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Mo, 29 Aug 2016
Die Welt für Menschen, die denken

Airplane

Absturz der Germanwings: Nicht die ganze Geschichte?

Als ich am Morgen des 24. März von dem Absturz des Germanwings Fluges GWI9525 in den französischen Alpen hörte, war ich schockiert, aber um ehrlich zu sein nicht allzu schockiert. Nicht, dass ich erwartet hätte, dass das geschieht, aber seit dem letzten Jahr war dies der fünfte Vorfall dieser Art. Wenn diese Häufigkeit so weiter geht, dann wird die statistisch gesehene, sehr geringe Wahrscheinlichkeit auf Grund eines Flugzeugabsturzes das Zeitliche zu segnen neu berechnet werden müssen.
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© istock
Unmittelbar folgend auf den Absturz wartete ich, wie viele andere auf der ganzen Welt, geduldig auf die Details. Was könnte es wohl verursacht haben, dass ein moderner, obgleich ein wenig in die Jahre gekommener Airbus A320 erster Generation plötzlich vom Himmel stürzt und in ein Gebirge einschlägt? Ich hatte ein paar Theorien, einschließlich die außer Gefecht setzenden Auswirkungen eines "EMP" (elektromagnetischer Impuls) durch die Explosion eines Weltraumtrümmers am Himmel. Der schockierende Anstieg an Feuerball-/Meteoritensichtungen innerhalb der letzten 10 Jahre lässt dies plausibel werden und könnte sehr wohl die Ursache des Absturzes von Flug AF447 in den südatlantischen Ozean im Jahr 2009 gewesen sein. Doch ich wartete und war darauf vorbereitet zu warten, weil Untersuchungen dieser Art eine ganze Weile brauchen können und sollten, bis sie abgeschlossen sind.

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Das Germanwings-Flugzeug mit 150 Passagieren erreichte eine Flughöhe von 11582 Metern, verblieb jedoch nur wenige Minuten auf dieser Höhe, bevor es sehr schnell und in die französischen Alpen stürzte.
Wenn man Flugzeugabstürze untersucht, dann kommt die wichtigste Information - sogar noch wichtiger als die Audioaufnahmen aus dem Cockpit - aus dem Flugdatenschreiber. Der Flugdatenschreiber zeichnet die Befehle auf, die an alle elektronischen Systeme in einem Flugzeug gesendet werden, einschließlich des Autopilots und des Sicherheitssystems für den Zutritt zum Cockpit.

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Germanwings: Lubitzs "Schuld" wird zementiert und sein Andenken schamlos missbraucht

Nachdem die Ermittlungsbehörde BEA einen neuen Bericht veröffentlichte, stürzen sich sämtliche Medien darauf und rufen einmündig "JA, Lubitz hat schon auf dem Hinflug seinen Selbstmord geprobt!" Gestützt wird diese Aussage einzig auf der Tatsache, dass der Flugschreiber anscheinend eine Reihe von Änderungen aufgezeichnet hat, die dem Autopilot seine Flughöhe vorgeben. Der Spiegel schreibt:
Schon auf dem Hinflug nach Barcelona stellte Germanwings-Co-Pilot Lubitz die Flughöhe mehrfach auf 30 Meter ein, korrigierte sie aber stets wieder. Die Ermittler haben die Vorgänge am Unglückstag nun minutiös rekonstruiert.
Bevor die Informationen gezeigt werden, auf denen diese Aussage basiert, wird fröhlich drauflos spekuliert, was ihn wohl dazu veranlasst hat:
Wie beim Absturz war Lubitz zu diesem Zeitpunkt aller Wahrscheinlichkeit nach allein im Cockpit. Doch auf dem Hinflug korrigierte er die Änderungen im Autopiloten stets nach Sekunden. Warum? Als der Pilot nach viereinhalb Minuten ins Cockpit zurückkehren wollte, ließ er ihn hinein.

Hat Lubitz den Sinkflug nur getestet? Oder war er unentschlossen? Hat er sich noch ein letztes Mal umentschieden, bevor er seinen Plan auf dem Rückflug dann doch in die Tat umsetzte? Denn diese Annahme wurde mit den Ermittlungen der französischen Luftfahrtbehörde nun weiter konkretisiert: Lubitz hatte wohl einen Plan. Alle Handlungen des Co-Piloten hätten den gleichen Sinn gehabt, sagte Bea-Direktor Rémi Jouty: "Das Flugzeug auf den Boden stürzen zu lassen."
Eine schöne Geschichte wird hier konstruiert erfunden und um den Sack zu zu machen, müssen die Ermittler nochmal ran:
Die Ermittler scheinen sicher, was geschehen ist. Sie stützen ihre Erkenntnisse auf die Auswertung des Flugdatenschreibers und des Cockpitstimmrekorders, auf denen auch zum Hinflug nach Barcelona noch Daten gespeichert waren. Das Puzzle wird vervollständigt durch die Ermittlungsergebnisse der Düsseldorfer Staatsanwaltschaft, durch ihre Funde auf Lubitz' Tablet und in seiner Wohnung. So lässt sich der Ablauf rund sechs Wochen nach dem Absturz ziemlich präzise rekonstruieren.

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Gestutzte Flügel für Deutschland und Europa: Wer war daran interessiert die Germanwings-Maschine abstürzen zu lassen?

Innerhalb weniger Tage stand fest, dass der Kopilot Andreas Lubitz die Germanwings-Maschine zum Absturz brachte. Er war angeblich depressiv und in psychiatrischer Behandlung, er wurde kurz vorher von seiner Freundin verlassen und sein Tablett-PC wurde gefunden, auf dem er im Internet nach dem Begriff "Suizid" suchte. Das machte ihn zum Sündenbock, weil all die präsentierten "Fakten" unserer Medien gegen ihn sprechen. Ohne Rücksicht auf seine Familie und Freunde wurde er an den Pranger gestellt - und das höchstwahrscheinlich zu Unrecht.
In dieser Tragödie wurde gegen ethischen Regeln von Untersuchungen verstoßen, denn bevor alle Daten gesichtet wurden, stand der Kopilot als Täter fest. Warum führen die Medien so eine Hetzkampagne gegen den Kopiloten und offerieren eine so einfache Lösung, dass sich der Kopilot und alle Insassen des Germanwings-Fluges umbrachte? Und warum glauben wir einfach daran, dass das wirklich so geschah, wie die Medien es berichten? Diesen Fragen möchten wir gern auf dem Grund gehen und ein paar Hypothesen aufstellen.

Was geschieht eigentlich wenn Flugzeuge abstürzen?

Wenn ein ziviles Flugzeug - fast egal welcher Art - einen Unfall hatte, startet in Deutschland die BFU (Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung) ihre Arbeit. Die BFU hat dabei die Aufgabe "eine unabhängige Untersuchung von Flugunfällen und schweren Störungen [durchzuführen], insbesondere ohne eine Einflussnahme von Dritten". Solch eine Untersuchung ist gesetzlich geregelt und vorgeschrieben. Weltweit gibt es vier weitere Organisationen in verschiedenen Ländern, die sich derselben Aufgabe widmen. Bei dramatischen Abstürzen wie der Germanwings-Maschine gibt es eine enge Zusammenarbeit zwischen diesen Organisationen. Diese staatlichen Organisationen untersuchen dabei nicht die Schuldfrage, sondern befassen sich vorrangig mit Sicherheitsfragen der Flugzeuge, um spätere Störungen oder gar Abstürze zu verhindern und Verbesserungsvorschläge zu entwickeln.

Better Earth

Post-Imperialismus: Ein Modell für eine neue Gesellschaftsordnung

Das 20. Jahrhundert war das Jahrhundert der Ideologien und der Zerstörung. Der Kommunismus betrat 1917 die Bühne und starb fast sofort; der Faschismus verschwand ebenfalls innerhalb der Konzentrationslager, ein Dutzend Jahre nach seiner erstmaligen Einführung.
Nach dem Fall der Berliner Mauer und dem Zusammenbruch der Sowjetunion blieb nur eine einzige Ideologie zurück, die sich im US-Imperium konzentrierte und sich auf die ganze Welt auswirkte: Liberalismus mit seinen logisch daraus folgenden Dogmen wie Individualismus, Materialismus, Atheismus und Nihilismus, welche die Menschlichkeit an den Rand des Vergessens gebracht haben.

