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So, 24 Mär 2019
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Snowflake Cold

SOTT Video Erdveränderungen - Februar 2019: Extremes Wetter, planetarische Umwälzungen und Feuerbälle

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Februar 2019 war ein weiterer Monat mit sehr extremen Wetterereignissen, mit rekordbrechenden Überschwemmungen und einigen unglaublichen Schneefällen.

Während die Medien sich auf die wenigen Rekord-Wärmeereignisse im Februar fokussieren und diese aufbauschen, waren sie relativ still bezüglich rekordbrechender Kälteereignisse und übersehen weiterhin den Trend absinkender Temperaturen weltweit, insbesondere auf der Nordhalbkugel - womit sie die öffentliche Aufmerksamkeit von dem ablenken, was wichtig ist: das ernstzunehmende Potential, das eine Art "Eiszeit" möglich machen kann, während wir in das Minimum des Aktivitätszyklus der Sonne eintreten, dessen Auswirkungen bereits von Millionen von Menschen wahrgenommen werden.

Die verheerendsten Niederschlagsereignisse im vergangenen Monat fanden im Nahen Osten statt: In Irak, Iran, Saudi-Arabien, Pakistan und Jordanien flossen Wassermassen über die Wüste. An anderer Stelle durchweichte eine beispiellose Blitzflut den trockensten Ort der Welt: die Atacama-Wüste in Chile. Wieder einmal wurden Kälte- und Schneerekorde gebrochen. In der Tschechischen Republik kam es zu Chaos und Stromausfällen, in Nordindien wurden Dutzende von Flügen gestrichen und Rekordschnee blockierte Straßen in Pakistan.

Die USA erlebten diesen Monat die schlimmste Kälte. Von starken Schneefällen in Seattle bis hin zu ungewöhnlichen Temperaturen in New Mexico und Las Vegas sowie einem "Bombenzyklon", der die Oststaaten traf und 550.000 Menschen ohne Strom zurückließ. Schließlich machten auch Feuerbälle im Februar wieder Schlagzeilen, beginnend mit einem explodierenden Meteor über Kuba, der Gebäudefenster zersplittern ließ.

All das und mehr in der SOTT Videozusammenfassung für Erdveränderungen in diesem Monat...

(die deutschen Untertitel können mit dem unteren Knopf im YouTube-Player eingeschaltet werden. Gegebenenfalls müssen Sie über die Einstellungen noch Deutsch als Sprache auswählen)


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Mosambik: Verheerende Überschwemmungen nach tödlichem Zyklon - Regierung erklärt Notstand, Tausende weiterer Todesopfer erwartet

Hochwasser Mosambik
© picture alliance / dpa
Am vergangenen Freitag war Mosambik von einem tödlichen Zyklon verwüstet worden, offenbar dem schlimmsten Wirbelsturm seit zehn Jahren in der Region. In dessen Folge kam es zu so verheerenden Überschwemmungen, dass die Regierung des südostafrikanischen Landes gestern den Notstand ausrief. Um der 200 bislang bestätigten Todesopfer zu gedenken, wurde außerdem eine dreitägige Staatstrauer angeordnet. Laut Regierungsangaben soll diese Naturkatastrophe jedoch mindestens 1000 Menschenleben gefordert haben - wenn nicht mehr.

Der Zyklon "Idai" hatte sich über dem Indischen Ozean gebildet und war mit einer Stärke von vier (von fünf Zyklon-Stärken) und Windböen von bis zu 160 km/h über Land gefegt. Die Stadt Beira mit 500.000 Einwohnern und ihr Umland sind von der Zerstörungswucht des Sturms, der darauffolgenden Sturmflut und dem schweren Hochwasser am meisten betroffen. Beira ist seit knapp einer Woche nach Auftreten des Zyklons immer noch ohne Strom. Im Hinterland der Großstadt stiegen die Flusspegel wegen des anhaltenden Regens weiter an; zwei Flüsse haben sich mittlerweile Angaben eines UN-Sprechers zufolge zu "kilometerlangen Binnenmeeren" zusammengeschlossen.

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Bayer verliert Monsanto Glyphosat-Prozess: Richtungsweisende Entscheidung

Nachdem der deutsche Chemieriese Bayer das amerikanische Monsanto-Unternehmen aufgekauft hat und jetzt versucht, das schlechte Image dieses Konzerns loszuwerden, scheiterte Bayer nun vor Gericht bezüglich des Unkrautvernichtungsmittels Roundup.
monsanto roundup
© Philippe Huguen/AFP
Der deutsche Chemieriese Bayer hat in den USA eine juristische Niederlage erlitten. Ein Bundesbezirksgericht in San Francisco befand am Dienstag, dass das Unkrautvernichtungsmittel Roundup krebserregend ist. Die Entscheidung gilt als richtungsweisend.

Der Agrarchemie- und Pharmakonzern Bayer hat in den USA einen wichtigen Teilprozess um angebliche Krebsrisiken von Produkten der Tochter Monsanto verloren. Eine Jury des zuständigen Bundesbezirksgerichts in San Francisco befand am Dienstag einstimmig, dass das Unkrautvernichtungsmittel Roundup mit dem umstrittenen Wirkstoff Glyphosat ein wesentlicher Faktor für die Lymphdrüsenkrebserkrankung des Klägers Edwin Hardeman gewesen ist.

~ RT Deutsch
Monsanto war geradezu berühmt-berüchtigt für seine genmanipulierten Waren, die nicht nur zu schweren Gesundheitsschäden bei Menschen geführt haben, sondern auch arme Ackerbauern nicht nur in Dritte-Welt-Ländern um ihren Ertrag brachte und sie von ihren Produkten abhängig machte. Dies führte nicht selten zu finanziell nicht tragbaren Lasten für die örtlichen Bauern, trieb sie in den Ruin und nicht selten auch in den Selbstmord.

Bulb

Gerichtsurteil: Berlin muss Ramsteiner US-Drohneneinsätze auf Völkerrechts-Verletzung prüfen

Laut Sputnik hat das Oberverwaltungsgericht in Münster heute die Bundesregierung dazu verurteilt, "künftig aktiv zu prüfen, ob US-Drohneneinsätze im Jemen vom Militärstützpunkt im pfälzischen Ramstein aus gegen das Völkerrecht verstoßen."
Ramstein
Hintergrund war eine Klage von drei Jemeniten gegen das Verteidigungsministerium.
Geklagt hatten laut der dpa drei Jemeniten, die nach eigenen Angaben Angehörige in ihrer Heimat verloren hatten. Deutschland - stellvertretend beklagt ist das Bundesverteidigungsministerium - stehe in der Mitverantwortung, weil der Luftangriff über den US-Militärstandort im rheinland-pfälzischen Ramstein erfolgt sei.

~ Sputnik
Das Urteil des Oberverwaltungsgerichts war jedoch nur ein Teilerfolg:
Zwar scheiterten sie mit ihrer Forderung, Berlin solle den USA die Nutzung von Ramstein für US-Drohneneinsätze untersagen. Das Gericht kritisierte jedoch die Bundesregierung deutlich für ihre bisherige Haltung. Es reiche nicht, sich wiederholt darauf zurückzuziehen, man vertraue derZusicherung der USA, dass die Aktivitäten auf der Ramstein-Basis im Einklang mit geltendem Recht liefen.

~ Sputnik
Die Machenschaften der Amerikaner auf deutschem Boden in Ramstein sind schon seit vielen Jahren für unzählige Morde an Zivilisten in der ganzen Welt verantwortlich. Eine Bundesregierung, die solche gravierenden Verstöße gegen das Völkerrecht billigt, sollte dafür zur Rechenschaft gezogen werden.

Bulb

Venezuela: Maduro bittet für "tiefgreifende Umstrukturierung" alle seine Minister um Rücktritt

Nach Angaben von RT- Deutsch hat der venezolanische Präsident Nicolas Maduro wegen des derzeit stattfindenden Putschversuchs der Amerikaner tiefgreifende Umstrukturierungen in seiner Regierung angekündigt.
Maduro
© Sputnik
Nicolás Maduro, der demokratisch gewählte Präsident Venezuelas, hat eine umfassende Regierungsumbildung als weitere Maßnahme zum Schutz seines Landes vor jeglicher Bedrohung beschlossen.
Venezuelas Vizepräsidentin Delcy Rodríguez verkündete die Entscheidung des Präsidenten Nicolás Maduro, sein komplettes Regierungskabinett zum Rücktritt aufzufordern. Ziel ist demnach eine Umstrukturierung der Regierungsarbeit zum Schutz vor jeglicher Bedrohung.

