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Di, 27 Sep 2016
Die Welt für Menschen, die denken

Feuer am Himmel
Karte

Fireball 4

Riesenfeuerball über Wales aufgenommen

© www.bbc.com
Photo of meteor over Ringwood in Hampshire, UK

Zum St. Patrick's Day, dem 17. März, wurde über weite Teile Englands ein riesiger Feuerball gesichtet und teilweise auf Video festgehalten. Wie für das nationale und ursprünglich irische Fest bestimmt, hatte der Feuerball eine grüne Farbe.

Science alert berichtet, dass es sich um einen der hellsten und sogar größten Meteore handeln könnte, der über Großbritannien niederging.



Fireball 5

Kamera am Old Faithful im Yellowstone Nationalpark zeichnet einen Feuerball auf, gefolgt von einem merkwürdigen Lichtblitz

© Youtube/Kat Martin2016 (screen capture)
Sehen diesen wundervollen Feuerball, wie er am 29. Februar 2016 im Himmel über dem Yellowstone Nationalpark nahe dem Old Faithful Geysir auseinander bricht. Doch was war der große Lichtblitz am Ende der Aufzeichnung? Vielleicht gar ein Erdbebenlicht?

Das Zeitraffer Video zeigt einen Feuerball, wie er am 29. Februar 2016 über den Himmel im Yellowstone Nationalpark zieht. Aber am Ende der Aufzeichnung, 25 Sekunden nach Beginn, erhellt ein heller Lichtblitz die Dunkelheit.


Kommentar: In der Tat, es liegt viel Zeit zwischen dem Meteor und dem Aufblitzen des Lichtes. Diese beiden Ereignisse scheinen jedoch miteinander in Zusammenhang zu stehen. Vielleicht eine mögliche Plasma-Entladung?


Fireball 2

Heller Meteor zieht über den Himmel am schwarzen Meer nahe der Ukraine

© Youtube/asteroid457
Ein heller Meteor wurde am 9. März 2016 von der Video Beobachtungsstation in Mayaki und Odessa aufgezeichnet, wie er durch den Himmel über dem schwarzen Meer zieht.

Übersetzt aus dem Englischen von Sott.net

Fireball

Großer Feuerball mit Auto-Kamera in Missouri aufgezeichnet

© Screenshot via KY3.com
Der Zuschauer von KY3, Tim Zikowsky, war gerade dabei, eine Armaturenbrettkamera auf seinem Weg zur Arbeit zu installieren, als er einen vom Himmel fallenden Meteor auzeichnete.

Übersetzt aus dem Englischen von Sott.net

Fireball 4

Meteoritenstücke des Feuerballs vom 6. März gefunden?

Bruchstücke in Bayern gefunden, die "sehr wahrscheinlich" von ihm stammen

© astronomie.at
Linz - Nachdem am späten Abend des 6. März ein Meteorit im Grenzgebiet zwischen Bayern und Oberösterreich niedergegangen ist, haben nun Linzer Hobby-Astronomen Brocken gefunden, die laut Erwin Filimon, Obmann des Astronomischen Arbeitskreises Salzkammergut,"sehr wahrscheinlich" von diesem stammen.

Der Meteor ...

Mehrere Augenzeugen aus Niederbayern alarmierten damals die Polizei, weil sie einen Feuerball nahe des Isar-Atomkraftwerks bei Landshut gesehen hatten. Die Universitäts-Sternwarte in München bestätigte aber rasch, dass es sich bei der Himmelserscheinung um einen Meteor gehandelt hat.

Auch in Oberösterreich wurde das Phänomen registriert, die automatische Meteoritenortungskamera auf der Sternwarte Gahberg am Attersee fotografierte den Feuerball. Anhand dieser Bilder berechneten Wissenschafter des Astronomischen Instituts der tschechischen Akademie der Wissenschaften in Ondrejov mögliche Fundstellen eventueller Meteoriten. 15 Personen, darunter sechs Mitgliedern der Linzer Astronomischen Gemeinschaft, machten sich daraufhin auf die Suche.

Kommentar: Auch in Deutschland werden immer häufiger Feuerbälle, Meteore und Meteoriten gesichtet bzw. gefunden.


Fireball 2

Hunderte verunsicherte Anrufe: Feuerball ging über Süddeutschland nieder

Es war eine weithin sichtbare Himmels-Feuerkugel. Der erste Anrufer befürchtete einen Zwischenfall im Atomkraftwerk. Dies stellte sich als Fehlalarm heraus. Doch die extrem helle Sternschnuppe verunsicherte auch andere Menschen.
© astronomie.at
Straubing - Eine besonders helle Sternschnuppe hat in der Nacht zum Montag in Süddeutschland für Aufsehen gesorgt. Mehrere Augenzeugen aus Niederbayern alarmierten die Polizei wegen der Himmelserscheinung. Wie die Universitäts-Sternwarte in München berichtete, handelte es sich um einen Meteor, der von Bayern bis ins Saarland sichtbar gewesen sei.

"Kein besonderes Ereignis"

Solch eine Feuerkugel könne häufig beobachtet werden und sei "kein besonderes Ereignis", sagte Keith Butler von der Sternwarte. Bei solchen Sternschnuppen handele sich um "sehr kleine Steinchen", die in die Erdatmosphäre eindringen und das Leuchten verursachen.


Fireball 2

Riesiger Feuerball über Schottland niedergegangen und explodiert

Ein besonderes Spektakel konnten die Schotten am Montagabend beobachten: Ein Lichtball erleuchtete den Nachthimmel - und ließ die Drähte bei der Polizei glühen.
Kurz blitzt es am Nachthimmel auf, dann folgte, so berichten es Beobachter, ein gewaltiger Donner: Ein großer Feuerball erleuchtete Am Montagabend den Himmel über Schottland. Von Inverness im Norden bis in die Hauptstadt Edinburgh sei das Spektakel zu beobachten gewesen, schreiben etwa die Daily Mail und die BBC. Zahlreiche Kameras fingen das Verglühen des Feuerballs ein.

Eine Polizeisprecherin sagte, dass gegen 19 Uhr abends zahlreiche Anrufe eingegangen sein. Bewohner aus dem ganzen Land hätten sich gemeldet und von der ungewöhnlichen Erscheinung am Himmel berichtet. Wahrscheinlich, so die Polizeisprecherin, habe es sich um einen Meteoritenschauer gehandelt.

Kommentar: Schauen Sie sich auch die folgenden Videos an:






Fireball 3

Streifschuss im März? Asteroid 2013 TX68 könnte der Erde 20mal näher als der Mond kommen

Wussten Sie, dass ein großer Asteroid am 7. März in sehr geringer Entfernung an der Erde vorbeifliegen wird? Dieser Asteroid ist unter der Bezeichnung 2013 TX68 bekannt. Sein Durchmesser wird auf 21 bis 52 Meter geschätzt. Damit wäre er ungefähr doppelt so groß wie der Meteor von Tscheljabinsk, dessen Bruchstücke im Februar 2013 im russischen Ural auf die Erde stürzten.

© trialhuni / Shutterstock
In den meisten Berichten wird bei 2013 TX68 von einem Längsdurchmesser von ca. 30 Metern ausgegangen. Auch hinsichtlich der Entfernung, mit der er an der Erde vorbeirasen wird, reichen die Berechnungen des Minimalabstands von 20 000 Kilometern bis zu 14 Millionen Kilometern. Die konkrete Bahn des Asteroiden lässt sich nur sehr schwer bestimmen, weil nur ein kleiner Teil seiner Bahn bekannt ist.

Ein Einschlag auf der Erde wird allgemein ausgeschlossen, ist aber nicht völlig unmöglich. Seine Wahrscheinlichkeit liegt bei 1 zu 250 Millionen. Sollte er uns in einer Entfernung von 20 000 Kilometern passieren, was in etwa einem Zwanzigstel der Entfernung zwischen Erde und Mond entspricht, entspräche dies etwa der Hälfte der Entfernung der meisten unserer Kommunikationssatelliten von der Erde. Ein solcher Abstand ist gemessen an astronomischen Größenordnungen sehr kurz, und man will sich gar nicht ausmalen, was geschehen könnte, wenn sich die Astronomen nur ein wenig verrechnet haben.

Kommentar: Wenn man solche Meldungen liest, sollte man sich an folgendes erinnern:
  • Meteore, Asteroide und Kometen: Schäden, Unglücke, Verletzungen, Tod und Nahbegegnungen
  • Tunguska, Psychopathie, und das sechste Aussterben
Dann ist eine "ausgeschlossene Kollision" auf einmal überhaupt nicht mehr so beruhigend. Lesen sie dazu auch unsere Serie: Und als ob das alles noch nicht genügt:
  • NASA Daten belegen Beobachtungen der Normalbürger: Meteore und Feuerbälle nehmen exponentiell zu
Weitere Artikel:



Fireball 3

Meteor über dem Saarland gesichtet - verglüht über Frankreich

Ein Meteor hat am Donnerstagmittag in Teilen des Saarlandes für Aufregung gesorgt. Viele Anrufer meldeten sich bei der Polizei, am Flughafen und beim SR weil sie ungewöhnliche Himmelsboebachtungen gemacht hatten. Nach Angaben des European research center for fireballs and meteorites in Berlin ist der Himmelskörper über Frankreich verglüht.
Zwischen 11.45 Uhr und 12.37 Uhr ist ein Metor über Frankreich Richtung Brüssel geflogen. Auf diesem Weg sei er dann irgendwo über Frankreich in der Atmosphäre verglüht, so das Lagezentrum der Polizei. Die Beamten beriefen sich dabei auf Informationen des European research center for fireballs and meteorites in Berlin.

Fireball

DLR vermutet Meteoriten-Niedergang über Thurnau - Fundstücke werden gesucht

Anfang Februar sind offenbar bei Thurnau Meteoriten niedergegangen. Dies teilt das Institut für Planetenforschung (DLR) mit.
© Symbolbild/Michael Rasmussen
Dieter Heinlein, der technische Leiter des Feuerkugelnetzes des Deutschen Instituts für Planetenforschung teilt nun mit, dass der Meteoritenfall im Süden des Marktes Thurnau in der Nacht von 3. auf 4. Februar vielen Einwohnern verborgen geblieben sein.

Zum Glück überwachen Spezialkameras des Europäischen Feuerkugelnetzes seit fast 50 Jahren kontinuierlich den Nachthimmel, um die atmosphärischen Bahnen heller Feuerkugeln zu registrieren. In Tschechien werden solche Kameras von der Akademie der Wissenschaften und in Deutschland vom DLR-Institut für Planetenforschung betrieben. Am 3./4. Februar 2016 wurde eine etwa drei Sekunden lange, vollmondhelle Feuerkugel von mehreren Kameras fotografiert, und zwar exakt um 00:31:14 Mitteleuropäischer Zeit (23:31:14 Universalzeit).

Zudem meldeten sich im Zentrum des DLR-Feuerkugelnetzes in Berlin zwei Augenzeugen, die das Himmelsschauspiel von Garching bzw. Seeburg aus beobachtet hatten.

Kommentar: