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Sa, 27 Mai 2017
Die Welt für Menschen, die denken


Caesar

Das Elektrische Universum - Teil 34: Historische Beweise einer Mensch-Kosmos Verbindung

© Sott.net/Myriam Kieffer
Wie bereits zuvor erwähnt, glaubten unsere Vorfahren fest an eine Verbindung zwischen dem Verhalten der Menschen und Naturkatastrophen. Wenn die Menschen sich gut verhalten haben, so glaubten sie, dass auch die Natur weiterhin ruhig bleiben würde, doch wenn die Menschen sich schlecht verhalten, würde dies den Zorn der ‘Götter’ verursachen und die Natur würde dann heftig darauf reagieren.

Es waren jedoch damals nicht nur die ‘gewöhnlichen’ Schichten der Gesellschaft, die an diese Mensch-Kosmos-Verbindung geglaubten haben. Wissenschaftler, Orakel und Führer waren von einem ähnlichen Glauben überzeugt. Chronisten (die Historiker der Antike) schrieben in endlosen Texten über kosmische Katastrophen (den Zorn der Götter), die durch Missbräuche der Eliten ausgelöst wurden. Diese Themen waren tatsächlich die Kernaussage ihrer Texte.

Der Chronist Michael der Syrer714 ging sogar noch weiter. Er strukturierte jede Seite seiner Chroniken in zwei Spalten. In der rechten Spalte listete er die politischen Aneglegenheiten und das Verhalten der Eliten auf, während in der linken Spalte die darauf folgenden Naturkatastrophen aufgelistet wurden. Natürlich kommentierte er auch reichlich über die Verbindung dieser zwei Spalten auf Grund der anspruchsvollen Aufgabe herauszufinden welcher politische Skandal genau welche Umweltkatastrophe ausgelöst hat.715

Um die Korrelation zwischen kosmischen Katastrophen und dem Fehlverhalten von Führern zu illustrieren, werden wir uns zunächst nur auf ein Beispiel konzentrieren: Auf die letzten Jahrzehnte des Römischen Reiches (530-580 n. Chr.). Der folgende Auszug ist ein Ausschnitt von Prokops Geheimgeschichte mit dem Titel "How Justinian Killed a Trillion People" (‘Wie Justinian eine Billion Menschen getötet hat’). Beachten Sie, dass Prokop wohl der prominenteste Historiker des 6. Jahrhunderts war. Die meisten Wissenschaftler halten ihn für den letzten großen Historiker der Antike.716 Prokop war nicht nur ein Historiker: mehr als zehn Jahre lang war er auch ein Berater des größten Generals dieser Zeit, Belisar.717 Als solcher war er zu dieser Zeit, durch zahlreiche Reisen, Kämpfe und Verhandlungen, ein direkter Zeuge des politischen und militärischen Lebens in Rom. Nach seinem Ausscheiden aus dem Militärwesen wurde er Richter und in dieser Eigenschaft hatte er Wege und Möglichkeiten an die Insiderinformationen zu kommen, die den Inhalt seiner Geheimgeschichte bilden.718

Kommentar: Das vollständige Buch gibt es hier auf Englisch:



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Hinter den Schlagzeilen: Wochenrückblick: Die manipulierten Wahlen in Frankreich, Hackerangriffe und andere Themen

© Julien Durand
In unserer heutigen Wochenrückblicksshow möchten wir die folgenden Themen diskutieren: Die manipulierten Wahlen in Frankreich, die kürzlichen Hackerangriffe u. a. auf die deutsche Bahn, gesellschaftliche Vorgänge, Erdveränderungen in den letzten Wochen und andere Themen.

  • Prof. Jordan Petersons Neujahres-Botschaft an die Welt


Laufzeit: 00:57:37

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Cloud Lightning

SOTT Video Erdveränderungen - April 2017: Extremes Wetter, planetarische Umwälzungen und Feuerbälle

Weltweites Umweltchaos ging diesen April unverändert weiter.

Nachdem Peru im März überflutet wurde, war Kolumbien als Nächstes mit schweren Regenfällen und Überschwemmungen an der Reihe, welche tödliche Erdrutsche in der Stadt Mocoa auslösten. Große Überschwemmungen und Erdrutsche trafen auch Indien, Indonesien, die USA und China, während Waldbrände wieder einmal den US Bundesstaat Florida heimsuchten und viele Länder in Europa mit späten Schneefällen zugedeckt wurden, die viele Feldfrüchte vernichteten.

Auch Feuerbälle wurden vom einen Ende der Erde bis zum Anderen gesichtet und ein Komet trat besonders in Erscheinung.


Bacon

Hilfe, die Moslems kommen! Adoptiert einen Flüchtling!

