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Di, 22 Aug 2017
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Das Kind der Gesellschaft
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Heart - Black

Indisches Gericht lehnt Abtreibung eines 10-jährigen Vergewaltigungsopfers ab

Das 10-jährige Mädchen wurde sieben Monate lang von ihrem Onkel vergewaltigt. Als das Kind über starke Bauchschmerzen klagte, brachten es die Eltern in ein Krankenhaus im indischen Bundesstaat Punjab. Dort wurde die Schwangerschaft in der 26. Woche festgestellt.
Das indische Gesetz verbietet eine Abtreibung nach der 20. Woche, außer das Leben der Mutter sei gefährdet.

Also wandten sich die Eltern an ein Gericht, damit eine Abtreibung vorgenommen werden konnte. Am 18 Juli 2017 verweigerte das Bezirksgericht die Abtreibung. Somit musste das Postgraduierten-Institut für medizinische Bildung und Forschung (PIL) laut Hindustantimes, vom 28.Juli 2017 einen Bericht beim Obersten Gericht einreichen.

Heute hielt das Oberste Gericht ein Plädoyer und gab bekannt, da das Mädchen bereits in der 32. Woche sei, weder eine Abtreibung für das Mädchen noch für den Fötus gut sei und lehnte die Abtreibung ab.

Das Oberste Gericht bestimmte, dass das Mädchen in einer bestmöglichen medizinischen Einrichtung versorgt wird.

Ambulance

Mann schießt drei mal auf Gürteltier und wird durch abprallende Kugel vom Gürteltier schwer verletzt

Mitten in der Nacht zum Freitag stürmte ein Texaner aus seinem Haus, um ein Gürteltier zu erschießen. Die ersten zwei Schüsse gingen daneben, der dritte verletzte den Mann dann schwer im Gesicht, berichten verschiedene US-Medien wie "Metro".
© Holger Hollemann/dpa
Marietta (Texas) - Das Karma des Mannes hatte wohl zurückgeschlagen. Denn die dritte Kugel prallte nämlich am Panzer des Gürteltiers ab und verletzte den Texaner so schwer am Kiefer, dass er mittels Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht wurde.

"Seine Ehefrau war noch im Haus. Er lief nach draußen, nahm seinen Colt mit dem Kaliber 38-Special und gab drei Schüsse auf das Gürteltier ab", sagte der Sheriff von Cass County, Larry Rowe im Anschluss.

Das Tier mit seinem lebensrettenden Panzer befindet sich seit dem "Schusswechsel" auf der "Flucht".

"Wir haben das Gürteltier nicht gefunden", so Sheriff Rowe.

Chart Pie

Umfrage: Beliebtheitswerte von Macron sinken drastisch bei Franzosen, weil er harten Sozialkurs fortführt

© Reuters / Charles Platiau
Der französische Präsident Emmanuel Macron während einer Zeremonie im Hotel de Ville in Paris, Frankreich, 14. Mai 2017.
Der Sinkflug der Umfragewerte des französischen Präsidenten Emmanuel Macron setzt sich fort. Nur noch 36 Prozent der Franzosen befürworten seine Politik, nachdem diese konkreter wird. Premierminister Édouard Philippe bekommt demnach sogar mehr Zustimmung als der Staatschef.

Drei Monate nach seinem Wahlsieg sind nur noch 36 Prozent der Franzosen mit dem Präsidenten zufrieden. Noch vor wenigen Wochen waren es sieben Punkte mehr. Jetzt erhöhte sich auch der Anteil der Kritiker von 36 auf 49 Prozent. Dies geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten YouGov-Umfrage hervor.

Demnach ist inzwischen Macrons Premierminister Édouard Philippe, mit 37 Prozent Zustimmung, etwas beliebter als der Staatschef. Unnd das obwohl Philippe die Kürzung der öffentlichen Ausgaben ankündigt hatte.

Auch in anderen Umfragen büßte Macron zuletzt deutlich an Zustimmung ein. Laut dem Meinungsforschungsinstitut Ifop schneidet er sogar schlechter ab als seine Vorgänger François Hollande und Nicolas Sarkozy wenige Monate nach ihrem Wahlsieg.

