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Mo, 19 Nov 2018
Die Welt für Menschen, die denken

Gesundheit & Wohlbefinden
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Ja, wow! Öffentliche Bekanntgabe von ADA und EASD: Kohlenhydratarme Ernährung wirkt sich positiv bei Diabetes Typ 2 aus

The paleo food pyramid

Hier die Paleo-Nahrungspyramide, die in krassem Gegensatz zu dem steht, was bei Diabetes im Mainstream empfohlen wird.
Die American Diabetes Association (ADA) und die European Association for the Study of Diabetes (EASD) haben Anfang des Monats eine gemeinsame Stellungnahme veröffentlicht. Diese beinhaltet die Befürwortung von kohlenhydratarmen Diäten zur Kontrolle von Diabetes Typ 2 bei Erwachsenen.

Kohlenhydratarme Ernährungsformen bei Diabetes Typ 2

Die beiden medizinisch-wissenschaftlichen Vereine, deren Ziel die Förderung und Unterstützung der Diabetesforschung ist, erkennen damit eine kohlenhydratarme Ernährung für die Kontrolle der Erkrankung bei Erwachsenen als sicher und effektiv an. Die Stellungnahme basiert auf einer systematischen Auswertung aktueller Forschungsergebnisse.

Kommentar: Forschung steigt langsam dahinter: Weniger Kohlenhydrate führen zu einem besseren Management von Diabetes


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Studie zeigt wie Darmflora und Neurodermitis zusammen hängen

Neurodermitis
Das menschliche Immunsystem ist hauptsächlich an und im Darm angesiedelt. Daher ist es wenig verwunderlich, dass Autoimmunerkrankungen immer häufiger mit dem Organ in Verbindung gebracht werden. Bei der Entstehung allergischer Erkrankungen wie Neurodermitis spielt die Veränderungen der Darmflora eine zentrale Rolle. Die zugrunde liegenden Mechanismen dafür sind aber noch immer unbekannt. Ein französisches Forschungsteam bringt nun mit neuen Studienergebnissen Licht ins wissenschaftliche Dunkel. In ihrer aktuellen Studie entdeckten sie einen überraschenden Zusammenhang zwischen einem antiviralen Protein, der Zusammensetzung des Mikrobioms und der Entwicklung von Hautallergien. Diese Erkenntnisse könnten neue Therapiemöglichkeiten hervorbringen.

Bakterien im Darm, Allergien und Neurodermitis

Für ihr Studie untersuchten die Forscher Mäuse, denen das Gen MAVS entzogen wurde. Das Gen spielt eine Schlüsselrolle für das Immunsystem beim Erkennen von Viren. Sie stellten bei den Mäusen eine veränderte Darmflora und schwere allergische Hautreaktionen fest.

Kommentar:


Evil Rays

Ärzte aus Deutschland fordern Baustopp für 5G Mobilfunk-Technologie

5G, 4G, WiFi, and Bluetooth are bad for your health

5G, 4G, WiFi und Bluetooth sind gesundheitsschädlich
5G Mobilfunk, alles jubelt, aber niemand weiß wirklich Bescheid - das scheint momentan die Situation zu sein, in der wir heute im Vorfeld der neuen 5G-Technologie stecken.

Ich hatte bereits einen kritischen Beitrag zu diesem 5G Mobilfunk veröffentlicht: 5G Mobilfunk und Ihre Gesundheit - Alle jubeln, aber kaum jemand weiß wirklich Bescheid.

Bezeichnend für die Einführung dieser neuen Technologie ist wieder einmal, dass gesundheitliche Aspekte bei der Begutachtung und Beurteilung der neuen Technik vollkommen unter den Teppich gekehrt werden.

Im Beitrag: Elektromagnetische Felder: Handystrahlung, WLAN & Co. - hatte ich bereits ausführlich Stellung genommen und gezeigt, dass elektromagnetische Felder und Handystrahlung usw. nicht so "harmlos" sind, wie die Industrie es uns verkaufen will.

Unverhofft kommt oft?

Jetzt bekommen die "5G-Gegner" unverhoffte Schützenhilfe. Und die kommt von Seiten der Ärzteschaft (Ärzte aus Deutschland fordern Ausbaustopp für 5G). Ich muss gestehen, dass die Überraschung kaum größer sein könnte. Aber was haben die Schulmediziner am 5G Mobilfunk auszusetzen?

