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Sa, 21 Okt 2017
Die Welt für Menschen, die denken

Das Kind der Gesellschaft
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Referendum: Lange Schlangen vor Wahllokalen in Barcelona

Vor dem verbotenen Unabhängigkeitsreferendum bilden sich in Barcelona seit den frühen Morgenstunden vor Wahllokalen Menschenschlangen. Die Befürworter der Abspaltung Kataloniens von Spanien wollen die Wahllokale vor Tausenden aus Madrid entsandten Polizisten schützen, die die Abstimmung unterbinden sollen.


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Apple Red

Betrug: Australische Bloggerin erfand Krebsleiden und heilte Krebs angeblich mit alternativen Heilmitteln - 250.000 € Strafe

Belle Gibson vermarktete ihre Heilung von einem erfundenen Hirntumor. Die Einnahmen spendete die australische Bloggerin aber nicht wie versprochen. Nun wurde sie wegen vorsätzlicher Täuschung verurteilt.
Die australische Bloggerin Belle Gibson ist zu umgerechnet etwa 275.000 Euro Geldstrafe verurteilt worden - wegen falscher Behauptungen zu Spenden im Zusammenhang mit einer frei erfundenen Geschichte über ihre vermeintliche Krebserkrankung. Die 25-Jährige hatte behauptet, einen Hirntumor mit ayurvedischer Medizin, Sauerstofftherapie sowie dem Verzicht auf Gluten und Zucker überwunden zu ha ben. Gibson war jedoch nie an Krebs erkrankt.

Ein Gericht in Melbourne befand sie nun der vorsätzlichen Täuschung schuldig. Die Geschichte über ihre vermeintliche Heilung hatte der jungen Frau zu einiger Prominenz verholfen. Mit ihrem Blog, einer eigenen App und den Verkauf eines Buchs kam sie auf Einnahmen von insgesamt 420.000 australischen Dollar (etwa 300.000 Euro). Davon soll Gibson umgerechnet nur etwa 7000 Euro gespendet haben. Eigentlich hatte sie versprochen, einen Großteil der Einnahmen an wohltätige Organisationen weiterzureichen. Den Blog "The Whole Pantry" und die App gibt es nicht mehr.

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Nach schweren Erdbeben: Russische Hilfsgüter in Mexiko eingetroffen

Am 7. und am 19. September erschütterten zwei schwere Erdbeben Mexiko. Über 400 Menschen kamen ums Leben. Die Schäden, die durch die Naturgewalten verursacht wurden, werden auf über zwei Milliarden Dollar geschätzt, wie Staatschef Nieto verkündete.

Um jenen Menschen Hilfe zu leisten, die von der Naturkatastrophe betroffen sind, hat das russische Katastrophenschutzministerium ein Flugzeug mit humanitärer Hilfe auf den Weg nach Mexiko gebracht. Das Flugzeug, das auf dem Flughafen in Acapulco landete, hatte 35 Tonnen humanitärer Hilfsgüter, darunter Lebensmittel und Zelte, an Bord.


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Referendum in Katalonien - Bauern rollen auf Traktoren durch Barcelona

Im Vorfeld des geplanten Referendums am 1. Oktober schließen sich auch Bauern mit einer Traktoren-Kolonne den Demonstrationen für ein unabhängiges Katalonien an. Verfolgen Sie die Lage in Barcelona live bei Sputnik.
Am 1. Oktober wird in Katalonien über eine mögliche Unabhängigkeit der autonomen Region von Spanien abgestimmt.

Das Verfassungsgericht Spaniens hat das Referendum für illegal erklärt. Am Donnerstagabend versammelten sich Tausende Protestierende vor dem Obersten Gerichtshof Kataloniens in Barcelona.

Nuke

Viele Wildpilze sollen noch immer stark radioaktiv verseucht sein

© invizbk/fotolia.com
Derzeit machen sich viele Bundesbürger auf zum Pilze sammeln. Doch Vorsicht: Einige Wildpilzarten in Teilen Bayerns sind auch mehr als drei Jahrzehnte nach dem Reaktorunfall von Tschernobyl noch stark radioaktiv belastet.
Pilze in Teilen Deutschlands nach wie vor radioaktiv belastet

Viele Bundesbürger zieht es derzeit auf Wiesen und in Wälder, um dort schmackhafte Pilze zu sammeln. Doch hier ist Vorsicht geboten: Manche Pilzarten sind auch mehr als drei Jahrzehnte nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl noch immer stark radioaktiv verseucht.