Trotz ihrer Voreingenommenheit für das Imperium liefern die Massenmedien jeden Tag zusätzliche Beweise der heillosen Katastrophe, die überall auf unserem Planeten geschieht, sowie für die permanente Auflösung der einzelnen Menschen und Gesellschaften.

© tonyseed.wordpress.com
US-Truppen sind in 156 Ländern präsent
In früheren Artikeln schrieb ich wiederholt über die schändlichen Auswirkungen des Liberalismus, der durch das US Imperium verbreitet wird: die Zerstörung von Schönheit, Familie, Geschlechtern, Identität, moralisches Bewusstsein, Religionen und so weiter. Im Grunde werden all die Merkmale, die eben genau unsere Identität als Menschen ausmachen, systematisch pervertiert, verdreht und zerstört.

Während es eine notwendige Aufgabe ist, sich der Unsinnigkeit und Dummheit des Imperialismus vollständig bewusst zu sein, bleibt sie unvollständig. Frei nach Albert Camus sagt der revoltierende Mensch "Nein" zu der bestehenden Welt, aber er sagt auch Ja zu etwas anderem, zu einer besseren Welt. Also besteht der nächste natürliche Schritt darin, eine Alternative vorzuschlagen: ein neues politisches und soziales Modell, in dem jene menschlichen Werte widerhallen, die wir uns alle annehmen müssen.

Dies ist eine Gedankenübung und auch eine Übung der Hoffnung, und es gibt nicht viel dabei zu verlieren, denn ganz gleich wie unvollkommen dieses gesellschaftspolitische Modell ist, ist es unwahrscheinlich, dass es so zerstörerisch wie seine Vorgänger ist - egal wie viel Mühe wir uns geben!

Die Idee, diesen Artikel zu schreiben, entstammte einer Diskussion in unserem Forum mit dem Titel "Hoffnung, Angst, und die Zukunft". Einer von Joe Quinns Beiträgen in diesem Thread förderte einen entscheidenden Punkt zutage.
Im Leben geht es um Wachstum, doch was ist "Leben", wenn nicht die Beziehungen, die wir mit anderen Menschen pflegen; und was ist demzufolge Wachstum im Leben, wenn nicht die Entwicklung unserer Beziehungen mit anderen. Aber Wachstum in welcher Weise? Eine Kombination vielleicht - aus jenen ursprünglich einzigartigen privaten Welten zu etwas Größerem als die Summe ihrer Teile; etwas, das ein neues Leben oder eine neue Welt erschaffen oder anziehen kann - mittels Konzentration und Vergemeinschaftung jener privaten Realitäten, die für sich selbst genommen nicht über die Stärke oder Kraft dazu verfügen. Hinzu kommt natürlich, dass dieser Prozess nicht bloß eine gemeinsame Ansicht über Realität mit einbeziehen muss, sondern vielmehr eine solche, die mit einer objektiven Realität auf breiter Ebene im Einklang steht, beziehungsweise mit den größeren Kräften der Natur im Sinne von objektiver Erschaffung von Wirklichkeit.
Während des Lesens von Alexander Dugins großartigem Werk, Die vierte politische Theorie, wuchs diese Idee weiter. Es bestehen mehrere Gemeinsamkeiten zwischen beiden Modellen. Doch ungleich Dugin, der eine Strategie des Übergangs von der gegenwärtigen liberalen Welt in sein viertes politisches Modell vorschlägt, fokussieren wir uns hier einzig auf die Besonderheiten unserer idealen Welt nach dem Übergang. Deshalb wird unser Modell "Post-Imperialismus" genannt.

Kommentar: Das deutsche SOTT-Team arbeitet zurzeit an der Übersetzung des obigen Buchs und veröffentlicht es kapitelweise zum kostenlosen Lesen hier auf de.Sott: Hier finden Sie unsere monatlich erscheinenden Videos über das weltweite Wetterchaos und hier unsere Kategorie zum Thema Erdveränderungen.


