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Mi, 18 Jan 2017
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Snowflake Cold

Das Elektrische Universum - Teil 24: Globale Abkühlung

Teil 3: Irdische Auswirkungen der Annäherung von Nemesis und seinem begleitenden Kometenschwarm

© Sott.net

Kapitel 24: Globale Abkühlung


Beweise

Laut der offiziellen Wissenschaft leidet die Erde im Moment unter einer ‘anthropogenen globalen Erwärmung’. Jedoch sind menschliche Aktivitäten nur für 5% der atmosphärischen CO2-Ausstöße380 verantwortlich. Darüber hinaus ist CO2 nur ein geringfügig mitwirkender Faktor (3%) der Treibhausgas-Emissionen.381 5% und 3% bedeutet, dass das vom Menschen erzeugte CO2 nur für 0.15% des ‘Treibhauseffekts’ verantwortlich ist. Im Vergleich dazu trägt Wasserdampf - welches natürlichen Ursprungs ist - kolossale 95% zum Treibhauseffekt bei.382

Wenn man von dieser Klimawandel-Propaganda absieht, wird klar, dass bis zum Ende des 20. Jahrhunderts die ‘Erwärmungsdaten’, die die Klimatologen der globalen Erwärmung dazu verwendet hatten, um ihre These zu untermauern, durchschnittlich kühleren Temperaturen gewichen sind, und dass diese Abkühlung (genauso wie die Erwärmung, die dieser Abkühlung vorausgegangen ist) nicht menschlichen, sondern kosmischen Ursprungs ist. Wenn menschliche Kohlenstoffdioxid-Emissionen wirklich die Hauptursache der seit Kurzem stattfindenden Erwärmung der Erde sind, so wie es von Befürwortern der anthropogenen globalen Erwärmung behauptet wird, wie kann diese "Tatsache" dann erklären, dass die anderen Planeten unseres Sonnensystems sich auch erwärmt haben? Seit ca. den letzten 50 Jahren ist die globale Durchschnittstemperatur einigen Berichten zufolge um ein Grad gestiegen. Während des selben Zeitraums wurde eine globale Erwärmung ebenfalls auf dem Mars,383 Neptun384 und Pluto385 beobachtet. Ist das nur ein Zufall?

Abbildung 108 zeigt die Temperatur-Vorhersagen des IPCC386 (orange, rote, blaue und grüne Kurve) verglichen mit den beobachteten Temperaturen (geglättete schwarze Kurve und zackige rosa Kurve). Beachten Sie, dass die Erwärmung der Oberfläche (Y-Achse) die Abweichung von der Durchschnittstemperatur des Zeitraums von 1960-1990 darstellt. Zum Beispiel war die gemessene Temperatur im Jahr 1998 (rosa Rechteck) 0.55 Grad höher als der Durchschnitt von 1960 - 1990. 2011 war es nur 0.35 Grad wärmer. Das bedeutet, dass anhand der eigens von der IPCC veröffentlichten Daten die Durchschnittstemperatur zwischen 1998 und 2011 um 0.2 Grad gesunken ist . Können wir sagen die “Temperatur-Abnahme wird versteckt”?387

Kommentar: Das vollständige Buch gibt es hier auf Englisch und die deutsche Ausgabe wird demnächst veröffentlicht:



Better Earth

Riesiger Riss in der Arktis wird nur noch von 18 Kilometern festgehalten

In der Antarktis könnte bald ein neuer riesiger Eisberg entstehen. Der Koloss wird sich nach Angaben von britischen Forschern vermutlich vom Larsen-C-Schelfeis im Polarmeer lösen. Er ist mit einer Fläche von etwa 5000 Quadratkilometern doppelt so groß wie das Saarland.
© dpa
"Ich wäre erstaunt, wenn er nicht in den nächsten Monaten abbricht", zitierte die britische Swansea-Universität den Forscher Adrian Luckman. Der Gigant würde dann zu den zehn größten jemals registrierten Eisbergen gehören. Luckman leitet das Midas-Projekt, das auch Satelliten-Bilder aus dieser antarktischen Region auswertet.

Schon seit längerem hatten die Forscher einen Riss in den Eismassen beobachtet. Im Dezember habe sich dieser Spalt plötzlich um 18 Kilometer verlängert, teilte die Hochschule mit. Nun wird der Koloss nur noch von einer etwa 20 Kilometer langen eisigen Verbindungsstelle gehalten.

