Willkommen bei SOTT.net
So, 25 Sep 2016
Die Welt für Menschen, die denken

Das Kind der Gesellschaft
Karte

V

Zehntausende demonstrieren für Unabhängigkeit von Katalonien

Mehr als 370.000 Menschen haben sich in Barcelona und vier anderen Städten für die Großkundgebung angemeldet.
Zehntausende Demonstranten haben sich am Sonntag in Barcelona und vier anderen Städten Kataloniens zu Großkundgebungen für die Abspaltung der Region von Spanien versammelt. Nach Angaben der Veranstalter sollen sich mehr als 370.000 Menschen angemeldet haben.

Schon vor dem offiziellen Beginn am späten Nachmittag war die zum Regionalparlament führende Hauptstraße Avinguda Meridiana in Barcelona mit Menschen gefüllt. Viele schwenkten die gelb-rote "Senyera", die Flagge der Autonomen Gemeinschaft Katalonien.

Kommentar:


Heart - Black

Norwegen: Friseurin weigert sich, muslimische Kundin zu bedienen

Im Oktober vergangenen Jahres kam es in der norwegischen Kleinstadt Bryne zu einem Skandal: Malika Bayan hatte sich in den Friseursalon von Merete Hodne begeben, um sich die Haare färben zu lassen. Als sie nach dem Preis für eine solche Dienstleistung fragte, soll die Salonbesitzerin geantwortet haben: "Solche wie dich bediene ich nicht."
© AP
Malika Bayan kämpft gegen Diskriminierung von Muslimen
Anlass war offenbar die Glaubenszugehörigkeit der 24-jährigen Kundin. Sie hatte das Geschäft mit einem Hidschab bekleidet betreten, einem Schal, der in der Regel leger um den Kopf getragen wird und traditionell Haare und Hals komplett bedecken sollte.

Chart Pie

Busfahrer in Thailand beging Selbstmord - Notausgänge bewusst verschlossen - 26 Tote

Ein Bus knallt in eine Leitplanke - 26 Menschen sterben. Zunächst glauben die Behörden an ein Unglück. Dann wird klar: Der Busfahrer wollte sich umbringen.
© DPA
Ein Busfahrer aus Taiwan hat sich und 25 weitere Menschen getötet - offenbar vorsätzlich. Ermittlungen hätten ergeben, dass der Busfahrer Suizid begangen habe, berichtet die BBC.

Das Unglück ereignete sich bereits Mitte Juli: Ein Bus mit einer chinesischen Touristengruppe und einem taiwanesischen Touristenführer war auf einer Autobahn nahe der Stadt Taoyuan in eine Leitplanke geprallt und hatte angefangen zu brennen. Alle 26 Insassen starben. Die Behörden glaubten zunächst an einen Unfall, der durch einen technischen Fehler verursacht wurde.

Doch nun hätten Ermittler herausgefunden, dass der Fahrer zum Zeitpunkt des Crashs betrunken gewesen sei und den Plan gehabt habe, sich umzubringen, berichtet die BBC weiter.

Airplane Paper

Zwei Kleinflugzeuge im Erzgebirge zusammengestoßen

Eigentlich sollte es ein schönes Fest auf dem Flugplatz werden. Doch dann stoßen zwei Kleinflugzeuge zusammen. Eines davon stürzt ab und reißt zwei Menschen mit in den Tod.
© Zoomin.TV
Beim Zusammenstoß eines Segel- und eines Ultraleichtflugzeuges während eines Flugplatzfestes im Erzgebirge sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben der Polizei ereignete sich das Unglück am Samstagnachmittag in Großrückerswalde. Während das Segelflugzeug sicher habe landen können, sei die Ultraleicht-Maschine in ein Waldgebiet am Rande des Flugfeldes gestürzt. Die beiden Insassen, ein 54 Jahre alter Mann und eine Frau, seien dabei getötet worden. Die Identität der Frau ist noch unklar. Berichte, wonach es sich um die Tochter des Piloten handelte, konnte der Sprecher zunächst nicht bestätigen.