Von den bescheidenen Anfängen eines Kriegs gegen den islamischen Terrorismus auf der Grundlage von "sie hassen uns wegen unserer Freiheit" und daraus folgend "wir müssen sie dort drüben bekämpfen, damit wir sie nicht bei uns bekämpfen müssen" sind wir im Westen mittlerweile mit einer existenziellen Bedrohung konfrontiert - wir werden gezwungen, uns auf eine Seite zu schlagen oder verdammt zu sein. Zur Hölle mit denjenigen, die das Undenkbare tun: neutral bleiben in einer Zeit der Krise. Die Optionen, die uns vorgesetzt werden, sind ziemlich einfach: Im Großen und Ganzen können Sie entweder "links" oder "rechts" sein - oder, wenn Sie diese Begriffe bevorzugen, ein "linker Gutmensch" oder "Faschist".
Die "Rechten" vertreten dabei (implizit oder explizit) folgende Meinung:

A) Der Islam ist als Religion, Gesetz und Tradition mit den westlichen Werten völlig inkompatibel (ausgenommen der Teil über Misogynie und Homophobie!). Um in den Worten Abgeordneten John Bennett in Oklahoma: "Der Islam ist nicht einmal eine Religion; sondern ein soziales, politisches System, das eine Gottheit benutzt, um seine Agenda der globalen Eroberung voranzutreiben."

B) Die Migration aus muslimischen Mehrheitsstaaten ist daher für Europa schlecht.

C) Die weiße Rasse und Kultur sind bedroht durch die Massenmigration von dunkelhäutigen Menschen aus muslimischen Mehrheitsländern (und durch die Jihadis, die angeblich unter ihnen sind). Die Migranten müssen gestoppt und die weiße Rasse und Kultur aktiv verteidigt werden, damit sie nicht von der Welle des ermächtigten Multi-Kulti-Jihadi-Marxismus weggespült werden.


Hilfe, die Muslime kommen - so die eine Perspektive.
Also ist die Frage: Wer unter uns im Westen wird diesen dringenden Aufruf an die Waffen beantworten und die muslimische Horde zurückhalten? Wer wird die Werte des "Bleichgesichts" verteidigen, indem er eine zusätzliche halbe Stunde pro Tag damit verbringt, für seine Sache auf den sozialen Medien zu kämpfen?

In krassem Gegensatz zu diesem "rechten" Blickwinkel finden wir (Schock!) die "Linken", die (implizit oder explizit) behaupten, dass der Zustrom von Muslimen (und aller anderen, die nicht die Schuld auf sich geladen haben, weiß oder westlich zu sein) in westliche Nationen gut ist, denn das ist:

A) eine Gelegenheit für jeden von uns, uns von Schuld zu befreien und Buße zu tun für westliche imperiale Verbrechen gegen muslimische und andere nichtweiße Völker im Laufe der vergangenen 300 Jahre.

B) eine Chance, unser Gefühl der Überlegenheit zu stärken, indem wir direkten Kontakt zu Menschen haben, die uns in jeder Hinsicht unterlegen sind (außer beim gesunden Menschenverstand).

C) eine Chance, die westliche Gesellschaft zu bereichern und unsere Weltanschauung zu erweitern und dadurch Kriege zu verhindern, indem wir Aspekte anderer Kulturen in unsere eigene integrieren (außer den Teil über Misogynie und Homophobie!).

Also ist hier die Frage: Wer unter uns im Westen wird diesen dringenden Aufruf an die Waffen beantworten, um die Migranten zu verteidigen und zu begrüßen und die weiße Schuld abzubüßen, indem wir eine zusätzliche halbe Stunde pro Tag damit verbringen, für unsere Sache auf den sozialen Medien zu kämpfen?

Brain

Das Elektrische Universum - Teil 33: Die Vertuschung

© Sott.net/Myriam Kieffer
Es ist sehr unwahrscheinlich, dass die Eliten die Lügen glauben, die sie über die Mainstream-Wissenschaft und die Medien verbreiten. Dies gilt insbesondere für den Schwindel der von Menschen verursachten globalen Erwärmung. Im folgenden Abschnitt werden wir sehen, dass zumindest bestimmte Mitglieder der Elite offensichtlich wissen was wirklich passiert und passieren wird (und vergeblich versuchen es zu verbergen). Wir werden jedoch ebenfalls sehen, dass diesen Eliten einige wesentliche Informationen fehlen.


Abbildung 187: Ein feines Stück Propaganda, das das Märchen vom letzten Eisbär, der sich am letzten Stück Eis festklammert, untermauern soll
Schon im Jahr 2003 jedoch haben die Eliten damit begonnen sich für genau das gegenteilige Szenario vorzubereiten, während die Mainstream-Medien den Menschen den Schwindel der globalen Erwärmung eintrichterten. Während uns angstauslösende Bilder und "Informationen" gezeigt wurden - wie z.B. schwache, sich verzweifelt an fast schon geschmolzene Eisschollen klammernde Eisbären (siehe Abbildung 187), steigende Meeresspiegel, die die Freiheitsstatue verschlingen, unaufhaltsam schmelzende Gletscher und CO2-generierende Flatulenzen von Kühen - erwägte das Pentagon ernsthaft die Wahrscheinlichkeit einer globalen Abkühlung:

Kommentar: Das vollständige Buch gibt es hier auf Englisch:



