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So, 17 Dez 2017
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Bewußte Panikerzeugung? Paket mit Nägeln und Polenböller bei Weihnachtsmarkt in Potsdam gefunden

Ein in der Potsdamer Innenstadt gefundenes Paket ist entschärft worden, wie die Polizei mitteilte.
  • Das Paket war am Nachmittag vor einer Apotheke abgestellt worden. Im Inneren befanden sich unter anderem Kabel.
  • Laut Brandenburgs Innenminister sei es unklar, ob es sich um eine Attrappe oder einen Sprengkörper gehandelt habe.
polizei symbolbild
© FP 2017/ Daniel Karmann / dpa
Am Weihnachtsmarkt von Potsdam ist ein gefährliches Paket mit Hunderten kleinen Nägeln und einem sogenannten Polenböller entdeckt worden. Bombenentschärfer machten den Fund unschädlich. Es deute aber einiges darauf hin, dass das Paket nicht explosionsfähig war, weil kein Zünder gefunden worden sei, sagte Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) am Freitagabend. Ein Lieferdienst hatte das Paket in einer Apotheke in unmittelbarer Nähe der Buden abgegeben.

Der für politische Straftaten zuständige Staatsschutz des Landeskriminalamtes übernahm die Ermittlungen. Schröter betonte zugleich, es sei zu früh, von einem Anschlag auf den Potsdamer Weihnachtsmarkt zu sprechen. Das Paket könne auch dem Apotheker gegolten haben. Rund um das Geschäft wurde ein Sperrbezirk von etwa 100 Metern eingerichtet.

Kommentar: Entweder handelte es sich hier um einen Trittbrettfahrer, der Angst erzeugen wollte oder jemand Professionelles wollte für Angst und Schrecken sorgen.


Gold Coins

Korruption: Italienische Polizisten verkauften Aufenthaltsgenehmigungen an Migranten

Mailand - Polizisten in Italien sollen gegen Bezahlung Aufenthaltsgenehmigungen für Migranten ausgestellt haben. Mehrere Beamte wurden festgenommen.
money bomb
Die verdächtigen Polizisten arbeiteten zum Zeitpunkt der Vorfälle in der für Zuwanderer zuständigen Abteilung der Mailänder Polizei. Ihnen wird vorgeworfen, für Bestechungsgelder zwischen 500 und 5000 Euro Langzeit-Aufenthaltsgenehmigungen erteilt zu haben. Inhaber einer solchen Aufenthaltsgenehmigung können später auch die italienische Staatsbürgerschaft erlangen.

Ermittler gehen von mehr als hundert Fällen zwischen 2013 und 2016 aus. Vier Polizisten und zwei Helfer sind in Untersuchungshaft, zwei weitere Polizisten wurden unter Hausarrest gestellt. Ans Licht gekommen war der Fall nach der Festnahme eines anderen Polizisten wegen Korruptionsverdachts im November 2016.

Ambulance

Keine Verletzten: ICE entgleist in Basel - Umstände noch unklar

Am Hauptbahnhof der Schweizer Großstadt Basel ist ein ICE der Deutschen Bahn entgleist. Das bestätigten die Schweizer Bahn SBB und die Deutsche Bahn. Die Ursache steht noch nicht fest.
ice basel
© SRF News/Twitter
Es gebe keine Verletzten, erklärte die SBB. Bei der Entgleisung seien jedoch ein Fahrmast und die Fahrleitung beschädigt worden. Deshalb sei der gesamte Bahnhof derzeit ohne Strom. Es müsse mit Verspätungen und Zugausfällen gerechnet werden. Bei dem Zug handelt es sich um den ICE 75 von Hamburg-Altona nach Zürich.

Augenzeugenberichten zufolge soll es eine laute Explosion gegeben haben. Bilder in den sozialen Netzwerken zeigen, wie Teile eines ICE beim Bahnhof aus den Schienen gesprungen sind.

flr

Cookie

Wenn Kinder nur die Objekte der Eltern sind: Kinderfotos werden oft zu schnell und unüberlegt geteilt

Eltern posten Fotos häufig unachtsam, doch Kinder können sich dagegen wehren.
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© Facebook/Kinderhilfswerk
Wenn Eltern Fotos ihres Nachwuchses auf Facebook, WhatsApp oder Instagram verbreiten, dann machen sie dies, weil sie stolz sind und nicht, weil sie ihrem Kind schaden wollen. Doch die Gefahr wird häufig unterschätzt. Die Bilder können in die falschen Hände geraten oder zu Mobbing führen. Kinder haben das Recht am eigenen Bild und können gegen ihre Eltern vorgehen.

Sophie hängen die Spaghetti rund ums Ohr und Lukas grinst fröhlich aus dem Planschbecken: Eltern lieben es, die ersten Momente ihrer Kinder fotografisch festzuhalten. Seit es Facebook gibt, kann man dafür auch noch ordentlich Likes kassieren. Auch wenn die Eltern es selten böse meinen und einfach nur stolz auf ihren Nachwuchs sind, birgt das Posten von Bildern Gefahren.

Fotos werden häufig unüberlegt geteilt. Sind Fotos im Netz frei zugänglich, können diese leicht in falsche Hände geraten. Doch auch wer glaubt, seine Privatsphäreeinstellungen im Griff zu haben, kann seine Kinder in Gefahr bringen. Fotos, die über Facebook, Instagram oder auch WhatsApp verbreitet werden, lassen sich nicht mehr leicht löschen, sind sie einmal im Umlauf. Und so lustig das Foto mit Spaghetti als Ohrenschmuck auch erscheint, was mag das Kind wohl denken, wenn es die Fotos Jahre später im Internet entdeckt? Eltern verletzen zunehmend die Persönlichkeitsrechte ihrer Kinder. Dies kann später nicht nur zu Belustigung, sondern auch zu Mobbing führen.

Kommentar: Richtig. Der eigenen Familie und engsten Freunden ja, aber nicht einer großen und teilweise halbwegs bekannten Gemeinschaft. Zum Thema Narzissmus:


Bullseye

Psychopathischer Tierquäler: Mann übergoss Hund mit kaltem Wasser und setzte ihn bei minus 32 Grad vor die Tür

Der Mann übergoss ihn mit eiskalten Wasser und ließ ihn nicht mehr ins Haus.
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© Youtube/Screenshot
Ein Fall von brutaler Tierquälerei hat sich in Russland ereignet: Ein Hundebesitzer aus Yakutsk übergoss seine Hündin mit kaltem Wasser und sperrte ihn dann bei minus 32 Grad aus dem Haus. Sie wurde zwar noch lebend gefunden, aber die Qualen waren zu schlimm, sie verstarb wenig später. Ein herzzerreißendes Video zeigt, wie die winselnde Hündin gefunden wurde.

Der Körper der Hündin war in der bislang kältesten Nacht des russischen Winters in diesem Jahr am Boden festgefroren. Tierschützer versuchten noch, die Hündin zu retten, aber sie kamen zu spät. Eine schockierte Tierschützerin berichtet: "Ich werde die traurigen Augen niemals vergessen."

Light Sabers

Weil Abtreibungen in Peru verboten sind: Vergewaltigte Neunjährige muß Kind austragen

  • Eine neunjährige Peruanerin ist schwanger
  • Ihr Stiefvater hatte sie bis zu zehn Mal am Tag vergewaltigt
  • Sie muss das Baby austragen, da Abtreibungen in Peru verboten sind
Pleegkinderen misbruikt door pleegouder
Ventanilla. Der Bauch des kleinen Mädchens wurde immer dicker. Die Mutter hatte einen furchtbaren Verdacht - der sich bei einer Ultraschall-Untersuchung in einer peruanischen Privatklinik bestätigte. Die Neunjährige ist schwanger.

Dies berichteten lokale peruanische und internationale Medien wie etwa der Mirror. Das Mädchen habe der Mutter schließlich auch offenbart, wer sie geschwängert hatte - es war ihr Stiefvater. Der 30-Jährige habe sie bis zu zehn Mal täglich vergewaltigt.

Schwangerschaft darf nicht abgebrochen werden

Der Stiefvater sei inzwischen verschwunden, wird von den Behörden gesucht. Die Neunjährige, die bereits im fünften Monat ist, wird das Baby austragen müssen. Und das nicht nur, weil die Schwangerschaft schon zu weit fortgeschritten ist.

Stock Down

Studie: Rasanter Anstieg an Unfällen und enorme Wirtschaftsschäden durch Pokemon Go

Pokemon Go Smartphone
© globallookpress.com
Der durch Pokémon Go entstandene Wirtschaftsschaden berechnet
Für die Studie "Death by Pokémon Go" ("Tod durch Pokémon Go") haben Forscher der US-amerikanischen Purdue University Verkehrsunfälle untersucht, die im Bundesstaat Indiana in den ersten 148 Tagen nach dem Erscheinen des Spiels passierten. Sie stellten fest, dass die Unfallzahl in diesem Zeitraum rasant angestiegen war.

Es wurden 286 mehr Autounfälle als im selben Zeitraum des Vorjahrs registriert, zwei davon mit Todesopfern. Damit beläuft sich der daraus entstandene Wirtschaftsschaden ersten Schätzungen zufolge auf 5,2 bis 25,5 Millionen US-Dollar. Dabei ist fast jeder zweite Unfall in der Nähe eines "Pokéstops" passiert, also neben virtuellen Haltestellen, wo die Autofahrer anscheinend vom Spiel abgelenkt wurden und einen Unfall verursachten.

Kommentar: Die folgenden Links machen klar ersichtlich, was Pokemon Go & Co. in der Gesellschaft anrichten kann:


Cloud Grey

Auch das ist Deutschland: Rentner ruht sich kurz an Bushaltestelle aus - 35 Euro Bußgeld

Düsseldorf - 35 Euro Bußgeld soll ein 85-jähriger Demenzkranker an die Stadt Düsseldorf bezahlen. Sein Vergehen: Er hat sich für acht Minuten an der Bushaltestelle Friedrich-Ebert-Platz am Hauptbahnhof ausgeruht.

rentner bushaltestelle
© imago
35 Euro Strafe für acht Minuten Sitzen

Ein Bekannter hat das Schreiben des Düsseldorfer Ordnungsamtes nun bei Twitter veröffentlicht und seine Fassungslosigkeit kundgetan. Zudem sei der ältere Herr auch noch dement.

Im Bescheid heißt der direkte Vorwurf: "Sie benutzten die Anlage des ÖPNV an der vorgenannten Örtlichkeit nicht ihrer Zweckbestimmung entsprechend und nutzten diese als Ruheplatz."

Kommentar: Dazu hätten Sie den Mann auch einfach befragen können, um ihm und seine Angehörigen nicht mit so etwas Belanglosen zu belasten. Und wer hat diese fragwürdige Regelung ins Leben gerufen?


Flashlight

Streit an Bushaltestelle zwischen zwei Gruppen - Ein Toter

Oberhausen. Nach einem tödlichen Streit an einer Bushaltestelle in Oberhausen sind drei mutmaßliche Beteiligte festgenommen worden. Ein 20-Jähriger stellte sich der Polizei in Bottrop, zwei weitere Verdächtige konnten ebenfalls am Sonntagabend festgenommen werden.
Polizei-Einsatz, polizei symbolbild
© dpa
Der 20-Jährige war nach eigener Aussage an der handfesten Auseinandersetzung beteiligt, die in der Nacht zum Sonntag zunächst in einem Bus und später an einer Haltestelle ausgetragen worden war. Dabei war ein 28-Jähriger ums Leben gekommen. Eine weitere Person wurde schwer verletzt. Zwei weitere Tatverdächtige konnten am Sonntagabend festgenommen worden. Inwieweit die Festgenommenen involviert waren, muss laut Polizei noch ermittelt werden.

Nach ersten Erkenntnissen wollte eine Gruppe gegen 1.40 Uhr am Sonntagmorgen von der Haltestelle "Im Lipperfeld" mit dem Nachtexpress nach dem Besuch in der Turbinenhalle nach Hause fahren.

Kurz nachdem die Gruppe den Bus bestiegen hatte, kam es zu Streitereien mit Männern, die bereits im Bus saßen. Laut Polizei warf der Busfahrer daraufhin alle Beteiligten aus dem Bus. Draußen an der Haltestelle ging die Auseinandersetzung dann weiter.

Kommentar:


Alarm Clock

Vermutlich Streit in Disko: Betrunkener fährt in Menschenmenge in Cuxhaven

In Cuxhaven ist am Sonntagmorgen ein Mann mit seinem Auto in eine Personengruppe gefahren. Dabei hat der 29-Jährige vier Menschen schwer und zwei leicht verletzt. Das Motiv war vermutlich ein Streit in einer Diskothek.
cuxhaven
© picture-alliance/dpa/Jens Potschka
Bei dem Autofahrer handelt es sich nach Polizeiangaben um einen 29-jährigen Syrer, der in Cuxhaven lebt. Er hat laut Polizei eine gültige Aufenthaltserlaubnis. Die Ermittler gehen davon aus, dass es sich nicht um einen Anschlag handelte. Sie vermuten das Motiv im privaten Bereich. "Es kristallisiert sich heraus, dass es zuvor einen Disco-Streit gegeben hat", sagte ein Polizeisprecherdem dem NDR. Zeugen hatten ausgesagt, dass der Mann die Passanten vor der Diskothek in der Cuxhavener Innenstadt am Morgen bewusst angefahren haben soll.

Unfallverursacher in Cuxhaven stand unter Alkoholeinfluss

Nach der Kollision mit der Menschengruppe sei der unter Alkoholeinfluss stehende 29-Jährige weiter gerast und mit seinem Kleinwagen nach etwa 300 Metern auf einem Platz gegen einen Poller geprallt. Dort hatten ihn Zeugen festgehalten, bis die Polizei kam. Der Autofahrer wurde festgenommen und wird befragt. Eine Blutprobe soll genaueren Aufschluss über den Alkoholkonsum des Mannes geben. Das Ergebnis wird nicht vor Montag erwartet.