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Fr, 23 Aug 2019
Die Welt für Menschen, die denken

Extreme Temperaturen


Health

Japan: Hitzewelle forderte bislang 57 Tote und 18.000 Hospitalisierte

Hitzewelle Japan
© AFP
57 Tote und über 18.000 Hospitalisierte durch Hitzewelle in Japan
Seit dem 29. Juli sind in Japan insgesamt 57 Menschen an den Folgen der Hitzewelle gestorben. Gleichzeitig hat sich die Zahl der Menschen, die ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten, in diesem Zeitraum mehr als verdreifacht, wie Behörden am Dienstag berichteten.

Im Vergleich zur vergangenen Woche stieg die Zahl der Menschen, die in Krankenhäusern behandelt werden mussten, von 5.664 auf 18.347, teilte die Online-Zeitung Japan Today mit. Laut der Agentur für Brand- und Katastrophenmanagement sei dies der zweitgrößte Wert seit der Hitzewelle im Jahr 2008.

Von den insgesamt 18.347 Patienten wiesen 729 schwere Symptome auf, die mindestens drei Wochen stationäre Behandlung erforderten. Weitere 6.548 benötigten mit weniger ernsten Gesundheitszuständen einen kürzeren Krankenhausaufenthalt. In 54,3 Prozent der Fälle handelte es sich um Menschen von über 65 Jahren.

Tokio lag zunächst mit 1.857 Krankenhauseinweisungen vorn, gefolgt von den Präfekturen Aichi mit 1.342 Fällen und Saitama mit 1.307 Fällen. Berichte über Hitzetote gäbe es aus insgesamt 24 Präfekturen, mit der Höchstzahl von sieben Todesfällen in Hokkaidō und je fünf Toten in Ibaraki und Saitama.

Kommentar: Dennoch muss diese Hitzewelle noch lange kein Indikator für eine allgemeine und "menschengemachte" Klimaerwärmung sein, auch wenn derartige Hitze (sowie hohe Temperaturen im Sommer allgemein) von deren Befürwortern gerne als "Beweis" dafür angeführt wird:


Sun

41,5 Grad in Deutschland: Hitzerekord gebrochen, nicht nur in Deutschland

Bereits gestern ist der Hitzerekord in Deutschland mit 40,5 Grad in Geilenkirchen gebrochen worden. Heute wurde diese Temperatur mit 41,5 Grad in Lingen noch übertroffen. Somit stieg die heutige Temperatur in Deutschland zum ersten Mal in der aufgezeichneten Geschichte über die 41 Grad-Marke.
Thermometer
© www.globallookpress.com
Nach vorläufigen Messergebnissen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) wurden am Donnerstag im niedersächsischen Lingen 41,5 Grad verzeichnet. Dieser Wert wurde um 15.10 gemessen, sagte ein Sprecher.


~ Sputnik
Es handelt sich jedoch nur um ein vorläufiges Ergebnis, das noch höher ausfallen könnte in der derzeitigen Hitzewelle, die auch in anderen europäischen Staaten zu Hitzerekorden geführt hat.

Sun

Fast 50 Grad am Toten Meer - Rekordhitze und Brände in Israel

Brütende Hitze mit Temperaturen von bis zu 50 Grad: Israel hat am Mittwoch den heißesten Tag seiner Geschichte verzeichnet. Dies seien die höchsten Temperaturen seit Juni 1942 gewesen, 6 Jahre vor der Staatsgründung, bestätigte der israelische Wetterdienst am Donnerstag. In Sodom am Toten Meer seien fast 50 Grad gemessen worden.

Fire fighters try to extinguish a forest fire near Moshv Aderet, Israel
© Flash90/Noam Revkin Fenton
Feuerwehrleute versuchen, einen Waldbrand bei Moshv Aderet zu löschen (17. Juli 2019)
Auch in der Küstenebene am Mittelmeer trieb ein heißer Wüstenwind die Temperaturen auf bis zu 42 Grad im Schatten. Die Luftfeuchtigkeit war mit zehn bis 25 Prozent an verschiedenen Orten des Landes ungewöhnlich niedrig für die Jahreszeit.

Heißer war es nach Angaben des Wetterdienstes zum letzten Mal im Juni 1942. Damals seien in Tirat Zvi, im Nordosten des heutigen Israel, 54 Grad gemessen worden.

Während der neuen Hitzewelle kam es an verschiedenen Orten zu Bränden. Dabei wurden mehrere Menschen leicht verletzt, rund 200 Häuser mussten geräumt werden.

Kommentar: Die im Juni 1942 gemessenen Temperaturen waren 4 Grad höher als die jetzt gemessenen. Damals war Begriff Klimaerwärmung jedoch noch nicht modern.




Ice Cube

"Selten, aber auch nicht ungewöhnlich": 6,40 m Schnee auf der Zugspitze - Wirklich?

Das letzte Mal gab es am 31.05.1967 6,50 m Schnee auf der Zugspitze. Doch das war vor der Erderwärmung durch Menschenhand. In diesem Jahr waren es am 31.05.2019 6,40 m, trotz der "Erderwärmung".

schnee zugspitze
© dpa-infocom GmbH
Wer trotz Sonne und Wärme an diesem Wochenende ein wenig Wintergefühle haben möchte, ist auf der Zugspitze gut aufgehoben: Der Deutsche Wetterdienst hat am Freitagmorgen auf Deutschlands höchstem Berg (2962 Meter) eine Schneehöhe von 6,4 Metern gemessen. Zu Beginn dieser Woche habe es erneut geschneit, sagte ein Sprecher. Dass auf dem Berg bei Garmisch-Partenkirchen im Mai so viel Schnee liegt, ist zwar selten, aber auch nicht ungewöhnlich: Der Behörde zufolge war am 31. Mai 1967 eine Schneehöhe von 6,50 Metern gemessen worden.

- Die Welt
Hätte es an diesem Tag 31 °C oder ein anderes warmes Wetterphänomen gegeben, wäre es sofort in die Kategorie der Erderwärmung gefallen. Doch bei so einem Fall gibt es nichts zu sehen und es ist auch nicht außergewöhnlich. Gehen Sie beruhigt weiter schlafen, denn es gibt nichts zu sehen.

Bizarro Earth

Klarer Fall der großen Erderwärmung: Schnee und Glätte im Mai in Teilen von Deutschland

Die Eisheiligen sind normalerweise erst Mitte bis Ende Mai. Dieses Jahr treffen sie aber etwas vorzeitiger ein und es gab in verschiedenen Teilen Deutschlands Glätte und Schneefälle.

schneemann
© dpa
Auf mehreren Autobahnen war am Samstagmorgen der Winterdienst im Einsatz, um Glätte zu verhindern, darunter die A4 und die A9. Auf der Schmücke in gut 900 Meter Höhe lagen am Samstag elf Zentimeter Neuschnee, wie Florian Engelmann vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Leipzig sagte.

In Sachsen schneite es bis auf eine Höhe von 600 Metern. In den Höhenlagen des Harzes gab es am Samstag ebenfalls eine dünne Schneeschicht: Auf dem Brocken wurden sieben Zentimeter gemessen. Schnee Anfang Mai sei nicht sehr ungewöhnlich, betonte der Meteorologe. "Aber wir waren da aus den vergangenen Jahren etwas verwöhnt, als der Mai häufig schon ein Sommermonat war. Und diesmal hat er recht unterkühlt angefangen."

- Welt
Auch in Bayern und Baden-Württemberg kam es zu Schneefällen:
Die Heftigkeit der lokalen Schneefälle überraschte dann aber doch: Im Kreis Hof legten sich nasse und schwere Flocken auf die Frühlingslandschaft und ließen nicht nur Gras und Straßen unter der weißen Pracht verschwinden, sondern auch die ersten Blüten, die sich bereits gebildet hatten. Zudem senken sich Bäume unter der schweren Last des nassen Schnees bis auf die Straße.

Autofahrer und gerade Motorradfahrer, die das schöne Wetter der letzten Wochen gewöhnt waren, mussten sich plötzlich auf komplett andere Straßenverhältnisse umstellen. Werner Brems, der eigentlich mit seinem Motorrad in den Schwarzwald wollte, hat so etwas noch nie erlebt: "Bin seit über 50 Jahren mit dem Motorrad unterwegs. Das ich auf meinen alten Tage sowas noch erlebe, das ist mir neu".

- InFranken

Snowflake Cold

Heftiger Aprilschnee in den Alpen: Mancherorts mehr als 1 Meter in nur 24 Stunden!

Auron on 4th of April.

Der Skiort Auron in den französischen Alpen ist halb im Schnee versunken - 04. April 2019
In den Alpen ist der Winter mit aller Macht zurückgekehrt und hat viele Orte in der Schweiz, Italien und Frankreich mit einer dicken Schneedecke zugedeckt - gebietsweise fiel mehr als 1 Meter innerhalb von 48 Stunden. Manche Ortschaften erhielten den gleichen Anteil an Neuschnee sogar innerhalb von nur 24 Stunden!

Damit geht auch eine sehr starke Lawinengefahr einher (Warnstufe 4 von 5 mancherorts) und einige Skigebiete sind vorübergehend ganz oder teilweise geschlossen, während Räumungsarbeiten an den Hängen durchgeführt werden.

Selbst in den Dolomiten fällt der Schnee sehr stark, obwohl sie den südlichen Teil der Alpen ausmachen. Und für das schweizerische Engelberg, bisheriger Spitzenreiter in der Weltstatistik mit Basisschnee von bis zu 5,3 Metern, hat sich dieser Basisschnee-Wert mit 40 cm Neuschnee auf 5,7 Meter erhöht - für April recht ungewöhnlich, da der Basisschnee bereits zu tauen begonnen haben müsste.

Blue Planet

Jekaterinburg: "Drei Sonnen" erscheinen in Russland

Einwohner in der russischen Stadt Jekaterinburg konnten Zeuge eines anscheinend nicht mehr so seltenen Naturereignisses werden, das bei extrem niedrigen Temperaturen entstehen soll. Diese optische Erscheinung führt dazu, dass sich um die Sonne helle Kreise zu bilden scheinen, die den Eindruck vermitteln, dass mehrere Sonnen leuchten.
Halo Jekaterinburg
Bei der Erscheinung in Jekaterinburg waren es drei Kreise, wobei der letzte durch die Größe einem Regenbogen ähnelte.
Dabei ist zu sehen, dass die Sonne scheinbar von zwei "Nebensonnen" und einem Regenbogen umgeben ist.

Halos entstehen durch Lichtbrechung und Spiegelung an Eiskristallen. In Jekaterinburg werden derzeit Minustemperaturen von etwa 35 Grad Celsius registriert. Für die Nacht werden ganze minus 40 Grad erwartet.

Zu beobachten ist das Phänomen bei windschwachem sonnigem Wetter.

~ Sputnik
Einige Einwohner konnten das Ereignis fotografieren:

Snowflake

Kälte in den USA: Mindestens 27 Tote

Durch die Kältewelle der vergangenen Woche im Norden der USA haben mindestens 27 Menschen ihr Leben verloren. Sie starben an Unterkühlung oder erfroren in nicht beheizten Häusern.
Chicago freezes
© YouTube/Adapt 2030 (screen capture)
Die gefährliche Kälte und der heftige Schneefall im Norden der USA haben mehr als zwei Dutzend Todesfälle in acht US-Staaten und Hunderte Verletzungen verursacht.

Mindestens 27 Todesfälle haben vermutlich mit dem Wetter zu tun. Eine 90-jährige Frau in Michigan starb an Unterkühlung, nachdem sie sich beim Füttern von Vögeln aus ihrem Haus ausgeschlossen hatte. Manche starben in nicht beheizten Häusern.

Behörden machten die extremen Temperaturen unter anderem für den Tod eines 18-jährigen Studenten in Iowa verantwortlich. Er war am Mittwoch bewusstlos auf dem Campusgelände gefunden worden und später im Krankenhaus gestorben. Am selben Tag wurde eine 38-jährige Frau erfroren in ihrem ungeheizten Haus in Wisconsin gefunden. Einige der Todesopfer seien erfroren, andere bei wetterbedingten Unfällen gestorben, hieß es.