Fireball

Das Elektrische Universum - Teil 19: Kometen: Zyklen und Ursprünge

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Teil 2: Der Begleiter der Sonne und der dazugehörige Kometenschwarm


Kapitel 19: Kometen: Zyklen und Ursprünge

Muller's Zyklus-Beschreibung von Nemesis (Begleitstern der Sonne), der Asteroiden und Kometen auf seiner Umlaufbahn mitzieht und anstößt, und dadurch Kometen-Bombardements auf seinem Weg durch das Sonnensystem auslöst, ist jedoch nur ein (höchst zerstörerischer) Zyklus von vielen anderen. Kometen haben unterschiedliche Umlaufzeiten von wenigen Jahren bis über Jahrhunderte hinweg. Üblicherweise gilt: Je länger so eine Kometen-Periode ist, desto exzentrischer ist der Orbit und umso stärker die Helligkeit des Kometen.

© D. Peach
Abbildung 62: Komet Encke war einer der Kometen, die man 2013 mit dem bloßen Auge beobachtet konnte. Das Bild oben wurde am 30. Oktober 2013 aufgenommen.
Kurzperiodische Kometen haben Umlaufzeiten zwischen 3.3 und 20 Jahren.168 Diese Kometen umkreisen üblicherweise die Sonne und Jupiter und weisen eine begrenzte Helligkeit auf.169 Komet Encke ist einer der über 400 bekannten Kometen der Jupiter-Familie.170

Mittelperiodische Kometen folgen üblicherweise einem größeren und exzentrischeren Orbit zwischen 20 und 64 Jahren. Sie umkreisen im Normalfall die Sonne und die äußeren Planeten171 des Sonnensystems. Komet Crommelin172, mit seinem 28-Jahre Orbit um die Sonne und Uranus, ist ein ziemlich typischer Vertreter dieser Kategorie.

Langperiodische Kometen vollenden ihre Umlaufbahn in 64 bis 164 Jahren.173 Ihre Apoapsis befindet sich üblicherweise außerhalb des Sonnensystems. Die meisten langperiodischen Kometen wurden erst ein oder zwei Mal beobachtet. Eine Ausnahme ist hier der berühmte Komet Halley, mit seiner Umlaufzeit von 75 Jahren. Jeder seiner sieben Wiedereinstiege in das Sonnensystem, wurde seit seiner Entdeckung im Jahr 1531 aufgezeichnet.174

Kommentar: Das vollständige Buch gibt es hier auf Englisch:




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SOTT Video Erdveränderungen - Februar 2016: Extremes Wetter, planetarische Umwälzungen, Feuerbälle

Menschen und Autos, die von Erdfällen verschluckt werden, vom Himmel regnende Feuerbälle, und überall ausbrechende Vulkane - für den kürzesten Monat des Jahres war Februar 2016 zweifellos ereignisreich ...

© YT HARYONO - Anadolu Ajansı
Im letzten Monat hat es viele spektakuläre Vulkanausbrüche in Mexiko, Guatemala, Nicaragua, Indonesien und Japan gegeben. Andernorts öffnete sich buchstäblich die Erde und tötete einen Mann in Arizona, während ein riesiger Riss in der Erde einen Fluss in Südmexiko verschluckte. Zu den großen Erdbeben gehörten eines der Stärke 6,4 in Taiwan, bei dem Gebäude einstürzten und 33 Menschen starben, während ein weiteres starken Beben (Stärke: 5,9) Christchurch in Neuseeland traf, das sich eigentlich noch immer im Wiederaufbau befindet, nachdem die Stadt auf der Südinsel im Februar 2011 von einem zerstörerischen Erdbeben getroffen wurde.

