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So, 25 Jun 2017
Die Welt für Menschen, die denken

Fluten


Seismograph

Tsunami verwüstet nach Erdbeben der Stärke 4,0 Häuser an der Küste von Grönland

Nach einem Erdbeben und Tsunami vor der Westküste Grönlands werden vier Menschen vermisst. Sieben Menschen wurden nach bisherigen Erkenntnissen verletzt. Nach Angaben der Polizei hielten sich die Vermissten in einem Gebäude auf der Insel Nuugaatsiaq auf.

© Olina Angie K Nielsen / Facebook
Erdbeben und Tsunami haben Gröndland heimgesucht.
Die Insel vor der Küste mit nur etwa hundert Einwohnern war besonders von dem Tsunami betroffen. Informationen über Tote lagen bislang nicht vor. "Ich kann keine Todesopfer bestätigen", sagte Grönlands Polizeichef Bjørn Tegner Bay am Sonntag im dänischen Fernsehen.

Wie die Polizei weiter mitteilte, mussten 78 Menschen von der Insel in Sicherheit gebracht werden.

Die Polizei versuche, 23 weitere Bewohner ausfindig zu machen, sagte der Polizeichef. Dies heiße aber nicht, dass sie vermisst werden. Sie könnten auf See fischen, oder sich in anderen Teilen Grönlands aufhalten.

Beaker

Ungewöhnlich starke Regenfälle im Niger - Mindestens 16 Opfer

Mindestens 16 Menschen sind bei starkem Regen und Überschwemmungen im ostafrikanischen Niger umgekommen. Nach Angaben der Regierung wurden über 400 Häuser zerstört. Mindestens 3.000 Menschen verloren ihr Zuhause.
© Reuters
Archivbild
Vor allem die Hauptstadt Niamey im Südwesten des Landes sowie Regionen im Süden und Westen seien betroffen gewesen, hieß es am späten Freitagabend. Nach Angaben des UN-Nothilfebüros kündigte der Wetterdienst für dieses Jahr in einigen Regionen ungewöhnlich starke Regenfälle an. Demnach leben etwa 157.000 Menschen in Regionen, die von Überschwemmungen betroffen sein könnten.

dpa

Cloud Precipitation

Österreich: Überschwemmungen durch heftige Gewitter mit Starkregen

Heftige Gewitter haben am Sonntagabend für kleinere Überschwemmungen im Wechselgebiet und in der Buckligen Welt gesorgt. Die Feuerwehr musste wegen einiger überfluteter Straßen und Wege ausrücken.

© Einsatzdoku / Lechner
Als sich die starke Gewitterzelle über dem Wechselgebiet und der Buckligen Welt am Sonntagabend entlud, fielen innerhalb kürzester Zeit bis zu 70 Liter Regen pro Quadratmeter. Die Böden konnten diese Wassermenge nicht aufnehmen, was zur Folge hatte, dass Straßen und Wege zum Teil überflutet wurden.

Durch den heftigen Regen stiegen auch die Pegel der Flüsse in den betroffenen Gebieten an und drohten überzulaufen. Mehrere Feuerwehren in den Bezirken Neunkirchen und Wiener Neustadt mussten zu kleineren Unwettereinsätzen ausrücken.

Kommentar: Regenfälle bei denen in kürzester Zeit enorme Wassermengen vom Himmel kommen und darauf folgende Überflutungen werden immer häufiger. Schauen Sie sich unsere monatlich erscheinenden SOTT Videos über die sich weltweit ereignenden Erdveränderungen an, um einen direkteren Eindruck vom Ausmaß dieser Ereignisse zu bekommen:




Better Earth

Schwere Überflutungen in Brasilien - Mindestens 6 Tote und 50.000 Evakuierte

Bei schweren Überschwemmungen im Nordosten Brasiliens sind mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen. Insgesamt 50.000 Menschen hätten ihre Häuser verlassen, haben die Behörden der Teilstaaten Pernambuco und Alagoas am Dienstag mitgeteilt.
© Brazil Civil Defence via De Olho No Tempo Meteorologia
Überschwemmungen in Pernambuco, Brasiliem am 28. Mai, 2017.
Starkregen hatte am Wochenende Flüsse über die Ufer treten lassen. Die Überschwemmungen führten zu Erdrutschen. Bäume wurden entwurzelt und das Trinkwasser verschmutzt.

