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Fr, 22 Sep 2017
Die Welt für Menschen, die denken

Wissenschaft und Technologie
Karte

Moon

Wasser auf gesamter Mondoberfläche nachgewiesen

© Christine Bocks / pixelio.de
Die Analyse von Infrarotmessungen belegt erstmals das Vorkommen von Wasser auf der gesamten Mondoberfläche, wie Forscher der Technischen Universität Dortmund in Zusammenarbeit mit Kollegen aus Russland herausgefunden haben. Konkret wurden die Infrarotmessungen analysiert, die ein Spektrometer an Bord der indischen Raumsonde Chandrayaan-1 im Jahr 2009 aufgenommen hatte.

"Die Analyse von Infrarot-Spektraldaten ist äußerst komplex. So müssen zum Beispiel verschiedene Einflüsse wie die Wärmestrahlung korrigiert werden. Darauf haben wir in diesem Fall besonders genau geachtet", sagt Physiker Christian Wöhler. So konnte das Team zeigen, dass Wasserstoff-Sauerstoff-Verbindungen in der obersten Schicht der gesamten Mondoberfläche eingelagert sind und nicht - wie bisher vermutet - ausschließlich in der Nähe der Pole des Mondes. Darüber hinaus zeigt ihre Analyse, dass sich die Verteilung des Wassers im Verlauf des "Mondtages" verändert.

Wasser oder Hydroxyl denkbar

Bulb

Chinesen bauen Super-Antrieb entgegen allen Gesetzen der Physik

© SPR
Chinesische Wissenschaftler haben angeblich eine Arbeitsversion des Mikrowellen-Antriebs EmDrive gebaut, deren Arbeit im Rahmen der klassischen Physik nicht erklärt werden kann, berichtet das britische Portal "Daily Mail" unter Berufung auf den TV-Sender CCTV-2.

Die technischen Einzelheiten der Erfindung werden nicht angeführt. Laut den Forschern soll der Antrieb in der nahen Zukunft im Kosmos getestet werden.

Beim EmDrive handelt es sich um eine Anlage aus Magnetron, das Mikrowellen generiert, und einem Resonator, der die Energie aus ihren Schwingungen ansammelt. Durch die Flutung eines Zylinders mit Mikrowellen wird ein messbarer Schub erzeugt, der dem Gesetz der Erhaltung der Energie widerspricht. Wie die Wissenschaftler erklären, würde ein Triebwerk auf Grundlage von EmDrive es der Menschheit ermöglichen, in nur wenigen Monaten den Rand des Sonnensystems zu erreichen.

Brain

Seit 20 Jahren fällt der IQ: Wieso sich unsere Intelligenz offenbar zurückentwickelt

Nach einem ständigen Anstieg der durchschnittlichen IQ-Testergebnisse kommt es seit gut 20 Jahren zu Rückgängen. Doch woran liegt das?
Nach der Einführung der ersten Intelligenztests haben sich die Ergebnisse in der westlichen Welt lange und kontinuierlich verbessert - vermutlich wegen Fortschritten bei der Ernährung und der Bildung. Das nennt man in der Forschung seit den 1990er-Jahren den Flynn-Effekt nach dem neuseeländischen Politologen James Flynn, der diesen Effekt 1984 erstmals für die USA beschrieb.

Doch ungefähr seit den 1990er-Jahren scheint es in verschiedenen Ländern der westlichen Welt Anzeichen zu geben, dass es mit dem IQ im Schnitt wieder leicht abwärts geht. Es ist die Rede von - hochgerechnet - sieben bis zehn IQ-Punkten pro Jahrhundert, wie das britische Wissenschaftsblatt New Scientist berichtet. Die Ergebnisse sind nicht unumstritten, um es mit der Stilfigur der doppelten Verneinung vorsichtig zu formulieren, wurden aber bereits in einigen Ländern bestätigt.

Kommentar:


Evil Rays

Manipulation künstlicher Intelligenz: Sexroboter können zu Killer-Maschinen umprogrammiert werden

© AFP 2017/ Anthony Wallace
Sexbots können genauso gut wie Smartphones geknackt werden und einem statt Vergnügen zu bereiten Leid antun und sogar ins Jenseits befördern. Das hat der Dozent für Cybersicherheit an der australischen Deakin University Nick Patterson in einem Interview für die Zeitung Daily Star Online gesagt.

Sie schließen sich ans Internet an, imitieren Orgasmen, können sprechen und sich bewegen. Doch je fortschrittlicher solche Roboter werden, desto größer ist das Risiko, dass diese gehackt werden.

"Hacker könnten leicht in das System eines solchen Roboters dringen und und die volle Kontrolle über Arme, Beine und andere angeschlossene Geräte übernehmen", so Patterson.

Bulb

China: "Unmögliches" Triebwerk soll Menschen in 70 Tagen zum Mars bringen

Chinesische Wissenschaftler wollen einen funktionierenden Triebwerksprototyp mit dem sogenannten EmDrive-Antrieb entwickelt haben, an dem auch die NASA seit Jahren forscht. Technische Einzelheiten der Neuheit werden bisher geheim gehalten. Bekannt ist aber, dass das Konzept des treibstofflosen Antriebs Newtons Wechselwirkungsgesetz widerspricht. Allerdings sind Newtons Gesetze keine Naturgesetze sondern nur Axiome, die nicht uneingeschränkt gelten.

© Wikipedia
China entdeckt neue Physik: Das treibstofflose Triebwerk soll Menschen in 10 Wochen zum Mars bringen
Die chinesischen Wissenschaftler wollen das Gerät demnächst im Weltall testen. Das EmDrive-Triebwerk besteht nach Angaben der britischen Zeitung Daily Mail aus einem Mikrowellen generierenden Magnetron und einem Resonator, der die Energie ihrer Schwingungen aufnimmt. Der Strom für die Mikrowellen kann aus Solarenergie gewonnen werden, somit kommt das Triebwerk ohne Treibstoff aus.


Im November 2016 hat das Labor NASA Eagleworks eine Studie veröffentlicht, in der behauptet wird, dass EmDrive-Antriebwerke tatsächlich funktionsfähig seien. Demnach habe ein Prototyp im Vakuum eine Schubkraft von 1,2 ± 0,1 Millinewton pro Kilowatt entwickelt. Es seien aber deutlich mehr Experimente nötig, um die Möglichkeit auszuschließen, dass eine wärmebedingte Expansion die Resultate beeinflusse. Im Erfolgsfall könne die Entwicklung die Reisen durch das Weltall viel schneller machen: Ein Trip zum Mars würde dann lediglich 70 Tage in Anspruch nehmen. (RIA Nowosti)

Better Earth

NASA entwirft Rettungsplan: Supervulkan bedroht Millionen Menschen

Die sogenannten Supervulkane unterscheiden sich von herkömmlichen Vulkanen durch ihre besonders großen Magmakammern. Amerikanischen Wissenschaftler warnen, dass die Bedrohung durch eine Eruption deutlich größer ist als jede Bedrohung durch eine Kollision der Erde mit Himmelskörpern.


Kommentar: Wie sich die Wissenschaftler da so sicher sein können bleibt unklar... Beides kann verheerend sein und pauschal die Kollision mit jeglichem Himmelskörper als weniger bedrohlich zu deklarieren grenzt an Überheblichkeit und Ignoranz:

© www.globallookpress.com
Supervulkan bedroht Millionen Menschen: Die NASA entwirft Rettungsplan
Der Ausbruch eines solchen Vulkans könnte mehrere Millionen Tote fordern, schreibt The Independent. Insgesamt gibt es weltweit etwa 20 Supervulkane, der gefährlichste darunter befindet sich im Yellowstone-Nationalpark in den USA. Die Wahrscheinlichkeit, dass sein Ausbruch in den nächsten hundert Jahren stattfindet, ist aber gering. Trotzdem machen die Wissenschaftler sich Gedanken, wie man solche Ausbrüche verhindern könnte. Eine mögliche Lösung wäre die Abkühlung des Vulkans. Das soll erreicht werden durch Zufuhr von kaltem Wasser in die heißen Magmakammern. Mit dem so erhitzten Wasser könnte gleichzeitig geothermische Energie gewonnen und in Strom verwandelt werden.

Sun

Starker Sonnenausbruch: ISS-Kosmonauten müssen in Schutzraum

Die Besatzung der Internationalen Raumstation ISS hat sich wegen der jüngsten Sonneneruptionen laut dem Chef des Forschungsinstitutes für Kernphysik bei der Moskauer Lomonossow-Universität, Michail Passjuk, in einen speziellen Schutzraum begeben müssen.
"Gestern haben die Kosmonauten auf der ISS den Befehl 'Alert' bekommen und sie begaben sich für einige Zeit in einen Schutzraum in der Raumstation", sagte Passjuk am Montag.

Der starke Sonnenausbruch hätte die Ausrüstung der Station und die Lebenserhaltungssysteme beschädigen können, was für die Kosmonauten und Astronauten auf der Station lebensgefährlich sei.

Kommentar:


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Forscher finden Spuren von Leben in warmen Höhlen unter der Antarktis

© ANU TV
Blick in einer der subglazialen Höhlen auf der antarktischen Ross Insel.
Acton (Australien) - In warmen Höhlen unter antarktischen Gletschern haben Wissenschaftler DNA-Hinweise dafür gefunden, dass es in diesen Höhlen Pflanzen und Tiere leben. Während ein Großteil dieser Spuren bekannten antarktischen Arten zugeordnet werden können, sind andere weiterhin unidentifiziert.

Wie das Team um Dr. Ceridwen Fraser von der Fenner School of Environment and Society an der Australian National University aktuell im Fachjournal Polar Biology (DOI: 10.1007/s00300-017-2198-9) berichtet, liegen die Höhlen rund um den aktiven Vulkan Mount Erebus auf der antarktischen Ross Insel. Gegraben wurden die Höhlen von ausströmenden warmen Dämpfen.

"In diesen Höhlen kann es wirklich warm werden - bis zu 25 Grad Celsius", berichtet Fraser. "Mann könnte darin T-Shirt tragen und es wirklich angenehm. Es gibt Licht in der Nähe der Eingänge und hier und da dringt Licht von oben durch dünnes Deckeneis (s. Abb.)."

Cassiopaea

Die Sonne kommt nicht zur Ruhe - Erneut starke Eruption

© NASA. GSFC/Solar Dynamics Observatory
Eine heftige Sonneneruption der Stärke X1.3, die zweite intensive Eruption in einer Woche, hat am Donnerstag die Erde erreicht. Laut den vom Satelliten GOES-15 übermittelten Angaben hat der Strahlungsausbruch von 16.20 Uhr bis 16.55 Uhr MESZ gedauert, wie Medien berichten.

Wie es aus dem Labor für Sonnen-Röntgenastronomie des russischen Physikinstitutes "Lebedew" hieß, sind am Donnerstag weitere elf Sonneneruptionen ab der C-Klasse registriert worden, die jedoch weniger intensiv waren.

Dem vom Labor veröffentlichten Diagramm zufolge hatte die Eruptionsserie am vergangenen Montag begonnen. An jenem Tag waren fünf schwächere Eruptionen der Stärke vier bis fünf der M-Klasse beobachtet worden.

Blue Planet

Amazonas: Fast 400 neue Planzen- und Tierarten entdeckt!

© Gabriel Melo
Zwischen 2014 und 2015 wurden im Gebiet des Amazonas-Regenwaldes fast 400 neue Pflanzen- und Tierarten entdeckt. Die Daten entstammen einem neuen Bericht des WWF in Brasilien in Zusammenarbeit mit dem Mamirauá Institut - einer Forschungseinheit des brasilianischen Ministeriums für Wissenschaft, Technologie, Innovation und Kommunikation (MCTIC).

Bei den 381 neu entdeckten Arten handelt es sich um 216 Pflanzen, 93 Fische, 32 Amphibien, 18 Säugetiere, 2 fossile Säugetiere, 19 Reptilien und einer Vogelart. Darunter befinden sich auch eine Springaffenart (Plecturocebus miltoni), ein Stachelrochen mit Bienenwabenmuster (Potamotrygon limai) sowie ein rosa Flussdelfin (Inia araguaiaensis).