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Mo, 26 Sep 2022
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Verborgene Geschichte
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Dokumentation: "Ukraine on Fire" - Hintergründe zur Farbrevolution in der Ukraine 2013

Ukraine on Fire
Die Internetseite "Wahrheitsbewegung" stellt die Dokumentation Ukraine on Fire von Oliver Stone mit deutschen Untertiteln zur Verfügung. Die Dokumentation gibt Rückschlüsse und Hintergrundinformationen, wer damals die Farbevolution in der Ukraine verursachte und finanzierte. Sie vermittelt zudem, warum Putin nun entschlossen gegen Nazis in der Ukraine kämpft und berechtigte Bedingungen an die Regierung stellt.


Bulb

Russlands Außenministerium: Donbass und Ukraine 2014-2022 - Die Gründe für den Militäreinsatz

In einer Präsentation hat Russlands Außenministerium die Ereignisse in und um die Ukraine und den Donbass ab dem Kiewer Putsch im Frühjahr 2014 bis Februar 2022 zusammengefasst. Sie liefert die Gründe für die russische militärische Sonderoperation in der Ukraine, die der deutsche Journalist Uli Gellermann als "Krieg gegen den Krieg" beschrieb.

Ukraine
© Gettyimages.ru Oleksandr Khomenko/Pacific Press/LightRocket
Nach dem im Jahr 2014 von den Weststaaten provozierten und aktiv unterstützten blutigen Staatsstreich in der Ukraine folgte der im Frühjahr 2022 wieder entflammte Konflikt im Donbass. Als Ergebnis von Rechtlosigkeit und ungezügeltem Ultranationalismus, die sich im Rest des Landes einstellten. Infolge der Zersetzung der ukrainischen Gesellschaft und Politiklandschaft über die vergangenen acht Jahre wurde das Land zu einem waschechten menschenverachtenden Failed State, der zudem offiziell und offen den Einstieg in den Atommächte-Klub anstrebt.

Diese Tatsachen sind dem westlichen Publikum gemeinhin wenig bekannt: Erstens, weil "aktiv versucht wurde, die Wahrheit zu verzerren und die reale Lage der Dinge im Lande hinter grundlosen Anschuldigungen zu verbergen", wie es in der Einleitung der Präsentation heißt.

Archaeology

Angeblich soll ein jüdischer Notar Anne Franks Versteck den Nazis preisgegeben haben

Ein Ermittlerteam hat sich sechs Jahre dem Rätsel gewidmet, wer vor über 70 Jahren das Versteck des jüdischen Mädchens Anne Frank und ihrer Familie in Amsterdam den Nazis verraten hatte. Die Antwort stellt jedoch auch eine sehr tragische Geschichte dar.
anne frank at desk
© Wikipedia
Anne Frank in 1940
Laut dem Ergebnis einer sechsjährigen Untersuchung einer Ermittlergruppe soll ein Notar das Versteck des jüdischen Mädchens Anne Frank und ihrer Familie an die Nazis verraten haben. Er sei selbst Jude gewesen und habe damit das Leben seiner eigenen Familie retten wollen.

Zwei Jahre lang hatten sich die Familie Frank und vier weitere Juden in einem Versteck im Hinterhaus in Amsterdam vor den deutschen Nazis versteckt. Doch am 4. August 1944 stürmte ein SS-Kommando das Haus. Die Autorin des weltbekannten Tagebuches über die Schrecken des Holocausts, Anne Frank, starb im Februar 1945 mit 15 Jahren im Konzentrationslager Bergen-Belsen.

Mehr als fünf Jahre war ein internationales Cold-Case-Team (Als "cold case" wird ein ungeklärter Kriminalfall aus der Vergangenheit bezeichnet) der Frage nachgegangen, ob das Versteck zufällig entdeckt oder von jemandem an die Nazis verraten worden war. Gegenüber Journalisten teilte einer der Leiter der Untersuchung, Journalist Pieter van Twisk, mit, die Gruppe hätte im Laufe der Ermittlung insgesamt etwa 30 Theorien überprüft.

Die wahrscheinlichste Antwort ist: Notar Arnold van den Bergh habe den deutschen Besatzern eine Liste mit Verstecken von Juden in Amsterdam übergeben, um seine eigene Familie vor der Deportation zu bewahren. Und auf dieser Liste stand eben auch das Hinterhaus, in dem Anne Frank ihr Tagebuch geschrieben hatte und sich versteckt hielt.

Fireball

Sodom und Gomorra? Archäologische Beweise für gewaltige Luftdetonation vor 3.600 Jahren

Aufmerksame SOTT Leser können sich vielleicht an unseren Artikel Vulkane, Erdbeben und der 3.600 Jahres-Kometenzyklus aus dem Jahr 2019 erinnern, in dem Pierre Lescaudron Beweise für einen kataklysmischen Kometenzyklus präsentierte. Mittlerweile haben Forscher neue Belege für eine gewaltige Detonation am Himmel über der Stadt Tall el-Hammam vor 3.600 Jahren entdeckt, die die mögliche Quelle der biblischen Erzählungen um die Zerstörung der Städte Sodom und Gomorra darstellt.
Tall el-Hammam Sodom Gomorra
© Allen West u. Jennifer Rice / University of California Santa Barbara
Künstlerische Darstellung einer gewaltigen Luftdetonation über dem bronzezeitlichen Tall el-Hammam (Illu.).
Santa Barbara (USA) - Vor rund 3.600 Jahren war Tall el-Hammam die wohl größte Stadt der südlichen Levante: 10 mal größer als das damalige Jerusalem und 5 mal größer als Jericho. Schon länger gilt die Stadt als mögliche Quelle der biblischen Erzählungen um die Zerstörung der Städte Sodom und Gomorra. Jetzt haben Archäologen weitere Belege für eine Zerstörung Tall el-Hammam während der mittleren Bronzezeit durch eine gewaltige Detonation am Himmel über der Stadt gefunden, wie sie auch mit einigen Details der biblischen Schilderungen übereinstimmt.

~ Grenzwissenschaft-Aktuell
Die Stadt scheint vor 3.600 Jahren Temperaturen von über 2.000 Grad Celsius ausgesetzt worden zu sein:
Wie das Team um Prof. James Kennett von der University of California Santa Babara aktuell im Nature-Fachjournal "Scientific Reports" (DOI: 10.1038/s41589-021-97778-3) berichtet, wird Tall el-Hammam bereits seit Jahren ausgegraben und liefert den Archäologen aufgrund der zahlreichen gut erhaltenen Schichten ideale Arbeits- und zudem Datierungsmöglichkeiten der Funde in der über Jahrtausende hinweg immer wieder zerstörten und wieder errichteten Stadt.

In der Grabungsschicht, die etwa die Mittlere Bronzezeit vor etwa 3.600 Jahren abbildet, sind die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen auf "wirklich sehr ungewöhnliche Materialien" gestoßen. Zusätzlich zu Trümmern und Schutt, wie man sie von Zerstörungen durch schwere Kriege und Erdbeben erwartet, fanden sich Tonscherben, deren Oberflächen zu Glas verschmolzen sind, Lehmziegel mit zu Blasen aufgeschmolzenen Oberflächen und weitere Belege dafür, dass all diese Materialien ungewöhnlich hohen Temperaturen ausgesetzt waren. "Temperaturen, die sehr viel höher waren als die, die mit der damaligen Technologie erzeugt werden konnten", so Kennett und erläutert weiter: "Wir haben hier Beweise für Temperaturen von über 2.000 Grad Celsius"

~ Grenzwissenschaft-Aktuell

USA

Der Vietnamkrieg: CIA-Terrorismus als amerikanische Außenpolitik

Nachdem die USA in Afghanistan - angeblich gegen die Taliban, obwohl niemand mehr wirklich weiß, wer sie sind - in das 16. Jahr ihres "längsten Krieges" gerollt sind und anscheinend ernsthaft über eine weitere groß angelegte Intervention auf der koreanischen Halbinsel nachdenken, lohnt es sich, uns daran zu erinnern, was das letzte Mal passiert ist, als die US-Streitkräfte in Ostasien zusammenströmten.

Vietnam War

Archaeology

Extreme Dürre bringt spanisches "Stonehenge" zum Vorschein

2019 tauchte infolge großer Trockenheit nach ca. 50 Jahren erstmalig ein megalitisches Bauwerk wieder auf, das durch einen Stausee geflutet war, den der spanische Machthaber Francisco Franco 1963 zu Zwecken der Energiegewinnung hatte graben lassen. Nun ist in der Region, in der wegen Extremhitze seit Donnerstag die Alarmstufe "Rot" herrscht, der Dolmen von Guadalperal gänzlich zum Vorschein gekommen.

Dolmen von Guadalperal
© Facebook/1080 Wildlife Productions
Der Dolmen von Guadalperal
Dies bietet die Gelegenheit, ihn nun noch ausgiebiger zu erforschen:
"Wir hatten vollen Zugang und unsere Kollegen vom Spanischen Institut für Kulturerbe begannen mit der Untersuchung, der Dokumentation und den Wiederherstellungsarbeiten", erklärte der Leiter des archäologischen Dienstes des spanischen Instituts für Kulturerbe, Juan José Gordon.

~ RT Deutsch

Boat

Handel im römischen Reich globalisierter und moderner als bislang angenommen

Wie gelangten Waren in Windeseile von einem Ende des römischen Imperiums zum anderen? Um das zu erforschen, werden Archäologen nun selbst zu Bootsbauern und Seefahrern.

Mit dem nachgebauten Handelsschiff
© Universität Trier
Mit dem nachgebauten Handelsschiff "Bissula" erproben Forscher auf der Mosel, wie schnell die Römer einst Güter transportierten
Aelius Aristides war beeindruckt. "(Nach Rom) wird herbeigeschafft, aus jedem Land und jedem Meer, was immer die Jahreszeiten wachsen lassen und alle Länder, Flüsse und Seen sowie die Künste der Griechen und Barbaren hervorbringen", sagte der griechische Redner im Jahr 155 nach Christus über die Hauptstadt des Römischen Reiches. "So zahllos sind die Lastschiffe, die hier eintreffen und alle Waren aus allen Ländern von jedem Frühjahr bis zu jeder Wende im Spätherbst befördern, dass die Stadt wie ein gemeinsamer Handelsplatz der ganzen Welt erscheint." Was man in Rom nicht sehen könne, schließt Aelius Aristides seine Ausführungen, das würde auf der Welt auch nicht existieren. Getreide aus Ägypten, Olivenöl aus der Baetica im Süden der Iberischen Halbinsel, exotische Waren wie irische Jagdhunde, kein Wunsch blieb auf den Marktplätzen Roms unerfüllt. "Globalisierung ist wahrhaftig kein neues Phänomen", sagt der Althistoriker Christoph Schäfer von der Universität Trier. "Die Römer lebten bereits in einer globalisierten Welt."

Das römische Imperium war ein gigantischer Wirtschaftsraum. Praktisch überall wurde die gleiche Verkehrssprache gesprochen, es galt eine einheitliche Währung sowie dasselbe Rechtssystem. Die Waren in diesem riesigen Handelsnetzwerk wurden, wie Aelius Aristides in seiner Rede betonte, vornehmlich auf Schiffen vom einen Ende des Römischen Reiches zum anderen transportiert. Doch damit ergibt sich für die Rekonstruktion der antiken Warenströme ein Problem. Denn während der Transport über Land reichlich archäologische Zeugnisse in Form von Straßen, Meilensteinen oder Rasthäusern hinterlässt, schlagen nach einem Schiff die Wellen wieder zusammen und das Meer sieht aus, als wäre nichts gewesen. Zwar geben vereinzelte Schiffswracks und antike Berichte Hinweise auf die Seerouten, doch deren Verlauf ist bei Weitem nicht so lückenlos dokumentiert wie die Landwege.

Kommentar:

Soldkürzungen und verschimmeltes Zwieback-Brot: Einsparungen beim Militär führten im antiken Rom fast zur Katastrophe
Forscher erkennen Zusammenhang zwischen Klimawandel und politischen Umbrüchen wie dem Aufstieg und Fall von Imperien
Waren die Justinianische Pest und die Völkerwanderung Folge einer »Kleinen Eiszeit«?
Das antike Rom - Hauptstadt der Seuchen
Waren Vulkanausbrüche Ursache für das Ende der Antike?
Waren Vulkanausbrüche die Ursache der Sonnenverdüsterung des gesamten Jahres 536 und die Justinianische Pest?