Sehr viele spektakuläre Feuerbälle wurden letzten Monat auf Video aufgenommen. An nur einem Tag, dem 6. Februar, gab es 3 beachtliche Meteor-Ereignisse: NASA nahm eine gewaltige Explosion am Himmel im Südatlantischen Ozean auf; ein zweiter Meteor schüttelte Häuser durch, als er über Dänemark explodierte und Meteoriten auf die Erde fallen ließ; und ein dritter Meteor tat es ihm in Südindien gleich, wo er einen Mann tötete, der das Pech hatte, der erste offizielle "Todesfall-durch-einen-Meteoriten" zu werden. Der Bolide, der über dem Südatlantik explodierte, ist der größte, der den Planeten seit dem Tscheljabinsk Ereignis getroffen hat - und zwar fast auf den Tag genau drei Jahre danach.
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Jene seltsamen "Geräusche am Himmel" wurden letzten Monat in Nordamerika gehört, besonders im Nordosten der USA und in Quebec. Wolkenbrüche führten zu Blitzfluten auf Mauritius, Fiji wurde vom stärksten Sturm, der dort jemals war, plattgemacht, Peru wurde von zerstörerischen Schlammlawinen getroffen, und in Teilen der USA und Pakistan gab es schwere Schneefälle. Ottawa in Kanada bekam seine größte Schneemenge an einem Tag seit über 100 Jahren.

Ein zunehmend sprunghafter Jetstream zusammen mit einem El Nino von Rekord-Stärke brachten den USA Wetterextreme. Der US-Südwesten erlebte eine Rekordhitzewelle für diese Zeit im Jahr, der Nordosten der USA erlebte mitten im Monat Rekord-Kältetemperaturen, und der US-Süden erlebte sowohl außersaisonale Tornadoausbrüche als auch auch Blizzards. Scheinbar handelt es sich um einen zunehmenden Trend, denn Meerestiere werden weiterhin an Küstenstrände der ganzen Welt geschwemmt. Wir haben auch einige Videoclips von Amok laufenden Tieren, einschließlich der irgendwie symbolischen Sichtung eines Bären, der Menschen in der Türkei angreift.

Dies waren die Zeichen der Zeit im Februar 2016...


Bad Guys

Das 1x1 der Ponerologie: Der politische Psychopath

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Psychopathen regieren unsere Welt. Sechs Prozent der Weltbevölkerung sind genetisch geborene Psychopathen. Wissen sie, was das für den Rest von uns bedeutet?
Vor ihrer Forschung von gesellschaftlicher Psychopathie stellten Paul Babiak und seine Kollegen verschiedene Fragen auf, die nach einer Antwort verlangten. Sie sind bei der Untersuchung politischer Psychopathie gleichermaßen relevant und können wie folgt umformuliert werden:
  • Wie könnte ein Psychopath andere Kandidaten in den Schatten stellen und Erfolg in der Politik erzielen?
  • Weshalb sollte ein Psychopath in die Politik eintreten wollen?
  • Wie lange könnte ein Psychopath in solch einer Umgebung erfolgreich agieren?
Jim Kouri, der in der National Drug Task Force (Drogeneinsatztruppe der USA, AdÜ) diente, Polizisten und Sicherheitspersonal überall in den Vereinigten Staaten ausgebildet hat, und derzeit der fünfte Vizepräsident der National Association of Chiefs of Police (Landesverband der Polizeichefs) ist, beantwortet die erste Frage in einem Leitartikel des examiner.com:
Ganz einfach, die meisten [psychopathischen] Serienkiller und viele professionelle Politiker müssen das nachahmen, von dem sie annehmen, dass es passende Reaktion auf Situationen denen sie begegnen sind wie Betroffenheit, Einfühlungsvermögen, Mitgefühl, und andere Reaktionen auf äußerliche Reihe. ... Wenn Gewalttäter psychopathisch sind, sind sie fähig zu Körperverletzung, Vergewaltigung und Mord ohne Bedenken bezüglich gesetzlicher, moralischer oder gesellschaftlicher Folgen. Das erlaubt ihnen zu tun, was sie wollen, wann immer sie wollen. Paradoxerweise existieren diese gleichen Eigenschaften in Männern und Frauen, welche sich zu in der Öffentlichkeit stehenden und Machtstellungen in der Gesellschaft hingezogen werden, einschließlich politischen Amtsinhabern.

Kommentar: Es handelt sich hier um Teil 4 der Serie "Das 1x1 der Ponerologie" von Sott-Redakteur Harrison Koehli. Folgende Teile sind ebenfalls ins Deutsche übersetzt worden: Eine hervorragende Erläuterung der Politischen Ponerologie finden Sie hier: Die anderen Teile können Sie unter folgenden Links auf Englisch lesen: Die Hoffnung liegt letztlich in der Tatsache, dass der Prozentsatz an Psychopathen vergleichsweise gering ist und normale Menschen in der Überzahl sind. Wenn diese Menschen wissen, was hier seit Langem gespielt wird und sich nicht mehr länger täuschen und unterdrücken lassen, sondern gemeinsam an einer besseren Welt arbeiten, dann könnte sich ein Ausweg anbahnen.

Hier finden sich notwendige Werkzeuge zur Heilung der eigenen Wunden: Auch die Ernährung ist von großer Bedeutung, denn ein gesunder Geist setzt einen gesunden Körper voraus:


Fireball 2

Das Elektrische Universum - Teil 18: Kometen oder Asteroiden?

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Teil 2: Der Begleiter der Sonne und der dazugehörige Kometenschwarm


Kapitel 18: Kometen oder Asteroiden?

Wie die Mainstream-Wissenschaft routinemäßig behauptet, und wie in Abbildung 52 abgebildet ist, sind Kometen nur ‘Brocken aus Eis und Gestein’, bzw. ‘dreckige Schneebälle’. Dieser Glaube passt jedoch nicht zu den vorliegenden Daten. Zum Beispiel stürzte Komet Lovejoy im Jahr 2011 in die Atmosphäre der Sonne und kam nach einer Stunde dieser Reise durch die Korona auf der anderen Seite wieder heraus. Die Größe und Helligkeit von Lovejoy schienen sich dabei nicht verringert zu haben.132 Nach diesem Ereignis gab es wieder (ziemlich typische) Kommentare von Beobachtern:
An diesem Morgen beobachte eine ganze Flotte an Weltraum-Instrumenten etwas, was viele Experten zuvor als unmöglich erachteten. Komet Lovejoy flog durch die heiße Atmosphäre der Sonne und tauchte intakt wieder auf. ‘Es ist absolut erstaunlich,’ sagte Karl Battams vom "Naval Research Lab" in Washington DC. ‘Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass der eisige Kern des Kometen groß genug ist, um das Eintauchen in die mehrere Millionen Grad heiße Korona der Sonne fast eine Stunde lang zu überleben, aber Lovejoy existiert noch immer.’133
Wenn aber die Temperatur der Korona der Sonne mehrere Millionen Grad134 beträgt und Komet Lovejoy nicht mehr als ein Eisbrocken ist, den man auf nur wenige hundert Meter im Durchmesser schätzt135, warum ist er dann nicht verdampft?

Ähnlich reagierte der Mainstream als im Jahr 2004 die Stardust Sonde ungefähr 300 km entfernt an Komet Wild 2 vorbei flog und detaillierte Bilder schoss.136 Den Lehrbüchern zufolge hätten die Bilder des Kometen eine Masse an ‘dreckigem Schnee’ zeigen müssen. Hier sind die Aussagen des Stardust Programmdirektors, nachdem die Bilder zurückkamen:

Kommentar: Das vollständige Buch gibt es hier auf Englisch:




Jet1

Warum blinder Pazifismus das Gegenteil fördert: Führt Putin einen gerechten Krieg?

Wagen wir ein kleines Gedankenexperiment: Was wäre, wenn Putin einen gerechten Krieg führte? Gibt es überhaupt "gerechte Kriege"? Die meisten Menschen aus der Friedensbewegung mit pazifistischen Überzeugungen würden diese Frage mit Nein beantworten. Und das führt natürlich dazu, dass auch die Politik Russlands durch dieselbe Brille gesehen wird, nach dem Motto: die machen ja in Syrien die gleiche imperialistische Politik wie der Westen. Dieser Reflex ist auch verständlich, schließlich wurden wir immer und immer wieder von den USA und seinen Vasallen Verbündeten belogen, es werden seit Jahrzehnten brutale Angriffskriege geführt, die man mit großen Worten rechtfertigt. Und so können wir uns einfach nicht vorstellen, dass eine kriegerische Auseinandersetzung jemals auf etwas Anderem beruhen könnte als Lügen und niederen Motiven. Und wir können uns nicht vorstellen, dass eine mächtige Regierung - die russische Regierung unter Putin - tatsächlich andere Ziele verfolgen könnte als die obszöne Bereicherung der Machtelite.

