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Mo, 29 Aug 2016
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Feindseligkeit gegen Türken: "Totale Enthemmung" in Österreich, genährt durch die Politik

© dpa
Die rechtspopulistische FPÖ und ihr Chef Heinz Christian Strache (mi.)
In Österreich und Deutschland haben Politiker nach dem Putschversuch in der Türkei unerwartet heftige Attacken gegen türkischstämmige Bürger geritten. In Österreich wurde den Türken sogar die Ausreise nahegelegt. Die Reaktion der Österreicher: Ein übler Volkszorn, der sich unmittelbar im Alltag der Betroffenen niederschlägt. Murat Durdu von der Arbeiterkammer will die Entwicklung nicht einfach hinnehmen.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Was hat Sie im Verlauf der aktuellen Situation in Österreich besonders aufgeregt? Wir erleben Sie das Ganze?

Murat Durdu: Die Sozialdemokraten und Christdemokraten sind alle nach rechts abgedriftet. Innerhalb der österreichischen Bevölkerung kommt es zu Attacken gegen Menschen, die die Täter für „Muslime“ oder „Türken“ halten. Ich kann hier ein Beispiel anführen. Mein Vater und meine Mutter wollten in einem Restaurant gemeinsam etwas essen. Als mein Vater bezüglich eines Gerichts nachfragte, ob da Schweinefleisch sei, antwortete der Ober: „Wissen Sie eigentlich, in welchem Land Sie leben?“

Kommentar:


Fire

Zunehmende Angriffe gegen Politiker und Parteigebäude in Deutschland

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurden in Leipzig vier Anschläge auf Büros und Fahrzeuge von AfD-Politikern verübt. Auch Wahlkampf-Busse der CDU und der SPD brannten diesen Monat schon. Gewalttätige Ausschreitungen gegen Politiker scheinen zuzunehmen.

© Reuters
Der ausgebrannte Wahlkampf-Bus von Thilo-Harry Wollenschlaeger (CDU)
Donnerstagnacht wurden die Fensterscheiben der Kanzlei eines AfD-Mitglieds mit Steinen eingeworfen. Etwa zur gleichen Zeit brachen Unbekannte bei einem anderen Mitglied in die Büroräume seiner Heizungsfirma ein. Die Täter versprühten eine stinkende braune Flüssigkeit. In der gleichen Nacht wurde einem AfD-Stadtrat das Motorrad angezündet. Der Brand beschädigte ein daneben geparktes Fahrzeug. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Kommentar: Es hat in letzter Zeit mehrere Vorkommnisse gegeben, bei denen Menschen die Repräsentanten der Obrigkeit angegriffen und sogar getötet haben. Sind dies die Anfänge von größeren Aufständen gegen die Herrschenden? Immerhin dürfte es mittlerweile für jeden Denkenden offensichtlich sein, dass psychopathisch handelnde Politiker sich nicht um das Wohlergehen ihrer Bürger kümmert, ganz abgesehen davon, dass weltweit Krieg geschürt wird.
Werfen Sie einen Blick auf folgende Darstellung des chinesischen Zyklus der Dynastien. Wie Sie sehen können, spielen sich die Ereignisse in der menschlichen Geschichte immer wieder auf die gleiche Weise ab - wie in einer nicht enden wollenden Zeitschleife. Aus diesem Grund ist das Wissen über Psychopathie und Ponerologie so wichtig, weil nur dieses Wissen uns in die Lage versetzen kann, wirkliche Veränderungen herbeizuführen: SOTT Radio Show: Politische Ponerologie - Psychopathen an der Macht




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Nicht jeder diskriminiert: Wegen Kopftuch gekündigte Frau erhält neuen Praktikumsplatz in Luckenwalde

Luckenwalde/Potsdam - Die wegen ihres Kopftuchs gekündigte Palästinenserin erhält in Luckenwalde (Teltow-Fläming) einen neuen Praktikumsplatz.
Die 48-Jährige werde als Dolmetscherin für die kommunale Wohnungsgesellschaft tätig, teilte Bürgermeisterin Elisabeth Herzog-von der Heide am Donnerstag mit.

Kommentar: Schottland macht's vor: Hijab ist keine Bedrohung, sondern Teil der offiziellen Polizeiuniform


Pistol

Geiselnahme in Moskau: Täter ergibt sich und fordert von Putin "Konkurs als Krankheit anzuerkennen"

Alle Bankangestellten, die am Donnerstagabend in einer Filiale der Citibank in Moskau als Geiseln genommen wurden, sind freigelassen worden. Das meldet die Moskauer Innenbehörde. Der Täter hat sich bereits der Polizei ergeben.

© Sputnik/ Valeriy Melnikov
Ein Mann war am Donnerstagabend in eine Filiale der Citibank im Zentrum von Moskau gegangen und hatte mit einer angeblichen Bombe gedroht.

Laut dem Informanten soll der Mann vier Bankangestellte als Geiseln genommen haben. Zuerst waren zwei Geiseln und dann die restlichen freigelassen worden. Der Mann soll den Polizisten einen Karton übergeben haben, den er zuvor als Sprengsatz ausgegeben hatte - darin wurde nur Salz gefunden.

Pistol

Angriff auf Amerikanische Universität in Kabul - Mehrere Tote, Täter und Motive noch unbekannt

Bei der Attacke auf die Amerikanische Universität in Afghanistans Hauptstadt Kabul sind Polizeiangaben zufolge mindestens 14 Menschen getötet worden. Darunter sollen auch die Angreifer sein.
© DPA
Afghanische Sicherheitskräfte haben die Attacke auf die Amerikanische Universität in Kabul nach etwa zehn Stunden gewaltsam beendet. "Wir haben unsere Operation beendet", sagte Polizeichef Fraidun Obaidi. Experten untersuchten nun den Tatort. Obaidis Angaben zufolge kamen sieben Studenten, zwei Wachmänner der Universität und drei Polizisten ums Leben.

Das bestätigte auch der Sprecher der Kabuler Polizei, Basir Mudschahid. Unterschiedliche Angaben gibt es allerdings über die Zahl der getöteten Angreifer: Sie schwankt zwischen zwei und drei. Laut Mudschahid konnten Sicherheitskräfte einen dritten Täter gegen 4 Uhr morgens töten. Insgesamt seien mehr als 35 Menschen verletzt worden.

Piggy Bank

Frau rief mehrmals Notruf an, weil ihr Mann zum Beispiel im Bett Socken trug

Eine Frau aus Bad Berleburg hat nachts zweimal die Polizei alarmiert. Die Beamten fanden aber keinen Grund zum Eingreifen - nur einen Mann mit Socken.
© Archiv/dpa
Bad Berleburg. Gleich zwei Mal musste die Polizei in der Nacht zu Mittwoch zu einem Paar in Bad Berleburg ausrücken. Beim ersten „Notruf“ beklagte die 32-jährige Frau, dass der Wohnungsschlüssel entwendet worden sei. Wie sich nach Angaben des 34-jähriger Partners herausstellte, hatte er diesen jedoch nur verloren.

Gegen 2 Uhr alarmierte die Frau wieder die Polizei: Ihr Freund habe die Wohnung verwüstet. Als die Beamten ankamen, fanden sie den vermeintlichen Wüterich allerdings nur schlafend im Bett vor. Von der behaupteten Verwüstung oder gar Beschädigungen in der Wohnung war laut Aussagen der Polizei nichts zu erkennen.

Stormtrooper

Faschismus live in Frankreich: Polizisten zwingen Muslimin ihren Burkini auzuziehen

Drei bewaffnete Männer zwingen eine Frau, ihren Burkini auszuziehen: Fotos von einer Polizeikontrolle am Strand von Nizza haben die Debatte um Verbote in Frankreich angeheizt. In den sozialen Netzwerken sorgten die Aufnahmen für einen Sturm der Entrüstung.
© Sott.net
Zu sehen ist auf den Bildern, wie vier Angehörige der städtischen Polizei eine Frau umringen, die mit Leggings, einem langen türkisfarbenen Oberteil und mit einem um den Kopf gewickelten Tuch am Strand der südfranzösischen Stadt liegt. Dann zieht die Frau vor den Polizisten das türkisfarbene Oberteil aus, unter dem sie noch ein ärmelfreies Oberteil trägt.

Gegenüber dem britischen Guardian sagte die Frau namens Siam, dass sie lediglich am Strand gesessen habe. Sie hätte nicht vorgehabt, schwimmen zu gehen. Ein Augenzeuge berichtete, dass Menschen in der Nähe gejubelt und der Polizei applaudiert hätten. Es seien auch "Geh nach Hause"-Rufe zu hören gewesen. Die Tochter der Frau habe daraufhin zu weinen begonnen.


Kommentar: Immer mehr Menschen haben die Propaganda gefressen und diskriminieren Muslime. Hitlers Gesellen und Mitläufer hätten es nicht besser machen können.


Kommentar:


Handcuffs

Europol gelingt Festnahme von 75 Verdächtigen im Zusammenhang mit Netzwerk der Kinderpornografie

In einer europaweiten Polizeiaktion sind in 28 Ländern insgesamt 75 Verdächtige festgenommen worden. Sie alle sollen im Internet kinderpornografische Bilder und Videos angeboten haben. Bei der Auswertung zeichne sich laut Europol ein besorgniserregender Trend ab.
© dpa
In der europaweiten Aktion gegen Kinderpornografie wurden 75 Verdächtige festgenommen. – Quelle: http://www.mopo.de/24637498 2016
Die Aktion mit dem Namen „Operation Daylight“ habe alle EU-Mitgliedsländer außer Malta und die Tschechische Republik betroffen, sagte eine Sprecherin. In welchem Umfang Deutschland betroffen war, erklärte sie jedoch nicht.

Kommentar: Wenn es nur so einfach wäre. Tatsache ist, dass wir es mit einem weltweiten Kinderpornografie-Netzwerk zu tun haben, deren Mitglieder sich in den höchsten Rängen der Politik und Wirtschaft befinden. Die hier Festgenommenen sind im Gegensatz dazu kleine Fische, denn die mächtigsten Pädophilen haben soviel Einfluss, dass sie jeglicher Strafverfolgung entgehen.


Bulb

Sarkozy will wieder Präsident werden: Fast 80 Prozent der Franzosen sind dagegen

Vier von fünf Franzosen (79 Prozent) wollen keine Rückkehr des ehemaligen Präsidenten des Landes, Nicolas Sarkozy. Der hatte am Vortag seine Teilnahme an den Wahlen als Kandidat der Republikaner, der größten Oppositionspartei, angekündigt. Davon zeugen die Ergebnisse einer Umfrage des Meinungsinstituts Elabe im Auftrag des Senders BFMTV.

© REUTERS/ Philippe Wojazer
Laut der Umfrage sehen 54 Prozent der Befragten Sarkozy unter keinen Umständen als neuen Staatschef, 25 Prozent würden dies eher nicht bevorzugen. Zudem traten 21 Prozent für Sarkozy ein, darunter neun Prozent „auf jeden Fall“.

Selbst die Anhänger der Rechten und Zentristen unterstützen in ihrer Mehrheit (54 Prozent) nicht den Ex-Präsidenten der Republik. Sie ziehen ihm den ehemaligen Premierminister und heutigen Bürgermeister von Bordeaux, Alain Juppé, vor (53 Prozent unterstützen ihn).

Alarm Clock

USA: Twitter-Morddrohung wird Wirklichkeit - Mann tötet Mitbewohner

Der 21-jährige Zachary Penton aus dem US-Bundesstaat Arizona hat seinen 41-jährigen Nachbarn erschossen. Einen Tag zuvor hatte Penton via Twitter seinen Mordwunsch geäußert, berichtet der Sender ABC.
© Flickr/Tom Woodward
„Ich muss umziehen, sonst werde ich meine Nachbarn umbringen“, schrieb er.

Nach dem Mord ergab sich der junge Mann selbst der Polizei. Ihm zufolge wollte er den Mann nicht töten, erschoss ihn aber wegen Angst um die eigene Sicherheit. Laut Penton hatte sein Nachbar ihn aufgefordert umzuziehen.


​Anschließend habe es einen Streit gegeben, der in eine Schlägerei ausartete. Penton habe Angst gehabt, dem 40-Jährigen nichts entgegensetzen zu können.

Pentons Tweet wurde bereits mehr als 20.000 Mal geteilt.