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So, 22 Okt 2017
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Zwei Busunfälle in Deutschland - Nordrhein-Westfalen und Brandenburg

© Bobo/fotolia.com
Tecklenburg - Bei einem schweren Busunfall auf einer Landstraße im münsterländischen Tecklenburg ist eine Frau ums Leben gekommen. 21 Menschen wurden verletzt und kamen in Krankenhäuser. Der Pendelbus sollte Teilnehmer einer kirchlichen Großveranstaltung von einem Parkplatz im Ortsteil Ledde nach Tecklenburg bringen. Auf dem Weg von Berlin nach Hamburg verunglückte am Abend ein mit rund 70 Menschen besetzter Reisebus. Laut Polizei wurde mindestens eine Frau schwer verletzt, darüber hinaus wurden mehrere Menschen leicht verletzt.

dpa

Ambulance

Unsere neue Realität: Gaffer filmt sterbenden Motorradfahrer und behindert Rettungskräfte

Ein Gaffer hat nach Angaben der Polizei einen sterbenden Motorradfahrer mit dem Handy gefilmt, statt zu helfen. Zudem soll er Rettungskräfte bei der Arbeit behindert haben.
© dpa
Heidenheim - Wie die Polizei mitteilte, war der 29 Jahre alte Motorradfahrer am Sonntag in Heidenheim gegen eine Straßenlaterne gekracht und hatte sich tödlich verletzt. Ein Fahrradfahrer filmte demnach das Geschehen mit seinem Smartphone. Die Polizei, die Hinweise auf den Gaffer erhalten hat, sucht nun nach dem Mann und ermittelt gegen ihn wegen unterlassener Hilfeleistung.

In jüngster Zeit beobachte die Polizei eine Zunahme solcher Vorfälle, sagte ein Polizeisprecher in Ulm. Oftmals zeigten Gaffer kein Unrechtsbewusstsein und äußerten, sie würden doch "nur" filmen. Auch in vielen anderen Bundesländern berichten Einsätzkräfte immer wieder, dass Gaffer Rettungsarbeiten störten.

Kommentar: Ein älteres Beispiel vom letzten Jahr:

Selfie-Nation: Gaffer behindern Rettungsarbeiten nach schwerem Unfall


Bizarro Earth

Busunfall in New York fordert einen Toten und mehrere Verletzte

Bei einem Unfall mit zwei Bussen sind in New York ein Fußgänger getötet und 17 weitere Menschen verletzt worden.
© Stephanie Keith / Reuters
Symbolbild
New York - Ein Nahverkehrsbus und ein Reisebus stießen Montag früh (Ortszeit) an einer Kreuzung im Stadtteil Queens zusammen, woraufhin eines der Fahrzeuge ein Gebäude rammte, sagte ein Sprecher der Polizei. Sieben Menschen schwebten in Lebensgefahr, ergänzte ein Feuerwehrsprecher.

Mehr als 100 Rettungskräfte waren im Einsatz, um die in den Bussen gefangenen Passagiere mit hydraulischen Geräten zu befreien und die Verletzten zu versorgen. "Ich dachte, es ist ein Terroranschlag, ich sah so viele Sirenen und Lichter blitzen", sagte ein Augenzeuge der New York Post. Polizei und Feuerwehr bezeichneten die Kollision auf Twitter als "sehr ernst". Wie genau es zu dem Unfall kam, war zunächst unklar.

Георгиевская ленточка

Stanislaw Petrow ist verstorben: Der Mann, der die nukleare Apokalypse verhinderte

Ein sowjetischer Offizier, der eine atomare Konfronation zwischen den USA und der UdSSR und somit einen möglichen Dritten Weltkrieg in den 1980er Jahren verhinderte, ist mit 77 Jahren leise und ohne größeres Presseecho von uns gegangen. Stanislaw Petrow sah sich selbst nie als Held.
© Sputnik
Stanislaw Petrow
Die Entscheidung des sowjetischen Oberstleutnant Stanislaw Petrow ging in die Geschichte ein als jene, die die Welt davor bewahrte, dass aus dem Kalten Krieg ein nukleares Armageddon wurde. Vor allem durch Karl Schumacher, einem politischen Aktivisten aus Deutschland, erfuhr das westliche Publikum vor fast zwei Jahrzehnten von der Heldentat des sowjetischen Militärs.


Am 7. September rief Schumacher, der die letzten Jahrzehnte mit Petrow in Verbindung stand, ihn an, um ihm zu seinem Geburtstag zu gratulieren. Doch stattdessen erfuhr er von Dmitri, dem Sohn Petrows, dass der pensionierte Offizier schon am 19. Mai dieses Jahres in seinem Haus in einer kleinen Stadt in der Nähe von Moskau gestorben war.

Ambulance

Funktionalität: Frau in China bekommt Baby und geht danach weiter einkaufen

Beim Einkaufen in der chinesischen Stadt Yunfu ist einer Frau plötzlich Fruchtwasser abgegangen. Gleich nach der Entbindung setzte sie ihr Shopping fort, mit Einkaufstüten in einer Hand und dem Baby in der anderen. Das Video, das Augenzeugen gedreht hatten, ging sofort in China viral.
© www.globallookpress.com
Um der Frau zu helfen, brachten Passanten Stühle und Kartons mit. Als der Krankenwagen eintraf, war das Baby schon auf die Welt gekommen. Anscheinend hatte die junge Mutter keine Geburtskomplikationen - wie man am Ende des Videos sehen kann, kaufte die Frau noch Lebensmittel und ging selbstständig mit dem Baby nach Hause.


Candy Cane

Exmann erstach seine beiden Töchter und Exfrau - Danach beging er Selbstmord

Ein Mann ersticht seine Töchter und seine Frau und stirbt anschließend nach einem Sprung aus dem Fenster. Dass von ihm Gefahr ausging, war den Behörden in Österreich bekannt.
© Bodo Marks
Hohenems - Ein 38 Jahre alter Mann hat in Österreich seine vier und sieben Jahre alten Töchter und seine Frau getötet. Anschließend starb er nach einen Sprung aus dem Fenster, wie die österreichische Nachrichtenagentur APA unter Berufung auf die Polizei berichtete.

Die Spurenlage sei "recht eindeutig", sagte Chefermittler Norbert Schwendinger vom Landeskriminalamt in Vorarlberg.

Der Mann drang demnach in der Nacht zu Samstag in die Wohnung ein, in der Mutter und Töchter getrennt von ihm lebten. Im Wohnzimmer der Wohnung in Hohenems nahe dem Bodensee erstach er dann zuerst seine beiden Töchter mit einem Küchenmesser. Dann griff er seine 33-jährige Ehefrau erst mit einem Hammer an und tötete auch sie mit dem Messer.

Pocket Knife

Schießerei in einem Pub in Traunreut: Zwei Tote - Täter flüchtete

In einem Pub im oberbayerischen Traunreut sind bei einer Schießerei zwei Männer getötet worden. Wie ein Polizeisprecher dem BR sagte, wurde ein 62-jähriger Tatverdächtiger in der Nähe des Tatorts festgenommen. Er stamme aus dem Landkreis Traunstein.
Wie die Polizei berichtet, hatte der Täter gegen 22.30 Uhr das Lokal in der 20.000-Einwohner-Stadt Traunreut betreten und mit einem Gewehr geschossen. Dabei wurden zwei Männer tödlich getroffen, zwei Frauen erlitten schwere Verletzungen. Ob der Täter gezielt auf die Gruppe schoss, ist nicht bekannt. Auch zu den Identitäten der Opfer liegen noch keine Informationen vor.

Täter flüchtete

Nachdem er die Schüsse abgefeuert hatte, flüchtete der Mann. Die Polizei startete eine umfangreiche Fahndung, auch ein Hubschrauber war beteiligt. Zu Motiv des Täters und zu den Hintergründen der Tat ist bisher nichts bekannt. Der Zustand der beiden Frauen seien stabil, sie seien nicht in Lebensgefahr.

Brick Wall

Nach der Einschulung: Vater tötet Kind, Lebensgefährten seiner Exfreundin und Cousine - Täter weiter auf der Flucht

In einem Dorf im Schwarzwald werden drei Menschen getötet - darunter ein Sechsjähriger, der erst Stunden zuvor eingeschult wurde. Sein Vater soll der Täter sein. Die Fahndung ist bisher erfolglos.
Villingendorf - Drei Tote bei einem Verbrechen im Schwarzwald: Ein 40-Jähriger soll in Villingendorf seinen sechs Jahre alten Sohn, den neuen Lebensgefährten seiner Ex und dessen Cousine erschossen haben.

Die Mutter des getöteten Sechsjährigen, der erst am Donnerstag eingeschult worden war, flüchtete zu einer Nachbarin. Auch ein dreijähriges Mädchen überlebte. Bis zum frühen Samstagmorgen brachte die Großfahndung der Polizei kein Ergebnis.

Am Freitagabend wurde die Suche in dem umliegenden Waldgebiet ergebnislos abgeschlossen. "Wir haben dort niemanden gefunden", sagte Polizeisprecher Thomas Kalmbach der Deutschen Presse-Agentur. In Deutschland sowie international werde weiter nach dem Mann gefahndet. Ob es an diesem Samstag neue Anhaltspunkte für eine Wiederaufnahme der Suche in der Umgebung des Dorfes gibt, sei noch nicht absehbar.

Polizei und Staatsanwaltschaft gehen von einer Beziehungstat aus. Kaltblütig und unvermittelt habe der Todesschütze am Donnerstagabend das Feuer auf seine Opfer eröffnet. "Die Personen dürften keinerlei Chancen gehabt haben, dem zu entkommen", sagte Ermittlungsleiter Rolf Straub bei einer Pressekonferenz in Villingendorf. Der Täter feuerte aus einer "Langwaffe", wohl aus Beständen der ehemaligen jugoslawischen Armee. Bei dem Flüchtigen handelt es sich um einen Kroaten.

Es sei davon auszugehen, dass er die Waffe noch bei sich führt. Bei der "Langwaffe" handele es sich vermutlich um ein Gewehr, hieß es später bei der Polizei auf Nachfrage. "Aber so lange wir die Waffe nicht haben, können wir das nicht ganz genau wissen", sagte Kalmbach.

Ambulance

Schießerei vor einer Diskothek in Berlin: Ein Toter

In der Ribnitzer Straße in Hohenschönhausen fielen in der Nacht Schüsse vor einer Diskothek, eine Person erlag ihren Schusswunden.
© spreepicture
In der Ribnitzer Straße in Hohenschönhausen ist es am frühen Samstagmorgen gegen 2:15 Uhr vor einer Diskothek zu einer Schießerei gekommen, ein Mensch starb, drei weitere wurden durch Schüsse verletzt.

Über die Schwere der Verletzungen der drei Personen ist noch nichts bekannt. Offenbar waren der Schießerei Streitigkeiten zwischen mehreren Personen im unmittelbaren Umfeld des Nachtclubs vorausgegangen. Die Polizei ist vor Ort, hat den Bereich abgesperrt. Die Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen.
© spreepicture
Die Polizei hat den Tatort abgesperrt, am Boden sind noch die Spuren der Schießerei
"Wir haben noch keine Kenntnisse über den Hintergrund oder über die Identitäten der Beteiligten", sagte ein Polizeisprecher.

Arrow Down

Arbeitende Bevölkerung wird immer kränker: Psychische Erkrankungen steigen an

Berlin - Der Arbeitsausfall durch psychische Erkrankungen ist nach Angaben des AOK-Bundesverbandes in den vergangenen zehn Jahren mit 79,3 Prozent überproportional stark gestiegen. Mit 25,7 Tagen je Fall lagen die Ausfallzeiten 2016 an der Spitze aller Erkrankungen und dauerten mehr als doppelt so lange wie der Durchschnitt mit 11,7 Tagen je Fall.
Dies geht aus dem Fehlzeiten-Report 2017 des AOK-Bundesverbandes hervor, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Dabei stieg sowohl die Zahl der psychisch Erkrankten insgesamt als auch die Ausfallzeit je Patient.

Während der Krankenstand nach Angaben des Gesundheitsministeriums bei allen 71 Millionen gesetzlich Versicherten im vergangenen Jahr angestiegen ist, blieb er bei den AOK-Versicherten mit 5,3 Prozent auf demselben Niveau wie im Vorjahr. Damit hat jeder Beschäftigte im Durchschnitt 19,4 Tage aufgrund einer ärztlichen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung im Betrieb gefehlt. Der AOK-Bundesverband will am Vormittag (10.00 Uhr) seinen aktuellen Fehlzeiten-Report vorstellen.

dpa

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