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Di, 17 Jan 2017
Die Welt für Menschen, die denken

Psychopathie


Bullseye

Was heißt hier Populismus? Über einen Kampfbegriff


Populisten: Sprachrohr des Volks oder Manipulatoren?
Von allen Seiten, so scheint es, wirft man Donald Trump vor, er sei „Populist“ - genauer: Rechtspopulist. Denn es gibt auch „Linkspopulisten“, ein Vorwurf, der zum Beispiel in Deutschland die Linkspartei und insbesondere deren schillernde Figuren Oskar Lafontaine und Sarah Wagenknecht trifft. Und natürlich ordnet man AfD, Front National, UKIP und Co. ebenfalls den Populisten zu. Hier einige Schlagzeilen der letzten Zeit: Aber was ist eigentlich dieses Schreckgespenst des Populismus? Nun, glaubt man den Medien oder auch dem Duden und Wikipedia, handelt es sich dabei um die Vereinnahmung des einfachen (scheinbar nicht sehr hellen) Volks, um politische Macht zu erlangen. Dies geschieht angeblich mit wütender Rhetorik gegen das Establishment und unrealistischen Versprechen an das Wahlvolk.


Ein Gespenst geht um in Europa... die Populisten!
Allerdings fallen hier bereits einige Schwierigkeiten auf. Zum einen schwingt im Vorwurf des Populismus eine gewisse elitäre Überheblichkeit mit - nach dem Motto, das Volk hat ja keine Ahnung, was gut für es ist: es durchschaut die Tricks der Populisten nicht. Das ist natürlich ein etwas fragwürdiges Verständnis von Demokratie. Zum anderen könnte man fragen, ob es sich beim Populismus-Vorwurf nicht um psychologische Projektion handelt - sind es nicht oft jene, die andere zu Populisten erklären, die selbst lediglich schamlos am Erlangen oder Erhalt von Macht interessiert sind? Die bereit sind, leere Versprechen zu machen und die Wahrheit zu verdrehen, um das Volk auf ihre Seite zu ziehen? Zum Beispiel sollten wir nicht vergessen, dass die meisten Menschen die Auslandseinsätze der Bundeswehr ablehnen, und dennoch werden sie von Politik und Medien als "alternativlos" propagiert. Ich weiß auch nicht, warum mir plötzlich Tony Blair, Gerhard Schröder und Joschka Fischer einfallen...

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Gesundheit und Wohlbefinden: Die Mitgefühls-Falle: Beziehungen mit Soziopathen und antisozialen Persönlichkeiten


Soziopathie: Emotionales Chaos in Beziehungen ist die Norm
Falls Sie in einer Beziehung sind, wo Sie nie Recht haben und emotionales Chaos die Norm ist, dann kann es sein, dass Sie mit einem Soziopathen Umgang haben. Das ist jemand, der kein Gewissen hat, und dessen Persönlichkeit extreme antisoziale Tendenzen aufweist.

Soziopathen nutzen jene, die viel Empathie bzw. Mitgefühl haben, für ihre eigenen Zwecke aus, aber nehmen dabei keine Rücksicht auf die Gefühle von anderen. Sie haben keine Reue für ihre Handlungen und es ist ihnen egal, falls sie andere verletzen oder mobben. Ihre Opfer werden ängstlich, traumatisiert und beginnen, sich selbst zu bezweifeln.
Menschen, die ins Visier eines Soziopathen gerieten, reagieren oftmals mit selbstkritischen Aussagen wie etwa „Wie dumm ich doch war“, „Was habe ich mir nur dabei gedacht?“ oder „Ich hätte auf mein Bauchgefühl hören sollen“. Aber sich mit einem Soziopathen einzulassen ist wie eine Gehirnwäsche.

Der oberflächliche Charme des Soziopathen wird üblicherweise dazu benutzt, um Menschen zu konditionieren. Beim ersten Kontakt testet der Soziopath oftmals die Empathie anderer Menschen, also sollten Sie Fragen misstrauisch machen, die darauf abzielen herauszufinden, ob Sie über viel Mitgefühl verfügen.

