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Do, 29 Jun 2017
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Russlands Buchhaltungs-Software 1C macht SAP Konkurrenz

Das Unternehmen 1C ist zum zweitgrößten Anbieter von Buchhaltungs-Software im Land aufgestiegen und will nun weltweit expandieren.
© VALERY MATYTSIN/TASS/GETTY IMAGES
Boris Nuraliev
Die Software-Firma 1C ist in den vergangenen Jahren zum zweitwichtigsten Anbieter von Buchhaltungs-Software in Russland nach der deutschen SAP aufgestiegen. Nun versucht das Unternehmen, international zu expandieren.

Die Produkte und Dienstleistungen von C1 werden bereits von rund einem Drittel der vom Datenanbieter IDC befragten Großunternehmen in Russland genutzt, um die Buchhaltung abzuwickeln, berichtet Bloomberg. 1C hat mit 5 Millionen Kunden deutlich mehr Kunden als der Branchenführer SAP, insbesondere kleinere Unternehmen aus dem Mittelstand. Der Gewinn des Vorjahres lag bei umgerechnet etwa 570 Millionen Euro - eine Steigerung von 6 Prozent gegenüber dem Jahr 2015.

Fire

Pakistan: Explosion eines Tanklastzuges forderte 120 Menschenleben

Islamabad - Die Explosion eines verunglückten Tanklastzugs in Pakistan hat nach Medienangaben mehr als 120 Menschen in den Tod gerissen. Das berichten nationale Medien unter Berufung auf Rettungskräfte.
© Waji Official / YouTube
Ein Polizeisprecher bestätigte der Deutschen Presse-Agentur, dass mehr als 100 Menschen ums Leben gekommen seien.

Den Medienberichten zufolge wurden darüber hinaus rund 40 Menschen bei der Katastrophe auf der Nationalen Schnellstraße bei Bahawalpur verletzt. Sie kamen in Krankenhäuser. Viele von ihnen hätten schwere Verbrennungen erlitten, so dass letztlich noch mehr Todesopfer befürchtet würden.

Der Lastwagen sei umgestürzt und der Treibstoff ausgelaufen, hieß es in den Medienberichten weiter. Menschen aus der Gegend seien zusammengekommen, um den Kraftstoff abzuschöpfen. Laut Augenzeugen rauchten einige Menschen in der Nähe. Das könnte das Inferno ausgelöst haben. Dutzende Fahrzeuge, darunter 75 Motorräder und vier Autos, seien in Brand geraten.

Life Preserver

Schweres Busunglück in Brasilien forderte 21 Menschenleben

Bei einem schweren Unfall sind auf einer Landstraße in Brasilien am Donnerstag mindestens 21 Menschen getötet und 22 weitere verletzt worden.
© REUTERS/ Osman Orsal
Symbolbild
Brasilien - Wie die Behörden mitteilten, stieß nahe der Atlantikküste bei Guarapari, rund 470 Kilometer nordwestlich von Rio de Janeiro, ein Lastwagen mit einem vollbesetzten Reisebus zusammen.

Zwei zufällig zu dem Zeitpunkt auf der Straße fahrende Krankenwagen konnten nicht mehr rechtzeitig ausweichen und prallten ebenfalls auf die Fahrzeuge, wie das Portal "O Globo" berichtete. Die meisten Opfer waren in dem Bus zu beklagen, mit dem 30 Fahrgäste unterwegs waren.

Fire

IS-Terroristen sprengen Al-Nuri-Moschee in Mossul

Die irakische Regierung meldet Fortschritte im Kampf um Mossul. Der IS habe als "Zeichen seiner Niederlage" die Al-Nuri-Moschee gesprengt. Die Terrormiliz bestreitet das.
© Alaa Al-Marjani / Reuters
Die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) hat die Große Moschee von al-Nuri in Mossul gesprengt, wie das irakische Verteidigungsministerium mitteilte. Die Moschee und ihr berühmtes schiefes Minarett Al-Hadba ("Die Gekrümmte") seien zerstört worden, als die Extremisten Sprengsätze innerhalb des Gebäudes gezündet hätten. Die Moschee ist nach Nur al-Din Sinki benannt, dem Herrscher, der ihren Bau im 12. Jahrhundert in Auftrag gab.

Ausgerechnet in der Al-Nuri-Moschee hatte IS-Führer Abu Bakr al-Bagdadi 2014 das "Kalifat" in den kontrollierten Gebieten im Irak und in Syrien ausgerufen. Es war sein einziger öffentlicher Auftritt. Inzwischen hat die irakische Armee den IS in Mossul zurückgedrängt. Die Terrormiliz hält nur noch ein kleines Gebiet in der Altstadt von Mossul. In diesem Gebiet liegt auch die Moschee.

Die IS-Terroristen bestreiten in einer Stellungnahme die Sprengung. Sie hätten die Moschee nicht zerstört. Sie sei einem Luftangriff der USA zum Opfer gefallen. Die US-geführte Militärkoalition wies die Behauptung zurück. Der Sprecher des Anti-IS-Bündnisses, Ryan Dillon, sagte, Luftaufnahmen der Koalition belegten zwar die Zerstörung der Moschee, doch ein US-Luftangriff sei nicht dafür verantwortlich. "Zu dieser Zeit führten wir in dem Gebiet keine Angriffe durch", sagte Dillon.


Kommentar: Ein Wunder, dass das die USA bestreitet und ebenso der IS und nicht der Irak dafür verantwortlich gemacht wird.


Bullseye

Ursache noch unklar: Fünf Menschen in Wasserpark durch Stromschlag gestorben

Bei einem Unglück in einem türkischen Wasserpark sind fünf Menschen ums Leben gekommen. Drei Kinder hätten am Freitag beim Baden in Akyazi im Westen der Türkei einen Stromschlag erlitten, meldete die Nachrichtenagentur Dogan.
© Screenshot
Der Manager des Wasserparks und sein Sohn seien in das Becken gesprungen, um zu helfen und dann ebenfalls gestorben.


Die Ursache des Unglücks war zunächst unklar. Laut der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu wurden Ermittlungen aufgenommen. Der Bürgermeister von Akyazi, Hasan Akcan, sagte demnach, der Wasserpark habe seit 2012 eine Lizenz.

TV

Johnny Depp entschuldigt sich für Mord-Witz über Trump

US-Hollywood-Star Johnny Depp hat sich für einen Scherz über einen möglichen Mordanschlag auf US-Präsident Donald Trump entschuldigen müssen. “Ich entschuldige mich für den schlechten Witz, den ich gestern Abend mit schlechtem Geschmack über Präsident Trump gemacht habe“, erklärte Depp gegenüber dem People-Magazin.

© AFP 2017/ Kazuhiro NOGI
Sein Witz sei einfach nicht richtig rübegekommenn. Dabei habe er nichts Böses beabsichtigt, betonte der 54-Jährige. „Ich wollte nur amüsieren, nicht irgendjemanden zu verletzen.“

Bei einem Auftritt auf einem Musikfestival im englischen Glastonbury hatte sich Depp mehrere Witze erlaubt, die für Wirbel in der Öffentlichkeit sorgten.

„Ich glaube, er (Trump — Anm. d. Red.) braucht Hilfe, und es gibt viele wunderbare, sehr dunkle Orte, wo er hingehen könnte", sagte er. „Wann hat zum letzten Mal ein Schauspieler einen Präsidenten ermordet?“.

Offenbar spielte Depp so auf den Anschlag auf den ehemaligen US-Präsidenten Abraham Lincoln durch einen Schauspieler im Jahr 1865 an. „Nur damit das klar ist: Ich bin kein Schauspieler... Ich lebe davon, zu lügen. Wie auch immer, es ist eine Weile her. Und vielleicht wird es wieder Zeit."

War Whore

15 Polizisten erleiden Verletzungen bei Ausschreitungen in Magdeburg

Randalierer haben bei Tumulten in Magdeburg einen Polizisten schwer verletzt. 14 weitere Beamte erlitten leichte Verletzungen. An den Auseinandersetzungen in der Nacht zum Samstag waren etwa 150 teils stark alkoholisierte und aggressive Menschen beteiligt, unter ihnen viele Fußball-Hooligans. Die Polizei nahm sieben Menschen in Gewahrsam.
© Twitter / @PolizeiPDNord
Ausschreitungen in Magdeburg: 15 Polizisten erleiden Verletzungen
Die Polizei ist regelmäßig auf dem zentralen Hasselbachplatz im Einsatz, um nächtliche Ruhestörungen und Straftaten zu verhindern. In der Nacht zum Samstag ist es erneut zu Körperverletzungen, Sachbeschädigungen sowie Flaschenwürfen gegen Polizeiautos gekommen. Als Beamte zu schlichten versuchten, eskalierte die Situation. Bis in die Morgenstunden kam es immer wieder zu Körperverletzungen der aufgebrachten Menge untereinander und Übergriffen auf Polizisten. Die Polizei war mit 110 Beamten im Einsatz, darunter auch Bundespolizisten.

HRC Blue

Nach Hochhaus-Brand in London: 800 Haushalts-Evakuierungen aus weiteren brandgefährdeten Hochäusern

© Reuters
Mehr als 800 Haushalte in fünf Hochhäusern im Londoner Bezirk Camden sollen aus Sicherheitsbedenken über die Verkleidung in den Gebäuden nach der Grenfell-Katastrophe evakuiert werden, teilten die Behörden am späten Freitagabend mit.

Mehrere hundert Bewohner von fünf Londoner Hochhäusern müssen ihr Zuhause wegen Brandgefahr verlassen. Grund dafür seien „dringende Arbeiten zur Brandsicherheit“, teilten lokale Behörden mit. Nach Angaben der britischen Nachrichtenagentur PA sind insgesamt 800 Haushalte betroffen. Die Entscheidung sei nach einer Inspektion der Londoner Feuerwehr getroffen worden. Nach Einschätzung der Feuerwehrleute könne die Sicherheit der Bewohner nicht garantiert werden.

Die Entscheidung, die fünf Hochhäuser zu evakuieren, kam nach einem öffentlichen Treffen am Donnerstag, in dem die Bewohner ihre Ängste über die Sicherheit der Hochhäuser nach dem Grenfell-Feuer ausdrückten. Neunundsiebzig Menschen wurden getötet, als ein Brand am 14. Juni den Grenfell-Block zerstörte.

Kommentar: Es ist traurig, dass erst diese schreckliche Katastrophe mit dem Grenfell-Hochhaus passieren musste, damit die Behörden notwendige Handlungsmaßnahmen ergreifen:

London: Großbrand in Hochhaus wegen mangelnder Sicherheit - Vorherige Warnungen ignoriert


Attention

Verminderte Einnahmen und Fehlkalkulation: GEZ testet nun Inkasso-Unternehmen an "Nicht-Zahler"

Nachdem die Einnahmen aus der Erhebung des Rundfunkbeitrags in den vergangenen Jahren gestiegen waren, sind diese nun rückläufig. So verzeichnete die GEZ im vergangenen Jahr einen Einnahmerückgang von 153 Millionen gegenüber dem Vorjahr. Jetzt sollen Inkassounternehmen den zahlfaulen Zuschauern Beine machen.
Erste entsprechende Meldungen kursierten bereits Ende vergangenen Jahres. Demnach würden die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten den Einsatz von Inkassobüros prüfen, um zahlungsunwillige GEZ-Rebellen doch noch zur Kasse zu bitten. Immer wieder machten entsprechende Meldungen Schlagzeilen. So wie der Fall der Berlinerin Kathrin Wierauch. Diese verweigerte die Zahlung von 309,26 Euro an den RBB, da sie das Angebot nicht nutze. Die Erzwingung eines Haftbefehls durch den RBB war die Konsequenz. Der Haftbefehl wurde zurückgezogen.

Nicht so im Fall von Sieglinde Baumert. Die Thüringerin saß Anfang des Jahres 2016 für 61 Tage in der JVA Chemnitz. Ihr Vergehen: Sie schuldete dem MDR 191 Euro. Zu dem Fall äußerte sich am Mittwoch Hermann Eicher, Justiziar des SWR für das Rundfunkbeitragsrecht in der ARD:
Ich persönlich halte es für fragwürdig, bei geringen Beträgen die Vermögensauskunft mit Haft zu erzwingen. Das sehen allerdings die Vollstreckungsorgane, die ja auch andere Forderungen als den Rundfunkbeitrag einzutreiben haben, deutlich anders.
Laut Eicher seien ihm lediglich „eine Handvoll Beitragsverweigerer“ bekannt. Des Weiteren gibt er zu bedenken:
Ich nehme jeden ernst, der sagt: Ich nutze den öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht, also zahle ich auch nicht.“ Aber es sei „nicht zu akzeptieren, wenn daraus der Schluss gezogen wird, sich einfach über gesetzliche Regelungen hinwegsetzen zu können.

Kommentar:


Ambulance

Gasaustritt: Fünf Moskauer Arbeiter sterben in Kanalisation

Bei einem Gasaustritt in einer Moskauer Kanalisation sind fünf Arbeiter ums Leben gekommen.
© dpa
Symbolbild
Moskau - Die Mitarbeiter einer Baufirma waren am Donnerstag im Westen der Stadt in einem Abwasserkanal beschäftigt, wie Agenturen unter Berufung auf Behördenvertreter berichteten. Demnach gab es einen Knall, nachdem Methan aus einer Leitung ausgetreten war. Ein weiterer Arbeiter konnte sich retten.

Kommentar: Hat ein Erdfall das Zerbersten der Leitung verursacht?
  • Das Elektrische Universum - Teil 23: Das 'Aufbrechen' der Erde: Erdbeben, Eruptionen und Erdfälle