Kommentar:


Heart - Black

"Schau, er ist fast schon tot" - Vier Idioten filmen, wie sie Hai hinter Schnellboot herziehen und veröffentlichen es

"Schau, er ist schon fast tot", sagte ein Mann lachend und zeigte auf den Hai. Ein brutales Video zeigt, wie vier Männer lachend einen Hai mit hoher Geschwindigkeit hinter einem Boot herziehen. Das Video wurde bereits tausend Mal geteilt und so wurde Florida Fish and Wildlife Conservation Commission auf dieses Video aufmerksam und begann, diese Männer zu suchen.
"Wir sind auf dieses Video hingewiesen worden. Wir nehmen das sehr ernst und untersuchen derzeit diesen Vorfall. Wir versuchen auch, die Personen im Video zu identifizieren und wo es stattgefunden hat. Wenn Sie irgendwelche Informationen haben, wenden Sie sich bitte an unsere Wildlife Alert Hotline unter 888-404-3922 oder [email protected] . Einzelpersonen können anonym bleiben."
Andere Beiträge aus dem Instagram-Account des Bootsfahrers, zeigten ihn, wie er einen toten Hund mit einem Seil um den Hals hielt und darauf hinwies, dass er mit diesem Hund einen Hai füttern wolle. Daraufhin folgte auf den Sozialen Medien eine regelrechte Suchaktion und die Männer wurden ausfindig gemacht.

Chart Bar

Indien: Suizidrate hat sich seit 1980 verdoppelt

Der Klimawandel treibe zahllose indische Bauern in den Freitod, berichtet eine Wissenschaftlerin. Allerdings hat die indische Suizidkrise wohl andere Ursachen.
© Javed Dar / Global Look Press
Steigende Temperaturen auf dem indischen Subkontinent seien für insgesamt etwa 60 000 zusätzliche Suizide verantwortlich. Zu diesem Schluss kommt die Agrarökonomin Tamma A. Carleton von der University of California in Berkeley. Wie die Forscherin in PNAS berichtet, gibt es einen deutlichen Zusammenhang zwischen Suizidraten und hohen Temperaturen während der Wachstumssaison, welche die Erträge zurückgehen lassen. Das legt die Vermutung nahe, dass der Klimawandel den ökonomischen Druck auf Kleinbauern verschärft. Allerdings ist der Effekt nur für einen kleinen Anteil aller Selbsttötungen in Indien verantwortlich.


Kommentar: Es ist ein sehr gewagter Versuch nur einen Faktor heranzuziehen, der für Selbstmorde verantwortlich sein soll, gemessen an der großen Bevölkerung in Indien und ebenso den großen materiellen Problemen, den sehr viele Bewohner gegenüberstehen.


Mehr als drei Viertel aller Suizide weltweit geschehen in den ärmeren Bevölkerungen der Entwicklungs- und Schwellenländer - allein ein Fünftel fällt dabei auf Indien. Welche Einflüsse dort die Rate an Selbsttötungen bestimmen, sei allerdings kaum bekannt, so Carleton, und das, obwohl sich seit 1980 die Rate an Suiziden verdoppelt habe. Anhand von Klimadaten und den offiziellen Suizidstatistiken des indischen National Crime Records Bureau der letzten 47 Jahre errechnet sie nun, dass an warmen Tagen eine um ein Grad erhöhte Temperatur zu durchschnittlich 70 zusätzlichen Selbsttötungen führt.

Gingerbread

"Dämonen-Puppe" sitzt in Zügen zur Erziehung der Fahrgäste in Malaysia

Ein öffentliches Personennahverkehrsunternehmen in Malaysia hat sich unheimliche »Dämonen«-Puppen zugelegt, um damit ihre Fahrgäste zu bewegen, sich in ihren Bahnhöfen und Zügen anständiger zu benehmen.
© RapidKL
Der malaysische Verkehrsbetrieb RapidKL hat sich etwas völlig außergewöhnliches einfallen lassen, um ihren Fahrgästen deutlich zu machen, dass auch in ihren Bahnhöfen und Zügen die Gebote der Freundlichkeit, Sauberkeit sowie Benimmregeln gelten. So haben sie in verschiedenen Stationen und Zügen eines dieser berüchtigten »Annabelle«-Puppen aufgestellt, um zu ermahnen.

MIB

Psychopathin: Mutter lässt kleine Tochter in der Wüste zum Sterben zurück — dann geht sie Eis essen

© tillsonburg / Getty Images
Phoenix - Eine junge Mutter setzte ihre kleine Tochter zum Sterben in der Wüste aus. Dann ging sie ein Eis essen.

"Absichtliche, kaltherzige und schreckliche Tötung eines unschuldigen Kindes", lautete das Urteil des Bezirksrichters David Campbell, als der verstörende Prozess zu Ende ging. Wie die Washington Post berichtete, wurde die 23-jährige Mutter zu 20 Jahren Haft ver urteilt.

Von Reue keine Spur

Im September 2016 hatte die Frau ihre 17 Monate alte Tochter in die Wüste, nahe des Indianerreservats der Navajo, gebracht. Dort ließ sie ihr Kind alleine zurück. Vier Tage später kam die junge Mutter zurück und vergrub den Leichnam des kleinen Mädchens in einem Tierbau.

Die Staatsanwaltschaft von Arizona berichtete weiter, dass sich die 23-Jährige "über die nächsten Tage mit Freunden auf ein Eis getroffen und Bilder von sich selbst auf Facebook hochgeladen hat". Von Reue keine Spur.

Extinguisher

Auto stürzt von Feldweg auf Jugendliche - Eine Schülerin stirbt

© dpa
Garching an der Alz - Ein Auto ist in Bayern in der Nähe eines Freibades in eine Gruppe feiernder Jugendlicher gestürzt und hat eine Schülerin getötet. Sechs Menschen wurden verletzt. Das Auto kam von einem Feldweg ab und fiel eine etwa sechs Meter hohe Böschung hinunter, wie die Polizei mitteilte. Das Fahrzeug landete am Ufer der Alz, wo fünf Jugendliche im Alter von 15 bis 17 Jahren feierten. Zwei Jugendliche waren unter dem Auto eingeklemmt. Eine 15 Jahre alte Schülerin sei wenig später gestorben, hieß es. Der Autofahrer und seine vier Begleiterinnen kamen mit leichteren Blessuren davon.

dpa

Kommentar: Warum ist das Auto vom Weg abgekommen?


Fire

Glücklicherweise sind Ferien: Gasexplosion an einer Schule in Chicago - Zwei Tote

Bei einer Gasexplosion in einer Schule in den USA sind zwei Menschen ums Leben gekommen.
© Reuters
Chicago - Bei den Toten handelt es sich um den Hausmeister und die Empfangsdame der Privatschule, wie die Behörden in Minnehaha im US-Bundesstaat Minnesota am Donnerstag mitteilten. Neun Verletzte wurden ins Krankenhaus gebracht. Einer von ihnen schwebte in Lebensgefahr.

Das Unglück hatte sich Mittwoch früh (Ortszeit) in einem der Gebäude der christlich geführten Schule ereignet. Dort waren Bauarbeiten im Gange. Die Explosion wurde womöglich durch ein Leck in einer Gasleitung ausgelöst und brachte das Dach zum Einsturz.

Brain

Entdecker der WannaCry-Schadsoftware: US-Behörden inhaftieren britischen Sicherheitsforscher

Der 22-jährige Marcus Hutchins befindet sich derzeit offenbar in Gewahrsam der US-Bundespolizei. Er soll den Banking-Trojaner Kronos entwickelt und verbreitet haben. In den USA besuchte Hutchins die Sicherheitskonferenz Def Con.
© Shutterstock
Die US-Marshalls haben den britischen Sicherheitsforscher Marcus Hutchins verhaftet. Der 22-Jährige wurde am Flughafen in Las Vegas festgenommen, wo er die Sicherheitskonferenz Def Con besucht hatte. Inzwischen soll er sich im Gewahrsam der US-Bundespolizei FBI befinden. Hutchins soll an der Verbreitung der Banking-Malware Kronos beteilig gewesen sein. Bekannt wurde er unter dem Twitter-Kürzel MalwareTechBlog für die Entdeckung eines Kill Switch, der die Verbreitung der Ransomware WannaCry eindämmte.

Das geht zumindest aus der bei einem Bezirksgericht im US-Bundesstaat Wisconsin eingereichten Anklageschrift hervor. Darin wird Hutchins und einem nicht bekannten Mittäter vorgeworfen, die Malware Kronos in Internetforen beworben und verkauft zu haben. Zudem soll er Erlöse aus dem Verkauf der Schadsoftware erhalten haben. Hutchins soll darüber hinaus alleine den Banking-Trojaner Mitte 2014 programmiert haben. 2015 soll er zusammen mit seinem "Mitverschwörer" die Malware aktualisiert haben.

Die Malware sollen Hutchins und sein Komplize anschließend benutzt haben, um elektronische Kommunikation beziehungsweise die Tastatureingaben ihrer Opfer auszuspähen. Die Grand Jury, die die Anklage erhoben hat, unterstellt zudem, dass die Beiden im Lauf eines Jahres mindestens zehn Computer kompromittierten und beschädigten.

Kommentar: Erst bewahrt Hutchins die USA vor einem größeren WannaCry-Angriff und jetzt wird er vor Gericht gestellt? Etwas scheint da nicht richtig zu laufen.

Weltweiter Cyber-Angriff: "Sicherheitsbehörden haben Interesse an Verletzlichkeit von IT-Sicherheit"