Willkommen bei SOTT.net
Mo, 27 Feb 2017
Die Welt für Menschen, die denken

Extreme Temperaturen


Sun

Hitze in Australien: Tausende Flughunde fielen tot aus den Bäumen

Rekordverdächtige Temperaturen suchten in den letzten Tagen Australien heim. Was Badetouristen vielleicht erfreute, sorgte an anderer Stelle für ein Massensterben.
© Reuters
Die schlimmste Phase der jüngsten Hitzewelle in Australien ist vorerst vorüber: Die australische Wetterbehörde sagt nur eine geringe Hitzeintensität über das Wochenende bis Montag voraus. Die rekordverdächtigen Werte der vergangenen Tage haben jedoch zumindest bei den Graukopf-Flughunden (Pteropus poliocephalus) im Bundesstaat New South Wales einen heftigen Tribut gefordert. Zu Hunderten und Tausenden fielen die Tiere tot aus den Bäumen, weil sie durch Überhitzung ums Leben gekommen sind. Und die Opferzahlen werden weiter steigen, da viele verendete Flughunde noch mit ihren Füßen festgekrallt im Geäst hängen, wie australische Medien berichten. Südostaustralien, und damit das Hauptverbreitungsgebiet der Art, erlebte während der letzten Wochen starke Hitzewellen, die am vergangenen Wochenende (11. und 12. Februar 2017) in rekordverdächtigen 47,6 Grad Celsius gipfelten.


Ab 42 Grad Celsius bekommen die Flughunde jedoch Probleme mit ihrem Organismus, da sie rasch dehydrieren und sich nicht durch Schwitzen abkühlen können. Stattdessen versuchen sie, sich mit ihren Flughäuten kühlende Luft zuzufächeln, und sie speicheln sich ein, um über die Verdunstung die Körpertemperatur zu senken. Verschärft wird das Problem, weil die Graukopf-Flughunde in den letzten Jahren verstärkt in städtisches Gebiet eingewandert sind, nachdem ihre natürlichen Lebensräume abgeholzt und zersiedelt wurden. Statt in geschlossenen Wäldern leben sie nun vermehrt in offeneren Parklandschaften, Gärten oder Alleen, die weniger Schatten bieten. Zudem heizen sich Städte stärker auf als große Waldflächen. Immer wieder kam es deshalb in den vergangenen Jahren zu Massensterben der Flughunde, und Klimaökologen befürchten zukünftig eine weitere Verschärfung der Situation durch die Erderwärmung. Die Zahl und Länge von Hitzewellen in Australien hat während der letzten Jahrzehnte zugenommen. Die Art Pteropus poliocephalus gilt deshalb mittlerweile als bedroht; ihr Bestand ist von mehreren Millionen Tieren im letzten Jahrhundert auf aktuell etwa 300 000 zurückgegangen.

Kommentar:


Snowflake

Klimaerwärmung? Rekordschnee - Riesige Berge von Schnee und Eis türmen sich in Kalifornien auf

Schneemassen soweit das Auge reicht! In den Bergen im östlichen Kalifornien liegt mittlerweile mehr als 8 Meter Schnee.
© Snow-Forecast.com
Seit Dezember sind am rund 2.000 Meter hoch gelegenen Donner Pass unweit des Lake Tahoe bereits unvorstellbare 13,5 Meter vom Himmel gekommen.
© @snowschoolers via twitter

Kommentar: Es gab in den letzten Tagen nicht nur Schneefall-Rekorde in Kalifornien: Auch in anderen Weltgegenden kämpfte man mit Schnee und Eis:


Fire

Sengende Hitze und starker Wind befeuern Buschbrände in Australien

Bei sengender Hitze und starkem Wind sind mehrere Buschbrände im Südosten Australiens ausser Kontrolle geraten. Die Flammen zerstörten im Bundesstaat New South Wales zahlreiche Häuser, Landwirte verloren ganze Viehherden.

© Keystone/AP NSW Rural Fire Service/
Ein Buschfeuer am Montag nahe Mudgee.
Ein kleines Dorf etwa 350 Kilometer nordwestlich von Sydney brannte fast vollständig nieder, wie die lokale Feuerwehr am Montag mitteilte. Die Bewohner von Uarbry hatten am Wochenende völlig übereilt ihre Häuser verlassen müssen, um sich vor den Flammen zu retten. «Wir haben nur noch das, was wir anhatten», sagte ein Bewohner beim Anblick der Überreste seines Hauses am Montag dem «Sydney Morning Herald».

In der Gegend herrschten am Wochenende Temperaturen um 45 Grad Celsius. Vielerorts waren noch heissere und extrem trockene Luft in den Rauchschwaden der Buschfeuer elektrostatisch aufgeladen. Dadurch hätten sich mehrere Gewitter entwickelt, hiess es. Zahlreiche Blitze seien durch den Rauch gezuckt.

Seit Freitag kämpfen bis zu 2500 Feuerwehrleute gegen die Flammen. Am Montag loderten bis zu 70 Brände. 26 davon seien noch nicht eingedämmt, hiess es. Die Einsatzkräfte hofften auf sinkende Temperaturen, um die Brände in den Griff zu bekommen.

Kommentar:






Cloud Precipitation

Auf Mallorca schneit es wieder

Auf Mallorca ist der Winter zurückgekehrt: Eine neue Kaltfront bescherte der Baleareninsel in der Nacht zum Mittwoch Schnee und Hagel. Im Osten sei die Landschaft teilweise von einer dicken Eisschicht überzogen gewesen, auch eine Pass-Straße sei wegen Schnees gesperrt worden, berichtete die Mallorca Zeitung. Auch für die kommenden Tage kann keine Entwarnung gegeben werden: Wegen möglicher hoher Wellen sollte am Mittwoch und Donnerstag die Warnstufe Orange gelten, die Niederschläge lassen aber nach, weiterer Schnee ist nicht zu erwarten. Bereits Mitte Januar hatte eine Kältewelle mit Schnee die Insel fest im Griff.

Mallorca: Vor dem Schnee war Sturm dran

Vor allem die Landwirte leiden unter dem unbeständigen Wetter. Bereits zum Wochenbeginn hätten heftige Stürme viele Tonnen Apfelsinen von den Bäumen geschüttelt, hieß es. Die 'Mallorca Zeitung' zitierte den Orangenbauern Antoni Gost: "Ich finde keine Worte für meinen Schock. Etwa 70 Tonnen Orangen liegen auf der Erde. In den 40 Jahren, die ich in der Landwirtschaft arbeite, habe ich so etwas noch nicht erlebt." Auch die Kartoffel- und Artischockenernte sei bedroht.


Kommentar:
  • Riesige Ernteausfälle in Südeuropa wegen Extremwetter und Gemüsepreise explodieren



Cloud Precipitation

Hitzerekord und Regenfälle: Heftige Unwetter in Sydneys Rekord-Sommer

Heftige Unwetter mit ungewöhnlich starken Regenfällen haben Teile der australischen Millionen-Metropole Sydney überflutet. Innerhalb von zwei Stunden regnete es mehr als im gesamten Januar. Das Verkehrssystem brach wegen der Wassermassen zum Teil zusammen, viele Häuser wurden evakuiert, ein komplettes Apartmenthaus drohte einzustürzen. Mehr als 140 Notrufe gingen bei dem Unwetter bei den Rettungsdiensten ein, um Schäden zu beheben.
Sydney: Heißester Januar seit über 100 Jahren

Schon ab Donnerstag wird es wieder grenzenlos sonnig und die Temperaturen klettern am Wochenende weit über die 30-Grad-Marke. Diese Werte schließen an den heißesten Januar seit mehr als einem Jahrhundert in Sydney an. Die Durchschnitts-Temperatur im ersten Monat des Jahres lag bei 29,6 Grad Celsius. Damit wurde der bisherige Rekord von 1896 (29,5 Grad) knapp übertroffen. An elf Tagen wurden mehr als 30 Grad gemessen, an fünf Tagen sogar mehr als 35 Grad. So oft kam das seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1858 in der südaustralischen Stadt noch nie vor. Die Durchschnittstemperatur für einen Januar in Sydney liegt im langjährigen Mittel bei 21,6 Grad.

Snowflake Cold

Rekord - Kältester Tag aller Zeiten im Wüstenstaat Katar

© Unbekannt
Eigentlich sind die Vereinigten Emirate am Persischen Golf im Winter ein beliebtes Ziel für europäische Wärmeliebhaber. Am Sonntagmorgen dürften die Menschen der Arabischen Halbinsel aber gefroren haben, denn der Wüstenstaat Katar hat den kältesten Tag aller Zeiten erlebt: Lediglich 1,5 Grad zeigte ein Thermometer am frühen Morgen im Südwesten des Landes an, wie die staatliche Nachrichtenagentur QNA meldete.

Damit wurde der Rekord von 1964 um mehr als zwei Grad unterschritten. Damals lag die Tiefsttemperatur bei 3,8 Grad. Verantwortlich für die niedrigen Temperaturen ist Kaltluft aus Russland, die weit nach Süden vorgedrungen ist und ein Hoch über Vorderasien. Dabei fallen die Temperaturen im Landesinneren der Arabischen Halbinsel teils in den Frostbereich

Kommentar: Katar ist nicht die einzige Gegend mit Temperaturrekorden:




Snowflake Cold

Riesige Ernteausfälle in Südeuropa wegen Extremwetter und Gemüsepreise explodieren

Gemüse wird zum Luxusgut: In Supermärkten kostet ein Salatkopf bis zu 2,99 Euro, Zucchinis und Auberginen sind Mangelware. In Großbritannien wird das Gemüse nun rationiert - und die Kunden gehen auf die Barrikaden. Besserung ist erst einmal nicht in Sicht.
© Unbekannt
Sie schauen aus dem steinharten Boden heraus und sind mit Schnee bedeckt. Dieses spanische Gemüse wird es nicht in unsere Supermärkte schaffen.
Normalerweise sind die Auslagen der Obst- und Gemüseabteilungen prall gefüllt, selbst im Winter. Doch in den letzten Tagen herrscht in vielen Supermärkten gähnende Leere: Frische Blattsalate suchen Kunden vielerorts vergeblich, und wenn bekommt man sie nur zu Wucherpreisen. 2,99 Euro für einen mittelgroßen Eisbergsalat sind keine Seltenheit.

Die Gemüsepreise explodieren: Eine Gurke kostet bis zu zwei Euro, Tomaten und Kürbisgewächse sind doppelt so teuer. Auberginen, Zucchinis und Brokkoli kosten auf Biomärkten bis zu acht Euro pro Kilogramm, berichtet die "Dattelner Morgenpost". Gemüse, eigentlich das Fundament einer gesunden Ernährung, wird zum Luxusgut.

Riesige Ernteausfälle in Südeuropa

Grund für die Preisexplosion ist der extrem harte Winter, der Südeuropa fest im Griff hat. Denn um diese Jahreszeit kommen Salate, Gurken und mediterranes Gemüse zum großen Teil aus Spanien, Italien und Griechenland, aber auch aus Marokko. Weil die Temperaturen dort in der Regel deutlich milder sind, können viele Sorten unter freiem Himmel angebaut werden, oft sind sie nur durch Plastiktunnel geschützt.

Kommentar: Spanien erlebt die stärksten Schneefälle seit 35 Jahren und die Temperaturen fallen in den Keller:




Snowflake Cold

Eiseskälte soll Deutschland bis Ende Februar weitflächig einfrieren - Zweistellige Minusgrade möglich

© picture-alliance/dpa: Bernd Thissen
Eisschollen werden sich in der nächsten Woche nicht nur am Biggersee wieder bilden können.

Zweistellige Minusgrade fast im ganzen Land möglich


Der Winter 2016/2017 nimmt sich wohl nur eine kleine Auszeit. Schon in der nächsten Woche kommen strenge Nachtfröste und der Dauerfrost zurück. Und die neuesten Berechnungen sagen auch für den Westen Minusgrade am Tage voraus. In den Nächten sind in vielen Teilen wieder zweistellige Minusgrade zu erwarten. Und diese Eisekälte wird auch ein paar Tage anhalten. Deutschland friert wieder ein.

Kältehoch eindeutiger Sieger

Der Grund für den neuerlichen Kälteeinbruch ist, dass das Kältehoch über Osteuropa einfach zu stark ist. Deswegen kommen die Tiefdruckgebiete nicht so recht nach Mitteleuropa voran. Sie weichen schon vorher weit nach Norden ab und bringen die mildere Luft Richtung Nordpol und nicht zu uns. Gleichzeitig kann sich über Nord-/Nordosteuropa ein neues kräftiges Hochdruckgebiet bilden, das ein Vordringen atlantischer Tiefausläufer mit milderer Luft verhindert.

Das bedeutet erneut strenge Nachtfröste und am Tage fast überall Dauerfrost. Ab Dienstag friert Deutschland von Osten her wieder richtig ein. Mittwoch liegen nur noch wenige Gebiete am Rhein in den Plusgraden, ab Donnerstag sind positive Werte nur noch Einzelerscheinungen. Selbst im Westen werden Richtung zweites Februarwochenende knackige Nachtfröste (um die -10 Grad) berechnet. Im Osten und Südosten sieht es ähnlich kalt aus, teilweise geht es aber noch tiefer. Immerhin sind ab der Wochenmitte kaum Niederschläge berechnet, so dass wir uns auf ruhige Wintertage freuen können und kein Winter-Chaos in Sicht ist.

Diese Frostperiode wird dann mindestens bis Sonntag halten. Danach sind im Westen zumindest am Tage wieder leichte Plusgrade zu erwarten. In den Nächten bleibt es auch im weiteren Verlauf saukalt. Immerhin kann es in günstigen Lagen mit Sonnenunterstützung ein paar Plusgrade geben.

Februar bleibt wohl auch bis zum Ende kalt

Und auch im letzten Februardrittel stehen die Zeichen auf Winter. Nach unserer 28-Tage-Temperaturprognose liegen die Prognosen im letzten Februardrittel und zum Monatswechsel in den März deutschlandweit unter dem Durchschnitt, in Sachsen sogar den kompletten Zeitabschnitt (von Mitte Februar bis zum ersten März-Wochenende).

(Quelle: wetter.de)

Kommentar: Diese Kälte könnte mit der kaum vorhandenen Aktivität der Sonne einhergehen und mit dem Beginn einer neuen Eiszeit zusammenhängen.


Ice Cube

Weiteres Zeichen einer Erdabkühlung? Erneuter Schnee in Wüste Algeriens

Schneefall im algerischen Wüstenort Ain Sefra

Gestern fiel Schnee in dem algerischen Wüstenort Ain Sefra.


Kommentar: Der Schnee brachte den Verkehr in Teilen Algeriens zum Stillstand.




Ice Cube

Enorme Kälte: Spanien ruft Ausnahmezustand aus

In Spanien sind die Lufttemperaturen drastisch gesunken, starke Schneefälle und Wind haben eingesetzt. Landesweit wurde die gelbe und orangene Alarmstufe verhängt. In einigen Regionen sanken die Thermometerwerte auf minus zwölf Grad Celsius, berichtet die Nachrichtenagentur EFE unter Berufung auf Meteorologen. Der Ausnahmezustand gilt für das ganze Königreich außer den Kanarischen Inseln.

© Twitter
Spanien ruft Ausnahmezustand wegen Kälte aus
Der erste Schnee im neuen Jahr führte in Deutschland zu Einschränkungen im Bahnverkehr. Bis zu fünf Zentimeter Neuschnee fielen am 2. Januar stellenweise in Nordrhein-Westfalen. Dies führte zu Einschränkungen und Teilausfällen im Bahnverkehr. Auf mehreren Strecken meldete die Deutsche Bahn Weichenstörungen. Auch in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen fielen durchschnittlich etwa zwei Zentimeter Schnee.