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Mi, 22 Jan 2020
Die Welt für Menschen, die denken


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Neue russische Regierung: Außen-, Verteidigungs- und Finanzminister bleiben im Amt

Nach dem Rücktritt der russischen Regierung unter Dmitri Medwedew nach den von Putin vorgeschlagenen Verfassungsänderungen ist das neue Regierungskabinett jetzt vereidigt worden und beginnt seine Arbeit. Außer Außenminister Sergei Lawrow, Verteidigungsminister Sergei Schoigu und Finanzminister Anton Siluanov wurde ein Großteil der Regierungsposten neu besetzt.
russische Regierung Michail Mischustin Putin
© Sputnik
Der neue russische Regierungschef Michail Mischustin bei der Vorstellung seines Kabinetts im Beisein von Wladimir Putin.
Die neue Regierung ist ausgewogen, auch wenn sie eine große Umbildung durchmachte", erklärte Putin bei einem Treffen mit dem neuen Kabinett:


In der vergangenen Woche war Dmitri Medwedew samt Kabinett zurückgetreten. Inmitten großer Unzufriedenheit der Menschen über die wirtschaftliche Lage im Land und mieser Umfragewerte hatte er den Schritt damit begründet, Präsident Putin freie Hand für die geplanten Reformen im Land zu geben.

~ RT Deutsch
Dmitri Medwedews Nachfolger als Premierminister Russlands und neuer russischer Regierungschef ist Michail Mischustin, der bereits die neue Regierung auf die kommenden Aufgaben eingestimmt hat:


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Video-Zusammenfassung: Vorgeschlagene Verfassungsänderungen in Russland

Verfassungsänderungen Russland
© RT
Verfassungsänderungen in Russland
RT Deutsch hat sich die Mühe gemacht, die sieben Hauptänderungen in der russischen Verfassung, die Putin letzte Woche vorgeschlagen hat, kurz zusammenzufassen. Wie wir bereits berichteten, haben unsere Medien in ihrer paranoiden Putinophrenie diese Vorschläge Putins in unseren Medien völlig falsch dargestellt.
Russlands Präsident Wladimir Putin hat in seiner Rede zur Lage der Nation am Mittwoch Verfassungsänderungen vorgeschlagen. RT Deutsch klärt im folgenden Clip auf, worum es geht und welche Auswirkungen diese Änderungen auf das politische Leben in Russland haben werden.


~ RT Deutsch

Bulb

Iranischer Außenminister: Warum lassen sich EU-Staaten von USA drangsalieren?

Mohammed Dschawad Sarif

Mohammed Dschawad Sarif
Im Rahmen einer Konferenz in Neu-Delhi fragte sich der iranische Außenminister Mohammed Dschawad Sarif, warum sich EU-Staaten von der USA gegen ihre eigenen Interessen herumschubsen und herumkommandieren lassen. In Europa und dem Rest der westlichen "Wertegemeinschaft" scheint man diese offensichtliche Tatsache nicht gerne zu erwähnen und stattdessen zu ignorieren.

Als Außenstehender offenbart Sarif damit einen deutlich objektiveren Einblick in die wirklichen Geschehnisse in der EU. Sarif kam auch zu dem richtigen Schluss, dass das Zulassen dieses Herumkommandierens seitens der EU-Staaten gefährlich ist und zu immer weiteren unsinnigen und unvorteilhaften Forderungen seitens der USA führen wird.

Mit Blick auf die Sanktionswelle gegen eine Reihe von EU-Ländern, die an der Gaspipeline beteiligt sind, fragte Zarif:
Die EU ist die größte Weltwirtschaft. Warum lassen Sie sich also überhaupt von den Vereinigten Staaten herumschubsen? Da Sie sich einmal von den Vereinigten Staaten schikanieren lassen haben, tun sie dies natürlich auch bei der Nord Stream-Pipeline", sagte Zarif
~ RT Deutsch
Sarif erläuterte dem Publikum, wie sich Tyrannen verhalten und zog einen Vergleich zur Schule, wo ein tyrannischen Mobber zuerst versucht, die kleineren Kinder einzuschüchtern und zu tyrannisieren. Sobald der Mobber bemerkt, dass man nichts dagegen unternimmt oder einfach mitmacht, beginnt der Tyrann auch diejenigen zu tyrannisieren, die nur dabei stehen. Denn er bemerkt, dass er keine Konsequenzen zu befürchten hat und sich noch an weiteren Opfern ergötzen kann, während das ursprüngliche Opfer, sollte es sich weiterhin dem Willen des Tyrannen unterwerfen, immer mehr in den Sog seines Willens gezogen wird.

Sarif rief die USA darüber hinaus auch dazu auf, ihre Strategie im Nahen Osten zu überdenken und betonte die Notwendigkeit, den Fokus auf die Krisenprävention zu legen.

TV

Demokratisierung: Putin entmachtet sich selbst, während Medien das Gegenteil propagieren

putin state union constitution
Unsere Mainstream-Medien sind ja allerseits bekannt dafür, sich durch offensichtliche Propaganda und Lügen regelmäßig zu blamieren. Auch diesmal haben sie dieses Ziel nicht verfehlt.

Während Putin vorgestern fundamentale Änderungen in der russischen Verfassung vorgeschlagen hat, die nicht zuletzt seine eigene Macht als Präsident deutlich einschränken werden, ließen es sich die Qualitätsmedien nicht nehmen, ihrem ungebildeten Publikum das Gegenteil zu präsentieren. Übrigens wurde bei der Rede Putins auch offensichtlich, dass er vollkommen rechtskonform im Jahr 2024 von seinem Amt als Präsident zurücktreten wird. Und währenddessen behaupten die Medien allen Ernstes, er würde damit seine Macht als "Diktator" erweitern und sichern. Orwell hätte Neusprech nicht besser formulieren können.

Das Video unten von RT fasst diesen Wahnsinn punktgenau als Paranoide Putinophrenie exzellent zusammen. Offensichtlich eine Form der Paranoiden Schizophrenie.
Die vom russischen Präsidenten vorgeschlagenen Verfassungsänderungen bedeuten eine signifikante Verschiebung der Machtbalance innerhalb des russischen Staates. Anders als in vielen westlichen Medien dargestellt, wird das Amt des Präsidenten erheblich an Einfluss verlieren.

Viele präsidiale Befugnisse werden an das Parlament übertragen. Darunter das wichtige Privileg, die Regierung zu ernennen. Der Präsident soll zukünftig nicht einmal mehr das Recht haben, diese vorgeschlagene Regierung abzulehnen. Vladimir Putin wird noch weitere 4 Jahre das höchste Amt im russischen Staat innehaben. Das sich ein Präsident noch während seiner Amtszeit in dieser Form selbst entmachtet, ist ein einzigartiger Vorgang.

~ RT Deutsch

Bulb

Klima-Schwachsinn: Fridays for Future gegen Siemens wegen Beteiligung an Kohle-Mine

Fridays for Future haben sich ein neues grandios schwachsinniges Ziel gesetzt. Diesmal sollen Proteste gegen Siemens stattfinden. Siemens ist am Bau eines neuen Kohlekraftwerks in Australien beteiligt, durch das dringend benötigte Arbeitsplätze geschaffen werden.
Luisa Neubauer
© Reuters Hannibal Hanschke
Deutsche Klimaaktivistin Luisa Neubauer bei einer Pressekonferenz nach Gesprächen mit Siemens, Berlin, Deutschland, 10. Januar 2020.
In mehreren deutschen Städten wollen die "Fridays for Future"-Aktivisten am Montag gegen Siemens demonstrieren. Grund ist die Beteiligung von Siemens an einer neuen Mine. Hierfür soll eine Schienensignalanlage gebaut werden. Die Klimaaktivistin Luisa Neubauer stieß den Protest an.

Von einer "historischen Fehlentscheidung" sprach die 23 Jahre alte Luisa Neubauer, Sprecherin der deutschen "Fridays for Future"-Bewegung. Über Twitter hatte sie den Siemens-Konzernchef Joe Kaeser direkt angegriffen. Dieser würde mit den Aktivitäten seines Konzerns gegen das Pariser Klimaschutzabkommen verstoßen.

~ RT Deutsch
Auch in diesem Fall beweist die Fridays for Future Bewegung ihre naive Ignoranz mehr als alles andere. Auch in Deutschland wird immer öfters gegen Kohle und andere wichtige Güter unserer Zivilisation demonstriert. Proteste, bei denen auch nicht mehr vor Gewalt zurückgeschreckt wird.

Eye 1

NATO-Chef wirft Moskau Verletzung des ausgesetzten Vertrags vor und verspricht Reaktion

Laut NATO-Chef Jens Stoltenberg verstoßen die Russen mit ihrem Marschflugkörper 9M729 (auch SSC-8) gegen den INF-Vertrag. Darauf wird laut Stoltenberg eine Reaktion folgen. Stoltenberg scheint hier vergessen zu haben, dass der INF-Vertrag sowohl von Amerika als auch Russland aufgekündigt wurde, nachdem die westliche "Wertegemeinschaft" unter Führung der USA Russland zu Unrecht einen Vertragsbruch in die Schuhe schieben wollte.
El secretario general de la OTAN, Jens Stoltenberg
© Internet
NATO-Chef Jens Stoltenberg gegen die nicht existierende "russische Aggression"
Die Nato betrachtet die 9M729-Raketen Russlands als einen Verstoß gegen den INF-Vertrag, der letztes Jahr von den USA gekündigt worden war.
"Wenn es um die SSC-8 geht, werden wir an Luftverteidigungs- und Flugkörperabwehrsystemen arbeiten, an konventionellen Waffen, an erhöhter Alarmbereitschaft und einer Verlängerung der Vorwarnzeiten", sagte Generalsekretär Stoltenberg Auf den Rahmen dafür hätten sich die Nato-Verteidigungsminister bereits geeinigt.
~ Sputnik
Stoltenberg betonte darüber hinaus, dass hier nicht die NATO der Agressor ist, sondern Russland, was natürlich rein gar nichts mit der Realität zu tun hat:
Die Stationierung der SSC-8-Marschflugkörper sei Teil "der russischen Strategie, stark in neue moderne Fähigkeiten zu investieren - einschließlich neuer moderner Atomwaffen", erklärte Stoltenberg. Darauf reagiere die Nato defensiv und angemessen.

Zudem betonte Stoltenberg, dass die Nato keine Absicht habe, neue landgestützte Atomraketen in Europa zu stationieren. Ein weiteres Ziel sei, die Rüstungskontrolle zu stärken. Dies ist vor allem auch ein Anliegen von Bündnisstaaten wie Deutschland.

~ Sputnik

Better Earth

Bohrungen in der Antarktis bestätigen: Es kam zu ständigen Wechseln zwischen Warm- und Kälteperioden

Antarctica
Antarctic Drilling Project ist ein wissenschaftliches Bohrprojekt in der Antarktis mit dem Ziel, Informationen über Warm- und Kälteperioden der Erde zu sammeln. Dabei wird nicht die klassische (See-)Eiskernbohrung durchgeführt, sondern es wird direkt in die Eisdecke gebohrt. Dafür wurde eine spezielle Bohrtechnik entwickelt:
Um sich dieser einzigartigen Herausforderung zu stellen, erfindet das ANDRILL-Team ein neues Werkzeug, einen Heißwasserbohrer. Dieses Wunderwerk der Technik ist ein beweglicher Hitzering, der dampfende Wasserstrahlen ausstößt, um ein breites Loch zu schmelzen, damit der Bohrer frei durch 122 Meter sich bewegendes Eis arbeiten kann.

- Express
Eine Bohrung von ca. 24 Metern reicht dabei ungefähr 3 Millionen Jahre in die Vergangenheit. Diese Daten werden dann sorgfältig untersucht.

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© Getty/Nova
Eines der wichtigsten Ergebnisse bei diesen Bohrungen ist, dass sich die Erde im ständigen Wechsel zwischen Warm- und Kälteperioden befindet. Teilweise waren die Veränderungen dramatisch und es kam zu plötzlichen Wechseln zwischen den beiden Extremen. Ein weiteres Ergebnis ist, dass teilweise die Temperaturen vier bis fünf Grad wärmer waren als heute - ohne dass ein Mensch dafür verantwortlich war.

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© Getty/Nova
Der Bohrer reichte mehr als 122 Meter unter das Eis.

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SOTT Video Erdveränderungen - Dezember 2019: Extremes Wetter, planetarische Umwälzungen, Feuerbälle

Die Weltklima-Konferenz der Vereinten Nationen 2019, auch bekannt als COP25, fand im vergangenen Monat in Madrid, Spanien, statt. Doch nicht einmal Greta und ihre pflichtvergessenen Schulfreunde konnten das weltweite Klimachaos im letzten Monat aufhalten.
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Nach einem ungewöhnlich kühlen Start in den Sommer erlebt Australien rekordbrechende Buschbrände, die im Dezember 2019 verheerenden Schaden anrichteten. Die Feuer haben Städte niedergebrannt, Tausende obdachlos gemacht und den Tod von bislang etwa einer Milliarde Tieren verursacht.

Im vergangenen Monat wurden auch 150 Häuser in der chilenischen Stadt Valparaíso durch rasch vordringende Waldbrände zerstört. Wieder einmal! Diese Stadt wurde nun zum dritten Mal von Wildfeuern in den letzten 5 Jahren getroffen. Am Weihnachtstag brannten Wohngebiete noch immer.

Im vergangenen Monat bedeckte Schnee beinahe die Hälfte der Lower 48-Staaten der USA - 46,2 Prozent der US-Landmasse - der weitflächigste Bereich für Anfang Dezember seit Beginn der Schneedecken-Aufzeichnungen in 2003. Die Schneedecke reichte so weit südlich, das sie Mexikos Nordregionen erreichte.

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Endlich: Irak fordert Truppenabzug der Amerikaner

Auf Basis eines Beschlusses des irakischen Parlaments hat das Büro des irakischen Ministerpräsidenten Adil Abd al-Mahdi die USA um die Ausarbeitung eines Planes für den Truppenabzug der Amerikaner aufgefordert.
US troops Syria
Nach Angaben von Alsumaria TV bat der irakischen Ministerpräsident Adil Abd al-Mahdi US-Außenminister Mike Pompeo, Delegierte in den Irak zu entsenden, um die Entscheidung des irakischen Parlaments über den Truppenabzug umzusetzen. Laut dem Medienbüro des Premierministers hatte al-Mahdi einen Anruf des US-Außenministers erhalten, in dem es darum gehen sollte, eine Eskalation und einen offenen Krieg zu verhindern.

~ RT Deutsch
Die berechtigte Entscheidung des irakischen Parlaments wurde nach der angeblich "durch die USA" infizierten Ermordung des iranischen Generals Qassem Soleimani auf irakischem Grund und Boden durch einen Luftangriff gefällt.

Die USA und andere alliierte Länder sind nicht nur für den Zerfall des Landes nach dem illegal begonnen Krieg im Jahr 2003 (der auf Lügen basierte) und den Tod von hunderttausenden Menschen verantwortlich, sondern auch für die seitdem von den USA kontrollierte Besatzung des Landes. Alles klare Verstöße gegen das Völkerrecht.
Laut dem irakischen Regierungschef dringen weiterhin amerikanische Streitkräfte und Drohnen ohne Erlaubnis der Regierung in den Irak ein, wie Al-Masdar Newsberichtet.

Al-Mahdi betonte demnach, dass der Irak alle Operationen ablehnt, die seine Souveränität verletzen, einschließlich der jüngsten Operation, die die Al Asad Airbase und das Gouvernement Erbil zum Ziel hatte. Der Irak sei bemüht, zu verhindern, dass das Land zum Schlachtfeld für die USA und den Iran wird.

~ RT Deutsch
Mehr Informationen zum Thema finden Sie auf RT Deutsch.

HAL9000

Flugzeugabsturz im Iran: Schuld ist natürlich nicht der Iran

ukraine crash iran
© REUTERS / Handout
Im Iran ist es vor zwei Tagen zu einem tragischen Flugzeugabsturz gekommen, wo alle 176 Menschen an Bord der ukrainischen Maschine ums Leben gekommen sind. Die Maschine ist kurz nach ihrem Start in Teheran abgestürzt.
Die Boeing 737-800 soll sich nur wenige Minuten in der Luft befunden haben, als es zum Absturz kam. Das Flugzeug befand sich auf dem Weg vom Teheraner Flughafen Imam Chomeini nach Kiew und stürzte in einem Gebiet zwischen den Städten Parand und Schahriar, südwestlich der Hauptstadt, ab.

- RT Deutsch
Unsere Medien kommen nach dem Irak-Konflikt auf den Geschmack, dass der Iran selbst die Maschine (aus Versehen) abgeschossen haben soll. Die Frage ist natürlich, warum sollte der Iran so etwas tun? Eine logische Antwort kann es auf diese Behauptung nicht geben und der Iran profitiert davon nicht. Die einzigen, die davon profitieren, sind unsere Medien und Träger verdeckter Agenden, um den Iran als rachsüchtig darzustellen.

Dazu ein paar Punkte zu dem Absturz der Maschine:
  1. Das Flugzeug setzte keinen Notruf ab, d. h. es kam tatsächlich zu einem plötzlichen und unvorhergesehen Zwischenfall.
  2. Das Raketensystem und militärische Personal vom Iran ist intelligent genug, zivile und militärische Ziele zu unterscheiden. Und die präzisen Angriffe im Irak gegen US-amerikanische Stellungen zeigen das sehr eindeutig.
  3. Es wurden Einschläge von Granatsplittern in den Trümmern gefunden; kam es zu einer Explosion innerhalb der Maschine?
  4. Wenn die Maschine von einer Rakete abgeschossen wurde, müssten andere Länder Aufzeichnungen von dem Flugkörper haben.