Die Kälte führte vereinzelt zu Stromausfällen, insgesamt hielt das vergleichsweise fragile US-Stromnetz aber stand. Ökonomen gehen davon aus, dass deswegen auch der wirtschaftliche Schaden des Dauerfrostes begrenzt bleibt - die Behinderungen für das öffentliche Leben konnten in Grenzen gehalten werden.

Monkey Wrench

USA wird von Kältewelle erfasst: Teilweise bis zu minus 40 °C - Trump wünscht sich Klimaerwärmung zurück

Die USA werden gerade von einer weiteren Kälte- und Schneewelle erfasst und im mittleren Westen gab es teilweise bis zu minus 40 °C.

kältewelle usa
© SOCIAL MEDIA / REUTERS
In der Nacht zum Donnerstag wurden vor allem im Mittleren Westen extreme Temperaturen von fast minus 40 Grad Celsius gemessen. Mindestens drei Bundesstaaten riefen den Katastrophenfall aus. Einwohner sollen idealerweise Zuhause bleiben, sich mindestens aber vor der Kälte umfassend schützen.

- Berliner Morgenpost
Durch die Kältewelle fielen mehr als 3000 Flüge aus, es mussten Schulen geschlossen werden und auch der Postdienst USPS musste teilweise seine Dienste wegen der Kälte einstellen.
Bis Sonntag müssen die Amerikaner einen starken Kreislauf beweisen. Dann sollen die Temperaturen vielerorts um mehr als 30 Grad Celsius klettern und fast 20 Grad Celsius plus erreichen.

- Berliner Morgenpost
Präsident Donald Trump wünschte sich indes berechtigt die Klimaerwärmung zurück, indem er auf Twitter folgendes schrieb:


"In den nächsten Tagen soll es noch kälter werden. Menschen können draußen kaum Minuten überstehen. Was zur Hölle ist nur mit der Erderwärmung los? Komm schnell zurück, wir brauchen dich"


Snowflake

Österreich: 17.000 Menschen im Bundesland Salzburg von Außenwelt abgeschnitten

Nach anhaltenden rekordverdächtigen Schneefällen in Österreich und der Schweiz und einer danach kurzfristig eingesetzten Erwärmung, die zu Regen und Schmelze der Schneemassen führte, sind im österreichischen Bundesland Salzburg insgesamt rund 17.000 Menschen durch Lawinengefahr und Abgänge von der Außenwelt abgeschnitten.
Schnee Österreich
© Christoph Schmid via Ciro Molainen
11. Januar Österreich: Hotel Gamsleiten, Obertauern (siehe Video unten)
Wegen des anhaltenden Schneefalls spitzt sich die Lage in Österreich zu. Nach der Sperrung weiterer Straßen sind allein im österreichischen Bundesland Salzburg insgesamt rund 17.000 Menschen von der Außenwelt abgeschnitten. Wie die Behörden berichteten, wurde am Sonntagabend auch die Straße nach Obertauern wegen Lawinengefahr gesperrt.

Im Ort Rauris allein warteten 3.000 Einheimische und 2.000 Gäste auf die Aufhebung der dortigen Straßensperren. Die Orte Unken, Lofer, St. Martin und Weißbach nahe der deutschen Grenze seien ebenfalls nicht mehr erreichbar.

~ RT Deutsch
Den Eingeschlossenen droht jedoch keine Gefahr.
"Sie alle sind medizinisch versorgt und wohlauf", sagte Markus Kurcz, Einsatzleiter des Landes.

~ RT Deutsch
Laut Angaben von RT-Deutsch waren "auch in Tirol und in Vorarlberg bei Touristen beliebte Skiorte wegen der großen Neuschneemengen von der Außenwelt abgeschnitten - darunter Ischgl, Sölden, Lech und Zürs. "

Nach der kurzen Aufwärmphase sollen bis heute Abend "teilweise mehr als ein Meter Schnee fallen." Darüber hinaus tobt gerade ein heftiger Sturm, durch den große Verwehungen erwartet werden.
Die örtlichen Lawinenkommissionen wollen am Montagfrüh erneut über die Lage beraten. Laut Vorhersage der Meteorologen wird sich ab Dienstag die Situation wieder deutlich entspannen. (dpa)

~ RT Deutsch