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Mi, 23 Jun 2021
Die Welt für Menschen, die denken

Extreme Temperaturen


Bizarro Earth

Ungewöhnlich viel Schnee und Kälte in Australien

Schnee australien
© 9news
In New South Wales in Australien kommt es momentan - auch wenn Winter herrscht - zu ungewöhnlich viel Schnee und einige Kälterekorde wurden Landesweit gebrochen. Zum Beispiel erlebte Sydney den kältesten Tag seit 37 Jahren. Im Staat Victoria gibt es hingegen schwerwiegende Überschwemmungen.


Chart Bar

Deutschland: Nach kältestem April folgt nun der kälteste Mai seit Zehn Jahren, der feuchteste und trübste seit Acht Jahren

Deutschland erlebte bereits den kältesten April seit ca. 40 Jahren. Nun folgte der kälteste Mai seit 10 Jahren:

monat mai
© daswetter.com
Mit rund 10,7 Grad ist der Mai dieses Jahr ungewöhnlich kalt. Den Rekord der letzten 25 Jahren hält immer noch der Mai 2010.

Dabei gab es besonders im ersten Monatsdrittel Bodenfrost. Am Morgen des 3. meldete Meßstetten auf der Schwäbischen Alb mit minus 4,5 Grad den tiefsten Monatswert. Im Zeitraum der Eisheiligen wurden dagegen nur ganz vereinzelt kalte Nächte registriert. Stattdessen erlebte man rund um den Muttertag ein kurzes Gastspiel des Frühsommers mit Höchstwerten bis rund 30 Grad. Wärmster Ort mit 31,3 Grad war am 9. Mai Waghäusel bei Karlsruhe.

- Wetteronline
Ebenso kennzeichnend für den Mai war der starke Niederschlag und es ist der niederschlagsreichste Monat seit acht Jahren:
Landesweit kamen im Schnitt rund 95 Liter pro Quadratmeter zusammen. Gebietsweise fielen sogar über 250 Liter. Dies war vor allem in Nordfriesland und im Südschwarzwald der Fall. Dagegen blieben die Regensummen besonders von Frankfurt bis Karlsruhe, in der Uckermark sowie in der Harzregion deutlich unter dem vieljährigen Durchschnitt. Mancherorts reichte es gerade mal für rund 30 Liter pro Quadratmeter. Üblich sind eher 50 bis 70 Liter im Mai. Wegen der niedrigen Temperaturen gingen die Niederschläge in höheren Lagen oft in Schnee über.

- Wetteronline
Hier sind ein paar Screenshots zum Monat Mai:

klimadaten 2021 mai
© Screenshot Wetteronline
klimadaten 2021 mai
© Screenshot Wetteronline
klimadaten 2021 mai
© Screenshot Wetteronline

Snow Globe

Ungarn verzeichnet den kältesten April in diesem Jahrhundert

snow
© György Varga/MTI
In ganz Europa hat der vergangene April Rekordwerte nicht nur in Sachen Kälte mitgebracht. Auch Ungarn verzeichnete im April einen Kälterekord.
Der April dieses Jahr war der kälteste in diesem Jahrhundert, und der 15. kälteste seit 1901, verkündete Ungarns Wetterdienst am Sonntag.

~ Hungary Today
Der Monat war 2,9 °C kühler als der Durchschnitt von 11,4 C°, der zwischen 1991 und 2020 aufgezeichnet wurde, sagte der Wetterdienst auf seiner Website und auf Instagram.

Better Earth

"Klimaziel" fast erreicht: Kältester April seit 15 Jahren für Europa - Und seit 40 Jahren für Deutschland

Der April war einer der kältesten Monate seit 15 Jahren für gesamt Europa:

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Nun ist es amtlich: Der vergangene Monat war in Europa der kälteste April seit 2003. Das meldete der europäische Klimawandeldienst Copernicus am Donnerstag.

So lag die Durchschnittstemperatur um 0,9 Grad niedriger als im Mittel der Jahre 1991 bis 2020. Zwischen verschiedenen Ländern des Kontinents gab es den Angaben zufolge jedoch deutliche Unterschiede. Besonders von einem Kälteeinbruch betroffen war demnach Frankreich, hier kam es zu erheblichen Frostschäden bei Wein und Obstbäumen.

- Spiegel Online
Und für Deutschland war es der kälteste April seit 40 Jahren:
Auch in Deutschland war der vergangene Monat besonders kühl, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) bereits vor einigen Tagen meldete. Demnach war es hierzulande der kälteste April seit 40 Jahren. Die vorläufige Bilanz der Meteorologen: Der Temperaturdurchschnitt des als launenhaft geltenden Monats lag in diesem Jahr bei 6,1 Grad und damit um 1,3 Grad unter dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990.

- Spiegel Online

Better Earth

Hessen: Kältester April seit 1977 - Für Mai werden die Erwartungen nicht besser

Der April brachte extreme Kälte nach England und nach Frankreich, wo ca. 90 % der Obsternte zerstört wurde. Ebenso erlebte Hessen einen extrem kalten April:

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© Politicalcartoons.com
Rückblickend bestätigt Friedrich den Eindruck, den viele Hessen im vergangenen Monat hatten: "Der April war extrem kalt." In Hessen und Osthessen sei es der kälteste April seit 1977 gewesen. "Das ist deshalb erstaunlich, weil gerade in den letzten Jahren das Wetter im April sehr warm war - 2018 sogar der wärmste seit Beginn der Messungen", berichtet der Experte vom Deutschen Wetterdienst. Dagegen sei der April in diesem Jahr abgestürzt.

- Fuldaer Zeitung
Und die Prognosen sehen weiterhin nicht gut aus, wo für Deutschland weiterhin Kälte bis Mai/Juni erwartet wird.

Viele Wissenschaftler prognostizierten vor vielen Jahren den Beginn einer neuen (kleinen) Eiszeit und vielleicht befinden wir uns wirklich vor einer.

Bulb

Rekordverdächtig: Frostigster April in Großbritannien seit 60 Jahren - Dürre auf Rekordkurs

Dieser April ist der frostigste in Großbritannien, seitdem die Aufzeichnungen im Jahr 1960 begonnen haben. Für die Gärtner auf der Insel ist diese Nachricht keine Überraschung, denn die Blumen und Früchte im Land leiden schon seit Wochen durch die Kälte.

UK April snow

Menschen, die mit ihrem Hund in Wimbledon Common spazieren gehen, geraten an einem kalten Morgen am 12. April mit eisigen Temperaturen in einen heftigen Schneeschauer
Experten warnen vor schweren Ernteschäden: Pflaumen, Kirschen und anderes Beerenobst könnte schwer in Mitleidenschaft gezogen werden.
In diesem Monat gab es bereits 13 Tage mit Frost. Damit ist dieser April der frostigste seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1960, wie vorläufige Daten des Met Office zeigen. Der vorherige Rekordhalter war der April 1970 mit 11 Tagen.

~ Daily Mail
Trotz der kalten Nächte könnte das sonnige Wetter am Tag dazu führen, dass dieser Monat auch der trockenste in den Aufzeichnungen werden dürfte.
Bisher gab es nur 7 Prozent der durchschnittlichen Niederschlagsmenge für diese Jahreszeit. Mark McCarthy vom Nationalen Klima-Informationszentrum sagte: "Wir haben den ganzen April hinweg eine hohe Häufigkeit von nächtlichen Frösten erlebt, vor allem dank des anhaltend klaren Himmels.

~ Daily Mail

Better Earth

Frostschäden im April: 90 % der Obsternte in Frankreich zerstört

Bereits im April kam es zu starken Frostschäden in Frankreich, wo 90 % der Obstbauern ihre Ernte verloren. Vor allem betroffen waren die Weinreben der Winzer.

Burgundy vines have been set alight to fight against frost
© Etienne Ramousse/Zeppelin/Sipa/Rex/Shutterstock
Mit Frostfackeln versuchen Weinbauern die Reben vor dem Frost zu schützen.
Betroffen seine neben den Wein- und Obstbauern, auch andere Kulturen wie Rüben und Raps in bestimmten Regionen, die vor allem im Norden und im Südosten des Landes liegen. Die Temperaturen unter dem Gefrierpunkt in den Regionen Drome und Ardèche in Zentral-Südfrankreich haben dazu geführt, dass die dortigen Obstbauern bis zu 90 Prozent ihrer Aprikosen- und Pfirsichernte verloren haben, sagte er weiter.

Auch der nationale Winzerverband warnte, die Situation sei "eine der schwerwiegendsten der letzten Jahrzehnte" und werde die Produktion in diesem Jahr deutlich reduzieren. Um den Frost abzuwehren, zündeten französische Winzer tausende kleiner Feuer unter den Reben an.

- Agrarheute

Ice Cube

Zum ersten Mal seit 50 Jahren: Eiseskälte und Schnee bedeckt saudische Wüste

Schnee Wüste Snow desert
Weltweit scheinen in den letzten Wochen extreme Wetterphänomene die Norm zu sein. Während zum Beispiel in Texas bis zu 15 Millionen Menschen keine Heizung, kein Wasser und keinen Strom hatten, da die Temperaturen im ganzen Bundesstaat weit unter dem Gefrierpunkt lagen - so tief wie seit Jahrzehnten nicht mehr - und Europa ebenfalls von einer extremen Kältewelle überzogen wurde (die nur eine Woche später von fast schon sommerlichen Temperaturen abgelöst wurde), bedeckte letzte Woche Schnee die saudische Wüste zum ersten Mal seit 50 Jahren.
Der kalte Winter, der die nördliche Halbkugel seit Wochen umspannt, hat jetzt die arabischen Länder erreicht, wie Palästina, Lebanon, Libyen und Saudi-Arabien, denn dort herrscht ungewöhnliche Kälte. Die Temperatur fiel unter 0 Grad Celsius und massive Schneefälle bedeckten die saudische Wüste zum ersten Mal seit 50 Jahren. Die Kamele haben das noch nie erlebt und wissen nicht was das weisse Zeug sein soll.

~ alles-schallundrauch.blogspot.com
Videos des Schneechaos in den Videos wurden von den Einheimischen aufgenommen:
Mehrere Teile Saudi-Arabiens haben ein für die Region äusserst seltenes Phänomen erlebt - einen schneereichen Winter, da Schneestürme das Land im Nahen Osten diese Woche heimsuchten. Für mehrere Teile Saudi-Arabiens wurden Wetterwarnungen herausgegeben, wobei die Region Aseer am stärksten von den schweren Schneefällen betroffen war.

In der Zwischenzeit haben viele Saudis Videos und Fotos geteilt, die die unglaubliche Menge an Schnee in der Wüste zeigen. Einer der beliebtesten Clips zeigt schockierte Kamele, die nicht verstehen können, warum es so kalt ist.


~ alles-schallundrauch.blogspot.com
Sieht so die "globale Erwärmung" aus oder sind das die ersten Anzeichen für noch mehr Wetterchaos, das schon bald in einer Eiszeit enden könnte? Spiegeln das Wetter und Erdveränderungen im Allgemeinen gerade das soziale Chaos wider, das durch die Corona-Hysterie ausgelöst wurde? Sott.net weist seit Jahren auf diese Wahrscheinlichkeit hin. Mehr Informationen zum Thema finden Sie in unserem Buch Erdveränderungen und die Mensch-Kosmos-Verbindung:

Snowflake Cold

Libyen: Erster Schnee seit 15 Jahren

Erstmals seit 15 Jahren ist in Teilen Libyens Schnee gefallen. Der Grüne Berg im Nordosten Libyens war diese Woche in Weiß gehüllt. Das seltene Schneegestöber begann am Montag und wird voraussichtlich noch mindestens zwei Tage anhalten.
snow
Familien aus der Gegend um Sidi Mohamed Al-Hamri zogen sich warm an und gingen nach draußen, um Schneeballschlachten zu veranstalten, Schneemänner zu bauen und die winterliche Landschaft zu genießen.



Control Panel

Arktische Kälte in den USA: Eingefrorene Windräder führen zu weitflächigen Stromausfällen und frierenden Bewohnern

In den USA kam es aufgrund der ungewöhnlichen Kälte zu Stromausfällen und damit fielen auch die heimischen Heizsysteme aus, besonders betroffen war der Süden des Landes und ungefähr 4 Millionen Einwohner.

trinity river
© AP
Der Trinity River in Fort Worth, Texas, ist nach einem Schneesturm zugefroren.
Ungewöhnlich eisiges Winterwetter hat im amerikanischen Bundesstaat Texas zu massiven Stromausfällen geführt. Die Zahl der Haushalte ohne Elektrizität stieg bis zum Montagabend (Ortszeit) nach Angaben der Webseite poweroutage.us auf knapp 4,4 Millionen an. Die Netzagentur des Bundesstaats (Ercot) hatte zuvor rotierende Abschaltungen von Teilen des Netzes angekündigt, um einen kompletten Zusammenbruch der Versorgung zu verhindern. Es sollten etwa zwei Millionen Haushalte betroffen sein, wie es anfangs hieß.

- Frankfurter Allgemeine Zeitung
Zudem wurden einige Kälterekorde gebrochen:
Dabei war es an vielen Orten so kalt wie noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen. In Houston wurde mit -9 Grad Celsius der Kälterekord aus dem Jahr 1905 gebrochen, in Dallas war es gar -15 Grad Celsius und somit kälter als in Alaska. Auch in Austin, Corpus Christi und San Antonio wurden über 100-jährige Kälterekorde gebrochen, vielerorts war es erstmals überhaupt -10 Grad oder kälter.

- Tagesanzeiger.ch