Willkommen bei SOTT.net
Mo, 01 Mai 2017
Die Welt für Menschen, die denken

Fluten


Galaxy

Murenabgänge und Überschwemmungen in Österreich durch Rekordregenfälle

Auf dem Loiblpass kam es in der Nacht auf Freitag zu zwei Erdrutschen. In das neue Landesverwaltungszentrum in Klagenfurt regnet es hinein.
Die Regenfälle der vergangenen Tage zeigen ihre Auswirkungen. Gegen 3.10 Uhr kam es am Freitag auf der Loiblpass Bundesstraße (B 91) etwa einen Kilometer vor dem Grenzübergang zu Slowenien zu zwei Murenabgängen. "Ein Hang hat sich wegen Niederschlags- sowie Oberflächenwasser gelöst und das Schuttmaterial hat die Straße verlegt", sagt Straßenbaureferent Gerhard Köfer. Der Loiblpass musste für den gesamten Verkehr gesperrt werden. Seit 11 Uhr ist er aber einspurig wieder befahrbar. Seit Mittwoch fielen am Loiblpass fast 300 Liter Niederschlag pro Quadratmeter - nahezu doppelt so viel wie in einem durchschnittlichen April.

Eine weitere Straßensperre gab es auf Höhe der Gailbrücke bei Federaun im Bezirk Villach. Eine Unterführung war dort überflutet. Außerdem drohte die Gail in diesem Bereich über die Ufer zu treten. Mittlerweile ist diese Straßensperre aber wieder aufgehoben.

Control Panel

Schwere Regenfälle in der Dominikanischen Republik: Viele Menschen nach Unwetter obdachlos

Heftiger Regen hat weite Teile der Dominikanischen Republik überschwemmt. Mindestens zwei Menschen werden vermisst, Tausende sind obdachlos. Die Wassermassen zerstörten rund 900 Häuser, Brücken und Straßen.
Klima in der Dominikanischen Republik

Die Dominikanische Republik ist ein auf der Insel Hispaniola der Großen Antillen zwischen dem Atlantik und der Karibik gelegener Inselstaat. Er umfasst den Osten und die Mitte der Insel, während das westliche Drittel der Staat Haiti einnimmt.

An der Nordküste herrscht tropisches Klima mit hoher Luftfeuchtigkeit vor. Auch im Winter sinken die Temperaturen nie unter etwa 16 Grad. Die Lufttemperatur liegt dort durchschnittlich bei 28 Grad. Die Dominikanische Republik liegt im Wirkungsbereich tropischer Wirbelstürme (Hurrikans).

Kommentar:




Bizarro Earth

Erneut Erdrutsche in Kolumbien - Mindestens 75 Häuser wurden zerstört

Schlamm und Überschwemmungen treffen Kolumbien hart. Nach tragischen Fällen Anfang April hat es nun wieder zahlreiche Opfer gegeben.
© STRINGER / REUTERS
Manizales. Nach heftigen Regenfällen sind bei Erdrutschen in der westkolumbianischen Stadt Manizales mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben der Behörden wurden 75 Häuser zerstört, 400 Familien konnten in Sicherheit gebracht werden. Die Stadt liegt 165 Kilometer von der Hauptstadt Bogotá entfernt in der Kaffeezone des Landes und ist von einer gebirgigen Topographie geprägt.
© Freddy Arango / dpa
Blick auf einen Hang der Stadt Manizales nach einem der verheerenden Erdrutsche. Der Bürgermeister spricht von rund 40 Erdrutschen.
Nach Angaben von Bürgermeister José Cardona kam es zu insgesamt rund 40 Erdrutschen, 25 Viertel waren betroffen. Anfang April erst waren bei einer verheerenden Katastrophe durch eine Schlammlawine in der Stadt Mocoa in der Nähe zur Grenze mit Ecuador 323 Menschen getötet worden.

dpa

Kommentar:
  • Kolumbien: Viele Menschen wurden im Schlaf durch einen Erdrutsch getötet



Cloud Precipitation

Acht Tote nach Sturzfluten auf den Philippinen

Manila. Acht Menschen haben nach viel Regen und Sturzfluten auf den Philippinen ihr Leben verloren.
© Carmen PNP
In der Stadt Carmen in der Provinz Cebu ertranken sieben Menschen, als ihre Häuser von dem schlammigen Hochwasser weggespült wurden, wie eine Sprecherin der Katastrophenschutzbehörde am Sonntag sagte. Vier der Toten seien Kinder.

In der Stadt Danao habe es ebenfalls ein Opfer gegeben. Ein tropisches Tiefdruckgebiet hatte am Samstag in den Osten und das Zentrum des südostasiatischen Inselstaates viel Regen gebracht. Der Fährverkehr in der Region war unterbrochen, mehr als 4.800 Passagiere saßen fest.


Cloud Precipitation

Starke Niederschläge fordern mindestens 35 Todesopfer in Iran

Schwere Überschwemmungen haben im Nordwesten des Iran mindestens 25 Menschen in den Tod gerissen, berichtet die Nachrichtenagentur IRNA. Weitere 37 Personen erlitten Verletzungen. Nach Angaben des Fernsehsenders IRIB konnten bisher 14 Leichen aus dem Wasser geborgen werden. Die Behörden vor Ort gehen davon aus, dass die Zahl der Todesopfer noch weiter steigen kann.
Mehrere Menschen werden immer noch vermisst. Die Rettungsoperation dauert an. Von dem Hochwasser sind besonders die Städte Asarschahr und Adschabschir in der Provinz Ost-Aserbaidschan betroffen. Die Ursache der Naturkatastrophe waren heftige Regenfälle.

Kommentar: Neueren Informationen zu Folge stieg die Anzahl der Toten mittlerweile auf 35.




Tornado2

USA: Extremes Wetter kurz vor Ostern - Riesenhagel und mehrere Tornados hinterlassen Zerstörungen

Schwere Unwetter mit Riesenhagel haben in einigen Regionen der Südstaaten große Schäden hinterlassen. Zudem wüteten auch Tornados, die mehrere Gebäude beschädigten. Bilder der Eisgeschosse und Verwüstungen haben wir in der Fotostrecke zusammengestellt.

In den USA haben am Mittwoch schwere Unwetter gewütet. Dabei prasselten baseballgroße Hagelgeschosse vom Himmel, die wie hier in Munford im Nordosten des Bundesstaates Alabama enorme Schäden verursachten.
© dpa

Cloud Precipitation

Nach rekordverdächtigen Regenfällen in Argentinien mussten Tausende Menschen evakuiert werden

Nach tagelangen starken Regenfällen sind in Argentinien tausende Menschen in Sicherheit gebracht worden.

© APA/AFP
Tausende Menschen müssen wegen starker Regenfälle in Argentinien ihr Haus verlassen.
Eine der am stärksten betroffenen Städte war Comodoro Rivadavia, eine Hafenstadt in Patagonien an der Atlantikküste mit 180.000 Einwohnern, 1.760 Kilometer südlich von Buenos Aires.

Dort befanden sich am Sonntag noch 1.500 Einwohner in 26 Notunterkünften, wie der Bürgermeister der Stadt, Carlos Linares, vor Fernsehkameras sagte.

In der Stadt seien binnen drei Tagen 286 Millimeter Regen gefallen, mehr als der Jahresdurchschnitt von 238 Millimetern. „Erst müssen wir den Menschen helfen, danach müssen wir die Stadt wieder aufbauen“, sagte der Bürgermeister. Straßen, Brücken und Kanalisation seien zerstört worden, in den Stadtvierteln liege der Schlamm meterhoch.

In der Stadt Santa Rosa 600 Kilometer südlich von Buenos Aires mussten seit Donnerstag 3.000 Menschen ihre Häuser verlassen. In der 103.000 Einwohner zählenden Stadt fielen 300 Millimeter Niederschlag, während die durchschnittliche Niederschlagsmenge im März bei 92 Millimetern liegt.