In unserer Show diskutieren wir das Buch The Empathy Trap ("Die Mitgefühls-Falle") von Dr. Jane und Tim McGregor. Wir geben einen Einblick in das Thema der Soziopathie, wie wir uns vor Soziopathen in Beziehungen, in der Schule oder am Arbeitsplatz schützen können, und wie wir schädliche Beziehungen leichter erkennen können. Bestandteil unserer Diskussion sind auch wertvolle Bewältigungsstrategien, die wir anwenden können, wenn wir uns in einer schädlichen Beziehung mit einem Soziopathen befinden oder befunden haben.

Running Time: 01:59:21

Download: OGG, MP3


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Eye 2

Das 1x1 der Ponerologie: Menschenschinder oder Manager - Psychopathen bei der Arbeit

© Unbekannt
Psychopathen haben kein Problem, ihre 'Maske' zu wechseln
Der kriminelle Psychopath wird seit fast einem Jahrhundert beobachtet und untersucht. Mit Ausnahme einer kurzen Erwähnung bei Cleckley blieb die Vorstellung eines erfolgreichen Psychopathen durch jene allgegenwärtige "Mauer des Schweigens" verschleiert - wie es entsprechend fast aller äußeren Standards gängig war. Während diese Serie ihren Fortgang nimmt, wird es deutlich, weshalb dies der Fall ist und was die Auswirkungen einer solch gefährlichen Wahrnehmungs- und Wissenslücke sind. Bislang ist das 2006 veröffentlichte Buch Menschenschinder oder Manager: Psychopathen bei der Arbeit von Paul Babiak und Robert Hare die einzige detaillierte Darstellung des Problems erfolgreicher Psychopathen. Das Buch ist eine äußerst wichtige Lektüre und hat das Potential, buchstäblich Ihr Leben zu retten. Die darin enthaltenen Informationen sind allgemeingültig und können für Interaktionen auf jedem gesellschaftlichem Niveau angewendet werden.

In seinem Beruf als Arbeits- und Organisationspsychologe begegnete Babiak 1992 seinem ersten Psychopathen in einem Unternehmen. Indem er Mitarbeiter wie "Dave" in einem Unternehmensumfeld untersuchte, zeigte Babiak nicht nur die Methoden auf, mit denen Psychopathen Karrierenetzwerke infiltrieren und mit ihrer Hilfe aufsteigen, sondern erschütterte vorherige Illusionen darüber, was für Psychopathen zu erreichen möglich ist und was nicht. Viele in der Industrie dachten, dass Psychopathen im Geschäftsleben nicht erfolgreich seien. Sie nahmen an, dass das Mobbing und das narzisstische Verhalten der Psychopathen potentielle Arbeitgeber abschrecken, und ihr Missbrauch und ihre Manipulationen zwangsläufig zum Scheitern innerhalb des Unternehmens führen würden. Tatsächlich hätten die sogenannten "Experten" nicht falscher liegen können. Sie scheinen die unheimliche Geschicklichkeit von Psychopathen vernachlässigt zu haben, ihren Opfern einen Image äußerster Normalität und sogar hervorragender Leistungen darstellen zu können. Und das ist was wir für sie sind: Opfer, eine potentielle "Zielscheibe", Trottel.

Kommentar: Es handelt sich hier um Teil 3 der Serie "Das 1x1 der Ponerologie" von Sott-Redakteur Harrison Koehli. Folgende Teile sind ebenfalls ins Deutsche übersetzt worden: Eine hervorragende Erläuterung der Politischen Ponerologie finden Sie hier: Die anderen Teile können Sie unter folgenden Links auf Englisch lesen: Die Hoffnung liegt letztlich in der Tatsache, dass der Prozentsatz an Psychopathen vergleichsweise gering ist und normale Menschen in der Überzahl sind. Wenn diese Menschen wissen, was hier seit Langem gespielt wird und sich nicht mehr länger täuschen und unterdrücken lassen, sondern gemeinsam an einer besseren Welt arbeiten, dann könnte sich ein Ausweg anbahnen.

