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So, 24 Mär 2019
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Gesundheit & Wohlbefinden
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Gutes Fischöl kann vor Herzinfarkt und Schlaganfall schützen

Konsumieren von Fischölderivat zum Schutz der Gesundheit?
Fischöl
Neue Ergebnisse einer aktuellen Untersuchung deuten darauf hin, dass ein gereinigtes Fischölderivat, welches bereits in einem speziellen verschreibungspflichtigen Medikament genutzt wird, kardiovaskuläre Ereignisse effektiv verhindern kann.

Das Medikament aus einem Fischölderivat scheint kardiovaskuläre Erkrankungen effektiv verhindern zu können. Das Medikament senkte die Rate von Schlaganfällen, Herzinfarkten und Todesfällen durch kardiovaskuläre Ursachen bei Risikopatienten um bis zu 30 Prozent. Dies geht aus einer Studie hervor, welche im Journal of the American College of Cardiology publiziert wurde.

Das Arzneimittel mit der Bezeichnung Vascepa kann nicht nur einen ersten möglichen Herzinfarkt verhindern, sondern auch einen danach auftretenden Schlaganfall und mögliche dritte potenziell tödliche Ereignisse. Wenn nur die ersten Ergebnisse nach der Einnahme des Medikaments betrachtet werden, wird dadurch der tatsächlich zugrunde liegende Behandlungsvorteil unterschätzt, resümiert das Forschungsteam.

Kommentar: Es handelt sich hierbei um ein Medikament, womit sich ein Hersteller eine goldene Nase verdienen möchte. Es gibt auch günstigere Präparate, doch sollte bei diesen Produkten auf die Qualität geachtet werden. Denn nicht jedes Ergänzungsmittel enthält die versprochene Qualität und die enthaltenen Öle sind oftmals ranzig - was der Gesundheit wieder schadet. Zum Thema Rauchen, Fischöl und gesunde Ernährung empfehlen wir die folgenden Artikel:


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Bayer verliert Monsanto Glyphosat-Prozess: Richtungsweisende Entscheidung

Nachdem der deutsche Chemieriese Bayer das amerikanische Monsanto-Unternehmen aufgekauft hat und jetzt versucht, das schlechte Image dieses Konzerns loszuwerden, scheiterte Bayer nun vor Gericht bezüglich des Unkrautvernichtungsmittels Roundup.
monsanto roundup
© Philippe Huguen/AFP
Der deutsche Chemieriese Bayer hat in den USA eine juristische Niederlage erlitten. Ein Bundesbezirksgericht in San Francisco befand am Dienstag, dass das Unkrautvernichtungsmittel Roundup krebserregend ist. Die Entscheidung gilt als richtungsweisend.

Der Agrarchemie- und Pharmakonzern Bayer hat in den USA einen wichtigen Teilprozess um angebliche Krebsrisiken von Produkten der Tochter Monsanto verloren. Eine Jury des zuständigen Bundesbezirksgerichts in San Francisco befand am Dienstag einstimmig, dass das Unkrautvernichtungsmittel Roundup mit dem umstrittenen Wirkstoff Glyphosat ein wesentlicher Faktor für die Lymphdrüsenkrebserkrankung des Klägers Edwin Hardeman gewesen ist.

~ RT Deutsch
Monsanto war geradezu berühmt-berüchtigt für seine genmanipulierten Waren, die nicht nur zu schweren Gesundheitsschäden bei Menschen geführt haben, sondern auch arme Ackerbauern nicht nur in Dritte-Welt-Ländern um ihren Ertrag brachte und sie von ihren Produkten abhängig machte. Dies führte nicht selten zu finanziell nicht tragbaren Lasten für die örtlichen Bauern, trieb sie in den Ruin und nicht selten auch in den Selbstmord.

Chess

Stammzellentherapie: Zweiter Patient weltweit wurde komplett von HIV geheilt

Neue Therapie zur Heilung von HIV in Sicht?
HIV virus
© Getty Images
Ein Ärzteteam berichtete kürzlich, einen Mann aus England vom HI-Virus geheilt zu haben. Der englische Patient zeigt bereits seit 18 Monaten keine nachweisbaren Anzeichen der Viren mehr. Weltweit ist er somit die zweite bekannte Person, die von HIV geheilt werden konnte. Der Virus löst im Endstadium die tödliche Krankheit AIDS aus.

Ein Team aus Medizinerinnen und Medizinern in England hat kürzlich einen Patienten von dem gefährlichen Humane Immundefizienz-Virus (HIV) befreit. Offenbar war die Heilung eine positive Nebenwirkung einer Krebs-Therapie. Der Mann litt unter Morbus Hodgkin, einem bösartigen Tumor des Lymphsystems. Zur Behandlung erhielt er eine Stammzellentransplantation, die ihn gleichzeitig von dem HI-Virus befreite. Der Grund: Der Spender hatte eine natürliche Mutation, die ihn vor einigen HIV-Typen schützt. Diese Mutation übertrug sich durch die Spende auf den Patienten und heilte ihn so. Der außergewöhnliche Fall wurde kürzlich in dem Fachjournal Nature vorgestellt.

Kommentar: Stammzellen scheinen ein vielversprechendes Mittel gegen (schwere) Krankheiten zu sein.


Bacon

Seelenloses Fleisch geht in die nächste Runde - Erstes Labor-Steak erfolgreich gezüchtet

Viele Unternehmen wollen Labor-Fleisch auf den Esstisch bringen. Aber das kultivierte Fleisch entspricht nicht seinem Vorbild aus dem Schlachthaus. Das will das Unternehmen Aleph Farms nun geändert und das weltweit beliebte Rindersteak originalgetreu nachgebildet haben.
labor steak
© Aleph Frams
Das Fleisch der Zukunft soll aus dem Labor kommen und nicht vom Schlachthof. Diese Überzeugung hegt eine Reihe von Unternehmen, die bereits im Vorfeld um die Vorherrschaft auf diesem Gebiet kämpfen. In den USA etwa Memphis Meats, in Israel - Supermeat. An Investitionen von Visionären und Spekulanten fehlt es auch nicht. Im Jahr 2018 hat etwa Bill Gates in solche Unternehmen investiert.

Bisher zahlen sich diese Investitionen aber noch nicht aus. Das Laborfleisch ist in der Produktion immer noch viel zu teuer und hat außerdem den Nachteil, dass es sich optisch nicht mit dem Original messen kann. Deswegen wurden die Produkte bislang auch als Fleischbällchen oder Würstchen angeboten, aber nicht in Form von Steaks, bei denen die naturwüchsige Form, die Maserung zählt.

Das änderte sich im Dezember 2018 durch das israelische Unternehmen Aleph Farms, das das erste Minutensteak aus der Petrischale hergestellt haben soll. Dabei wurden laut dem Unternehmen nicht einfach wild Muskelzellen in Lösung vermehrt, sondern verschiedene Zelltypen zu einer dreidimensionalen Struktur herangezüchtet, die einem Stück Fleisch entspricht. "Die anfänglichen Produkte sind noch relativ dünn, aber die Technologie, mit der wir sie hergestellt haben, stellt einen Durchbruch dar und ist ein großer Schritt nach vorne bei der Produktion von kultiviertem Fleisch", teilt Didier Toubia, Geschäftsführer von Aleph Farms, mit.

Kommentar: 2015 veröffentlichte Sott.net den folgenden Kommentar:

Klar, Massentierhaltung, Chemie und die Wissenschaft des Mega-Mästen richtet die Natur genauso zugrunde wie es die Landwirtschaft und der massenhafte Anbau von Getreide, Reis, Soja und Mais es tun. Nicht der Fleischkonsum ist das Problem, sondern wie es hergestellt wird und die Herstellung diktiert uns das Kapital. Tatsächlich hat Fleischkonsum enorme Vorteile gegenüber pflanzlicher Ernährung: Aber Fleisch gezüchtetes Fleisch? Das ist bestimmt total mager, so ohne das leckere Fett, Gott bewahre!

Hier ist ein Werbevideo der Firma:




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Grippewelle in Japan: Landesweiter Ausbruch

Anfang des Monats gab es bereits die erste Warnung vom japanischen Gesundheitsministerium zur Zahl der Grippepatienten. Mehr als 446.000 Personen waren zu dem Zeitpunkt infiziert und das Ministerium war wegen eines landesweiten Ausbruchs besorgt. Am Freitag kam nun die Meldung, dass es sich mittlerweile um einen landesweiten Grippeausbruch handelt.
flu shots spread flu
Innerhalb der letzten Tage stieg die Zahl auf mehr als 2,1 Millionen bestätigter Patienten. Der rasante Anstieg ließ das Ministerium die Situation als landesweiten Ausbruch klassifizieren. Am letzten Sonntag behandelten rund 5.000 medizinische Einrichtungen in Japan durchschnittlich 53.91 Patienten. Vermutlich ist die Zahl aktuell noch höher.

