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Do, 23 Mär 2017
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Fluten


Hiliter

Peru: 72 Tote bei Erdrutschen und Überschwemmungen

Lima - Das Klimaphänomen El Nino hat in Teilen Perus durch Überschwemmungen und Erdrutsche verheerende Zerstörungen angerichtet.
© Reuters
Rettung mittels Seilsicherung
Dabei seien in Lima und im Norden des Landes seit Jahresbeginn bereits mindestens 72 Menschen ums Leben gekommen, teilte das "Nationale Katastrophenschutzzentrum" am Wochenende mit. Zehntausende Menschen wurden obdachlos, Millionen weitere drohten von der Trinkwasserversorgung abgeschnitten zu werden. Staatschef Pedro Pablo Kuczynski sagte Millionenhilfen für den Wiederaufbau zu.

Nach wochenlangen heftigen Regenfällen traten in Peru viele Flüsse über die Ufer. Bei einem Erdrutsch in der nordperuanischen Stadt Otuzco kamen bis Freitag zehn Menschen ums Leben. Die meisten waren Lkw-Fahrer, die von den Erdmassen überrascht worden waren. Schlammlawinen verschütteten auch Teile der Hauptverkehrsstraße zwischen Lima und dem Zentrum des Landes.

Kommentar:
  • Starke Regenfälle in Peru führen zu Überschwemmungen und Erdrutschen - Tausende Menschen betroffen



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Starke Regenfälle in Peru führen zu Überschwemmungen und Erdrutschen - Tausende Menschen betroffen

Das Wetterphänomen El Nino hat für Chaos in Perus Hauptstadt Lima gesorgt. Heftiger Regen führte zu Überschwemmungen und Erdrutschen in der Millionenmetropole. Tausende Menschen waren wegen überfluteter Straßen von der Außenwelt abgeschnitten. Die wichtigste Autobahn, die ins Landesinnere führt, war wegen Schlammlawinen teilweise unpassierbar.
© INDECI
Mindestens sieben Menschen sind durch einen Erdrutsch im Norden des Landes ums Leben gekommen. Die Opfer befanden sich in mehreren Fahrzeugen, die auf einer Landstraße in Rayampampa, im Departement La Libertad, auf die Räumung von Geröll warteten, wie der Rundfunksender RPP berichtete. Weitere zehn Menschen seien verletzt worden.

Der Rimac-Fluss überflutete Teile der Hauptstadt Lima. Mehrere hundert Einwohner konnten wegen des Hochwassers ihre zerstörten Wohnungen nicht verlassen.

Kommentar:




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Vier Tote bei Überschwemmungen in Indonesien

© Sputnik/ Mikhail Tsyganov
Symbolbild
Jakarta - Durch Überschwemmungen und Erdrutsche sind in der westindonesischen Provinz Sumatra vier Menschen ums Leben gekommen. Einige Bereiche im Bezirk Lima Puluh Kota stünden nach dem seit Donnerstag andauernden Regenfällen bis zu 1,5 Meter unter Wasser, sagte der Sprecher des Nationalen Katastrophenschutzamts, Sutopo Nugroho. Es habe mindestens 13 Erdrutsche gegeben. Während der Regenszeit sind Überschwemmungen in Indonesien üblich.

(dpa)

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Erst Waldbrände jetzt schwere Überschwemmungen in Chile

Bei schweren Überschwemmungen in Chile sind mehrere Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 19 Menschen galten zudem als vermisst, wie der Katastrophendienst Onemi in seinem letzten Bericht am Sonntagabend mitteilte.
© dpa
Santiago de Chile - Die Zahl der Toten wurde darin von zunächst vier nach unten auf drei korrigiert. 377 Menschen waren in den Bergregionen des Landes von der Außenwelt abgeschnitten, nach Medienberichten waren rund 1,4 Millionen Einwohner vor allem in der Region um die Hauptstadt Santiago ohne Trinkwasser.

Das Land meldete über das gesamte Wochenende heftige Niederschläge in mehreren Andenregionen. Dabei verschmutzten Erdrutsche den Fluß Maipo nahe Santiago und führten zu Unterbrechungen bei der Wasserversorgung, berichtete das Portal "Emol". Wegen der Notlage sollten vielerorts die Schulen am Montag geschlossen bleiben.

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Brasilien: Überschwemmungen und Hagel nach heftigen Gewittern

© dpa
In der Innenstadt von Sao Paulo standen etliche Straßen unter Wasser.
Heftige Gewitter verursachen in diesen Tagen im Süden Brasiliens Überflutungen und Sturmschäden. Wie hier in der Millionenmetropole Sao Paulo wurden gestern nach Regengüssen etliche Straßen und Plätze unter Wasser gesetzt. Sturmböen rissen in anderen Orten Bäume um, mancherorts prasselten auch große Hagelkörner vom Himmel.
© dpa
Auch heute toben sich wieder kräftige Gewitter aus. Erneut sind in Brasiliens größter Stadt mit rund 12 Millionen Einwohnern Unwetter zu erwarten. Auf dem WetterRadar sind die Gewitterherde gut zu erkennen, sie bewegen sich kaum vom Fleck, sodass es innerhalb kurzer Zeit wie aus Kübeln schüttet.

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Regenfälle in Kalifornien: "Glory Hole" wird zum ersten Mal seit über zehn Jahren wieder benötigt

Zum ersten Mal seit über zehn Jahren ist der Stausee Berryessa im Norden Kaliforniens so voll, dass sein Ablauf zum Einsatz kommt. Mit rund 21 Metern Breite ist es der größte Überlauftrichter der Welt. Weil es in Kalifornien seit Wochen stark regnet, sind hunderte Menschen in ihren Häusern eingeschlossen. Feuerwehrleute bringen die Bewohner mit Booten in Sicherheit.
Zuvor war Südkalifornien von schweren Regenstürmen betroffen - fünf Menschen starben. Die sintflutartigen Niederschläge führten zu zahlreichen Straßensperrungen, verbreiteten Stromausfällen und Schlammlawinen. In einigen Gebieten wurden bis zu 2,5 Zentimeter Regen in einer Stunde gemessen. Während es im Süden des US-Westküstenstaates am Sonntag wieder trocken war und mit dem Aufräumen begonnen wurde, mussten die Menschen im Norden mit heftigem Regen kämpfen.

Schneeschmelze brächte neue Probleme

Schlagzeilen machte auch der Oroville-Stausee in Nordkalifornien, dessen Damm zu brechen drohte. Mehr als 180.000 Menschen am Fuße der höchsten Staumauer in den USA hatten die Gefahrenzone sicherheitshalber räumen müssen. Im Wettlauf mit der Zeit waren Arbeiter rund um die Uhr im Einsatz, um die Stauanlagen zu befestigen. Und dank kontrollierter Abflüsse war es schließlich gelungen, den Wasserspiegel in dem Reservoir um mehrere Meter zu senken.

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Unwetter in Kalifornien: Starkregenfälle, Fluten und Autos von Erdloch verschluckt

Heftige Regenfälle, Schlammlawinen und tiefe Krater in den Straßen: Südkalifornien ist in der Nacht zum Samstag von einem schweren Sturm heimgesucht worden. Nach Angaben des Senders ABC News kamen mindestens vier Menschen ums Leben, CNN sprach von zwei Todesopfern.
© Unbekannt

In Sherman Oaks riss ein umstürzender Baum Stromleitungen mit sich und krachte auf ein Auto. Der 55-jährige Fahrer starb an einem Stromschlag, wie CNN und ABC News unter Berufung auf Behördenangaben berichteten. In Victorville östlich von Los Angeles sei ein Autofahrer tot in seinem überfluteten Auto gefunden worden.


Kommentar: Einer der heftigsten Stürme seit Jahren in Kalifornien: Evakuierungen, Stromausfälle und Verkehrsbehinderungen




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Die norddeutsche Sturmflut-Katastrophe von 1962

Vincinette, „die Siegreiche“ - so hieß das Orkantief, das am 17. Februar 1962, also genau vor 55 Jahren, über Norddeutschland fegte und eine Jahrhundert-Sturmflut entfesselte: Deiche brechen in ganz Norddeutschland, die Überschwemmungen reichen bis weit ins Hinterland. Insgesamt verlieren 340 Menschen ihr Leben, mehr als 10.000 werden obdachlos, tausende Nutztiere ertrinken. Die Katastrophe verursacht in Niedersachsen Schäden in Höhe von 285 Millionen Euro. Auch in den Landkreisen Harburg und Stade richtet das Wasser schwere Verwüstungen an.

Im Folgenden blickt das WOCHENBLATT zurück auf die Katastrophe, beleuchtet Hintergründe und lässt Zeitzeugen sprechen.
© Imago Stock & People)
Die Sturmflut aus dem Jahr 1962 traf die Elbinsel Wilhelmsburg am härtesten. Dort standen ganze Gemeinden unter Wasser. In der Nacht starben über 300 Menschen.
Die Deiche brachen von Stelle bis Stade

Obwohl der Landkreis Harburg rund 120 Kilometer von der Küste entfernt liegt, richtet die Sturmflut auch im Kreisgebiet große Verwüstungen an. Fünf Menschen kommen in den Wassermassen um, fast 700 Stück Vieh ertrinken, 18 Wohngebäude werden einfach wegrissen, weitere schwer beschädigt. Zeitweise stehen 7.000 Hektar Land unter Wasser. Insgesamt verursacht die Flut im Landkreis Schäden von rund 10 Millionen D-Mark.

„Für die gesamte Nordseeküste besteht die Gefahr einer schweren Sturmflut. Das Nachthochwasser wird etwa 3 Meter höher als das mittlere Hochwasser eintreten.“ Für diese Meldung unterbrach der Norddeutsche Rundfunk am Abend des 16. Februars sein laufendes Programm. Es fällt schwer, sich darin die Ausmaße und die Tragik der sich anbahnenden Katastrophe vorzustellen. Im Landkreis waren die Verantwortlichen zwar in Alarmbereitschaft, die Bevölkerung schlief aber seelenruhig weiter. Schließlich machten sich die genannten Hochwasserstände so weit weg von der Tidegrenze bei Geesthacht an den Deichen im Kreis sonst kaum bemerkbar.

© Unbekannt
Dort wo einmal der Deich stand, gibt es nur noch eine "Wasserwüste"
Doch in jener Nacht war das anders. Durch tagelangen auflandigen Wind hatten sich Millionen Kubikmeter Wasser in der Elbmündung gestaut. Der Sturm drückte die Wassermassen die Elbe hinauf. Das Ilmenau-Sperrwerk gab es noch nicht. Stattdessen war der Bereich der unteren Seeveniederung zwischen Over und Wuhlenburg ein großes Überschwemmungsgebiet. Von dort trafen die Wassermassen jetzt mit ungeheurer Wucht auf die Deiche an Luhe, Seeve, Este und Ilmenau. Die Pegelstände liegen mancherorts bei über 5,60 Meter über Normal Null. Die betroffenen eingedeichten Orte wie Achterdeich, Stelle, Hoopte, Hörsten, werden regelrecht umspült, lange bevor der Elbdeich bei Bullenhausen bricht. An den Nebenflüssen kommt es zu insgesamt 26 Brüchen. Am schlimmsten ist die damalige Gemeinde „Achterdeich“ betroffen. Die Flutwelle, die über Seeve und Ashauser Mühlenbach anrollt, reißt ein 110 Meter langes Loch in den Steller Querdeich, auf dem die Straße nach Fliegenberg verläuft. Der rückwärtige Deich, der das Dorf schützen soll, hat der gewaltigen Kraft des Wassers nichts entgegenzusetzen und bricht an mehreren Stellen. Die Wassermassen reißen ein Haus mit sich, vier Menschen sterben. 13 weitere Häuser werden komplett zerstört. Auch wenn, verglichen mit Hamburg, die Flut im Kreis eher glimpflich verläuft, hat sie sich doch ins kollektive Gedächtnis gebrannt. Als Konsequenz wurde der Hochwasserschutz ausgebaut.

Kommentar:


Water

Hochwasser: Größter US-Staudamm droht zu brechen - 100.000 Einwohner evakuiert

Der Oroville Damm in Nordkalifornien droht binnen der nächsten Stunden zu brechen, weshalb derzeit über 100.000 Anwohner evakuiert werden, wie lokale Medien berichten.

© AP Photo/ Rich Pedroncelli
Laut der Zeitung Los Angeles Times war der Stausee hinter dem größten Damm des Landes vor einigen Tagen wegen heftiger Regenfälle an seine Kapazitätsgrenzen gestoßen, wobei die Hochwasserentlastungsanlage schwer beschädigt wurde.

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Indonesien kämpft gegen starke Überschwemmungen - Mindestens 13 Tote

Ungefähr 40.000 Menschen sind von einem starken Hochwasser in zentralen Teilen des Inselstaates Indonesien betroffen. Die Naturgewalt löste unter anderem im Touristenparadies Bali Erdrutsche aus, denen mindestens 13 Menschen zum Opfer fielen, berichtet die Nachrichtenagentur Associated Press. Außerdem ließen starke Regenschauer auf der Insel Sumbawa die Flüsse über die Ufer treten.

© Reuters
Indonesien kämpft gegen eine starke Überschwemmung in zentralen Teilen des Landes
Nach Angaben der örtlichen Katastrophenschutzbehörde sind mit den Folgen der Überschwemmung mehr als 40.000 Einwohner konfrontiert. Die meisten von ihnen werden provisorisch in Moscheen und Staatseinrichtungen beherbergt. Inzwischen sind ungefähr 8.000 Menschen in zwei überfluteten Gebieten von der Außenwelt abgeschnitten.

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