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So, 23 Apr 2017
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US-Militär weitet "Engagement" in Somalia aus: Truppen für Kontrolle des Golf von Aden

Die US-Regierung will erneut Truppen im Bürgerkriegsland Somalia stationieren. In der strategisch wichtigen Region hatten US-Militärs vor bald 25 Jahren eine blutige Niederlage eingesteckt. Seitdem schwelt der Konflikt in dem ostafrikanischen Land weiter.
© Reuters
Symbolbild: US-Marinesoldat an einem 50-Kaliber-Maschinengewehr auf der USS Mount Whitney am Horn von Afrika, Dezember 2002.
Die weltweite Sicherheitslage verschärft sich unter dem neuen US-Präsidenten immer drastischer. Nachdem Donald Trump der Führung des Militärs weitgehende Entscheidungsbefugnisse eingeräumt hat, beordert diese nun, wie es heißt, mehrere Dutzend Angehörige von Spezialeinheiten nach Somalia. Als Zweck gibt das US-Militär bislang die Teilnahme an einer Trainingsmission an. Angeblich sollen somalische Streitkräfte für den Kampf gegen die mit Al-Kaida verbundene Gruppe Al-Shabaab trainiert werden, erklärten Pentagon-Beamte am Freitag.

In Somalia scheiterten die USA kurz nach dem Ende des Kalten Krieges spektakulär mit einem Militäreinsatz. Bei der Schlacht von Mogadischu fügten lokale Milizen im Oktober 1993 der US-Armee eine blutige Niederlage zu. Der Tod von 18 US-Soldaten zwang den damaligen Präsidenten Bill Clinton, die Strategie bei den Auslandseinsätzen seines Militärs grundsätzlich zu ändern. Nach dem Grundsatz "No Dead!" hielt sich die US-Regierung für die darauffolgenden Jahre mit direkten Einsätzen am Boden sehr zurück.

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Putin gratuliert Erdogan zum Sieg: Syrien Situation im Blickpunkt

Der russische Präsident Wladimir Putin und sein türkischer Amtskollege Recep Tayyip Erdogan haben in einem Telefongespräch ihre Meinungen zur aktuellen Situation in Syrien ausgetauscht, wie der Pressedienst des Kremls am Dienstag berichtete.
© Sputnik/ Сергей Гунеев
Die Gesprächspartner hoben die Notwendigkeit hervor, den Waffenstillstand zu festigen und die innersyrischen Verhandlungen im Rahmen des Astana- und des Genf-Prozesses voranzubringen.

Als wichtig erachtet wurde eine sorgfältige und unvoreingenommene internationale Untersuchung des C-Waffen-Vorfalls in der syrischen Provinz Idlib.

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US-Vizepräsident Pence zu Nordkorea: "Politik der strategischen Geduld beendet"

Die "Politik der strategischen Geduld“ mit Nordkorea sei beendet. Davor warnte US-Vizepräsident Mike Pence, nachdem Machthaber Kim Jong-un die USA am Sonntag mit einem neuen Raketentest herausgefordert hatte, wie das Weiße Haus am Montag mitteilte. Pence ließ allerdings offen, was genau die USA gegen den Atomkurs Pjöngjangs unternehmen wollen, berichtet die Deutsche Presse-Agentur.
Das nordkoreanische Militär hatte am Sonntag einen Flugkörper von der Ostküste des Landes nahe der Hafenstadt Sinpo gestartet. Nach Angaben des südkoreanischen und amerikanischen Militärs scheiterte die Rakete allerdings kurz nach dem Start. US-Verteidigungsminister James Mattis teilte wenige Stunden nach dem Vorfall mit: „Der Präsident und sein Militärstab wissen über den jüngsten missglückten Raketenstart Nordkoreas Bescheid. Der Präsident hat dem nichts hinzuzufügen.“ US-Präsident Donald Trump hatte betont, dass alle Optionen auf dem Tisch lägen, und die USA notfalls auch im Alleingang gegen Nordkorea vorgehen würden.

Kommentar:


Bell

Wenn der Ankläger der Schuldige ist: Beweise für US-Einmischung bei Duma-Wahl in Russland 2016 gefunden

© AP Photo / Ric Feld, File
Russische Experten und Medienforscher haben bei einer Anhörung in der Staatsduma (russisches Parlamentsunterhaus) die USA wegen einer Einmischung in die jüngsten Duma-Wahlen im September 2016 kritisiert. Nach ihren Angaben hat es in amerikanischen Massenmedien und sozialen Netzwerken eine gezielte Stimmungsmache gegeben.

Der Leiter des Moskauer Zentrums für politische Informationen, Alexej Muchin, teilte mit, dass sein Zentrum „direkte Beweise“ für eine solche Einmischung in den Wahlprozess entdeckt habe.

Mit Blick auf die Vorwürfe gegen Russland, „mithilfe von Hackern Prozesse in Westeuropa und den USA zu beeinflussen“, verwies der Experte darauf, dass das Leben in Russland seit den 1990ern „auf grobe Weise von außen beeinflusst“ werde. Nach Muchins Angaben werden rund 30 Prozent der Medien in Russland „indirekt von den USA oder von europäischen Strukturen kontrolliert.

Auf die Sputnik-Frage, welche Beweise konkret entdeckt worden seien, sprach Muchin von „Fakten und Finanzierung bis hin zu Bankbuchungen“. Er betonte, dass die russische Gesellschaft das von der Verfassung garantierte Recht habe, sich vor einer auswärtigen Einwirkung zu schützen.

Kommentar: Andere für das anklagen, was man selber tut - das ist psychopathologische Projektion. Und das ist es, was unter Ägide der USA und ihrer Verbündeten stattfindet.


HAL9000

Nordkoreanischer Diplomat bestätigt: Pjöngjang zu Atomkrieg gegen die USA bereit

© Reuters / KCNA
Der Gesandte der nordkoreanischen Botschaft in Russland, Jin Jeong-hyup, hat die Bereitschaft seines Landes bekräftigt, auf einen Atomkrieg zu reagieren, wenn die USA ihn entfesseln sollten.

Die Armee und das Volk von Nordkorea seien bereit, auf alle „Provokationen feindlicher Kräfte", darunter auch auf aggressive Aktivitäten der USA zu reagieren, sagte Jin. „Wenn sie einen Atomkrieg wollen, können wir mit einem Atomkrieg zurückschlagen. Wenn sie einen umfassenden Krieg wollen, sind wir auch zu einem umfassenden Krieg bereit", sagte der Diplomat bei einem Treffen mit dem russischen Politiker Wladimir Schirinowski.

Die Lage auf der koreanischen Halbinsel hatte sich weiter zugespitzt, nachdem die USA einen Schiffsverband unter Führung des Flugzeugträgers „Karl Vinson" in die Region entsandt hatten. Nordkorea verweist darauf, dass die USA eine gefährliche Situation in der Region geschaffen haben, „bei der ein Atomkrieg jederzeit beginnen könnte". Die beiden Länder werden weltweit zur Besonnenheit aufgefordert.

2016 hatte Nordkorea einen Nukleartest und rund 20 Raketentests durchgeführt. Im Februar 2016 erfolgte der Start einer Trägerrakete mit einem Satelliten in den erdnahen Raum. Der UN-Sicherheitsrat hat seit 2006 Resolutionen in Bezug auf das Land verabschiedet, um es dazu zu veranlassen, auf Raketen- und Nuklearentwicklungen zu verzichten. Die nordkoreanische Staatsführung weist die Forderungen der Weltgemeinschaft zurück, indem sie auf die Bedrohung seitens Washingtons verweist.

Kommentar:


Light Saber

Stetiger Fortschritt: Syrische Regierungstruppen rücken Terroristen weiter zu Leibe, wichtiger IS-Kommandant getötet

© southfront.org
Am vergangenen Wochenende haben die syrische arabische Armee (SAA) und die National Defense Forces (NDF), die von den Tiger-Kräften der SAA geführt werden, die strategisch wichtige Stadt Souran und den Hügel Bizam, der nördlich des Dorfes Ma’ardes in der nördlichen Umgebung von Hama liegt erobert. Der erfolgreiche Vormarsch folgte einem heftigen Bombardement in dem Gebiet. Dabei wurden im Gebiet um Souran angeblich über 50 Luftangriffe auf die Positionen der militanten Truppen durchgeführt. Somit hat die SAA alle Gewinne von Haya’at Tahrir Al-Sham (HTS) und dessen Verbündeten militanten Gruppen im vergangenen Monat umgekehrt und die strategisch wichtige Autobahn M5 nördlich von Taibat al-Imam einer weiteren Festung die von den militanten Einheiten besetzt ist erreicht.

HTS hat behauptet, dass ihre Kämpfer einen Panzer der SAA in Gebiet der Stadt zerstört haben. Getrennt davon, beschossen Jaish Al-Ezzah und Jaish Al-Nasser - den Luftwaffenstützpunkt Hama mit über 40 Raketen. Die Raketen verursachten Brände und haben den Kontrollturm beschädigt. Dabei wurden aber keine Kampfjets zerstört und der Luftwaffenstützpunkt ist noch betriebsbereit.

Am Montag gingen die Zusammenstöße in der Nähe von Taibat al-Imam weiter und die Truppen der Regierung rückten weiter auf Tell Massin vor. Wenn die SAA und ihre Verbündeten die Kontrolle über Tell Massin gewinnen, können sie anschließend einen Teil der Autobahn M5 nördlich von Taibat al-Imam sichern und werden dann aus dieser Richtung Druck auf die von HTS besetzte Festung ausüben können. Wenn der Befehlsstab der syrischen Armee beschließt, die Operationen in dem Gebiet fortzusetzen, werden sie zwei Optionen haben:
  1. Die erste Option ist, Taibat al-Imam aus der Richtung von Souran und Maardis zu stürmen. In diesem Fall werden sich die SAA und dessen Verbündete im stark befestigten Hauptgebiet der Stadt in schwere Zusammenstöße verwickeln. Dies wird wahrscheinlich zu einer großen Anzahl von Verlusten und nicht zum Erfolg führen, wenn Regierungskräfte nicht dazu in der Lage sind an diesem Teil der Frontlinie für Verstärkungen und Aufstockungen ihrer Truppen, Panzer, gepanzerten Fahrzeugen und Artillerie-Gerätschaft zu sorgen.
  2. Die andere Option ist es, den Vorstoß in Richtung Westen auszuführen, um Buwaydah, Markabah und Lahaya zu ergreifen. Wenn die Einheiten der Regierung das schaffen und ihre Stellungen in der Gegend festigen können, werden die militanten Einheiten von HTS und ihre Verbündete, die in Taibat al-Imam, Masasnah, Kfair al-Taiba, Zor al-Heisa und Halfaya verbleiben, erhebliche Probleme bekommen um sich den Rücken frei halten zu können und um die Angriffe von den Einheiten der Regierung an der Front abwehren zu können.

TV

Russische Experten: USA kauft Blogger gegen Russland, gibt riesige Summen für Propaganda in sozialen Netzwerken aus

© Pixabay
Russische Experten haben bei einer Anhörung in der Staatsduma (russisches Parlamentsunterhaus) die Staatsstrukturen der USA beschuldigt, soziale Netzwerke und Blogger für Propagandakriege gegen Russland und andere unliebsame Länder zu instrumentalisieren.

Im Mittelpunkt der Anhörung, die der Ausschuss für Informationspolitik der Duma organisiert hatte, stand die mutmaßliche Einmischung der US-Staatssender „Voice of America“ und „Radio Liberty“ sowie des Nachrichtensenders CNN in russische Wahlen.

Sergej Sudakow, Amerika-Experte und Professor an der Moskauer Akademie für Militärwissenschaften, beschuldigte das Rundfunkdirektorium der US-Regierung BBG (Broadcasting Board of Governors), gekaufte Blogger für Anti-Russland-Propaganda einzusetzen.

X

"Strafe für Ehe mit Dikator": Asma al-Assad soll britische Staatsbürgerschaft entzogen werden

© Reuters / Khaled al-Hariri
Asma al-Assad hält während der Eröffnung der ersten Internationalen Entwicklungskonferenz in Damaskus eine Rede; Syrien, 23. Januar 2010.
Britische Regierungsmitglieder fordern, der Ehefrau des syrischen Präsidenten die britische Staatsbürgerschaft zu entziehen. Sie werfen Asma al-Assad vor, ihre internationale Position zu missbrauchen. Die Entscheidung liegt bei der britischen Innenministerin und wäre rechtens, wenn diese dem "Wohl" des Volkes diene.

Verliert Asma al-Assad bald ihre britische Staatsbürgerschaft? Die westlichen Mächte sind sich, trotz einer mangelhaften Beweislage, darüber einig, dass die Regierung Assads für Giftgasangriffe verantwortlich sei. Asma al-Assad, die in den wenigen öffentlichen Auftritten ihres Mannes immer an seiner Seite zu sehen ist, ist nun ins Visier britischer Politiker gerückt. Die 41-Jährige steht für ein modernes Syrien.

Tom Brake, Sprecher der Liberalen Demokraten für ausländische Angelegenheiten, brachte den Vorwurf gegen Frau Assad ein, ihren internationalen Status zu missbrauchen und ein “barbarisches Regime“ zu verteidigen.

Kommentar: Es wird immer wahnsinniger ...


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Nordkorea präsentiert nigelnagelneue Spezial-Truppen: Granatwerfer und Nachtsichtgeräte

Nordkorea hat neue taktische Streitkräfte aufgebaut und diese nun bei der jüngsten Militärparade offiziell präsentiert, wie die südkoreanische Agentur Yonhap am Montag meldet.
© AP Photo/ Wong Maye-E
Nach der Militärparade am 15. April berichteten Medien, dass diese neuen Einheiten zusätzlich zu den bereits existierenden Marine-, Luft- sowie strategischen Streitkräften Nordkoreas agieren sollen.

Es handele sich dabei um eine neue taktische Spezialeinheit der Koreanischen Volksarmee. Laut südkoreanischen Analysen entspricht die Soldatenzahl der neuen Militäreinheit der der Luft- und Marinestreitkräfte.

Kommentar:


Ice Cube

Vorbereitung auf Eiszeit? Russland präsentiert erstmals sein „Arktisches Dreiblatt“

Russlands Verteidigungsministerium hat erstmals Bilder seines Militärstützpunktes „Arktisches Dreiblatt“ im Alexandraland auf der Insel-Gruppe Franz-Josef-Land im Nordpolarmeer gezeigt.
© Russlands Verteidigungsministerium
Auf der offiziellen Webseite des Ministeriums ist außerdem eine 3D-Führung durch die Wohnviertel der Basis zugänglich. Die Online-Gäste können sich mit den Wohnbedingungen und dem Alltag der dort dienenden Militärs bekanntmachen, hieß es.

Die Infrastruktur des Stützpunktes besteht aus Sondereinrichtungen, Verwaltungsstellen, Garagen für Militär- und Sondertechnik. Es gibt einen autonomen Energieblock sowie Lagerräume, die nur mit einer speziellen Extra-Erlaubnis betreten werden dürfen.

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