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Mo, 10 Dez 2018
Die Welt für Menschen, die denken

Feuer am Himmel
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Light Sabers

Unbekanntes Beben fast im gesamten Atlantik gibt Forschern Rätsel auf - Ein Meteoriteneinschlag?

Am 11. November wurde eine bisher unbekannte Art von unterirdischem Beben registriert. Dieses Beben wurde laut Sputnik in "ganz Afrika, Chile, Neuseeland, Kanada und sogar auf Hawaii registriert". Menschen konnten dieses Beben jedoch nicht wahrnehmen.
feuerball sibirien
© Twitter
Die Schwingung erfolgte nicht blitzartig - die seismischen Wellen wurden im Laufe von über zwanzig Minuten fixiert, dabei sollen Menschen nichts gespürt haben. Nur einem Menschen, der sich mit der Seismologie befasst, sollen die seltsamen Schwingungen auf den vom US-amerikanischen geologischen Dienst vorgelegten Graphiken aufgefallen sein, wonach Forscher aus der ganzen Welt begonnen hätten, sich den Kopf über dieses seltsame Phänomen zu zerbrechen - ob dies ein Meteoritenschlag, die Unterwassereruption eines Vulkans oder etwas Anderes gewesen sei.
Die Forscher rätseln momentan noch, ob es sich dabei um ein tatsächliches Erdbeben handelt, jedoch wurde zu diesem Zeitpunkt kein Erdbeben registriert.
Diese seltsamen Schwingungen hatten laut den Forschern zu viele ungewöhnliche Eigenschaften - von der "monochromen" Frequenz - mit anderen Worten: der Frequenzkonstanz - bis zur globalen Verbreitung. Bei einem üblichen Erdbeben werden die sich in der Dichte der Erdrinde angehäuften Spannungen und Energie binnen weniger Sekunden freigesetzt. Dabei wird vom Erdbebenherd eine Wellenserie verbreitet, erläutert der Seismologe Steven Hicks von der University of Southampton in Großbritannien.

[...]

Allerdings passierten an jenem Tag keine starken Erdbeben, die derartige Schwingungen hatte hervorrufen können. Und schließlich die letzte Seltsamkeit - die Monochromasie der Schwingungen. Die meisten Erdbeben werden von den Schwingungen diverser Frequenzen begleitet - aber in diesem Fall sei nur eine beobachtet worden.
Die Forscher vermuten weiter, dass dieses unbekannte Beben vielleicht mit dem Beben im Mai diesen Jahres in Zusammenhang steht, denn in den folgenden Monaten wurden "Hunderte geringer Schwingungen östlich vom Epizentrum am 11. November" verzeichnet. Aus diesem Grund wird von den Forschern eine Vulkanaktivität vermutet und sie möchten deshalb weitere Untersuchungen anstellen.

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Blickpunkt Wahrheit: Tunguska, Psychopathie, und das Ende der Welt

#56 tunguska
Die ersten Nachrichten eines merkwürdigen Leuchtens im Himmel kamen von ganz Europa. Londoner waren kurz nach Mitternacht des 1. Juli 1908 verwundert, als sie ein rosa Leuchten am Nachthimmel der Hauptstadt sahen. Leute, die schon zu Bett waren, wachten auf, verwirrt von dem eigenartigen rosa Lichtschein, der in ihr Schlafzimmer eindrang. Der gleiche rötliche Schimmer wurde auch von Belgien berichtet. Der Himmel über Deutschland wurde merkwürdigerweise als leuchtendes Grün bezeichnet, während der Himmel über Schottland als unglaublich intensiv weiß leuchtend beschrieben wurde, was die Fauna glauben ließ, es sei schon Morgen. Die Vögel fingen zu singen an und die Hähne krähten - um zwei Uhr morgens. Der Himmel über Moskau war so hell, dass man auf der Straße ohne Blitzlicht fotographieren konnte. Ein Kapitän auf einem Schiff auf der Wolga sagte, er könnte in dieser fremdartigen himmlischen Beleuchtung andere Schiffe, die zwei Meilen entfernt waren, klar sehen. Ein Golfspiel in England ging in dieser nächtlichen Beleuchtung bis vier Uhr morgens, und in der folgenden Woche wurde die Times of London mit Leserbriefen von ganz England überflutet, die alle von dem ,falschen' Morgenrot berichteten. Eine Frau in Huntington schrieb, dass sie bei diesem rosigen Licht in ihrem Schlafzimmer ein Buch lesen konnte. Es gab hunderte von Briefen in den folgenden Wochen von Leuten, die identische Umstände dieser Lichterscheinung berichteten...

[Tom Slemen]
In dieser Show befassen wir uns mit dem Ereignis in Tunguska und diskutieren Zusammenhänge, was Tunguska mit Psychopathie und dem sechsten Aussterben zu tun hat. Zusätzlich wollen wir Parallelen zu dem Tscheljabinsk-Ereignis aus dem Jahr 2013 betrachten.

Den Originalartikel zur Show können Sie hier finden.

Comet 2

40 Mal heller als der Mond: Asteroid verglüht über den USA

asteroid usa
© Screenshot
Am 17.08 ist ein Asteroid über dem Bundesstaat Alabama in den USA verglüht. Der Asteroid soll nach futurezone.de 40 Mal heller als der Mond gewesen sein.
Am Freitagmorgen trauten viele im US-Bundesstaat Alabama und angrenzenden Staaten ihren Augen nicht. Für mehrere Sekunden wurde der noch dunkle Himmel taghell. Verantwortlich dafür war ein Asteroid, der beim Eintritt in die Atmosphäre zu einem riesigen Feuerball wurde. Der NASA zufolge wurde das Ereignis von allen sechs Meteor-Kameras in der Region aufgezeichnet und soll zumindest 40 Mal so hell wie ein Vollmond gewesen sein.

- futurezone.de

Fireball 4

Bereits im Juli: Feuerball über Region Stuttgart gesehen

Böblingen - Es ist ein Anblick gewesen, der viele Menschen in der Region Stuttgart am Dienstagabend aufgeschreckt hat: Um 23.30 Uhr erleuchtete plötzlich und nur für einen kurzen Augenblick ein heller Lichtblitz den dunklen Nachthimmel. Auch im Kreis Böblingen wurde das Phänomen beobachtet und führte auf Facebook zu einer regen Diskussion über die Ursache. Simples Wetterleuchten, eine Rakete, ein Flugzeug oder doch ein Ufo - vieles schien den Augenzeugen möglich.
feuerball stuttgart
© Sternwarte Welzheim
Martin Gertz von der Sternwarte Welzheim (Rems-Murr-Kreis) hat des Rätsels Lösung parat. Die AllSky-Kamera der Sternwarte hat die Himmelserscheinung nämlich aufgezeichnet. "Ich vermute, dass es sich um einen etwa kartoffelgroßen, eisenhaltigen Meteoriten handelt, der gegen 23.29 Uhr in die Erdatmosphäre eingedrungen ist", sagt Gertz. Auf dem Bild, das die Kamera der Warte aufgenommen hat, ist die kegelförmige Leuchterscheinung gut zu erkennen.

Bei einem Meteoriten handelt es sich um einen Himmelskörper aus dem Sonnensystem, der in die Erdatmosphäre eingedrungen ist. "Das ist eine Art Sternschnuppe", erklärt Gertz. Allerdings seien gewöhnliche Sternschuppen nur in etwa so groß wie ein Staubkorn oder eine Erbse. "Bei diesem Exemplar handelte es sich um eine "XXL Sternschuppe"." Je nach Größe des Gesteinsbrockens könnten Bruchstücke davon auch am Boden ankommen.

Kommentar:




Fireball 5

Kleiner Meteorit soll Ende Juni in Oberfranken eingeschlagen sein

Djelimično pomračenje Sunca i kiša meteora u kolovozu

Symbolbild
Ende Juni soll bei Heiligenstadt ein Meteoritenbruchstück eingeschlagen sein:
Am 30. Juni war ein Meteor über Oberfranken zu sehen. Berechnungen haben ergeben, dass Teile davon die Erdatmosphäre durchquert und bei Heiligenstadt im Landkreis Bamberg den Erdboden erreicht haben. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln sucht nun nach dem Finder des 50 Gramm schweren, golfballgroßen Meteoriten.

- BR
Der Meteorit soll insgesamt 16 kg schwer gewesen sein, bevor er in der Luft explodierte und einzelne Fragmente die Erde erreichten. Die Forschung ist nun daran interessiert, dass Stück zu finden.

Comet

Meteor explodiert über Luftwaffenbasis in den USA - Und wir lesen kaum etwas in unseren Medien

Über der Luftwaffenbasis Thule von den USA auf Grönland ist letze Woche ein Meteor in 43 km Höhe explodiert. Er hatte eine Sprengkraft von 2,1 Kilotonnen; das entspricht etwa 1/5 der Explosionskraft einer Atombombe, die 1945 über Japan gezündet wurde. Die Luftwaffenbasis Thule hat die Funktion, die USA rechtzeitig vor einem Atomangriff zu warnen. Und Meteore können Atomwaffen bei einer Explosion sehr ähnlich sein.

fireball
© iStock
Symbolbild
Wären die Vereinigten Staaten aufgrund der Daten des Frühwarnsystems der Meinung gewesen, dass es sich bei der Explosion in 43,3 Kilometer Höhe um einen Atomschlag handelt, hätte man binnen Minuten entscheiden müssen, ob man einen nuklearen Gegenschlag startet, so Experten.

"Über Grönland haben US-Sensoren in einer Höhe von 43,3 Kilometern einen Feuerball nachgewiesen, der eine Sprengkraft von rund 2,1 Kilotonnen hatte", berichtete als Erster Ron Baalke vom Jet Propulson Laboratory der US-Raumfahrtbehörde NASA am 31. Juli auf Twitter.

"Wir sind noch hier, also müssen die USA richtigerweise geschlossen haben, dass es sich nicht um einen russischen Erstschlag gehandelt hat. Es gibt noch immer fast 2000 Atombomben, die einsatzbereit sind", kommentierte Hans Kristensen vom schwedischen Friedensforschungsinstitut SIPRI den Tweet von Baalke. Dieses hatte erst im Juni gewarnt, dass es weltweit noch immer rund 14.500 Atomwaffen gebe.

~ Kronen Zeitung
Das oben genannte Szenario entspricht dem von Victor Clube, der gemeinsam mit Paul Napier The Cosmic Winter schrieb. Bei dem Szenario wurden ebenfalls Meteore als Atomraketen im Kalten Krieg verkannt und sie lösten einen atomaren Erstschlag aus. Das Problem bei dem Szenario war, dass es sich nicht nur um einen Meteor handelte, der in der Luft explodierte, sondern um mehrere, die die Erde tatsächlich trafen.
... die christlichen, islamischen und jüdischen Kulturen haben alle seit der europäischen Renaissance sich dahingehend verändert, dass sie alle eine unhinterfragte antiapokalyptische Stellungnahme eingenommen haben, offensichtlich ohne Kenntnis der aufkeimenden Wissenschaft der Katastrophen. Die Geschichte, so scheint es, wiederholt sich selber: Es hat das Weltraumzeitalter gebraucht, um die platonische Stimme der Vernunft wieder zu erwecken, doch erhebt sie sich diesmal mit einer neuen, antifundamentalistischen, antiapokalyptischen Tradition, über die die Regierungen, wie vormals, möglicherweise keinerlei Kontrolle ausüben werden können ... Zyniker (oder moderne Sophisten) mögen vielleicht mit anderen Worten sagen, dass wir nicht die himmlische Gefahr brauchen, um die Absichten des Kalten Krieges zu verbergen; eher brauchen wir den kalten Krieg, um die himmlischen Absichten zu verbergen!

~ Victor Clube

Fireball 4

Heller Feuerball flog über Rio Grande do Norte in Brasilien

meteor fireball over Brazil 07.07.18
© L. Soares
Ein heller Feuerball streifte am 7. Juli 2018 um etwa 22:35 Uhr Ortszeit über den Nachthimmel von Rio Grande do Norte in Brasilien (01:35 UT).

Laut dem "EXOSS Citizen Science Project" wurde der Meteor von Bewohnern von Mossoró, Areia Branca, Assú, Baraúna, Severiano Melo gesichtet und sogar in Städten in Ceará wie beispielsweise Icapui und Russas wurde das Ereignis beobachtet.

Weitere Quelle: Gfycat

Fireball 2

Feuerball fällt vor Spaniens Küste ins Mittelmeer

Fireball over Spain
© YouTube/Meteors
Am 9. Juli wurde ein Feuerball über Andalusien und dem Mittelmeer von YouTube Nutzer "Meteors" aufgezeichnet.
Das Ereignis wurde von einem Asteroidenfragment ausgelöst, das die Atmosphäre mit etwa 65.000 km/h traf.

Der Meteorit mit einer Masse von nur einigen Gramm ist wohl ins Meer gefallen.

Fireball 3

Feuerball erstrahlt über Guangdong im Südosten von China

meteor china july 2018
Es gab am 3. Juli 2018 um etwa 00:50 Uhr Ortszeit ein superhelles Feuerballereignis über Guangdong im Südosten von China.

Laut dem "EXOSS Citizen Science Project" war der Meteor ähnlich hell wie der Mond und war etwa 5 Sekunden sichtbar. Eine Kamera eines himmelsbeobachtenden Netzwerkes zeichnete das Ereignis auf, obwohl die Sicht im Mittelteil von tiefhängenden Wolken verdeckt war und ein Gebäude den letzten Teil verdeckt hat.


Das Ereignis geschah gerade einen Monat nachdem ein anderer sehr heller Feuerball über der chinesischen Stadt Jinghong in der Provinz Yunnan explodierte.

Jet3

Laute Knallgeräusche in Franken - Waren es wirklich nur Eurofighter?

Im Raum Nürnberg waren zahlreiche Menschen verunsichert, da viele Bewohner zwei Knallgeräusche hörten. Einige Bewohner dachten, dass es zu einer Explosion in Süd-Nürnberg gekommen sei.
Eurofighter Rostock
© dpa
Zwei Eurofighter über dem Fliegerhorst Laage bei Rostock, 2008.
Die Polizei gab dann schnell Entwarnung und gab an, dass es sich um zwei Eurofighter handelte:
Das Polizeipräsidium Mittelfranken konnte jedoch bereits am frühen Abend Entwarnung geben: Gegenüber inFranken.de erklärte ein Sprecher der Polizei, dass es sich um zwei Überschallflugzeuge gehandelt hatte, die beim Durchbruch der Schallmauer den Knall verursacht hatten.

Um 18.58 Uhr schrieb die mittelfränkische Polizei: "Wegen vieler Nachfragen: Über außergewöhnliche Aktivitäten im Luftraum wird die Polizei von der @dfs-de (Deutsche Flugsicherung - Anmerk. d. Redaktion) informiert. Zum Grund des Überschallfluges haben wir keine weiteren Informationen."
Die zwei Flieger sollen zur Alarmrotte Neuburg an der Donau gehören und waren angeblich auf Abfangkurs eines Flugzeuges in Süddeutschland, das keinen Funkkontakt mehr hatte.