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Do, 28 Jul 2016
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Eskalation schreitet voran: Fünf Polizisten in Dallas erschossen

Schüsse auf Polizei in Dallas: Fünf Beamte und ein Täter tot
© Rogelio V. Solis/Associatd Press
Protest in Dallas
In Dallas wurden fünf Polizisten gezielt erschossen. Ein mutmaßliche Schütze wurde von Polizisten mit Hilfe eines Roboters getötet.

Dallas. Tödliches Ende einer friedlichen Demonstration gegen Polizeigewalt in den USA: Heckenschützen haben in Dallas im US-Bundesstaat Texas fünf Polizisten getötet. Mindestens sieben weitere Beamte seien verletzt worden, teilte das Büro des Bürgermeisters am Freitagmorgen (Ortszeit) mit. Außerdem seien zwei Zivilisten von Schüssen getroffen worden.

Die Schützen feuerten während eines Protestmarsches am Donnerstagabend (Ortszeit) auf die Beamten. Anlass für den Protestmarsch war der Tod von zwei Afro-Amerikanern, die in dieser Woche in Baton Rouge (Louisiana) und in Falcon Heights (Minnesota) von Polizisten erschossen worden waren. Ein Angreifer ist nach Angaben von Polizeichef Brown mit einem Sprengsatz, der von einem Roboter in die Nähe des Mannes gebracht wurde, getötet worden, nachdem er sich für mehrere Stunden im Parkhaus einer Hochschule verschanzt hatte.


Kommentar: Tote können nicht mehr befragt werden über die wahren Motive.


Clock

Explosion einer Rohrbombe in Taiwan - Dutzende Passagiere verletzt

Bei der Explosion einer Rohrbombe in einem Regionalzug in Taipeh sind mehr als zwei Dutzend Passagiere verletzt worden.
© AFP Photo / CNA Photo / STR
Eine Rohrbombe ist in einem Regionalzug in der taiwanesischen Hauptstadt Taipeh explodiert. Die Polizei sah am Freitag aber keinen terroristischen Hintergrund. «Wir ermitteln gegen einige Verdächtige», sagte ein Sprecher lediglich.

Die Explosion passierte am Donnerstagabend kurz vor der Einfahrt in die Metrostation Songshan. Der Sprengsatz war aus einem 47 Zentimeter langen Rohr gebastelt worden. Mindestens 25 Passagiere erlitten Verbrennungen oder Rauchvergiftungen. Fünf seien schwer verletzt, berichtete die Polizei. Der Zustand eines Verletzten sei kritisch.

Kommentar: Interessant wie offizielle Behörden in Taiwan die Situation beurteilen, denn wäre etwas ähnliches in Europa geschehen, wären es sofort Terroristen gewesen.


Attention

Anstieg von fremdenfeindlichen Hassverbrechen nach Brexit in Großbritannien

© Sputnik
Seit dem Brexit-Votum der Briten am 23. Juni ist die Zahl der Straftaten aus Hass in London um 50 Prozent gestiegen, wie aus einem von Scotland Yard veröffentlichten Bericht hervorgeht. Laut der Londoner Polizei werden tagesdurchschnittlich 67 solche Straftaten registriert, was um 50 Prozent über dem Niveau vor dem Referendum (44 Fälle) liegt. Insgesamt habe es demnach zwischen dem 24. Juni und 2. Juli allein genau 599 solcher Straftaten gegeben.

„Seit der Volksbefragung über die EU-Mitgliedschaft können wir eine wachsende Zahl von Hassverbrechen feststellen. Wir analysierten gründlich jeden Zwischenfall, um zu verstehen, was in London vor sich geht, sodass sich diese Angaben je nach Informationseingang verändern können“, so ein Polizeisprecher.

Hauptsächlich seien unter den Vergehen verbale Beschimpfungen gegenüber Menschen nicht britischer Herkunft.

Kommentar: Eine Auswahl an weiteren Infos zum sogenannten 'Brexit':


Yoda

Gegen die Scham durch sexuelle Gewalt: Ukrainische Journalistin startet Netz-Flashmob für Vereinigung der Opfer

Eine ukrainische Journalistin und Aktivistin hat über Facebook einen Netz-Flashmob mit dem Hashtag #яНеБоюсьСказати ‬ („Ich habe keine Angst, darüber zu reden“) in die Wege geleitet, der gegen die körperliche und sexuelle Gewalt gerichtet ist.

© Pixabay
Auf ihrer Seite erzählt die Ukrainerin Nastya Melnychenko über ihre Erfahrungen mit sexueller Belästigung und ruft andere Frauen dazu auf, über ähnliche Geschichten aus ihrem Leben zu berichten.

Melnitschenko schrieb, dass sie bereits mit sechs Jahren sexuell belästigt worden war. Mit dem Netz-Flashmob wollte sie auf das Problem der Gewalt gegen Frauen aufmerksam machen und zeigen, dass die Opfer keine Angst haben und sich auch nicht davor schämen müssen, über das Erlebte zu erzählen.

Kommentar:


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Gewalt gegen eigene Bürger: Massenproteste gegen US-Polizeibrutalität in mehreren Großstädten

Massenproteste gegen Polizeiwillkür haben am Freitagabend gleich mehrere Großstädte der USA erfasst, berichtete der Fernsehsender CNN.
© AP Photo/ Ross D. Franklin
Die Polizei der Stadt Phoenix (Staat Arizona) setzte Tränengas gegen die Demonstranten ein, um die Aktion aufzulösen. Die Aktivisten forderten von der Polizei laut ABC die Einhaltung der Menschenrechte.

Kommentar:


War Whore

Ausufernde Polizeigewalt: Die fünf größten Aufstände gegen die psychopathische Polizei in den USA

Konflikte zwischen afroamerikanischen Staatsangehörigen und der Polizei kommen in den USA regelmäßig vor. Doch seit 2010 wiederholen sich solche Vorfälle immer häufiger. Zu den größten Zusammenstößen gibt Sputnik einen Überblick.
© Sputnik/Alexej Agarischew
In den USA sind erneut Bürger auf die Straßen gegangen. Damit drückten sie ihre Empörung über die jüngsten Morde in Minnesota und Louisiana, wo Polizisten zwei Afroamerikaner erschossen hatten, aus. Die Protestaktion in Dallas endete mit einer Tragödie - eine Gruppe aus Scharfschützen eröffnete das Feuer auf die Ordnungshüter, fünf Menschen kamen ums Leben, zwölf wurden verletzt.

Unruhen in Los Angeles 1992

Kommentar: In den letzten Jahren hat es immer mehr Meldungen über Rassismus seitens der US-Polizei gegeben. Doch nicht nur das: Die US-Polizei scheint von psychopathisch handelnden Beamten nur so durchtränkt zu sein. Trotz ihrer grausamen und brutalen Handlungen (wie Mord, extreme Gewalt und Vergewaltigung) zur Unterdrückung der eigenen (nicht nur schwarzen) Bürger bleiben sie zum Großteil straffrei und stehen über dem Gesetz. Als Handlanger ihrer kriegstreibenden US-Regierung treiben sie die Agenda des Teilens und Herrschens somit auch im eigenen Land voran:


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Unbekannter zündete Obdachlose in San Diego an

© Kevin Lamarque/Reuters
Die Behörden im kalifornischen San Diego fahnden nach einem Unbekannten, der Obdachlose im Schlaf angegriffen und angezündet haben soll.

San Diego - Medienberichten zufolge sind in den vergangenen Tagen mindestens zwei Menschen bei solchen Attacken gestorben. Ein dritter ist schwer verletzt. Der Sender CNN berichtete unter Berufung auf lokale Medien am Dienstag, alle Angriffe seien binnen 25 Stunden erfolgt.

Eines der Opfer sei so schwer verbrannt gewesen, dass nicht mehr festgestellt werden konnte, ob es zuvor anderweitig verletzt worden war. Ray Valentin von der Polizei San Diego sagte CNN, aller Wahrscheinlichkeit nach seien die Obdachlosen den Attacken im Schlaf zum Opfer gefallen. Die Polizei veröffentlichte ein Überwachungsvideo mit einem Verdächtigen. San Diego ist die zweitgrößte Stadt Kaliforniens und hat fast 1,3 Millionen Einwohner.

Eye 2

Hysteriealarm auf Kassler Flughafen - Flug Richtung Türkei: Kein gefährlicher Gegenstand entdeckt

© dpa
Archivbild
Nach einem anonymen Hinweis auf einen Koffer, von dem Gefahr ausgehen könnte, ist ein Flugzeug auf dem Flughafen Kassel evakuiert worden. Mittlerweile haben die behörden Entwarnung gegeben.

Calden - In dem geräumten Flugzeug ist kein gefährlicher Gegenstand entdeckt worden. Die Maschine und das Gepäck seien intensiv kontrolliert worden, sagte eine Sprecherin des Airports. Dabei sei nichts festgestellt worden. Mittlerweile sei die Maschine der Fluggesellschaft "Germania" mit 128 Passagieren an Bord in Richtung des türkischen Antalya abgehoben.

Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, hatte sich ein Anrufer beim Airport gemeldet und gesagt, dass sich an Bord eines im Abflugbereich stehenden Flugzeugs ein Koffer befinden soll, von dem eine Gefahr ausgehen könnte.

(felt/dpa)

No Entry

Rassistischer Übergriff: Flüchtling wird von Fußballfan in Italien erschlagen

Auf offener Straße kommt es in einer italienischen Kleinstadt zu einem rassistischen Übergriff auf einen Flüchtling. Offenbar vor den Augen seiner Freundin wird ein 36-jähriger Nigerianer von einem Fußballfan brutal attackiert. Für den Mann kommt jede Hilfe zu spät.
© picture alliance / dpa

Ein Flüchtling aus Nigeria ist bei einem rassistischen Überfall in Italien auf offener Straße getötet worden. Der 36-Jährige sei in der Kleinstadt Paolo Calcinora bei einem Spaziergang mit seiner Freundin von einem Fußballfan rassistisch angepöbelt und dann brutal auf den Kopf geschlagen worden, berichtete die Nachrichtenagentur Agi.

Der Nigerianer sei bewusstlos zu Boden gegangen und am Mittwoch im Krankenhaus gestorben, ohne das Bewusstsein wiedererlangt zu haben. Die Gewalttat habe sich bereits am Dienstag ereignet. Der Bürgermeister der Stadt zeigte sich schockiert. "Ich habe das Gefühl, in einem Albtraum zu sein", sagte er der Agentur. Seine Stadt wolle für Migranten offen und aufgeschlossen sein.

Bacon n Eggs

Hunderte Menschen aus Venezuela stürmen Grenze für Kauf von Lebensmitteln in Kolumbien

Einige Hundert Menschen haben am Dienstag die Absperrung der Nationalgarde durchbrochen, um ihre Familien mit Bedarfsgütern zu versorgen, wie kolumbianische Medien berichten.
Die Situation mit Lebensmitteln in Venezuela spitzt sich zu. Angesichts des Mangels an Bedarfsgütern hat am Dienstag eine Gruppe von mehr als 500 Menschen die von der Nationalgarde abgeriegelte Grenzbrücke Francisco de Paula Santander in Ureña (Táchira) gestürmt und ist in die kolumbische Stadt Cúcuta einkaufen gegangen. Die meisten der „Grenzverletzer" waren Frauen, die Lebensmittel, Hygieneartikel und Arzneien kauften. Anschließend kehrten sie zurück, wobei sie die venezolanische Nationalhymne sangen.

Kommentar: Wem sind die Zustände in Venezuela zu verdanken? Den üblichen Verdächtigen: