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Sa, 28 Mär 2020
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Epidemiologe über Coronavirus: "Gibt keinen Grund, das ganze Land in häusliche Quarantäne zu schicken"

Nach und nach melden sich mehr kritische Stimmen zu den momentanen Verfahrensweisen, wie mit dem Coronavirus umgegangen wird. Der Direktor des Instituts für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie und Musiker, Stefan Willich, ist eine weitere Stimme und er hält die Ausgangssperren für falsch.
stefan willich
Das hat man in Südkorea gesehen, dort übrigens ohne allgemeine Ausgangssperren. In Deutschland scheinen sich die meisten Bürgerinnen und Bürger vernünftig zu verhalten und es gibt aus meiner Sicht keinen Grund, jetzt das ganze Land in die häusliche Quarantäne zu schicken. Als Sozialmediziner muss ich zudem die gesellschaftliche Perspektiven berücksichtigen.

[...]

Mit einem kompletten Lockdown gefährdet man direkt oder indirekt die wirtschaftliche Existenz vieler Menschen, schon jetzt sind nachteilige Auswirkungen zu sehen. Die Arbeitslosenzahlen könnten nach oben gehen und prekäre Lebensverhältnisse sowie in Folge auch psychische Erkrankungen zunehmen.

Und es ist nachdrücklich belegt, dass Armut der wichtigste gesellschaftliche Risikofaktor für Krankheitshäufigkeit und höhere Sterblichkeit ist. Wenn jetzt einzelne Todesfälle verhindert werden, sich dafür aber in den nächsten Jahren die Gesamtsterblichkeit in der Bevölkerung erhöht, wäre die Verhältnismäßigkeit der Mittel nicht mehr gewahrt.

- Der Tagesspiegel
Ungeachtet der wirtschaftlichen Folgen sind es psychisch Kranke, die noch mehr belastet werden oder Menschen, die unter der Isolation an sich schon leiden. Ein anderes Vorbild sind die Niederlande, wo nur Risikogruppen isoliert werden.

Die

Weltuntergangsszenario mit Covid-19

BSE, SARS, Vogelgrippe, Schweinegrippe, Waldsterben, Stickoxyd, Kohlendioxyd: ein Weltuntergangszenario wird durch die nächste Apokalypse abgelöst. Apropos: Wo ist eigentlich Greta und wo war das COVID-19-Virus, bevor man es nachweisen konnte?
coronavirus
Corona-Viren gibt es schon lange! Mal heißen sie SARS, mal MERS, mal COVID-19. Und Viren mutieren, auch das ist ganz normal. Bei der Impfung gegen Influenza-Viren beispielsweise impft man eigentlich immer gegen den Influenza-Stamm vom Vorjahr. Weil sich die Viren so stark verändern, liegt die Trefferquote der Impfung bei kaum mehr als 30%. Das entspricht in etwa der Placebo-Rate. Aber nichts gegen ein Gefühl der Sicherheit. Denn das allein optimiert schon das Immunsystem.

Was zur Zeit stattfindet, ist aber genau das Gegenteil. Der tägliche Appell an unser Angstzentrum (Reptiliengehirn) schaltet das Großhirn effektiv aus. Sowohl unser Gehirn, als auch die öffentliche Meinung arbeiten wie eine Suchmaschine. Je öfter ein Schlüsselbegriff wiederholt wird, desto mehr steigt dessen Relevanz. Zur Zeit findet eine Gehirnwäsche statt, die auch vor Ärzten und Wissenschaftlern nicht Halt macht. So ruft aktuell die Ärztekammer die Ärzte auf, Patienten mit einer bestätigten Corona-Infektion nicht zwangsläufig in eine Klinik einzuweisen. Denn viel zu selten wird erwähnt, dass die überwiegende Anzahl der Fälle harmlos ablaufen und gar keine Therapie benötigen. Im Gehirn vieler Menschen ist aber das Bild gezeichnet worden: Corona heißt gleich Intensivstation.

Das war übrigens einer der Fehler in Italien. Die Infizierten sind zur Behandlung in die Kliniken gegangen und haben dort die ohnehin immunschwachen Patienten angesteckt.

Kommentar:


Red Pill

Die Hysterie über Cov-19 ist ungerechtfertigt

Das Merkwürdigste an dieser ganzen COVID-19-Sache ist, dass es nichts Ungewöhnliches daran gibt, außer der Art und Weise, wie damit umgegangen wird. Wir haben diese Pandemien regelmäßig. Jeder hier könnte mindestens 5 aufzählen. Aber noch nie hatten wir tägliche "Todeszählungen" und ganze Staaten, die stillgelegt wurden.

coronavirus world
© Quora/KJN
Ich hatte die Schweinegrippe, und es war schlimm, aber niemand hat sich so verhalten.

