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Mo, 21 Mai 2018
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Seidenstraße: Österreich eröffnet erste Direktverbindung nach China

Im Gegensatz zu Deutschland und vielen anderen Staaten in Europa, die sich dem US-Druck beugen, hat sich Österreich dazu entschlossen, ein Teil der erfolgsversprechenden neuen Seidenstraße zu sein. Das chinesische Projekt, das Ende 2013 von dem Staatspräsident Xi Jinping zum ersten Mal präsentiert wurde, stellt für die Vorherrschaft und Kontrolle des US-Imperiums und ihrer Vasallenstaaten eine Gefahr dar.
Seidenstraße Österreich
© www.globallookpress.com
Start des ersten direkten Güterzuges, der zwischen Österreich und der Volksrepublik China verkehrt.
Österreich ist entschlossen, die umfangreichen Chancen, die aus diesem Projekt für das Land und die Beziehungen zu China und anderen östlichen Staaten wie Russland entstehen, zum gegenseitigen Nutzen zu ergreifen.

Am vergangenen Freitag traf der erste Zug aus China in Wien ein und wurde durch einen prominente Delegation aus Wirtschaft und Politik begrüßt.
Großer Bahnhof im wahrsten Sinne des Wortes: Zum Start des ersten direkten Güterzuges, der zwischen Österreich und der Volksrepublik China verkehrte, war eine prominent besetzte Delegation aus Wirtschaft und Politik der Alpenrepublik angereist - inklusive Bundespräsident Alexander van der Bellen, Bundeskanzler Sebastian Kurz und Außenministerin Karin Kneissl.

Am vergangenen Freitag traf der Zug in Wien ein - und wieder war das Staatsoberhaupt mit dabei, um ihn zu begrüßen. Zuvor waren die 44 Container, die unter anderem elektronische Bauteile, Beleuchtungen und Haushaltswaren geladen hatten, von Chengdu aus nicht weniger als 9.800 Kilometer quer durch Kasachstan, die Russische Föderation, die Ukraine und die Slowakei gereist. Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) und Infrastrukturminister Norbert Hofer wollen noch in diesem Jahr insgesamt 400 weitere Züge entlang dieser Strecke auf den Weg bringen. Künftig sollen es gar bis zu 600 sein.

Nachdem Österreich, das als neutrales Land bereits während des Kalten Krieges recht rege Wirtschaftsbeziehungen zur Sowjetunion gepflegt hatte, nach deren Zusammenbruch mit Russland und den anderen Nachfolgestaaten schnell und erfolgreich die Zusammenarbeit intensiviert hatte, will das Land auch mit Blick auf das Projekt der Neuen Seidenstraße anderen EU-Staaten einen Schritt voraus sein.

~ RT Deutsch
Mehr Informationen dazu finden Sie auf RT Deutsch.

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Hinter den Schlagzeilen: Netanjahus PowerPoint-„Kindershow“ und die Annäherung von Nord- und Südkorea

iran lied Benjamin Netanyahu
© AMIR COHEN/ REUTERS
Israels Premierminister Benjamin Netanyahu während einer Pressekonferenz im Verteidigungsministerium in Tel Aviv am 30. April 2018
Alle Jahre wieder unterhält Benjamin Netanyahu die Welt mit cartoon-mäßigen Schreckensszenarien zum Thema "Atommacht Iran", gegen die es schleunigst etwas zu unternehmen gilt, "bevor es zu spät ist". Genau wie beim Mythos "Erderwärmung" ist die Botschaft, dass wir gerettet werden könnten, wenn wir denn nur etwas unternehmen würden. Und wie mit der Mär von der Erderwärmung heißt es nie "es ist zu spät", denn dann würde der Narrativ seinen politischen Nutzen verlieren.

In dieser Show wollen wir die PowerPoint-"Kindershow" von Netanjahu, die Annäherung von Nord- und Südkorea und andere Themen aus den letzten Wochen diskutieren.

Schalten Sie wie immer live ab 16 Uhr ein - Chatten Sie mit und rufen Sie uns an.

Book 2

Die Alzheimer Lüge: Alzheimer ist nicht unheilbar - Ernährung spielt eine große Rolle

Die Alzheimer Lüge
In einem neuen Buch befasst sich der Arzt und Molekulargenetiker Michael Nehls eingehend mit dem Thema Alzheimer und kommt zu dem Schluss, dass die sogenannte "Krankheit" weder unheilbar noch ein zwangsläufiges Resultat des Alters ist. Er geht sogar noch einen Schritt weiter und kommt zu dem Schluss, dass die Krankheit keine Krankheit ist, sondern vielmehr eine Mangelerscheinung, die man unter anderem durch eine Ernährungsumstellung und das Vermeiden von Giften signifikant verbessern kann.