Die Unglücksmaschine sei vor den Augen der Festbesucher abgestürzt. Beide Flugzeuge hätten sich im Landeanflug befunden. Wie es zu dem Zusammenstoß bei bestem Spätsommerwetter kommen konnte, war zunächst unklar. Die beiden Insassen des Segeflugzeugs, ein 63-Jähriger und ein weiterer Mann, blieben unverletzt. Die Polizei nahm erste Ermittlungen auf. Die Braunschweiger Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung wurde eingeschaltet.

Kommentar:


Ambulance

Mehrere Balkone bei Studentenparty in USA eingestürzt - Keine Schwerverletzten gemeldet

Hartford - Bei einer Studentenparty an der US-Ostküste sind mehr als 30 Personen verletzt worden, als gleich mehrere Balkone unter dem Gewicht der Feiernden einstürzten. Mit ein Grund für das Unglück war möglicherweise die schlechte Bausubstanz des obersten Balkons.
© KEYSTONE/HARTFORD POLICE DEPARTMENT/DEP. CHIEF BRIAN FOLEY/HANDOUT
Wie die Hartford Courant berichtete, wurden die Studenten mit Knochenbrüchen, Schnittwunden und Abschürfungen in nahe gelegene Spitäler gebracht. Niemand habe sich lebensgefährlich verletzt.

Die Party fand in der Nacht zum Sonntag in einem Wohnheim ausserhalb des Trinity-College-Campus in Hartford, der Hauptstadt des US-Bundesstaats Connecticut, statt. Dem Bericht zufolge hatten sich Studenten auf Balkonen im zweiten und ersten Stockwerk versammelt, weitere standen auf einer Terrasse.

Der oberste Balkon sei eingestürzt und habe den darunter liegenden eingerissen. Die Trümmer und Menschen seien dann auf die Terrasse gefallen, die unter dem Gewicht ebenfalls eingebrochen sei.

Camcorder

Mann sticht Fußgänger in Australien nieder

Ein mutmaßlicher Anhänger der Terrormiliz „Islamischer Staat“ hat in der Nähe von Sydney einen Vorbeigehenden mit mehreren Messerstichen lebensgefährlich verletzt. Bei seiner Festnahme soll der Dschichadist zudem einen Polizisten angegriffen haben.
© AFP 2016/ PETER PARKS / AFP
Der Zwischenfall, von dem die offizielle Website der Polizei Australiens berichtet, hat sich in einem Naturschutzpark 50 Kilometer nordöstlich von Sydney ereignet. Mit mehreren Messerstichen hat ein Mann einen Vorbeigehenden lebensgefährlich verletzt und auch versucht, einen herbeieilenden Polizisten zu verletzten. Der Angegriffene befindet sich inzwischen in einem schweren Zustand in einem Krankenhaus.

Der Täter ist festgenommen. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung wurde laut der Polizei Material sichergestellt, das eine Verbindung zu der Dschihadistenmiliz „Islamischer Staat“ belegt.

„Wir können mit Sicherheit sagen, dass der Angriff vom Islamischen Staat inspiriert wurde. Wir wissen das genau“, sagte eine Polizeisprecherin.

Kommentar: Hören Sie sich auch eine aktuelle Radio-Show zu diesem Thema an:


Listen live, chat, and call in to future shows on the SOTT Radio Network!




USA

Oliver Stone über Hollywood und US-Politik: "Das ganze System ist am Arsch"

© AFP 2016/Rafa Rivas
Oliver Stone
Der dreifache Oscarpreisträger Oliver Stone hat Hollywood gegenüber deutschen Medien hart kritisiert, weil das US-Filmstudio sich mit der Finanzierung seines neuen Films „Snowden“ schwer getan hatte.
„Wir waren überrascht. Sehr überrascht. Jedes große Filmstudio hatte den Film abgelehnt. Hollywood ist feige",
so der US-Regisseur in einem Interview mit der Welt am Sonntag. Im Ergebnis wurde der Film Stone zufolge mit deutschen und französischen Geldern finanziert. Oliver Stone drehte schließlich seinen Film in Deutschland, in den Münchner Bavaria Studios.

Kommentar:


Blue Planet

Thailand gegen weitere Abholzung, pflanzt Millionen Bäume mit "Samenbomben"

© Kevan /flickr.com (CC BY 2.0)
Die Zahlen sprechen für sich. Auf Grund der globalen Abholzung sind von den ursprünglich 16 Millionen Quadratkilometer Wald auf der Erde heute noch 6,2 Millionen übrig. Die Folgen sind deutlich zu spüren: Millionen von Menschen bangen um ihre Existenz, Baum- und Tierarten sind vom Aussterben bedroht. Darüber hinaus beeinflusst die Abholzung massiv den Klimawandel.

Unter den Baumarten sind der Kakaobaum, der Paranussbaum und die Acaipalme am stärksten gefährdet. Dort, wo kein Wald mehr ist, machen sich die industrielle Landwirtschaft und die Rinderzucht breit.

Thailand stemmt sich nun entschieden gegen eine weitere Abholzung seiner Wälder und strebt eine schnelle Aufforstung der abgeholzten Flächen an. Der Weg hierzu kann als einzigartig bezeichnet werden. Die Anbaumethode ist eine Kombination von so genannten „Seed Bombs“, also Samenbomben, und „aerial reforestation“, was so viel wie Aufforstung aus der Luft bedeutet.

Fire

Kessel explodierte in einer Fabrik in Bangladesch - Mindestens 29 Menschen starben

In einer Fabrik bei Dhaka ist ein Kessel explodiert. Mindestens 29 Menschen kamen im Feuer um. Westliche Unternehmen wie Nestlé gehören zu den Kunden.
© Rajib Dhar/AFP/Getty Images
Bei einem Feuer in einer Fabrik in Bangladesch sind mindestens 29 Menschen getötet worden. Rund 70 weitere wurden verletzt. Ursache für den Brand sei ein Kessel, der am Samstagmorgen explodiert sei, sagte der Feuerwehrsprecher Mohammad Rafiquzzaman. In der Tampaco-Foils-Fabrik 20 Kilometer nördlich von Dhaka werden Verpackungen für Tabak und andere Konsumgüter hergestellt. Nach Unternehmensangaben gehören westliche Großkonzerne wie der Nahrungsmittelhersteller Nestlé und der Tabakkonzern British American Tobacco zu den Kunden. Beide Unternehmen äußerten sich dazu auf Anfrage zunächst nicht.

Nach Angaben des Verwaltungschefs SM Alam musste die Feuerwehr stundenlang kämpfen, um Flammen unter Kontrolle zu bringen. Noch immer brennen Teil der Fabrik. Man werde Stunden brauchen, um den Weg so freizuräumen, dass mit der Suche nach Opfern im Gebäudeinneren begonnen werden könne, hieß es. Weil in der Fabrik Chemikalien gelagert wurden, breitete sich der Brand schnell aus. Das vierstöckige Gebäude stürzte ein. 23 Leichen wurden demnach bislang aus den Trümmern geborgen. Ärztlichen Angaben zufolge erlagen mindestens sechs Fabrikarbeiter in Kliniken ihren Verletzungen. Einige Opfer hätten Verbrennungen erlitten, sagte ein Arzt des Tongi General Hospitals.

Boat

Hotelschiff kollidiert mit Brücke auf Main-Donau-Kanal in Bayern - Zwei Tote

Tragisches Ende einer Flusskreuzfahrt: Ein Hotelschiff mit Ziel Budapest kracht in Bayern gegen eine Brücke. Zwei Menschen sterben in den Trümmern, 180 Passagiere warten in der Nacht auf Hilfe.
© dpa/Armin Weigel
Zwei Crewmitglieder sind bei der Havarie eines Hotelschiffs auf dem Main-Donau-Kanal in Bayern getötet worden. "Bei den Toten handelt es sich um zwei 33 und 49 Jahre alte Männer", sagte ein Polizeisprecher am Sonntagmorgen.

Etwa 180 Fahrgäste und 49 Besatzungsmitglieder warteten in der Nacht mehr als vier Stunden lang auf dem verunglückten Boot. Rettungskräfte brachten sie ab etwa 6 Uhr morgens über einen eigens gebauten Notsteg an Land. Die Passagiere kamen zunächst mit Bussen in ein nahes Gemeindezentrum und wurden von Notfallseelsorgern betreut. Ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge wurden keine weiteren Menschen verletzt.