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So, 26 Mär 2017
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Bulb

Polizei schließt Einkaufszentrum in Essen: Hinweise auf möglichen Anschlag

Das Einkaufszentrum am Limbecker Platz in der Essener Innenstadt bleibt am heutigen Samstag aus Sicherheitsgründen geschlossen, teilte die Polizei mit. Ihr liegen konkrete Hinweise auf einen möglichen Anschlag vor.

© AP Photo/ Martin Meissner
"Um eine mögliche Gefährdung der Besucher auszuschließen, werden diese weder in die Verkaufshallen, noch in die Parkgarage gelangen können. Nach aktuellem Ermittlungsstand bezieht sich die Drohung ausschließlich auf das Einkaufszentrum", heißt es in der Mitteilung. Der Hinweis auf einen möglichen Anschlag auf das Einkaufszentrum kam nach Angaben eines Polizeisprechers "über andere Behörden".

Laut der "Bild"-Zeitung stammten die Hinweise auf einen möglichen Anschlag aus Geheimdienstkreisen. Demnach sei vor mehreren Selbstmordattentätern gewarnt worden, die das Einkaufszentrum mutmaßlich mit Bomben angreifen wollten. Die Namen der möglichen Terroristen seien nicht bekannt.

Attention

Warnung der UNO: Die Welt steht der größten humanitären Krise seit 1945 gegenüber

© Reuters
UNO warnt vor größter humanitärer Krise seit 1945
Der UN-Nothilfekoordinator Stephen O'Brien hat nach seinem jüngsten Besuch im Jemen, im Südsudan, in Somalia und Nigeria vor der größten humanitären Krise seit dem Jahr 1945 gewarnt. Das sei ein kritischer Moment in der Geschichte der Menschheit. Nach Angaben des UN-Beamten seien heute mehr als 20 Millionen Menschen weltweit mit Hunger konfrontiert. „Ohne koordinierte Handlungen auf der globalen Ebene werden die Menschen schlicht und einfach den Hungertod sterben“, teilte Stephen O'Brien mit.

Dem UN-Nothilfekoordinator zufolge könnten allein in diesem Jahr ungefähr 1,4 Millionen Kinder verhungern. Das Problem sei viel größer, als der akute Mangel an Nahrungsmitteln und die darauffolgenden Seuchen. Die Hungersnot zerstöre viele Gemeinschaften und stoppe somit die Entwicklung in der Region. Die Instabilität springe dann auch auf andere Regionen über, gab Stephen O'Brien bekannt. Um die Katastrophe zu verhindern, brauche man bis zum Juli 4,4 Milliarden US-Dollar.


Kommentar:


Bomb

Damaskus: Zwei Sprengstoffanschläge bei Friedhof fordern zahlreiche Tote und Verletzte


Bei zwei Bombenexplosionen in der syrischen Hauptstadt Damaskus sollen mindestens 30 Menschen getötet worden sein, berichten Aktivisten. Ziel des Anschlags seien schiitische Pilger gewesen. Zu den Attentaten bekannte sich bislang niemand.


Im Zentrum der syrischen Hauptstadt Damaskus sind bei mehreren Explosionen Dutzende Menschen getötet worden. Aktivisten gehen von mindestens 30 Toten aus. Mehr als 40 Menschen seien verletzt worden.


Kommentar: Laut Sputnik beträgt die Zahl der Toten mittlerweile 33, und es gab ca. 100 Verletzte.


Es habe zwei Explosionen gegeben, so die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Eine Detonation wurde doch einen Sprengsatz ausgelöst. Der Grund für die zweite Explosion war zunächst unklar. Laut der staatlichen Nachrichtenagentur Sana ereigneten sich die Anschläge in der Nähe eines Friedhofs in der Altstadt. Informanten in Damaskus berichteten der Nachrichtenagentur dpa, die Attentate hätten auf Busse mit Pilgern gezielt. Sie seien mit Bussen auf dem Weg zu einem Friedhof in der Nähe der Altstadt gewesen.

Anschläge in der von den Truppen des Präsidenten Baschar al-Assad gut gesicherten Hauptstadt sind selten. Zu dem Anschlag bekannte sich bislang niemand. Allerdings hat die sunnitisch dominierte Islamisten-Miliz IS immer wieder Angehörige der muslimischen Glaubensrichtung der Schiiten angegriffen.

Kommentar: Mit der Zeit werden sicher weitere Informationen ans Licht kommen, die zu den Tätern und ihren Hintermännern führen können.


Bulb

Wieder aufgewacht: Frau fällt nach Geburt ihrer Tochter für sieben Jahre in Komaschlaf

Die Serbin Danijela Kovacevic ist nach sieben Jahren aus dem Koma aufgewacht und hat ihre kleine Tochter zum ersten Mal gesehen, wie die britische Zeitung „Daily Mail“ am Freitag berichtet.
© AP Photo/ Gero Breloer
Demnach geriet die 25-jährige Frau nach der Geburt ihrer Tochter und einer nachfolgenden Blutinfektion im Jahre 2009 in einen Komaschlaf, der einer der längsten ist, den es jemals in Serbien gab.


Nuke

Radioaktive Wildschweine erobern Strahlenzone Fukushima

© REUTERS/ Toru Hanai
Sechs Jahre nach der Atomkatastrophe in Fukushima haben Wildschweine das Evakuierungsgebiet erobert, wie die Zeitung „The Mirror“ schreibt. Sie könnten damit eine baldige Rückkehr der Bewohner erschweren.

Im Sperrgebiet rund um das Unglückskraftwerk Fukushima gibt es offenbar immer mehr Wildschweine. Grund dafür sei, dass die Tiere in von Menschen verlassenen Orten leichter Nahrung finden könnten. Die genaue Anzahl der strahlenbelasteten Wildschweine sei aber unbekannt. Die deutliche Zunahme der Population der Wildschweine sowie deren starke Präsenz in den Evakuierungszonen könnten die Rückkehr der Bewohner nach erfolgter Dekontaminierung erschweren.

Kommentar:


Black Magic

CNN-Reporter isst menschliches Gehirn zusammen mit Kannibalen

Der CNN-Fernsehmoderator Reza Aslan hat in seiner Show „Believer“ unterschiedliche Formen spiritueller Praxis gewagt und dabei ein Stück menschlichen Gehirns gegessen. Diese „Köstlichkeit“ haben ihm Vertreter der hinduistischen Aghori-Sekte (dt. „die Furchtlosen“), die unter anderem auch Kannibalismus ausüben, gezeigt.

Das Verschlingen eines menschlichen Gehirnstückes des CNN-Reporters ist umgehend auf große Empörung gestoßen, insbesondere unter Gläubigen, wie die US-Zeitung Washington Post schreibt. Aslan wurde falsche Interpretation der Inder und Schändung deren Kultur vorgeworfen.

Padlock

Überreaktion: Kein Funkkontakt zu Flugzeug - drei AKW geräumt

22 Minuten Ungewissheit: Weil der Funkkontakt zu einem Flugzeug am Freitag abgebrochen war, wurden vorsichtshalber die niedersächsischen Atomkraftwerke Grohnde, Lingen und Unterweser geräumt. In den AKW blieben nur Notbesetzungen.
© dpa
Bislang sind die Standorte offenbar nicht sicher genug geschützt. Hier das AKW Gundremmingen.
Hannover. Wegen eines fehlenden Funkkontakts zu einem Flugzeug im deutschen Luftraum sind die niedersächsischen Kernkraftwerke Grohnde, Lingen und Unterweser am Freitagvormittag kurzzeitig geräumt worden. Die Situation sei nach kurzer Zeit wieder unter Kontrolle gewesen, teilte das Umweltministerium mit.

Der Funkkontakt zu dem Verkehrsflugzeug war laut Ministerium zwischen 10.27 und 10.49 Uhr 22 Minuten unterbrochen. Danach wurde die Anordnung zur Räumung aufgehoben. Nach unbestätigten Informationen war der Funkkontakt zum Flugzeug über Thüringen abgebrochen. Es habe sich um einen sogenannten Renegade-Voralarm gehandelt, erläuterte das Ministerium. Renegade-Fälle sind solche, in denen möglicherweise ein Luftfahrzeug aus terroristischen oder anderen Motiven als Waffe verwendet werden könnte.

Wegen eines fehlenden Funkkontakts zu einem Flugzeug im deutschen Luftraum sind die niedersächsischen Kernkraftwerke Grohnde, Lingen und Unterweser kurzzeitig geräumt worden. Die Situation war nach gut zwanzig Minuten wieder unter Kontrolle gewesen.

Kommentar: Erst vor kurzem wurde ein anderes Passagierflugzeug von zwei Eurofightern abgefangen:
  • Nach fehlgeschlagener Kontaktaufnahme: Zwei Eurofighter fangen Passagierflugzeug über Köln ab



Handcuffs

Psychopath Marcel H. stellt sich und tötete eine weitere Person mit 68 Messerstichen

Nach seiner Festnahme hat der mutmaßliche Kindermörder von Herne, Marcel H., im Polizei-Verhör zu seinen Taten ausgesagt. Der Tatverdächtige „legte ein umfassendes Geständnis ab“, sagte der Leiter der Mordkommission Bochum am Freitagnachmittag auf einer Pressekonferenz in Dortmund. Der mutmaßliche Täter schildere schreckliche Details und sei dabei "eiskalt".
© dpa
Ein zerstörter Rollladen hängt in Herne aus dem Fenster einer ausgebrannten Wohnung. Der mutmaßliche Mörder des 9-jährigen Jaden, Marcel H. (kleines Foto), hatte in einem Imbiss in der Nähe der Polizei gestellt und die Ermittler zu der Wohnung geführt, in dem die Fahnder die Leiche eines Mannes fanden. Foto: Marcel Kusch
Herne/Dortmund - Kurz vor der ersten Bluttat habe sich Marcel H. erfolglos bei der Bundeswehr als Zeitsoldat beworben. Der 19-jährige Marcel H. sei im Februar abgelehnt worden. Er habe sich persönlich vorgestellt und sei als nicht geeignet eingestuft worden. Der Tatverdächtige habe danach offenbar versucht, sich auf mehrfache Weise selbst das Leben zu nehmen. Als das misslang, entschloss er sich nach eigenen Angaben dazu, einen Mord zu begehen.

Er habe den neunjährigen unter einem Vorwand ins Haus gelockt und mit 52 Messerstichen getötet. Er habe aus Mordlust und heimtückisch gehandelt, sagte der zuständige Staatsanwalt Danyal Maibaum am Freitag in Dortmund. Nach der Tat habe er sich in einem nahen Wald versteckt.

Kommentar:


Gear

Hubschrauber stürzt in der Türkei ab - Darunter vier Passagiere aus Russland

In der türkischen Metropole Istanbul ist ein Hubschrauber mit sieben Personen an Bord offenbar bei dichtem Nebel gegen einen Fernsehturm geprallt und abgestürzt. Dabei sind mindestens fünf Menschen gestorben.
Beim Absturz eines Hubschraubers im Istanbuler Bezirk Büyükcekmece sind mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Das teilte der Gouverneur der türkischen Metropole, Vasip Sahin, mit.

Nach seinen Angaben war der Hubschrauber einer privaten Firma auf dem Atatürk-Flughafen mit sieben Personen an Bord gestartet. Das Außenministerium in Moskau teilte mit, dass vier der Todesopfer russische Staatsbürger gewesen seien. Medienberichten zufolge war das fünfte Opfer ein Türke. Demnach prallte der Helikopter bei dichtem Nebel gegen einen Fernsehturm und stürzte dann nahe einer Autobahn ab, die gesperrt worden ist.

Kommentar: Dabei könnte es sich nur um Zufall handeln.


Jet3

Ebenso in Düsseldorf: Rentner angegriffen - Täter noch unbekannt

Nur einen Tag, nachdem eine Axt-Attacke Düsseldorf erschütterte, hat ein Mann einen Senioren angegriffen und schwer verletzt. Die Polizei sucht mit einem Großaufgebot nach dem Täter.
© dpa
Nach einem Angriff auf einen 80 Jahre alten Mann in Düsseldorf hat die Polizei eine groß angelegte Suche nach dem Täter gestartet. Auch Spezialeinheiten und ein Hubschrauber seien im Einsatz, teilte die Polizei am Freitag mit. Das Opfer sei mit einem noch nicht näher identifizierten Gegenstand schwer verletzt worden, schwebe aber nicht in Lebensgefahr.

Berichte, wonach der Täter mit einer Machete bewaffnet sei, bestätigte ein Polizeisprecher nicht. „Da wir im Moment alle sehr vorsichtig und sensibel sind, haben wir ein bisschen mehr Polizei im Einsatz“, erläuterte er. Ein Zusammenhang mit der Axt-Attacke am Donnerstagabend am Hauptbahnhof bestehe allem Anschein nach nicht.