Bulb

Vertuschung der Duma-Lüge? USA stellt Finanzierung der Weißhelme ein

roger waters, weißhelme
Die US-Finanzierung der berühmt-berüchtigten Weißhelme soll laut Angaben des US-Fernsehsenders CBS eingestellt worden sein. Die sogenannte "Zivilschutzorganisation" wurde jedoch noch nicht offiziell darüber informiert .
Das Budget der "Weißhelme" besteht zu einem Drittel aus Geldspenden aus den USA. Die Organisation sicherte zu, sie habe einen Notfallplan für weitere Monate. Der Finanzierungsmangel auf eine längere Sicht sei aber beunruhigend. "Es ist eine besorgniserregende Tendenz", sagte ein Sprecher der "Weißhelme".

Wie aufmerksame Leser von SOTT bestimmt schon erfahren haben, zeichnete sich die Organisation immer wieder durch terroristische Aktivitäten aus - unter dem Deckmantel humanitärer Hilfe.

Nicht nur SOTT, sondern auch die russische Regierung wies wiederholt auf die nebulösen Tätigkeiten dieser Organisation hin. Westliche Regierungen und ihre Medien entschieden sich jedoch wiederholt dazu, nicht auf diese erschreckenden Verstrickungen zu reagieren und sogar im Gegenteil die Berichte dieser Terroristen als Grundlage ihrer Propaganda zu benutzen.

Star of David

Der Iran lügt? Wieder schreit Netanyahu "Wolf", weil Trump überlegt den Iran-Deal platzen zu lassen

iran lied Benjamin Netanyahu
© AMIR COHEN/ REUTERS
Israels Premierminister Benjamin Netanyahu während einer Pressekonferenz im Verteidigungsministerium in Tel Aviv am 30. April 2018
Alle Jahre wieder unterhält Benjamin Netanyahu die Welt mit cartoon-mäßigen Schreckensszenarien zum Thema "Atommacht Iran", gegen die es schleunigst etwas zu unternehmen gilt, "bevor es zu spät ist". Genau wie beim Mythos "Erderwärmung" ist die Botschaft, dass wir gerettet werden könnten, wenn wir denn nur etwas unternehmen würden. Und wie mit der Mär von der Erderwärmung heißt es nie "es ist zu spät", denn dann würde der Narrativ seinen politischen Nutzen verlieren.

Während seines letzten Auftritts, der sicher tagelang die Schlagzeilen dominieren wird, setzte Netanyahu auf eine "professionelle" PowerPoint-Präsentation, die, wie er es nannte, unwiderlegbare Beweise dafür liefere, dass der Iran ein Atomprogramm betreibt und dass das Land im Geheimen Atomwaffen entwickelt. Seine Zusammenfassung lautet wie folgt:

Bulb

Hochhausbrand: Hochhaus stürzt in Sao Paulo ein

In Sao Paulo ist ein 26-stöckiges Hochhaus durch einen Brand angeblich eingestürzt. Bei dem Gebäude handelt es sich um ein ehemaliges Poliziegebäude, das seit einigen Jahren leersteht und vorrangig von obdachlosen Familien bewohnt wurde - zum Zeitpunkt des Brandes sollen 50 Familien darin gelebt haben. Über die Anzahl der Opfer ist noch nichts bekannt.
sao paulo hochhaus
Das Feuer soll im fünften Stock ausgebrochen sein.

Dominoes

Unglaublich: Mob von Flüchtlingen zwingt Polizei in die Knie

Polizei Flüchtlinge Asylbewerber
© dpa
Nach Medienberichten kam es in Ellwangen zu einem bemerkenswerten Vorfall: Ein Mob von 150 - manche sprechen sogar von bis zu 200 - Flüchtlingen hat die Polizei mit Gewalt gezwungen, einen Asylbewerber freizulassen, der sich in Gewahrsam befand. Der 23-jährige Togolese sollte abgeschoben werden. Die Menschenmenge umringte anscheinend den Streifenwagen und die Beamten sahen sich gezwungen, dem Ultimatum des Mobs nachzugeben. Anschließend verschwand der Mann. Wie auf ZEIT ONLINE zu lesen ist:
Die Migranten umringten laut Darstellung von Zeugen die Streifenwagen und bedrängten die Polizisten. "Sie waren so aggressiv und drohten uns immer deutlicher, so dass wir den Mann (...) zurücklassen und uns bis zur LEA-Wache zurückziehen mussten", beschrieb ein beteiligter Polizist die Lage. Die Migranten schlugen demnach gegen die Polizeiautos, die dadurch beschädigt worden seien.

Später kam nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur ein von den Migranten als Mittelsmann beauftragter Security-Mitarbeiter zu den Beamten. Die Botschaft war mit einem Ultimatum verbunden: Die Polizei müsse dem Togolesen binnen zwei Minuten die Handschließen abnehmen, andernfalls würden sie die Pforte stürmen. Daraufhin entschied die Polizei, dass der Security-Mitarbeiter einen Schlüssel mitnimmt, damit der Togolese von den Handschellen befreit wird. Der Mann soll danach untergetaucht sein.

Bulb

Britischer Sicherheitsberater: Wir wissen immer noch nicht, wer die Skripals vergiftet hat

Nachdem die angebliche Vergiftung der Skripals in den letzten Wochen für eine gigantische Propagandawelle gegen Russland gesorgt hat, in der die britische Regierung die zentrale Rolle eingenommen hat, gibt jetzt sogar der nationale Sicherheitsberater Großbritanniens offen zu, dass es immer noch keine Hinweise darauf gibt, wer die Skripals vergiftet hat.
Mark Sedwill
© AFP 2018 / Behrouz Mehri
Die Londoner Polizei hat trotz den anderslautenden Meldungen britischer Medien bisher nicht festgestellt, wer den russischen Ex-Doppelagenten Sergej Skripal und dessen Tochter Julia im britischen Salisbury vergiftete. Das teilte am Dienstag der Nationale Sicherheitsberater Großbritanniens, Mark Sedwill, mit.

Auf die Frage eines Mitglieds des Verteidigungsausschusses des britischen House of Commons (Unterhaus), ob die Polizei die Täter festgestellt habe, antwortete Sedwill: "Bisher nicht".
Trotz der immer noch nicht vorhandenen Beweise haben die westlichen Medien unter Federführung der britischen Regierung prompt nach dem Anschlag auf die Skripals Russland die Schuld in die Schuhe geschoben. Daraufhin verglich der russische Außenminister Sergei Lawrow diese Vorgehensweise zu Recht mit der Gerichtsszene aus Alice im Wunderland, bei der die Königin zuerst die Strafe verhängen will, bevor dass Urteil gefällt ist.

Interessant ist auch, dass die Medien inzwischen den Fall Skripal totzuschweigen scheinen. Die Sau ist durchs Dorf getrieben, das Bild des bösen KGB-Russen in den Köpfen verankert, der Schaden angerichtet - wer interessiert sich dann noch für die Wahrheit, selbst wenn diese sogar öffentlich zugegeben wird?

Bulb

Internationale Atomenergiebehörde widerspricht Netanjahus Vorwürfen gegen den Iran

Nach dem sensationell einfältigen Auftritt Netanjahus am Montag, in dem er seine "atemberaubenden Beweise" gegen den Iran in Form einer emotional manipulativen PowerPoint-Präsentation präsentierte, stellt die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) das Offensichtliche fest: Seit 2009 gibt es keine glaubwürdigen Hinweise mehr darauf, dass der Iran an der Entwicklung von Atomwaffen arbeitet.
IAEA
© Reuters
IAEA verteidigt Atomabkommen mit Iran
Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) hat nach den jüngsten Anschuldigungen Israels gegen den Iran das Atomabkommen von 2015 verteidigt. In einer Stellungnahme vom Dienstag verwies sie auf ihren Abschlussbericht, wonach sie seit dem Jahr 2009 keine glaubwürdigen Hinweise mehr darauf gehabt hätte, dass der Iran an der Entwicklung von Atomwaffen arbeitete.

Ein IAEA-Sprecher erklärte weiter, dass es Standardpraxis der Behörde sei, alle verfügbaren sicherheitsrelevanten Informationen auszuwerten. "Es ist jedoch nicht Praxis der IAEA, mit solchen Informationen verbundene Fragen öffentlich zu diskutierten", sagte er.

~ RT Deutsch

Better Earth

Aller Bemühungen des Westens zum Trotz: Es herrscht Friedensstimmung auf der Koreanischen Halbinsel

kim jong un moon jae in cross border
Die Staatsoberhäupter von Nord- und Südkorea verblüfften die Welt, als sie am Freitag ein neues Zeitalter des Friedens zwischen ihren seit langem geteilten Staaten erklärten. Aber diese bemerkenswerte Wendung Washington zuzuschreiben, würde eine gefährliche Botschaft senden.

Zu behaupten, dass die Situation auf der koreanischen Halbinsel mit halsbrecherischer Geschwindigkeit in Bewegung geraten ist, wäre eine ordentliche Untertreibung. Noch vor wenigen Monaten hielt die Welt den Atem an, als Pjöngjang eine weitere Reihe von Sanktionen durch die USA als "Kriegshandlung" scharf kritisierte. Im Hintergrund des Vorfalls stand Donald Trump, bewaffnet mit einem unersättlichen Ego und einem sehr aktiven Twitter-Account, willig helfend, die Spannungen bis zum Siedepunkt zu treiben.

Die Stimmung dieser Woche hätte nicht gegensätzlicher sein können: Weiße Tauben und regenbogenfarbene Einhörner stiegen vom Himmel hinab auf die koreanische Halbinsel und brachen in Singen und Tanzen aus.

Wenige hätten sich den historischen Moment vorstellen können, der sich vor ihren Augen abspielte: Kim Jong-un spaziert Hand in Hand mit dem südkoreanischen Präsidenten Moon Jae-in durch die militärische Sperrzone und ist damit das erste nordkoreanische Staatsoberhaupt seit 65 Jahren, das südkoreanischen Boden betritt. Und das war nur der Anfang der Wundertüte politischer Überraschungen, die der April bereithielt. Kim und Moon legten nach, indem sie sich verpflichteten, Atomwaffen auf der koreanischen Halbinsel abzuschaffen und sie versicherten, im Laufe diesen Jahres einen Friedensvertrag zu unterzeichnen.