Willkommen bei SOTT.net
Mi, 23 Okt 2019
Die Welt für Menschen, die denken

Puppenspieler
Karte


Arrow Down

Folter und Gehirnwäsche? Physischer und geistiger Zustand von Assange ist erschreckend

Bei der gestrigen Anhörung des Wikileaks-Gründers Julian Assange vor Gericht soll er nur noch ein Schatten seiner selbst gewesen sein, berichtet Craig Murray, Freund und enger Vertrauter von Assange und früherer britischer Botschafter in Usbekistan.
Julian Assange
Der Zustand des zu Unrecht verhafteten Whistleblowers soll laut Murray so schlimm gewesen sein, dass er den Ausgang des Auslieferungsverfahrens nicht mehr erleben könnte.
Craig Murray hat es sich nicht nehmen lassen, die Verhandlung vor Ort im Gerichtssaal in Westminster zu verfolgen. In einem Eintrag vom Dienstag fasst er seine Eindrücke auf seinem Blog zusammen.

Tief erschüttert ist der Freund und enge Vertraute des Whistleblowers von dessen aktuellen körperlichen und geistigen Verfassung. Assange habe seit seiner Verhaftung mehr als 15 Kilogramm an Gewicht verloren, sein Haar habe sich gelichtet und er sei deutlich gealtert. Zudem habe er merklich gehinkt.

~ Sputnik
Noch schockierender war laut Murray jedoch sein mentaler Zustand:
"Doch seine physische Erscheinung war nicht so schockierend wie der Abbau seiner mentalen Fähigkeiten", so Murray. "Als er aufgefordert wurde, seinen Namen und sein Geburtsdatum zu nennen, hatte er mehrere Sekunden lang deutlich damit zu kämpfen, sich an beides zu erinnern."

~ Sputnik
Murray zeigte sich vor dem gestrigen Tag skeptisch hinsichtlich Behauptungen über Foltermethoden, die angeblich an Assange durchgeführt werden. Der gestrige Tag änderte seine Meinung diesbezüglich jedoch grundlegend.

Bulb

Chinas Verteidigungsminister bringt es auf den Punkt: USA zetteln weltweit Farbrevolutionen an

Mit scharfen Worten hat der chinesische Verteidigungsminister in einer Rede in Peking die von den USA angezettelten Farbrevolutionen auf der ganzen Welt kritisiert und diese Aktionen zu Recht als die Hauptursache von Krieg und Unruhen auf unserem Planeten beim Namen genannt. Zwar erwähnte er nicht explizit Amerika, vom Kontext der derzeitigen Situation betrachtet ist jedoch klar, dass es sich hierbei nur um die USA handeln kann.
Wei Fenghe
© Reuters
Wei Fenghe bei seiner Rede am Montag in Peking
Der chinesische Verteidigungsminister hat die USA scharf kritisiert. In einer Rede in Peking erklärte Wei Fenghe, die Einmischung in innere Angelegenheiten, Farbrevolutionen sowie die Politik des Regime Change seien die wahren Ursachen für Krieg und Unruhen in der Welt.

Der chinesische Verteidigungsminister Wei Fenghe hat den USA vorgeworfen, Farbrevolutionen in anderen Ländern anzuzetteln und eine "Taktik des langen Armes" einzusetzen, um sich in die inneren Angelegenheiten Chinas einzumischen.

~ RT Deutsch
Wei Fenghe betonte darüber hinaus, dass sich China nicht einschüchtern lassen wird.
Auf dem Xiangshan-Forum, der alljährlich stattfindenden chinesischen Sicherheits- und Verteidigungskonferenz, erklärte Wei am Montag, dass Nationen ihre Differenzen durch Dialog und gegenseitigen Respekt beilegen sollten. China werde ausländischem Druck nie nachgeben. Wörtlich sagte Wei:
"Einmischung in innere Angelegenheiten anderer Länder, Anstiftung zu Farbrevolutionen oder sogar Versuche, die legitimen Regierungen anderer Länder zu stürzen, sind die wahren Ursachen von Kriegen und Unruhen in verschiedenen Regionen der Welt."
~ RT Deutsch
Mit einem großen Knüppel kann man keine Probleme lösen.
Wei verurteilte Großmächte, die mit dem "großen Knüppel" aufträten und Sanktionen verhängten, um "maximalen Druck" auf andere Länder auszuüben:
"Wenn man den großen Knüppel schwingt oder auf die "Taktik des langen Armes" zurückgreift, kann man keine Probleme lösen. Und mit Sanktionen erzielt man nie Ergebnisse. Das chinesische Volk lässt sich nicht einschüchtern, wir haben keine Angst."
~ RT Deutsch

