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Do, 08 Dez 2016
Die Welt für Menschen, die denken

Feuer am Himmel
Karte

Fireball

Meteor gesichtet und gehört - "Großes rötliches Blitzen" und wackelnde Scheiben südlich von Osnabrück

“Heute Abend gegen ca. 20 Uhr war hier in Bissendorf-Natbergen ein lauter Knall zu hören, der bei uns das Dach wackeln und die Scheiben zum Klirren gebracht hat.”
© NASA / Don Davis
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Mit diesen Worten beginnt eine E-Mail, die unsere Redaktion gestern Abend von unserer Leserin Bianca H. erhielt. Sie fragt weiter: “Bestimmt war der [Knall] noch in anderen Teilen Osnabrücks zu hören. Wisst ihr zufällig was das war?”.

Kurz darauf meldet sich unser Mitarbeiter Heiko Westermann, der auf der Autobahn in Höhe Melle zeitgleich “ein großes rötliches Blitzen” am Himmel gesehen hat. Er beschreibt es “wie ein Wetterleuchten, nur untypisch rot”.

“Flugobjekt” bei Gesmold waren Kirmes-Lichter

Unsere Redaktion hat am Montagmorgen bei der für den Landkreis zuständigen Polizeiinspektion Osnabrück nachgefragt, ob es auch dort ähnliche Meldungen gab.

Sprecherin Mareike Kocar erkundigte sich bei den Kollegen in Bissendorf und Melle, doch im fraglichen Zeitraum gab es keine Meldung. Lediglich gegen 22 Uhr sei eine Meldung über ein “Flugobjekt” eingegangen, dies habe sich nach Beobachtung der Beamten vor Ort als ein von der Kirmes in Gesmold ausgehender Lichteffekt herausgestellt.

Kommentar: In einem weitere Bericht der Hasepost, bestätigen weitere Zeugen die Sichtungen. Worauf schließen lässt, dass es sich tatsächlich um einen Himmelskörper handelte.


Fireball 2

Heller Feuerball über Hampshire, England beobachtet und aufgenommen

© YouTube/Hampshire Astronomical Group (screen capture)
Neil Morrison berichtete über einen Meteor, der später auf den Beobachtungskameras identifiziert wurde (M20160913 193941 Clanfield NW.).


Fireball

Wieder hat es keiner rechtzeitig mitbekommen: Asteroid erneut an Erde vorbeigeschrammt

In 38.000 Kilometern Entfernung wird um 19.12 Uhr ein Asteroid mit einem Durchmesser von zehn Metern an der Erde vorbeifliegen.
Ein Asteroid wird am heutigen Mittwochabend um 19.12 Uhr in 38.000 Kilometer Entfernung an der Erde vorbeifliegen. Das ist ungefähr ein Zehntel der Distanz der Erde zum Mond. Das Risiko einer Kollision konnte ausgeschlossen werden, auch dank Messdaten aus der Schweiz.

Der Asteroid 2016 RB1 mit einem Durchmesser von rund zehn Metern wurde von einem US-Roboter-Teleskop am Montag erspäht, wie die Astronomische Gesellschaft Winterthur am Mittwoch mitteilte. Der Schweizer Sternwartenleiter Markus Griesser hatte ihn in der Nacht auf Mittwoch von der Sternwarte Eschenberg in Winterthur aus beobachtet, fotografiert und präzise vermessen.

Kommentar: Das ist der zweite Asteroid innerhalb weniger Wochen, der erst zu spät entdeckt wurde und das wird in dem Originalartikel nicht erwähnt. Es zeigt sehr deutlich, wie wir Menschen solchen Himmelskörpern eigentlich ausgeliefert sind.


Comet

Helles Licht und Explosionsgeräusche über Zypern dürften von Meteor stammen

Bislang keine Verletzten oder Schäden gemeldet

© Mario Hajiloizis / Twitter
Nikosia - In der Nacht auf Freitag wurden zahlreiche Menschen auf Zypern von lauten Explosionsgeräuschen und einem hellen Licht aufgeschreckt, die mutmaßlich durch einen Meteor verursacht wurden. Die Vorkommnisse wurden zwischen Mitternacht und 1.00 Uhr in den südlichen Teilen der Insel bemerkt, bei der Polizei gingen hunderte Anrufe besorgter Bürger ein. Verletzt wurde offenbar niemand.

"Wir müssen noch bestätigen, dass es tatsächlich ein Meteorit war", sagte Polizeisprecher Andreas Angelides. Dies sei allerdings "mehr als wahrscheinlich". Die Behörden starteten eine Suche nach womöglich auf die Erde gestürzten Meteoritenbrocken. Zyperns zivile Luftfahrtbehörde sagte, alle Flüge seien planmäßig erfolgt, kein Pilot habe besondere Vorkommnisse am Himmel gemeldet.

Kommentar:




Fireball 2

Heller Feuerball über Andalusien aufgezeichnet

© SMART project (screen capture)
Dieser Bolide wurde am 30. August 2016 um 01:57 UT (03:57 lokaler Zeit) über Südspanien beobachtet. Der Meteoroid traf mit etwa 130.000 km/h auf die Atmosphäre auf und brachte einen Feuerball hervor. Das Ereignis begann in einer Höhe von 97 km über dem Mittelmeer und endete bei etwa 37 km über Andalusien (Spanien).


Fireball

Meteoriteneinschlag bei Tannenberg? - Hörbarer Knall und am Ende ein Eisklumpen

Tannenberg - Der Schrecken ist Burggens Vizebürgermeister Albert Bißle mächtig in die Glieder gefahren, nachdem nur 200 Meter entfernt bei Tannenberg ein Eisbrocken neben ihm auf dem Feld eingeschlagen ist. Wo das Geschoss, das vom Himmel hinabstürzte, herkam, ist noch völlig unklar.
© Bissle
Ziemlich mulmig sei ihm gewesen, erläuterte Bißle gegenüber der Heimatzeitung, „als ich plötzlich ein lautes Geräusch und anschließend einen dumpfen Knall hörte“. Bißle war zu diesem Zeitpunkt gerade mit Feldarbeiten zwischen Tannenberg und Hausenried beschäftigt. „Ich bin gleich in meinen Wagen gestiegen und dorthin gefahren, um zu sehen, um was es sich handelte.“ Zuerst habe er noch gedacht, dass ein Kleinflugzeug abgestürzt sei, doch bei näherem Hinschauen entdeckte er dann einen Eisbrocken mit einem Durchmesser von annähernd 40 Zentimetern. „Auf dem Bulldog sitzend hätte ich das Geräusch vermutlich gar nicht wahrgenommen, aber so gab es einen deutlich hörbaren Knall“, erinnert er sich.

Woher kommt der Eisbrocken?

Bißle ist dankbar, dass er weit genug weg war von der Einschlagstelle. „Hätte der mich getroffen, wäre ich vermutlich nicht mehr da gewesen.“ Dann habe er sich gefragt, wo der Eisbrocken wohl hergekommen sei. „Vielleicht hat er sich an einem Flugzeug gelöst und ist auf die Erde gestürzt. Ich habe aber weit und breit kein Flugzeug gesehen, obwohl blauer Himmel war.“ Er räumt allerdings ein, „dass ich das vermutlich auch nicht hätte sehen können, wenn es in 10.000 Meter Höhe geflogen wäre“.

Kommentar: Normalerweise bestehen Meteoriten nicht aus Eis - wie sehr oft angenommen wird, sondern sind Gesteinsbrocken. Aus diesem Grund ist es nicht klar, um was es sich für einen Körper handelt und woher er stammt.


Fireball

Feuerball erhellt den Himmel über San Diego, Kalifornien

Irgendeine Art von "Feuerball" wurde aufgenommen wie er über den Nachthimmel von San Diego zog.

Ein CBS 8 Zuschauer hat ein Video des geheimnisvollen Streifen entlang des El Cajon Boulevards in City Heights aufgenommen

Wir haben bislang von keiner Erklärung über den "Feuerball" gehört, jedoch haben einige Anwohner angerufen, die sagten sie hätten ihn gesehen und dass es ein Meteor gewesen sei.


Kommentar: Ein weiteres Video, das am gleichen Tag aufgenommen wurde:




Fireball 5

Feuerball über Spanien am 15. August 2016 aufgezeichnet

© SMART Project (screen capture)
Dieser helle Feuerball wurde am 15. August um 0:04 UT (2:04 lokaler Zeit) aufgezeichnet. Er entstand durch einen Meteoriden eines Kometen, der mit etwa 85.000 km/h die Atmosphäre getroffen hat. Der Meteor gehört zu dem Kappa-Cygniden Meteorstrom und hatte anfangs eine Höhe von etwa 105 km. Er endete auf einer Höhe von etwa 58 km über der Erdoberfläche.


Kommentar: Feuerball fliegt über die spanischen Provinzen Malaga und Granada


Meteor

Feuerball fliegt über die spanischen Provinzen Malaga und Granada

Am 6. August 2016 um 4:42 Uhr lokaler Zeit (2:42 UT) haben Detektoren des SMART Projektes einen Feuerball registriert, der über die Provinzen Granada und Málaga flog.

Die Analysen, welche von dem führenden Wissenschaftler des SMART Projektes José María Madiedo (Universität von Huelva) durchgeführt wurden, deuten darauf hin, dass dieser Feuerball durch den Zusammenstoß eines Perseiden Meteoriden mit unserer Atmosphäre entstanden ist. Der Feuerball war anfangs auf einer Höhe von 126 km über Granada, bewegte sich südwestwärts und hatte am Ende über der Provinz Malaga eine Höhe von etwa 72 km.

Das Ereignis wurde von der Feuerballüberwachungsstation aufgezeichnet, die von dem SMART Projekt in Calar Alto, La Sagra, La Hita, Sevilla und Huelva betrieben wird.
© spainmaps.es

Fireball 3

Perseiden waren selten so aktiv

Saarbrücken (Deutschland) - Am 12. August erwartet Astronomen und Sternenfreunde der Höhepunkt des alljährlichen Meteor- bzw. Sternschnuppenschauers der Perseiden. In diesem Jahr könnte das Himmelsschauspiel besonders intensiv ausfallen. Der Höhepunkt liegt jedoch von Europa aus betrachtet während der Mittagszeit und ist deshalb nicht direkt zu beobachten. Aber auch in den Nächten davor und danach können Beobachter mit besonders vielen Sternschnuppen rechen.
Laut Angaben der Internetseite „Leoniden.net“ versprechen die Perseiden 2016 besonders spannend zu werden: „Der Planet Jupiter beeinflusst mit seiner Schwerkraft die Bahnen der Meteoroide und verschiebt diese alle 12 Jahre in Richtung auf die Erdbahn. Dies geschah z.B. in den Jahren 1992 und 2004.“ Somit erwarten Astronomen für 2016 eine ähnlich hohe Aktivität mit den höchsten Fallraten am 12.08.2016 gegen 14:40 Uhr MESZ. „Zudem sind zusätzliche moderate Ausbrüche am 12.08.2016 zwischen 0 und 2 Uhr MESZ möglich, mit z.T. sehr hellen Meteoren.“ Dadurch ergebe sich insgesamt am frühen Morgen des 12.08.2016 für Mitteleuropa eine ZHR (zenitale stündliche Rate) von 120 - 130 Meteoren pro Stunde; in der darauf folgenden Nacht wird sie deutlich niedriger liegen, sollte aber immer noch etwa 60 erreichen.“