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Mi, 23 Jun 2021
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Fluten


Cloud Lightning

Monsunregen: Mindestens 17 Tote in Nepal und Bhutan

Mit der jetzt beginnenden Monsunzeit in Asien gehen heftige Regenfälle und Überschwemmungen einher. Sie haben mindestens 17 Menschen das Leben gekostet, weitere werden vermisst.
monsun nepal
© Dipen Shrestha/ZUMA Wire/dpa
Ein teilweise überschwemmtes Haus in Sindhupalchok, Nepal.
Mindestens 17 Menschen sind diese Woche bei heftigen Regenfällen in der beginnenden Monsunsaison und bei damit einher gehenden Überschwemmungen in Nepal und Bhutan ums Leben gekommen. Das teilten örtliche Behörden der beiden Länder im Himalaya mit.

Zehn Tote stammten aus dem kleinen Königreich Bhutan und gehörten zu einer Gruppe, die in den Bergen Pilze sammelte, schrieb der Premier auf Facebook. Ihre Zelte seien am Mittwoch durch einen Erdrutsch weggerissen worden, berichtete die örtliche Zeitung Kuensel am Donnerstag. Unter den Toten seien auch Paare gewesen, die kleine Kinder zurückließen.

In Nepal werden mindestens 21 Menschen vermisst, sagte ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur. Noch könnten die Schäden nicht abgeschätzt werden. Meteorologen sagten weitere Regenfälle voraus, Anwohner in der Nähe von Flüssen wurden vor Überflutungen gewarnt.

dpa

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Ungewöhnlich viel Schnee und Kälte in Australien

Schnee australien
© 9news
In New South Wales in Australien kommt es momentan - auch wenn Winter herrscht - zu ungewöhnlich viel Schnee und einige Kälterekorde wurden Landesweit gebrochen. Zum Beispiel erlebte Sydney den kältesten Tag seit 37 Jahren. Im Staat Victoria gibt es hingegen schwerwiegende Überschwemmungen.


Attention

Schwere Unwetter treffen Teile von Deutschland

In Deutschland hat es erneut zahlreiche Unwetter gegeben. Starkregen schwemmte Autos weg und flutete Keller - ein Ort in Thüringen stand komplett unter Wasser. Und die gewittrige Phase ist laut Wetterdienst noch nicht überstanden.
Blitz symbolbild, Blitzschlag, Gewitter, unwetter symbolbild
© 123RF
Symbolbild
In vielen Orten Deutschlands haben erneute Unwetter immense Schäden verursacht. Starkregen sorgte für geflutete Keller und Straßen, zahlreiche Notrufe gingen bei den Feuerwehren ein. Besonders schlimm betroffen waren Thüringen, Hessen, Sachsen und Bayern.

Der thüringische Ort Gierstädt bei Erfurt stand nach starken Regenfällen unter Wasser. Alle Zufahrtsstraßen waren am Morgen gesperrt worden. Wie ein Sprecher der Polizei erklärte, sei der Ort sei komplett überflutet gewesen. "Das Wasser kam aus dem Wald geschossen", sagte Bürgermeister Ulf Henniger. Dabei seien auch Schlammmassen in den Ort im Landkreis Gotha gespült worden. Zehn Feuerwehren mit 74 Kräften seien laut Rettungsleitstelle im Einsatz gewesen.

Am Freitagabend war im Ortsteil Mosbach der thüringischen Gemeinde Wutha-Farnroda eine Flutwelle kniehoch durch den Ort geströmt und hatte Häuser, Gärten und Garagen geflutet. Mehrere Autos wurden weggeschwemmt, aus einigen mussten Menschen befreit werden. Der Bürgermeister rechnete mit Schäden in Millionenhöhe, bei einem Gebäude wurde ein Teilabsturz durch einen Hangrutsch befürchtet.

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Izmir, Türkei: In wenigen Stunden gesamter Regenfall von Februar

Die drittgrößte Stadt der Türkei, Izmir, wurde seit letzter Woche erneut von starken Regenfällen heimgesucht. Die Niederschläge verursachten in der fast ganzen Provinz Sturzfluten und blockierten die Hauptstraßen in den Innenstädten sowie in den umliegenden Bezirken.
floods
Die Überschwemmungen waren besonders verheerend in den Distrikten Konak, Balcova und Bayrakli, wo das Wasser der Ägäis über die Ufer der Stadt flossen und mit untergetauchten Fahrzeugen durch die Straßen fegte.

Feuerwehrleute wurden sofort in den Einsatz geschickt, hatten jedoch Schwierigkeiten, die betroffenen Gebiete zu erreichen, da durch Überschwemmungen verursachte Trümmer die Straßen blockierten.

Einige Einheimische versuchten, das Hochwasser aus Geschäften und Wohnhäusern im Erdgeschoss zu entfernen. Der S-Bahn-Zug zwischen Aliaga und Cumaovası stellte seinen Verkehr wegen widriger Wetterbedingungen um 7:30 Uhr ein. Die Gemeinde von Izmir bezeichnete die Situation als "Katastrophe" und forderte die Bewohner dazu auf, ihre Häuser nicht zu verlassen, es sei denn, dies sei erforderlich.

Kommentar: Nach weiteren Informationen gab es innerhalb von 8 Stunden die gesamte Regenmenge vom Monat Februar.






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Sturm "Eta" führt zu schweren Überschwemmungen in Guatemala - Mindestens 28 Tote und 50 Verschüttete

Das Tiefdruckgebiet "Eta" bringt extrem viel Niederschlag nach Mittelamerika, das bereits eine lange Regenzeit hinter sich hat. Erdrutsche und Überschwemmungen sind die Folge. Es ist zu befürchten, dass die Zahl der Opfer noch deutlich steigt.
Hurrikan eta
© Delmer Martinez/AP/dpa
"Eta“, der am 3. November als Hurrikan der Kategorie 4 über Nicaragua hinwegfegte, hat sich zwar zunächst zu einem tropischen Regensturm zurückentwickelt, bewegt sich jedoch derart langsam und wirft so viel Regen ab, dass weite Teile Mittelamerikas in höchster Alarmbereitschaft bleiben.
San Cristóbal Verapaz - Bei schweren Unwettern in Mittelamerika sind mindestens 28 Menschen ums Leben gekommen, 50 weitere Tote wurden nach einem Erdrutsch in einem Dorf im Zentrum Guatemalas befürchtet.

"Es wird geschätzt, dass 25 Häuser, also die Hälfte des Dorfes, begraben sind und sich nicht weniger als 50 Personen in den Häusern befinden", sagte Präsident Alejandro Giammattei zu Journalisten. Ovidio Choc Pop, Bürgermeister der nahe gelegenen Stadt San Cristóbal Verapaz, sprach im guatemaltekischen Fernsehen sogar von 75 Häusern und befürchtete 100 Tote. Erst am Freitag schafften es die Rettungskräfte nach Regierungsangaben, zu den Verschütteten vorzudringen. Der Zugang war schwierig gewesen. "Eta" war als Hurrikan der zweitstärksten Kategorie vier in Nicaragua auf Land getroffen, hatte sich dann auf dem Weg nach Honduras zwar zu einem tropischen Tiefdruckgebiet abgeschwächt, aber in der ganzen Region für heftigen Regen gesorgt. Nach Erdrutschen und Überschwemmungen kamen in Honduras mindestens 14 Menschen, in Guatemala und Panama jeweils fünf sowie in Costa Rica und Nicaragua jeweils zwei Menschen ums Leben. Die Zahl der Opfer könnte nach Schätzungen auch aufgrund der Verschütteten in Guatemala allerdings noch deutlich steigen. Das Dorf Quejá war nicht als Risikogebiet eingestuft worden, weshalb der Erdrutsch die Bewohner überraschte. Viele haben weder Trinkwasser noch Essen und warteten darauf, gerettet zu werden. In Honduras hatte die Regierung die Menschen in den tieferen Gebieten des Sula-Tals im Nordwesten des Landes dazu aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen. "Der Pegelstand des Flusses Ulúa hat 15 Meter überschritten", teilte das Präsidialamt mit. "Die Überschwemmungen werden katastrophal sein."

Kommentar:




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Schwere Unwetter in Südeuropa - Sturzfluten, Organböen und Hagelschauer

Extremer Starkregen, Hagel und schwere Sturmböen: Während sich der Herbst in Deutschland aktuell von seiner eher milderen Seite präsentiert, herrscht in Süd- und Westeuropa wettertechnisch Alarmstufe Rot.
  • Heftige Herbststürme wüteten über Süd- und Westeuropa.
  • Verheerendes Chaos auf einigen Urlaubsinseln - Es kam zu: Starkregen, Organböen und Hagelschauern.
  • Sogar ganze Flughäfen machten dicht.
unwetter südeuropa
© Screenshot/ Twitter
Unglaublich: In Griechenland wurden teilweise ganze Autos von den Schlammlawinen mitgerissen
Kreta - Zu Beginn des Monats zeigte sich der Herbst in weiten Teilen Deutschlands eher von seiner unfreundlichen Seite. In der ersten Oktoberhälfte dominierten Regen, kalte Luft und starke Sturmböen. Doch seit einigen Tagen herrscht ein enormer Wetterumschwung, der nahezu sommerliche Temperaturen bis zu 24 Grad zurück nach Deutschland bringt.

Unterdessen kämpfen andere europäische Länder mit teils schweren Unwettern. In einigen Regionen herrschen flutartige Regenfälle, Starkwind und schwere Hagelstürme. Aufgrund der kritischen Wetterlage mussten jetzt sogar einige Flughäfen dicht machen.

Kommentar: UN-Bericht: Verdopplung von Naturkatastrophen in den letzten 20 Jahren




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Weitere Überschwemmungen in Vietnam: Mindestens 13 Tote bei Erdrutsch

  • In Vietnam herrscht ein heftiges Unwetter.
  • Bei einem Erdrutsch sind mindestens 13 Menschen gestorben.
  • Fast 150.000 Häuser sind überflutet worden.
unwetter vietnam
© imago images/Xinhua
Hanoi. Bei einem Erdrutsch im Zentrum von Vietnam sind mindestens 13 Menschen getötet worden. Die Leichen seien am Donnerstag an einer Rangerstation entdeckt worden, nachdem sie am späten Montag von Schlamm-Massen begraben worden waren, zitierte die Zeitung VnExpress die Einsatzkräfte.

Schicksal von Arbeitern unklar

Seit über einer Woche gibt es in der Region immer wieder heftige Niederschläge. Insgesamt sind bei den Unwettern fast 50 Menschen ums Leben gekommen. Das Schicksal von 17 Arbeitern, die ebenfalls am Montag in der Zentralprovinz Thua Thien-Hue nahe eines im Bau befindlichen Wasserkraftwerks bei einem anderen Erdrutsch verschüttet worden waren, ist weiter unklar.

Kommentar: Schwere Überschwemmungen in Vietnam: Mindestens 18 Tote




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Schwere Überschwemmungen in Vietnam: Mindestens 18 Tote

  • In Vietnam sind bei Regen und schweren Überflutungen mindestens 18 Menschen ums Leben gekommen.
  • Wie der Katastrophenschutz des südostasiatischen Landes mitteilt, würden mehr als zwei Dutzend Menschen vermisst.
  • Besonders betroffen waren die zentralen Landesregionen, wo 50.000 Menschen in Sicherheit gebracht wurden.
Track of Tropical Storm Linfa in Vietnam, October 2020.
© Vietnam National Centre for Hydro-Meteorological Forecasting
Verlauf des tropischen Sturms "Linfa".
Hanoi. Bei anhaltendem Regen und schweren Überflutungen in Vietnam sind bis zum Montag mindestens 18 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als zwei Dutzend würden noch vermisst, teilte der Katastrophenschutz des südostasiatischen Landes mit. Auslöser waren zwei aufeinanderfolgende tropische Tiefdruckgebiete mit immer neuen heftigen Regengüssen.

Besonders betroffen waren die zentralen Landesregionen, wo 50 000 Menschen in Sicherheit gebracht wurden. Zehntausende Häuser wurden beschädigt. Die bei Touristen beliebten Küstenstadt Hoi An stand völlig unter Wasser. Auch kenterten vor der Küste mehrere Schiffe.

Die Behörden konnten derweil noch keine Entwarnung geben. Für die kommenden Tage kündigten Meteorologen ein weiteres tropisches Tief mit starken Niederschlägen an.

Cloud Lightning

China und Vietnam kämpft mit schweren Überschwemmungen

Die Drei-Schluchten-Talsperre ist voll wie nie, in Leshan erreichte das Wasser zum ersten Mal seit 71 Jahren die Füße einer riesigen Buddha-Statue. Für viele Menschen in China sind die Regenfälle verheerend.
buddha statue china
© STR / AFP
Das Wasser erreichte die Füße der riesigen Buddha-Statue in Leshan
In Chinas Süden sind Zehntausende Menschen vor starken Überschwemmungen geflohen. In der Stadt Fengzhou wurden mehr als tausend Menschen von der Versorgung abgeschnitten und leiden an Lebensmittelknappheit, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Das Hochwasser an der Drei-Schluchten-Talsperre des Jangtse-Flusses in der Provinz Hubei stehe auf dem höchsten Stand in der Geschichte des riesigen Staudamms, warnten die Behörden.

Mehr als 100.000 Menschen wurden in den beiden Städten Ya'an und Leshan in Sicherheit gebracht, wie Xinhua weiter berichtete. Im staatlichen Fernsehsender CCTV waren Soldaten zu sehen, die in Fengzhou Menschen in Rettungsboote halfen.

In der südchinesischen Provinz Sichuan stürzten 21 Fahrzeuge in ein Loch in der von den Fluten aufgerissenen Straße. Laut der Zeitung Global Times wurde dabei niemand verletzt.

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Schwere Überschwemmungen in Korea nach Dauerregen

Wenige Wochen nach schweren Überschwemmungen in Japan ist nun das Nachbarland Südkorea betroffen. Infolge von Starkregen starben mindestens 30 Menschen, etwa 6000 mussten ihre Häuser verlassen. Und es soll weiter regnen.
korea überschwemmung
Der Wagen steht kopfüber zur Hälfte im Fluss. Zwei Feuerwehrkräfte ziehen langsam eine Frau aus dem Auto - Zuschauer klatschen. Die Südkoreanerin hat gerade noch mal Glück gehabt.

Nicht nur im Südwesten des Landes sind nach zum Teil wochenlangen, heftigen Regenfällen Flüsse über die Ufer getreten, haben Häuser unter Wasser gesetzt, Brücken zerstört und Erdrutsche ausgelöst. In mehreren Provinzen wurden die Bewohner in Notunterkünften untergebracht.

Bereits gestern waren in der Hauptstadt Seoul mehrere Autobahnen gesperrt worden. Und für morgen Vormittag wird ein weiterer Taifun erwartet.

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