Bis jetzt ist es der zweithöchste Wert seit dem Aufzeichnungsbeginn 1999. Zu den am stärksten betroffenen Präfekturen gehören Aichi, Saitama und Shizuoka. Die meisten Personen steckten sich mit dem H1N1-Stamm an. Mehr als 60 Prozent sind mit dem Virus infiziert, der aus der Spanischen Grippe entstand. 2009 kam es durch den Stamm zu einem weltweiten Ausbruch einer neuen Influenza.

Camera

Feinstaubbelastung und Grenzwerte: Immer mehr Lungenärzte und Wissenschaftler zweifeln daran

Die Diskussion um Dieselfahrverbote geht in die nächste Runde. Erst vor wenigen Wochen wurden irrwitzige Forderungen laut, dass Spritpreiserhöhungen und Tempolimits ein guter nächster Schritt sind. Nun melden sich ungefähr 100 Lungenärzte mit einem Brief zu Wort und bezweifeln die Grenzwerte der Feinstaubbelastung.

Diesel car ban germany
© AP
Die Ärzte kritisieren in ihrem Schreiben, die Grenzwerte basierten auf unzureichenden Studien, die einseitig interpretiert worden seien. Sie empfehlen am Ende, die Grenzwerte für Stickoxide und Feinstaub auszusetzen.

- T-Online
Ja, wie können es diese Experten wagen, sich zu widersetzen? Die "Expertise" von diesen Ärzten und Wissenschaftlern wird angezweifelt, da sie nicht alle an einer Uni-Klinik behandeln und teilweise - sage und schreibe - Verkehrswissenschaftler sind. Doch man sollte hier beachten, dass Ärzte, die an einer Uni-Klinik behandeln, keine Freifahrtscheine für die unabhängige Wissenschaft haben, wie es Frank Wittig in seinem Buch Die weiße Mafia beschreibt. Oftmals sind viele Ärzte einer Uni-Klinik viel befangener. Wie die Ärzte richtig fordern, sind weitere Untersuchungen nötig.
Der Hauptvorwurf des Wissenschaftlers ist, dass in den größtenteils epidemiologischen Studien zur Mortalität und Morbidität aufgrund einer zu hohen Stickoxid- oder Feinstaubbelastung die Erkrankungen sowie Todesfälle in städtischen sowie ländlichen Regionen nur im Rückblick verglichen werden. Außerdem würden krank machende Faktoren wie Alkoholkonsum, Bewegungsmangel oder die soziale Lage falsch und zu gering gewichtet. "Diese Studien sind pure Rechenmodelle. Jeder vernünftige Forscher kann diese Studien nicht für plausibel halten. Ich hoffe, dass aus einem wissenschaftlichen jetzt ein politisches Thema wird", sagte Köhler FAZ.NET. Der Lungenfacharzt hatte die mangelnde wissenschaftliche Basis der Stickoxid-Grenzwerte schon im September in einer vielbeachteten Veröffentlichung im "Deutschen Ärzteblatt" kritisiert.

- Frankfurter Allgemeine Zeitung
Wie bei jeder Studie kann man nicht so einfach ein Ursache-Wirkungsprinzip herstellen, da wir Menschen zu vielen Faktoren unterliegen. Es ist daher sehr einfach, jetzt den Diesel als schwarzes Schaf und Träger allen Übels zu bezichtigen.

Stock Down

Ernährungsreport 2019: Fleischkonsum der Deutschen weiter gesunken

Die Bundesverbraucherministerin Julia Klöckner hat gemeinsam mit Manfred Güllner, Geschäftsführer des Forsa-Umfrageinstituts, den Ernährungsreport für 2019 veröffentlicht.

Grafik Ernährungsreport 2019
© SZ-Grafik; Quelle: BMEL-Ernährungsreport 2019
Es heißt:
Wurst, Schinken und Schnitzel, das alles täglich und in großen Mengen - jahrzehntelang schlug sich die Vorliebe für Fleisch auf den meisten deutschen Speisezetteln nieder. Doch selbst hartnäckige nationale Ernährungsgewohnheiten können sich ändern, zumindest in kleinen Schritten, das legt zumindest der Ernährungsreport 2019 nahe, den das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft am Mittwoch vorgestellt hat. Demnach verzehrt bloß etwas mehr als ein Viertel der Deutschen jeden Tag Fleisch- oder Wurstwaren (28 Prozent). Im Ernährungsreport 2018 waren es 30 Prozent, 2017 noch 34 Prozent. Immerhin 71 Prozent essen dagegen täglich Obst und Gemüse, 64 Prozent wollen zudem an keinem Tag der Woche auf Milchprodukte wie Joghurt und Käse verzichten.