Kommentar:


Cell Phone

Handy und Co.: Studie beweist katastrophale Folgen für die Psyche von Kindern

In einer neuen US-Studie an über 40.000 zwei- bis 17-jährigen Kindern und Jugendlichen in Amerika wurden die vielen negativen Konsequenzen der Nutzung von Handy, Computern und Fernsehern abermals bestätigt. Beachtenswert ist hierbei, dass nicht einmal die negativen Auswirkungen der Strahlen, die vor allem von Handys abgegeben werden, berücksichtigt wurden.

Schließt man auch diese reichhaltig negativen Konsequenzen mit ein, sieht die Lage höchstwahrscheinlich noch schlimmer aus.
Kinder Handy
© Bildquelle: pixabay/Free-Photos
Kinder unter 18 Jahren, die über eine Stunde pro Tag vor Bildschirmen von Smartphones, Computern und TV verbringen, sind für psychische Störungen deutlich anfälliger. Darauf weist eine im Fachjournal "Preventive Medicine Reports" veröffentlichte US-Studie hin.

Die Forscher untersuchten eine Zufallstichprobe von über 40.000 zwei- bis 17-jährigen Kindern und Jugendlichen in den USA im Jahr 2016.

~ Sputnik
Dazu maßen die Forscher bei den Probanden die vor dem Bildschirm verbrachte Zeit (Mobiltelefone, Computer, elektronische Geräte, Videospiele, Fernsehen usw.) und eine Reihe an bekannten Kriterien für das psychologische Wohlbefinden von Menschen. Das Resultat ist erschreckend.
"Nach einer Stunde täglicher Bildschirmzeit zeigte sich bei mehreren Stunden geringeres psychisches Wohlbefinden, darunter weniger Neugier, geringere Selbstkontrolle, mehr Ablenkbarkeit, mehr Schwierigkeiten beim Kennenlernen von Freunden, weniger emotionale Stabilität, mehr Probleme bei der Pflege und geringere Fähigkeit, Aufgaben abzuschließen", heißt es im Artikel.

~ Sputnik
Nach nur einer Stunde täglich! Wie viele Stunden verbringen Kinder und Jugendliche jedoch realistisch jeden Tag vor diesen Geräten? Und wie viel schlimmer sind diese Konsequenzen dadurch? Anfang diesen Jahres ergaben vorsichtige Schätzungen zur täglichen Nutzung von Handys - nicht nur bei Kindern - mehr als 3 Stunden am Tag, was bereits ein Drittel der Tagesroutine ausmacht.

In den nächsten Jahren wird darüber hinaus erwartet, dass sich die Anzahl von Handys und deren Besitzern verdoppeln wird.

Info

Es war wirklich Abfall! - Der schockierende Ursprung pflanzlicher Öle

Wenn wir mehr als 40 Jahre zurückschauen, ist es schwer zu begreifen, wie wir so leichtgläubig sein konnten. Wir waren davon überzeugt, dass Fett - und insbesondere gesättigtes Fett (vorrangig in tierischer Nahrung zu finden) - Cholesterol erhöhen und Herzkrankheiten verursachen würde. Stattdessen sollten wir uns auf "herzgesunde" pflanzliche Öle umstellen - wie Baumwollsamen-, Mais-, Safran- und Soja-Öl. Doch jüngste Befunde legen nahe, dass es sich dabei um einen faustischen Pakt handelte. Die industriell verarbeiteten Öle waren weitaus schlimmer. All dies war ein schlimmer Fehler, der mit Crisco seinen Anfang nahm.

pflanzliches öl
© sik-life/Pixabay
Baumwoll-Plantagen für die Herstellung von Stoffen wurden in den Vereinigten Staaten bereits 1736 bebaut. Davor war Baumwolle im Großen und Ganzen eine Zierpflanze. Anfangs wurde die meiste Baumwolle zu Kleidung daheim versponnen, doch der Ertrag der Nutzpflanze gestattete es, dass einiges davon nach England exportiert werden konnte. Von bescheidenen 600 Pfund Baumwolle 1784 war er 1790 auf über 200.000 Pfund angewachsen. Die Erfindung der Baumwoll-Entkörnungsmaschine durch Eli Whitney führte von 1793 an zu atemberaubenden 40 Millionen Pfund Baumwoll-Produktion.

