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So, 23 Apr 2017
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Leverkusen: Sechs Personen in Gewahrsam nach Massenschlägerei

Am Samstagabend sind mehrere Personen bei einer Schlägerei vor einem Wettbüro in Leverkusen-Wiesdorf verletzt worden. Sechs Personen wurden von der Polizei in Gewahrsam genommen.
© Symbolbild: Patrick Seeger/dpa
Leverkusen. Gegen 22.30 Uhr meldeten Zeugen über Notruf eine Schlägerei zwischen mehrere Personen vor dem Wettbüro auf der Hauptstraße in Leverkusen-Wiesdorf. Vor Ort trafen die Polizisten auf mehrere Personen, die sich vor und in dem Lokal schlugen. Zum Teil griffen sie ihre Gegner nach Angaben der Beamten auch mit Einrichtungsgegenständen an.

Die Polizei brachte die Situation unter anderem mit Hilfe von Pfefferspray unter Kontrolle. Wie sie mitteilte, hatte es offenbar kurz zuvor einen Streit in einem nahegelegenen Cafe gegeben. Vier Männer hätten dort zunächst andere Personen provoziert und seien anschließend über die Hauptstraße geflüchtet. Dort sei es dann zur Schlägerei mit ihren Verfolgern gekommen.

Bomb

Erneuter Terror-Anschlag in Pakistan: Autobombe fordert mehr als 20 Tote

Mutmaßlich war es die Extremistengruppe Dschamaat ul-Ahrar, die am Freitagmorgen einen Anschlag im Nordwesten Pakistans verübt hat. Die Gruppe tötete mit einer Autobombe mindestens 24 Menschen, 84 weitere wurden auf dem Marktplatz vor einer schiitischen Moschee in der Stadt Parachinar verletzt.

Dschamaat ul-Ahrar, eine Fraktion der Schirmorganisation Tehreek-e-Taliban Pakistan, auch pakistanische Taliban genannt, bekannte sich in einem Schreiben an die Nachrichtenagentur AFP zu dem Anschlag.

Kommentar: Ein weiteres Beispiel dafür, dass Terror-Anschläge in Pakistan - und im Nahen und Mittleren Osten an sich - keine Seltenheit sind...


Bomb

Bei Paris: Explosion bei Karnevals-Veranstaltung fordert etwa 20 Verletzte

© Sputnik/ Sergueï Piatakov
Eine Explosion hat sich am Samstag bei einem Karneval im Pariser Vorort Villepinte ereignet. Laut vorläufigen Ergebnissen gab es dabei rund 20 Verletzte, berichtet das französische Nachrichtenmagazin L'Express.

Die Behörden gehen laut der Zeitung Le Parisien davon aus, dass es sich um einen Unfall handelt.

Villepinte ist etwa 18 Kilometer von Paris entfernt.​

Bulb

Besuch in einer Schule im Kriegsgebiet Donbass: RT Deutsch Spezial -Leben im Krieg

In der international nicht anerkannten Volksrepublik Donezk leben nicht nur ältere Menschen sondern auch Kinder und Jugendliche. RT Reporter Ulrich Heyden hat die Mittelschule Nr. 40 in der Frontstadt Gorlowka besucht, zu der auch ein Kindergarten gehört.
Erzieher und Lehrer tun alles, um die Kinder auf andere Gedanken zu bringen. Es gibt immer wieder Feiertage, Wettkämpfe und Interessensgruppen für Sport, Tanz und Musik. Doch um sich vor dem Ernstfall zu schützen, müssen die Schüler und Kinder regelmäßig an Notfall-Übungen teilnehmen und in den Luftschutzkeller.


Ambulance

Bombendrohung in Merseburg: Amtsgericht und Arbeitsagentur wurden geräumt

Wegen einer Bombendrohung sind das Amtsgericht und die Gebäude von Jobcenter und Arbeitsagentur in Merseburg evakuiert worden.
© picture alliance, dpa
Rund 270 Mitarbeiter wurden am Freitagmorgen in Sicherheit gebracht, sagte ein Polizeisprecher. Die Drohung sei gegen 9.30 Uhr bei der Leitstelle des Saalekreises eingegangen. Sprengstoffsuchhunde fanden aber keine Hinweise auf gefährliches Material. Gegen Mittag wurden erst das Amtsgericht und dann die Arbeitsagentur wieder freigegeben.

dpa

Bulb

Indien: Bundesstaat führt lebenslange Haft für Mord an Kühen ein

Im indischen Bundesstaat Gujarat kann man für den Mord an Kühen ab sofort zu lebenslangem Freiheitsentzug verurteilt werden. Das gab die Zeitung The Hindustan Times am Freitag bekannt. Den entsprechenden Gesetzentwurf hat die Legislative des Bundesstaates abgesegnet.
© www.globallookpress.com
Indischer Bundesstaat führt lebenslange Haft für Mord an Kühen ein
Die neue Änderung im Tierschutzgesetz von 2011 verbietet auch den Transport der Tiere zum Schlachthof. In solchen Fällen wird das Fahrzeug beschlagnahmt. Dem Gesetzesbrecher droht dabei eine Geldstrafe von 100.000 Rupien (umgerechnet rund 1.440 Euro). Auf diese Weise sei die Gesetzgebung des Bundesstaates landesweit zur strengsten geworden, erklärte der Innenminister von Gujarat, Pradeepsinh Jadeja.

