Der Zyklon ENAWO hat am Vormittag die Insel Madagaskar erreicht. Er traf mit Spitzenböen von mehr als 200 Stundenkilometer auf die Nordostküste des zweitgrößten Inselstaates der Welt. Jetzt drohen schwere Verwüstungen vor allem durch die sintflutartigen Regenfälle, die ENAWO mitbringt. Zwar schwächt sich der Wind aufgrund von Reibung über der Insel rasch ab, doch stauen sich die Regenwolken an den Bergen, sodass in den nächsten Tagen voraussichtlich mehrere hundert Liter Regen pro Quadratmeter fallen.
Zyklon ENAWO an der Nordostküste der Insel Madagaskar
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Als tropischer Wirbelsturm der Kategorie 3 auf der fünfteiligen Saffir-Simpson-Hurrikan-Skala hat der Zyklon ENAWO die Nordostküste der Insel Madagaskar erreicht.
So bewegt sich der Wirbelsturm über Madagaskar hinweg

ENAWO gilt schon jetzt als der schwerste ZYKLON seit Jahren, der Madagaskar voll trifft. Zwar sind derartige Wirbelstürme dort nicht außergewöhnlich, aber selten treffen sie mit solcher Wucht auf die Insel im Indischen Ozean.