~ RT Deutsch
Die Ankündigung wurde durch den venezolanische Vizepräsidentin Delcy Rodríguez am 17. März auf Twitter bekannt gegeben.

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5 Jahre: Krim feiert Jahrestag der Wiedervereinigung mit Russland - Putin feiert mit

Heute vor fünf Jahren entschieden sich die Bürger der Krim für den Anschluss an das Mutterland Russland, während die westliche "Wertegemeinschaft" ihren Bürgern ein Meer aus Propaganda über dieses Ereignis auftischte.
Putin
Am 18. März besucht der russische Präsident Wladimir Putin das Konzert zur Feier des 5. Jahrestages der Wiedervereinigung der Krim mit Russland im Simferopol.


~ Sputnik
Mit dem Anschluss der Halbinsel an Russland entgingen die Menschen auf der Krim den grausamen Machenschaften der ukrainischen Putsch-Regierung, die von Amerika gegen alle Statuten des Völkerrechts mit Gewalt in Kiew eingesetzt wurde.

Fireball 5

NASA gibt erst jetzt bekannt: Im Dezember 2018 ging einer der größten Meteoriten auf die Erde nieder

Die NASA gab heute erst bekannt, dass am 18. Dezember 2018 einer der größten Meteoriten in den letzten 30 Jahren auf der Erde einschlug.

meteorit dezember 2018
© NASA
Die Explosion war laut BBC die zweitstärkste in den letzten 30 Jahren. Es war der größte Feuerball, seit vor sechs Jahren über der russischen Stadt Tscheljabinsk ein Meteorit verglühte. NASA-Wissenschafter Lindley Johnson erklärte, dass so ein Feuerball höchstens zwei oder drei Mal alle 100 Jahre vorkomme. Laut Johnson zerriss es den Meteoriten in der Nähe der Flugrouten von Nordamerika nach Asien.

- Heute.at
Die Aussage, dass so ein Feuerball höchstens zwei oder drei Mal alle 100 Jahre vorkomme, ist mehr als untertrieben. Denn in den letzten sechs Jahren gab es den Tscheljabinsk-Feuerball (15. Februar 2013, 500 kt TNT) und den Kuba-Feuerball (ca. 1,4 kt TNT) am 01. Februar 2019.
Bei der Explosion des Gesteinsbrockens wurde mit 173 Kilotonnen TNT die zehnfache Energie der Atombombe von Hiroshima freigesetzt. Mit einer Geschwindigkeit von 32 Kilometern pro Sekunde düste der Meteorit in die Erdatmosphäre. Der Felsbrocken, der mehrere Meter Durchmesser hatte, explodierte 25,6 Kilometer über der Erdoberfläche. Satelliten des US-Militärs registrierten die Explosion. Daraufhin wurde die NASA informiert.

- Heute.at
Der Grund, warum die Meldung so spät veröffentlicht wird, liegt daran, weil der Feuerball über einem sehr abgelegenen Gebiet niederging. Wie viele Feuerbälle explodieren täglich über der Erde, die ebenfalls nicht registriert werden?

MIB

Schießerei in Utrecht: Mindestens eine tote Person - Täter ist auf der Flucht

In Utrecht, in den Niederlanden eröffnete am Vormittag ein Mann das Feuer in einer Straßenbahn. Ein Mensch wurde getötet und es gab mehrere Verletzte. Als Konsequenz wurde die Universität von Utrecht aus Sicherheitsgründen geschlossen und für die Stadt wurde die Terrorstufe 5 ausgerufen.

attentat utrecht
© FOCUS Online/Wochit
Bei einer Schießerei in der viertgrößten Stadt der Niederlande sind mehrere Menschen verletzt worden. Lokale Medien berichten auch von einem Toten. Die Sicherheitsbehörden sind mit einem Großaufgebot im Einsatz. Der mutmaßliche Täter ist auf der Flucht. Nach ihm fahndet nun die Polizei mit einem Foto. Erste Berichte, dass es auch in anderen Gegenden der Stadt Schüsse gegeben habe, wurden später korrigiert. Ministerpräsident Mark Rutte geht von einem Anschlag aus. Rutte schloss einen terroristischen Hintergrund nicht aus. Es habe Verletzte und möglicherweise Tote gegeben, sagte er.

- NTV
Die Polizei fahndet momentan nach einem Täter, der angeblich mit einem roten PKW geflohen ist, zusätzlich wird die Grenze zu Deutschland von der Bundespolizei kontrolliert. Tat und Motiv des Täters sind zurzeit noch nicht bekannt.

Snakes in Suits

Macron verurteilt Gewalt bei "Gelbwesten"-Protesten: "Sie wollen das Land zerstören"

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron verschätzt es sich auch weiterhin mit den Protestlern der "Gelbwestenbewegung", die mittlerweile in der 18. Woche in Folge auf die Straßen gehen. Da es erneut zu Gewalt bei den Protesten kam, diesmal auf der Prachtmeile Champs-Élysées, richtete er sich gegen die gesamte Bewegung, indem er sagte:
Reuters

Emmanuel Macron verurteilt Gewalt bei "Gelbwesten"-Protesten: Randalierer wollen Republik zerstören
"Das sind Menschen, die die Republik zerstören wollen, auf die Gefahr hin, zu töten. Jeder, der dort war, war daran beteiligt", erklärte der Präsident am späten Samstagabend.

"Ich möchte, dass so schnell wie möglich starke Entscheidungen getroffen werden, damit sich so etwas nicht wiederholt", forderte Emmanuel Macron weiter.

~ RT Deutsch
Interessanterweise waren die Gewalttäter bei dem Protest fast alle vermummt:

Insgesamt demonstrierten am Samstag im ganzen Land nach Angaben der Behörden 32.300 Menschen, rund 4.000 mehr als in der Woche zuvor. Am Samstag kam es in Paris erneut zu massiven Ausschreitungen bei den "Gelbwesten"-Protesten. Rund um die Champs-Élysées wurden Schaufenster eingeschlagen, Läden geplündert, Restaurants demoliert und Autos angezündet. Ein Wohnhaus ging in Flammen auf, mehrere Menschen wurden verletzt. Der Präsident war am Samstag Berichten zufolge eigentlich im Skiurlaub in den Pyrenäen, kehrte aber am Samstagabend nach Paris zurück. Im Innenministerium gab es eine Krisensitzung.

~ RT Deutsch
Wie bei fast allen Massendemonstrationen, die zuerst friedlich beginnen und dann von Agent Provokateurs zu Gewalttaten aufgestachelt werden, stellt sich hier die Frage: Wer profitiert von diesen Gewalttaten bei den Demonstrationen? Wer könnte ein Motiv besitzen, mittels aufstachelnder Agenten in der Protestbewegung die gesamte Bewegung als "gewalttätig" und "gefährlich" abzustempeln?

Monkey Wrench

Venezuelas Stromausfälle: "Die Zerstörung Venezuelas wurde vom Pentagon angeordnet"

maduro
© Reuters / Miraflores Palace
Venezuela hatte in der letzten Woche mehrere Stromausfälle, wo die Bevölkerung mehrere Tage keinen Strom und fließendes Wasser hatte. Bereits da wurde vermutet, dass die USA für die Ausfälle verantwortlich ist. Nun gibt der venezolanische Präsident Maduro bekannt, dass er Beweise für eine Einmischung hat:
"Es wurde nachgewiesen, dass es sich tatsächlich um einen Cyberangriff aus den Vereinigten Staaten handelte. Der Cyberangriff gegen das elektronische System, gegen das Telekommunikationssystem und gegen das Internet wurde von zwei US-Städten aus gesteuert. Die Zerstörung Venezuelas wurde vom Pentagon angeordnet, direkt vom SOUTHCOM"

- RT Deutsch
Maduro wird auch die Hilfe von u. a. Russland und China einholen, um weitere Beweise zu bekommen