In der nordöstlichen Provinz Catamarca war der vergangene Monat der regenreichste März seit 32 Jahren: Flüsse traten über die Ufer, zerstörten Straßen und schlossen die Bewohner entlegener Dörfer von der Außenwelt ab.

Kommentar:





Cloud Precipitation

Thailand: Pattaya wieder unter Wasser

Ein schweres und lang anhaltendes Gewitter mit Starkregen hat am frühen Samstagnachmittag weite Teile der Innenstadt unter Wasser gesetzt.

© Pr Pattaya
Überflutet wurden die Sukhumvit Road, die Beach Road, Teile der Second Road, die Naklua Road und die 3rd Road. Diese musste in Höhe des Restaurants Mum Aroi für den Verkehr gesperrt werden, weil sich in der Senke das Regenwasser gestaut hatte. Polizisten leiteten Auto- und Motorradfahrer um.

Meteorologen sagen bis einschließlich Mittwoch weitere verheerende Sommerstürme voraus, mit heftigen Winden und Niederschlägen, teils als Hagel. Darauf soll sich die Bevölkerung im Norden, Nordosten, Zentralthailand einschließlich Bangkok, Osten und auch im Süden einstellen.

Kommentar:




Bizarro Earth

Kolumbien: Viele Menschen wurden im Schlaf durch einen Erdrutsch getötet

Nach schweren Überschwemmungen sind bei Erdrutschen in der südkolumbianischen Stadt Mocoa mehr als 150 Menschen getötet worden. Hunderte wurden verletzt, hunderte werden noch vermisst. Aufnahmen aus der Region zeigen schwere Verwüstungen, ganze Häuserzeilen wurden von den Wassermassen weggerissen.
© Ejercito De Colombia / AFP
Bei Überschwemmungen in Mocoa im Südwesten Kolumbiens sind nach Angaben der Behörden mindestens 150 Menschen ums Leben gekommen. Viele weitere Menschen wurden verletzt, Hunderte werden nach Angaben der Behörden noch vermisst. Es wird daher befürchtet, dass die Zahl der Opfer noch steigen könnte. Für die betroffene Region wurde der Notstand ausgerufen.

Ausgelöst wurde die Katastrophe durch extremes Hochwasser, das drei örtliche Flüsse über die Ufer treten ließ. Viele Menschen seien im Schlaf überrascht worden, hieß es. Aufnahmen aus der Region zeigen ein Bild der Verwüstung - ganze Wohnviertel wurden unter Schlamm begraben oder weggerissen. Insgesamt seien 17 Stadtviertel betroffen, teilte die Katastrophenschutzbehörde mit. Die Landverbindungen in die Stadt sind unterbrochen.

Tornado1

Hochwassergefahr in Australien führt zur Evakuierung von rund 40.000 Menschen

© Twitter
Rund 40.000 Menschen wegen Hochwassergefahr in Australien evakuiert
Etwa 40.000 Menschen in Australien müssen ihre Häuser wegen Hochwassergefahr verlassen, die infolge des Zyklons Debbie entstanden ist. Betroffen sind der Ober- und Unterlauf des Flusses Tweed, die Bucht Willson und die Stadt Lismore, berichtet das Internetportal News.com.au. Allein aus Lismore werden 6.500 Bewohner evakuiert.

Der stärkste Wirbelsturm seit sechs Jahren war am Dienstag auf die nordöstliche Küste Australiens getroffen. Die Windgeschwindigkeit des Zyklons Debbie erreicht bis zu 270 Stundenkilometer. Bei über 50.000 Haushalten fielen der Strom und die Wasserversorgung aus. Zahlreiche Schulen, lokale Behörden sowie der internationale Flughafen Townsville wurden vorübergehend geschlossen.

Kommentar: Schauen Sie sich unsere monatlich erscheinenden SOTT Videos über die sich weltweit ereignenden Erdveränderungen an, um einen direkteren Eindruck vom Ausmaß der planetaren Umwälzungen zu bekommen:

  • SOTT Video Erdveränderungen - Februar 2017: Extremes Wetter, planetarische Umwälzungen und Feuerbälle