Kommentar:


Ice Cube

Wenn der Golfstrom und Jetstream kollabieren: Wissenschaftler warnen vor Eiszeit-Apokalypse

  • Forscher warnen davor, dass der Klimawandel lebenswichtige Meeresströmungen im Atlantik zum Kollabieren bringen könnte
  • Sollten die Strömungen zum Stillstand kommen, hätte das eine starke Abkühlung in Europa und in Nordamerika zur Folge
  • Eine neue Studie kommt zu besorgniserregenden Ergebnissen
© Wiki
Der Klimawandel könnte so extrem werden, dass er lebenswichtige Meeresströmungen im Atlantik zum Kollabieren bringen könnte. Eine eisige neue Wirklichkeit wäre die Folge, warnen Wissenschaftler in einer Studie.

Die Meridionale Umwälzzirkulation, auch globales Förderband genannt, transportiert warmes Wasser aus den Tropen in den Nordatlantik. Sie reguliert dadurch das Klima und Wetter weltweit.

Wenn das globale Förderband Wärme in die Luft entlässt, sinkt das kühle Wasser nach unten und fließt in die Tropen zurück - und der Vorgang wiederholt sich.

Aber Wissenschaftler fürchten, dass die Meeresströmungen ihre Aufgaben in Zukunft nicht mehr erledigen können. Ihre Prognose: Durch den Klimawandel wärmt sich die Luft im Norden auf, sodass die Wärme im Wasser nicht mehr an die Luft abgegeben werden kann. Das globale Förderband käme zum Stillstand.

Kommentar: Es handelt sich bei dieser Studie auch nur um ein Modell, doch die Punkte über die Veränderungen der wichtigsten Ströme (Jetstream und Golfstrom) sind entscheidende Faktoren, dass sich unser Klima sehr schnell in eine Eiszeit verändern kann.


Question

Einzigartige Doppelring-Galaxie stellt Astronomen vor ein Rätsel

Fachleute rätseln, wie zwei Sternenringe um den zentralen Kern einer Galaxie entstehen konnten.
Eine Arbeitsgruppe um Burcin Mutlu-Pakdil von der University of Minnesota Duluth hat eine besonders seltene doppelte Ringstruktur um eine Galaxie entdeckt. Die Forscherin untersuchte das Sternsystem PGC 1000714 in etwa 360 Millionen Lichtjahren Entfernung, die zu den so genannten Hoag-Galaxien gehört. Diese Galaxienklasse hat einen deutlich sichtbaren äußeren Ring und ist bereits extrem selten, nur eine von 1000 Welteninseln hat so eine auffällige Struktur. Mutlu-Pakdil und ihre Arbeitsgruppe fanden bei PGC 1000714 jedoch zusätzlich einen zweiten Ring näher am Zentrum, der bisher unter allen bekannten Galaxien einzigartig ist. Wie diese ungewöhnliche Form entstand, ist noch völlig unklar.

Sun

Siebenjähriger Magnetfeld-Aktivitätszyklus vom Stern 61 Cygni

Die Sonne ist ein ganz besonderer Stern. Der Abstand zwischen ihr und der Erde ist klein genug, so dass sie schon mit bloßem Auge Details der Oberfläche offenbart.
Auffälligstes Merkmal sind die bekannten Sonnenflecken, die in einem etwa elfjährigen Zyklus mal stark, mal weniger stark auftreten. Sie sind Teil der Sonnenaktivität, die durch gelegentliche Störungen im Magnetfeld der Sonne ausgelöst wird.


Zwar sind alle anderen Sterne im Universum so weit entfernt, dass selbst die größten Teleskope der Erde sie nur als ausdehnungslose Punkte zeigen. Trotzdem kennt man auch bei zahlreichen anderen Sternen vergleichbare Erscheinungen, die konsequenterweise als Sternflecken bezeichnet werden. Dabei handelt es sich allerdings meist um Sterne, die über ein viel stärkeres Magnetfeld als die Sonne verfügen.

Jetzt hat ein internationales Forscherteam unter Leitung von Sudeshna Boro Saikia, Doktorandin an der Universität Göttingen, bei einem anderen Stern einen magnetischen Zyklus beobachtet, der dem der Sonne ähnelt. Mit einem Spektropolarimeter erfassten sie die Strahlung des Sterns 61 Cygni im Sternbild Schwan. Dabei registrierten sie ein Auf und Ab des Magnetfeldes, das auf eine siebenjährige Fleckenperiode schließen lässt.

Kommentar: Wie die Artikel in dem oberen Kommentar zeigen, steht die Wissenschaft momentan vor einem Rätsel, warum die Sonne so inaktiv ist. Lesen Sie dazu unsere exklusiven Sott-Fokus-Artikel:


Camcorder

Sternforscher entdecken Ursprungsgalaxie „außerirdischer“ Radioblitze

Astrophysiker rätseln seit Jahren über den Ursprung mysteriöser Radioblitze aus dem Weltall. Kaum glauben die Wissenschaftler, eine Erklärung in der Hand zu haben, tauchen Indizien auf, die ihre Theorie widerlegen. Nun scheinen die Forscher dem Mysterium auf die Spur gekommen zu sein, wie die Zeitschrift „Nature“ berichtet.
© Flickr/ Tamsin Slater
„Selbst ohne endgültiges Verständnis dessen, was diese Signale nun eigentlich sind, ist die Entdeckung dieser Quelle ein echter Durchbruch in der Erforschung von Schnellen Radioblitzen. Die Jagd nach den Fast Radio Bursts geht weiter.“, freut sich der niederländische Astronom Heino Falcke von der Universität Nijmegen.

Signale aus dem Nichts

Von den Schnellen Radioblitzen - im Englischen: Fast Radio Bursts (FRB) - sprachen die Sternforscher erstmals 2007. Damals wurden derartige Signale am australischen Parkes-Observatorium beobachtet. In den darauffolgenden Jahren entdeckten die Astronomen Spuren weiterer solcher Eruptionen - darunter den als FRB 121102 bezeichneten Radioblitz. Der Vergleich dieser Ausbrüche zeigte, dass sie künstlichen Ursprungs sein könnten. Ihr unerklärliches Pulsprofil könnte sogar darauf hindeuten, dass sie von extraterrestrischen Zivilisationen stammen, wie die Wissenschaftler damals mutmaßten.

Im Frühling 2016 hätten dann die Forscher festgestellt, dass die Quelle eines solchen FRB eine ellipsenförmige Galaxie in sechs Milliarden Lichtjahren Entfernung von der Milchstraße gewesen sei, schreibt das Fachblatt. Daraus hätten die Astrophysiker geschlossen, die Ausbrüche entstünden bei der Fusion von Neutronensternen oder anderen kompakten Objekten, die zu Schwarzen Löchern verschmelzen. Dass die Eruptionen sich in regelmäßigen Abständen wiederholten, habe diese Annahme jedoch in Frage gestellt, so Nature.

Kommentar: Höchstwahrscheinlich wird es sich um ein natürliches Phänomen handeln, was bis jetzt einfach noch nicht erklärt werden kann, da dass benötigte Wissen fehlt.
  • Das Elektrische Universum - Teil 1: Das Mainstream Universum vs. das Elektrische Universum



Magnify

Forscher entdecken Zusammenhang zwischen Entzündungen und fehlender Fettverbrennung

Bei Mäusen haben Forscher entdeckt, wie Fettverbrennung und Entzündungsreaktionen zusammenhängen - und ließen die Nager trotz Kalorienreicher Kost kräftig abnehmen. Öffnet die Erkenntnis eine neue Therapieoption bei Adipositas-Patienten?
© Metzger / Fotolia
Mit Hilfe von Mäusen können Forscher den Zusammenhang von Entzündungen und Fettverbrennung verstehen.
BONN. Mäuse lassen überflüssige Pfunde abschmelzen, indem unerwünschte weiße Fettzellen in energiezehrende braune Schlankmacherzellen umgewandelt werden. Bei Fettleibigkeit blockieren dagegen die bei Übergewicht häufigen Entzündungsreaktionen eine solche Umwandlung der Fettzellen, teilt die Uni Bonn mit.

Forscher der Uni Bonn hätten jetzt herausgefunden, dass hier der Entzündungsfaktor TNF alpha den cGMP-Signalweg unterdrücke und so verhindere, dass sich weiße in braune Fettzellen umwandeln lassen.

Kommentar: Die Aktivierung von braunen Fettzellen kann jeder für sich selbst angehen:


Health

Mediziner entdecken ein neues menschliches Organ


Mesenterium
Limerick (Irland) - Wissenschaftler erkunden die Tiefen der Ozean, die Weiten des Weltalls und fahnden nach noch unbekannten Tier- und Pflanzenarten. Spätestens 600 Jahre nach Leonardo da Vincis Anatomiestudien sollte man heute annehmen, dass der menschliche Körper eines der Gebiete sein sollte, innerhalb deren kaum noch neue Entdeckungen zu machen sind. Tatsächlich haben irische Mediziner nun ein bislang übersehenes „neues“ Organ unseres Körper erstmals als solches beschrieben.

Wie das Team um Calvin Coffey und Peter O’Leary von der University of Limerick aktuell im Fachjournal The Lancet Gastroenterology & Hepatology (DOI: 10.1016/S2468-1253(16)30026-7) berichtet, wurde die Funktion des zum sogenannten Gekröses gehörenden Mesenteriums seit seiner erstmaligen Beschreibung durch Leonardo da Vinci im 15. Jahrhundert falsch verstanden bzw. diese als solche gar nicht erkannt. Bis 2012 gingen Mediziner davon aus, dass es sich dabei lediglich um eine Reihe voneinander unabhängiger, fragmentierter Strukturen handelt, die in der Regel als Aufhängebänder des Darms fungieren, diesen und weitere Innereien mit der Leibeswand verbinden.

Fireball

Neuer Komet war zu Silvester sichtbar

Silvesterfeuerwerk hin oder her - auch im neuen Jahr gibt es ein natürliches Spektakel am Himmel: einen Neujahrskometen. Und den sollte sich keiner von euch entgehen lassen.
© NASA
In dieser Woche könnt ihr einen neu entdeckten Kometen zu Gesicht bekommen. C/2016 U1 (NEOWISE) - so heißt er - wird von der nördlichen Hemisphäre aus kurz vor Sonnenuntergang zu sehen sein. Wer hier ein Fernglas parat hat, der dürfte den Kometen nicht verpassen. Die NASA sagt allerdings, dass die tatsächliche Strahlkraft eines Kometen nur schwer vorauszusehen ist. Also: Augen auf.

Schon an Neujahr gab es einen Kometen zu sehen

Wer an den Abenden des 30. und 31. um ca. 18 Uhr mit einem Teleskop oder einem Fernglas Richtung Himmel geblickt hat, wird ihn hoffentlich im Sternbild Steinbock gesehen haben: den Kometen mit dem Namen Honda-Mrkos-Pajdusakova. Leider ist er mit bloßem Auge kaum zu erkennen. Wenn ihr wissen wollt, wann und wie er in eurer Region genau zu sehen ist, könnt ihr euch hier mehr Informationen holen.

Der Komet hat einen Durchmesser von ungefähr 0,5 bis 1,6 Kilometern und benötigt 5,25 Jahre für eine Sonnenumkreisung. Das heißt, dass er nur circa alle fünf Jahre unsere Erde passiert.

Post-It Note

Sensationsfund in Hamburg: Fast ausgestorbene Sandbiene entdeckt

© Fritz Geller-Grimm Lizenz: CC BY-SA 3.0
Sandbiene
Hamburg hat eine Elbphilharmonie, ein Tor zur Welt - aber keine Rote Liste für Wildbienen. Im Auftrag der Deutschen Wildtier Stiftung leitet Dr. Christian Schmid-Egger, einer der europaweit führenden Wildbienen- und Wespenexperten, ein Monitoring, um diese Rote Liste für Hamburg zu erstellen. Schmid-Egger hat jetzt erste Ergebnisse vorgestellt. "Unter den 127 Wildbienenarten, die wir zwischen April und August 2016 in Hamburg gesammelt haben, ist ein echtes Highlight", sagt er. "Auf dem Gelände des Flughafens in Fuhlsbüttel wurde die in Norddeutschland fast ausgestorbene Sandbiene - Andrena nigriceps - entdeckt." Dieser Fund lässt den Experten ins Schwärmen geraten. "Damit war nicht zu rechnen", sagt er. "Letztmalig wurde diese Wildbiene 1938 in Hamburg gesichtet."

Wildbienen sind zum Teil hoch bedroht, denn als Nahrungs- und Nestbauspezialisten leben sie höchst anspruchsvoll. Die einen nisten in lockeren Sandböden, die anderen nur in Stängeln und Totholz. Wieder andere suchen sich leere Schneckenhäuser für die Nestanlage. "Oder sie brauchen Ritzen in Mauern, um dort ihren Nachwuchs unterzubringen", erläutert Schmid-Egger. Damit nicht genug; auch das "Essverhalten" ist neben dem Nistverhalten äußerst kapriziös: "175 deutsche Wildbienenarten sind an eine bestimmte Pflanzenart gebunden: Sie fliegen entweder auf Heide- oder Fingerkraut, sind auf Weiden oder Glockenblumen angewiesen oder nur auf Ölpflanzen zu finden."

Kommentar: