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Fr, 07 Okt 2022
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Extreme Temperaturen


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Landwirte befürchten teilweise Ernteausfälle von bis zu 40 % in Baden-Württemberg

Der Landesbauernverband in Baden-Württemberg rechnet mit einem durchschnittlichen Ertrag bei der Getreideernte. Die Preise für landwirtschaftliche Produkte dürften weiter steigen.
getreideernte
Der Landesbauernverband in Baden-Württemberg rechnet mit Ernteausfällen vor allem im Norden des Landes. In Nordbaden und Nordwürttemberg seien die Getreideerträge unterdurchschnittlich, sagte eine Sprecherin des Landesbauernverbands dem SWR. Denn seit sechs Wochen hat es in weiten Teilen des Landes nicht mehr geregnet. In Südwürttemberg und Oberschwaben rechnen die Landwirtinnen und Landwirte dagegen mit einer guten Getreide-Ernte.

Ernteausfälle von bis zu 40 Prozent befürchtet

Auch der Präsident des Deutschen Bauernverbands, Joachim Rukwied aus Eberstadt (Kreis Heilbronn), befürchtet Ernteausfälle von bis zu 40 Prozent. Die Betriebe würden unter dem Wassermangel in diesem Extrem-Sommer leiden. Würde es nicht bald regnen, so Rukwied, müssten Landwirte mancherorts mit Einbußen von über einem Drittel der Ernte rechnen.

In Baden fürchten Landwirtinnen und Landwirte auch um ihre Maisernte. Die Genossenschaft ZG Raiffeisen in Karlsruhe rechnet mit großen Verlusten, wie in folgendem Beitrag zu sehen ist:

Kommentar: Der Artikel stammt vom 12.08. und es geht vorrangig um Baden-Württemberg. Es bleibt abzuwarten, wie hoch am Ende die Ernteausfälle wirklich waren, doch die Prognose wird nicht gut ausfallen.


Sun

Europa: Extreme Hitze und Waldbrände

In und um London sind Hunderte Feuerwehrleute im Einsatz. Aufgrund der Hitze von mehr als 40 Grad Celsius müssen mehrere Brände bekämpft werden. Dramatisch ist die Lage auch in anderen Ländern Süd- und Westeuropas.

wildfires france 2022
© REUTERS
Waldbrände in Landiras, Frankreich am 16. Juli
Die Feuerwehr in der britischen Hauptstadt hat angesichts mehrerer Brände in London den Großschadensfall ausgerufen. Es seien Dutzende Fahrzeuge zu verschiedenen Bränden geschickt worden, allein 30 zu einem Wiesenbrand im Osten der Stadt. Erste Bilder zeigen, dass das Feuer dort bereits auf mehrere Wohnhäuser übergegriffen hat. Laut BBC sind rund 175 Feuerwehrleute im Einsatz. Weitere 85 bekämpfen zwei Grasbrände im Süden der Stadt.

Die Brandbekämpfer könnten derzeit noch alle Einsätze abdecken, hieß es von der Feuerwehr. Den Großschadensfall auszurufen helfe aber, die Kräfte besser zu fokussieren. Londons Bürgermeister Sadiq Khan twitterte, die Feuerwehr sei unter immensem Druck.

Kommentar: In Spanien starben bereits hunderte Personen an der Hitzewelle in den letzten Tagen.


Better Earth

Seltener Schneefall in Rimini

So kann es kommen, wenn der Winter dort Einzug hält, wo man ihn am wenigsten erwartet. In Rimini, Italiens beliebter Urlaubsort, liegt Schnee statt Sand am Strand.

schneefall rimini
© Twitter/FaNaTiKo
An der Adria ist solch ein Wintereinbruch ein seltener Anblick.
Tief brachte Schneeluft vom Polar in den Stiefel

Mehrere Zentimeter Neuschnee an der Adria sind ein echter Hingucker. Der Grund für den Schnee ist ein Tief, das aus Süditalien kalte Polarluft an die Adria gebracht hat. Der Schnee bleibt allerdings nur ein kurzes Vergnügen, schon am Dienstag dürfte der weiß verschneite Strand Vergangenheit sein, Temperaturen um die 10 Grad lassen die Schneedecke schnell dahinschmelzen.

Italien im Winterkleid

Die Adria war nicht der einzige Ort, wo es in Italien geschneit hat. In der Region rund um Ancona fielen ebenfalls ungewohnte Schneeflocken vom Himmel. Besonders kräftig zog der Winter mit starken Schneefällen in der Region Emilia-Romagna ein.

(avo)

Fire

"Wie in einem Horrorfilm": Schlimmste Hitzewelle seit über 3 Jahrzehnten in Griechenland - Brände wüten seit 6 Tagen unkontrolliert

Die Waldbrände in Griechenland sind wie in einem Horrorfilm, sagte eine Bewohnerin, als sie am Sonntag mit einer Fähre von der griechischen Insel Evia evakuiert wurde.
FLEE
Tausende von Menschen sind aus ihren Häusern auf Evia geflohen, da die Waldbrände bereits den sechsten Tag unkontrolliert brannten. Fähren standen für weitere Evakuierungen bereit, nachdem sie viele Menschen auf dem Seeweg in Sicherheit gebracht hatten.

Die Brände, die in den letzten Tagen die nördlichen Vororte von Athen bedroht hatten, schwächten sich ab. Doch die Brände auf Evia, einer großen Insel nordöstlich der Hauptstadt, weiteten sich schnell auf mehrere Fronten aus, wüteten auf Tausenden von Hektar unberührten Waldes im nördlichen Teil der Insel und zwangen zur Evakuierung von Dutzenden von Dörfern.


~ Global News
Die Hitzewelle, die Griechenland derzeit erlebt, ist die schlimmste seit über 30 Jahren:

Cloud Precipitation

Südamerika: Schneefall in mehreren Städten

Schneestürme und gefrierender Regen wurden in letzter Zeit in Ländern im südlichen Teil des amerikanischen Kontinents verzeichnet. So sind die uruguayischen Winter zwar kalt, aber in der Regel schneearm, wie die Einheimischen berichten. Auch Argentinien und Brasilien sind betroffen.
schneefall südamerika
In mindestens 11 Städten des brasilianischen Bundesstaates Rio Grande do Sul, der an Uruguay grenzt und dessen Hauptstadt Porto Alegre ist, kam es in letzter Zeit zu ungewöhnlichen und heftigen Schneestürmen. In anderen Städten des Bundesstaates wurde gefrierender Regen registriert. Dies geht aus Informationen hervor, die in den Medien der Region veröffentlicht wurden.

Nach Angaben der meteorologischen Dienste, die in der Region tätig sind, ist das Ereignis auf eine Kältewelle zurückzuführen, die den Süden Brasiliens durchquert und seltene Minimaltemperaturen wie den Rekordtiefstwert von -7,8 °C in der Stadt Santa Catalina am vergangenen Mittwoch gebracht hat.

Better Earth

Extreme Hitzewelle in Kanada fordert mindestens 68 Todesopfer

Eine Hitzewelle hat den Westen Kanadas fest im Griff - mit Rekordtemperaturen von bis zu 49,5 Grad Celsius. Nach Angaben der Polizei hat das extreme Wetter nun zu ersten Todesfällen geführt. Darunter waren vor allem ältere Menschen.
hitzewelle kanada
Den dritten Tag in Folge sind in Kanada die heißesten Temperaturen im Land seit dem Beginn der Aufzeichnungen gemessen worden. Die Lytton-Wetterstation habe Temperaturen von 49,5 Grad Celsius gemessen, teilte das kanadische Ministerium für Umwelt und den Klimawandel mit. "Wir befinden uns mitten in der heißesten Woche, die British Columbia je erlebt hat", sagte der Regierungschef der Provinz an der Westküste des Landes, John Horgan.


Die Hitzewelle im Westen des Landes trug nach Angaben der Polizei nun auch zu Todesfällen bei. In der Stadt Vancouver starben mindestens 69 Menschen, darunter zahlreiche ältere Menschen mit Vorerkrankungen, wie die nationale Polizeibehörde RCMP mitteilte. "Wenngleich das noch untersucht wird, spielt die Hitze bei der Mehrzahl der Todesfälle eine Rolle", sagte ein Polizeiangehöriger. Auch in anderen Gemeinden gab es zahlreiche Tote, bisher liegen aber noch keine offiziellen Zahlen vor.

Kommentar: Der Mensch hat mit dem Klimawandel kaum etwas zu tun und zumindest nicht, wie es propagiert wird. Die Erde befindet sich seit Jahrmillionen unter natürlichen Schwankungen, was die Temperatur anbelangt.


Bizarro Earth

Ungewöhnlich viel Schnee und Kälte in Australien

Schnee australien
© 9news
In New South Wales in Australien kommt es momentan - auch wenn Winter herrscht - zu ungewöhnlich viel Schnee und einige Kälterekorde wurden Landesweit gebrochen. Zum Beispiel erlebte Sydney den kältesten Tag seit 37 Jahren. Im Staat Victoria gibt es hingegen schwerwiegende Überschwemmungen.


Chart Bar

Deutschland: Nach kältestem April folgt nun der kälteste Mai seit Zehn Jahren, der feuchteste und trübste seit Acht Jahren

Deutschland erlebte bereits den kältesten April seit ca. 40 Jahren. Nun folgte der kälteste Mai seit 10 Jahren:

monat mai
© daswetter.com
Mit rund 10,7 Grad ist der Mai dieses Jahr ungewöhnlich kalt. Den Rekord der letzten 25 Jahren hält immer noch der Mai 2010.

Dabei gab es besonders im ersten Monatsdrittel Bodenfrost. Am Morgen des 3. meldete Meßstetten auf der Schwäbischen Alb mit minus 4,5 Grad den tiefsten Monatswert. Im Zeitraum der Eisheiligen wurden dagegen nur ganz vereinzelt kalte Nächte registriert. Stattdessen erlebte man rund um den Muttertag ein kurzes Gastspiel des Frühsommers mit Höchstwerten bis rund 30 Grad. Wärmster Ort mit 31,3 Grad war am 9. Mai Waghäusel bei Karlsruhe.

- Wetteronline
Ebenso kennzeichnend für den Mai war der starke Niederschlag und es ist der niederschlagsreichste Monat seit acht Jahren:
Landesweit kamen im Schnitt rund 95 Liter pro Quadratmeter zusammen. Gebietsweise fielen sogar über 250 Liter. Dies war vor allem in Nordfriesland und im Südschwarzwald der Fall. Dagegen blieben die Regensummen besonders von Frankfurt bis Karlsruhe, in der Uckermark sowie in der Harzregion deutlich unter dem vieljährigen Durchschnitt. Mancherorts reichte es gerade mal für rund 30 Liter pro Quadratmeter. Üblich sind eher 50 bis 70 Liter im Mai. Wegen der niedrigen Temperaturen gingen die Niederschläge in höheren Lagen oft in Schnee über.

- Wetteronline
Hier sind ein paar Screenshots zum Monat Mai:

klimadaten 2021 mai
© Screenshot Wetteronline
klimadaten 2021 mai
© Screenshot Wetteronline
klimadaten 2021 mai
© Screenshot Wetteronline

Snow Globe

Ungarn verzeichnet den kältesten April in diesem Jahrhundert

snow
© György Varga/MTI
In ganz Europa hat der vergangene April Rekordwerte nicht nur in Sachen Kälte mitgebracht. Auch Ungarn verzeichnete im April einen Kälterekord.
Der April dieses Jahr war der kälteste in diesem Jahrhundert, und der 15. kälteste seit 1901, verkündete Ungarns Wetterdienst am Sonntag.

~ Hungary Today
Der Monat war 2,9 °C kühler als der Durchschnitt von 11,4 C°, der zwischen 1991 und 2020 aufgezeichnet wurde, sagte der Wetterdienst auf seiner Website und auf Instagram.

Better Earth

"Klimaziel" fast erreicht: Kältester April seit 15 Jahren für Europa - Und seit 40 Jahren für Deutschland

Der April war einer der kältesten Monate seit 15 Jahren für gesamt Europa:

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Nun ist es amtlich: Der vergangene Monat war in Europa der kälteste April seit 2003. Das meldete der europäische Klimawandeldienst Copernicus am Donnerstag.

So lag die Durchschnittstemperatur um 0,9 Grad niedriger als im Mittel der Jahre 1991 bis 2020. Zwischen verschiedenen Ländern des Kontinents gab es den Angaben zufolge jedoch deutliche Unterschiede. Besonders von einem Kälteeinbruch betroffen war demnach Frankreich, hier kam es zu erheblichen Frostschäden bei Wein und Obstbäumen.

- Spiegel Online
Und für Deutschland war es der kälteste April seit 40 Jahren:
Auch in Deutschland war der vergangene Monat besonders kühl, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) bereits vor einigen Tagen meldete. Demnach war es hierzulande der kälteste April seit 40 Jahren. Die vorläufige Bilanz der Meteorologen: Der Temperaturdurchschnitt des als launenhaft geltenden Monats lag in diesem Jahr bei 6,1 Grad und damit um 1,3 Grad unter dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990.

- Spiegel Online