Willkommen bei SOTT.net
Fr, 22 Sep 2017
Die Welt für Menschen, die denken

Das Kind der Gesellschaft
Karte

Alarm Clock

Narzistischer und selbsternannter Guru wegen Vergewaltigung verurteilt - Seine blinden Anhänger randalieren - 30 Tote

Weil ein selbst ernannter Heiliger wegen Vergewaltigung verurteilt wurde, randalieren seine Anhänger in der nordindischen Stadt Panchkula. Der extravagante Guru hat bereits in einem Action-Film mitgewirkt.
Nach der Verurteilung eines extravaganten Gurus wegen Vergewaltigung kam es in Indien zu schweren Ausschreitungen. Dabei sind einem Medienbericht zufolge mindestens 30 Menschen ums Leben gekommen. Viele weitere seien verletzt worden, berichtete die Nachrichtenagentur IANS unter Berufung auf Polizei und Krankenhäuser.

Mehr als 100.000 Verehrer des selbsternannten Heiligen Gurmeet Ram Rahim Singh waren zur Urteilsverkündung in die nordindische Stadt Panchkula gekommen. Nachdem dieser wegen Vergewaltigung von zwei Anhängerinnen im Jahr 2002 schuldig gesprochen wurde, kam es zu Krawallen.
© AFP
Videobilder zeigten chaotische Szenen: Randalierer warfen Steine, legten Feuer und zerstörten Übertragungswagen von Fernsehsendern. Polizisten gingen mit Wasserwerfern, Pfefferspray und Schlagstöcken gegen die Protestierer vor. Medienberichten zufolge schossen sie auch auf die Randalierer. Die Armee setzte eigenen Angaben zufolge 600 Soldaten ein. Am Rande der rund 250 Kilometer entfernten Hauptstadt Neu Delhi zündeten Anhänger von Ram Rahim Berichten zufolge leere Busse und Zugwaggons an.

Kommentar: Dieser Guru ist alles andere als heilig.


Binoculars

Busunfall in Russland: Bus stürzt ins schwarze Meer - Mindestens 14 Tote

Im Süden Russlands hat sich ein schrecklicher Unfall ereignet: Dort kam ein Bus von der Straße ab und stürzte mit seinen Insassen ins Schwarze Meer.
© afp
Rettungshelfer suchten nach den Vermissten.
Taman - Bei einem Busunfall im Süden Russlands sind nach jüngsten Angaben mindestens 14 Menschen ums Leben gekommen. Der Bus mit Bauarbeitern sei am Freitag auf der Taman-Halbinsel von der Straße abgekommen und ins Schwarze Meer gestürzt, erklärte das russische Untersuchungskomitee. Mehrere Menschen seien schwer verletzt worden.

Laut dem Ermittlungskomitee waren 38 Menschen an Bord des Busses; 24 Insassen seien gerettet worden. Zuvor hatte der Gouverneur von Krasnodar mitgeteilt, 35 Arbeiter seien an Bord des Busses gewesen, von denen 20 gerettet worden seien. Drei Menschen würden noch vermisst.

Handcuffs

Messerangreifer ebenso vor Buckingham-Palace in London - Täter wurde festgenommen

Vor dem Buckingham Palast in London ist es zu einem Zwischenfall gekommen. Ein Mann mit einem Messer soll britischen Medien zufolge vor dem Amtssitz der Queen zwei Polizisten angegriffen und leicht verletzt haben.
© dpa/Will Oliver
Gegen halb neun Uhr am Freitagabend war der Mann mit einem Messer vor einem Einkaufszentrum in der Nähe des Palasts angehalten worden. Als die Beamten den Mann festhalten wollten, habe er sie angegriffen. Die Polizisten erlitten leichte Verletzungen. Sie wurden noch vor Ort von Sanitätern versorgt, ein Krankenhausaufenthalt war nicht nötig, heißt es in einer Mitteilung der Londoner Polizei.

Außer den beiden Polizisten wurde niemand verletzt. Der Täter wurde festgenommen. Gegen ihn wird nun wegen schwerer Körperverletzung und Widerstand gegen die Staatsgewalt ermittelt. Über den Mann und sein mögliches Motiv ist bisher nichts bekannt. Die Queen hielt sich zum Tatzeitpunkt nicht im Buckingham Palace auf.

Ambulance

Messerangreifer verletzt zwei Soldaten in Brüssel

Ein 30-Jähriger hat in Brüssel zwei Soldaten mit einem Messer verletzt, er wurde erschossen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Terrorverdacht.
© Eric Vidal/Reuters
Der Mann, der am Freitagabend im Zentrum von Brüssel eine Messerattacke auf Soldaten verübt hat, ist seinen Schussverletzungen erlegen. Der Angreifer sei tot, sagte die Sprecherin der föderalen Staatsanwaltschaft, Ester Natus. Die Militärs wurden nur leicht verletzt. Ein Soldat kam mit einer Wunde an der Hand ins Krankenhaus, wie Natus sagte. Das belgische Krisenzentrum ergänzte, die Lage sei unter Kontrolle.

