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So, 24 Jun 2018
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Fluten


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Frankreich: Zug entgleist wegen Unterspülung eines Bahndamms

Train
© Martin BUREAU / AFP
Nicht nur in Deutschland gab es heftige Regenfälle und Unwetter, sondern zum Beispiel auch in Frankreich. Dort wurde durch starke Regenfälle ein Erdrutsch verursacht, der dann einen Bahndamm zerstörte. Ein zu der Zeit darauf befindlicher Zug auf der Strecke konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und entgleiste, es gab dabei mehrere Verletzte.

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Großraum Frankfurt: Unwetter legten teilweise Verkehr lahm - Ähnliches Wetter wie in 2016

Überraschender Starkregen und Blitzeinschläge sorgen in der Mainmetropole Frankfurt und deren Umgebung für starke Einschränkungen im Bahn- und Flugverkehr. Auch weitere Unwetter kann der Deutsche Wetterdienst nicht ausschließen.
unwetter frankfurt
© Reuters
Starke Regenfälle und Hagelschauer haben erneut für Überflutungen und Verkehrsbehinderungen gesorgt. Besonders betroffen waren der Großraum Frankfurt und der Landkreis Gießen. Am Frankfurter Flughafen fielen nach Angaben des Flughafenbetreibers Fraport rund 100 Flüge aus.

Seit dem frühen Nachmittag waren Polizei und Feuerwehren an über 80 unwetterbedingten Einsätzen beteiligt, schrieben die Behörden bei Twitter. Es handele sich überwiegend um vollgelaufene Keller und Überflutungen durch den Regen.

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) fielen in den westlichen Stadtteilen Frankfurts innerhalb weniger Minuten mehr als 40 Liter Regen pro Quadratmeter. Östlich von Gießen und im Vogelsberg wurden zwischen 30 und 40 Liter gemessen. Der DWD warnte vor weiteren extremen Unwettern.

Kommentar:




Camera

Einige Gebäude standen Unter Wasser: Unwetter treffen Hessen und NRW

Heftige Unwetter am Dienstag richteten mehrere Schäden an. Vor allem Nordrhein-Westfalen und Hessen waren betroffen.
einkaufszentrum wuppertal
© RP Online
Besonders Wuppertal war von einem Unwetter getroffen, wo ein Einkaufszentrum mit ca. 30 cm Regenwasser überflutet wurde.

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Europa: Immer wieder Extremwetter und viele Fluten in den letzten 150 Jahren

Hier ein Jahrhunderthochwasser, da eine überschwemmte Stadt: Was Flutkatastrophen angeht, steht uns das Wasser bis zum Hals - könnte man meinen. Eine neue Statistik aber zeigt ein anderes Bild.

Überschwemmte Straße, im Vordergrund ein Hauseingang und ein Regenrohr
© fotolia / zsv3207 (Ausschnitt)
Gut möglich, dass sich die Gemeinden Herrstein und Fischbach bald in der Naturkatastrophen-Datenbank von Dominik Paprotny und seinen Kollegen wiederfinden. Durch die Straßen der kleinen Orte in Rheinland-Pfalz, etwa in der Mitte zwischen Trier und Bad Kreuznach gelegen, war am vergangenen Sonntag mannshoch der plötzlich angeschwollene Fischbach geströmt. Nach einem Unwetter mit Platzregen hatte er 50 Autos mitgenommen, Fenster eingedrückt, Geschäfte geflutet und Fundamente angenagt, bevor er in sein Bett zurückkehrte. Verletzt wurde niemand, aber der Schaden geht in die Millionen.

In der Datenbank HANZE, die Paprotny an der Universität Delft angelegt hat, könnte das Ereignis so stehen: Region DEB15 (Kreis Birkenfeld), Flashflood (plötzliches Anschwellen eines Gewässers, das innerhalb von 24 Stunden zurückgeht). Die Zahlen über Betroffene und Schaden müssten noch erhoben werden. Die Null bei »Todesfälle« steht schon fest. Es wäre der dritte Eintrag für die Region. Andere Orte wie Wuppertal, wo am Dienstag die Straßen unter Wasser standen, bekämen so ihren ersten Eintrag.

Viele Fluten im Süden Europas

Die erst vor Kurzem vorgestellte HANZE-Datenbank (die Abkürzung steht für Historical Analysis of Natural Hazards in Europe) enthält insgesamt 1564 Überflutungen zwischen 1870 und 2016. Sie weitet die Statistik solcher Ereignisse in Europa um mehrere Jahrzehnte in die Vergangenheit aus. Die Sammlung ist die Basis von Paprotnys Doktorarbeit; eine Auswertung der Daten war nun der renommierten Fachzeitschrift »Nature Communications« eine Veröffentlichung wert.

Für Deutschland hat Paprotny 84 Ereignisse gefunden, von einer Ostseeflut im heutigen Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 1882 bis zu den Flussfluten im Juni 2016, als in ganz Deutschland Gewässer über die Ufer traten. Durch die Gemeinden Simbach und Braunsbach rasten damals Blitzfluten; sieben Menschen starben. Die am häufigsten betroffene Gemeinde ist Köln, Kodenummer DEA23 im Regionsregister von Eurostat, das Paprotny für die geografische Zuordnung nutzt. Die Stadt erscheint zehnmal in der Überflutungsdatenbank, zum letzten Mal mit einem »Jahrhunderthochwasser« am Rhein 1995.

Kommentar: Die Klimaveränderungen sind real, und Sott.net verfolgt diese in der Kategorie Erdveränderungen. Unsere monatlichen SOTT-Video-Zusammenfassungen über Erdveränderungen dokumentieren das zunehmende Chaos in der Natur, das nicht nur das Wetter betrifft, sondern u.a. auch Erdbeben, Vulkanausbrüche und seltsame Himmelsphänomene mit einschließt. Nur muss es nicht unbedingt an einem Menschen-gemachten Klimawandel liegen. Für eine tiefere Betrachtung des Themas empfehlen wir das Buch Erdveränderungen und die Mensch-Kosmos Verbindung von Sott.net Redakteur Pierre Lescaudron, das eine ganz andere Ursache für die Klima-Veränderungen vorschlägt.


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Wegen sintflutartiger Regenfälle wälzt sich Flutwelle durch Fischbach

In Rheinland-Pfalz haben die Unwetter am Sonntag besonders schlimm gewütet. Durch den Ort Fischbach raste eine bis zu 1,60 Meter hohe Flutwelle. Am Tag darauf stehen die Bewohner vor Schlamm und Trümmern.

in fischbach rheinland pfalz
© dpa
In Fischbach (Rheinland-Pfalz) sind nach nach heftigen Regenfällen viele Straßen teilweise meterhoch überflutet.
Als das Auto vor der Haustür seiner Mutter am Sonntagabend plötzlich wegschwamm, füllte Frank Gepert gerade Sandsäcke auf. "Ich konnte nur zuschauen, wie es die Straße runtergerissen wurde und im Fischbach verschwand." Es gibt ein Video, das zeigt, wie der Kombi an den Nachbarhäusern vorbeitrieb und in den Fluten versank. Dann verliert sich die Spur. Wo es jetzt ist? "Keine Ahnung", sagt Gepert. Er steht am Montagmittag dort, wo am Vortag noch das Auto des Lebensgefährten seiner Mutter geparkt war. Stattdessen liegen auf der Straße jetzt Trümmerberge aus zerstörten Tischen, Vasen, Regalen, Kühlschränken und anderem Gerümpel, das gestern noch kein Gerümpel, sondern Teil des Lebens seiner Mutter war.

Dann brach über den Landkreis Birkenfeld in Rheinland-Pfalz eines der heftigsten Unwetter seit Jahren herein. Eine Wettermessstation in der Region registrierte laut Deutschem Wetterdienst fast 150 Liter Regen pro Quadratmeter innerhalb von drei Stunden. Hunderte Keller wurden überflutet, durch den Ort Fischbach raste eine bis zu 1,60 Meter hohe Flutwelle, die mehr als 50 Autos mitriss. Katastrophenalarm wurde ausgerufen, die Stromversorgung brach teilweise zusammen. Verletzt wurde niemand, der Schaden geht allerdings in die Millionen. Einige Einwohner von Fischbach mussten wegen Einsturzgefahr ihre Häuser verlassen.

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Heftige Unwetter, Schlamm- und Hagellawinen - „Mehrere Ortschaften sind komplett überflutet“

Heftige Unwetter ziehen über weite Teile Deutschlands hinweg. Straßen und Keller laufen voll Wasser. Zwei Frauen werden vom Blitz getroffen.

In Fischbach wurde Katastrophenalarm ausgerufen
© dpa
In Fischbach (Rheinland-Pfalz) sind nach nach heftigen Regenfällen viele Straßen teilweise meterhoch überflutet. Es wurde Katastrophenalarm ausgerufen
Schwere Gewitter sind über Teile Deutschlands gezogen und haben Straßen und Keller unter Wasser gesetzt. Besonders betroffen war am Sonntag nach Angaben von Feuerwehr und Polizei der Werra-Meißner-Kreis im Norden Hessens. Allein in der Gemeinde Waldkappel waren mehr als 100 Feuerwehrleute im Einsatz. "Es herrscht Chaos hoch drei", sagte ein Sprecher der Rettungsleitstelle.

Im Süden von Rheinland-Pfalz galt laut Polizei in zwei Orten Katastrophenalarm. "Mehrere Ortschaften sind komplett überflutet", sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Am stärksten traf es demnach die Orte Fischbach und Herrstein. Dort stand das Wasser teilweise meterhoch. Wann dort der Katastrophenalarm wieder aufgehoben wird, stand in der Nacht zum Montag zunächst nicht fest.

Vorwiegend müssten nun vollgelaufene Keller ausgepumpt werden, sagte der Feuerwehrsprecher. Verletzte gab es nach vorläufigen Angaben keine. Der Deutsche Wetterdienst hatte zuvor für einige Regionen vor schweren Gewittern gewarnt.
Nach Starkregen und Hagelschlag wird eine blockierte Straße im hessischen Hetzerode geräumt.
© dpa
Nach Starkregen und Hagelschlag wird eine blockierte Straße im hessischen Hetzerode geräumt.
Schlamm- und Hagellawinen

In Nordhessen berichtete die Feuerwehr von Schlamm- und Hagellawinen. In mehreren Häusern habe sich der Hagel durch Türen und Fenstern gedrückt. "Die Keller standen voll damit", sagte Stadtbrandinspektor von Waldkappel, Carsten Degenhardt, der Deutschen Presse-Agentur. Mit schwerem Geräte waren Einsatzkräfte bis in die Nacht hinein damit beschäftigt, Schlamm und Geröll von den Straßen zu räumen.

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Überschwemmungen nach Gewitter mit Starkregen in vielen Teilen Italiens

Überschwemmungen nach Gewitter mit Starkregenin Italien
© Rete7.it / Screenshot YouTube
Gewitter mit Starkregen haben in vielen Teilen Italiens Überschwemmungen ausgelöst. In der Toskana verwandelten sich kleine Flüsse in reißende Ströme. In der Region Chianti trat ein Nebenfluss der Ema über die Ufer und setzte Straßen, Keller, Läden und Häuser unter Wasser, wie das Video zeigt. Die Feuerwehr war im Dauereinsatz.

Auch im Großraum Rom und in Apulien entluden sich Unwetter. In Apulien steckten viele Autos in den Regenfluten fest. An den italienischen Alpen wüteten zudem Hagelgewitter, wie hier in Cremenaga unweit von Lugano. Dort bahnten sich die Wassermassen samt Hagel ihren Weg durch die Straßen.


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Schwere Unwetter in Ankara - Flutwelle reißt über hundert Fahrzeuge mit

Starke Regenfälle und Gewitter haben in der türkischen Hauptstadt Ankara zu schweren Schäden geführt. Besonders hart traf es am Samstag den Außenbezirk Mamak.

Flutwelle reißt in Ankara mehr als hundert Fahrzeuge mit
© dpa
Dort riss eine Flutwelle mehr als hundert Fahrzeuge mit sich, wie die Nachrichtenagentur DHA berichtete. Mehrere Menschen seien verletzt und zahlreiche Läden beschädigt worden. Durch die Wucht des Wassers wurde teilweise der Asphalt von den Straßen gerissen, wie auf Bildern zu sehen war.
Flutwelle reißt in Ankara mehr als hundert Fahrzeuge mit
© dpa

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Überschwemmungen nach heftigen Regenfällen in Kenia

In Teilen Kenias waten die Menschen knietief durchs Wasser.
© dpa
In Teilen Kenias waten die Menschen knietief durchs Wasser.
Heftige Regenfälle haben in Kenia in den vergangenen Wochen zu großen Überschwemmungen mit vielen Todesopfern geführt. Rund 100 Menschen kamen seit März ums Leben, mehr als 250.000 flohen in andere Landesteile.

In den betroffenen Gebieten im Westen und im Zentrum des ostafrikanischen Landes stehen viele Gebäude unter Wasser oder sind wegen der Überschwemmungen nicht mehr zu erreichen.

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Provinz von Thailand von plötzlichen sintflutartigen Regenfällen überflutet

Die nördliche Provinz Chiang Mai wurde heute Morgen von sintflutartigen Regenfällen heimgesucht. Der stundenlange heftige Dauerregen führte dazu, dass viele Gemeinden stark überflutet waren, berichtete die thailändische Nachrichtenagentur.

Chiang Mai von plötzlichen sintflutartigen Regenfällen überschwemmt
© Unbekannt
Das Hochwasser stand im Bezirk San Sai in einigen Gebieten bereits bis zu einem Meter hoch, und brachte den Verkehr zum Erliegen. In der Nähe der Universität Mae Jo und in der Gemeinde Hlin Mern im Unterbezirk Pa Phai, waren die Straßen für die kleineren Fahrzeuge nicht mehr befahrbar. Die Autofahrer mussten entweder ihre Fahrzeuge stehen lassen oder wieder umkehren. Allerdings mussten auch aufgrund der Überschwemmungen einige wichtige Straße vorübergehend gesperrt werden, berichtet die thailändische Nachrichtenagentur weiter.

Kommentar: Plötzliche extreme Niederschläge und darauf folgende Überflutungen häufen sich in letzter Zeit. Schauen Sie es sich hierzu auch diese oder andere SOTT Zusammenfassungen an! (Die deutschen Untertitel können eingeschalten werden.)