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Sa, 03 Dez 2016
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Das Kind der Gesellschaft
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Zwangssterilisationen in Peru: Die Opfer protestieren noch immer ungehört

Vor 20 Jahren startete in Peru das "Nationale Programm für Reproduktive Gesundheit und Familienplanung". In dessen Folge wurden mehr als 300.000 Frauen und etwa 25.000 Männer zwangssterilisiert - ein Verbrechen, das weitgehend ungesühnt blieb.
© Aaron Heredia / dpa
Offener Protest: Bis heute kämpfen Frauen für eine Entschädigung der Opfer von Zwangssterilisationen.
LIMA. Was Alberto Fujimori, von 1990 bis 2000 Präsident Perus, zu Beginn seiner zweiten Amtszeit als Programm zur Verbesserung der Mütter- und Kindergesundheit sowie Initiative gegen die weit verbreitete Armut in seinem Land bezeichnete, nannte die Menschenrechtsorganisation Amnesty International Jahre später eines der schlimmsten jemals verübten Verbrechen auf dem amerikanischen Kontinent. Fujimori versprach, das Bevölkerungswachstum auf maximal zwei Prozent pro Jahr zu senken.

Frauen sollten statt im Mittel 3,6 Kinder nur noch 2,5 Kinder auf die Welt bringen. Das AQV-Programm stand für "Anticoncepción Quirúrgica Voluntária", auf Deutsch "Freiwillige chirurgische Empfängnisverhütung".

Von Freiwilligkeit jedoch konnte keine Rede sein: Zunächst lockte man die Frauen zu einem "Gesundheitscheck". Dann wurden sie zur Sterilisation überredet oder genötigt, andere dazu gezwungen oder sogar ohne ihr Wissen sterilisiert - in der Regel ohne Narkose oder Nachbehandlung.

Bulb

Jurassic Park in Planung: Japaner plant realistischen High-Tech Jurassic Park

Die japanische Firma »On-Art Corporation« befindet sich inmitten des Baus eines Dinosaurier-Freizeitparks mit einem einzigartigen Konzept, denn anstatt Unsummen in Technik zu investieren, um die ausgestorbenen Riesenechsen wieder ins Leben zurückzuholen, haben sich die Betreiber etwas viel Realistischeres einfallen lassen.

Der Firmengründer Kazuya Kanemaru ließ dazu Kostüme entwickeln, die unglaublich-realistisch aussehen. Sie bestehen aus Carbonfasern sowie anderen ultraleichten Materialien, wodurch sie maximal nur etwa 38 Kilogramm pro Dinosaurierkostüm wiegen. Angesichts der gewaltigen Größen, die diese Urzeitriesen aufweisen, ist es ziemlich beachtlich. Aufgrund dieses geringen Gewichts sind die in den Verkleidungen steckenden Personen in der Lage, sich ziemlich schnell und flexibel zu bewegen, was die Kreaturen umso realistischer wirken lässt. Und so ist es schon ziemlich beängstigend, wenn plötzlich ein täuschend echt aussehender, über 2,5 Meter großer T. rex auf einem zukommt und deutlich macht, wer in der Nahrungskette höher steht.


Heart - Black

Britin droht Steinigung in Dubai nachdem sie Vergewaltigung angezeigt hat

Es klingt wie der Albtraum einer jeden Frau: Weil sie Opfer einer Gruppenvergewaltigung in Dubai wurde und diese bei der Polizei anzeigte, droht einer Touristin nun eine Anklage wegen „außerehelichem Sex“. Der Strafrahmen reicht von Haft über Auspeitschen bis zum Tod durch Steinigung im schlimmsten Fall. Es wäre nicht zum ersten Mal, dass eine vergewaltigte Frau im Emirat kriminalisiert wird. Schon 2014 berichteten wir über eine Wienerin, sie sollte ihren Peiniger sogar heiraten, um einer mehrmonatigen Gefängnisstrafe zu entgehen.

Die junge Wienerin suchte damals Zuflucht bei der Polizei. Doch anstatt, dass ihr geholfen wurde, drohte ihr wegen “außerehelichen Geschlechtsverkehrs” ein Jahr Gefängnis — es sei denn, sie heiratete ihren Vergewaltiger. Die zu der Zeit 29-jährigen Wienerin, die in Dubai vergewaltigt wurde, landete danach für drei Tage in Haft. In rasendem Tempo verbreitete sich in sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter eine Petition, in der die Freilassung der Frau gefordert wurde. Mehr als 250 000 Menschen hatten sich an der Petition beteiligt.

Bomb

Zugunglück in Indien: Fast 100 Tote und mindestens 150 Verletzte

Nach einem schweren Zugunfall in Nordindien ist die Zahl der Toten in der Nacht auf Sonntag auf 90 gestiegen, wie dpa unter Berufung auf eine Mitteilung des Polizeipräsidenten der betroffenen Region im Bundesstaat Uttar Pradesh, Prabhakar Chaudhury, meldet.
© REUTERS/ ANI
Die Zahlen könnten durchaus auch noch weiter wachsen, hieß es weiter. Verletzt wurden mindestens 150 Menschen.


Moon

Astronautin vor Selbstmordversuch: „Die Erde muss gewarnt werden!“

Dies ist die im deutschsprachigen Raum kaum bekannte Geschichte einer berühmten französischen Astronautin, die nach einem Selbstmordversuch den mysteriösen Satz geschrien haben soll: „Die Erde muss gewarnt werden!“ Es wurde spekuliert, dass sie dies tat, um auf außerirdische Präsenz auf der Erde hinzuweisen.


Claudie Haigneré
Die heute 59-jährige Wissenschaftlerin Claudie Haigneré war 1993 als Ersatzastronautin für die französisch-russische Forschungsmission Mir-Altaïr ausgewählt worden, die von ihrem späteren Ehemann Jean-Pierre Haigneré durchgeführt wurde. In 1996 war sie dann Teil der russisch-französischen Cassiopée-Mission, wo sie zwei Wochen lang an Bord der russischen Raumstation verbrachte, Sie war in 2001 auch die erste weibliche Europäerin, die auf der Internationale Raumstation (ISS) einen Einsatz hatte. Im September 2001 wurde in Le Creusot, der Heimatstadt von Claudie Haigneré, ein Asteroid entdeckt, der ihr und ihrem Mann zu ehren auf den Namen »135268) Haigneré« benannt wurde. Nach ihrem Ausscheiden aus der aktiven Raumfahrt trat sie in die französische Politik ein und arbeitete von 2002 bis 2004 als Ministerin für Forschung und neue Technologien und von 2004 bis 2005 als Delegierte für europäische Angelegenheiten. Aber schließlich verließ sie auch die Politik und arbeitete in einem Biologielabor des Pasteur Instituts.

Evil Rays

Tausende demonstrieren gegen malaysischen Präsidenten wegen Korruption

Kuala Lumpur - Unter massivem Polizeiaufgebot sind in Malaysias Hauptstadt Kuala Lumpur zehntausende Menschen gegen die Regierung auf die Straße gegangen. Den Protest organisierte das Bündnis Bersih - auf deutsch: sauber. Es wirft der Regierung Korruption vor und verlangt ihren Abgang.
© dpa, ww pt
Die Bersih-Vorsitzende und mehrere Mitarbeiter waren am Freitag festgenommen worden. Behörden ermitteln, ob die Organisation illegale Spenden aus dem Ausland erhielt. Regierungschef Najib Razak weilte beim APEC-Gipfel der Pazifikanrainerstaaten in Peru.

Die Polizei hatte Wasserwerfer und Tränengas in Position gebracht und die Demonstrationsteilnehmer gewarnt, jede Konfrontation zu vermeiden. Gegen die Regierungsgegner, die in gelb auftreten, hatten auch rotgekleidete Anhänger von Najib zu einer Gegendemonstration mobil gemacht. «Befreit das Volk», stand auf Plakaten der Demonstranten. «Wenn Najib die Regierung nicht sauber führen kann, soll er an jemand anders abgeben», meinte Teilnehmer Mohd Nazar Mat Juan. Er akzeptiere nur Wahlergebnisse, teilte Najib mit.

Che Guevara

"Ami go Home!" Tausende Griechen demonstrieren - Teils schwere Zusammenstöße mit der Polizei

Tausende von Menschen sind gestern durch Athen und Thessaloniki marschiert, um an den blutigen Niederschlag des Aufstands am Polytechnio Athen durch die griechische Militärjunta vor 43 Jahren zu erinnern. Die Militärdiktatur herrschte seit 1967 unter Duldung der NATO und der USA. Die Protestler versammelten sich vor der US-Botschaft, um die US-Unterstützung zu verurteilen und skandierten Parolen, wie : „Yankee go home!“
© RT Deutsch
Der Aufstand begann am 14. Novembers und endete am frühen Morgen des 17. November im Blutvergießen, als Soldaten mit Hilfe eines Panzers das verbarrikadierte Universitätsgelände stürmten. Mindestens 24 Zivilisten wurden getötet, Hunderte verletzt und fast Tausend Menschen verhaftet. Das sogenannte „Regime der Obristen“ blieb bis 1974 an der Macht. Bei den gestrigen Demonstrationen in Athen und Thessaloniki kam es teilweise zu schweren Zusammenstößen mit der Polizei, die Tränengas und Blendgranaten gegen die Protestler einsetzten. Diese warfen zuvor Molotowcocktails und Steine auf die Polizisten.

