Ein ziviles Leichtflugzeug ist im Nordosten Frankreichs abgestürzt. Sämtliche Personen an Bord - der Pilot und zehn Insassen - kamen dabei ums Leben. Unter den Opfern befanden sich Personen, die erstmals mit einem Fallschirm abspringen hätten sollen.
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In der Nähe der Stadt Nancy im Nordosten Frankreichs ist am Vormittag des 28. Juni ein ziviles Leichtflugzeug verunglückt. Wie französische Medien unter Verweis auf eine Mitteilung der Präfekturverwaltung berichten, kamen dabei elf Personen ums Leben.

Berichten zufolge startete die in Deutschland angemeldete Maschine der Modellreihe Pilatus am Morgen vom Flugplatz Nancy-Essey. An Bord befanden sich neben dem Piloten fünf Personen, die erstmals mit einem Fallschirm hätten springen sollen, sowie fünf Instrukteure.

Gegen elf Uhr Ortszeit stürzte die Maschine auf einen Fahrradweg in der Gemeinde Tomblaine. Hervé Feron, Bürgermeister von Tomblaine, gab in einem Interview gegenüber der Zeitung L'Est Républicain an, dass die Maschine kurz nach dem Abflug in kleiner Entfernung von der Startbahn verunglückt sei.

Yves Séguy, Präfekt des Département Meurthe-et-Moselle, in dem sich die Katastrophe ereignete, erklärte in einem Interview gegenüber dem Fernsehkanal BFMTV, dass das Flugzeug vertikal abgestürzt sei und es keine Anzeichen einer versuchten Notlandung gebe. Als möglichen Absturzgrund führte Séguy vorläufig eine technische Fehlfunktion an. Das Ausbleiben weiterer Opfer bezeichnete er als Glücksfall, weil das Flugzeug in einem Wohngebiet abstürzte. Notfalldienste seien vor Ort im Einsatz, um die Umstände der Katastrophe zu ermitteln.

Frankreichs Innenminister Laurent Nuñez kündigte an, den Ort des Unglücks zu besuchen.