Den Angaben zufolge starben vier Menschen in Alagoas und zwei in Pernambuco. Die beiden Teilstaaten riefen den Notstand aus. Der brasilianische Staatspräsident Michel Temer kündigte staatliche Hilfen an.

Kommentar:






Bad Guys

Hangrutsch in Österreich: 17 Menschen wurden eingeschlossen

Nach einem massiven Erdrutsch am Samstagnachmittag bei der Liechtensteinklamm (Pongau) ist eine Brücke einsturzgefährdet.
© FMT-Pictures/FM
Die Einsatzkräfte rückten im Pongau aus, um Wanderer aus der Liechtensteinklamm zu retten.
St. Johann - Nach dem Hangrutsch über eine Straße in die Liechtensteinklamm sind auch 17 Personen und ein Hund eingeschlossen worden. Vier weitere Menschen wurden leicht verletzt. Die Erdmassen hatten eine Brücke so schwer beschädigt, dass sie einzustürzen drohte. Die Eingeschlossenen wurden über einen Notsteig aus der Klamm begleitet, berichtete die Bergrettung der APA.

Alle Verletzten konnten noch selber die Schlucht verlassen und wurden vom Roten Kreuz versorgt. Die in der Klamm Eingeschlossenen kamen soweit ohne Blessuren davon. Sie wurden von den Bergrettern mit Helm und Gurt gesichert. Über ein Seilgeländer stiegen die 17 Ausflügler den bereits vorhandenen Notsteig in Begleitung der Helfer hinauf. "Es handelt sich vorwiegend um junge Leute, die das ohne Probleme schaffen", berichtete die Salzburger Bergrettungs-Sprecherin Maria Riedler im APA-Gespräch.

Blue Planet

Sintflutartige Monsun-Regenfälle in Sri Lanka

Bei schweren Unwettern sind in Sri Lanka mindestens 91 Menschen ums Leben gekommen. 110 Menschen würden vermisst, teilten die Behörden mit. Sintflutartige Monsun-Regenfälle lösten Erdrutsche und Überschwemmungen aus, Tausende Menschen mussten ihre Häuser verlassen.
Schwere Regenfälle haben in Sri Lanka Überschwemmungen und Erdrutsche ausgelöst. Dabei kamen mindestens 91 Menschen ums Leben, teilten die Behörden mit. Mehr als 100 Menschen würden vermisst. Fast 8000 Menschen hätten ihre Häuser verlassen müssen, hieß es vom Katastrophenschutz.

In der Provinz Sabaragamuwa östlich der Hauptstadt Colombo wurden aus Sicherheitsgründen die Schulen geschlossen. Bewohner aus anderen gefährdeten Regionen wurden ebenfalls aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen. Boote der Marine und Helikopter der Luftwaffe waren im Einsatz, um gestrandete Flutopfer zu retten und ihnen Hilfe zu bringen.

Kommentar:




Cloud Precipitation

Schwere Unwetter ziehen erneut über Deutschland: Zug entgleist auf Grund einer Schlammlawine

Hitze, Blitze und Regen - das Wetter hat Großeinsätze von Polizei und Feuerwehr ausgelöst. In Thüringen gab es mehrere Verletzte. Am Hamburger Flughafen sitzen Hunderte Menschen fest.
© dpa
Erst Hitze, dann Donnerwetter: Heftige Unwetter haben in Deutschland für Großeinsätze der Rettungskräfte gesorgt. Am Hamburger Flughafen saßen am Freitagabend etwa 400 Reisende fest. Ihre Flieger konnten bei dem schlechten Wetter nicht abheben. „Die Leute werden gut versorgt. Das Rote Kreuz ist die ganze Zeit im Einsatz“, sagte ein Sprecher der Polizei. Helfer bauten Feldbetten auf, in denen die erschöpften Menschen die Nacht verbrachten.

In Ostthüringen entgleiste am Abend ein Regionalzug. Er fuhr bei Stadtroda - zwischen Jena und Gera - in eine Schlammlawine, die nach einem Unwetter auf die Gleise gerutscht war, wie eine Bahnsprecherin mitteilte. Nach Angaben des Lagezentrums der Thüringer Polizei wurden sieben Menschen leicht verletzt. Der Regionalexpress RE 1 war vom sächsischen Ort Glauchau nach Göttingen unterwegs.

