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Mi, 27 Okt 2021
Die Welt für Menschen, die denken

Seltsamer Himmel

Cloud Lightning

Blitz schlug in Kirche in Ruanda ein - 16 Tote

Bei einem Blitzeinschlag in Ruanda sind mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen.
Blitze
© Fir0002 (via WikimediaCommons) GFDL
Symbolbild: Blitz
Der Blitz traf eine Kirche der evangelikalen Siebenten-Tags-Adventisten in einem Ort der Südprovinz. 14 Menschen starben an Ort und Stelle, wie der Bürgermeister sagte, zwei weitere erlagen später ihren Verletzungen.

140 Menschen seien in Krankenhäuser und Praxen eingeliefert worden, viele hätten inzwischen aber wieder entlassen werden können, sagte der Bürgermeister. Ärzten zufolge befanden sich noch drei Menschen in Lebensgefahr, sie seien aber auf dem Weg der Besserung.

Nach Angaben des Bürgermeisters ereignete sich bereits am Freitag ein ähnliches Unglück. Dabei traf ein Blitz eine Gruppe von 18 Schülern. Einer von ihnen starb.

Lemon

Kalte Atmosphäre: Nebensonne über Pforzheim aufgenommen

Ein Leser hat uns ein Photo von einer Nebensonne aus Pforzheim zugeschickt. Das Bild wurde gegen 17 Uhr örtlicher Zeit aufgenommen. Eine Nebensonne oder Parhelia kann entstehen, wenn die Luft oder Atmosphäre sehr kalt ist und sich Eiskristalle bilden und das Licht der Sonne brechen oder aber auch, wenn die Sonne relativ niedrig steht. Dem Bild nach zu urteilen, könnte beides der Fall sein.

nebensonne pforzheim
© Leser/Sott.net
Hier ist ein Symbolbild zur Veranschaulichung von zwei kompletten Nebensonnen, wie sie auch oft zu sehen sind:

sundog
© Alerta Roja/Facebook

Sun

Nebensonnen erscheinen über Harbin, China

Sun dog over China
© CCTV+
Die GB Times berichtete von einem atmosphärische "Nebensonnen" Phänomen oder Parhelion, der Anfang der Woche am Himmel über der Stadt Harbin in der Provinz Heilongjiang erschien. Das Schauspiel zeigte sich als Halo mit der Sonne in der Mitter und zwei Reflektionen auf jeder Seite. Das Phänomen dauerte etwa zwei Stunden und veranlasste die Einheimischen den denkwürdigen Anblick mit ihren Kameras festzuhalten.

Sun

Drei Sonnen: Atemberaubende Naturerscheinung über St. Petersburg

Einige Einwohner von St. Petersburg und im Gebiet Leningrad haben ein inzwischen nicht mehr so ungewöhnliches Phänomen am Himmel beobachtet und dokumentieren: Eine Halo-Erscheinung von "drei Sonnen".
Halo Petersburg

Halo: 3 Sonnen in St.Petersburg
Die Petersburger sind nicht von der Sonne verwöhnt. Für die russische Metropole ist schönes Wetter eher eine Seltenheit. Also sind drei Sonnen an einem Tag eine erfreuliche Überraschung für die Stadtbewohner.
Solche Halos erscheinen inzwischen regelmäßig überall auf dem Planten. Einige dieser Ereignisse haben wir auf unserer Sott World-Map aufgelistet:

Helle Punkte eines leuchtenden Regenbogenkreises um die Sonne erzeugen die Illusion, dass am Himmel drei Sonnen zugleich zu sehen sind. Dieses Phänomen kann immer an einem sehr frostigen und sehr sonnigen Tag beobachtet werden.

Eine Halo-Erscheinung unter dem Namen Parhelia (Nebensonne) wird durch Brechung und Spiegelung von Licht an hexagonalen Eiskristallen hervorgerufen, die sich meist in Höhe von acht bis zehn Kilometern in der Oberschicht der Troposphäre bilden.

Für die Nebensonnen sind dabei dünne Eisplättchen verantwortlich, die sich in ruhiger Luft horizontal ausrichten. Sie stellen für das Sonnenlicht ein Prisma dar. Das weiße Sonnenlicht tritt an einer Seite dieser Eisprismen ein und an der übernächsten Seite wieder aus.

Beim Ein- und Austritt wird das Licht in einem Winkel gebrochen, der von der Wellenlänge abhängt. Dadurch bekommt die Nebensonne den an einen Regenbogen erinnernden Farbverlauf.
Mehr Bilder dieser drei Sonnen in St. Petersburg finden Sie im Artikel von Sputnik (siehe Hyperlink oben).

Bizarro Earth

Was hat über hundert riesige Bäume in einem Nationalpark wie Streichhölzer umknicken lassen?

Waren es wütende Yetis, UFOs, die ihre Waffen testeten, die über 100 riesige Bäume am Quinault-See im Bundesstaat Washington einfach wie Streichhölzer umknicken ließen? Spaß beiseite. Es ist momentan noch nicht ganz geklärt, was diese Bäume am 27. Januar umknicken ließ, aber es gibt eine plausible Lösung. Ebenso wurde in derselben Nacht ein kleines Erdbeben in der Gegend registriert.