Doch Baumwolle besteht eigentlich aus zwei Nutz-Bestandteilen - der Faser und dem Samen. Auf 100 Pfund Fasern kamen 162 Pfund Baumwollsamen, die im Großen und Ganzen nutzlos waren. Nur 5% dieser Samen wurde zum Anpflanzen benötigt. Manches davon konnte als Viehfutter verwendet werden, aber es blieb immer noch ein ganzer Berg Abfall. Was konnte man damit tun? Zumeist ließ man es verrotten oder kippte es einfach illegal in Flüsse. Es war Giftmüll.

Währenddessen kam es in den 1820ern und 1830ern zu einem steilen Anstieg der Preise, aufgrund der gestiegenen Nachfrage nach Öl zum Kochen und für Beleuchtung durch eine zunehmende Bevölkerung, sowie dank einer verminderten Versorgung mit Walfischöl. Dynamische Unternehmer versuchten, die wertlosen Baumwollsamen zu zerstoßen, um das Öl zu extrahieren - doch erst in den 1850ern war die technologische Entwicklung bis zu dem Punkt gereift, an dem kommerzielle Produktion beginnen konnte. Aber 1859 geschah etwas, das die moderne Welt transformieren sollte. Oberst Drake stieß 1859 in Pennsylvania auf Öl, was der modernen Welt einen gewaltigen Vorrat an fossilen Brennstoffen bescherte. Über Kurz oder Lang hatte sich die Nachfrage für Baumwollsamen-Öl zu Beleuchtungszwecken gänzlich aufgelöst und Baumwollsamen wurden wieder als Giftmüll klassifiziert.

Mit einer Menge Baumwollsamen-Öl, jedoch ohne Nachfrage, wurde es illegalerweise tierischen Fetten und Schmalz beigemengt. Es gab keinen Beweis dafür, das dies in irgendeiner Weise sicher für menschlichen Verzehr war. Wir essen ja schließlich nicht unsere T-Shirts aus Baumwolle. Gleichermaßen wurde Baumwollsamen-Öl, leicht im Geschmack und gelblich, mit Oliven-Öl vermischt, um Kosten zu senken. Dies führte dazu, dass Italien das verunreinigte amerikanische Oliven-Öl 1883 verbot. Die Firma Proctor & Gamble benutzte Baumwollsamen-Öl für die Herstellung von Kerzen und Seife, doch entdeckte bald, dass ein chemischer Prozess dazu genutzt werden konnte, Baumwollsamen-Öl zu einem teilweise festem (gehärteten) Fett zu hydrogenieren, das Ähnlichkeit mit Schmalz hatte. Deser Prozess führte zu dem, was nun als "Transfette" bezeichnet wird; er machte dieses Produkt extrem vielseitig für den Gebrauch in der Küche, auch wenn eigentlich keiner wusste, ob wir uns diesen früheren Giftmüll in unseren Mund schieben sollten.

Beer

Alkohol soll schon in geringen Mengen schädlich für die Gesundheit sein

Immer wieder werden geringen Mengen Alkohol positive Effekte für die Gesundheit nachgesagt. Forscher überprüfen das mit einer groß angelegten Untersuchung und kommen zu einem anderen, nüchternen Ergebnis.
Alkohol und Gehirn
© richkin1979 / stock.adobe.com
Schon kleine Mengen haben gravierende Auswirkungen auf das Gehirn.
Auch geringer Alkoholkonsum birgt gesundheitliche Risiken. Zu diesem Schluss gelangen die Autoren einer Studie über den weltweiten Konsum alkoholischer Getränke und den Zusammenhang mit 23 Krankheiten. "Frühere Studien haben eine schützende Wirkung von Alkohol unter bestimmten Bedingungen ergeben, aber wir haben festgestellt, dass die kombinierten Gesundheitsrisiken im Zusammenhang mit Alkohol mit jedem Quantum Alkohol steigen", erklärt Max Griswold von der University of Washington in Seattle.

