Es ist seit Tagen eisig in Deutschland - gerade auch im Nordosten der Republik. Bei Temperaturen im zweistelligen Minusbereich muss ordentlich geheizt werden, um die heimischen Wohnungen wohlig warm zu bekommen. Das frisst mächtig Energie - mit massiven Auswirkungen auf die Füllstände der deutschen Gasspeicher. Die sind laut Daten des Verbandes der europäischen Gasinfrastrukturbetreibern zu Jahresbeginn nur noch knapp zur Hälfte gefüllt. "Die Gasspeicherfüllstände verlaufen auf einem historischen Tief", betonte der Geschäftsführer der Initiative Energien Speichern, Sebastian Heinermann, gegenüber dem Mitteldeutschen Rundfunk.
Kommentar: Oder es herrscht ein ganz normaler Winter, der seit vielen Jahren von der grünen Ideologie verneint wird, dass es so etwas in der Realität noch gibt.
Mitte November hatte die Initiative bereits mitgeteilt, Deutschland gehe mit einem unerwartet niedrigen Speicherfüllstand von nur 75 Prozent in die Heizperiode. Bei extrem niedrigen Temperaturen würden bereits ab Mitte Januar "Unterdeckungen" drohen. Würden sich die Gasspeicher in den nächsten drei Monaten mit dem gleichen Tempo wie vor einem Jahr leeren, wären sie Ende März noch zu fünf Prozent gefüllt, warnt auch der Vorstandsvorsitzende des Oldenburger Energieversorgers EWE, Stefan Dohler. Aber, so der Energieexperte: Ein solches Szenario sei aktuell wenig realistisch, da die Preise auf dem Gasmarkt gerade entspannt seien und Händler dort Gas kaufen könnten.
Kommentar: Im Winter zusätzliches Gas zu kaufen - wo die Nachfrage am höchsten ist - ist wirtschaftlich kostenintensiv.
Die höchsten Einspeisewerte im letzten Quartal 2025
Zur Entspannung trägt mittlerweile auch die nach Beginn des Ukraine-Krieges und der damit verbundenen Stilllegung der Gasversorgung über die Nord-Stream-Pipeline aus Russland aufgebaute LNG-Infrastruktur an Nord- und Ostsee bei. Trotz bis heute andauernder Proteste der heimischen Bevölkerung in Mecklenburg-Vorpommern und speziell der Anwohner im Bereich der Tourismusinsel Rügen ist es ausgerechnet das in Mukran installierte LNG-Terminal, das mit hohen Einspeisewerte beim Flüssigerdgas (LNG) aufwartet.
Kommentar: LNG ist um ein Vielfaches teurer. Und von den "umweltfreundlichen" Dieselschiffen braucht man erst gar nicht zu reden.
Deutschland hat im zurückliegenden Jahr mehr als zehn Prozent seiner Gasimporte über die Terminals für Flüssigerdgas (LNG) an Nord- und Ostsee abgewickelt. Nach vorläufigen Zahlen der Bundesnetzagentur entfielen von den insgesamt 1.031 Terawattstunden (TWh), die importiert wurden, 106 auf die LNG-Terminals. Der genaue Anteil liegt demnach bei 10,3 Prozent nach 8 Prozent im Jahr davor (69 TWh).
Deutsche Regas zeigt sich sehr zufrieden
Den Daten zufolge ist das Rügener Terminal - wie schon im zweiten Quartal 2025 - seit Beginn der aktuellen Heizperiode Anfang Oktober das Terminal mit der größten Einspeisung (12,5 TWh). Das Terminal ist mit den gegenwärtig angebotenen Kapazitäten voll ausgelastet. Im dritten Quartal hatte die Vertiefung und Erweiterung des Hafens in Mukran auf Rügen zu Einschränkungen geführt. Entsprechend zufrieden zeigt sich der einzige private Betreiber bei den in Deutschland gebauten LNG-Terminals. "Mit der größten Einspeiseleistung der deutschen LNG-Terminals im zweiten und vierten Quartal 2025 werden wir unserer Verantwortung für die Versorgungssicherheit gerecht", machte Ingo Wagner, Geschäftsführender Gesellschafter Deutsche Regas, deutlich.
Immer wieder Proteste der Bevölkerung auf Rügen
Das fossile LNG-Terminal inmitten einer der attraktivsten deutschen Urlaubsregionen steht seit Beginn immer wieder wegen vermeintlicher Umweltbelästigungen stark in der Kritik. Seit Jahren gibt es Proteste und juristische Auseinandersetzungen zwischen Umweltverbänden, Anwohnern und der Deutschen Regas.




Kommentar: So viel zu der deutschen grünen Ideologie.