Downed trees in Olympic National Park
© Bill Bacchus, Olympic National Park
Die Seite Terra Mystica veröffentlichte folgende Erklärung:
Noch vor wenigen Tagen hatte der Wetterexperte Cliff Mass behauptet, den Zwischenfall mit Meteorologen des National Weather Services analysiert zu haben und dass sie gemeinsam sie zu dem Ergebnis gekommen seien, dass ein Microburst diesen Schaden nicht verursacht haben konnte. Es müsse sich um andere Kräfte gehandelt haben, die man sich derzeit jedoch nicht erklären könne.

Mass hat zwischenzeitlich weitergehende Recherchen betrieben, die ihn schließlich zu dem Schluss führten, dass es sich offenbar um ein Phänomen handelt, das durch eine perfekt abgestimmte Kombination aus einer Luftfront, die ein Tal passiert, sowie einem spontanen Ausbruch starken Windes verursacht wurde. Meteorologisch gesehen, wurden die Bäume von einer "Rotorzirkulation, die mit einer starken Gebirgs-Leewelle in Verbindung steht", niedergestreckt, erklärt er auf seiner Webseite Cliff Mass Weather & Climate Blog.

Cloud Grey

Seltene Rollwolke verschönert den Himmel über Virginia

Roll Cloud / Rollwolke über Richmond Virginia
© 13newsnow
Am Montagmorgen wurde Richmond in Virginia mit einem wirklich ungewöhnlichen Anblick am Himmel überrascht. Es war etwas, das dort nicht oft gesehen wird. Wenn sie jedoch erscheinen sind sie atemberaubend.

Sie sorgten laut WVEC am Montag den 5. Februar für einen erstaunlichen Sonnenaufgang in Richmond, arbeiteten sich ostwärts durch den Morgen und rollten um etwa 8:30 Uhr über Newport News hinweg.

Um was handelt es sich? Es sind Rollwolken. Wikipedia beschreibt eine Roll Cloud als eine tiefe, horizontal ausgerichtete Wolke in Form einer Walze, die vor allem in Verbindung mit Gewittern und dabei insbesondere Böenfronten auftritt, seltener auch mit Kaltfronten. Für den Beobachter scheint, als würden sie über den Himmel rollen und sich dabei um eine horizontale Achse drehen.


Apple Red

"Trompeten der Apokalypse": Seltsame Geräusche in Georgia und anderswo auf der Welt aufgenommen

Boom,seltsame geräusche
© idoubtit.wordpress.com
In den letzten Jahren wurde immer wieder von Zeugen von seltsamen Geräuschen berichtet, die an verschiedensten Orten der Welt aufgenommen wurden. Erst in letzter Zeit gab es die folgenden Ereignisse: Zum einen wurden am 25. Januar Trompetentöne in Texas aufgenommen, dann am 27. Januar im polnischen Lodz und zuletzt am 29. Januar in Georgia, USA, wo eine Zeugin berichtete, dass es sich wie eine Geburt anhört. Hier zwei Videos aus Georgia:



Cloud Grey

Linsenwolke über indonesischen Vulkan Sinabung

Über dem Vulkan Sinabung auf der indonesischen Insel Sumatra ist am Wochenende eine beeindruckende Linsenwolke zu sehen gewesen. Sie verdankt ihre Form dem Überströmen des rund 2500 Meter hohen Berges.

Vulkan Sinabung Linsenwolke
© Severe Weather Europe
An der dem Wind zugewandten Seite steigt die Luft auf, sodass sich durch Kondensation eine Wolkenschicht bildet. Auf der anderen Seite des Gipfels sinkt die Luft dagegen wieder ab und die Wolke löst sich auf.

Kommentar: Seltene und merkwürdige Wolken werden nicht nur über Vulkanen beobachtet:


Candy Cane

Kometenstaub? Weltweite Lichtphänomene und ihre möglichen Ursachen

Weltweit können verstärkt atmosphärische Veränderungen beobachtet werden, die auf der einen Seite wunderschön anzuschauen sind und auf der anderen Seite darauf hindeuten, dass sich unsere Atmosphäre unter anderem abkühlt und es deshalb verstärkt zu solchen Phänomenen kommen kann.

Ein aktuelles Beispiel sind die Stratosphärenwolken über Peru, ein weiteres aktuelles Beispiel die Lichtsäulen über Tyoplaya Gora in Russland:

lichtsäulen
© Sergej Woldenkof/ vk.com/kindmagic

Cloud Grey

Spektakuläre polare Stratosphärenwolken über Peru aufgenommen (PHOTOS)

Polar clouds over Peru
© Red Climática Mundial/David Alvarado
Atemberaubende polare Stratosphärenwolken wurden am 18. Januar 2018 von David Alvarado über Lamas in der Region San Martín in Peru aufgenommen.

Polare Stratosphärenwolken, nach ihrem Aussehen auch als Perlmuttwolken bekannt, treten im Winter in der Stratosphäre in Höhen über 20 km auf, meist im Bereich von 22 bis 29 km. Normalerweise bilden sich die Wolken nur während des Winters über den Polen, da sie nur bei Temperaturen unter -78 °C (195 K) in der oberen Stratosphäre entstehen.

Diese Bilder wurden auf Red Climática Mundial (Global Climate Network) gepostet.

Polar stratospheric clouds over Peru
© Red Climática Mundial/David Alvarado