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Fr, 22 Feb 2019
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Feuerbälle

Fireball 3

Japanischer Teenager filmt Meteor kurz nach Fukushima Erdbeben

Ein Teenager aus Japan hat ein ungewöhnliches Naturschauspiel im Himmel über Japan aufgenommen: einen grell leuchtenden Lichtstrahl, der - zufällig? - direkt nach dem Erdbeben am Montagabend auf die Erde stürzte.
Meteor über Japan
© Asuka/Twitter
Der Clip wurde von einem 16-jährigen Mädchen namens Asuka via Twitter hochgeladen.

Das Beben der Stärke 7,4 hatte am Montagabend die japanische Katastrophenregion Fukushima erschüttert und laut Medienberichten Flutwellen von über einem Meter ausgelöst. Dabei wurden mehrere Menschen leicht verletzt. Im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi und anderen Reaktoren in der Region, die alle abgeschaltet sind, gab es nach Angaben der Betreiber keine weiteren Unregelmäßigkeiten.


Kommentar: Starkes Erdbeben erschüttert Fukushima: Zum Glück nur kleinere Flutwellen




Meteor

Der Fall des "Donnerstein" von Ensisheim 1492 wurde als Omen gedeutet

Was war da los vor 520 Jahren im schönen Elsass? «Tausend vierhundert neunzig zwey; Hört man allhier ein gross Geschrey; Dass zunächst draussen vor der Stadt; Den siebenten Wintermonath; Ein grosser Stein bey hellem Tag; Gefallen mit einem Donnerschlag; An Gewicht dritthalb Centner schwer; Von Eisenfarb bringt man ihn her; Mit stattlicher Prozession; Sehr viel schlug man mit Gewalt davon.» Europa wurde erschüttert, soviel steht fest.

Meteor Ensisheim
© Unbekannt
In einem zeitgenössischen Bild aus der “Schweizer Bilderchronik des Luzerners“, von Diebold Schilling (1512), wird der seltsame Vorfall von Ensisheim ausführlich dargestellt und beschrieben.
Theodora Von der Mühll schrieb es in ihrer gewandten Art nieder für ihre 1975 erschienene Publikation «Der Donnerstein von Ensisheim», wie es sich wohl nicht trefflicher formulieren lässt: «Am St.-Lorenz-Tag, dem 7. November 1492, hütete ein Knabe bei Ensisheim in der Rheinebene die Schafe. Achteinhalb Wegstunden südlich des elsässischen Städtchens liegt Basel. Dort herrschte an jenem Tag wie an allen anderen der gewohnte Lärm von Wagen, Karren und Pferden auf dem holprigen Pflaster. In den engen Gassen der Handwerker ertönte weithin der Schmiede Hämmern auf dem Amboss, auf dem Rhein lenkten die Flösser mit schallenden Warnrufen ihre Baumstämme durch das Gedränge der Schiffe, an der Herbstmesse auf dem Münsterplatz priesen die Marktschreier ihre Ware an. Nur ein paar Schritte davon entfernt, in der Augustinergasse, hoch über dem Strom, wohnte Sebastian Brant, in jenem Jahr Dekan der juristischen Fakultät. Schräg gegenüber, am niederen Ufer, bei der östlichen Stadtmauer lebte seit 1487 der in Stein bei Pforzheim geborene Johannes Heynlin de Lapide fern vom Getriebe und der Unrast dieser Welt, wo er als Humanist, erster deutscher Rektor der Sorbonne, Gründer der ersten Druckerei in Paris und später vielbegehrter Prediger im hellen Glanz des Ruhmes und Erfolges gestanden war. Jetzt führte er, von Büchern umgeben, in einer Klause des Kartäuserklosters ein Gott geweihtes Leben.

Der kleine Schäfer, Brant und Heynlin sind die der Nachwelt genannten Zeugen dessen, was am Vormittag jenes 7. November zwischen elf und zwölf geschehen ist. Gehört haben es in weitem Umkreis alle Menschen: einen entsetzlichen, unbegreiflichen Knall, anders als der ärgste Donnerschlag und ohne Blitz, ohne Anzeichen eines Gewitters.»

Von was hier gesprochen wird? Von einem einem stattlichen Steinmeteoriten, der mit hoher Geschwindigkeit in die Erdatmosphäre eintrat. Das kosmische Geschoss zog, eine Leuchtspur hinter sich her ziehend, unter lautem Donnern über den Himmel und krachte schliesslich in der Nähe des elsässischen Städtchens Ensisheim mit einer Restmasse von 127 kg auf einen Acker - eben dort, wo erwähnter Knabe seine Schafe hütete.

Kommentar:


Fireball 4

Feuerball über Japan - Oder war es ein UFO?

Ein grell grün-leuchtendes Etwas wurde am Himmel über Japan gesichtet. Doch was ist der mysteriöse Feuerball wirklick? Alien-Fans haben da schon eine verrückte Theorie...

Über Japan wurde dieser leuchtend grüner Feuerball gesichtet.
© Unbekannt
Über Japan wurde dieser leuchtend grüner Feuerball gesichtet.
Das geheimnisvolle Objekt wurde von gleich zwei verschiedenen Kameras dabei gefilmt, wie es am Montagmorgen über Nord-Japan flog.

Medien berichten zum einen von einem Feuerball über dem Niigata-Flughafen und auch über der 250 Meilen entfernten Stadt Aomori. Doch um was es sich dabei handelt, weiß niemand so wirklich.

Experten der American Meteor Society vermuten, dass es ein Meteor war. Seine leuchtend grüne Färbung könnte auf einen hohen Nickel-Anteil hinweisen. Alien-Verrückte haben dagegen eine ganz andere Theorie:

Kommentar:




Fireball 4

Heller Meteorit leuchtet über Burjatien in Russland auf

Am Dienstagabend ist ein unbekanntes Objekt am Himmel über der Hauptstadt von Burjatien Ulan-Ude erschienen. Vermutlich war es ein Meteorit. Viele Einwohner der Republik berichteten darüber in sozialen Netzwerken. „Hinter dem Bargusingebirge, nahe dem Baikalsee, ist gerade ein Meteorit abgestürzt! Etwa fünf bis sechs Sekunden lang war er taghell! Das ist ja eine Sensation!“ so eine Meldung.
Russland: Meteorit rast über Burjatien
© Youtube/Lev Abashkin
Russland: Meteorit rast über Burjatien
Die Augenzeugen posteten auch ihre Bilder und Videos aus unterschiedlichen Orten von Burjatien. Der Feuerball soll eine grüne Spur am Himmel hinterlassen haben. Auch in anderen Regionen und Städten Russlands, unter anderem in Jekaterinburg und Lipezk, haben viele Menschen geheimnisvolle Himmelsobjekte gesehen.

Kommentar: Weitere Videos:






Meteor

Bislang unbekannte Katastrophe: Impakt eines Kometen vor 56 Millionen Jahren?

Mikrokügelchen deuten auf größeren Impakt am Beginn des Wärmemaximums hin

Verborgene Urzeit-Katastrophe: Nur zehn Millionen Jahre nach dem katastrophalen Ende der Dinosaurier könnte erneut ein Meteorit die Erde getroffen haben. Die Indizien für einen solchen Einschlag vor knapp 56 Millionen Jahren haben Forscher an der US-Ostküste entdeckt: Eine abrupte Häufung winziger Kügelchen aus Gesteinsglas spricht für einen größeren Impakt, wie sie im Fachmagazin "Science" berichten. Er könnte damals zum globalen Wärmemaximum beigetragen haben.

größerer Kometen-Einschlag vor 56 Millionen Jahren, Impakt, Comet meteor impact
© Igor Thuralov/thinkstock
Vor knapp 56 Millionen Jahren könnte es einen größeren Kometen-Einschlag gegeben haben - möglicherweise förderte er den Beginn des Wärmemaximums.
Vor knapp 56 Millionen Jahren erlebte die Erde einen dramatischen Klimawandel: Innerhalb von nur rund 20.000 Jahren stiegen die Temperaturen um rund fünf Grad Celsius an. Auslöser dieses sogenannten Paläozän/Eozän-Temperaturmaximums (PETM) waren gewaltige Mengen von Treibhausgasen, vermutlich Methan und CO2, die in die Atmosphäre freigesetzt wurden.

Was diese Wärmeperiode auslöste, bleibt jedoch strittig. Einige Forscher halten ausgedehnte Vulkanausbrüchefür die Ursache, andere einen Methanausstoß aus Meeressedimenten und auch ein Meteoriteneinschlag wird diskutiert.

Verdächtige Glaskügelchen

Indizien für einen solchen Einschlag könnten nun Morgan Schaller vom Rensselaer Polytechnic Institute in New York und seine Kollegen entdeckt haben. Für ihre Studie hatten sie Sedimentbohrkerne von der Küste New Jerseys und vom rund 1.000 Kilometer entfernten Rand des nordamerikanischen Schelfs vor der Küste von Florida untersucht.

Dabei stießen die Forscher auf etwas Auffälliges: In der vor rund 56 Millionen Jahren abgelagerten Schicht häuften sich kleine glasartige Kügelchen. Solche Spherulen können entstehen, wenn das Gestein bei einem Meteoriteneinschlag aufgeschmolzen wird und als feine Tröpfchen hoch in die Atmosphäre spritzt. Beim Abkühlen erstarren die Tropfen zu kleinen Kugeln aus erstarrter Gesteinsschmelze, die dann wieder zu Boden fallen.

Kommentar:


Cow Skull

Riesiger Feuerball explodierte über Queensland - Leichtes "Beben" wahrgenommen

Ein grelles Licht am Himmel und eine Druckwelle haben am Montagabend die Einwohner Australiens erschreckt, wie die Zeitung „The Guardian“ berichtet. Augenzeugen und Fachleute vermuten dabei, dass es ein großer Meteor gewesen sei.
feuerball
© Flickr/ John Fowler
Der Vorfall ereignete sich im australischen Bundesstaat Queensland im Nordosten des Landes um 20:30 Uhr (Ortszeit). Laut Augenzeugen war es ein Meteoriteneinschlag. Auch die Forschungsagentur „Geosciences Australia“ bestätigte, am Montagabend ein „Beben“ verzeichnet zu haben, das aber nicht mit einem Erdbeben in Verbindung gebracht werden konnte.

Johnathan Powell, Astrophysiker der Harvard University, sagte dabei, es habe „wie ein großer Meteor“ ausgesehen - „der erste seit mehreren Jahren, der so riesig war“. Laut ihm handelt es dabei um einen Brocken mit einem Durchmesser von einem Meter, der groß genug gewesen sei, Fragmente überzulassen.

Fireball 2

Heller Feuerball über Hampshire, England beobachtet und aufgenommen

Hampshire meteor
© YouTube/Hampshire Astronomical Group (screen capture)
Neil Morrison berichtete über einen Meteor, der später auf den Beobachtungskameras identifiziert wurde (M20160913 193941 Clanfield NW.).


Fireball 5

30-Tonnen-Meteorit auf dem "Campo del Cielo" in Argentinien entdeckt

Bruchstück ist nicht nur das größte auf dem Campo del Cielo, sondern auch der zweitgrößte Meteorit der Welt

Feuerball Meteor
© Shutterstock
Buenos Aires - Das Campo del Cielo ("Himmelsfeld") im Norden Argentiniens trägt seinen Namen nicht von ungefähr: Auf 3 x 18,5 Kilometern Fläche findet man hier mindestens 26 Einschlagskrater mit Eisenmeteoriten: Überreste eines vor etwa 4.000 bis 5.000 Jahren in die Atmosphäre eingedrungenen und dort zerborstenen Himmelskörpers, die hier eingeschlagen sind. Insgesamt hat man bereits etwa 100 Tonnen Meteoritenmaterial aus dem Feld geborgen.

Nun wurde das bisher größte Bruchstück dieses Himmelskörpers gefunden, wie die Nachrichtenagentur Telam berichtete. Es soll über 30 Tonnen wiegen. Der bisher größte an diesem Fundort entdeckte Meteorit, genannt "El Chaco", wiegt einer neuen Messung zufolge knapp 29 Tonnen.

Der neue Fund übertrifft aber nicht nur "El Chaco". Er dürfte damit - wenn die Messungen genau sind - sogar der weltweit zweitgrößte Meteorit sein, nach dem in Namibia ausgegrabenen und über 50 Tonnen schweren "Hoba", der dort vor über 80.000 Jahren eingeschlagen ist.


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Meteor

Kohlenstoff könnte vor 4,4 Milliarden Jahren durch einen Planetenzusammenstoß auf die Erde gelangt sein

Die Menschheit könnte ihre Existenz einem aufdringlichen Nachbarn verdanken - einem anderen Planeten, der vor etwa 4,4 Milliarden Jahren mit Erde kollidiert sei und dabei neben dem lebenswichtigen Element Kohlenstoff auch Schwefel mitbrachte.

Kohlenstoff könnte vor 4,4 Milliarden Jahren durch Planetencrash auf Erde gelangt sein
© NASA
Kohlenstoff gilt als die wichtigste Voraussetzung organischen Daseins auf der Erde. Bis dato gibt es aber keine Antwort auf die Frage, wann und wie dieser auf die Erde gelangt war. Texanische Forscher haben nun eine neue Theorie dazu entwickelt.
Wissenschaftler der Rice University in Texas haben kürzlich im Fachmagazin Nature Geoscience ihre Theorie veröffentlicht, die eine mögliche geophysische Erklärung für das Entstehen organischen Lebens auf der Erde liefern soll.

Eines der am häufigsten vorkommenden Elemente auf unserem Planeten, der Kohlenstoff, stellt einen der wesentlichsten Bestandteile organischer Materie dar und ist damit eine Grundvoraussetzung für die Existenz aller Lebensformen.

Comet

Helles Licht und Explosionsgeräusche über Zypern dürften von Meteor stammen

Bislang keine Verletzten oder Schäden gemeldet

Meteor Zypern / Cyprus
© Mario Hajiloizis / Twitter
Nikosia - In der Nacht auf Freitag wurden zahlreiche Menschen auf Zypern von lauten Explosionsgeräuschen und einem hellen Licht aufgeschreckt, die mutmaßlich durch einen Meteor verursacht wurden. Die Vorkommnisse wurden zwischen Mitternacht und 1.00 Uhr in den südlichen Teilen der Insel bemerkt, bei der Polizei gingen hunderte Anrufe besorgter Bürger ein. Verletzt wurde offenbar niemand.

"Wir müssen noch bestätigen, dass es tatsächlich ein Meteorit war", sagte Polizeisprecher Andreas Angelides. Dies sei allerdings "mehr als wahrscheinlich". Die Behörden starteten eine Suche nach womöglich auf die Erde gestürzten Meteoritenbrocken. Zyperns zivile Luftfahrtbehörde sagte, alle Flüge seien planmäßig erfolgt, kein Pilot habe besondere Vorkommnisse am Himmel gemeldet.

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