Diesen automatischen Reflex können wir heute bei vielen alternativen Medien und Menschen beobachten, die tatsächlich davon überzeugt zu sein scheinen, dass nur absolute Friedlichkeit den Frieden fördern kann. In einer idealen Welt, in der alle Menschen dieses Ziel anstreben, wäre ein solche Vorgehensweise wirklich sinnvoll und effektiv: Jedoch leben wir nicht in einer solchen Welt. Wir leben in einer Welt, in der es tatsächlich Menschen gibt, die über keinerlei Gewissen verfügen und so das Elend auf dieser Welt bewusst fördern, sei es aus grenzenloser Gier, Machtstreben oder weil es ihnen Spaß bereitet Andere leiden zu sehen. Und gerade normale Menschen mit einem Gewissen und ausgeprägten Gerechtigkeitsempfinden, die sich dieser Tatsache nicht bewusst sind, sind empfänglich für die Suggestionen und Manipulationen dieser gewissenlosen Menschen. Diese Manipulation führt leider dazu, dass viele Menschen, die vermeintlich für Frieden und Gerechtigkeit einstehen, durch diesen absoluten Pazifismus genau das Gegenteil fördern. Ihre rigiden Moralsysteme werden ausgenutzt, um sie blind für die Realität zu machen. Das aktuell wohl beste Beispiel für diesen Mechanismus ist der militärische Einsatz Russlands in Syrien.

Kommentar: Sehen Sie auch:


Camcorder

SOTT Erdveränderungen BONUS VIDEO - Januar 2016 - Teil 2: Extremes Wetter und planetarische Umwälzungen

Aufgrund der Geschwindigkeit, mit denen Erdveränderungen anscheinend an Fahrt aufnehmen, haben wir uns entschieden, dieses zweite SOTT Video zu veröffentlichen, das weitere Erdveränderungen für den Monat Januar zusammenfasst.

© Ashley Meek
Symbolfoto
Die Überschwemmungen des großen Flussgebietes vom Mississippi Anfang Januar, welche auf rekordbrechende Regenfälle über Neujahr folgten, waren für die Winterzeit beispiellos. Das einzig vergleichbare Ereignis war die Große Flut von 1937, aber damals war nur ein Nebenfluss - der Ohio River - überschwemmt. Letzten Monat traten die Flüsse Illinois, Ohio, Missouri, Arkansas und Meramec - und der Mississippi selber - über die Ufer und überfluteten Teile von Illinois, Missouri, Kentucky, Arkansas und Tennessee. Es gibt keine Aufzeichnungen in der Geschichte der Vereinigten Staaten, dass so etwas jemals zuvor geschehen wäre. Zusätzlich erreichten die Flüsse bisher unerreichte Rekordpegelstände in einer großen Anzahl von Orten.

Der Nordosten der USA und die mittelatlantischen Regionen "flippten aus", als sie ihre wärmsten jemals gemessenen Temperaturen im Dezember und Anfang Januar erlebten ... nur um dann von einem rekordbrechenden Schneesturm begraben zu werden, der 55 Menschen tötete. Die nordamerikanische Kältewelle reichte so weit in den Süden bis nach Veracruz in Südmexiko, das den "kältesten Winter seiner Geschichte" durchmachte. Zur selben Zeit dehnte sich eine gewaltige Kältewelle von Ostasien bis in den Süden ins Mittlere Vietnam aus, wo der allererste Schnee überhaupt fiel. Eine ungewöhnliche Kältewelle erstreckte sich auch bis tief in den Nahen Osten, wo Hagel die Arabische Wüste weiß färbte und der Schnee so weit südlich fiel, dass er Kuwait erreichte (ebenfalls erstmalig!).

Kommentar: Schauen Sie sich hier Teil 1 an: