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Di, 22 Aug 2017
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Bei Live-Übertragung: Bühne in Barcelona brennt wegen Feuerwerk ab - Evakuierung von 22.000 Partygästen

Nach einem Großbrand ist ein Musikfestival in Barcelona am Samstagabend abgebrochen worden. Aus unbekanntem Grund stand die Hauptbühne plötzlich in Flammen, 20.000 Besuchern wurden evakuiert.
© Reuters
Es sollte eine riesige Party unter freiem Himmel werden - doch die wurde jäh unterbrochen: In Barcelona musste eine Livestream-Übertragung des belgischen "Tomorrowland"-Festivals am Samstagabend wegen eines Großbrandes gestoppt werden. Nach Berichten spanischer Medien stand aus bisher ungeklärter Ursache die Hauptbühne plötzlich in Flammen. Insgesamt wurden 22.143 Teilnehmer des Elektromusik-Festivals in Sicherheit gebracht.

Videoaufnahmen zeigten, wie riesige Flammen auf der Bühne loderten, über der schwarzer Rauch stand. Während manche Besucher den Brand mit ihren Smartphones filmten, rannten andere in Panik weg. Kurz darauf mussten alle Gäste den ParkCan Zam de Santa Coloma de Gramenet verlassen. Dabei gab es weder Panik noch Zusammenstöße. Etwa 20 Menschen seien wegen Angstzuständen und leichter Prellungen behandelt worden.

Beaker

Aus ungeklärten Gründen: Dach eines Aldi-Marktes stürzt bei Sonnenschein ein

Das Dach einer Aldi-Filiale in Laatzen bei Hannover ist am Samstagabend aus noch ungeklärten Gründen in die Verkaufsfläche eingestürzt. Dabei entstand ein Millionenschaden. Verletzt wurde niemand.
© dpa/Peter Steffen
Kurz nach Ladenschluss ist das Dach des Supermarktes eingestürzt. Verletzt wurde niemand, die letzten Kunden und die Angestellten hatten die Filiale bereits verlassen, wie die Feuerwehr mitteilte. Es entstand ein Millionenschaden.

"Wir waren froh, dass die Filiale nur bis 20.00 Uhr aufhatte", sagte Gerald Senft von der Laatzener Feuerwehr am Morgen. Beim Eintreffen der Helfer am Abend war demnach bereits die Hälfte des Daches eingefallen, die Zwischendecke und Trümmerteile lagen im etwa 800 Quadratmeter großen Verkaufsraum. Rettungskräfte suchten nach möglicherweise Verschütteten. "Wir hatten die Befürchtung, dass noch Reinigungskräfte im Markt waren", erklärte Senft. Glücklicherweise sei das nicht der Fall gewesen.

Pistol

Schießerei in Diskothek in Konstanz - Zwei Tote, mehrere Verletzte

© CC BY 2.0 / Dirk Vorderstraße / Landespolizeifest NRW
In der Nacht zum Sonntag sind in einer Diskothek in Konstanz in Baden-Württemberg Schüsse gefallen. Ein Mensch wurde nach Polizeiangaben getötet, drei weitere verletzt. Dies berichtet der SWR am Sonntag. Der mutmaßliche Täter sei später im Krankenhaus seinen Verletzungen erlegen.

Bei dem Täter handelt es sich laut der Polizei um einen 34-jährigen Mann.

"Durch Schüsse eines 34-jährigen Mannes sind am heutigen frühen Sonntagmorgen, gegen 04.30 Uhr, in einer Konstanzer Diskothek in der Max-Stromeyer-Straße eine Person getötet und drei Personen schwer verletzt worden", heißt es einer gemeinsamen Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Konstanz und des Polizeipräsidiums Konstanz vom 30.07.2017.

Attention

Hamburg: Verfahren gegen Polizisten wegen Misshandlung friedlicher G20-Demonstranten eingeleitet

© DPA
Polizisten beim Einsatz während des G20-Gipfels in Hamburg
Vor einer G-20-Demonstration hat die Polizei einen Bus mit friedlichen Protestlern stundenlang festgehalten. Sie wurden bedroht und mussten sich teilweise nackt ausziehen. Gegen die Polizisten wird jetzt ermittelt.

Nachdem die Polizei beim G-20-Gipfel offensichtlich grundlos einen Bus mit friedlichen Demonstranten unter anderem von Jungen Grünen und der Falken in Gewahrsam genommen hat, wird bei der Hamburger Staatsanwaltschaft nun ein offizielles Ermittlungsverfahren gegen beteiligte Polizisten geführt. Das teilte ein Sprecher der Hamburger Polizei der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" (F.A.S.) auf Anfrage mit.

Die 44 teilweise minderjährigen jungen Leute, unter denen sich auch Gewerkschaftsjugend und Mitglieder der Alevitischen Jugend befanden, waren Anfang Juli bei der Anfahrt zur Samstags-Demonstration in Hamburg über Stunden ohne nähere Begründung von der Polizei festgehalten und in der Gefangenensammelstelle schlecht behandelt worden. Ihnen wurden Anwaltsanrufe verweigert, sie wurden bedroht, mussten sich teilweise nackt ausziehen und wurden in Zellen eingeschlossen. Beim Verwaltungsgericht Hamburg ist deswegen die erste Klage eingegangen.

Kommentar: Dieses undifferenzierte Vorgehen dieser Polizisten erinnert in gewisser Weise an ein Vorgehen, wie es bei der US-amerikanischen Polizei leider immer gängiger wird: erst handeln, dann denken. Das auch in Europa zunehmende gewalttätige Verhalten von Sicherheitskräften bietet außerdem eine Ermutigung für Krawallmacher, wie sie das Straßenbild in Hamburg während des G20-Gipfels prägten, in ihrem Tun fortzufahren. Oder auch eine "Rechtfertigung" für den Einsatz sog. Agent Provocateurs, die solche Krawalle überhaupt erst bewusst mit herbeiführen oder zumindest bestärken. Wenn dann noch viele Polizisten dabei verletzt werden, gibt das Verantwortlichen erst recht eine Legitimation, die Sicherheitskräfte weiter zu militarisieren.


Question

Ein Toter, mehrere Verletzte: Auto fährt in Menschenmenge in Helsinki

Ein Auto ist am Freitag in Helsinki in eine Menschenmenge gerast. Nach Angaben des "Focus"-Magazins wurde ein Passant auf der Stelle getötet.

© Flickr/ jeaneeem
Mehrere Personen seien verletzt worden, hieß es. Der Fahrer wurde festgenommen.


Polizeiangaben zufolge soll der 50-jährige Fahrer des Wagens betrunken gewesen sein. Der Mann soll in einem "verwirrten Zustand" sein, schrieb die Behörde auf Twitter. Er sei bislang nicht vernehmungsfähig. Lokalen Medienberichten zufolge ereignete sich der Unfall in der Lönnrotikaut-Straße im Stadtzentrum.

Beer

Hamburg: Messerangriff in einem Supermarkt - Zahlreiche Verletzte und ein Toter

In Hamburg hat ein Mann mehrere Passanten angegriffen. Es gibt einen Toten und zahlreiche Verletzte. Der Täter wurde festgenommen.
© Paul Weidenbaum/dpa
In Hamburg sind durch einen Messerangriff eine Person getötet und mehrere verletzt worden. Das teilte die Hamburger Polizei mit. Der Angreifer sei festgenommen worden, er sei noch nicht identifiziert. Nach Angaben der Hamburger Morgenpost teilte die Polizei mit, der Angreifer habe "ein großes Messer" bei sich gehabt.

Das Motiv des Täters sei noch nicht geklärt, schrieb die Polizei weiter. Es handele sich "definitiv um einen Einzeltäter". Der Mann habe einen Supermarkt im Stadtteil Barmbek betreten, "unvermittelt" auf Kunden eingestochen und sei dann geflohen. Erste Meldungen über ein mögliches Raubmotiv hätten sich bisher nicht bestätigt.

Question

Ein Affe oder wurde in Aserbaidschan ein Baby-Bigfoot gefangen?

Auf YouTube hat ein User ein Video in Umlauf gebracht, auf dem eine seltsame, haarige Kreatur zu sehen ist. Einige vermuten, dass es sich um einen jungen Almas handeln könnte, der russischen Variante eines Bigfoots.

In dem rund fünf Minuten langen Video sieht man ein kleines Wesen mit langem Fell und unbehaartem Gesicht, das sich zunächst auf dem Rückend liegend von einem Mann streicheln lässt. Es bewegt sich kaum und lediglich die Augen scheinen auf die Berührungen und Stimme des Mannes zu reagieren. Die Hand der Kreatur weist lange, feingliedrige Finger mit schwarzen Fingernägeln auf und man sieht, wie es sich etwas später mühelos auf zwei Beinen aufrecht laufend im Raum frei bewegt.


Kommentar: Mühelos bewegt es sich offensichtlich nicht auf zwei Beinen, wie im Video zu sehen ist.



Kommentar: Die Optik und Gangart spricht in der Tat für einen dressierten Kleinaffen und nicht für einen Bigfoot. Bigfoot Yeti und Co. scheinen jedoch tatsächlich zu existieren. Es wurden schon einige DNA Analysen durchgeführt mit bemerkenswerten Ergebnissen. Diese Seite ist Pflichtlektüre, wenn es um Bigfoot und diese Beweise geht. Des Weiteren sind diese zwei Bücher von David Paulides eine Pflichtlektüre für alle die, die sich für dieses Phänomen interessieren. Auch der verstorbene Forscher John Keel geht in einigen seiner Bücher diesem Phänomen nach. Auch die Informationen in diesen Büchern sind sehr zu empfehlen.


2 + 2 = 4

Schule vs. Eltern: Wie gehen wir mit der Indoktrination an Schulen um?

Erziehungsrecht der Eltern und Erziehungsauftrag des Staates stehen gleichberechtigt nebeneinander. Aber was passiert, wenn die Schule etwas lehrt, das den Eltern missfällt - vor allem, wenn es um Sexualität und Religion geht? Ein Gastbeitrag.


Wie weit sollte die "Sexualerziehung" gehen? Was, wenn Eltern anderer Meinung sind?
Im Kapitel "Begattung und Befruchtung" lesen die Eltern: "Dabei führt der Mann das versteifte Glied in die Scheide der Frau ein." Ihre Tochter ist gerade in die fünfte Klasse gekommen und hat das neue Biologiebuch nach Hause gebracht. Die Eltern finden, für solche Sätze sei sie zu jung; in einem gerichtlichen Eilverfahren wollen sie ihr Kind vom Sexualkundeunterricht befreien lassen. In der Stuttgarter Innenstadt drängen Tausende, halten Transparente: "Aufklärung ab 4. Klasse - wie krank sind wir?" Gegendemonstranten marschieren auf sie zu, brüllen: "Schützt eure Kinder vor euch selbst!" Polizisten ziehen Sturmmasken übers Gesicht und Schlagstöcke aus dem Halter, in Hundertschaften bilden sie eine Kette zwischen den Gruppen, Farbbeutel, Tomaten klatschen auf, Knüppel sausen durch die Luft, und Menschen liegen am Boden.

Was sich liest wie eine Geschichte, sind zwei Geschichten. Die Szenen spielen im selben Bundesland, aber in verschiedenen Jahrtausenden. Die Fünftklässlerin hatte im August 1974 ihren ersten Tag im Gymnasium in Baden-Württemberg. In Stuttgart fielen die Menschen in den vergangenen beiden Jahren übereinander her, da war das Mädchen von damals schon fünfzig. Erst kürzlich haben die Gegner der "Sexualpädagogik der Vielfalt" zu einem Symposium nach Wiesbaden eingeladen.

Ein Wettstreit um Weltanschauungen

Und doch ist alles auch eine Geschichte. Als die Eltern des Mädchens im Biologiebuch blätterten, hatten deutsche Schulen gerade die Sexualerziehung eingeführt. In den ersten sechs Schuljahren sollten die Kinder "über die biologischen Grundtatsachen der Fortpflanzung des Menschen (Zeugung, Schwangerschaft, Geburt)" unterrichtet werden, später sollten Themen wie "Homosexualität, Vergewaltigung, Abtreibung, Kuppelei, Verbreitung von Geschlechtskrankheiten, Triebverbrechen" folgen. Sexualerziehung sollte nicht nur in Biologie stattfinden, sondern in allen Fächern, die sich dafür eigneten. Als gut vierzig Jahre später die Polizeiknüppel zum Einsatz kamen, lag in Stuttgart ein Papier der Landesregierung vor: die Bildungsplanreform. Danach sollte "Akzeptanz von Vielfalt", auch sexueller, ein Thema in der Schule sein - in allen Fächern, die sich dafür eignen. In diesem Schuljahr ist die Reform in Kraft getreten.


