Willkommen bei SOTT.net
Sa, 21 Okt 2017
Die Welt für Menschen, die denken

Fluten


Ark

Schwere Regenfälle in Vietnam - Bisher 37 Tote

Im Norden und Zentrum Vietnams treiben schwere Regenfälle die Pegel nach oben und lockern das Erdreich: In der Folge sterben Dutzende Menschen, viele weitere werden vermisst. Das Hochwasser zerstört eine Brücke und reißt mehrere Menschen in den Tod.
© Reuters
Schwere Unwetter haben in Teilen von Vietnam mindestens 37 Menschen das Leben gekostet. Weitere 40 galten nach heftigen Regenfällen, Überschwemmungen und Erdrutschen als vermisst, wie die Nationale Katastrophenschutzbehörde mitteilte. Die Regierung in Hanoi hat 7000 Hilfskräfte und Soldaten mobilisiert, um Betroffenen zu helfen.

Ein tropisches Tiefdruckgebiet war seit Anfang der Woche mit starkem Regen über den Norden und die Mitte des Landes hinweggezogen. Vielerorts zerstörten die Überschwemmungen Häuser, Straßen und Brücken. Das Tiefdruckgebiet nahm Kurs auf das benachbarte Laos. Meteorologen erwarteten aber auch für Vietnam weitere heftige Regenfälle. Örtliche Medien zeigten Bilder von Menschen, die sich vor den Fluten auf die Dächer ihrer Häuser gerettet hatten.

Kommentar:




Bizarro Earth

Hurrikan "Nate" richtete schwere Schäden in Zentralamerika an: Mehr als 20 Tote

Durch den Tropensturm "Nate" sind in Zentralamerika mehr als 20 Menschen ums Leben gekommen. Allein in Nicaragua starben elf Menschen, sieben weitere wurden noch vermisst, wie die Behörden am Donnerstag mitteilten. In Costa Rica und Honduras gab es insgesamt elf weitere Todesopfer, tausende Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Der Sturm zog Richtung Mexiko und USA, wo er sich zum Hurrikan entwickeln sollte.
© NOAA NWS National Hurricane Center
Nicaragua wurde mit elf Todesopfern am schwersten von "Nate" getroffen. Sieben Menschen würden noch vermisst, sagte Vize-Präsidentin Rosario Murillo den Staatsmedien zufolge. Etwa 800 Menschen seien in Sicherheit gebracht worden. Wegen tagelanger heftiger Regenfälle seien fast 600 Häuser überflutet worden und 14 Gemeinden von der Außenwelt abgeschnitten. In insgesamt rund 30 Gemeinden habe "Nate" Schäden angerichtet, erklärte Murillo.

In Honduras meldeten die Behörden drei Todesopfer und drei Vermisste. In Costa Rica gab es acht Todesopfer durch den Sturm, darunter ein dreijähriges Mädchen. Ursache waren umstürzende Bäume sowie Erdrutsche. 17 Menschen wurden noch vermisst. Wegen über die Ufer getretener Flüsse und unterspülter Straßen wurde in Costa Rica der nationale Notstand ausgerufen, Schulen und Behörden blieben geschlossen.

Mehr als 5000 Menschen in Costa Rica wurden in Notunterkünften untergebracht, wie der Leiter der Nationalen Katastrophenschutzkommission, Ivan Brenes, mitteilte. 18 Hauptstraßen seien wegen Sturmschäden gesperrt, etwa ein Dutzend weitere nur noch teilweise befahrbar.

Kommentar:




Cloud Lightning

Schwere Unwetter treffen weitere Teile Südeuropas

In Südeuropa und Kleinasien toben derzeit heftige Gewitter. Sturzfluten und schwere Überschwemmungen sind die Folgen. Besonders betroffen sind Teile Italiens und der Türkei.
© MeteoNetwork @meteonetwork via twitter
In Süditalien wüteten die Unwetter am Mittwoch und Donnerstag besonders heftig. Auf Sizilien standen in Syrakus Straßen bis zu einem Meter hoch unter Wasser. Autos blieben stecken oder kamen kaum noch voran. In Apulien ergossen sich in der Region um Lecce nach Gewittern reißende Fluten durch kleine Ortschaften. Auch in Bari und in Teilen Kalabriens gab es schwere Überflutungen.

© wetter online
Das WetterRadar-Bild von Mittwochnachmittag zeigt die starken Gewitter über Sizilien.
In der türkischen Millionenmetropole Istanbul gingen ebenfalls heftige Gewitter nieder. Die Unwetter setzten Teile der Stadt unter Wasser. Straßen und öffentliche Plätze wurden überschwemmt, zahlreiche Keller liefen voll. Im Osten der Türkei kam es in der Provinz Rize am Schwarzen Meer zu Erdrutschen. Dort sind Dörfer von der Außenwelt abgeschnitten, weil viele Straßen durch Schlamm- und Geröllmassen blockiert sind.

Bullseye

Sturzbäche im Norden Griechenlands

Seit Juni war kein einziger Tropfen Regen in vielen Regionen Griechenlands gefallen - jetzt viel zu viel. Ein schweres Unwetter mit heftigen Regenfällen hat in der Nacht zum Dienstag erhebliche Schäden im Norden des Landes angerichtet. Am schlimmsten sei die Lage auf der Insel Samothraki in der Nordägäis, berichtete der griechische Zivilschutz.
© Screenshot
Stromversorgung zusammengebrochen

Erdrutsche hatten etliche Straßen beschädigt und blockiert, wie das Video mit Aufnahmen von der Insel zeigt. Das Wasser stürzte durch die Straßen und riss alles mit sich, was nicht fest verankert war. Wie das örtliche Nachrichtenportal e-evros.gr berichtete, brach in vielen Orten die Stromversorgung und das Telefonnetz zusammen.

Samothraki gehört nicht zu den beim Massentourismus so beliebten Inseln wie Rhodos in der Südägäis. Die 180 Quadratkilometer große Insel wurde aber in den Atlas für nachhaltigen Tourismus, destinet.eu, aufgenommen.

Bizarro Earth

Mindestens sieben Tote durch Unwetter in der Toskana

Autos wurden weggespült, Straßen überflutet: In Italien sind mehrere Menschen nach extremen Regenfällen ums Leben gekommen. Eine Familie starb in ihrem gefluteten Keller.
© NOVI/ EPA-EFE/ REX/ Shutterstock
Bei starken Unwettern sind in Italien mindestens sieben Menschen getötet worden. Ein weiterer wurde am Sonntag noch in der Gegend um die Stadt Livorno vermisst, teilten Feuerwehr und Zivilschutz mit. Am schwersten getroffen wurde nach Feuerwehrangaben in der Nacht auf Sonntag die Stadt Livorno in der Toskana.

Laut Medienberichten kam eine Familie mit einem vierjährigen Kind im Untergeschoss ihrer Wohnung bei dem Unwetter ums Leben. Der Großvater habe noch ein anderes Kind der Familie gerettet, um dann in der Wohnung den anderen zur Hilfe zu kommen, wo er dann ebenfalls starb.

Zahlreiche Straßen in Livorno wurden innerhalb weniger Stunden überflutet, Autos weggespült. Bürgermeister Filippo Nogarin sprach von einer "sehr schwierigen" und "kritischen" Situation: "Wir fürchten eine Katastrophe." Die Helfer rückten zu mehr als 160 Einsätzen rund um Livorno und Pisa aus.

Kommentar:




Tornado1

Flut historischen Ausmaßes in Houston durch Hurrikan "Harvey"

Nach dem Abflauen des Sturms "Harvey" in den USA haben sintflutartige Regenfälle im Süden von Texas eine Flutkatastrophe ausgelöst. Besonders dramatisch ist die Lage in Houston, wo viele Häuser überflutet sind, Straßen sich in reißende Flüsse verwandelt haben. Hier starb eine Frau. Doch ein Ende ist vorerst nicht in Sicht - noch bis Freitag wird viel Regen erwartet.

© REUTERS
Die durch den Tropensturm "Harvey" ausgelöste Flutkatastrophe im Süden des US-Bundesstaates Texas spitzt sich zu. Nach Angaben von Gouverneur Greg Abbott ist vor allem die Millionenmetropole Houston betroffen, die viertgrößte Stadt der USA. Hier starb eine Frau, als sie ihr Auto auf einer überfluteten Straße verließ. Sie gilt als das dritte Todesopfer in Folge von "Harvey".

Beide Flughäfen in Houston sind geschlossen. Auch sämtliche Schulen sind mindestens bis zum 5. September dicht. Bis in die Innenstadt der Millionenmetropole Houston hinein sind Straßen unpassierbar und nach Behördenangaben alle Autobahnen in der Umgebung überschwemmt.

Kommentar: Vergleichen Sie diese 2 Aufnahmen derselben Stelle, um das Ausmaß dieser Überflutungen zu verstehen:







Cloud Precipitation

Starkregen in Bayern setzte ganzes Dorf unter Wasser

Starker Regen hat über Nacht in Hamburg und Bremen zahlreiche Keller unter Wasser gesetzt. Auch im Süden machten heftige Gewitter den Rettungsdiensten zu schaffen: In Bayern stand ein ganzes Dorf unter Wasser.
© Matthias Stark/Donau-Ries-aktuell/dpa
Der Ort Otting stand zum Teil bis zu einen Meter unter Wasser.
Am Dienstagabend entluden sich starke Gewitter über dem Norden und Süden Deutschlands. Heftig traf es die kleine bayerische Gemeinde Otting. Auch in Hamburg und Bremen hatte die Feuerwehr viel zu tun. Das Wasser stand dort in Kellern und auf Straßen. Allein in einer einzigen Bremer Straße gab es 35 Einsätze.

Dorf bis zu einem Meter hoch unter Wasser

Nach Hagel und Starkregen standen in Otting rund 80 Haushalte bis zu einem Meter hoch unter Wasser. Dutzende Keller wurden ausgepumpt. "Der Ort liegt in einer Mulde, in der sich das Wasser schnell gesammelt hat", erklärte ein Polizeisprecher am Mittwoch. Die 800 Einwohner des Ortes rund 67 Kilometer südlich von Nürnberg blieben unverletzt.

Ambulance

Monsun in Südostasien fordert mindestens 170 Menschenleben

Schwere Monsun-Regenfälle in den Himalaya-Regionen Nepals und Indiens sowie in Bangladesch haben zu Überschwemmungen geführt. Insgesamt kamen dabei mindestens 170 Menschen ums Leben. Hunderttausende mussten ihre Häuser verlassen.
Nach den Erdrutschen und Überschwemmungen in Südasien ist die Zahl der Todesopfer auf mehr als 170 gestiegen. Im Norden und Osten Indiens wurden bislang 73 Tote gezählt, in Nepal mindestens 80 und 22 weitere in Bangladesch. Das teilten die Behörden mit. Hunderttausende Menschen in der Region mussten wegen der Unwetter ihre Häuser verlassen.

In Nepal wurden mehr als 48.000 Häuser vollständig überschwemmt. Die Zahl der Todesopfer im Land drohte nach Angaben des Innenministeriums weiter zu steigen. 47 Menschen würden noch vermisst. Hilfskräfte versuchten entlegene Flutgebiete zu erreichen.

In Nepal droht eine humanitäre Krise

Viele Menschen flohen in höher gelegene Gebiete. Der Verkehr auf der wichtigsten Ost-West-Verbindung wurde von Überschwemmungen behindert. Vorausgegangen war schwerer Monsunregen, der verschiedene Flüsse des Landes anschwellen ließ. Ein Sprecher des nepalesischen Roten Kreuzes warnte, der Mangel an Trinkwasser und Lebensmitteln könne eine humanitäre Krise in dem armen Himalaya-Staat auslösen, der häufig von Naturkatastrophen heimgesucht wird.

Sun

Wetterkapriolen überall in Europa: Rekordhitze, Unwetter, Schlammlawinen, Brände

Schwere Gewitter, Waldbrände, Hitze - in vielen Teilen Europas schlägt das Wetter Kapriolen. Das betrifft auch Touristen. Die Prognosen sind unterschiedlich, aber vielerorts ist keine Besserung in Sicht. Und auch in Deutschland soll das Wetter schlechter werden.

© epa/Homem De Gouveia
Auf der portugiesischen Urlaubsinsel Madeira sind wegen heftiger Winde Tausende Urlauber gestrandet.
Hitzewellen in Ungarn, Bulgarien, Griechenland und Spanien, viel Regen in Skandinavien, gestrandete Urlauber auf Madeira und Waldbrände in Italien: Das Wetter sorgt in vielen Teilen Europas derzeit für Schlagzeilen und macht Einheimischen und Touristen zu schaffen. Eine Übersicht:

- Auf der portugiesischen Urlaubsinsel MADEIRA sind wegen heftiger Winde Tausende Urlauber gestrandet. Seit dem Wochenende gibt es auf dem Flughafen von Funchal an der Küste chaotische Zustände mit annullierten Verbindungen. Betroffen waren rund 5.500 Passagiere. Die «Blumeninsel» Madeira liegt etwa 950 Kilometer südwestlich von Lissabon und ist vor allem auch bei Deutschen sehr beliebt. Wann die Winde nachlassen und wieder Normalität einkehren sollte, war am Montagnachmittag nicht abzusehen.

- In den Unwettergebieten ÖSTERREICHS entspannte sich die Lage am Montag langsam. Es regnete nicht mehr und sollte laut Prognosen auch in den kommenden Tagen trocken bleiben. So konnten auch die Menschen im von der Umwelt abgeschnittenen Großarltal wieder aufatmen: Seit dem frühen Montagmorgen kann das Tal mit dem Auto zumindest auf einer Spur wieder verlassen werden. Das bei Urlaubern beliebte Tal im Bundesland Salzburg war besonders stark von Regen, Hagel und Schlammlawinen betroffen. Auch die Lage in der Steiermark entspannte sich langsam. In Tirol starb dagegen ein deutscher Urlauber in einem Hochwasser führenden Bach.

Health

Erdrutsch in China nach schweren Regenfällen - 6 Tote und 20 Vermisste

© www.globallookpress.com
Sechs Tote und 20 Vermisste nach Erdrutsch in China
Bei einem Erdrutsch in China sind mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen. Weitere 20 Personen werden noch unter den Erdmassen vermisst, wie die Regierung der südwestchinesischen Provinz Sichuan berichtete. Das Unglück passierte am frühen Dienstagmorgen im Dorf Gengdi im Gebiet von Liangshan. Zwei Häuser seien zerstört worden.

Der Erdrutsch sei durch schwere Regenfälle ausgelöst worden, die am Vorabend begonnen hätten. Vier Menschen seien verletzt worden. Sommerliche Regenfälle suchen seit Wochen viele Teile Chinas heim und sorgen für schwere Überschwemmungen und Erdrutsche.

(dpa)