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Fr, 21 Jul 2017
Die Welt für Menschen, die denken

Ernteausfälle


Christmas Tree

Unbeständiges Wetter macht Bauern Probleme: Schlechte Ernte für 2016 erwartet

Das ganze Jahr ackern die Landwirte auf diese Wochen hin und dann dieses Wetter. Durch den Regen gehen Ernte, Ertrag und Qualität in diesem Jahr vielerorts baden.
© chrisberic/Fotolis
Niedrige Erträge, enttäuschende Qualitäten und eine Ernte, die immer wieder unterbrochen wird. In vielen Regionen Deutschlands zeigt das Wetter in diesen Wochen, wie essentiell es trotz allen wissenschaftlichen Fortschritts in Pflanzenbau, Züchtung und Landtechnik für die Landwirtschaft ist.

"Aufgrund des unbeständigen Wetters mit häufigen Niederschlägen musste die Getreideernte immer wieder unterbrochen werden. Das ist nervenaufreibend und belastet unsere Bauern zusätzlich, nachdem die Ernteergebnisse bei Wintergerste und Raps alles andere als zufriedenstellend sind", erklärte der Präsident des Hessischen Bauernverbandes, Karsten Schmal, beim Pressegespräch am Donnerstag in Eschborn im Main-Taunus-Kreis.

Während die erste Jahreshälfte 2015 viel zu trocken gewesen sei, sei es in diesem Jahr, insbesondere in Südhessen, viel zu nass gewesen. Bei den Niederschlagsmengen ergebe sich ein auffälliges Süd-Nord-Gefälle.

Rose

Ernteeinbußen durch Unwetter - Weitere 25.000 Hektar zerstört

Die Unwetter vom vergangenen Wochenende haben erneut erhebliche Schäden auf mindestens 25.000 Hektar verursacht. Die Schadenssumme soll sich bisher auf 60 Mio. Euro Versicherungssumme belaufen.
© dpa/Vereinigte Hagel/ Anke Fritz/agrarheute
In der Nacht vom 23. auf den 24. Juni richteten Unwetter in Nordrhein-Westfalen schwere Schäden an. Nach der Hitze am Donnerstag mit Temperaturen von mehr als 30 Grad kamen in der Nacht schwere Gewitter. Bis in den frühen Freitagmorgen sind zwei starke Unwetter über das Land hinweggezogen. Die Schäden erstrecken sich auf einer Linie von der deutsch-belgischen Grenze bei Aachen über das Ruhrgebiet, den Niederrhein und Westfalen bis hinein nach Niedersachsen.

Unwetter fordert 1.500 Schadensmeldungen

In der Landwirtschaft sind erhebliche Schäden zu verzeichnen. Bernd Edeler, Bezirksdirektor in Münster, berichtet, dass bislang bereits mehr als 1.500 Schadenmeldungen für Hagel, Sturm und Starkregen eingegangen sind. Betroffen sind 25.000 ha mit ca. 60 Mio. Euro Versicherungssumme. Die Regulierung der Schäden ist bereits im Gange.

Kommentar: Andere Berichte geben bereits jetzt eine mögliche schlechte Ernte für 2016 an.


Cloud Lightning

Zweitgrößtes Steinobst-Anbaugebiet in Würzburg: Totaler Ernteausfall befürchtet

Das zweitgrößte Steinobst-Anbaugebiet Bayerns bei Sommerhausen im Landkreis Würzburg ist durch das Unwetter in der Nacht zum Sonntag stark getroffen worden. Einen nahezu totalen Ernteausfall befürchtet die dortige Absatzgenossenschaft.
© BR/Maika Schmitt
In Unterfranken hat das Unwetter vom Sonntag den Bauern nicht nur die Stimmung verhagelt. Bis zu 90 Prozent Ausfall befürchtet die Geschäftsführerin der Absatzgenossenschaft Sommerhausen Angelika Flohr bei Kirschen und Zwetschgen durch den flächendeckenden Hagelschlag. Betroffen sind rund 30 Anbauer auf einer Fläche von 230 Hektar. Die noch kleinen Früchte seien von den Bäumen geschlagen oder empfindlich eingedellt worden. Sofern die beschädigten Früchte noch erntereif werden, könnten sie nun allenfalls für Saft und Mus an die Industrie vermarktet werden.

