Im Berliner Südwesten sind seit Samstagmorgen (ca. 6 Uhr) zehntausende Menschen von einem massiven Stromausfall betroffen. In großen Teilen der Bezirke Steglitz und Zehlendorf, darunter Nikolassee, Zehlendorf, Wannsee und Lichterfelde, sind nach Angaben des Netzbetreibers rund 50.000 Haushalte ohne Strom. Die Wiederherstellung der Versorgung gestaltet sich schwierig und soll schrittweise erfolgen. Der Stromausfall dauert mittlerweile bis circa 16 Uhr an.
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Auslöser des Ausfalls ist ein Brand an einer Kabelbrücke über den Teltowkanal. Dort wurden mehrere Kabel beschädigt, nachdem sie in den frühen Morgenstunden in Brand geraten waren. Ein Zeuge hatte gegen 6.45 Uhr Feuer im Bereich Bremer Straße Ecke Görtzallee gemeldet, woraufhin Feuerwehr und Polizei ausrückten. Inzwischen ermittelt die Kriminalpolizei wegen des Verdachts der Brandstiftung.

Die Auswirkungen des Stromausfalls sind in den betroffenen Ortsteilen deutlich zu spüren. Neben privaten Haushalten sind auch Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen betroffen, was die Lage besonders kritisch macht. Einige Patientinnen und Patienten mussten bereits in andere, nicht betroffene Kliniken und Einrichtungen verlegt werden. Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei sind im Gebiet unterwegs, um gefährdete Einrichtungen zu kontrollieren und Unterstützung zu leisten.

Nach neuesten Informationen soll der Stromausfall bis Donnerstag andauern.