Nuke

Strahlenwert in Fukushimas Reaktor auf Allzeithoch - Verseuchte Tiere vermehren sich unkontrolliert

© RT Deutsch
Behördenmitarbeiter in Fukushima bittet Regierung um sofortige Hilfe.
Behördenmitarbeiter aus Fukushima schlagen Alarm und fordern sofortige Hilfe der Regierung. "Wenn die Regierung nicht bald eingreift, wird es zu spät sein, zu handeln", erklärte einer von ihnen gestern. Die Gruppe, die im verseuchten Gebiet radioaktiv verstrahlte Tiere tötet, hatte gerade Dutzende kontaminierte Wildschweine erledigt. Im letzten Jahr töteten sie 325. Das würde jedoch nicht ausreichen, da diese sich unkontrolliert vermehren und die Gruppe alleine dem nicht Herr werden kann.

Heute, sechs Jahre nach der Atomkatastrophe in Fukushima, fließt immer noch kontaminiertes Wasser ins Meer. Millionen Kubikmeter verseuchter abgetragener Erde, die nach wie vor in großen Säcken abgepackt herumstehen, stellen ebenfalls ein ungelöstes Problem dar. Es ist noch immer unklar, was mit dieser Erde passieren soll. Anfang der Woche kam aus dem japanischen Umweltministerium der Vorschlag, diese für öffentliche Grünflächen zu nutzen. Dieser Vorschlag dürfte der Bevölkerung wenig gefallen. Auch im Reaktor selbst herrscht nach wie vor Chaos. Noch immer ist unklar, wo sich die geschmolzenen Brennstäbe befinden. In Reaktor 2 wurde laut der Japan Times nun der höchste Strahlenwert seit der Katastrophe 2011 gemessen. Strahlungen in dieser Intensität ausgesetzt zu sein, würde einen Menschen binnen einer Minute töten. Ein Beamter des Nationalen Instituts für Radiologische Wissenschaften soll Experten mit der Aussage zitiert haben, diese hätten im Leben nicht daran geglaubt, es in ihrem Job je mit einem solchen Strahlungsniveau zu tun zu haben.

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Kommentar:


Fire

Dortmund: Schwere Explosion zerstört Wohnhaus - Ein Mann schwer verletzt

© dpa
Ein Wohnhaus wurde in Dortmund durch eine Explosion zerstört.
Eine mächtige Explosion zerstört ein Mehrfamilienhaus in Dortmund. Es gibt mindestens einen Schwerverletzten, Straße und Hof sind mit Trümmern übersät. Die Ursache der Detonation ist unbekannt, in der Nacht habe es aber einen Polizeieinsatz in dem Haus gegeben.

Eine Explosion hat am Freitagmorgen große Teile eines Mehrfamilienhauses in Dortmund zerstört. Mindestens ein Bewohner wurde schwer verletzt. Einsatzkräfte bargen den Mann aus dem zerstörten Haus und brachten ihn in ein Krankenhaus. Zwei Zeugen stehen nach Angaben der Feuerwehr unter Schock. Einer von ihnen sei durch die Trümmerteile offenbar auch leicht verletzt worden.

Ob es weitere Verletzte gibt oder ein Todesopfer zu beklagen ist, konnte die Feuerwehr wenige Stunden nach der Explosion noch nicht ausschließen. Ein Bewohner werde noch vermisst, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Ob er überhaupt zum Unglückszeitpunkt im Haus war, war unklar. Auch der Grund für die Detonation ist noch ungeklärt.


Hiliter

Peru: Flugzeug gerät bei Notlandung in Brand

Eine Boeing 737 der Fluggesellschaft Peruvian Airlines ist bei einer Notlandung in Jauja in Brand geraten. Die 141 Fluggäste und das Bordpersonal konnten die Maschine unversehrt verlassen, wie die Fluggesellschaft nach dem Unglück mitteilte. Jauja liegt in knapp 3300 Metern Höhe im Zentrum Perus.
Die Fluggesellschaft führte den glücklichen Ausgang des Vorfalls auf die "Kompetenz des Piloten" zurück. Die Boeing 737-300 geriet nach Angaben des Verkehrsministeriums in Lima in Brand, als die rechte Tragfläche über den Boden schleifte.

Einer der Passagiere sagte dem Rundfunksender RPP, die Maschine sei bei der Notlandung "sehr hart" aufgeschlagen. Nach Angaben eines weiteren Fluggastes fing die Maschine bei der Landung Feuer. Der genaue Hergang des Unglücks wurde nach Angaben der Fluggesellschaft noch untersucht.

Quelle: n-tv.de , AFP

Books

Russland gehört zu den drei lesefreudigsten Ländern der Welt

© Sputnik/ Evgeny Biyatov
Russland gehört zu den drei weltweit lesefreudigsten Ländern: 59 Prozent der russischen Bürger gaben bei einer Online-Umfrage des Marktforschungsinstituts GfK an, sich mindestens einmal pro Woche einem Buch zuzuwenden. Der reale Bücherverkauf falle allerdings weiter, wenn auch in geringerem Tempo als früher, berichtet die Agentur RBC.

Leser-Geografie

Russland ist neben China und Spanien unter den drei lesefreudigsten Ländern und belegt im Rating des Meinungsforschungsinstituts GfK den zweiten Rang. Demnach haben 59 Prozent der Befragten erklärt, täglich oder mindestens einmal in der Woche zu lesen. In China ist der Anteil des lesenden Publikums mit 70 Prozent am höchsten, in Spanien sind es 57 Prozent. Wie die GfK-Online-Umfrage unter 22.000 Menschen in 17 Ländern, darunter in den USA, Großbritannien, Deutschland und Frankreich, ergab, widmet sich etwa die Hälfte (50,7 Prozent) der Menschen wenigstens einmal in der Woche einem Buch.