und dem United States Geological Survey in einer Tiefe vermutet, in der sich flache Magmakammern mit den aufsteigenden Magmaströmen, die die Erdkruste durchbrechen, treffen.

Sie soll riesig sein und 12.800 Kubikkilometer Magmavolumen führen. Das ist doppelt so viel, wie bislang für die drei Vulkane angenommen, denen sie als Nachschubspeicher dienen könnte. Dies hat das Forschungsteam jetzt im Fachmagzin Scientific Reports publik gemacht.

Fire

Kameramann rennt nicht vor glühender Lava weg sondern filmt Explosion des Vulkans Yasur

Kameramann Geoff Mackley hat sein Leben aufs Spiel gesetzt, als er eine Explosion im Krater des Vulkans Yasur auf der südpazifischen Insel Tanna im Archipel von Vanuatu gefilmt hat. Dabei stand der Naturfotograf ganz am Rande des Kraters, wie ein Video auf seinem Youtube-Kanal zeigt.

Kameramann filmt Explosion im Vulkankrater und läuft nicht vor Lava weg
© Youtube
Kameramann filmt Explosion im Vulkankrater und läuft nicht vor Lava weg
Auf der Aufnahme sieht man, dass der Mann nicht mal versuchte, wegzurennen, als der Vulkan begann, Asche und Lava auszustoßen. Mackley sei offenbar in einer sogenannten Glückshaut geboren, da Lavastücke ihn gar nicht getroffen hätten, wie der Sender „Swesda“ berichtet.


Fire

Vulkan in Japan: Größere Eruption des Sakurajima

Sakurajima
Heute Nacht produzierte der Sakurajima in Japan eine größere explosive Eruption. Das VAAC Tokyo registrierte Vulkanasche in 4 km Höhe. Manfred Meyer (Mitglied in der Vulkanologischen Gesellschaft e.V.) entdeckte einen Artikel der japanischen Zeitung Asahi Shimbun mit Fotos der Eruption: in der Aschewolke blitzte es heftig! Der Wind verfrachtete die Aschewolke direkt Richtung Kagoshima, wo es Asche regnete. Die Behörden empfehlen das Tragen von Schutzmasken. Es folgten weitere Eruptionen. Für alle Vulkanfotografen besteht die Hoffnung, dass die Eruptionen länger anhalten werden.

Und noch eine Meldung aus Japan ist eine Erwähnung wert: am Nishinoshima erreichten Lavaströme die Küste der jungen Vulkaninsel.

Der indonesische Vulkan Sinabung war in der letzten Nacht ebenfalls aktiv und erzeugte explosive Eruptionen aus einem Förderschlot am Dom.

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