Es gibt einen Artikel in Medium, den Sie vielleicht gerne lesen möchten, mit dem Titel "Evidence over hysteria - Covid-19". Er enthält Diagramme und eine ausführliche Analyse. Die Schlussfolgerung des Autors ist vielleicht nicht die Ihre, aber sie ist Ihre Zeit wert. Wir haben ein paar Gedanken und Auszüge daraus entnommen.

"Obwohl wir besorgt und fleißig sein sollten, hat sich die Situation drastisch zu einer massenhaften Angst entwickelt, die sich schneller ausbreitet als COVID-19 selbst", schreibt Aaron Ginn bei Medium.

Das Johns Hopkins-Diagramm wurde aus Gründen der Transparenz erstellt, aber es ist mit seinen großen roten Flecken zu einer Quelle der Frustration und Angst geworden. Der Autor betont die Notwendigkeit der Kontrolle für die Bevölkerung, die das Diagramm nicht zeigt.

Arrow Up

Video: Wichtiger Beitrag zur Corona-Hysterie - KenFM klärt auf

Ken Jebsen KenFm

Ken Jebsen
Ken Jebsen, ein deutscher Top-Journalist außerhalb des Mainstreams, hat sich die Mühe gemacht und die Lage rund um die künstlich erzeugte Corona-Hysterie für all diejenigen zusammengefasst, die dem Wahn noch nicht verfallen sind. Punktgenau beschreibt er das eigentliche Problem, das uns schon bald viel schlimmere Sorgen bereiten könnte als das Virus.

Alles Leben endet tödlich. Corona könnte helfen, sich dieser Tatsache wieder bewusst zu werden. Dennoch gibt es keinen Grund, Panik zu verbreiten. Corona kann es nicht mal im Ansatz mit der Spanischen Grippe aufnehmen und auch die klassische Influenza hat allein in Deutschland 2017/2018 deutlich mehr Opfer gefordert. Über 25.000. Diese Zahl stammt vom Robert-Koch-Institut.

Die Fragen, die in dieser Ausgabe von MMM gestellt werden, sind simpel. Überreagieren Deutschland und die EU im Angesicht des Corona-Virus?

Könnte diese Überreaktion viel gefährlicher sein, da ein monatelanger Shutdown die gesamte Wirtschaft in den Ruin treibt?

Was wären die Folgen eines folgenden Crashs?

Zudem zeigen wir in dieser Ausgabe, dass der aktuell gehandelte "Hoffnungsträger" gegen Corona, das Medikament Remdesivir, aus den USA kommt. Die Firma, die den Impfstoff produziert, Gilead Sciences, hatte schon 2001 ein Mittel gegen Anthrax im Programm und konnte dieses millionenfach an das Pentagon verkaufen.

Eingefädelt hat den Deal damals der amtierende Verteidigungsminister Donald Rumsfeld. Rumsfeld war und ist einer der Hauptaktionäre bei Gilead Sciences. Das könnte stutzig machen, zumal Remdesivir aktuell in Bayern einen Schnelltest durchläuft, um fix zugelassen werden zu können. Die sonst vom Gesetzgeber geforderten jahrelangen klinischen Zulassungsstudien wird es dann wohl nicht geben. Wird hier hinter unserem Rücken ein Milliardengeschäft abgewickelt?

Neben Corona geht es natürlich noch um andere Themen: Die von Merkel erzwungene Neuwahl in Thüringen, die türkische Außenpolitik in Idlib, die Vorwahlen in den USA und den Attentäter von Hanau.

Das Ziel dieser Sendung ist, die Perspektive zu erweitern. Nicht mehr. Nicht weniger. Free Press!

~ KenFM

Life Preserver

Atmen Sie! Lassen Sie sich nicht von der krankhaften Hysterie des Coronavirus-Wahns unterkriegen

COvid-19

Eine globale Pandemie?!
Ich praktiziere als Hausärztin in Europa. Und wie mittlerweile jeder weiß, befinden wir uns inmitten des Coronavirus-WahnsTM, der uns nun offiziell als weltweite Pandemie verkündet wird. Es ist wahr, dass wir eine kritische, entscheidende und zunehmend kontrovers geprägte Zeit durchleben, doch das wahre Problem ist ein anderes als wie die Medien und Politiker es uns glauben machen wollen.

Lassen Sie uns die Probleme unserer Gesellschaft aus der dringend benötigten Perspektive betrachten.

