Das Kind der GesellschaftS


Beer

SOTT Fokus: Weltweit: Mehrere Ölraffinerien und Ölanlagen in Flammen - Möchte jemand den Energiemarkt weiter destabilisieren?

In den vergangenen Wochen gab es mehrere größere Brände in Ölraffinerien und Ölanlagen, die sowohl durch angebliche technische Defekte als auch durch Drohnenangriffe ausgelöst wurden. Diese Vorfälle verstärken weltweit die Sorgen um Versorgungssicherheit und Energiepreise. Aufgrund der Anzahl dieser Brände, entsteht ein Bild, dass die anderen Anlagen außerhalb von Russland, ebenso gezielt angegriffen worden sein könnten.

myanmar feuer
© Sai Aung
Chronologie der jüngsten Brände und keine vollständige Liste
  • Mitte März 2026 - Olmeca-Raffinerie, Paraíso, Tabasco (Mexiko): Im Umfeld der neuen Olmeca‑Raffinerie entzündet sich angesammeltes ölhaltiges Wasser nach starken Regenfällen, es kommt zu einem Brand mit fünf Todesopfern.
  • 4. April 2026 - Russland, Regionen Leningrad und Nischni Nowgorod: Ukrainische Drohnenangriffe setzen Öl‑Infrastruktur und eine Raffinerie in Brand, es kommt zu großflächigen Bränden und Schäden an Energieanlagen.
  • 10. April 2026 - Olmeca-Raffinerie, Paraíso (Mexiko): In der gleichen Raffinerie bricht erneut ein großes Feuer aus, ein Gebäude steht in Flammen; der Brand wird gelöscht, verletzt wird niemand.
  • 15./16. April 2026 - Geelong bei Melbourne (Australien): In der Viva‑Energy‑Raffinerie entsteht ein Großbrand mit Explosionen, der die Treibstoffproduktion des Landes zeitweise stark einschränkt.
  • 17./18. April 2026 - Novokujbyschewsk, Oblast Samara (Russland): Eine ukrainische Drohne trifft die dortige Ölraffinerie, es kommt zu einem massiven Brand mit weithin sichtbaren Flammen.
  • 19./20. April 2026 - weitere russische Ölanlagen und Hafenbereich: Nach neuen Drohnenangriffen brennen russische Öltanks und Anlagen erneut, es gibt mindestens einen Toten und größere Schäden an Hafeninfrastruktur.
  • 20. April 2026 - Homalin, Sagaing-Region (Myanmar): Beim Umladen von Treibstoff explodiert ein Öltanker an einem Pier; der Hafen gerät in Brand, mindestens zwei Menschen sterben, mehrere werden schwer verletzt.
  • 20./21. April 2026 - HPCL Rajasthan Refinery, Balotra/Pachpadra (Indien): In der neuen integrierten Raffinerie‑Petrochemieanlage in Rajasthan bricht nahe der Rohöldestillation ein Großbrand aus, mutmaßlich ausgelöst durch ein Kohlenwasserstoff‑Leck; die geplante Einweihung durch Premierminister Modi wird verschoben.

Red Pill

1.000 Euro Entlastungsprämie für alle Bürgergeldempfänger? Nicht ganz!

Die geplante Entlastungsprämie von bis zu 1.000 Euro gehört zu den kurzfristigen Hilfen, mit denen die Bundesregierung auf die stark gestiegenen Energie- und Lebenshaltungskosten reagiert. Nach den bisherigen Ankündigungen soll es Arbeitgebern im Jahr 2026 ermöglicht werden, ihren Beschäftigten eine steuer- und abgabenfreie Zahlung in dieser Höhe zu gewähren.

Studie Hartz IV ALG II Arbeitslosigkeit
Parallel dazu ist politisch vorgesehen, das bisherige Bürgergeld ab dem 1. Juli 2026 schrittweise durch eine neue Grundsicherung zu ersetzen.

Nach Berichten über einen Gesetzentwurf der Koalitionsfraktionen sollen auch Bezieher der Grundsicherung bzw. Bürgergeld von der Entlastungsprämie profitieren können, wenn sie eigenes Einkommen aus Erwerbstätigkeit erzielen - also mit Bürgergeld aufstocken.


Kommentar: Das ist ein wichtiger Unterschied, im Gegensatz zu einigen sozialen Medien, die ungefiltert berichten, dass alle Bürgergeldempfänger einen Anspruch haben. Wie so oft: Der Teufel steckt im Detail.