Hier finden sich notwendige Werkzeuge zur Heilung der eigenen Wunden: Auch die Ernährung ist von großer Bedeutung, denn ein gesunder Geist setzt einen gesunden Körper voraus:


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Hinter den Schlagzeilen: Politische Ponerologie - Psychopathen an der Macht


Politische Ponerologie: Eine Wissenschaft über das Wesen des Bösen und ihre Anwendung für politische Zwecke
Pornero... was? Ponerologie. Dieses Wort findet man heute zum Glück immer öfter im Internet. Es stammt aus dem Griechischen "poneros" (Übel/das Böse) und bedeutet "die Wissenschaft des Bösen". Es wurde bis jetzt vor allem in der Religion verwendet. Doch heute wird es im Zusammenhang mit den Ereignissen auf der Welt verwendet, im politischen Zusammenhang mit Gesellschaften und Regierungen. Im Jahr 1984 wurde die dritte Kopie vom letzten überlebenden Wissenschaftler, Dr. Andrzej M. Łobaczewski, aus dem Gedächtnis niedergeschrieben. Zbigniew Brzezinski verhinderte die Veröffentlichung dieser Kopie. Nachdem das Buch ein halbes Jahrhundert lang unterdrückt wurde, ist es nun endlich verfügbar.

Politische Ponerologie ist in seiner klinischen und nüchternen Beschreibung der Natur des Bösen schockierend. In seinen literarischen Textstellen ist es aber auch ergreifend, wenn der Autor die immensen Leiden jener Wissenschaftler beschreibt, die von der Krankheit, die sie untersuchten, angesteckt oder gar von ihr vernichtet wurden.

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Psychopathen zerstören unsere Welt (VIDEO)

© Sott.net
Die Schäden und die Zerstörung, die durch Psychopathen in Machtpositionen verursacht werden, sind mittlerweile überall spürbar. Dieses weltweite Problem verschlimmert sich mit jedem Tag, während die totalitären Launen der arteigenen Räuber in der Menschheit das Leben für normale menschliche Wesen immer unerträglicher macht.

Obwohl sie menschlich aussehen und sich menschlich anhören, fühlen Psychopathen keine Reue, sie haben kein Gewissen, haben kein Mitgefühl und sie kümmern sich um niemand anderen als sich selbst. Sie machen Jagd auf unsere Brüder, Schwestern und Kinder; sie belügen uns und manipulieren uns. sie vergiften uns und erzählen uns, es sei zu unserem Besten. Sie machen das Leben unlebbar. Sie verursachen den Kollaps von Gesellschaften und den Tod von Ozeanen. Während ihre Gier die Menschen und den Planeten verschlingen, stiften sie zu Hass an und ermorden Führer, die Gutes tun.

Die psychopathischen Herrscher und jene unter ihrer Befehlsgewalt machen vor nichts halt. In der heutigen Zeit kann sich ein wahres Menschsein aus dem Chaos vereinen und hervorkommen. Doch die Menschen müssen das Problem sehen und das Wissen verbreiten.

Die Geschichte wiederholt sich. Teilen Sie dieses Wissen - für unsere Zukunft: die Zukunft der Menschheit.

Bad Guys

Das 1x1 der Ponerologie: Der politische Psychopath

© sott.net
Psychopathen regieren unsere Welt. Sechs Prozent der Weltbevölkerung sind genetisch geborene Psychopathen. Wissen sie, was das für den Rest von uns bedeutet?
Vor ihrer Forschung von gesellschaftlicher Psychopathie stellten Paul Babiak und seine Kollegen verschiedene Fragen auf, die nach einer Antwort verlangten. Sie sind bei der Untersuchung politischer Psychopathie gleichermaßen relevant und können wie folgt umformuliert werden:
  • Wie könnte ein Psychopath andere Kandidaten in den Schatten stellen und Erfolg in der Politik erzielen?
  • Weshalb sollte ein Psychopath in die Politik eintreten wollen?
  • Wie lange könnte ein Psychopath in solch einer Umgebung erfolgreich agieren?
Jim Kouri, der in der National Drug Task Force (Drogeneinsatztruppe der USA, AdÜ) diente, Polizisten und Sicherheitspersonal überall in den Vereinigten Staaten ausgebildet hat, und derzeit der fünfte Vizepräsident der National Association of Chiefs of Police (Landesverband der Polizeichefs) ist, beantwortet die erste Frage in einem Leitartikel des examiner.com:
Ganz einfach, die meisten [psychopathischen] Serienkiller und viele professionelle Politiker müssen das nachahmen, von dem sie annehmen, dass es passende Reaktion auf Situationen denen sie begegnen sind wie Betroffenheit, Einfühlungsvermögen, Mitgefühl, und andere Reaktionen auf äußerliche Reihe. ... Wenn Gewalttäter psychopathisch sind, sind sie fähig zu Körperverletzung, Vergewaltigung und Mord ohne Bedenken bezüglich gesetzlicher, moralischer oder gesellschaftlicher Folgen. Das erlaubt ihnen zu tun, was sie wollen, wann immer sie wollen. Paradoxerweise existieren diese gleichen Eigenschaften in Männern und Frauen, welche sich zu in der Öffentlichkeit stehenden und Machtstellungen in der Gesellschaft hingezogen werden, einschließlich politischen Amtsinhabern.

Kommentar: Es handelt sich hier um Teil 4 der Serie "Das 1x1 der Ponerologie" von Sott-Redakteur Harrison Koehli. Folgende Teile sind ebenfalls ins Deutsche übersetzt worden: Eine hervorragende Erläuterung der Politischen Ponerologie finden Sie hier: Die anderen Teile können Sie unter folgenden Links auf Englisch lesen: Die Hoffnung liegt letztlich in der Tatsache, dass der Prozentsatz an Psychopathen vergleichsweise gering ist und normale Menschen in der Überzahl sind. Wenn diese Menschen wissen, was hier seit Langem gespielt wird und sich nicht mehr länger täuschen und unterdrücken lassen, sondern gemeinsam an einer besseren Welt arbeiten, dann könnte sich ein Ausweg anbahnen.

Hier finden sich notwendige Werkzeuge zur Heilung der eigenen Wunden: Auch die Ernährung ist von großer Bedeutung, denn ein gesunder Geist setzt einen gesunden Körper voraus:


Attention

John F. Kennedy und die Verzerrung der Politischen Ponerologie

Der heutige 22. November 2013 markiert den 50. Jahrestag von John F. Kennedys Ermordung. Es war ein tragisches Ereignis für die meisten Amerikaner und für alle Menschen der Welt, die sich Frieden statt Krieg wünschen, Gleichheit statt Unrecht und Wohlstand anstatt Gier.

Heute, ein halbes Jahrhundert später, ist dank ausgezeichneter Nachforschungen klar, dass JFKs Mord von einer psychopathischen Kabale gewissenlos kalkuliert und durchgeführt wurde.

© kevindutton.co.uk
Kevin Dutton stellt John F. Kennedy auf seiner Webseite als einen Psychopathen hin, lässt George W. Bush relativ unbeachtet
Umso erschreckender war es für die Redaktion von Sott.net als sie entdeckte, dass ein gewisser Psychologe und Bestsellerautor namens Kevin Dutton argumentiert, dass JFK ein Psychopath war. Bei näherer Inspektion des Materials haben sich jedoch einige Probleme gezeigt.

