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Di, 30 Aug 2016
Die Welt für Menschen, die denken

Das Kind der Gesellschaft
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Magic Wand

Geistige Macht befahl, dass er Messer schluckt

In einer fünfstündigen Operation wurden ihm die Messer wiederentfernt.
© EPA
Ärzte in Indien haben einen Polizisten gerettet, der dutzende Messer heruntergeschluckt hatte. "Geistige Mächte" hätten ihn zum Verschlingen getrieben, sagte der 42-Jährige am Dienstag. Zwei Monate lang hatte der Mann insgesamt 40 Messer geschluckt. Nachdem er mit Bauchschmerzen zum Arzt ging, wurden sie am vergangenen Freitag in einer fünfstündigen Operation aus seinem Magen geholt.

"Geistige Mächte"

"Ich weiß nicht, warum ich das tat, es war eine Art geistige Macht dahinter", sagte der zweifache Vater aus dem Bundesstaat Punjab, der seinen Namen nicht öffentlich preisgeben wollte. "Es fing im Juni an, da habe ich das erste Messer geschluckt, und ich mochte das Gefühl. Dann wurde es eine Gewohnheit."

Seine Beschwerden führte er offenbar nicht auf diese Gewohnheit zurück - und ließ die Ärzte über die Ursache seiner starken Bauschschmerzen rätseln. Diese sahen auf Röntgenaufnahmen eine große, feste Masse. Bei näherer Untersuchung stellte sich heraus, dass im Magen des Mannes dutzende Klappmesser mit Metall- und Holzgriffen lagen.

Extinguisher

Aufmerksamkeit? Familie vergisst Mutter an Autobahnraststätte

Als sie von der Toilette zurückkehrte, war ihre komplette Familie schon weitergefahren: Eine Frau ist auf einem Autobahn-Parkplatz vergessen worden. Sie musste deshalb in einem Obdachlosenheim übernachten.
© thinkstock / zhudifeng
Kirchardt. Die Rumänin war mit ihrem Mann, den Kindern und den Schwiegereltern nach Frankreich unterwegs, wie die Polizei am Montag mitteilte. Sie machten gemeinsam auf einem Parkplatz an der Autobahn 6 in Baden-Württemberg Rast. Die Frau nutzte die Gelegenheit, um zur Toilette zu gehen.

Familie fährt ohne die Frau weiter

Als sie zum Parkplatz zurückkehrte, waren die anderen bereits weitergefahren. Offenbar hoffte die Frau aber zunächst, dass ihre Familie noch zurückkommt - erst nach einer Stunde rief sie in der Nacht zum Montag die Polizei.

Bomb

Wieder ein Anschlag in der Türkei: Bombenanschlag tötet zwei Soldaten

Zwei türkische Soldaten sind bei der Explosion einer Bombe in der Nähe einer Autobahn in der Provinz Şırnak im Südosten des Landes ums Leben gekommen, wie der TV-Sender NTV am Dienstag berichtet.
© AFP 2016/ Mustafa Ozer
Drei weitere Soldaten wurden verletzt, einer von ihnen schwer. Die Bombe wurde ferngezündet und explodierte in dem Moment, als ein gepanzertes Fahrzeug vorbeifuhr. Der Anschlag soll von der in der Türkei als Terrorgruppe klassifizierten und verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) verübt worden sein.

Pocket Knife

Geistig verwirrte Frau verletzte mehrere Menschen in Brüssel mit Messer

Eine offenbar geistig verwirrte Frau hat in Brüssel Menschen in einem Bus und in einem Restaurant mit einem Messer attackiert. Die Polizei stoppte die Frau durch einen Schuss in den Arm.
© AP Photo/ Virginia Mayo
Eine Frau mit einem Messer hat am Montag in einem Brüsseler Bus Panik verbreitet und Menschen verletzt. Die Verdächtige selbst sei von Polizisten angeschossen worden, als sie ihre Waffe nicht habe fallen lassen wollen, meldete die Nachrichtenagentur Belga unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft.

Nach Informationen des Senders RTBF soll die Frau geistig verwirrt sein. Zwei der Opfer habe sie im Bus verletzt, eine weitere Person in einem Schnellrestaurant. Die Staatsanwaltschaft war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

Kommentar: Hören Sie sich dazu auch eine aktuelle Radioshow an, die unter anderem viele aktuelle Messerattacken diskutiert:


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Briefcase

Syrien: Großteil der IS-Terroristen stammen aus dem Ausland - Und viele Leichen sind noch nicht indentifiziert

In Syrien kämpfen zahlreiche Ausländer auf der Seite diverser Terrormilizen und Rebellengruppen. In den letzten fünf Jahren Krieg wurden Zehntausende von ihnen von den Regierungstruppen getötet. Doch die jeweiligen Herkunftsländer weigern sich, die Leichen zurückzunehmen.
© reuters/stringer
Staaten, deren Bürger sich Terrorgruppen angeschlossen haben, wollen die syrischen Behörden weder darüber informieren noch bei der Identifizierung der Toten zusammenarbeiten. Als Folge häufen sich in Syrien Ausländerleichen, teilte der syrische Chef-Forensiker Hussein Nofal im Gespräch mit Sputnik Arabic mit.

Nach seinen Worten weigern sich selbst Nachbarstaaten wie Türkei, Irak und Jordanien, ihre getöteten Bürger zurückzunehmen. „Wir haben mehrere tausend tote Terroristen identifiziert. Bei ihnen handelte es sich um Franzosen, Türken, Iraker, Saudi-Araber, Jordanier, Libanesen und Bürger anderer arabischer Staaten.“ Darüber hinaus gebe es etwa 30.000 nicht identifizierte Leichname.

Kommentar:


Better Earth

Halb Russland hat keinen Strom mehr: Unfall im größten Kohlekraftwerk im Ural

Im Russlands größten Wärmekraftwerk im Ural ist es zu einem Unfall gekommen. Die Einwohner von Burjatien, den Regionen Altai und Transbaikalien, sowie der Gebiete Nowosibirsk, Kemerowo und Omsk sind von der Stromversorgung abgeschnitten.

© Sputnik/ Pawel Lisizin
Jährlich produziert das Kohlekraftwerk Reftenski etwa 20 Milliarden Kilowattstunden. Der Unfall geschah, als ein Isolator an der offenen Schalteinrichtung kaputtging. Niemand wurde verletzt. Feuerwehrleute arbeiten bereits am Ort des Geschehens.

Wegen des Unfalls in dem Kraftwerk kam es zu einer Betriebsstörung im Tjumener Energiesystems. Die Energiesysteme von Transbaikalien, Tomsk, Krasnojarsk, Chakassien, Irkutsk und Burjatien müssen nun einem Leistungsabfall rechnen.

Bug

Kind mit Sprengstoffgürtel im Irak festgenommen

Mehr als 50 Menschen tötet ein Junge bei einem Selbstmordanschlag in der Türkei. Kinder auf Selbstmordmissionen sind leider kein Einzelfall. Dramatische Bilder zeigen, wie die Polizei einen Jungen mit Sprengstoffweste im Irak in letzter Minute stoppt.
© Reuters
Im Irak hat offenbar die Polizei einen Jungen in letzter Minute daran gehindert, sich als Selbstmordattentäter in die Luft zu sprengen. Bilder, die die Nachrichtenagentur Reuters verbreitete, zeigen Polizisten, die einen etwa zwölf oder dreizehnjährigen Jungen festhalten und ihm sein T-Shirt vom Leib reißen, unter dem sich ein Sprengstoffgürtel befindet. Der Vorfall ereignete sich demnach am Sonntagabend in der irakischen Stadt Kirkuk.


Laut der kurdischen Nachrichtenagentur "Rudaw", die ein Video von dem Vorfall veröffentlichte, wollte der Junge in eine schiitische Moschee eindringen, und sich unter den Gläubigen in die Luft sprengen. Die Beamten halten den schreienden und weinenden Knaben zunächst rund 20 Minuten lang an beiden Armen fest, um ihn davon abzuhalten, die Sprengstoffweste zu zünden. Anschließend treffen Sprengstoffexperten ein und schneiden die Weste auf. Alle Anwesenden rennen davon. Der Sprengstoff sei kontrolliert gezündet worden, heißt es.

Evil Rays

Unbekannter verletzt acht junge Frauen in Japans Aquapark "Tokyo Summerland"

Ein Unbekannter hat Gäste des Aquaparks „Tokyo Summerland“ im Vorort von Tokio mit einer Stichwaffe angegriffen und dabei mindesten acht Menschen verletzt. Dies gab die Feuerwehrverwaltung der japanischen Hauptstadt bekannt, die zugleich als Ministerium für Notfälle dient.
© Flickr/Steven Johnson
Bei den Verletzten handele es sich ausschließlich um junge Frauen im Alter von 19 bis 21 Jahren. Sie seien mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht worden. Wer die Gäste im Aquapark angegriffen hatte, sei noch nicht bekannt. Nach vorläufigen Angaben brachte der Übeltäter den Menschen im Schwimmbad unauffällig Wunden bei. Die Sicherheitskräfte seien derzeit vor Ort und ermitteln zu den Umständen des Vorfalls.

Kommentar: Amokläufer ersticht 19 Menschen in Behindertenheim in Japan, 25 weitere verletzt


Book 2

Twitter sperrte insgesamt 235.000 Nutzerkonten

San Francisco. Kurznachrichtendienst geht gegen Terror-Botschaften vor.
© Regis Duvignau / Reuters
Der Kurznachrichtendienst Twitter hat im vergangenen Halbjahr 235.000 Nutzerkonten wegen Terror-Verherrlichung gesperrt. Damit seien seit Mitte 2015 bereits 360.000 Twitter-Konten blockiert worden, teilte das US-Unternehmen mit. Die Maßnahmen hätten "bedeutende Ergebnisse" im Kampf gegen die Verbreitung von Terror-Botschaften gezeitigt.

Der Online-Dienst hatte zuletzt im Februar Zahlen zur Sperrung von Nutzerkonten veröffentlicht. Seitdem habe "die Welt eine weitere Welle tödlicher, abscheulicher Terrorangriffe rund um den Erdball erlebt", hieß es in einem Blog-Eintrag. "Wir verurteilen diese Taten scharf und bleiben verpflichtet, die Förderung von Gewalt oder Terrorismus auf unserer Plattform zu eliminieren."

Smiley

Imam kontert gegen Burkiniphobie - Badende Nonnen

Rom - Ein italienischer Imam hat inmitten der Debatte über ein Burkini-Verbot in Frankreich mit einem Foto badender Nonnen für Wirbel gesorgt.
© Facebook
Der Florentiner Imam Izzedin Ezir veröffentlichte am Freitag kommentarlos ein Foto auf seiner Facebook-Seite, das eine Gruppe von acht bekleideten Nonnen zeigt, die am Strand in den Wellen spielen.

Das Foto löste eine Welle von Kommentaren aus, die Facebook dazu brachten, die Seite vorübergehend zu sperren.

Der Imam schrieb später zur Erklärung, er wollte "jenen antworten, die sagen, dass unsere westlichen Werte anders sind im Hinblick auf die Art sich zu kleiden und den Körper zu bedecken". Dem Sender Sky Tg24 sagte Ezir, er habe mit dem Foto der Nonnen darauf hinweisen wollen, dass ein Teil der westlichem Werte dem Christentum entstammt und dass es auch im Christentum Menschen gebe, die sich in der Öffentlichkeit fast vollständig verhüllen.

Kommentar:
  • Interview über Burkinis und Kopftücher: Musliminnen sollen ihre Bedeckung nach eigenem Ermessen wählen dürfen