~ Süddeutsche Zeitung
Der Fleischkonsum ist demnach in den letzten Jahren gesunken, während der Verzehr von Obst und Gemüse besonders hoch ist. Es wird jedoch beklagt, dass die "Nachhaltigkeit" in der Ernährung noch lange nicht gegeben sei: Nur 6 % aller Deutschen seien Vegetarier und nur 1 Prozent Veganer.

Bacon n Eggs

Dänischer Arzt warnt: Vegane Ernährung kann zur Intelligenzminderung führen

Die vegane Ernährung liefert immer wieder Punkte zur Kritik. Vor allem deswegen, weil dem Menschen wichtige Nährstoffe fehlen und der Mensch schlicht und ergreifend keinen Pansen hat, wie das bei Schafen, Rindern und Rehen der Fall ist. Wiederkäuer können Gräser und reine Fasernahrung verdauen, weil es ihrer Natur entspricht und der Mensch ist ein Allesfresser.
vegan food
Der Chefarzt Allan M. Lund am Rigshositalet in Kopenhagen warnt nun, dass vegane Ernährung gravierende Konsequenzen haben kann. Er zählt dazu Epilepsie und Entwicklungsstörungen. Vor allem bezüglich Kindern ist diese Ernährungsweise sehr umstritten. Denn immer mehr Kinder werden von ihren Eltern erzogen, dass sie sich vegan ernähren sollen und später als Konsequenz in Krankenhäusern versorgt werden müssen. Dabei fehlt das wichtige Vitamin B12, was vor allem in tierischer Nahrung enthalten ist. Allan Lund sagte dabei Folgendes:

Info

Verbreiteter Zusatzstoff E211 verändert Genaktivität im menschlichen Körper

Zusatzstoff Natriumbenzoat E211

Der Zusatzstoff Natriumbenzoat bzw. E211
Natriumbenzoat, E211, nehmen viele Menschen täglich zu sich. Das weltweit am häufigsten eingesetzte Konservierungsmittel ist in Lebensmitteln wie Wurst, Erfrischungsgetränken, Ketchup, Senf oder Margarine zu finden. Auch für die Haltbarmachung von Kosmetikprodukten und Medikamenten wird es genutzt. Jetzt haben Forscher in Chicago eine Entdeckung gemacht. Der scheinbar unbedenkliche Zusatzstoff verändert bereits in geringen das Epigenom und die Genaktivität!

E211 beeinflusst Epigenom

Wie die Gene im menschlichen Körper abgelesen werden, hängt von dem genetischen Code (DNA) ab, aber auch von unserem Epigenom. Es handelt sich dabei um Proteine, die sich an der DNA und an Chromosomen ablagern. Diese steuern, welche Genabschnitte zum Ablesen freigegeben oder blockiert sind. Äußere Einflüsse wie beispielsweise Stress oder Ernährung beeinflussen das Epigenom.

In einer aktuellen Studie der University of Chicago wurden bisher unbekannte Ablagerungen an der DNA von Säugetieren untersucht. Die Forscher suchten dabei nach einer Vorläufersubstanz, die für die Ablagerungen verantwortlich war. Dabei entdeckten sie ein Molekül, das unter anderem aus Natriumbenzonat gebildet wird. Schnell hatten sie E211 im Verdacht, was sich in einem weiteren Versuch bestätigte.

Kommentar:


Attention

Forscher finden erstmals Mikroplastik im Stuhl von Menschen

Mikroplastik

Mikroplastik
Schon lange ist bekannt, dass Mikroplastik ein großes Problem für die Umwelt darstellt. Die unlöslichen synthetischen Kunststoffe, die kleiner als fünf Millimeter sind, wurden schon in Fischen, Muschel und anderen Lebewesen entdeckt. Wie weitreichend das Ausmaß tatsächlich ist, zeigt jetzt eine Pilotstudie aus Österreich. Die Forscher fanden die Kunststoffpartikel im Stuhl aller Teilnehmer.

Mikroplastik im Stuhl von Menschen erstmalig nachgewiesen

Acht Teilnehmer im Alter von 33 bis 65 Jahren, die alle auf verschiedenen Kontinenten leben, nahmen an der Studie der Medizinischen Universität Wien teil. Alle führten eine Woche lang ein Ernährungstagebuch und gaben danach Stuhlproben ab. Niemand ernährte sich rein vegetarisch, die meisten aßen auch Fisch und Meeresfrüchte. Alle Teilnehmer verspeisten Lebensmittel, die in Plastik verpackt waren, oder tranken Getränke aus Plastikflaschen.

Kommentar: