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Sa, 21 Okt 2017
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Fire

Terroranschlag: Mindestens 189 Tote bei Anschlag in Mogadischu, Somalia

Erst überrollte der Attentäter mit einem Lkw im Stau stehende Autos, dann detonierte der Sprengsatz auf der Ladefläche: Nach einem Anschlag in Mogadischu ist die Zahl der Toten drastisch gestiegen. Der Präsident bittet um Blutspenden.
© AP
Nach Informationen der Nachrichtenagentur AP sind mindestens 189 Menschen bei einem der verheerendsten Selbstmordanschläge der vergangenen Jahre in Somalia getötet worden. Etliche Opfer seien erst am Sonntag aus den Trümmern der beschädigten Gebäude in der Hauptstadt Mogadischu geborgen worden, meldete die Agentur unter Berufung auf die Polizei.

Die Nachrichtenagentur AFP berichtet bislang von 137 Todesopfern, ebenfalls unter Verweis auf die Polizei von Mogadischu. Am Samstag war in einem belebten Viertel ein mit Sprengstoff beladener Lastwagen explodiert. Die Behörden sprechen von mehr als 200 weiteren Verletzten. Die meisten Opfer seien Zivilisten, sagte Mohamed Yusuf, ein Mitarbeiter des Madina-Krankenhauses, in das viele der Opfer gebracht wurden. Nach Angaben Dahirs starben auch mehrere Soldaten.

Zunächst bekannte sich niemand zu dem Anschlag. Der Informationsminister Somalias machte aber die Terrormiliz al-Shabab dafür verantwortlich. Was genau das Ziel des Anschlags war, war zunächst unklar. Der Angriff sei eine nationale Tragödie, sagte Somalias Präsident Mohamed Abdullahi Mohamed im staatlichen Radio. Er forderte die Menschen auf, für die Verletzten Blut zu spenden, und rief eine dreitägige Trauerzeit aus.

Brick Wall

Spaltung der Gesellschaft: Auf Buchmesse kommt es zu Tumulten zwischen Linken und angeblich Rechten Buchhändlern

Vandalismus, Buhrufe, Gewalt - auf der 69. Frankfurter Buchmesse geraten rechte und linke Gruppierungen aneinander. Kulisse sind die Stände einiger rechtsgerichteter Verlage und Kritik am Auftritt von rechtsextremen politischen Vertretern.
© dpa/Frank Rumpenhorst
Thüringens AfD-Landes- und Fraktionschef Björn Höcke auf dem Weg zur Lesung
In den Hallen der Frankfurter Buchmesse ist es am Wochenende zu verschiedenen gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen rechten und linken Gruppierungen gekommen. Die Leitung der Frankfurter Buchmesse sprach von "gezielten Provokationen, Sachbeschädigungen und tätlichen Übergriffen zwischen linken und rechten Gruppierungen". Teilweise musste die Polizei einschreiten.

Unter anderem kam es bei einem Auftritt des AfD-Landes- und Fraktionschefs Björn Höcke am späten Samstagnachmittag zu tumultartigen Szenen. Der Rechtsaußen-Politiker hatte in der Halle 4.2 an einer Podiumsdiskussion teilgenommen, bei der das Buch "Mit Linken leben" des rechtsgerichteten Antaios-Verlags vorgestellt werden sollte.

Mit dabei waren Antaios-Verleger Götz Kubischek und die Autoren Caroline Sommerfeld und Martin Lichtmesz. Medienberichten zufolge war es bei der Rede von Bernd Höcke unter den rund 150 Zuhörern noch relativ ruhig. Doch als der österreichische Rechtsaktivist Martin Sellner und Mario Müller von der Identitären Bewegung angekündigt wurden, habe sich die Stimmung geändert.

Mit Rufen wie "Nazis raus" und Transparenten mit der Aufschrift: "Meinungsfreiheit ja! Menschenverachtung nein!" demonstrierten einige der Besucher gegen die Präsentation. Die Anhänger Höckes wiederum riefen: "Jeder hasst die Antifa". Die "Frankfurter Rundschau" berichtet, es habe sich um Mitglieder der völkischen "Identitären Bewegung" gehandelt.

Kommentar: Damit wurde das Ziel erreicht und die Gesellschaft ein Stückchen mehr gespalten, wenn keine Diskussionen mehr möglich sind.


Footprints

Grausame "Eltern": Mutter quälte und tötete Sohn aufgrund von Ähnlichkeit mit leiblichem Vater

Für den Mord an ihrem dreijährigen Sohn ist eine Australierin am Donnerstag laut Medien zu einer Gefängnisstrafe von mindestens 33 Jahren verurteilt worden.
© EPA
Sydney - Sie habe den Buben geliebt, aber wegen seiner Ähnlichkeit mit dem Vater auch gehasst, hatte die 43-jährige der Polizei laut Aufzeichnungen erklärt, die der Oberste Gerichtshof im Bundesstaat New South Wales während des Prozesses anhörte.

Ihr mitangeklagter Partner, der Stiefvater des Buben, bekam 30 Jahre Haft, wie der TV-Sender ABC weiter berichtete. "Dies war ein schreckliches Verbrechen von Kindsmord", zitierte der Sender ABC Richter Peter Johnson. Nach dem Urteil sagte ein Onkel des Kindes, der Richter habe eine "angemessene Strafe" verhängt.

Ambulance

Wahre "Chemtrails": Airbus A380 musste 40 Tonnen Kerosin ablassen, um sicher landen zu können

Erneut hat ein Flugzeug über Rheinland-Pfalz Kerosin abgelassen. Im jüngsten Fall am Dienstag waren es 40 Tonnen des Treibstoffs, die ein Passagierflugzeug wegen technischer Probleme über dem Pfälzerwald versprühte.
© Louis Nastro / Reuters
Das bestätigte die Deutsche Flugsicherung im hessischen Langen am Freitag. Demnach musste ein Airbus A380 am Dienstagvormittag kurz nach dem Start in Frankfurt zum Flughafen zurückkehren, weil die Piloten Probleme am Fahrwerk bemerkten. Um sicher landen zu können, musste das Flugzeug Gewicht verlieren - und ließ 40 Tonnen Kerosin ab. Darüber hatte zuerst die Tageszeitung Die Rheinpfalz berichtet. Betroffen war demnach der Lufthansa-Flug LH440, der am Dienstagvormittag nonstop von Frankfurt nach Houston/Texas fliegen sollte.

"Es geht hier um Menschenleben. Deshalb müssen wir den Piloten die Möglichkeit geben, über möglichst unbesiedelten Gebieten ihre Runden zu drehen, um entsprechend Treibstoff abzulassen", sagte eine Sprecherin der Deutschen Flugsicherung (DFS).

Kommentar: Zum Thema Chemtrails: "Chemtrails" gibt es in diesem Sinne nicht, da sie rein nach den Naturgesetzen keinen Sinne ergeben, dass aus großen Höhen angeblich Gift versprüht wird. Laura Knight-Jadczyk stellt in Ihrem Artikel "Chemtrails? Contrails? Strange Skies" die Vermutung an, dass ein vermehrtes Auftreten von Kondensstreifen mit einer Veränderung innerhalb der Atmosphäre im Zusammenhang steht und sich Schichten abkühlen.

Die Erfahrung von Sott.net ist auch, dass es sich bei der Diskussion um "Chemtrails" um eine Ablenkung handelt, um wie immer von wichtigeren Dingen abzulenken. Sehr oft werden "Chemtrails" auch mit HAARP in Verbindung gebracht.


Health

Aus noch ungeklärten Gründen: Auto kommt von Fahrbahn ab und erfasst zwei Fußgänger in Berlin - Eine Person tödlich verletzt

Schwerer Unfall in Berlin-Friedrichshain: An einer Straßenbahnhaltestelle wurde eine Frau von einem Auto angefahren und tödlich verletzt. Eine weitere Frau erlitt Verletzungen.
Eine Frau ist am Freitagabend an einer Straßenbahnhaltestelle in Berlin-Friedrichshain von einem Auto angefahren und tödlich verletzt worden. "Sie starb noch an der Unfallstelle", sagte ein Sprecher der Polizei am Samstag. Eine zweite Frau, die ebenfalls an der Haltestelle stand, erlitt schwere Verletzungen. Sie liegt auf der Intensivstation.

"Der Wagen kam am späten Freitagabend aus noch ungeklärter Ursache von der Landsberger Allee ab", sagte der Sprecher. Der Fahrer des Autos sowie sein Beifahrer wurden von der Polizei gefasst. Die Landsberger Allee wurde gesperrt, der Straßenbahnverkehr eingestellt.

Padlock

Bei Erinnerungsaufnahme in England: Koreanerin stürzt von Klippe in den Tod

Bei einem Ausflug zu den weißen Kreidefelsen der Seven Sisters an der südenglischen Küste ist eine Studentin ums Leben gekommen. Die Koreanerin fiel beim Erinnerungsfoto von der Klippe und stürzte 60 Meter in ihren Tod. Es ist nicht das erste Opfer an der beliebten Touristenattraktion. Die Behörden ringen darum, künftige Unfälle zu verhindern.
© Seven Sisters Country Park / www.sevensisters.org.uk
Wie die britische "BBC" schreibt, war das 23-jährige Opfer aus ihrer Heimat zum Studium nach Großbritannien gekommen. Bei ihrem Besuch an den Seven Sisters in der Grafschaft Sussex habe sie einen Fremden darum gebeten, ein Erinnerungsfoto zu schießen. Für die Aufnahme sei sie in die Luft gesprungen und habe dabei den Halt verloren: Sie stürzte 60 Meter die Klippe hinab in ihren Tod.

"Es war ein sehr trauriger Unfall, der mit dem unnötigen Verlust eines jungen Lebens endete", zitierte die "BBC" einen Sprecher der Feuerwehr. "Wir können die Besucher nur eindringlich warnen, sich vom Rand der Kliffküste fernzuhalten." An der Stelle, an der das Unglück geschah, habe es noch dazu kürzlich einen Felssturz gegeben, der den Boden instabil hat werden lassen.

Kommentar:


Binoculars

Sieben Millionen Liter: Offenbar kranker Mann ließ sämtliche Wasserhähne für ein Jahr laufen

Ein offenbar psychisch kranker Mann hat in Niedersachsen ein Jahr lang pausenlos das Wasser in seiner Wohnung laufen lassen.
© dpa
Salzgitter - Nach ersten Erkenntnissen habe der 31-Jährige etwa sieben Millionen Liter verbraucht, teilte die Polizei am Freitag mit. Wasserversorger und Hausverwaltung hatten diese um Hilfe gebeten, weil es Nachzahlungsforderung in Höhe von 10.000 Euro gab.

Demnach gab es Hinweise auf einen Wasserschaden in den Räumen des polizeibekannten Manns in einem Mehrfamilienhaus. Vor seiner Tür konnten die Beamten lautes Rauschen hören, der Mann weigerte sich aber zu öffnen. Aus Gründen der Gefahrenabwehr drangen die Polizisten mit einem Schlüsseldienst in die Wohnung vor.

HAL9000

Pflegekräftemangel in Deutschland: Streiks in vielen Kliniken

© AP Photo/ Gero Breloer
In Deutschlands Krankenhäusern fehlen Zehntausende Pflegekräfte. Nun werden mehrere Kliniken bestreikt. Die Gewerkschaft Verdi fordert aber dringend Abhilfe auch per Gesetz.

BERLIN. Mit Streiks und weiteren Aktionen treten Klinikbeschäftigte in mehreren Bundesländern für mehr Personal ein. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hatte dazu aufgerufen. Verdi-Chef Frank Bsirske forderte zudem die künftige Regierungskoalition auf, per Gesetz für mehr Klinikpersonal zu sorgen.

Für zwei Tage bestreikt würden seit Dienstag die Kreiskliniken Günzburg-Krumbach, das Klinikum Augsburg, das Klinikum Frankfurt-Höchst, die Uniklinik Düsseldorf sowie die Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH, teilte Verdi mit. An diesem Mittwoch wollen sich erstmals Beschäftigte eines katholischen Krankenhauses anschließen, der Marienhausklinik Ottweiler (Saarland).

Kommentar: Keine Veränderung für Pflegekräfte: Sie werden so sehr gebraucht, werden aber unterbezahlt und überlastet


Better Earth

Mutter und Sohn verirrten sich in einem australischem Nationalpark - Nach zehn Tagen wiedergefunden

Eigentlich will die Frau mit ihrem neunjährigen Sohn nur eine kleine Wanderung machen. Doch dann verlaufen sich Mutter und Kind in der australischen Wildnis. Ganze zehn Tage später werden sie gesund gefunden - dank einfallsreicher Überlebensstrategien.
© AFP / Getty
Nach einer missglückten Wanderung haben eine Mutter und ihr neunjähriger Sohn in der australischen Wildnis zehn Tage ohne Vorräte überlebt. Nach Angaben der Rettungskräfte sammelten die beiden Vermissten Wasser mit Hilfe von Blättern, teilten sich ein Paar Schuhe und banden Gras um Baumstämme, um Suchtrupps auf sich aufmerksam zu machen.

Sie seien trotz der Strapazen in einer "guten körperlichen Verfassung" gewesen - wenn auch etwas dehydriert, sagte der Chef der Rettungskräfte im Bundesstaat New South Wales, Andrew Steenson.

Die 40-jährige Frau und ihr Sohn hatten nur eine zweistündige Wanderung im Mount Royal National Park in der Region Hunter etwa 240 Kilometer nördlich von Sydney geplant, sich dann aber verlaufen, berichtete die Zeitung "Newcastle Herald" unter Berufung auf die Polizei.

Kommentar: Scheinbar war die Mutter sehr schlecht vorbereitet, wenn sie sich für zehn Tage verirrte.


Fire

Frankfurts Wahrzeichen - der Goetheturm - brannte vollkommen ab

In Frankfurt am Main ist mit dem Goetheturm eines der Wahrzeichen der Stadt komplett abgebrannt.
© Arne Dedert/dpa
Frankfurt am Main - Beim Eintreffen der Feuerwehr in der Nacht zum Donnerstag stand der hölzerne Aussichtsturm im Stadtwald bereits voll in Flammen, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Die Einsatzkräfte hätten keine Chance mehr gehabt, den Turm zu retten.
© Frank Rumpenhorst (APA/DPA/FRANK RUMPENHORST)
Archiv - Die Sonne scheint am 29.08.2017 in Frankfurt am Main (Hessen) am Rande des Stadtwalds.hinter dem Goetheturm hervor, einem 43,3 Meter hohen Aussichtsturm, der aus Holz gebaut wurde.
Die Feuerwehr entschloss sich den Angaben zufolge, die Umgebung zu schützen und den Goetheturm kontrolliert abbrennen zu lassen. Am Donnerstagmorgen standen nur noch zehn Meter des ursprünglich 43 Meter hohen Turms. Die Brandursache war zunächst unklar. Der Goetheturm wurde 1931 errichtet. Er stand im Stadtwald am Rande der Stadt und lockte Besucher mit einem Ausblick über die Stadt und das Rhein-Main-Gebiet. Er wurde erst im Frühjahr 2014 nach aufwändigen Sanierungsarbeiten wieder eröffnet.

apa