Willkommen bei SOTT.net
Di, 21 Feb 2017
Die Welt für Menschen, die denken

Das Kind der Gesellschaft
Karte

Life Preserver

Erneut Feuerwehreinsatz am Hamburger Flughafen - Ermittlungen laufen weiter

Hamburg - Einen Tag nach einem Gasalarm am Hamburger Flughafen sind erneut Probleme aufgetreten. Mehrere Beschäftigte einer Sicherheitsfirma hätten über Unwohlsein geklagt und sich krankgemeldet, teilte eine Flughafensprecherin mit.

Die Feuerwehr war abermals im Einsatz und überprüfte die Lage und die Messwerte an der Sicherheitskontrolle für die Fluggäste. Es wurden keine Schadstoffe festgestellt.

Betroffen waren 14 Personen, von denen eine in ein Krankenhaus gebracht wurde. Vorübergehend kam es vor der Sicherheitsschleuse zu Beeinträchtigungen und Wartezeiten.

Kommentar:


Eye 1

Widerwärtig: Bild des ermordeten russischen Botschafter gewinnt World-Press-Photo-Wettbewerb

Die Jury des internationalen Wettbewerbs World Press Photo hat die Preisträger für das Jahr 2017 bekanntgegeben. Den Hauptpreis hat der türkischen AP-Fotograf Burhan Ozbilici gewonnen. Am 19. Dezember 2016 hatte er den Mörder am russischen Botschafter Andrej Karlow in Ankara aufgenommen.
© www.globallookpress.com
Bild von Mord an russischen Botschafter in Ankara gewinnt World-Press-Photo-Wettbewerb
Andrej Karlow, russischer Botschafter in der Türkei, wurde am 19. Dezember bei einem Attentat in Ankara während der Einweihung einer russischen Fotoausstellung tödlich verletzt. Der Täter, der als der 22-jährige Mevlüt Mert Altıntaş identifiziert wurde und früher bei der Bereitschaftspolizei von Ankara gearbeitet hatte, schoss dem Botschafter mehrmals in den Rücken und rief radikal-islamistische Parolen. Der Angreifer wurde am Tatort getötet. Der Botschafter verstarb kurz nach dem Attentat an Schussverletzungen.


Arrow Down

Fast 2.000 Jahre altes Bauwerk der Menschheitsgeschichte in Palmyra vom IS gesprengt

Die Terrormiliz IS hat ein besonders bedeutsames Bauwerk der Menschheitsgeschichte zerstört. Das berühmte Amphitheater in der UNESCO-Weltkulturerbe-Stadt Palmyra wurde jüngst von den Terroristen in die Luft gesprengt. Dort, wo vor kurzem noch die fast 2.000 Jahre alten Säulen standen, liegen nun Trümmerhaufen. Dies belegen Aufnahmen, die heute vom russischen Verteidigungsministerium veröffentlicht wurden.

Die Terrormiliz hatte sich die antike Stadt bereits im Jahr 2015 einverleibt und viele antike Bauten zerstört. Das Amphitheater blieb stehen und diente den Terroristen als makabre, medienwirksame Hinrichtungsbühne. Im März 2016 begann die Rückeroberungsoffensive der Stadt durch russische und syrische Truppen. Noch im selben Monat konnten die Terroristen aus der Stadt vertrieben werden. Zur symbolischen Wiedergeburt der antiken Stadt spielte das Orchester des Mariinski-Theaters zusammen mit dem Star-Dirigenten Walery Gergijew auf der Bühne des Amphitheaters, RT Deutsch übertrug live.

Che Guevara

Münster: Tausende Menschen protestieren gegen Frauke Petry beim AfD Neujahrsempfang

Rund 8.000 Menschen haben am vergangenen Freitag in Münster friedlich gegen den Neujahrsempfang der AfD protestiert. Die Kaufleute am Prinzipalmarkt verzichteten auf die übliche Beleuchtung der historischen Gebäude, zudem hissten sie mehrere EU-Flaggen. Zentrale Rednerin auf dem Neujahrsempfang war die AfD-Bundesvorsitzende Frauke Petry.

