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Mo, 27 Feb 2017
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Geförderte Farbrevolution? Erneut demonstrieren hunderttausende Menschen in Rumänien

Die Regierung hat ein umstrittenes Korruptions-Dekret zurückgenommen, doch die Demonstrationen in Rumänien gehen weiter. Der Chef der Regierungspartei spricht von Umsturzplänen der Opposition.
Bei neuen Demonstrationen gegen die Regierung sind am Sonntagabend in Rumänien mehrere Hunderttausend Teilnehmer zusammengekommen. Nach Schätzungen verschiedener Fernsehsender versammelten sich im ganzen Land insgesamt 500.000 Demonstranten, allein auf dem Siegesplatz im Zentrum der Hauptstadt Bukarest waren es demnach 200.000 bis 300.000. Die Metrostation am Platz des Regierungssitzes wurde vorsichtshalber geschlossen, um Gedränge in den Unterführungen zu vermeiden. In mindestens 20 weiteren Städten gab es Kundgebungen mit jeweils Tausenden oder Zehntausenden Demonstranten. In der Stadt Timisoara gingen den Angaben zufolge 40.000 Menschen auf die Straße, in Cluj-Napoca waren es 45.000. In zahlreichen anderen Städten gab es ebenfalls Proteste gegen die Regierung. Zuvor hatte die Regierung tagelangen Massenprotesten nachgegeben und ein umstrittenes Dekret zurückgezogen, das Strafminderung bei Korruption vorsah.

Die Demonstranten auf dem Siegesplatz in Bukarest, wo sich der Regierungssitz befindet, kündigten an, das weitere Vorgehen der Regierung genau zu beobachten. In der Hauptstadt und anderen Städten sangen die Menschen die Nationalhymne. Im westrumänischen Timisoara (Temeswar) und im nordostrumänischen Iasi beteten die Demonstranten das Vaterunser im Chor. In Ploiesti, 60 Kilometer nördlich von Bukarest, knieten rund 3000 Demonstranten vor dem Sitz der regierenden Sozialdemokratischen Partei (PSD) nieder, um den Rücktritt der Regierung zu erflehen, berichtete die Nachrichtenagentur Mediafax.

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Mehr Widersprüche und Klagen gegen Hartz-IV-Bescheide

Hartz-IV-Empfänger haben im vergangenen Jahr wieder mehr Widersprüche gegen Jobcenter-Bescheide eingelegt.

Wie Bild unter Berufung auf Zahlen der Bundesagentur für Arbeit berichtet, gingen bei den Jobcentern 647.973 neue Widersprüche ein. Das waren 4,1 Prozent mehr als 2015. Dafür sank die Zahl neuer Klagen um 1,7 Prozent auf 114.918. Häufigster Klagegrund waren Auseinandersetzungen um die Wohn- und Heizkosten der Hartz-IV-Empfänger, schreibt die Zeitung.

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Sheeple

Neue "Bauernregeln" des Umweltministeriums verärgern Bauernschaft

© dpa
„Steht das Schwein auf einem Bein, ist der Schweinestall zu klein.“ Solche Sprüche werden bis Mitte März auf Plakaten in über 70 Städten zu lesen sein.
Es gibt neue Bauernregeln, das ist eine Kampagne des Umweltministeriums. Die Sprüche prangern Missstände in der Landwirtschaft an - und ein gesamter Berufsstand fühlt sich verhöhnt.

„Steht das Schwein auf einem Bein, ist der Schweinestall zu klein.“ Solche Sprüche werden bis Mitte März auf Plakaten in über 70 Städten zu lesen sein, in Bayern in München, Augsburg, Erlangen, Fürth, Ingolstadt, Nürnberg, Regensburg und Würzburg. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) hat eine 1,5 Millionen Euro teure Kampagne für naturverträgliche Landwirtschaft gestartet. Mit Slogans im Stil von alten Bauernregeln werden auf Plakaten, in sozialen Netzwerken und auf Postkarten Missstände in der Branche angeprangert.

Eine Aktion, über die sich viele Bauern maßlos ärgern. Der bayerische Bauernpräsident Walter Heidl beklagt, dass „die einfachen Sprüche und Pseudo-Wahrheiten“ ein „Schlag ins Gesicht von Tausenden verantwortungsvoll arbeitenden Bauern“ seien. Er fordert den Rücktritt von Hendricks. „Mit dieser unsäglichen Meinungsmache gegen alle Bauernfamilien ist Hendricks eindeutig übers Ziel hinaus geschossen“, wettert er. „Die Umweltministerin muss jetzt ihren Hut nehmen.“ Die Aussagen hätten die Grundlagen für jeden konstruktiven Dialog über Landwirtschaft und Umwelt zerstört.

Airplane Paper

Seltsamer Schönheits-Trend in Brasilien: Frauen sonnen sich im Klebeband-Bikini

© Renato Brito / dpa
In Rio de Janeiro bräunen sich Frauen im Klebeband-Bikini.
Sie könnte auch schön am Strand der Copacabana liegen. Doch Marcilene Jesus da Concepção sonnt sich auf der Terrasse eines Betonhäuschens, in einer heruntergekommenen Gegend am Stadtrand von Rio de Janeiro. Kein Meer, kein Sand. Und statt eines Bikinis trägt sie schwarze, weiße und rote Klebestreifen, die über Brüste und den Intimbereich geklebt sind. Das macht sie für ihren Freund.

Es ist gar nicht so leicht, das etwas euphemistisch als „Spa“ bezeichnete Häuschen zu finden. Vor dem Gittertor parkt ein dicker Wagen mit der Aufschrift „Erika Bronze“. Die Geschäfte scheinen gut zu laufen. Im ersten Stock koordinieren drei Damen mit Headsets die Termine, es ist Hochsommer in Rio, seit November waren schon etwa 3000 Frauen hier - bis zu 90 Kundinnen am Tag. Weiter oben auf der Dachterrasse liegen dicht gedrängt an diesem Morgen 20 Frauen auf Plastikliegen und sonnen sich. Eine Art natürliches Sonnenstudio.

String-Bikinis sind hoch im Trend

Die Welt kann einstürzen, das Geld knapp sein: Wenn eines hier heilig ist, dann ist es das Lechzen nach Sonne und Bräunung, auf Portugiesisch: „bronzear“. Zum perfekten Bronze-Ton der Haut gehört in Rio auch ein weißer Strich, der die Linien des Bikinis nachzeichnet. Da am liebsten der „Fio-Dental“ in Rio getragen wird, müssen die Linien besonders dünn sein. „Fio-Dental“ heißt eigentlich Zahnseide, damit sind im Volksmund die String-Bikinis gemeint.

Nun ist es mit dem perfekten weißen Streifen häufig ein schwieriges Unterfangen. Eine echte Carioca - so nennen sich die Bewohnerinnen der Stadt - hat locker zehn verschiedene Modelle. Dadurch - und weil der Bikini gern verrutscht - gibt es unterschiedliche Streifen. In den Favelas entstand der Trend, dünne Klebestreifen als Bikini-Ersatz auf die Haut zu kleben und sich so stundenlang in die Sonne zu legen.

Question

Geisterschiff oder Illusion? Schiff lässt Moskau erschaudern - VIDEO

Ist das etwa ein bedrohliches Geisterschiff, das da auf der Moskwa schippert? Genauso muss es sein, wenn man diesen Bildern Glauben schenkt. Erst bei genauerem Hinschauen erkennt man, worum es sich da wirklich handelt.
Der Nutzer MattKat des russischen Fotonetzwerks Pikabu veröffentlichte diese Aufnahmen mit dem vermeintlichen Geisterschiff vor der Andrejewski-Brücke auf der Moskwa in der russischen Hauptstadt. Kurzdarauf entbrannte im Netz eine heftige Diskussion, ob das nicht vielleicht nur eine optische Illusion sein könnte.


„Ich bin mit diesem nicht identifizierbaren schwimmenden Objekt ins Stocken geraten. Habe mir das Bild zwei Minuten lang genau angeschaut und konnte nicht verstehen, was das für ein bizarres Schiff ist“, kommentierte MattKat sein Bild.

Handcuffs

Türkische Polizei: 400 Festnahmen bei Großrazzia gegen IS

© Emrah Gurel (dpa)
Bei dem Terrorangriff auf die Silvesterparty im Club Reina in Istanbul starben 39 Menschen.
Mit Razzien in mehreren Städten und Provinzen der Türkei ist die Polizei gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) vorgegangen. Dabei wurden insgesamt rund 400 Verdächtige festgenommen und zahlreiche Wohnungen durchsucht, berichtete die Nachrichtenagentur DHA am Sonntag.

Alleine in der Grenzprovinz Sanlifurfa habe die Polizei 150 Syrer in Gewahrsam genommen worden. In der Hauptstadt Ankara seien 60, in der zentraltürkischen Provinz Konya 75 Verdächtige festgenommen worden.

Weitere Razzien gab es unter anderem in der Metropole Istanbul, im westtürkischen Izmir und im südtürkischen Adana. Unter den Verdächtigen sind laut DHA viele Ausländer. Ihnen wird unter anderem die Planung von Anschlägen in der Türkei vorgeworfen.

Kommentar: Weitere Infos zu den im Artikel genannten Anschlags-Ereignissen:


Attention

Drei Schwarzfahrer zettelten Schlägerei in Zug an

  • Fahrkartenkontrolleure geraten im RE 1 in Schlägerei
  • Schwarzfahrer schon polizeibekannt
© Daniel Reinhardt/dpa
Bochum - „Einmal die Fahrkarten, bitte“, diesen Satz hören Schwarzfahrer nicht gern. Das zeigte sich auch am Samstagmorgen im RE 1 auf dem Weg von Bochum nach Dortmund.

Drei Schwarzfahrer entdeckt

Drei Männer (zwischen 19 und 20) aus Bochum hatten keine Fahrscheine und wollten aus dem Zug flüchten. Da kam es um 8:30 Uhr zu einer handfesten Auseinandersetzung mit den vier zivilen Kontrolleuren. Später griffen die Bochumer dann auch noch Einsatzkräfte der Bundespolizei an.

Zuerst wollten die Männer noch davon laufen, konnten dann aber in einem anderen Wagon aufgehalten werden.

Arrow Down

Toter Wal vor norwegischer Westküste hatte 30 Plastiktüten in seinem Magen

Bis 2050 soll es im Meer mehr Plastik als Fisch geben. Jetzt wurde ein Schnabelwal an der Küste Norwegens gefunden. Er musste getötet werden, denn in seinem Magen hatte das arme Tier 30 Plastiksäcke. Das Schicksal des Schnabelwals ist kein Einzelfall. Regelmäßig verenden Wale oder Delfine, weil sie Plastikmüll verschluckt haben.

Bereits im Februar 2016 fanden Forscher in einem Pottwal, der in Spanien angeschwemmt wurde, Plastik, und zwar 60 verschiedene Stücke. Diese Plastikteile sollen von den Gewächshäusern stammen, die, wie wir bereits berichteten, in Massen vorkommen. Erstaunlich ist auch, dass die Plastikteile angeblich von Aldi sein sollten, die vom Konzern Aldi ins Meer geworfen worden seien. Es handelt sich um Trader Joe’s, ein Discounter mit Bio-Image. Hinter dem Konzern steckt das deutsche Aldi-Imperium. (Dazu auch Frische Erdbeeren im Winter? und Walsterben geht weiter! Ölbohrtürme Wattenmeer - Plastikmüll in Spanien - Parasittenbefall in USA

Der Cuvier-Schnabelwal, wie jetzt in Norwegen an der Küste gefunden, ist eigentlich ein Tiefseebewohner. Es ist der erste dokumentierte dieser Art in Norwegen und soll im Museum der Universität eingefroren werden. Bei der Obduktion in der marinebiologischen Station fanden die Forscher im Magen des Wals eine große Mengen Plastikmüll.

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Nuke

Das Neuste aus Fukushima: Höchste radioaktive Strahlung seit Atomkatastrophe im März 2011

© Yoshikazu Tsuno / Global Look Press
Tokio - Auf dem Gelände des havarierten japanischen Atomkraftwerks Fukushima ist nach Angaben des Betreibers die höchste radioaktive Strahlung seit der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe im März 2011 gemessen worden. An einer Stelle des Reaktors 2 ha­be die Strahlung bei geschätzten 530 Sievert pro Stunde gelegen, teilte der Betreiber Tepco heute mit.

Dies gehe aus Aufnahmen einer an einem Roboter befestigten Kamera hervor. An ande­­ren Stellen sei die Strahlung aber wohl sehr viel niedriger, erklärte Tepco. Auch trete kei­ne Radioaktivität aus dem Reaktor aus.

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Arrow Down

Große Lücke zwischen Bedarf und Versorgung: Psychotherapeuthischer Behandlungsbedarf hat sich verdreifacht

© WavebreakmediaMicro / fotolia.com
Ein Psychotherapeut im Gespräch mit einer Patientin. Oft warten Patienten zu lang auf einen Termin.
BERLIN. Die aktuelle DAK-Analyse zum Krankenstand zeigt nach Ansicht der Deutschen Psychotherapeuten Vereinigung (DPtV), wie wichtig eine "am tatsächlichen Behandlungsbedarf orientierte Bedarfsplanung ist".

Die DAK Gesundheit verzeichnete im vergangenen Jahr 246 Fehltage wegen psychischer Erkrankungen pro 100 Versicherten. Damit hat sich die Zahl in den vergangenen 30 Jahren verdreifacht. Dabei fehlten zwar weniger Beschäftigte wegen psychischer Leiden, aber die betroffenen Patienten waren länger als in den Jahren zuvor krankgeschrieben.

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