Kommentar: Dieser Push in Richtung "Vielfalt" ist rein ideologisch motiviert. Echte psychologische Erwägungen oder Fragen nach Sinn und Unsinn des Ganzen - geschweige denn Bedenken, dass so eine "Lehre" äußerst schädlich für die Entwicklung von Kindern sein kann - haben da natürlich keinen Platz. Siehe auch: Meinungsfreiheit, Orwell und der Genderpronomen-Wahnsinn


Kommentar: Der Artikel wirft viele interessante Fragen auf angesichts eines Schulsystems, das oftmals mehr die Ansichten des aktuellen Zeitgeists indoktriniert als fundamentales Wissen und kritisches Denken lehrt, und angesichts von Eltern, die ihre eigenen Probleme und Vorstellungen mitbringen. Ein System, wie es der Autor im letzten Satz befürwortet und das man nur als totalitäre Zwangsindoktrinierung à la Sowjetunion bezeichnen kann, ist sicher nicht die Lösung. Interessant in diesem Zusammenhang ist übrigens, dass Hausunterricht ("Homeschooling") in Deutschland verboten ist. Warum eigentlich?


Mr. Potato

ISIS Adé: Ex-Dschihadisten wollen nach Hause und Europa weiß nicht, was es mit ihnen tun soll

© Reuters
Der IS verliert in Syrien und dem Irak weiter an Boden. Die Niederlage des selbsternannten Kalifats treibt Menschen, die einst in den Mittleren Osten gereist sind, um sich den Dschihadisten anzuschließen, zurück nach Europa.

Für den Umgang mit diesen Leuten gibt es jedoch kein europäisches Konzept. Die Herangehensweisen der verschiedenen Länder sind entsprechend unterschiedlich. Von neuen Identitäten für ehemalige Dschihadisten, bis hin zur de facto Ausbürgerung durch Entwertung der Papiere und Einreiseverbot.

Auch die 16 Jahre alt Linda Wenzel aus Deutschland möchte gerne zurück. Sie wurde in Mossul gefangen genommen und befindet sich im Irak in der Haft.


Attention

Tiger Bundeswehrkampfhubschrauber stürzt in Mali ab

Deutsche Piloten an Bord
© Arno Burgi/dpa
Berlin - Ein Hubschrauber der Bundeswehr mit zwei deutschen Besatzungsmitgliedern ist in Mali abgestürzt. Das bestätigte der Sprecher der UN-Friedensmission in Mali, Ahmad Makaila, der Deutschen Presse-Agentur. Demnach stürzte ein Tiger-Kampfhubschrauber in Tabankort in der Region Gao ab.

Nähere Angaben zu möglichen Todesopfern oder zur Ursache waren zunächst nicht bekannt. Weder das Einsatzführungskommando noch das Verteidigungsministerium machten zunächst Angaben zu dem Unglück. Zuletzt waren im September 2015 deutsche Soldaten im Auslandseinsatz in Afghanistan ums Leben gekommen.

Der Hubschrauber stürzte bei der Beobachtung von Kampfhandlungen am Boden ab, sagte ein Sprecher des UN-Generalsekretärs in New York der dpa. Rettungskräfte seien zur Unfallstelle geschickt worden. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) wurde von dem Unglück auf ihrer Sommerreise im oberbayerischen Pöcking unterrichtet. Ein Sprecher der Bundeswehr sprach dort zunächst von einem "ernsten Zwischenfall in einem Einsatzland". Die Aufklärung dauere noch, weshalb man sich noch nicht zu Details äußern könne, hieß es am Mittwochabend.

Die Mission Minusma der Vereinten Nationen (UN) soll zur Stabilisierung Malis und zur Umsetzung eines Friedensabkommens beitragen. Nach Angaben der Bundeswehr umfasst sie derzeit rund 13 000 Blauhelm-Soldaten und knapp 2000 Polizisten. Die Bundeswehr kann sich mit bis zu 1000 Soldaten an dem Einsatz beteiligen, das Mandat erlaubt auch den Einsatz von Waffen. An der Mission beteiligen sich derzeit 875 Bundeswehr-Soldaten. Die Truppe ist in der ehemaligen Rebellenhochburg Gao stationiert.

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