Gemeint sind demnach Bürgergeld-Leistungsbezieher, die arbeiten, deren Lohn aber nicht ausreicht, um den Lebensunterhalt ohne staatliche Hilfe vollständig zu decken.

Wird die Entlastungsprämie an das Bürgergeld angerechnet?

Aus den aktuellen Berichten zum Entwurf geht hervor, dass die Prämie bei Beziehern von Leistungen nach dem SGB II nicht als Einkommen von den Jobcentern berücksichtigt werden soll. Trifft das so zu und wird es in dieser Form beschlossen, könnten betroffene Erwerbstätige den Betrag zusätzlich zu ihrem Lohn und zu ihrer Grundsicherungsleistung erhalten.


Kommentar: Sofern ein Arbeitgeber dazu in der Lage ist, die 1.000 € auszuzahlen. Es ist dieselbe Frage wie bei allen anderen Arbeitnehmern: Die wenigsten Betriebe werden es sich leisten können, zusätzlich 1.000 € für die Mitarbeiter aufzubringen. Insbesondere in der angespannten aktuellen wirtschaftlichen Lage in Deutschland. Diese Vorschläge oder Ideen von der Bundesregierung sind allgemein zu kritisieren.

Beruhigungsspritze für das deutsche Volk: Sprit um 17 Cent senken und mögliche Entlastungszahlungen


Kommentar: Wie so oft handelt es sich dabei um Teilen und Herrschen. Und wie oben genannt, liegt der Teufel im Detail. Man kann nicht alle Bürgergeld-Empfänger als grundlose Sozialbezieher bezeichnen. Jedoch gibt es tatsächlich einige, die es tun.


Crusader

Kerosinschock zwingt Lufthansa zu radikalem Kahlschlag: 20.000 Flüge fallen bis Oktober aus

Wegen hoher Kerosinpreise reduziert die Lufthansa ihr Kurzstreckenangebot massiv. Besonders betroffen sind wenig rentable Strecken. Gleichzeitig verlagert der Konzern Verbindungen auf große Drehkreuze wie Zürich, um effizienter zu arbeiten und den Zugang zum globalen Streckennetz zu sichern.
The Lufthansa Airbus A380 returned to Bangkok after just 90 minutes in the air
© Getty Images
Der Lufthansa-Konzern reduziert sein Angebot im Kurzstreckenverkehr deutlich. Bis Oktober sollen rund 20.000 Flüge gestrichen werden.

Grund dafür sind stark gestiegene Kerosinpreise, die sich seit Beginn des Konflikts im Nahen Osten mehr als verdoppelt haben. Mit den Einschnitten will das Unternehmen rund 40.000 Tonnen Treibstoff einsparen.

Betroffen sind vor allem wenig rentable Verbindungen ab den Drehkreuzen Frankfurt und München. Gleichzeitig richtet die Airline ihr Streckennetz neu aus.

Künftig soll ein größerer Teil des Verkehrs über zentrale Hubs wie Zürich, Wien, Brüssel und Rom abgewickelt werden. Für Passagiere soll der Zugang zum internationalen Streckennetz dennoch erhalten bleiben.

Kommentar: Alles gut, hier gibt es nichts zu sehen...


Bicycle

Stadt Hanau bekommt Angst vor Russland, weil sie Drohnenkomponenten an die Ukraine liefern

Vergangenen Mittwoch hatte das russische Verteidigungsministerium eine Liste europäischer Produktionsstätten veröffentlicht, die Drohnen-Komponenten an die Ukraine liefern. Nun zieht eine der genannten Städte Konsequenzen und alarmiert die Sicherheitsbehörden.
stadt hanau
Das Hanauer Rathaus. Im Vordergrund ein Denkmal für die Gebrüder Grimm.
Laut einer Pressemitteilung vom heutigen Samstag hat die Stadt Hanau Kontakt zum Bundesverfassungsschutz und weiteren mit der öffentlichen Sicherheit betrauten Ämtern aufgenommen. Anlass ist eine am 15. April 2026 vom Verteidigungsministerium der Russischen Föderation veröffentlichte Liste mit Produzenten aus ganz Europa und der Türkei, die die Ukraine mit Drohnen oder Bestandteilen für den Drohnenbau ausstatten. Darunter sind auch drei Produktionsstätten in Deutschland, die sich in München und Hanau befinden. Das russische Verteidigungsministerium sprach diesbezüglich von einer Umwandlung Europas "in ein strategisches Hinterland der Ukraine" (RT DE berichtete).

Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) gab in seiner Stellungnahme an, aus den regionalen und überregionalen Medien von der Existenz der Liste und Hanaus Nennung erfahren zu haben. In Abstimmung mit seinen beiden Dezernenten habe er Kontakt zu Staatsschutz, Verfassungsschutz, Polizei und dem Regierungspräsidium in Darmstadt aufgenommen. Aus Transparenzgründen wolle er die Hanauer Bürgerschaft über diese Sicherheitsmaßnahme informieren, denn Einschüchterung funktioniere "oft mit Desinformation und fehlender Information". Solche Versuche dürften in Hanau nicht fruchten.

Kommentar: Hanau wird von der Gewerbesteuer profitieren. Jedoch wird nicht aufgeklärt und stattdessen von Desinformation gesprochen. Es wird auch keine Konsequenz daraus gezogen, dass die Produktion eingestellt wird.


Bell

Bosch endet 2025 mit 400 Millionen Euro im Minus

Am Donnerstag hat Bosch die Bilanz für 2025 vorgestellt. Mit einem Minus von 400 Millionen Euro nach Steuern endet das Jahr für den Konzern. Bosch will zwar positiv in die Zukunft blicken, im Moment kriselt es aber im Unternehmen.
Bosch
© Jeremy Moeller / Gettyimages.ru
Bosch hat das vergangene Geschäftsjahr mit einem Verlust von 400 Millionen Euro nach Steuern abgeschlossen. Damit rutschte der Technologiekonzern erstmals seit 2009 in die roten Zahlen. Der Umsatz stieg leicht auf 91 Milliarden Euro.

US-Zölle und Abfindungszahlungen hauptursächlich

Der Bosch-Vorstand war bei der Bilanz-Pressekonferenz sehr darum bemüht, einen positiven Ausblick zu vermitteln. Aktuell steckt der Konzern jedoch in der Krise: Die US-Zölle sowie vor allem der massive Stellenabbau und die daraus resultierenden Abfindungszahlungen seien die Hauptgründe für den Verlust.

Bis 2030 will Bosch die jährlichen Kosten der Autosparte um 2,5 Milliarden Euro senken. Davon ist auch das Werk in Homburg betroffen. Im vergangenen Jahr verließen den Standort demnach bereits 300 Beschäftigte. Von den derzeit noch 3.000 Arbeitsplätzen sollen in den kommenden Jahren weitere 1.000 wegfallen.

Kommentar: Die deutsche Industrie hat nicht aus ihren Fehlern gelernt und folgte brav den Anordnungen der Politik. Die Politik wiederum führt weiterhin ihr Grünenprogramm und ihr Anti-Russland-Programm durch.


Alarm Clock

Amadeu Antonio-Stiftungsprojekt sorgt für "Porno-Skandal" an einer Oberschule in Sachsen

Pädagogen eines "Theaterprojekts" für Neuntklässler einer Schule im sächsischen Görlitz konfrontierten die Jugendlichen mit homosexuellen Pornodarstellungen. Das Material sei bewusst gewählt worden, um die jungen Teilnehmer "zu sensibilisieren". Empörte Eltern sowie Medienberichte sorgen nun für die politische Nachbearbeitung.

oberschule schleife
Das sächsische Kultusministerium untersucht mittlerweile den aufgedeckten "Porno"-Vorfall an der Oberschule in Schleife im Landkreis Görlitz (Archivbild)
Ein Rechercheartikel der Junge Freiheit (JF) sorgt für politische Wellenbewegungen bis in das sächsische Kultusministerium, bezogen auf die "JF-Enthüllung zu Pornos in Schule: Ministerium prüft Gesetzesverstöße", so der Artikel titelnd. Bei dem Skandal handelt es sich um eine vermeintliche Projektwoche, während der zwei beteiligte Pädagoginnen aus Berlin den Neuntklässlern einer sächsischen Oberschule ein "queeres" Porno-Heft zur eingeforderten Mitarbeit präsentierten, in dem unter anderem Männer beim Sex abgebildet waren. Die im Hintergrund agierende Amadeu Antonio Stiftung erklärte dazu am Dienstag nach weiteren Medienberichten, dass das unterstützte Projekt vorerst gestoppt wurde.

"Mutige Jugendliche in Ostsachsen finden Perspektiven", so der offizielle Titel einer Projektwoche, die auch seitens der Schulleitung der Oberschule in Schleife im Landkreis Görlitz samt dazugehöriger Pädagoginnen aus Berlin eingeladen wurde.

Die beiden Projektpädagoginnen entpuppten sich jedoch vor den 14- und 15-jährigen Teilnehmern nicht als aufklärerisch, sondern als unmissverständlich einfordernd. Zu dem angekündigten Thema für die Jugendlichen heißt es im JF-Artikel:

Beer

"Versagertruppe", "Hektische Maßnahme": Ökonomen nehmen Spritpreisbremse der GroKo auseinander

Zahlreiche Ökonomen üben massive Kritik an der am Montag beschlossenen zeitweisen Senkung der Energiesteuer von Bundeskanzler Friedrich Merz, die u. a. mit einer Erhöhung der Tabaksteuer einhergeht. Unklar bleibt ohnehin, ab wann die Spritpreisbremse überhaupt greifen soll.

Benzin
© dpa
Wie sinnvoll ist die am Montag beschlossene sogenannte Spritpreisbremse der Bundesregierung, um die hohen Preise an der Zapfsäule zu senken? Die deutschen Ökonomen sind sich - ausnahmsweise - relativ einig: Sie ist schlecht konstruiert. Dabei könnten die Begründungen dafür kaum unterschiedlicher sein. "Im Endeffekt hat man das Gefühl, dass die Politik die Situation komplett verkennt", kritisiert die Wirtschaftsweise Veronika Grimm auf Anfrage der Berliner Zeitung.


Kommentar: Veronika Grimm plädiert auch für ein Tempolimit:
Die Wirtschaftsweise spricht sich für ein Tempolimit aus und hält Preisdeckel, Tankrabatte und auch eine Übergewinnsteuer für den falschen Weg. Ihr Argument: Hohe Preise sollen den Verbrauch senken; ein Tempolimit wäre aus ihrer Sicht das klarere und wirksamere Signal, sagte sie im Gespräch mit der Rheinischen Post.
Corona 2.0: Gedanken für Tempolimit werden lauter


Die Bundesregierung hatte am Montagmorgen bekannt gegeben, die Energiesteuer bei Benzin und Diesel um jeweils circa 17 Cent pro Liter zu senken - begrenzt auf zwei Monate. Das Entlastungsvolumen betrage insgesamt rund 1,6 Milliarden Euro, heißt es.

Die Eskalation sei noch nicht vorbei. Es müsse daher alles daran gesetzt werden, Energie einzusparen. Grimm betonte: "Stattdessen senkt man jetzt über eine Steuersenkung die Preise, wodurch die Nachfrage nach fossiler Energie höher bleibt, als sie sein müsste." Hinsichtlich der Preisbildung der Raffinerien müsse man zunächst die Sektoruntersuchung des Bundeskartellamtes abwarten. "Es macht keinen Sinn, hier jetzt hektisch einzugreifen", ergänzt Grimm. Aus Sicht der Expertin hätte die Regierung Merz vielmehr die Stromsteuer für alle senken sollen. "Das wäre eine ohnehin sinnvolle Maßnahme, die bisher unterblieben ist." Außerdem müsse sich die Politik dringend mit den strukturellen Reformen befassen, die seit Langem verschleppt werden, so Grimm:

Kommentar:
  • Regierung ist sich uneinig über Spritentlastung: Reiche teilt gegen Klingbeil aus
  • IEA zur Ölkrise: Schwerwiegender als die Krisen von 1973, 1979 und 2022 zusammen
  • Corona 2.0: Gedanken für Tempolimit werden lauter
  • In Zeiten drohender Knappheit: Deutschland exportiert Diesel
  • Reiche: Senkung der Benzinpreise ist ein Eingriff in den Marktmechanismus und Aktionismus
  • Spritpreise belasten Kommunen und Busunternehmen - Mögliche Fahrplankürzungen
  • Beruhigungsspritze für das deutsche Volk: Sprit um 17 Cent senken und mögliche Entlastungszahlungen



  • Ambulance

    Insolvenzen steigen auf Rekordhoch seit 2005

    Viele Firmen sind im ersten Quartal in die Insolvenz geschlittert. Mehr als 50.000 Arbeitsplätze sind betroffen. Forscher sehen »wenig Raum für Optimismus«.
    schwerindustrie deutschland
    © Jochen Tack / picture allianceSchwerindustrie in Deutschland (Symbolfoto)
    Die Zahl der Firmenpleiten hat einer Studie zufolge hierzulande im ersten Quartal das höchste Niveau seit über 20 Jahren erreicht. Insgesamt wurden von Januar bis ​März 4573 Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften verzeichnet, wie das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) am Donnerstag mitteilte. »Das ist der höchste Stand seit dem dritten Quartal 2005, und somit liegen die Insolvenzzahlen auch höher als im Zuge der großen Finanzkrise 2009«, erläuterten die Forscher.

    Insgesamt waren etwa 54.000 Arbeitsplätze, darunter viele Industriejobs, von Insolvenzen betroffen. Allein im März wurden laut IWH insgesamt 1716 Pleiten verzeichnet und damit 17 Prozent mehr als im Februar. Zuletzt hatte die monatliche Zahl der ​insolventen Personen- und Kapitalgesellschaften nach Angaben des Instituts im Juni 2005 höher gelegen.

    »Unsere Frühindikatoren lassen für das zweite Quartal 2026 wenig Raum für Optimismus«

    Für seine Analysen wertet das IWH die ⁠aktuellen Insolvenzbekanntmachungen der ⁠deutschen Registergerichte aus und verknüpft sie mit Bilanzkennzahlen betroffener Unternehmen. Es erhebt Frühindikatoren, die dem Insolvenzgeschehen um zwei bis drei Monate vorauslaufen. »Unsere Frühindikatoren lassen für das zweite Quartal 2026 wenig Raum für Optimismus«, sagte Steffen Müller, Leiter der IWH-Insolvenzforschung. »Wir erwarten weiterhin sehr hohe Insolvenzzahlen. Es ist ​möglich, dass sich die sehr hohen Werte aus dem März wiederholen.«

    Biohazard

    Todesfälle prominenter US-Wissenschaftler markieren ein "beunruhigendes Muster"

    Neun führende US-amerikanische Forscher und Verwaltungsangestellte in Schlüsselbereichen kritischer Technologie sind in den letzten drei Jahren gestorben oder verschwunden. Mitarbeiter von US-Geheimdiensten sehen darin ein "beunruhigendes Muster".

    nasa
    © Yi-Chin Lee / Houston Chronicle putem Getty Images
    Todesfälle und das Verschwinden hochrangiger US-Wissenschaftler in den letzten drei Jahren - insgesamt neun Fälle - zeichnen laut US-Geheimdienstquellen, die von der Daily Mail zitiert werden, ein "beunruhigendes Muster".

    Im jüngsten Fall wurde die Leiche des vermissten Krebsforschers Jason Thomas letzten Monat in einem See in Massachusetts gefunden. Bereits im Februar verschwand der pensionierte Luftwaffengeneral William McCasland, der Berichten zufolge am US-Atomprogramm mitgearbeitet hatte, während der Astrophysiker Carl Grillmair auf seiner Veranda in Kalifornien erschossen wurde.

    Cut

    Zwei Messerstechereien in Berlin: Täterherkünfte bleiben ungenannt

    Blut an den Händen, Verletzte im Krankenhaus - in der Nacht zu Mittwoch erlebte Berlin zwei brutale Messerattacken. Innerhalb von nur einer Stunde wurden in Moabit und Neukölln mehrere Menschen niedergestochen.

    messerangreifer in berlin
    © Axel Billig/Pressefoto WagnerDer mutmaßliche Täter (25) mit blutigen Händen wird von der Polizei festgenommen
    Gegen 3 Uhr wurden Rettungskräfte zur Elsenstraße/Harzer Straße in Neukölln gerufen. Dort fanden sie einen Mann (31) mit mehreren Stichverletzungen auf dem Gehweg.

    "Nach ersten Erkenntnissen der Rettungskräfte erlitt der Mann Stichverletzungen am Unterarm, eine Schnitt- beziehungsweise Stichverletzung am Kopf sowie eine weitere Stichverletzung im Brustbereich", sagt eine Polizeisprecherin. Das schwerverletzte Opfer kam in ein Krankenhaus, Lebensgefahr soll nicht bestehen.

    Blutspur über 50 Meter

    Die Ermittler standen vor einem Rätsel: Eine Blutspur zog sich über rund 50 Meter. Wo genau die Tat passierte, war zunächst unklar. Die Kriminalpolizei sicherte Spuren, eine Hundertschaft war auf der Suche nach dem Tatort und der Waffe.

    Der Kreuzungsbereich war bis etwa 5 Uhr gesperrt, davon waren auch zwei Buslinien betroffen.

    Laut Polizei gab es bisher keine Festnahme, auch der Hergang ist noch unklar - das Opfer war aufgrund seiner schweren Verletzungen noch nicht vernehmungsfähig.

    Kommentar: Es ist noch wenig über die Hintergründe der Täter bekannt und darüber, ob es die üblichen Verdächtigen sind.