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Fr, 30 Sep 2016
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Karte

Fire

Kessel explodierte in einer Fabrik in Bangladesch - Mindestens 29 Menschen starben

In einer Fabrik bei Dhaka ist ein Kessel explodiert. Mindestens 29 Menschen kamen im Feuer um. Westliche Unternehmen wie Nestlé gehören zu den Kunden.
© Rajib Dhar/AFP/Getty Images
Bei einem Feuer in einer Fabrik in Bangladesch sind mindestens 29 Menschen getötet worden. Rund 70 weitere wurden verletzt. Ursache für den Brand sei ein Kessel, der am Samstagmorgen explodiert sei, sagte der Feuerwehrsprecher Mohammad Rafiquzzaman. In der Tampaco-Foils-Fabrik 20 Kilometer nördlich von Dhaka werden Verpackungen für Tabak und andere Konsumgüter hergestellt. Nach Unternehmensangaben gehören westliche Großkonzerne wie der Nahrungsmittelhersteller Nestlé und der Tabakkonzern British American Tobacco zu den Kunden. Beide Unternehmen äußerten sich dazu auf Anfrage zunächst nicht.

Nach Angaben des Verwaltungschefs SM Alam musste die Feuerwehr stundenlang kämpfen, um Flammen unter Kontrolle zu bringen. Noch immer brennen Teil der Fabrik. Man werde Stunden brauchen, um den Weg so freizuräumen, dass mit der Suche nach Opfern im Gebäudeinneren begonnen werden könne, hieß es. Weil in der Fabrik Chemikalien gelagert wurden, breitete sich der Brand schnell aus. Das vierstöckige Gebäude stürzte ein. 23 Leichen wurden demnach bislang aus den Trümmern geborgen. Ärztlichen Angaben zufolge erlagen mindestens sechs Fabrikarbeiter in Kliniken ihren Verletzungen. Einige Opfer hätten Verbrennungen erlitten, sagte ein Arzt des Tongi General Hospitals.

Boat

Hotelschiff kollidiert mit Brücke auf Main-Donau-Kanal in Bayern - Zwei Tote

Tragisches Ende einer Flusskreuzfahrt: Ein Hotelschiff mit Ziel Budapest kracht in Bayern gegen eine Brücke. Zwei Menschen sterben in den Trümmern, 180 Passagiere warten in der Nacht auf Hilfe.
© dpa/Armin Weigel
Zwei Crewmitglieder sind bei der Havarie eines Hotelschiffs auf dem Main-Donau-Kanal in Bayern getötet worden. "Bei den Toten handelt es sich um zwei 33 und 49 Jahre alte Männer", sagte ein Polizeisprecher am Sonntagmorgen.

Etwa 180 Fahrgäste und 49 Besatzungsmitglieder warteten in der Nacht mehr als vier Stunden lang auf dem verunglückten Boot. Rettungskräfte brachten sie ab etwa 6 Uhr morgens über einen eigens gebauten Notsteg an Land. Die Passagiere kamen zunächst mit Bussen in ein nahes Gemeindezentrum und wurden von Notfallseelsorgern betreut. Ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge wurden keine weiteren Menschen verletzt.

Airplane Paper

Kleinflugzeug stürzt bei Northeim ab

Die Ursache für den Flugzeugabsturz am Donnerstagnachmittag bei Northeim ist weiterhin unklar.
© Mennecke
Northeim. Auch steht noch nicht fest, welcher der beiden Insassen das Flugzeug, das am Donnerstagnachmittag auf einen Acker in der Nähe des Northeimer Flugplatzes gestürzt war, geflogen hat.

Wie die Polizei Northeim am Freitagmorgen weiter mitteilte, schwebt der zweite Insasse, der bei dem Absturz schwere Verletzungen erlitten hatte, inzwischen in Lebensgefahr. Der 68-jährige österreichische Staatsbürger wurde in der Nacht zu Freitag in die Universitätsklinik Göttingen verlegt.

Die Bergung des Flugzeugwracks dauerte bis weit in die Nacht. Der Grund: An Bord befand sich eine sogenannte Kartuschenrakete, die zum Flugzeugrettungssystem gehört.

Ambulance

Zug entgleist - Zugunglück in Spanien

Bei einem Zugunglück im Nordwesten Spaniens sind mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. 48 Verletzte seien in Krankenhäuser gebracht worden, teilten die Behörden der Region Galicien am Freitag mit.
Pontevedra - Der Reisezug war den Angaben zufolge am Morgen auf der Fahrt von Vigo in Galicien in die portugiesische Hafenstadt Porto aus noch unbekannten Gründen nahe dem Bahnhof der Ortschaft Porriño entgleist. An Bord der drei Waggons seien 63 Passagiere gewesen, teilte die staatliche spanische Bahngesellschaft Renfe mit. Porriño liegt rund 450 Kilometer nordwestlich von Madrid.

Der Zug gehört der staatlichen portugiesischen Eisenbahngesellschaft Comboios de Portugal. Er sei gegen 9.30 Uhr auf einem geraden Streckenabschnitt vor Porriño entgleist. Der erste Waggon sei komplett von den Schienen geraten und gegen einen Masten nahe den Gleisen geprallt. Die beiden anderen entgleisten den Angaben zufolge teilweise.

Airplane Paper

Ultraleichtflugzeug in Hartenstein notgelandet - Pilot konnte sich retten

© MDR/Harry Härtel
In Hartenstein bei Zwickau ist ein Ultraleichtflugzeug nach einer Notlandung ausgebrannt. Wie die Polizei mitteilte, konnte sich der Pilot unverletzt in Sicherheit bringen. Der 40-Jährige sollte die Maschine von Mengen nördlich des Bodensees nach Großenhain bei Dresden überführen. Nach einer Zwischenlandung im vogtländischen Auerbach bemerkte er plötzlich Rauch und landete auf einem Feld im Hartensteiner Ortsteil Zschocken. Der Ultraleichtflieger brannte vollkommen aus. Die Ursache für das Feuer ist noch unklar. Es entstand ein Sachschaden von 80.000 Euro.

Stock Down

Außenhandel in Deutschland schrumpft um zehn Prozent

Der deutsche Außenhandel ist im Juli 2016 im Vergleich zum Vorjahresmonat um zehn Prozent auf 96,4 Milliarden Euro zurückgegangen, wie Focus Online unter Berufung auf Angaben des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden meldet.
© Flickr/ tobias HH
Der Wert der Importe ging demnach um 6,5 Prozent auf 76,9 Milliarden Euro zurück. Gegenüber dem Vormonat waren die Exporte kalender- und saisonbereinigt um 2,6 Prozent niedriger. Die Importe nahmen um 0,7 Prozent ab.

Nach Angaben der Statistiker gingen insbesondere die Exporte in Drittländer außerhalb der Europäischen Union zurück, so der Focus-Bericht.

Pistol

Schülerin schoss auf andere Schülerin in Texas - Schützin tot

In einer Schule im US-Bundesstaat Texas sind Schüsse gefallen. Nach Angaben der Polizei soll eine Schülerin auf eine Person geschossen haben, bevor sie starb.
© Alpine School District / Facebook
Alpine - Eine 14-jährige Schülerin soll in einer Schule im US-Staat Texas ein anderes Mädchen angeschossen und sich selbst tödlich verletzt haben. „Die Schützin hat sich offenbar erschossen“, teilte Sheriff Ronny Dodson vom Bezirk Brewster County am Donnerstag im Radiosender KVLF mit. In der Nähe der Verdächtigen sei eine Schusswaffe gefunden worden.

Die Schießerei begann kurz vor neun Uhr morgens (Ortszeit) an der Alpine High School in der Kleinstadt Alpine. Die Behörden nannten zunächst kein mögliches Motiv für die Schüsse. Laut Dodson war die Familie des getöteten Mädchens vor etwa sechs Monaten in die Gegend gezogen.

Eiffel Tower

Mont Blanc Seilbahn stecken geblieben - Passagiere mussten Nacht in Gondel verbringen

Erleichterung bei Passagieren und Rettern nach der Seilbahn-Panne am Montblanc: Die Bahn konnte ihren Betrieb am Morgen wieder aufnehmen. 33 Menschen, die die Nacht in 3800 Metern Höhe in den Gondeln verbracht hatten, sind wieder in Sicherheit.
© Flickr/Martin Abegglen
Alle Passagiere, die gestern Nachmittag mit einer Seilbahn in 3800 Metern Höhe über dem Montblanc-Gletscher steckengeblieben waren, sind wieder in Sicherheit. 33 von ihnen hatten die Nacht in den Gondeln über dem Montblanc verbracht, 77 waren per Hubschrauber aus der Höhe gerettet worden.

Am Morgen gelang es Helfern, die verhedderten Kabel der Seilbahn wieder in Ordnung zu bringen. So konnte die Bahn ihre Fahrt fortsetzen, die zuletzt noch feststeckenden Passagiere haben wieder sicheren Boden unter den Füßen.

Cut

Zwei Inzest-Ehen hintereinander: Mutter heiratet erst Sohn, dann Tochter

Im US-Staat Oklahoma sind am vergangenen Freitag eine 43-jährige Frau und ihre 18 Jahre jüngere Tochter verhaftet worden, weil sie miteinander eine Ehe geschlossen haben, berichtet der kalifornische Sender KTLA.
© Stephens Co Sheriff's Department
Patricia Spann und ihre Tochter Misty Spann hätten im März im Indianerbezirk Comanche County geheiratet. Offenbar ganz legal. Allerdings hätten Polizisten, die auf die seltsame Heirat durch das Jugendamt aufmerksam geworden sind, festgestellt, dass Misty die biologische Tochter der 43-Jährigen US-Amerikanerin ist.

Fire

18 Autos in Magdeburg abgebrannt - Darunter vorrangig Polizeiautos

Insgesamt 18 Autos brannten in der Nacht zu Donnerstag in Magdeburg. Die Polizei geht von Brandstiftung aus.
© Polizei Magdeburg
Kein Schnee, sondern Löschschaum der Feuerwehr in Magdeburg.
In Magdeburg haben Unbekannte 18 Autos am Hauptbahnhof in Brand gesteckt - darunter Fahrzeuge der Bundespolizei und der Deutschen Bahn AG. Wie die Polizei Magdeburg am Donnerstag mitteilte, ging gegen 02.30 Uhr in der Nacht zu Donnerstag die Meldung über ein Feuer in der Ladestraße ein. Gegen 03.10 Uhr sei der Brand gelöscht worden, ein Übergreifen auf eine Lagerhalle konnte verhindert werden. Personen wurden nicht verletzt.

Die Polizei schätzt den Gesamtschaden auf 750 000 Euro. Die sieben Wagen der Polizei brannten vollständig aus, auch Privatfahrzeuge mussten gelöscht werden. „Wir gehen von Brandstiftung aus derzeit", sagte ein Polizeisprecher. Tatverdächtige gab es laut Polizei zunächst nicht.

(rok)