Alarm Clock

Das Elektrische Universum - Teil 32: Das Mandat des Himmels

Teil 4: Die Rolle der Eliten, die Mensch-Kosmos Verbindung

Kapitel 32: Das Mandat des Himmels

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Die Legitimität der herrschenden Klasse - egal welche politische Formen sie bekleiden - basiert auf der Illusion, dass diese Klasse die Menschen beschützen könne - sei es vor Kriegen, Hungersnöten, wirtschaftlicher Not oder irgendeiner anderen Art von Katastrophe, die den Alltag ihres Lebens und ihrer Lebensgrundlage stören könnte. Der folgende Auszug illustriert diesen Punkt:
"Was wir jetzt brauchen ist eine klare Botschaft an die Bevölkerung des Landes. Ich will, dass diese Botschaft in jedem Fernseher zu sehen, in jeder Zeitung zu lesen und in jedem Radio zu hören ist! Diese Botschaft muss durch das gesamte Interlink erschallen! Ich will, dass alle verstehen, dass wir uns kurz vor unserer Auslöschung befinden! Ich will, dass jeder Mann, jede Frau und jedes Kind begreift, wie dicht wir vor dem Chaos stehen! Ich will, dass jedem wieder einfällt WARUM ES OHNE UNS NICHT GEHT!!!"681
Wenn die im Teil 3 erwähnten Zerrüttungen, die auf die Erde wirken, vom Menschen verursacht werden würden und/oder vernachlässigbar sind, so wie die Autoritäten es behaupten, dann wären diese Eliten in der Tat in der Lage diese Phänomene zu kontrollieren. Wenn wir jedoch berücksichtigen, wie furchterregend und unkontrollierbar diese Probleme wirklich sind, dann sind solche Behauptungen in der Tat sehr effektive und beruhigende Gedankengänge, die meisterhaft auf die Öffentlichkeit angewendet werden, z.B. mit dem Wahn das CO2 zu kontrollieren (siehe Abbildung 185).

Kommentar: Das vollständige Buch gibt es hier auf Englisch:
  • Das Elektrische Universum - Teil 31: Eine kosmische Ursache, zahlreiche irdische Effekte



Fireball 2

Das Elektrische Universum - Teil 31: Eine kosmische Ursache, zahlreiche irdische Effekte


Teil 3: Irdische Auswirkungen der Annäherung von Nemesis und seinem begleitenden Kometenschwarm


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Kapitel 31: Eine kosmische Ursache, zahlreiche irdische Effekte

Die meisten der oben erwähnten Phänomene scheinen sich seit dem Beginn des 21. Jahrhunderts beschleunigt zu haben. In Abbildung 180 sind diese Phänomene zusammengefasst. Beachten Sie, dass die meisten dieser Beobachtungen auf öffentlich zugänglichen Daten beruhen. Ich gehe davon aus, dass nur ein sehr paranoider Geist vermuten würde, dass diese Daten ‘gefälscht’ wurden. Allerdings wäre es nicht das erste Mal. So haben zum Beispiel Forscher der Universität von East Anglia genau das mit den globalen Temperaturdaten gemacht. Dieser Vorfall in der Klimaforschungseinheit wurde schon bald als ‘Climategate’ bekannt. Ein durchaus sehr passender Name, wenn wir darüber nachdenken, was passiert ist:
...Befürworter der AGW677 sind unter Beschuss gekommen durch die Veröffentlichung von noch mehr E-Mails bezüglich des 'Climategate’ Skandals. Diese E-Mails zeigen, genauso wie in dem vor 2 Jahren veröffentlichen Material, dass eine kleine Clique von einflussreichen Wissenschaftlern die AGW-Linie gefördert haben, durch die Unterdrückung von abweichenden Ansichten, Mobbing von Redakteuren von Journalen und die Vertuschung des Rückgangs, während sie im privaten Umfeld viel mehr Unsicherheit [über diese Theorie] ausdrückten, als es ihre öffentlichen Erklärungen suggerierten. Während wir darauf warten die Folgen dieser jüngsten Enthüllungen zu beobachten, biete ich ihnen an, einen Essay von dem britischen Wissenschaftler und Ingenieur Dr. John Brignell in Betracht zu ziehen, mit dem Titel: ‘Wie wir wissen, dass sie wissen, dass sie lügen.’ Unter anderem spricht er über den Unterschied zwischen echter Wissenschaft und bürokratischer Wissenschaft (BW)678
Wie wir im letzten Teil dieses Buches sehen werden, haben die elitären Herrscher dieser Welt, genauso wie ihre Diener in Feldern wie der weitgehend korrupten Wissenschaftsgemeinde (dort gibt es jedoch zahlreiche Ausnahmen) und in den (ohne Ausnahme) gekauften und bezahlten Mainstreammedien, mehrere gute Gründe dafür die Geschehnisse zu verbergen oder sie zumindest zu minimieren. Also ist es nicht ausgeschlossen, dass die zur Verfügung stehenden Daten die enormen Ausmaße der ‘Erdveränderungen’ unterschätzen. Wie dem auch sei, trotz der Tatsache, dass wir nur diese öffentlich zugänglichen Daten zur Verfügung haben, ist die derzeitige Situation, und die wahrscheinlichen Entwicklungen, die daraus resultieren, ziemlich klar - basierend auf persönlichen Beobachtungen und dem globalen Austausch von Informationen über das Internet.

Dieser allgemeine Trend bestätigt sich in Abbildung 181. Seit 2003 hat sich der Anstieg an Naturkatastrophen intensiviert (rosa Linie - aufsteigende lineare Regression), mit unzähligen Rekorden, die 2012 und 2013 gebrochen wurden679 (Überschwemmungen, Erdbeben, Kälte, Feuerbälle und Dürren). Abgesehen vom Jahr 2000, waren die letzten 8 Jahre (2006-2013) die chaotischsten Jahre seit dem Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1980. Die Tatsache, dass Naturkatastrophen und ihre ‘Symptome’, die oben beschrieben wurden, häufiger und intensiver werden, deutet darauf hin, dass Nemesis und der begleitende Kometenschwarm noch nicht den Perihel erreicht haben (der Punkt der der Sonne am nächsten ist) und sich vielleicht noch immer irgendwo in den Weiten des Sonnensystems annähert. Bis Nemesis den Perihel überschritten hat, sollten wir in den kommenden Jahren weiterhin sowohl einen Anstieg der Häufigkeit als auch der Intensität der resultierenden Effekte beobachten können. Und nein, es ist nicht wahrscheinlich, dass ein solcher Himmelskörper jemals in das innere Sonnensystem eindringen wird680. Alle in diesem Buch erwähnten Phänomene können sich als Resultat der elektrischen Störungen der Sonne, durch diese relativ nahe Annäherung dieses Objekts und der einhergehenden Erhöhung des Kometen-Zustroms, manifestieren, was sich wiederum als Visitenkarte von Nemesis offenbart.

© Sott.net
Abbildung 180: Begleitende Symptome der Annäherung von Nemesis und seinem Schwarm (das Jahr, in dem das Symptom an Fahrt aufgenommen hat, die Anmerkung dazu und die Quellen
© Munich RE
Abbildung 181: Naturkatastrophen im Zeitraum von 1980 - 2013.

Kommentar: Das vollständige Buch gibt es hier auf Englisch:
  • Das Elektrische Universum - Teil 30: Geographische Neigung und die magnetische Umkehrung



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Blickpunkt Wahrheit: Korruption in Wissenschaft und Religion und warum es uns alle betrifft

© dpa
Die Korruption der Wissenschaft ist eines der größten Probleme, mit der die Welt je zu tun hatte; sie könnte sogar zur Auslöschung der menschlichen Rasse führen. Diese Vorstellung ist erschreckend, und sie sollte Sie ebenfalls erschrecken. Die größte Hoffnung für die Menschheit - die Wahrheit, schöne Wahrheit - wurde schonungslos zerrissen und verdorben von den Wächtern des Tempels: den Wissenschaftlern selbst, unter dem Einfluss eines weitverzweigten Netzwerks von einvernehmlichen pathologischen Verschwörungen, die vollkommen losgelöst von der Masse der normalen Menschheit sind. Und die Korruption findet sich in vielen - wenn nicht sogar allen - Bereichen der Wissenschaft wieder, z. B.:
  • Medizin
  • Pharmazie
  • Klimaforschung
  • Ernährungsempfehlungen
  • Psychologie
  • Studien und Forschungen allgemein
Die Show basiert auf den Artikel, der von Laura Knight-Jadczyk geschrieben wurde: Das irrsinnige Ausmaß der Korruption in Wissenschaft und Religion und warum es uns betrifft

Laufzeit:
01:10:25

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2 + 2 = 4

Das irrsinnige Ausmaß der Korruption in Wissenschaft und Religion und warum es uns alle betrifft

Die Korruption der Wissenschaft ist eines der größten Probleme, mit der die Welt je zu tun hatte; sie könnte sogar zur Auslöschung der menschlichen Rasse führen. Diese Vorstellung erschreckt mich, und sie sollte Sie ebenfalls erschrecken. Aber ich bin mehr als bloß erschreckt; mein Herz wurde gebrochen durch der Erkenntnis dass die größte Hoffnung für die Menschheit - die Wahrheit, schöne Wahrheit - schonungslos zerrissen und verdorben wurde von den Wächtern des Tempels: den Wissenschaftlern selbst, unter dem Einfluss eines weitverzweigten Netzwerks von einvernehmlichen pathologischen Verschwörungen, die vollkommen losgelöst von der Masse der normalen Menschheit sind.
Ich war noch recht jung als ich zum ersten Mal lernte, dass die Wissenschaft Fehler machen konnte; ich wuchs neben einem Kind auf, dessen Mutter während der Schwangerschaft Thalidomide einnahm. Als ich 14 war, verschrieb mir unser Hausarzt "Diätpillen": Methamphetamine. Fast zerstörten sie meine Gesundheit für immer. In späteren Jahren lernte ich durch das Nachrichten Magazin 20/20, dass die empfohlenen Medikamente für den Bluthochdruck meines Großvaters, welche die Veteran's Administration ihm besorgte, für seinen Tod verantwortlich waren. Das sind nur einige Highlights aus einer Lebenszeit voller Erfahrungen mit Ärzten und anderen Medizinern, welche 75 % der Zeit falsch lagen, und bei den anderen 25 %, wo sie recht hatten, handelte es sich um Belanglosigkeiten. Hätte ich mich bei den wichtigen Sachen an den Rat der Ärzte gehalten, für mich selbst und meine Kinder, so hätte das schwerwiegende negative Konsequenzen zur Folge gehabt.

Dies ist eine entmutigende Aussicht, keine Frage, aber so ist es nun einmal: Ärzte werden nicht dazu ausgebildet um Ihnen dabei zu helfen ein gesünderes Leben zu leben; sie werden in medizinischen Schulen ausgebildet, welche von Pharmakonzernen finanziert werden, um die Pharmakonzerne durch Medikamentenverkäufe zu bereichern. Ich habe einmal gehört, dass die Mediziner im alten China ein Schild über ihre Tür hängen mussten, welches anzeigte, wie viele ihrer Patienten gestorben waren. Verständlicherweise wurden sie dadurch hochmotiviert heraus zu finden, was wirklich funktioniert, weil sonst niemand sie aufsuchen würde, wenn ihre Anweisungen und Tränke nicht wirksam waren. Es wäre schön, wenn unsere Zivilisation ein ähnliches System einführen würde.

Kommentar:




Blue Planet

Das Elektrische Universum - Teil 30: Geographische Neigung und die magnetische Umkehrung

Teil 3: Irdische Auswirkungen der Annäherung von Nemesis und seinem begleitenden Kometenschwarm

Kapitel 30: Geographische Neigung und die magnetische Umkehrung

© electricYouniversE.com
Abbildung 167: Die magnetischen und geographischen Pole im Verhältnis zur Ekliptik.
Die Erde hat zwei verschiedene Polarten: Die geographischen Pole und die magnetischen Pole. Die geographischen Pole definieren die Achse um die sich die Erde dreht. Die magnetischen Pole sind die Punkte, an denen die Linien des Erdmagnetfeldes vertikal sind. Wie Sie in Abbildung 167 sehen können, befinden sich die geographischen und magnetischen Pole auf zwei unterschiedlichen Achsen. Keine von diesen beiden Achsen ist senkrecht zur Ebene der Ekliptik - die Ebene des Sonnensystems (lila). Anstatt senkrecht zu sein (schwarze gestrichelte Linie), weist die geographische Achse (grüne Linie) der Erde eine 23.5° Neigung in Bezug auf die Ekliptik des Sonnensystems auf und die magnetische Achse (schwarze Linie) hat eine 11° Neigung in Bezug auf die geographische Achse der Erde. Hätte unser Planet eine uniformitarische und ereignislose Entwicklungsgeschichte erlebt, sollten der geographische und magnetische Pol absolut senkrecht stehen (Abbildung 168).

Die Neigung der geographischen Pole

Zuerst werden wir uns auf den geographischen Pol und seine 23° Neigung fokussieren. Wie oben bereits erwähnt wurde, wenn unser Planet für Milliarden von Jahren beständig selbst Materie angezogen und gleichzeitig ruhig innerhalb der Wiege des Sonnensystems rotieren würde, zusammen mit seinen Freunden im ruhigen Kindergarten des Sonnensystems - was tatsächlich die offizielle Theorie ist - dann sollte die Rotationsachse vertikal sein. Selbst die klassische Mechanik - die die elektrische Natur des Universums nicht berücksichtigt - zeigt, dass ein externer Faktor notwendig ist, damit die Rotationsachse der Erde sich derart von der Vertikalen unterscheidet. Schon im Jahr 1878 wurde folgendes Gesetz ausgedrückt:
Wenn eine Masse um eine Achse rotiert, kann sie nicht um eine andere Achse rotieren, außer durch externe Kräfte.623
© Sott.net
Abbildung 168: Ausgerichtete magnetische und geographische Pole
Später entdeckten Wissenschaftler die Existenz eines elektrischen Feldes, in dem unser Planet eingeschlossen ist, was wiederum zu einer besseren Erklärung für die Neigung der geographischen Achse führte:
...das Erdfeld ist in gewisser Weise mit der Rotation des Planeten verbunden. Und dies führt zu einer erstaunlichen Entdeckung über die Erdrotation selbst... Die Rotationsachse der Erde hat sich auch verändert. Mit anderen Worten, die Erde hat sich gedreht und die Lage ihrer geographischen Pole verändert...624
Der Zoologe François de Sarre bestätigt, dass die Rotationsachse der Erde vertikal sein sollte und erklärt, wie die elektrische Kraft, die durch einen stark geladenen Kometen ausgelöst wird, der nahe an der Erde vorbei fliegt, mit Leichtigkeit mit der Erde interagieren könnte, und ihre Rotationsachse verändern kann:
Armin Naudiet stellte fest625, dass die Anziehung, die die Sonne auf den Gyroskop der Erde ausübt, langfristig zu einer Begradigung führt [also einer Rotationsachse vertikal zum Sonnensystem], da unser Planet keine perfekte Kugel ist. Geometrisch gesehen ist die Erde ein Ellipsoid. Durch die Eigenrotation und der Existenz einer höheren Zentrifugalkraft am Äquator, deformiert sich die Erde: Sie ist nicht kugelförmig sondern an den Polen leicht abgeflacht. Mit anderen Worten, wenn unser Planet für Milliarden von Jahren ‘ruhig’ rotiert hat (das heißt, ohne jemals "durchgeschüttelt" worden zu sein), so wie es Astronomen anerkennen, dann sollte es keine Achsenneigung geben... und keine Jahreszeiten, da sie aus der Neigung der Erdachse (23° 26) in Bezug auf die Ebene des Sonnensystems resultieren.

In jedem Fall unterstützt die jüngste Entdeckung einer fossilen Fauna (Dinosaurier!) nahe der Pole, die Hitze gewohnt waren, eher die These einer Erde ohne Jahreszeiten während der zweiten Ära.626 Es war auf der ganzen Erde heiß!...

Wie kann man also erklären, dass es jetzt Jahreszeiten gibt (in unseren Breiten) und dass die Erde ihren Kopf neigt und pendelnd um ihre geneigte Achse rotiert? Vermutlich erhielt sie einen ‘großen Shock’. Der Asteroid, der die Saga der Dinosaurier beendet hat, ist jetzt allgemein in der Wissenschaft akzeptiert - bezüglich des Einschlages und seiner unmittelbaren Auswirkungen. Aber kein Wort über die Störung, die daraus auf die Erdrotation ausgeübt worden sein könnte.

In seinem Buch627 geht der deutsche Ingenieurs Hans-Joachim Zillmer davon aus, dass die jetzige Neigung der Erde auf einen Himmelskörper zurückzuführen ist, der ein starkes elektrisches Potential mit sich führte (ein Komet?) und dessen nahe Begegnung mit der Erde, [sie] geneigt hat [...]

Angenommen, der nahe Vorbeiflug eines Kometen hat hier wiederkehrend einige tausend Jahre lang stattgefunden. Die Neigung der Erdachse relativ zur Ekliptik könnte stark erhöht worden sein, bis zu 30 oder 35 Grad, als sie plötzlich elektrokenetischen Kräften ausgesetzt wurde.... Und nein, es würde keine Gefahr bestehen, dass die Erde umkippt: erinnern wir uns an das Bild des Spielzeugkreisels!

Dann begann sich die Erde wieder langsam zu erholen. Das würde das Phänomen der Präzession der Tagundnachtgleichen erklären. Im Gegensatz dazu was Astronomen üblicherweise annehmen, wäre dieses Phänomen also nicht konstant, sondern stetig am Abnehmen, da die Erde zu ihrer Ursprungsposition, senkrecht zur Ebene der Ekliptik der Sonne, zurückkehrt (trotz der Trägheit des Systems).628
Wie oben erwähnt, muss ein externen Akteur mit einkalkuliert werden, um die heutige Neigung der Erdrotationsachse erklären zu können. Ein stark geladener Komet, der nahe an der Erde vorbei geflogen ist, könnte durchaus dieser verantwortliche Akteur gewesen sein, in dem er massive Elektro-Gravitationskräfte auf den Planeten ausgeübt hat und dadurch die geographische Achse von ihrer vertikalen Standardposition ‘weg gezogen’ hat. Wenn dieses Scenario der Wahrheit entspricht, dann hat die Achse der Erde sich seit diesem Zeitpunkt wieder langsam zurück zu ihrer vertikalen Standardposition bewegt (wegen der Trägheit dieses Gyroskops, welches unser Planet Erde ist).

Für die Mainstream-Wissenschaft jedoch hat die Schiefe des Erde (das heißt die axiale Neigung) schon immer bestanden und pendelt sanft im Durchschnitt alle 40,000 Jahre zwischen 22°1 and 24°2.629 Es gibt sogar vorgefertigte Formeln wie die Newcomb Formel630 , in der die Neigung der Erde eine Million Jahre in der Zukunft oder in der Vergangenheit berechnet wird. Alle diese Formeln über die Neigung in der Vergangenheit oder der Zukunft basieren jedoch auf theoretischen Modellen, die nicht einmal mit Beobachtungen aus der Vergangenheit übereinstimmen.

George Dodwell631 hat eine umfangreiche Studie über die in der Antike beobachtete Neigung der Erde durchgeführt. Er hat 120 Messungen gesammelt632, die die letzten viertausend Jahre umfassen: Von 1100 vor Christus bis zum 20. Jahrhundert.633

Die Grafik in Abbildung 169 umfasst die Zeitperiode zwischen 2450 vor Christus und 1960 nach Christus. Abgebildet ist die Entwicklung der Erdneigung (in Grad) anhand des theoretischen Newcomb-Modells (rote Linie) und die Beobachtungen, die durch Dodwell gesammelt wurden (blaue Kurve).

Die Beobachtungen von Dodwell weichen nicht nur vom theoretischen Modell der Mainstream-Wissenschaft ab, sondern offenbaren auch eine nahezu perfekte logarithmische Kurve. Diese logarithmische Kurve zeigt eine plötzliche und ausgeprägte Veränderung der Neigung (mindestens mehrere Grad) ungefähr 2345 Jahre vor Christus, was stark auf das Auftreten eines großen kosmischen Ereignisses zu dieser Zeit hindeutet, das die Erde überrollt hat.
© Dodwell
Abbildung 169: Die Obliquität der Ekliptik im Zeitraum von 2345 v. Chr. - 2000 n. Chr. Die theoretische Newcomb Formel (rot) im Vergleich zu Dodwells zusammengestellten Beobachtungen (blau).
Zu dieser Zeit gab es heftige klimatische, geologische und archäologische Veränderungen, in denen die großen Zivilisationen der Bronzezeit ausgelöscht wurden; die Ägypter, Mesopotamier und Griechen. Zum Beispiel wurden von den 350 Stätten der frühen Bronzezeit im antiken Griechenland mehr als 300 zerstört und viele andere verlassen.634

