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Di, 16 Jan 2018
Die Welt für Menschen, die denken

Extreme Temperaturen


Ice Cube

Vorboten einer Eiszeit? Extreme Kälte in Amerika - Extreme Hitze in Australien

Während in den USA und anderen Teilen der Welt ein extrem strenger Winter herrscht und Verfechter der verlogenen, "vom Menschen verursachten globalen Klimaerwärmung" in Erklärungsnot geraten, erlebt Sydney, die Hauptstadt des australischen Bundesstaates New South Wales gerade eine außergewöhnliche Hitzewelle.
Australien Hitze
Sydney, die Hauptstadt des australischen Bundesstaates New South Wales, hat am Sonntag mit 47 Grad Celsius die höchste Temperatur in diesem Monat seit knapp 80 Jahren verzeichnet. Darüber informierte der australische Wetterdienst am Sonntag auf Twitter.

Demnach wurde eine solche Temperatur im Januar in Sydney zuletzt im Jahr 1939 gemessen.

Indes soll die Regierung ein vollständiges Feuerverbot verhängt haben, um das Risiko für Buschbrände zu senken. Zudem gebe es in der Stadt Anlagen zur unentgeltlichen Wasserentnahme.

Laut dem TV-Sender ABC mussten wegen der enormen Hitze sogar mehrere Menschen in Krankenhäuser gebracht werden.
Indes sind solche extremen Temperaturschwankungen auf dem Planeten, die von Wetter-Chaos und Erdveränderungen begleitet werden in der Geschichte nicht einzigartig. Wissenschaftler und Historiker, die sich mit den Umweltbedingungen vor einsetzenden Eiszeiten in der Vergangenheit beschäftigt haben, haben festgestellt, dass ähnliche chaotische Umweltbedingungen vor extrem schnell einsetzenden Eiszeiten auf der Erde herrschten.

Ice Cube

Beginn einer Eizeit? Bombenzyklon trifft die USA

Schneefall im Sonnenstaat Florida und im Golf von Mexiko. Minus 37° C in Minnesota. Mindestens 3600 gestrichene Flüge und bereits 20 Menschen kamen in den letzten zwei Wochen durch die Kälte in den USA ums Leben. Die Medien nennen diesen Wintersturm einen Bombenzyklon.
winter naht, bombenzyklon
Manche Experten sprechen sogar davon, dass wir bis zum Jahr 2020 eine kleine Eiszeit erleben können, was vorrangig durch unsere inaktive Sonne bedingt wird. Zum Beispiel David Dilley, CEO bei Global Weather Oscillations:
Der ehemalige Meteorologe der Nationalen Wetter- und Ozeoanografiebehörde der Vereinigten Staaten sagt, die Erde komme gerade aus einer 230 Jahre andauernden Phase der Erwärmung und bewege sich nun in eine 120-jährige Kälte-Periode.

- Express
Doch was könnten wir von einer (kleinen) Eiszeit erwarten, wenn sie uns tatsächlich treffen sollte?

Better Earth

Der "Winterkönig" bricht ein in Nordamerika - Während Deutschland Frühlingstemperaturen erlebt

In Deutschland herrschten heute vielerorts Frühlingstemperaturen und es konnte sogar ein Kaffee in Straßburg bei maximalen 16° C an der frischen Luft getrunken werden. Winterlicher ist es da hingegen bereits in den französischen Alpen, wo beträchtliche Mengen an Schnee herunter rieselten. Snow-Forecast.com berichtete, dass es der seit 20 Jahren stärkste Winteranfang ist.

hai gefroren
In Nordamerika hingegen herrscht wahrhaftig ein "Winterkönig", wo zum Beispiel Haie an der Ostküste in Gewässern erfroren und an Land gespült wurden. Der kälteste Winter seit 110 Jahren wird in New York City erwartet.

Ice Cube

Eisbälle an russischer Ostseeküste aufgenommen

Bewohner an der russischen Ostseeküste nahmen diese seltsamen Eisbälle in der Ostsee auf:

eisbälle ostsee
Um was sich dabei handelt, kann momentan noch nicht gesagt werden. Die Spekulationen reichen von gefrorenen Steinen bis hin zu gefrorenen Öl-Flecken. Vielleicht handelt es sich dabei um gefrorene Methangasblasen?


Cloud Precipitation

Erster Schnee in höheren Lagen in Südtirol

Oberhalb von 2000 Metern leuchtet Südtirol an vielen Stellen bereits schneeweiß. So wurden am Wochenende beim Becherhaus 50 Zentimeter Neuschnee gemessen. Am Dienstag hat der Schnee auch tiefere Lagen erreicht.
schnee südtirol
© Dieter Peterlin
"Die heutige Kaltfront hat in ganz Südtirol Niederschläge gebracht", berichtet Landesmeteorologe Dieter Peterlin am Dienstag.

Am meisten Regen fiel laut dem Experten vom Unterland über die Dolomiten bis ins obere Pustertal mit 30 bis 50 Liter pro Quadratmetern. Durch die hohe Niederschlagsintensität ist hier die Schneefallgrenze am tiefsten gesunken, auf rund 1200 Meter.

"Den ersten Schneefall der Saison gab es unter anderem in Gröden (Wolkenstein), im Gadertal (Corvara) und im Hochpustertal (Sexten, Toblach)", so Peterlin.

Better Earth

Schnee in den Schweizer Alpen

Winter is coming!

Dort, wo anfangs Januar noch kein Schnee lag, liegt jetzt eine dicke Schneeschicht. In den Bergen schneit es heute heiter weiter. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 1800 und 2300 m.

So etwa in Zermatt.

alpen schnee
© Twitter/@michelphotoCH
Oder in den Berner Voralpen.


Du musst dich aber auch im Unterland warm anziehen. Heute wird es nur 14 Grad kalt.


Sun

Wetterkapriolen überall in Europa: Rekordhitze, Unwetter, Schlammlawinen, Brände

Schwere Gewitter, Waldbrände, Hitze - in vielen Teilen Europas schlägt das Wetter Kapriolen. Das betrifft auch Touristen. Die Prognosen sind unterschiedlich, aber vielerorts ist keine Besserung in Sicht. Und auch in Deutschland soll das Wetter schlechter werden.

Auf der portugiesischen Urlaubsinsel Madeira sind wegen heftiger Winde Tausende Urlauber gestrandet.
© epa/Homem De Gouveia
Auf der portugiesischen Urlaubsinsel Madeira sind wegen heftiger Winde Tausende Urlauber gestrandet.
Hitzewellen in Ungarn, Bulgarien, Griechenland und Spanien, viel Regen in Skandinavien, gestrandete Urlauber auf Madeira und Waldbrände in Italien: Das Wetter sorgt in vielen Teilen Europas derzeit für Schlagzeilen und macht Einheimischen und Touristen zu schaffen. Eine Übersicht:

- Auf der portugiesischen Urlaubsinsel MADEIRA sind wegen heftiger Winde Tausende Urlauber gestrandet. Seit dem Wochenende gibt es auf dem Flughafen von Funchal an der Küste chaotische Zustände mit annullierten Verbindungen. Betroffen waren rund 5.500 Passagiere. Die «Blumeninsel» Madeira liegt etwa 950 Kilometer südwestlich von Lissabon und ist vor allem auch bei Deutschen sehr beliebt. Wann die Winde nachlassen und wieder Normalität einkehren sollte, war am Montagnachmittag nicht abzusehen.

- In den Unwettergebieten ÖSTERREICHS entspannte sich die Lage am Montag langsam. Es regnete nicht mehr und sollte laut Prognosen auch in den kommenden Tagen trocken bleiben. So konnten auch die Menschen im von der Umwelt abgeschnittenen Großarltal wieder aufatmen: Seit dem frühen Montagmorgen kann das Tal mit dem Auto zumindest auf einer Spur wieder verlassen werden. Das bei Urlaubern beliebte Tal im Bundesland Salzburg war besonders stark von Regen, Hagel und Schlammlawinen betroffen. Auch die Lage in der Steiermark entspannte sich langsam. In Tirol starb dagegen ein deutscher Urlauber in einem Hochwasser führenden Bach.

Sun

Hitzerekord im Death Valley - heißester Monat seit Beginn der Temperaturmessungen

Juli war heißester Monat seit Beginn der Temperaturmessungen - Spitzenwert von 52,7 Grad aber noch deutlich unter dem Rekord aus dem Jahr 1913.

wandernde felsen death valley
© Jon Sullivan (pdphoto.org) / CC0 CC0
Sacramento - Das kalifornische Death Valley hat nach Angaben der dortigen Parkverwaltung und des Wetterdienstes seinen heißesten Monat seit Beginn der Temperaturmessungen erlebt. Demnach lagen die Durchschnittstemperaturen im Juli bei 41,9 Grad Celsius - und das ist der Schnitt aus Tag und Nacht. Der bisherige Rekord im Jahr 1917 lag knapp darunter bei 41,8 Grad.

Nachts fielen die Juli-Temperaturen auf 35 Grad ab. Dafür kletterten die Tageshöchstwerte im Schnitt auf 48,6 Grad hoch. Der höchste Wert wurde am 7. Juli gemessen, als das Thermometer auf 52,7 Grad anstieg.

Das Death Valley hat auch den offiziellen Weltrekord für den heißesten Platz der Erde inne: Am 10. Juli 1913 wurden dort 56,7 Grad registriert. Es wurden im Lauf der Jahre auch einige noch höherliegende Werte - darunter atemberaubende 66,8 Grad im Nordwesten Chinas im Jahr 2008 - gemeldet, die sich jedoch nicht bestätigen ließen.

(APA, red, 4. 8. 2017)

Kommentar:



Sun

Hitzewelle sorgt für starke Algenbildung

Nagold - Die Nagold bietet derzeit keinen schönen Anblick, vor allem im Bereich am Wehr. Zu wenig Niederschläge und die anhaltende Hitze sorgen für einen hohen Nährstoffgehalt im Wasser, so dass die Algen regelrecht "explodieren", wie Axel Pälchen erklärt, der beim Landesbetrieb Gewässer des Regierungspräsidiums Karlsruhe zuständig für 180 Kilometer Fließgewässer ist, darunter auch Nagold und Nagoldtalsperre.

Algenbildung
© Mutschler
Die Algen in der Nagold "explodieren" wegen starker Hitze und ausbleibender Niederschläge regelrecht.
Diese Prozesse bemerke man in den letzten Jahren häufiger, sagt Pälchen. Durch das Niedrigwasser komme bereits an der Nagoldtalsperre 30 bis 50 Prozent weniger Wasser an als normal, so dass der Pegel des Sees jeden Tag um fünf Zentimeter falle. Dadurch bilden sich dort bereits Blaualgen, die zu Magenverstimmung oder Hautausschlag führen können. Bei Gewitter oder Starkregen verschwänden diese relativ schnell wieder, auch wenn ein Gewitter allein am Niedrigwasser wenig ändere. Derzeit gebe es keine Planungen, gegen die Algen in der Nagold vorzugehen. Lediglich, wenn dadurch Abflüsse verstopfen, werde gehandelt, so Pälchen.

Sun

Brütende Hitze am Mittelmeer

Eine Hitzewelle mit Spitzenwerten bis 44 Grad hat ganz Südeuropa überrollt.

In Spanien, Italien und auf dem Balkan haben die Behörden entsprechende Warnungen herausgegeben. In einigen Regionen gilt die zweithöchste Alarmstufe. Die Menschen wurden aufgerufen, körperliche Anstrengungen im Freien zu vermeiden und ausreichend Wasser zu trinken.

Mittelmeer
© Wetter Online
Brütende Hitze am Mittelmeer
In Palma, Hauptstadt der spanischen Mittelmeerinsel Mallorca, zeigte das Thermometer gestern 38,5 Grad an, in Split an der kroatischen Küste waren es 42,3 Grad. In Italien wurde in einigen Städten und Gemeinden die 40-Grad-Marke geknackt, unter anderem in Florenz. Bis mindestens Mitte nächster Woche müssen sich die Südeuropäer mit schweißtreibenden Temperaturen abfinden.