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Sa, 25 Mär 2017
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Hiliter

Unbekannte töteten Nashorn in einem Pariser Zoo und sägten Hörner mit Kettensäge ab

In einem Zoo bei Paris haben Unbekannte ein Nashorn getötet und sind mit dem abgesägten Horn entkommen.
Die Täter drangen nach Polizeiangaben in der Nacht zu Dienstag in den Tierpark von Thoiry westlich der französischen Hauptstadt ein und töteten das Rhinozeros mit drei Schüssen in den Kopf. Sie sägten dem Tier beide Hörner ab und nahmen das größte mit.

Das männliche Tier namens Vince gehörte der äußerst seltenen Gattung der Weißen Nashörner an. Sie sind in Afrika durch Wilderer vom Aussterben bedroht. Rhinozeros-Hörner gelten in gemahlener Form vor allem in China als Wundermittel, das Krebs heilen kann und die männliche Potenz stärkt.

Fire

Verdacht auf Freiheitsberaubung: Justiz ermittelt gegen Ex-Geliebte von Kachelmann

Gegen die frühere Geliebte von Wettermoderator Jörg Kachelmann hat die Staatsanwaltschaft Mannheim Ermittlungen wegen des Verdachts auf Freiheitsberaubung eingeleitet. Das bestätigte eine Justizsprecherin. Die Staatsanwaltschaft wurde dabei von sich aus tätig - als Konsequenz aus einem Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Frankfurt von 2016.
© dpa
Das OLG entschied damals, dass die Frau im Jahr 2010 Kachelmann bewusst falsch wegen Vergewaltigung angezeigt habe. In dem Prozess ging es um Schadenersatz, nicht um Freiheitsberaubung. Der Wettermoderator saß 132 Tage in Untersuchungshaft.

Bei der Prüfung des OLG-Richterspruchs habe sich ein Anfangsverdacht ergeben, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Mannheim. Wann das Verfahren abgeschlossen sein wird und welchen Ausgang dieses hat, sei derzeit unklar. Die Durchsicht von tausenden Aktenseiten dauere vermutlich noch Monate. Die Justiz in Mannheim ist zuständig, da sich der Fall in diesem Landgerichtsbezirk zugetragen hatte.

Better Earth

Thailand: Ärzte holen fünf Kilo Münzen aus Magen einer Schildkröte

Im thailändischen Bangkok haben Tierärzte von der Universitätsklinik Chulalongkorn eine Meeresschildkröte einer einzigartigen Operation unterzogen. Aus dem Magen des Tieres sind 915 Münzen aus verschiedenen Ländern geholt worden. Das Gesamtgewicht der Münzen betrug fünf Kilogramm. Die Operation dauerte insgesamt rund sieben Stunden.
© www.globallookpress.com
Thailändische Ärzte holen fünf Kilo Münzen aus Magen einer Schildkröte
Die Schildkröte lebte in einem Teich in der Stadt Sri Racha, meldet die Bangkok Post. Bei Touristen ist es üblich, Münzen in Teiche mit Schildkröten zu werfen, weil es Glück und Langlebigkeit bringe. Die Kröte wurde später in eine Schutzanlage für Meeresbewohner der Thailändischen Marine gebracht worden, weil man merkte, dass sie komisch schwimmt. Das Tier wurde einer Computertomografie unterzogen, bei der die „Schätze“ in ihrem Magen entdeckt wurden. Die Schildkröte wird noch eine Woche von Ärzten der Universitätsklinik behandelt, danach wird sie wieder in die Schutzanlage gebracht.

Better Earth

Bombenalarm: London Bridge voll gesperrt und evakuiert

© Reuters
Nachdem ein verdächtiges Fahrzeug auf der London Bridge sichergestellt wurde, hat die Polizei die vielbefahrene Brücke in der britischen Hauptstadt und den anliegenden Bahnhof gesperrt. Mehrere Gebäude und ein Fitnessstudio sowie ein Supermarkt sind während der polizeilichen Aktionen ebenfalls nicht zugänglich.


Heart - Black

Kenia: Wilderer töten einen der ältesten und letzten Groß-Stoßzahn-Elefanten

© Flickr/ Simon Williams-Im
Einer der ältesten Elefanten Afrikas, der 50-jährige Satao II., ist von Wilderern im Tsavo-Nationalpark in Kenia getötet worden, schreibt die britische Zeitung „The Guardian“. Das Tier gehörte zu einer Elefantenart, die für ihre riesigen Stoßzähne bekannt ist.

Das Tier wurde am Montag tot aufgefunden. Der Elefant soll von einem vergifteten Pfeil getroffen worden sein. Die Leiche des Tieres konnte dem Blatt zufolge jedoch rechtzeitig entdeckt werden, bevor die Wilderer an das Elfenbein gelangten.

Gingerbread

Sinnfreier Vorschlag: Sex in der Mittagspause?

Edward Snowden hat „AcTVism Munich“ ein fast einstündiges Interview gegeben. Dabei wurde eine Reihe von Themen angesprochen: Warum wir Bürger schuld an dem Zustandekommen von Überwachungsstaaten „Orwellschen Ausmaßes“ sind, ob Donald Trump etwas daran ändern wird, wie Snowdens Alltag in Russland aussieht und warum Menschen das Gesetz brechen müssen, um Widerstand zu leisten.

Edward Snowden, einst eines der Nachwuchstalente der NSA, dem größten Auslandsgeheimdienst der USA, beugte sich seinem Gewissenskonflikt und trat mit Insiderwissen über die skandalösen Methoden der Geheimdienste im Jahr 2013 an die Weltöffentlichkeit. Das gemeinnützige Onlinemedium „AcTVism Munich“interviewte den heute im russischen Exil lebenden Whistleblower.
"Menschenrechtsverletzungen sind im nationalen Kontext immer legal, wenn die Regierung darauf abzielt, und manchmal bleibt einem aus moralischer Perspektive keine andere Möglichkeit, keine andere Wahl, als das Gesetz zu brechen, [um Widerstand zu leisten]. Deutsche wissen das viel besser als viele andere Nationen."

Magnify

Vom Balkon gestürzt: Freundin sperrte offenbar Partner auf Balkon aus

[Update, 12.30 Uhr] Iserlohn - Beim Sturz aus dem vierten Obergeschoss eines Wohnhauses Am Steinhügel in Iserlohn ist am Sonntagabend ein 28-jähriger Mann lebensgefährlich verletzt worden. Offenbar hatte ihn seine Freundin nach einem Streit auf den Balkon gesperrt.
© dpa/Daniel Bockwoldt
Wie die Polizei mitteilt, wurden die Beamten gegen 20.10 Uhr gerufen, weil es zwischen den Wohnungsinshabern, einer 27-jährigen Frau und dem 28-jährigen Mann, zum Streit gekommen war.

Als die Polizei eintraf, hielt sich der Mann nicht mehr in der Wohnung auf. Als ihn die Beamten auf dem Balkon suchten, sahen sie ihn unterhalb des Balkons auf dem Boden liegen. Offenbar war er aus dem vierten Stock gestürzt. Ersten Erkenntnissen zufolge stürzte er ab, als er versuchte, sich aus seiner Lage zu befreien.

Beaker

Ex-Polizist in Russland vor Gericht, weil er eine "Zombie-Armee" erschaffen wollte

© Langinger/ Wikimedia
Ein ehemaliger Polizeibeamter steht in Russland ist vor Gericht, weil er einen grausamen Plan entwickelt haben soll, um seine eigene »Zombie-Armee« zu erschaffen.

Wie The Times berichtet, hatte der Angeklagte Arsen Bairambekov vier Obdachlose unter einem Vorwand überredet, ihn nachts in den Wald von Verkhnyaya Pyshma zu folgen. Dort sollten sie angeblich Vodka von ihm erhalten, damit sie den harten russischen Winter besser ertragen. Doch als sie im Wald ankamen, wartete nicht der versprochene Alkohol auf sie, sondern ein dort extra aufgebauter Altar sowie ein Lagerfeuer, um die grausamen Pläne zu vollziehen, die Bairambekow mit ihnen vorhatte.

Bairambekow tötete die vier Männer brutal und begrub ihre Leichen anschließend mit einem okkulten Ritual, um sie zu gegebener Zeit wieder auszugraben. Denn er wollte eine Zombie-Armee errichten und war überzeugt, dass seine finsteren Beschwörungen die Opfer zu geistlosen Zombies machen und sie widerstandslos alle seinen Befehlen folgen würden. Doch sein Plan erwies sich als erfolglos und führte lediglich zu seiner Verhaftung.

Bairambekov war früher Polizist in Dagestan im Süden Russlands und zog später nach Verkhnyaya Pyshma um und steht in Verdacht, für weitere Morde verantwortlich zu sein. Auf Anweisung des Untersuchungsausschusses wurden drei psychiatrische Gutachten von Bairambekov erstellt und alle weisen in als voll schuldfähig aus, was nun eine Mordanklage gegen ihn ermöglicht. Allerdings soll er es irgendwie geschafft haben, einen Deal mit der Justiz ausgehandelt zu haben, wonach er nur zu 12 Jahren Gefängnis verurteilt werden soll.

Kommentar: Bei dem Täter könnte es sich vermutlich um einen Soziopathen oder Psychopathen gehandelt haben. Doch viele Psychopathen betätigen sich nicht als Mörder in dieser Form, sondern befehlen das Töten von hohen Machtpositionen aus. Und/oder sie richten in anderer Form großen Schaden in unserer Gesellschaft an - bspw. als Richter, Ärzte, Priester etc. Dovon abgesehen haben wir bereits eine ganze Gesellschaft voller "Zombies":


Life Preserver

Massenschlägerei in Pforzheim fordert mehrere Verletzte

Am Samstagmorgen, um 05.41 Uhr, wurde über Notruf eine Schlägerei in Pforzheim am Waisenhausplatz, gemeldet, an der 20 Personen beteiligt sein sollten. Darüber berichtet die Polizei in einer Mitteilung an die Presse.
© Flickr/Maid Meid
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte vor Ort, konnte vor einer dortigen Diskothek ein 33-jähriger Mann aus Maulbronn mit einer stark blutenden Wunde am linken Arm angetroffen werden. In der Blumenstraße wurde ein verletzter 29-jähriger Mann aus Calw mit freiem Oberkörper festgestellt. Dieser war teilweise bewußtlos, da er mehrere Schläge gegen den Kopf erhalten hatte.

Nach ersten Ermittlungen kam es zwischen den beiden Männern zu einem Streit mit körperlicher Auseinandersetzung in deren Verlauf der 29-jährige ein Messer zog und dem 33-jährigen die Verletzung am Arm zufügte.

Nuke

Fukushimas Hiobsbotschaften: Radioaktive Fische erreichen nordamerikanische Westküste

© Reuters
"Alles im grünen Bereich": Der japanische Premierminister Shinzo Abe während einer Wahlkampftour im Hafen von Soma Haragama, Präfektur Fukushima , Japan, 2. Dezember 2014.
Verstrahlte Fische erreichen die USA und Kanada. Ein untrügliches Zeichen, dass die nukleare Katastrophe von Fukushima den Pazifik verseucht. Strahlenmessungen im Unglückreaktor erreichten im Februar neue Höchstmaße, die selbst Roboter versagen ließen.

Im Frühjahr 2011 führten ein Erdbeben der Stärke neun und ein anschließender Tsunami zu einer nuklearen Katastrophe an der japanischen Ostküste, nördlich von Tokio. Bilder wie aus einem Endzeitfilm erinnern an den dunkelsten Tag in der jüngeren japanischen Geschichte, an dem 18.000 Menschen ihr Leben ließen. Die Folgewirkung der Katastrophe war unter anderem eine schwere Havarie im Atomkraftwerk von Fukushima.

Hunderttausende mussten ihre Heimat verlassen und kämpfen seither um Unterstützung vonseiten der japanischen Regierung. Die Betreiberfirma Tepco geriet in die Kritik, nicht genügend Sicherheitsvorkehrungen getroffen zu haben und die Lage bis heute zu beschönigen.

Zeugnisse der Strahlung erreichten nun die amerikanische Ostküste. Erstmals seit dem Unglück wurden radioaktiv belastete Fische aufgefunden, deren Populationen mutmaßlich aus dem japanischen Katastrophengebiet stammen. Bei der Beschädigung des Reaktors in Fukushima trat Cäsium-134 aus, eine radioaktive Chemikalie, die sich nun an der Küste der USA und Kanadas wiederfindet. Cäsium-134 existiert in der Natur nicht und ist eine reine Kreation von Menschenhand.

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