Die Wissenschaftsgemeinde stimmt im Allgemeinen zu, dass eine große Katastrophe zu dieser Zeit stattgefunden hat.635 Die Entdeckung von einem halben Dutzend Kratern636, die während der Zeit um 2350 vor Christus entstanden sind, inklusive eines massiven Kraters (3.4 km im Durchmesser), der im Irak entdeckt wurde637 , bestätigte die Asteorid-Hypothese, die seit Jahren von mehreren Wissenschaftlern vorgeschlagen wurde.638

© NASA
Abbildung 170: Der Umm al-Binni See im Amara Sumpfgebiet im Irak
Dodwell ging davon aus, dass ein sehr starker Kometeneinschlag nötig gewesen sein müsste um die Erde aus ihrer senkrechten Position in ihre heutige geneigte Ausrichtung zu drängen. Allerdings könnte nur ein sehr großer Körper einen substantielle Veränderung der Achse hervorrufen.636 Aber wie FrançoisDe Sarre herausgefunden hat, müssen Kometen nicht unbedingt auf die Erdoberfläche einschlagen um eine Veränderung der Rotation auszulösen. Ein stark geladener Komet, der nah genug an unserem Planet vorbei fliegt, könnte sogar stärkere Elektro-Gravitationskräfte ausüben - ausreichend um die Erdachse zu kippen - als die mechanischen Konsequenzen, die aus einem direkten Einschlag resultieren.

Mehrere Forscher640 haben nachgewiesen, dass Meteore die Erde nicht direkt treffen müssen um zerstörerische Auswirkungen auszulösen, einschließlich der Entstehung von Kratern.641 642 1908 explodierte 3 Meilen über Tunguska in Sibirien ein Objekt mit der Kraft von tausenden Hiroshima Bomben und verwüstete über 3200 Quadratkilometer auf der Erde darunter643. Die Überkopf-Explosion in Tunguska hat vielleicht sogar einen Krater verursacht. 2007 untersuchte der italienische Geologe Gasperini den Tscheko-See:
"Wir berichten über die Resultate unserer Untersuchung des Tscheko-Sees, der sich 8 km vom mutmaßlichen Epizentrum der Explosion befindet. Seine trichterförmige Morphologie am Boden und die Struktur seiner sedimentären Ablagerungen, die durch akustische Bildgebungsverfahren und direkte Entnahmen von Proben am Boden festgestellt wurden, sprechen dafür, dass der See einen Einschlagskrater füllt."644

"Es gibt Vermutungen von Wissenschaftlern, dass dieser See ein Einschlagkrater ist, der beim Tunguska-Ereignis entstand."644/1
© University of Bologna
Abbildung 171: Der Tscheko-See in der sibirischen Tunguska
Die Hypothese der durch einen Asteroiden ausgelösten Neigung der geographischen Achse wird auch durch die unzähligen Erdbeben stark untermauert, die unseren Planeten zu dieser Zeit heimgesucht haben. Nur ein beträchtlicher globaler Schlupf der Erdkruste kann die Störungen, die der gesamte Planet damals erlebte, erklären:
[...] der signifikanteste Aspekt der geologischen Beweise sind die Krustenbewegungen645, die ungefähr zur gleichen Zeit um 2300 vor Christus in vielen Regionen der Erde begannen.646
Dodwell's Forschungen zeigen wie die Erdneigung sich seit dem Jahr 2345 v.C. verringert hat, anfangs schnell (da die Erde zu Beginn weiter weg war von ihrer normalen Rotationsachse) und dann immer langsamer; deshalb kann man in den Daten eine logarithmische Kurve feststellen. Schlussendlich könnte die Rotationsachse der Erde wieder zu ihrer ursprünglichen vertikalen Ausrichtung zurückkehren - angenommen, dass in der Zwischenzeit nichts geschieht was in diesen Prozess eingreift. Die Erde verhält sich wie ein Kreisel, der sich um seine eigene Achse dreht und dann aus dieser Standardachse gerüttelt wird. Die Rotationsachse dieses Kreisels ist geneigt und eiert wegen dieser externen Störung. Wegen der gyroskopischen Eigenschaften dieses Kreisels, die diesen Kreisel dazu drängt, seine Achse immer in die selbe Richtung auszurichten, muss der Kreisel dann schließlich wieder zu seiner Ursprungsposition zurückkehren.
© Sott.net
Abbildung 172: Die geographische und magnetische Achse vor und nach der Störung durch einen Kometen
Dieses Eiern der Erde nennt man auch ‘Chandler-Wobbel’ oder ‘Nutation’. So eine Instabilität ist symptomatisch für ein Ungleichgewicht: Die Erdrotationsachse stimmt nicht mit dem Zentrum der Trägheit überein.647 Wenn der aktuelle Zustand der Erde ausschließlich das Resultat einer ereignislosen linearen Evolution wäre, dann würde die Achse vertikal sein und kein Eiern existieren. Eine der wenigen möglichen Erklärungen für so eine große Zerrüttung ist die Veränderung der Orientierung der Erdrotationsachse, induziert von elektromagnetischen Kräften von einem nahen Kometen. In solch einem Scenario:
1. Die Veränderung der Rotationsachse würde die Äquatorwulst von der vorherigen Äquatorregion zu einer neuen Region bewegen. Das würde auf eine massive Kompression der ehemaligen Äquatorregion hinauslaufen (verringerte Zentrifugalkräfte) und massive Ausweitungskräfte an der neuen Äquatorregion (verstärkte Zentrifugalkräfte).

2. Eine plötzliche Veränderung der Roationsachse kann einen ‘Krusten-Schlupf’ induzieren. Wegen der viskosen Eigenschaften des Mantels und des Kerns unseres Planeten, kann nur ein Teil des Drehmoments, der von einem vorbei fliegenden Kometen ausgeübt wird, in die innere Region der Erde weitergegeben werden. Die solide Kruste rotiert stärker als der eher flüssige Mantel. Der Unterschied in der Rotation zwischen dem Kern und der Kruste entspricht dem Krusten-Schlupf.
Auf der linken Seite in Abbildung 172 ist die Erde mit ihren zwei vertikal ausgerichteten Achsen abgebildet (magnetische Achse und Rotationsachse). Auf der rechten Seite ist der Effekt eines nahen Kometen auf die Erde abgebildet, der die geographische Achse 23.5° relativ zur ursprünglich vertikalen Achse und den Kern um 12° neigt, daher ensteht ein Krusten-Schlupf von 11.5°.

© COAS/NASA
Abbildung 173: Auf der linken Seite: Veränderungen der Lage des Magnetpols (200 v. Chr. - heute). Auf der rechten Seite: Intensität-Variation des Magnetfeldes über die letzten 800.000 Jahre
Beachten Sie, dass die Auswirkungen eines solch plötzlichen Schlupfs viel dramatischer wäre als die Auswirkungen des begrenzten Schlupfs der ein-minütigen Verlangsamung der Erde, die zuvor im Buch beschrieben wurde.648

Magnetische Pole

Lassen Sie uns jetzt das Erdmagnetfeld, auch bekannt als geomantisches Feld, näher betrachten. Wenn wir an Seeleute denken, die ihren Kompass benutzen um den Weg auf hoher See zu finden, könnten wir zum Schluss kommen, dass dieses Feld unveränderlich ist. In Wirklichkeit jedoch verändert sich Intensität und Ausrichtung des geomagnetischen Feldes ständig (Abbildung 173).

Die Veränderung der Lage der magnetischen Pole ist der Grund dafür, warum Segel-Karten mit einem Druckdatum und einer Deklination versehen sind (Winkel zwischen dem geographischen Pol und dem magnetischen Pol). Je nachdem, an welchem Datum der Matrose seine Route berechnet, wird er die Deklination wegen der sich ständig verändernden Lage des magnetischen Pols anpassen.

Messungen der Intensität des gesamten Erdmagnetfeldes begannen im Jahr 1840 in den Gauss Observatorien.649 Seitdem hat sich das Feld kontinuierlich mit einer Rate von 6.3% pro Jahrzehnt abgeschwächt. Bei diesem Tempo wird die Intensität des Feldes in 1600 Jahren den Wert 0 erreichen.650 Dieser Trend wurde durch Untersuchungen der Magnetisierung in alten Tongefäßen bestätigt und zeigte, dass das Erdmagnetfeld in römischen Zeiten ungefähr doppelt so stark war.651

© Courtillot & Le Mouel
Abbildung 174: Die geomagnetische Aktivität der Erde (gestrichelte schwarze Kurve) im Vergleich zur Sonnenaktivität (blaue Kurve) im Zeitraum von 1873 - 1981.
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Abbildung 175: Magnetfelder (B) induziert durch die Jetstreams.
Das Erdmagnetfeld kommt aus verschiedenen Quellen. Eine dieser Quellen scheint mit der Sonnenaktivität verknüpft zu sein. Wie in Abbildung 174 dargestellt, haben mehrere Wissenschaftler652 eine positive Korrelation zwischen der Sonnenaktivität und der Intensität des Erdmagnetfelds demonstriert.

Dieses variable Magnetfeld könnte zumindest teilweise durch den Jetstream induziert sein (siehe Abbildung 175). Tatsächlich generiert eine positive Ladung, die in einem Kreis nach Osten fließt (grüne Pfeile), ein Magnetfeld, das die selbe Polarität aufweist wie das geomagnetische Feld (gelbe Pfeile).

Das ist bei dem polaren Jetstream und dem Jetstream in den mittleren Breiten der Fall. Das induzierte Magnetfeld hat dieselbe Richtung, wenn sich eine negative Ladung in Richtung Westen bewegt, was bei dem Äquator-Jetstream der Fall ist (roter Pfeil). Das könnte erklären, warum das Erdmagnetfeld in der Intensität abnimmt wenn die Sonnenaktivität niedrig ist. Beachten Sie jedoch, dass diese Variationen extrem klein sind und weniger als 0,01%653 der geomagnetischen Feldstärke betragen. Eine weitere sich nicht gegenseitig ausschließende Möglichkeit ist, dass die Sonnenaktivität und das geomagnetische Feld von der selben Ursache angetrieben werden.

Kommentar: Das vollständige Buch gibt es hier auf Englisch: