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So, 28 Mai 2017
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Biohazard

Neuer Ebola-Fall im Kongo aufgetreten

Die gefürchtete Krankheit Ebola ist im Kongo erneut ausgebrochen. Bislang gibt es erst wenige Verdachtsfälle. Aber die Gesundheitsbehörden sind in Alarmbereitschaft. Eine Ebola-Infektion verläuft für ein Viertel aller Menschen tödlich.
© Gino Santa Maria/fotolia.com
Im Kongo gibt es einen neuen Ebola-Fall. In der nordöstlichen Provinz Bas-Uélé gebe es insgesamt neun Verdachtsfälle, erklärte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Freitag. Drei Menschen seien bereits an den Folgen eines hämorrhagischen Fiebers - also eines mit Blutungen einhergehendes Fiebers - gestorben. Bei einer getesteten Person sei das Ebola-Virus im Labor nachgewiesen worden, hieß es weiter. Die WHO kooperiere mit den örtlichen Behörden, um qualifiziertes Personal und Schutzausrüstung in das Gebiet zu bringen, erklärte WHO-Landesdirektor Allarangar Yokouidé.

Was ist Ebola?

Das Ebola-Virus gehört zu den gefährlichsten Krankheitserregern der Welt. Der Erreger kann hämorrhagisches Fieber auslösen. Nach WHO-Angaben sterben 25 bis 90 Prozent der Patienten. Im Kongo kommt es immer wieder zu kleineren Ebola-Epidemien. Bei der letzten Ebola-Epidemie im Kongo im Herbst 2014 erlagen der Krankheit der WHO zufolge 35 Menschen.

Kommentar:


Biohazard

Update zum Trojanerangriff: Auch Deutsche Bahn, russisches Innenministerium und Krankenhäuser betroffen

Auf Anzeigetafeln in Bahnhöfen fordern Hacker Lösegeld von der Deutschen Bahn. Von dem weltweiten Trojanerangriff sind auch britische Krankenhäuser, amerikanische Unternehmen und das russische Innenministerium betroffen.
© Twitter
Die weltweite Welle von Cyberattacken hat auch die Deutsche Bahn getroffen. Wie die Bahn in der Nacht zum Samstag auf ihrer Website mitteilte, gebe es wegen „eines Trojanerangriffs im Bereich der DB Netz AG“ Systemausfälle in verschiedenen Bereichen. Der Bahnbetrieb sei dadurch nicht beeinträchtigt. Es gebe keine Einschränkungen im Fern- und Nahverkehr. An den Bahnhöfen gebe es technische Störungen an den digitalen Anzeigetafeln, hieß es in der Erklärung weiter. "Die DB arbeitet mit Hochdruck daran, die Störungen zu beheben." Es sei jedoch noch bis zum Nachmittag mit Beeinträchtigungen zu rechnen. An größeren Bahnhöfen sollen den Angaben zufolge zusätzliche Mitarbeiter zur Kundeninformation eingesetzt werden.

Zuvor waren auf Twitter Fotos aus Bahnhöfen aufgetaucht, auf denen Anzeigentafeln der Bahn mit einer Lösegeldforderung der Hacker zu sehen waren. Seit Freitag waren weltweit zehntausende Computer von einer großangelegten Attacke mit sogenannten Erpressungstrojanern betroffen. Die Schadsoftware verschlüsselt die Rechner und fordert Lösegeld, um sie wieder freizugeben. In Großbritannien wurden Krankenhäuser lahmgelegt, in Spanien war der Telekom-Konzern Telefónica betroffen und in den Vereinigten Staaten der Versanddienst FedEx. Bild auf Twitter anzeigen Auf den Anzeigetafeln der Bahn war in der Nacht eine deutschsprachige Drohung der Hacker zu lesen: "Viele Ihrer Dokumente, Fotos, Videos, Datenbanken und andere Dateien sind nicht mehr zugänglich, weil sie verschlüsselt wurden", heißt es in der Mitteilung. Sie könnten nur durch eine Lösegeldzahlung an die Hacker wiederhergestellt werden. Sollte innerhalb von sieben Tagen keine Zahlung erfolgen, würden die Dateien gelöscht.

Brick Wall

Rockerkrieg in Berlin? 16 Schüsse auf ein Lokal gefeuert

Mittwochabend, 20.15 Uhr, Berlin-Wedding: Eine Gruppe von Männern hält mit ihren Autos vor einer Bar in der Groninger Straße. Im Lokal sitzen die Gäste und genießen ihren Feierabend - dann eröffnen die Männer das Feuer. Sechzehn Mal schießen sie.
© dpa
Die Kugeln treffen die Eingangstür, durchschlagen die Scheiben, wie Bilder vom Tatort zeigen. Wie durch ein Wunder wird niemand verletzt.

Nach dem Angriff auf die Bar flüchteten die Männer laut Angaben der Polizei mit mehreren Fahrzeugen. Die fünf mutmaßlichen Täter kommen nicht weit, werden kurz darauf festgenommen. Mittlerweile sind zwei der Männer - ein Tschetschene und ein gerade mal 17-jähriger Mazedonier - wieder auf freiem Fuß, wie ein Polizeisprecher zu FOCUS Online sagte. Gegen die drei anderen Männer, Tschetschenen, sei Haftbefehl erlassen worden.

Rocker-Gang „Guerilla Nation“ ist offenbar zurück

Die genauen Hintergründe sind derzeit noch unklar - doch eine Spur führt in die Rocker-Szene. Die Tatverdächtigen sollen zu einer Rocker-Gang gehören, wie die BZ berichtet. Sie sollen Mitglieder der „Guerilla Nation Vaynakh“ sein, einem Rocker-Klub, der den Hells Angels nahesteht und in den Drogenhandel und das Geschäft mit der Schutzgelderpressung involviert sein soll.

Display

Virenattacke mit rasanter Verbreitung: 60.000 PCs weltweit betroffen

© pixabay.com
Ein schädlicher Virus verbreitet sich rasant im Netz. Binnen weniger Stunden wurden bereits rund 57.000 Computer weltweit betroffen. Die Schadsoftware fordert Lösegeld für die Entsperrung der PCs, meldet ein Experte des IT-Unternehmens Avast.

Der Virus soll den Namen WanaCrypt0r 2.0 tragen.


Wie zuvor berichtet wurde, wurden mehrere Kliniken des National Health Service England von einer massiven Hackerattacke betroffen, was zu erheblichen IT-Problemen führte. Ärzte könnten nicht mehr auf Patientendaten zugreifen.

Light Sabers

Kranke Gesellschaft: Mann darf sich offiziell "Hitler" nennen

Pennsylvania. Ein Richter stimmte dem Antrag auf Namensänderung zu. Auch seine Kinder bedachte der 43-Jährige mit einschlägigen Namen.
© AP
Isidore Heath (r.) darf sich nun offiziell "Hitler" nennen
Isidore Heath Campbell stand einst in seinen Dokumenten - doch das ist nun Vergangenheit. Nachdem ein Richter seinem Antrag stattgegeben hat, darf ein 43-Jähriger aus Pennsylvania sich nun offiziell Isidore Heath Hitler nennen. Dies berichtet das deutsche Medium Express. Dass der Mann danach seinen neuen Namen in seinem Führerschein eintragen ließ, erfüllt ihn laut Medienberichten mit besonderem Stolz.

Es ist nicht das erste Mal, dass Isidore Heath Hitler in die Schlagzeilen geriet: 2008 wurden bekannt, dass der Mann seinen Sohn Adolf Hitler Campbell nennen wollte. Seine Tochter nannte er Eva Lynn Patricia Braun, nach Hitlers Frau Eva Braun.

Arrow Down

Farbrevolution in Venezuela geht weiter: Mit Fäkalien gegen Polizisten

Bei gewaltsamen Kundgebungen von Gegnern der venezolanischen Regierung sind zwei Männer getötet worden. Oppositionelle bewarfen Einsatzkräfte mit Fäkalien.
Bei den gewaltsamen Protesten in Venezuela gegen Präsident Nicolás Maduro ist die Zahl der Toten seit Anfang April auf 39 gestiegen. Wie die Behörden mitteilten, wurde ein 26-Jähriger bei einer Oppositionskundgebung in Caracas erschossen. "Mit großer Trauer muss ich mitteilen, dass ein weiterer junger Mann ermordet worden ist", sagte der Bürgermeister des Stadtteils Baruta, Gerardo Blyde. Bei der Demonstration wurden mehr als 80 Menschen verletzt. Zudem starb ein 32-Jähriger in Mérida an seinen Verletzungen.

Junge Regierungsgegner werfen seit Tagen mitunter auch mit Fäkalien und Urin gefüllte Beutel und Flaschen auf Soldaten und Polizisten der Nationalgarde, die mit Tränengasbomben versuchen, sie zurückzudrängen. Auf einzelnen Behältern stand der Spruch: "Con mucho cariño" (Mit viel Liebe).

Kommentar: Es besteht die große Wahrscheinlichkeit, dass in Venezuela eine von außen angeregte Farbrevolution angestiftet wird. Nicht zuletzt aufgrund einer Aussage von Maduro:


Arrow Down

Europa und Russland: Tote Teens durch Selbstmord-Challenge?!

Eine furchtbare Online-Challenge in Sozialen Netzwerken macht in Russland Schlagzeilen, die Jugendliche und jetzt auch Kinder in den Selbstmord treiben will - und das leider in zahlreichen Fällen, die Rede ist von mehr als 100, geschafft hat.
Blauwal heißt das „Spiel“ - die Kinderversion angeblich rosa Pony - und es gibt den Veranstaltern, Kuratoren genannt, wirklich den Kick, ihr Ziel, den Selbstmord ihres Mitspielers zu erreichen. Dazu bedienen sie sich psychologischer Tricks. Mehrere Kuratoren wurden bereits verhaftet - doch dennoch breitet sich die Challenge inzwischen sogar in andere Länder Osteuropas und nach Brasilien aus. Anna Smirnowa informiert aus Sankt Petersburg, warum überhaupt Jugendliche mit ziehen und womit sie gelockt werden.


Anna Smirnowa bringt interessante Themen aus Sankt Peterburg immer mittwochs bei russland.TV - ihre eigene Homepage findet sich unter http://www.petersburg.life

Kommentar: Es gibt ebenso Berichte, dass sich dieses "Spiel" auch in Frankreich verbreitet.


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Ursache unbekannt: Rentner wurde am Erfurter Hauptbahnhof zusammengeschlagen

© Flickr/Maid Meid
Erfurt - Ein 73 Jahre alter Mann ist am Erfurter Hauptbahnhof zusammengeschlagen und verletzt worden. Ein 34-Jähriger soll am Dienstagabend mit Fäusten auf ihn eingeschlagen und gegen seinen Oberkörper getreten haben, wie die Bundespolizei am Mittwoch mitteilte. Als Polizisten eintrafen, sei der Schläger geflohen. Er sei wenig später anhand eines Fotos identifiziert worden. Der Mann sei der Polizei kein Unbekannter, sagte der Sprecher. Von dem 34-Jährigen fehle aber noch jede Spur. Weshalb er auf den Rentner einschlug, weiß die Polizei noch nicht. Sie sucht nun Zeugen.

dpa/th

Ambulance

Familiendrama in Arnsberg: Frau tötete sich und ihre beiden Kinder mit einer Giftspritze

Eine Frau tötet in Arnsberg nach ersten Erkenntnissen der Polizei ihre beiden Kinder und nimmt sich selbst das Leben. Sie soll Angst um die beiden Töchter gehabt haben.
© Bernd Thissen, dpa
Familiendrama in Arnsberg (Nordrhein-Westfalen): Die Kinder und ihre Mutter wurden am Sonntag tot in dem Haus gefunden.
Familiendrama in Arnsberg: Eine Frau hat nach Ermittlungen der Polizei ihre beiden Töchter und sich selbst getötet. Die Leichen der Frau und ihrer sechs- und siebenjährigen Kinder wurden am Sonntag in einer Wohnung gefunden.

Arnsberg: Spritze am Tatort gefunden

Am Tatort hatten Polizisten eine Spritze sichergestellt. Die Ermittler gehen davon aus, dass es sich dabei um die Tatwaffe handelt. Bei der Obduktion seien Einstiche in den Ellenbeugen der beiden toten Mädchen und der Mutter entdeckt worden. Doch was für eine Substanz womöglich verwendet wurde, dazu könnten noch keine Angaben gemacht werden, teilte die Staatsanwaltschaft am Montag mit.

Weitere Erkenntnisse soll eine toxikologische Untersuchung liefern. Die Mutter arbeitete nach Angaben der Staatsanwaltschaft im Medizinbereich, sie hätte also das nötige Fachwissen haben können.

Heart - Black

Ukraine: Faschisten attackieren Gedenkmärsche für Opfer des Zweiten Weltkrieges

© RT
Auch in der Ukraine wurden heute Gedenkmärsche für die Opfer des Zweiten Weltkrieges unter dem Titel „Das unsterbliche Regiment“ abgehalten. In Charkiw und Kiew liefen diese aber nicht ungestört ab. Rechtsextreme griffen die Menschen auf den Märschen an, in Kiew mit Rauchgranaten und in Charkiw physisch.

In Kiew kam es zu den Störungen, als der Marsch an einem Büro eines Verbands vorbeizog, der eine rechtsextreme Position hat und eine Ideologie wie die der Organisation Ukrainischer Nationalisten vertritt. Vermummte in Militärkleidung warfen aus einem Fenster heraus Rauchgranaten in die Menge. Unter die Menge mischten sich außerdem Rechtsextreme und hielten provokativ eine ukrainische Flagge und eine des Rechten Sektors in die Höhe. Letzterer vertritt extrem rassistische Ansichten. Bei Märschen des Rechten Sektors werden zum Beispiel Parolen wie „Ukraine über alles! Russenschweine aufs Messer! Ruhm der Nation! Bandera wird kommen und Ordnung schaffen“ gerufen.