Kommentar:


People

Wahlreform: Sieben Tote und mehr als 200 Verletzte bei Demonstration in Bagdad

Bagdad - Bei gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften sind in Bagdad sieben Menschen getötet worden.
© dpa
Nach Polizeiangaben wurden bei der gewaltsamen Auflösung der Proteste am Samstag in der irakischen Hauptstadt zudem mehr als 200 Menschen verletzt. Zuvor hatten tausende Anhänger des schiitischen Predigers Moktada al-Sadr für eine Wahlreform und gegen Korruption demonstriert.

Der friedliche Protest schlug später in Gewalt um. Unter den Todesopfern waren zwei Angehörige der Sicherheitskräfte und fünf Demonstranten, wie die Polizei mitteilte. Bei der großen Mehrheit der Verletzten handelte es sich um Demonstranten, die über Beschwerden durch Tränengas klagten. Mindestens elf Menschen erlitten schwerere Verletzungen, unter anderem durch Gummigeschosse.

Der Protest in Bagdad war zunächst friedlich verlaufen, zahlreiche Redner traten auf. Viele Menschen schwenkten irakische Flaggen. Später versuchten laut Polizei jedoch mehrere Demonstranten, die Absperrung zur hochgesicherten Grünen Zone zu durchbrechen. Daraufhin setzten die Beamten Tränengas und Gummigeschosse ein. Regierungschef Haider al-Abadi kündigte eine Untersuchung an, um die Verantwortlichen für die Gewalt zu identifizieren.

Kommentar: Einem anderen Bericht zufolge, sind sieben Menschen gestorben.


People

Keine Überraschung: Zwei Drittel der Russen sehen NATO als Bedrohung

© Flickr/1GNC Münster
Die Nato ist bei den Russen so unpopulär wie noch nie in den letzten Jahren: Mittlerweile sehen schon 67 Prozent der Russen den Nordatlantik-Pakt als eine Bedrohung an, wie eine aktuelle Studie des Meinungsforschungsinstituts Gallup Organization zeigt. Das ist der höchste Ablehnungswert seit 2008.

Hingegen denken den Umfrageergebnissen zufolge 62 Prozent der Polen, 90 Prozent Kosovarer und 90 Prozent der Albaner, dass die Nato einen Schutz darstelle. In Serbien halten hingegen 64 Prozent die Nato für eine Bedrohung.


Kommentar: Die Serben haben mit der NATO ihre eigenen leidvollen Erfahrungen gemacht.


In Weißrussland sind 54 Prozent der Bürger der Auffassung, dass von der Nato keine Gefahr ausgehe. Damit sind auch 37 Prozent der Georgier und 29 Prozent der Ukrainer einverstanden. Vom Gegenteil sind drei Prozent der Weißrussen, acht Prozent der Georgier sowie 35 Prozent der Ukrainer überzeugt.

Kommentar: Bei der militärischen und propagandistischen Haltung, die von NATO-Staaten gegenüber Russland an den Tag gelegt wird, ist dieses Umfrage-Ergebnis kein Wunder.




Handcuffs

Messerstecherei vor Shisha-Bar in Port Westfalica - Drei Verletzte

Haftbefehl wegen versuchten Totschlages in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung gegen 18-Jährigen
© dpa, frg fpt
Porta Westfalica. Bei einer Auseinandersetzung am Samstagabend gegen 21.15 Uhr sind drei Männer schwer verletzt worden, zwei davon lebensgefährlich.

Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Sonntag mitteilten, gerieten am Abend zwei Gruppe vor einer Sisha Bar in Porta Westfalica in einen Streit. Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler zog einer 18-Jähriger während der Auseinandersetzung plötzlich ein Messer und stach auf drei junge Männer im Alter von 18 bis 20 Jahren ein.

Die drei Männer erlitten dabei erhebliche Stichverletzungen und wurden in Krankenhäuser eingeliefert. Bei zwei Personen bestand zunächst akute Lebensgefahr. Nach Notoperationen sind sie inzwischen außer Lebensgefahr.

Kommentar: In den letzten Tagen geschahen mehrere Messerstechereien oder Angriffe mit Stichwaffen:


Flashlight

Unbekannter setzte Reizgas ein: Hamburger Flughafen wurde komplett geräumt

Über die Klimaanlage hat sich am Hamburger Flughafen eine Substanz ausgebreitet, die bei Dutzenden zu Reizungen führte. Neun Menschen kamen ins Krankenhaus.
Der Hamburger Flughafen ist am Sonntagmittag vorübergehend komplett gesperrt worden. In dem Bereich, in dem Fluggäste und Handgepäck kontrolliert werden, hätten zahlreiche Menschen über Augenbrennen und Reizhusten geklagt, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Er sprach von einer starken Geruchsbelästigung.

Mutmaßlich wurde Pfefferspray oder ein ähnliches Reizgas versprüht. Man habe eine entsprechende Kartusche gefunden, diese könnte der Ursprung für die Belästigung und die gesundheitlichen Probleme sein, teilte ein Feuerwehrsprecher mit. Der Stoff habe sich dann über die Klimaanlage im Gebäude verteilt. Man gehe nicht von einem Terroranschlag aus. 68 Menschen seien untersucht worden, neun kamen in Krankenhäuser.

HRC Red

Familienstreit eskaliert: Sohn geht mit Samuraischwert auf Vater los

© Symbolbild: Patrick Seeger/dpa
Die Polizei wurde am Freitagabend zu einem blutigen Familienstreit im Dürener Osten gerufen.
Zur Eskalation eines bereits länger andauernden Familienstreits ist es am Freitagabend in einer Dürener Wohnung gekommen. Dabei haben sich Vater und Sohn gegenseitig verletzt, offenbar mit einem Knüppel und einem Samuraischwert.

Die Polizei und der Rettungsdienst wurden gegen 19.15 zu dem Mehrfamilienhaus im Dürener Osten gerufen. Dort war es kurz zuvor laut Polizeibericht zu einer blutig verlaufenden Schlägerei zwischen einem 41-Jährigen und dessen Eltern gekommen. Der genaue Hergang ist noch unklar.

Ersten Hinweisen zufolge soll der 63-jährige Vater mit einem Knüppel auf seinen Sohn eingeschlagen haben, während dieser mit einem Samuraischwert auf seinen Vater losging. Die Mutter versuchte noch mit einem Schirm dazwischenzugehen, doch ohne Erfolg. Der 63-Jährige erlitt eine schwere Stichverletzung, mit der er zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste. Der Sohn kam mit diversen Blessuren und einer ambulanten Behandlung davon.

Clipboard

In Syrien lebender christlicher Priester über die Lügen westlicher Medien - "Ohne Putins Eingreifen wären wir jetzt vermutlich alle tot"

© Sjoerd Mouissie
Der flämische Pater Daniël Maes (78) lebt in Syrien in dem aus dem sechsten Jahrhundert stammenden Kloster Mar Yakub in der Stadt Qara, 90 km nördlich der Hauptstadt Damaskus. Laut ihm sind die westlichen Berichte über den Konflikt sehr irreführend. Sein Resümee: „Die Amerikaner und ihre Alliierten wollen das Land völlig ruinieren.“

Sie stehen der Medienberichterstattung über Syrien sehr kritisch gegenüber. Was stört Sie daran?

Pater Daniël:

„Die Vorstellung, dass ein Volksaufstand gegen Präsident Assad stattgefunden hat, ist total falsch. Ich war in Qara seit 2010 und habe mit meinen eigenen Augen gesehen, wie Agitatoren von außerhalb Syriens Proteste gegen die Regierung organisierten und junge Menschen rekrutierten. Das wurde gefilmt und und ausgestrahlt von Al Jazeera, um den Eindruck zu vermitteln, dass eine Rebellion im Gang war. Morde wurden von ausländischen Terroristen gegenüber sunnitischen und christlichen Gemeinschaften begangen in der Absicht, religiösen und ethnischen Unfrieden unter den Menschen Syriens zu verbreiten. Meiner Erfahrung nach waren die Menschen in Syrien in Wirklichkeit untereinander sehr vereint.

Vor dem Krieg war Syrien ein harmonisches Land: ein säkularer Staat, in dem verschiedene religiöse Gemeinschaften friedlich Seite an Seite lebten. Es gab kaum Armut, Bildung war kostenlos und die medizinische Versorgung war gut. Es war nur nicht möglich, frei seine politischen Ansichten zu äußern. Aber den meisten Menschen war das egal.“

Kommentar: