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Sa, 30 Jul 2016
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Strandpromenade in Nizza und das Werk von Profis?: Mann überfuhr in 2 km Länge Menschen mit LKW - Mindestens 80 Tote

In Nizza hat ein mutmaßlicher Attentäter mit einem Lkw zahlreiche Menschen überfahren, mindestens 80 starben. Frankreichs Präsident spricht von einem "terroristischen Charakter" der Tat - und verlängert den Ausnahmezustand im Land.
© SWR
DER SCHNELLE ÜBERBLICK

Das ist passiert:
  • Im südfranzösischen Nizza ist ein Mann in einem Lkw in eine Menschenmenge gerast, über zwei Kilometer hinweg überfuhr er Passanten. Laut Innenministeriumstarben mindestens 80 Menschen, zahlreiche weitere wurden demnach verletzt.
  • Präsident Hollande sprach einem"terroristischen Charakter" der Tat. Er verlängerte den Ausnahmezustand in Frankreich um drei Monate.
  • Der mutmaßliche Attentäter wurde erschossen. Die Hintergründe sind noch unklar, die Anti-Terror-Staatsanwaltschaft ermittelt.
  • Die Tat ereignete sich an der Promenade des Anglais: Dort hatten sich am Donnerstagabend zahlreiche Menschen versammelt, um denfranzösischen Nationalfeiertag zu feiern.

Kommentar: Es können mal wieder keine Fragen gestellt werden, da der Täter erschossen wurde.


Nach einem Feuerwerk zum französischen Nationalfeiertag ist in der Küstenstadt Nizza ein Lkw in eine Menschenmenge gerast. 77 Menschen wurden dabei getötet, sagte Präsident François Hollande in der Nacht zu Freitag, der Innenminister erhöhte die Zahl wenig später auf 80. Der Fahrer des Lastwagens sei getötet worden, sagte Hollande. Es gebe keine Hinweise auf Komplizen. Der "terroristische Charakter" des Angriffs könne nicht geleugnet werden.


Kommentar: Der Täter ist noch nicht einmal bekannt, genauso wenig die Umstände und Motive des Täters und es wird sofort von Terror gesprochen.


Kommentar: Lesen Sie sich die folgenden Artikel durch: Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation weiter entwickelt und was Zeugen berichten, ob es wirklich nur ein Täter war oder mal wieder das Werk von Profis, wie die oberen Links berichten.



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Kranke und geschmacklose Gesellschaft: Pokemon-Go auch in Auschwitz mit dem "Gasmonster"

„Schnapp sie dir alle“: Wo Hunderttausende Menschen in den Tod getrieben wurden, platzierten nun die Entwickler des neuen umstrittenen „Pokemon Go“-Spiels Monster- Fundorte, berichtet die Kronen Zeitung.
© Sadie Hernandez / Flickr
​Im Twitter wurden bereits mehrere Bilder aus Auschwitz veröffentlicht, auf denen Pokémons unter der Toraufschrift „Arbeit macht frei“ zu sehen sind. Was besonders empörend ist: Im ehemaligen nationalsozialistischen Vernichtungslager können Nutzer auch das Giftgas- Monster „Smogon“ finden.

„Hier haben Hunderttausende Menschen gelitten, Juden, Polen, Roma, Russen und andere Nationen“, kommentierte ein Sprecher der Gedenkstätte. Man fordere daher, „Respekt für das Gedenken an die Opfer dieses größten Todeslagers der Nazis im Zweiten Weltkrieg“ zu erweisen.

Ambulance

Tesla bestätigt ersten tödlichen Unfall durch Autopiloten und meldet weiteren Unfall

Wie sicher ist der Fahrassistent von Tesla wirklich? Nach einem ersten tödlichen Unfall im Mai bestätigt der Elektroauto-Hersteller nun einen zweiten Crash, bei dem das "Autopilot"-System eingeschaltet war. Tesla selbst verweist erneut auf Bedienfehler.
© Reuters
Tesla hat mitten in den Ermittlungen zum ersten tödlichen Crash mit seinem "Autopilot"-System einen weiteren Unfall mit dem Fahrtassistenten bestätigt. Ein Wagen sei am Wochenende bei eingeschalteter Selbstlenk-Funktion nachts von einer Bergstraße abgekommen, erklärte Tesla. Daten des Unternehmens zufolge hatte der Fahrer die Hände dabei über zwei Minuten lang nicht am Steuer, hieß es. Das verstoße gegen die Nutzungsbedingungen, die bei jedem Einschalten der Funktion angezeigt würden.

Der Wagen war in einen Graben gefahren, wie schon zuvor aus einem Bericht in einem Online-Forum von Tesla-Besitzern hervorging. Dabei wurde die Frontpartie beschädigt und ein Rad sprang ab. Das Unternehmen empfiehlt den Einsatz des Lenk-Assistenten derzeit vor allem auf Autobahnen - für schwierigere Fahrbahnverhältnisse ist das System offenbar noch nicht ausgereift genug.

Die US-Verkehrsbehörde NHTSA untersucht derzeit Teslas "Autopilot"-System, nachdem bereits Anfang Mai ein vom Computer gesteuerter Tesla-Wagen in einen schweren Unfall verwickelt worden war. Der Fahrer einer Limousine "Model S" war mit seinem Wagen unter einen Lkw-Anhänger gerast, der gerade die Fahrbahn überquerte. Bei dem Zusammenstoß kam der Mann ums Leben. Nach Tesla-Angaben hielt das System die weiße Seite des Anhängers für ein hochhängendes Autobahnschild.

V

Wegen gewalttätigen Polizisten in Baton-Rouge - Klage gegen Polizei eingereicht

Wegen des Vorgehens gegen Demonstranten haben mehrere Bürgerrechtsorganisationen in den USA Klage gegen die Polizei in der Stadt Baton Rouge eingereicht.
© REUTERS/Jonathan Bachman
"Sie hat nichts gesagt. Sie hat sich nicht widersetzt."
Die Sicherheitskräfte hätten den Menschen das Recht auf eine friedliche Demonstration genommen, hieß es am Mittwoch in einer Mitteilung der American Civil Liberties Union (ACLU). Wegen des Verhaltens der Polizei sei die Lage bei den Protesten am Wochenende eskaliert.

Zwei Afroamerikaner von Polizisten ermordet

In Baton Rouge und im Bundesstaat Minnesota waren in der vergangenen Woche die Afroamerikaner Alton Sterling und Philando Castile durch Polizeikugeln getötet worden.

Kommentar: Zu dem friedlichen Protest der Frau können Sie in dem folgenden Artikel mehr lesen:
  • Erstaunlicher ziviler Ungehorsam: "Sie hat nichts gesagt. Sie hat sich nicht widersetzt."
Die ganzen Proteste und erneuten Gewalttaten der Polizei haben nur ein Ziel: Die amerikanische Bevölkerung vollkommen zu unterdrücken. Und der Mörder der Polizisten in Dallas war garantiert ein Agent Provokateur, um die gesamte Lage bewusst zu verschärfen.


Post-It Note

Der echte Mafia-Pate Don Corleone ist mit 83 Jahren gestorben

Ganze 40 Jahre hat der berüchtigte Mafia-Boss Bernardo Provenzano die Justiz an der Nase herumführt, bis er 2006 gefasst wurde. Nun starb der ehemalige Pate der sizilianischen Mafia, der einst für Angst und Schrecken in ganz Italien sorgte, mit 83 Jahren einsam in einem Gefängnisspital.
© AFP 2016/ FABRIZIO VILLA / AFP
Der echte Pate: Mafia-Boss Bernardo Provenzano
Der sizilianische „Boss der Bosse“ ist im Gefängnisspital San Paolo in Mailand an Blasenkrebs gestorben, melden italienische Medien. Provenzano stammte aus Corleone, der Mafia-Hochburg Italiens, die durch den Roman Der Pate und seine Verfilmung weltweit berühmt wurde.

Bulb

Nach Brexit Entscheidung: Immer mehr Verbrechen gegen Ausländer in Großbritannien

Die britische Polizei hat die jüngste Welle von Verbrechen mit dem Brexit-Hass erklärt, wie die Zeitung „The Guardian“ am Montag berichtet.
© AFP 2016/ NIKLAS HALLE'N
Den Polizeiangaben zufolge wuchs die Zahl der Verbrechen im Laufe einer Woche nach dem Brexit-Referendum um 42 Prozent im Vergleich zu dieser Kennzahl eine Woche vor der Abstimmung. Ab 16. Juni wurden bereits 3.076 Straftaten fixiert, das heißt 915 Verbrechen mehr als im selben Zeitraum des Vorjahres. Die Polizei betont dabei, diese Zahl könne aber höher sein, weil nur eine von vier solchen Taten der Polizei bekannt sei.


Laut Mark Hamilton, dem Chef der nationalen Polizei Kadettenkorps (NPCC), gibt es einen Zusammenhang zwischen den Ergebnissen des Brexit-Referendums und der gestiegenen Zahl der Verbrechen aus Hass.

Dem Polizeichef zufolge handelt es sich vor allem um rassistische Drohungen und Diskriminierungen der Minderheiten und Bürger von Osteuropa. Die Zahl der Anzeigen sei dabei im Laufe der letzten Tage zurückgegangen und die Kriminalitätsrate werde demnach immer niedriger.

Handcuffs

Wieder ein falscher Arzt vor Gericht: Gefälschtes Staatsexemen und jahrelang Patienten operiert

Ärztliche Zulassung erschlichen: Falscher Arzt steht vor Gericht
© Herrndorff/fotolia.com
In Düren steht ein Mann vor Gericht, der offenbar jahrelang Patienten operierte ohne Arzt zu sein. Ihm werden Körperverletzung und Urkundenfälschung vorgeworfen.
Im nordrhein-westfälischen Düren steht ein Mann vor Gericht, der in einem Krankenhaus jahrelang Patienten operiert haben soll. Er soll sich mit einer gefälschten Staatsexamens-Urkunde die ärztliche Zulassung erschlichen haben. Dem falschen Arzt wird Körperverletzung und Urkundenfälschung vorgeworfen.

Kommentar: Der Beruf des Arztes ist einer jener Berufe, von denen sich Psychopathen angezogen fühlen. Andere solcher Berufe sind Polizisten, Priester, Lehrer, Sozialarbeiter, Trainer, Politiker - also alles Berufe, in denen dem Amtsträger Vertrauen entgegengebracht wird und er/sie leichten Zugang zu Macht und Opfern hat...


Butterfly

Zehntausende Menschen nehmen am Friedensmarsch in der Ukraine teil

Die "Ukrainisch-Orthodoxe Kirche - Moskauer Patriarchat" hat ihre Gläubigen zu einer Kreuzprozession aufgerufen. Aus Ost und West wandern die "Kreuzprozessionen im Namen von Frieden, Liebe und Gebeten für die Ukraine" nach Kiew, wo sie am 27. Juli ihren Abschluss finden. Mittlerweile beteiligen sich mehrere Zehntausend Ukrainer am Prozessionszug.
© Konstantin Brizhnichenko / Wikimedia Commons
Am 3. Juli startete die von Osten kommende Prozession im Kloster Swjatogorsk, nahe der Stadt Slowjansk in der Oblast Donezk. Ein Drohnenvideo zeigt den Beginn der Kreuzprozession:

HRC Red

Frankfurt: Patient schießt in psychiatrischer Klinik um sich - Drei Verletzte

© ffh

In einer Psychiatrie in Frankfurt hat in der Nacht zum Dienstag ein Patient randaliert und drei Menschen schwer verletzt, darunter auch sich selbst.


In einer Psychiatrie in Frankfurt hat in der Nacht zum Dienstag ein Patient randaliert und drei Menschen schwer verletzt, darunter auch sich selbst. Klinikmitarbeiter hatten in der Nacht gegen 3.00 Uhr die Polizei alarmiert und um Unterstützung gebeten, wie André Sturmeit von der Frankfurter Polizei berichtete.

Zunächst seien drei Beamte in der Klinik eingetroffen und sofort von dem Patienten angegriffen worden. Der Mann habe einen der Polizisten gewürgt und ihm dann die Dienstwaffe entrissen. „Damit schoss er im Zimmer und dem angrenzenden Flur um sich“, sagte Sturmeit.

Satellite

Auch das gibt es: Häftlinge brechen aus, um Wärter in Texas das Leben zu retten

  • In den USA beobachten Häftlinge, wie ihr Gefängniswärter einen Herzinfarkt erleidet.
  • Sie bahnen sich trotz angelegter Handschellen und Fußfesseln einen Weg aus der verglasten Zelle und rufen um Hilfe.
  • Der Mann kann im letzten Moment gerettet werden.
© WFAA.com
Screenshot aus dem Sicherheitsvideo der Polizei, mit dem Wärter rechts im Bild.
Eine Gruppe Häftlinge hat im US-Bundesstaat Texas einem Gefängniswärter das Leben gerettet. Die Männer warteten in einer verglasten Arrestzelle im Keller des Bezirksgerichts in Weatherford auf ihren Gerichtstermin, wie der texanische Fernsehsender WFAA berichtete. Als ihr Wärter, der in einem Vorraum auf einem Stuhl saß, plötzlich in sich zusammensackte, schlugen die Insassen Alarm. Das Überwachungsvideo zeigt, wie die Männer mit gefesselten Händen und Füßen aus ihrer Zelle gelangen, um Hilfe rufen und so lange Lärm machen, bis Verstärkung anrückt. Der Wärter, der offenbar einen Herzinfarkt und vorübergehend keinen Puls hatte, konnte wiederbelebt werden.

Was die Häftlinge sagen

"Wenn einer zu Boden fällt, helfen wir ihm, selbst wenn er ein Polizeiabzeichen und eine Waffe trägt", sagte einer der Insassen, der nach eigenen Angaben methsüchtig ist. "Ich finde das ganz natürlich", kommentierte ein weiterer Häftling später im Interview. Dabei war den Männern nach eigener Aussage klar, dass sie sich mit ihrem Handeln in Gefahr brachten. Demnach wollten sie die anderen Sicherheitsleute absichtlich glauben lassen, es habe einen Aufstand gegeben - um sie schnell auf den Plan zu rufen.

Kommentar:
  • Eskalation schreitet voran: Fünf Polizisten in Dallas erschossen