Die Aktivität verstärkte sich gegen Ende des Monats mit einem M5.1 Flare am 27. Dezember, einem M4.2 Flare am 28. Dezember und erreichte einen Höhepunkt mit einem M7.1 Flare am 31. Dezember, begleitet von potenziell die Erde streifenden koronalen Massenauswürfen. Sonnenfleckencluster und schnelle Strömungen aus koronalen Löchern trugen während des gesamten Zeitraums zu geringfügigen geomagnetischen Störungen bei.
Wir können in den nächsten Monaten mit weiteren extremen Wetterereignissen, Erdbeben und erhöhter Sonnenaktivität rechnen.
Dezember 2025 war geprägt von schweren Überschwemmungen und Erdrutschen in Südostasien, welche in Sri Lanka und Indonesien über 1.500 Todesopfer forderten, sowie von beträchtlichen seismischen Aktivitäten, darunter ein Erdbeben der Stärke 7,6 vor der Ostküste Japans, das eine Tsunami-Warnung auslöste.
Es kam zu Ausbrüchen des Vulkans Semeru in Indonesien und Schlammvulkanen in Indien und Trinidad, während für die Jahreszeit untypische Schneefälle und Kälteeinbrüche Gebiete von Australien bis Kanada in Mitleidenschaft zogen. Weltweit wurden mehrere Feuerbälle gesichtet, und extreme Wetterereignisse wie atmosphärische Flüsse und Stürme verursachten großflächig Störungen in Nordamerika und Europa.
Starkregen, Überflutungen und Erdrutsche führten zu erheblichen Opferzahlen und Evakuierungen in mehreren Ländern :
- Sri Lanka: Starkregenfälle vom 1. - 5. Dezember lösten Erdrutsche und Überflutungen aus, dadurch 607 Tote und 214 Vermisste.
- Sumatra, Indonesien: Blitzfluten und Erdrutsche vom 1. - 6. Dezember nach nahezu 25 cm Regen in 24 Stunden forderten mindestens 908 Todesopfer, 410 Personen werden vermisst.
- Safi in Marokko: Mindestens 37 Tote nach Blitzfluten am 15. Dezember.
- Bolivien: Blitzfluten am 16. Dezember töteten 20 Menschen.
- Sao Paulo in Brasilien: Starkregenfälle mit Regenmengen von 3 Wochen innerhalb von 3 Stunden am 18. Dezember forderten mindestens 7 Todesopfer und 1 Vermissten.
- Griechenland: Unwetter löste am 4. Dezember Überflutungen der Alarmstufe Rot aus, 2 Tote und Straßen verwandelten sich in Flüsse.
- Pazifischer Nordwesten der USA: Ein starker atmosphärischer Fluss löste bei Flüssen schwere Überflutungen aus.
- Dschidda, Saudi-Arabien: Schwere Überschwemmungen nach 17,8 cm Regen in 6 Stunden am 10. Dezember.
- Südkalifornien, USA: Starkregenfälle am 25. Dezember führten zu Blitzfluten und Schlammlawinen, mit über 20 cm in neun Stunden.
- Nordkalifornien, USA: Stürme am 22. Dezember verursachten Blitzfluten, mindestens 1 Todesopfer.
- Vulkan Semeru, Indonesien: Brach am 21. Dezember aus, spuckte Asche 1189 Meter hoch und dies führte dazu, dass flüssiger Schlamm Städte verwüstete.
- Black Diamond Pool im Yellowstone National Park, USA: Ein schlammiger Ausbruch wurde am 22. Dezember auf Video aufgezeichnet.
- Schlammvulkan, Andamanen, Indien: Brach nach zwei Jahrzehnten zu einem früheren Zeitpunkt aus, aber es wurden anhaltende Auswirkungen festgestellt.
- Schlammvulkan, Trinidad: Verursachte schwere Schäden am 25. Dezember.
- Vulkan Taal, Philippinen: Auf frühere Aktivitäten hingewiesen, jedoch keine Ausbrüche im Dezember verzeichnet.
- Vor der Ostküste Japans: Ein Erdbeben der Stärke 7,6 am 8. Dezember löste eine Tsunamiwarnung aus.
- Taiwan: Ein oberflächennahes Erdbeben der Stärke 6,0 am 24. Dezember, gefolgt von einem Beben der Stärke 6,6 am 27. Dezember.
- Vor der Küste von Peru: Ein Erdbeben der Stärke 6,2 am 27. Dezember.
- Hochebene von Konya, Türkei: Bei der Aktualisierung der regionalen Risikokarten wurden am 10. Dezember 684 Erdfälle erfasst.
- Erdfälle an verschiedenen Orten: Fahrzeuge wurden geschluckt bei Vorfällen im Osten von El Paso, Texas (24. Dezember), Blakely, Pennsylvania (27. Dezember), und in der Türkei (30. Dezember).
- Australien: Schnee am ersten Tag des Sommers kennzeichnete den kältesten 1. Dezember in fast 3 Jahrzehnten; Tasmanien erlebte seltene Sommerschneefälle am 25. Dezember.
- Kanada: Verzeichnete mit -56.7°C die kältesten Dezembertemperaturen seit 50 Jahren am 23. Dezember.
- Hochland von Trojena, Saudi-Arabien: Schnee bedeckte das Gebiet am 17. Dezember, als die Temperaturen auf -4°C fielen.
- Hokkaido, Japan: Ein Schneesturm lud am 15. Dezember 68 cm Schnee innerhalb von 24 Stunden ab, störte den Zug- und Flugverkehr.
- Sierra Nevada, Kalifornien: Ein Weihnachtstag-Schneesturm lud am 27. Dezember bis zu 1,37 m Schnee ab.
(Die deutschen Untertitel können über das viereckige Symbol neben dem Rädchen rechts unten im YouTube-Player eingeschaltet werden. Gegebenenfalls müssen Sie über die Einstellungen noch Deutsch als Sprache auswählen.)Um zu verstehen, was vor sich geht, inwiefern all diese Ereignisse Teil eines natürlichen Klimawandels sind und warum er jetzt geschieht, lesen Sie Erdveränderungen und die Mensch-Kosmos-Verbindung. Es ist hier erhältlich.
Die deutsche Fassung können Sie gratis auf Sott.net lesen, beginnend hier: Schauen Sie sich auch die anderen Folgen dieser Serie an - in mehreren Sprachen verfügbar.
Sie können dabei helfen, die Zeichen der Zeit zu dokumentieren, indem Sie uns Video-Vorschläge an sott@sott.net senden. Vielen Dank!




Kommentare von Lesern
für unseren Newsletter an