Viele unserer Leser wissen, dass einer der Schwerpunkte von Sott.net die Verbreitung von Informationen über Psychopathologie ist, die laut Psychologe Andrzej Łobaczewski unter den Machthabern und Entscheidungsträgern unserer Gesellschaft vermehrt anzutreffen ist. Andrzej Łobaczewskis Buch Politische Ponerologie, das das Sott.net Team im Jahr 2006 entdeckte, war der Schlüssel zu dem Verständnis dieses zentralen Problems unserer Zivilisation und dessen verheerende Auswirkungen, die heute so klar zu beobachten sind.

Die Neuauflages dieses Buches in der englischen Fassung im Jahr 2007 hat einen großen Einschlag im Internet verursacht (siehe Diagramm) und Medien-Agenturen begannen, das vormalige relativ unbekannte Tabu-Thema Psychopathie in Schrift und Film zu behandeln. Selbst im deutschsprachigen Internet kommt immer mehr Interesse auf. Viele Blogs und Nachrichten-Seiten verbreiteten weiterhin die Konzepte.

© Google Trends
Google-Suchbegriff "Political Ponerology" seit 2005

Kommentar:

Dieser Artikel ist Teil einer Forschungs-Serie von Sott.net:

Der Psychopath - Teil 1: Die Maske der Normalität
Der Psychopath - Teil 2: Psychopathen in der New Age Bewegung
Der Psychopath - Teil 3: Was ist ein Psychopath?
Der Psychopath - Teil 4: Wie Psychopathen die Welt sehen
Der Psychopath - Teil 5: Psychopathen und Beziehungen
Der Psychopath - Teil 6: Wie man mit Psychopathen umgeht
Der Psychopath - Teil 7: Symptome/Checklisten für Psychopathie
Fragen & Antworten mit Laura Knight-Jadczyk: Psychopathie
Der Trick Des Psychopathen: Uns glauben machen, dass Böses von anderswo kommt
Vereinigungsfreiheit, Rauchen und Psychopathie
John F. Kennedy und die Verzerrung der Politischen Ponerologie
Der psychopathische Arzt: Dr. Heinrich Gross
Ponerologie, Pathokratie und der große Fehler der einseitigen Berichterstattung durch die Medien


Eye 1

Das 1x1 der Ponerologie: Die Wahrheit hinter dem Krieg gegen den Terror

Menschliche Beziehungen werden durch Angst geplagt. Dieser Kreislauf beginnt allzu oft in unserer ersten Beziehung mit unseren Eltern. Zu sehr mit sich selbst beschäftigt um zu erkennen was ihr Kind wirklich von ihnen benötigt, missbrauchen viele Eltern die Schwäche ihres eigenen Kindes und die Abhängigkeit von ihnen - sein emotionales Bedürfnis nach Trost, Sicherheit, Vertrauen und die liebende Anerkennung derjenigen, die ihm am nächsten sind. Dieser Junge, jetzt selber Vater, der während dieser entscheidenden Wachstumsphasen selbst zu kurz gekommen ist, könnte sich nun von den emotionalen Bedürfnissen seines eigenen Kindes bedroht fühlen und abhängig werden davon, dass seine eigenen Kinder und Ehepartner ihm das liefern, was er niemals hatte. Der Teufelskreis dreht sich weiter und seine eigenen Kinder wiederum lernen ihre Bedürfnisse zu unterdrücken, ihre eigenen Gefühle zu leugnen und als hohle Spiegelbilder der Bedürfnisse ihres Vaters zu leben. Wenn ein Kind die emotionalen Bedürfnisse eines Elternteils erfüllen muss und nicht anders herum, ist die Eltern-Kind-Beziehung auf den Kopf gestellt. Stephanie Donaldson-Pressman und Robert Pressman bezeichnen dies als "narzisstische Familiendynamik", und die Probleme die dies hervorruft, sind von unmittelbarer Bedeutung für die gewaltigen geopolitischen Probleme, welche der Welt gegenwärtig begegnen.

Solche Kinder suchen - wie ihre Eltern - einen gewissen Trost, ein gewisses Sicherheitsgefühl, aber da sie nicht wissen wohin und wonach sie Ausschau halten sollen, finden sie es oft am falschen Ort: bei ihren eigenen Kindern, ihren Liebhabern, ihrer Arbeit, irgendeiner religiösen oder politischen Sache. So sehr sie es auch abstreiten mögen, sind sie motiviert durch die Ängste, welche sie als Kinder erfuhren - die Angst davor, allein da zu stehen, unsicher, ungeliebt, verwirrt zu sein, nicht dazuzugehören, verlassen zu werden. Zuflucht vor dem Schmerz finden sie in irgendeiner buchstäblichen oder symbolischen Umarmung, die dennoch irgendwie unvollständig ist, wie die "Sicherheit" eines sinkenden Schiffs oder wie ein Schloss, das auf Sand gebaut ist. Da sie nicht loslassen wollen und sich dem Schmerz noch einmal aussetzen, fahren sie ihre Verteidigung hoch - ein Sammeln der Truppen um "den Leuten", ihren eigenen fragmentierten Persönlichkeiten, ein Gefühl von Sicherheit zu geben. Aber solch eine Verschleierung ist aufgebaut auf und abhängig von Lügen, nur halb gesehenen Dingen durch Linsen von verleugneter und verzerrter Emotion. Wir können verleugnen, dass wir eine Beziehung mit einem Psychopathen haben, jemand der uns, trotz Misshandlung und der psychischen Qual, welcher er uns aussetzt, ein gewisses Gefühl von Trost und Stabilität in unserem Leben bietet. Oder wir können unseren eigenen Vertrauensbruch an den emotionalen Bedürfnissen der uns Nahestehenden leugnen: das Kind, welches wir tadeln und entsprechend unserer eigenen verdrehten Wertvorstellungen verbiegen, oder den Liebhaber, von dem wir verlangen jemand zu sein der er nicht ist.

Kommentar: Es handelt sich hier um Teil 5 der Serie "Das 1x1 der Ponerologie" von Sott Redakteur Harrison Koehli. Folgende Teile sind ebenfalls ins Deutsche übersetzt worden: Eine hervorragende Erläuterung der Politischen Ponerologie finden Sie hier: Die anderen Teile können Sie unter folgenden Links auf Englisch lesen:

Teil 2: Ponerology 101: The Psychopath's Mask of Sanity (Die psychopathische Maske der Vernunft)
Teil 6: Ponerology 101: Psychopathy at Nuremburg (Psychopathie in Nürnberg)
Teil 7: Ponerology 101: The Dangers of Pit Bulls and Climate Control (Die Gefahren von Pitbulls und Klimakontrolle)
Teil 8: Ponerology 101: Rising to the Top (Nach ganz oben aufsteigen)

Vereint man dieses Wissen über Psychopathen mit den Zuständen, unter denen praktische jedes Kind in ungesunden psychologischen Dynamiken aufwachsen, ergibt sich ein noch erschreckenderes Bild und die Frage, inwiefern hier eine Methode am Werk ist. Psychisch (und körperlich) ungesunde Menschen, denen darüber hinaus noch das Wissen über Psychopathie fehlt, sind anfälliger für die Lügen und Manöver von Psychopathen. Noch sind sie wirklich in der Lage, sich mit allen Kräften für eine bessere Welt einzusetzen. Die Hoffnung liegt letztlich in der Tatsache, dass der Prozentsatz an Psychopathen vergleichsweise gering ist und normale Menschen in der Überzahl sind. Wenn diese Menschen wissen, was hier seit Langem gespielt wird und sich nicht mehr länger täuschen und unterdrücken lassen, sondern gemeinsam an einer besseren Welt arbeiten, dann könnte sich ein Ausweg anbahnen.

Hier finden sich notwendige Werkzeuge zur Heilung der eigenen Wunden: Auch die Ernährung ist von großer Bedeutung, denn ein gesunder Geist setzt einen gesunden Körper voraus:


Snakes in Suits

Ihr Kind ein Psychopath? - Studie erkennt auffällige Verhaltensweisen

Kinder können gemein sein, das ist bekannt. Australische Forscher haben kindliches Verhalten unter die Lupe genommen und herausgefunden, dass schon Dreijährige eine Tendenz zu psychopathischem Verhalten zeigen.

Kinder ziehen andere an den Haaren, sie kratzen und beißen - und das alles nur zum Spaß. Sie quälen auch Tiere, zerteilen beispielsweise einen Regenwurm, um zu sehen, ob danach zwei davonkriechen. Reue empfinden Kleinkinder noch nicht.

Australische Forscher fanden heraus, dass sich psychopathische Züge bereits im Alter von drei Jahren erkennen lassen. Neben fehlender Reue gehören Gefühlskälte und die Unfähigkeit, sich in andere hineinzuversetzen zu den charakterlichen Grundzügen von Psychopathen. In einer Untersuchung von 200 Drei- bis Sechsjährigen zeigten zehn Prozent ein auffälliges Verhalten.

Kommentar: Dass diese Untersuchungen fortgeführt werden, ist sehr wichtig. Doch viele Forschungen - und besonders bei Kindern - wurden unterdrückt, da Psychopathen das Talent haben, in die höchsten Positionen zu kommen (z.B. Politik) und natürlich nicht wollen, dass sie entdeckt werden. Es wird schon seit langer Zeit davon ausgegangen, dass Psychopathie genetisch weitergegeben wird, und das gefühllose Verhalten wird dann selbstverständlich schon bei Kindern sichtbar sein. Natürlich muss man vorsichtig bei solchen Beurteilungen sein und sie sollten nur von Experten ermittelt werden. Lesen Sie dazu das folgende Buch, das die besten Erklärungsmöglichkeiten zum Thema Psychopathie gibt:

© SOTT
Politische Ponerologie: Eine Wissenschaft über das Wesen des Bösen und ihre Anwendung für politische Zwecke



Bizarro Earth

Der Psychopath: Der rasante Aufstieg der Unmenschen in unserer Welt

Amerikas Abstieg in totalitäre Gewalt beschleunigt sich immer mehr. Ähnlich wie schon das Bush-Regime vor ihm hat auch das Obama-Regime die Neigung, hochrangige Mitarbeiter des Justizministeriums (sic) zu belohnen, die eklatant die Verfassung missachteten. Im letzten Jahr nominierte der erste schwarze Präsident Amerikas David Barron zum Richter am Ersten Berufungsbezirksgericht in Boston.

Bild
Barron ist für das Memorandum des Justizministeriums verantwortlich, das das Vorgehen Obamas rechtlich abgesegnete, einen amerikanischen Staatsbürger mit einer von einer Drohne abgefeuerten Rakete zu ermorden. Die Hinrichtung wurde vollzogen, ohne dass Anklage vor einem Gericht erhoben worden war oder ein rechtsstaatliches Verfahren und eine Verurteilung stattgefunden hatten.

Bei der Zielperson handelte es sich um einen religiösen Mann, dessen Predigten nach Ansicht des paranoiden Obama-Regimes zum Dschihadismus aufriefen. Offenbar kam es weder Obama noch dem Justizministerium in den Sinn, dass die Massenmorde Washingtons und die Vertreibung von Millionen Menschen in sieben Ländern allein schon völlig ausreichten, um Dschihadismus zu unterstützen. Predigten wären völlig überflüssig und würden nach Jahren des Massenmordes durch Washington, das damit seine Vorherrschaft im Nahmittelosten durchsetzen wollte, kaum mehr als moralische Entrüstung hervorrufen.

Kommentar: Diese Spezies ist der Psychopath. Er existiert schon seit Jahrtausenden und er ist die hauptsächliche Ursache für das wiederkehrende Leid auf der Erde.