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Di, 17 Jan 2017
Die Welt für Menschen, die denken

Extreme Temperaturen


Ice Cube

"Erwärmungsschock" in Italien: Kanäle teilweise in Venedig zugefroren

Am Freitag verstarb eine obdachlose Frau in Rom.
Schneefälle und Eis haben Italien zu schaffen gemacht. In Trentino Südtirol, sowie in größeren Städten des Nordens wie Mailand und Bologna kam es zu Schneefällen. In Bozen gab es seit 48 Tagen keine Niederschläge mehr.

Wegen schwerer Stürze infolge von Glatteis herrschte beim Roten Kreuz in Mailand Hochbetrieb. Vorwiegend ältere Personen erlitten Brüche und Prellungen, berichteten italienische Medien. Übernachtungsmöglichkeiten für 2.000 Obdachlose gab es in der lombardischen Metropole, unter anderem im Mailänder Hauptbahnhof.

Schwierig ist auch die Lage in Rom, wo es am Freitag heftig regnete. Eine 54-jährige Obdachlose wurde in ihrem Wohnwagen tot aufgefunden. Die Frau soll infolge der niedrigen Temperaturen gestorben sein.

Ein Mittelmeer-Tief führte in Venedig zu heftigen Niederschlägen, die das Wasser stark steigen ließen. Freitagfrüh wurde ein Pegelstand von 103 Zentimetern über dem normalen Meeresspiegel gemessen. Am Samstag waren schließlich sogar die Kanäle zum Teil eingefroren.

Igloo

Stärkster Schneefall seit sieben Jahren trifft Istanbul

Seit Tagen fällt in Istanbul Schnee. An den beiden Flughäfen der türkischen Metropole fallen deshalb täglich Hunderte von Flügen aus.
© TAV Airports Holding
110 Zentimeter, Pulver gut. Was für viele Wintersportorte in den Alpen ein Traum bleibt, ist am Bosporus Realität. In der türkischen Metropole liegt inzwischen mehr als ein Meter Schnee. Seit vier Tagen fallen fast ununterbrochen dicke Flocken vom Himmel. Bürgermeister Kadir Topbas spricht vom stärksten Schneefall seit sieben Jahren.

Das Winterwetter trifft die Flughäfen der türkischen Metropole hart. «Es ist ein intensiver Kampf gegen den Winter, der nicht aufhört», schreibt der Flughafen Istanbul Atatürk auf seiner Facebook-Seite. Mehrere Hundert Flüge fielen in den vergangenen Tagen aus. Zudem kommt es zu Verspätungen.

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Igloo

Schnee hält Griechenland weiter im Griff - Teilweise Stromversorgung auf Inseln zusammengebrochen

Der Winter hat Griechenland fest im Griff: In etlichen Ortschaften und auf einigen Ägäis-Inseln fiel so viel Schnee, dass die Stromversorgung zusammenbrach. Sogar auf Kreta waren Küstenstädte erstmals seit Jahrzehnten tief verschneit.
© [email protected]
In Griechenland hat es erneut in vielen Regionen geschneit, so dass etliche Dörfer und auch Inseln mittlerweile von der Außenwelt abgeschnitten sind. In vielen Fällen gebe es keine Stromversorgung und damit auch kein Wasser und keine Heizung mehr, weil Pumpen nicht betrieben werden könnten oder Wasserrohre zugefroren seien, berichtete am Morgen der Radiosender Athina 984. Die Schulen blieben in weiten Teilen des Landes geschlossen.

Inseln teil ohne Stromversorgung

Auf der Insel Euböa lag der Schnee selbst in Küstenorten bis zu drei Meter hoch. Auch die Inselgruppe der Sporaden in der nördlichen Ägäis ist stark betroffen: Die etwa 2800 Bewohner von Alonnisos haben seit dem Wochenende keinen Strom und kein Telefonnetz mehr, nachdem umstürzende Bäume Oberleitungen zerstörten.

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  • Äußerst selten: Athen versinkt im Schnee



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Kältewelle: Zahlreiche Kältetote in Polen und Lettland

Eine Kältewelle mit Temperaturen von unter minus 20 Grad hat in Lettland und Polen mehrere Todesopfer gefordert. In Lettland starben seit Silvester elf Menschen an den Folgen der eisigen Kälte, wie das staatliche forensisch-medizinische Institut am Freitag mitteilte. In Polen sind durch die seit Donnerstag herrschende Kälte an zwei Tagen mindestens zehn Menschen erfroren.
Bei den Kältetoten in Lettland handelte es sich um sechs Männer und fünf Frauen. Unter den Opfern seien mehrere Obdachlose und ein 86-jähriger Mann, der tot in seinem Haus in Riga aufgefunden wurde, berichtete die Agentur Leta. Der medizinische Notfalldienst appellierte an die Menschen, verstärkt auf alleinlebende Angehörige und Nachbarn zu achten.

In Polen sind durch die seit Donnerstag herrschende Kälte an zwei Tagen mindestens zehn Menschen erfroren. Wie die Behörden am Samstag mitteilten, starben am Freitag sieben Menschen, drei weitere am Vortag. Der Freitag sei bisher “der tragischste Tag in diesem Winter”, hieß es seitens des Regierungszentrums für nationale Sicherheit. Die Zahl der Kältetoten seit 1. November stieg demnach auf 53.

In Polen liegen die Temperaturen bei minus 20 Grad und darunter. Nach Angaben der Wetterexperten dürfte sich die Kältewelle am Wochenende fortsetzen. Die Polizei bat die Bevölkerung, auf besonders gefährdete Menschen wie etwa Obdachlose zu achten. Im vergangenen Winter waren trotz der ungewöhnlich milden Temperaturen 77 Menschen an Unterkühlung gestorben.

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Muss wohl die Erderwärmung sein: Klirrende Kälte in Moskau

In der vergangenen Nacht ist die Lufttemperatur in Moskau auf -30°C gesunken. In der Umgebung der russischen Hauptstadt wurden sogar 32°C bis 33°C unter dem Gefrierpunkt gemessen. Somit war die Weihnachtsnacht die bisher kälteste Nacht seit dem Wintereinbruch.
© Sputnik
Klirrende Kälte in Moskau
Dennoch ist das kein Rekord. Die niedrigste Lufttemperatur am 7. Januar in Moskau wurde im Jahr 1891 gemessen. Damals zeigten die Thermometer -34,8°C, berichtet die Nachrichtenagentur „Interfax“. Laut Wetterbericht wird das Wetter erst ab dem 10. Januar wieder etwas milder sein. Im Dezember 2016 sank die Temperatur im Autonomen Kreis der Chanten und Mansen östlich des Uralgebirges sogar auf -62°C.

Kommentar: Russland friert ein: Rekord-Frost von -62 Grad und Rekord-Schneefall in Sotschi


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Äußerst selten: Athen versinkt im Schnee

Starke Schneefälle haben am Donnerstagmorgen in der griechischen Hauptstadt Athen für Chaos gesorgt. Über Nacht hat sich auf den Straßen eine dünne Schneedecke gebildet. Derartige Schneefälle gelten als historisch, berichten lokale Medien, da sie nur äußerst selten vorkommen.
© [email protected]
Während um die Weihnachtsfeiertage noch etwa 20 Grad gewesen seien, fielen die Temperaturen stark ab und verliehen der griechischen Hauptstadt einen winterlichen Anblick.


In den sozialen Netzwerken sind bereits eine Menge Fotos und Videos aufgetaucht, auf denen zu sehen ist, wie Athen fast im Schnee untergeht. ​

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Russland friert ein: Rekord-Frost von -62 Grad und Rekord-Schneefall in Sotschi

Im russischen Autonomen Kreis der Chanten und Mansen wurde am Mittwoch die Rekordminustemperatur von-62 Grad Celsius registriert, berichtet RIA Nowosti. Wegen abnormer Kälte fielen die Unterrichtsstunden in örtlichen Schulen aus, mehrere Flüge mussten verschoben werden. Trotz des Unwetters ließ sich die einheimische Bevölkerung zu bildhaften Winter-Aufnahmen und Experimenten an der frischen Luft inspirieren.

© vk.com
Russland friert ein – Rekord-Frost von -62 Grad im Föderationskreis Ural aufgezeichnet
Im südrussischen Kurort Sotschi gibt es so viel Schnee wie seit fünf Jahren nicht mehr. Ein rekordmäßiger Schneefall hat die Stadt am Samstag heimgesucht. In manchen Bezirken misst nun die Schneedecke 63 Zentimeter. Momentan werden an der Schwarzmeer-Küste die Folgen des schneereichen Wetters behoben. Von der Naturgewalt sind auch die Wintersportgebiete in den anliegenden Bergen betroffen.

