Nach Aussagen zur CO₂-Bepreisung von Kraftstoffen sieht sich der ADAC mit Kritik aus der Mitgliedschaft konfrontiert. Zahlreiche Autofahrer reagieren mit Unverständnis und kündigen öffentlich ihre Mitgliedschaft.

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Beim ADAC sorgt ein Interview des Verkehrspräsidenten Gerhard Hillebrand für Unmut unter Mitgliedern. Hillebrand hatte sich in der Neue Osnabrücker Zeitung für höhere Benzin- und Dieselpreise ausgesprochen, um die Klimaschutzziele zu erreichen. In sozialen Netzwerken reagierten zahlreiche Mitglieder mit Kritik und kündigten ihre Mitgliedschaft.


Kommentar: Da handeln einige richtig.


"Der ADAC hält die CO₂-Bepreisung für ein richtiges Instrument, um die Klimaschutzziele zu erreichen", sagte Hillebrand. "Die Leute brauchen den Anreiz, um auf klimaschonende Alternativen zum Diesel und Benziner umzusteigen." Ziel sei es demnach, den Umstieg etwa auf Elektrofahrzeuge zu fördern.


Die Aussagen stießen bei Teilen der rund 22 Millionen Mitglieder auf große Ablehnung. In sozialen Medien veröffentlichten Nutzer Fotos von Kündigungsschreiben oder erklärten öffentlich ihren Austritt. Hintergrund ist, dass laut Branchenzahlen der überwiegende Teil der Autofahrer weiterhin Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor nutzt.


Kommentar: Ford ist vor wenigen Tagen aus der Elektromobilität ausgestiegen - und das aus guten Gründen.


Der Automobilclub weist den Vorwurf zurück, sich von seinen Mitgliedern zu entfernen, und spricht von Missverständnissen. Hillebrand äußerte sich zudem zur europäischen Klimapolitik. Mit Blick auf Diskussionen über eine mögliche Abschwächung von Klimazielen sagte er: "Davor kann ich nur warnen. Europa muss an ehrgeizigen CO₂-Minderungszielen festhalten, denn wir müssen die Erderwärmung begrenzen."


Kommentar: Herr Hillebrand ist eindeutig auf einen falschen Posten, wenn er Autofahrer vertreten soll. Zudem glaubt er die Lügen einer grünen Ideologie, die die Wirtschaft von Deutschland ruiniert hat.


Geplant ist die Einführung eines EU-weiten CO₂-Preises auf Kraftstoffe. Dieser sollte ursprünglich zum 1. Januar 2027 starten, wurde jedoch wegen des Widerstands mehrerer osteuropäischer Länder um ein Jahr verschoben. Dazu sagte Hillebrand: "Dass sich die EU etwas mehr Zeit lässt und Preisspitzen verhindert, um die Belastungen nicht zu stark werden zu lassen, ist absolut in Ordnung."


Kommentar: Die EU steht seit Jahren für blinde und ignorante (Außen)Politik. Von der Leyen ist dabei nur die Spitze des Eisberges.


CO2-Preis steigt zum Jahreswechsel

Der Hintergrund ist, dass mit dem Jahreswechsel Heizen und Tanken teurer werden. Grund ist der steigende CO₂-Preis, der fossile Energieträger teurer macht und zu mehr Klimaschutz beitragen soll. Von aktuell 55 Euro klettert der Preis auf bis zu 65 Euro pro Tonne. Es kommt also ein Preiskorridor, innerhalb dessen die CO₂-Zertifikate ersteigert werden können.


Kommentar: Wenn man sich das Wetter der letzten Wochen anschaut, wird es in der Zukunft spannend, wenn viele nicht mehr die Heizkosten zahlen können, wenn wir mal einen normalen Winter erleben.


Der ADAC rechnet für das kommende Jahr mit einem Anstieg des Benzinpreises um knapp 3 Cent pro Liter und etwas weniger als 3 Cent pro Liter beim Diesel. Zu den Heizkosten für Öl und Gas heißt es bei der Verbraucherzentrale: "Wir halten es für wahrscheinlich, dass sich der Preis eher am oberen Ende einpendelt." Dadurch könne Heizöl im nächsten Jahr etwa 3 Cent pro Liter mehr kosten. Erdgas werde wahrscheinlich um etwa 0,3 Cent pro Kilowattstunde teurer.