Newspaper

Reaktionen syrischer Bürger auf US-Wahl: Zurückhaltend, aber froh, dass Hilllary nicht gewonnen hat

RT Deutsch-Korrespondentin Karin Leukefeld ist wieder in Syrien. Dort stellte sie fest, dass man die Wahl Trumps zum neuen US-Präsidenten wohlwollend aufnahm. Doch es gibt auch andere Stimmen. Stimmen, die irritiert sind von den aggressiven Äußerungen des neuen US-Präsidenten im Vorfeld der Wahl.
Dennoch sind die Syrer froh, dass es nicht Hillary Clinton ist, die ins Weiße Haus einzieht. Weiter gibt die Korrespondentin eine Einschätzung zu der Frage, ob Russland und die USA zukünftig an einem Strang ziehen.

Kommentar: Recherche deckt auf: Hillary Clinton verantwortlich für Giftgas-Anschlag und Tod Tausender Syrer


War Whore

Alle liberalen, progressiven Werte vergessen: Clinton-Anhänger machen Jagd auf Trump-Wähler

© Reuters
Anti-Trump-Protest in den USA: Die Toleranten werden plötzlich sehr intolerant.
Die selbsternannten Kämpfer für Toleranz und Menschenrechte sind besorgt: Mit Donald Trump ziehe ein Präsident ins Weiße Haus ein, der so gar nichts von gleichen Rechte für alle hällt. Die Antwort der Wutbürger der anderen Art: Teils gewalttätige Attacken auf die Wähler des Republikaners und Vergewaltigungsaufrufe gegen die künftige First Lady.

Kommentar: Zitat aus obigem Video:
"Wenn man nicht wie ein liberaler, progressiver Demokrat denkt, dann ist man ein bedauernswerter Freak ohne Stimmrecht - denn offenbar ist man nicht gebildet genug."
Es ist schon bezeichnend, dass nun gerade die "liberalen, progressiven" Demokraten gewalttätig und beleidigend werden und generell ihren Verstand zu verlieren scheinen. Wo sind denn plötzlich all diese "liberalen, progressiven" Werte hin? Das ist ein klassisches Beispiel für die Ponerisation der Demokratie: Es handelt sich nur noch um Schlagworte, deren ursprüngliche Bedeutung in ihr Gegenteil verkehrt wurde. Die Anti-Trump-Proteste selbst werden durch die von Soros finanzierte MoveOn Bewegung angeheizt. Selbst der Demokrat Bernie Sanders kippte Öl ins Feuer, indem er den Mythos bestärkte, dass Trump nicht die Mehrzahl der Stimmen bekommen habe und er die Protestanten verstehen könne. Gleichzeitig ist auffällig, dass sich weder Obama noch Killary gegen die Proteste aussprechen, ganz so als würden sie diese stillschweigend unterstützen, während es im Gegenteil ihre Aufgabe wäre, sich gegen die Gewalttätigkeit und die absolute Nicht-Akzeptanz von demokratischen Wahlergebnissen auszusprechen.

Nach Trumps Sieg wurden übrigens quer durchs Land in Schulbezirken und Universitäten psychologische Beratungsservices für Schüler und Studenten angeboten. Neben Kuschel- und Umarmrunden veranstalteten Studenten auf dem Campus der Cornell Universität einen Tag nach der Wahl sogar eine "Runde des gemeinsamen Weinens". Seltsam verweichlicht und Dimensionen entfernt von der Realität, diese neue Generation in den USA.


Beer

Wegen Strafzettel verletzte ein Mann zehn Polizisten - Einen davon schwer

Reichlich Frust schob offenbar ein Autofahrer aus Düren: Weil er sich über ein Parkticket ärgerte, zettelte er eine wüste Schlägerei mit der Polizei an - die erst von einem Sondereinsatzkommando beendet werden konnte.
© dpa
Symbolfoto
Dass man sich über ein Parkticket ärgert - das wird wohl jeder verstehen, der schon mal eins kassiert hat. In Düren hat der Unmut über ein Knöllchen bei einem Autofahrer jetzt aber zu einer Gewalteskalation geführt, die man bei einem solchen Bagatelldelikt eher nicht erwartet: Zehn Polizisten wurden verletzt, einer davon so schwer, dass er im Krankenhaus behandelt werden musste. Erst ein Sondereinsatzkommando konnte den Tumult beenden.

Was war passiert? Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, wollte ein Mitarbeiter des Ordnungsamtes am Samstag in der Mittagszeit den Parkverstoß ahnden. Der Fahrzeughalter habe dies bemerkt, mehrere Unterstützer gesammelt und den Ordnungsamtsmitarbeiter bedroht.

Dem Polizeibericht zufolge waren die von dem Kontrolleur gerufenen Polizisten bei ihrem Eintreffen roher Gewalt durch den Fahrzeughalter und dessen Söhne ausgesetzt. Ein 46 Jahre alter Mann und ein 27 Jahre alter Mann, beide türkischstämmige Deutsche, seien am Tatort festgenommen worden.