Auch in anderen Teilen Thüringens sowie regional in Sachsen-Anhalt, Sachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern oder auch dem Osten Niedersachsens gab es viel Regen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Abend berichtete. Mitunter seien bis zu 40 Liter Regen pro Quadratmeter niedergegangen, auch Hagel. In der Nacht zum Samstag hob der DWD die Unwetterwarnungen auf.

Kommentar:




Cloud Precipitation

Unwetter in Deutschland mit Wolkenwalzen, Starkregen und Überflutungen

Die imposante Böenwalze eines kräftigen Gewitters rollt auf das nordhessische Hofgeismar zu. So wie hier hat es am Nachmittag in vielen Regionen der nördlichen Landesmitte ausgesehen.
© Jonas Beckmann
Auch über Spraitbach im Ostalbkreis rauscht eine Böenwalze heran.
© Jan Hogh
Mit bedrohlich dunklen Wolken zieht im Landkreis Kassel am Donnerstagnachmittag ein Gewitter auf.
© Unekannt
Kurz darauf kommen dort Unmengen an Regen vom Himmel. Diese Regenrinne hat keine Chance mehr, das Wasser abzuleiten.
© Unbekannt

Bizarro Earth

Wolfsburg: Blitzeinschlag im VW-Bad, VfL-Spiel unterbrochen und zahlreiche Überschwemmungen

Ein heftiges Gewitter ist am Samstag über Wolfsburger hinweggezogen: Die Feuerwehren waren ab 17 Uhr im Dauereinsatz, der Blitz schlug im VW-Bad ein und beschädigte die Technik, außerdem musste das Bundesligaspiel des VfL gegen Gladbach für 30 Minuten unterbrochen werden.
© 123RF
Wolfsburg. Bei dem Blitzeinschlag im VW-Bad wurde die komplette Steuerungstechnik beschädigt. Die Stadt versuchte zwar, den Schaden sofort reparieren zu lassen und informierte eine Fachfirma, aber am Samstagabend stand fest, dass das Bad am Sonntag geschlossen bleiben muss. Die Stadt informierte darüber bei Facebook und Twitter. „Wir bemühen uns, das Problem so schnell wie möglich in den Griff zu bekommen“, sagte Elke Wichmann von der Kommunikation der Stadt. Wahrscheinlich werde der Betrieb am Montag noch nicht wieder laufen und das Bad muss geschlossen bleiben.

Die Bundesliga-Partie des VfL gegen Borussia Mönchengladbach in der Volkswagen-Arena musste wegen des Unwetters um kurz nach 17 Uhr für knapp eine halbe Stunde unterbrochen werden. „Es ist weder zu Personen- noch Sachschäden durch das Gewitter gekommen“, sagt VfL-Sprecherin Barbara Ertel-Leicht. Der Stadionsprecher habe die Zuschauer über die aktuellen Entwicklungen informiert, damit bei niemanden ein ungutes Gefühl aufkommen würde.

Zu schwerwiegenden Behinderungen kam es auf der B 188: Die Bundesstraße wurde zwischen Wolfsburg und Gifhorn überspült, sie blieb rund neun Stunden lang gesperrt.

Cloud Precipitation

Überflutungen in Chile nach heftigen Regenfällen - Mindestens 2 Tote

Bei Überschwemmungen im Norden Chiles sind mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Sie wurden in ihrem Auto von den Fluten mitgerissen. In der von heftigen Regenfällen besonders betroffenen Region Coquimbo mussten rund 1.500 Menschen ihre Häuser verlassen, weil ein Stausee über die Ufer trat. Etwa 12.000 Einwohner waren von der Außenwelt abgeschnitten.

© Reuters
Mindestens zwei Menschen sterben bei Überflutungen in Chile
Vizepräsident Mario Fernández besuchte am Samstag die Region Coquimbo, wo etwa 54.000 Menschen kein fließendes Wasser hatten. "Das schwierigste ist die Versorgung mit Trinkwasser in der Stadt Ovalle", sagte er. "Wir versuchen, die Versorgung so schnell wie möglich wiederherzustellen." Zahlreiche Bewohner der Region suchten Schutz in Notunterkünften. (dpa)

Kommentar: Wieder einmal gab es Überschwemmungen nach heftigen Regenfällen - diesmal in Chile: