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Sa, 20 Apr 2019
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Die Verhaftung von Assange ist eine Warnung aus der Geschichte

Übersetzung durch Redakteure von SOTT.net

Der Blick auf Julian Assange wie er aus der ecuadorianischen Botschaft in London gezerrt wurde, ist ein Symbol unserer Zeit. Die Macht gegen das Recht. Muskeln gegen das Gesetz. Unanständigkeit gegen Mut. Sechs Polizisten misshandelten einen kranken Journalisten, dessen Augen beim Anblick des ersten natürlichen Lichtes seit fast sieben Jahren zusammenzuckten.
julian assange
Dass diese empörende Tat im Herzen Londons stattfand, im Land der Magna Carta, sollte alle, die um "demokratische" Gesellschaften fürchten, beschämen und verärgern. Assange ist ein politischer Flüchtling, der durch das Völkerrecht geschützt ist, ein Mann, dem im Rahmen einer strikten Vereinbarung, die Großbritannien unterzeichnet hat, Asyl gewährt wurde. Die Vereinten Nationen haben dies in der Rechtsprechung ihrer Arbeitsgruppe zu willkürlicher Inhaftierung klargestellt.

Aber zum Teufel mit all dem. Lasst die Schläger rein. Unter der Leitung der Quasi-Faschisten in Trumps Washington sowie im Bunde mit Ecuadors Lenin Moreno, einem lateinamerikanischen Judas und Lügner, der sein widerliches Regime zu verschleiern sucht, gab die britische Elite ihren letzten imperialen Mythos auf: den der Fairness und der Gerechtigkeit.

Stellen Sie sich vor, Tony Blair würde in Handschellen aus seinem georgianischen Haus im Connaught Square, London, gezerrt und zur Anklagebank in Den Haag weiterbefördert. Nach Nürnberger Maßstäben ist Blairs "entscheidendes Verbrechen" der Tod von einer Million Irakern. Assanges Verbrechen ist der Journalismus: Die Habgierigen zur Rechenschaft zu ziehen, ihre Lügen zu entblößen und Menschen auf der ganzen Welt mit der Wahrheit zu stärken.

Die schockierende Verhaftung von Assange ist eine Warnung für alle, die, wie Oscar Wilde schrieb, "die Samen des Missfallens säen, [ohne die es] keinen Fortschritt in Richtung Zivilisation geben würde". Die Warnung ist explizit gegen Journalisten gerichtet. Was mit dem Gründer und Redakteur von WikiLeaks passiert ist, kann dir widerfahren, der du für eine Zeitung schreibst, der du im Fernsehstudio tätig bist, der du im Radio arbeitest oder der du einen Podcast betreibst.

Assanges Hauptpeiniger in den Medien, The Guardian, eine [Zeitschrift], die mit dem Geheimstaat kollaboriert, offenbarte diese Woche ihre Nervosität mit einem Leitartikel, der neue Maßstäbe der Wieselei setzte. The Guardian hat die Arbeit von Assange und WikiLeaks in einer Weise ausgebeutet, die ihr ehemaliger Redakteur als "den größten Knüller der letzten 30 Jahre" bezeichnete. Die Zeitschrift sahnte die Enthüllungen von WikiLeaks ab und heimste die damit einhergehenden Auszeichnungen und Reichtümer selbst ein.

Kommentar: Das Original finden Sie hier.


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Kurz vor Stichwahl in der Ukraine: Selenskij liegt 47 Prozent vor Poroschenko

Nach dem überraschend klaren Vorsprung des Schauspielers und Komikers Wladimir Selenskij bei den Präsidentschaftswahl in der Ukraine Anfang April zeichnet sich vor der endgültigen Stichwahl zwischen ihm und dem derzeit amtierenden Putsch-Präsidenten Petro Poroschenko ein noch deutlicheres Ergebnis ab. Selenskij liegt satte 47 Prozent vor Poroschenko in der Wählergunst.
Wladimir Selenskij
© www.globallookpress.com
Wladimir Selenskij
Kurz vor der Stichwahl im ukrainischen Präsidentschaftswahlkampf nennen die Umfragen schon den Sieger: den Komiker Wladimir Selenskij. Fast uneinholbar scheint die Differenz in der Wählergunst. Auch bei Umfragen zu den Parlamentswahlen ist die Selenskij-Partei führend.

Am Vorabend des zweiten Wahlgangs liegt Wladimir Selenskij 47 Prozentpunkte vor seinem Mitbewerber, dem amtierenden Präsidenten Petro Poroschenko. Dies belegen die Ergebnisse der Umfrage des Kiev International Institute of Sociology (KIIS), die am Dienstag veröffentlicht wurden.

Laut der Umfrage, die vom 9. bis 14. April durchgeführt wurde, wird Selenskij von 72,2 Prozent der entschlossenen Wählern unterstützt, Poroschenko nur von 25,4 Prozent der Befragten. Gleichzeitig gaben 2,4 Prozent der Umfrageteilnehmer an, dass sie zur Wahl kommen, aber den Wahlzettel ungültig machen würden. Im Rahmen der Umfrage wurden 2.004 Personen in 129 Ortschaften aller Regionen der Ukraine befragt. Die Fehlerquote liegt bei 3,3 Prozent.

~ RT Deutsch
Damit zeichnet sich ein eindeutiger Sieg für Wladimir Selenskij ab, der vielleicht einen neuen Kurs in Richtung Russland anschlagen wird. Anfang April berichteten wir:

Caesar

Notre-Dame: Putin bietet Macron Hilfe beim Wiederaufbau an

Nachdem die legendäre Kathedrale von Notre-Dame in Paris in einem beispiellosen Feuer beinahe vollständig zerstört worden ist, hat Putin dem französischen Präsidenten Macron am Dienstag Hilfe zum Wiederaufbau dieses historisch und kulturell bedeutsamen Bauwerks angeboten.

Putin und Macron
© Sputnik
Putin hat zuvor in einem Telegramm an Macron seine Bestürzung über dieses Ereignis zum Ausdruck gebracht:
Notre-Dame ist das historische Symbol Frankreichs, ein unschätzbarer Schatz der europäischen und weltweiten Kultur, sowie einer der wichtigsten christlichen Schreine. [...] Die Katastrophe, die sich in Paris in der Nacht ereignete, verursachte Schmerzen in den Herzen der Russen.

- RT Deutsch
Dass er jedoch auch ein Mann der Tat ist und nicht nur einer der Worte, kommt in der folgenden Nachricht zum Ausdruck, die er über den Pressedienst des Kremls verlauten ließ:
Putin hat die Hoffnung geäußert, dass es möglich sein wird, die Kathedrale wieder aufzubauen, und angeboten, die besten russischen Spezialisten, die über umfangreiche Erfahrung in der Restaurierung von Weltkulturerbe-Denkmälern einschließlich der Werke der mittelalterlichen Architektur besitzen, nach Frankreich zu schicken.

- RT Deutsch

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Venezuelas Vizepräsidentin: USA, Brasilien und Kolumbien bereiten militärische Intervention vor

Laut Angaben der venezolanischen Vizepräsidentin Delcy Rodríguez bereitet die USA gerade mit Brasilien und Kolumbien eine militärische Intervention vor. Dabei betonte sie, dass hierbei vor allem der Wille des venezolanischen Volkes ignoriert wird.
Delcy Rodríguez
© Reuters
Delcy Rodríguez, Vizepräsidentin der Bolivarischen Republik Venezuela
Die venezolanische Vizepräsidentin Delcy Rodríguez hat erklärt, dass "US-, brasilianische und kolumbianische Beamte beabsichtigen, den Willen des venezolanischen Volkes zu ignorieren und eine militärische Intervention einzuleiten".
Die internationale Gemeinschaft und ihre Institutionen zum Schutz der Legitimität in der ganzen Welt sollten wissen, dass ein krimineller Plan in Arbeit ist, um einen Militärangriff auf Venezuela durchzuführen", so Rodríguez am Montag.
~ RT Deutsch
Sie warnte auch davor, dass die angesprochenen Länder auf internationaler Ebene Rechenschaft ablegen müssen, sollten sie diesen Versuch tatsächlich wagen.
Wenn sie sich entscheiden, ihre Pläne fortzusetzen, werden diese Länder "Verbrechen gegen die Menschlichkeit begehen und auf internationaler Ebene Verantwortung übernehmen müssen", betonte sie.

