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Mi, 24 Mai 2017
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Massenschlägerei in Thalheim: Sechs Verletzte

© Timo Klostermeier / pixelio.de
Thalheim. Bei einer Prügelei am Rande des Hexenfeuers in Thalheim sind in der Nacht zum Montag sechs Menschen zwischen 19 und 36 Jahren verletzt worden. Wie die Polizeidirektion Chemnitz am Dienstag meldete, war am Abend an der Stadtbadstraße ein Streit eskaliert. Gegen 1.30 Uhr am Montag fuhr ein mit mehreren Personen besetzter Transporter auf die Hexenfeuer-Wiese und dabei gezielt auf Besucher zu. Verletzt wurde niemand. Kurz darauf kam es zur Schlägerei zwischen den Fahrzeuginsassen und Besuchern der Veranstaltung, bei der auch Schlaggegenstände eingesetzt worden sein sollen. Um welche, wollte die Polizei mit Rücksicht auf die laufenden Ermittlungen nicht sagen. Die Verletzten wurden ambulant behandelt.

Bei der Tatortbereichsfahndung stoppten Polizisten den Transporter im Stadtgebiet. Das Fahrzeug und mutmaßliche Tatwaffen wurden sichergestellt. Zudem wurden mehrere Tatverdächtige festgenommen. Nach Polizeiangaben handelt es sich um rumänische Staatsbürger.

Für ihre Ermittlungen sucht die Polizei Zeugen der Auseinandersetzung, die insbesondere Foto- oder Filmaufnahmen vom Geschehen gemacht haben. Sie werden gebeten, sich telefonisch bei der Chemnitzer Kriminalpolizei unter 0371 3873445 zu melden oder per E-Mail unter [email protected].

fp

Ambulance

ICE entgleist in Dortmund - Zwei Leichtverletzte

Ein am Dortmunder Hauptbahnhof entgleister ICE wird wohl noch tagelang für Störungen im Bahnverkehr sorgen. Vor allem Nahverkehrsstrecken sind betroffen - und damit viele Pendler.
© dpa
Ein entgleister ICE wird am 02.05.2017 im Hauptbahnhof in Dortmund (Nordrhein-Westfalen) geborgen.
Bahnreisende werden die Folgen des ICE-Unfalls im Dortmunder Hauptbahnhof noch tagelang zu spüren kriegen. "Pendler müssen mit Beeinträchtigungen durch Umwege, Ersatzverkehr und längeren Fahrzeiten rechnen", sagte ein Bahnsprecher. Während der Fernverkehr weitgehend umgeleitet wird, sind vor allem Nahverkehrsstrecken betroffen. Die Strecken zwischen Dortmund und Bochum sowie Dortmund und Witten werden wohl tagelang gesperrt bleiben, hieß es.

Die Gleise zwei bis zehn des Dortmunder Hauptbahnhofs werden derzeit nicht befahren. Die Bahn hat ein Ersatzkonzept mit Alternativhaltestellen in Gelsenkirchen und Herne erarbeitet.

Die beiden hinteren Wagen eines ICE-Zuges waren am Montagabend aus bisher ungeklärter Ursache aus dem Gleis gesprungen, als die Bahn am Wartesteig einfuhr. Zwei der 152 Reisenden im Zug wurden leicht verletzt. Am Dienstagmorgen sollen die Bergungs- und Reparaturarbeiten beginnen.

Arrow Up

Im Syrien-Krieg erprobt: Neue russische Minenräumtechnik für die Sicherheit der Zivilisten

Die russischen Pioniertruppen werden laut ihrem Befehlshaber Juri Stawizky noch in diesem Jahr serienweise mit Minenräumtechnik ausgerüstet, die sich im Syrien-Krieg bewährt hat.

© Sputnik/ Sergej Pirogow
Insbesondere gehe es dabei um Schutzmittel für die Minenräumer, sagte Stawizky am Montag. „Bei unserem Einsatz (in Syrien - Anm. d. Red.) haben wir erstmals neue Suchtechnik erprobt. Diese wird nun in Dienst gestellt.“ Bei der Minenräumung seien neben den üblichen Spürhunden auch Minenräum-Roboter (VIDEO>>) eingesetzt worden. „Dadurch wurde die Bewältigung der gestellten Aufgaben schnell und ohne Verluste ermöglicht.“

Russische Minenräumer sind seit Monaten in Syrien im Einsatz. Allein in der antiken Oasenstadt Palmyra, die Anfang März vollständig von der Terrormiliz Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS) befreit wurde, wurden nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau mehr als 6.600 Minen und Sprengfallen entdeckt und entschärft. Insgesamt 1.514 Hektar, 140 Straßenkilometer und rund 2.000 Gebäude wurden für heimgehrende Zivilisten sicher gemacht.

Post-It Note

Fast 150 Jahre: Ältester Mensch der Welt gestorben

© AP Photo/Naashon Zalk
Der offenbar älteste Mensch der Welt, der Indonesier Sodimedjo, ist im Alter von 146 Jahren in Java gestorben, berichtet der Sender BBC.

Sodimedjo, der auch als Mbah Ghoto (zu Deutsch: Großvater Ghoto) bekannt war, wurde offenbar im Dezember 1870 im indonesischen Sragen geboren. Indonesien verzeichnet BBC zufolge aber erst seit dem Jahr 1900 offiziell Geburten. Die Behörden des Landes sollen jedoch dem Sender bestätigt haben, dass die Dokumente des Indonesiers korrekt seien.

Der Gesundheitszustand des Mannes habe sich Anfang April verschlechtert, doch schon nach wenigen Tagen im Krankenhaus sei er auf eigenen Wunsch wieder entlassen worden. Zurück zuhause habe Sodimedjo praktisch nichts mehr gegessen oder getrunken.

Kommentar:


Biohazard

Gefährliche Keime: Intensivstation der Uniklinik Frankfurt wird teilweise gesperrt

Auf der Intensivstation der Uniklinik Frankfurt finden Mitarbeiter gefährliche Keime bei fünf Patienten. Drei davon sind mittlerweile tot. Sie starben wohl an ihrer Grunderkrankung, doch die Station wird teilweise gesperrt.
© dpa/Daniel Karmann
Nach dem Fund multiresistenter und potenziell lebensbedrohlicher Keime hat das Universitätsklinikum Frankfurt Teile seiner Intensivstation gesperrt.Wie das Klinikum am Wochenende mitteilte, handelt es sich um den Erreger Klebsiella Pneumoniae. Insgesamt habe man dem Städtischen Gesundheitsamt fünf positive Patientenproben angezeigt. Drei Patienten seien mittlerweile tot.

Für Besucher besteht keine Gefahr

Man gehe jedoch „mit höchster Wahrscheinlichkeit“ davon aus, dass die Patienten aufgrund ihrer schweren Grunderkrankung und nicht wegen des nachgewiesenen Erregers gestorben seien. Bei zwei weiteren Personen sei eine Besiedelung mit dem Keim nachgewiesen worden, sie seien daran aber nicht erkrankt.

Monkey Wrench

Mann erstach Mutter vor Augen ihrer Kinder - Tatmotiv noch unklar

In Bayern ist eine 38-Jährige vor einem Supermarkt mit einem Messer angegriffen worden und an ihren Verletzungen gestorben. Ihre zwei Kinder mussten die Attacke mitansehen.
© Timo Klostermeier / pixelio.de
Vor den Augen ihrer Kinder ist eine Frau im bayerischen Prien am Chiemsee niedergestochen und tödlich verletzt worden. Ein zufällig anwesender Polizist und mehrere Passanten hätten den Angreifer am Samstagabend überwältigt, teilte die Polizei mit. Der 29 Jahre alte Mann wehrte sich demnach heftig, wurde aber dennoch festgenommen.

Der Mann war gegen 18.45 Uhr vor einem Supermarkt im Ortsgebiet auf die Frau losgegangen, die gemeinsam mit ihren Kindern unterwegs war. Die beiden fünf und elf Jahre alten Kinder sahen die Tat mit an und wurden von einem Kriseninterventionsteam betreut. Sie seien vorläufig in Obhut genommen worden, berichtete die Polizei. Ihre Mutter erlag noch im Laufe des Abends ihren schweren Verletzungen.

Cell Phone

Dummer Leichtsinn: Tourist möchte Selfie auf Autobahn aufnehmen und wird tödlich von Auto erfasst

Offenbar wollte er ein Selfie von sich auf der Autobahn machen - und wurde dabei überfahren: Ein 22 Jahre alter Mann ist am Sonntagmittag auf der Autobahn 24 in Höhe der Raststätte Gudow (Kreis Herzogtum Lauenburg) ums Leben gekommen. Ein Fahrer eines Audi A6 aus dem Herzogtum Lauenburg konnte offenbar nicht rechtzeitig ausweichen und erfasste den 22-Jährigen. Der junge Mann starb laut Polizei noch an der Unfallstelle.
Ein 22-jähriger Brite ist auf der A 24 ums Leben gekommen. Er wollte vermutlich ein Selfie an der Mittelleitplanke machen. Dabei wurde er von einem Pkw erfasst.

Fotos an der Autobahn

Der Mann war mit zwei anderen Männern unterwegs, 21 und 22 Jahre alt. Nach Angaben der Polizei kommen alle aus Schottland. "Mehrere Zeugen teilten den Polizeibeamten vor Ort mit, dass sich die Männer im Bereich der Mittelleitplanken aufhielten und offensichtlich Handybilder von sich anfertigten", hieß es von der Polizeidirektion Ratzeburg. Sie waren laut Polizei am Sonnabend aus Hamburg angereist und hatten in Gudow übernachtet. Die Raststätte liegt unmittelbar an der ehemaligen innerdeutschen Grenze.

Kommentar: Leider kam es in den letzten Jahren - und verstärkt in neuester Zeit - immer wieder zu solchen sinnfreien Selfie-Aufnahmen, wo Menschen am Ende tödlich verunglückten.
  • Selbstsucht und ihr Preis: 52 Menschen wegen Selfies umgekommen



Beer

Betrunkener droht mit Bombe am Frankfurter Flughafen: Großeinsatz der Polizei und kein Bombenfund

Ein Betrunkener hat am Frankfurter Flughafen für Sprengstoff-Alarm und einen Großeinsatz der Bundespolizei gesorgt.
© dpa, frg fpt
Frankfurt. Nach Angaben der Polizei vom Sonntag stellte der 45-Jährige am Samstagabend zwei Taschen in der Nähe eines Schnellrestaurants ab, deutete auf sie und rief „Bombe, Bombe”. Die Beamten nahmen den Mann fest. In der abgestellten Tasche befand sich kein Sprengstoff. Zuvor hatte die Bild-Zeitung über den Einsatz am größten deutschen Flughafen berichtet.

Der Mann, dessen Alkoholpegel 2,6 Promille betrug, muss nun mit einem Strafverfahren rechnen. Ihm droht auch, die Kosten für den Polizeieinsatz übernehmen zu müssen.

Chart Bar

Kriminalstatistik 2016: Haben wirklich hauptsächlich Migranten zu einem Anstieg von Gewalt in Deutschland beigetragen?

© Reuters/Michaela Rehle
Besonders Zuwanderer haben zur gestiegenen Gewaltkriminalität beigetragen - das ergibt sich aus der Polizeilichen Kriminalstatistik 2016. Der Kriminologe Christian Pfeiffer warnt vor voreiligen Schlüssen und Vergleichen. Taten von Fremden werden immer eher als die von Einheimischen angezeigt, sagt er mit Blick auf statistische Verzerrungen.

Die Gewalt in Deutschland hat deutlich zugenommen, während die Zahl der Wohnungseinbrüche im vergangenen Jahr gesunken ist. Das gehört zu den Ergebnissen der Polizeilichen Kriminalstatistik 2016, die Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) am Montag in Berlin vorstellte. Vor allem bei Mord und Totschlag sowie Vergewaltigung und sexueller Nötigung gab es einen deutlichen Anstieg.

Die Zahl tatverdächtiger Zuwanderer ist der Statistik zufolge im vergangenen Jahr um 52,7 Prozent gestiegen — auf 174 438. Das hatte die Zeitung „Welt am Sonntag“ vorab berichtet. Danach stellen sie demnach beim Taschendiebstahl 35,1 Prozent der Tatverdächtigen. Bei Wohnungseinbrüchen sind es 11,3 Prozent. Und bei gefährlicher und schwerer Körperverletzung sowie Vergewaltigung und sexueller Nötigung sind es jeweils 14,9 Prozent. Ihr Anteil an allen Tatverdächtigen liegt der Zeitung zufolge bei 8,6 Prozent. Das ist demnach deutlich mehr als der Anteil, den Zuwanderer plus Asylberechtigte an der Gesamtbevölkerung haben, nämlich dem Blatt zufolge weniger als 2 Prozent.

„Für den Anstieg der Gewalttaten sind in erster Linie die Flüchtlinge verantwortlich“, bestätigte der renommierte Kriminologe Christian Pfeiffer gegenüber Sputnik. Grund dafür sei der höhere Anteil der „jungen Kerle im Alter zwischen 14 und 30“ unter den Geflüchteten im Vergleich zur normalen Bevölkerung hierzulande. Das Verhältnis betrage 37 zu neun Prozent. „Bei den Nordafrikanern sind es 61 Prozent junge Männer.“ Das bleibe nicht ohne Folgen, was sich in der gestiegene Zahl der gewalttätigen Straftaten bis hin zu Vergewaltigung und Mord zeige.

Kommentar: Beobachtungen von de.sott.net legen etwas anderes zur allgemeinen Entwicklung der Kriminalität nahe, als wie Pfeiffer es wahrnimmt. Ein klares Urteil dazu lässt sich jedoch nicht fällen.


Bulb

Journalist veröffentlicht VIDEO über das Leben in Nordkorea

Der finnische Journalist Mika Mäkeläinen, der zuvor zum 105. Jubiläum von Kim Il-sung nach Nordkorea reiste, hat ein seltenes Video veröffentlicht, in dem das Leben in diesem Land zu sehen ist.

Der Finne hat durch die Frontscheibe eines Kleinbusses gefilmt. Ihm zufolge war er selbst überrascht, dass niemand ihn beim Filmen behinderte.