Die Forscher um Griswold und Emmanuela Gakidou, ebenfalls von der University of Washington, hatten 694 Studien über Alkoholkonsum und 592 Studien über Gesundheitsrisiken durch den Genuss von Alkohol ausgewertet. Die im Fachjournal The Lancet vorgestellten Daten umfassen die Bevölkerung von 15 bis 95 Jahren in 195 Ländern. Demnach stehen weltweit 2,8 Millionen Todesfälle pro Jahr mit Alkoholkonsum in Verbindung.

Die konkreten Todesursachen unterscheiden sich je nach Alter: In der Altersgruppe 15 bis 49 Jahre sind Tuberkulose, Verkehrsunfälle und Selbstverletzung am häufigsten. In der Gruppe ab 50 Jahren hat Krebs den höchsten Anteil an den alkoholbedingten Todesursachen. Dabei gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern: Alle Altersgruppen zusammengenommen, lassen sich 2,2 Prozent der Tode von Frauen und 6,8 Prozent der Tode von Männern auf Alkoholkonsum zurückführen.

Kommentar: Alkohol wird generell unter den Drogen totgeschwiegen, wahrscheinlich hängt das auch damit zusammen, dass eine riesige Lobby dahinter steckt.


Bacon

Salz ist so wichtig wie Wasser - Zu viel Salz soll doch nicht schädlich sein

Medizinstudien haben immer das große Problem, dass sie versuchen, aus einem Faktor einen Kausalzusammenhang herzustellen. Der Mensch ist ein komplexes Wesen, der in komplexen Systemen lebt. Dabei ist es immer schwierig zu behaupten, dass jener oder dieser Nährstoff für die eine oder andere Krankheit verantwortlich sein soll. Rauchen ist eines dieser Beispiele und wird regelrecht von der Medizin verteufelt.
Speisesalz, Tafelsalz
© reinhard sester - Fotolia.com
Salz ist ein anderes Beispiel, wo in den letzten Jahren immer wieder Behauptungen aufgestellt wurden, dass Salz gesundheitsschädlich sein soll. Kanadische Forscher haben nun in einer neuen Untersuchung das Gegenteil herausgefunden und möchten das Salz ein wenig rehabilitieren.

Arrow Up

Abstimmung: EU-weite Umfrage für die Abschaffung der Zeitumstellung!

Die äußerst gefährliche und ungesunde Praxis der Zeitumstellung zweimal im Jahr in Europa hat hoffentlich bald ein Ende. Eine Online-Umfrage der EU-Komission ruft alle 500 Millionen EU-Bürger dazu auf, ihre Meinung über diese Praxis abzugeben und sich entweder für die Abschaffung bzw Beibehaltung dieser Praxis auszusprechen. Rechts oben auf der Seite unter "Language" kann die Sprache "Deutsch" ausgewählt werden, um die Umfrage auszufüllen. Bis zum 16. August kann noch abgestimmt werden.
Zeitumstellung Nein
Anscheinend ist der Server mit dem Ansturm an Stimmabgaben überlastet. Wundern Sie sich also nicht, dass das Laden der Seite eine Weile in Anspruch nimmt. In der Umfrage kann man seine Meinung auch durch Beweise hinterlegen, damit die Bürokraten in Brüssel auch handfestes Material haben, auf das sie sich beziehen können. Dies ist in jedem Fall zu empfehlen. Wir raten hierbei insbesondere, das Buch Das große Buch vom Schlaf: Die enorme Bedeutung des Schlafs - Beste Vorbeugung gegen Alzheimer, Krebs, Herzinfarkt und vieles mehr von Matthew Walker PhD als Beweismittel anzugeben. Des weiteren finden Sie unten weitere Quellen, in denen einige der Beweise für die negativen Auswirkungen der Zeitumstellung aufgeführt werden.

Die Umstellung von Sommerzeit auf Winterzeit und zurück existiert seit 1980 in Deutschland und seit 1996 EU-weit und wurde ursprünglich aus "Energiespargründen" eingeführt. Inzwischen wurde es jedoch zweifelsfrei erwiesen, dass diese Umstellung weder zum Energiesparen noch zu mehr Produktivität und finanziellem und wirtschaftlichen Vorteilen beiträgt. Ganz im Gegenteil verursacht diese Zeitumstellung eine lange Reihe an negativen Auswirkungen nicht nur für die Gesundheit der Bürger, sondern auch für die Gesellschaft als Ganzes. Auch die Ökonomie der betroffenen Länder leidet enorm unter dieser Praxis. Lesen Sie dazu das oben erwähnte Buch Das große Buch vom Schlaf.

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Body by Science: Weniger ist mehr! Muskelaufbau, Ausdauer und Gesundheit - Warum intensives Muskeltraining einmal die Woche effektiver ist als Joggen und Co.

body by science
In dieser Show widmen wir uns einem Thema, das in der Öffentlichkeit viel Aufmerksamkeit erhält, jedoch in den meisten Fällen falsch dargestellt wird: Training, Muskelaufbau, Ausdauer und die Beziehung zur unserer Gesundheit.

Die gängige Lehrmeinung, die von "Gesundheitsexperten", Trainings-Junkies und nicht wenigen Wissenschaftlern über die "gesunde und effektive Dosis" der körperlichen Aktivität propagiert wird, um Muskelaufbau, Ausdauer und einen besseren Gesundheitszustand zu erhalten, ist für die meisten Menschen nicht richtig und schlimmer noch - sogar gefährlich.

Die Idee, dass man fünfmal die Woche für mehrere Stunden trainieren muss, um signifikante Resultate zu erhalten, ist ein Mythos. Dieser Mythos, der sich immer noch genauso hartnäckig hält wie die Behauptung, dass man viel Ausdauersport (mit wenig Kraft-Widerstand) wöchentlich durchführen muss, um die Ausdauer zu verbessern, wird immer noch weitläufig propagiert, obwohl diese Vorgehensweise weder gesund noch förderlich ist. Wer zu viel und falsch trainiert, schadet in Wirklichkeit seinen Ambitionen genauso wie der Gesundheit. Das bezieht sich im Übrigen auch auf die Wissenschaft der Fettverbrennung, die ebenfalls oftmals falsch dargestellt wird.

Flashlight

Forschung steigt langsam dahinter: Weniger Kohlenhydrate führen zu einem besseren Management von Diabetes

zucker tödlich

Das weiße Gift: Zucker.
Seit mindestens zwei Jahrzehnten macht Wolfgang Lutz in seinem Buch Leben ohne Brot sowie Richard K. Bernstein in seinem Werk Diabetes Solution deutlich, dass eine Ernährung mit einer geringen Kohlenhydratmenge den Diabetes viel besser kontrollierbar macht. Bernstein argumentiert in seinem Buch, dass sich wenige Kohlenhydrate in der Ernährung leichter berechnen lassen, somit weniger Fehler mit der Insulindosis passieren und es dadurch letztlich zu weniger Schwankungen beim Blutzucker kommt. Offizielle Ernährungsempfehlungen lauten hingegen immer noch, dass ein Diabetiker mindestens ca. 50 % an Kohlenhydraten pro Tag essen soll - das können 250 g Kohlenhydrate sein.

Eine neue Studie von Belinda S. Lennerz et al., die im Magazin Pediatrics erschienen ist, bestätigt nun die Ergebnisse von Bernstein und Lutz:
Wie aus der Befragung von 316 Typ 1-Diabetikern, die sich sehr kohlenhydratarm ernährten, hervorging, brauchten sie weniger als die durchschnittliche Menge an Insulin. Eine solche Ernährungsweise verbesserte den Ergebnissen zufolge die Insulinsensitivität und die kardiometabolische Gesundheit, erkennbar zum Beispiel an niedrigen Triglyzerid-Konzentrationen und höheren Mengen an HDL-Cholesterin. Die Teilnehmer verzehrten nach eigenen Angaben täglich durchschnittlich 36 Gramm Kohlenhydrate, was etwa fünf Prozent der täglichen Gesamtkalorien ausmache, so die Forscher. Zum Vergleich: Aktuell empfiehlt die Amerikanische Diabetes Gesellschaft, etwa 45 Prozent des täglichen Kalorienbedarfs durch Kohlenhydrate zu decken.

~ Aponet
Bevor es Insulin gab - bis zum Jahr 1921 dank der Forscher Banting und Best - mussten sich Diabetiker fast ohne Kohlenhydrate ernähren, was heute unter einer ketogenen Diät bekannt ist.