~ RT Deutsch
Seit Monaten versucht das US-Imperium mit allen Mitteln, die derzeitige Maduro-Regierung in Venezuela zu stürzen.
Am 23. Januar erklärte sich Juan Guaidó, der Präsident der venezolanischen Nationalversammlung, zum amtierenden Präsidenten des Landes. Der venezolanische Präsident Nicolás Maduro bezeichnete den Schritt als Putschversuch und kündigte die Auflösung der diplomatischen Beziehungen zu den Vereinigten Staaten an, nachdem diese Guaidó sofort als "legitimes Staatsoberhaupt" Venezuelas anerkannt hatten. Am 28. Januar verhängten die USA Sanktionen gegen Venezuelas staatliche Ölgesellschaft PDVSA.

Guaidó wurde - neben den Vereinigten Staaten von Amerika - umgehend auch von den Ländern der Lima-Gruppe (außer Mexiko) sowie von Albanien, Georgien und der Organisation Amerikanischer Staaten als Interimspräsident anerkannt. Mehrere EU-Länder sprachen ihre Unterstützung für das venezolanische Parlament aus und äußerten die Hoffnung auf Neuwahlen zur Lösung der Krise.

~ RT Deutsch

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Putin: "Wir sind bereit, Soldaten nach Zypern und Afrika zu schicken"

Im Rahmen einer entsprechenden UN-Mission sei Russland bereit, Soldaten nach Zypern und nach Zentralafrika zu entsenden, verkündete der russische Präsident Wladimir Putin am Montag. Jedoch nur mit der Zustimmung der Vereinten Nationen.
Putin
© Sputnik/Ramil Sitdikov
Am Montag beauftragte Putin das Außenministerium in Moskau, das UN-Sekretariat über die Bereitschaft Russlands zu informieren, bis zu 30 Armeeangehörige nach Zentralafrika und bis zu fünf weitere Soldaten nach Zypern zu schicken.

~ Sputnik
Die Russen sollen laut Putin als Fernmeldeoffiziere oder Beobachter "im Rahmen der UN-Stabilisierungsmission MINUSCA in Zentralafrika beziehungsweise als Teil der Friedenstruppe UNFICYP auf Zypern eingesetzt werden."

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EU-Präsident Juncker ist wieder besoffen und zündet beinahe Ruandas First Lady an

juncker
EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker, der immer wieder wegen seiner öffentlichen Alkohol-Eskapaden Schlagzeilen macht, hat seinem Trunkenbold-Ruf wieder alle Ehre gemacht und dabei beinahe Ruandas First Lady mit einer Feuerfackel angezündet.
In Ruandas Hauptstadt Kigali haben sich zum 25. Jahrestag des Völkermords einige hochrangige Politikvertreter versammelt, darunter auch der Präsident des Landes sowie EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker. Dabei kam es zu einem ziemlich gefährlichen Fauxpas.


Die Politiker zündeten gemeinsam eine Fackel an. Daraufhin drehte sich Juncker mit der brennenden Fackel in der Hand in Richtung der Präsidentschaftsgattin Jeannette Nyiramongi Kagame und steckte sie dabei beinahe in Brand.

~ Sputnik

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Lawrow: US-„Blitzkrieg“ in Venezuela ist gescheitert

Der russische Außenminister Sergej Lawrow bezeichnete am Samstag die jüngsten Handlungen des US-Imperiums als gescheiterten Blitzkrieg. Ein Vergleich mit dem Nazi-Reich, der durchaus angemessen ist. Obwohl der Versuch der Amerikaner dank der Russen bisher kläglich gescheitert ist, halten die Rädelsführer in Washington dennoch an ihrem Putsch-Plan fest.
Lavrov smoking
© Reuters
"Venezuela ist in aller Munde. Der US-Blitzkrieg für einen Regierungswechsel ist gescheitert, aber Washington gibt sein Ziel, den legitimen Präsidenten (Venezuelas - Anm. d. Red.) zu stürzen, nicht auf", so Lawrow.

Das Vorgehen der USA in Bezug auf die lateinamerikanischen Staaten verurteilte er als inakzeptabel.

~ Sputnik
Lawrow betonte darüber hinaus Russlands Besorgnis über die Tatsache, dass in den USA die Befürworter einer Konfrontation gegen Russland weiterhin die Oberhand im politischen Geschehen haben.
"In Washington hat man Kurs darauf genommen, Vereinbarungen im Bereich der Rüstungskontrolle abzubauen. Nach dem Zusammenbruch des Vertrags gegen ballistische Raketen ist das INF-Abkommen an der Reihe. Danach kann nicht ausgeschlossen werden, dass es bei der Verlängerung des New-START-Vertrages Probleme gibt", so Lawrow.

~ Sputnik
Europa und die USA sind auch weiterhin nicht bereit für einen konstruktiven Dialog mit Russland.

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Kim Dotcom warnt: Wenn Julian Assange fällt, kommen dunkle Zeiten auf uns zu

Am Donnerstag Vormittag wurde der Wikileaks-Gründer Julian Assange verhaftet, nachdem ihm die derzeitige ecuadorianische Regierung unter Lenín Moreno völkerrechtswidrig das Asyl entzogen hat. Zuvor hatte er fast sieben Jahre in der Botschaft Ecuadors in London im Exil verbracht.
julian assange
Die USA wollen schon seit Jahren die Auslieferung von Julian Assange, weil er sich "erdreistet" hat, zahlreiche Dokumente und Videos über Kriegsverbrechen der USA im Irak und in Afghanistan auf Wikileaks zu veröffentlichen, die ihm von der ehemaligen US-Militärangehörigen Chelsea Manning zugespielt worden waren. Obwohl Manning 2017 von dem scheidenden amerikanischen Präsidenten Barak Obama begnadigt wurde und der Fall damit sozusagen "eigentlich" zu den Akten gelegt ist, wollen die USA nicht darauf verzichten, Assange weiter zu behelligen.

In einem Gespräch zwischen Kim Dotcom, der ebenfalls von den USA gesucht wird und im Exil in Neuseeland lebt und Kevin Zeese, Aktivist und Anwalt, ist ein plausibler Grund dafür genannt worden:
"Wenn Julian fällt, kommen sehr dunkle Zeiten auf uns zu und kein Journalist wird mehr sicher sein", warnt Kim. Zeese schlussfolgert, dass das Ziel hinter diesem Schauprozess ist, die Verbreitung der Wahrheit über Verbrechen der USA zu kriminalisieren und damit ein Schweigekartell zu etablieren.

~ RT Deutsch

Das ist eine Erklärung für den ganzen Aufriss, den die USA um Julian Assange machen. Sie - und insbesondere der Tiefenstaat - wollen an ihm ein Exempel statuieren, nach dem Motto: "Wagt es ja nicht, unsere Machenschaften öffentlich zu legen, sonst seid auch ihr weg vom Fenster!"

Dass es sich hier um einen Schauprozess handelt, befürchtet auch CIA-Whistleblower John Kiriakou:
"Wenn Julian Assange als Verleger und Journalist verfolgt wird, dann wird buchstäblich nichts die Regierung davon abhalten, Journalisten der Washington Post und des Wall Street Journal sowie der New York Times und überall sonst zu verfolgen," warnte er.

~ RT.com
Einen fairen Prozess wird es in diesem Fall wohl nicht geben - im Gegenteil, das Ganze ist jetzt schon weit davon entfernt.

Arrow Down

Festnahme von WikiLeaks-Gründer Julian Assange nach völkerrechtswidrigem Entzug von Asyl durch Ecuador (Video)

Detenido Julian Assange
© RT
Festnahme von Julian Assange in London
In der Aufnahme ist zu sehen, wie mehrere Männer Assange aus der ecuadorianischen Botschaft zerren.
"Großbritannien muss sich diesem Versuch der Trump-Administration widersetzen!", schreit Assange während der Festnahme.

Kommentar: Das ist es, was eine freie, unabhängige Presse heute zu erwarten hat? Oder es ist es ein schwacher Versuch Londons, vom andauernden Brexit-Chaos abzulenken?


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Ein Mann mehrerer Sprachen: Putin korrigiert schwedischen Übersetzer

Putin ist bekannt dafür, dass er vorrangig für sich übersetzen lässt. Doch das bedeutet nicht, dass er andere Sprachen nicht beherrscht - ganz im Gegenteil. Bei einem Treffen am 09. April in St. Petersburg zwischen dem schwedischen Premierminister Stefen Löfven und Wladimir Putin - am Rande des Arktis-Forums - korrigierte Putin einen schwedischen Übersetzer, weil er Freunde lediglich mit Partner übersetzte.
Russia sweden Putin Lofven
© Sputnik/Mikhail Klimentyev/Kremlin via Reuters
Ich habe Freunde gesagt, und er hat Partner übersetzt. Bandit! Denn alle unsere Investoren, alle schwedischen Unternehmen, mehr als 500 Firmen, die in Russland arbeiten, betrachten wir eben als Freunde.

- RT Deutsch
Putin sieht man im Video auch sein verschmitztes Lächeln an.