Dig

Neu enteckter historischer Siedlungskern wirft neues Licht auf die Münchner Stadtgeschichte

Archäologen haben einen neuen historischen Siedlungskern in München entdeckt. Archäologische Siedlungsreste, die bei Bauarbeiten zutage kamen, belegen einen bislang unbekannten mittelalterlichen Siedlungskern in der Münchner Altstadt. Bisher wurde als Datum der Stadtgründung das Jahr der ersten urkundlichen Erwähnung 1158 angenommen.

Keramik aus acht Jahrhunderten (11.-19. Jh.) , München
© BLfD - Archäologie Online
Keramik aus acht Jahrhunderten (11.-19. Jh.) wurde bei den Ausgrabungen in der Münchner Hochbrückenstraße gefunden.
Auch die seit Jahren intensiv betriebene Stadtkernarchäologie lieferte nur wenige Spuren älterer Bauten. Die nun gefundenen Reste von Holzbauten, Ofenanlagen und Keramik aber lassen sich nach ersten Auswertungen bereits in das 11. bzw. frühe 12. Jahrhundert datieren. Die neuen archäologischen Funde bezeugen die intensive Nutzung des Fundplatzes schon vor der Mitte des 12. Jahrhunderts. Sie gehören zu den ältesten mittelalterlichen Objekten, die in der Münchner Altstadt gefunden wurden.

»Die Auswertung der Funde wirft ein völlig neues Licht auf die Münchner Stadtgeschichte«, so Generalkonservator Prof. Dipl.-Ing. Mathias Pfeil, Leiter des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege. »Niemand hat bisher vermutet, dass sich auf einem Gebiet außerhalb der später gebauten Stadtmauern bereits so früh öffentliches Leben abspielte.«

Caesar

Antiker römischer Prunkwagen nahe Pompeji ausgegraben

Für Archäologen ist Pompeji ein einzigartiger Ort. Erst vor kurzem hatten sie dort einen antiken Straßenimbiss freigelegt, nun machten sie einen weiteren außergewöhnlichen Fund: Einen "fast intakten" Prunkwagen.
wagen ausgrabung
© AP
Der antike Wagen ist reich dekoriert und erstaunlich gut erhalten.
In unmittelbarer Nähe der 79 n. Chr. bei einem Vulkanausbruch verschütteten Stadt Pompeji haben Archäologen einen Fund gemacht, der nach ihren Angaben einzigartig ist. Es handele sich um "einen großen zeremoniellen Wagen mit vier Rädern, schönen Bronze- und Zinn-Dekorationen sowie versteinertem Holz und Resten von organischen Elementen". Er sei an der Seite mit Dekorationen verziert, die Männer und Frauen in erotischen Szenen zeigten. Und er sei "fast intakt".

Der Wagen sei wenige hundert Meter nördlich der berühmten Ausgrabungsstätte in Süditalien gefunden worden - in Civita Giuliana. Während der Antike befand sich an dem Fundort ein Stall. 2018 hatten Archäologen dort bereits die Überreste von drei Pferden gefunden.

Folder

Niedersachsen: Waldarbeiter entdecken mögliches RAF-Depot aus den 80ern

Ein wohl vor Jahrzehnten in einem Wald vergrabenes und nun entdecktes Kunststoff-Fass könnte historisch bedeutsames Material enthalten. Es könnte sich um eine Hinterlassenschaft der RAF handeln.

Polizeieinsatz
© AP Photo / Jens Meyer
In einem Wald bei Seevetal in Niedersachsen sind in einem Erddepot möglicherweise Hinterlassenschaften der linksterroristischen RAF gefunden worden. In einem vergrabenen Kunststoff-Fass befanden sich unter anderem Schriftstücke aus den achtziger Jahren und Behältnisse mit noch unbekannten Flüssigkeiten, wie das Landeskriminalamt Niedersachsen (LKA) am Samstag mitteilte. Waffen wurden nicht gefunden.

Nach erster Bewertung des Schriftmaterials sei ein Bezug zur RAF nicht auszuschließen, hieß es. "Die Inhalte lassen darauf schließen, dass das Erddepot bereits vor Jahrzehnten angelegt worden sein muss."