Auch Weinbau betroffen

Werden in guten Jahren 800.000 Euro umgesetzt, sei für die Ernte 2016 nun weit weniger zu erwarten, befürchtet Flohr. Vor allem für vier Haupterwerbsbetriebe sei das schlimm, weil sie neben dem Obstanbau auch Weinbau betreiben. Denn auch die Reben sind durch den Hagel schwer beschädigt worden. Weinbaupräsident Artur Steinmann, selbst Winzer in Sommerhausen, spricht für die Lage "Ölspiel" von einem Prozentsatz von 90 Prozent.

Sun

Auswirkungen von Unwettern: Letztjährige Flut erzeugt Dürre in Malawi - Notstand ausgerufen

Malawis Präsident Peter Mutharika hat aufgrund einer Hungerkrise in dem südafrikanischen Land einen Notstand ausgerufen.

Symbolbild
Blantyre. Regionen, die vergangenes Jahr überflutet waren, seien in diesem Jahr von einer Dürre betroffen, erklärte Landwirtschaftsminister George Chaponda der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch.

Nach Angaben der Vereinten Nationen sind rund 2,8 Millionen der insgesamt 17 Millionen Einwohner in Malawi von Hunger bedroht. Rund eine Million Tonnen weißer Mais, ein Grundnahrungsmittel in dem südafrikanischen Land, fehlten für die nächsten Monate, hatte Präsident Mutharika bei der Notstandsverkündung am Dienstagabend erklärt.

Kommentar:




Bad Guys

Erdfälle gab es früher schon, doch nicht so häufig wie heute - Woran liegt das?

Südharz. Ahnenforscher Steffen Iffland berichtet: "Im Karstgebiet gehören Erdfälle zum täglichen Leben unserer Vorfahren. Kleinere blieben unbeachtet oder wurden wieder verfüllt, aus größeren Erdfällen konnte man sogar seinen Nutzen ziehen.
© Steffen Iffland
Um die genaue Position des Erdfalles der alten Aufnahme in das heutige Gelände zu übertragen, legte Steffen Iffland ein heutiges Luftbild über das von 1945.
Dies geschah dann, wenn der Erdfall sich mit Wasser füllte und anschließend als Teich oder See seine weitere Verwendung fand. In den Chroniken der Dörfer unseres Landkreises finden wir hierzu zahlreiche Belege. So kennen wir bei Liebenrode auf einer Anhöhe eine Reihe tiefer gesunkener Teiche, die zum Teil mit Krebsen und Karpfen besetzt wurden. Sie heißen der "Rosselsee", die "Grundgrube", der "Milchsee" und der "Wiedertäufersee".

Bei Appenrode finden wir den "Rüsselsee", in Ellrich die "Pontelteiche", beiNiedersachswerfen den "Tanzteich" und zwischen Hochstedt und Kleinwechsungen die "Seelöcher". In der näheren Umgebung befindet sich das "Grundlose Loch" und wenige Meter weiter der sogenannte "Schauckelteich". Einige von Ihnen sind schon ausgetrocknet und nur noch an einer Vertiefung erkennbar, von Anderen weiß man heute schon gar nicht mehr die Namen.

Kommentar:

  • Thüringen: In Nordhausen tut sich die Erde auf und verschluckt Gebäudeteile



Tornado2

Zunehmende Wetterextreme auf der ganzen Welt werden zu schwerwiegenden Ernteausfällen führen

Zunehmende Wetterextreme durch den Klimawandel könnten Ernten empfindlich schmälern


Kommentar: Schauen Sie sich unsere monatlich erscheinenden Videos dieser immer extremer werdenden Erdveränderungen an, um einen Einblick zu bekommen, den Sie durch die herkömmliche Berichterstattung nicht erhalten: Sott Videos Erdveränderungen


Kornkammer in Gefahr: Geht der Klimawandel ungebremst weiter, stehen den Weizenanbau-Gebieten Europas schwere Zeiten bevor. Denn Wetterextreme wie Dürren, Hitzewellen und Starkregen könnten sich bis 2100 verdoppeln bis verdreifachen, so die aktuelle Prognose von Klimaforschern. Sollen die Ernten nicht einbrechen, müssen rechtzeitig entsprechend widerstandsfähige Weizensorten entwickelt und angebaut werden, so die Forscher im Fachmagazin Interface.


Kommentar: Hört sich wie ein gefundenes Fressen für Monsanto & Konsorten an, die mit solchen Argumenten dafür sorgen könnten, dass genetisch veränderter Weizen zur Norm wird: Profit geht vor Gesundheit: Monsantos Roundup im Weizen


© Jimmy Lemon / freeimages
Ein Drittel des Weizens auf dem Weltmarkt stammt aus Europa
Weizen ist einer der wichtigsten Nahrungspflanzen der Menschheit: 20 Prozent des weltweiten Kalorienbedarfs wird allein durch dieses Getreide gedeckt, wie Miroslav Trnka von der Mendl University in Brünn und seine Kollegen berichten. Eine der wichtigsten Kornkammer für die weltweite Weizenproduktion ist dabei Europa: In dem Gebiet bis zum Ural im Osten und der Türkei im Süden wird ein Drittel der globalen Weizenmenge erzeugt.

Kommentar: Was man tun kann? Am besten schon jetzt auf Weizen verzichten... ...und rechtzeitig vorsorgen:


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Zweitniedrigste Kartoffelernte der Nachkriegszeit erwartet

Die bayerischen Kartoffelbauern erwarten heuer eine katastrophal schlechte Ernte. Trockenheit und Sommerhitze setzten den Knollen derart zu, dass laut Landesamt für Statistik mit der zweitschlechtesten Ernte der Nachkriegszeit zu rechnen ist.

© BR
In diesem Jahr werden in ganz Bayern voraussichtlich nur 1,42 Millionen Tonnen Kartoffeln geerntet, teilt das Bayerische Landesamt für Statistik in Fürth am Montag (28.09.15) mit. Dies sei die zweitniedrigste Erntemenge nach Ende des Zweiten Weltkriegs, heißt es weiter. Die durchschnittliche Kartoffelernte der vergangenen sechs Jahre liegt bei etwa 1,8 Millionen Tonnen, im besonders ertragreichen Jahr 2014 wurden fast 1,9 Millionen Tonnen geerntet.

Grund für die schlechte Ernte war der besonders heiße und trockene Sommer. Wochenlang stiegen die Temperaturen über 35 Grad Celsius, der Regen blieb aus - besonders für die Knollen sind das schlechte Bedingungen. Sie hören bei 28 bis 30 Grad schlicht auf zu wachsen. Auch die Beregnung der Felder half über die Trockenheit nicht hinweg. Die schlechteste Kartoffelernte seit dem Zweiten Weltkrieg war übrigens die von 2013. Damals waren nach schweren Regenfällen unter anderem große landwirtschaftlich genutzte Flächen überschwemmt worden.

Kommentar: Der diesjährige Sommer sorgte nicht nur hier und bei Kartoffeln für Ernteausfälle. Jetzt brauchen nur noch schlechte Zeiten dazukommen und viele haben plötzlich ein Problem.


Fire

Extreme Trockenheit und Sanktionen gegen Russland bringen Millionenverluste bei Ernte in Deutschland

Hohe Temperaturen, wenig Niederschläge - das Wetter verhagelt den Bauern die Erntebilanz. Doch nicht nur die Trockenheit, auch ein politischer Faktor macht den Landwirten zu schaffen.
© picture alliance / dpa
Wegen der extremen Trockenheit fällt die Erntebilanz der deutschen Bauern in diesem Jahr mager aus. Sie ernteten elf Prozent weniger als im vergangenen Jahr, wie der Präsident des Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, im ZDF sagte. Demnach belief sich die Getreideernte auf 46,5 Millionen Tonnen, die Rapsernte lag bei unter fünf Millionen Tonnen.

Im äußersten Süden Baden-Württembergs und Bayerns sowie in Schleswig-Holstein hätten die Bauern "eine ordentliche Ernte einfahren können", sagte Rukwied. Im übrigen Land sei die Ernte wegen der starken Trockenheit "deutlich unterdurchschnittlich" ausgefallen. In manchen Regionen Deutschlands müssten die Landwirte 40 bis 50 Prozent Einbußen hinnehmen.


Kommentar: Und viele Politiker wollen nicht einsehen, dass die Sanktionen gegen Russland ein Schnitt ins eigene Fleisch sind. Das liegt daran, dass viele Politiker Psychopathen sind und sie nicht vorausschauend denken und handeln können und Präsident Putin einfach schlecht machen wollen.
  • Feindbild Putin: Vernichtung von Lebensmitteln in Russland - Kommentar



Sun

Dürre in Nordkorea: Die schwerste seit 100 Jahren

Fast ein Drittel aller Reispflanzen in Nordkorea ist vertrocknet. Das Regime wiegelt ab: Es drohe keine Hungersnot wie in den neunziger Jahren.
© Reuters
In Nordkorea führt die seit Monaten dauernde Dürre zu großen landwirtschaftlichen Schäden. Dies berichtet die nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA. Mindestens 30 Prozent des angepflanzten Reises seien vertrocknet. Besonders betroffen sind laut KCNA die Provinzen Nord- und Süd-Hwanghae im Südwesten des Landes. Dort seien bis zu 80 Prozent der Pflanzen verdorrt. Die Dürre wurde als schwerste seit 100 Jahren bezeichnet.

Vor gut zwei Wochen hatte bereits der UN-Vertreter in Nordkorea, Ghulam Isaczai, vor einem großen Defizit in der Nahrungsmittelversorgung gewarnt. Allerdings sei die Landwirtschaft in Nordkorea besser gegen Ausfälle gewappnet als in den neunziger Jahren. Damals starben Schätzungen zufolge Hunderttausende Menschen an Mangelernährung.

KCNA berichtete, die Landwirte würden nun andere Getreidesorten nachsäen. Nachdem das vergangene Jahr bereits das trockenste seit 30 Jahren gewesen sei, seien schon vermehrt Weizen, Gerste und Kartoffeln angebaut worden, sagte Kwon Tae-jin des GSnJ Institute im südkoreanischen Seoul.

Kommentar:




Fire

Vogelgrippe in Amerika forderte bisher 41 Millionen gekeultes Geflügel - Europäische Eiproduzenten profitieren

© REUTERS/Stringer
Europäische Eierexporteure könnten von der in den USA grassierenden Vogelgrippe und der dadurch drohenden Unterversorgung auf dem amerikanischen Markt profitieren. Darauf hat der Vorsitzende des niederländischen Eierhändlerverbands (ANEVEI), Hubert Andela, hingewiesen.

Seinen Angaben zufolge ist die US-Eiererzeugung infolge des Seuchengeschehens inzwischen um mehr als 10 % geschrumpft. Andela geht davon aus, dass die USA demnächst Importe von Eiern und Eiprodukten genehmigen werden. Bereits vor dem Ausbruch der Vogelgrippe sei die US-Nachfrage nach Eiweiß und Eigelb intensiv gewesen, und zwar wegen der großen Beliebtheit von „Protein-Burgern“, erklärte Andela. Darauf hätten niederländische Eierproduzenten frühzeitig reagiert und schon im vergangenen Jahr bei den US-Behörden Importgenehmigungen beantragt.

Der Verbandsvertreter rechnet zudem mit einer steigenden Eiernachfrage aus Asien. Dies sei bislang eine wichtige Zielregion für US-Eierexporte gewesen, die nun entfielen. Nach Angaben des amerikanischen Landwirtschaftsministeriums (USDA) wurden seit dem Ausbruch der Vogelgrippe in der zweiten Dezemberhälfte 2014 bis zum 21. Mai insgesamt rund 41 Millionen Stück Geflügel im Rahmen der Seuchenbekämpfung gekeult.

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