Laut Chris Morrison haben Medien, Aktivisten und Politiker dieses Worst-Case-Szenario behandelt, als wäre es die wahrscheinlichste Zukunft - obwohl es auf unrealistischen Annahmen basierte (z. B. absurd hoher Kohleverbrauch). Ergebnis: Dauerpanik in der Öffentlichkeit, wie wir sie fast täglich sehen. Oder wo früher Wetterkarten erst bei über 30 °C rot gefärbt waren, sind sie es jetzt bereits bei 20 °C.
Ein zitierter Forscher (Roger Pielke Jr.) bringt es auf den Punkt: Die dominierenden Klimaszenarien der letzten Jahre beschreiben im Grunde unmögliche Zukünfte. Trotzdem wurden sie massiv genutzt - in Wissenschaft, Medien und Politik. Und nicht zuletzt zahlen wir in Deutschland und Europa CO₂‑Abgaben.
Der Artikel berichtet weiter, dass:
- zehntausende Studien auf diesen fragwürdigen Annahmen basieren
- Medien das Ganze bereitwillig hochgekocht haben
- Regierungen daraus echte Politik gemacht haben
Ein Beispiel für mediale Übertreibung: Ein BBC-Artikel, der suggerierte, schon minimale zusätzliche Erwärmung könnte meterhohen Meeresspiegelanstieg auslösen - basierend auf extrem spekulativen Annahmen, die selbst das IPCC nur mit "geringer Wahrscheinlichkeit" erwähnt.
Der Tenor des Ganzen: Die Klimadebatte sei jahrelang von überzogenen, politisch nützlichen Worst-Case-Modellen getrieben worden, die mit der Realität wenig zu tun haben. Und obwohl das jetzt langsam zugegeben wird, hat der Alarmismus längst seine Wirkung entfaltet.
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