Radioaktiv verseucht

Deutschlands Wälder könnten dieses Jahr aufgrund der Witterung ein regelrechtes Paradies für Pilzsammler werden. Viele Bundesbürger lieben es, durch Wiesen und Wälder zu streifen und leckere Pilze mit nach Hause zu bringen. Doch hier ist Vorsicht angesagt. Zum einen bestehen durch Verwechslungen Vergiftungsgefahren und zum anderen sind viele Pilze in manchen Regionen stark belastet - unter anderem auch radioaktiv.

Biohazard

Giftige Pestizide: Mädchen nach dem Essen einer Mandarine verstorben

© Fontanis/fotolia.com
Mandarinen sind eigentlich sehr gesund. Doch einem 12-jährigen Mädchen aus Argentinien kostete der Verzehr einer solchen Frucht das Leben. Das Obst war mit einem verbotenem Pestizid belastet.
Mit verbotenem Pestizid belastet: Verzehr einer Mandarine kostete 12-Jährige das Leben

Zitrusfrüchte wie Clementinen und Mandarinen sind nicht nur äußerst lecker, sondern gelten auch als sehr gesund. Schließlich enthalten sie zahlreiche Vitamine, die dazu beitragen, das Immunsystem zu stärken. Obst ist aber manchmal mit gefährlichen Pestiziden belastet. So auch eine Mandarine, die ein 12-jähriges Mädchen aus Argentinien verzehrte. Das hat ihr das Leben gekostet.

Tod nach dem Verzehr einer Mandarine

Gesundheitsexperten empfehlen, fünf bis zehn Portionen Obst und Gemüse pro Tag zu verzehren. Ideal wären Bio-Produkte, schließlich ist konventionelle Ware häufig mit Spritzmitteln belastet - und zwar nicht nur hierzulande, sondern auch auf der anderen Seite des Atlantiks. In Argentinien ist vor kurzem ein junges Mädchen gestorben, nachdem sie eine Mandarine gegessen hatte. Die Frucht war offenbar mit einem verbotenen Pestizid verseucht.

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Schon wieder: Brand im größten Munitionslager der Ukraine

In der Ukraine ist das größte Munitionslager des Landes in Brand geraten. Die Anwohner im Umkreis von 15 bis 20 Kilometern mussten in Sicherheit gebracht werden, berichtet die Nachrichtenagentur TASS. Zudem wurde der Luftraum im Umkreis von 50 Kilometern dicht gemacht und eine Hauptstraße sowie die Zugstrecke nach Kiew gesperrt. Das Feuer rund 200 Kilometer südlich von Kiew nahe der Großstadt Vinnitsa hatte mehrere Explosionen von gelagerten Artilleriegranaten ausgelöst.

Nach Angaben der ukrainischen Regierung ist das Feuer inzwischen unter Kontrolle gebracht worden. "Wir werden unser Bestes geben, um die Folgen dieses Unfalls kleinzuhalten", sicherte Ministerpräsident Wladimir Groisman laut Tass zu. Das Lager bei Vinnitsa lagert 188.000 Tonnen Munition. Immer wieder sind in der Ukraine in den vergangenen Monaten Munitionslager explodiert. Im März hatte ein Brand in einem Waffendepot der Stadt Balaklija im Osten der Ukraine zu tagelangen Explosionen geführt. Mehrere Menschen kamen ums Leben. (dpa)


Evil Rays

Bleiben Sie in Kontakt: 7 Methoden zur Krisenkommunikation

In deutschen Haushalten wurde erzwungenermaßen ein kleiner Ausnahmezustand geprobt: Rund 900.000 Anschlüsse der deutschen Telekom sind von Störungen betroffen, was Ausfälle der Telefonie, des Internets und des Online-Fernsehempfangs nach sich zieht.