Bulb

Türkei: Sollte Syrien im eigenen Land einmarschieren, betrachten wir es als Kriegserklärung

Die türkische Regierung wird laut Yasin Aktay (Berater des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan) den Einmarsch des syrischen Militärs in Manbidsch, Ain al-Arab und Qamischli als Kriegserklärung auffassen, obwohl diese Regionen sich auf syrischem Hoheitsgebiet befinden.
Turkey
Ein Eingreifen der syrischen Armee auf der Seite der Kurden würde die Türkei als Kriegserklärung deuten, warnte Yasin Aktay, Berater des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, in einem Sputnik-Gespräch am Samstag. Die Türkei könne nicht zulassen, dass die syrische Armee die Kurden in Schutz nehme.
"Wenn das syrische Regime in Manbidsch, Ain al-Arab und Qamischli einmarschieren und die kurdischen Selbstverteidigungseinheiten schützen würde, würde die Türkei dies als Kriegserklärung betrachten und angemessen reagieren."
~ Sputnik
Gleichzeitig betonte Aktay, dass Ankara bereit ist seine Position zu ändern, sollten sinnvolle Ideen aufgebracht werden. Darüber hinaus stellte Aktay (genauso wie Erdogan vor der UN vor ein paar Wochen) klar, dass die Türkei keinen fremden (in diesem fall syrischen) Boden stehlen und sich wieder zurückziehen wird, "sobald in ganz Syrien wieder Frieden und Sicherheit herrscht".

Target

Nagel auf den Kopf getroffen: Tulsi Gabbard bezeichnet Hillary Clinton als "Königin der Kriegstreiber"

Tulsi Gabbard / Hillary Clinton
© Reuters Reuters / Scott Morgan
Die demokratische Kongressabgeordnete für Hawaii Tulsi Gabbard und die ehemalige US-Außenministerin Hillary Clinton
Die demokratische US-Abgeordnete Tulsi Gabbard beschuldigte Hillary Clinton, hinter einer "konzertierten Kampagne" zu stecken, um ihren Ruf zu zerstören. Gabbard forderte Clinton auf, an den Vorwahlen zur Präsidentschaftswahl 2020 teilzunehmen, statt sich zu verstecken.

Die Abgeordnete Tulsi Gabbard (D-Hawaii) hat Hillary Clinton beschuldigt, hinter einer "konzertierten Kampagne" zu stehen, um ihren Ruf zu zerstören, und sie aufgefordert, mit dem Verstecken aufzuhören und offen in das Präsidentschaftsrennen 2020 einzutreten.
Zuvor hatte die ehemalige US-Außenministerin Hillary Clinton die gewagte These in Umlauf gebracht, das Russen die Kongressabgeordnete Gabbard als Kandidat 2020 aufbauen würden. Außerdem behauptete Clintin, dass die Kandidatin der Grünen Partei 2016, Jill Stein, ebenfalls ein russischer Trumpf sei.

Kommentar: Hillary Clinton hat es bis heute nicht verwinden können, dass sie 2016 den US-Präsidentschaftsposten nicht erhielt und damit so manche selbstherrlichen und größenwahnsinnigen Träume, die zum Schaden vieler Menschen gereicht hätten, nicht verwirklichen konnte. Eine Kriegshetzerin ist Clinton allemal, die außerdem unverhohlene Freude über den qualvollen Tod von Gaddhafi gezeigt hat.


Bulb

Video: Whistleblower enthüllt Anti-Trump-Feldzug der CNN-Redaktion

Ein Whistleblower hat heimlich Aufnahmen von der CNN-Redaktionssitzungen aufgenommen und an die Non-Profit-Organisation "Projekt Veritas" übergeben.
Cnn james o keefe project veritas
© (L) Getty Images / SOPA Images, (R) ; Getty Images / Washington Post
Das Material soll einen Feldzug gegen den US-Präsidenten sowie politische Parteilichkeit in den höchsten Ebenen des Senders aufgedeckt habe.

Bulb

China ruft zu Ende des Türkei-Einsatzes in Nordsyrien auf

Laut dem Sprecher des chinesischen Außenministers, Geng Shuang, ruft China die Türkei dazu auf, ihre Militäroperationen auf dem Territorium Syriens einzustellen.
Militär
Beim heutigen Briefing rief der Diplomat die Türkei auf, den Militäreinsatz in Syrien zu stoppen und "auf den richtigen Weg zurückzukommen".

~ Sputnik
Der Konflikt sollte laut China im Rahmen des internationalen Rechts geregelt werden, so wie es auch Russland immer wieder betont hat:

Bulb

Nordsyrien: Russische Truppen patrouillieren zwischen türkischem und syrischem Militär

Während sich die Situation in Nordsyrien weiter zuspitzt, hat das russische Verteidigungsministerium bekannt gegeben, dass es zwischen der Berührungslinie der Streitkräfte Syriens und der Türkei patrouilliert, um anscheinend eine Eskalation zu vermeiden.
Russland Syrien
Am Dienstag gab Russland bekannt, dass seine Truppen zwischen dem türkischen und dem syrischen Militär nahe der nordsyrischen Stadt Manbidsch patrouillieren. Aus der Erklärung des russischen Verteidigungsministeriums geht hervor:
"Die Militärpolizei patrouilliert weiter die nordwestlichen Grenzen des Bezirks Manbidsch entlang der Berührungslinie der Streitkräfte Syriens und der Türkei."
~ RT Deutsch
In den sozialen Netzwerken wurden bereits Bilder der russischen Patrouillen veröffentlicht:

Währenddessen verhängte die USA gegenüber der Türkei Sanktionen:
Die USA verhängten Sanktionen gegen die türkischen Verteidigungs- und Energieministerien sowie gegen drei hohe Regierungsbeamte. US-Präsident Donald Trump droht damit, weitere Sanktionen zu verhängen, sollte es keinen Waffenstillstand geben. Erdoğan jedoch denkt nicht daran, seine Pläne aufzugeben. Bald, so kündigte er an, werde man das Gebiet von Manbidsch bis zur Grenze des Irak gesichert haben. US-Militärsprecher Oberst Myles B. Caggins III wollte am Dienstag nicht darüber Auskunft erteilen, ob syrische Truppen in Manbidsch einmarschiert seien.

~ RT Deutsch
Nach UN-Angaben sind bereits 160.000 Menschen auf der Flucht und laut kurdischen Angaben liegt die Zahl sogar bei 275.000.
Kritiker werfen dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan ethnische Säuberung vor.

~ RT Deutsch

Attention

Türkische Offensive: Syrische Armee marschiert auf, Türkei warnt vor Krieg, EU verurteilt Türkei - Erdogan stellt NATO vor Ultimatum

Nachdem am letzten Mittwoch die Türkei ihre Militäroffensive im Norden Syriens begonnen hat und dabei anscheinend auch US-Truppen ins Visier nahm, hat die EU jetzt die Aktion der Türken einstimmig verurteilt (und die Mitglieder aufgerufen, keine Waffen mehr an die Türkei zu exportieren). Währenddessen rückt die syrische Armee zur Nordgrenze vor, um die Kurden zu unterstützen und den Einmarsch in ihr Land zu verhindern sowie dass Erdogan die NATO vor ein Ultimatum stellt.
Turkey
Die syrische Armee rückt weiter nach Norden und übernimmt die bisher von den kurdisch dominierten SDF kontrollierten Gebiete. Dies ist die Folge einer Verständigung der SDF mit der syrischen Regierung, die unter dem Druck der türkischen Invasion zustandekam.

Die syrische Armee setzt (SAA) ihren Vormarsch in Nordsyrien fort. Wie der libanesische Sender Al Mayadeen berichtet, betrat die Armee am Montag Taqba. Die Stadt liegt in der Provinz Rakka und wurde bisher von kurdischen Milizen kontrolliert. Auch in Ain Issa ist die Armee mittlerweile eingerückt. Von dort soll sich die Armee weiter in Richtung Norden bewegen.

~ RT Deutsch
Die Türkei zeigt sich nicht erfreut über das Vorrücken der syrischen Armee innerhalb ihres eigenen Landes:
Yasin Aktay, ein Berater des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan, erklärte gegenüber Sputnik Arabic:
Wenn die syrische Armee versucht, in den Nordosten von Syrien einzudringen, wird die Türkei Widerstand leisten. Es könnte zu einem Konflikt zwischen den beiden Armeen kommen.
~ RT Deutsch
Indes versucht Russland eine bewaffnete Auseinandersetzungen zwischen beiden Streitkräften zu verhindern:
Erst vor wenigen Tagen hatte Russlands Präsident Wladimir Putin in einem Interview erklärt, dass die territoriale Integrität Syriens vollständig wiederhergestellt werden müsse.

~ RT Deutsch

Attention

Einmarsch in Nordsyrien: Türkische Streitkräfte sollen US-Truppen beschossen haben

Nach dem Einmarsch der Türkei in Nordsyrien, um "Terroristen" zu bekämpfen und eine 30 Kilometer breite "Sicherheitszone" am gesamten Grenzverlauf zu errichten, wirft Amerika der Türkei vor, US-Truppen beschossen zu haben. Laut dem US-Verteidigungsministerium seien am Freitagabend (Ortszeit) US-Soldaten im Grenzgebiet unter Artilleriebeschuss geraten.
US Militär Türkei
© Reuters
USA werfen türkischer Armee Beschuss von US-Truppen in Syrien vor (Archivbild)
Der Artilleriebeschuss habe "wenige hundert Meter" entfernt von den US-Truppen zu einer Explosion geführt. Zwar sei der Vorfall nahe des Grenzorts Kobanê glimpflich ausgegangen. Gleichwohl habe das Pentagon eine neuerliche Warnung an die Adresse Ankaras geschickt.

~ RT Deutsch
Laut Angaben der Amerikaner fand der Vorfall in einer Gegend statt von der die "Türken wissen, dass dort US-Streitkräfte präsent sind".

Hiliter

Russland zur Stabilisierung? Lawrow will Dialog zwischen Ankara und Damaskus

Laut dem russischen Außenminister Sergej Lawrow will Moskau einen Dialog zwischen Damaskus und Ankara durchsetzen. Lawrow hat sich zu dem Thema vor dem Hintergrund der Militäroperation der Türkei in Syrien gegenüber Journalisten geäußert.
lawrow
© Sputnik / Grigorij Sysoew
"Jetzt werden wir die Notwendigkeit durchsetzen, einen Dialog zwischen der Türkei und der Arabischen Republik Syrien einzurichten. Wir haben Grund zu der Annahme, dass dies im Interesse beider Parteien ist", zitiert die Agentur RIA Novosti Lawrow.

Ihm zufolge ist der militärische Kommunikationskanal zwischen Russland und der Türkei intakt.

"Wie Sie wissen, hat der Präsident (der Türkei Recep Tayyip - Anm. d. Red.) Erdogan den Präsidenten (Russlands - Anm. d. Red.) Putin angerufen. Zuvor hatte mich der Außenminister der Republik Türkei, Mevlüt Çavuşoğlu, angerufen. Wir verfügen über einen Kanal der Konflikt-Entschärfung, einen regulären Kommunikationskanal. Unsere Streitkräfte stehen miteinander in Kontakt. Wir sind an einer raschen Beruhigung der Lage interessiert, vor allem auf der Grundlage des Grundsatzes der Achtung der Souveränität und der territorialen Integrität der Arabischen Republik Syrien", so Lawrow weiter.

Seit Beginn der Krise in Syrien, so der russische Außenminister, habe Russland stets betont, dass es die berechtigte Sorge der Türkei um die Sicherheit ihrer Grenzen verstehe.

Kommentar:

Erdogan startet Militäroffensive und Errichtung von Sicherheitszone in Nordsyrien nach Trumps Drohung "der totalen Zerstörung der türkischen Wirtschaft"