Willkommen bei SOTT.net
Sa, 21 Okt 2017
Die Welt für Menschen, die denken

Das Kind der Gesellschaft
Karte

Evil Rays

Bleiben Sie in Kontakt: 7 Methoden zur Krisenkommunikation

In deutschen Haushalten wurde erzwungenermaßen ein kleiner Ausnahmezustand geprobt: Rund 900.000 Anschlüsse der deutschen Telekom sind von Störungen betroffen, was Ausfälle der Telefonie, des Internets und des Online-Fernsehempfangs nach sich zieht.

In unserer modernen Welt, in der Freizeit und Arbeit in erster Linie online stattfinden, stehen viele Haushalte damit vor einem echten Problem.

Man kann jedoch auch den Fokus auf die positiven Aspekte der Ausfälle legen: Die Proben für den Ernstfall waren noch nie so einfach und praxisnah - denn auch in der Krise ist früher oder später Schluss mit ungetrübtem Empfang.

Wir verraten Ihnen deshalb, welche 7 Methoden sich zur Nachrichtenübermittlung und zur Kontaktaufnahme in der Krise eignen (Krisenvorsorge: Richtiges Verhalten während Naturkatastrophen (Videos)).

Mr. Potato

US-Rapper will ernsthaft beweisen, dass die Erde flach ist

© pexels.com
Der US-Rapper Bobby Ray Simons (B.o.B.) hat sich vorgenommen zu beweisen, dass die Erde flach ist. Dafür hat er eine Spendenaktion gestartet, um Satelliten ins All zu schicken, die dann zeigen sollen, dass unser Planet gar keine Kugel ist. Das berichtet der Fernsehsender CNN.

Auf der Crowdfunding-Plattform "GoFundMe" sollen bereits 586 US-Dollar zusammengekommen sein. "Ich suche nach der Kurve der Erde", sagte der 28-jährige Rapper in einer entsprechenden Video-Botschaft.

Dass die Erde eine Scheibe ist, versucht B.o.B. seit einiger Zeit zu beweisen. So hatte er im Januar 2016 auf Twitter ein Foto veröffentlicht, auf dem er auf einem Hügel steht. Im Hintergrund sieht man eine Stadt, die seinen Angaben zufolge über 25 Kilometer entfernt sein soll.

"Wo ist die Kurve (der Erde - Anm. d. Red.)? Bitte erklärt mir das", fragt er unter dem Bild.

Der Rapper hatte zuvor einen Song aufgezeichnet, in dem er den bekannten Astrophysiker Niel deGrasse Tyson attackiert. In dem Song wirft er zudem der Nasa eine Verschwörung vor.

Kommentar:


Gear

Studie aus dem Jahr 2015: Raubkopien fördern sogar Spieleindustrie

Die Spiele-Industrie kämpft seit vielen Jahren erbittert gegen Raubkopierer. Laut einer bereits 2015 durchgeführten Studie ist das jedoch gar nicht nötig.
Raubkopierer machen der Industrie schon seit Jahrzehnten das Leben schwer. Egal, ob Filme, Musik oder Spiele - im Zeitalter des Internets ist kein Medium vor Piraterie und illegaler Verbreitung sicher. Viele Branchen beklagen massive Verluste durch die verbotene Vervielfältigung ihrer Produkte - zu Unrecht, wie eine Studie der Europäischen Kommission schon 2015 herausfand. Demzufolge kurbelt Piraterie besonders in der Spiele-Industrie den Verkauf weiterer Produkte sogar an! Durch die illegale Verbreitung von Spielen würden Zocker nämlich Geld in kostenpflichtige DLCs und weitere Zusatzinhalte investieren.

Auch im Bereich Musik und eBooks führe die Verbreitung von Raubkopien nicht zu verringerten Absatzzahlen der Originalprodukte. Lediglich die Filmindustrie trägt tatsächlich einen Schaden davon. Auf zehn illegal heruntergeladene Filme kommen laut Studie vier Filme, die weniger verkauft würden. Die bereits zwei Jahre alte Studie wurde von Julia Reda, einem Mitglied der Piraten-Partei, erstmals öffentlich gemacht. Die Europäische Kommission selbst hatte diese bislang zurückgehalten. Aber warum? Reda vermutet, dass die Ergebnisse sich nicht mit den von der Kommission geplanten Maßnahmen zur strengeren Reglementierung von Internet-Plattformen wie YouTube gedeckt hätten. Erst auf explizite Anfrage der Politikerin erhielt diese Zugang zur Studie und teilte die Ergebnisse nun mit der Öffentlichkeit.

Kommentar: Was natürlich sein kann, da die Studie von einem Mitglied der Piratenpartei durchgeführt wurde, dass diese Person nicht wirklich objektiv darüber berichtete.


MIB

Elfjähriges Mädchen gefesselt in Weinbergen gefunden - Umstände noch unklar

© dpa
Es klingt wie im Krimi: Ein Mädchen wird gefesselt in einem Weinberg gefunden - ohne Erinnerung an das Geschehene. Nun versuchen die Ermittler herauszufinden, was passiert ist.

Heilbronn - Nach dem Fund eines gefesselten Mädchens in einem Weinberg in Heilbronn haben die Ermittler am Freitag weiter zu den Hintergründen geforscht. "Vier Kollegen arbeiten derzeit daran, Licht ins Dunkel zu bringen", sagte eine Behördensprecherin auf Anfrage. Die Polizei nehme den Fall der Elfjährigen sehr ernst. "Wir können sagen, dass es keine Hinweise auf mögliche weitere Straftaten gibt", meinte sie. Ein Radfahrer hatte das nach ersten Erkenntnissen unverletzte Mädchen am Mittwochabend entdeckt.

Das Kind habe in Gesprächen gesagt, es wisse nicht, wie es in den Weinberg gekommen sei. "Die Erinnerung endet gegen 14 Uhr etwa mit einem Besuch im Supermarkt", sagte die Sprecherin. Spezialisten redeten mit dem Mädchen. Zudem sollte eine kriminaltechnische Untersuchung der verwendeten Plastikfesseln Hinweise geben. Das Kind sei nicht als auffällig bekannt gewesen. Es war den Angaben zufolge bereits am Mittwochabend wieder zurück zu den Eltern gebracht worden, die es bis dahin nicht als vermisst gemeldet hatten. "Wir können noch nicht viel sagen zu den Umständen", sagte die Polizeisprecherin. Ermittlungsarbeit benötige Zeit. "An Spekulationen beteiligen wir uns nicht."

Biohazard

London: Teenager nach Angriff mit Giftflüssigkeit festgenommen

© Sputnik/ Irina Kalashnikova
Sechs Menschen sind in einem Londoner Kaufhaus von einem dort zerstäubten Giftstoff in Mitleidenschaft gezogen worden. Die Polizei hat einen fünfzehnjährigen Teenager festgenommen, meldet die britische Zeitung "The Guardian" am Sonntag.

Dem Blatt zufolge haben die Menschen den gefährlichen Stoff während eines zwischen zwei Gruppen von jungen Leuten entstandenen Konflikts abbekommen. Augenzeugenberichten zufolge war der Giftstoff einem jungen Mann ins Gesicht geraten: "Auf dem Boden lag ein Kerl, er schrie vor Schmerzen, und seine Freude haben gequäkt, 'es ist ein Säureangriff, er brennt". "Einige versuchten, ihm die Flüssigkeit von der Haut zu wischen", berichtete der Augenzeuge.

Pistol

Schießerei in Kirche mit Todesopfer und zahlreichen Verletzten in USA

© Sputnik/ Alexander Wilf
Bei einer Schießerei in einer Kirche im US-Bundesstaat Tennessee sind ein Mensch getötet und acht weitere verletzt worden, wie der Sprecher der örtlichen Feuerpolizei, Josef Pleasant, in einer Live-Sendung des US-TV-Senders NBC am Sonntag mitteilte.

Ihm zufolge ist der Tod eines Menschen bestätigt worden. Unter den Verletzten befand sich auch der Schütze.

Die Schießerei ereignete sich in einer Kirche in der Stadt Antioch, einem Vorort von Nashville. Die Beweggründe des Schützen sind bisher unbekannt.

Beer

München: Deutsche Bahn zeigt Rentnerin wegen des Sammelns von Pfandflaschen am Hauptbahnhof an

© Reuters / Kai Pfaffenbach
Drei bis zehn Euro verdient ein gewöhnlicher Flaschensammler am Tag. Das ist nicht viel, aber für die Betroffenen oft lebenswichtig. (Symbolbild).
Das Schicksal der Rentnerin Anna Leeb aus München sorgt landesweit für Schlagzeilen. Die Rentnerin bessert ihre karge Rente durch Flaschensammeln auf. Doch nicht überall stieß das auf Verständnis. Im Hauptbahnhof erhielt sie Hausverbot. Mehre Strafanzeigen folgten - inklusive Bußgeld.

Die 76-jährige Rentnerin sammelte trotzdem weiter. Mit dramatischen Konsequenzen. Vor vier Jahren wurde es einigen Hausherren offenbar zu bunt - Frau Leeb erhielt insgesamt 16 Strafanzeigen und wurde wegen Hausfriedensbruch zu einer Strafe von 50 Tagessätzen von jeweils zehn Euro verurteilt, wie die Staatsanwaltschaft München mitteilte.

Hätte sie 90 Tagessätze zahlen müssen, wäre sie sogar vorbestraft gewesen. Nur ein Jahr später wurde sie wieder in vier weiteren Fällen angezeigt. Diesmal musste sie 30 Tagessätze zu 15 Euro zahlen. Insgesamt summierte sich ihre Strafe auf 950 Euro. In Medienberichten wurden anfangs auch 2.000 Euro genannt. In diese Summe sind jedoch die Verfahrenskosten schon mit eingerechnet.

Kommentar:


Clock

Soulsänger Charles Bradley mit 69 Jahren gestorben

Der Soul-Sänger Charles Bradley ist tot. Nach einem langen Kampf gegen den Krebs starb er am Samstag in New York im Kreise seiner Familie, Freunde und ehemaligen Band-Mitglieder, wie das Magazin "Billboard" unter Berufung auf sein Management berichtete.
© dpa/Mark Shaw
Er war 69 Jahre alt.

Auf des Webseite des Künstlers stand am Abend auf schwarzem Grund "Charles Bradley 1948-2017". In einer Mitteilung auf seinem Twitter-Account war zu lesen: "Schweren Herzens geben wir den Tod von Charles Bradley bekannt. Wir danken Euch für Eure Gedanken und Gebete in dieser schwierigen Zeit".

Bradley hatte im September alle geplanten Konzerte seiner Tour absagen müssen. Ärzte diagnostizierten Krebs in der Leber. Zuvor hatte sich der Sänger erfolgreich von Magenkrebs erholt.

glö/dpa

Ambulance

Toter Säugling in einem Park bei Dülmen gefunden

© FP 2017/ Daniel Karmann / dpa
Münster - In einem Park in der Nähe von Dülmen im Münsterland ist ein toter Säugling gefunden worden. Passanten entdeckten die Leiche am Nachmittag in einem Müllsack im Ortsteil Buldern, wie die Polizei mitteilte. Angaben zu Alter, Geschlecht und Todeszeitpunkt konnten zunächst nicht gemacht werden. Darüber soll nun eine Obduktion Klarheit geben. Eine Mordkommission ermittelt.

Die

Säureattacke in einem Einkaufszentrum in London

Bei einer Attacke in einem Einkaufszentrum im Osten Londons sind mehrere Menschen verletzt worden. Offenbar handelte es sich um einen erneuten Säureangriff. Die Polizei geht nicht von einem Terroranschlag aus.
© Press Association
In einem Einkaufszentrum in London sind sechs Menschen mit einer gefährlichen Substanz verletzt worden. Ein Verdächtiger wurde festgenommen, teilte Scotland Yard am Abend mit. Augenzeugen berichteten, dass eine Gruppe von Männern die Attacke im Westfield Shopping Centre in Stratford im Osten der Stadt ausgeführt habe. Rettungskräfte kümmerten sich um die Verletzten. Die Polizei geht nicht von einem Terroranschlag aus. Möglicherweise handelt es sich bei der Chemikalie um eine Säure. In den vergangenen Monaten hat es eine ganze Reihe von Attacken mit ätzenden Substanzen in London gegeben, darunter auch bei Raubüberfällen von Banden und Streitereien. In Großbritannien sind solche aggressiven Substanzen relativ leicht und billig zu beschaffen.

brt/dpa