Am Donnerstag hat Bosch die Bilanz für 2025 vorgestellt. Mit einem Minus von 400 Millionen Euro nach Steuern endet das Jahr für den Konzern. Bosch will zwar positiv in die Zukunft blicken, im Moment kriselt es aber im Unternehmen.
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Bosch hat das vergangene Geschäftsjahr mit einem Verlust von 400 Millionen Euro nach Steuern abgeschlossen. Damit rutschte der Technologiekonzern erstmals seit 2009 in die roten Zahlen. Der Umsatz stieg leicht auf 91 Milliarden Euro.

US-Zölle und Abfindungszahlungen hauptursächlich

Der Bosch-Vorstand war bei der Bilanz-Pressekonferenz sehr darum bemüht, einen positiven Ausblick zu vermitteln. Aktuell steckt der Konzern jedoch in der Krise: Die US-Zölle sowie vor allem der massive Stellenabbau und die daraus resultierenden Abfindungszahlungen seien die Hauptgründe für den Verlust.

Bis 2030 will Bosch die jährlichen Kosten der Autosparte um 2,5 Milliarden Euro senken. Davon ist auch das Werk in Homburg betroffen. Im vergangenen Jahr verließen den Standort demnach bereits 300 Beschäftigte. Von den derzeit noch 3.000 Arbeitsplätzen sollen in den kommenden Jahren weitere 1.000 wegfallen.

Derzeit geringe Nachfrage nach Wasserstofftechnologie

Der Standort Homburg leidet unter einer schwachen Nachfrage nach Dieseleinspritzkomponenten. Gering ist auch die Nachfrage nach Wasserstofftechnologie. Für das aktuelle Geschäftsjahr rechnet Bosch mit einer leichten Stabilisierung der Fertigungsstückzahlen im Dieselbereich.