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Mo, 24 Jul 2017
Die Welt für Menschen, die denken

Extreme Temperaturen


Sun

Dürre in Italien führt zu Wassermangel in Rom

Wegen der anhaltenden Trockenheit und Hitze droht der Stadt Rom das Wasser auszugehen. Verschiedene Maßnahmen werden nun ergriffen, um die Versorgung der Bevölkerung zu garantieren.

Symbolbild
Die Behörden untersagten dem Versorgungsunternehmen Acea nun, ab nächsten Freitag aus dem nahe gelegenen Bracciano-See Wasser für die italienische Hauptstadt zu pumpen. "Es ist leider eine Tragödie. Der Wasserstand des Sees hat sich so weit gesenkt, dass eine Umweltkatastrophe droht", sagte der Präsident der Region Latium, Nicola Zingaretti, im Sender Tgcom24. "Das Wasser in Rom geht aus. (...) Ich würde gerne Donald Trump einladen, damit er versteht, was es bedeutet, Klima-Abkommen nicht einzuhalten."


Kommentar: Der Mensch beeinflusst das Klima nicht und nicht in dem Maße, wie es immer propagiert wird.


Das Unternehmen Acea hatte angekündigt, dass nun das Wasser in Rom rationiert werden könnte. Das betreffe 1,5 Millionen Menschen, sagte Acea-Chef Paolo Saccani im Fernsehen. Roms Bürgermeisterin Virginia Raggi rief die Firma und die Region auf, eine Lösung zu finden, um die Versorgung der Bürger, der Krankenhäuser und der Feuerwehr zu garantieren.

Ice Cube

Auch Brasilien bibbert: Inzwischen 5 Kältetote in Argentinien

Im sonnenverwöhnten Brasilien lassen ungewöhnlich niedrige Temperaturen die Menschen frieren. Über 50 brasilianische Städte registrierten seit Wochenbeginn Temperaturen unter dem Gefrierpunkt, berichtete das Portal O Globo.

© Instagram/ @pontode.embarque
Brasilien bibbert - Fünf Kältetote in Argentinien
Rekordhalter war nach Angaben von Meteorologen die Stadt Bom Jardim da Serra im südlichen Bundesstaat Santa Catarina mit minus 7,4 Grad Celsius. Einige Menschen bauten aus den Eiskristallen sogar Schneemänner, die weißen Eislandschaften wurden in Südbrasilien zum beliebten Fotomotiv.

In Argentinien hat die Kältewelle in den letzten Tagen bereits fünf Todesopfer gefordert, wie die Nachrichtenagentur Télam berichtete. In Patagonien wurden teils bis zu minus 25 Grad gemessen, starker Schneefall brachte vielerorts den Verkehr zum Erliegen. In Santiago de Chile war es am Wochenende zum ersten Schneefall seit zehn Jahren gekommen, 150.000 Haushalte waren zeitweise ohne Strom. (dpa)

Kommentar: Argentinien friert ein: Kältewelle bringt Strom- und Flugausfälle beim "Unwetter des Jahrhunderts"


Ice Cube

Argentinien friert ein: Kältewelle bringt Strom- und Flugausfälle beim "Unwetter des Jahrhunderts"

In der argentinischen Stadt San Carlos de Bariloche halten die rekordmäßigen Temperaturen an. Die Thermometer zeigen bis zu minus 25,4 Grad Celsius.

© Estacion_bcp
Argentinien friert ein: Kältewelle bringt Strom- und Flugausfälle mit
Momentan erlebt Argentinien ein sogenanntes „Unwetter des Jahrhunderts“, berichtet der nationale Wetterdienst des Landes. Zum „Kälte-Spitzenreiter“ ist die am Fuße der Anden liegende Stadt San Carlos de Bariloche geworden. Einer der bekanntesten touristischen Orte Argentiniens ist total verschneit. Infolge des andauernden Frostes wurde der Betrieb des lokalen Flughafens unterbrochen. Über 20.000 Menschen wurden mit Stromausfällen konfrontiert.

Snowflake Cold

Seltener Schneesturm und ungewöhnliche Kälte legen Santiago de Chile lahm

Ein seltener Schneesturm hat die chilenische Hauptstadt Santiago ins Chaos gestürzt. Mehr als 250'000 Menschen waren laut Zivilschutz am Samstagmorgen ohne Strom. Ein Mann verunglückte tödlich, zwei weitere Menschen erlitten Stromschläge durch abgerissene Leitungen.

© KEYSTONE/AP/ESTEBAN FELIX
Ungewöhnlich kalt: Chiles Hauptstadt Santiago liegt unter einer Schneedecke.
Mehrere Stromleitungen wurden durch umgestürzte Bäume und abgerissene Äste beschädigt. Viele Kinder hingegen genossen das ungewöhnliche Wetter, sie lieferten sich Schneeballschlachten oder bauten Schneemänner.

Die sieben Millionen Einwohner der chilenischen Hauptstadt leiden seit Tagen unter einem Kälteeinbruch mit Temperaturen unter dem Gefrierpunkt. Mehrere Fussballspiele mussten bereits verschoben werden. Laut dem Zivilschutz war der Schneesturm der heftigste seit zehn Jahren. Für die nächsten Tage wurde weiterer Schneefall vorhergesagt.

Kommentar:



Lemon

Hitzewelle mit 47,3 Grad in Spanien durch Wüstenluft

Spanien leidet bereits zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen unter einer heftigen Hitzewelle. In den andalusischen Provinzen Cordoba und Jaen herrsche bereits seit Tagen Alarmstufe wegen der glühenden Temperaturen. Am Donnerstag waren dort teilweise mehr als 46 Grad gemessen worden.
© Johnysweb/flickr/cc
Madrid - Dieses Mal sind besonders der Süden und die Mitte des Landes betroffen, weil heiße Wüstenluft aus Nordafrika ins Land gezogen sei. Spitzenreiter war die Gemeinde Montoro mit einer Temperatur von 47,3 Grad - zuletzt seien 1994 in Murcia ähnlich hohe Temperaturen verzeichnet worden, zitierte die Zeitung La Vanguardia einen Meteorologen. Am Freitag soll es noch einmal ähnlich heiß werden. Während die Temperaturen ab dem Wochenende im Süden zumindest leicht zurückgehen könnten, soll die extreme Wärme dann auch den Norden Spaniens erreichen. Auch die Hauptstadt blieb nicht verschont: Die Madrilenen schwitzten am Freitag bei wolkenlosem Himmel und knapp 40 Grad, erst gegen Mitternacht sollten die Werte unter 30 Grad fallen.

Sun

USA: 140.000 Menschen ohne Strom - Brand in Umspannwerk durch Hitzewelle

Ungefähr 140.000 Einwohner von Los Angeles sind am Samstag ohne Elektrizität geblieben. Die Ursache des Blackouts war ein Brand im Umspannwerk im San Fernando Valley.
© Reuters
Brand in US-Umspannwerk lässt 140.000 Menschen ohne Strom (Symbolbild)
Während die Feuerwehr versuchte, die Flammen einzudämmen, musste das Umspannwerk zu dem Stromnetz abgeschaltet werden. Das Ausmaß der durch das Feuer zugefügten Schäden war zunächst unklar. Der Brand entstand vor dem Hintergrund einer Hitzewelle in der Region. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters wurden in der größten Stadt Kaliforniens den zweiten Tag in Folge Temperaturen von über 32 Grad Celsius gemessen.

Bullseye

Hitzewellewarnungen in Deutschland sind fast Fake-News und zumindest übertrieben

Da ist es nach einem kühlen Start mit Bodenfrost in den deutschen Sommer 2017 mal ein paar Tage verbreitet sommerlich warm mit Temperaturen über 25°C, da rollt schon wieder eine mediale Hitzewelle durch Deutschland.
Bekannte Wetterportale wie WetterOnline und die Unwetterzentrale wollen da nicht außen vorstehen und setzten sich an die Spitze der gar tödlich erscheinenden sommerlichen Wärme, der sich Millionen wärmesuchender Nord-, Mittel- und Westeuropäer jährlich freiwillig in südlichen Urlaubsländern wochenlang aussetzen, möglicherweise in suizidaler Absicht...?

Da werden bei Tagehöchsttemperaturen (Tmax) bei über 30°C von der Unwetterzentrale Deutschland wertvolle Überlebenstipps gegeben:
SONDERINFORMATION

Derzeit Hitze und sehr hohe UV-Belastung - einige Tipps
  • Die wärmste Tageszeit ist in der Regel zwischen 14 und 18 Uhr, die kühlste Tageszeit zwischen 3 Uhr und Sonnenaufgang.
  • Sportliche Betätigungen und besonders schwere körperliche Arbeit, wenn möglich, abseits der heißesten Tageszeit verlegen.
  • Ausreichenden Sonnenschutz verwenden, entsprechende Kleidung und Sonnenschutzcreme mit besonders hohem Lichtschutzfaktor. Für Babys und Kleinkinder vorzugsweise LF 50 verwenden.
  • Räume verdunkeln, denn die Sonneneinstrahlung heizt die Räume stark auf
  • Kinder und Tiere nicht im Auto lassen. Schon in wenigen Minuten heizt sich der Innenraum eines PKWs auf lebensbedrohliche Temperaturen auf
  • leichte Kost; möglichst viel Mineralwasser und Obst zu sich nehmen
  • Kaltes Wasser über Handgelenke laufen lassen erzielt eine kühlende Wirkung...

Kommentar: Angesichts der Tatsache, wie sich einige Menschen verhalten, sind solche Warnungen sinnvoll.

Dieser Lagebericht wurde am 22.06.2017 um 08:26 Uhr ausgegeben.
Fast das gesamte Bundesgebiet wird seit Tagen mit Hitzewarnungen überzogen.

Umbrella

Deutschland: Hitzewelle knackt zahlreiche Hitzerekorde

Die Hitzewelle hat in Deutschland gestern ihren Höhepunkt erreicht und dabei zahlreiche Rekorde gebrochen. An vielen Orten war es seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im letzten Junidrittel noch nie so heiß gewesen.
© Wetter Online
Topliste: Bisher heißester Juni-Tag mit zahlreichen Rekorden

An einigen Wetterstationen im Westen und Südwesten wurden sogar neue Bestmarken für den gesamten Juni aufgestellt. Dazu gehören Düsseldorf mit 35,2 Grad und Trier mit 36,5 Grad, wo die Messreihe auf dem dortigen Petrisberg bis ins Jahr 1948 zurückreicht. Und im nahe gelegenen Deuselbach im Hunsrück wurde mit 33,9 Grad der alte Juni-Rekord aus dem Jahr 2014 gleich um ganze zwei Grad überboten.

Kommentar: Auch Köln knackte am Donnerstagnachmittag knackte den Hitzrekord von stolzen 37 Grad! Es wurde dort im Juni noch nie eine höhere Temperatur gemessen. Nach Angaben des Wetterdienstes lag die bisherige Rekord-Temperatur bei 36,8 Grad.

Auch anderswo gab es in den letzten Tagen extreme Temperaturen mit Juni-Schnee auf der Nordhalbkugel und Rekordhitze:




Sun

Heißester Juni-Tag seit 1945 in Frankreich: Hitzerekord gebrochen

© Unbekannt
Hitzerekord in Frankreich gebrochen - heißester Juni-Tag seit 1945
Die frühsommerliche Hitzewelle in Frankreich mit örtlichen Temperaturen von über 37 Grad ist außergewöhnlich und schlägt bisherige Rekorde. Der Mittwoch sei der heißeste Juni-Tag seit Weltkriegsende 1945 gewesen, teilte der Wetterdienst Metéo-France am Donnerstag mit.

Für die Berechnung sammelte Metéo-France Daten aus 30 Messstationen. Die mittlere Tagestemperatur von im Schnitt 26,4 Grad sei höher gewesen als der bisherige Spitzenwert von 26,1 Grad vom 28. Juni 2005.

Besonders heiß war es in dem Ort Toussus-le-Noble im westlichen Pariser Umland mit 37,5 Grad. In Le Mans im Westen des Landes wurden 37,4 Grad erreicht. Im Badeort Le Touquet am Ärmelkanal, wo Staatspräsident Emmanuel Macron mit seiner Familie wohnt, kletterte das Thermometer auf 34,6 Grad. Metéo-France hatte die Bürger vor besonderer Vorsicht gewarnt und unter anderem geraten, mindestens drei Stunden am Tag an einem kühlen Ort zu verbringen.

Snowflake Cold

Kälte setzte den Bienen zu

Schnee, Frost und viel Regen - der April ist bekannt für unbeständiges Wetter. Doch nicht nur die Kälte macht den Bienen das Leben schwer. Generell wird das Nahrungsangebot für Wildbienen immer knapper.
Hannover. Die niedrigen Temperaturen machen den Bienen zu schaffen. Weil viele Blüten wegen der Kälte geschlossen bleiben oder durch Frost absterben, haben die Insekten Schwierigkeiten, Nahrung zu finden. Vor allem Wildbienen, die auf eine Pflanzenart spezialisiert sind, haben dann Probleme bei der Futtersuche.

"Es ist zu kalt für Bienen, aber das kommt immer mal wieder im April vor", sagt Jürgen Frühling vom Landesverband Hannoverscher Imker. Hobbyimker müssten dann notfalls zufüttern, was aber derzeit noch nicht nötig sei.

"So kalte Temperaturen über so lange Zeit, das ist nicht gewöhnlich", sagte Jürgen Frühling vom Imkerverband. Bei Regen und kalten Winden schaffen es viele Bienen vom Wasser holen nicht wieder rechtzeitig in den Stock zurück. "Das ist Stress für die Bienen, denn sie müssen ihr Brutnest wärmen und brauchen dafür mehr Energie."

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