In unserer modernen Welt, in der Freizeit und Arbeit in erster Linie online stattfinden, stehen viele Haushalte damit vor einem echten Problem.

Man kann jedoch auch den Fokus auf die positiven Aspekte der Ausfälle legen: Die Proben für den Ernstfall waren noch nie so einfach und praxisnah - denn auch in der Krise ist früher oder später Schluss mit ungetrübtem Empfang.

Wir verraten Ihnen deshalb, welche 7 Methoden sich zur Nachrichtenübermittlung und zur Kontaktaufnahme in der Krise eignen (Krisenvorsorge: Richtiges Verhalten während Naturkatastrophen (Videos)).

Mr. Potato

US-Rapper will ernsthaft beweisen, dass die Erde flach ist

© pexels.com
Der US-Rapper Bobby Ray Simons (B.o.B.) hat sich vorgenommen zu beweisen, dass die Erde flach ist. Dafür hat er eine Spendenaktion gestartet, um Satelliten ins All zu schicken, die dann zeigen sollen, dass unser Planet gar keine Kugel ist. Das berichtet der Fernsehsender CNN.

Auf der Crowdfunding-Plattform "GoFundMe" sollen bereits 586 US-Dollar zusammengekommen sein. "Ich suche nach der Kurve der Erde", sagte der 28-jährige Rapper in einer entsprechenden Video-Botschaft.

Dass die Erde eine Scheibe ist, versucht B.o.B. seit einiger Zeit zu beweisen. So hatte er im Januar 2016 auf Twitter ein Foto veröffentlicht, auf dem er auf einem Hügel steht. Im Hintergrund sieht man eine Stadt, die seinen Angaben zufolge über 25 Kilometer entfernt sein soll.

"Wo ist die Kurve (der Erde - Anm. d. Red.)? Bitte erklärt mir das", fragt er unter dem Bild.

Der Rapper hatte zuvor einen Song aufgezeichnet, in dem er den bekannten Astrophysiker Niel deGrasse Tyson attackiert. In dem Song wirft er zudem der Nasa eine Verschwörung vor.

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Gear

Studie aus dem Jahr 2015: Raubkopien fördern sogar Spieleindustrie

Die Spiele-Industrie kämpft seit vielen Jahren erbittert gegen Raubkopierer. Laut einer bereits 2015 durchgeführten Studie ist das jedoch gar nicht nötig.
Raubkopierer machen der Industrie schon seit Jahrzehnten das Leben schwer. Egal, ob Filme, Musik oder Spiele - im Zeitalter des Internets ist kein Medium vor Piraterie und illegaler Verbreitung sicher. Viele Branchen beklagen massive Verluste durch die verbotene Vervielfältigung ihrer Produkte - zu Unrecht, wie eine Studie der Europäischen Kommission schon 2015 herausfand. Demzufolge kurbelt Piraterie besonders in der Spiele-Industrie den Verkauf weiterer Produkte sogar an! Durch die illegale Verbreitung von Spielen würden Zocker nämlich Geld in kostenpflichtige DLCs und weitere Zusatzinhalte investieren.

Auch im Bereich Musik und eBooks führe die Verbreitung von Raubkopien nicht zu verringerten Absatzzahlen der Originalprodukte. Lediglich die Filmindustrie trägt tatsächlich einen Schaden davon. Auf zehn illegal heruntergeladene Filme kommen laut Studie vier Filme, die weniger verkauft würden. Die bereits zwei Jahre alte Studie wurde von Julia Reda, einem Mitglied der Piraten-Partei, erstmals öffentlich gemacht. Die Europäische Kommission selbst hatte diese bislang zurückgehalten. Aber warum? Reda vermutet, dass die Ergebnisse sich nicht mit den von der Kommission geplanten Maßnahmen zur strengeren Reglementierung von Internet-Plattformen wie YouTube gedeckt hätten. Erst auf explizite Anfrage der Politikerin erhielt diese Zugang zur Studie und teilte die Ergebnisse nun mit der Öffentlichkeit.

Kommentar: Was natürlich sein kann, da die Studie von einem Mitglied der Piratenpartei durchgeführt wurde, dass diese Person nicht wirklich objektiv darüber berichtete.