Sehr finstere Statistiken, in der Tat

An jedem einzelnen Tag gehen Dutzende Millionen Menschen wie die Fliegen an Krankheit, Depression und Selbstzerstörung zugrunde - das ist die Wahrheit, ganz gleich, wieviele Menschen auf dem Planeten sich dessen aktiv bewusst sind. Und das ist ein Trend, der schon seit, na ja, sehr langer Zeit anhält.

Laut der WHO-Einschätzung von Todesursachen für die Jahre 2000-2016 sind durchschnittlich jedes Jahr bis zu 800.000 Menschen an Selbstmord gestorben; das ist eine Person alle 40 Sekunden. Und diejenigen, die aufmerksam gewesen sind, wissen, dass sich der allgemeine Zustand der psychischen Gesundheit der Bevölkerung auch in den vergangenen Jahren nicht verbessert hat.

Camera

Virologin zum Coronavirus: "Bloß keine Ausgangssperre! Auf der Straße steckt man sich nicht an!"

Vor verschärften Maßnahmen in Folge der Corona-Krise warnt die international renommierte Virologin Karin Mölling. Gegenüber Sputniknews hat sie erklärt, wie sie die Lage einschätzt, was sie von einer möglichen Ausgangssperre in Deutschland hält und was jede und jeder Einzelne tun können.

karin mölling
- Frau Professor Mölling, Sie sind anerkannte und ausgezeichnete Virologin. Sie haben ein Buch über Viren veröffentlicht. Wie schätzen Sie die aktuelle Situation um den Virus SARS-Cov 2 ein? Wie gefährlich ist dieser Corona-Virus?

Dieses Virus hat zu einer Pandemie geführt, das heißt, es ist sehr ansteckend und in vielen Ländern vorhanden. Aber das Virus ruft keine schlimme Erkrankung hervor. Es gibt einen Verwandten dieses Virus, Mers-Corona bei Kamelen. Da sterben 37 Prozent der infizierten Kamele. Es gibt ja auch das Ebola-Virus: Wer infiziert ist, ist zu 90 Prozent Todeskandidat. Diese Größenordnungen sind hier nicht der Fall! Die Zahl der Infizierten und die genaue Sterberate nicht ganz bekannt. Deshalb schwanken die Zahlen der Sterberate, die aber gering ist. Ich empfinde, was im Moment läuft, ist das, was wir mehr oder weniger jeden Winter erleben. Das war vor zwei Jahren besonders zu erleben, mit Influenza, der Grippe. Da kannte man den Test für SARS-Corona 2 noch nicht. Das kann durchaus sein, dass da schon ein bisschen dieses Virus mitgespielt hat. Das weiß keiner. Wir haben jetzt eine Wintersaison, die ein bisschen verschoben ist. Die Influenza geht schon zurück und SARS-Corona 2 geht noch hoch. Die Ansteckung ist hoch. Aber die Krankheit ist aus meiner Sicht nicht so schlimm wie die Influenza. Als ich die hatte, dachte ich, ich sterbe. Das sagen mir alle, die die SARS-Corona 2-Infektion haben, dass das da nicht der Fall sei, normalerweise.

- Sie haben bereits in Interviews gefordert, die Ereignisse um SARS-Cov 2 ins Verhältnis zu setzen. Sie haben auch auf die rund 25.000 Toten durch die Grippewelle 2017/18 hingewiesen. Wie ist das zu verstehen? Wie lässt sich das ins Verhältnis setzen?

Ich bin der Ansicht, dass man eigentlich hier selektiv nur eine Sache anschaut und die mit einer gewissen Panik füllt. Sie kriegen jetzt jeden Tag am Morgen mitgeteilt, wie viele SARS-Corona 2-Tote man hat. Sie bekommen aber nicht gesagt, wie viele Influenza schon in diesem Winter infiziert hat und wie viele Todesfälle es dadurch gab. In diesem Winter ist die Influenza-Grippe gering, aber es sind rund 80.000 infiziert. Diese Zahlen kriegen Sie ja gar nicht. Es gab vor zwei Jahren auch so etwas. Das wird nicht dazu in die richtige Relation gebracht. Jede Woche stirbt in Berlin ein Mensch an multiresistenten Keimen. Das sind im Jahr rund 35.000 in Deutschland. Das wird überhaupt nicht erwähnt. Ich bin der Ansicht, dass wir solche Situationen schon mehrfach hatten und dass jetzt in Bezug auf die Maßnahmen der Bogen überspannt wird.

Kommentar: Angenehm, ein paar Worte der Vernunft und von einer Expertin zu lesen.

Lesen Sie auch die folgenden Artikel:


Corona

Deutscher Arzt zum Coronavirus: Bei uns fehlt eine nüchterne Betrachtungsweise

wolfgang wodarg
© Sott.net
Dr. Wolfgang Wodarg ist ein "deutscher Lungenarzt, Internist, Sozialmediziner, Arzt für Hygiene und Umweltmedizin und war langjähriger Leiter eines Gesundheitsamtes". Er ist vor allem bekannt geworden durch die Veröffentlichung eines Videos zum Coronavirus, wo er mit Fakten darstellt, dass eine Form des Coronavirus jedes Jahr neben der Grippewelle vorkommt und die Betroffenenzahlen seit Jahren konstant sind - auch in diesem Jahr. Schauen Sie sich dazu sein Video an, wo er mit Zahlen die offiziell geschürte Gefahr widerlegen kann:


Info

Das Coronavirus - Gedanken zur Hysterie und Vorsorge

coronavirus crowd mask
© AFP 2020 / Pierre-Philippe Marcou
Wir haben mal wieder eine Pandemie, die Coronavirus-Pandemie.

Kein Tag wo nicht in Internet, Fernsehen und Zeitungen sensationelle Horrormeldungen über die alles vernichtende Kompetenz der Coronaviren berichtet wird.

Nach der Schweinegrippe 2009 war mir klar: Nach der Schweingegrippe ist vor der Schweinegrippe. Es war ja nur eine Frage der Zeit. Mein Beitrag damals: Machte man mit der Schweinegrippe viel Lärm um nichts?

Die Schweinegrippe ist längst vorbei, aber die Coronavirus-Pandemie ist noch voll in Schwung. Wie schlimm sehen die Zahlen denn wirklich aus? Oder haben wir es hier mit einer neuen Schweinegrippe im Coronavirus-Kostüm zu tun?

Und vor allem: Was wäre eine gute "Vorbeugung", bzw. Vorsorge (Prävention)? Und dabei meine ich nicht den Einkauf von Toilettenpapier und Spaghetti.

Aber eins nach dem anderen...

Info

Der Hype um den Corona Virus und was dahinter stecken könnte

coronavirus
Seit über zwei Wochen vergeht kein Tag, an dem die Corona-Virus-Grippe in den Medien breitgetreten wird.

Eigentlich war es für mich nur eine Frage der Zeit bis wir (wieder) eine "Grippe-Hysterie" erleben werden. Wir hatten ja bereits das fragwürdige "Vergnügen" mit einer Reihe von "globalen Infektionswellen", wie zum Beispiel die Schweinegrippe, Vogelgrippe, SARS (severe acute respiratory syndrome) etc.

SARS war eine Pandemie aus den Jahren 2002/2003, die knapp 1000 Menschenleben weltweit forderte. Ort des Ausbruchs: China.

Im Jahr 2009 erfolgte dann die "Königin aller Pandemien": Die Schweinegrippe. Hierzu hatte ich eine Reihe von Beiträgen geschrieben: Wenn Sie bereits länger bei mit mitlesen, wissen Sie (noch) Bescheid. Das war ja damals ein Irrsinn erster Klasse - aber mit Methode!

Bacon n Eggs

Studie: Ketogene Ernährung hält Grippevirus in Schach

keto diet
Die ketogene Diät kann in der Lunge zu einer Vermehrung bestimmter Abwehrzellen führen und auf diese Weise für einen milderen Verlauf mancher Grippe-Infektionen sorgen - so eine Studie vom November 2019.

Ketogene Diät bekämpft Grippe-Virus

Die ketogene Diät oder ketogene Ernährung ist eine fettreiche und gleichzeitig sehr kohlenhydratarme Ernährungsform. Sie gehört somit zur Gruppe der Low-Carb-Diäten. Bei der ketogenen Ernährung reduziert man den Verzehr von Kohlenhydraten und isst stattdessen sehr viel Fett. Dadurch gelangt der Organismus in einen anderen Stoffwechselzustand, den man Ketose nennt.

In der Ketose nutzt der Körper insbesondere Fett als Energiequelle. Werden nun also kaum noch Kohlenhydrate gegessen, kommt es zu einem sinkenden Blutzucker- und auch zu einem sinkenden Insulinspiegel, was zahlreiche gesundheitliche Vorteile mit sich bringen kann.

Einer dieser Vorteile scheint einer Stude vom November 2019 zufolge ein stärkeres Immunsystem zu sein (1). Das Forscherteam um die beiden Professoren Akiko Iwasaki und Visha Deep Dixit an der Yale University konnte an Mäusen zeigen, dass die ketogene Ernährung die körpereigene Abwehr derart positiv beeinflusst, dass diese viel besser dazu in der Lage war, das Grippe-Virus zu bekämpfen.