Nach dem ukrainischen Drohnenangriff auf das Studentenwohnheim in der Stadt Starobelsk in der Lugansker Volksrepublik, der nach bisherigen Angaben 21 Leben von jungen Menschen gefordert hatte, hat Russland scharfe Vergeltungsmaßnahmen angekündigt.
In einer offiziellen Bekanntmachung vom 25. Mai betont das russische Außenministerium, dass es sich bei dem Angriff um eine grobe Verletzung des Völkerrechts handelte, und charakterisiert den Anschlag als ein "weiteres eklatantes Zeugnis des nazistischen und terroristischen Wesens des Kiewer Regimes". Die Behörde betont, dass es sich um einen vorsätzlichen Angriff in Verletzung zahlreicher internationaler Normen handelte:
"Offensichtlich ist eine direkte Missachtung der Genfer Konventionen und deren Zusatzprotokolle, die den Schutz der Zivilbevölkerung in Konfliktzeiten regulieren, der Kinderrechtskonvention von 1989 und einer Reihe anderer bedeutender internationaler Abkommen."In diesem Zusammenhang kündigt Russland systematische Angriffe gegen Objekte der ukrainischen Rüstungsindustrie und Kommandostellen an:
"All das überfüllte das Maß der Geduld. Unter den entstandenen Bedingungen gehen die Streitkräfte der Russischen Föderation zu konsequenten systematischen Angriffen gegen Betriebe des ukrainischen militärisch-industriellen Komplexes in Kiew über, einschließlich konkreter Orte der Entwicklung, Herstellung, Programmierung und Einsatzvorbereitung von Drohnen, die das Kiewer Regime unter Mitwirkung von NATO-Spezialisten benutzt, die für Ersatzteillieferungen, Bereitstellung von Aufklärungsdaten und Zielsetzung verantwortlich sind. Die Angriffe werden auch gegen Entscheidungszentralen und Kommandostellen erfolgen."Das Ministerium mahnt ausländische Bürger, einschließlich Diplomaten, dazu an, die ukrainische Hauptstadt zu verlassen:
"Da oben genannte Objekte über ganz Kiew verteilt sind, informieren wir ausländische Bürger, darunter das Personal von diplomatischen Vertretungen und internationalen Organisationen über die Notwendigkeit, die Stadt möglichst schnell zu verlassen, und die Bewohner der ukrainischen Hauptstadt, sich nicht den Objekten der militärischen und administrativen Infrastruktur des Selenskij-Regimes zu nähern."




Kommentar: Russland hatte von Anfang an die zivile Bevölkerung der Ukraine im Hinterkopf und griff über die Jahre gezielt militärische Objekte an und vermied es, Zivilisten zu Opfern. Von außen wirkt es, als könnte Russland feige sein, oder nicht hart genug durchgreifen. Jedoch handeln sie unter den internationalen Gesetzen, und Russland ist eines der ganz wenigen Länder auf der Welt, die sie überhaupt noch beachten. Und egal was Russland tun würde, entweder würde es von den westlichen Medien aufgebauscht, es würden Lügen berichtet, oder sie berichten so gut wie überhaupt nicht von den Verbrechen der Ukraine. Obwohl der Westen und das ukrainische Regime sehr gerne die Situation weiter eskalieren lassen würden. Und das mit weiteren Opfern an der Front.