Erst vor einer Woche musste der beliebte Kurort gegen heftige Regenfälle und starke Windböen kämpfen. Der Sturm riss ungefähr 160 Bäume um. Es kam auch zu Pannen bei der Strom- und Gasversorgung.

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Die Klimaerwärmung schlägt zu: Erstmals Schnee in der Sahara seit 37 Jahren

Weiße Flocken, roter Sand - in der algerischen Sahara ist der Winter eingebrochen. Zum ersten Mal seit fast 40 Jahren hat es in dieser Region der Wüste geschneit.
© action press
In Deutschland ist an weiße Weihnachten nur in den Bergen zu denken. Doch dort, wo es tagsüber zurzeit noch sommerlich warm ist, hat es geschneit: in der Sahara. In der Nähe von Aïn Séfra, im Nordwesten Algeriens, fielen am Montag die ersten Flocken auf die roten Dünen.

Hier im Saharaatlas, einer Gebirgskette, die die Nordgrenze der Sahara bildet, soll es seit 37 Jahren nicht mehr geschneit haben. Und laut der Erinnerung der Einheimischen nur ein einziges Mal: Am 18. Februar 1979 tobte sich ein Schneesturm aus - für eine halbe Stunde.

Diesmal dauerte es einen Tag. Dann war die weiße Pracht in den Hügeln in rund 1000 Meter Höhe wieder geschmolzen. Vorher jedoch konnte der Hobbyfotograf Karim Bouchetata mit seinen Fotos den Winter in Afrika dokumentieren.

Kommentar:




Cloud Precipitation

Rekordschneefall trifft Sotschi - So viel Schnee wie seit fünf Jahren nicht mehr

Im südrussischen Kurort Sotschi gibt es so viel Schnee wie seit fünf Jahren nicht mehr. Ein rekordmäßiger Schneefall hat die Stadt am Samstag heimgesucht. In manchen Bezirken misst nun die Schneedecke 63 Zentimeter. Momentan werden an der Schwarzmeer-Küste die Folgen des schneereichen Wetters behoben. Von der Naturgewalt sind auch die Wintersportgebiete in den anliegenden Bergen betroffen.
© Sputnik
Erst vor einer Woche musste der beliebte Kurort gegen heftige Regenfälle und starke Windböen kämpfen. Der Sturm riss ungefähr 160 Bäume um. Es kam auch zu Pannen bei der Strom- und Gasversorgung.

Kommentar:
  • Video: Spektakuläre Aufnahmen von "Monsterwellen" in Sotschi verbreiten sich im Netz



Snowflake

Eiseskälte trifft auf USA - Und es wird ein neuer Polarwirbel erwartet

Im Norden der USA herrscht derzeit Eiseskälte. Bei minus 31 Grad Celsius im US-Staat Wyoming musste auch das an Minustemperaturen gewöhnte Staatliche Russische Ballett Moskau passen: Die Fahrzeuge der Tanzkompanie sprangen nicht an. Sie mussten mehrere Stunden lang entfrostet werden.
© Jim Young/Reuters
Chicago, Illinois skyline framed by icicles.
Die russischen Tänzer, die berühmt sind für ihre weltweiten "Nussknacker"-Aufführungen zu dieser Jahreszeit, kennen frostige Nächte nur zu gut aus der Heimat. Doch selbst die minus 18 Grad, die kürzlich in Moskau herrschten, kamen nicht an die Temperaturen des Ortes Casper in Wyoming heran. Nach einer Nacht mit minus 31 Grad Celsius quittierten Tourbus und Transporter den Dienst.

Das Ballett sagte vorsichtshalber einen für Donnerstagabend geplanten Auftritt in Grand Junction im Staat Colorado ab. Die verspätete Abfahrt und Sorgen wegen der verschneiten Bergpässe in Colorado hätten dies nahegelegt, hieß es. Doch will das Ballett wie geplant am Freitag und Samstag in Denver auftreten.

Kommentar: Es wird befürchtet, dass der Polarwirbel so heftig werden könnte wie im Jahr 2014.