"Wir ermitteln in diesem Fall wegen Terrorverdachts", sagte Natus weiter. Der Angreifer habe "Allahu akbar" (Gott ist groß) gerufen.

Der Angreifer ging nach offiziellen Angaben gegen 20.15 Uhr am Boulevard Emile Jacqmain in der Innenstadt auf drei Soldaten los, von denen er zwei im Gesicht und an der Hand verletzte. Der Angreifer sei daraufhin von Soldaten "neutralisiert" worden.

Question

Tausende Flüchtlinge in Finnland verschwunden

© Reuters/ Panu Pohjola/ Lehtikuva
Rund 5.300 Flüchtlinge sind seit 2015 in Finnland verschwunden, berichtet die Zeitung Helsinki Times unter Berufung auf den Chef des Innenministeriums.

Dazu zählten Personen, die die Flüchtlingsaufnahmezentren verlassen hätten, ohne den Beschluss der Behörden in Bezug auf ihren Asylantrag abzuwarten. Dessen Ausreise aus dem Land sei dabei aber nicht bestätigt worden.

Eine Hälfte der verschwundenen Migranten könnte in andere europäische Länder ausgereist oder auch in ihre Heimat zurückgekehrt sein.

Kommentar:


Megaphone

Brutale Trainingsmethode: Junges Cheerleader-Mädchen wird zum Spagat gezwungen

Videos aus Denver im US-Bundesstaat Colorado sorgen international für Empörung. Sie zeigen junge Cheerleader-Mädchen, die unter qualvollen Schmerzen in den Spagat gezwungen werden. Die Polizei hat sich eingeschaltet und ermittelt. Insgesamt sollen in den Videoaufnahmen acht Mädchen zu sehen sein, die Trainer Ozell Williams und andere Cheerleader zeigen, wie sie Teamkameradinnen gegen ihren Willen und unter Weinen und Bitten, damit aufzuhören, in den Spagat drücken.

© Screenshot
Ihre Arme werden festgehalten, damit sie sich nicht wehren können. Williams wurde gefeuert, Mitarbeiter aus seinem Umfeld beurlaubt. Angeblich soll er bereits 2016 seinen Trainerjob in einer anderen Schule aufgrund seiner gewaltsamen Trainingsmethoden verloren haben. Das Video zeigt eine 13-jährige Cheerleaderin namens Ally Wakefield. Die Aufnahmen sind verstörend. Obwohl sie in weniger als 25 Sekunden neunmal "Bitte aufhören" fleht und weint, werden ihre Beine weiter auseinandergedrückt. Sie sagt, sie habe infolge der brutalen "Trainingsmethode" einen Bänder- sowie einen Muskelfaserriss erlitten. Williams zeigte sich wenig einsichtig. Er behauptet, dass das Video, in dem Ally fleht, damit aufzuhören, aus dem Zusammenhang gerissen wurde.


Attention

Umweltaktivisten behindern Arbeit eines Braunkohlebaggers

Klima- und Umweltschützer sind in einen Tagebau bei Eschweiler eingedrungen. In den kommenden Tagen soll es weitere Protestaktionen geben. Die Polizei ist im Großeinsatz.
© Oliver Berg/dpa
Im rheinischen Braunkohlerevier haben Umweltaktivisten die Arbeit eines Baggers behindert, um gegen den weiteren Abbau der Kohle zu protestieren. Wie die Polizei in Aachen mitteilte, kletterten insgesamt 13 Personen in dem Abbaufeld auf das Fahrzeug. Sie konnten am Vormittag aber von Polizisten wieder aus dem Tagebau herausgeführt werden.

Der Tagebau gehört dem Energiekonzern RWE. Das Unternehmen soll den Bagger während des Protestes abgeschaltet haben, damit niemand zu Schaden kommt, schreibt der Kölner Stadt-Anzeiger. Die Proteste gegen die Kohle hatten am Donnerstag zunächst friedlich und ohne Zwischenfälle begonnen. Ein Polizeisprecher beschrieb die Lage am Nachmittag als "ganz ruhig". Zuvor hatten Mitarbeiter von RWE dem Kölner Stadt-Anzeiger zufolge mit einem Motorradkorso und einer Mahnwache für eine friedliche Auseinandersetzung demonstriert.

Kommentar: Die Demonstranten sollten sich mal mit der Energiepolitik befassen:


Book 2

Wahltrend: CDU und SPD verlieren Punkte, AFD wird drittstärkste Kraft

Vier Wochen vor der Bundestagswahl haben Union und SPD nach dem neuen ARD-"Deutschlandtrend" an Zustimmung verloren. Die Union büßte demnach im Vergleich zu der Umfrage vom 9. August einen Prozentpunkt auf 38 Prozent ein, die SPD zwei Prozentpunkte auf 22 Prozent.
© Deutschlandtrend
Die AfD legte dagegen auf 10 Prozent zu (plus zwei Punkte). Die FDP gewann einen Punkt auf 9 Prozent. Die Linke und die Grünen verharrten bei 9 beziehungsweise 8 Prozent.

Die dringendsten politischen Aufgaben der nächsten Bundesregierung bewerteten die Befragten des am Freitag veröffentlichten "Deutschlandtrends" sehr unterschiedlich. Zwölf Prozent waren der Meinung, die neue Regierung solle sich primär um die Klärung der Einwanderungsfragen, die Neudefinition des Asylrechtes und die Schaffung eines Einwanderungsgesetzes kümmern.

Ark

Julian Assange vergleicht rechte Gewalt in den USA mit Neonazis in der Ukraine - Und die Medien schwiegen damals darüber

Am Samstag eskalierte eine Kundgebung von Rechtsextremisten in Virginia. Eine Frau starb, nachdem ein Auto in eine Gruppe von Gegendemonstranten gefahren war. Schlägereien führten zu Verletzungen. Assange zieht Parallelen zum Rechten Sektor in der Ukraine.
Präsident Donald Trump verurteilte die "ungeheuerliche Gewalt" vom Samstag. Es gebe in Amerika "keinen Platz" für Gewaltausbrüche wie den in Charlottesville. Der Republikaner rief seine Bürger zum Zusammenhalt auf.

Anlass für die Demonstration war ein Beschluss des Stadtrats, eine Statue des Konföderierten-Generals Robert Lee aus dem Amerikanischen Bürgerkrieg zu entfernen. Kritik musste Trump dennoch einstecken, auch aus der eigenen Partei. Trump verurteilte die gewaltsamen Demonstrationen, umschrieb die Gewalt aber als "Gewalt von vielen Seiten".

Nach Meinung der Kritiker hätte er die Gewalt der Ultrarechten explizit ansprechen müssen. Trump jedoch wollte offenbar nicht den Eindruck erwecken, die Gewalt, die von linksextremen Gegendemonstranten ausging, zu ignorieren. Zahlreiche US-amerikanische Staaten hatten insbesondere seit der Wahl Trumps zum Präsidenten zuvor eine Welle der Gewalt vorwiegend linksextremer Aktivisten erlebt.


Kommentar: Und über diese sinnlose Gewalt - ein demokratisches Wahlergebnis anzuerkennen - wurde kaum berichtet.


Den Whistleblower Julian Assange veranlasste der Aufmarsch der ultranationalistischen Amerikaner zu sarkastischen Anspielungen auf extreme Rechten in der Ukraine, die in den Jahren 2013 und 2014 eine wesentliche Rolle bei der Gewalt auf dem Kiewer Maidan gespielt hatten. Diese hielt Assange aber für weitaus besser ausgestattet, denn sie trugen schusssicherere Westen und Gesichtsvermummung.

Camera

Gesundheitliche Ursache? Auto kommt von Fahrbahn ab und fährt in Fußgängerzone

Das Auto fuhr durch eine mit Läden gesäumte Straße in der Innenstadt: In Saarwellingen ist es zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Die genauen Hintergründe sind noch unklar.
© imago/ Becker&Bredel
Bei einem schweren Unfall im saarländischen Saarwellingen ist eine 43 Jahre alte Frau ums Leben gekommen. Ein zwölfjähriges Kind und der Unfallfahrer wurden laut Polizei schwer und fünf weitere Menschen leicht verletzt.

Ein 26 Jahre alter Mann hatte der Polizei zufolge gesundheitliche Probleme am Steuer seines Autos, weswegen er am Mittwochabend mit dem Wagen ungebremst durch eine mit Geschäften gesäumte Straße in der Innenstadt fuhr. "Der Fahrer muss mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen sein", sagte ein Polizeisprecher. Wie schnell er war, soll nun von einem Gutachter geklärt werden.

Der Unfallverursacher fuhr laut Zeugenaussagen zunächst bei Rot über eine Kreuzung und streifte zwei entgegenkommende Autos. Dann kam er zurück auf seine Fahrbahn und fuhr auf ein vor ihm fahrendes Auto auf, in dem die Mutter mit dem Kind saß. Dieses Auto wurde durch die Wucht des Aufpralls gegen einen weiteren Wagen und dann gegen eine Hauswand geschleudert.

Kommentar: In den letzten Wochen geschehen weltweit sehr viele Unfälle, wo Autofahrer von der Fahrbahn abkommen oder direkt in Menschen fahren. Was könnte dahinter stecken?