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Di, 28 Mär 2017
Die Welt für Menschen, die denken

Windsock

Nach Trump: Europa muss seine Stimme finden


Wird sich in Europa dank Trump etwas zum Positiven bewegen?
Seit der Trump-Wahl scheint es, als hätte man unseren Politikern und Medien etwas amputiert - nämlich das, was gemeinhin als der Washingtoner Konsens bezeichnet wird. Also jenes ideologische Gerüst, das neoliberale Politik, „humanitäre Interventionen“, das Primat der Großkonzerne und liberalen Nihilismus als „alternativlos“ darstellt. Mit Trump als künftigem Präsidenten der Führungsnation des Westens stellt sich die Frage, wie unsere europäischen Eliten reagieren werden, jetzt, da ihre Washington-Hörigkeit und ihre tief internalisierte „Konsens“-Ideologie in Konflikt geraten.

Was machen all die Transatlantiker jetzt, da die - zumindest offiziell - höchste transatlantische Autorität vieles von dem in Frage stellt, was weite Teile unserer Elite so tief verinnerlicht haben? Vorerst scheinen sie zu leugnen, dass sich etwas verändert hat. So drängt die britische Premierministerin Theresa May absurderweise auf einen Konfrontationskurs mit Russland ("Assad muss gehen"), entgegen Trumps Annäherung an den „Klassenfeind“, der in den letzten Jahren als Sündenbock Nr. 1 für alle Probleme auf der Welt herhalten musste, die meist vom Westen verursacht wurden. "Europa muss jetzt erwachsen werden", titelt die FAZ und meint damit, wir sollten den konfrontativen, mörderischen neoliberalen Kurs wie bisher weiterführen.

Hoffen unsere Politiker und Medien vielleicht, dass Trump doch noch auf den üblichen Kurs des Washingtoner Konsenses einschwenkt und alles nur Wahlkampfrhetorik war? Das drückt zum Beispiel der Chef der Münchner Sicherheitskonferenz und ehemalige US-Botschafter Wolfgang Ischinger so aus:
Ischinger: Wir haben einen Augenblick maximaler, nie dagewesener Verunsicherung im transatlantischen Verhältnis. Nicht nur wegen der Sprücheklopferei, sondern weil wir tatsächlich nicht wissen, was dieser Präsident - wenn er im Amt ist - nun eigentlich vorhat. Will er diese losen Sprüche aus dem Wahlkampf eins zu eins umsetzen? Ich glaube das eigentlich nicht, aber wir wissen es nicht so genau.

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Gesundheit und Wohlbefinden: Die Jod-Krise - Ein vergessenes Mittel, das Ihr Leben verändern kann


Jod hat das Potential Ihr Leben zu wandeln.
Jod ist ein lebensnotwendiger Mikronährstoff. Jede einzelne Zelle in jeder einzelnen Person ist darauf angewiesen. Evolutionsbiologen vermuten, dass der Verzehr von Meeresfrüchten, und dadurch die Jodaufnahme, eine wichtige Rolle in der Entwicklung des menschlichen Gehirns und der Evolution spielten. Jod hat auch ausgezeichnete antibakterielle, krebsbekämpfende, antiparasitäre, pilzbekämpfende und antivirale Eigenschaften.

Laut Lynne Farrow, Autorin des Buchs Die Jod-Krise, das heute die Grundlage für unsere Radio-Show ist, reicht die medizinische Verwendung von Jod 15.000 Jahre in die Vergangenheit zurück. Im 19. Jahrhundert war Jod das erste Mittel der Wahl bei der Behandlung von Tumoren und aggressiven Erkrankungen unklaren Ursprungs. Farrow argumentiert außerdem, dass es sich bei der Vorstellung von jodiertem Speisesalz als ausreichender Quelle zur Deckung unseres täglichen Bedarfs um den gefährlichsten Irrtum bezüglich Jod handelt. Laut Farrows und Brownsteins Forschungen werden bestenfalls nur 10% des Jods im Salz vom Körper aufgenommen. Aus gesundheitlichen Gründen und wegen des Irrglaubens, dass Salz (jeglicher Art) schlecht für die Herzgesundheit sei, meiden die meisten Menschen heutzutage raffiniertes Salz.

Sheriff

Meinungsfreiheit, Orwell und der Genderpronomen-Wahnsinn

An der Universität Toronto in Kanada tobt gerade ein erbitterter Streit zwischen politisch über-korrekten Gender-Aktivisten und Professor Jordan Peterson, der dort Psychologie lehrt und sich dagegen auflehnt. Dabei geht es vordergründig um die neuen Gender-Pronomen, die anscheinend einige Menschen mit anderer „Gender-Identität“ für sich beanspruchen. Wer noch nichts davon gehört hat - dies sind Worte wie „Zer“ und „Zir“ statt "sie" und "er" oder im Deutschen so etwas wie „Xier“ und „Nin“. Richtig, ginge es nach so manchem Gender-Ideologen, müssten wir weite Teile unserer Sprache ändern, damit wir die Gefühle einiger Menschen nicht verletzen, die sich weder als Mann noch als Frau fühlen, sondern als „etwas Anderes". Manche von diesen fühlen sich gar als Tiere und wünschen, etwa mit dem Pronomen „Wurm-Selbst" (wormself) angeredet zu werden. Kein Scherz!

Professor Peterson hat sich geweigert, solche neu erfundenen Pronomen in seinen Klassen zu benutzen und geriet dadurch ins Kreuzfeuer von Gender-Aktivisten. Das eigentliche Problem dabei ist, dass die politisch korrekte Fraktion mittels verpflichtender „Gender-Trainings“, Campus-Regeln und sogar Strafgesetzen den Gebrauch dieser frei erfundenen Wörter mit Zwang durchsetzen will und jegliche Debatte über Sinn und Unsinn des Ganzen ersticken und sogar verbieten möchte. In Kanada wird die „unkorrekte" Anrede von Menschem mit anderer Gender-Identität per neuem Gesetzentwurf sogar in die Nähe von Hassrede gestellt und damit strafbar. Ganz so, als sei es völlig unbestritten, dass das biologische Geschlecht lediglich ein soziales Konstrukt und die Einführung von Kunstwörtern angebracht ist oder überhaupt etwas Positives bewirkt. Doch selbst, wenn man dieser Argumentation folgt, bleibt das Problem, dass damit der freie Austausch von Ideen und die Äußerung abweichender Meinungen beschränkt werden.

Sinn und Unsinn des Genderpronomen-Wahnsinns

Doch bleiben wir einmal kurz bei den Pronomen, die uns auferlegt werden sollen. Hierbei gibt es eine ganze Reihe von Problemen. Zunächst einmal basiert das Ganze auf der Theorie, dass das biologische Geschlecht von dem „gefühlten Geschlecht“ unabhängig sei. Das ist natürlich eine sehr starke Aussage und widerspricht erst einmal unserer täglichen Erfahrung - die ganz überwiegende Mehrheit der Menschen hat damit überhaupt keine Probleme und fühlt sich als Mann oder Frau gemäß des biologischen Geschlechts. Es ist also schon mal falsch zu behaupten, dass es hier keinen Zusammenhang gibt. Statistisch gesehen ist dieser Zusammenhang derart stark, dass es schon guter Argumente bedarf, eine Verbindung zwischen biologischem Geschlecht und „Gender-Identität“ anzuzweifeln.

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SOTT Video Erdveränderungen - Oktober 2016: Extremes Wetter, planetarische Umwälzungen, Feuerbälle

© Sott.net
Während alle Augen auf dem äußerst außergewöhnlichen Auftakt einer Wahl in den USA gerichtet sind, setzen sich die Erdveränderungen rasant fort.

Den Auftakt im Oktober 2016 machte Hurrikan Matthew, der einen breiten Streifen der Zerstörung über Kolumbien, die Karibik und der US-Ostküste hinterließ. Er war nicht nur der stärkste Sturm im Nordatlantik im letzten Jahrzehnt, sondern Matthew war auch der stärkste Sturm, der jemals so nahe am Äquator aufgezeichnet wurde. Er lud so viel Wasser ab, dass er, wo er auch auftauchte, die Regenrekorde brach, und die von ihm verursachten Schäden über 10 Milliarden Dollar kosteten. Haiti, wo über 1.600 Menschen getötet wurden, hat das Meiste davon abbekommen.

Extremes Wetter ist jetzt so 'normal' geworden, dass South Carolina letzten Monat sein siebentes 'einmal-in-1000-Jahren' Flutereignis in nur 6 Jahren aufzeichnete, und den Regenfallrekord vom ... September 2016 brach. Während weite Teile der USA für Oktober rekordbrechend warme Temperaturen erlebten, bedeuteten die massenhaften Schneemengen quer durch Russland, dass die Schneebedeckung der nördlichen Hemisphäre die zweitgrößte nach der im Jahr 1976 aufgezeichneten war.

Wir haben auch ein Dutzend überwältigende Meteorereignisse im Video dieses Monats; eine Reflexion, wie wir vermuten, von einer weiteren Erhöhung an 'Weltraumbesuchern' zum Jahresende. Wie wir Anfang des Jahres berichteten, haben Feuerbälle über das letzte Jahrzehnt hinweg wesentlich zugenommen, und der Himmel wird während der letzten Hälfte des Jahres besonders hell 'erleuchtet'.

Dies waren 'die Zeichen' im Oktober 2016 ...



Kommentar: Update 23. November 2016 - Wir wurden darauf aufmerksam gemacht, dass der 'Meteor über Südwales" @15:14 Min. die Kreation irgendeines liberalen Künstlers sein soll. Das könnte der Fall sein, oder auch nicht.


Bullseye

Was heißt hier Populismus? Über einen Kampfbegriff


Populisten: Sprachrohr des Volks oder Manipulatoren?
Von allen Seiten, so scheint es, wirft man Donald Trump vor, er sei „Populist“ - genauer: Rechtspopulist. Denn es gibt auch „Linkspopulisten“, ein Vorwurf, der zum Beispiel in Deutschland die Linkspartei und insbesondere deren schillernde Figuren Oskar Lafontaine und Sarah Wagenknecht trifft. Und natürlich ordnet man AfD, Front National, UKIP und Co. ebenfalls den Populisten zu. Hier einige Schlagzeilen der letzten Zeit: Aber was ist eigentlich dieses Schreckgespenst des Populismus? Nun, glaubt man den Medien oder auch dem Duden und Wikipedia, handelt es sich dabei um die Vereinnahmung des einfachen (scheinbar nicht sehr hellen) Volks, um politische Macht zu erlangen. Dies geschieht angeblich mit wütender Rhetorik gegen das Establishment und unrealistischen Versprechen an das Wahlvolk.


Ein Gespenst geht um in Europa... die Populisten!
Allerdings fallen hier bereits einige Schwierigkeiten auf. Zum einen schwingt im Vorwurf des Populismus eine gewisse elitäre Überheblichkeit mit - nach dem Motto, das Volk hat ja keine Ahnung, was gut für es ist: es durchschaut die Tricks der Populisten nicht. Das ist natürlich ein etwas fragwürdiges Verständnis von Demokratie. Zum anderen könnte man fragen, ob es sich beim Populismus-Vorwurf nicht um psychologische Projektion handelt - sind es nicht oft jene, die andere zu Populisten erklären, die selbst lediglich schamlos am Erlangen oder Erhalt von Macht interessiert sind? Die bereit sind, leere Versprechen zu machen und die Wahrheit zu verdrehen, um das Volk auf ihre Seite zu ziehen? Zum Beispiel sollten wir nicht vergessen, dass die meisten Menschen die Auslandseinsätze der Bundeswehr ablehnen, und dennoch werden sie von Politik und Medien als "alternativlos" propagiert. Ich weiß auch nicht, warum mir plötzlich Tony Blair, Gerhard Schröder und Joschka Fischer einfallen...

MIB

Trump hat die Volksabstimmung vermutlich gewonnen: Hier ist der Grund

Je mehr ich über die Behauptung der US-Medien nachdenke, dass Hillary die Stimmen des Volkes gewonnen habe, desto mehr denke ich dabei an eine Fälschung, dass die Zahlen frisiert waren. Ich meine, man hat einen männlichen Kandidaten, der während der gesamten Kampagne hauptsächlich deswegen fertiggemacht wird, dass er ein schmieriger Typ, ein Frauenfeind und von rundum gemeinem Charakter sei - während seine Gegnerin eine Frau ist, deren schlimmste Sünde (sofern die Medien berichteten) in einigen verschwundenen E-Mails bestehe, und dennoch - den Daten der Wahltagsbefragung zufolge - stimmte eine Mehrheit von Frauen trotzdem für ihn?

Daraus schlussfolgere ich nicht, dass die Frauen-Stimmzahlen zugunsten von Trump gefälscht waren (denn wenn jemand im Sinn hatte, diese Wahl zu manipuieren, würde es die Hillary-Fraktion oder der 'dunkle Staat' hinter ihr sein), sondern dass die hispano- und afro-amerikanischen Stimmabgaben wahrscheinlich gegen Trump frisiert sein würden.

Es ist ein sich wiederholendes Muster in jüngsten Wahlen und Referenden. Wir hatten nun mehr oder weniger einige 50-50-Trennung in den Abstimmungen beim Entscheid zur Unabhängigkeit Schottlands, dem Brexit-Referendum und der US-Präsidentschaftswahl von 2016. Wie kommt es, dass bei diesen Abstimmungen über wichtige Anliegen ein Land fast immer in der Mitte zweigeteilt wird? Ist sich denn eine große Mehrheit der Leute nie über irgendein wichtiges Thema einig? Jene 50-50-Trennung ist ziemlich nützlich zur Aufrechterhaltung des ausgedienten 'Rechts-Links' - Paradigmas, unter dem wir für Jahrzehnte gelebt haben. Wenn eine Partei in einer Wahl 51% erhält, dann ist es immer plausibel, dass die andere Partei 4 oder 5 Jahre später gewählt wird, da sie bei der letzten Wahl 'so nah dran' war.

Auf diese Weise können die fingierten linken/rechten Parteien die Kontrolle behalten und ihre identischen politischen Richtlinien für immer verfolgen. Wenn ein Außenseiter-Präsident oder Premierminister in einer westlichen Nation mit, sagen wir, 80% der Stimmen gewählt würde und wenn er/sie das Amt anständig genug bekleidet hätte, wäre es ziemlich schwer zu rechtfertigen, weshalb die Unterstützung für ihn/sie in einer Wahl 4 Jahre später abgesunken sei und er/sie den Laufpass erhalten hätte.

Das ist der Grund, aus dem 'sie' niemals ein wirklich volksnahes und anständiges Oberhaupt an die Macht bringen wollen; mit seiner oder ihrer 'linken' oder 'rechten' Erfolgsbilanz wären sie nie in der Lage, ihn/sie zu entfernen - abgesehen von Ermordung. Russland ist mit Putin ein interessantes zeitgenössisches Beispiel davon, da Putin die letzten 16 Jahre über in einer Position an der Macht war, und es gibt kein Anzeichen für das Schwinden seiner Beliebtheit. Und raten Sie mal, von wem Putin und Russland wirklich, wirklich gehasst werden...

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Hinter den Schlagzeilen: Ausweg Donald Trump für eine bessere Welt? - Die Wahlen in den USA und ein Wochenrückblick


Ein Bild, das man in den Medien nicht oft sah.
Wir wissen derzeit noch nicht, wie ernst es Donald Trump mit seinen Versprechen meint, mit der Korruption in Washington aufzuräumen. Und selbst, wenn es ihm ernst ist - wird er irgendetwas gegen den mächtigen Status quo, den neoliberalen Washingtoner Konsens, durchsetzen können? Zweifellos rütteln seine Pläne an den Grundfesten eines Systems, das man nur als imperialistische Oligarchie bezeichnen kann. Kann er wirklich etwas zum Guten verändern? In dieser Show werden wir die Wahl in den USA näher diskutieren, was Trump für die USA bedeuten könnte und ebenso für Deutschland, gerade im Hinblick mit der Bundestagswahl im nächsten Jahr.

Laufzeit: 01:11:17

Download: OGG, MP3


Hört live rein, chattet mit und ruft uns in zukünftigen Shows im SOTT Radio Network an!


USA

Kann Donald Trump die USA verändern?

© Reuters
Wird Trump etwas in Washington bewegen?
Wir wissen derzeit noch nicht, wie ernst es Donald Trump mit seinen Versprechen meint, mit der Korruption in Washington aufzuräumen. Und selbst, wenn es ihm ernst ist - wird er irgendetwas gegen den mächtigen Status quo, den neoliberalen Washingtoner Konsens, durchsetzen können? Zweifellos rütteln seine Pläne an den Grundfesten eines Systems, das man nur als imperialistische Oligarchie bezeichnen kann. Kann er wirklich etwas zum Guten verändern?

Wenn wir uns mit Trump und seinen Plänen beschäftigen, sollten wir unbedingt Schwarz-weiß-Denken vermeiden. Denn es geht allzu schnell, dass wir uns von der einen oder anderen politischen Position Trumps angegriffen fühlen und ihn dann komplett ablehnen. Das wäre zu kurzsichtig gedacht - dass er beispielsweise einige fragwürdige Positionen vertritt, heißt nämlich nicht, dass er ein Monster ist oder nicht vielleicht sogar in vielem Recht hat, mit dem was er sagt. Interessanterweise sind neben seinen im „liberalen“ Europa schwer vermittelbaren Einstellungen zu Abtreibung und Mauerbau einige seiner Positionen regelrecht links - zum Beispiel seine konsequente Ablehnung der Angriffskriege im Irak, in Afghanistan und Libyen oder sein Vorhaben, den Drehtür-Lobbyismus in Washington zu beschränken. Auch seine Ideen für die Gesundheitsreform könnten sich als besser herausstellen, als es oft dargestellt wird - er tritt für eine bessere und dabei günstigere Gesundheitsvorsorge für die Bürger ein, was doch in Europa eigentlich auf offene Ohren stoßen sollte. Sein Plan zur Korruptionsbekämpfung für den Beginn seiner Amtszeit lautet:
  1. Eine Verfassungsänderung, um allen Mitgliedern des Kongresses eine Begrenzung ihrer Amtszeit aufzuerlegen,
  2. Ein Einstellungsstopp für alle Bundesangestellten, um die Angestellten des Bundes durch natürlichen Abgang zu reduzieren (Ausnahme: Militär, öffentliche Sicherheit und Gesundheit),
  3. Für jede neue Bundesverordnung müssen zwei bestehende Regelungen beseitigt werden,
  4. Ein fünfjähriges Verbot von Funktionsträgern im Weißen Haus und Kongress, als Lobbyisten tätig zu werden, nachdem sie den Regierungsdienst verlassen haben,
  5. Ein lebenslanges Verbot der Lobbyarbeit im Auftrag ausländischer Regierungen für Mitarbeiter des Weißen Hauses,
  6. Ein vollständiges Verbot für ausländische Lobbyisten, Geld für amerikanische Wahlen zu sammeln,
  7. Annullieren der Milliarden-Zahlungen an U.N- Klimawandelprogramme und stattdessen Verwendung des Geldes, um Amerikas Wasser- und Umweltinfrastruktur wieder aufzubauen.

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Bezahlte Demonstranten: Anti-Trump Chaos verbreitet sich quer durch Amerika

Trump deutete an, dass er die Wahlergebnisse möglicherweise nicht akzeptieren würde, wenn Clinton gewinnen würde. Hillary und ihre Anhänger in der Regierung, den Medien und der Öffentlichkeit nannten das "erschreckend" - eine verblüffende Ablehnung von Amerikas lange bestehender demokratischer Praxis. Und jetzt, in einer Wiederholung der Anti-Bush-Proteste im Jahr 2001 weigern sich die Clinton-Anhänger das Wahlergebnis zu akzeptieren. Nicht nur das: mindestens einige der Hillary-Anhänger erweisen sich als genau das, was sie den Trump-Anhängern vorgeworfen hatten zu sein: gewalttätige und hasserfüllte Fanatiker. Wie Alex Christoforou von The Duran es ausdrückt: "Für Liberale und Progressive sind Liebe und Frieden nur dann akzeptabel wenn diese auch ihrer Definition entsprechen."

Zuerst gab es auf Twitter Aufrufe, Trump zu ermorden. Schockierenderweise rief die freiberufliche Journalistin Monisha Rajesh, die für Großbritanniens Guardian und die New York Times schreibt, sogar zu einem Attentat auf den Präsidenten in spe auf - in einem Tweet an den Journalisten Mark C. O'Flaherty, der neben anderen Propaganda-Outlets für die Financial Times und Sunday Times schreibt. O'Flaherty antwortete: "haaa - genau darüber haben wir in der letzten Stunde gesprochen." Schnell löschte Rajesh sowohl ihren Tweet als auch ihr Benutzerkonto, jedoch nicht schnell genug, denn andere Twitter-Nutzern hatten ihn gesehen und aufgegriffen.

USA

Präsident Trump ist ein Warnsignal, doch nicht aus den Gründen, die Sie vermuten


Das Imperium lohnt sich nur für die 1%.
Die Tatsache, dass Donald Trump zum Präsidenten der USA gewählt wurde, ist größtenteils irrelevant. Was relevant ist, sind die Umstände, die es ihm erlaubt haben zum US-Präsidenten gewählt zu werden.

Was also trieb die Amerikaner dazu, entweder für Trump oder für Hillary in der dieswöchigen US-Präsidentenwahl zu wählen? Wenn Sie die Mainstreammedien oder irgendeinen Hillary-Anhänger fragen, werden sie Ihnen wahrscheinlich sagen, dass es um Themen wie liberale Werte und soziale Gerechtigkeit ging. Sie werden Ihnen auch erzählen, dass Trump-Anhänger hauptsächlich durch Rassismus, Sexismus und Hass motiviert waren. In Wirklichkeit waren Trump-Wähler jedoch ganz genauso besorgt um soziale Gerechtigkeit. Eigentlich ist dies heutzutage das Hauptthema hinter den meisten populären Wahlen auf der ganzen Welt. Und ironischerweise waren die Trump-Wähler wohl noch besorgter über soziale Gerechtigkeit als die Liberalen, die für Hillary gewählt haben, weil sich die soziale Gerechtigkeit, die Millionen Menschen dazu getrieben hat für Trump zu stimmen, sehr von der "sozialen Gerechtigkeit" unterscheidet, um die es den Hillary-Anhängern geht.

Wir müssen hier eine klare Unterscheidung hervorheben zwischen der Arbeiterklasse der "Rednecks" und einigen von jenen in einer höher mobilen finanziellen Position. Die meisten Leute, die für Trump wählten, waren die "Rednecks" und sie taten es, weil sie die negativen Auswirkungen von acht Jahren der "liberalen" Wirtschafts- und Außenpolitik der Obama-Regierung zu spüren bekommen haben, und die sich darüber hinaus seit dem "konservativen" Bush Jahren unverändert fortgesetzt hat (Sie könnten sich fragen, warum das so ist und wie das funktioniert - Hinweis: der Präsident ist keineswegs der Entscheidungsträger). Diese Politik fiel mit dem "Zusammenbruch" von 2008 und den Bankenrettungen zusammen, die dazu führten, dass Millionen amerikanische Häuser den Bürgern weg und wieder in Besitz genommen wurden und dass viele traditionelle Arbeitsstellen in der Produktion verloren gingen - beides wirkte sich unverhältnismäßig negativ auf die ohnehin armen Bürger aus.

Es war genau diese Ausgrenzung des verwundbarsten Teils der Gesellschaft, der zur Brexit-Wahl in Großbritannien Anfang dieses Jahres führte. Sowohl die Wahl der britischen Bürger, die EU zu verlassen als auch die Wahl der Amerikaner für Trump waren nicht hauptsächlich Wahlen für Rassismus oder Fremdenhass, sondern es war die Wahl gegen den neoliberalen Status quo, unter dem die Armen ihren Lebensstandard immer weiter absinken sehen, während für jeden deutlich war, dass es im Ausland immer mehr Kriege und Tote gibt.

Um die überparteiliche Natur dieser Protest-Wahlen zu unterstreichen: in den USA war es die nominal "linke" Regierungskandidatin, die abgelehnt wurde, während die Protest-Wahl in Großbritannien gegen die nominal "rechte" konservative Regierung stattfand. Der Punkt ist hier: das vermeintliche politische Paradigma von "links"/"rechts" existiert in westlichen Demokratien nicht mehr. Es wurde durch eine Kombination von Neoliberalismus und Neokonservatismus ersetzt - zwei modische Wörter, welche die Ideologien beschreiben, die zusammen das "Eliten"-Projekt der transnationalen Globalisierung und Herrschaft über die Ressourcen der Welt bilden, durch Konzerne und ihre politischen Freunde über die "Projektion" von US-Militärmacht auf der ganzen Welt.