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Mi, 18 Jan 2017
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Evil Rays

Schütze von Fort Lauderdale hörte "Stimmen vom IS in seinem Kopf und wurde von der Regierung kontrolliert"

Nach den tödlichen Schüssen an einem Flughafen in Florida gibt es weitere Details zum mutmaßlichen Schützen. Der Irak-Veteran soll seelisch krank gewesen sein. Dennoch hatte er offenbar die Erlaubnis, mit Waffen den Flughafen zu betreten.
© McClatchy
Fort Lauderdale - Der Verdächtige habe dem FBI im November gesagt, dass die Regierung seinen Verstand kontrolliere und ihn zwinge, Videos der Terrormiliz Islamischer Staat anzuschauen, teilte ein Beamter mit. Laut CNN will er auch Stimmen von Islamisten gehört haben, die ihm befahlen, dem IS beizutreten. CNN beruft sich dabei auf FBI-Ermittler.

Die Familie des Mannes berichtete von psychischen Problemen des Irak-Veterans. Zum Motiv für die Bluttat wird indes weiter ermittelt. Ob es sich um Terrorismus oder das Werk eines "geistig Verwirrten" handele, müsse sich erst noch zeigen, sagte der Senator von Florida, Bill Nelson.

Kommentar: Die Schießerei fand genau an dem Tag statt, wo die CIA ihren fragwürdigen Bericht über das angebliche russische Hacking veröffentlichte. Entweder sollte es von diesem Bericht ablenken, oder ein Ausrufezeichen setzen. Doch am Ende bewirkte dieses tragische Ereignis genau das Gegenteil und viele Menschen wunderten sich, was das für ein Zufall war, und dass man der CIA keinen Glauben schenken kann.
  • Flughafen-Schießerei in Florida mit fünf Toten: Hintergründe noch unklar



Bomb

Anschlag in Syrien forderte mindestens 25 Menschenleben

Bei einer Explosion in der Stadt Azaz im Norden Syriens sind 25 Menschen ums Leben gekommen, Dutzende weitere haben Verletzungen erlitten, wie der TV-Sender Sky News Arabia berichtet.

© AFP 2016/ Stringer/AFPTV
Die türkische Nachrichtenagentur Anadolu meldet mindestens 60 Todesopfern und 50 Verletzten.

Azaz liegt unweit der Grenze zur Türkei. Der TV-Sender meldet, dass ein mit Sprengstoff beladener Wagen in die Luft gesprengt worden sei. Eine Quelle hat der Agentur Sputnik mitgeteilt, dass sich die Explosion in der Innenstadt nahe dem Stab der Kämpfergruppierung Ahrar al-Scham ereignet haben soll.

Unter etwa den Toten und Verletzten seien die meisten Anhänger dieser Organisation.

People 2

Berlin: Mann mahnt Fahrgäste zur Ruhe und wird am Hals gewürgt

Eine scheinbar harmlose Situation ist in der Nacht auf Samstag in einer Berliner U-Bahn vollkommen eskaliert. Weil ein Fahrgast eine lärmende Gruppe bat, leiser zu sein, wurde er attackiert und am Hals gewürgt. Die Täter flüchteten anschließend.
© dpa/Bernd von Jutrczenka
Der Übergriff ereignete sich an der Station Eberswalder Straße in Berlin-Pankow, wie die Polizei berichtet. Ein 28- und ein 29-Jähriger waren gegen 2.15 Uhr mit ihrer 24 Jahre alten Begleiterin in der U-Bahnlinie 2 unterwegs, als an der Station Eberswalder Straße fünf junge Männer eingestiegen und Lärm verursacht haben sollen.

Der ältere Mann habe das Quintett gebeten, leiser zu sein. Daraufhin soll er von einem aus der Gruppe am Hals gewürgt worden sein. Den 28-jährigen Begleiter schlugen die Täter an den Kopf.

Pistol

Messer-Angriff in Duisburg: Drei Verletzte, Angreifer stürmte auf Polizisten los und wurde erschossen

© rp-online.de
In der Nacht zum Sonntag hat die Polizei einen Messer-Angreifer erschossen, der zuvor drei Personen verletzte und sich anschließend auf einer Wache auf die Beamten stürzte. Inzwischen sind alle Opfer außer Lebensgefahr.

Gegen Mitternacht war der 43-jährige Duisburger an der Wache Ulmenstraße in Rheinhausen aufgetaucht und fuchtelte mit einem Messer. Nach Worten von Polizei und Staatsanwaltschaft ließ sich der Deutsche, der aus Trinker-Szene stammen soll, nicht beruhigen. Auch der Einsatz von Pfefferspray führte nicht zum Erfolg.

Anschließend zerstörte der Mann die Scheibe einer Durchreiche und gelangte mit einem Hechtsprung in den Wachraum. Als er mit dem Messer erneut auf die Beamten losgehen wollte, schossen zwei Polizisten je einmal und trafen ihn am Bein und am Hals. Der Treffer in den Hals stellte sich als tödlich heraus.

Zuvor hatte der Mann in Bergheim und Rheinhausen drei Menschen mit dem Messer verletzt. Bei seinem ersten Opfer handelte es sich um einen 34-Jährigen. Der Mann erlitt eine Schnittverletzung in der Hüftgegend. Um 22.39 Uhr rief er die Polizei und konnte den Täter beschreiben.

Kommentar: Ein weiteres Zeichen unserer immer chaotischer werdenden Gesellschaft.


X

Jerusalem: LKW rammte Gruppe von Soldaten - Polizei vermutet sofort Terroranschlag der Palästinenser

© AFP 2016 / Ahmad Gharabli
Mindestens drei Menschen sind am Sonntag in Jerusalem ums Leben gekommen, als ein LKW auf eine Menschenmenge zuraste, berichten örtliche Medien. 15 weitere Menschen wurden verletzt. Die Polizei hat bereits den Vorfall als Anschlag eingestuft.

„Das ist ein Anschlag“, sagte ein Polizeivertreter.

Die Ordnungskräfte haben das Feuer auf den Attentäter geöffnet und ihn außer Gefecht gesetzt.

"Palästinensicher Terror-Angriff: 15 Israelis verletzt, nachdem LKW in Jerusalem in sie hineinpflügte - Mehrere Schwerverletzte" [Übersetzung: Redaktion de.sott.net]

Kommentar: Fast alle diese Quellen gehen sofort wieder von einem von Arabern - in dem Falle Palästinensern - motivierten Terrorangriff aus, anstatt die Ergebnisse der Ermittlungen abzuwarten. Es ist natürlich möglich, dass dieser Anschlag auch von israelischer Seite inszeniert war, um wieder eine Rechtfertigung für weitere Repressalien gegen die palästinensische Bevölkerung in der Hand zu haben. Diese Tat, von wem auch immer sie begangen wurde, ist verurteilenswert. Doch sollte man nicht vergessen, dass die Palästinser tagtäglich unter israelischem Terror leiden.


Stop

"Surreal, wie in einem Horrorfilm" - Straßenzüge von Aleppo in 360 Grad Perspektive

© Reuters

RT-Reporterin Maria Finoshina läuft durch das Bustan al-Kasr Viertel in Aleppo, einst militärische Festung und Frontlinie des Syrienkrieges.



Robot

Automatisierung macht Menschen ersetzbar: Jobs werden zunehmend von Künstlichen Intelligenzen übernommen - Japan macht's vor

Die zunehmende Automatisierung wird uns auch in Zukunft noch Jobs kosten. In vielen Industriebereichen übernehmen inzwischen Maschinen Jobs, für die früher noch ein Arbeiter benötigt wurde. Und das Phänomen wird auch vor der Dienstleistungsbranche nicht halt machen, wie das Beispiel der japanischen Versicherung Fukoku Mutual zeigt, die zum 01. Januar 34 Büroangestellte durch die Künstliche Intelligenz »IBM Watson Explorer« ersetzte.

KI ersetzt Mitarbeiter bei der Büroarbeit

Die KI wird in der Versicherung Krankenhausakten einscannen und andere Dokumente verarbeiten, um mögliche Auszahlungen zu berechnen. Dazu gehört auch die Arbeit mit den Namen und Daten der Versicherten sowie deren medizinischer Vorgeschichte und aktuellen Verletzungen. Das Programm soll dabei vorerst mit den 100 noch verbleibenden Angestellten zusammenarbeiten. Aufgabe der KI wird es sein, bestimmte Informationen aus den Dokumenten herauszusuchen und einen Algorithmus einzusetzen, um beispielsweise Vorschläge über die auszuzahlenden Beträge zu machen. Die letzte Entscheidung wird dann vorläufig auch weiterhin von einem Menschen getroffen werden.

Die Installation der Software soll die Firma 1,6 Millionen Euro gekostet haben. Diese Investition wird sich durch die eingesparten Personalkosten jedoch in zwei Jahren wieder amortisiert haben. Außerdem geht die Versicherung davon aus, dass sich durch den Einsatz der KI die Produktivität bei der Bearbeitung der Versicherungsfälle um 30 Prozent erhöhen wird.

Kommentar: Künstliche Intelligenzen haben ihre Vorteile - bringen aber auch viele Unwägbarkeiten mit sich, neben dem Verlust von Arbeitsplätzen.

Zitat aus Kommentar von englischem SOTT-Artikel:
Das Schreiben eines Computerprogramms ist eine Sache, doch wenn man erst einmal Künstliche Intelligenzen einführt, gewinnen diese die Fähigkeit zu denken, zu wachsen und mehr zu lernen - über ihre ursprüngliche Programmierung hinaus. Das bedeutet, was KIs tun können und werden, wird unvorhersehbar werden und jenseits menschlicher Erwartung und Kontrolle liegen.



Gold Seal

John McAfee über angebliches Hacking von Russland: "Das ist Propaganda, die Wut gegen Russland erzeugen soll"

Der Softwareentwickler John McAfee erklärt kurz, warum die Chefs der US-Geheimdienste "absoluten Schwachsinn" reden. Der Hacker-Angriff auf die Demokratische Partei von Hillary Clinton wurde eher von "irgendwelchen Kids aus dem Darknet" ausgeführt, so der Anti-Viren-Zar.


Kommentar: McAfee macht erneut deutlich, dass die CIA nur Propaganda betreibt und keine Fakten hat.


Pumpkin 2

Chefredakteurin von Sputnik: Der Bericht von der CIA hat eindeutig Schülerniveau und der Schüler ist sitzengeblieben


Die Chefredakteurin der Nachrichtenagentur Sputnik und des TV-Senders RT hat in ihrem persönlichen Blog den jüngsten CIA-Bericht mit Manipulationsanschuldigungen der US-Wahlen gegen die beiden Medien kommentiert und gleichzeitig mit mehreren inhaltlichen Fehlern aufgeräumt.
"Liebe CIA! Das, was ihr hier zusammengeschrieben habt, ist ein absolutes 'Durchgefallen'", beginnt Simonjan ihren Eintrag in ihrem Live-Journal-Blog. Wie eine Hausarbeit bewertet sie den Bericht der US-Geheimdienste: "Das Thema ist nicht dargestellt, die Quellen nicht genannt, Aufklärungsdaten sind veraltet und/oder falsch, das Referat ist 'schülerhaft' aufgebaut." Darum müsse sie selbst nun Einiges klarstellen.
"Bei der Überarbeitung der Fehler ist es angebracht, alle Fakten dreimal ordentlich in jede Zeile abzuschreiben, ohne Absetzer und Fehler, in schöner Handschrift", rät Simonjan ironisch. "Nach den Feiertagen kontrolliert der Dozent das dann."

Und weiter korrigiert sie die Fakten:

Im Jahr 2001 hat sie demnach selbst über die Wahlen auf der Krim berichtet. Bereits damals seien dort die prorussischen Stimmungen besonders stark gewesen. "Nach meiner Dienstreise über zwei Wochen sind diese nicht schwächer geworden", schreibt Simonjan. "Schlüsse daraus ziehen Sie selbst."

Pistol

Flughafen-Schießerei in Florida mit fünf Toten: Hintergründe noch unklar

Der Flughafen von Lort Lauderdale ist Schauplatz eines Verbrechens geworden. Mehrere Menschen starben durch Schüsse. Über die Hintergründe und die Motive wurde zunächst nichts bekannt.

Ein bewaffneter Mann hat am Freitag im Flughafen von Fort Lauderdale in Florida fünf Menschen erschossen. Das teilte der zuständige Sheriff des Browad Countys mit, wo der Flughafen gelegen ist. Nach Behördenangaben wurden acht weitere Menschen verletzt.

Bei dem Schützen handelt es sich nach Informationen von Senator Bill Nelson um einen 26 Jahre alten Mann. Er soll nach zunächst unbestätigten Informationen Nelsons einen Ausweis der Streitkräfte bei sich gehabt haben.

Der Sheriff des Broward County teilte mit, die Suche nach Verdächtigen gehe weiter, nachdem es unbestätigte Berichte über weitere Schüsse am Flughafen gegeben habe.

Kommentar: Sputnik berichtet Folgendes:
Laut Augenzeugen, die vom TV-Sender Fox News zitiert werden, hat ein etwa 35-jähriger schwarzhaariger Mann das Feuer eröffnet.

Zuvor war unter Berufung auf die Polizei von drei Toten und acht Verletzten berichtet worden. Wie der Senator Bill Nelson im TV-Sender CNN mitteilte, handelt es sich bei dem Täter vermutlich um den 26-jährigen Esteban Sintiago. Er habe diese Angaben von den Geheimdiensten erhalten.

Der mutmassliche Täter soll Papiere eines Militärangehörigen bei sich gehabt haben. „Wir können allerdings nicht behaupten, dass es sich dabei um echte Dokumente handelt.“

Die möglichen Ursachen könnten sowohl in psychischen Problemen des Festgenommenen, als auch im Terrorismus bestehen - was wir hier alle befürchten“, sagte er.